| (19) |
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(11) |
EP 3 655 981 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.11.2022 Patentblatt 2022/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.08.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/072390 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/052776 (21.03.2019 Gazette 2019/12) |
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HOCHSPANNUNGSLEISTUNGSSCHALTER FÜR EINEN POL UND VERWENDUNG DES HOCHSPANNUNGSLEISTUNGSSCHALTERS
HIGH-VOLTAGE POWER CIRCUIT BREAKER FOR A POLE AND USE OF THE HIGH-VOLTAGE POWER CIRCUIT
BREAKER
DISJONCTEUR HAUTE TENSION POUR UN PÔLE ET UTILISATION DUDIT DISJONCTEUR HAUTE TENSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.09.2017 DE 102017216273
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.2020 Patentblatt 2020/22 |
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Patentinhaber: Siemens Energy Global GmbH & Co. KG |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- CERNAT, Radu-Marian
10585 Berlin (DE)
- CHYLA, Thomas
14089 Berlin (DE)
- GIERE, Stefan
13595 Berlin (DE)
- HARTIG, Prosper
12555 Berlin (DE)
- ORTH, Caroline
13589 Berlin (DE)
- RÖHLING, Christoph
10557 Berlin (DE)
- TEICHMANN, Jörg
14624 Dallgow-Döberitz (DE)
- WETHEKAM, Stephan
10627 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 483 106 US-A- 3 300 609
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FR-A- 1 571 483
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hochspannungsleistungsschalter für einen Pol und dessen
Verwendung, mit Unterbrechereinheiten, welche in Reihe verschaltet sind und mechanisch
stabil miteinander verbunden sind. Die Unterbrechereinheiten sind auf wenigstens einem
Träger angeordnet.
[0002] Ein Hochspannungsleistungsschalter, insbesondere zum Schalten von Spannungen von
bis zu 1200 kV und/oder Strömen von bis zu einigen hundert Ampere, ist z. B. aus der
DE 196 01 053 C1 bekannt. Der Freiluft-Hochspannungs-Leistungsschalter umfasst zwei Unterbrechereinheiten
für einen Pol, welche jeweils in einem Verbundisolatorgehäuse angeordnet sind. Die
zwei Unterbrechereinheiten sind in Reihe hintereinander geschaltet und zusammen mit
den zugeordneten Verbundisolatorgehäusen entlang einer gemeinsamen Längsachse angeordnet.
Die zwei Verbundisolatorgehäuse mit jeweils einer Unterbrechereinheit sind auf einer
Polsäule bzw. einem Stützer angeordnet, und über ein Umlenkgetriebe miteinander verbunden.
Der Freiluft-Hochspannungsleistungsschalter weist eine T-Form mit zwei Armen auf,
wobei jeder Arm eine Unterbrechereinheit umfasst.
[0003] Gasisolierte Unterbrechereinheiten, insbesondere mit einem Nennstromkontakt und mit
einem Lichtbogenkontakt als Schaltkontakten, werden verwendet, um hohe Spannungen
und Ströme zu schalten. Dabei sind die Verbundisolatorgehäuse, in welchen sich jeweils
eine Unterbrechereinheit befindet, mit einem Schalt- und/oder Isoliergas befüllt,
insbesondere SF
6. Für eine gute elektrische Isolation zwischen Schaltkontakten, und über geöffnete
Schaltkontakte hinweg, ist der Druck des Schalt- und/oder Isoliergases im Verbundisolatorgehäuse
ein Bar oder größer. Die Verbundisolatorgehäuse sind gasdicht ausgebildet, mit einer
guten Gasisolation. Die Gasisolation muss langzeitstabil sein, insbesondere über mehr
als 30 Jahre hinweg. Die Schaltgase, wie z. B. SF
6, sind umweltschädlich, insbesondere klimaschädlich und eine Leckrate von kleiner
als 0,1 % muss für die Verbundisolatorgehäuse mit Unterbrechereinheit langzeitstabil
garantiert sein.
[0004] Um klimaschädliche Schalt- und/oder Isoliergase zu vermeiden, werden insbesondere
Vakuumröhren als Unterbrechereinheiten verwendet. Vakuumröhren sind ausgebildet, Spannungen
bis zu einigen 10 kV zu schalten. Bei hohen Schaltleistungen, insbesondere Schaltspannungen
von weit über 100 kV, werden mehrere Vakuumröhren hintereinander in Reihe geschaltet.
Die Vakuumröhren können direkt mit einer wetterfesten Isolation versehen sein, oder
in einem Verbundisolatorgehäuse angeordnet sein. Die Anzahl der in Reihe geschalteten,
hintereinander angeordneten Unterbrechereinheiten, und somit die maximal zu schaltende
Leistung bzw. Spannung, ist durch mechanische Eigenschaften des Hochspannungsleistungsschalters
begrenzt. Umwelteinflüsse, wie z. B. Wind, können zu hohen mechanischen Belastungen
an den Armen eines T-förmigen Hochspannungsleistungsschalters führen.
[0005] Mit einer zunehmenden Anzahl an hintereinander angeordneten Unterbrechereinheiten
nimmt die Länge der Arme zu, und mechanische Komponenten wie z. B. die Polsäule, das
Umlenkgetriebe und Verbindungselemente sind verstärkt auszuführen, um eine langfristig
hohe Zuverlässigkeit und mechanische Stabilität des Hochspannungsleistungsschalters
zu gewährleisten. Damit sind hohe Kosten, erhöhter Materialaufwand und/oder verkürzte
Wartungsintervalle verbunden. Mit zunehmender Länge der Arme eines T-förmigen Hochspannungsleistungsschalters
nimmt die mechanische Belastung insbesondere an den Armenden stark zu, welche der
Polsäule abgewandt sind, und eine weitere Verlängerung der Arme für höhere Spannungsebenen
kann unmöglich sein. Mit einer zunehmenden Länge der Arme eines T-förmigen Hochspannungsleistungsschalters
nimmt der Platzverbrauch des Hochspannungsleistungsschalters zu, was zu höheren Kosten
führt.
[0006] CH 483 106 A offenbart einen Hochspannungsleistungsschalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Hochspannungsleistungsschalter für
einen Pol und dessen Verwendung anzugeben, welche die zuvor beschriebenen Probleme
vermeiden. Insbesondere ist es Aufgabe, einen einfachen, kompakten und kostengünstigen
Hochspannungsleistungsschalter anzugeben, welcher mechanisch stabil und umweltfreundlich
sowie langlebig im Betrieb ist, und welcher für hohe Spannungsebenen auslegbar ist.
