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(11) |
EP 3 663 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.2021 Patentblatt 2021/38 |
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Anmeldetag: 06.12.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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E04F 10/10 |
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LAMELLENDACH MIT TROPFSCHUTZ
SLATTED ROOF WITH DROP PROTECTION
TOIT À LAMELLES POURVU DE PARE-GOUTTES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.06.2020 Patentblatt 2020/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Weinor GmbH & Co. KG |
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50829 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- STAWSKI, Karl-Heinz
50769 Köln (DE)
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Vertreter: Patentanwaltskanzlei Methling |
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Kaninenberghöhe 50 45136 Essen 45136 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 196 379 DE-U1- 9 110 964
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DE-A1-102016 117 772 US-A1- 2018 100 310
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere
Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen
der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels
eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche
bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass
ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und
an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt
wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der
Lamellen eine Ablaufrinne aufweist.
[0002] Derartige Überdachungen sind bekannt
DE 91 10 964 U1 zeigt eine Überdachung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Nachteilig bei bekannten
Überdachungen ist es, dass bei einem Öffnen der Überdachung insbesondere nach einem
Niederschlag der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz infolge
eines Verschwenkens der Lamellen auf den Raum unter der Überdachung tropft und somit
den Raum verunreinigt.
[0003] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Überdachung. Die
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile von bekannten Überdachungen zu überwinden
und eine Überdachung derart weiterzubilden, dass eine Verunreinigung des Raums unter
der Überdachung infolge eines Öffnens der Überdachung insbesondere nach einem Niederschlag
vermieden wird. Das Öffnen der Überdachung bzw. der Lamellen wird synonym zum Verschwenken
der Lamellen in eine Öffnungsstellung verstanden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Überdachung gemäß Anspruch 1 und durch
ein Verfahren gemäß Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Besonders vorteilhaft bei der Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere
Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen
der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels
eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche
bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass
ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und
an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt
wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der
Lamellen eine Ablaufrinne aufweist, ist es, dass der Antrieb derart ausgebildet ist
und/oder mittels einer Steuereinheit derart angesteuert wird, dass vor einem Verschwenken
der Lamellen in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags
der Antrieb die Lamellen automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen
spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der
Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt
und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung
zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt.
[0006] Dadurch fließt der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz in die
Ablaufrinnen der jeweiligen Lamellen ab, um von dort aus über die jeweiligen Seitenkanten
der Lamellen zur Seite abzufließen. Dabei kann das Abfließen des Wassers aus der Ablaufrinne
beispielweise mittels einer Neigung der Ablaufrinne gegenüber der Horizontalen und/oder
aufgrund der Neigung der Lamellen selbst gegenüber der Horizontalen gewährleistet
werden. Somit wird verhindert, dass bei einem Öffnen der Lamellen der auf den Lamellen
gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung gelangt.
Ferner kann dadurch die Verweildauer von Niederschlag und/oder Schmutz auf den Lamellen
minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen der Lamellen wie beispielsweise
Rost und/oder eine dauerhafte Verfärbung und/oder eine Durchbiegung der Lamellen,
insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.
[0007] Erfindungsgemäß ist der Antrieb derart ausgebildet und/oder wird mittels einer Steuereinheit
derart angesteuert, dass vor einem Verschwenken der Lamellen in die Öffnungsstellung
und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen automatisch
zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel von bis zu 15° oder
bis zu 30° oder bis zu 45° von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die
Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig
in die Schließstellung, zurück verschwenkt. Dieser Vorgang wird Abtropfen genannt.
[0008] Das erfindungsgemäße Abtropfen kann vor jedem Öffnen der Überdachung erfolgen. Alternativ
oder kumulativ findet das Abtropfen nach dem Ende eines Niederschlags statt. Beispielsweise
kann anhand des mittels des Antriebes aufzubringenden Drehmoments und/oder des Gewichtes
der Lamellen ermittelt werden, ob ein Niederschlag vorgelegen hat und somit das Abtropfen
zu erfolgen hat.
[0009] Insbesondere kann ein Niederschlag mittels eines Regensensors detektiert werden.
[0010] Insbesondere kann das Abtropfen nach einem Niederschlag und/oder unmittelbar vor
dem Öffnen erfolgen.
[0011] Insbesondere kann der Antrieb einen Abtropfmechanismus aufweisen. Ein solcher Abtropfmechanismus
kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass der Antrieb ein schneckenartiges
Getriebe aufweist, wobei die Schneckengänge zum Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung
derart ausgebildet sind, dass die Lamellen zumindest einmal insbesondere nach jedem
Verschwenken in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere
vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt werden.
[0012] Dabei bilden die Lamellen in der Schließstellung eine geschlossene Dachfläche. Mit
der Öffnungsstellung der Lamellen ist eine Verschwenkposition der Lamellen abweichend
von der Schließstellung gemeint, insbesondere wobei die maximal freie Dachfläche entsteht.
Insbesondere können die Lamellen in der Öffnungsstellung um 90° gegenüber der Schließstellung
verschwenkt sein. Insbesondere können die Lamellen in der Öffnungsstellung um 90°
gegenüber der Horizontalen ausgerichtet sein. Insbesondere können die Lamellen jedoch
in beliebigen Zwischenpositionen zwischen der Schließstellung und der Öffnungsstellung
festlegbar sein, insbesondere mittels eines Stoppens des Öffnungsvorgangs und/oder
des Schließvorgangs. Insbesondere können die Lamellen in eine beliebige Öffnungsstellung
verschwenkt werden, in der die Lamellen um einen Winkel von 1° bis 175°, insbesondere
um 45° oder 60° oder 75° oder 90° oder 105° oder 120° oder 135° oder 140° oder 150°
oder 165° oder 175°, gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.
