[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter, umfassend einen insbesondere aus
Rundgewebe gebildeten Mantel, der sich zwischen einem Unterteil und einem Oberteil
derart erstreckt, dass ein Behältervolumen zur Aufnahme von granularen, flüssigen,
viskosen oder halbflüssigen Stoffen, insbesondere Bitumen, gebildet ist. Weiters sind
mehrere, vorzugsweise vier, Stabilisierungselemente vorgesehen, die entlang des Mantels
vom Bereich des Unterteils zum Bereich des Oberteils verlaufen, und deren Enden zumindest
im Bereich des Unterteils über eine Verspannungskonstruktion zug- und druckfest verbunden
sind.
[0002] Derartige großvolumige Transportbehälter sind aus dem Stand der Technik unter der
Bezeichnung Big Bags bekannt. Gattungsgemäße Verspannungskonstruktionen dienen der
Stabilisierung der Behälter, insbesondere wenn die Befüllung mit zähflüssigen Stoffen,
beispielsweise Bitumen, erfolgt. Diese Stoffe neigen dazu, den Transportbehälter durch
Massenverlagerung langsam und stetig aus seiner Gleichgewichtsposition zu bringen,
sodass eine stabile langfristige Lagerung des gefüllten Transportbehälters nicht gewährleistet
werden kann.
[0003] Eine Problematik stellt sich insbesondere beim Hantieren solcher Transportcontainer,
da diese im befüllten Zustand mehr als eine Tonne wiegen können. Um ein Be- und Entladen
solcher Behälter beim Transport zu ermöglichen sind typischerweise vier Transportschlingen
am Mantel befestigt, mit deren Hilfe der Transportbehälter beispielsweise mit Kränen
oder Staplern gehoben werden kann. Besonders wenn die Transportbehälter mit flüssigem
oder fließfähigem Gut befüllt sind, führt das Anheben zu einer Deformation der Behälter.
[0004] Ein Transportbehälter mit einer Stabilisierungskonstruktion sowie Mitteln zum Eingriff
von Staplergabeln ist beispielsweise aus der
US 5653354 A bekannt. Weitere Transportbehälter aus dem Stand der Technik werden unter anderem
in
AU 2008202062 A1,
DE 2548016 A1 und
DE202005006012U1 beschrieben.
[0005] Gattungsgemäße Transportbehälter, welche Verspannungskonstruktionen mit Stabilisierungselementen
aufweisen sind in stehender Position durch optimale Kräfteverteilung sehr stabil.
Wird das bestehende Kräftegleichgewicht jedoch beispielsweise durch Anheben der Behälter
gestört, kann es durch die hohe Masse der Füllung leicht zu einer unerwünschten dauerhaften
Verformung oder anderweitiger Beschädigung der Verspannungskonstruktion kommen. Neben
den negativen Auswirkungen auf einen einzelnen Transportbehälter, ergeben sich auch
Probleme, wenn mehrere Transportbehälter übereinander gestapelt werden sollen, oder
wenn das Beladen in einen Raum mit begrenzter Höhe, wie etwa einen großräumigen Transportcontainer,
erforderlich ist.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, dieses und andere Probleme bekannter Transportbehälter
mit Verspannungskonstruktionen zu lösen und einen Transportbehälter zur Verfügung
zu stellen, der auch bei Befüllung mit flüssigen oder zähflüssigen Stoffen wie etwa
Bitumen ein sicheres Anheben bei möglichst geringer Deformation erlaubt.
[0007] Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden erfindungsgemäß mit einem Transportbehälter
gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Dadurch wird eine im Vergleich zur Verwendung von lediglich vier Schlingen eine bessere
Verteilung der Kräfte auf den gesamten Mantel des Transportbehälters erreicht. Ein
Anheben bei möglichst geringer Deformation des Transportbehälters wird somit ermöglicht,
was eine Entlastung der Verspannungskonstruktion bewirkt. Ferner wird einem Verbiegen
der Verspannungskonstruktion vorgebeugt, was vorteilhaft ist, wenn beim Stapeln von
mehreren Transportbehältern ineinander einsetzbare Formen vorgesehen sind.
[0009] Durch die bessere Kräfteverteilung wird insbesondere ein "Hochziehen" der Eckpunkte
des Transportbehälters verhindert, wodurch die Ausbildung einer konkaven Form des
Oberteils des Transportbehälters hintangehalten werden kann.
[0010] Ferner wird auch eine Verformung der Verspannungskonstruktion in Heberichtung verhindert,
da ein übermäßiges Anheben der außerhalb der Verspannungskonstruktion liegenden Behälterbereiche
verhindert wird.
[0011] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Hebeschlingen durch Befestigungsmittel,
vorzugsweise Gewebestreifen, mit dem Transportbehälter verbunden sind. Um eine möglichst
stabile Befestigung der Hebeschlingen zu gewährleisten kann die Verbindung der Hebeschlingen
mit dem Mantel durch Gewebestreifen erfolgen.
[0012] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass herkömmliche Transportschlingen zusätzlich
zu den Hebeschlingen im Bereich mittig zwischen den Stabilisierungselementen angebracht
sind. Diese Positionierung bewirkt eine Unterstützung der Verspannungskonstruktion,
indem die auf den Verbindungsbereich zwischen Verspannungskonstruktion und Stabilisierungselementen
einwirkende Kraft reduziert wird.
[0013] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Hebeschlingen im Bereich mittig zwischen
den Stabilisierungselementen mit den Transportschlingen vernäht sind. Durch ein Vernähen
der Hebeschlingen mit bereits vorhandenen Transportschlingen wird eine erhöhte Stabilität
gewährleistet.
[0014] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Hebeschlingen eine Länge im Bereich
von 10cm bis 30cm aufweisen. Dadurch kann der Platzbedarf beim Be- und Entladen reduziert
werden. Dies ist im Speziellen erforderlich, wenn beispielsweise die Höhe des zu beladenden
Containers begrenzt ist.
