[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Eingabemaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0002] Im Zuge der Rationalisierung ist man in gewerblichen Wäschereien bestrebt, das bisher
zeit- und personalaufwendige manuelle Zuführen von Wäschestücken zu einer Eingabemaschine
zu rationalisieren. Dazu ist es bereits bekannt, Wäschestücke vollautomatisch Eingabemaschinen
zuzuführen.
[0003] Die vollautomatische Zuführung von Wäschestücken zu Eingabemaschinen ist gegliedert
in zwei vollautomatische Abschnitte. Erstens werden die Wäschestücke kameraunterstützt
an der günstigsten Stelle aus einem Wäschehaufen herausgezogen und vereinzelt. Zweitens
werden die vereinzelten Wäschestücke größtenteils kameraunterstützt automatisch mit
zwei benachbarten Ecken einer Kante automatisch in Klammern eingegeben und automatisch
an Belade- oder Spreizklammern der Eingabemaschine übergeben. Die Spreizklammern halten
das Wäschestück in den benachbarten Ecken der Kante und spreizen diese, bevor das
dadurch ausgebreitete Wäschestück von der Eingabemaschine an eine Mangel oder eine
sonstige Wäschebehandlungsmaschine übergeben wird.
[0004] In mehrfacher Hinsicht hat sich die bisher bekannte vollautomatisierte Zuführung
von Wäschestücken zu einer Eingabemaschine als problematisch erwiesen. Während nach
dem Ergreifen und Vereinzeln der Wäschestücke das vollautomatische Zuführen derselben
zur Eingabemaschine nahezu stetig mit gleichen Taktzeiten automatisch möglich ist,
ist das zum automatischen Ergreifen und Vereinzeln der Wäschestücke nicht der Fall,
weil die Ermittlung des günstigsten Greifpunkts des jeweiligen Wäschestücks unterschiedlich
lange dauert und gelegentlich mehrere Wäschestück gleichzeitig ergriffen werden. Dadurch
erfordert das Greifen und Vereinzeln der Wäschestücke unterschiedlich lange Taktzeiten.
Außerdem erfordert das automatische Ermitteln der zweiten Ecke der jeweiligen Kante
nach dem automatischen Vereinzeln bei großen Wäschestücken, wie Tischdecken, Bettlaken
und Bettbezüge, sehr viel Raum und bedingt durch lange Verfahrwege von Klammern deutlich
mehr Zeit als andere Schritte beim automatischen Zuführen solcher großen Wäschestücke
zur Eingabemaschine.
[0005] Ausgehend vom Vorstehenden liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Eingabemaschine zu schaffen, das ein ausgewogenes
Verhältnis zwischen Automatisierungsgrad und Taktzeit gewährleistet.
[0006] Ein erstes Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs
1 auf. Demnach ist es vorgesehen, das jeweilige Wäschestücke nach dem Vereinzeln und
vor dem Übergeben an die Eingabemaschine mindestens einmal zwischenzuspeichern. Das
mindestens einmalige Zwischenspeichern schafft Puffer zwischen aufeinanderfolgenden
Arbeits- bzw. Handhabungsschritten. Das Verfahren kann dadurch vergleichmäßigt werden.
Insbesondere können so die aufeinanderfolgenden Handhabungs- bzw. Arbeitsschritte
kontinuierlich und/oder ununterbrochen fortlaufend erfolgen. Vor allem wird so eine
Voraussetzung für eine funktionierende Aufeinanderfolge automatischer, teilautomatischer
und/oder manueller Arbeiten oder Tätigkeiten geschaffen. Dabei werden durch die Pufferung
im mindestens einen Zwischenspeicher infolge manueller Tätigkeiten entstehende Unstetigkeiten
aufgefangen, so dass automatische oder teilautomatische Tätigkeiten kontinuierlich
erfolgen können, indem die mindestens eine Wäschespeicherung zu einer Vergleichmäßigung
des Wäschestückflusses führt.
[0007] Bevorzugt ist es vorgesehen, vom Vereinzeler jeweils ein einzelnes Wäschestück an
einer Ecke hängend bereitzustellen. Vorzugsweise wird das jeweilige Wäschestücke mit
derjenigen Ecke, von der es herunterhängt, an den mindestens einen Speicher, vor allem
mindestens eine Klammer desselben, vom Vereinzeler übergeben und/oder vom Speicher
übernommen. Die Bereitstellung einer Ecke des jeweiligen Wäschestücks vom Vereinzeler
ermöglicht eine gezielte Speicherung und aus dem Speicher eine gezielte Weiterverarbeitung
in einem nächsten Handhabungsschritt. Vor allem kann das vom Vereinzeler jeweils an
einer Ecke hängend, bereitgestellte Wäschestück sowohl manuell als auch automatisch,
vorzugsweise mit genau dieser Ecke, übernommen werden.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, die Wäschestücke
sortiert in mindestens einen Speicher für sortierte Wäschestücke, nämlich einen Sortierspeicher,
zu überführen. Der jeweilige Sortierspeicher weist vorzugsweise mehrere Speicherbahnen
für jeweils eine Sorte Wäschestücke auf. Aus der jeweiligen Speicherbahn können dann
die sortierten Wäschestücke sortenrein abgerufen werden.
[0009] Vorzugsweise werden die sortierten Wäschestücke vom Zwischenspeicher und/oder mindestens
eine Identifikationseinrichtung in den wenigstens einen Sortierspeicher eingefahren.
Dabei erfolgt vorzugsweise die Sortierung beim Überführen der Wäschestücke vom Zwischenspeicher
oder die Identifikationseinrichtung in den mindestens einen Sortierspeicher, indem
die Wäschestücke gezielt, vor allem von der Identifikationseinrichtung gesteuert,
in die jeweilige Speicherbahn des Sortierspeichers eingefahren werden.
[0010] Eine andere Weiterbildungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, vor dem mindestens
einen Sortierspeicher eine Identifikation des jeweiligen Wäschestücks, vorzugsweise
hinsichtlich wenigstens eines Sortierkriteriums desselben, vorzunehmen. Vorzugsweise
erfolgt die Identifikation durch eine Identifikationseinrichtung mit zum Beispiel
einer bildgebenden Einrichtung. Dabei kann gegebenenfalls die Identifikation des jeweiligen
Wäschestücks von der Identifikationseinrichtung im Bereich eines Zwischenspeichers
vor dem mindestens einen Sortierspeicher erfolgen. Dann können die Wäschestücke gezielt
sortiert in die jeweilige Speicherbahn des Sortierspeichers eingefahren und in der
jeweiligen Speicherbahn sortenrein gespeichert werden.
[0011] Zusätzliche Weiterbildungen des zuvor beschriebenen Verfahrens nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 4 sind gemäß einem oder mehreren der nachfolgend erläuterten Ansprüche
5 bis 17 möglich.
[0012] Ein weiteres Verfahren zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe, wobei es sich auch
um eine bevorzugte Weiterbildung nach einem oder mehreren der zuvor beschriebenen
Ansprüche 1 bis 5 handeln kann, weist die Maßnahmen des Anspruchs 6 auf. Bei diesem
Verfahren ist es vorgesehen, vom automatischen Vereinzeler jeweils ein an einer Ecke
gehaltenes Wäschestück zur Weiterleitung an eine Identifikationseinrichtung, mindestens
einen Zwischenspeicher, mindestens einen Sortierspeicher und/oder zur manuellen Übergabe
bereitzustellen. Durch eine solchermaßen erfolgende Bereitstellung einer Ecke des
jeweiligen Wäschestücks vom Vereinzeler können eine gezielte Weiterbehandlung, ein
gezielter Weitertransport und/oder eine gezielte nachfolgende Handhabung manueller
oder automatisierter Art zuverlässig erfolgen.
[0013] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass das jeweilige Wäschestück von einer vom automatischen
Vereinzeler gehaltenen ersten Ecke frei herunterhängt. Das ermöglicht es, eine andere
(zweite) Ecke manuell leicht zu finden und zu ergreifen. Insbesondere wird das Ergreifen
der zweiten Ecke für eine Bedienungsperson erleichtert, wenn das Wäschestücke vom
Vereinzeler so bereitgehalten wird, dass der untere Zipfel und/oder die zweite Ecke
des frei herunterhängenden Wäschestücks in einer ergonomisch günstigen Höhe über dem
Boden hängt.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist es vorgesehen, dass mindestens
eine zur vom Vereinzeler bereitgestellten ersten Ecke benachbarte zweite Ecke einer
Kante des Wäschestücks manuell in eine Klammer eingegeben wird. Die erste Ecke kann
automatisch oder auch manuell in eine Klammer eingegeben werden. Bei der Klammer handelt
es sich beispielsweise um mindestens eine Klammer einer Eingabemaschine, die das Wäschestücke
mit benachbarten Ecken einer Kante, insbesondere einer Vorderkante, hält und diese
Kante ausstreckt.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, im Bereich
des mindestens einen Zwischenspeichers die zur in einer Klammer des wenigstens einen
Zwischenspeichers gehaltene erste Ecke benachbarte zweite Ecke der Kante des Wäschestücks
manuell zu ermitteln und diese zweite Ecke vorzugsweise auch manuell in die zweite
Klammer des Zwischenspeichers einzugeben. Dadurch wird die vor allem bei großen Wäschestücken
schwer automatisch zu ermittelnde zweite Ecke des Wäschestücks manuell ermittelt und
so in die zweite Klammer des Zwischenspeichers eingegeben. Das hat sich überraschend
als zuverlässig und vor allem auch rascher erwiesen als die automatische Ermittlung
der frei herunterhängenden zweiten Ecke des Wäschestücks und automatische Eingabe
derselben in eine zweite Klammer.
