[0001] Die Erfindung betrifft einen Schüttgut-Container mit einer verschweißten Stahlrahmenkonstruktion
aus oberen und unteren Längsträgern, oberen und unteren Querträgern und Eckträgern
mit oberen Eckbeschlägen sowie mit einem Containerboden, Seitenwänden und Stirnwänden,
wobei am Containerboden parallel zueinander und zu den Stirnwänden verlaufende Gabeltunnel
zum Einschieben von Gabelarmen einer Entleervorrichtung angeschweißt sind.
[0002] Schüttgüter werden in Schüttgut-Containern, beispielsweise in 22,5ft-Containern und
paarweise auf 45ft-Containertragwagen, im Eisenbahngüterverkehr transportiert. Schüttgüter,
die Ausgangsstoffe für die Stahlerzeugung sind, nämlich Koks, Kohle und Eisenerze,
werden, wenn sie aus Übersee angeliefert werden, mit Schüttgut-Containern im Eisenbahngüterverkehr
von einem der großen Umschlaghäfen zu den Stahlwerken transportiert. Üblicherweise
fahren die Containertragwagen mit den entleerten und leeren Schüttgut-Containern zu
den Umschlaghäfen zurück, um erneut die betreffenden Schüttgüter zum Stahlwerk zu
transportieren. Jede Leerfahrt verursacht Kosten und ist daher unwirtschaftlich. Nachdem
Schüttgut-Container zum Transport anderer Güter nicht eingesetzt werden können, wurden
bislang diese Leerfahrten in Kauf genommen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Schüttgut-Containern den Transport
anderer Güter zu ermöglichen, insbesondere um die erwähnten Leerfahrten zu vermeiden.
[0004] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass der Schüttgut-Container
derart ausgestaltet ist, dass in seinem Inneren ein ISO-Container vor Verrutschen
gesichert transportierbar ist.
[0005] ISO-Container sind genormte Seefracht-Container, die den Transport unterschiedlicher
Güter ermöglichen und auf einfache Weise verladen, befördert, gelagert und entladen
werden können. Die Erfindung eröffnet daher die Möglichkeit, am Entladeort der Schüttgüter,
beispielsweise einem Stahlwerk, hergestellte Güter, wie beispielsweise Coils oder
andere aus Stahl bestehende Halbfabrikate, in ISO-Containern zu verladen und die beladenen
ISO-Container innerhalb der ansonsten leeren Schüttgut-Container zum Umschlaghafen
zu transportieren. Die üblichen Leerfahrten von Schüttgut-Containern können somit
entfallen.
[0006] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Schüttgut-Containers sind in dessen inneren
Eckbereichen Stützprofile eingeschweißt, die an die Außenabmessungen eines ISO-Containers
angepasst sind.
[0007] Die Stützprofile sind bevorzugt derart ausgeführt, dass sie je ein Winkelprofil mit
zwei Profilteilen aufweisen, welche bei eingesetztem ISO-Container dessen Eckbereiche
umfassen. Der Schüttgut-Container ist daher mit relativ einfachen und zweckmäßigen
Maßnahmen, die das Ladevolumen des Schüttgut-Containers so gut wie nicht beeinträchtigen,
an einen ISO-Container angepasst, sodass dieser gut gesichert transportierbar ist.
[0008] Als zusätzliche, den eingesetzten ISO-Container sichernde Maßnahme ist bevorzugt
vorgesehen, dass die oberen Längskantenbereiche der Seitenwände als Kantenprofile
gestaltet sind, welche jeweils einen oberen, entlang der Längskante verlaufenden Profilteil
und zum Inneren des Containers einen senkrecht verlaufenden Profilteil aufweisen,
wobei der gegenseitige Abstand der an den einander gegenüberliegenden Kantenprofilen
vorgesehenen, senkrecht verlaufenden Profilteile an die Breite des ISO-Containers
angepasst ist.
