[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach Anspruch 1 und eine Anordnung.
[0002] WO 2016/091570 A1 offenbart einen Koffer, der mittels Kopplungsstrukturen auf einen weiteren Koffer
mit korrespondierenden Kopplungsstrukturen aufgesetzt werden kann. Diese Kopplung
kann entweder (i) vertikal abnehmbar und horizontal verschiebegesichert oder (ii)
vertikal unabnehmbar und horizontal verschiebbar sein.
[0003] Aus der
DE 10 2014 118 452 ist ein Koffer mit einem Korpus mit vier Seitenwänden und einem Boden sowie einem
zugeordneten Deckel bekannt. Dieser Koffer dient zum Transportieren von Transportgut
und weist einen Korpus, einen mit dem Korpus verbundenen oder verbindbaren Deckel
und Kopplungsstrukturen an dem Korpus und/oder an dem Deckel auf, wobei in einem Schließzustand
zwischen dem Korpus und dem Deckel ein Aufnahmeraum zum Aufnehmen von Transportgut
von außen unzugänglich gebildet ist. In einem Öffnungszustand ist der Aufnahmeraum
von außen zugänglich. Die Kopplungsstrukturen sind ausgebildet, dass der Koffer und
ein anderer Kopplungsstrukturen aufweisender Koffer mittels der Kopplungsstrukturen
übereinander selektiv vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar sind, oder
vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind.
[0004] Das System der
DE 10 2014 118 452 ist ein prinzipiell geschlossenes System: Kopplungen sind nur zwischen Koffern möglich,
die auch Systemkoffer sind. Dies beschränkt die Variabilität des Systems, da es mit
Nichtsystemkörpern inkompatibel ist.
[0005] Koffer können in beliebiger Größe hergestellt werden, d.h. auch mit Korpushöhen von
1m und mehr. Bei Koffern mit großen Korpushöhen und hohen Lasten können Füße am Boden
des Koffers brechen, weil sie die eingebrachten Lasten nicht dauerhaft tragen können.
Zum anderen besteht die Gefahr, dass sich bei hohen Lasten der Boden biegt, weil der
Boden nicht für dauerhaft hohe Lasten ausgelegt ist. Bei derartigen Koffern werden
aus diesem Grund Füße weggelassen. Der Boden des Koffers liegt dann plan auf dem Boden
auf, so dass Füße nicht brechen können und der Boden sich nicht durchbiegt. Werkzeuge
zum Spritzen der beschriebenen Koffer sind auf Grund der hohen Korpushöhe groß, weshalb
die Fertigung mehrerer Werkzeuge vermieden werden soll. Allerdings ist für diese Koffer
eine Systemanbindung nicht ermöglicht.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, in einfacher Weise eine Verwendung
eines Aufnahmekörper in Kombination mit einem Koffer zu ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen
Patentansprüchen gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen
gezeigt.
[0008] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren nach Anspruch 1 offenbart.
[0009] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung nach Anspruch 3 offenbart.
[0010] Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung wird unter dem Begriff "Nachrüstvorrichtung"
insbesondere ein einkomponentiger Adapterkörper oder ein mehrkomponentiger Satz von
Adapterkörpern verstanden, der oder die gestaltet ist oder sind, an einem Nichtsystemkörper
nachträglich oder bedarfsweise befestigt zu werden, um dem mit der Nachrüstvorrichtung
ausgestatteten Nichtsystemkörper in Gänze die Funktionalität eines Systemkörpers zu
verleihen. Eine Nachrüstvorrichtung kann insbesondere spezifisch für einen bestehenden
Nichtsystemkörper gestaltet werden, um diesen zur gemeinsamen systemischen Verwendung
mit einem Systemkörper kompatibel zu machen, insbesondere um diesen mit einem Systemkörper
formschlüssig koppelbar zu machen.
[0011] Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung können unter dem Begriff "Kopplungsstrukturen"
insbesondere mechanisch miteinander zusammenwirkende Strukturmerkmale von Körpern
verstanden, die zum formschlüssigen Zusammenwirken zum Koppeln der Körper miteinander
ausgebildet sind. Solche Kopplungsstrukturen können insbesondere Überstände (zum Beispiel
Nasen) und/oder Vertiefungen (zum Beispiel Mulden) sein, die zueinander invers bzw.
korrespondierend ausgebildet sein können, um eine mechanische Verbindung (zum Beispiel
durch Stecken, Verrasten, Verriegeln, Verdrehen oder Verschieben) auszubilden. Eine
solche Kopplung kann alternativ oder ergänzend zu einer mechanischen Kopplung auch
als magnetische Kopplung, etc., ausgebildet werden.
[0012] Im Weiteren werden zusätzliche exemplarische Ausführungsbeispiele des Verfahrens,
der Anordnung, der Nachrüstvorrichtung und der Verwendung beschrieben.
[0013] Als Leistenprofil kann eine Nachrüstvorrichtung kompakt und leichtgewichtig gefertigt
werden, da eine Stützstruktur (an der die eigentlichen Kopplungsstrukturen angebracht
oder angeformt sind) der Nachrüstvorrichtung auf diese Weise sehr klein und leicht
dimensioniert werden kann. Anschaulich kann durch das Vorsehen der Nachrüstvorrichtung
als ein oder mehrere Leistenprofile die räumliche Erstreckung der Nachrüstvorrichtung
zum Beispiel auf diejenigen Regionen des Nichtsystemkörpers beschränkt bleiben, in
denen Kopplungsstrukturen zum Herstellen von Systemfähigkeit zwingend vorgesehen werden
müssen.
[0014] Exemplarische Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0015] Im Folgenden werden exemplarische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
mit Verweis auf die folgenden Figuren detailliert beschrieben.
Figur 1 zeigt einen Koffer einer Anordnung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
der Erfindung in einem Öffnungszustand.
Figur 2 und Figur 3 zeigen den Koffer gemäß Figur 1 in einem geschlossenen Zustand.
Figur 4 zeigt einen Koffer, wie er in Figur 1 bis Figur 3 dargestellt ist, in einem
mit einem anderen gleichartigen Koffer gekoppelten Zustand.
Figur 5 zeigt eine Draufsicht einer Oberseitenkomponente einer Nachrüstvorrichtung
zum Nachrüsten eines Aufnahmekörpers zur gemeinsamen Verwendung mit einem Koffer gemäß
Figur 1 bis Figur 4 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 6 zeigt eine unterseitige Ansicht der Oberseitenkomponente gemäß Figur 5.
Figur 7 zeigt einen Aufnahmekörper mit daran angebrachten Unterseitenkomponenten einer
Nachrüstvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 8 zeigt eine erste Ansicht der Unterseitenkomponenten gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
Figur 9 zeigt eine zweite Ansicht der Unterseitenkomponenten gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
Figur 10 zeigt eine dritte Ansicht der Unterseitenkomponenten gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
Figur 11 zeigt eine Anordnung aus einem Koffer, einem Aufnahmekörper und einer Nachrüstvorrichtung
zum Nachrüsten des Aufnahmekörpers zur gemeinsamen Verwendung mit dem Koffer gemäß
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0016] Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen
Bezugsziffern versehen.
[0017] Bevor bezugnehmend auf die Figuren exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben werden, sollen noch einige allgemeine Aspekte der Erfindung erläutert
werden.
[0018] Die Nachrüstvorrichtung kann in gänzlich unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
vorgesehen werden. Koppelleisten oder -schienen einer Nachrüstvorrichtung können Kunststoff
aufweisen oder daraus bestehen, insbesondere im Spritzguss hergestellt sein. Verriegelungsschieber
am vorderen Ende einer Koppelleiste können nachträglich eingesetzt werden. Ein Innenraum
und/oder eine Außenseite eines Korpus der Nachrüstvorrichtung oder eines Nichtsystemkörpers
kann zum Beispiel bodenseitig Verstärkungselemente erhalten. Koppelleisten oder -schienen
können nicht nur an dem Boden oder den Seitenwänden befestigt werden, sondern können
zum Beispiel auch in diese Verstärkungselemente greifen (zum Beispiel können Schrauben
durch die Koppelschienen gesetzt werden). Es ist möglich, Schrauben durch den Boden
des Koffers in die Verstärkungselemente einzuführen. Ein bodenseitig ohne Koppelstrukturen
hergestellter Koffer kann auch nachträglich mit Koppelstrukturen versehen werden.
Es könnten an den Koppelstrukturen zum Beispiel auch Räder befestigt werden, um einen
systemkompatiblen Trolley zu bilden.
[0019] Figur 1 zeigt einen Koffer 10 für eine Anordnung 110 (zum Beispiel gemeinsam mit einem Aufnahmekörper
102 gemäß Figur 7 oder gemäß Figur 11 und einer Nachrüstvorrichtung gemäß Figur 7
bis Figur 10 und/oder gemäß Figur 5 und Figur 6 und/oder gemäß Figur 11) gemäß einem
exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Öffnungszustand.