[0015] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Hebeschlingen eine Länge aufweisen, die
geringer ist, als die Länge der herkömmlichen Transportschlingen. Dadurch wird der
erfindungsgemäße Vorteil erreicht, dass zum Einladen und Ausladen in einen niedrigen
Container die besonders kurzen Hebeschlingen verwendet werden können, und zum Transportieren
außerhalb des Containers die standardmäßig längeren Transportschlingen verwendet werden
können.
[0016] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass er im gefüllten Zustand eine Höhe im Bereich
von 90 cm bis 115 cm aufweist, sodass er in einen Standardcontainer gestapelt platzierbar
ist. Standardcontainer haben typischerweise eine Innenhöhe von 235 cm.
[0017] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Hebeschlingen das Material Polyethylen
(PE), Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat (PET) umfassen.
[0018] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Transportbehälter mit einem Adapter zur
Aufnahme von Staplergabeln verwendet wird wobei der Adapter zumindest acht Eingriffsmittel
zum Eingriff in die Hebeschlingen aufweist. Im Zusammenspiel mit den kurzen Hebeschlingen
ermöglicht dies ein besonders schnelles und sicheres Einladen und Ausladen des Transportbehälters
in einen Container mit niedriger Deckenhöhe.
[0019] Die Verwendung des Transportbehälters mit einem Adapter zur Aufnahme von Staplergabeln
ermöglicht ein sicheres Anheben. Durch die Eingriffsmittel wird eine gleichmäßige
Verteilung der Last auf alle Hebeschlingen ermöglicht. Ferner wird die Gefahr reduziert,
dass die Hebeschlingen durch das Eingreifen von Staplergabeln ohne Verwendung eines
Adapters beschädigt werden. Beispielsweise können scharfe Kanten an den Staplergabeln
zu einem Reißen der Hebeschlingen führen.
[0020] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Adapter Einführöffnungen für das Einführen
von Staplergabeln aufweist. Der Adapter kann aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, ausgeführt
sein. Die Eingriffsmittel können vorzugsweise zylinderförmig sein.
[0021] Für die Ausführung der Verspannungskonstruktion kann erfindungsgemäß vorgesehen sein,
dass die Stabilisierungselemente als Rohre ausgeführt sind, die an der Außenfläche
des Mantels angeordnet sind.
[0022] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Verspannungskonstruktion mehrere,
vorzugsweise vier, zug- und druckfeste flache, längliche Streben, beispielsweise Flacheisen,
umfasst, die an ihren Enden mit den Rohren vorzugsweise bündig und kraftschlüssig
verbunden sind.
[0023] Dabei können die Streben vorzugsweise eine im Wesentlichen quadratische Stützfläche
bilden. Die Flacheisen können erfindungsgemäß eine Dicke von 1 mm - 3mm und eine Breite
von 40mm - 60mm aufweisen.
[0024] Ein Vorteil bei der Verwendung eines derartigen dünnen Flacheisens besteht darin,
dass das Flacheisen eine gewisse Flexibilität aufweist und sich somit der Form des
befüllten Transportbehälters in gewissem Ausmaß anpassen kann.
[0025] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Verspannungskonstruktion zug- und
druckfeste, vorzugsweise metallische Profilrahmen umfasst, die mit den Rohren vorzugsweise
bündig und kraftschlüssig verbunden sind und eine vorzugsweise im Wesentlichen quadratische
Stützfläche bilden.
[0026] Durch diese Verspannungskonstruktion wird ein Rahmen gebildet, der ausschließlich
der Formgebung des Transportbehälters dient. Indem die insbesondere vier senkrecht
angeordneten Stabilisierungselemente am Boden und am Oberteil miteinander verbunden
werden, bildet sich ein annähernd quadratisches Profil des Transportbehälters anstatt
eines kreisförmigen, wie dies bei zylindrischen Behältern in der Regel der Fall ist.
Dadurch wird einem Umfallen des Behälters entgegengewirkt. Außerdem ermöglicht die
erfindungsgemäße Verspannungskonstruktion eine Befestigung auf Transportmitteln, ohne
direkte Kräfte auf den Mantel des flexiblen Behälters auszuüben.
[0027] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der obere Profilrahmen ein Winkelprofil
umfasst und der untere Profilrahmen ein Rechteckprofil umfasst, wobei die Abmessungen
der Profilrahmen derart gewählt sind, dass der untere Profilrahmen eines Transportbehälters
in den oberen Profilrahmen eines anderen Transportbehälters einsetzbar ist. Dadurch
ist eine besonders sichere Stapelbarkeit der Transportbehälter gewährleistet.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass am Mantel zumindest zwei, vorzugsweise vier Transportschlingen
angeordnet sind, die vorzugsweise jeweils im Bereich zwischen zwei Stabilisierungselementen
angeordnet sind.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Transportschlingen durch Befestigungsmittel, vorzugsweise
Gewebestreifen am Mantel im Bereich zwischen zwei Stabilisierungselementen befestigt
sind. Die Transportschlingen können vorzugsweise jeweils mittig zwischen zwei Stabilisierungselementen
angeordnet sein.
[0030] Durch die Verwendung einer Verspannungskonstruktion wird einerseits eine langfristige
und sichere Lagerung der befüllten Materialien sichergestellt, die andererseits nach
Möglichkeit wiederverwertbar ist und auch im ungefüllten Zustand kompakt aufbewahrt
und transportiert werden kann.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass mehrere, vorzugsweise vier, längliche Stabilisierungselemente
vorgesehen sind, die entlang des Mantels vom Bereich des Unterteils zum Bereich des
Oberteils verlaufen, und deren Enden zumindest im Bereich des Unterteils über eine
Verspannungskonstruktion zug- und druckfest verbunden sind.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungselemente lösbar mit der Verspannungskonstruktion
verbunden sind, sodass der erfindungsgemäße Rahmen zusammengelegt geliefert und vor
Ort aufgebaut werden kann.