[0009] Für ein sicheres Aufsitzen des ISO-Containers am Boden des Schüttgut-Containers wird
durch verschiedene, bevorzugte Maßnahmen gesorgt. Bei einer dieser bevorzugten Maßnahmen
sind auf dem Containerboden quer zu den Seitenwänden verlaufend Abstützprofile zum
Abstellen des eingesetzten ISO-Containers angeschweißt. Bei einer weiteren diesbezüglichen
Maßnahme sind auf dem Containerboden an den Innenecken der Winkelprofile Abstützplatten
angeschweißt.
[0010] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung, bei welcher im Bereich der oberen Eckbeschläge
Aufsatzelemente zum Führen und Ausrichten des ISO-Containers beim Einsetzen befestigbar
sind. Diese Aufsatzelemente können insbesondere bei Bedarf und daher auf lösbare Weise
befestigt werden.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung weist jedes Aufsatzelement im montierten Zustand
im Bereich des jeweiligen Eckbeschlages eine in Richtung Containerboden geneigte Führungsfläche
auf.
[0012] Die Aufsatzelemente sind vorteilhafterweise stabil ausgeführt und auf stabile Weise
am Schüttgut-Container befestigt, sodass sie beim Einsetzen eines ISO-Containers von
oben in den Schüttgut-Container nicht beschädigt werden und ihre Funktion über einen
langen Zeitraum behalten. Diesbezüglich ist es von Vorteil, wenn jede Führungsfläche
auf einem Eckteil ausgebildet ist, welcher sich bei montiertem Aufsatzelement auf
einem Verbindungsblech abstützt, welches zwischen den Winkelprofilen und dem Eckbeschlag
verläuft.
[0013] Für die Führungsfunktion der Führungsflächen ist es von Vorteil, wenn diese bei montiertem
Aufsatzelement unter einem Winkel von 30° bis 45° zur jeweiligen Stirnwand geneigt
sind.
[0014] Bei einer bevorzugten, besonders stabilen Ausführung bilden zwei mittels eines Verbindungsprofils
miteinander verbundene Eckteile je ein im Bereich einer Stirnwand befestigbares Aufsatzelement.
[0015] Eine haltbare und dennoch einfache Befestigung der Aufsatzelemente erfolgt mittels
Befestigungsbeschlägen, wobei bei einer bevorzugten Ausgestaltung jeder Eckteil mittels
eines Befestigungsbeschlages an der Außenseite des zugehörigen Eckbeschlages befestigbar
ist und wobei insbesondere zusätzlich vorgesehen ist, dass jeder Eckteil jeweils ein
an das Kantenprofil angepasstes, profiliertes Stützelement aufweist, welches bei montiertem
Aufsatzelement ein Stück entlang der Außenseite des zugehörigen Kantenprofils verlaufend
auf diesem abgestützt ist und mit einem weiteren Befestigungsbeschlag zum Anschrauben
am Kantenprofil versehen ist.
[0016] Der Schüttgut-Container ist beispielsweise ein 22,5ft -Container, der in seinem Innenraum
transportierbare ISO-Container bevorzugt ein 20ft -Container.
[0017] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung,
die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Schrägansicht eines erfindungsgemäßen Schüttgut-Containers ohne Aufsatzelemente,
Fig. 2 eine Schrägansicht des Schüttgut-Containers mit Aufsatzelementen,
Fig. 3 eine Schrägansicht eines Aufsatzelementes
Fig. 4 eine Detailansicht eines Schüttgut-Containers in Schrägansicht mit einem Aufsatzelement,
Fig. 5 eine Sicht ins Innere des Schüttgut-Containers im Bereich einer Stirnwand,
Fig. 6 eine Schrägansicht des Schüttgut-Containers mit einem zum Einsetzen vorgesehen
ISO-Container und
Fig. 7 eine Schrägansicht des Schüttgut-Containers mit dem eingesetzten ISO-Container.