Figur 2 und
Figur 3 zeigen den Koffer 10 gemäß Figur 1 in einem geschlossenen Zustand bzw. Schließzustand.
Figur 4 zeigt einen Koffer 10, wie er in Figur 1 bis Figur 3 dargestellt ist, in einem
mit einem anderen gleichartigen Koffer 10' gekoppelten Zustand. Figur 4 zeigt somit
eine Anordnung 99, die den Koffer 10 und den zusätzlichen gleichartigen Koffer 10'
in einem Verbindungszustand zeigt. Der Koffer 10 dient zum Transportieren von Transportgut.
Solches Transportgut kann lose oder befestigt bzw. gesichert im Inneren des Koffers
10 aufgenommen sein und kann insbesondere in Aufnahmebehältern (nicht gezeigt) aufgenommen
sein, die wiederum im geschlossenen Zustand des Koffers 10 in dessen Inneren sicher
untergebracht sind. Beispiele für derartiges Transportgut sind Verbrauchsmaterialien
(wie Schrauben, Nägel, Dübel, Schüttgut oder Flüssigkeiten) oder Werkzeuge (wie zum
Beispiel Schraubendreher oder Bits), etc.
[0020] Der Koffer 10 weist einen Korpus 12 und einen mit dem Korpus 12 verbundenen oder
verbindbaren Deckel 14 auf. An den Innenseiten des Korpus 12 sind Verstärkungsrippen
28 zum mechanischen Verstärken des Koffers 10 gebildet. Diverse Kopplungsstrukturen
30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 sind gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ausschließlich
an dem Korpus 12, nicht hingegen an dem Deckel 14 angebracht. In dem Schließzustand
zwischen dem Korpus 12 und dem Deckel 14 ist ein Aufnahmeraum zum Aufnehmen von Transportgut
von außen unzugänglich zwischen dem Korpus 12 und dem Deckel 14 eingeschlossen. In
dem Öffnungszustand ist der Aufnahmeraum von außen zugänglich, zum Beispiel um Transportgut
aus dem Koffer 10 zu entnehmen oder in den Koffer 10 einzubringen.
[0021] Die Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 sind derart ausgebildet, dass
der Koffer 10 und der identische andere Koffer 10' mittels der Kopplungsstrukturen
30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 (die somit in identischer Weise auch an dem anderen Koffer
10' vorgesehen sind) wahlweise übereinander vertikal abnehmbar und horizontal verschiebegesichert
stapelbar sind (Zustand I), oder vertikal unabnehmbar und horizontal verschiebbar
miteinander koppelbar sind (Zustand II). Ferner sind die Koffer 10, 10' vertikal unabnehmbar
und horizontal unverschiebbar miteinander gekoppelt sein (Zustand III). Die Kopplungsstrukturen
30, 32, 34, 36, 38, 40, 44, die sowohl das Stapeln (Zustand I) als auch das Koppeln
(Zustand II, Zustand III) der mehreren Koffer 10, 10' bewerkstelligen, sind ausschließlich
mittels Vorkehrungen an dem jeweiligen Korpus 12 (siehe Rastnocken 30 und Aufnahmeöffnungen
36 von Rastfüßen 34, Koppelnasen 38 an den Rastfüßen 34, eine Führungsschiene 30,
32 zwischen den Rastnocken 30 und Stufen 32 sowie miteinander zusammenwirkende Rastschieber
40 und Aufnahmeöffnungen 44) realisiert, ohne dass hierfür aber Vorkehrungen an dem
Deckel 14 getroffen sind.
[0022] Um den Zustand I zu aktivieren, wird der andere Koffer 10' vertikal über dem Koffer
10 angeordnet und nachfolgend so auf den Koffer 10 abgesenkt, dass die Aufnahmeöffnungen
36 an den Rastfüßen 34 des anderen Koffers 10' in Eingriff mit den Rastnocken 30 des
Koffers geraten. Die Aufnahmeöffnungen 36 an den Rastfüßen 34 des anderen Koffers
sowie die Rastnocken 30 des Koffers 10 sorgen dann dafür, dass der andere Koffer 10'
jederzeit wieder vertikal von dem Koffer 10 abgehoben werden kann (das heißt durch
eine zur Stapelbewegung inverse Bewegung), aber durch den Formschluss zwischen den
Aufnahmeöffnungen 36 an den Rastfüßen 34 des anderen Koffers 10' und den Rastnocken
30 des Koffers 10 vor einer Verschiebbarkeit in horizontaler Ebene geschützt ist.
[0023] Um den Zustand II zu aktivieren, wird der andere Koffer 10' in der Horizontalebene
vor dem Koffer 10 angeordnet und vertikal leicht gegenüber dem Koffer 10 angehoben,
so dass die Kopplungsnasen 38 des anderen Koffers 10' auf Höhe zwischen den Rastnocken
30 und den Stufen 32, mithin auf Höhe der Führungsschienen 30, 32 des Koffers 10 angeordnet
sind. Dann wird die Aktivierung des Zustands II abgeschlossen, indem der andere Koffer
10' so über den Koffer 10 aufgeschoben wird, dass die Koppelnasen 38 des anderen Koffers
10' zwischen die Rastnocken 30 und die Stufen 32, mithin in die Führungsschienen 30,
32 des Koffers 10 einfahren. In dem Zustand II ist ein Abheben des anderen Koffers
10' von dem Koffer 10 aufgrund des Formschlusses zwischen den Koppelnasen 38 einerseits
und den Rastnocken 30 bzw. den Stufen 32, daher mit dem Führungsschienen 30, 32 andererseits,
verunmöglicht. Gleichzeitig ist ein Trennen des Koffers 10 von dem anderen Koffer
10' durch ein horizontales Abschieben des anderen Koffers 10' von dem Koffer 10 möglich,
nämlich mit einer inversen Verschiebebewegung im Vergleich zu jener, mit der der Zustand
II abgeschlossen wurde.
[0024] Um ausgehend von dem Zustand II den Zustand III zu aktivieren, werden im aufeinander
aufgeschobenen Zustand der Koffer 10, 10' durch eine vertikale Verschiebebewegung
die Rastschieber 40 des anderen Koffers 10' in die Aufnahmeöffnungen 44 des Koffers
10' eingeführt. In dem dadurch abgeschlossenen Zustand III ist nun auch eine Verschiebesicherung
zwischen den Koffern 10, 10' ausgebildet, sodass nun weder ein vertikales Abheben
noch ein horizontales Abschieben der Koffer 10, 10' voneinander möglich ist.
[0025] Ein Teil der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 (nämlich die Kopplungsstrukturen
mit den Bezugszeichen 30, 34 mit 38) tragen sowohl zum vertikal abnehmbar verschiebegesicherten
Stapeln als auch zum vertikal unabnehmbar miteinander Koppeln bei.
[0026] Wie bereits beschrieben, sind die Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44
ausgebildet, dass der Koffer 10 und der andere Koffer 10' mittels der Kopplungsstrukturen
30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander gekoppelten
Zustand selektiv gegeneinander verschiebbar (Zustand II, in dem Kopplungsstrukturen
40, 44 miteinander nicht in Eingriff sind) oder mittels Betätigens der Kopplungsstrukturen
30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 gegeneinander verschiebesicherbar sind (Zustand III, in
dem zusätzlich Kopplungsstrukturen 40, 44 miteinander in Eingriff sind). Ein Teil
der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 (nämlich die Kopplungsstrukturen
mit den Bezugszeichen 40 und 44), der in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander
verschiebegesichert gekoppelten Zustand III zum Verschiebesichern beiträgt, ist unabhängig
von einem anderen Teil (nämlich den Kopplungsstrukturen mit den Bezugszeichen 30,
32, 34, 36, 38) der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 ausgebildet und
betätigbar, der zum vertikal abnehmbar verschiebegesicherten Stapeln bzw. zum vertikal
unabnehmbar miteinander Koppeln beiträgt (Zustand I bzw. Zustand II).
[0027] Der Teil der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44, mit dem der Koffer 10
und der andere Koffer 10' übereinander vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar
sind, ist in Form der Rastnocken 30 an äußeren oberseitigen Kantenbereichen des Korpus
12 sowie in Form der Rastfüße 34 mit mit den Rastnocken 30 im gestapelten Zustand
zusammenwirkenden unterseitigen Aufnahmeöffnungen 36 an äußeren unterseitigen Kantenbereichen
des Korpus 12 ausgebildet.