[0013] Mit der Abtropfstellung ist eine Verschwenkposition der Lamellen bei einem geringen
Verschwenkwinkel gegenüber der Schließstellung von bis zu 45°, insbesondere 3° oder
5° oder 10° oder 15° oder 20° oder 30° oder 35° oder 40°, sodass auf der Lamelle anhaftender
Niederschlag und/oder Schmutz in die Ablaufrinne der Lamelle abfließt, ohne zwischen
den Lamellen herunter zu tropfen.
[0014] Beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung wird jeweils
ein Teil der Lamellen nach unten verschwenkt, wobei dieser Teil die Ablaufrinne aufweist,
in die beim Abtropfen der auf der Lamelle befindliche Niederschlag und/oder Schmutz
abfließt.
[0015] Jede Lamelle weist eine Breite, eine Höhe und eine Längserstreckung entsprechend
den drei Raumdimensionen auf. Dabei verlaufen die Drehachsen der Lamellen mittelbar
oder unmittelbar von einem Träger mittelbar oder unmittelbar zum anderen Träger, wobei
die tatsächliche Längserstreckung der Lamelle kleiner oder gleich oder größer als
der Abstand zwischen den Trägern sein kann.
[0016] Insbesondere kann die Ablaufrinne der Lamelle zumindest teilweise mittels einer insbesondere
parallel zur Längserstreckung verlaufenden Längskante der Lamelle ausgebildet sein.
[0017] Insbesondere kann jede Lamelle durch ein Längsprofil, insbesondere Hohlprofil, gebildet
sein. Das Längsprofil jeder Lamelle kann einteilig oder mehrteilig, insbesondere aus
mehreren formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig verbundenen
Längsprofilen, gebildet sein.
[0018] Insbesondere können die Lamellen jeweils einen durchgehenden Querschnitt aufweisen.
[0019] Insbesondere können die Lamellen jeweils um eine parallel zu ihrer Längserstreckung
verlaufende Drehachse verschwenkbar gelagert sein.
[0020] Insbesondere kann das Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung ruckartig
erfolgen, wobei das Verschwenken in die Abtropfstellung der Lamellen schneller erfolgt
als bei dem Verschwenken der Lamellen in die Öffnungsstellung.
[0021] Insbesondere kann der Antrieb die Lamellen zumindest eine Sekunde, insbesondere mehrere
Sekunden, in der Abtropfstellung halten, bevor die Lamellen wieder zurück verschwenkt
werden.
[0022] Insbesondere kann ein Niederschlag mittels eines Regensensors detektiert werden.
[0023] Insbesondere kann die Überdachung selbst eine Steuereinheit aufweisen und/oder von
einer externen Steuereinheit angesteuert werden. Hierzu kann die Steuereinheit mit
der Überdachung mittels eines Kabels und/oder kabellos, insbesondere mittels einer
Infrarot-Verbindung und/oder einer Bluetooth-Verbindung und/oder einer Funkverbindung,
verbunden sein.
[0024] Insbesondere können die Träger parallel zueinander verlaufen. Insbesondere können
die Träger in einem Winkel zueinander verlaufen, wobei die Länge der aufeinanderfolgenden
Lamellen korrespondierend zu dem Winkel zwischen den Trägern abnimmt.
[0025] Die zwei Träger können dabei jeweils an einem Gebäudesturz montiert sein. Alternativ
kann einer der Träger an einem Gebäudesturz montiert sein. In dem Fall kann der Träger
auf der anderen Seite mittels zumindest eines insbesondere senkrechten Pfostens gestützt
werden. Alternativ kann die Überdachung freistehend montiert sein und von mehreren
insbesondere senkrechten Pfosten getragen werden.
[0026] Vorzugsweise weist die Überdachung zumindest einen Regensensor auf. Dadurch kann
ein Niederschlag und/oder ein Niederschlagsende detektiert werden, sodass dementsprechend
das Abtropfen nach dem Niederschlag eingeleitet werden kann. Insbesondere kann das
Abtropfen nach jedem Niederschlag erfolgen. Dadurch kann ein Verbleiben von Wasser
und/oder Schmutz auf den Lamellen minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen
der Lamellen wie beispielsweise Rost und/oder dauerhafte Verfärbung und/oder Durchbiegung,
insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.
[0027] Insbesondere kann der Regensensor als permanent bestromter Kontakt ausgebildet sein
oder einen permanent bestromten Kontakt aufweisen. Wenn sich auf dem Kontakt Wasser
befindet, ändert sich der Widerstand und/oder die Temperatur des Regensensors, sodass
ein Anfang eines Niederschlags detektiert werden kann. Das auf dem Regensensor befindliche
Wasser wird durch eine gewisse mit der Bestromung des Regensensors erzeugte Heizleistung
verdampft, sodass der Widerstand und/oder die Temperatur des Regensensors nach Ende
eines Niederschlags sich wieder verändert. Auf diese Weise kann sowohl der Beginn
als auch das Ende des Niederschlags detektiert werden.
[0028] Bevorzugt weist die Überdachung eine insbesondere programmierbare Steuereinheit auf,
mittels welcher der Antrieb gesteuert wird. Durch eine Programmierung der Steuereinheit,
kann die Überdachung an die Anforderungen angepasst werden, Insbesondere können dadurch
das Abtropfen und/oder die Abtropfstellung und/oder beliebige Öffnungsstellungen nach
Bedarf eingestellt werden.