[0018] In der Beschreibung und in den Patentansprüchen beziehen sich Angaben wie senkrecht,
waagrecht, oben und unten, auf jene Position der Container, die üblicherweise beim
Transport vorliegt.
[0019] Die Figuren 1, 2, 6 und 7 zeigen jeweils eine Ansicht eines quaderförmigen Schüttgut-Containers
20 mit einem Containerboden 1, zwei entlang der Längsseiten verlaufenden Seitenwänden
2 und mit zwei Stirnwänden 3. Tragendes Element des Schüttgut-Containers 20 ist eine
nicht bezeichnete, an sich bekannte Stahlrahmen-Konstruktion mit senkrecht stehenden
Eckträgern 3a, nicht bezeichneten Bodenquer- und Bodenlängsträgern sowie oberen Querträgern
und oberen Längsträgern. Im Containerboden 1 befinden sich zwei parallel zueinander
und quer zu den Seitenwänden 2 verlaufende, im Querschnitt flach rechteckige, an den
Seiten des Containers 20 offene Stahlprofile als Gabeltunnel 4, deren gegenseitiger
Abstand an die Gabelarme einer fahrbaren Entleervorrichtung angepasst ist. Derartige
Entleervorrichtungen sind an sich bekannt und weisen beispielsweise zwei an einer
Drehvorrichtung angeordnete Gabelarme auf, wobei die Drehvorrichtung entlang eines
Hubgerüstes in vertikaler Richtung höhenverstellbar ist. Mit einer derartigen Entleervorrichtung
sind Schüttgut-Container durch Drehen entleerbar.
[0020] Gemäß der Erfindung ist innerhalb des Schüttgut-Containers 20 ein ISO-Container 21
(Fig. 6 und Fig. 7) transportierbar, welcher von oben in den Schüttgut-Container eingesetzt
wird und über den oben offenen Container entladen wird. Bei einem 22,5ft-Schüttgut-Container
20 ist der Innenraum derart angepasst, dass ein üblicher 20ft-ISO-Container 21 gegen
Verrutschen gesichert innerhalb des Schüttgut-Containers 20 transportiert werden kann.
ISO-Container sind bekanntermaßen genormte Seefracht-Container aus Stahl, die ein
einfaches und schnelles Verladen, Befördern, Lagern und Entladen von Gütern ermöglichen.
Ihre Maße, Halterungen und sonstige Merkmale sind in der ISO-Norm 668 festgelegt,
wobei zu den am weitesten verbreiteten ISO-Containern 20ft-Container mit einer Breite
von 8ft gehören. ISO-Container sind mit den in Umschlaghäfen verwendeten Lastaufnahmen
(Spreadern) umschlagbar. Zum Ankoppeln eines ISO-Containers an eine solche Lastaufnahme
weist die Lastaufnahme an ihren Eckbereichen sogenannte Twistlocks (Drehriegel) auf,
welche in entsprechende Öffnungen an den oberen Eckbereichen des ISO-Containers eingesetzt
und verriegelt werden können. ISO-Container sind ferner rundum geschlossene Container
mit verriegelbaren Türen an zumindest einer ihrer Stirnwände.
[0021] Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, sind im Inneren des Schüttgut - Containers 20 vertikal
bei den inneren Eckbereichen und entlang der Eckbereiche sowie vom Containerboden
1 ausgehend Stützprofile 5 angeschweißt, welche jeweils ein Winkelprofil 5' mit zwei
L-förmig zueinander verlaufenden Profilteilen 5a, 5b und zwei Verbindungsteile 5c
1, 5c
2 aufweisen. Der eine, erste Profilteil 5a des Winkelprofils 5'verläuft in einem für
alle Stützprofile 5 gleich großen Abstand von der jeweiligen Stirnwand 3 und parallel
zu dieser, der zweite Profilteil 5b schließt an den ersten unter einem rechten Winkel
an und verläuft parallel zur Seitenwand 2. Der Verbindungsschenkel 5ci verläuft parallel
zum zweiten Profilteil 5b und verbindet den ersten Profilteil 5a mit der jeweiligen
Stirnwand 3, der Verbindungsschenkel 5c
2 verläuft parallel zum ersten Profilteil 5a und verbindet den zweiten Profilteil 5b
mit der Seitenwand 2. Der gegenseitige Abstand der Winkelprofile 5' ist derart, dass
ein in den Schüttgut-Container 20 eingesetzter ISO-Container 21 an seinen Eckbereichen
von den Profilteilen 5a, 5b der Winkelprofile 5' umfasst und gehalten wird.