[0028] Der Teil der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44, mit dem der Koffer 10
und der andere Koffer 10' übereinander vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar
sind, ist in Form der Führungsschienen 30, 32 an äußeren oberseitigen Kantenbereichen
des Korpus 12 sowie in Form der mit den Führungsschienen 30, 32 im gekoppelten Zustand
zusammenwirkenden unterseitigen Koppelnasen 38 an äußeren unterseitigen Kantenbereichen
des Korpus 12 ausgebildet. Dabei bilden die Rastnocken 30 einen Teil der Führungsschienen
30, 32 und bilden die Koppelnasen 38 Teil der Rastfüße 34. Die Rastfüße 34 erstrecken
sich vertikal über eine Bodenfläche des Korpus 12 hinaus nach unten (siehe Figur 2),
sodass der Koffer 10 mit den Rastfüßen 34 auf einem Untergrund abstellbar ist.
[0029] Der Teil der Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44, mit dem der Koffer 10
und der andere Koffer 10' in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander gekoppelten
Zustand gegeneinander verschiebesicherbar sind (Zustand III), ist in Form der Aufnahmeöffnungen
44 und der damit zusammenwirkenden Rastschieber 40 ausgebildet. Wie mit einem Pfeil
42 in Figur 1 angedeutet, sind die Rastschieber 40 an dem Korpus 12 des anderen Koffers
10' in die Aufnahmeöffnungen 44 an dem Korpus 12 des Koffers 10 einschiebbar (wenn
der andere Koffer 10' oberhalb des Koffers 10 angeordnet wird, wie in Figur 4), oder
umgekehrt herausschiebbar (wenn der Koffer 10 oberhalb des anderen Koffers 10' angeordnet
wird).
[0030] Alle Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 sind an Seitenflächen des Korpus
12 vorgesehen (siehe zum Beispiel Figur 1). Im Gegensatz dazu ist der Deckel 14 von
den Kopplungsstrukturen 30, 32, 34, 36, 38, 40, 44 frei.
[0031] Der Koffer 10 weist ferner Griffmulden 26 in Form von Vertiefungen an einander gegenüberliegenden
Seitenflächen des Korpus 12 auf.
[0032] Darüber hinaus kann eine optionale Abschließeinrichtung 46, 48, 50, 52 zum Verschließen
des Deckels 14 an dem Korpus 12 in dem Schließzustand vorgesehen sein. In dem Schließzustand
des Koffers 10 kann mittels eines Schlüssels 50 in einem Drehschloss 52 in einem Aufnahmeelement
46 des Korpus 12 eine Verriegelung mit einem Gegenstück 48 des Deckels 14 bewerkstelligt
werden. Wenn der Deckel 14 mittels eines Scharniers 16 umgeschwenkt wird, um das Innere
des Korpus 12 zu verschließen, so verrasten Verschlusselemente des Drehschlosses 52
an dem Korpus 12 mit dem Gegenstück 48 an dem Deckel 14. Das mittels des abziehbaren
Schlüssels 50 betätigbare Drehschloss 52 an dem Korpus 12 enthält einen Schwenkbügel,
der in dem Gegenstück 48 an dem Deckel 14 einfährt.
[0033] Ein Griff 54 ist in einer Mulde an einer im Tragezustand oberen Seitenfläche des
Korpus 12 angebracht und zwischen einem an der Seitenfläche des Korpus 12 angeklappten
Zustand (siehe Figur 1) und einem von der Seitenfläche abgeklappten Zustand verkippbar.
Einen Übergang zwischen diesen beiden Zuständen kann der Benutzer durch Handhabung
des Griffs 54 herbeiführen. Der Griff 54 ist aus einer Hartkomponente 56 zum Stabilisieren
und Lagern des Griffs 54 und einer Weichkomponente 58 zum bequemen Berühren des Koffers
10 durch einen Benutzer beim Tragen des Koffers 10 ausgebildet. Der Griff 54 an dem
Korpus 12 kann an Letzteren angelegt werden und verbleibt dort in kompakter Stellung
durch die Wirkung einer den Griff 54 im eingezogenen Zustand verrastenden Rastnocke.
Im Bereich des Griffs 54 ist ein Etikettenfeld 75 vorgesehen, in das ein zum Beispiel
für den Inhalt des Koffers 10 indikativer Kennzeichnungsträger einschiebbar ist. Der
Koffer 10 weist darüber hinaus das Scharnier 16 auf, das den Korpus 12 und den Deckel
14 klappbar miteinander verbindet und ausgebildet ist, den Koffer 10 zwischen dem
Schließzustand und dem Öffnungszustand umklappen zu können. Die Rastfüße 34 und das
Scharnier 16 sind strukturell derart aufeinander angepasst und positioniert, dass
das Scharnier 16 berührungsfrei gegenüber dem Untergrund beabstandet verbleibt, wenn
der Koffer 10 mittels der Rastfüße 34 auf dem Untergrund aufliegt.
[0034] Wie in Figur 1 erkennbar ist, ist an einer Innenseite des Deckels 14 ein Dokumentenhalter
68 angebracht, mit dem in Figur 1 nicht gezeigte Dokumente vorübergehend angeklemmt
und somit während des Transports befestigt werden können.
[0035] Sowohl der Korpus 12 als auch der Deckel 14 sind jeweils herstellungstechnisch einfach
als Spritzgussteil ausgebildet. An das jeweilige Spritzgussteil sind nachfolgend weitere
Komponenten angebracht (zum Beispiel der Rastschieber 40 an dem Korpus 12 oder der
Dokumentenhalter 68 an den Deckel 14).
[0036] Die Koffer 10, 10' sind auch zum Aufnehmen von Sortimentboxen (nicht gezeigt) ausgebildet,
in denen zum Beispiel Werkzeugmaterialien wie Schrauben, Dübel oder anderes aufgenommen
werden können. Im Schließzustand des jeweiligen Koffers 10, 10' sind die Sortimentboxen
für einen Benutzer unzugänglich im Inneren des jeweiligen Koffers 10, 10' gesichert,
wohingegen ein Benutzer im Öffnungszustand des jeweiligen Koffers 10, 10 auf die Sortimentboxen
zugreifen kann. Wie in Figur 1 und Figur 2 gezeigt, stehen an einer Innenseite des
Korpus 12 sich kreuzförmig schneidende Längsstreben 18 und Querstreben 20 erhaben
über einer ebenen Unterlage hervor. In Schnittbereichen der Längsstreben 18 und der
Querstreben 20 sind zusätzlich erhaben überstehende Rahmen 22 gebildet, die in jedem
Schnittbereich gemeinsam mit Längsstreben 18 und Querstreben 20 vier Aufnahmevertiefungen
24 zum Aufnehmen von im Wesentlichen invers zu den Aufnahmevertiefungen 24 geformten
Füßen von Sortimentboxen bilden.
[0037] Eine ringförmige Vertiefung an einer Innenseite des Deckels 14 ist mit einem ringförmigen
Passepartout 64 bedeckt, das umfänglich an dem Deckel 14 ultraschallverschweißt ist.
An dem Passepartout 64 ist mittels Kunststoffclips 66 der aus Kunststoff gebildete
Dokumentenhalter 68 zum Klemmbefestigen von nicht gezeigten Dokumenten angebracht.
[0038] Figur 1 bis Figur 4 ist also zu entnehmen, dass der Koffer J z 10 in leistungsfähiger
Weise mit anderen Koffern 10' verbunden werden kann. Im Weiteren wird bezugnehmend
auf Figur 5 bis Figur 10 beschrieben, wie ein solcher Koffer 10 auch mit einem in
Figur 7 dargestellten Aufnahmekörper 102 oder einem anderen Nichtsystemkörper ohne
jegliche Kopplungsstrukturen, d.h. ohne die zum Ausbilden der Systemfähigkeit erforderlichen
Kopplungsstrukturen (siehe insbesondere Bezugszeichen 30, 34, 38, 40, 44) des Koffers
10 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung kompatibel mit den
Koffern 10, 10' gemacht werden kann.
[0039] Kurz zusammengefasst besteht eine diesbezügliche Maßnahme eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung darin, in Figur 1 dargestellte und möglichst kleine virtuelle Abschnitte
206, 208 des Koffers 10 zu identifizieren, welche die zur Herstellung von Kompatibilität
mit einem Koffer 10, 10' erforderlichen Kopplungsstrukturen (siehe insbesondere Bezugszeichen
30, 44 in Abschnitt 206 sowie Bezugszeichen 34, 40 in Abschnitt 208) aufweisen. Die
so identifizierten, möglichst kleinen und möglichst zusammenhängenden Abschnitte 206
bzw. 208 können dann nachgebildet werden, um als Komponenten 106 (vergleiche Figur
5 und Figur 6) bzw. 108 (vergleiche Figur 7 bis Figur 10) einer Nachrüstvorrichtung
100 physisch gefertigt zu werden. Eine oder mehrere der hergestellten physischen Komponenten
106, 108 kann/können dann an dem Aufnahmekörper 102 zum Herstellen von Kompatibilität
mit den Koffern 10, 10' (insbesondere abnehmbar) befestigt werden. Insbesondere kann
ein mit der so ausgebildeten Nachrüstvorrichtung 100 nachgerüsteter Aufnahmekörper
102 mit einem Koffer 10, 10' genauso übereinander vertikal abnehmbar verschiebegesichert
gestapelt werden oder (wahlweise mit oder ohne Verschiebesicherung) vertikal unabnehmbar
miteinander gekoppelt werden wie zwei Koffer 10, 10' miteinander.