[0033] Zur Erzielung hoher Stabilität kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungselemente
als vorzugsweise metallische Rohre ausgeführt sind, in deren Inneren Gewindestangen
angeordnet sind. Die Gewindestangen können insbesondere mit einem M10-Gewinde ausgeführt
sein. Die Verspannungskonstruktion kann Streben, vorzugsweise Flacheisen, umfassen,
die mit den Gewindestangen über Muttern oder andere Verbindungselemente derart kraftschlüssig
zusammengespannt werden, dass jeweils zwei Streben mit einem Ende eines Rohres eine
steife 3-dimensionale Ecke ausbilden.
[0034] Dies ermöglicht die Verwendung von flachen Streben unter dem bzw. im Unterteil, die
kaum auftragen und die Formgebung des flexiblen Behälters nur sehr gering beeinflussen,
was insbesondere das Risikos eines Versagen des inneren, dichten Liners in diesem
Bereich beim Befüllen mit heißem Gut und beim Handling des Behälters im Zuge des Transportes
und bei der Lagerung beispielsweise auf Baustellen reduziert.
[0035] Der Mantel kann aus einem Gewebe aus Kunststoff oder Fasern, vorzugsweise in Form
von Rundmaterial, das direkt ohne horizontale Naht für den Behälterkörper verwendet
werden kann, gebildet sein. Diese Materialien können praktisch nur Zugspannungen aufnehmen
und sind günstig verfügbar.
[0036] Die Stabilisierungselemente können biegefeste Rohre, Stäbe oder Profile aus Stahl,
Holz oder Kunststoff umfassen und sind vorzugsweise hohle zylindrische oder rektanguläre
Profile mit entsprechend dimensioniertem Trägheitsmoment und Druckstabilität, welche
vertikal an den Seitenflächen des Behälters derart angeordnet werden, dass sie nach
Entfaltung und in der Folge Befüllung mittig als Steher entlang der Seitenflächen
des Behälterkörpers verlaufen.
[0037] Erfindungsgemäß können die Stabilisierungselemente als Rohre mit einem Durchmesser
von 30mm - 40mm ausgeführt sein. Die Rohre können eine Dicke von etwa 1mm aufweisen
und vorzugsweise aus Metall gefertigt sein. Die Rohre können aber auch aus Kunststoff
oder anderen Materialien gefertigt sein.
[0038] Die Streben können als zugfeste statische Elemente aus Stahl, Holz, Kunststoff oder
Naturfasern ausgeführt sein, welche unterhalb oder innerhalb, beispielsweise in einem
Doppelboden oder in Führungen des Behälterbodens kraftschlüssig mit den seitlich des
Behälterkörpers angeordneten Stabilisierungselementen so verbunden werden, dass sie
von oben betrachtet eine im Wesentlichen quadratische Stützfläche bilden.
[0039] Vorzugsweise können diese Streben aus derartigem Material und in solcher Form ausgelegt
werden, dass diese zumindest in einem gewissen Maße auch Druck und Biegespannungen
aufnehmen können.
[0040] Dies kann zu einer Erhöhung der Festigkeit der Gesamtkonstruktion beitragen und eine
an die spezifischen Anwendungsfälle, beispielsweise rauere Transporte und Lagerbedingungen
in bestimmten Weltgegenden, angepasste wirtschaftliche Auslegung der Konstruktion
ermöglichen.
[0041] Die Funktion dieser Streben kann optional auch direkt von einem derart ausgeführten
Oberteil, beispielsweise einer Gewebeplatte mit oder ohne Verstärkungen durch Falten,
eingenähte Gurte, etc., wahrgenommen werden, sodass die bei Befüllung über die vertikalen
Stabilisierungselemente in das Oberteil eingeleiteten Querkräfte verlässlich aufgenommen
werden können.
[0042] Vorzugsweise können auch am Oberteil separate Zugglieder, vorzugsweise solche mit
einer gewissen Druck- und Biegefestigkeit, vorgesehen sein, um den Behälterkörper
von unerwünschten Spannungen freizuhalten.
[0043] Es kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungselemente und Streben nur zur Stabilisierung
des Transportbehälters dienen, und nicht für das Anheben und die Manipulation des
Behälters genutzt werden. Dadurch kann die Stützkonstruktion leicht und kostengünstig
ausgelegt werden. Das Gewicht des gefüllten Behälters soll vorzugsweise hauptsächlich
über direkt am Mantel des Behälters angebrachte Hebeschlingen übertragen werden.
[0044] Die Stützkonstruktion in Form der Stabilisierungselemente und der Streben kann als
vom Behälterkörper im Wesentlichen unabhängige Einheit für vielfache Verwendung ausgeführt
werden.
[0045] Die Behälterkörper können vor allem in Entwicklungsländern mit örtlichen Ressourcen
nach der Verwendung für den Bitumentransport zu normalen Big Bags, beispielsweise
für Baumaterialien oder dergleichen, umgearbeitet werden, während der innere Liner
mit dem Bitumen eingeschmolzen wird. Dies ermöglicht insgesamt kostengünstige, logistische
Lösungen mit guter Ausnutzung der Materialien und Ressourcen.
[0046] Sehr wohl kann die Stützkonstruktion in Form der Stabilisierungselemente und der
Streben für die Sicherung der stabilen Aufstellung, beispielsweise auf nicht ebenen
Lagerplätzen, oder bei der Verladung in/ auf Transportmittel wie LKW oder Containern
unter Verwendung geeigneter Ladehilfen wie Bänder oder Haken vorteilhaft genutzt werden.
[0047] Es kann vorgesehen sein, dass die Rohre in abschnittsweise angeordneten oder den
gesamten Mantel bedeckenden, am Mantel vorzugsweise durch Nähte befestigten, Gewebehüllen
an der Außenfläche des Mantels angeordnet sind.
