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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 2.0.12 (4th of August) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3663480</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20210922</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>18000941.7</B210><B220><date>20181206</date></B220><B240><B241><date>20201207</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20210922</date><bnum>202138</bnum></B405><B430><date>20200610</date><bnum>202024</bnum></B430><B450><date>20210922</date><bnum>202138</bnum></B450><B452EP><date>20210506</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04F  10/10        20060101AFI20210420BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>E04F  10/10        20130101 FI20190509BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>LAMELLENDACH MIT TROPFSCHUTZ</B542><B541>en</B541><B542>SLATTED ROOF WITH DROP PROTECTION</B542><B541>fr</B541><B542>TOIT À LAMELLES POURVU DE PARE-GOUTTES</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 3 196 379</text></B561><B561><text>DE-A1-102016 117 772</text></B561><B561><text>DE-U1- 9 110 964</text></B561><B561><text>US-A1- 2018 100 310</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>STAWSKI, Karl-Heinz</snm><adr><str>Merkenicher Hauptstraße 75</str><city>50769 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Weinor GmbH &amp; Co. KG</snm><iid>101063289</iid><irf>WEI181020EP</irf><adr><str>Mathias-Brüggen-Strasse 110</str><city>50829 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Patentanwaltskanzlei Methling</snm><iid>101411342</iid><adr><str>Kaninenberghöhe 50</str><city>45136 Essen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartige Überdachungen sind bekannt <patcit id="pcit0001" dnum="DE9110964U1"><text>DE 91 10 964 U1</text></patcit> zeigt eine Überdachung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Nachteilig bei bekannten Überdachungen ist es, dass bei einem Öffnen der Überdachung insbesondere nach einem Niederschlag der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz infolge eines Verschwenkens der Lamellen auf den Raum unter der Überdachung tropft und somit den Raum verunreinigt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Überdachung. Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile von bekannten Überdachungen zu überwinden und eine Überdachung derart weiterzubilden, dass eine Verunreinigung des Raums unter der Überdachung infolge eines Öffnens der<!-- EPO <DP n="2"> --> Überdachung insbesondere nach einem Niederschlag vermieden wird. Das Öffnen der Überdachung bzw. der Lamellen wird synonym zum Verschwenken der Lamellen in eine Öffnungsstellung verstanden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Überdachung gemäß Anspruch 1 und durch ein Verfahren gemäß Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.</p>
<p id="p0005" num="0005">Besonders vorteilhaft bei der Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist, ist es, dass der Antrieb derart ausgebildet ist und/oder mittels einer Steuereinheit derart angesteuert wird, dass vor einem Verschwenken der Lamellen in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Dadurch fließt der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz in die Ablaufrinnen der jeweiligen Lamellen ab, um von dort aus über die jeweiligen Seitenkanten der Lamellen zur Seite abzufließen. Dabei kann das Abfließen des Wassers aus der Ablaufrinne beispielweise mittels einer Neigung der Ablaufrinne gegenüber der Horizontalen und/oder aufgrund der Neigung der<!-- EPO <DP n="3"> --> Lamellen selbst gegenüber der Horizontalen gewährleistet werden. Somit wird verhindert, dass bei einem Öffnen der Lamellen der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung gelangt. Ferner kann dadurch die Verweildauer von Niederschlag und/oder Schmutz auf den Lamellen minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen der Lamellen wie beispielsweise Rost und/oder eine dauerhafte Verfärbung und/oder eine Durchbiegung der Lamellen, insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.</p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäß ist der Antrieb derart ausgebildet und/oder wird mittels einer Steuereinheit derart angesteuert, dass vor einem Verschwenken der Lamellen in die Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45° von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt. Dieser Vorgang wird Abtropfen genannt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Das erfindungsgemäße Abtropfen kann vor jedem Öffnen der Überdachung erfolgen. Alternativ oder kumulativ findet das Abtropfen nach dem Ende eines Niederschlags statt. Beispielsweise kann anhand des mittels des Antriebes aufzubringenden Drehmoments und/oder des Gewichtes der Lamellen ermittelt werden, ob ein Niederschlag vorgelegen hat und somit das Abtropfen zu erfolgen hat.</p>
<p id="p0009" num="0009">Insbesondere kann ein Niederschlag mittels eines Regensensors detektiert werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Insbesondere kann das Abtropfen nach einem Niederschlag und/oder unmittelbar vor dem Öffnen erfolgen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Insbesondere kann der Antrieb einen Abtropfmechanismus aufweisen. Ein solcher Abtropfmechanismus kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass der Antrieb ein schneckenartiges Getriebe aufweist, wobei die Schneckengänge zum Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung derart ausgebildet sind, dass die Lamellen zumindest einmal insbesondere nach jedem Verschwenken in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Dabei bilden die Lamellen in der Schließstellung eine geschlossene Dachfläche. Mit der Öffnungsstellung der Lamellen ist eine Verschwenkposition der Lamellen abweichend von der Schließstellung gemeint, insbesondere wobei die maximal freie Dachfläche entsteht. Insbesondere können die Lamellen in der Öffnungsstellung um 90° gegenüber der Schließstellung verschwenkt sein. Insbesondere können die Lamellen in der Öffnungsstellung um 90° gegenüber der Horizontalen ausgerichtet sein. Insbesondere können die Lamellen jedoch in beliebigen Zwischenpositionen zwischen der Schließstellung und der Öffnungsstellung festlegbar sein, insbesondere mittels eines Stoppens des Öffnungsvorgangs und/oder des Schließvorgangs. Insbesondere können die Lamellen in eine beliebige Öffnungsstellung verschwenkt werden, in der die Lamellen um einen Winkel von 1° bis 175°, insbesondere um 45° oder 60° oder 75° oder 90° oder 105° oder 120° oder 135° oder 140° oder 150° oder 165° oder 175°, gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Mit der Abtropfstellung ist eine Verschwenkposition der Lamellen bei einem geringen Verschwenkwinkel gegenüber der Schließstellung von bis zu 45°, insbesondere 3° oder 5° oder 10° oder 15° oder 20° oder 30° oder 35° oder 40°, sodass auf der Lamelle anhaftender Niederschlag und/oder Schmutz in die Ablaufrinne der Lamelle abfließt, ohne zwischen den Lamellen herunter zu tropfen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung wird jeweils ein Teil der Lamellen nach unten verschwenkt, wobei dieser Teil die Ablaufrinne aufweist, in die beim Abtropfen der auf der Lamelle befindliche Niederschlag und/oder Schmutz abfließt.