[0040] Figur 5 zeigt eine Draufsicht einer Oberseitenkomponente 106 einer Nachrüstvorrichtung 100
zum Nachrüsten eines Aufnahmekörpers zur gemeinsamen Verwendung mit einem Koffer gemäß
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 6 zeigt eine unterseitige Ansicht der Oberseitenkomponente 106 gemäß Figur 5.
[0041] Die in Figur 5 und Figur 6 gezeigte physische Oberseitenkomponente 106 ist dem in
Figur 1 dargestellten virtuellen Abschnitt 206 nachgebildet. Ein in den Figuren nicht
dargestellter Nichtsystemkörper, dem im Gegensatz zu dem Koffer 10 gemäß Figur 1 die
Kopplungsstrukturen 30, 44 fehlen, kann an einer gemäß der Darstellung entsprechend
Figur 1 oberen rechten Seite mit der als L-förmige Leiste ausgebildeten Oberseitenkomponente
106 versehen werden, um dort die Funktionalität der Kopplungsstrukturen 30, 44 bereitzustellen.
Obgleich dies in der Figur nicht gezeigt ist, kann in einem gemäß Figur 1 oberen linken
Bereich eines Nichtsystemkörpers, an dem die Kopplungsstrukturen 30, 44 ebenfalls
fehlen, eine weitere L-förmige Leiste als zusätzliche Oberseitenkomponente angeordnet
werden, um auch dort die Funktionalität der Kopplungsstrukturen 30, 44 nachzubilden.
Diese zusätzliche Oberseitenkomponente kann anschaulich spiegelbildlich zu der in
Figur 5 und Figur 6 dargestellten Oberseitenkomponente 106 ausgebildet werden.
[0042] Die Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 5 und Figur 6 dient also zum Nachrüsten eines
Aufnahmekörpers der als solcher nicht mit dem Koffer 10 koppelbar ist, da ihm Kopplungsstrukturen
30, 44 des Koffers 10 fehlen.
[0043] Die Nachrüstvorrichtung 100 zum oberseitigen Nachrüsten des Nichtsystemkörpers weist
also den leistenförmigen Nachrüstkörper 112 gemäß Figur 5 und Figur 6 sowie einen
weiteren, in der Figur nicht dargestellten Nachrüstkörper auf, der spiegelbildlich
zu Figur 5 und Figur 6 ausgebildet ist. Wie am besten in Figur 6 zu erkennen, hat
der dort dargestellte Nachrüstkörper 112 an seiner Unterseite eine Verbindungsstruktur
114 zum mechanischen Verbinden mit dem Nichtsystemkörper. Die Verbindung erfolgt in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel so, dass ein von umlaufenden Seitenwänden begrenzter
Hohlraum des Nachrüstkörpers 112 auf den Nichtsystemkörper aufgesetzt bzw. aufgesteckt
werden kann.
[0044] Ferner sind Kopplungsstrukturen 30', 44' an dem Nachrüstkörper 112 vorgesehen, die
ausgebildet sind, mit Kopplungsstrukturen 34, 38, 40 des Koffers 10 derart gekoppelt
zu werden, dass die Nachrüstvorrichtung 100 (nach Aufsetzen auf dem Nichtsystemkörper)
und der Koffer 10 übereinander selektiv vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar
sind, oder vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar (wahlweise mit oder ohne Verschiebesicherung)
sind - und zwar in entsprechender Weise, wie dies für die Koffer 10, 10' bezugnehmend
auf Figur 1 bis Figur 4 beschrieben ist. Anschaulich ausgedrückt ersetzen die Kopplungsstrukturen
30', 44' an dem Nachrüstkörper 112 die an dem Nichtsystemkörper fehlenden Kopplungsstrukturen
30, 44. Die in Figur 5 und Figur 6 dargestellte Nachrüstvorrichtung 100 ist also zum
Nachrüsten des Nichtsystemkörpers zum Herstellen von Kompatibilität mit dem Satz von
Koffern 10, 10' gestaltet. Zur Gestaltung der Nachrüstvorrichtung 100 werden zunächst
Kopplungsstrukturen 30, 44 des Koffers 10 identifiziert, die zum Herstellen von Kompatibilität
an der Oberseite des Aufnahmekörpers J Z erforderlich sind. Hierfür kann, siehe Abschnitt
206 in Figur 1, ein möglichst kompakter zusammenhängender Bereich in Form einer hier
L-förmigen Leiste ermittelt werden, der die einschlägigen Kopplungsstrukturen 30,
44 aufweist und trägt. Auf Basis dieser Vorüberlegungen kann dann die Nachrüstvorrichtung
100 als L-förmiger Körper mit den identifizierten Kopplungsstrukturen 30', 44' (zum
Beispiel aus Kunststoff, insbesondere mittels Spritzgießens) hergestellt werden. In
nämlicher Weise kann dann noch der zweite L-förmige Nachrüstkörper 112 mit zu Figur
5 und Figur 6 spiegelbildlicher Form gefertigt werden, um die identifizierten Kopplungsstrukturen
30', 44' an der linken Systemkörperseite nachzubilden. Danach kann der Aufnahmekörper
mit der so gefertigten Nachrüstvorrichtung 100 mittels Aufsetzens der Leisten derart
verbunden werden, dass der mit der Nachrüstvorrichtung 100 verbundene Aufnahmekörper
mittels der Kopplungsstrukturen 30', 44' der Nachrüstvorrichtung 100 und mittels der
Kopplungsstrukturen 34, 38, 40 des Koffers 10 mit dem Koffer 10 in der oben beschriebenen
Weise systemmäßig koppelbar ist.
[0045] Wie bereits beschrieben, kann bei dem bezugnehmend auf Figur 5 und Figur 6 beschriebenen
Ausführungsbeispiel die Nachrüstvorrichtung 100 als zwei L-förmige Leistenprofile
104 ausgebildet werden, um eine besonders materialsparende und leichtgewichtige Ausführung
der Nachrüstvorrichtung 100 zu erreichen. Alternativ kann das Leistenprofil 104 auch
als U-Profil ausgestaltet werden, das anschaulich die beiden L-förmigen Leistenprofile
104 miteinander verbindet und somit ein besonders benutzerfreundliches Handhaben der
Nachrüstvorrichtung 100 in Form von dann nur einer Komponente ermöglicht.
[0046] Da der Aufnahmekörper alleine genommen von komplizierten Kopplungsstrukturen (die
Hinterschnitte aufweisen können) frei sein kann, kann er mit einem einfachen Spritzwerkzeug
einstückig gespritzt werden. Dies vereinfacht das Herstellungsverfahren des Aufnahmekörpers
signifikant.
[0047] Wie bereits angesprochen, sind die Kopplungsstrukturen 30', 44' der Nachrüstvorrichtung
100 gemäß Figur 5 und Figur 6 so ausgebildet, dass ein auf eine Oberseite des oberseitig
mit der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 5 und Figur 6 nachgerüsteten Aufnahmekörpers
aufgesetzter Koffer 10 gemäß Figur 1 mittels der Kopplungsstrukturen 30', 44' des
Aufnahmekörpers J und mittels der Kopplungsstrukturen 34, 38, 40 des Koffers 10 übereinander
selektiv vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar sind (vergleiche Kopplungsstrukturen
30', 34), oder vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind (vergleiche Kopplungsstrukturen
30', 34, 38) - letzteres wahlweise mit oder ohne Verschiebesicherung (vergleiche Kopplungsstrukturen
44', 40). Zu diesem Zweck weisen die Kopplungsstrukturen 30', 44' der Nachrüstvorrichtung
100 seitlich an dem Leistenkörper 112 angeformte Rastnocken 30' an der (an einer Oberseite
des Aufnahmekörpers J anzubringenden) Oberseitenkomponente 106 der Nachrüstvorrichtung
100 auf. Die Rastnocken 30' der Nachrüstvorrichtung 100 können ferner einen Teil von
Führungsschienen zum Ausbilden einer vertikal unabnehmbar verschiebbaren Konfiguration
bilden, wobei diese Führungsschienen zum Beispiel zwischen den Rastnocken 30' der
Nachrüstvorrichtung 100 und Stufen (vergleiche Bezugszeichen 32 in Figur 1) des Aufnahmekörpers
gebildet sein können. Ein Teil der Kopplungsstrukturen 30', 44', mit denen die Nachrüstvorrichtung
100 gemäß Figur 5 und Figur 6 und der Koffer 10 übereinander vertikal unabnehmbar
miteinander koppelbar sind, kann also in Form von Führungsschienen realisiert werden,
die teilweise an der an einer Oberseite des Aufnahmekörpers anzubringenden Oberseitenkomponente
106 der Nachrüstvorrichtung 100 ausgebildet sind.