[0048] Es kann vorgesehen sein, dass die zug- und druckfesten Streben nur im Bereich des
Unterteils vorgesehen sind und die Stabilisierungselemente im Bereich des Oberteils
durch zugfeste Gurten, Riemen, Gewebebänder oder Ketten verbunden sind.
[0049] Es kann vorgesehen sein, dass im Oberteil in bekannter Weise ein Einfüllstutzen vorgesehen
ist.
[0050] Es kann vorgesehen sein, dass der Durchmesser der Rohre im Wesentlichen der Breite
der Flacheisen entspricht, um zu erreichen, dass beim Befestigen der Flacheisen diese
mit den Rohren einen im Wesentlichen rechten Winkel einnehmen.
Es kann vorgesehen sein, dass der Mantel aus einem Flachgewebe oder einem Rundgewebe
gebildet ist, und dass im Inneren des Mantels eine Kunststoffbeschichtung oder ein
Liner aus Kunststoff wie Polyethylen oder vergleichbarem Material mit einem ähnlichen
thermischen Verhalten angeordnet ist.
[0051] Es kann vorgesehen sein, dass im Bereich des Oberteils ein erster, eine vorzugsweise
quadratische Stützfläche bildender oberer Profilrahmen und im Bereich des Unterteils
ein zweiter, eine vorzugsweise quadratische Stützfläche bildender unterer Profilrahmen
vorgesehen sind, und beide Profilrahmen mit den Rohren vorzugsweise bündig und kraftschlüssig
verbunden sind.
[0052] Zur Verbindung der Streben oder der Rohre mit den Profilrahmen kann erfindungsgemäß
vorgesehen sein, dass in den Rohren Schraubmuttern vorgesehen sind, und die Streben
oder Profilrahmen an ihren Eckbereichen durch Schrauben mit den Rohren verbunden sind.
Die Schraubmuttern können insbesondere als Federmuttern ausgeführt sein, die in die
Rohre eingeführt sind.
[0053] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die äußere Abmessung d1 des unteren Profilrahmen
höchstens gleich groß, vorzugsweise kleiner ist als die innere Abmessung d2 des oberen
Profilrahmens.
[0054] Zur Verbindung der Rohre mit den Streben oder Profilrahmen können Gewindestangen
und Muttern vorgesehen sein, wobei die Gewindestangen in den Rohren angeordnet sind.
[0055] Es kann wiederum vorgesehen sein, dass die Profilrahmen nur im Bereich des Unterteils
vorgesehen sind, und die Stabilisierungselemente im Bereich des Oberteils durch zugfeste
Gurten, Riemen oder Ketten verbunden sind.
[0056] Der Durchmesser der Rohre kann im Wesentlichen der Breite der Streben oder Profilrahmen
entsprechen, um eine stabile bündige Verbindung der Rohre mit den Profilrahmen zu
erzielen.
[0057] Weitere erfindungsgemäße Merkmale ergeben sich aus den Patentansprüchen, den Zeichnungen
und der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Im Folgenden wird die
Erfindung an Hand beispielhafter Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1a - 1d zeigen schematische Ansichten eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
Fig. 2a - 2d zeigen schematische Ansichten eines zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht des eines weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
mit einem Adapter für Gabelstapler.
[0058] Fig. 1a- 1d zeigen schematische Ansichten eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
Der Transportbehälter 1 ist in Fig. 1a von oben gezeigt und umfasst einen Mantel 2
aus einem Rundgewebe, der an seinem oberen Rand von einem Oberteil 4 begrenzt ist.
Im Oberteil 4 ist ein Einfüllstutzen 17 zur Befüllung des Transportbehälters 1 angeordnet,
und im Inneren des Mantels 2 befindet sich ein Liner 11 aus einem Kunststoff wie Polyethylen.
[0059] Entlang des Mantels 2 verlaufen vier Stabilisierungselemente in Form von Rohren 6
mit eingeführten Gewindestangen 13. Die Rohre 12 sind in Gewebehüllen 14 eingeschoben,
welche durch Nähte 18 an der Außenfläche des Mantels 2 angeordnet sind und sich vom
Unterteil 3 zum Oberteil 4 des Transportbehälters 1 erstrecken.
[0060] An der Oberkante des Mantels 2 im Bereich des Oberteils 4 sind acht Hebeschlingen
5 angeordnet. Diese sind durch Gewebestreifen 6 mit dem Mantel 2 verbunden. An den
Ecken sind Transportschlingen 7 mittels Gewebestreifen 6 angeordnet. Beim Anheben
des Transportbehälters 1 über die Hebeschlingen 5 soll eine zu starke Verformung des
Transportbehälters vermieden werden. In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel
können die Hebeschlingen 5, welche sich im Bereich mittig der Stabilisierungselemente
befinden direkt mit den Transportschlingen 7 vernäht sein.
[0061] Fig. 1b zeigt, dass die Stabilisierungselemente sowohl im Bereich des Unterteils
3, als auch im Bereich des Oberteils 4 durch eine Verspannungskonstruktion zug- und
druckfest miteinander verbunden sind. Dadurch wird ein stabiler Rahmen gebildet, der
den Transportsack selbst in seinem Inneren aufrecht hält und stabilisiert.
[0062] Die dargestellte schematische Ansicht Fig. 1a zeigt den Transportbehälter im befüllten
Zustand, wobei sich durch den Druck des Füllmaterials zwischen den Stabilisierungselementen
vier Ecken ausbilden.
[0063] In Fig. 1b ist auch dargestellt, dass die Stabilisierungselemente Gewindestangen
13 umfassen, die in Rohre 12 eingeführt sind. Die Rohre 12 sind aus Metall mit einem
Durchmesser von etwa 40 mm. Dieser große Durchmesser der Rohre gewährleistet, dass
die Rohre 12 die Gewebehüllen 14 nicht beschädigen.
An den beiden Enden der Gewindestangen 13 sind diese jeweils mit zug- und druckfesten
Streben in Form von Flacheisen 15 verbunden, sodass eine im Wesentlichen quaderförmige
Verspannungskonstruktion mit quadratischem Querschnitt gebildet ist.