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Jede Lamelle weist eine Breite, eine Höhe und eine Längserstreckung entsprechend den drei Raumdimensionen auf. Dabei verlaufen die Drehachsen der Lamellen mittelbar oder unmittelbar von einem Träger mittelbar oder unmittelbar zum anderen Träger, wobei die tatsächliche Längserstreckung der Lamelle kleiner oder gleich oder größer als der Abstand zwischen den Trägern sein kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Insbesondere kann die Ablaufrinne der Lamelle zumindest teilweise mittels einer insbesondere parallel zur Längserstreckung verlaufenden Längskante der Lamelle ausgebildet sein.</p>
<p id="p0017" num="0017">Insbesondere kann jede Lamelle durch ein Längsprofil, insbesondere Hohlprofil, gebildet sein. Das Längsprofil jeder Lamelle kann einteilig oder mehrteilig, insbesondere aus mehreren formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig verbundenen Längsprofilen, gebildet sein.</p>
<p id="p0018" num="0018">Insbesondere können die Lamellen jeweils einen durchgehenden Querschnitt aufweisen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Insbesondere können die Lamellen jeweils um eine parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufende Drehachse verschwenkbar gelagert sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Insbesondere kann das Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung ruckartig erfolgen, wobei das Verschwenken in die Abtropfstellung der Lamellen schneller erfolgt als bei dem Verschwenken der Lamellen in die Öffnungsstellung.</p>
<p id="p0021" num="0021">Insbesondere kann der Antrieb die Lamellen zumindest eine Sekunde, insbesondere mehrere Sekunden, in der Abtropfstellung halten, bevor die Lamellen wieder zurück verschwenkt werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Insbesondere kann ein Niederschlag mittels eines Regensensors detektiert werden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Insbesondere kann die Überdachung selbst eine Steuereinheit aufweisen und/oder von einer externen Steuereinheit angesteuert werden. Hierzu kann die Steuereinheit mit der Überdachung mittels eines Kabels und/oder kabellos, insbesondere mittels einer Infrarot-Verbindung und/oder einer Bluetooth-Verbindung und/oder einer Funkverbindung, verbunden sein.</p>
<p id="p0024" num="0024">Insbesondere können die Träger parallel zueinander verlaufen. Insbesondere können die Träger in einem Winkel zueinander verlaufen, wobei die Länge der aufeinanderfolgenden Lamellen korrespondierend zu dem Winkel zwischen den Trägern abnimmt.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die zwei Träger können dabei jeweils an einem Gebäudesturz montiert sein. Alternativ kann einer der Träger an einem Gebäudesturz montiert sein. In dem Fall kann der Träger auf der anderen Seite mittels zumindest eines insbesondere senkrechten Pfostens gestützt werden. Alternativ kann die Überdachung freistehend montiert sein und von mehreren insbesondere senkrechten Pfosten getragen werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Vorzugsweise weist die Überdachung zumindest einen Regensensor auf. Dadurch kann ein Niederschlag und/oder ein Niederschlagsende detektiert werden, sodass dementsprechend das Abtropfen nach dem Niederschlag eingeleitet werden kann. Insbesondere kann das Abtropfen nach jedem Niederschlag erfolgen. Dadurch kann ein Verbleiben von Wasser und/oder Schmutz auf den Lamellen minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen der Lamellen wie beispielsweise Rost und/oder dauerhafte Verfärbung und/oder Durchbiegung, insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.</p>
<p id="p0027" num="0027">Insbesondere kann der Regensensor als permanent bestromter Kontakt ausgebildet sein oder einen permanent bestromten Kontakt aufweisen. Wenn sich auf dem Kontakt Wasser befindet, ändert sich der Widerstand und/oder die Temperatur des Regensensors, sodass ein Anfang eines Niederschlags detektiert werden kann. Das auf dem Regensensor befindliche Wasser wird<!-- EPO <DP n="7"> --> durch eine gewisse mit der Bestromung des Regensensors erzeugte Heizleistung verdampft, sodass der Widerstand und/oder die Temperatur des Regensensors nach Ende eines Niederschlags sich wieder verändert. Auf diese Weise kann sowohl der Beginn als auch das Ende des Niederschlags detektiert werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Bevorzugt weist die Überdachung eine insbesondere programmierbare Steuereinheit auf, mittels welcher der Antrieb gesteuert wird. Durch eine Programmierung der Steuereinheit, kann die Überdachung an die Anforderungen angepasst werden, Insbesondere können dadurch das Abtropfen und/oder die Abtropfstellung und/oder beliebige Öffnungsstellungen nach Bedarf eingestellt werden.</p>
<p id="p0029" num="0029">Vorzugsweise weist der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der Lamellen eine Lippe auf. Beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung wird der Teil der Lamelle, der die Ablaufrinne aufweist, nach unten verschwenkt. Folglich wird ein anderer Teil der Lamelle nach oben verschwenkt. Dieser nach oben ausschwenkende Teil der Lamelle weist Vorzugsweise eine Lippe auf. Insbesondere kann eine derartige Lippe durch eine insbesondere parallel zu der Längserstreckung verlaufenden Längskante der Lamelle gebildet sein und/oder durch eine zusätzliche an das Profil der Lamelle angebrachte Gummilippe ausgebildet sein.</p>