[0016] Alternativ ist es denkbar, im Bereich des mindestens einen Sortierspeichers manuell
die zu in einer Klammer desselben gehaltenen ersten Ecke benachbarte zweite Ecke der
Kante des Wäschestücks zu ermitteln und/oder auch manuell in die zweite Klammer des
Sortierspeichers einzugeben. Auch im Bereich des mindestens einen Sortierspeichers
erweist es sich vor allem bei großen Wäschestücken als einfacher, manuell die zweite
Ecke zu ermitteln und in eine zweite Klammer des Sortierspeichers einzugeben.
[0017] Eine andere Weiterbildungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, am Ende des mindestens
einen Zwischenspeichers oder Sortierspeicher wenigstens eine der benachbarten Ecken
der von der Eingabemaschine zu spreizenden Kante des Wäschestücks manuell in eine
Klammer, insbesondere Beladeklammer oder Spreizklammer, der Eingabemaschine einzugeben.
Dabei ist es auch denkbar, beide benachbarten Ecken der Kante manuell in zwei Klammern,
insbesondere Belade- oder Spreizklammern, der Eingabemaschine einzugeben. Bei den
Klammern, vor allem Spreizklammern, kann es sich um separate, selbstständig verfahrbare
Klammern handeln, aber auch, und zwar vor allem bei Beladeklammern, um nach Art einer
Doppelklammer ausgebildete zusammenhängende Klammern. Die manuelle Eingabe vor allem
beider benachbarter Ecken der zu spreizenden Kante in die Eingabemaschine hat den
Vorteil, dass die Ecken genau ausgerichtet und an den äußersten Stellen in die Klammern
eingebbar sind, was die Qualität der Weiterverarbeitung der Wäschestück, insbesondere
die Mangelqualität der Wäschestücke, im Vergleich zur automatischen Eingabe oder Übergabe
verbessert.
[0018] Beim der Bedienungsperson vom automatischen Vereinzeler bereitgehaltenen Wäschestück
ist es bevorzugt vorgesehen, das jeweilige Wäschestück manuell mit der vom Vereinzeler
bereitgestellten ersten Ecke und der dazu zweiten Ecke der Kante in die Eingabemaschine
einzugeben. Bei dieser Ausgestaltung des Verfahrens ist auf kürzestem Weg eine Eingabe
der benachbarten Ecken einer von der Eingabemaschine zu spreizenden Kante in Klammern
der Eingabemaschine gewährleistet. Dabei nimmt der automatische Vereinzeler der Bedienungsperson
das schwierige und mühevolle Heraussuchen und Herausziehen einer ersten Ecke des Wäschestückes
zum Wäschehaufen ab. Außerdem erleichtert der Vereinzeler der Bedienungsperson das
Finden und Ergreifen der zweiten, von der ersten Ecke herabhängenden Ecke. Das insbesondere
dann, wenn der Vereinzeler das Wäschestück mit ausreichendem Abstand vom Boden hält,
so dass die Bedienungsperson die obere erste Ecke und die untere zweite Ecke gleichermaßen
mühelos ergreifen und in die Klammern, und zwar Beladeklammern oder Spreizklammern,
der Eingabemaschine direkt eingeben kann.
[0019] Eine andere vorteilhafte Möglichkeit zur Ausgestaltung des Verfahrens sieht es vor,
das vom Vereinzeler an einer ersten Ecke gehaltene und so bereitgestellte Wäschestück
mit dieser Ecke automatisch vom Vereinzeler zu übernehmen oder vom Vereinzeler zu
übergeben. Vorzugsweise wird vom Vereinzeler automatisch die erste Ecke des Wäschestücks
an eine Klammer des mindestens einen Zwischenspeichers, des mindestens einen Sortierspeichers
oder einer Identifikationseinrichtung übergeben und/oder hiervon übernommen. Dadurch
gelangt das jeweilige Wäschestück automatisch vom Vereinzeler zum mindestens einen
Zwischenspeicher, mindestens einen Sortierspeicher oder der wenigstens einen Identifikationseinrichtung.
[0020] Bevorzugt wird nach der automatischen Übernahme der Übergabe der ersten Ecke des
Wäschestücks von einer Klammer oder an eine Klammer des mindestens einen Zwischenspeichers,
des wenigstens einen Sortierspeichers oder der wenigstens einen Identifikationseinrichtung
die zweite Ecke der Kante, vorzugsweise der von der Eingabemaschine auszustreckenden
Kante, des Wäschestücks manuell ermittelt und in eine dafür vorgesehene Klammer eingegeben.
Es kann sich dabei auch um eine Klammer des Zwischenspeichers, Sortierspeichers oder
der Identifikationseinrichtung handeln. Bei dieser Vorgehensweise ist eine teilautomatische
Klammerübergabe vorgesehen, wobei vom Vereinzeler die erste Ecke automatisch übergeben
wird, aber die zweite Ecke manuell übergeben wird. Diese gemischt automatisch und
manuell erfolgende Klammer- und/oder Eckenübergabe eignet sich besonders für große
Wäschestücke, bei denen das Suchen und Erfassen der zweiten, vom Vereinzeler tief
herunterhängenden Ecke des Wäschestücks einen großen apparativen und zeitlichen Aufwand
bedeuten würde und vor allem auch zu ungenau sein könnte.
[0021] Das Verfahren kann weiterhin so ausgebildet sein, dass vom mindestens einen Zwischenspeicher
oder mindestens einem Sortierspeicher das jeweilige Wäschestück mit beiden benachbarten
Ecken der von der Eingabemaschine zu spreizenden Kante automatisch an die Eingabemaschine,
vorzugsweise an Beladeklammern oder Spreizklammern derselben, übergeben wird. Bei
diesem Verfahren sind mindestens die Vereinzelung der Wäschestücke und die Übergabe
mindestens einer Ecke derselben an die jeweiligen Klammern der Eingabemaschine automatisiert.
Zwischen der Vereinzelung und der Übergabe an die Eingabemaschine können manuelle
Schritte erfolgen, insbesondere das Anhängen mindestens der zweiten Ecke des vereinzelten
Wäschestücks in eine entsprechende Klammer des Zwischenspeichers und/oder des Sortierspeichers.
Es werden so einfach zu automatisierende Schritte bzw. Übergaben automatisch durchgeführt,
während vor allem bei großen Wäschestücken wie Bettlaken, insbesondere Kingsize-Bettlaken,
Tischdecken bzw. Bettbezüge, die aufwendig oder nur ungenau automatisch durchzuführenden
Schritte bzw. Übergaben manuell erfolgen.
[0022] Bei einer vorteilhaften Weiterbildungsmöglichkeit des Verfahrens ist es vorgesehen,
visuell durch eine Person oder bildgebende Einrichtung den Sitz und/oder Lage der
mindestens einen automatisch in eine Klammer eingegebenen Ecke des jeweiligen Wäschestücks
zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Dadurch ist es möglich, trotz
der automatischen Eingabe und/oder Übergabe mindestens einer Ecke in eine Klammer
oder von einer Klammer in die andere erforderlichenfalls korrigierend manuell einzugreifen,
falls das aufgrund geforderter hoher Qualitätsansprüche in die Mangel- bzw. Finishqualität
der Wäschestücke notwendig sein sollte.
[0023] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 3,
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 5,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 7,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 9,
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 11,
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
gemäß einem siebten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 14
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 13,
- Fig. 15
- eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens gemäß
einem achten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 16
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 15,
- Fig. 17
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
gemäß einem neunten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 18
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 17,
- Fig. 19
- eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
- Fig. 20
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 19.
[0024] Die in den Figuren gezeigten Vorrichtungen verdeutlichen verschiedene Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Verfahren. Dabei sind der besseren Übersicht halber gleiche
Komponenten und Teile der gezeigten Vorrichtungen mit gleichen Bezugsziffern versehen.
[0025] Die Vorrichtungen sind vorgesehen, Wäschestücke 30 mindestens teilweise automatisiert
Eingabemaschinen 39 zuzuführen. Die Eingabemaschinen 39 breiten die Wäschestücke 30
aus und geben sie im ausgebreiteten Zustand in eine Mangel oder eine sonstige Wäschebehandlungsmaschine
ein. Bei den Wäschestücken 30 handelt es sich vorzugsweise um sogenannte Flachwäschestücke.
Vor allem sind die gezeigten Vorrichtungen und die damit durchführbaren Verfahren
für große Flachwäschestücke wie Tischdecken, Bettbezüge und Bettlaken vorgesehen.
[0026] Die in den Figuren gezeigten unterschiedlichen Ausführungsbeispiele und Vorrichtungen
zur Durchführung der erfindungsgemäßen Verfahren verfügen über mindestens einen Vereinzeler
31 zum automatischen Ergreifen und Vereinzeln von Wäschestücken 30. Die Wäschestücke
30 werden im gezeigten Ausführungsbeispiel postenweise als Wäschehaufen 32 von einem
Gurtförderer 33 dem jeweiligen Vereinzeler 31 zugeführt. In den Ausführungsbeispielen
der Fig. 1 bis 8 und 11 bis 20 sind zwei vorzugsweise gleiche Vereinzeler 31 parallel
nebeneinander angeordnet. Hierauf ist die Erfindung aber nicht beschränkt. Sie eignet
sich auch für einen einzigen Vereinzeler 31, aber auch für mehr als zwei Vereinzeler
31, beispielsweise gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9 und 10 sechs nebeneinander
angeordnete, vorzugsweise gleiche, Vereinzeler 31.
[0027] Jeder Vereinzeler 31 verfügt über eine Steigstrecke 34. Entlang der Steigstrecke
34 ist ein Greifer 35 auf- und abfahrbar. Außerdem ist die Steigstrecke 34 mit dem
Greifer 35 seitlich verfahrbar. Durch den Gurtförderer 33 können die Wäschehaufen
32 in die Transportrichtung vorgefahren, aber auch zurückgefahren werden. Durch die
mindestens eine bildgebende Einrichtung, beispielsweise eine 3D-Kamera 36, wird mindestens
ein Abbild des Wäschehaufens 32 erzeugt und aus diesem Abbild die günstigste Stelle
ermittelt, womit der Greifer 35 ein Wäschestück 30 im Wäschehaufen 32 ergreifen kann.