[0008] Die angegebene Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Hochspannungsleistungsschalter
für einen Pol mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 und/oder durch die Verwendung
des Hochspannungsleistungsschalters gemäß Patentanspruch 11 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Hochspannungsleistungsschalters für einen Pol und dessen Verwendung
sind in den Unteransprüchen angegeben. Dabei sind Gegenstände der Hauptansprüche untereinander
und mit Merkmalen von Unteransprüchen sowie Merkmale der Unteransprüche untereinander
kombinierbar.
[0009] Ein erfindungsgemäßer Hochspannungsleistungsschalter für einen Pol umfasst Unterbrechereinheiten,
welche in Reihe verschaltet sind und mechanisch stabil miteinander verbunden sind.
Die Unterbrechereinheiten sind auf wenigstens einem Träger angeordnet. Dabei sind
die Unterbrechereinheiten auf unterschiedlichen Achsen angeordnet.
[0010] Durch die Anordnung mehrerer Unterbrechereinheiten auf unterschiedlichen Achsen können
mehr Unterbrechereinheiten kompakt auf engstem Raum angeordnet werden. Die Unterbrechereinheiten
können näher zu einem Punkt, insbesondere den Schnittpunkt der Achsen angeordnet werden,
wobei ein mechanisches Stützen an diesem Punkt zu einem mechanisch stabilen, kompakten
Hochspannungsleistungsschalter für hohe Spannungsebenen führt. Es können mehr als
nur zwei Unterbrechereinheiten stabil angeordnet werden, womit sich bei Reihenschaltung
die zu schaltenden Spannungen gegenüber Hochspannungsleistungsschaltern des Stands
der Technik erhöhen.
[0011] Die Unterbrechereinheiten können Vakuumröhren und/oder gasgefüllte Leistungsschalter,
insbesondere mit Nenn- und Lichtbogenkontakten, umfassen, insbesondere in einer Freiluft-Schalteinrichtung.
Durch die höhere mögliche Anzahl an Unterbrechereinheiten in Reihe verschaltet, insbesondere
mit Unterbrechereinheiten maximaler Schaltspannung, kann die Gesamtschaltspannung
des Hochspannungsleistungsschalters erhöht werden. Insbesondere bei Vakuumröhren,
welche nur mit Schaltspannungen von z. B. bis zu 35 kV in großen Stückzahlen zu fertigen
sind, kann eine erfindungsgemäße Anordnung der Unterbrechereinheiten nicht nur auf
einer Achse hintereinander, sondern auf unterschiedlichen Achsen z. B. mit gleichem
Abstand voneinander entlang eines Kreisumfangs, eine Erhöhung der Gesamtschaltspannung
des Hochspannungsleistungsschalters ermöglichen. Bei gasgefüllten Leistungsschaltern,
insbesondere mit Nenn- und Lichtbogenkontakten, kann die erfindungsgemäße Anordnung
der Unterbrechereinheiten hohe Schaltspannungen von bis zu 1200 kV und höher ermöglichen.
[0012] Die Unterbrechereinheiten können in einer Ebene angeordnet sein, insbesondere in
einer Ebene im Wesentlichen parallel zum Untergrund. Dadurch wird ein kompakter, kostengünstiger
Aufbau eines erfindungsgemäßen Hochspannungsleistungsschalters ermöglicht, welcher
mechanisch stabil und für hohe Spannungsebenen auslegbar ist. Bei Verwendung von Vakuumröhren,
ohne umweltschädlichen Schaltgasen wie z. B. SF
6, und/oder bei Verwendung von gasgefüllten bzw. gasisolierten Leistungsschaltern,
insbesondere mit Nenn- und Lichtbogenkontakten, z. B. unter Verwendung von Clean Air
für insbesondere niedrigere Schaltspannungen von einigen 100 kV, kann eine langlebiger,
umweltfreundlicher Hochspannungsleistungsschalter für hohe Spannungsebenen hergestellt
werden. Die Anordnung der Unterbrechereinheiten in einer Ebene ermöglicht eine gute
Isolation gegenüber dem Untergrund mit ausreichend Abstand, d. h. dem Erdpotential
und/oder der Bodenfläche, auf welcher der Hochspannungsleistungsschalter aufgestellt
ist bzw. in welcher der Hochspannungsleistungsschalter im Fundament verankert ist.
Ein Traggestell mit Isolierung für den Hochspannungsleistungsschalter kann minimal
hoch ausgelegt sein, da alle Unterbrechereinheiten in der minimalen Höhe bzw. im minimalen
Abstand vom Grund angeordnet werden können für die zu schaltende Spannungsebene. Eine
Gefahr für insbesondere Wartungspersonal auf Höhe des Fundaments durch elektrische
Überschläge kann vermieden bzw. reduziert werden.
[0013] Jeweils wenigstens zwei Unterbrechereinheiten können auf einer gemeinsamen Längsachse
angeordnet sein. Es können unterschiedliche Längsachsen umfasst sein, welche sich
in einem Punkt schneiden, insbesondere mit einem Winkel zwischen den Längsachsen von
90 Grad. Dadurch kann eine hohe Zahl an Unterbrechereinheiten in Reihe verschaltet
angeordnet werden, mit guter elektrischer Isolation zwischen den Unterbrechereinheiten
in Bereichen, welche nicht durch die Verschaltung elektrisch leitend sind. Insbesondere
bei einer Anordnung von vier Unterbrechereinheiten auf zwei Achsen, welche einen Winkel
von 90 Grad einschließen, z. B. mit einem Traggestell mit Isolierung mittig am Schnittpunkt
angeordnet, für eine mechanisch stabile Anordnung auch bei widrigen Umwelteinflüssen
wie z. B. bei Sturm, können die Unterbrechereinheiten durch den Abstand voneinander
gut elektrisch isoliert sein in Bereichen, welche nicht über die Verschaltung elektrisch
verbunden sind. Z. B. können die Achsen ein Kreuz bilden und die Unterbrechereinheiten
gleichen Abstand voneinander aufweisen entlang der Achsen, mit einem Abstand benachbarter
Unterbrechereinheiten auf unterschiedlichen Achsen gleich dem Abstand der Unterbrechereinheiten
voneinander auf einer gemeinsamen Achse.