<p id="p0030" num="0030">Bevorzugt weist beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der Lamellen eine Lippe auf, wobei zumindest in der Schließstellung der Lamellen die Lippe einer ersten Lamelle und die der Lippe zugewandte Ablaufrinne einer benachbarten Lamelle ineinandergreifen. Dabei können die Lippe der ersten Lamelle und die Ablaufrinne der benachbarten Lamelle ähnlich wie beim sogenannten Male-Female-Prinzip korrespondieren und zusammen wirken.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Vorzugsweise weist der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach oben ausschwenkende Teil der Lamellen eine Lippe auf, wobei die Lippe einer ersten Lamelle unmittelbar oder mittelbar, insbesondere über zumindest ein Dichtelement, dichtend, insbesondere wasserdicht, mit der Ablaufrinne einer benachbarten Lamelle korrespondiert. Dadurch kann, insbesondere bei einem Überlaufen des Wassers über die Ablaufrinne, zwischen der Lippe der ersten Lamelle und Ablaufrinne der benachbarten Lamelle kein Wasser durchfließen. Es wird somit verhindert, dass bei einem starken Niederschlag in der Schließstellung der Lamellen Wasser und/oder Schmutz zwischen den Lamellen auf den Raum unter der Überdachung gelangt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Insbesondere kann dabei die Lippe der ersten Lamelle einen Wasserablauf zu der Ablaufrinne der benachbarten Lamelle bilden. Dadurch kann die Wasserableitung in die Ablaufrinnen optimiert werden.</p>
<p id="p0033" num="0033">Insbesondere kann dabei zumindest eine der Lamellen, insbesondere jede Lamelle eine Oberseite aufweisen, die derart beschichtet ist, dass das auf der Lamelle gesammelte Wasser leicht abfließt. Hierzu kann eine Beschichtung wasserabweisend und/oder besonders glatt ausgeführt sein. Alternativ oder kumulativ kann die Oberfläche der Oberseite derart bearbeitet und/oder hergestellt sein, insbesondere durch Feilen und/oder Schleifen und/oder Fräsen, dass die Oberfläche besonders glatt ist.</p>
<p id="p0034" num="0034">Vorzugsweise weist zumindest einer der Träger eine Regenrinne auf. Insbesondere kann die Regenrinne seitlich neben dem Träger und/oder parallel zu dem Träger verlaufend angeordnet sein. Dadurch kann das aus den Ablaufrinnen abfließende Wasser in der Regenrinne gesammelt und abgeleitet werden. Insbesondere kann die Regenrinne gegenüber der Horizontalen geneigt sein.</p>
<p id="p0035" num="0035">Bevorzugt sind die Lamellen bezüglich ihrer Längserstreckung gegenüber der Horizontalen geneigt. Insbesondere können die Lamellen jeweils in Richtung zu dem eine Regenrinne aufweisenden Träger nach unten geneigt sein. Dadurch<!-- EPO <DP n="9"> --> kann das aus den Ablaufrinnen abfließende Wasser in der Regenrinne gesammelt und abgeleitet werden. Insbesondere können die Lamellen bezüglich ihrer Längserstreckung um einen spitzen Winkel von bis zu 45°, insbesondere um 5° oder 10° oder 15° oder 20° oder 25° oder 30° oder 35° oder 40°, gegenüber der Horizontalen geneigt sein.</p>
<p id="p0036" num="0036">Bevorzugt weist die Überdachung zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten auf, der zumindest einen der Träger stützt. Dabei kann einer der Träger an einem Gebäudesturz montiert sein, während der andere Träger von dem zumindest einen Pfosten gestützt werden kann. Insbesondere kann jeweils ein Träger von zumindest einem, insbesondere von zwei Pfosten gestützt werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Bevorzugt weist die Überdachung zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten auf, der zumindest einen der Träger stützt, wobei der Pfosten ein Fallrohr zur Ableitung von Wasser, insbesondere von Wasser aus dem von dem Pfosten gestützten Träger, aufweist. Insbesondere kann der Pfosten durch ein Hohlprofil gebildet sein. Insbesondere kann bei einem mittels eines Hohlprofils ausgebildeten Pfosten das Fallrohr in dem Hohlprofil des Pfostens aufgenommen sein.</p>
<p id="p0038" num="0038">Vorzugsweise weist die Überdachung einen aus mehreren Trägern gebildeten Rahmen auf. Insbesondere kann der Rahmen von mehreren, insbesondere vier an den Ecken des Rahmens angeordneten Pfosten getragen werden. Alternativ oder kumulativ kann der Rahmen an einem oder mehreren Gebäudestürzen montiert sein.</p>
<p id="p0039" num="0039">Bevorzugt weist zumindest einer der Träger eine Regenrinne und die Überdachung zumindest einen den Träger stützenden insbesondere senkrechten Pfosten auf, wobei ein Ablaufbogen angeordnet ist, der von der Regenrinne zu dem Pfosten, insbesondere zu einem in dem Pfosten angeordneten Fallrohr, führt. Hierdurch kann das Wasser aus der Regenrinne durch den Ablaufbogen hin zu dem Pfosten abgeleitet werden. Hierdurch wird eine ausreichende Regenwasserabfuhr gewährleistet.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0040" num="0040">Insbesondere können die Regenrinne dabei seitlich neben dem Träger parallel zu dem Träger verlaufend angeordnet sein und der Ablaufbogen durch eine Ausklinkung des Trägers zu dem Pfosten und/oder zu dem Fallrohr geführt sein.</p>
<p id="p0041" num="0041">Insbesondere kann der Träger dabei einen in einer Ausklinkung des Trägers einliegenden insbesondere nach unten herausnehmbaren Einsatz aufweisen, in dem der Ablaufbogen angeordnet ist, insbesondere wobei der Einsatz formschlüssig und/oder kraftschlüssig demontierbar in dem Träger aufgenommen ist.</p>
<p id="p0042" num="0042">Insbesondere kann ein derartiger Einsatz auch einstückig mit dem Ablaufbogen ausgebildet sein. Insbesondere kann dabei der Ablaufbogen eine Beheizungseinrichtung, insbesondere eine elektrische Widerstandsheizung aufweisen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Insbesondere können die Regenrinne dabei durch ein Rinnenprofil gebildet sein und der Ablaufbogen mittels einer in einer Ausnehmung in dem Rinnenprofil einliegenden Buchse an die Regenrinne angeschlossen sein.</p>
<p id="p0044" num="0044">Insbesondere kann dabei das Fallrohr ein Anschlussstück mit einer Buchse aufweisen, insbesondere ein Anschlussstück in Form eines Winkels, wobei der Ablaufbogen in die Buchse des Anschlussstücks des Fallrohrs mündet.</p>
<p id="p0045" num="0045">Insbesondere kann dabei der Ablaufbogen und/oder eine Buchse zum Anschluss des Ablaufbogens an die Regenrinne und/oder eine Buchse zum Anschluss des Ablaufbogens an das Fallrohr und/oder die Regenrinne und/oder das Fallrohr ein insbesondere herausnehmbares Sieb aufweisen.</p>