[0028] Der Vereinzeler 31 verfügt des Weiteren über eine Bereitstellungseinrichtung 37.
Das vom Greifer 35 erfasste Wäschestück 30 wird durch Hochfahren entlang der vorzugsweise
schräg aufwärts verlaufenden Steigstrecke 34 an die Bereitstellungseinrichtung 37
übergeben. Die Bereitstellungseinrichtung 37 hat mehrere Aufgaben. Zum einen dient
sie dazu, im Falle des gleichzeitigen Greifens mehrerer Wäschestücke 30 vom Greifer
35 diese abschließend zuverlässig zu vereinzeln. Zum anderen dient die Bereitstellungseinrichtung
37 dazu, eine erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 für die Weiterverarbeitung und/oder
den Weitertransport bereitzustellen. Dazu durchläuft das einzeln ergriffene Wäschestück
30, oder auch an mehreren Stellen gleichzeitig ergriffene Wäschestücke 30, die Bereitstellungseinrichtung
37, wobei eine endgültige Vereinzelung erfolgt und das Wäschestück 30 nur noch mit
der in Durchlaufrichtung durch die Bereitstellungseinrichtung 37 hintersten Ecke,
nämlich der ersten Ecke 38, von der Bereitstellungseinrichtung 37 gehalten bleibt.
Dann hängt das Wäschestück 30 gehalten an der ersten Ecke 38 frei von der Bereitstellungseinrichtung
37 herunter. In diesem Zustand wird das automatisch vereinzelte Wäschestück bereitgehalten
zum Zuführen zur Eingabemaschine 39. Der Transport der Wäschestücke 30 vom Vereinzeler
31 zur Eingabemaschine 39 erfolgt in eine Richtung, die im Folgenden als Zuführrichtung
40 bezeichnet wird. Das ist auch die Richtung, in der die Eingabemaschine 39 das von
ihr ausgebreitete bzw. ausgestreckten Wäschestücks 30 einer nachfolgenden Wäschebehandlungseinrichtung,
insbesondere einer in den Figuren nicht gezeigten Mangel, zuführt.
[0029] In den Fig. 1 bis 8 sowie 11 und 20 ist jeweils eine Eingabemaschine 39 dargestellt.
Diese Eingabemaschine 39 verfügt über zwei oder auch mehr als zwei nebeneinander angeordnete
Beladestellen 41, gegebenenfalls auch nur eine einzige Beladestelle 41. Jeder Beladestelle
41 ist mindestens eine Doppelkammer 42 mit zwei zusammenhängenden, aber voneinander
beabstandeten Beladeklammern 43 zugeordnet. Die beiden benachbarten Beladeklammern
43 und die jeweilige Doppelklammer 42 werden mit der ersten Ecke 38 und einer dazu
benachbarten zweiten Ecke 44 einer Kante 45 des jeweiligen Wäschestücks 30 beschickt.
Diese Kante 45, die auch als Vorderkante oder in Zuführrichtung 40 voraneilende Kante
45 bezeichnet werden kann, wird von einer in den Figuren nicht gezeigten Spreizeinrichtung
der Eingabemaschine 39 ausgestreckt und dabei das Wäschestück 30 ausgebreitet. Dazu
wird die Doppelklammer 42 mit den beiden benachbarte Ecken 38, 44 der Kante 45 haltenden
Bekladeklammern 43 zu jeweils einem Spreizklammerpaar gefahren, das die beiden Ecken
38 und 44 übernimmt und danach durch Auseinanderfahren der Spreizklammern die Kante
45 ausstreckt.
[0030] In den Fig. 9 und 10 ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit sechs nebeneinander
angeordneten, gleichen Vereinzelern 31 gezeigt, der zwei vorzugsweise identische und
nebeneinander angeordnete Eingabemaschinen 39 nachgeordnet sind.
[0031] Im ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist jeder Beladestelle 41 der Eingabemaschine
39 ein automatischer Vereinzeler 31 zugeordnet. Zwischen dem jeweiligen Vereinzeler
31 und der dieser zugeordneten Beladestelle 41 der Eingabemaschine 39 befindet sich
ein Zwischenspeicher 46. Die beiden parallelen Zwischenspeicher 46 sind gleichermaßen
ausgebildet. Der jeweilige Zwischenspeicher 46 verfügt im gezeigten Ausführungsbeispiel
über eine gradlinige horizontale oder leicht in Zuführrichtung 40 abwärts geneigt
verlaufende Förderschiene 47, an der durch nicht gezeigte Fördermittel mehrere Klammern
48 in Zuführrichtung 40 verfahrbar sind. An jeder Klammer 48 ist ein Wäschestück 30
mit der ersten Ecke 38 gehalten, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel gleichzeitig
mehrere einzelne Wäschestücke 30 von Klammern 48 herunterhängend im jeweiligen Zwischenspeicher
46 Aufnahme finden. Je nach Größe des Zwischenspeichers 46 kann die Anzahl der gleichzeitig
hierin zwischengespeicherten oder gepufferten Wäschestücke 30 den Anforderungen entsprechend
variieren. Es ist auch denkbar, dass der Zwischenspeicher 46 nur ein einziges Wäschestück
30 aufnehmen kann. Gleichwohl gilt er im Sinne der Erfindung auch als Zwischenspeicher
46, weil hier das Wäschestück 30 warten kann, bis es in die Beladeklammern 43 der
Eingabemaschinen 39 eingegeben werden kann.
[0032] Die Förderschiene 47 ist so ausgebildet, dass in ihr oder an ihr mehrere Klammern
48 vom zur Eingabemaschine 39 weisenden Ende der Förderschiene 47 zu Anfang derselben
vor dem Vereinzeler 31 zurücktransportierbar sind zur Bildung eines geschlossenen
Kreislaufs für die Klammern 48. Dieser Kreislauf ist aus Vereinfachungsgründen in
den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt.
[0033] Mit der Vorrichtung der Fig. 1 und 2 läuft das erfindungsgemäße Verfahren wie folgt
ab:
Vom Vereinzeler 31 gelangt das jeweilige einzelne Wäschestück 30 an den Anfang des
Zwischenspeichers 46. Dabei wird das Wäschestück 30 vom Vereinzeler 31 an der ersten
Ecke 38 gehalten, und zwar so, dass es von der ersten Ecke 38 frei herunterhängt.
Das so vom Vereinzeler 31 bereitgehaltene Wäschestück 30 wird dann an eine freie Klammer
am Anfang des Zwischenspeichers 46 übergeben. Das kann vom Vereinzeler 31 und/oder
beim Heranfahren der das Wäschestück 30 vom Vereinzeler 31 übernehmenden Klammer 48
des Zwischenspeichers 46 an den Vereinzeler 31 erfolgen. Nach dieser Übergabe befindet
sich die erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 in der Klammer 48 des Zwischenspeichers
46. Dabei hängt das Wäschestück 30 frei von der Klammer 48 herunter.
[0034] Ein am zur Eingabemaschine 39 weisenden Ende des Zwischenspeichers 46, nämlich der
Förderschiene 47 desselben, hängendes Wäschestück 30 wird nun manuell von einer Bedienungsperson
49 mit den benachbarten Ecken 38 und 44 der vorderen Kante 45 in die beiden Beladeklammern
43 der Doppelklammern 42 der dem Zwischenspeicher 46 zugeordneten Beladestelle 41
der Eingabemaschine 39 übergeben. Die Bedienungsperson 49 erfasst zunächst die freie
zweite Ecke 44 des vor der Klammer 48 des Zwischenspeichers 46 herunterhängenden Wäschestücks
30 und gibt diese in eine Beladeklammer 43 ein. Anschließend entnimmt die Bedienungsperson
49 die erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 aus der Klammer 48 des Zwischenspeichers
46 und gibt diese in die zweite Beladeklammer 43 der Doppelklammer 42 ein. Anschließend
werden die beiden benachbarten Ecken 38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 von
der diese haltenden Doppelklammer 42 automatisch an die Spreizklammern der Spreizeinrichtung
übergeben, die durch Auseinanderfahren die Kante 45 des Wäschestücks 30 ausstrecken,
und das so ausgebreitete Wäschestück 30 der auf die Eingabemaschine 39 folgenden Mangel
oder dergleichen zuführen.
[0035] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
zwei nebeneinanderliegende Vereinzeler 31 und eine darauf in Zuführrichtung 40 folgende
Eingabemaschine 39 mit zwei benachbarten Beladestellen 41 vorgesehen.
[0036] Zwischen jedem Vereinzeler 31 und der ihm nachfolgenden Beladestelle 41 der Eingabemaschine
39 sind eine Identifikationseinrichtung 50 zur Bildung einer Identifikationsstation
und ein Sortierspeicher 51 vorgesehen. Durch die Identifikationseinrichtung 50 hindurch
verläuft eine im gezeigten Ausführungsbeispiel geradlinige Förderschiene 53 vom Vereinzeler
31 zum Sortierspeicher 51. Der Sortierspeicher 51 verfügt im gezeigten Ausführungsbeispiel
über zwei parallele Speicherbahnen 52, die im gezeigten Ausführungsbeispiel gleich
lang sind und parallel zueinander verlaufen. Es ist aber auch denkbar, dass der Sortierspeicher
51 über mehr als zwei Speicherbahnen 52 verfügt. Außerdem ist es denkbar, dass die
zwei oder mehr als zwei Speicherbahnen 52 voneinander abweichende Verläufe oder auch
Längen aufweisen. Beim Übergang der der Identifikationseinrichtung 50 zugeordneten
Förderschiene 53 zwischen den beiden Speicherbahnen 52 befindet sich eine Weiche 54.