[0064] Alternativ dazu können in einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel zumindest
im Bereich der Oberteils 4 die Gewindestangen 13 bzw. die Rohre 12 durch Seile, Riemen,
Gurte oder Ketten miteinander zugfest verbunden sein.
[0065] Fig. 1c zeigt die Befestigung der Rohre 12 mit den Flacheisen 15 im Detail. In den
Rohren 12 sind Gewindestangen 13 angeordnet, die einen wesentlich geringeren Durchmesser
aufweisen als die Rohre 12. Die Gewindestangen 13 sind mit den Flacheisen 15 durch
eine Mutter 16 fest verschraubt, wobei die Verschraubung so fest ausgeführt ist, dass
das Rohr 12 die Flacheisen 15 in einer starre rechtwinkelige Verbindung zwingt. Dazu
ist der Durchmesser des Rohres 12 mit 40 mm etwa an die Breite des Flacheisens 15
mit 40 mm bis 60 mm angepasst.
[0066] Durch das feste Anziehen der Verschraubung wird erreicht, dass das Flacheisen 15
bündig an dem offenen Ende des Rohres 12 anliegt und somit mit dem Rohr 12 im Wesentlichen
einen rechten Winkel einschließt. Die im Rohr 12 angeordnete Gewindestange hat einen
Durchmesser von etwa 10 mm. Vor der Fixierung der Verspannungskonstruktion ist die
Gewindestange im Rohr vorzugsweise frei beweglich angeordnet, sodass sich die Gewindestange
beim Anziehen der Verschraubung im Rohr bewegen kann. Nach Fixierung der Verspannungskonstruktion
ist die Lage der Gewindestange im Rohr im Wesentlichen fixiert.
[0067] Fig. 1d zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Rohre 12 entlang des Schnitts
D-D in Fig. 1b. Die Rohre 12 sind an der Seite des Mantels 2 in Gewebehüllen 14 angeordnet,
wobei die Gewebehüllen 12 über Nähte 18 eng mit dem Mantel verbunden sind. Dadurch
wird erreicht, dass die Rohre 12 eng am Mantel anliegen. Im Inneren des Rohres 12
ist eine Gewindestange 13 frei beweglich angeordnet. Der im Verhältnis zur Gewindestange
13 größere Durchmesser des Rohres 12 hat den weiteren Vorteil, dass der Mantel 2 nur
geringfügig strapaziert wird, da sich die Belastung durch die angezogene Gewindestange
13 auf einen größeren Umfang des Rohres 12 verteilt.
[0068] Fig. 2a - 2d zeigen schematische Ansichten eines zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
[0069] Der Transportbehälter 1 ist in Fig. 2a von oben gezeigt und umfasst einen Mantel
2 aus einem Rundgewebe, der an seinem oberen Rand von einem Oberteil 4 begrenzt ist.
Im Oberteil 4 ist ein Einfüllstutzen 17 zur Befüllung des Transportbehälters 1 angeordnet,
und im Inneren des Mantels 2 befindet sich ein Liner 11 aus einem Kunststoff wie Polyethylen.
[0070] Entlang des Mantels 2 verlaufen vier Stabilisierungselemente in Form von Rohren 12.
Die Rohre 12 sind in Gewebehüllen 14 eingeschoben, welche durch Nähte 14 an der Außenfläche
des Mantels 2 angeordnet sind und sich vom Unterteil 3 zum Oberteil 4 des Transportbehälters
1 erstrecken. Durch einen oberen Profilrahmen 19a und einen (nicht dargestellten)
unteren Profilrahmen 19b und die Rohre 12 wird eine Verspannungskonstruktion gebildet.
[0071] An der Oberkante des Mantels 2 im Bereich des Oberteils 4 sind acht Hebeschlingen
5 angeordnet. Diese sind durch Gewebestreifen 6 mit dem Mantel 2 verbunden. An den
Ecken sind Transportschlingen 7 mittels Gewebestreifen 6 angeordnet. Beim Anheben
des Transportbehälters 1 über die Hebeschlingen 5 soll eine zu starke Verformung des
Transportbehälters vermieden werden. In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel
können die Hebeschlingen 5, welche sich im Bereich mittig der Stabilisierungselemente
befinden direkt mit den Transportschlingen 7 vernäht sein.
[0072] Die dargestellte schematische Ansicht Fig. 2a zeigt den Transportbehälter im befüllten
Zustand, wobei sich durch den Druck des Füllmaterials zwischen den Stabilisierungselementen
vier Ecken ausbilden. An den Ecken sind, mittig zwischen den Rohren 12, Transportschlingen
7 mittels Gewebestreifen 6 angeordnet, um den Transportbehälter beispielsweise mit
einem Gabelstapler anheben zu können. Fig. 2b zeigt eine schematische Seitenansicht
zweier erfindungsgemäßer Transportbehälter, die übereinander gestapelt sind. Die Stabilisierungselemente
in Form von Rohren 12 sind sowohl im Bereich des Unterteils, als auch im Bereich des
Oberteils durch eine Verspannungskonstruktion in Form von oberen Profilrahmen 19a
und unteren Profilrahmen 19b zug- und druckfest miteinander verbunden.
Dadurch wird ein stabiler Rahmen gebildet, der den Transportsack selbst in seinem
Inneren aufrecht hält und stabilisiert.
[0073] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a - 2d umfasst die Verspannungskonstruktion einen
oberen Profilrahmen 19a sowie einen unteren Profilrahmen 19b, die mit den Rohren 12
bündig und kraftschlüssig verbunden sind und eine im Wesentlichen quadratische Stützfläche
bilden.