<p id="p0046" num="0046">Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene<!-- EPO <DP n="11"> --> Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist.</p>
<p id="p0047" num="0047">Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Steuerung einer Überdachung mit zumindest zwei Trägern, an denen mehrere Lamellen jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen von einem Träger zum anderen Träger verlaufen, wobei die Lamellen mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, wobei beim Verschwenken der Lamellen in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen nach unten ausschwenkende Teil der Lamellen eine Ablaufrinne aufweist, ist es, dass vor einem Verschwenken der Lamellen in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt, insbesondere nachdem die Lamellen für eine oder mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden.</p>
<p id="p0048" num="0048">Dadurch fließt der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz in die Ablaufrinnen der jeweiligen Lamellen ab, um von dort aus über die jeweiligen Seitenkanten der Lamellen zur Seite abzufließen. Dabei kann das Abfließen des Wassers aus der Ablaufrinne beispielweise mittels einer Neigung der Ablaufrinne gegenüber der Horizontalen und/oder aufgrund der Neigung der Lamellen selbst gegenüber der Horizontalen gewährleistet werden. Somit wird<!-- EPO <DP n="12"> --> verhindert, dass bei einem Öffnen der Lamellen der auf den Lamellen gesammelte Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung gelangt. Ferner kann dadurch die Verweildauer von Niederschlag und/oder Schmutz auf den Lamellen minimiert werden, sodass das Risiko von Beschädigungen der Lamellen wie beispielsweise Rost und/oder eine dauerhafte Verfärbung und/oder eine Durchbiegung der Lamellen, insbesondere infolge von gefrierendem Wasser auf den Lamellen, minimiert werden kann.</p>
<p id="p0049" num="0049">Insbesondere kann dabei ein Niederschlagsbeginn und/oder ein Niederschlagsende mittels eines Regensensors detektiert werden.</p>
<p id="p0050" num="0050">Vorzugsweise wird die Beendigung einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und es wird ein- oder mehrmaliges Verschwenken der Lamellen aus der Schließstellung in die Abtropfstellung und zurück in die Schließstellung ausgelöst.</p>
<p id="p0051" num="0051">Bevorzugt wird der Beginn einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und die Lamellen werden aus einer Öffnungsstellung in die Schließstellung verschwenkt. Hierdurch kann eine automatische Ansteuerung der Lamellen in Abhängigkeit des Beginns und/oder Endes einer Niederschlagsphase erfolgen.</p>
<p id="p0052" num="0052">Insbesondere kann dabei das Verfahren in Kombination mit den zuvor beschriebenen Vorrichtungsmerkmalen der Überdachung eingesetzt werden.</p>
<p id="p0053" num="0053">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine erfindungsgemäße Überdachung;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>drei Lamellen nach <figref idref="f0001">Figur 1</figref>;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref> in Schließstellung;<!-- EPO <DP n="13"> --></dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer Abtropfstellung;</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer ersten Öffnungsstellung;</dd>
<dt>Figur 6</dt><dd>einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer zweiten Öffnungsstellung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0054" num="0054">Die Figuren sind nicht maßstabsgerecht dargestellt. Identische Bauteile sind mit identischen Bezugszeichen versehen.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die <figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Überdachung 1. Die Überdachung 1 weist vier Träger 1, 2, 3, 4 auf, welche einen Rahmen der Überdachung 1 bilden. An den Trägern 1 und 2 sind mehrere Lamellen 10, 20, 30 verschwenkbar gelagert. Dabei sind die Lamellen 10, 20, 30 bezüglich ihrer Längserstreckung um 15° gegenüber der Horizontalen geneigt.</p>
<p id="p0056" num="0056">Die Lamellen 10, 20, 30 sind dabei um 90° gegenüber der Schließstellung der Lamellen 10, 20, 30 in Richtung der Öffnungsstellung der Lamellen 10, 20, 30 verschwenkt,</p>
<p id="p0057" num="0057">Mittels eines nicht dargestellten Antriebs, welcher mittels einer ebenfalls nicht dargestellten Steuereinheit angesteuert wird, werden die Lamellen 10, 20, 30 vor einem Verschwenken der Lamellen 10, 20, 30 in die Öffnungsstellung automatisch mehrmals, um einen spitzen Winkel von 30° von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung zurück verschwenkt, nachdem die Lamellen 10, 20, 30 mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0058" num="0058">Die Träger 1, 2, 3, 4 werden von drei senkrechten Pfosten 5, 6, 7 und einem weiteren in der Perspektive gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> nicht sichtbaren Pfosten an den Ecken zwischen den Trägern 1, 2, 3, 4 getragen.</p>
<p id="p0059" num="0059">Die <figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt eine perspektivische Ansicht von den drei Lamellen nach <figref idref="f0001">Figur 1</figref>, nämlich eine erste Lamelle 10, eine benachbarte Lamelle 20 und eine weitere Lamelle 30. Die Lamellen 10, 20, 30 weisen jeweils eine Längserstreckung 55 auf.</p>
<p id="p0060" num="0060">Die <figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref> in der Schließstellung, in der die Lamellen 10, 20, 30 eine geschlossene Dachfläche bilden. Die Lamellen 10, 20, 30 sind jeweils als Hohlkammerprofile ausgebildet. Die Lamellen 10, 20, 30 werden auch ihrer Schließstellung heraus in Richtung des Pfeils 50 in der Bildebene im Uhrzeigersinn in Drehrichtung zur Öffnungsstellung verschwenkt. Beim Verschwenken in Drehrichtung zur Öffnungsstellung weisen die Lamellen 10, 20, 30 somit jeweils einen nach unten ausschwenkenden Teil 11, 21, 31 auf, welcher jeweils eine Ablaufrinne 15, 25, 35 aufweist. Ferner weisen die Lamellen 10, 20, 30 dabei jeweils einen nach oben ausschwenkenden Teil 12, 22, 32 auf.</p>
<p id="p0061" num="0061">In der Schließstellung der Lamellen 10, 20, 30 greifen die nach oben ausschwenkenden Teile 12, 22, 32 sowie die nach unten ausschwenkenden Teile 11, 21, 31 ineinander. Die die nach oben ausschwenkenden Teile 12, 22, 32 korrespondieren dichtend mit den Ablaufrinnen 15, 25, 35, sodass in der Schließstellung kein Wasser zwischen der ersten Lamelle 10 und der benachbarten Lamelle 20 sowie zwischen den Lamellen 10 und 30 gelangen kann.</p>