[0037] An der Förderschiene 53 und den Speicherbahnen 52 des Sortierspeichers 51 sind Klammern
55 verfahrbar zur Aufnahme jeweils einer ersten Ecke 38 eines Wäschestücks 30. Die
Klammern 55 sind an der Förderschiene 53 und den Speicherbahnen 52 verfahrbar. Ihre
Klammern 55 sind hinter der jeweiligen Speicherbahn 52 an nicht gezeigten Abschnitten
der Förderschiene 53 zurückfahrbar an den Anfang der Förderschiene 53 im Bereich des
jeweiligen Vereinzelers 31.
[0038] Die Identifikationseinrichtung 50 verfügt über mindestens eine bildgebende Einrichtung,
beispielsweise eine in den Figuren nicht gezeigte Kamera, wobei es sich vorzugsweise
um eine 3D-Kamera handelt. Bei der Kamera kann es sich um eine Farbkamera handeln,
falls eine Sortierung nach farbigen und weißen Wäschestücke 30 erfolgen soll.
[0039] Im Übrigen entspricht die Vorrichtung der Fig. 3 und 4 der Vorrichtung der Fig. 1
und 2.
[0040] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft mit der Vorrichtung der Fig. 3 und 4 folgendermaßen
ab:
Die vom jeweiligen Vereinzeler 31 bereitgehaltene erste Ecke 38 wird an eine Klammer
55 am Anfang der Förderschiene 53 automatisch übergeben. Diese Übergabe erfolgt vorzugsweise
vom Vereinzeler 31.
[0041] Durch die Übergabe des Wäschestücks 30 an die Klammer 55 findet eine automatische
Übergabe des Wäschestücks 30 an die Förderschiene 53, die auch einen Zwischenspeicher
46 bilden kann, statt. Gleichzeitig findet eine automatische Übergabe des Wäschestücks
30 an die Identifikationseinrichtung 50 statt. Das von der mindestens einen bildgebenden
Einrichtung der Identifikationseinrichtung 50 identifizierte Wäschestück 30 wird entlang
der Förderschiene 53 in Zuführrichtung 40 weitertransportiert zur Weiche 54. Von der
Identifikationseinrichtung 50, vorzugsweise eine Auswertungseinheit, wird die Weiche
54 in Abhängigkeit vom Ergebnis der Identifikation des Wäschestücks 30 so eingestellt,
dass das Wäschestück 30 mit der dieses tragenden Klammer 55 in diejenige Speicherbahn
52 des Sortierspeichers 51 eingefahren wird, der das mindestens eine Sortierkriterium
zugeordnet ist, dem das Wäschestück 30 entspricht. Auf diese Weise gelangen in die
beiden Speicherbahnen 52 Wäschestücke 30 mit unterschiedlichen Sortierkriterien, wobei
die Sortierkriterien für jede Speicherbahn 52 die gleichen sind, so dass ein sortenreines
Einfahren der von der Identifikationseinrichtung 50 identifizierten Wäschestücke 30
in die jeweilige Speicherbahn 52 des Sortierspeichers 51 und dabei eine Sortierung
der Wäschestücke 30 erfolgt.
[0042] Anschließend können die Wäschestücke 30 sortenrein von der einen oder der anderen
Speicherbahn 52 in die Eingabemaschine 39 eingegeben werden. Diese Eingabe erfolgt
im gezeigten Ausführungsbeispiel manuell, und zwar durch eine beiden Speicherbahnen
52 am Ende des jeweiligen Sortierspeichers 51 der entsprechenden Beladestelle 41 der
Eingabemaschine 39 zugeordnete Bedienungsperson 49. Die jeweilige Bedienungsperson
49 holt sich jeweils ein am Ende der jeweiligen Speicherbahn 52 bereitgehaltenes Wäschestück
30, um es manuell in die Beladeklammern 43 der Doppelklammer 42 der Eingabemaschine
39 einzugeben. Diese Eingabe erfolgt genauso wie beim Verfahren im Zusammenhang mit
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 erläutert. Nur nimmt bei diesem Ausführungsbeispiel
die Bedienungsperson 49 das jeweilige Wäschestück 30 von derjenigen Speicherbahn 52
ab, von der das nächste Wäschestück 30 in die Beladeklammern 43 an der Beladestelle
41 der Eingabemaschine 39 manuell eingegeben werden sollen. Dabei geht die Bedienungsperson
49 üblicherweise so vor, dass sie nacheinander Wäschestücke 30 der gleichen Sorte
von der gleichen Speicherbahn 52 an die Eingabemaschine 39 abnimmt. Dadurch erfolgt
ein sortenreines Mangeln der im Sortierspeicher 51 sortierten Wäschestücke 30. Beispielsweise
kann die Bedienungsperson 49 alle sich in einer Speicherbahn 52 befindenden Wäschestücke
30 sortenrein in die Doppelklammer 42 der Eingabemaschine 39 einhängen und nach dem
Abarbeiten einer Sorte von Wäschestücken 30 nacheinander Wäschestücke 30 einer anderen
Sorte von der benachbarten Speicherbahn 52 in die Eingabemaschine 39 eingeben.
[0043] Die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Vorrichtung entspricht prinzipiell der Vorrichtung
der Fig. 1 und 2. Nur verfügt diese Vorrichtung über einen Zwischenspeicher 56 mit
einer kürzeren Förderschiene 57. Jeder Zwischenspeicher 56 ist deshalb nur zur Aufnahme
jeweils eines Wäschestücks 30 ausgebildet. Gleichwohl handelt es sich um einen Zwischenspeicher
56, weil die Wäschestücke 30 auf der Förderschiene 57 so lange verbleiben können,
bis sie von der Bedienungsperson 49 in die Eingabemaschine 39 eingegeben werden können,
nämlich die dazu dienende Doppelklammer 42 wieder frei ist.
[0044] Der Zwischenspeicher 56 braucht nur eine einzige Klammer 48 aufzuweisen. Er kann
aber auch über zwei Klammern 48 verfügen, so dass dann, wenn sich eine ein Wäschestück
30 an der ersten Ecke 38 haltende Klammer 48 am der Eingabemaschine 39 zugeordneten
Ende der Förderschiene 57 befindet, schon eine leere Klammer 48 am Vereinzeler 31
zur Übergabe oder Übernahme des nächsten Wäschestücks 30 bereit steht.
[0045] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft mit der Vorrichtung der Fig. 5 und 6 prinzipiell
genauso ab wie bei der Vorrichtung der Fig. 1 und 2, so dass auf das im Zusammenhang
mit dieser Vorrichtung beschriebene Verfahren Bezug genommen wird.
[0046] Die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Vorrichtung unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen
Vorrichtungen dadurch, dass sie weder einen Zwischenspeicher 46 bzw. 56 noch einen
Sortierspeicher 51 und auch keine Identifikationseinrichtung 50 aufweist. Im Übrigen
entspricht diese Vorrichtung den zuvor beschriebenen Vorrichtungen.
[0047] Mit der Vorrichtung der Fig. 7 und 8 läuft das erfindungsgemäße Verfahren so ab,
dass vom Vereinzeler 31 der Bedienungsperson 49 ein einzelnes Wäschestück 30 bereitgehalten
bzw. bereitgestellt wird. Dabei hält der Vereinzeler 31 das Wäschestück 30 an seiner
ersten Ecke 38. Das an der erste Ecke 38 gehaltene Wäschestück 30 hängt vom Vereinzeler
31 frei herunter, und zwar bevorzugt auf einer Höhe, die es der Bedienungsperson 49
ermöglicht, die zweite Ecke des an der ersten Ecke 38 vom Vereinzeler 31 noch gehaltenen
Wäschestücks 30 ergonomisch günstig zu suchen und zu ergreifen.
[0048] Die Bedienungsperson 49 gibt manuell beide Ecken 38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks
30 aufeinanderfolgend in die jeweilige Beladeklammer 43 der Doppelklammer 42 der Eingabemaschine
39 ein. Dabei sucht und erfasst die Bedienungsperson 49 zunächst die zweite Ecke 44
des frei vom Vereinzeler 31 herunterhängenden Wäschestücks 30 und gibt dieses in die
erste Beladeklammer 43 ein. Anschließend entnimmt die Bedienungsperson 49 die vom
Vereinzeler 31 noch gehaltene erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 aus dem Vereinzeler
31 und gibt diese erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 in die zweite Beladeklammer 43
der Doppelklammer 42 an der Beladestelle 41 der Eingabemaschine 39 ein.
[0049] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 9 und 10 entspricht im Prinzip demjenigen der Fig.
3 und 4. Nur sind hier zwei vorzugsweise gleiche Eingabemaschinen 39 mit jeweils beispielsweise
zwei Beladestellen 41 und dementsprechend mehr als zwei, im gezeigten Ausführungsbeispiel
sechs, gleiche Vereinzeler 31 vorgesehen.
[0050] Alle Vereinzeler 31 sind mit einem Sammelförderer 58 verknüpft. Der Sammelförderer
58 verfügt über eine jedem Vereinzeler 31 zugeordnete U-förmige Übernahmeschleife
59. Eine bogenförmige Umlenkstelle 60 jeder Übernahmeschleife 59 folgt in Zuführrichtung
40 gesehen auf den jeweiligen Vereinzeler 31.
[0051] Alle Übernahmeschleifen 59 des Sammelförderers 58 sind zusammengeführt zu einer einzigen
Förderschiene 53, die sich durch eine einzige, gemeinsame Identifikationseinrichtung
50 erstreckt. Diese Identifikationseinrichtung 50 entspricht vorzugsweise derjenigen
der Fig. 3 und 4. Die Förderschiene 53 geht über in einen Sortierspeicher 61, der
sich vom zuvor beschriebenen Sortierspeicher 51 dadurch unterscheidet, dass er drei
vorzugsweise parallele Speicherbahnen 62 aufweist. Durch zwei aufeinanderfolgende
Weichen 63 zweigen von der Förderschiene 53 zuerst eine rechte Speicherbahn 62 und
dann eine linke Speicherbahn 62 ab. Die dritte Speicherbahn 62 des Sortierspeichers
61 verläuft durchgehend in Verlängerung der Förderschiene 53.
