[0001] Die Erfindung betrifft einen Hilfsantrieb mit einer Dämpfungseinrichtung für ein
motorisch angetriebenes Torblatt, wobei der Hilfsantrieb im Wesentlichen aus mindestens
einer, in der Öffnungsstellung durch den Kontakt mit dem Torblatt zu spannenden, Zugfeder
besteht. Die eingesetzte Zugfeder dient bei der Einfahrt des Torblattes in die Öffnungsstellung
gleichzeitig als Dämpfungseinrichtung für das Torblatt. Ebenso betrifft die Erfindung
ein Tor, dessen Torblatt in seitlichen Führungsschienen, die einen im Wesentlichen
vertikalen Verlauf und einem im Wesentlichen horizontalen Verlauf mit dazwischen angeordneten
Bögen aufweisen, ortsveränderbar ist. Das Torblatt kann durch einen motorischen Antrieb
oder auch von Hand aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung verbracht werden
wobei dem Torblatt zu Beginn der Schließfahrt zusätzlich ein Hilfsantrieb zur Verfügung
steht. Dieser Hilfsantrieb umfasst eine über das sich öffnende Torblatt zu spannende
Zugfeder, die auch gleichzeitig während des Spannvorganges als Dämpfungseinrichtung
für das Torblatt eingesetzt wird.
[0002] Ein Torblatt, das in seitlichen Führungsschienen, die einen im Wesentlichen vertikalen
Abschnitt und einen im Wesentlichen horizontalen Abschnitt mit dazwischen verbindenden
Bogenabschnitten aufweisen, ortsveränderbar ist, ist der
DE 10 2015 100 617 A1 zu entnehmen. An den freien Enden der im Wesentlichen horizontalen Führungsschienenabschnitte
ist eine Endlagendämpfungseinrichtung montiert. Diese Endlagendämpfungseinrichtung
beinhaltet eine Vorrichtung, in der die kinetische Energie des sich öffnenden Torblattes
im Bereich seiner Parkstellung derart aufgefangen und verbraucht oder zumindest teilweise
verbraucht wird, wie die Bauform der Vorrichtung vergrößert wird.
[0003] Eine weitere Endlagenspeicherkraftvorrichtung offenbart die
EP 3 550 100 A1. Als Kraftspeicher wird eine Zugfeder verwendet. Dieser Kraftspeicher ist frei von
Führungseinrichtungen und endseits über eine Verbindung einerseits mit einer ortsfesten
Anbindung an einen Schienenabschnitt und andererseits über eine Verbindung direkt
oder indirekt mit einer ortsveränderbaren Halterung verbunden. Diese Halterung wird
innerhalb des Führungsschienenabschnittes translatorisch durch einen Mitnehmer verändert.
[0004] Eine Bremseinrichtung für Schwingtore wird durch die
DE 75 40 330 U1 bekannt. Dabei wird das Schwingtor an einem oberen Anschlag weich gebremst und in
dieser Position anschließend gehalten. Der Bremsvorgang wird dabei durch einen Endanschlag
in Verbindung mit einer Blattfeder, deren wirksame Federkraft durch eine Schraube
einstellbar ist, erzielt.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, dass für in seitlichen Führungsschienen
geführte Torblätter von Toren, die durch einen Antrieb aus der Schließstellung in
eine Öffnungsstellung und wieder in eine Schließstellung verbracht werden können,
eine Vorrichtung geschaffen werden soll, die alle Anforderungen für einen ordnungsgemäßen
Betrieb des Tores erfüllt und nur einen geringen Platzbedarf benötigt. Gleichzeitig
soll diese Vorrichtung bei unterschiedlichen Montagesituationen eingesetzt werden
können. Die Geräuschentwicklung im Betrieb soll ferner sehr niedrig sein.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Hilfsantrieb mit gleichzeitiger Dämpfungseinrichtung
nach Anspruch 1, sowie durch ein Tor, dessen Torblatt durch einen Hilfsantrieb mit
gleichzeitiger Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 10 angetrieben wird, erfüllt. Die
sich jeweils an die Hauptansprüche anschließenden Unteransprüche geben dabei eine
weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.
[0007] In zunehmendem Maße werden heute Tore mit immer größeren Torblättern hergestellt.
Diese Tore werden in der Regel durch einen motorischen Antrieb angetrieben. Derartige
Torblätter können beispielsweise aus drehgelenkig untereinander verbundenen Paneelen
oder Segmenten bestehen oder aber auch als Kipp- oder Schwingtorblätter ausgebildet
sein. Die Torblätter werden über seitlich vorhandene Führungsschienen in eine im Wesentlichen
horizontal ausgebildete Parkposition, nämlich die Öffnungsstellung, gebracht. Es solches
Torblatt kann sich in der Öffnungsstellung, insbesondere durch sein Eigengewicht,
an einem sogenannten Totpunkt befinden. Dieser Totpunkt kann durch die eingesetzte
elektrische Energie des motorischen Antriebes nicht immer überwunden werden.