[0074] Wie in Fig. 2b ersichtlich ist, ist der obere Profilrahmen 19a als Winkelprofil ausgeführt
und der untere Profilrahmen 19b als Rechteckprofil. Die Abmessungen der Profilrahmen
19a, 19b sind in diesem Ausführungsbeispiel derart gewählt, dass der untere Profilrahmen
in den oberen Profilrahmen einsetzbar ist. Zu diesem Zweck ist die äußere Abmessung
d1 des unteren Profilrahmen 19b geringfügig kleiner als die innere Abmessung d2 des
oberen Profilrahmens 19a. Dadurch wird ein guter Sitz des oberen Transportbehälters
auf dem unteren Transportbehälter erreicht.
[0075] An den beiden Enden der Rohre 12 sind diese mit den Profilrahmen 19a, 19b verbunden,
sodass eine im Wesentlichen quaderförmige Verspannungskonstruktion mit quadratischem
Querschnitt gebildet ist.
[0076] Fig. 2c zeigt die Befestigung der Rohre 12 mit den Profilrahmen 19a, 19b im Detail.
Zur Verbindung der Rohre mit den Profilrahmen 19a, 19b sind in den Rohren Federmuttern
21 eingeführt, und die Profilrahmen sind an ihren Eckbereichen durch Schrauben 20
mit den Federmuttern 21 verbunden. Die Profilrahmen 19a, 19b sind mit den Federmuttern
21 durch eine Schraube 20 fest verschraubt, wobei die Verschraubung so fest ausgeführt
ist, dass das Rohr 12 die Profilrahmen 19a, 19b in eine starre rechtwinkelige Verbindung
zwingt. Dazu ist der Durchmesser des Rohres 12 mit 40 mm etwa an die Breite des Profilrahmens
19a, 19b mit 40 mm bis 60 mm angepasst.
[0077] Durch das feste Anziehen der Verschraubung wird erreicht, dass die Profilrahmen 19a,
19b bündig an dem offenen Ende des Rohres 12 anliegt und somit mit dem Rohr 12 im
Wesentlichen einen rechten Winkel einschließt.
[0078] Fig. 2d zeigt einen schematischen Querschnitt entlang der Linie D-D aus Fig. 2b durch
die Rohre 12.
[0079] Die Rohre 12 sind an der Seite des Mantels 2 in Gewebehüllen 14 angeordnet, wobei
die Gewebehüllen 14 über Nähte 18 eng mit dem Mantel verbunden sind. Dadurch wird
erreicht, dass die Rohre 12 eng am Mantel anliegen. Im Inneren des Rohres 12 ist eine
Federmutter 21 eingeführt.
[0080] Würde der in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Transportbehälter 1 über die
Transportschlingen 7 angehoben werden, würde eine Deformation des Transportbehälters
1 eintreten. Insbesondere würde es zu einem Anheben jener Behälterteile kommen, welche
außerhalb der Verspannungskonstruktion liegen. Durch die hohen wirkenden Kräfte könnte
es zu einer Verformung der oberen Profilrahmen 19a oder zu einem Reißen des Oberteils
4 im an die oberen Profilrahmen 19a angrenzenden Bereiche kommen. Ferner könnten durch
eine Veränderung des Kräftegleichgewichts die Rohre 12 verformt werden.
[0081] Erfolgt jedoch das Anheben des Transportbehälters mit Hilfe der Hebeschlingen 5,
wird die Deformation des Transportbehälters 1 weitestgehend minimiert. Durch die Positionierung
von vier Hebeschlingen 5 im Bereich der Rohre 12 wird die seitliche Belastung der
oberen Profilrahmen 19a reduziert. Ferner wird die Belastung der Verbindung zwischen
oberem Profilrahmen 19a und den Rohren 12 reduziert.
[0082] Durch das Hintanhalten der Verformung der Profilrahmen 19a, 19b sowie der Rohre 12
wird nicht nur eine sichere Handhabung der Transportbehälter 1 gewährleistet, sondern
es ist auch ein Stapeln leichter möglich, da durch die fehlende Verformung der untere
Profilrahmen 19b ohne Probleme in den oberen Profilrahmen 19a eines zweiten Transportbehälters
1 einsetzbar ist.
[0083] In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Flacheisen 15 des ersten
Ausführungsbeispiels nicht mit durchgehenden Gewindestangen 13 in den Rohren fixiert,
sondern durch die im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigten Federmuttern 21. In diesem
Ausführungsbeispiel ist also eine durchgehende Gewindestange 13 nicht erforderlich.
[0084] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht des eines weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
mit einem Adapter für Gabelstapler. Zu sehen ist der Transportbehälter 1 mit Mantel
2 und Oberteil 4, sowie die Verspannungskonstruktion aus Rohren 12 und Flacheisen
15. Im Zentrum des Oberteils 4 befindet sich ein Einfüllstutzen 17. Zusätzlich zu
den Transportschlingen 7 sind am Mantel 2 Hebeschlingen 5 angeordnet, in welche die
Eingriffsmittel 9 eines Adapters 8 eingreifen. Ferner sind im Adapter 8 Einführöffnungen
10 ausgebildet, welche der Aufnahme von Staplergabeln dienen. Diese werden aus der
Einführrichtung 22 in die Einführöffnungen 10 eingeführt.
[0085] Wird der Transportbehälter unter Verwendung des Adapters 8 mit einem Gabelstapler
angehoben, kommt es nur zur minimalen Verformung des Transportbehälters 1 und der
Verspannungskonstruktion. Soll der Transportbehälter 1 einen Container eingeladen
werden, ist die Höhe des Containers ein wichtiger Parameter. Standard-Transportcontainer
haben beispielsweise oft eine Innenhöhe von 235 cm, wodurch der nach oben hin verfügbare
Freiraum begrenzt ist, wenn die Höhe eines Transportbehälters beispielsweise 100 cm
beträgt. Durch die kurzen Hebeschlingen 5 wird der Platzbedarf nach oben hin reduziert
und eine möglichst effiziente Platznutzung mit geringen Leerräumen ist möglich. Würde
der Transportbehälter dagegen mit den Transportschlingen 7 angehoben werden, würde
sich dieser beim Hebevorgang stark verformen. Ferner wäre durch die große Länge der
Transportschlingen 7 nur eine ineffiziente Platznutzung bei der Beladung eines Containers
möglich. In diesem Ausführungsbeispiel werden sie Staplergabeln in die Einführöffnungen
10 eingeführt, was ein möglichst sicheres Hantieren mit dem Transportbehälter ermöglicht.