[0052] Beim Sortierspeicher 61 dieses Ausführungsbeispiels verlaufen die Speicherbahnen
62 auch am Ende des Sortierspeichers 61 wieder über entsprechende Verbindungsknoten
64 zusammen auf einen Abschnitt der Förderschiene 53, der eine Verlängerung der mittleren
Speicherbahnen 62 darstellt. Am Ende der über die Verbindungsknoten 64 hinaus in Zuführrichtung
40 weiterlaufenden (verlängerten) mittleren Speicherbahn 62 verzweigt sich der Sortierspeicher
61 in zwei Zuführbahnen 65. Hinter dieser Verzweigung ist eine weitere Weiche 66 vorgesehen.
Die Verzweigung der Zuführbahnen 65 erfolgt derart, dass aus der jeweiligen Speicherbahn
62 des Sortierspeichers 61 sortierte Wäschestücke 30 gezielt sortenrein zur einen
oder anderen der beiden nebeneinander angeordneten Eingabemaschinen 39 transportierbar
sind. Dabei ist jede Zuführbahn 65 des Weiteren so ausgebildet, dass sie eine vorzugsweise
in einer vertikalen Ebene verlaufende Übergabeschleife 67 vor jeder der beiden Beladestellen
41 jeder Eingabemaschine 39 aufweist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel stellen die
beiden nebeneinander angeordneten Eingabemaschinen 39 vier Beladestellen 41 bereit,
denen jeweils eine Übergabeschleife 67 zugeordnet ist. Neben jeder Übergabeschleife
67 befindet sich eine Bedienungsperson 49.
[0053] In den Fig. 9 und 10 sind im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
der Fig. 1 bis 8 auch Rückführstrecken 68 für leere Klammern 55 dargestellt. Jede
Rückführstrecke 68 weist einen von jeder Übergabeschleife 67 ausgehenden Anfangsteil
auf, der in eine gemeinsame Rückführschiene 69 einmündet. An den Vereinzelern 31 zweigt
von der Rückführschiene 69 eine Zuführstrecke 70 zur Zufuhr der Klammern 55 zum jeweiligen
Vereinzeler 31 ab. Diese Zuführstrecke 70 geht im Bereich jedes Vereinzelers 31 in
die Übernahmeschleife 59 über.
[0054] Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der Vorrichtung der Fig. 9
und 10 erläutert:
Eine untere U-förmige Umlenkstelle 60 jeder Übernahmeschleife 59 vor einem Vereinzeler
31 bildet eine Übernahmestelle 71. An dieser Übernahmestelle 71 erfolgt eine Übernahme
bzw. Übergabe der vom ihr zugeordneten Vereinzeler 31 gehaltenen ersten Ecke 38 eines
Wäschestücks 30 an eine an der Übernahmestelle 71 bereitgehaltene Klammer 55 des Sammelförderers
58. Diese Übergabe erfolgt derart, dass die erste Ecke 38 vom Vereinzeler 31 in die
Klammer 55 eingeschoben wird oder die Klammer 55 sich die erste Ecke 38 vom Vereinzeler
31 abholt.
[0055] Nach der automatisch erfolgten Übergabe eines jeweiligen Wäschestücks 30 vom Vereinzeler
31 an die vor diesem bereitgehaltene Klammer 55 wird die Klammer 55 mit dem daran
an der ersten Ecke 38 gehaltenen Wäschestück 30 im Verlauf des Sammelförderers 58
zusammengeführt zur sich durch die Identifikationseinrichtung 50 erstreckenden gemeinsamen
Förderschiene 53. Folglich werden von sämtlichen Vereinzelern 31 kommende Wäschestücke
30 auf der Förderschiene 53 vor der Identifikationseinrichtung 50 zusammengeführt
und nach und nach durch die einzige Identifikationseinrichtung 50 hindurchgeführt
und dabei hinsichtlich der gewünschten Sortierkriterien identifiziert.
[0056] Nach der Identifikation der Wäschestücke 30 werden diese einzeln in die vorgesehene
Speicherbahn 62 mit dem mindestens einen entsprechenden Sortierkriterium eingefahren
und dazu von einer Steuerung in Abhängigkeit vom jeweiligen bei der Identifikation
ermittelten Sortierkriterium die Weichen 63 gestellt.
[0057] Aus der jeweiligen Speicherbahn 62 des Sortierspeichers 61 werden vorzugsweise chargenweise
Wäschestücke 30 der jeweiligen Speicherbahn 62 nach und nach sortenrein abgerufen,
um sie manuell an jeder Beladestelle 41 in die beiden nebeneinander angeordneten Eingabemaschinen
39 einzugeben. Dabei können Wäschestücke 30 der gleichen Speicherbahn 62 durch die
Weiche 63 gemäß einer entsprechenden Steuerung verteilt werden auf die linke und die
rechte Eingabemaschine 39. Es ist aber auch denkbar, die eine Eingabemaschine 39 mit
Wäschestücken 30 gleicher Sorte aus einer Speicherbahn 62 zu versorgen und die andere
Eingabemaschine 39 mit Wäschestücken 30 gleicher Sorte aus einer anderen Speicherbahn
62 des Sortierspeichers 61 zu beschicken. Dann wird die eine Eingabemaschine 39 mit
Wäschestücken 30 der einen Sorten beladen und die andere Eingabemaschine 39 mit Wäschestücken
30 einer anderen Sorte beschickt.
[0058] Im Bereich der Übergabeschleife 67 vor jeder Beladestelle 41 gibt die jeweilige Bedienungsperson
49 die Wäschestücke 30 manuell in die Beladeklammern 43 der bereitgehaltenen Doppelklammer
42 an der ihr zugeordneten Beladestelle 41 der jeweiligen Eingabemaschine 39 ein.
Dazu wird jeder Bedienungsperson 49 ein jeweiliges Wäschestück 30 an einer unteren
Abnahmestelle 72 der jeweiligen Übergabeschleife 67 bereitgehalten. Hierbei wird der
Weitertransport der Klammer 55 an der Abnahmestelle 72 momentan gestoppt. Dann hängt
das Wäschestück 30 an der Abnahmestelle 72 von der Klammer 55 frei herunter, und zwar
mit von der Klammer 55 gehaltenen ersten Ecke 38. Die jeweilige Bedienungsperson 49
ermittelt und ergreift nun die zur ersten Ecke 38 benachbarte zweite Ecke 44 des Wäschestücks
30, um es in eine Beladeklammer 43 der Doppelklammer 42 an der Beladestelle 41 einzuhängen.
Anschließend nimmt die Bedienungsperson 49 die von der Klammer 55 noch gehaltene erste
Ecke 38 des Wäschestücks 30 aus der Klammer 55 und gibt diese erste Ecke in die zweite
Beladeklammer 43 der Doppelklammer 42 ein.
[0059] Schließlich wird, wie bei der mit Erläuterung des Verfahrens zum Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 und 2 beschrieben, die Doppelklammer 42 mit den in beiden benachbarten
Ecken 38 und 44 der auszustreckenden Kante 55 zu den Spreizklammern gefahren und an
diese übergeben.
[0060] In den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden die Wäschestücke 30 manuell
an Eingabemaschinen 39 übergeben. Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele sehen eine
vollautomatische Übergabe der Wäschestücke 30 an die jeweilige Eingabemaschine 39,
und zwar vorzugsweise direkt an Spreizklammern, vor.
[0061] Die Fig. 11 und 12 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Transport
und zur automatischen Übergabe der Ecken 38 und 44 der Wäschestücke 30 an die jeweilige
Eingabemaschine 39. Zwischen jedem der beiden nebeneinander angeordneten Vereinzelern
31 und der zwei nebeneinanderliegende Beladestellen 76 aufweisenden Eingabemaschine
39 befindet sich ein Zwischenspeicher 73. Im Verlauf jedes auf einen Vereinzeler 31
folgenden Zwischenspeichers 73 ist eine Arbeitsstation, insbesondere Handarbeitsstelle
83, für jeweils eine Bedienungsperson 49 vorgesehen.
[0062] Der jeweilige Zwischenspeicher 73 verfügt über zwei unterschiedliche, vor allem unterschiedlich
lange, Förderstrecken 75 und 77. Beide Förderstrecken 75 und 77 sind als geschlossener
Förderkreislauf ausgebildet mit einer umlaufenden endlosen Förderschiene. Entlang
dieser Förderschiene sind Klammern 78, 79 im Kreislauf verfahrbar.
[0063] Die längere Förderstrecke 75 des jeweiligen Zwischenspeichers 73 ist mit einer U-förmigen
Übernahmeschleife 80 an den ihr zugeordneten Vereinzeler 31 herangeführt. Eine untere,
U-förmige Umlenkung der Übernahmeschleife 80 der Förderstrecke 75 bildet eine Übernahmestelle
81 vor dem jeweiligen Vereinzeler 31. Mit Abstand hinter der Übernahmestelle 81 (in
Zuführrichtung 40 gesehen) weist die Förderstrecke 75 einen im gezeigten Ausführungsbeispiel
geraden Streckenabschnitt auf, der als erster Zwischenspeicher 46 dient. Im Anschluss
hieran verfügt die Förderstrecke 75 über eine weitere Schleife 82 mit einem U-förmigen
Verlauf. An der unteren Umlenkstelle dieser Schleife 82 befindet sich eine Handarbeitsstelle
83 der jeweiligen Bedienungsperson 49. An die Schleife 82 schließt sich wiederum ein
als zweiter Zwischenspeicher 73 dienender, vorzugsweise gradliniger, Abschnitt der
Förderstrecke 75 an. Am Ende dieses Abschnitts vor der Eingabemaschine 39 befindet
sich wiederum eine in einer vertikalen Ebene verlaufende U-förmige Eingabeschleife
84. Einem unteren U-förmigen Abschnitt derselben ist eine Übergabestelle 85 zugeordnet.
[0064] Die zweite kürzere Förderstrecke 77 beginnt erst im Bereich der Schleife 82 der Handarbeitsstelle
83 und verläuft von dort aus parallel zur Förderstrecke 75 bis zur Eingabeschleife
84 vor der Eingabemaschine 39. Entlang der Förderstrecke 77 ist ein zweiter Satz Klammern
79 verfahrbar. Während die Klammern 78 der sich bis zum jeweiligen Vereinzeler 31
erstreckenden Förderstrecke 75 die erste Ecke 38 des jeweiligen Wäschestücks 30 halten,
sind die Klammern 79 der parallelen Förderstrecke 77 zur Aufnahme der zweiten Ecke
44 des jeweiligen Wäschestücks 30 vorgesehen.