[0008] Beim Öffnungsvorgang ist die in dem Torblatt wirksame kinetische Energie durch den
Bewegungsablauf ausreichend um das Torblatt in die Öffnungsstellung zu verbringen.
Diese vorhandene kinetische Energie steht bei einem anschließenden Schließvorgang
des Torblattes nicht mehr zur Verfügung. Dieses bedeutet, dass für den Beginn eines
Schließvorganges des Torblattes der elektrische Antrieb eine unverhältnismäßig hohe
Energie bereitstellen muss, um dieses Torblatt aus der quasi Totpunktstellung herauszuholen.
Für die normalen Bewegungsabläufe des Torblattes ist eine derartig große Antriebsleistung
jedoch nicht notwendig.
[0009] Um einen Schließvorgang des Torblattes auch mit einer geringeren motorischen Leistung
einzuleiten, bedient man sich deshalb des erfindungsgemäßen Hilfsantriebes, der rein
mechanisch arbeitet und keinerlei elektrische Energie benötigt. Neben seiner Funktion
als Hilfsantrieb wird der Hilfsantrieb auch gleichzeitig als Dämpfungseinrichtung
für das in der Öffnungsstellung auftreffende Torblatt verwendet. Eine solche Funktion
wird durch das in dem Hilfsantrieb enthaltene Federelement erreicht. Durch das Abbremsen
des Bewegungsablaufs des Torblattes zum Ende des Öffnungsvorganges durch das Federelement
wird eine Dämpfung des Bewegungsablaufes erzielt, denn ein zu hartes Anfahren an einen
Puffer oder dergleichen würde Schäden an der Toranlage verursachen.
[0010] In der nachfolgenden Beschreibung wird nur Bezug auf einen Hilfsantrieb genommen,
wobei jedoch auch gleichzeitig aufgrund der Konstruktion, der Hilfsantrieb beim Zusammentreffen
des Torblattes oder derer Anbauteile des Torblattes die Funktion einer Dämpfungseinrichtung
beinhaltet. Gleichzeitig wird durch die Dämpfungsfunktion der Federspeicher des Hilfsantriebes
mit Energie aufgeladen.
[0011] Ein möglicher, bevorzugter Aufbau eines solche Hilfsantriebes kann beispielsweise
aus einem stationären Distanzelement bestehen, das z.B. als Rundstab ausgebildet sein
kann. Zur Befestigung dieses Distanzelementes sind jeweils endseitig an dem Distanzelement
Halter fest verbunden, die mit den im Wesentlichen horizontal verlaufenden Führungsschienenabschnitten
verbunden werden können. Auf dem Distanzstück ist eine Zugfeder angeordnet, die einerends
stationär an einem der Halter festgelegt ist und andererseits mit einem auf dem Distanzelement
ortsveränderbaren Mitnehmer verbunden ist. Ein solcher Hilfsantrieb kann ohne Bohrarbeiten
an jeder Stelle des Führungsschienenabschnittes punktgenau bei der Montage angebracht
werden.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können zu den beiden im Wesentlichen
horizontal verlaufenden Führungsabschnitten auf jeder Seite zwei Führungsschienen
nebeneinander angeordnet werden. Diese Führungsschienenabschnitte laufen parallel
und sind untereinander vorzugsweise verbunden. Dadurch ist es möglich, dass in oder
an einem der Führungsschienenabschnitte der gesamte Hilfsantrieb befestigt werden
kann. Durch eine solche gewählte Konstruktionsart des Hilfsantriebes ist es möglich,
diesen sowohl oberhalb als auch unterhalb des Führungsschienenabschnittes, je nach
den örtlichen Verhältnissen, zu platzieren. Die Montage ist gleichermaßen einfach,
weil keine Bohrarbeiten ausgeführt werden müssen.
[0013] Zur Funktion des Hilfsantriebes kann in den parallel verlaufenden Führungsabschnitten
ein Anschlag eingreifen, der mit dem Zugfederelement über den Mitnehmer verbunden
ist. Dieser in den Führungsschienenabschnitt eingreifender Anschlag weist vorzugsweise
keinen Kontakt mit diesem Führungsschienenabschnitt auf, sondern taucht kontaktlos
in die Führungsschiene ein und erfordert somit keinen weiteren Raumbedarf außerhalb
der Führungsschiene.