[0029] Vorzugsweise weist der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der Lamellen eine
Lippe auf. Beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung wird
der Teil der Lamelle, der die Ablaufrinne aufweist, nach unten verschwenkt. Folglich
wird ein anderer Teil der Lamelle nach oben verschwenkt. Dieser nach oben ausschwenkende
Teil der Lamelle weist Vorzugsweise eine Lippe auf. Insbesondere kann eine derartige
Lippe durch eine insbesondere parallel zu der Längserstreckung verlaufenden Längskante
der Lamelle gebildet sein und/oder durch eine zusätzliche an das Profil der Lamelle
angebrachte Gummilippe ausgebildet sein.
[0030] Bevorzugt weist beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der
Lamellen eine Lippe auf, wobei zumindest in der Schließstellung der Lamellen die Lippe
einer ersten Lamelle und die der Lippe zugewandte Ablaufrinne einer benachbarten Lamelle
ineinandergreifen. Dabei können die Lippe der ersten Lamelle und die Ablaufrinne der
benachbarten Lamelle ähnlich wie beim sogenannten Male-Female-Prinzip korrespondieren
und zusammen wirken.
[0031] Vorzugsweise weist der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der
Lamellen eine Lippe auf, wobei die Lippe einer ersten Lamelle unmittelbar oder mittelbar,
insbesondere über zumindest ein Dichtelement, dichtend, insbesondere wasserdicht,
mit der Ablaufrinne einer benachbarten Lamelle korrespondiert. Dadurch kann, insbesondere
bei einem Überlaufen des Wassers über die Ablaufrinne, zwischen der Lippe der ersten
Lamelle und Ablaufrinne der benachbarten Lamelle kein Wasser durchfließen. Es wird
somit verhindert, dass bei einem starken Niederschlag in der Schließstellung der Lamellen
Wasser und/oder Schmutz zwischen den Lamellen auf den Raum unter der Überdachung gelangt.
[0032] Insbesondere kann dabei die Lippe der ersten Lamelle einen Wasserablauf zu der Ablaufrinne
der benachbarten Lamelle bilden. Dadurch kann die Wasserableitung in die Ablaufrinnen
optimiert werden.
[0033] Insbesondere kann dabei zumindest eine der Lamellen, insbesondere jede Lamelle eine
Oberseite aufweisen, die derart beschichtet ist, dass das auf der Lamelle gesammelte
Wasser leicht abfließt. Hierzu kann eine Beschichtung wasserabweisend und/oder besonders
glatt ausgeführt sein. Alternativ oder kumulativ kann die Oberfläche der Oberseite
derart bearbeitet und/oder hergestellt sein, insbesondere durch Feilen und/oder Schleifen
und/oder Fräsen, dass die Oberfläche besonders glatt ist.
[0034] Vorzugsweise weist zumindest einer der Träger eine Regenrinne auf. Insbesondere kann
die Regenrinne seitlich neben dem Träger und/oder parallel zu dem Träger verlaufend
angeordnet sein. Dadurch kann das aus den Ablaufrinnen abfließende Wasser in der Regenrinne
gesammelt und abgeleitet werden. Insbesondere kann die Regenrinne gegenüber der Horizontalen
geneigt sein.
[0035] Bevorzugt sind die Lamellen bezüglich ihrer Längserstreckung gegenüber der Horizontalen
geneigt. Insbesondere können die Lamellen jeweils in Richtung zu dem eine Regenrinne
aufweisenden Träger nach unten geneigt sein. Dadurch kann das aus den Ablaufrinnen
abfließende Wasser in der Regenrinne gesammelt und abgeleitet werden. Insbesondere
können die Lamellen bezüglich ihrer Längserstreckung um einen spitzen Winkel von bis
zu 45°, insbesondere um 5° oder 10° oder 15° oder 20° oder 25° oder 30° oder 35° oder
40°, gegenüber der Horizontalen geneigt sein.
[0036] Bevorzugt weist die Überdachung zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten
auf, der zumindest einen der Träger stützt. Dabei kann einer der Träger an einem Gebäudesturz
montiert sein, während der andere Träger von dem zumindest einen Pfosten gestützt
werden kann. Insbesondere kann jeweils ein Träger von zumindest einem, insbesondere
von zwei Pfosten gestützt werden.
[0037] Bevorzugt weist die Überdachung zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten
auf, der zumindest einen der Träger stützt, wobei der Pfosten ein Fallrohr zur Ableitung
von Wasser, insbesondere von Wasser aus dem von dem Pfosten gestützten Träger, aufweist.
Insbesondere kann der Pfosten durch ein Hohlprofil gebildet sein. Insbesondere kann
bei einem mittels eines Hohlprofils ausgebildeten Pfosten das Fallrohr in dem Hohlprofil
des Pfostens aufgenommen sein.
[0038] Vorzugsweise weist die Überdachung einen aus mehreren Trägern gebildeten Rahmen auf.
Insbesondere kann der Rahmen von mehreren, insbesondere vier an den Ecken des Rahmens
angeordneten Pfosten getragen werden. Alternativ oder kumulativ kann der Rahmen an
einem oder mehreren Gebäudestürzen montiert sein.
[0039] Bevorzugt weist zumindest einer der Träger eine Regenrinne und die Überdachung zumindest
einen den Träger stützenden insbesondere senkrechten Pfosten auf, wobei ein Ablaufbogen
angeordnet ist, der von der Regenrinne zu dem Pfosten, insbesondere zu einem in dem
Pfosten angeordneten Fallrohr, führt. Hierdurch kann das Wasser aus der Regenrinne
durch den Ablaufbogen hin zu dem Pfosten abgeleitet werden. Hierdurch wird eine ausreichende
Regenwasserabfuhr gewährleistet.