[0014] Die Unterbrechereinheiten können derart angeordnet sein, dass die Längsachsen der
Unterbrechereinheiten sternförmig sind, insbesondere mit einem gemeinsamen Schnittpunkt,
und/oder dass die Längsachsen der Unterbrechereinheiten auf einem Kreuz angeordnet
sind. Bei einem gemeinsamen Schnittpunkt der Achsen z. B. in Sternform oder Kreuzform
kann eine maximale Anzahl an Unterbrechereinheiten auf einem Kreisumfang in einer
Ebene mit insbesondere gleichem Abstand voneinander angeordnet werden. Dadurch ergibt
sich ein besonders kompakter, kostengünstiger Aufbau, insbesondere mit einem Traggestell
mit Isolierung im gemeinsamen Schnittpunkt angeordnet, für eine hohe mechanische Stabilität,
mit hoher Zahl an Unterbrechereinheiten, d. h. hoher möglicher Schaltspannung, und
guter Isolierung der Unterbrechereinheiten voneinander durch die Umgebungsluft in
Bereichen, welche nicht elektrisch verschaltet sind.
[0015] Eine Verschaltung der Unterbrechereinheiten in Reihe kann über elektrische Kabel
und/oder Schienen aus Kupfer und/oder Aluminium erfolgen.
[0016] Die elektrische Kabel und/oder Schienen werden in wenigstens einem Verbindungsgehäuse
zwischen Unterbrechereinheiten angeordnet, wobei das Verbindungsgehäuse an freien
Enden der Unterbrechereinheiten angeordnet ist und welches keine mechanisch tragende
Funktion für die Unterbrechereinheiten aufweist. Durch die Isolation der elektrischen
Kabel und/oder Schienen über Verbindungsgehäuse werden elektrische Überschläge vermieden
und eine kompakte Anordnung der Unterbrechereinheiten mit Reihenschaltung möglich.
Insbesondere können Unterbrechereinheiten und elektrische Kabel und/oder Schienen
durch Isolatoren nach außen hin elektrisch isoliert sein, wodurch geringe räumliche
Abstände zwischen den Unterbrechereinheiten und elektrischen Kabeln und/oder Schienen
möglich werden, bei hohen zu schaltenden Spannungen und/oder Strömen.
[0017] Der erfindungsgemäße Hochspannungsleistungsschalter kann genau einen Träger umfassen,
insbesondere in Form einer Säule und/oder senkrecht aufrechtstehend. Der Träger kann
einen Stützisolator oder mehrere, insbesondere über Flansche verbundene Stützisolatoren
aufweisen, wobei Stützisolatoren insbesondere Keramik, Silikon und/oder Kompositwerkstoffe
umfassen. Der Träger kann ein Basisgehäuse, insbesondere aus Metall umfassen. Der
Träger kann Weiterhin ein Tragestell umfassen, insbesondere aus Metall. Dadurch ist
eine hohe mechanische Stabilität mit wenig Aufwand bzw. Kosten und mit guter elektrischer
Isolation der Unterbrechereinheiten gegenüber dem Untergrund bzw. Fundament möglich.
[0018] Die auf dem wenigstens einen Träger angeordneten Unterbrechereinheiten können an
dem Träger und/oder an einem Getriebegehäuse, welches auf dem Träger angeordnet ist,
mechanisch befestigt sein, insbesondere direkt und/oder über Isolierkörper, und/oder
Verbindungsgehäuse, und/oder Gehäuse der Unterbrechereinheiten, in welchen die Unterbrechereinheiten
angeordnet sind. Dadurch kann eine gute mechanische Stabilität des Hochspannungsleistungsschalters
bei guter elektrischer Isolation der Unterbrechereinheiten gegeneinander und gegenüber
dem Untergrund in Bereichen erreicht werden, in welchen die Unterbrechereinheiten
nicht elektrisch in Reihe verbunden sind.
[0019] Ein Antrieb kann umfasst sein, insbesondere seitlich am Träger angeordnet, und/oder
Elemente einer kinematischen Kette können umfasst sein, insbesondere Umlenkgetriebe
und/oder Schaltstangen, zum Übertragen einer Antriebsbewegung vom Antrieb auf die
Unterbrechereinheiten zum insbesondere gleichzeitigen Schalten der Unterbrechereinheiten.
Über den Antrieb kann beim Schalten einfach, kostengünstig und zuverlässig Bewegungsenergie
bereit gestellt werden, welche über die Elemente der kinematischen Kette auf bewegliche
Kontaktstücke der Schaltkontakte der Unterbrechereinheiten übertragen werden.
[0020] Isoliereinrichtungen, insbesondere Isolierkörper und/oder Stützisolatoren, können
mit einem Isoliergas, insbesondere Clean Air, insbesondere mit einem Druck im Bereich
des Umgebungsdruckes des Hochspannungsleistungsschalters, befüllt sein. Bei Verwendung
eines Isoliergases wie z. B. Clean Air kann eine gute elektrische Isolation erreicht
werden, insbesondere ohne schädliche Umwelteinflüsse wie z. B. eine Schädigung des
Klimas. Bei Verwendung eines Druckes im Bereich des Druckes der Umgebungsluft sind
Dichtungen wenig belastet, langzeitstabil dicht und können einfach und kostengünstig
ausgelegt werden.
[0021] Eine erfindungsgemäße Verwendung des Hochspannungsleistungsschalters für einen Pol
umfasst die Verwendung in einer Freiluft-Schalteinrichtung, insbesondere in einer
Freiluft-Schalteinrichtung mit drei Polen. Dadurch ist kostengünstig, einfach, kompakt
und zuverlässig über lange Zeiträume hinweg ein Schalten von z. B. Verbrauchern, Stromnetzen
und/oder Stromerzeugern möglich, auf hohen Spannungsebenen von z. B. bis zu 1200 kV
und mehr, und insbesondere für drei Phasen bzw. mit drei Polen.
[0022] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Verwendung des Hochspannungsleistungsschalters
gemäß Anspruch 11 sind analog den zuvor beschriebenen Vorteilen des erfindungsgemäßen
Hochspannungsleistungsschalters für einen Pol gemäß Anspruch 1 und umgekehrt.
[0023] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in den Figuren
1 bis 3 dargestellt und nachfolgend näher beschrieben.