<p id="p0062" num="0062">Die <figref idref="f0004">Figur 4</figref> zeigt einen Querschnitt der Lamellen 10, 20, 30 nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer Abtropfstellung, in der die Lamellen 10, 20, 30 um 30° gegenüber der Schließstellung in Richtung zur Öffnungsstellung gemäß Pfeil 50 verschwenkt sind. Dabei liegen die nach unten ausschwenkenden Teile 11, 21, 31 jeweils geodätisch unterhalb der nach oben ausschwenkenden Teile 12, 22, 32. Dabei<!-- EPO <DP n="15"> --> kann das auf den Lamellen 10, 20, 30 gesammelte Wasser 51 in die Ablaufrinnen 15, 25, 35 der Lamellen 10, 20, 30 ablaufen.</p>
<p id="p0063" num="0063">Da die Lamellen 10, 20, 30 ferner bezüglich ihrer Längserstreckung gegenüber der Horizontalen geneigt sind, läuft das Wasser 51 aus den Ablaufrinnen 15, 25, 35 zur Seite ab, sodass der Raum unter der Überdachung nicht verunreinigt wird.</p>
<p id="p0064" num="0064">Die <figref idref="f0005">Figur 5</figref> zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer ersten Öffnungsstellung, in der die Lamellen 10, 20, 30 um 90° gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.</p>
<p id="p0065" num="0065">Die <figref idref="f0006">Figur 6</figref> zeigt einen Querschnitt der Lamellen nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in einer zweiten Öffnungsstellung, in der die Lamellen 10, 20, 30 um 140° gegenüber der Schließstellung verschwenkt sind.</p>
<p id="p0066" num="0066">Mittels einer derartigen Überdachung 1 wird vermieden, dass bei einem Verschwenken der Lamellen 10, 20, 30 in die Öffnungsstellung nach <figref idref="f0005">Figur 5</figref> oder <figref idref="f0006">6</figref> der auf den Lamellen 10, 20, 30 befindliche Niederschlag und/oder Schmutz auf den Raum unter der Überdachung 1 gelangt und den Raum dadurch verunreinigt. Dies erfolgt dadurch, dass die Lamellen 10, 20, 30 mittels des Antriebs vor einem Verschwenken der Lamellen 10, 20, 30 in die Öffnungsstellung automatisch mehrmals, um einen Winkel von 30° von der Schließstellung nach <figref idref="f0003">Figur 3</figref> in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in die Abtropfstellung nach <figref idref="f0004">Figur 4</figref> verschwenkt werden und nach jedem Verschwenken in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung zurück verschwenkt werden, nachdem die Lamellen 10, 20, 30 mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden. Auf diese Weise fließt der Niederschlag und/oder Schmutz von den Lamellen 10, 20, 30 in die Ablaufrinnen 15, 25, 35 und aufgrund der Neigung der Lamellen 10, 20, 30 gegenüber der Horizontalen zur Seite ab.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Überdachung (1) mit zumindest zwei Trägern (1, 2), an denen mehrere Lamellen (10, 20, 30) jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen (10, 20, 30) von einem Träger (1; 2) zum anderen Träger (2; 1) verlaufen, wobei die Lamellen (10, 20, 30) mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen (10, 20, 30) eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil (11, 21, 31) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil (12, 22, 32) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) heraus nach unten ausschwenkende Teil (11, 21, 31) der Lamellen (10, 20, 30) eine Ablaufrinne (15, 25, 35) aufweist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Antrieb derart ausgebildet ist und/oder mittels einer Steuereinheit derart angesteuert wird, dass vor einem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen (10, 20, 30) automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Überdachung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überdachung (1) zumindest einen Regensensor aufweist, insbesondere dass der<!-- EPO <DP n="17"> --> Regensensor als permanent bestromter Kontakt ausgebildet ist oder einen permanent bestromten Kontakt aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Überdachung nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überdachung (1) eine insbesondere programmierbare Steuereinheit aufweist, mittels welcher der Antrieb gesteuert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende Teil (12, 22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende Teil (12, 22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist, wobei zumindest in der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) die Lippe einer ersten Lamelle (10) und die der Lippe zugewandte Ablaufrinne (25) einer benachbarten Lamelle (20) ineinandergreifen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach oben ausschwenkende Teil (12, 22, 32) der Lamellen (10, 20, 30) eine Lippe aufweist, wobei die Lippe einer ersten Lamelle (10) unmittelbar oder mittelbar, insbesondere über zumindest ein Dichtelement, dichtend, insbesondere wasserdicht, mit der Ablaufrinne (25) einer benachbarten Lamelle (20) korrespondiert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest einer der Träger (1, 2) eine Regenrinne (20) aufweist, insbesondere dass die Regenrinne seitlich neben dem Träger (1, 2) und/oder parallel zu dem Träger (1, 2) verlaufend angeordnet ist.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Lamellen (10, 20, 30) bezüglich ihrer Längserstreckung (55) gegenüber der Horizontalen geneigt sind, insbesondere dass die Lamellen (10, 20, 30) jeweils in Richtung zu dem eine Regenrinne aufweisenden Träger (1; 2) nach unten geneigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überdachung (1) zumindest einen insbesondere. senkrechten Pfosten (5, 6, 7) aufweist, der zumindest einen der Träger (1, 2) stützt,</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überdachung (1) zumindest einen insbesondere senkrechten Pfosten (5, 6, 7) aufweist, der zumindest einen der Träger (1, 2) stützt, wobei der Pfosten (5, 6, 7) ein Fallrohr zur Ableitung von Wasser, insbesondere von Wasser aus dem von dem Pfosten (5, 6, 7) gestützten Träger (1, 2), aufweist, insbesondere dass der Pfosten (5, 6, 7) durch ein Hohlprofil gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überdachung (1) einen aus mehreren Trägern (1, 2, 3, 4) gebildeten Rahmen aufweist, insbesondere dass der Rahmen von mehreren, insbesondere an den Ecken des Rahmens angeordneten Pfosten (5, 6, 7) getragen wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Überdachung nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest einer der Träger (1, 2) eine Regenrinne aufweist und die Überdachung (1) zumindest einen den Träger (1, 2) stützenden insbesondere senkrechten Pfosten (5, 6, 7) aufweist, wobei ein Ablaufbogen angeordnet ist, der von der Regenrinne zu dem Pfosten (5, 6, 7), insbesondere zu einem in dem Pfosten (5, 6, 7) angeordneten Fallrohr, führt.