[0040] Insbesondere können die Regenrinne dabei seitlich neben dem Träger parallel zu dem
Träger verlaufend angeordnet sein und der Ablaufbogen durch eine Ausklinkung des Trägers
zu dem Pfosten und/oder zu dem Fallrohr geführt sein.
[0041] Insbesondere kann der Träger dabei einen in einer Ausklinkung des Trägers einliegenden
insbesondere nach unten herausnehmbaren Einsatz aufweisen, in dem der Ablaufbogen
angeordnet ist, insbesondere wobei der Einsatz formschlüssig und/oder kraftschlüssig
demontierbar in dem Träger aufgenommen ist.
[0042] Insbesondere kann ein derartiger Einsatz auch einstückig mit dem Ablaufbogen ausgebildet
sein. Insbesondere kann dabei der Ablaufbogen eine Beheizungseinrichtung, insbesondere
eine elektrische Widerstandsheizung aufweisen.
[0043] Insbesondere können die Regenrinne dabei durch ein Rinnenprofil gebildet sein und
der Ablaufbogen mittels einer in einer Ausnehmung in dem Rinnenprofil einliegenden
Buchse an die Regenrinne angeschlossen sein.
[0044] Insbesondere kann dabei das Fallrohr ein Anschlussstück mit einer Buchse aufweisen,
insbesondere ein Anschlussstück in Form eines Winkels, wobei der Ablaufbogen in die
Buchse des Anschlussstücks des Fallrohrs mündet.
[0045] Insbesondere kann dabei der Ablaufbogen und/oder eine Buchse zum Anschluss des Ablaufbogens
an die Regenrinne und/oder eine Buchse zum Anschluss des Ablaufbogens an das Fallrohr
und/oder die Regenrinne und/oder das Fallrohr ein insbesondere herausnehmbares Sieb
aufweisen.
[0046] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Überdachung mit zumindest
zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert
sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen,
wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen
eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung
verschwenkbar sind, sodass ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach
unten verschwenkt wird und an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus
nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung
zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende
Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist.
[0047] Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Steuerung einer Überdachung
mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar
gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger
verlaufen, wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in
der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige
Öffnungsstellung verschwenkbar sind, wobei beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung
zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende
Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist, ist es, dass vor einem Verschwenken der
Lamellen in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags
der Antrieb die Lamellen automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen
spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der
Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt
und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung
zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt,
insbesondere nachdem die Lamellen für eine oder mehrere Sekunden in der Abtropfstellung
gehalten wurden.
[0048] Dadurch fließt der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz in die
Ablaufrinnen der jeweiligen Lamellen ab, um von dort aus über die jeweiligen Seitenkanten
der Lamellen zur Seite abzufließen. Dabei kann das Abfließen des Wassers aus der Ablaufrinne
beispielweise mittels einer Neigung der Ablaufrinne gegenüber der Horizontalen und/oder
aufgrund der Neigung der Lamellen selbst gegenüber der Horizontalen gewährleistet
werden. Somit wird verhindert, dass bei einem Öffnen der Lamellen der auf den Lamellen
gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung gelangt.
Ferner kann dadurch die Verweildauer von Niederschlag und/oder Schmutz auf den Lamellen
minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen der Lamellen wie beispielsweise
Rost und/oder eine dauerhafte Verfärbung und/oder eine Durchbiegung der Lamellen,
insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.
[0049] Insbesondere kann dabei ein Niederschlagsbeginn und/oder ein Niederschlagsende mittels
eines Regensensors detektiert werden.
[0050] Vorzugsweise wird die Beendigung einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors
detektiert und es wird ein- oder mehrmaliges Verschwenken der Lamellen aus der Schließstellung
in die Abtropfstellung und zurück in die Schließstellung ausgelöst.
[0051] Bevorzugt wird der Beginn einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert
und die Lamellen werden aus einer Öffnungsstellung in die Schließstellung verschwenkt.
Hierdurch kann eine automatische Ansteuerung der Lamellen in Abhängigkeit des Beginns
und/oder Endes einer Niederschlagsphase erfolgen.
[0052] Insbesondere kann dabei das Verfahren in Kombination mit den zuvor beschriebenen
Vorrichtungsmerkmalen der Überdachung eingesetzt werden.
[0053] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Überdachung;
- Figur 2
- drei Lamellen nach Figur 1;
- Figur 3
- einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 2 in Schließstellung;
- Figur 4
- einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 3 in einer Abtropfstellung;
- Figur 5
- einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 3 in einer ersten Öffnungsstellung;
- Figur 6
- einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 3 in einer zweiten Öffnungsstellung.
[0054] Die Figuren sind nicht maßstabsgerecht dargestellt. Identische Bauteile sind mit
identischen Bezugszeichen versehen.
[0055] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Überdachung
1. Die Überdachung 1 weist vier Träger 1, 2, 3, 4 auf, welche einen Rahmen der Überdachung
1 bilden. An den Trägern 1 und 2 sind mehrere Lamellen 10, 20, 30 verschwenkbar gelagert.
Dabei sind die Lamellen 10, 20, 30 bezüglich ihrer Längserstreckung um 15° gegenüber
der Horizontalen geneigt.
[0056] Die Lamellen 10, 20, 30 sind dabei um 90° gegenüber der Schließstellung der Lamellen
10, 20, 30 in Richtung der Öffnungsstellung der Lamellen 10, 20, 30 verschwenkt,
[0057] Mittels eines nicht dargestellten Antriebs, welcher mittels einer ebenfalls nicht
dargestellten Steuereinheit angesteuert wird, werden die Lamellen 10, 20, 30 vor einem
Verschwenken der Lamellen 10, 20, 30 in die Öffnungsstellung automatisch mehrmals,
um einen spitzen Winkel von 30° von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken in die Abtropfstellung,
wieder in Drehrichtung zur Schließstellung zurück verschwenkt, nachdem die Lamellen
10, 20, 30 mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden.
