(19)
(11) EP 3 657 986 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.08.2023  Patentblatt  2023/35

(21) Anmeldenummer: 18816044.4

(22) Anmeldetag:  10.12.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/90(2017.01)
G06Q 10/08(2023.01)
B25H 3/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
A47F 2010/025; A47B 88/90; B25H 3/028
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2018/084142
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2019/115448 (20.06.2019 Gazette  2019/25)

(54)

LAGEREINHEIT

STORAGE UNIT

UNITÉ DE STOCKAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 12.12.2017 DE 102017129562

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.06.2020  Patentblatt  2020/23

(73) Patentinhaber:
  • Adolf Würth GmbH & Co. KG
    74653 Künzelsau (DE)
    Benannte Vertragsstaaten:
    DE 
  • Würth International AG
    7000 Chur (CH)
    Benannte Vertragsstaaten:
    AL AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR 

(72) Erfinder:
  • HOHL, Wolfgang
    74653 Künzelsau (DE)
  • KOCH, Simon
    74677 Dörzbach (DE)

(74) Vertreter: Dilg, Haeusler, Schindelmann Patentanwaltsgesellschaft mbH 
Leonrodstraße 58
80636 München
80636 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2009/024750
GB-A- 2 463 269
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Lagereinheit, die mindestens eine Schublade mit zugeordneter Schubladenführung aufweist.

    [0002] Es ist bekannt, Werkzeug in Werkzeugschränken sowie Schubladen etc. aufzubewahren, wobei das Werkzeug bevorzugt in Werkzeugeinlagen definiert angeordnet ist. Es gibt bspw. Werkzeugeinlagen für Maulschlüssel oder Schraubendreher, in denen Maulschlüssel oder Schraubendreher verschiedener und mehrerer Größen definiert angeordnet sind, d.h. die Werkzeugeinlagen ordnen jedem Element eines solchen Werkzeugsatzes einen bestimmten Platz in der Werkzeugeinlage zu.

    [0003] Ferner ist bekannt, mittels optischer Verfahren zu prüfen, ob ein entsprechendes Werkzeug in seiner Aufnahme einer Werkzeugeinlage angeordnet ist. Zu diesem Zweck befindet sich an dem Platz für ein Werkzeug ein Loch in der Werkzeugeinlage, das von der Oberseite bis zu der Unterseite der Werkzeugeinlage reicht. An der Unterseite der Werkzeugeinlage ist dann eine LED und ein passender optischer Sensor angeordnet. Ist die LED in Betrieb und das Werkzeug an seinem Platz in der Werkzeugeinlage, reflektiert das Werkzeug das Licht von der LED in den Sensor und der dabei generierte Strom wird als Signal gewertet, dass das Werkzeug an seinem Platz in der Werkzeugeinlage ist. Umgekehrt: kommt kein Licht an den Sensor, ist das Werkzeug nicht an seinem Platz und fehlt in der Werkzeugeinlage.

    [0004] Mittels einer zugehörigen Datenverarbeitungsanlage mit entsprechender Programmierung, die jeder LED-Sensor-Einheit genau ein Werkzeug zuordnet, kann der Bestand von Werkzeugen in Werkzeugeinlagen einer Lagereinheit, bspw. eines Schranks oder eines Regals, erfasst werden.

    [0005] Eine derartige Anordnung ist für stationäre Anwendungen gut geeignet, d.h. für solche Anwendungen, in denen die Werkzeugeinlage stationär in der Lagereinheit angeordnet ist. Ist die Werkzeugeinlage jedoch beweglich in der Lagereinheit angeordnet, bspw. weil die Werkzeugeinlage in einer Schublade angeordnet ist, ist die Anordnung nicht oder nur schlecht geeignet, da bspw. in die Schublade reichende Kabel zwischen der Öffnungs- und der Schließstellung der Schublade mitgeführt werden müssen. Eine gattungsgemäße Lagereinheit ist bspw. aus der WO 2009/024750 A1 bekannt.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine einfache optische Anordnung zum Überwachen des Bestands von Lagerungseinheiten in einer Lagereinheit anzugeben, wobei die Lagerungseinheiten verschieblich in der Lagereinheit gelagert sind, bspw. in einer Schublade angeordnet sind.

    [0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0008] Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist es möglich, den Bestand an verschieblich in einer Lagereinheit gelagerten Lagerungseinheiten elektronisch zu überwachen, ohne dass Kabel für die elektronische Überwachung bei einer Verschiebung derselben mitgeführt werden müssen. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, die elektronischen Komponenten stationär in der Lagereinheit zu halten und die Lagereinheiten selbst verschieblich in der Lagereinheit zu halten. Dabei ist entscheidend, dass Lage der Lagereinheiten auf die Lage der elektronischen Komponenten abgestimmt ist und eine Zuordnung der Lagereinheiten zu den elektronischen Komponenten definiert ist, damit in einer Datenverarbeitungsanlage das Vorhandensein oder das Fehlen einer Lagereinheit angezeigt werden kann.

    [0009] Die Lagereinheit kann durch einen Schrank, einen Werkstattwagen, eine Werkzeugkiste, ein Rollcontainer oder ein Regal gebildet sein.

    [0010] Die Lagerungseinheit kann ein Werkzeug, bspw. ein Hammer oder ein Schraubendreher, eine Maschine, bspw. eine Bohrmaschine, eine Aerosoldose, bspw. eine Lackierdose, ein Karton, bspw. mit Schrauben oder Muttern, eine Lagerbox, bspw. für Schrauben und Muttern, insbesondere eine Lagerbox, deren Boden mindestens einen Durchleuchtungsbereich aufweist, oder eine Werkzeugeinlage für ein Werkzeug sein.