[0048] Ein Teil der Kopplungsstrukturen 30', 44', mit dem die Nachrüstvorrichtung 100 gemäß
Figur 5 und Figur 6 samt Aufnahmekörper einerseits und der Koffer 10 andererseits
in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander gekoppelten Zustand gegeneinander
verschiebesicherbar sind, kann als jeweilige Aufnahmeöffnung 44' in Form eines Durchgangslochs
an der Kurzseite des L-förmigen Profilteils oder Nachrüstkörpers 112 gemäß Figur 5
und Figur 6 und als jeweiliger damit zusammenwirkender Rastschieber 40 des Systemkörpers
10 gemäß Figur 1 ausgebildet sein. Zum Realisieren der Verschiebesicherung können
also Rastschieber 40 des Koffers 10 in korrespondierende Aufnahmeöffnungen 44' der
Nachrüstvorrichtung 100 eingeschoben werden (Verschiebesicherung aktiviert) oder herausgeschoben
werden (Verschiebesicherung deaktiviert).
[0049] Mittels der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 5 und Figur 6 kann also ein normaler
Gegenstand (zum Beispiel ein Koffer), d. h. ein Aufnahmekörper, J mit Systemkoppelelementen
in Form der Kopplungsstrukturen 30', 44' ausgerüstet bzw. nachgerüstet werden. Die
hierfür als Oberseitenkomponente 106 eingesetzte L-förmige Schiene gemäß Figur 5 und
Figur 6 erhält dabei die für eine Systemkopplung mit dem Koffer 10 gemäß Figur 1 bis
Figur 4 erforderlichen Strukturen (siehe Rastnocken 30') für die Rastfüße 34 des eingreifenden
Systemkörpers 10 sowie die Ausnehmung (siehe Aufnahmeöffnung 44') zum Einführen des
Verriegelungselements (siehe Rastschieber 40).
[0050] Werden zwei spiegelsymmetrische L-förmige Schienen, von denen eine in Figur 5 und
Figur 6 als Nachrüstkörper 112 dargestellt ist, im passenden Abstand relativ zueinander
angebracht, so werden durch die entstandene Anordnung die Koppelstrukturen 30', 44'
am deckelseitigen Ende eines als Systemkoffer ausgebildeten Koffer 10 simuliert. Ein
Koffer 10 kann auf die Schienen gemäß Figur 5 und Figur 6 derart gesetzt werden, dass
die Rastfüße 34 des Koffers 10 mit den Rastnocken 30' der Schienen in Eingriff gelangen,
so dass der Koffer 10 gehalten ist. Die Verriegelungsschieber oder Rastschieber 40
an der Griffseite des Koffers 10 können in die zugehörige Ausnehmung oder Aufnahmeöffnung
44' der jeweiligen L-förmigen Schiene geschoben werden, um den Koffer 10 mit der Nachrüstvorrichtung
100 aus den beiden L-förmigen Profilen zu verrasten. Der Koffer J Z 10 ist dadurch
mit den L-förmigen Profilen verrastet und an diesen befestigt. Die L-förmigen Schienen
gemäß Figur 5 und Figur 6 können auf annähernd beliebigen Gegenständen als Aufnahmekörper
befestigt werden, wodurch die Koffer 10 über die Systemverbindung gemäß Figur 1 bis
Figur 4 an diesen befestigt werden können. Als Gegenstände bzw. Nichtsystemkörper,
an denen die Nachrüstvorrichtung 100 aus den beiden L-förmigen Schienen gemäß Figur
5 und Figur 6 besonders bevorzugt gebildet wird, sind Koffer, die keine Systemkoffer
sind, Regalböden, Werkzeugbänke, Werkstattwägen, etc. möglich.
[0051] Figur 7 zeigt einen Aufnahmekörper 102 mit daran angebrachten Unterseitenkomponenten 108
einer Nachrüstvorrichtung 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 8 zeigt eine erste Ansicht der Unterseitenkomponenten 108 gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
102.
Figur 9 zeigt eine zweite Ansicht der Unterseitenkomponenten 108 gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
102.
Figur 10 zeigt eine dritte Ansicht der Unterseitenkomponenten 108 gemäß Figur 7 ohne Aufnahmekörper
102. Die Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 dient zum Nachrüsten des
Aufnahmekörpers 102, der als solcher nicht vollständig (nämlich nicht an seiner Bodenseite)
mit Koffern 10, 10' koppelbar ist.
[0052] Es ist anzumerken, dass die Unterseitenkomponenten 108 gemäß Figur 7 bis Figur 10
alternativ oder ergänzend zu den Oberseitenkomponenten 106 gemäß Figur 5 und Figur
6 eingesetzt werden können, um eine Nachrüstvorrichtung 100 zum Nachrüsten eines Aufnahmekörpers
J Z 102 zu bilden. Anders ausgedrückt kann ein Aufnahmekörper 102 entweder nur an
seiner Oberseite oder nur an seiner Unterseite (wie gemäß Figur 7) oder sowohl an
seiner Oberseite als auch an seiner Unterseite nachgerüstet werden, um dort zu dem
Koffer 10 korrespondierende nachgebildete Kopplungsstrukturen 30', 44' bzw. 34', 38',
40' anzubringen.
[0053] Die rechte der beiden in Figur 7 bis Figur 10 gezeigten physischen Unterseitenkomponenten
106 ist dem in Figur 1 dargestellten virtuellen Abschnitt 208 nachgebildet. Der in
Figur 7 dargestellte Aufnahmekörper 102, dem im Gegensatz zu dem Koffer 10 gemäß Figur
1 die Kopplungsstrukturen 34, 40 an seiner Unterseite fehlen, kann an einer gemäß
Figur 7 unteren rechten Seite mit der in Figur 7 bis Figur 10 rechts dargestellten
und als L-förmige Leiste ausgebildeten Unterseitenkomponente 108 versehen werden,
um dort die Funktionalität der Kopplungsstrukturen 34, 40 nachzuahmen. Ferner kann
in einem gemäß Figur 7 unteren linken Bereich des Aufnahmekörpers 102, an dem die
Kopplungsstrukturen 34, 40 ebenfalls fehlen, eine weitere L-förmige Leiste als zusätzliche
Unterseitenkomponente 108 angeordnet werden, um auch dort die Funktionalität der Kopplungsstrukturen
34, 40 nachzubilden. Diese zusätzliche Unterseitenkomponente 108 ist in Figur 7 bis
Figur 10 jeweils auf der linken Seite dargestellt und kann anschaulich spiegelbildlich
zu der in Figur 7 bis Figur 10 jeweils auf der rechten Seite dargestellten Unterseitenkomponente
108 ausgebildet werden. Gemäß Figur 7 bis Figur 10 sind wiederum zwei L-förmige Leistenprofile
104 als zueinander im Wesentlichen spiegelsymmetrische Unterseitenkomponenten 108
bereitgestellt. Diese können alternativ zu einem einzigen, besonders einfach handhabbaren
Profil miteinander verbunden werden.
[0054] Die Oberseitenkomponenten 106 gemäß Figur 5 und Figur 6 und die Unterseitenkomponenten
108 gemäß Figur 7 bis Figur 10 sind mit unterschiedlichen Kopplungsstrukturen 30',
44' bzw. 34', 38', 40' versehen, um die entsprechend unterschiedlichen Kopplungsstrukturen
30, 44 bzw. 34, 38, 40 an einer Oberseite bzw. an einer Unterseite des Koffers 10'
nachzuahmen.
[0055] Die L-förmigen Leisten der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 sind
jeweils an ihrer Oberseite mit einer Verbindungsstruktur 114 zum Verbinden mit einer
invers geformten Unterseite des Aufnahmekörpers 102 versehen. Die Verbindungsstrukturen
114 sind dabei jeweils als Paar von entlang einer Langseite des jeweiligen Leistenprofils
104 voneinander beabstandete Aufnahmenuten ausgebildet. An einer unteren Oberfläche
der Langseiten sind Rastfüße 34' angeformt. Diese sind, wie in Figur 9 und Figur 10
zu erkennen, unterseitig mit Koppelnasen 38' versehen, in welche Rastnocken 30 eines
Koffers 10 eingeführt werden können. Darüber hinaus ist in einem unteren Bereich einer
jeweiligen Kurzseite des jeweiligen Leistenprofils 104 gemäß Figur 7 bis Figur 10
ein vertikal verschiebbarer Rastschieber 40' montiert, der in einer in Figur 7 mit
einem jeweiligen Doppelpfeil angedeuteten Richtung verschoben werden kann, um in einer
korrespondierenden Aufnahmeöffnung 44 eines Koffers 10 aufgenommen zu werden oder
aus dieser herausgefahren zu werden.