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) mit zumindest zwei Trägern (1, 2), an denen mehrere Lamellen (10, 20, 30) jeweils um eine Drehachse verschwenkbar gelagert sind, wobei die Drehachsen der Lamellen (10, 20, 30) von einem Träger (1; 2) zum anderen Träger (2; 1) verlaufen, wobei die Lamellen (10, 20, 30) mittels eines Antriebs von einer Schließstellung, in der die Lamellen (10, 20, 30) eine geschlossene Dachfläche bilden, in eine insbesondere beliebige Öffnungsstellung verschwenkbar sind, sodass ein Teil (11, 21, 31) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach unten verschwenkt wird und an anderer Teil (12, 22, 32) der Lamellen aus der Schließstellung heraus nach oben verschwenkt wird, wobei der beim Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in Drehrichtung zur Öffnungsstellung jeweils ein aus der Schließstellung der Lamellen (10, 20, 30) nach unten ausschwenkende Teil (11, 21, 31) der Lamellen (10, 20, 30) eine Ablaufrinne (15, 25, 35) aufweist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> vor einem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in eine Öffnungsstellung und/oder nach einer Detektion eines Niederschlags der Antrieb die Lamellen (10, 20, 30) automatisch zumindest einmal, insbesondere mehrmals, um einen spitzen Winkel, insbesondere von bis zu 15° oder bis zu 30° oder bis zu 45°, von der Schließstellung in Drehrichtung zur Öffnungsstellung in eine Abtropfstellung verschwenkt und nach jedem Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) in die Abtropfstellung, wieder in Drehrichtung zur Schließstellung, insbesondere vollständig in die Schließstellung, zurück verschwenkt, insbesondere nachdem die Lamellen (10, 20, 30) für eine oder mehrere Sekunden in der Abtropfstellung gehalten wurden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) nach Anspruch 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Beendigung einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und ein ein- oder mehrmaliges Verschwenken der Lamellen (10, 20, 30) aus der Schließstellung in die Abtropfstellung und zurück in die Schließstellung ausgelöst wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren zur Steuerung einer Überdachung (1) nach Anspruch 13 oder 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Beginn einer Niederschlagsphase mittels eines Regensensors detektiert und die Lamellen (10, 20, 30) aus einer Öffnungsstellung in die Schließstellung verschwenkt werden.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Roof (1)with at least two beams (1, 2), on which a plurality of slats (10, 20, 30) are mounted so as to each be pivotable about an axis of rotation, wherein the axes of rotation of the slats (10, 20, 30) extend from one beam (1; 2) to the other beam (2; 1), wherein the slats (10, 20, 30) can be pivoted by means of a drive from a closed position, in which the slats (10, 20, 30) form a closed roof surface, into any particular open position, so that a portion (11, 21, 31) of the slats is pivoted downwards out of the closed position and another portion (12, 22, 32) of the slats is pivoted upwards out of the closed position, wherein, when pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction of rotation of the open position, the portion (11, 21, 31) of the slats (10, 20, 30) pivoting downwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30) has a drainage channel (15, 25, 35), <b>characterised in that</b> the drive is designed in such away and/or is controlled by meansof a control unit in such a way that before the slats (10, 20, 30) are pivoted into an open position and/or after precipitation has been detected, the drive automatically pivots the slats (10, 20, 30) at least once, in particular several times, about an acute angle, in particular of up to 15° or up to 30° or up to 45°, from the closed position in the direction of rotation of the open position into a drainage position, and after each pivoting of the slats (10, 20, 30) into the drainage position pivots back in the direction of rotation of the closed position, in particular pivots back fully into the closed position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Roof according to claim 1, <b>characterised in that</b> the roof (1) hasat least one rain sensor, in particular <b>in that</b> the rain sensor is configured as a permanently energised contact or has a permanently energised contact.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Roof according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the roof (1) has a control unit, which is programmable in particular, by means of which the drive is controlled.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30), when the slats (10, 20, 30) are pivoted in the direction of rotation of the opening position, has a lip.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30), when the slats (10, 20, 30) are pivoted in the direction of rotation of the open position, has a lip, wherein at least in the closed position of the slats (10, 20, 30) the lip of a first slat (10) and the drainagechannel (25) of an adjacent slat (20) facing the lip interlock with one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> when pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction of rotation of the opening position a portion (12, 22, 32) of the slats (10, 20, 30) pivoting upwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30) has a lip, wherein the lip of a first slat (10) corresponds directly or indirectly, in particular via at least one sealing element, in a sealing manner, in particular in a watertight manner, with the drainage channel (25) of an adjacent slat (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> at least one of the beams (1, 2) has a rain gutter (20), in particular <b>in that</b> the rain gutter is arranged laterally next to the beam (1, 2) and/or running parallel to the beam (1, 2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the slats (10, 20, 30) are inclined with respect to their longitudinal extension (55) relative to the horizontal, in particular <b>in that</b> the slats (10, 20, 30) are each inclined downwards in the direction of the beam (1; 2) having a rain gutter.