    [0011] Ein Durchleuchtungsbereich ist bevorzugt ein Durchgangsloch im Schubladenboden, kann jedoch auch ein für das Licht der Leucht-Sensor-Einheit transparenter Bereich im Schubladenboden sein.

    [0012] Erfindungsgemäß sind die Durchleuchtungsbereiche und/oder die Leucht-Sensor-Einheiten in einer regelmäßigen Struktur angeordnet, insbesondere in Zeilen und Spalten.

    [0013] Bevorzugt ist mindestens einem Durchleuchtungsbereich eine Leucht-Sensor-Einheit zugeordnet, besonders bevorzugt ist jedem Durchleuchtungsbereich eine Leucht-Sensor-Einheit zugeordnet, weiter bevorzugt sind die Durchleuchtungsbereiche und die Leucht-Sensor-Einheiten deckungsgleich angeordnet sind, d.h. die Anzahl der Durchleuchtungsbereiche entspricht der Anzahl Leucht-Sensor-Einheiten.

    [0014] Mit Vorteil umfasst die Schublade den Schubladenboden als Aufnahmeraum, wodurch ein seitlich nicht beschränkter Aufnahmeraum geschaffen ist. Bevorzugt umfasst die Schublade den Schubladenboden und mindestens eine Seitenwand, insbesondere vier senkrecht zueinanderstehende Seitenwände, wodurch ein an mindestens einer Seite begrenzter Aufnahmeraum geschaffen ist.

    [0015] Auf dem Schubladenboden kann eine Werkzeugeinlage angeordnet sein und/oder der Schubladenboden kann mindestens ein Fach aufweisen, insbesondere in mehrere stationäre Fächer unterteilt, und/oder auf dem Schubladenboden kann mindestens eine Lagerbox angeordnet sein, insbesondere mit mindestens einem Durchleuchtungsbereich, und/oder auf dem Schubladenboden können Halterungseinrichtungen vorgesehen sein, bpsw. in Form von vorstehenden Bolzen, um bestimmten Lagerungseinheiten einen definierten Lagerungsbereich auf dem Schubladenboden zuzuweisen.

    [0016] Mit Vorteil sind die Leucht-Sensor-Einheiten mit einer Datenverarbeitungsanlage, insbesondere einem Computer, verbunden und in der Datenverarbeitungsanlage ist das Vorhandensein eines Lichtdetektionssignals eines Sensors einer Leucht-Sensor-Einheit oder einer Gruppe von Sensoren einer Gruppe von Leucht-Sensor-Einheiten dem Vorhandensein einer bestimmten Lagerungseinheit zugeordnet, so dass die Datenverarbeitungsanlage das Vorhandensein oder Fehlen der dem Sensor bzw. der Gruppe von Sensoren zugeordneten Lagerungseinheiten in dem Aufnahmeraum anzeigt.

    [0017] Die Datenverarbeitungsanlage kann ein stationärer Computer, ein Laptop, ein Tablet oder ein Handy sein.

    [0018] Bevorzugt ist der Schublade ein Schalter oder ein Sensor zugeordnet, den die Schublade beim Erreichen der Schießstellung betätigt bzw. auslöst, wodurch der Schalter oder der Sensor ein Schaltsignal an die Datenverarbeitungsanlage sendet, wenn die Schublade aus der Öffnungsstellung in der Schließstellung einrastet, und die Datenverarbeitungsanlage bei Empfang dieses Schaltsignals die Sensoren der Leucht-Sensor-Einheiten abfragt, um die Lagerungseinheiten im Aufnahmeraum zu erfassen.

    [0019] Der Detektionsträger ist bevorzugt vollflächig als Fachboden ausgebildet, so dass er bspw. an den die Schubladenführungen tragenden Wänden der Lagereinheit befestigt ist. Alternativ ist der Detektionsträger aus mindestens zwei Detektionsträgerstreifen gebildet, die bspw. zwischen den die Schubladenführungen tragenden Wänden der Lagereinheit oder parallel zu den Schubladenführungen, bspw. schubladenartig, verlaufen.

    [0020] Der Detektionsträger bzw. die Detektionsträgerstreifen kann bzw. können fest mit der Lagereinheit verbunden sein, bspw. damit verschraubt sein, oder schubladenförmig mit der Lagereinheit verbunden sein, um diese einfach auszutauschen.

    [0021] Vorteilhaft sind die Leucht-Sensor-Einheiten des Detektionsträgers bzw. der Detektionsträgerstreifen über elektrische Leitungen mittels einer elektronischen Steckverbindung mit elektrischen Leitungen der Lagereinheit verbunden sind, die wiederum mit der Datenverarbeitungsanlage verbunden sind, bspw. kabelgebunden oder kabellos, um die Leucht-Sensor-Einheiten mit Strom zu versorgen und die Leucht- und die Sensor-Einheiten der Leucht-Sensor-Einheiten zu steuern und auszulesen, bspw. umfasst der Detektionsträger bzw. der Detektionsträgerstreifen einen Stecker und die Lagereinheit eine Kupplung der elektronischen Steckverbindung.