[0065] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft mit der zuvor beschriebenen Vorrichtung der
Fig. 11 und 12 folgendermaßen ab:
Vom Vereinzeler 31 wird das jeweilige einzelne Wäschestück 30 mit der vom Vereinzeler
31 gehaltenen ersten Ecke 38 an den Zwischenspeicher 46 übergeben. Bei der gezeigten
Vorrichtung wird die erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 an der Übernahmestelle einer
Klammer 78 der bis zum Vereinzeler 31 reichenden Förderstrecke 75 übergeben. Von der
Übernahmestelle 81 wird dann das Wäschestück 30 entlang der Förderstrecke 75 weitertransportiert
und vor der Handarbeitsstelle 83 ein Vorrat mehrerer Wäschestücke 30 zwischengespeichert.
Dabei hängen die Wäschestücke 30 mit der ersten Ecke 38 unter jeweils einer Klammer
78.
[0066] Aus dem Zwischenspeicher 46 vor der Schleife 82 wird sich das vorn befindliche Wäschestück
30 mit der dieses tragenden Klammer 78 in die Schleife 82 gefahren. Dabei wird das
Wäschestück 30 mit der Klammer 78 in der Schleife 82 der Förderstrecke 75 heruntergefahren
zur Handarbeitsstelle 83. Hier kontrolliert die Bedienungsperson 49 zunächst visuell
den richtigen Sitz der ersten Ecke 38 des Wäschestücks 30 in der diese tragenden Klammer
78. Erforderlichenfalls nimmt die Bedienungsperson 49 eine Korrektur vor, indem sie
die erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 in eine für die weitere Bearbeitung günstige
Position bringt. Die Bedienungsperson 49 nimmt dabei eine Korrektur der Einklammerposition
des Wäschestücks 30 in der betreffenden Klammer 78 vor. Anschließend ermittelt und
ergreift die Bedienungsperson 49 die zweite Ecke 44 des Bekleidungsstücks 30 und gibt
diese in einer optimalen Klammerposition in eine an der Handarbeitsstelle 83 bereitgehaltene
freie Klammer 79 der zweiten Förderstrecke 77 ein. Dies kann gegebenenfalls auch vor
dem Überprüfen und dem eventuell erforderlichen Umklammern der ersten Ecke 38 des
Wäschestücks 30 erfolgen. Da die Schleifen 82 beider Förderstrecken 75 und 77 an der
Handarbeitsstelle 83 parallel nebeneinanderliegend verlaufen, kann die Bedienungsperson
49 an der Handarbeitsstelle 83 in ergonomischer Weise die zweite Ecke 44 in eine freie
Klammer 79 der Förderstrecke 77 eingeben und erforderlichenfalls den Sitz der ersten
Ecke 38 in der Klammer 78 der ersten Förderstrecke 75 überprüfen und/oder korrigieren.
[0067] Nachdem an der Handarbeitsstelle 83 beide Ecken 38 und 44 der Kante 45 in jeweils
eine Klammer 78 und 79 jeder Förderstrecke 75 und 77 eingegeben worden sind, wird
das jeweilige Wäschestück 30, deren beide Ecken 38 und 44 nunmehr in eigenen Klammern
78 und 79 gehalten sind, entlang der Förderstrecken 75 und 77 weitertransportiert
und in einem der Handarbeitsstelle 83 nachfolgenden Teil des Zwischenspeichers 73
wiederum zwischengespeichert. Dabei befinden sich die die beiden Ecken 30 und 44 haltenden
Klammern 78, 79 mit Abstand nebeneinander, also ist das Wäschestück 30 quer zur Zuführrichtung
40 orientiert.
[0068] Sobald die Spreizklammern der Eingabemaschine 39 zur Übernahme des nächsten Wäschestücks
30 bereit sind, gibt eine Steuerung die Zufuhr des in Zuführrichtung 40 gesehen ersten
Wäschestücks 30 aus dem Zwischenspeicher 73 zu den Eingabeschleifen 84 beider Förderstrecken
75 und 77 vor der Eingabemaschine 39 frei. Mit beiden Klammern 78 und 79 gleichzeitig
wird das jeweilige Wäschestück 30 dann zu den Spreizklammern oder dergleichen der
Eingabemaschine 39 gefahren und an der Übergabestelle 85 automatisch simultan bzw.
synchron an dieselben übergeben, wodurch jede der benachbarten Ecken 38 und 44 der
vorderen Kante 45 des Wäschestücks 30 in eine Spreizklammer gelangt, die beim Auseinanderfahren
die Kante 45 dann strecken und dabei das Wäschestück 30 ausbreiten.
[0069] Nach der Übergabe des Wäschestücks 30 an die Spreizklammern werden die frei gewordenen
Klammern 78 und 79 jeder Förderstrecke 75, 77 leer zurückgefahren an den Anfang der
jeweiligen Förderstrecke 75, 77 vor einem Vereinzeler 31 bzw. der Handarbeitsstelle
83.
[0070] Die in den Fig. 13 und 14 gezeigte Vorrichtung unterscheidet sich von derjenigen
der Fig. 11 und 12 nur dadurch, dass zwischen jedem Vereinzeler 31 und der diesem
zugeordneten Übergabestelle 85 der Eingabemaschine 39 nur eine umlaufende Förderstrecke
75 angeordnet ist. Diese Förderstrecke 75 entspricht derjenigen der Fig. 11 und 12.
Entlang dieser Förderstrecke 75 ist ein Zwischenspeicher 73 gebildet, der zwei geteilte
Zwischenspeicherabschnitte aufweist, und zwar vor und hinter der Schleife 82 mit der
Handarbeitsstelle 83.
[0071] Im Unterschied zur Vorrichtung der Fig. 11 und 12 sind entlang der Förderstrecke
75 mehrere Paare aufeinanderfolgender Klammern 78 und 79 verfahrbar. Die in Zuführrichtung
40 aufeinanderfolgenden Klammern 78 und 79 dienen zur Aufnahme der benachbarten Ecken
38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30, die somit hintereinander entlang der Förderstrecke
75 verfahrbar sind.
[0072] Das Verfahren läuft mit der Vorrichtung der Fig. 13 bis 14 folgendermaßen ab:
Mit der vom Vereinzeler 31 gehaltenen ersten Ecke 38 wird das jeweilige Wäschestück
30 an der Übernahmestelle der Übernahmeschleife 80 an eine vorzugsweise erste Klammer
78 des Klammerpaars an der Förderstrecke 75 übergeben. Das dann mit der ersten Ecke
38 unter der ersten Klammer 78 des Klammerpaars an der Förderstrecke 75 hängende Wäschestück
30 wird in einem ersten, anfänglichen Speicherabschnitt des Zwischenspeichers 73 zwischengespeichert.
Von der Bedienungsperson 49 an der Handarbeitsstelle 83 wird nun das vorderste Wäschestück
30 aus dem Zwischenspeicher 73 abgerufen. Dieses Wäschestück 30 gelangt dann an die
untere U-förmige Umlenkstelle der Schleife 82 im Bereich der Handarbeitsstelle 83.
Hier hängt die Bedienungsperson 49 die von der Klammer 78 herunterhängende zweite
Ecke 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 in die nachfolgende zweite Klammer 79 des
Klammerpaars der Förderstrecke 75 ein. Anschließend oder gegebenenfalls vorher kontrolliert
die Bedienungsperson 49 den richtigen Sitz der automatisch vorher in die Klammer 78
eingegebenen ersten Ecke 38 und korrigiert diesen erforderlichenfalls. Nachdem nun
beide benachbarten Ecken 38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 in aufeinanderfolgende
Klammern 78 und 79 des Zwischenspeichers 73 eingegeben sind, werden die Wäschestücke
30 entlang der Förderstrecke 75 weitertransportiert und erneut zwischengespeichert
im zweiten Speicherabschnitt des Zwischenspeichers 73. Danach befinden sich die beiden
Ecken 38 und 44 in bezüglich der Zuführrichtung 40 aufeinanderfolgenden Klammern 78,
79 der gleichen Förderstrecke 75 des Zwischenspeichers 73.
[0073] Sobald die Spreizklammern zur Übernahme des nächsten Wäschestücks 30 bereit sind,
wird das vor der Eingabeschleife 84 sich befindende (nächste) Wäschestück 30 mit aufeinanderfolgenden
Ecken 38 und 44 zur Übergabe an die Spreizklammern abgerufen. Dabei werden die die
Ecken 38 und 44 haltenden Klammern 78, 79 hintereinander durch die Eingabeschleife
84 gefahren und dabei an der Übergabestelle 85 zur Eingabemaschine 39 zunächst die
erste Ecke 38 des Wäschestücks 30 automatisch von der diese haltenden Klammer 78 an
die erste Spreizklammer der Spreizeinrichtung der Eingabemaschine 39 übergeben. Anschließend
wird die nachfolgende Klammer 78, 79 auf der Eingabeschleife 84 weiterbewegt und von
der Klammer 79 die zweite Ecke 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 an die zweite Spreizklammer
der Spreizeinrichtung auch automatisch übergeben. Danach werden von den Spreizklammern
die Ecken 38 und 44 auseinandergefahren und dabei die Kante 45 des Wäschestücks 30
gestreckt. Von der jeweiligen Übergabestelle 85 werden die leeren Klammern 78, 79
anschließend über einen Rückführungsabschnitt 86 der Förderstrecke 75 zur Übernahmeschleife
80 vor dem Vereinzeler 31 zurücktransportiert.