[0022] Auf dem Containerboden 1 verlaufen quer zu den und zwischen den Seitenwänden 2 zwei
im Querschnitt vorzugsweise rechteckige Abstützprofile 6 mit oberen, ebenen Aufliegeflächen
6a (Fig. 5). Die Breite der Abstützprofile 6 entspricht im Wesentlichen der Breite
der Gabeltunnel 4, kann jedoch auch etwas größer oder geringer sein, sie überragen
das Niveau der Gabeltunnel 4, sodass ein in den Schüttgut-Container 20 eingesetzter
ISO-Container 21 auf den Aufliegeflächen 6a, jedoch nicht auf den Gabeltunneln 4 aufliegt.
Unmittelbar in den Innenecken der Winkelprofile 5' sind am Containerboden 1 Abstützplatten
7 (Fig. 5) angeschweißt, deren Oberflächen ein Niveau aufweisen, welches dem Niveau
der Aufliegeflächen 6a der Abstützprofile 6 entspricht.
[0023] Die oberen Längskantenbereiche der Seitenwände 2 des Schüttgut - Containers 20 sind
als Kantenprofile 8 ausgeführt, welche jeweils einen oberen schmalen und waagrechten
Profilteil 8a, einen an diesen zum Inneren des Containers anschließenden senkrechten
Profilteil 8b und an diesen anschließend einen Richtung Seitenwand geneigten Profilteil
8c aufweisen, welcher unter einem stumpfen Winkel zum senkrechten Profilteil 8b verläuft.
Der gegenseitige Abstand der an den beiden einander gegenüberliegenden Kantenprofilen
8 ausgebildeten senkrechten Profilteile 8a ist an die Breite des ISO-Container 21
angepasst und geringfügig größer als diese Breite.
[0024] Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, sind an den oberen Enden der Eckträger 3a im Wesentlichen
quaderförmige Eckbeschläge 9 angeschweißt, deren obere, rechteckige Flächen niveaugleich
mit den waagrechten Profilteilen 8a der Kantenprofile 8 sind. Das obere Ende jedes
Profilteils 5a ist mit dem zugehörigen Eckbeschlag 9 über ein Verbindungsblech 10
verbunden, welches sowohl mit der Oberfläche des Eckbeschlages 9 als auch mit dem
Profilteil 5a jeweils einen stumpfen Winkel einschließt, sodass das Verbindungsblech
10 in Richtung Containerboden 1 geneigt verläuft. Die beiden jeweils einer Stirnwand
3 zugeordneten Verbindungsbleche 10 verlaufen parallel zueinander. Entlang der oberen
Kanten jeder Stirnwand 3 und über deren Eckbereiche zu den Seitenwänden 2 verlaufend
ist an den Eckbeschlägen 9 ein Aufsatzelement 11 befestigbar. Die beiden Aufsatzelemente
11 werden entweder bei Bedarf befestigt und/oder können am Schüttgut-Container 20
auch befestigt bleiben. Die Befestigung ist lösbar, sodass auch ein Austausch der
Aufsatzelemente 11 oder ein Entfernen, falls gewünscht, erfolgen kann.