    [0022] Die Leuchteinheit der mindestens einen Leucht-Sensor-Einheit emittiert sichtbares oder unsichtbares Licht, bspw. mittels einer LED-Leuchteinheit oder einer Laser-Leuchteinheit, und der Sensor der zugehörigen Leucht-Sensor-Einheit ist zum Detektieren genau diesen Lichts eingerichtet.

    [0023] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Schublade mit zugeordnetem Detektionsträger und
    Fig. 2
    eine vergrößerte Draufsicht auf einen Durchleuchtungsbereich und eine Leucht-Sensor-Einheit des Detektionsträgers.


    [0024] Figur 1 zeigt eine Schublade 1 mit zugehöriger Schubladenführung 1SF, wobei die Schublade 1 einen Schubladenboden 1SB und vier senkrecht zueinander stehende Seitenwände 1SW aufweist. Die Schublade 1 ist Teil eines nicht dargestellten Regals, das als Lagereinheit für Lagerungseinheiten 3 dient. Die Schubladenführung 1SF ist fest mit dem Regal verbunden, bspw. mit Regalstangen des Regals oder mit Seiten- oder Zwischenwänden des Regals. Das Regal kann in einem Lager eines Handwerkbetriebs, vorliegend einer Kfz-Werkstatt, stehen. Dementsprechend sind in dem Regal als Lagerungseinheiten bspw. Werkzeuge, Werkzeugmaschinen, Kartons von C-Teilen, etc. gelagert. Die Schublade 1 bildet - als Teil des Regals - einen Aufnahmeraum 5 für Lagerungseinheiten 3.

    [0025] Von dem Schubladenboden 1SB stehen sechs Bolzen als Halterungseinrichtungen 19 ab, um zwischen diesen ein Werkzeug 13, vorliegend einen Schraubendreher, definiert aufzunehmen.

    [0026] Auf dem Schubladenboden 1SB ist eine oben offene Lagerbox 15 für C-Teile, bspw. Schrauben oder Muttern, angeordnet, wobei ein Boden der Lagerbox transparent ist.

    [0027] Auf dem Schubladenboden 1SB ist eine Werkzeugeinlage 17 für ein Werkzeug 13, vorliegend ein Schraubendreher, angeordnet. Die Werkzeugeinlage 17 weist ein durch diese verlaufendes Loch auf, kongruent zu einem Durchleuchtungsbereich 7, welcher weiter unten beschrieben wird.

    [0028] Der Schubladenboden 1SB weist Durchleuchtungsbereiche 7 in Form von Durchgangslöchern auf. Die Durchleuchtungsbereiche 7 sind regelmäßig angeordnet, vorliegend in Zeilen- und Spaltenform: in fünf Spalten und in sechs Zeilen.

    [0029] Die Schublade 1 ist von der in Fig. 1 gezeigten Öffnungsstellung in eine Schließstellung mit Hilfe der Schubladenführung 1SF verschiebbar.

    [0030] Befindet sich die Schublade in der Schließstellung, so ist unterhalb des Schubladenbodens 1SB ein Detektionsträger 9 angeordnet. Der Detektionsträger 9 ist vorliegend ein Fachboden des Regals, der fest mit dem Regal verbunden ist, bspw. an Regalstangen des Regals oder an Seiten- oder Zwischenwänden des Regals geschraubt ist. Der Detektionsträger kann aus Metall oder Kunststoff gebildet sein.

    [0031] Der Detektionsträger 9 weist in Fig. 1 nach unten stehende Ausklingen (nicht dargestellt) auf, in die schubladenartig Leiterplatten 29 geschoben sind. Jede Leiterplatte 29 ist somit in ein "Schubladenfach" eingeschoben, dass von der Unterseite des Detektionsträgers 9 und den Ausklingen gebildet ist. Auf jede Leiterplatte 29 sind Leucht-Sensor-Einheiten 11 gedruckt, vorliegend jeweils eine LED-Leuchte mit zugehörigem Lichtsensor, sowie Leitungen zur Stromversorgung und zur Steuerung bzw. zum Auslesen derselben, wobei die Leitungen in einen Stecker 23S einer Steckverbindung münden.

    [0032] Ist eine Leiterplatte 29 in ihr Schubladenfach unter dem Detektionsträger 9 bis zu einem nicht dargestellten Anschlag eingeschoben, so fluchten die Leucht-Sensor-Einheiten 11 der Leiterplatte 29 mit den Durchleuchtungsbereichen 7 des Detektionsträgers und, wenn die Schublade 1 sich in der Schließstellung befindet, mit den Durchleuchtungsbereichen 7 des Schubladenbodens 1SB.

    [0033] Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Detektionsträgers 9 der Fig. 1: Zu erkennen ist der Detektionsträger 9 (der Fachboden) mit seinem Durchleuchtungsbereich 7 (vorliegend das Durchgangsloch) und in der Mitte des Durchleuchtungsbereichs 7 die Leucht-Sensor-Einheit 11.

    [0034] Die Stecker 23S der Leiterplatten 29 sind in Kupplungen 23K gesteckt, die wiederum ortsfest mit dem Regal verbunden sind, bspw. in einer Rückwand des Regals befestigt sind. Die Stecker 23S und die Kupplungen 23K bilden eine elektronische Steckverbindung. Von der Kupplung 23K gehen elektrische Leitungen 27 zu einer Datenverarbeitungsanlage 25, vorliegend einen stationären Computer des Werkstattleiters der Kfz-Werkstatt.