[0058] Die Träger 1, 2, 3, 4 werden von drei senkrechten Pfosten 5, 6, 7 und einem weiteren
in der Perspektive gemäß Fig. 1 nicht sichtbaren Pfosten an den Ecken zwischen den
Trägern 1, 2, 3, 4 getragen.
[0059] Die Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht von den drei Lamellen nach Figur 1,
nämlich eine erste Lamelle 10, eine benachbarte Lamelle 20 und eine weitere Lamelle
30. Die Lamellen 10, 20, 30 weisen jeweils eine Längserstreckung 55 auf.
[0060] Die Figur 3 zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 2 in der Schließstellung,
in der die Lamellen 10, 20, 30 eine geschlossene Dachfläche bilden. Die Lamellen 10,
20, 30 sind jeweils als Hohlkammerprofile ausgebildet. Die Lamellen 10, 20, 30 werden
auch ihrer Schließstellung heraus in Richtung des Pfeils 50 in der Bildebene im Uhrzeigersinn
in Drehrichtung zur Öffnungsstellung verschwenkt. Beim Verschwenken in Drehrichtung
zur Öffnungsstellung weisen die Lamellen 10, 20, 30 somit jeweils einen nach unten
ausschwenkenden Teil 11, 21, 31 auf, welcher jeweils eine Ablaufrinne 15, 25, 35 aufweist.
Ferner weisen die Lamellen 10, 20, 30 dabei jeweils einen nach oben ausschwenkenden
Teil 12, 22, 32 auf.
[0061] In der Schließstellung der Lamellen 10, 20, 30 greifen die nach oben ausschwenkenden
Teile 12, 22, 32 sowie die nach unten ausschwenkenden Teile 11, 21, 31 ineinander.
Die die nach oben ausschwenkenden Teile 12, 22, 32 korrespondieren dichtend mit den
Ablaufrinnen 15, 25, 35, sodass in der Schließstellung kein Wasser zwischen der ersten
Lamelle 10 und der benachbarten Lamelle 20 sowie zwischen den Lamellen 10 und 30 gelangen
kann.
[0062] Die Figur 4 zeigt einen Querschnitt der Lamellen 10, 20, 30 nach Figur 3 in einer
Abtropfstellung, in der die Lamellen 10, 20, 30 um 30° gegenüber der Schließstellung
in Richtung zur Öffnungsstellung gemäß Pfeil 50 verschwenkt sind. Dabei liegen die
nach unten ausschwenkenden Teile 11, 21, 31 jeweils geodätisch unterhalb der nach
oben ausschwenkenden Teile 12, 22, 32. Dabei kann das auf den Lamellen 10, 20, 30
gesammelte Wasser 51 in die Ablaufrinnen 15, 25, 35 der Lamellen 10, 20, 30 ablaufen.
[0063] Da die Lamellen 10, 20, 30 ferner bezüglich ihrer Längserstreckung gegenüber der
Horizontalen geneigt sind, läuft das Wasser 51 aus den Ablaufrinnen 15, 25, 35 zur
Seite ab, sodass der Raum unter der Überdachung nicht verunreinigt wird.
[0064] Die Figur 5 zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 3 in einer ersten Öffnungsstellung,
in der die Lamellen 10, 20, 30 um 90° gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.
[0065] Die Figur 6 zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach Figur 3 in einer zweiten Öffnungsstellung,
in der die Lamellen 10, 20, 30 um 140° gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.
[0066] Mittels einer derartigen Überdachung 1 wird vermieden, dass bei einem Verschwenken
der Lamellen 10, 20, 30 in die Öffnungsstellung nach Figur 5 oder 6 der auf den Lamellen
10, 20, 30 befindliche Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung
1 gelangt und den Raum dadurch verunreinigt. Dies erfolgt dadurch, dass die Lamellen
10, 20, 30 mittels des Antriebs vor einem Verschwenken der Lamellen 10, 20, 30 in
die Öffnungsstellung automatisch mehrmals, um einen Winkel von 30° von der Schließstellung
nach Figur 3 in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in die Abtropfstellung nach Figur
4 verschwenkt werden und nach jedem Verschwenken in die Abtropfstellung, wieder in
Drehrichtung zur Schließstellung zurück verschwenkt werden, nachdem die Lamellen 10,
20, 30 mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden. Auf diese Weise fließt
der Niederschlag und/oder Schmutz von den Lamellen 10, 20, 30 in die Ablaufrinnen
15, 25, 35 und aufgrund der Neigung der Lamellen 10, 20, 30 gegenüber der Horizontalen
zur Seite ab.
1. Überdachung (1) mit zumindest zwei Trägern (1, 2), an denen mehrere Lamellen (10,
20, 30) jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen
der Lamellen (10, 20, 30) von einem Träger (1; 2) zum anderen Träger (2; 1) verlaufen,
wobei die Lamellen (10, 20, 30) mittels eines Antriebs von einer Schließstellung,
in der die Lamellen (10, 20, 30) eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere
beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil (11, 21, 31) der Lamellen
aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil (12,
22, 32) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei
der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) heraus nach unten ausschwenkende
Teil (11, 21, 31) der Lamellen (10, 20, 30) eine Ablaufrinne (15, 25, 35) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb derart ausgebildet ist und/oder mittels einer Steuereinheit derart angesteuert
wird, dass vor einem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in eine Öffnungsstellung
und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen (10, 20,
30) automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel,
insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung
in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach
jedem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung
zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt.
2. Überdachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachung (1) zumindest einen Regensensor aufweist, insbesondere dass der Regensensor
als permanent bestromter Kontakt ausgebildet ist oder einen permanent bestromten Kontakt
aufweist.
3. Überdachung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachung (1) eine insbesondere programmierbare Steuereinheit aufweist, mittels
welcher der Antrieb gesteuert wird.
4. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende Teil (12,
22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist.
5. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende
Teil (12, 22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist, wobei zumindest in
der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) die Lippe einer ersten Lamelle (10)
und die der Lippe zugewandte Ablaufrinne (25) einer benachbarten Lamelle (20) ineinandergreifen.
6. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung
jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende
Teil (12, 22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist, wobei die Lippe einer
ersten Lamelle (10) unmittelbar oder mittelbar, insbesondere über zumindest ein Dichtelement,
dichtend, insbesondere wasserdicht, mit der Ablaufrinne (25) einer benachbarten Lamelle
(20) korrespondiert.
7. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Träger (1, 2) eine Regenrinne (20) aufweist, insbesondere dass
die Regenrinne seitlich neben dem Träger (1, 2) und/oder parallel zu dem Träger (1,
2) verlaufend angeordnet ist.
8. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (10, 20, 30) bezüglich ihrer Längserstreckung (55) gegenüber der Horizontalen
geneigt sind, insbesondere dass die Lamellen (10, 20, 30) jeweils in Richtung zu dem
eine Regenrinne aufweisenden Träger (1; 2) nach unten geneigt sind.
9. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachung (1) zumindest einen insbesondere. senkrechten Pfosten (5, 6, 7) aufweist,
der zumindest einen der Träger (1, 2) stützt,
10. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachung (1) zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten (5, 6, 7) aufweist,
der zumindest einen der Träger (1, 2) stützt, wobei der Pfosten (5, 6, 7) ein Fallrohr
zur Ableitung von Wasser, insbesondere von Wasser aus dem von dem Pfosten (5, 6, 7)
gestützten Träger (1, 2), aufweist, insbesondere dass der Pfosten (5, 6, 7) durch
ein Hohlprofil gebildet ist.
11. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachung (1) einen aus mehreren Trägern (1, 2, 3, 4) gebildeten Rahmen aufweist,
insbesondere dass der Rahmen von mehreren, insbesondere an den Ecken des Rahmens angeordneten
Pfosten (5, 6, 7) getragen wird.
12. Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Träger (1, 2) eine Regenrinne aufweist und die Überdachung (1)
zumindest einen den Träger (1, 2) stützenden insbesondere senkrechten Pfosten (5,
6, 7) aufweist, wobei ein Ablaufbogen angeordnet ist, der von der Regenrinne zu dem
Pfosten (5, 6, 7), insbesondere zu einem in dem Pfosten (5, 6, 7) angeordneten Fallrohr,
führt.
13. Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) mit zumindest zwei Trägern (1, 2), an
denen mehrere Lamellen (10, 20, 30) jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert
sind, wobei die Drehachsen der Lamellen (10, 20, 30) von einem Träger (1; 2) zum anderen
Träger (2; 1) verlaufen, wobei die Lamellen (10, 20, 30) mittels eines Antriebs von
einer Schließstellung, in der die Lamellen (10, 20, 30) eine geschlossene Dachfläche
bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass
ein Teil (11, 21, 31) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt
wird und an anderer Teil (12, 22, 32) der Lamellen aus der Schließstellung heraus
nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30)
in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen
(10, 20, 30) nach unten ausschwenkende Teil (11, 21, 31) der Lamellen (10, 20, 30)
eine Ablaufrinne (15, 25, 35) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in eine Öffnungsstellung und/oder
nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen (10, 20, 30) automatisch
zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel, insbesondere von
bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung in Drehrichtung
zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken
der Lamellen (10, 20, 30) in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung,
insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt, insbesondere
nachdem die Lamellen (10, 20, 30) für eine oder mehrere Sekunden in der Abtropfstellung
gehalten wurden.
14. Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beendigung einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und
ein ein- oder mehrmaliges Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) aus der Schließstellung
in die Abtropfstellung und zurück in die Schließstellung ausgelöst wird.
15. Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Beginn einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und die
Lamellen (10, 20, 30) aus einer Öffnungsstellung in die Schließstellung verschwenkt
werden.
1. Roof (1)with at least two beams (1, 2), on which a plurality of slats (10, 20, 30)
are mounted so as to each be pivotable about an axis of rotation, wherein the axes
of rotation of the slats (10, 20, 30) extend from one beam (1; 2) to the other beam
(2; 1), wherein the slats (10, 20, 30) can be pivoted by means of a drive from a closed
position, in which the slats (10, 20, 30) form a closed roof surface, into any particular
open position, so that a portion (11, 21, 31) of the slats is pivoted downwards out
of the closed position and another portion (12, 22, 32) of the slats is pivoted upwards
out of the closed position, wherein, when pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction
of rotation of the open position, the portion (11, 21, 31) of the slats (10, 20, 30)
pivoting downwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30) has a drainage
channel (15, 25, 35), characterised in that the drive is designed in such away and/or is controlled by meansof a control unit
in such a way that before the slats (10, 20, 30) are pivoted into an open position
and/or after precipitation has been detected, the drive automatically pivots the slats
(10, 20, 30) at least once, in particular several times, about an acute angle, in
particular of up to 15° or up to 30° or up to 45°, from the closed position in the
direction of rotation of the open position into a drainage position, and after each
pivoting of the slats (10, 20, 30) into the drainage position pivots back in the direction
of rotation of the closed position, in particular pivots back fully into the closed
position.