[0025] Jedes Aufsatzelement 11 (Fig. 3) weist zwei Eckteile 12 und ein die beiden Eckteile
12 miteinander verbindendes Verbindungsprofil 13 auf. Das Verbindungsprofil 13 befindet
sich im montierten Zustand des jeweiligen Aufsatzelementes 11 knapp oberhalb der oberen
Kante der jeweiligen Stirnwand 3. Jeder Eckteil 12 ist mit einem am Verbindungsblech
10 aufliegenden Abschnitt versehen, dessen Außenseite als ebene Führungsfläche 14
ausgeführt ist, die unter einem spitzen Winkel α von 30° bis 45° zur jeweiligen Stirnwand
3 geneigt in Richtung Containerinneres verläuft. Jeder Führungsteil 13b endet mit
einer senkrechten Stirnfläche unmittelbar und niveaugleich mit dem Profilteil 5a des
jeweiligen Winkelprofils 5' (Fig. 4).
[0026] An einer Außenseite des Eckteiles 12 befindet sich eine im montierten Zustand des
Aufsatzelementes 11 senkrecht verlaufende Fläche, welches bündig an die hier befindliche,
senkrecht verlaufende Außenseite des Eckbeschlages 9 anschließt, sodass mittels eines
Befestigungsbeschlages 15 das Aufsatzelement 11 mit dem jeweiligen Eckbeschlag 9 fest
verbunden, insbesondere verschraubt, werden kann. Der in Draufsicht T-förmige Befestigungsbeschlag
15 ist beispielsweise und wie in Fig. 4 gezeigt am Eckbeschlag 9 beweglich angeordnet
und mit dem jeweiligen Eckteil 12 verschraubbar. Weitere Befestigungsbeschläge 17
für das Aufsatzelement 11 befinden sich an den Endbereichen von profilierten Stützelementen
16, welche mit den Eckteilen 12 verbunden sind und derart angeordnet und gestaltet
sind, dass im montierten Zustand des Aufsatzelementes 11 jedes Stützelement 16 am
oberen waagrechten Profilteil 8a des jeweiligen Kantenprofils 8 und an der Außenseite
des Kantenprofils 8 anliegt. Die an den Endbereichen der Stützelemente 16 befestigten
Befestigungsbeschläge 17 sind derart gestaltet, dass sie jeweils mit einem Beschlagsabschnitt
am waagrechten Profilteil 8b und mit einem an diesen anschließenden Beschlagsabschnitt
am geneigten Profilteil 8c anliegen. Die Befestigung jedes Beschlages 17 erfolgt mittels
Schrauben am oberen waagrechten Profilteil 8a des jeweiligen Kantenprofils 8.
[0027] Die an den Aufsatzelementen 11 vorgesehenen Führungsflächen 14 sorgen für ein Zentrieren
und ein geführtes Einsetzen des ISO-Containers in den Schüttgut-Container 20.
[0028] Schüttgut-Container werden vorzugsweise zum Transport von Kohle, Koks oder Erz von
einem Umschlaghafen zu einem Stahlwerk eingesetzt, wo die Schüttgut-Container entladen
werden. Im Stahlwerk hergestellte, für den Export bestimmte Coils oder sonstige Stahlteile
werden in ISO-Containern verpackt, die ISO-Container in die nun leeren Schüttgut-Container
hineingestellt. Die Containertragwagen mit den mit ISO-Containern beladenen Schüttgut-Containern
fahren zum Hafen zurück, wo die Verladung der ISO-Container an ihren Bestimmungsort
erfolgt.