    [0035] In Fig. 1 ist oberhalb der linken hinteren Ecke des Detektionsträgers 9 ein Schalter 21 angeordnet. Wird die Schublade 1 aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung überführt, so schaltet der Schalter 21, wenn die Schublade 1 in die Schließstellung einrastet, und gibt ein Signal über die Leitung 27 in die Datenverarbeitungsanlage 25.

    [0036] Erreicht das Signal die Datenverarbeitungsanlage 25, so fluchten die Leucht-Sensor-Einheiten 11 mit den Durchleuchtungsbereichen 7 des Detektionsträgers 9 und mit den Durchleuchtungsbereichen 7 des Schubladenbodens 1SB und die Datenverarbeitungsanlage 25 sendet ein Signal an jede Leucht-Sensor-Einheit 11 der Leiterplatten 29, so dass Licht von der Leuchteinheit jeder Leucht-Sensor-Einheit 11 durch den zugehörigen Durchleuchtungsbereich 7 des Detektionsträgers 9 und durch den zugehörigen Durchleuchtungsbereich 7 des Schubladenbodens 1 in den Aufnahmeraum 5 scheinen kann.

    [0037] Wird das so ausgesendete Licht an einer Lagerungseinheit 3 reflektiert, so nimmt es den umgekehrten Weg durch die beiden Durchleuchtungsbereiche 7 zu dem Sensor der zugehörigen Leucht-Sensor-Einheit 11, der wiederum ein Signal erzeugt, das zur Datenverarbeitungsanlage 25 gelandet. Das Vorhandensein dieses Signal wertet die Datenverarbeitungsanlage so, dass die dieser Leucht-Sensor-Einheit 11 zugeordnete Lagerungseinheit an ihrem Platz im Aufnahmeraum 5 der Schublade 1 ist. Die Datenverarbeitungsanlage erkennt auf diese Weise beispielsweise, dass der Schraubendreher 13 von den Halterungseinrichtungen 19 gehalten in der Schublade 1 ist.

    [0038] Wird das so ausgesendete Licht nicht an einer Lagerungseinheit 3 reflektiert, weil diese in der Schublade 1 fehlt, fällt kein Licht zurück in den Sensor der zugehörigen Leucht-Sensor-Einheit 11 und das Fehlen eines Signal dieses Sensors der Leucht-Sensor-Einheit wird von der Datenverarbeitungsanlage 25 so interpretiert, dass die entsprechende Lagerungseinheit 3 in der Schublade 1 fehlt.

    [0039] Die Datenverarbeitungsanlage 25 enthält eine Zuordnung, durch die jede Leucht-Sensor-Einheit 11 einer Lagerungseinheit 3 zuordbar ist. Dabei kann eine Leucht-Sensor-Einheit 11 eine Lagerungseinheit 3 zugeordnet sein. Es können aber auch mehrere Leucht-Sensor-Einheiten 11 der gleichen Lagerungseinheit 3 zugeordnet sein, s. bspw. den zwischen Halterungseinrichtungen 19 angeordneten Schraubendreher 13: Unter dem Schraubendreher 13 sind zwei Leucht-Sensor-Einheiten 11 im eingeschobenen Zustand der Schublade 1 angeordnet. Die Datenverarbeitungsanlage 25 kann das Vorhandensein des Schraubendrehers 13 anzeigen, wenn eine oder wenn beide Leucht-Sensor-Einheiten ein Signal an die Datenverarbeitungsanlage 25 senden, was abhängig von der gewählten Programmierung der Datenverarbeitungsanlage 25 ist.

    [0040] Die Werkzeugeinlage 17 in der Schublade weist ein Durchgangsloch in der Werkzeugaufnahme auf, das mit einer Durchleuchtungseinheit 7 des Schubladenbodens 1SB fluchtet. Auf diese Weise kann detektiert werden, ob der Schraubendreher 13 in seiner Werkzeugaufnahme der Werkzeugeinlage 17 angeordnet ist. Die Datenverarbeitungsanlage 25 kann dabei so programmiert sein, dass die Auswertung von benachbarten Leucht-Sensor-Einheiten 11 das Fehlen oder Vorhandensein der Werkzeugeinlage 17 anzeigt. Auf diese Weise kann sowohl das Vorhandensein oder Fehlen der Werkzeugeinlage 17 als auch das Vorhandensein oder Fehlen von Werkzeug 13 in der Werkzeugeinlage 17 mit Hilfe der Leucht-Sensor-Einheiten 11 detektiert werden.

    [0041] Da die Lagerbox 15 einen transparenten Boden aufweist, kann mit Hilfe der der Lagerbox 15 zugeordneten Leucht-Sensor-Einheiten 11 das Vorhandensein oder Fehlen von Kleinteilen in der Lagerbox detektiert werden.

    [0042] Eine Bestandsabfrage von Lagerungseinheiten 3 in der Schublade 1 ist durch die gewählte Anordnung nur dann möglich, wenn sich die Schublade 1 in der Schließstellung befindet. In der oben beschriebenen Ausführungsform wird der Bestand an Lagerungseinheiten 3 immer dann mit Hilfe der Leucht-Sensor-Einheiten 11 ausgelesen, wenn die Schublade 1 in die Schließstellung einrastet. Auf diese Weise liegt in der Datenverarbeitungsanlage immer der Zustand vor, der beim letzten Einschieben der Schublade 1 in die Schließstellung vorlag. In einer alternativen Ausführungsform fehlt der Schalter 21 und die Datenverarbeitungsanlage 25 führt eine Abfrage des Bestands an Lagerungseinheiten 3 nur auf Anfrage eines Nutzers durch, d.h. sofort, wenn sich die Schublade 1 in der Schließstellung befindet, oder erst beim Einrasten der Schublade 1 in der Schließstellung, wenn sich die Schublade 1 zum Zeitpunkt der Abfrage durch den Nutzer nicht in der Schließstellung befindet.