2. Roof according to claim 1, characterised in that the roof (1) hasat least one rain sensor, in particular in that the rain sensor is configured as a permanently energised contact or has a permanently
energised contact.
3. Roof according to claim 1 or 2, characterised in that the roof (1) has a control unit, which is programmable in particular, by means of
which the drive is controlled.
4. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of the closed
position of the slats (10, 20, 30), when the slats (10, 20, 30) are pivoted in the
direction of rotation of the opening position, has a lip.
5. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of the closed
position of the slats (10, 20, 30), when the slats (10, 20, 30) are pivoted in the
direction of rotation of the open position, has a lip, wherein at least in the closed
position of the slats (10, 20, 30) the lip of a first slat (10) and the drainagechannel
(25) of an adjacent slat (20) facing the lip interlock with one another.
6. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that when pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction of rotation of the opening
position a portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of
the closed position of the slats (10, 20, 30) has a lip, wherein the lip of a first
slat (10) corresponds directly or indirectly, in particular via at least one sealing
element, in a sealing manner, in particular in a watertight manner, with the drainage
channel (25) of an adjacent slat (20).
7. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that at least one of the beams (1, 2) has a rain gutter (20), in particular in that the rain gutter is arranged laterally next to the beam (1, 2) and/or running parallel
to the beam (1, 2).
8. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the slats (10, 20, 30) are inclined with respect to their longitudinal extension
(55) relative to the horizontal, in particular in that the slats (10, 20, 30) are each inclined downwards in the direction of the beam (1;
2) having a rain gutter.
9. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the roof (1) has at least one in particularvertical post (5, 6, 7) which supports
at least one of the beams (1, 2).
10. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the roof (1) has at least one in particularvertical post (5, 6, 7) which supports
at least one of the beams (1, 2), wherein the post (5, 6, 7) has a down pipe for draining
off water, in particular water from the beam (1, 2) supported by the post (5, 6, 7),
in particular in that the post (5, 6, 7) is formed by a hollow profile.
11. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that the roof (1) has a frame formed by a plurality of beams (1, 2, 3, 4), in particular
in that the frame is supported by a plurality of posts (5, 6, 7) arranged in particular at
the corners of the frame.
12. Roof according to any of the preceding claims, characterised in that at least one of the beams (1, 2) has a rain gutter and the roof (1) has at least
one in particularvertical post (5, 6, 7) supporting the beam (1, 2), wherein a drainage
bend is arranged which leads from the rain gutter to the post (5, 6, 7), in particularto
a down pipe arranged in the post (5, 6, 7).
13. Method for controlling a roof (1) with at least two beams (1, 2), on which a plurality
of slats (10, 20, 30) are mounted so as to be each pivotable about an axis of rotation,
wherein the axes of rotation of the slats (10, 20, 30) extend from one beam (1; 2)
to the other beam (2; 1), wherein the slats (10, 20, 30) can be pivoted by means of
a drive from a closed position, in which the slats (10, 20, 30) form a closed roof
surface, into any particular open position, so that a portion (11, 21, 31) of the
slats is pivoted downwards out of the closed position and an another portion (12,
22, 32) of the slats is pivoted upwards out of the closed position, wherein, when
pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction of rotation of the open position,
the portion (11, 21, 31) of the slats (10, 20, 30) pivoting downwards out of the closed
position of the slats (10, 20, 30) has a drainage channel (15, 25, 35), characterised in that before the slats (10, 20, 30) are pivoted into an open position and/or after precipitation
has been detected the drive automatically pivots the slats (10, 20, 30) at least once,
in particular several times, about an acute angle, in particular of up to 15° or up
to 30° or up to 45°, from the closed position in the direction of rotation of the
open position into a drainage position, and after each pivoting of the slats (10,
20, 30) into the drainage position pivots back in the direction of rotation of the
closed position, in particular pivots back fully into the closed position, in particular
after the slats (10, 20, 30) have been held in the drainage position for one or more
seconds.
14. Method for controlling a roof (1) according to claim 13, characterised in that the end of a precipitation phase is detected by means of a rain sensor and a single
or multiple pivoting of the slats (10, 20, 30) is triggered out of the closed position
into the drainage position and back to the closed position.
15. Method for controlling a roof (1) according to claim 13 or 14, characterised in that the beginning of a precipitation phase is detected by means of a rain sensor and
the slats (10, 20, 30) are pivoted from an open position into the closed position.
1. Toit (1) avec au moins deux supports (1, 2) au niveau desquels plusieurs lamelles
(10, 20, 30) sont respectivement montées pivotantes autour d'un axe de rotation, dans
lequel les axes de rotation des lamelles (10, 20, 30) s'étendent d'un support (1 ;
2) à l'autre support (2 ; 1), dans lequel les lamelles (10, 20, 30) peuvent pivoter
au moyen d'un entraînement à partir d'une position fermée, au sein de laquelle les
lamelles (10, 20, 30) forment une surface de toit fermée, jusqu'à une position ouverte
en particulier quelconque, de sorte qu'une partie (11, 21, 31) des lamelles est pivotée
vers le bas à partir de la position fermée et une autre partie (12, 22, 32) des lamelles
est pivotée vers le haut à partir de la position fermée, dans lequel la partie (11,
21, 31) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le bas lors du pivotement des
lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation de la position fermée des lamelles
(10, 20, 30) vers la position ouverte présente un canal d'écoulement (15, 25, 35),
caractérisé en ce que l'entraînement est conçu et/ou est commandé au moyen d'une unité de commande de telle
manière que, avant un pivotement des lamelles (10, 20, 30) jusqu'à une position ouverte
et/ou après une détection d'une précipitation, l'entraînement pivote les lamelles
(10, 20, 30) dans une position d'égouttage, de la position fermée dans le sens de
rotation vers la position ouverte, de manière automatique au moins une fois, en particulier
plusieurs fois, à raison d'un angle aigu, en particulier pouvant aller jusqu'à 15°
ou pouvant aller jusqu'à 30° ou pouvant aller jusqu'à 45° et, après chaque pivotement
des lamelles (10, 20, 30) dans la position d'égouttage, les fait revenir vers la position
fermée par pivotement à nouveau dans le sens de rotation, en particulier complètement
jusqu'à la position fermée.