[0024] Dabei zeigen die
- Figur 1
- schematisch in Schnittansicht einen erfindungsgemäßen Hochspannungsleistungsschalter
1 für einen Pol von einer Seite betrachtet, mit Unterbrechereinheiten 2, 3 auf einem
Träger 6 angeordnet, wobei nur Unterbrechereinheiten 2, 3 auf einer von zwei Achsen
zu sehen sind, und
- Figur 2
- schematisch in Schnittansicht den Hochspannungsleistungsschalter 1 der Figur 1, von
oben betrachtet, mit vier Unterbrechereinheiten 2, 3, 4, 5 in Reihe verschaltet und
paarweise auf zwei sich kreuzenden Achsen 23, 24 angeordnet, und
- Figur 3
- schematisch in Schnittansicht drei Hochspannungsleistungsschalter 1 der Figur 2 nebeneinander
angeordnet, zum Schalten von drei Phasen 19, 20, 21.
[0025] In Figur 1 ist in Schnittansicht ein erfindungsgemäßer Hochspannungsleistungsschalter
1 für einen Pol von einer Seite dargestellt. Die vier Unterbrechereinheiten des Ausführungsbeispiels,
wobei zwei Unterbrechereinheiten 2, 3 in der Figur 1 dargestellt sind, sind jeweils
in einem Gehäuse 10 angeordnet. Das Gehäuse 10 ist in Form eines Überwurfs und/oder
eines Isolatorgehäuses z. B. hohlzylinderförmig ausgebildet, insbesondere aus Silikon,
Verbundwerkstoffen und/oder Keramik, und schützt die Unterbrechereinheiten 2, 3 vor
Witterungseinflüssen. In Figur 1 sind als Unterbrechereinheiten 2, 3 Vakuumröhren
dargestellt. Die Gehäuse 10 sind insbesondere mit Isoliergas befüllt, z. B. Clean
Air. Der Druck des Isoliergases ist im Bereich des Umgebungsdrucks, womit keine zusätzlichen,
aufwendigen Gasdichtungseinrichtungen oder druckfeste Gehäuse verwendet werden müssen.
[0026] Alternativ oder zusätzlich zu Vakuumröhren können auch gasisolierte Leistungsschalter,
insbesondere mit Nenn- und Lichtbogenkontakt, verwendet werden. Dabei kann als Schaltgas
z. B. Clean Air und/oder SF
6 verwendet werden, insbesondere unter Druck von mehr als einem Bar. Die Gehäuse 10
können gerippt ausgebildet sein, insbesondere mit ringförmigen Rippen zum Erhöhen
der dielektrischen Festigkeit über die äußere Oberfläche hinweg entlang der Längsrichtung.
Elektrische Anschlüsse 12 sind zum elektrischen kontaktieren der Unterbrechereinheiten
2, 3 vorgesehen und insbesondere an den Enden der Gehäuse 10, aus den Gehäusen 10
z. B. gasdicht geführt. Die Unterbrechereinheiten 2, 3 weisen wenigstens einen Schaltkontakt
mit wenigstens einem beweglichen Kontaktstück und insbesondere mit einem festen Kontaktstück
auf. Die Kontaktstücke sind elektrisch mit den Anschlüssen verbunden, und das bewegliche
Kontaktstück ist beweglich gelagert, mit einem Element einer kinematischen Kette 17,
insbesondere einer Schaltstange, verbunden und insbesondere gasdicht aus dem Gehäuse
10 geführt.
[0027] Die Gehäuse 10 mit Unterbrechereinheiten 2, 3 sind insbesondere über Verbindungsgehäuse
11 und Isolierkörper 9 mit einem Getriebegehäuse 8, insbesondere über Flansche, mechanisch
stabil verbunden. Die Isolierkörper 9 sind z. B. hohlzylinderförmig ausgebildet, insbesondere
aus Silikon, Verbundwerkstoffen und/oder Keramik. Die Isolierkörper 9 sind gerippt
ausgebildet, insbesondere mit ringförmigen Rippen zum Erhöhen der dielektrischen Festigkeit
über die äußere Oberfläche entlang der Längsrichtung hinweg. Die Verbindungsgehäuse
11, Isolierkörper 9 und/oder das Getriebegehäuse 8 sind insbesondere mit Isoliergas
befüllt, z. B. Clean Air. Der Druck des Isoliergases kann im Bereich des Umgebungsdrucks
sein, womit keine zusätzlichen, aufwendigen Gasdichtungseinrichtungen oder druckfeste
Gehäuse verwendet werden müssen.
[0028] Die zwei in Figur 1 dargestellten Unterbrechereinheiten 2, 3 sind jeweils koaxial
in den Gehäusen 10 angeordnet und auf einer gemeinsamen Längsachse 23 mit den Isolierkörpern
9, welche durch die Verbindungsgehäuse 11 und das Getriebegehäuse 8 insbesondere mittig
verläuft. Das Getriebegehäuse 8 ist auf einem Träger 6 mechanisch stabil angeordnet,
insbesondere mittig mit einer gemeinsamen vertikalen Achse. Der Träger 6 umfasst z.
B. ein Traggestell 18, welches insbesondere über ein Fundament fest im Untergrund
bzw. Boden verankert ist, und insbesondere in Form eines H-förmigen Stahlträgers ausgebildet
ist. Auf dem Traggestell 18 ist z. B. ein Basisgehäuse 15 insbesondere aus Metallblech
und/oder Kunststoff angeordnet, an dem z. B. seitlich ein Antrieb 16 befestigt ist.
Der Antrieb 16 ist z. B. ein Motor und/oder ein Federspeicherantrieb, und kann weitere
Elemente wie z. B. Getriebeteile, Verklinkungen, Steuer- oder Regelelemente, Sensoren
und/oder Kommunikationselemente umfassen.
[0029] Auf dem Traggestell 18 und/oder dem Basisgehäuse 15 ist z. B. wenigstens ein Stützisolator
13 angeordnet, welcher mehrteilig ausgebildet sein kann, wobei Teile insbesondere
über Flansche z. B. aus Metall, insbesondere über Schraub-, Niet-, Löt- und/oder Schweißverbindungen,
miteinander verbunden sind. Das Getriebegehäuse 8 ist auf dem Stützisolator 13 angeordnet.
Von einer Seite betrachtet ergibt der Hochspannungsleistungsschalter 1 eine T-Form,
mit einem insbesondere säulenförmigen Träger 6, welcher vertikal nach oben, im Wesentlichen
senkrecht auf dem Untergrund steht. Die zwei seitlichen Arme der T-Form, links und
rechts vom Träger 6, umfassen von links beginnend die erste Unterbrechereinheit 2
im Gehäuse 10, mechanisch stabil befestigt am Verbindungsgehäuse 11, mechanisch stabil
befestigt am Isolierkörper 9, mechanisch stabil befestigt am Getriebegehäuse 8, mechanisch
stabil befestigt am rechten Isolierkörper 9, mechanisch stabil befestigt am rechten
Verbindungsgehäuse 11, mechanisch stabil befestigt am rechten Gehäuse 10 mit der zweiten
Unterbrechereinheit 3.