    [0043] Der Detektionsträger 9 ist vorliegend ein Fachboden, in den Leiterplatten 29 mit Leucht-Sensor-Einheiten 11 eingeschoben sind. Alternativ kann der Detektionsträger eine selbstklebende Folie sein, auf die ein Array von Leucht-Sensor-Einheiten 11 mit entsprechenden Leitungen gedruckt ist. Die Folie kann dann auf einen geeigneten Träger geklebt werden, bspw. eine Regalboden, der im Schließzustand unterhalb des Schubladenbodens 1SB angeordnet ist.

    [0044] Die mit der erfindungsgemäßen Anordnung gewonnen Daten über den Bestand an Lagerungseinheiten in der Lagereinheit können für mehrere Zwecke verwendet werden:
    Die Daten der erfindungsgemäßen Anordnung können für eine reine Bestandsüberwachung verwendet werden: Welcher Lagerungseinheiten befinden sich momentan in der Lagereinheit.

    [0045] Hat die Lagereinheit eine Zugangskontrolle, bei der sich ein Bediener identifizieren muss, bevor die Lagereinheit sich öffnet, so lässt aus dem Bestand vor dem Öffnen der Lagereinheit und nach dem Schließen der Lagereinheit darauf schließen, welcher Bediener welche Lagerungseinheit entnommen hat.

    [0046] Die Daten über den Bestand können jedoch auch für ein Bestellsystem verwendet werden: Fehlt eine bestimmte Lagerungseinheit oder unterschreitet die Menge an vorrätigen Lagerungseinheiten eine vordefinierte Grenze, so wird ein Nachbestellvorgang ausgelöst. Dies kann bspw. eine Mail an einen Lieferanten sein, die automatisch von der Datenverarbeitungsanlage 25 versandt wird, oder kann eine Mail an einen Bestellverantwortlichen sein, der die Bestellung genehmigt und dann die Bestellung durchführt.

    Bezugszeichenliste



    [0047] 
    1
    Schublade
    1SB
    Schubladenboden
    1SF
    Schubladenführung
    1SW
    Seitenwand der Schublade
    3
    Lagerungseinheiten
    5
    Aufnahmeraum
    7
    Durchleuchtungsbereich
    9
    Detektionsträger
    11
    Leucht-Sensor-Einheit
    13
    Werkzeug
    15
    Lagerbox
    17
    Werkzeugeinlage
    19
    Halterungseinrichtungen (Bolzen) auf Schubladenboden für Werkzeug
    21
    Schalter
    23
    elektronische Steckverbindung
    23K
    Kupplung der elektronischen Steckverbindung
    23S
    Stecker der elektronischen Steckverbindung
    25
    Datenverarbeitungsanlage
    27
    elektrische Leitung
    29
    Leiterplatte



    Ansprüche

    1. Lagereinheit, die mindestens eine Schublade (1) mit zugeordneter Schubladenführung (1SF) aufweist, wodurch die Schublade (1) zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung verschieblich ist und wobei die Schublade (1) einen Schubladenboden (1SB) zur Aufnahme bzw. Lagerung von Lagerungseinheiten (3) aufweist, wodurch ein Aufnahmeraum (5) gebildet ist, wobei der Schubladenboden (1SB) ein Array von Durchleuchtungsbereichen (7) aufweist und in Schließstellung der Schublade (1) unterhalb des Schubladenbodens (1SB) ein fest mit der Lagereinheit verbundener Fachboden als Detektionsträger (9) mit einem Array von Leucht-Sensor-Einheiten (11) angeordnet ist, wobei mindestens einem Durchleuchtungsbereich (7) eine Leucht-Sensor-Einheit (11) zugeordnet ist, so dass Licht von der Leuchteinheit der Leucht-Sensor-Einheit (11) durch den Durchleuchtungsbereich (7) in den Aufnahmeraum (5) scheinen kann und eine Reflexion des Lichts an einer Lagerungseinheit (3) in dem Aufnahmeraum von dem Sensor der Leucht-Sensor-Einheit (11) erfasst werden kann, um eine Lagerungseinheit (3) auf der der Leucht-Sensor-Einheit (11) gegenüberliegenden Seite des Durchleuchtungsbereichs (7) zu detektieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchleuchtungsbereiche (7) und/oder die Leucht-Sensor-Einheiten (11) in einer regelmäßigen Struktur in Zeilen und Spalten angeordnet sind .
     
    2. Lagereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit durch einen Schrank, einen Werkstattwagen, eine Werkzeugkiste, ein Rollcontainer oder ein Regal gebildet ist.
     
    3. Lagereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungseinheit ein Werkzeug (13), bspw. ein Hammer oder ein Schraubendreher, eine Maschine, bspw. eine Bohrmaschine, eine Aerosoldose, bspw. eine Lackierdose, ein Karton, bspw. mit Schrauben oder Muttern, eine Lagerbox (15), bspw. für Schrauben und Muttern, insbesondere eine Lagerbox, deren Boden mindestens einen Durchleuchtungsbereich (7) aufweist, oder eine Werkzeugeinlage (17) für ein Werkzeug (13) ist.
     