[0014] Der Hilfsantrieb ist mit den Führungsschienenabschnitten so verbunden, dass bei einem
Öffnungsvorgang des Tores seitlich der Mitnehmer des Hilfsantriebes durch Gleiter
oder Rollelemente, wobei als Rollelemente u.a. alle Ausführungen von Führungsrollen
für das Torblatt verstanden werden können, in Berührung kommen. Elemente des Torblattes
können natürlich auch mit dem Anschlag des Mitnehmers in Berührung kommen und somit
die in dem Torblatt vorhandene kinetische Energie beim Öffnungsvorgang zur Spannung
der auf dem Distanzelement angeordneten Zugfeder verwenden, bis das Torblatt in seiner
Parkposition zum Stillstand kommt. Das Torblatt wird in der Ruheposition d.h. in der
Öffnungsstellung aus Sicherheitsgründen anschließend durch den elektrischen Antrieb
oder eine Verriegelung in dieser Position blockiert. Dieses bedeutet, dass in der
Zugfeder nun eine statische Energie gespeichert wird. Wird anschließend ein Schließvorgang
eingeleitet, so wird die Blockierung des Torblattes aufgehoben. Der motorische Antrieb
wird entgegengesetzt zur Öffnungsfahrt bestromt und gleichzeitig wird der Hilfsantrieb
aktiviert, was dazu führt, dass die in der Zugfeder gespeicherte Energie freigegeben
und dazu verwendet wird, dass der Anschlag gegen den Gleiter, das Rollelement oder
einen Teil des Torblattes solange eine Schließkraft ausübt, bis sich die Zugfeder
wieder in ihrer Ausgangslage befindet. Dadurch wird zumindest am Anfang der Schließfahrt
des Torblattes eine zusätzliche Anschubkraft durch den Hilfsantrieb, aufgrund der
in der Zugfeder gespeicherten Energie, ausgeübt. Diese Anschubkraft des Hilfsantriebes
reicht aus, um das Torblatt aus der Öffnungsstellung und damit aus der Totpunktstellung
herauszubringen.
[0015] Ein solcher Hilfsantrieb mit Dämpfungseinrichtung ist wartungsfrei und bedarf keiner
zugeführten elektrischen Energie. Er benötigt nur einen geringen Platzbedarf und kann
deshalb auch oberhalb oder unterhalb der seitlichen Führungsschienenabschnitte platziert
werden. Aufgrund der gewählten Konstruktion beinhaltet die erfinderische Vorrichtung
gleichzeitig einen Hilfsantrieb und eine Dämpfungseinrichtung.
[0016] In der Regel wird auf jeder Seite des Torblattes in den im Wesentlichen horizontalen
Führungsschienenabschnitten ein solcher Hilfsantrieb montiert. Dadurch, dass der Mitnehmer
keinen direkten Kontakt mit dem Distanzelement aufweist, sondern über ein Gleitstück
verfügt, das auf dem Distanzelement translatorisch verschoben wird, wird auch eine
drastische Geräuschminderung gegenüber bekannten Ausführungen von Anschlagdämpfern
erzielt. Bei dieser Konstruktionsart kann die Zugfeder sich auf dem Distanzelement
nicht verkanten, wie es bei Druckfedern der Fall ist. Gleichzeitig werden mit der
Wahl eines Zugfederelementes auch die bei Druckfedern auftretenden starken Geräusche
vermieden.
[0017] Ein weiterer Vorteil der Konstruktion dieses Hilfsantriebes ist darin zu sehen, dass
das Zugfederelement auswechselbar ist und sich somit die Möglichkeit bietet, dieses
Zugfederelement in unterschiedlichen Stärken den verschiedenen Torblattgrößen ohne
Probleme anzupassen.
[0018] Druckfedern neigen aufgrund der notwendigen inneren Führungen zur Entstehung von
starken Geräuschbelästigungen beim Auftreffen des Torblattes und sind deshalb auch
als Kraftspeicher für Hilfsantriebe ungeeignet, weil diese nur einen sehr begrenzten
Federweg aufweisen und deshalb zu einer Blockierung neigen. Dadurch kann es zu Beschädigungen
an den Torausführungen kommen. Bei Zugfedern als Kraftspeicher tritt dieses Problem
nicht auf, weil der Federweg länger ist und damit besser den örtlichen Gegebenheiten
angepasst werden kann.
[0019] Die Verwendung für den Hilfsantrieb mit der Dämpfungseinrichtung besteht darin, dass
diese als reines Anschlagelement oder aber als Hilfsantrieb mit Dämpfungseinrichtung
für das aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung fahrende oder geschobene Torblatt
eingesetzt werden kann.