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the roof (1) has at least one in particularvertical post (5, 6, 7) which supports at least one of the beams (1, 2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the roof (1) has at least one in particularvertical post (5, 6, 7) which supports at least one of the beams (1, 2), wherein the post (5, 6, 7) has a down pipe for draining off water, in particular water from the beam (1, 2) supported by the post (5, 6, 7), in particular <b>in that</b> the post (5, 6, 7) is formed by a hollow profile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the roof (1) has a frame formed by a plurality of beams (1, 2, 3, 4), in particular <b>in that</b> the frame is supported by a plurality of posts (5, 6, 7) arranged in particular at the corners of the frame.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Roof according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> at least one of the beams (1, 2) has a rain gutter and the roof (1) has at least one in particularvertical post (5, 6, 7) supporting the beam (1, 2), wherein a drainage bend is arranged which leads from the rain gutter to the post (5, 6, 7), in particularto a down pipe arranged in the post (5, 6, 7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Method for controlling a roof (1) with at least two beams (1, 2), on which a plurality of slats (10, 20, 30) are mounted so as to be each pivotable about an axis of rotation, wherein the axes of rotation of the slats (10, 20, 30) extend from one beam (1; 2) to the other beam (2; 1), wherein the slats (10, 20, 30) can be pivoted by means of a drive from a closed position, in which the slats (10, 20, 30) form a closed roof surface, into any particular open position, so that a portion (11, 21, 31) of the slats is pivoted downwards out of the closed position and an another portion (12, 22, 32) of the slats is pivoted upwards out of the closed position, wherein, when pivoting the slats (10, 20, 30) in the direction of rotation of the open position,<!-- EPO <DP n="23"> --> the portion (11, 21, 31) of the slats (10, 20, 30) pivoting downwards out of the closed position of the slats (10, 20, 30) has a drainage channel (15, 25, 35), <b>characterised in that</b> before the slats (10, 20, 30) are pivoted into an open position and/or after precipitation has been detected the drive automatically pivots the slats (10, 20, 30) at least once, in particular several times, about an acute angle, in particular of up to 15° or up to 30° or up to 45°, from the closed position in the direction of rotation of the open position into a drainage position, and after each pivoting of the slats (10, 20, 30) into the drainage position pivots back in the direction of rotation of the closed position, in particular pivots back fully into the closed position, in particular after the slats (10, 20, 30) have been held in the drainage position for one or more seconds.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Method for controlling a roof (1) according to claim 13, <b>characterised in that</b> the end of a precipitation phase is detected by means of a rain sensor and a single or multiple pivoting of the slats (10, 20, 30) is triggered out of the closed position into the drainage position and back to the closed position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Method for controlling a roof (1) according to claim 13 or 14, <b>characterised in that</b> the beginning of a precipitation phase is detected by means of a rain sensor and the slats (10, 20, 30) are pivoted from an open position into the closed position.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="24"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Toit (1) avec au moins deux supports (1, 2) au niveau desquels plusieurs lamelles (10, 20, 30) sont respectivement montées pivotantes autour d'un axe de rotation, dans lequel les axes de rotation des lamelles (10, 20, 30) s'étendent d'un support (1 ; 2) à l'autre support (2 ; 1), dans lequel les lamelles (10, 20, 30) peuvent pivoter au moyen d'un entraînement à partir d'une position fermée, au sein de laquelle les lamelles (10, 20, 30) forment une surface de toit fermée, jusqu'à une position ouverte en particulier quelconque, de sorte qu'une partie (11, 21, 31) des lamelles est pivotée vers le bas à partir de la position fermée et une autre partie (12, 22, 32) des lamelles est pivotée vers le haut à partir de la position fermée, dans lequel la partie (11, 21, 31) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le bas lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) vers la position ouverte présente un canal d'écoulement (15, 25, 35), <b>caractérisé en ce que</b> l'entraînement est conçu et/ou est commandé au moyen d'une unité de commande de telle manière que, avant un pivotement des lamelles (10, 20, 30) jusqu'à une position ouverte et/ou après une détection d'une précipitation, l'entraînement pivote les lamelles (10, 20, 30) dans une position d'égouttage, de la position fermée dans le sens de rotation vers la position ouverte, de manière automatique au moins une fois, en particulier plusieurs fois, à raison d'un angle aigu, en particulier pouvant aller jusqu'à 15° ou pouvant aller jusqu'à 30° ou pouvant aller jusqu'à 45° et, après chaque pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans la position d'égouttage, les fait revenir vers la position fermée par pivotement à nouveau dans le sens de rotation, en particulier complètement jusqu'à la position fermée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Toit selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le toit (1) présente au moins un capteur de pluie, en particulier <b>en ce que</b> le capteur de pluie est réalisé sous la forme d'un contact alimenté en permanence ou présente un contact alimenté en permanence.