    4. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchleuchtungsbereich (7) ein Durchgangsloch im Schubladenboden (1SB) ist oder ein für das Licht der Leucht-Sensor-Einheit (11) transparenter Bereiche im Schubladenboden (1SB) ist.
     
    5. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem Durchleuchtungsbereich (7) eine Leucht-Sensor-Einheit (11) zugeordnet ist, insbesondere jedem Durchleuchtungsbereich (7) eine Leucht-Sensor-Einheit (11) zugeordnet ist, insbesondere die Durchleuchtungsbereiche (7) und die Leucht-Sensor-Einheiten (11) deckungsgleich angeordnet sind, d.h. die Anzahl der Durchleuchtungsbereiche (7) der Anzahl Leucht-Sensor-Einheiten (11) entspricht.
     
    6. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (1S) den Schubladenboden (1SB) als Aufnahmeraum (5) umfasst, wodurch ein seitlich nicht beschränkter Aufnahmeraum geschaffen ist, oder die Schublade (1) den Schubladenboden (1SB) und mindestens eine Seitenwand (1SW), insbesondere vier senkrecht zueinanderstehenden Seitenwänden, umfasst, wodurch ein an mindestens einer Seite begrenzter Aufnahmeraum geschaffen ist.
     
    7. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schubladenboden (1SB) eine Werkzeugeinlage (17) angeordnet ist und/oder der Schubladenboden (1SB) mindestens ein Fach aufweist, insbesondere in mehrere stationäre Fächer unterteilt ist, und/oder auf dem Schubladenboden (1SB) mindestens eine Lagerbox (15) angeordnet ist, insbesondere mit mindestens einem Durchleuchtungsbereich (7), und/oder auf dem Schubladenboden (1SB) Halterungseinrichtungen (19) vorgesehen sind, bspw. in Form von vorstehenden Bolzen, um bestimmten Lagerungseinheiten (3) einen definierten Lagerungsbereich auf dem Schubladenboden (1SB) zuzuweisen.
     
    8. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht-Sensor-Einheiten (11) mit einer Datenverarbeitungsanlage (25), insbesondere einem Computer, verbunden sind und in der Datenverarbeitungsanlage (25) das Vorhandensein eines Lichtdetektionssignals eines Sensors einer Leucht-Sensor-Einheit (11) oder einer Gruppe von Sensoren einer Gruppe von Leucht-Sensor-Einheiten (11) dem Vorhandensein einer bestimmten Lagerungseinheit (3) zugeordnet ist, so dass die Datenverarbeitungsanlage (25) das Vorhandensein oder Fehlen der dem Sensor bzw. der Gruppe von Sensoren zugeordneten Lagerungseinheiten (3) in dem Aufnahmeraum (5) anzeigt.
     
    9. Lagereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungsanlage (25) ein stationärer Computer, ein Laptop, ein Tablet oder ein Handy ist.
     
    10. Lagereinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schublade (1) ein Schalter (21) oder ein Sensor zugeordnet ist, den die Schublade (1) beim Erreichen der Schießstellung betätigt bzw. auslöst, wodurch der Schalter (21) oder der Sensor ein Schaltsignal an die Datenverarbeitungsanlage (25) sendet, wenn die Schublade (1) aus der Öffnungsstellung in der Schließstellung einrastet, und die Datenverarbeitungsanlage (25) bei Empfang dieses Schaltsignals die Sensoren der Leucht-Sensor-Einheiten (11) abfragt, um die Lagerungseinheiten (3) im Aufnahmeraum (5) zu erfassen.
     
    11. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektionsträger (9) vollflächig als Fachboden ausgebildet ist und an den die Schubladenführungen (1SF) tragenden Wänden der Lagereinheit befestigt ist.
     
    12. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht-Sensor-Einheiten (11) des Detektionsträgers (9) bzw. der Detektionsträgerstreifen über elektrische Leitungen (27) mittels einer elektronischen Steckverbindung (23) mit elektrischen Leitungen (27) der Lagereinheit verbunden sind, die wiederum mit der Datenverarbeitungsanlage (25) verbunden sind, bspw. kabelgebunden oder kabellos, um die Leucht-Sensor-Einheiten (11) mit Strom zu versorgen und die Leucht- und die Sensor-Einheiten der Leucht-Sensor-Einheiten (11) zu steuern und auszulesen, bspw. der Detektionsträger (9) bzw. der Detektionsträgerstreifen einen Stecker (23S) und die Lagereinheit eine Kupplung (23K) der elektronischen Steckverbindung (23) umfasst.
     
    13. Lagereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit der mindestens einen Leucht-Sensor-Einheit (11) sichtbares oder unsichtbares Licht emittiert, bspw. mittels einer LED-Leuchteinheit oder einer Laser-Leuchteinheit, und der Sensor der zugehörigen Leucht-Sensor-Einheit (11) zum Detektieren genau diesen Lichts eingerichtet ist.
     