[0020] Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
- Figur 1
- In einer ersten perspektivischen Darstellung sind Ausführungen von zwei Hilfsantrieben
angegeben worden, die spiegelbildlich anordbar sind und in dieser Position mit im
Wesentlichen horizontal verlaufenden Führungsschienenabschnitten verbindbar sind;
- Figur 2
- eine Ausschnittdarstellung des Hilfsantriebes mit der Verwendung eines Zugfederelementes;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung eines Gleitstückes;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführung eines Anschlages;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Mitnehmers;
- Figur 6
- ein Zusammenbau des Hilfsantriebes in einer perspektivischen Darstellung gemäß Figur
2, jedoch aus einem anderen Blickwinkel;
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Mitnehmers mit
einem Anschlag;
- Figur 8
- eine perspektivische Darstellung eines Hilfsantriebes gemäß Figur 8, jedoch aus einem
anderen Blickwinkel;
- Figur 9
- eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Mitnehmers, ohne Gleitstück, in einer
perspektivischen Darstellung;
- Figur 10
- wie Figur 9, jedoch aus einem anderen Blickwinkel und mit Montage einer weiteren Ausführungsform
eines Gleitstückes, in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 11
- eine Ausführungsform des Mitnehmers nach Figur 9 in perspektivischer Darstellung;
- Figur 12
- eine perspektivische Darstellung des Gleitstückes nach Figur 10;
- Figur 13
- eine mögliche Ausführung von zwei in den Endabschnitten von Führungsschienenabschnitten
angeordneten Hilfsantrieben in der Montagestellung.
[0021] In der Figur 1 werden zwei nebeneinander angeordnete Hilfsantriebe 1 dargestellt,
die im Wesentlichen einen gleichen Aufbau aufweisen. Diese beiden Hilfsantriebe 1
sind somit für eine rechte bzw. linke Montage mit nicht dargestellten Führungsschienenabschnitten
verwendbar.
[0022] Ein solcher Hilfsantrieb 1 besteht im Wesentlichen aus einem runden Distanzelement
2, das als Rohr oder Vollmaterial in einer geeigneten Materialausführung einsetzbar
ist. Jeweils im Bereich der Enden des Distanzelementes 2 sind vorne und hinten Halter
5 angebracht. Diese Halter 5 werden durch nicht dargestellte Schraubelemente oder
gleichwirkende Verbindungselemente mit dem Distanzelement 2 verbunden. Auf dem Distanzelement
2 ist ein ortsveränderbarer Mitnehmer 4 angeordnet, der vorzugsweise von einem Gleitstück
7 durchdrungen wird, das auf dem Distanzelement 2 translatorisch bewegbar ist. Die
Halter 5 können mit im Wesentlichen horizontal verlaufenden Führungsschienenabschnitten
34, 35 an jeder Position mittels einer Klemmausführung ohne Zerspanungsarbeiten montiert
werden.
[0023] An dem vorderen der beiden Halter 5 in der Figur 1, das ist der Halter 5, der in
Richtung des die Führungsschienenabschnitte 34, 35 verbindenden Bogens angeordnet
wird, ist ein Ende eines Zugfederelementes 3 ortsfest festgelegt worden. Dadurch kann
der Mitnehmer 4 auf dem Distanzelement 2 in Richtung auf das Ende des im Wesentlichen
waagerechten Führungsschienenabschnittes 34, 35 bewegt werden. Das andere Ende des
Zugfederelementes 3 ist mit dem ortsveränderbaren Mitnehmer 4 verbunden und kann somit
durch eine Kraftbeaufschlagung auf einen Anschlag 6 aus seiner Ruhestellung herausgebracht
werden. Die Kraftbeaufschlagung wird durch das Torblatt direkt oder über seitlichen,
in die Führungsschienenabschnitte 34, 35 eingreifende Rollen oder Gleiter oder andere
geeignet Bauelemente ausgeführt.
[0024] Durch die beiden nebeneinander in der Figur 1 dargestellten Hilfsantriebe 1 wird
deutlich, dass sich in der Ruhestellung die Anschläge 6 im Wesentlichen auf der gleichen
Höhe gegenüberstehen.
[0025] Der Halter 5 besteht im Wesentlichen aus einer Montagefläche 37, die seitliche Abwinkelungen
15 zur Stabilisierung aufweist und einer an einem Ende vorhandenen ersten Abwinkelung
18, die in eine zweite Abwinkelung 17 übergeht. Dabei ist die erste Abwinkelung 18
in einem Winkel von ca. 45° beispielsweise zu der Montagefläche 37 ausgeführt worden.
Die erste Abwinkelung 18 und die zweite Abwinkelung 17 sind untereinander durch einen
Winkel von ca. 90° miteinander verbunden. Innerhalb der ersten Abwinkelung 18 und
der zweiten Abwinkelung 17 sind Bohrungen 16 vorhanden, um den Halter 5 durch Schraubverbindungen
oder dergleichen kraft- und formschlüssig jeweils an den Enden der Distanzelemente
2 zu verbinden. Im Übergang zwischen der Montagefläche 37 und der ersten Abwinkelung
18 sind jeweils im Seitenbereich des Halters 5 Durchbrüche 12 ausgeführt worden, um
dort wahlweise eine Festlegung 8 des Zugfederelementes 3 vornehmen zu können. Durch
die jeweils seitlich angeordneten Durchbrüche 12 ist es möglich, den Hilfsantrieb
1 sowohl am rechten als auch am linken Endabschnitt der Führungsschienenabschnitte
34, 35 zu verwenden.