[0056] Da der Aufnahmekörper 102 durch das Verbinden mit der Nachrüstvorrichtung 100 kompatibel
zu dem Koffer 10 nachgerüstet werden kann, kann er - alleine genommen - von Rastfüßen
frei gestaltet werden und flächig auf einem ebenen Untergrund aufliegen. Dadurch ist
es ermöglicht, dass der Aufnahmekörper 102 auch schwere Lasten aufnehmen kann (zum
Beispiel als Lagerbehälter, Mülltonne oder dergleichen ausgestaltet werden kann),
was im Dauerbetrieb zu einem Abbrechen von Rastfüßen führen könnte. Sind Rastfüße
34' als Kopplungsstrukturen vonnöten, um den Aufnahmekörper 102 mit einem Koffer 10
zu verbinden, kann die Unterseite des Aufnahmekörpers 102 bedarfsweise mit der Nachrüstvorrichtung
100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 ausgestattet werden.
[0057] Die Kopplungsstrukturen 34', 38', 40' der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis
Figur 10 sind also so ausgebildet, dass ein auf eine Unterseite des unterseitig mit
der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 nachgerüsteten Aufnahmekörpers
102 aufgesetzter Koffer 1 10 gemäß Figur 1 mittels der Kopplungsstrukturen 34', 38',
40' des Aufnahmekörpers 102 und mittels der Kopplungsstrukturen 30, 44 des Koffers
10 übereinander selektiv vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar sind (vergleiche
Kopplungsstrukturen 30, 34'), oder vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind
(vergleiche Kopplungsstrukturen 30, 34', 38') - letzteres wahlweise mit oder ohne
Verschiebesicherung (vergleiche Kopplungsstrukturen 44, 40'). Zu diesem Zweck weisen
die Kopplungsstrukturen 34', 38', 40' der Nachrüstvorrichtung 100 unterseitig an dem
Leistenkörper 112 angeformte Rastfüße 34' an der (an einer Unterseite des Aufnahmekörpers
102 anzubringenden) Unterseitenkomponente 108 der Nachrüstvorrichtung 100 auf. Diese
wirken im gestapelten Zustand mit Rastnocken 30 des Koffers 10 zusammen. Ferner können
Koppelnasen 38' einen Teil der Rastfüße 34' bilden. Ein Teil der Kopplungsstrukturen
34', 38', 40', mit denen die Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 und
der Koffer 10 übereinander vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind, kann in
Form der von mit Führungsschienen des Koffers 10 im gekoppelten Zustand zusammenwirkenden
Koppelnasen 38' an den (an einer Unterseite des Aufnahmekörpers 102 anzubringenden)
Unterseitenkomponenten 108 der Nachrüstvorrichtung 100 ausgebildet sein.
[0058] Mittels der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 kann also ein normaler
Aufnahmekörper (zum Beispiel ein Koffer) mit Systemkoppelelementen in Form der Kopplungsstrukturen
34', 38', 40' ausgerüstet bzw. nachgerüstet werden.
[0059] Der Aufnahmekörper 102 ist gemäß Figur 7 in Form eines Koffers ausgebildet und kann
mittels der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 mit dem in Figur 1
bis Figur 4 dargestellten Koffer 10 systemisch gekoppelt werden. Der Aufnahmekörper
102 weist einen Korpus 130 mit vier Seitenwänden 132, 134, 136, 138 und einen Boden
140 sowie einen Deckel 142 auf. Das obere, deckelseitige Ende des Aufnahmekörpers
102 weist Koppelelemente bzw. Kopplungsstrukturen 144 entsprechend Figur 1 bis Figur
4 auf, um einen weiteren Koffer 10 darauf anzuordnen und die beiden Koffer untereinander
zu verbinden. Das gegenüberliegende bodenseitige Ende (nicht gezeigt) des Aufnahmekörpers
102 weist jedoch - entgegen Figur 1 bis Figur 4 - keine Kopplungsstrukturen auf, d.h.
insbesondere keine Rastfüße 34 und keine Rastschieber 40. Der Boden des als Koffer
ausgebildeten Aufnahmekörpers 102 kann somit plan auf einem Boden einer Halle angeordnet
werden. Dies ist an sich vorteilhaft, da dies sicherstellt, dass selbst bei einer
starken Beladung des Aufnahmekörpers 102 fehlerrobust keine Füße abbrechen können
und sich der Boden des Aufnahmekörpers 102 nicht durchbiegt. Mit Vorteil kann zur
Herstellung des Korpus 130 ein (insbesondere einfach ausgestaltetes) Spritzgusswerkzeug
verwendet und der Korpus 130 einstückig gespritzt werden.
[0060] Um den beschriebenen fehlerrobusten Betrieb des Aufnahmekörpers 102 selbst bei starker
Beladung sicherzustellen und um Zusatzaufwand für ein weiteres Spritzgusswerkzeug
zum Ausbilden von unterseitigen Kopplungsstrukturen 34, 38, 40 gemäß Figur 1 bis Figur
4 direkt an dem Aufnahmekörper 102 zu vermeiden und dennoch eine Systemanbindung des
Koffers zu ermöglichen, wird wie folgt vorgegangen: An den gegenüberliegenden Seitenwänden
des Aufnahmekörpers 102 können Koppelschienen in Form der Leistenprofile 104 gemäß
Figur 7 bis Figur 10 angeordnet und befestigt werden, welche die unterseitigen Kopplungsstrukturen
34, 38, 40 gemäß Figur 1 bis Figur 4 nachbilden, nämlich die Füße (vergleiche Rastfüße
34' mit Kopplungsnasen 38') und die Verriegelungselemente (vergleiche Rastschieber
40'). Mit Hilfe dieser Koppelschienen wird der glatte und ohne Koppelelemente hergestellte
Boden des Aufnahmekörpers 102 zu einem Boden mit den Kopplungsstrukturen 34', 38',
40', die funktional Figur 1 bis Figur 4 nachgebildet sind.
[0061] Die Koppelschienen der Nachrüstvorrichtung 100 gemäß Figur 7 bis Figur 10 können
zum Beispiel mit Hilfe von Schrauben oder Nieten oder Clipsen mit dem Korpus 130 verbunden
werden oder bloß auf diesen aufgesteckt werden (siehe Verbindungsstruktur 114).
[0062] Sind die Koppelschienen oder Leistenprofile 104 an dem Korpus 130 befestigt, kann
der Aufnahmekörper 102 auf einen Koffer 10 gesetzt werden und mit diesem gekoppelt
bzw. verbunden werden, wie es in Figur 1 bis Figur 4 beschrieben ist.
[0063] Obgleich in Figur 7 bis Figur 10 an den Unterseitenkomponenten 108 keine Aufnahmeöffnungen
an den Rastfüßen 34' gezeigt sind, können die Unterseitenkomponenten 108 an den Rastfüßen
34' auch solche Aufnahmeöffnungen (entsprechend Bezugszeichen 36, wie in Figur 3 für
Koffer 10 dargestellt) aufweisen.
[0064] Figur 11 zeigt schematisch eine Anordnung 110 aus einem Koffer 10, einem Aufnahmekörper 102
und einer Nachrüstvorrichtung 100 zum Nachrüsten des Aufnahmekörpers 102 zur gemeinsamen
Verwendung mit dem Koffer 10 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Nachrüstvorrichtung 100 dient zum Nachrüsten des Aufnahmekörpers 102, der als
solcher gar nicht (nämlich weder an seiner Bodenseite noch an seiner Oberseite) mit
dem Systemkörper 10 koppelbar ist. Der Koffer 10 weist Kopplungsstrukturen 30, 34
auf und kann mittels der Kopplungsstrukturen 30, 34 mit Kopplungsstrukturen 30, 34
eines anderen Koffers (nicht gezeigt) gekoppelt werden. Der Aufnahmekörper 102 hingegen
ist als solcher mangels eigener Kopplungsstrukturen mit den Kopplungsstrukturen 30,
34 des Koffers 10 nicht koppelbar. Die Nachrüstvorrichtung 100 hingegen weist Kopplungsstrukturen
30', 34' auf, die den Kopplungsstrukturen 30, 34 des Koffers 10 funktional nachgebildet
sind und die zum Herstellen von Kopplungskompatibilität mit dem Koffer 10 auch an
dem Aufnahmekörpers 102 erforderlich wären. Der Aufnahmekörper 102 und die Nachrüstvorrichtung
100 sind geformt und dimensioniert, um derart miteinander verbunden zu werden (siehe
Pfeil 150), dass im verbundenen Zustand mittels der Kopplungsstrukturen 30', 34' der
Nachrüstvorrichtung 100 und mittels der Kopplungsstrukturen 30, 34 des Koffers 10
der mit der Nachrüstvorrichtung 100 verbundene Aufnahmekörper 102 mit dem Koffer 10
koppelbar ist.