    Claims

    1. A storage unit comprising at least one drawer (1) with an associated drawer guide (1SF), whereby the drawer (1) is displaceable between an open position and a closed position, and wherein the drawer (1) comprises a drawer bottom (1SB) for receiving or storing of storing units (3), whereby a receiving space (5) is formed, wherein the drawer bottom (1SB) comprises an array of transillumination areas (7), and in the closed position of the drawer (1), below the drawer bottom (1SB), a shelf, which is fixedly connected to the storage unit, is arranged as a detection carrier (9) with an array of light sensor units (11), wherein a light sensor unit (11) is associated with at least one transillumination area (7), so that light from the luminous unit of the light sensor unit (11) can shine through the transillumination area (7) into the receiving space (5), and a reflection of the light at a storing unit (3) in the receiving space can be detected by the sensor of the light sensor unit (11) in order to detect a storing unit (3) on the side of the transillumination area (7) opposite to the light sensor unit (11), characterized in that
    the transillumination areas (7) and/or the light sensor units (11) are arranged in a regular structure in rows and columns.
     
    2. The storage unit according to claim 1, characterized in that the storage unit is formed by a cabinet, a workshop trolley, a tool box, a rolling container or a shelf.
     
    3. The storage unit according to claim 1 or 2, characterized in that the storage unit is a tool (13), for example a hammer or a screwdriver, a machine, for example a drilling machine, an aerosol can, for example a paint can, a cardboard box, for example with screws or nuts, a storage box (15), for example for screws and nuts, in particular a storage box, the base of which has at least one transillumination area (7), or a tool insert (17) for a tool (13).
     
    4. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    a transillumination area (7) is a through hole in the drawer bottom (1SB) or is an area in the drawer bottom (1SB) transparent to the light of the light sensor unit (11).
     
    5. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that a light sensor unit (11) is assigned to at least one transillumination area (7), in particular a light sensor unit (11) is assigned to each transillumination area (7), in particular the transillumination areas (7) and the light sensor units (11) are arranged congruently, i.e. the number of transillumination areas (7) corresponds to the number of light sensor units (11).
     
    6. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    the drawer (1S) comprises the drawer bottom (1SB) as a receiving space (5), whereby a laterally unrestricted receiving space is created, or the drawer (1) comprises the drawer bottom (1SB) and at least one side wall (1SW), in particular four side walls perpendicular to each other, whereby a receiving space restricted on at least one side is created.
     
    7. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    a tool insert (17) is arranged on the drawer bottom (1SB) and/or the drawer bottom (1SB) has at least one compartment, in particular is subdivided into a plurality of stationary compartments, and/or at least one storage box (15) is arranged on the drawer bottom (1SB), in particular with at least one transillumination area (7), and/or holding devices (19) are provided on the drawer bottom (1SB), for example in the form of protruding bolts, in order to assign a defined storage area on the drawer bottom (1SB) to certain storing units (3).
     
    8. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    the light sensor units (11) are connected to a data processing system (25), in particular a computer, and in the data processing system (25), the presence of a light detection signal of a sensor of a light sensor unit (11) or of a group of sensors of a group of light sensor units (11) is assigned to the presence of a specific storing unit (3), so that the data processing system (25) indicates the presence or absence of storing units (3) assigned to the sensor or to the group of sensors, respectively, in the receiving space (5).
     
    9. The storage unit according to claim 8, characterized in that the data processing system (25) is a stationary computer, a laptop, a tablet or a cell phone.
     
    10. The storage unit according to claim 8 or 9, characterized in that the drawer (1) is associated with a switch (21) or a sensor, which is actuated or triggered by the drawer (1) when reaching the closed position, whereby the switch (21) or the sensor sends a switching signal to the data processing system (25) when the drawer (1) latches from the open position into the closed position, and the data processing system (25), upon receipt of this switching signal, interrogates the sensors of the light sensor units (11) in order to detect the storing units (3) in the receiving space (5).
     
    11. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    the detection carrier (9) is formed over its entire surface as a shelf and is fastened to the walls of the storage unit supporting the drawer guides (1SF).
     
    12. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    the light sensor units (11) of the detection carrier (9) or the detection carrier strips are connected via electrical lines (27) by means of an electronic plug connection (23) to electrical lines (27) of the storage unit, which in turn are connected to the data processing system (25), for example wired or wireless, for a current supply of the light sensor units (11) and for a control and reading out the luminous- and sensor units of the light sensor units (11), for example the detection carrier (9) or the detection carrier strip comprises a plug (23S) and the storage unit comprises a coupling (23K) of the electronic plug connection (23).
     
    13. The storage unit according to one of the preceding claims, characterized in that
    the luminous unit of the at least one light sensor unit (11) emits visible or invisible light, for example by means of an LED light unit or a laser light unit, and the sensor of the associated light sensor unit (11) is set up to detect precisely this light.
     


    Revendications

    1. Unité de stockage, présentant au moins un tiroir (1) auquel est associé un guide de tiroir (1SF) grâce auquel le tiroir (1) peut coulisser entre une position d'ouverture et une position de fermeture et où le tiroir (1) présente un fond de tiroir (1SB) permettant d'accueillir ou de stocker des unités de stockage (3), de sorte qu'un espace d'accueil (5) est formé,
    où le fond de tiroir (1SB) présente un réseau de régions d'éclairage par transparence (7) et, lorsque le tiroir (1) est en position de fermeture, une tablette reliée fixe à l'unité de stockage et faisant office de support de détection (9) muni d'un réseau d'unités de détection d'éclairage (11) est agencée sous le fond de tiroir (1SB), où une unité de détection d'éclairage (11) est associée à au moins une région d'éclairage par transparence (7), de sorte que la lumière provenant de l'unité d'éclairage de l'unité de détection d'éclairage (11) peut apparaître dans l'espace d'accueil (5) en passant par la région d'éclairage par transparence (7), et une réflexion de la lumière au niveau d'une unité de stockage (3) peut être détectée dans l'espace d'accueil par le capteur de l'unité de détection d'éclairage (11) afin de détecter une unité de stockage (3) sur le côté de la région d'éclairage par transparence (7) qui est opposé à l'unité de détection d'éclairage (11), caractérisé en ce que les régions d'éclairage par transparence (7) et/ou les unités de détection d'éclairage (11) sont agencées en lignes et en colonnes selon une structure régulière.
     