[0074] Die Vorrichtung der Fig. 15 und 16 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 13
und 14 nur dadurch, dass zwischen dem jeweiligen Vereinzeler 31 und der Übernahmeschleife
80 der Förderstrecke 75 mit dem Zwischenspeicher 73 eine Transfereinrichtung 87 angeordnet
ist. Die Transfereinrichtung 87 ist so ausgebildet, dass auf ihre Beladestelle 88
ein vom Vereinzeler 31 kommendes Wäschestück 30 etwa U-förmig herüberlegbar ist. Von
der mehrere übereinliegende und aufeinanderfolgende Gurtförderpaare 89 aufweisenden
Transfereinrichtung 87 wird das Wäschestück 30 während des Weitertransports zu zwei
auf gegenüberliegenden Seiten des Endes des letzten Gurtfördererpaars 89 angeordneten
Eckenfangeinrichtungen 90 transportiert. Die Eckenfangeinrichtung 90 ermittelt die
benachbarten Ecken 38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 und fixiert sie zur
automatischen Übergabe an die aufeinanderfolgenden Klammern 78, 79 der Förderstrecke
75 des Zwischenförderers 73.
[0075] Im Übrigen entspricht die Vorrichtung der Fig. 15 und 16 derjenigen der Fig. 13 und
14, so dass auf die hierzu gehörende vorherige Beschreibung Bezug genommen wird.
[0076] Das Verfahren läuft mit der Vorrichtung der Fig. 15 und 16 folgendermaßen ab:
Das vom Vereinzeler 31 automatisch aus dem Wäschehaufen 32 herausgezogene und vereinzelte
Wäschestück 30 wird vom Vereinzeler 31 an der ersten Ecke 38 gehalten, bereitgehalten
bzw. bereitgestellt. Ausgehend vom Vereinzeler 31 wird das Wäschestück 30 dann U-förmig
über die Beladestelle 88 der Transfereinrichtung 87 gelegt. Das kann direkt vom Vereinzeler
31 oder einer zwischengeschalteten Ablegeeinrichtung geschehen. Von der Beladestelle
88 wird das Wäschestück 30 dann zwischen den aufeinanderfolgenden Gurtförderpaaren
89 in Zuführrichtung 40 zur Eckenfangeinrichtung 90 der Transfereinrichtung 87 transportiert
und dabei so in Zuführrichtung 40 auseinandergestreckt, dass an gegenüberliegenden
Seiten des hinteren Gurtförderpaars 89 angeordnete Rollenpaare der Eckenfangeinrichtungen
90 jeweils eine Ecke, also die erste Ecke 38 einerseits und die zweite Ecke 44 der
Kante 45 des Wäschestücks 30 andererseits fixieren. Das so von der Transfereinrichtung
mit beiden Ecken 38 und 44 gehaltene Wäschestück 30 wird dann an nachfolgende Klammern
78, 79 eines Klammerpaars der Förderstrecke 75 der Zwischenspeichers 73 übergeben,
und zwar nacheinander.
[0077] Beispielsweise wird bei momentan an der Übernahmestelle 81 der Übernahmeschleife
80 angehaltener erster Klammer 78 des Klammerpaars die erste Ecke 38 des Wäschestücks
30 in diese Klammer 78 eingegeben. Anschließend werden die Klammern 78, 79 längs der
Förderstrecke 75 ein Stück weitertransportiert, so dass eine nachfolgende zweite Klammer
79 des Klammerpaars an der Übernahmestelle 81 hinter der Transfereinrichtung 87 bereitsteht.
Hier wird dann automatisch die zweite Ecke 44 des Wäschestücks 30 an diese zweite,
nachfolgende Klammer 79 des jeweiligen Klammerpaars übergeben. Danach hängt das jeweilige
Wäschestück 30 mit der ersten Ecke 38 an einer Klammer 78 der Förderstrecke 75 und
mit der zweiten Ecke 44 an der nachfolgenden zweiten Klammer 79 des Klammerpaars der
Förderstrecke 75.
[0078] Anschließend läuft das Verfahren genauso ab wie im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 13 und 14 beschrieben. Hierauf wird Bezug genommen.
[0079] Die in den Fig. 17 und 18 gezeigte Vorrichtung entspricht im Wesentlichen der Vorrichtung
der Fig. 13 und 14. Lediglich weist die Förderstrecke 75 zwischen der U-förmigen Übernahmeschleife
80 und der Schleife 82 an der Handarbeitsstelle 83 einen Sortierspeicher 51 mit einer
Identifikationseinrichtung 50 auf.
[0080] Die Identifikationseinrichtung 50 der hier gezeigten Vorrichtung entspricht beispielsweise
derjenigen der Fig. 3 und 4. Der Sortierspeicher 51 ist beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 17 und 18 ausgebildet wie derjenige der Fig. 3 und 4. Im Unterschied zu den Fig.
3 und 4 laufen aber auf der Förderstrecke 75 die Klammern 78, 79 jeweils in aufeinanderfolgenden
Gruppen zweier nacheinander angeordneter Klammern 78, 79 (wie beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 13 und 14) um. Der Sortierspeicher 51 verfügt auch beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
über zwei parallele Speicherbahnen 52, so dass er Wäschestücke 30 zweier unterschiedlicher
Arten sortiert aufnehmen kann.
[0081] Am Ende des Sortierspeichers 51 treffen sich die Speicherbahnen 52 wieder an einem
Verbindungsknoten 64, so dass die Wäschestücke 30 aus unterschiedlichen Speicherbahnen
52 des Sortierspeichers 51 stets an der Handarbeitsstelle 83 vorbeilaufen.
[0082] Mit der Vorrichtung der Fig. 17 und 18 läuft das Verfahren folgendermaßen ab:
Vom Vereinzeler 31 wird wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 13 und 14 das jeweilige
Wäschestück 30 mit seiner ersten Ecke 38 in eine erste Klammer 78 des jeweiligen Paares
aufeinanderfolgender Klammern 78, 79 eingegeben. Das dann mit der ersten Ecke 38 von
der Klammer 78 frei herunterhängende Wäschestück 30 wird durch die Identifikationseinrichtung
50 transportiert und dabei die Sortierkriterien des jeweiligen Wäschestücks 30 festgestellt.
[0083] Wäschestücke 30, die den gleichen Sortierkriterien entsprechen, werden durch eine
entsprechende Stellung der Weiche 54 auf die gleiche Speicherbahn 52 geleitet. Solche
Wäschestücke 30, die dem Sortierkriterium nicht entsprechen oder ein anderes vorgegebenes
Sortierkriterium erfüllen, werden bei der umgestellten Weiche 54 hingegen auf die
andere, parallele Speicherbahn 52 transportiert. Falls mehr als zwei verschiedene
Sortierkriterien erfüllt werden müssen, verfügt der Sortierspeicher 51 über mehr als
zwei insbesondere parallele Speicherbahnen 52.
[0084] Die gezielt aus der einen oder anderen Speicherbahn 52 abgerufene Sorte von Wäschestücken
30 wird aus dem Sortierspeicher 51 durch einen nachfolgenden Zwischenspeicher 73 zur
Schleife 82 an der Handarbeitsstelle 83 transportiert. Falls andere Wäschestücke 30
in die Eingabemaschine 39 eingegeben werden sollen, werden Wäschestücke 30 aus der
anderen Speicherbahn 52 zur gleichen Schleife 82 an die Handarbeitsstelle 83 transportiert.
Die Verfahrensweise in der Handarbeitsstelle 83 bis zur Übergabe der beiden benachbarten
Ecken 38 und 44 der Kante 45 in die Spreizklammern der Eingabemaschine 38 entspricht
derjenigen Verfahrensweise, die im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen der
Fig. 13 bis 16 beschrieben worden ist. Hierauf wird Bezug genommen.
[0085] Die Vorrichtung des Ausführungsbeispiels der Fig. 19 und 20 entspricht größtenteils
der zuvor erörterten Vorrichtung der Fig. 17 und 18. Nur ist zwischen dem jeweiligen
Vereinzler 31 und dem Sortierspeicher 51 mit der Identifikationseinrichtung 50 jeweils
eine Transfereinrichtung 87 vorgesehen. Auf jeden Vereinzeler 31 folgt somit eine
gleich ausgebildete Transfereinrichtung 87. Dadurch sind beim Verfahren dieses Ausführungsbeispiels
(wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 15 und 16) beide benachbarten Ecken 38 und
44 der von der Eingabemaschine 39 zu spreizenden Kante 45 des Wäschestücks 30 von
den Eckenfangeinrichtungen 90 auch automatisch in nacheinander in die aufeinanderfolgenden
Klammern 78, 79 eines Klammerpaars zur Aufnahme beider Ecken 38 und 44 eingebbar.
Nachdem die benachbarten Ecken 38 und 44 der Kante 45 des Wäschestücks 30 hintereinander
in die Klammern 78 und 79 der Förderstrecke 75 von der Transfereinrichtung 87 eingegeben
oder von den Klammern 78 und 79 übernommen worden sind, läuft das Verfahren genauso
ab wie zuvor im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 17 und 18 beschrieben,
auf das insoweit Bezug genommen wird.