[0026] Das zweite Ende des Zugfederelementes 3 ist an dem Mitnehmer 4 montiert. Dabei können
mindestens zwei der Endwindungen des Zugfederelementes 3 hinter einer Abwinkelung
20 des Mitnehmers 4 montiert werden. Dadurch ist das Zugfederelement 3 einerseits
ortsfest über die Festlegung 8 an dem Halter 5 angeschlagen und andererseits über
den Mitnehmer 4, der auf dem Distanzelement 2 ortsveränderbar ist, festgelegt. An
dem Mitnehmer 4 ist der Anschlag 6 auswechselbar angebracht. Das Ende des Zugfederelementes
3 kann ebenfalls über das Gleitstück 7 greifen und wird hier innerhalb eines Vorsprunges
10, der seitlich Einschnitte 9 aufweist und dadurch federnd ausgeführt ist, gehalten.
Dadurch, dass der Vorsprung 10 federnd ausgeführt ist, können auch gleichzeitig die
endseitigen Windungen des Zugfederelementes 3 eine Kraft über den Vorsprung 10 auf
das Distanzelement 2 übertragen. Eine solche Kraft wirkt über das Gleitstück 7 als
Bremskraft auf das auftreffende Torblatt. Damit ist der Hilfsantrieb 1 gleichzeitig
als Dämpfungseinrichtung anzusehen. Das Gleitstück 7 weist andererseits einen Kragen
11 auf, der von außen gegen eine Abwinkelung 36 des Mitnehmers 4 angestellt ist.
[0027] In einer perspektivischen Einzeldarstellung wird in der Figur 3 in einer bevorzugten
Ausführungsform das Gleitstück 7 dargestellt. Über eine zentrale Bohrung 24 gleitet
das Gleitstück 7 auf dem Distanzelement 2. Auf dem Umfang des Gleitelementes 7 ist
mindestens ein Vorsprung 23 an das aus Kunststoff bestehende Gleitstück 7 angeformt.
[0028] Der Mitnehmer 4 wird in einer perspektivischen Einzeldarstellung nach Figur 5 in
einer bevorzugten Ausführungsform wiedergegeben. Dabei sind die Abwinkelungen 20 und
36 durch einen Distanzschenkel 21 untereinander verbunden und distanziert ausgebildet.
Innerhalb der Abwinkelungen 20 und 36 sind Bohrungen 27 vorhanden, die auf den Außendurchmesser
des Gleitstückes 7 abgestimmt sind. Seitlich in den Bohrungen 27 befinden sich Ausnehmungen
28, die maßlich auf die Anzahl von Vorsprüngen 23 des Gleitstückes 7 abgestimmt sind.
Somit ist es möglich, dass das Gleitstück 7 innerhalb des Mitnehmers 4 verdrehsicher
angeordnet ist.
[0029] Von dem Distanzschenkel 21 ausgehend ist ein Verbindungsschenkel 29 ausgebildet,
der über einen abgewinkelten Vorsprung 31 in einer Aufnahme 30 endet. Diese Aufnahme
30 ist für den Anschlag 6, der in einer Einzeldarstellung gemäß der Figur 4 in einer
bevorzugten Ausführungsform dargestellt ist, geeignet. Dabei weist der Anschlag 6
einen Durchbruch 25 auf, der maßlich so abgestimmt ist, dass dieser auf die Aufnahme
30 gesetzt werden kann. Zur Absicherung des Anschlages 6 ist ein Halteschenkel 22
als Absicherung vorhanden. Der Anschlag 6 ist so gestaltet, dass auch dieser sowohl
für Rechts - und Linksmontagen des Hilfsantriebes 1 und der Dämpfungseinrichtung eingesetzt
werden kann. Dafür weist der Anschlag 6 seitliche Kontaktflächen 26 auf, die für den
Kontakt mit Gleitern, Rollen oder Endbereichen des Torblattes eingesetzt werden.
[0030] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Mitnehmers 38 gibt die Figur 9 wieder.
Dieser Mitnehmer 38 ist im oberen Bereich, d.h. in dem Teil in dem sich das Gleitstück
7 befindet, im Wesentlichen gleich aufgebaut. Zu der bereits beschriebenen Ausführungsform
ist in dieser Ausführungsform innerhalb der Bohrungen 27 des Mitnehmers 38 eine zusätzliche
Absicherung des Mitnehmers 7 gegen Verdrehen durch die Verwendung mehrerer Mitnehmer
23 gesichert. Dieses erfordert, dass neben den Ausnehmungen 28 weitere Ausnehmungen
42 innerhalb der Bohrungen 27 platziert sind. Dieses kann insbesondere der Figur 11
entnommen werden.