[0065] Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Nachrüstvorrichtung 100 einen Aufnahmeraum
152, der zum Aufnehmen des Nichtsystemkörpers 103 geformt und dimensioniert ist (siehe
Pfeil 150).
[0066] Eine Verbindungsstruktur 114 zum festen Verbinden des Aufnahmekörpers 102 mit der
Nachrüstvorrichtung 100 ist gemäß Figur 11 rein exemplarisch als vertikal verschiebbarer
Riegel dargestellt.
[0067] Ferner weist gemäß Figur 11 die Nachrüstvorrichtung 100 eine Rolleinrichtung 116
zum rollenden Bewegen des an der Nachrüstvorrichtung 100 befestigten Aufnahmekörpers
102 auf, der dann als systemfähiger Trolley eingesetzt werden kann.
[0068] Die schematische Darstellung gemäß Figur 11 zeigt, dass das grundlegende Konzept
von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit gänzlich unterschiedlichen Nichtsystemkörpern
102 verwirklicht werden kann. Ein Nichtsystemkörper kann zum Beispiel ein beliebiger
Aufnahmekörper (zum Beispiel ein Koffer), ein Regalboden, eine Werkzeugbank, ein Werkstattwagen,
etc. sein.
[0069] Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass "aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte
ausschließt und "eine" oder "ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen,
dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele
beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten
anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen
in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
1. Verfahren zum Gestalten einer Nachrüstvorrichtung (100) zum Nachrüsten eines Aufnahmekörper
(102) zum Herstellen von Kompatibilität mit einem Koffer (10) zum Transportieren von
Transportgut, welcher Koffer (10) mittels Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44)
mit einem anderen Koffer (10') koppelbar ist, wobei das Verfahren aufweist:
Identifizieren von Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers (10), die
zum Herstellen von Kompatibilität erforderlich sind;
Herstellen der Nachrüstvorrichtung (100) mit den Kopplungsstrukturen (30', 34', 38',
40', 44'), die den identifizierten Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) nachgebildet
sind;
Verbinden des Aufnahmekörper (102) mit der Nachrüstvorrichtung (100) derart, dass
der mit der Nachrüstvorrichtung (100) verbundene Aufnahmekörper (102) mittels der
Kopplungsstrukturen (30', 34', 38', 40', 44') der Nachrüstvorrichtung (100) und mittels
der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers (10) mit dem Koffer (10)
koppelbar ist;
wobei die Nachrüstvorrichtung (100) als Leistenprofil (104) ausgestaltet wird;
wobei die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers so ausgebildet sind,
dass der Koffer und ein anderer Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) aufweisender
Koffer als weiterer Koffer (10') mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40,
44) übereinander selektiv:
vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar sind; oder
vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind;
wobei die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers ausgebildet sind, dass
der Koffer und der andere Koffer mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40,
44) in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander gekoppelten Zustand selektiv
gegeneinander verschiebbar sind; oder
mittels Betätigens der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) gegeneinander verschiebesicherbar
sind.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, aufweisend zumindest eines der folgenden Merkmale:
wobei mindestens eine Oberseitenkomponente (106) der Nachrüstvorrichtung (100) an
einer Oberseite des Aufnahmekörpers (102) angebracht wird und/oder mindestens eine
Unterseitenkomponente (108) der Nachrüstvorrichtung (100) an einer Unterseite des
Aufnahmekörpers (102) angebracht wird;
wobei insbesondere die mindestens eine Oberseitenkomponente (106) und die mindestens
eine Unterseitenkomponente (108) unterschiedlich ausgebildet werden, insbesondere
mit unterschiedlichen Kopplungsstrukturen (30', 44'; 34', 38', 40') ausgebildet werden;
wobei das Verbinden mittels einer Schraubverbindung, einer Nietverbindung und/oder
einer insbesondere lösbaren Steckverbindung durchgeführt wird;
wobei die Nachrüstvorrichtung (100) mittels Spritzgießens hergestellt wird.
3. Anordnung (110), aufweisend:
einen Koffer (10) zum Transportieren von Transportgut, der Kopplungsstrukturen (30,
34, 38, 40, 44) aufweist und mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44)
mit Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) eines anderen Koffers (10') koppelbar
ist;
einen Aufnahmekörper (102), der als solcher mit den Kopplungsstrukturen (30, 34, 38,
40, 44) des Koffers (10) nicht oder nicht vollständig koppelbar ist;
eine Nachrüstvorrichtung (100), die Kopplungsstrukturen (30', 34', 38', 40', 44')
aufweist, die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers (10) nachgebildet
sind, die zum Herstellen von Kompatibilität mit dem Koffer (10) erforderlich sind;
wobei der Aufnahmekörper (102) und die Nachrüstvorrichtung (100) konfiguriert und
derart miteinander verbindbar oder verbunden sind, dass im verbundenen Zustand mittels
der Kopplungsstrukturen (30', 34', 38', 40', 44') der Nachrüstvorrichtung (100) und
mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers (10) der mit der
Nachrüstvorrichtung (100) verbundene Aufnahmekörper (102) mit dem Koffer (10) koppelbar
ist;
wobei die Nachrüstvorrichtung (100) als Leistenprofil (104) ausgestaltet ist;
wobei die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers so ausgebildet sind,
dass der Koffer und ein anderer Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) aufweisender
Koffer als weiterer Koffer (10') mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40,
44) übereinander selektiv:
vertikal abnehmbar verschiebegesichert stapelbar sind; oder
vertikal unabnehmbar miteinander koppelbar sind;
wobei die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) des Koffers ausgebildet sind, dass
der Koffer und der andere Koffer mittels der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40,
44) in dem übereinander vertikal unabnehmbar miteinander gekoppelten Zustand selektiv
gegeneinander verschiebbar sind; oder
mittels Betätigens der Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) gegeneinander verschiebesicherbar
sind.
4. Anordnung (110) gemäß Anspruch 3,
wobei der Koffer aufweist:
einen Korpus (12);
einen mit dem Korpus (12) verbundenen oder verbindbaren Deckel (14);
die Kopplungsstrukturen (30, 34, 38, 40, 44) an dem Korpus (12) und/oder an dem Deckel
(14);
wobei in einem Schließzustand zwischen dem Korpus (12) und dem Deckel (14) ein Aufnahmeraum
zum Aufnehmen von Transportgut von außen unzugänglich gebildet ist;
wobei in einem Öffnungszustand der Aufnahmeraum von außen zugänglich ist.
5. Anordnung (110) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 4, aufweisend zumindest eines der
folgenden Merkmale:
wobei der Aufnahmekörper (102) aus einer Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus einem
Aufnahmekörper, insbesondere einem Koffer, einem Regalboden, einer Werkzeugbank und
einem Werkstattwagen;
wobei der Aufnahmekörper (102) von Rastfüßen (34, 34') frei ist, insbesondere eine
glatte oder ebene Unterseite hat.
wobei der Aufnahmekörper (102) einstückig gespritzt ist.
1. Method for designing a retrofitting device (100) for retrofitting a receiving body
(102) for establishing compatibility with a suitcase (10) for transporting transport
goods, which suitcase (10) is coupleable with another suitcase (10') by coupling structures
(30, 34, 38, 40, 44), wherein the method comprises:
identifying coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase (10) which are
required for establishing compatibility;
manufacturing the retrofitting device (100) with the coupling structures (30', 34',
38', 40', 44') which are mimicking the identified coupling structures (30, 34, 38,
40, 44);
connecting the receiving body (102) with the retrofitting device (100), such that
the receiving body (102) which is connected with the retrofitting device (100) is
coupleable with the suitcase (10) by the coupling structures (30', 34', 38', 40',
44') of the retrofitting device (100) and by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44) of the suitcase (10);
wherein the retrofitting device (100) is formed as a ledge profile (104);
wherein the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase are configured
such that the suitcase and another suitcase which comprises coupling structures (30,
34, 38, 40, 44) as further suitcase (10'), by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44), on top of each other are selectively:
vertically detachably stackable in a slide-secured manner; or
vertically non-detachably coupleable with each other;
wherein the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase are formed such
that the suitcase and the other suitcase, by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44), in the state in which they are vertically non-detachably coupled with each
other on top of each other, are selectively
slidable with respect to each other; or
by actuating the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) are slide-securable with
respect to each other.