Bezugszeichenliste:
| 30 |
Wäschestück |
62 |
Speicherbahn |
| 31 |
Vereinzeler |
63 |
Weiche |
| 32 |
Wäschehaufen |
64 |
Verbindungsknoten |
| 33 |
Gurtförderer |
65 |
Zuführbahn |
| 34 |
Steigstrecke |
66 |
Weiche |
| 35 |
Greifer |
67 |
Übergabeschleife |
| 36 |
Kamera |
68 |
Rückführstrecke |
| 37 |
Bereitstellungseinrichtung |
69 |
Rückführschiene |
| 38 |
erste Ecke |
70 |
Zuführstrecke |
| 39 |
Eingabemaschine |
71 |
Übernahmestelle |
| 40 |
Zuführrichtung |
72 |
Abnahmestelle |
| 41 |
Beladestelle |
73 |
Zwischenspeicher |
| 42 |
Doppelklammer |
74 |
Arbeitsstation |
| 43 |
Beladeklammer |
75 |
Förderstrecke |
| 44 |
zweite Ecke |
76 |
Beladestelle |
| 45 |
Kante |
77 |
Förderstrecke |
| 46 |
Zwischenspeicher |
78 |
Klammer |
| 47 |
Förderschiene |
79 |
Klammer |
| 48 |
Klammer |
80 |
Übernahmeschleife |
| 49 |
Bedienungsperson |
81 |
Übernahmestelle |
| 50 |
Identifikationseinrichtung |
82 |
Schleife |
| 51 |
Sortierspeicher |
83 |
Handarbeitsstelle |
| 52 |
Speicherbahn |
84 |
Eingabeschleife |
| 53 |
Förderschiene |
85 |
Übergabestelle |
| 54 |
Weiche |
86 |
Rückführungsabschnitt |
| 55 |
Klammer |
87 |
Transfereinrichtung |
| 56 |
Zwischenspeicher |
88 |
Beladestelle |
| 57 |
Förderschiene |
89 |
Gurtfördererpaar |
| 58 |
Sammelförderer |
90 |
Eckenfangeinrichtung |
| 59 |
Übernahmeschleife |
|
|
| 60 |
Umlenkstelle |
|
|
| 61 |
Sortierspeicher |
|
|
1. Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken (30) zu einer Eingabemaschine (39) zum Ausbreiten
und Eingeben der Wäschestücke (30) in eine Mangel oder dergleichen, wobei die Wäschestücke
(30) vorzugsweise von mindestens einem Vereinzeler (31) automatisch ergriffen und
vereinzelt werden und anschließend jeweils ein einzelnes Wäschestück (30) an die Eingabemaschine
(39) übergeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Wäschestück (30) nach dem Vereinzeln und vor dem Übergeben an die Eingabemaschine
(39) zwischengespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Vereinzeler (31) jeweils ein einzelnes Wäschestück (30) an einer ersten Ecke
(38) hängend bereitgestellt wird, wobei vorzugsweise das Wäschestück (30) mit derjenigen
ersten Ecke (38), von der es herunterhängt, an einen Speicher, insbesondere eine Klammer
desselben, vom Vereinzeler (31) übergeben oder vom Speicher übernommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestücke (30) sortiert in mindestens einen Speicher für sortierte Wäschestücke
(30) (Sortierspeicher 51, 61) überführt werden, vorzugsweise vom Zwischenspeicher
(46, 56, 73) und/oder mindestens einer Identifikationseinrichtung (50) in mindestens
einen Sortierspeicher (51, 61) eingefahren werden und/oder die Sortierung beim Überführen
der Wäschestücke (30) vom Zwischenspeicher (46, 56, 73) und/oder der Identifikationseinrichtung
(50) an den Sortierspeicher (51, 61) erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem mindestens einen Sortierspeicher (51, 61) eine Identifikation des jeweiligen
Wäschestücks (30), vorzugsweise hinsichtlich wenigstens eines Sortierkriteriums des
jeweiligen Wäschestücks (30), erfolgt, insbesondere die Identifikation des jeweiligen
Wäschestücks (30) im Bereich eines Zwischenspeichers (46, 56, 73) vor dem mindestens
einen Sortierspeicher (51, 61) erfolgt und/oder die Identifikation des jeweiligen
Wäschestücks (30) von einer bildgebenden Einrichtung vorgenommen wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Weiterbildung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 17.
6. Verfahren zum Zuführen von Wäschestücke (30) zu einer Eingabemaschine (39) zum Ausbreiten
und Eingeben von Wäschestücken (30) in eine Mangel oder dergleichen, wobei die Wäschestücke
(30) automatisch ergriffen und vereinzelt werden und anschließend jeweils ein einzelnes
Wäschestück (30) an die Eingabemaschine (39) mit benachbarten Ecken (38, 44) einer
Kante (45) übergeben wird, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass vom Vereinzeler (31) jeweils ein an einer ersten Ecke (38) gehaltenes Wäschestück
(30) bereitgestellt oder bereitgehalten wird, vorzugsweise zur Weiterleitung an eine
Identifikationseinrichtung (50), mindestens einen Zwischenspeicher (46, 56, 73), mindestens
einen Sortierspeicher (51, 61) und/oder zur manuellen Übernahme.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Wäschestück (30) von seiner vom Vereinzeler (31) gehaltenen ersten
Ecke (38) frei herunterhängt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zur vom Vereinzeler (31) bereitgestellten ersten Ecke (38) benachbarten
zweiten Ecke (44) einer Kante (45) manuell in eine Klammer (43, 48, 55, 78, 79) eingegeben
wird, wobei vorzugsweise mit diesen benachbarten Ecken (38, 44) der Kante (45) die
Eingabemaschine (39) das Wäschestück (30) ausbreitet zum Strecken der Kante (45) zwischen
den beiden benachbarten Ecken (38, 44) des Wäschestücks (30).
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Förderstrecke (47, 53 ,57, 75, 77) manuell die zur in einer Klammer
(48, 55, 78, 79) gehaltenen ersten Ecke benachbarte zweite Ecke (44) der Kante (45)
des Wäschestücks (30) ermittelt und/oder in eine zweite Klammer (48, 55, 78, 79) der
Förderstrecke (47, 53 ,57, 75, 77) manuell eingegeben wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Sortierspeichers (51, 61) manuell die zur in einer Klammer
(48, 55 78, 79) des Sortierspeichers (51, 61) benachbarte zweite Ecke (44) der Kante
(45) des Wäschestücks (30) ermittelt und/oder in die zweite Klammer (48, 55, 78, 79)
des Sortierspeichers (51, 61) manuell eingegeben wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des mindestens einen Zwischenspeichers (46, 56, 73) oder des mindestens einen
Sortierspeichers (51, 61) wenigstens eine der benachbarten Ecken (38, 44) der von
der Eingabemaschine (39) zu spreizenden Kante (45) des Wäschestücks (30) manuell in
eine Klammer (43, 48, 55, 78, 79), insbesondere Beladeklammer (43) oder Spreizklammer,
eingegeben wird, vorzugsweise beide benachbarten Ecken (38, 44) der Kante (45) manuell
in zwei Klammern, insbesondere Beladeklammern (43) oder Spreizklammern, der Eingabemaschine
(39) eingegeben werden.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige mit einer ersten Ecke (38) vom Vereinzeler (31) gehalten und von dieser
Ecke (38) herunterhängende Wäschestück (30) vom Vereinzeler (31) einer Bedienungsperson
(49) bereitgehalten wird und/oder von der Bedienungsperson (49) das ihr vom Vereinzeler
(31) bereitgehaltene Wäschestück (30) manuell mit der vom Vereinzeler (31) bereitgehaltenen
ersten Ecke (38) und der zweiten Ecke (44) der Kante (45) des Vereinzelers in die
Eingabemaschine eingegeben wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Vereinzeler (31) an einer ersten Ecke (38) gehaltene und so bereitgestellte
Wäschestück (30) mit dieser ersten Ecke (38) automatisch vom Vereinzeler (31) übergeben
wird, vorzugsweise an eine Klammer des mindestens einen Zwischenspeichers (46, 56,
73), des mindestens einen Sortierspeichers (51, 61) oder der Identifikationseinrichtung
(50).
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der automatischen Übernahme oder Übergabe der ersten Ecke (38) des Wäschestücks
(30) von einer Klammer (43, 48, 55, 78, 79) des mindestens einen Zwischenspeichers
(46, 56, 73), des mindestens einen Sortierspeichers (51, 61) oder der Identifikationseinrichtung
(50) die zweite Ecke (44) der Kante (45) des Wäschestücks (30) manuell ermittelt und
in eine dafür vorgesehene Klammer (43, 48, 55, 78, 79) eingegeben wird.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf des mindestens einen Zwischenspeichers (46, 56, 73) oder des mindestens
einen Sortierspeichers (51, 61) die zweite Ecke (44) des jeweils mit der benachbarten
ersten Ecke (38) der Kante (45) an einer Klammer (43, 48, 55, 78, 79) des mindestens
einen Zwischenspeichers (46, 56, 73) bzw. mindestens eines Sortierspeichers (51, 61)
hängende Wäschestück (30) manuell ermittelt und manuell in eine zweite, vorzugsweise
nachfolgende Klammer (78, 79) des mindestens einen Zwischenspeichers (46, 56, 73)
oder des mindestens einen Sortierspeichers (51, 61) eingegeben wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vom mindestens einen Zwischenspeicher (46, 56, 73) oder mindestens einen Sortierspeicher
(51, 61) das jeweilige Wäschestück (30) mit beiden benachbarten Ecken (38, 44) der
Kante (45) automatisch an die Eingabemaschine (39), vorzugsweise an Beladeklammern
(43) oder Spreizklammern derselben, übergeben wird.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von wenigstens einer Bedienungsperson (49) visuell der Sitz und/oder die Lage der
mindestens einen automatisch in eine Klammer (43, 48, 55, 78, 79) eingegebenen Ecke
(38, 44) des jeweiligen Wäschestücks (30) kontrolliert wird und gegebenenfalls korrigiert
wird und/oder der Sitz und/oder die Lage der automatisch in mindestens eine Klammer
(43, 48, 55, 78, 79) eingegebenen Ecke (38, 44) nur bei solchen Wäschestücken (30)
kontrolliert und erforderlichenfalls korrigiert wird, an die hohe Anforderungen insbesondere
hinsichtlich der Mangelqualität gestellt werden und/oder der Bedienungsperson (49)
angezeigt werden.