[0031] In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 bis 12 ist der Bereich
des Halteschenkels 22 in einer anderen Form ausgeführt worden. Um einen Anschlag 41,
der in Figur 12 in einer Einzeldarstellung wiedergegeben worden ist, dort auswechselbar
anzubringen, ist zum einen eine Raste 40 in dem Halteschenkel 22 vorhanden. In die
Raste 40 greift ein Vorsprung 44 des Anschlages 41 ein. Somit werden Montage und Auswechselung
des Anschlages 41 erleichtert. In Aufnahmen 46 werden die oberen und unteren Bereiche
des Halteschenkels 22 eingeschoben und endseits über die Raste 40 in Verbindung mit
dem Vorsprung 44 zunächst festgesetzt. Um jedoch eine sichere Befestigung des Anschlages
41 zu gewährleisten wird über eine Bohrung 43, in Verbindung mit einer Schraubverbindung
39, der Anschlag 41 festgesetzt. Die Aufnahme 46 wird seitlich durch Vorsprünge 45
gesichert. Eine Montageausführung des Anschlages 41 an dem Mitnehmer 38 wird in der
perspektivischen Darstellung nach Figur 10 wiedergegeben. Hier wird deutlich, dass
die Schraubverbindung 39 über den Halteschenkel 22 den Anschlag 41 absichert.
[0032] Der Hilfsantrieb 1 mit der Dämpfungseinrichtung ist dafür geeignet, an oder in den
Führungsschienenabschnitten 34, 35 eingesetzt zu werden. Da jedes Tor eine eigene
Kinematik aufweist, ist es notwendig, dass die montierten Hilfsantriebe 1, die endseitig
vorzugsweise auf beiden Seiten innerhalb der Endbereiche der Führungsabschnitte 34,
35 befestigt werden, in ihrer Position veränderbar einzusetzen sind. Da eine derartige
Montage abhängig von dem Montageort des Torblattes ist geht die Erfindung den Weg,
der es zulässt, dass eine millimetergenaue Montage des Hilfsantriebes 1 insgesamt
möglich ist. Dafür weisen die Halter 5 Montageplatten 19 auf, die in den Innenbereich
der Führungsschienenabschnitte 34, 35 hineinragen. Da die Führungsschienenabschnitte
34, 35 entweder C- oder J-förmig ausgebildet sind und somit einen seitlich offenen
Bereich haben, ist es einfach diese Montageplatte 19 entweder in die Führungsschienenabschnitte
34, 35 endseits einzuschieben oder diese Montageplatte 19 durch Drehen über die Öffnungen
der Führungsschienenabschnitte 34, 35 einzubringen. Die maßliche Abstimmung der Montageplatte
19 ist so gestaltet worden, dass eine Verbindung mit dem Halter 5 über eine Verschraubung
13 mit einer Mutter 14 hergestellt wird. Dieses kann insbesondere der Figur 13 entnommen
werden, wo in dem offenen Bereich der Führungsschiene 34 die Befestigung mittels der
Montageplatte 19 und der Verschraubung 13 mit der Mutter 14 zu entnehmen ist. Durch
eine derartige Montage wird eine spanabhebende Bearbeitung, beispielsweise der Führungsschienenabschnitte
34, 35, vermieden. Ebenfalls kann eine solche Montage schneller ausgeführt werden.
[0033] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Mitnehmers 4 wird in einer Einzeldarstellung
mit verbundenem Anschlag 6 durch die Figur 7 wiedergegeben. Durch diese Darstellung
wird deutlich, dass die Abwinkelungen 20, 36 durch den Distanzschenkel 21 beabstandet
sind. An dem Verbindungsschenkel 29 ist der Anschlag 6, 41 auswechselbar aufgesetzt
worden. Es zeigt sich ferner, dass nur ein geringer Versatz zwischen der Bohrung 27
und dem Anschlag 6, 41 durch die Verkröpfung vorhanden ist. Ein derartiger Anschlag
6, 41 besteht aus Gummi oder einer geeigneten Gummimischung mit entsprechender Shorehärte.
[0034] Die Figur 8 zeigt im Gegensatz zu der Figur 6 den Hilfsantrieb 1 in einer im Wesentlichen
um 180° gedrehten Ausführung.