2. Method according to claim 1, comprising at least one of the following features:
wherein at least one top side component (106) of the retrofitting device (100) is
attached to a top side of the receiving body (102) and/or at least one bottom side
component (108) of the retrofitting device (100) is attached to a bottom side of the
receiving body (102);
wherein in particular the at least one top side component (106) and the at least one
bottom side component (108) are formed differently, in particular with different coupling
structures (30', 44'; 34', 38', 40');
wherein connecting is performed by a screw connection, a bolt connection and/or a,
in particular detachable, plug connection;
wherein the retrofitting device (100) is manufactured by injection molding.
3. Arrangement (110) comprising:
a suitcase (10) for transporting transport goods, which comprises coupling structures
(30, 34, 38, 40, 44) and which is coupleable by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44) with coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of another suitcase (10');
a receiving body (102) which, as such, is not or not completely coupleable with the
coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase (10);
a retrofitting device (100) which comprises coupling structures (30', 34', 38', 40',
44') which are mimicking coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase
(10), which are required for establishing compatibility with the suitcase (10);
wherein the receiving body (102) and the retrofitting device (100) are configured
and connectable or connected with each other, such that, in the connected state, by
the coupling structures (30', 34', 38', 40', 44') of the retrofitting device (100)
and by the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase (10), the receiving
body (102) which is connected with the retrofitting device (100) is coupleable with
the suitcase (10);
wherein the retrofitting device (100) is formed as a ledge profile (104);
wherein the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase are configured
such that the suitcase and another suitcase which comprises coupling structures (30,
34, 38, 40, 44) as further suitcase (10'), by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44), on top of each other are selectively:
vertically detachably stackable in a slide-secured manner; or
vertically non-detachably coupleable with each other;
wherein the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) of the suitcase are formed such
that the suitcase and the other suitcase, by the coupling structures (30, 34, 38,
40, 44), in the state in which they are vertically non-detachably coupled with each
other on top of each other, are selectively
slidable with respect to each other; or
by actuating the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) are slide-securable with
respect to each other.
4. Arrangement (110) according to claim 3,
wherein the suitcase comprises:
a corpus (12);
a lid (14) which is connected or connectable with the corpus (12);
the coupling structures (30, 34, 38, 40, 44) at the corpus (12) and/or at the lid
(14);
wherein in a closed state between the corpus (12) and the lid (14), a receiving space
for receiving transport goods is formed inaccessibly from outside;
wherein in an opened state, the receiving space is accessible from outside.
5. Arrangement (110) according to one of the claims 3 to 4, comprising at least one of
the following features:
wherein the receiving body (102) is selected from a group which is consisting of a
receiving body, in particular a suitcase, a shelf floor, a tool bench, and a workshop
trolley;
wherein the receiving body (102) is free of locking feet (34, 34'), in particular
has a smooth or planar bottom side;
wherein the receiving body (102) is injection molded in one piece.
1. Procédé destiné à concevoir un dispositif de mise à niveau (100) pour la mise à niveau
d'un corps de réception (102) pour l'établissement de compatibilité avec un coffre
(10) pour le transport de marchandises de transport, lequel coffre (10) peut être
couplé au moyen de structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) avec un autre coffre
(10'),
caractérisé en ce que le procédé présente :
l'identification de structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre (10) qui
sont nécessaires à l'établissement de la compatibilité ;
la fabrication du dispositif de mise à niveau (100) avec les structures de couplage
(30', 34', 38', 40', 44') qui sont reproduites d'après les structures de couplage
(30, 34, 38, 40, 44) identifiées ;
la liaison du corps de réception (102) avec le dispositif de mise à niveau (100) de
telle manière que le corps de réception (102) relié au dispositif de mise à niveau
(100) puisse être couplé au moyen des structures de couplage (30', 34', 38', 40',
44') du dispositif de mise à niveau (100) et au moyen des structures de couplage (30,
34, 38, 40, 44) du coffre (10) avec le coffre (10) ;
dans lequel le dispositif de mise à niveau (100) est configuré comme barre profilée
(104) ;
dans lequel les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre sont réalisées
de sorte que le coffre et un autre coffre présentant des structures de couplage (30,
34, 38, 40, 44) en tant qu'autre coffre (10') au moyen des structures de couplage
(30, 34, 38, 40, 44), l'un au-dessus de l'autre sélectivement :
soient empilables de manière bloquée en mouvement et verticalement amovible ; ou
soient couplables entre eux de manière verticalement inamovible ;
dans lequel les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre sont réalisées
de sorte que le coffre et l'autre coffre soient mobiles l'un contre l'autre au moyen
des structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) dans l'état couplé entre eux de manière
inamovible verticalement l'un au-dessus de l'autre sélectivement ; ou
soient bloqués en mouvement l'un contre l'autre au moyen de l'actionnement des structures
de couplage (30, 34, 38, 40, 44).
2. Procédé selon la revendication 1, présentant au moins une des caractéristiques suivantes
:
dans lequel au moins un composant de côté supérieur (106) du dispositif de mise à
niveau (100) est monté sur un côté supérieur du corps de réception (102) et/ou au
moins un composant de côté inférieur (108) du dispositif de mise à niveau (100) est
monté sur un côté inférieur du corps de réception (102) ;
dans lequel en particulier l'au moins un composant de côté supérieur (106) et l'au
moins un composant de côté inférieur (108) sont réalisés différemment, en particulier
sont réalisés avec différentes structures de couplage (30', 44' ; 34', 38', 40') ;
dans lequel la liaison est réalisée au moyen d'une liaison vissée, d'une liaison rivetée
et/ou d'une liaison enfichée en particulier amovible ;
dans lequel le dispositif de mise à niveau (100) est fabriqué par moulage par injection.
3. Agencement (110) présentant :
un coffre (10) pour le transport de marchandises de transport qui présente des structures
de couplage (30, 34, 38, 40, 44) et peut être couplé au moyen des structures de couplage
(30, 34, 38, 40, 44) avec des structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) d'un autre
coffre (10') ;
un corps de réception (102) qui ne peut pas être couplé ou pas complètement en tant
que tel avec les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre (10) ;
un dispositif de mise à niveau (100) qui présente des structures de couplage (30',
34', 38', 40', 44') qui sont reproduites d'après des structures de couplage (30, 34,
38, 40, 44) du coffre (10), lesquelles sont nécessaires à l'établissement de la compatibilité
avec le coffre (10) ;
caractérisé en ce que le corps de réception (102) et le dispositif de mise à niveau (100) sont configurés
et sont reliés ou peuvent être reliés entre eux de telle manière que dans l'état relié
au moyen des structures de couplage (30', 34', 38', 40', 44') du dispositif de mise
à niveau (100) et au moyen des structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre
(10), le corps de réception (102) relié au dispositif de mise à niveau (100) puisse
être couplé avec le coffre (10) ;
dans lequel le dispositif de mise à niveau (100) est configuré comme barre profilée
(104) ;
dans lequel les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre sont réalisées
de sorte que le coffre et un autre coffre présentant des structures de couplage (30,
34, 38, 40, 44) en tant qu'autre coffre (10') au moyen des structures de couplage
(30, 34, 38, 40, 44), l'un au-dessus de l'autre sélectivement :
soient empilables de manière bloquée en mouvement et verticalement amovible ; ou
soient couplables entre eux de manière verticalement inamovible ;
dans lequel les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) du coffre sont réalisées
de sorte que le coffre et l'autre coffre, au moyen des structures de couplage (30,
34, 38, 40, 44) dans l'état couplé entre eux de manière inamovible verticalement l'un
au-dessus de l'autre sélectivement,
soient mobiles l'un contre l'autre ; ou
soient bloqués en mouvement l'un contre l'autre au moyen de l'actionnement des structures
de couplage (30, 34, 38, 40, 44).
4. Agencement (110) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que le coffre présente :
un corps (12) ;
un couvercle (14) relié ou pouvant être relié au corps (12) ;
les structures de couplage (30, 34, 38, 40, 44) sur le corps (12) et/ou sur le couvercle
(14) ;
dans lequel dans un état de fermeture entre le corps (12) et le couvercle (14) un
espace de réception est formé de manière inaccessible de l'extérieur pour la réception
de marchandises de transport ;
dans lequel dans un état d'ouverture l'espace de réception est accessible de l'extérieur.
5. Agencement (110) selon l'une quelconque des revendications 3 à 4, présentant au moins
une des caractéristiques suivantes :
dans lequel le corps de réception (102) est sélectionné à partir d'un groupe qui se
compose d'un corps de réception, en particulier d'un coffre, d'une surface d'étagère,
d'un banc à outil et d'un chariot d'atelier ;
dans lequel le corps de réception (102) est exempt de pieds d'encliquetage (34, 34'),
en particulier présente un côté inférieur lisse ou plan,
dans lequel le corps de réception (102) est injecté d'un seul tenant.