2. Toit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le toit (1) présente au moins un capteur de pluie, en particulier en ce que le capteur de pluie est réalisé sous la forme d'un contact alimenté en permanence
ou présente un contact alimenté en permanence.
3. Toit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le toit (1) présente une unité de commande, en particulier programmable, au moyen
de laquelle l'entraînement est commandé.
4. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le haut lors
du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position
ouverte à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) présente une lèvre.
5. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le haut lors
du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position
ouverte respectivement à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) présente
une lèvre, dans lequel la lèvre d'une première lamelle (10) et le canal d'écoulement
(25), tourné vers la lèvre, d'une lamelle (20) adjacente viennent en prise l'un dans
l'autre au moins dans la position fermée des lamelles (10, 20, 30).
6. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que respectivement une partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) pivotée vers le
haut à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) lors du pivotement des
lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position ouverte présente une
lèvre, dans lequel la lèvre d'une première lamelle (10) correspond, de manière directement
ou indirectement étanche, en particulier de manière étanche à l'eau, en particulier
par l'intermédiaire d'au moins un élément d'étanchéité, au canal d'écoulement (25)
d'une lamelle (20) adjacente.
7. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un des supports (1, 2) présente une gouttière (20), en particulier en ce que la gouttière est agencée de manière à s'étendre latéralement à côté du support (1,
2) et/ou parallèlement au support (1, 2).
8. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles (10, 20, 30) sont inclinées par rapport à l'horizontale quant à leur
extension longitudinale (55), en particulier en ce que les lamelles (10, 20, 30) sont inclinées vers le bas respectivement en direction
du support (1 ; 2) présentant une gouttière.
9. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le toit (1) présente au moins un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, qui
supporte au moins un des supports (1, 2).
10. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le toit (1) présente au moins un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, qui
supporte au moins un des supports (1, 2), dans lequel le montant (5, 6, 7) présente
un tuyau de descente permettant d'évacuer de l'eau, en particulier de l'eau issue
du support (1, 2) supporté par le montant (5, 6, 7), en particulier en ce que le montant (5, 6, 7) est formé d'un profilé creux.
11. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le toit (1) présente un cadre formé de plusieurs supports (1, 2, 3, 4), en particulieren
ce que le cadre est porté par plusieurs montants (5, 6, 7) agencés en particulier
au niveau des angles du cadre.
12. Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un des supports (1, 2) présente unegouttière et le toit (1) présente au moins
un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, supportant le support (1, 2), dans
lequel un coude d'écoulement menant de la gouttière jusqu'au montant(5, 6, 7), en
particulier jusqu'à un tuyau de descente agencé dans le montant (5, 6, 7).
13. Procédé de commande d'un toit (1) avec au moins deux supports (1, 2) au niveau desquels
plusieurs lamelles (10, 20, 30) sont respectivement montées pivotantes autour d'un
axe de rotation, dans lequel les axes de rotation des lamelles (10, 20, 30) s'étendent
d'un support (1 ; 2) à l'autre support (2 ; 1), dans lequel les lamelles (10, 20,
30) peuvent pivoter au moyen d'un entraînement à partird'une position fermée, au sein
de laquelle les lamelles (10, 20, 30) forment une surface de toit fermée, jusqu'à
une position ouverte en particulier quelconque, de sorte qu'une partie (11, 21, 31)
des lamelles est pivotée vers le bas à partir de la position fermée et une autre partie
(12, 22, 32) des lamelles est pivotée vers le haut à partir de la position fermée,
dans lequel la partie (11, 21, 31) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers
le bas lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers
la position ouverte respectivement à partir de la position fermée des lamelles (10,
20, 30) présente un canal d'écoulement (15, 25, 35), caractérisé en ce que, avant un pivotement des lamelles (10, 20, 30) jusqu'à une position ouverte et/ou
après une détection d'une précipitation, l'entraînement pivote les lamelles (10, 20,
30) dans une position d'égouttage, de la position fermée dans le sens de rotation
jusqu'à la position ouverte, de manière automatique au moins une fois, en particulier
plusieurs fois, à raison d'un angle aigu, en particulier pouvant aller jusqu'à 15°
ou pouvant aller jusqu'à 30° ou pouvant aller jusqu'à 45° et, après chaque pivotement
des lamelles (10, 20, 30) dans la position d'égouttage, les fait revenir vers la position
fermée par pivotement à nouveau dans le sens de rotation, en particulier complètement
jusqu'à la position fermée, en particulier après que les lamelles (10, 20, 30) ont
été maintenues dans la position d'égouttage pendant une ou plusieurs seconde(s).
14. Procédé de commande d'un toit (1) selon la revendication 13, caractérisé en ce que la fin d'une phase de précipitation est détectée au moyen d'un capteur de pluie et
un pivotement unique ou multiple des lamelles (10, 20, 30) à partir de la position
fermée jusqu'à la position d'égouttage et retour à la position fermée est déclenché.
15. Procédé de commande d'un toit (1) selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que le début d'une phase de précipitation est détecté au moyen d'un capteur de pluie
et les lamelles (10, 20, 30) sont pivotées à partir d'une position ouverte jusqu'à
la position fermée.
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