Bezugsziffernliste
[0029]
- 1
- Containerboden
- 2
- Seitenwand
- 3
- Stirnwand
- 3a
- Eckträger
- 4
- Gabeltunnel
- 5
- Stützprofil
- 5'
- Winkelprofil
- 5a, 5b
- Profilteil
- 6
- Abstützprofil
- 6a
- Aufliegefläche
- 7
- Abstützplatte
- 8
- Kantenprofil
- 8a, 8b, 8c
- Profilteil
- 9
- Eckbeschlag
- 10
- Verbindungsblech
- 11
- Aufsatzelement
- 12
- Eckteil
- 13
- Verbindungsprofil
- 14
- Führungsfläche
- 15, 17
- Befestigungsbeschlag
- 16
- Stützelement
- 20
- Schüttgut-Container
- 21
- ISO-Container
1. Schüttgut-Container (20) mit einer verschweissten Stahlrahmenkonstruktion aus oberen
und unteren Längsträgern, oberen und unteren Querträgern und Eckträgern mit oberen
Eckbeschlägen (9) sowie mit einem Containerboden (1), Seitenwänden (2) und Stirnwänden
(3), wobei am Containerboden (1) parallel zueinander und zu den Stirnwänden (3) verlaufende
Gabeltunnel (4) zum Einschieben von Gabelarmen einer Entleervorrichtung angeschweißt
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schüttgut-Container derart ausgestaltet ist, dass in seinem Inneren ein ISO-Container
(21) vor Verrutschen gesichert transportierbar ist.
2. Schüttgut-Container (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den inneren Eckbereichen des Schüttgut-Containers (20) Stützprofile (5) eingeschweißt
sind, die an die Außenabmessungen eines ISO-Containers (21) angepasst sind.
3. Schüttgut-Container (20) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Stützprofil (5) ein Winkelprofil (5') mit zwei Profilteilen (5a, 5b) aufweist,
welche bei eingesetztem ISO-Container (21) dessen Eckbereiche umfassen.
4. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Längskantenbereiche der Seitenwände als Kantenprofile (8) gestaltet sind,
welche jeweils einen oberen, entlang der Längskante verlaufenden Profilteil (8a) und
zum Inneren des Containers einen senkrecht verlaufenden Profilteil (8b) aufweisen,
wobei der gegenseitige Abstand der an den einander gegenüberliegenden Kantenprofilen
vorgesehenen, senkrecht verlaufenden Profilteile (8b) an die Breite des ISO-Containers
(21) angepasst ist.
5. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Containerboden (1) quer zu den Seitenwänden verlaufend Abstützprofile (6)
zum Abstellen des eingesetzten ISO-Containers (21) angeschweisst sind.
6. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Containerboden (1) in den Innenecken der Winkelprofile Abstützplatten (7)
zum Abstellen des eingesetzten ISO-Containers (21) angeschweisst sind.
7. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der oberen Eckbeschläge (9) Aufsatzelemente (11) zum Führen und Ausrichten
des ISO-Containers beim Einsetzen befestigbar sind.
8. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aufsatzelement (11) im montierten Zustand im Bereich des jeweiligen Eckbeschlages
(9) eine in Richtung Containerboden (1) geneigte Führungsfläche (14) aufweist.
9. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungsfläche (14) an je einem Eckteil (12) vorgesehen ist, welcher sich bei
montiertem Aufsatzelement (11) auf einem Verbindungsblech (10) abstützt, welches zwischen
dem Winkelprofil (5') dem Eckbeschlag (9) verläuft.
10. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei montiertem Aufsatzelement (11) die Führungsflächen (14) unter einem Winkel von
30° bis 45° zur jeweiligen Stirnwand (3) geneigt sind.
11. Schüttgut-Container nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mittels eines Verbindungsprofils miteinander verbundene Eckteile (12) je ein
im Bereich einer Stirnwand befestigbares Aufsatzelement (11) bilden.
12. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Eckteil (12) mittels eines Befestigungsbeschlages (15) an der Außenseite des
zugehörigen Eckbeschlages (9) befestigbar ist.
13. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Eckteil (12) ein an das Kantenprofil (8) angepasstes, profiliertes Stützelement
(16) aufweist, welches bei montiertem Aufsatzelement (11) ein Stück entlang der Außenseite
des zugehörigen Kantenprofils (8) verlaufend auf diesem abgestützt ist und mit einem
Befestigungsbeschlag (17) zum Anschrauben am Kantenprofil (8) versehen ist.
14. Schüttgut-Container (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er ein 22,5ft-Container und der in seinem Innenraum transportierbare ISO-Container
(21) ein 20ft-Container ist.