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Toit selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> le toit (1) présente une unité de commande, en particulier programmable, au moyen de laquelle l'entraînement est commandé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le haut lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position ouverte à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) présente une lèvre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le haut lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position ouverte respectivement à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) présente une lèvre, dans lequel la lèvre d'une première lamelle (10) et le canal d'écoulement (25), tourné vers la lèvre, d'une lamelle (20) adjacente viennent en prise l'un dans l'autre au moins dans la position fermée des lamelles (10, 20, 30).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> respectivement une partie (12, 22, 32) des lamelles (10, 20, 30) pivotée vers le haut à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position ouverte présente une lèvre, dans lequel la lèvre d'une première lamelle (10) correspond, de manière directement ou indirectement étanche, en particulier de manière étanche à l'eau, en particulier par l'intermédiaire d'au moins un élément d'étanchéité, au canal d'écoulement (25) d'une lamelle (20) adjacente.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un des supports (1, 2) présente une<!-- EPO <DP n="26"> --> gouttière (20), en particulier <b>en ce que</b> la gouttière est agencée de manière à s'étendre latéralement à côté du support (1, 2) et/ou parallèlement au support (1, 2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les lamelles (10, 20, 30) sont inclinées par rapport à l'horizontale quant à leur extension longitudinale (55), en particulier <b>en ce que</b> les lamelles (10, 20, 30) sont inclinées vers le bas respectivement en direction du support (1 ; 2) présentant une gouttière.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le toit (1) présente au moins un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, qui supporte au moins un des supports (1, 2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le toit (1) présente au moins un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, qui supporte au moins un des supports (1, 2), dans lequel le montant (5, 6, 7) présente un tuyau de descente permettant d'évacuer de l'eau, en particulier de l'eau issue du support (1, 2) supporté par le montant (5, 6, 7), en particulier <b>en ce que</b> le montant (5, 6, 7) est formé d'un profilé creux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le toit (1) présente un cadre formé de plusieurs supports (1, 2, 3, 4), en particulieren ce que le cadre est porté par plusieurs montants (5, 6, 7) agencés en particulier au niveau des angles du cadre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Toit selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un des supports (1, 2) présente unegouttière et le toit (1) présente au moins un montant (5, 6, 7), en particulier vertical, supportant le support (1, 2), dans lequel un coude d'écoulement menant de<!-- EPO <DP n="27"> --> la gouttière jusqu'au montant(5, 6, 7), en particulier jusqu'à un tuyau de descente agencé dans le montant (5, 6, 7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé de commande d'un toit (1) avec au moins deux supports (1, 2) au niveau desquels plusieurs lamelles (10, 20, 30) sont respectivement montées pivotantes autour d'un axe de rotation, dans lequel les axes de rotation des lamelles (10, 20, 30) s'étendent d'un support (1 ; 2) à l'autre support (2 ; 1), dans lequel les lamelles (10, 20, 30) peuvent pivoter au moyen d'un entraînement à partird'une position fermée, au sein de laquelle les lamelles (10, 20, 30) forment une surface de toit fermée, jusqu'à une position ouverte en particulier quelconque, de sorte qu'une partie (11, 21, 31) des lamelles est pivotée vers le bas à partir de la position fermée et une autre partie (12, 22, 32) des lamelles est pivotée vers le haut à partir de la position fermée, dans lequel la partie (11, 21, 31) des lamelles (10, 20, 30) qui est pivotée vers le bas lors du pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans le sens de rotation vers la position ouverte respectivement à partir de la position fermée des lamelles (10, 20, 30) présente un canal d'écoulement (15, 25, 35), <b>caractérisé en ce que</b>, avant un pivotement des lamelles (10, 20, 30) jusqu'à une position ouverte et/ou après une détection d'une précipitation, l'entraînement pivote les lamelles (10, 20, 30) dans une position d'égouttage, de la position fermée dans le sens de rotation jusqu'à la position ouverte, de manière automatique au moins une fois, en particulier plusieurs fois, à raison d'un angle aigu, en particulier pouvant aller jusqu'à 15° ou pouvant aller jusqu'à 30° ou pouvant aller jusqu'à 45° et, après chaque pivotement des lamelles (10, 20, 30) dans la position d'égouttage, les fait revenir vers la position fermée par pivotement à nouveau dans le sens de rotation, en particulier complètement jusqu'à la position fermée, en particulier après que les lamelles (10, 20, 30) ont été maintenues dans la position d'égouttage pendant une ou plusieurs seconde(s).<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé de commande d'un toit (1) selon la revendication 13, <b>caractérisé en ce que</b> la fin d'une phase de précipitation est détectée au moyen d'un capteur de pluie et un pivotement unique ou multiple des lamelles (10, 20, 30) à partir de la position fermée jusqu'à la position d'égouttage et retour à la position fermée est déclenché.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé de commande d'un toit (1) selon la revendication 13 ou 14, <b>caractérisé en ce que</b> le début d'une phase de précipitation est détecté au moyen d'un capteur de pluie et les lamelles (10, 20, 30) sont pivotées à partir d'une position ouverte jusqu'à la position fermée.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="214" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="146" he="218" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="101" he="225" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="111" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="33"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="126" he="167" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="34"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="110" he="213" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE9110964U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>9110964</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