In weiteren Ausführungsbeispielen können die Aufnahmen für die Staplergabeln andersartig
ausgeführt sein.
[0086] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele, sondern
umfasst sämtliche Transportbehälter im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüche.
Bezugszeichenliste
[0087]
- 1
- Transportbehälter
- 2
- Mantel
- 3
- Unterteil
- 4
- Oberteil
- 5
- Hebeschlinge
- 6
- Gewebestreifen
- 7
- Transportschlinge
- 8
- Adapter
- 9
- Eingriffsmittel
- 10
- Einführöffnung
- 11
- Liner
- 12
- Rohr
- 13
- Gewindestange
- 14
- Gewebehülle
- 15
- Flacheisen
- 16
- Mutter
- 17
- Einfüllstutzen
- 18
- Naht
- 19a
- Oberer Profilrahmen
- 19b
- Unterer Profilrahmen
- 20
- Schraube
- 21
- Federmutter
- 22
- Einführrichtung
1. Transportbehälter (1), umfassend einen insbesondere aus Rundgewebe gebildeten Mantel
(2), der sich zwischen einem Unterteil (3) und einem Oberteil (4) derart erstreckt,
dass ein Behältervolumen zur Aufnahme von granularen, flüssigen, viskosen oder halbflüssigen
Stoffen, insbesondere Bitumen, gebildet ist, wobei mehrere, vorzugsweise vier, Stabilisierungselemente
vorgesehen sind, die entlang des Mantels (2) vom Bereich des Unterteils (3) zum Bereich
des Oberteils (4) verlaufen, und deren Enden zumindest im Bereich des Unterteils (3)
über eine Verspannungskonstruktion zug- und druckfest verbunden sind, wobei wenigstens
vier Hebeschlingen (5) im Bereich mittig zwischen den Stabilisierungselementen angeordnet
sind, wobei ein Adapter (8) zur Aufnahme von Staplergabeln vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass des weiteren wenigstens vier Hebeschlingen (5) im Bereich der Stabilisierungselmente
angeordnet sind und dass der Adapter (8) zumindest acht Eingriffsmittel (9) zum Eingriff
in die Hebeschlingen (5) aufweist.
2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeschlingen (5) durch Befestigungsmittel, vorzugsweise Gewebestreifen (6),
mit dem Transportbehälter (1) verbunden sind.
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass herkömmliche Transportschlingen (7) zusätzlich zu den Hebeschlingen (5) im Bereich
mittig zwischen den Stabilisierungslementen angebracht sind.
4. Transportbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeschlingen (5) im Bereich mittig zwischen den Stabilisierungselementen mit
den Transportschlingen (7) vernäht sind.
5. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeschlingen (5) eine Länge im Bereich von 10cm bis 30cm aufweisen.
6. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter im gefüllten Zustand eine Höhe im Bereich von 90 cm bis 115
cm aufweist, sodass er in einen Standardcontainer gestapelt platzierbar ist.
7. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeschlingen (5) das Material Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat
(PET) umfassen.
8. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (8) Einführöffnungen (10) für das Einführen von Staplergabeln aufweist.
9. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (8) aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, ausgeführt ist.
10. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsmittel (9) im Wesentlichen zylindrisch sind.
11. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungselemente als Rohre (12) ausgeführt sind, die an der Außenfläche
des Mantels (2) angeordnet sind.
12. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspannungskonstruktion mehrere, vorzugsweise vier, zug- und druckfeste flache,
längliche Streben, beispielsweise Flacheisen (15), umfasst, die an ihren Enden mit
den Rohren vorzugsweise bündig und kraftschlüssig verbunden sind und eine im Wesentlichen
quadratische Stützfläche bilden.
13. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Oberteils (4) ein erster, eine vorzugsweise quadratische Stützfläche
bildender oberer Profilrahmen (19a) und im Bereich des Unterteils (3) ein zweiter,
eine vorzugsweise quadratische Stützfläche bildender unterer Profilrahmen (19b) vorgesehen
sind, und beide Profilrahmen (19a, 19b) mit den Rohren (12) vorzugsweise bündig und
kraftschlüssig verbunden sind.
14. Transportbehälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Profilrahmen (19a) ein Winkelprofil umfasst und der untere Profilrahmen
(19b) ein Rechteckprofil umfasst, wobei die Abmessungen der Profilrahmen derart gewählt
sind, dass der untere Profilrahmen (19b) eines Transportbehälters (1) in den oberen
Profilrahmen (19a) eines anderen Transportbehälters (1) einsetzbar ist.
1. A transport container (1) comprising a jacket (2), which is formed in particular of
circular woven fabric and which extends between a lower part (3) and an upper part
(4) in such a way that a container volume is formed for receiving granular, liquid,
viscous or semi-liquid substances, in particular bitumen, wherein multiple, preferably
four, stabilizing elements are provided, which extend along the jacket (2) from the
area of the lower part (3) to the area of the upper part (4) and the ends of which,
at least in the area of the lower part (3), are connected in a tension- and pressure-resistant
manner by a bracing structure, wherein at least four lifting loops (5) are arranged
in the area centrally between the stabilizing elements, wherein an adapter (8) for
receiving forklift forks is provided, characterized in that in addition at least four lifting loops (5) are arranged in the area of the stabilizing
elements and in that the adapter (8) has at least eight engagement means (9) for engaging the lifting
loops (5).
2. The transport container according to claim 1, characterized in that the lifting loops (5) are connected to the transport container (1) by means of fastening
means, preferably fabric strips (6).