[0035] Die Darstellung der Figur 13 zeigt, unter Fortlassung des Torblattes, die Verwendung
von zwei Hilfsantrieben 1, die im Endbereich der im Wesentlichen horizontal verlaufenden
Führungsschienenabschnitte 34, 35 montiert worden sind. Durch diese Darstellung wird
insbesondere deutlich, dass der Hilfsantrieb 1 in spiegelbildlicher Ausführung einsetzbar
ist. Der Halter 5 liegt an einer Montagefläche 37 außen an dem offenen Bereich des
Schienenabschnittes 34 an und weist ein Auflager 32 auf, das auf der Oberseite der
Führungsschienenabschnitte 34 zur Anlage kommt. Durch das Auflager 32 wird die Montage
wesentlich erleichtert, da durch den Kontakt des Auflagers 32 auf dem Führungsschienenabschnitt
34 außen eine definierte Ausgangsposition gebildet wird. Die seitliche Einstellung
und damit Festsetzung des Hilfsantriebes 1 geschieht über die Montageplatten 19 und
kann somit einfach und genau in den seitlichen Montageschienenabschnitten 34, 35 mittels
der Verschraubungen 13 festgelegt werden.
[0036] Dadurch, dass der Hilfsantrieb 1 aus einfachen Bauteilen besteht, werden die Herstellkosten
und ebenso die Lagerkosten durch die mehrfache Verwendung bei unterschiedlichen Toren
gering gehalten. Ferner beinhaltet die gewählte Konstruktion des Hilfsantriebes 1
eine einfache Zugänglichkeit zu den einzelnen Bauteilen.
[0037] Der Hilfsantrieb 1 ist gleichzeitig dazu geeignet, sowohl oberhalb der Führungsschienenabschnitte
34, 35 als auch unterhalb der Führungsschienenabschnitte 34, 35 montiert zu werden.
Eine solche Wahlmöglichkeit ist von großer Bedeutung, wenn die örtlichen Platzverhältnisse
beengt sind.
[0038] Das Gleitstück 10 besteht aus einem gleitfähigen Kunststoff. Durch ein derartiges
Material wird eine geräuscharme Verschiebung auf dem Distanzelement 2 ermöglicht,
ein Kontakt des Zugfederelementes 2 mit dem Distanzelement 2 besteht nicht. Ferner
ist ein solcher Hilfsantrieb 1 wartungsfrei, da keinerlei Schmiermittel im Betrieb
notwendig sind.
Bezugszeichen
[0039]
- 1
- Hilfsantrieb
- 2
- Distanzelement
- 3
- Zugfederelement
- 4
- Mitnehmer
- 5
- Halter
- 6
- Anschlag
- 7
- Gleitstück
- 8
- Festlegung
- 9
- Einschnitt
- 10
- Vorsprung
- 11
- Kragen
- 12
- Durchbruch
- 13
- Verschraubung
- 14
- Mutter
- 15
- Abwinkelung
- 16
- Bohrung
- 17
- zweite Abwinkelung
- 18
- erste Abwinkelung
- 19
- Montageplatte
- 20
- Abwinkelung
- 21
- Distanzschenkel
- 22
- Halteschenkel
- 23
- Vorsprung
- 24
- Bohrung
- 25
- Durchbruch
- 26
- Kontaktfläche
- 27
- Bohrung
- 28
- Ausnehmung
- 29
- Verbindungsschenkel
- 30
- Aufnahme
- 31
- Vorsprung
- 32
- Auflager
- 34
- Führungsschienenabschnitt
- 35
- Führungsschienenabschnitt
- 36
- Abwinkelung
- 37
- Montagefläche
- 38
- Mitnehmer
- 39
- Schraubverbindung
- 40
- Raste
- 41
- Anschlag
- 42
- Ausnehmung
- 43
- Bohrung
- 44
- Vorsprung
- 45
- Vorsprung
- 46
- Aufnahme
1. Hilfsantrieb (1) mit Dämpfungseinrichtung für ein motorisch angetriebenes Torblatt,
das in seitlichen Führungsschienen, die einen im Wesentlichen vertikalen Verlauf und
einem im Wesentlichen horizontalen Führungsschienenabschnitt (34, 35) mit dazwischen
angeordnetem Bogen, ortsveränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsantrieb ein stationäres Distanzelement (2) aufweist, an dem jeweils endseitig
stationäre Halter (5) angeordnet sind, wobei auf dem Distanzelement (2) ortsveränderbar
ein Zugfederelement (3) angeordnet ist, das einerends an einem der Halter (5) festgelegt
und andererends mit einem auf dem Distanzelement (2) ortsveränderbaren Mitnehmer (4,
38) verbunden ist, und dass der Mitnehmer (4, 38) einen Anschlag (6, 41) aufweist.
2. Hilfsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4, 38) einen im Wesentlichen parallel zum Distanzelement (2) verlaufenden
Distanzschenkel (21) aufweist, an dem Abwinkelungen (20, 36) angeordnet sind, die
jeweils Bohrungen (27) enthalten und von einem Gleitstück (7) durchsetzt werden, wobei
das Gleitstück (7) auf dem runden Distanzelement (2) translatorisch ortsveränderbar
ist.
3. Hilfsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (7) mindestens einen Vorsprung (23) aufweist, der in Ausnehmungen
(28, 42) der Bohrungen (27) der Abwinkelung (20, 36) eintaucht und so das Gleitstück
(7) gegen Verdrehung sichert.
4. Hilfsantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4, 38) einen Halteschenkel (22) aufweist, über den der Anschlag (6,
41) auswechselbar anordbar ist, wobei der Anschlag (6, 41) aus Gummi oder einer Gummimischung
besteht.
5. Hilfsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung des Zugfederelementes (3) an den Mitnehmer (4) durch mindestens zwei
seiner endseitigen Windungen hinter einer der Abwinkelungen (20) oder (36) erfolgt.
6. Hilfsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen Windungen des Zugfederelementes (3), die hinter die Abwinkelungen
(20) oder (36) greifen auf einem am Ende des Gleitstückes (7) federnd ausgebildeten
Vorsprung (10) zur Anlage kommen.
7. Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Vorsprung (10) gegenüberliegende Ende des Gleitstückes (7) einen Kragen (11)
aufweist, der gegen die Abwinkelung (20) oder (36) zur Anlage kommt.
8. Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (7) aus Kunststoff besteht.
9. Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung zwischen den Haltern (5) des Hilfsantriebes (1) und den Führungsschienenabschnitten
(34) über Montageplatten (19) erfolgt, die in einen Innenraum des Führungsschienenabschnittes
(34) eingreifen und über Verschraubungen (13) gegen Montageflächen (37) des Halters
(5) durch Kraft- und Formschluss festgelegt werden.
10. Tor mit einem in seitlichen Führungsschienen, die einen im Wesentlichen vertikalen
Verlauf und einen im Wesentlichen horizontalen Führungsschienenabschnitt (34, 35)
mit dazwischen angeordneten Bögen aufweisen, durch einen motorischen Antrieb oder
durch Handkraftvaus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung verbringbarem Torblatt,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Hilfsantrieb (1) mit einer Dämpfungseinrichtung für das Torblatt vorhanden
ist, der an oder in den Führungsschienenabschnitten (34) anbringbar ist, wobei der
Hilfsantrieb (1) mit der Dämpfungseinrichtung im Wesentlichen aus einem stationären
runden Distanzelement (2) besteht, an dessen Enden stationäre Halter (5) angeordnet
sind, und dass auf dem Distanzelement (2) ein Zugfederelement (3) angeordnet ist,
das einerends ortsfest an einem der Halter (5) festgelegt ist und andererends mit
einem auf dem Distanzelement (2) translatorisch veränderbaren Mitnehmer (4, 38) verbunden
ist, wobei der Mitnehmer (4,38) mit einem Anschlag (6, 41) versehen ist, der in den
Innenraum des Führungsschienenabschnittes (34) ortsveränderlich eintaucht.
11. Tor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienenabschnitte (34, 35) parallel zueinander verlaufen und miteinander
verbunden sind.
12. Tor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4, 38) einen Halteschenkel (22) aufweist, an dem auswechselbar der
Anschlag (6, 41) verbindbar ist.
13. Tor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (5) über Montageplatten (19) verfügen, die in den Innenraum des Führungsschienenabschnittes
(34) eingreifen und mittels Verschraubungen (13) gegen eine Montagefläche (37) des
Halters (5) festsetzbar sind.
14. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4, 38) einen im Wesentlichen parallel zum Distanzelement (2) verlaufenden
Distanzschenkel (21) aufweist, an dessen Enden Abwinkelungen (20, 36) angeordnet sind,
die jeweils Bohrungen (27) enthalten, die von einem Gleitstück (7) durchsetzt werden,
wobei das Gleitstück (7) mit dem Mitnehmer (4, 38) auf dem Distanzelement (2) ortsveränderbar
ist.
15. Tor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (7) mindestens einen Vorsprung (23) aufweist, der in Ausnehmungen
(28, 42) der Bohrungen (27) der Abwinkelungen (20, 36) eintaucht und das Gleitstück
(7) so gegen Verdrehung sichert.
16. Tor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Zugfederelementes (3) an dem Mitnehmer (4, 38) festgelegt ist,
wobei mindestens zwei seiner endseitigen Windungen hinter eine der Abwinkelungen (20)
oder (36) greifen.
17. Tor mit einem Hilfsantrieb und einer Dämpfungseinrichtung nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsantrieb (1) als Anschubvorrichtung zur Einleitung eines Schließvorganges
eines geöffneten Torblattes einsetzbar ist.
18. Tor mit einem Hilfsantrieb und einer Dämpfungseinrichtung nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsantrieb (1) als Dämpfungseinrichtung für ein in die Offenstellung fahrendes
Torblattes einsetzbar ist.