[0030] Die erste Unterbrechereinheit 2 koaxial angeordnet im Gehäuse 10, das Verbindungsgehäuse
11, der Isolierkörper 9 mit seiner Längsachse, das Getriebegehäuse 8, der rechte Isolierkörper
9 mit seiner Längsachse, das rechte Verbindungsgehäuse 11, und das rechte Gehäuse
10 mit der zweiten Unterbrechereinheit 3 koaxial angeordnet, sind auf einer gemeinsamen
Achse, insbesondere Längsachse 23, angeordnet. Die Achse 23 ist horizontal, im Wesentlichen
parallel zum Untergrund, auf dem der Hochspannungsleistungsschalter 1 aufgestellt
ist. Insbesondere im Inneren des linken Gehäuses 10, des linken Verbindungsgehäuses
11, des linken Isolierkörpers 9, des Getriebegehäuses 8, des rechten Isolierkörpers
9, des rechten Verbindungsgehäuses 11, und des rechten Gehäuses 10, und vom Getriebegehäuse
8 über insbesondere das Innere des Stützisolators 13 und/oder der Stützisolatoren
13 mit Flansch 14, und des Basisgehäuses 15, sind beweglich Elemente der kinematischen
Kette 17 angeordnet und mit den Unterbrechereinheiten 2, 3 und mit dem Antrieb 16
verbunden.
[0031] Eine Schaltbewegung wird beim Schalten vom Antrieb 16, z. B. Federspeicherantrieb
und/oder Motor, bereitgestellt und die Antriebsbewegung wird vom Antrieb 16 über die
Elemente der kinematischen Kette 17 zu den Unterbrechereinheiten übertragen, insbesondere
zu allen beweglichen Kontaktstücken der Unterbrechereinheiten. Z. B. Umlenkgetriebe
7, Schaltstangen, Hebel und/oder andere Elemente der kinematischen Kette 17 sind dabei
vorgesehen, die Schaltbewegung insbesondere gleichzeitig oder zeitlich versetzt auf
alle Unterbrechereinheiten zu übertragen, und Änderungen in der Schaltgeschwindigkeit
und/oder der Schaltrichtung zu ermöglichen. Dadurch werden Bewegungsprofile der beweglichen
Kontaktstücke erzeugt, welche für ein Schalten, insbesondere Ein- und/oder Ausschalten
des Hochspannungsleistungsschalters 1 notwendig sind.
[0032] In Figur 2 ist schematisch in Schnittansicht der Hochspannungsleistungsschalter 1
der Figur 1 dargestellt, von oben betrachtet. In Figur 1 ist der Hochspannungsleistungsschalter
1 der Figur 2 von der linken Seite her betrachtet dargestellt. Im Ausführungsbeispiel
der Figuren des erfindungsgemäßen Hochspannungsleistungsschalters 1 für einen Pol
sind vier Unterbrechereinheiten 2, 3, 4, 5 in Reihe verschaltet und paarweise auf
zwei sich kreuzenden Achsen 23, 24 angeordnet. Die Achsen 23, 24 sind in einer Ebene
angeordnet, insbesondere in einer horizontalen Ebene im Wesentlichen parallel zum
Untergrund des Hochspannungsleistungsschalters 1. Der Hochspannungsleistungsschalter
1 weist von oben betrachtet eine Kreuzform auf, mit gleich langen Seiten. Die außen
liegenden Enden der Unterbrechereinheiten 2, 3, 4, 5 bilden die Ecken eines Quadrates.
Die sich kreuzenden Achsen 23, 24 bilden die Diagonalen des Quadrates. Die Achsen
23 und 24 schneiden sich in einem rechten Winkel, d. h. in einem Winkel von 90 Grad.
Im Schnittpunkt ist das Getriebegehäuse 8 mit Umlenkgetriebe 7 angeordnet.
[0033] Das Getriebegehäuse 8 mit Umlenkgetriebe 7 ist wie in Figur 1 dargestellt mittig
auf einem insbesondere säulenförmigen Träger 6 angeordnet. Der Hochspannungsleistungsschalter
1 setzt sich zusammen aus zwei sich im Winkel von 90 Grad kreuzenden T-Formen, welche
einen gleichen, gemeinsamen bzw. identischen säulenförmigen Träger 6 aufweisen. Die
Arme der T-Formen gehen in vier unterschiedliche Richtungen vom Träger 6 ab, wobei
benachbarte Richtungen jeweils einen Winkel von 90 Grad einschließen. An den Enden
der Arme ist jeweils eine Unterbrechereinheit 2, 3, 4, 5 angeordnet. Alle Unterbrechereinheiten
2, 3, 4, 5 sind über das gemeinsame Umlenkgetriebe 7 mit Getriebegehäuse 8 verbunden,
wobei jeweils zwischen dem Getriebegehäuse 8 und der jeweiligen Unterbrechereinheit
2, 3, 4, 5 ein Isolierkörper 9 und das Verbindungsgehäuse 11 angeordnet sind.
[0034] Wie im Ausführungsbeispiel der Figur 2 dargestellt ist, sind die Unterbrechereinheiten
2, 3, 4, 5 über elektrische Verbindungselemente 22, z. B. Kabel und/oder Schienen
aus insbesondere Kupfer und/oder Aluminium, in Reihe miteinander verschaltet. Die
elektrischen Verbindungselemente 22 sind in den Verbindungsgehäusen 11 angeordnet.
Dazu sind die Verbindungsgehäuse 11 derart ausgebildet, dass jeweils entlang der Längsachse
des Verbindungsgehäuses 11, im Inneren des Verbindungsgehäuses 11, insbesondere ein
Verbindungselement 22 angeordnet ist, welches zwei benachbarte Unterbrechereinheiten
2, 3, 4, 5 miteinander verbindet. Die Verbindung erfolgt z. B. im Wesentlichen parallel
oder identisch den Außenseiten des Quadrates, welches durch die Unterbrechereinheiten
2, 3, 4, 5 an den Ecken gebildet wird. Die Verbindungsgehäuse 11 sind z. B. aus einem
Isolator, insbesondere aus Keramik, Silikon und/oder einem Verbundwerkstoff, welcher
z. B. eine gerippte Außenoberfläche umfasst, für eine gute äußere elektrische Isolation.
Die Verbindungsgehäuse 11 sind z. B. mit Isoliergas, z. B. Clean Air gefüllt, oder
umschließen die elektrischen Verbindungselemente 22 direkt. Die elektrischen Verbindungselemente
22 mit den Verbindungsgehäusen 11 können auch nach Art eines ummantelten Kabels oder
einer ummantelten leitfähigen Schiene ausgeführt sein.
[0035] Die erste Unterbrechereinheit 2 weist an der nach außen zeigenden Seite einen elektrischen
Anschluss 12 für z. B. elektrische Erzeuger, Verbraucher und/oder Netze auf, welche
durch den Hochspannungsleistungsschalter 1 zu- und/oder abgeschaltet werden können.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Unterbrechereinheit 2 ist ein elektrisches Verbindungselement
22 angeschlossen, welches die erste Unterbrechereinheit 2 mit der zweiten Unterbrechereinheit
3, welche benachbart ist, elektrisch verbindet. Das Verbindungselement 22 ist im Verbindungsgehäuse
11 zwischen der ersten und zweiten Unterbrechereinheit 2, 3 angeordnet. Das Verbindungsgehäuse
11 ist mit seinen Enden jeweils zwischen einer Unterbrechereinheit 2, 3 bzw. deren
Gehäuse 10 und dem Isolierkörper 9 angeordnet, welcher die Unterbrechereinheit mechanisch
am Umlenkgetriebe 7 bzw. am Getriebegehäuse 8 befestigt. Das Verbindungselement 22
ist mit der zweiten Unterbrechereinheit 3 auf der Seite elektrisch verbunden, welche
in Richtung Isolierkörper 9 bzw. Umlenkgetriebe 7 weist.
[0036] Auf der gegenüberliegenden Seite der zweiten Unterbrechereinheit 3 ist ein elektrisches
Verbindungselement 22 angeschlossen, welches die zweite Unterbrechereinheit 3 mit
der dritten Unterbrechereinheit 4, welche benachbart zur zweiten Unterbrechereinheit
3 angeordnet ist, elektrisch verbindet. Das Verbindungselement 22 ist im Verbindungsgehäuse
11 zwischen der zweiten und dritten Unterbrechereinheit 3, 4 angeordnet. Das Verbindungsgehäuse
11 ist mit seinen Enden jeweils an der Unterbrechereinheit 3, 4 auf einer Seite angeordnet,
welche gegenüber der Seite der Unterbrechereinheit 3, 4 bzw. dessen Gehäuses 10 liegt,
die in Richtung des Isolierkörpers 9 bzw. des Getriebegehäuses 8 weist.
[0037] Auf der Seite der Unterbrechereinheit 4 bzw. dessen Gehäuses 10, welche in Richtung
des Isolierkörpers 9 bzw. des Getriebegehäuses 8 weist, ist die dritte Unterbrechereinheit
4 mit der vierten Unterbrechereinheit 5, welche benachbart ist, über ein Verbindungselement
22 verbunden. Das Verbindungselement 22 ist im Verbindungsgehäuse 11 zwischen der
dritten und der vierten Unterbrechereinheit 4, 5 angeordnet. Das Verbindungsgehäuse
11 ist mit seinen Enden jeweils zwischen einer Unterbrechereinheit 4, 5 bzw. deren
Gehäuse 10 und dem Isolierkörper 9 angeordnet, welcher die Unterbrechereinheit mechanisch
am Umlenkgetriebe 7 bzw. am Getriebegehäuse 8 befestigt. Das Verbindungselement 22
ist mit der vierten Unterbrechereinheit 3 auf der Seite elektrisch verbunden, welche
in Richtung Isolierkörper 9 bzw. Umlenkgetriebe 7 weist.
[0038] Auf der gegenüberliegenden Seite der vierten Unterbrechereinheit 5 weist die vierte
Unterbrechereinheit 5, auf der nach außen zeigenden Seite, einen elektrischen Anschluss
12 für z. B. elektrische Erzeuger, Verbraucher und/oder Netze auf, welche durch den
Hochspannungsleistungsschalter 1 zu- und/oder abgeschaltet werden. Der Hochspannungsleistungsschalter
1 ist zwischen den elektrischen Anschlüssen 12 der ersten und vierten Unterbrechereinheit
2, 5 elektrisch angeordnet, zum Schalten des elektrischen Strompfads über den Hochspannungsleistungsschalter
1 zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen 12.
[0039] In Figur 3 ist schematisch eine Anordnung in Aufsicht bzw. eine Verwendung des erfindungsgemäßen
Hochspannungsleistungsschalters 1 der Figuren 1 und 2 dargestellt, welche zum Schalten
von drei Phasen ausgebildet ist. Drei insbesondere gleichartige erfindungsgemäße Hochspannungsleistungsschalter
1 sind nebeneinander angeordnet, um drei Pole bzw. Phasen 19, 20, 21 schalten zu können,
insbesondere gleichzeitig und/oder zeitlich versetzt.
[0040] Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele können untereinander kombiniert werden
und/oder können mit dem Stand der Technik kombiniert werden. So können z. B. zwei,
drei oder mehr erfindungsgemäße Hochspannungsleistungsschalter 1 verwendet werden.
Statt zweier sich kreuzender Achsen 23 und 24 können mehr Achsen mit Unterbrechereinheiten
verwendet werden. Die Achsen können sternförmig einen gemeinsamen Schnittpunkt aufweisen,
insbesondere mit einem Umlenkgetriebe und/oder Stützeinrichtungen angeordnet am Schnittpunkt.
Es können auch Anordnungen der Achsen mit Schnittpunkten versetzt voneinander, z.
B. mit unterschiedlichen Umlenkgetrieben und/oder Stützeinrichtungen, welche insbesondere
miteinander verbunden sind und/oder über Elemente einer kinematischen Kette miteinander
verbunden sind, verwendet werden. Die Unterbrechereinheiten, insbesondere die Achsen,
auf welchen die Unterbrechereinheiten angeordnet sind, können in einer Ebene, oder
in unterschiedlichen Ebenen liegen, insbesondere in im Wesentlichen parallelen Ebenen.
Die Ebene oder die Ebenen können parallel oder in einem Winkel zum Untergrund angeordnet
sein. Ein Arm kann eine Unterbrechereinheit oder mehr, z. B. zwei hintereinander auf
einer Achse angeordnete, in Reihe verschaltete Unterbrechereinheiten aufweisen.
[0041] Arme der Unterbrechereinheiten bzw. Achsen, auf welchen die Unterbrechereinheiten
liegen, können benachbart einen bestimmten Winkel oder unterschiedliche Winkel zueinander
aufweisen. Abstände benachbarter Unterbrechereinheiten können gleich oder unterschiedlich,
insbesondere nach einem regelmäßigen Muster oder unregelmäßig sein. Das Getriebegehäuse
8 kann mit Flanschen von oben betrachtet z. B. sechseckig ausgebildet sein, oder z.
B. rund mit abgeflachten Bereichen.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Hochspannungsleistungsschalter
- 2
- erste Unterbrechereinheit
- 3
- zweite Unterbrechereinheit
- 4
- dritte Unterbrechereinheit
- 5
- vierte Unterbrechereinheit
- 6
- Träger
- 7
- Umlenkgetriebe
- 8
- Getriebegehäuse, insbesondere mit Flanschen
- 9
- Isolierkörper
- 10
- Gehäuse der Unterbrechereinheiten
- 11
- Verbindungsgehäuse
- 12
- elektrischer Anschluss
- 13
- Stützisolator
- 14
- Flansch
- 15
- Basisgehäuse
- 16
- Antrieb
- 17
- kinematische Kette
- 18
- Traggestell
- 19
- erster Pol
- 20
- zweiter Pol
- 21
- dritter Pol
- 22
- elektrisches Verbindungselement für Reihenschaltung
- 23
- erste Achse
- 24
- zweite Achse
- 25
- Freiluft-Schalteinrichtung
1. Hochspannungsleistungsschalter (1) für einen Pol (19, 20, 21), mit Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5), welche in Reihe verschaltet sind und mechanisch stabil miteinander verbunden
sind, wobei die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) auf wenigstens einem Träger (6)
angeordnet sind, und wobei die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) auf unterschiedlichen
Achsen (23, 24) angeordnet sind, wobei eine Verschaltung der Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5) in Reihe über elektrische Kabel und/oder Schienen umfasst ist, wobei
die elektrische Kabel und/oder Schienen in wenigstens einem Verbindungsgehäuse (11)
angeordnet sind, wobei das Verbindungsgehäuse (11) zwischen Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5) und an freien Enden der Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) angeordnet
ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsgehäuse (11) keine mechanisch tragende Funktion für die Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5) aufweist.
2. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) Vakuumröhren und/oder gasgefüllte Leistungsschalter,
insbesondere mit Nenn- und Lichtbogenkontakten, umfassen, insbesondere in einer Freiluft-Schalteinrichtung
(25).
3. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) in einer Ebene angeordnet sind, insbesondere
in einer Ebene im Wesentlichen parallel zum Untergrund.
4. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils wenigstens zwei Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) auf einer gemeinsamen Längsachse
(23, 24) angeordnet sind, und/oder unterschiedliche Längsachsen (23, 24) umfasst sind,
welche sich in einem Punkt schneiden, und/oder mit einem Winkel zwischen Längsachsen
(23, 24) von 90 Grad.
5. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) derart angeordnet sind, dass die Längsachsen
(23, 24) der Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) sternförmig sind, insbesondere mit
einem gemeinsamen Schnittpunkt, und/oder dass die Längsachsen (23, 24) der Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5) auf einem Kreuz angeordnet sind.
6. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verschaltung der Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) in Reihe über elektrische
Kabel und/oder Schienen aus Kupfer und/oder Aluminium ist.
7. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
genau ein Träger (6) umfasst ist, insbesondere in Form einer Säule und/oder senkrecht
aufrechtstehend, und/oder dass der Träger (6) einen Stützisolator (13) oder mehrere,
insbesondere über Flansche (14) verbundene Stützisolatoren (13) aufweist, wobei Stützisolatoren
(13) insbesondere Keramik, Silikon und/oder Kompositwerkstoffe umfassen, und/oder
dass der Träger (6) ein Basisgehäuse (15), insbesondere aus Metall umfasst, und/oder
dass der Träger (6) ein Tragestell (18) umfasst, insbesondere aus Metall.
8. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die auf dem wenigstens einen Träger (6) angeordneten Unterbrechereinheiten (2, 3,
4, 5) an dem Träger (6) und/oder an einem Getriebegehäuse (8), welches auf dem Träger
(6) angeordnet ist, mechanisch befestigt sind, insbesondere direkt und/oder über Isolierkörper
(9), und/oder Verbindungsgehäuse (11), und/oder Gehäuse der Unterbrechereinheiten
(2, 3, 4, 5), in welchen die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) angeordnet sind.
9. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Antrieb (16) umfasst ist, insbesondere seitlich am Träger (6) angeordnet,
und/oder Elemente einer kinematischen Kette (17) umfasst sind, insbesondere Umlenkgetriebe
(7) und/oder Schaltstangen, zum Übertragen einer Antriebsbewegung vom Antrieb (16)
auf die Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5) zum insbesondere gleichzeitigen Schalten
der Unterbrechereinheiten (2, 3, 4, 5).
10. Hochspannungsleistungsschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Isoliereinrichtungen, insbesondere Isolierkörper (9) und/oder die Stützisolatoren
(13), mit einem Isoliergas, insbesondere Clean Air, insbesondere mit einem Druck im
Bereich des Umgebungsdruckes des Hochspannungsleistungsschalters (1), befüllt sind.
11. Verwendung des Hochspannungsleistungsschalters (1) für einen Pol (19, 20, 21) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, in einer Freiluft-Schalteinrichtung (25), insbesondere
in einer Freiluft-Schalteinrichtung (25) mit drei Polen (19, 20, 21.
1. High-voltage circuit breaker (1) for a pole (19, 20, 21), having interrupter units
(2, 3, 4, 5), which are interconnected in series and are connected to each other in
a mechanically stable manner, wherein the interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged
on at least one support (6), and wherein the interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged
on different axes (23, 24),
wherein an interconnection of the interrupter units (2, 3, 4, 5) in series via electrical
cables and/or rails is comprised, wherein the electrical cables and/or rails are arranged
in at least one connection housing (11), wherein the connection housing (11) is arranged
between interrupter units (2, 3, 4, 5) and at free ends of the interrupter units (2,
3, 4, 5), characterized in that the connection housing (11) has no mechanically supporting function for the interrupter
units (2, 3, 4, 5).
2. High-voltage circuit breaker (1) according to Claim 1, characterized in that
the interrupter units (2, 3, 4, 5) comprise vacuum tubes and/or gas-filled circuit
breakers, in particular with rated and arc contacts, in particular in an outdoor switching
device (25) .
3. High-voltage circuit breaker (1) according to either of the preceding claims,
characterized in that
the interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged in one plane, in particular in a plane
that is substantially parallel to the ground.
4. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
in each case at least two interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged on a common
longitudinal axis (23, 24), and/or different longitudinal axes (23, 24) are comprised,
which intersect at a point, and/or at an angle between longitudinal axes (23, 24)
of 90 degrees.
5. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged in such a way that the longitudinal
axes (23, 24) of the interrupter units (2, 3, 4, 5) are in the form of a star, in
particular with a common point of intersection, and/or in that the longitudinal axes (23, 24) of the interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged
on a cross.
6. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the interrupter units (2, 3, 4, 5) are interconnected in series via electrical cables
and/or rails made of copper and/or aluminium.
7. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
precisely one support (6) is comprised, in particular in the form of a column and/or
standing upright, and/or in that the support (6) has a post insulator (13) or a plurality of post insulators (13),
in particular connected via flanges (14), wherein post insulators (13) comprise in
particular ceramic, silicone and/or composite materials, and/or in that the support (6) comprises a base housing (15), in particular made of metal, and/or
in that the support (6) comprises a supporting structure (18), in particular made of metal.
8. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the interrupter units (2, 3, 4, 5) arranged on the at least one support (6) are mechanically
fastened to the support (6) and/or to a gearbox housing (8), which is arranged on
the support (6), in particular directly and/or via insulating bodies (9), and/or connection
housings (11), and/or housings of the interrupter units (2, 3, 4, 5), in which the
interrupter units (2, 3, 4, 5) are arranged.
9. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one drive (16) is comprised, in particular arranged to the side of the support
(6), and/or elements of a kinematic chain (17) are comprised, in particular deflecting
gear mechanisms (7) and/or switching rods, for transferring a drive movement from
the drive (16) to the interrupter units (2, 3, 4, 5) in order to switch the interrupter
units (2, 3, 4, 5), in particular simultaneously.
10. High-voltage circuit breaker (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
insulating devices, in particular insulating bodies (9) and/or the post insulators
(13), are filled with an insulating gas, in particular clean air, in particular with
a pressure in the region of the ambient pressure of the high-voltage circuit breaker
(1).
11. Use of the high-voltage circuit breaker (1) for a pole (19, 20, 21) according to one
of the preceding claims, in an outdoor switching device (25), in particular in an
outdoor switching device (25) having three poles (19, 20, 21).
1. Disjoncteur (1) de haute tension pour un pôle (19, 20, 21), comprenant des unités
(2, 3, 4, 5) d'interruption, qui sont montées en série et qui sont reliées entre elles
d'une manière stable mécaniquement, les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption étant disposées
sur au moins un support (6), et dans lequel les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption
sont montées sur des axes (23, 24) différents,
dans lequel un montage des unités (2, 3, 4, 5) d'interruption en série s'effectue
par des câbles électriques et/ou des rails, dans lequel les câbles électriques et/ou
les rails sont disposés dans une enveloppe (11) de liaison, dans lequel l'enveloppe
(11) de liaison est disposée entre des unités (2, 3, 4, 5) d'interruption et des extrémités
libres des unités (2, 3, 4, 5) d'interruption, caractérisé en ce que l'enveloppe (11) de liaison n'a pas de fonction portante mécaniquement des unités
(2, 3, 4, 5) d'interruption.
2. Disjoncteur (1) de haute tension suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption comprennent des tubes à vide et/ou des disjoncteurs
emplis de gaz, ayant notamment des contacts nominaux et d'arcs électriques, notamment
sous la forme d'un dispositif (25) de coupure à l'extérieur.
3. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les unités (2, 3, 4, 5) de coupure sont disposées dans un plan, notamment dans un
plan sensiblement parallèle au sol.
4. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
respectivement au moins deux unités (2, 3, 4, 5) de coupure sont montées sur un axe
(23, 24) longitudinal commun et/ou des axes (23, 24) longitudinaux différents, qui
se coupent en un point et/ou font un angle entre eux (23, 24) de 90 degrés.
5. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les unités (2, 3, 4, 5) de coupure sont disposées, de manière à ce que les axes (23,
24) longitudinaux des unités (2, 3, 4, 5) de coupure soient en forme d'étoile, en
ayant notamment un point d'intersection commun, et/ou en ce que les axes (23, 24) longitudinaux des unités (2, 3, 4, 5) de coupure sont disposés
en croix.
6. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la connexion des unités (2, 3, 4, 5) de coupure s'effectue en série par des câbles
électriques et/ou des rails en cuivre et/ou en aluminium.
7. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il comprend exactement un support (6), notamment sous la forme d'une colonne et/ou
se dressant verticalement, et/ou en ce que le support (6) a un isolateur (13) d'appui ou plusieurs isolateurs (13) d'appui reliés
notamment par des brides (14), dans lequel des isolateurs (13) d'appui comprennent
notamment de la céramique, de la silicone et/ou des matériaux composites, et/ou en ce que le support (6) comprend un boîtier (15) de base, notamment en métal, et/ou en ce que le support (6) comprend un bâti (18) support, notamment en métal.
8. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption montées sur le au moins un support (6) sont
montées sur le support (6) et/ou sur un carter (8) de mécanisme, qui est monté sur
le support (6) en étant fixé mécaniquement, notamment directement, et/ou par des corps
(9) isolants, et/ou des boîtiers (11) de liaison, et/ou des boîtiers des unités (2,
3, 4, 5) d'interruption, dans lesquels les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption sont
disposées.
9. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins un entraînement (16) disposé notamment latéralement au support (6), et/ou
des éléments d'une chaîne (17) cinématique, notamment des mécanismes (7) de renvoi,
et/ou des perches isolantes pour la transmission d'un mouvement d'entraînement par
l'entraînement (16) aux unités (2, 3, 4, 5) d'interruption pour notamment brancher
en même temps les unités (2, 3, 4, 5) d'interruption.
10. Disjoncteur (1) de haute tension suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les dispositifs isolants, notamment des corps (9) isolants et/ou les isolateurs (13)
d'appui sont remplis d'un gaz isolant, notamment d'air propre, ayant notamment une
pression dans la plage de la pression environnante du disjoncteur (1) à haute tension.
11. Utilisation du disjoncteur (1) à haute tension pour un pôle (19, 20, 21) suivant l'une
des revendications précédentes, dans un dispositif (25) de coupure à l'extérieur,
notamment dans un dispositif (25) de coupure à l'extérieur ayant trois pôles (19,
20, 21).


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