3. The transport container according to claim 1 or 2, characterized in that, in addition to the lifting loops (5), conventional transport loops (7) are arranged
in the area centrally between the stabilizing elements.
4. The transport container according to claim 3, characterized in that the lifting loops (5) are sewn to the transport loops (7) in the area centrally between
the stabilizing elements.
5. The transport container according to one of claims 1 to 4, characterized in that the lifting loops (5) have a length in the range of 10 cm to 30 cm.
6. The transport container according to one of claims 1 to 5, characterized in that the transport container has a height in the range 90 cm to 115 cm when filled so
that it can be placed in a standard container in a stacked manner.
7. The transport container according to one of claims 1 to 6, characterized in that the lifting loops (5) comprise the material polyethylene (PE), polypropylene (PP)
or polyethylene terephthalate (PET).
8. The transport container according to one of claims 1 to 7, characterized in that the adapter (8) has insertion openings (10) for the insertion of forklift forks.
9. The transport container according to one of claims 1 to 8, characterized in that the adapter (8) is made of metal, preferably steel.
10. The transport container according to one of claims 1 to 9, characterized in that the engagement means (9) are substantially cylindrical.
11. The transport container according to one of claims 1 to 10, characterized in that the stabilizing elements are configured as tubes (12) which are arranged on the outer
surface of the jacket (2).
12. The transport container according to one of claims 1 to 11, characterized in that the bracing structure comprises multiple, preferably four, tension- and pressure-resistant,
flat, elongated struts, for example flat bars (15), whose ends are connected to the
tubes in a preferably flush and friction-locked manner and which form a substantially
square support surface.
13. The transport container according to one of claims 1 to 12, characterized in that a first upper profile frame (19a), which forms a preferably square supporting surface,
is provided in the area of the upper part (4) and a second lower profile frame (19b),
which forms a preferably square supporting surface, is provided in the area of the
lower part (3), and in that both profile frames (19a, 19b) are connected to the tubes (12) in a preferably flush
and friction-locked manner.
14. The transport container according to claim 13, characterized in that the upper profile frame (19a) comprises an angle profile and the lower profile frame
(19b) comprises a rectangular profile, wherein the dimensions of the profile frames
are selected in such a way that the lower profile frame (19b) of a transport container
(1) can be inserted into the upper profile frame (19a) of another transport container.
1. Un récipient de transport (1), comprenant une enveloppe (2) formée en particulier
d'un tissu circulaire, qui s'étend entre une partie inférieure (3) et une partie supérieure
(4) de sorte qu'un volume de conteneur est formée pour la réception des matières granulaires,
liquides, visqueuses ou semi-liquides, en particulier de bitume, dans lequel plusieurs,
de préférence quatre, éléments de stabilisation sont prévus qui s'étendent le long
de l'enveloppe (2) de la région de la partie inférieure (3) vers la région de la partie
supérieure (4) et dont les extrémités sont reliés entre eux au moins dans la région
de la partie inférieure (3) par une construction de serrage de manière à résister
à la traction et à la pression, dans lequel au moins quatre boucles de levage (5)
sont disposées dans la région située au centre entre les éléments de stabilisation,
dans lequel un adaptateur (8) pour la réception des fourches d'un chariot élévateur
est prévu, caractérisé en ce qu'en plus au moins quatre boucles de levage (5) sont disposées dans la région des éléments
de stabilisation et en ce que l'adaptateur (8) présente au moins huit moyens d'engagement (9) pour s'engager dans
les boucles de levage (5).
2. Le récipient de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que les boucles de levage (5) sont reliées au récipient de transport (1) par des moyens
de fixation, de préférence des bandes de tissu (6).
3. Le récipient de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des boucles de transport (7) conventionnelles sont montées en plus des boucles de
levage (5) dans la région située au centre entre les éléments de stabilisation.
4. Le récipient de transport selon la revendication 3, caractérisé en ce que les boucles de levage (5) sont cousues avec les boucles de transport (7) dans la
région située au centre entre les éléments de stabilisation.
5. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les boucles de levage (5) présentent une longueur dans la plage de 10 cm à 30 cm.
6. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le récipient de transport présente une hauteur dans la plage de 90 cm à 115 cm à
l'état rempli, de sorte qu'il peut être placé empilé dans un conteneur standard.
7. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les boucles de levage (5) comportent le matériau polyethylène (PE), polypropylène
(PP) ou polytéréphtalate d'éthylène (PET).
8. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'adaptateur (8) présente des ouvertures d'introduction (10) pour l'introduction
des fourches d'un chariot élévateur.
9. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'adaptateur (8) est réalisé en métal, de préférence en acier.
10. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les moyens d'engagement (9) sont sensiblement cylindriques.
11. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les éléments de stabilisation sont réalisés comme des tubes (12) qui sont disposés
sur la surface extérieure de l'enveloppe (2).
12. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la construction de serrage comprend plusieurs, de préférence quatre, entretoises
allongées, plates, résistantes à la traction et à la pression, par exemple des barres
plates (15), qui sont reliées aux tubes à leurs extrémités de préférence par affleurement
et par adhérence et forment une surface d'appui sensiblement carrée.
13. Le récipient de transport selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'un premier cadre profilé (19a) supérieur formant une surface d'appui de préférence
carrée est prévu dans la région de la partie supérieure (4) et un deuxième cadre profilé
(19b) inférieur formant une surface d'appui de préférence carrée est prévu dans la
région de la partie inférieure (3), et les deux cadres profilés (19a, 19b) sont reliés
aux tubes (12), de préférence par affleurement et par adhérence.
14. Le récipient de transport selon la revendication 13, caractérisé en ce que le cadre profilé (19a) supérieur comprend un profilé angulaire et le cadre profilé
(19b) inférieur comprend un profilé rectangulaire, dans lequel les dimensions des
cadres profilés sont choisi de sorte que le cadre profilé (19b) inférieur d'un récipient
de transport (1) peut être inséré dans le cadre profilé (19a) supérieur d'un autre
récipient de transport (1).