    2. Unité de stockage selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de stockage est constituée d'une armoire, d'un chariot d'atelier, d'une boîte à outils, d'un conteneur à roulettes ou d'une étagère.
     
    3. Unité de stockage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'unité de stockage est un outil (13), par exemple un marteau ou un tournevis, une machine, par exemple une perceuse, un conteneur pour aérosol, par exemple un conteneur pour peinture, un carton, par exemple contenant des vis ou des écrous, une boîte de stockage (15), par exemple pour des vis et des écrous, en particulier une boîte de stockage dont le fond présente au moins une région d'éclairage par transparence (7), ou est un accessoire d'outil (17) pour un outil (13).
     
    4. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la région d'éclairage par transparence (7) est un trou traversant dans le fond de tiroir (1SB) ou est une région du fond de tiroir (1SB) transparente à la lumière de l'unité de détection d'éclairage (11).
     
    5. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une unité de détection d'éclairage (11) est associée à au moins une région d'éclairage par transparence (7), en particulier une unité de détection d'éclairage (11) est associée à chaque région d'éclairage par transparence (7), en particulier les régions d'éclairage par transparence (7) et les unités de détection d'éclairage (11) sont agencées de manière identique, c'est-à-dire que le nombre de régions d'éclairage par transparence (7) correspond au nombre d'unités de détection d'éclairage (11).
     
    6. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tiroir (1S) comprend le fond de tiroir (1SB) faisant office d'espace d'accueil (5), de sorte qu'un espace d'accueil non limité latéralement est créé, ou le tiroir (1) comprend le fond de tiroir (1SB) et au moins une paroi latérale (1SW), en particulier quatre parois latérales mutuellement perpendiculaires, de sorte qu'un espace d'accueil limité sur au moins un côté est créé.
     
    7. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un accessoire d'outil (17) est agencé sur le fond de tiroir (1SB) et/ou le fond de tiroir (1SB) présente au moins un compartiment, en particulier est divisé en plusieurs compartiments fixes, et/ou au moins une boîte de stockage (15), en particulier munie d'au moins une région d'éclairage par transparence (7), est agencée sur le fond de tiroir (1SB), et/ou des dispositifs de retenue (19) sont prévus sur le fond de tiroir (1SB), par exemple sous la forme de boulons saillants, afin d'attribuer une région de stockage définie sur le fond de tiroir (1SB) à des unités de stockage (3) déterminées.
     
    8. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les unités de détection d'éclairage (11) sont reliées à une installation de traitement de données (25), en particulier à un ordinateur, et en ce que, au sein de l'installation de traitement de données (25), la présence d'un signal de détection de lumière d'un capteur d'une unité de détection d'éclairage (11) ou d'un groupe de capteurs d'un groupe d'unités de détection d'éclairage (11) est associée à la présence d'une unité de stockage (3) déterminée, de sorte que l'installation de traitement de données (25) indique la présence ou l'absence, dans l'espace d'accueil (5), des unités de stockage (3) associées au capteur ou au groupe de capteurs.
     
    9. Unité de stockage selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'installation de traitement de données (25) est un ordinateur fixe, un ordinateur portable, une tablette ou un téléphone portable.
     
    10. Unité de stockage selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce qu'au tiroir (1) est associé un commutateur (21) ou un capteur que le tiroir (1) actionne ou déclenche lorsque la position de fermeture est atteinte, de sorte que le commutateur (21) ou le capteur envoie un signal de commutation à l'installation de traitement de données (25) lorsque le tiroir (1) s'enclenche dans la position de fermeture en partant de la position d'ouverture, et l'installation de traitement de données (25) interroge les capteurs des unités de détection d'éclairage (11) lors de la réception dudit signal de commutation afin de détecter les unités de stockage (3) dans l'espace d'accueil (5).
     
    11. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de détection (9) est entièrement réalisé sous la forme d'une tablette et est fixé aux parois de l'unité de stockage qui supportent les guides de tiroir (1SF).
     
    12. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les unités de détection d'éclairage (11) du support de détection (9) ou de la bande de support de détection sont reliées par l'intermédiaire de lignes électriques (27) et au moyen d'une connexion électronique par enfichage (23) à des lignes électriques (27) de l'unité de stockage qui sont à leur tour reliées à l'installation de traitement de données (25), par exemple par câble ou sans câble, afin d'alimenter en courant les unités de détection d'éclairage (11) et afin de commander et lire les unités d'éclairage et les unités de détection des unités de détection d'éclairage (11), par exemple le support de détection (9) ou la bande de support de détection comprend une fiche (23S) et l'unité de stockage comprend un couplage (23K) de la connexion électronique par enfichage (23).
     
    13. Unité de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'éclairage de la au moins une unité de détection d'éclairage (11) émet de la lumière visible ou invisible, par exemple au moyen d'une unité d'éclairage à LED ou d'une unité d'éclairage laser, et le capteur de l'unité de détection d'éclairage (11) associée est conçu pour détecter exactement ladite lumière.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente