[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung einer Stromverteilungskomponente
und eines elektrischen Abgriffs mit einer Überstromschutzeinrichtung. Bei der Stromverteilungskomponente
handelt es sich insbesondere um eine Stromverteilungskomponente in Niederspannungsnetzen.
Die Stromverteilungskomponente ist als schaltbare oder nicht-schaltbare Leiste ausgebildet.
Bei der Stromverteilungskomponente handelt es sich vorzugsweise um eine Schalteinrichtung,
bevorzugt eine Schaltleiste, insbesondere eine Lastschaltleiste, beispielsweise eine
Niederspannungs-Hochleistungs (NH)-Lastschaltleiste.
[0003] Heutzutage gibt es den wachsenden Trend, den Energieverbrauch von Benutzern und Verbrauchern
zu kontrollieren und insbesondere die an einem stromführenden Bauteil einer Stromverteilungskomponente
anliegende Spannung zu messen bzw. zu kontrollieren, um das Stromnetz zu überwachen,
zu steuern und zu regeln. Zudem wird von heutigen Stromverteilungsnetzen eine hohe
Flexibilität hinsichtlich der Einspeisung von elektrischer Energie und der Entnahme
von elektrischer Energie gefordert wird, beispielsweise aufgrund von Leistungsschwankungen
bei sogenannten erneuerbaren Energien in Form von beispielsweise stromproduzierenden
Windenergieanlagen, Windparks, Gezeitenkraftwerken und Solarparks oder kleineren Solaranlagen
von Privathaushalten. Vorzugsweise erfolgt das Messen bzw. die Überwachung im Dauerbetrieb.
[0004] Zu den vorgenannten Zwecken müssen die Spannungs- und/oder Stromwerte bekannt sein,
die an einem stromführenden Bauteil, insbesondere an einem stromführenden Bauteil
einer Stromverteilungskomponente, anliegen.
[0005] Zu diesem Zweck wird ein elektrischer Abgriff benötigt, zum Abgreifen einer an einem
stromführenden Bauteil anliegenden Spannung zwecks Messen der an dem stromführenden
Bauteil anliegenden elektrischen Spannung. Des Weiteren kann ein derartiger elektrischer
Abgriff zusätzlich oder alternativ dazu dienen, ein elektronisches Bauteil, wie beispielsweise
eine Mess- und/oder Auswerteelektronik, mit Strom zu versorgen. Diese Mess- und/oder
Auswerteelektronik kann beispielsweise dazu dienen, die an dem stromführenden Bauteil
anliegende Spannung zu messen, aufzuzeichnen, weiterzuverarbeiten und/oder auszuwerten
sowie die entsprechenden Messwerte bzw. Messergebnisse weiterzuleiten, beispielsweise
über ein Netzwerk, insbesondere über ein Drahtlosnetzwerk.
[0006] Um beispielsweise die mit dem elektrischen Abgriff verbundenen elektronischen Bauteile
vor einem Überstrom zu schützen, ist es notwendig, die nachfolgenden elektronischen
Bauteile gegen einen Überstrom abzusichern. Dies erfolgt üblicherweise mittels separater
elektrischer Sicherungen.
[0007] Des Weiteren besteht insbesondere im Bereich von Stromverteilungskomponenten die
Notwendigkeit, den elektrischen Abgriff derart abzusichern, dass, im Falle eines an
dem elektrischen Abgriff anliegenden Überstroms, im Bereich des elektrischen Abgriffs
kein Lichtbogen entsteht, da ein an dem Abgriff auftretender Lichtbogen zwischen freiliegenden,
stromführenden Bauteilen der Stromverteilungskomponente einen Störlichtbogen induzieren
kann, welcher zu einer Beschädigung der freiliegenden stromführenden Bauteile, der
Stromverteilungskomponente als solche oder gar einer Gefährdung von Personen oder
benachbarter Gegenstände führen kann.
[0008] Ein elektrischer Abgriff mit einer Überstromschutzeinrichtung ist aus der
EP 3 252 795 A1 bekannt.
[0009] Dieser elektrische Abgriff weist eine Überstromschutzeinrichtung in Form einer separaten
elektrischen Sicherung auf, die in ein Gehäuse des elektrischen Abgriffs einbringbar
ist, wobei die elektrische Sicherung eine elektrische Verbindung zwischen einem Eingangskontakt
und einem Ausgangskontakt herstellt.
[0010] Der elektrischen Sicherung kommt dabei die Aufgabe zu, ein mit dem Ausgangskontakt
verbundenes elektronisches Bauteil vor einem Überstrom zu schützen. Ferner offenbart
die
EP 3 252 795 A1 eine Anordnung einer Stromverteilungskomponente in Form einer Lastschaltleiste und
des vorgenannten elektrischen Abgriffs. Dabei ist der elektrische Abgriff innerhalb
der Stromverteilungskomponente angeordnet, wobei der Eingangskontakt des elektrischen
Abgriffs auf ein mit der Schaltleiste verbundendes, freiliegendes Kabel aufgesteckt
und mit diesem elektrisch verbunden ist.
[0011] Das Dokument
WO 2016/208612 A1 offenbart eine Leiterplatte mit einem elektrischen Abgriff, wobei ein Teilabschnitt
einer Leiterbahn eine Überstromschutzeinrichtung für den elektrischen Abgriff bildet.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen elektrischen Abgriff mit einer Überstromschutzeinrichtung
derart weiterzubilden, dass dieser besonders einfach und kostengünstig zu fertigen
ist und bei einem an dem elektrischen Abgriff auftretenden Überstrom einen mit dem
Ausgangskontakt verbundenen elektrischen Stromkreis zuverlässig unterbricht und das
Auftreten eines Störlichtbogens zuverlässig verhindert. Des Weiteren ist es Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung einer Stromverteilungskomponente und eines
elektrischen Abgriffs anzugeben.
[0013] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Anordnung, welche die Merkmale des Patentanspruchs
1 aufweist.
[0014] Der elektrische Abgriff mit einer Überstromschutzeinrichtung dient dem Abgreifen
einer an einem stromführenden Bauteil anliegenden Spannung zwecks Messens der an dem
stromführenden Bauteil anliegenden elektrischen Spannung und/oder zwecks Stromversorgung
eines elektrischen Bauteils. Bei dem elektrischen Bauteil kann es sich beispielsweise
um eine Mess- und/oder Auswerteelektronik handeln. Bei dem stromführenden Bauteil
handelt es sich um einen stromführenden Kontakt einer Stromverteilungskomponente,
insbesondere um einen stromführenden Kontakt einer Lastschaltleiste. Der stromführende
Kontakt dient der der Aufnahme einer elektrischen Sicherung, insbesondere einer NH-Sicherung
bzw. eines NH-Sicherungseinsatzes. Der Kontakt kann aber durchaus auch der Aufnahme
eines Trennmessers dienen.
[0015] Bei dem stromführenden Bauteil, dem stromführenden Kontakt insbesondere NH-Kontakt,
handelt es sich um ein freiliegendes stromführendes Bauteil. Unter dem Begriff "freiliegend"
wird vorliegend verstanden, dass das stromführende Bauteil eine freiliegende, leitende
Fläche aufweist, folglich eine Fläche, die gegen die Umgebung nicht dicht abgeschlossen
ist, insbesondere gegen die Umgebung nicht hermetisch abgedichtet ist, sodass die
potenzielle Gefahr eines an dem freiliegenden, stromführenden Bauteil auftretenden
Funkenüberschlags oder Lichtbogens besteht.
[0016] Bei dem elektrischen Abgriff ist vorgesehen, dass dieser eine Leiterplatte aufweist,
wobei die Leiterplatte einen Eingangskontakt zum Kontaktieren des stromführenden Bauteils,
und einen Ausgangskontakt aufweist. Der Eingangskontakt ist mit dem stromführenden
Bauteil elektrisch verbindbar. Die Leiterplatte weist eine Leiterbahn auf, wobei der
Eingangskontakt und der Ausgangskontakt mittels der Leiterbahn miteinander elektrisch
verbunden sind, wobei zumindest ein Teilabschnitt der Leiterbahn die Überstromschutzeinrichtung
bildet. Zumindest dieser Teilabschnitt der Leiterbahn ist dabei hermetisch abgedichtet.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist es somit nicht notwendig, eine separate elektrische
Sicherung, beispielsweise in Form einer SMD (Surface-Mounted-Device)-Sicherung vorzusehen.
Vielmehr ist die Überstromschutzeinrichtung durch die Leiterbahn der Leiterplatte
selbst gebildet, sodass bei einem auftretenden Überstrom ein Teilabschnitt der Leiterbahn
bricht bzw. zerstört wird und somit den Stromkreis unterbricht. Dadurch, dass zumindest
dieser Teilabschnitt der Leiterbahn, welcher die Überstromschutzeinrichtung bildet,
hermetisch abgedichtet ist, wird verhindert, dass bei einem auftretenden Überstrom
und einer damit einhergehenden Zerstörung der Leiterbahn im Bereich der Zerstörungsstelle
ein Lichtbogen auftritt bzw. der ggf. auftretende Lichtbogen quasi in dem elektrischen
Abgriff gekapselt ist, sodass der Lichtbogen keinen Einfluss auf die Umgebung des
elektrischen Abgriffs nehmen kann. Dadurch wird gewährleistet, dass im Falle eines
an dem elektrischen Abgriff auftretenden Überstroms ein Lichtbogen verhindert wird
oder zumindest ein ggf. auftretender Lichtbogen keinen Einfluss auf umliegenden Bauteile
nehmen kann, insbesondere keinen Störlichtbogen an dem stromführenden Bauteil und
einem weiteren stromführenden Bauteil induzieren kann.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist es somit nicht notwendig, eine separate Sicherung
einzubringen, beispielsweise eine solche auf die Leiterplatte aufzulöten, oder besondere
Aufnahmen für eine auswechselbare Sicherung vorzusehen. Infolge dessen ist die erfindungsgemäße
Anordnung besonders einfach gestaltet und insbesondere kostengünstig zu fertigen.
Beispielsweise kann die Leiterplatte als gedruckte Leiterplatte ausgebildet sein.
[0019] Die Leiterplatte kann durchaus als flexible Leiterplatte ausgebildet sein, beispielsweise
als Folienleiterplatte.
[0020] Vorzugsweise ist die Leiterplatte als starre Leiterplatte ausgebildet.
[0021] Dadurch, dass der Abgriff keine separate Sicherung benötigt bzw. aufweist, zeichnet
sich der Abgriff zudem durch eine besonders platzsparende Gestaltung aus, sodass hinsichtlich
der Anordnung eines derartigen elektrischen Abgriffs nur ein besonders geringer Bauraum
benötigt wird. Aufgrund des besonders geringen Platzbedarfs für den elektrischen Abgriff
können insbesondere bereits bestehende Stromverteilungskomponenten in einfacher Art
und Weise mit einem elektrischen Abgriff ausgestattet werden können.
[0022] Im Falle eines Überstroms und einer damit einhergehenden Zerstörung der Leiterbahn
kann beispielsweise der gesamte elektrische Abgriff ausgetauscht werden. Vorzugweise
werden die mit dem elektrischen Abgriff elektrisch verbundenen Bauteile weiter verwendet,
sodass im Falle eines Überstroms lediglich der elektrische Abgriff auszutauschen ist.
Somit kann im Falle eines Überstroms einfach und kostengünstig die volle Funktionalität
wiederhergestellt werden.
[0023] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die gesamte Leiterbahn hermetisch
abgedichtet ist. Dadurch ist ein besonders guter Schutz gewährleistet.
[0024] Vorzugsweise bildet die gesamte Leiterbahn die Überstromschutzeinrichtung, wobei
die gesamte Leiterbahn hermetisch abgedichtet ist.
[0025] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Leiterplatte eine Grundplatte
mit daran haftender Leiterbahn aufweist, wobei der Teilabschnitt, insbesondere die
gesamte Leiterbahn, zwischen der Grundplatte und einer mit der Leiterplatte, insbesondere
mit der Grundplatte, verbundenen Abdeckschicht ausgebildet ist.
[0026] Bei der Abdeckschicht kann es sich beispielsweise um einen Lack oder um eine weitere
Platte, insbesondere um eine weitere Platte in Art der Grundplatte, handeln.
[0027] Vorzugsweise ist die Grundplatte und/oder die Abdeckschicht aus einem elektrisch
nicht oder schlecht leitenden Material gefertigt. Vorzugsweise ist die Grundplatte
bzw. die Abdeckschicht aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff, insbesondere
aus Polyester oder aus einem faserverstärkten Kunststoff, gefertigt.
[0028] Der Eingangskontakt und/oder der Ausgangskontakt sind vorzugsweise als Durchgangskontakte
ausgebildet.
[0029] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn der Eingangskontakt und/oder der
Ausgangskontakt als Lötflächen, auch Pads genannt, ausgebildet sind oder eine derartige
Lötfläche aufweisen.
[0030] Die Leiterbahn besteht insbesondere aus einem einzigen Material, das heißt, dass
die Leiterbahn über ihre gesamte Erstreckung aus ein und demselben Material gefertigt
ist, somit in der Leiterbahn keine Materialinhomogenitäten ausgebildet bzw. vorhanden
sind. Vorzugsweise besteht die Leiterbahn aus Kupfer.
[0031] Vorzugsweise ist die Leiterplatte mittels eines Ätzverfahrens hergestellt.
[0032] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn ein Bemessungsstrom für den elektrischen
Abgriff, konkret für den die Überstromschutzeinrichtung bildenden Teilabschnitt der
Leiterbahn bzw. für die gesamte Leiterbahn, zwischen 10 mA und 10 A beträgt.
[0033] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Bemessungsstrom bei einer Verwendung des elektrischen
Abgriffs zwecks Gewinnung eines Messsignals zwischen 10 mA und 10 A beträgt.
[0034] Für den Fall, dass der elektrische Abgriff der Stromversorgung eines elektronischen
Bauteils dient, wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der Bemessungsstrom
zwischen 1 mA und 200 mA, vorzugsweise zwischen 10 mA und 50 mA beträgt.
[0035] Vorzugsweise ist der elektrische Abgriff derart gestaltet, dass er bei Wechselspannungen
von 200 V bis 1500 V, insbesondere 300 V bis 1000 V, vorzugsweise 400 V bis 800 V,
besonders bevorzugt 450 V bis 750 V, besonders bevorzugt zwischen 550 V und 700 V,
besonders bevorzugt zwischen 650 V bis 700 V Verwendung finden kann.
[0036] Es ist aber auch durchaus denkbar, den elektrischen Abgriff bei Gleichspannung zu
verwenden, wobei in diesem Fall der bevorzugte Spannungsbereich 200 V bis 450 V beträgt.
[0037] Bevorzugt findet der elektrische Abgriff bei Stromverteilungskomponenten Verwendung,
insbesondere bei Hauptverteilungen in Niederspannungsnetzen.
[0038] Vorzugsweise findet der elektrische Abgriff bei solchen Hauptstromkreisen Verwendung,
deren Bemessungskurzschlussstrom mindestens 50 kA beträgt.
[0039] Im Hinblick auf eine besonders einfache und kostengünstige Fertigung wird es als
besonders vorteilhaft angesehen, wenn die elektrische Verbindung zwischen dem Eingangskontakt
und dem Ausgangskontakt ausschließlich durch die Leiterbahn gebildet ist.
[0040] Um den Teilabschnitt der Leiterbahn, der die Überstromschutzeinrichtung bildet, hinsichtlich
seiner Verortung auf der Leiterplatte einzuschränken bzw. festzulegen, wird es als
besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Leiterbahn in einem Bereich zwischen dem
Eingangskontakt und dem Ausgangskontakt einen Verengungsabschnitt mit einem gegenüber
an den Verengungsabschnitt angrenzenden Abschnitten der Leiterbahn verringerten Querschnitt
aufweist, wobei der Verengungsabschnitt die Überstromschutzeinrichtung bildet, wobei
der Verengungsabschnitt hermetisch abgedichtet ist.
[0041] In diesem Zusammenhang wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Leiterbahn
mehrere hermetisch abgedichtete Verengungsabschnitte aufweist. Überraschenderweise
hat sich ergeben, dass bei einem anliegenden Überstrom die Leiterbahn bei Vorliegen
von mehreren Verengungsabschnitten nicht etwa nur an einem der Verengungsabschnitte
zerstört wird, sondern vielmehr eine Zerstörung an mehreren oder sogar allen Verengungsabschnitten
auftritt. Das Vorsehen von mehreren Verengungsabschnitten hat den Vorteil, dass die
an den jeweils zerstörten Verengungsabschnitt bei der Zerstörung auftretenden Kräfte
bzw. Energien geringer sind als bei der Zerstörung nur eines einzigen Verengungsabschnitts
bzw. Teilabschnitts der Leiterbahn. Somit kann durch Vorsehen von mehreren Verengungsabschnitten
die bei einem Überstrom an dem jeweiligen Verengungsabschnitt auftretende Energie
bzw. auftretenden Kräfte verringert werden, sodass das Material der Leiterplatte bzw.
Grundplatte und der Abdeckschicht eine geringere mechanische Widerstandskraft, insbesondere
eine geringere Stärke aufweisen kann, als dies bei nur einem Verengungsabschnitt oder
garkeinem Verengungsabschnitt notwendig ist, was sich vorteilhaft auf die Material-
und Fertigungskosten auswirkt.
[0042] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn ein minimaler Querschnitt des Verengungsabschnitts
30% bis 90%, insbesondere 50% bis 90%, besonders bevorzugt 70% bis 90% eines maximalen
Querschnitts der Leiterbahn beträgt. Es ist aber auch ein minimaler Querschnitt des
Verengungsabschnitts von lediglich bis zu 30% oder 70% des maximalen Querschnitts
der Leiterbahn denkbar.
[0043] Vorzugsweise ist die Leiterplatte als Multilayerplatte ausgebildet, wobei zumindest
der die Überstromschutzeinrichtung bildende Teilabschnitt, insbesondere die gesamte
Leiterbahn, zwischen den zumindest zwei inneren Layern ausgebildet ist. Somit handelt
es sich bei der Leiterplatte um eine Multilayer-Leiterplatte. Durch die zwei inneren
Layer ist der die Überstromschutzeinrichtung bildende Teilabschnitt bzw. die gesamte
Leiterbahn hermetisch gegen die Umgebung abgedichtet.
[0044] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass der elektrische Abgriff
eine Verbindungseinrichtung aufweist, wobei die Verbindungseinrichtung mit dem Eingangskontakt
elektrisch verbunden ist, wobei mittels der Verbindungseinrichtung eine, vorzugsweise
lösbare, elektrische Verbindung mit dem Eingangskontakt herstellbar ist, oder wobei
die Verbindungseinrichtung mit dem Ausgangskontakt elektrisch verbunden ist, wobei
mittels der Verbindungseinrichtung eine, vorzugsweise lösbare, elektrische Verbindung
mit dem Ausgangskontakt herstellbar ist. Diese Ausführungsform erleichtert dem Verwender
die Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem Eingangskontakt bzw. dem Ausgangskontakt
des elektrischen Abgriffs, beispielsweise um eine Mess- oder Auswerteelektronik mit
dem Ausgangskontakt zu verbinden. Zudem kann im Falle eines auftretenden Überstroms
und einer damit einhergehenden Zerstörung der Leiterbahn, bei einer Verbindungseinrichtung
mittels der eine lösbare elektrische Verbindung herstellbar ist, der gesamte elektrische
Abgriff mit geringem Aufwand ausgetauscht werden, da die elektrische Verbindung mit
dem oder den weiteren Bauteilen, beispielsweise Verbindungskabeln, mittels der Verbindungseinrichtung
lösbar ausgestaltet ist, sodass die elektrische Verbindung zwischen dem unbrauchbaren
elektrischen Abgriff und dem weiteren Bauteil leicht zu lösen und die elektrische
Verbindung mit dem neuen elektrischen Abgriff und dem weiteren Bauteil leicht herzustellen
ist. So muss bei einem auftretenden Überstrom insbesondere lediglich der betroffene
elektrische Abgriff ausgetauscht werden und ein mittels der Verbindungseinrichtung
mit dem betroffenen elektrischen Abgriff elektrisch verbundenes Bauteil, insbesondere
eine Verkabelung, braucht nicht ausgetauscht zu werden, sondern kann weiterverwendet
werden.
[0045] Die Verbindungseinrichtung kann durchaus unbeweglich bezüglich der Leiterplatte ausgebildet
sein.
[0046] Vorzugsweise ist die Verbindungseinrichtung mittels eines flexiblen Kabels oder eines
flexiblen Leiters mit dem Eingangskontakt oder dem Ausgangskontakt elektrisch verbunden.
Dadurch wird das Herstellen einer elektrischen Verbindung erleichtert.
[0047] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Verbindungseinrichtung
unlösbar mit dem Eingangskontakt oder dem Ausgangskontakt verbunden ist, vorzugsweise
die Verbindungseinrichtung oder ein mit der Verbindungseinrichtung verbundenes Kabel
mit dem Eingangskontakt oder dem Ausgangskontakt verlötet ist.
[0048] Vorzugsweise ist die Verbindungseinrichtung als Klemme zur Aufnahme eines elektrischen
Kabels und/oder eines elektrischen Leiters ausgebildet. Diese Ausführungsform erleichtert
dem Verwender die Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem Eingangskontakt
bzw. dem Ausgangskontakt des elektrischen Abgriffs. Die Klemme kann beispielsweise
als Schraubklemme, Federkraftklemme oder Schneidklemme ausgebildet sein. Insbesondere
ist die Klemme mit der Leiterplatte, vorzugsweise einem Pad der Leiterplatte, verlötet.
[0049] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung mit einer zu
der Verbindungseinrichtung korrespondierenden Gegeneinrichtung lösbar verbindbar,
zur Herstellung einer lösbaren, elektrischen Verbindung.
[0050] Vorzugsweise ist die Verbindungseinrichtung als Buchse oder als Stecker zum Einstecken
eines korrespondierenden Steckers bzw. zum Einstecken in eine korrespondierende Buchse
ausgebildet.
[0051] Es ist vorgesehen, dass der elektrische Abgriff einen Federkontakt zum Kontaktieren
des stromführenden Bauteils aufweist, wobei der Federkontakt mit dem Eingangskontakt
elektrisch verbunden ist. Vorzugsweise ist der Federkontakt fest mit der Leiterplatte
verbunden, insbesondere mit der Leiterplatte verlötet. Diese Gestaltung des elektrischen
Abgriffs wird hinsichtlich einer Anordnung des elektrischen Abgriffs an dem stromführenden
Bauteil bzw. eine das stromführende Bauteil aufweisenden elektrischen Komponente als
besonders vorteilhaft angesehen, da zwecks Herstellen einer elektrischen Verbindung
zwischen dem stromführenden Bauteil und dem elektrischen Abgriff lediglich der Federkontakt
einen freiliegenden Abschnitt des stromführenden Bauteils mechanisch kontaktieren
muss, sodass die Herstellung der elektrischen Verbindung besonders einfach ist. So
kann der elektrische Abgriff beispielsweise benachbart des stromführenden Bauteils
in eine Stromverteilungskomponente bzw. eine elektrische Komponente derart eingesteckt
oder eingeführt werden, dass beim Einführen bzw. Einstecken der Federkontakt an einen
freiliegenden Abschnitt des stromführenden Bauteils zur Anlage kommt. Dabei ist es
durchaus denkbar, dass der elektrische Abgriff auf das stromführende Bauteil, beispielsweise
einen elektrischen Kontakt einer Lastschaltleiste aufgeschoben wird.
[0052] Des Weiteren ist ein Federkontakt besonders kostengünstig und einfach herstellbar
und mit dem Eingangskontakt des elektrischen Abgriffs verbindbar, beispielsweise mittels
Auflöten.
[0053] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn der Federkontakt durch ein gebogenes
Band oder einen gebogenen Streifen eines federnden, elektrisch leitenden Materials,
insbesondere durch ein Metall oder eine Metalllegierung, gebildet ist.
[0054] Besonders bevorzugt weist der Federkontakt einen ersten Schenkel und einen zweiten
Schenkel auf, wobei der erste Schenkel mit dem Eingangskontakt verbunden ist und der
zweite Schenkel als freier Schenkel ausgebildet ist, wobei der zweite freie Schenkel
der Kontaktierung des stromführenden Bauteils dient.
[0055] Bezüglich eines elektrischen Abgriffs mit einem Federkontakt wird es als besonders
vorteilhaft angesehen, wenn der Federkontakt einen ersten Schenkel und einen zweiten
Schenkel aufweist, wobei der erste Schenkel mit dem Eingangskontakt verbunden ist
und der zweite Schenkel als freier Schenkel ausgebildet ist, insofern frei beweglich
ist, wobei sich der zweite freie Schenkel an der Leiterplatte mechanisch abstützt,
wobei zwischen den beiden Schenkeln ein Kontaktierungsabschnitt ausgebildet ist, wobei
der Kontaktierungsabschnitt beabstandet zu der Leiterplatte angeordnet ist.
[0056] Vorzugsweise ist der Ausgangskontakt auf einer dem Eingangskontakt abgewandten Seite
der Leiterplatte ausgebildet und/oder der Ausgangskontakt ist von einer dem Federkontakt
abgewandten Seite der Leiterplatte aus zugänglich.
[0057] Bei der Leiterplatte handelt es sich insbesondere um eine ebene Leiterplatte.
[0058] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Leiterplatte eine Aussparung
zur Anordnung des stromführenden Bauteils aufweist, insbesondere der Federkontakt
benachbart der Aussparung angeordnet ist. Die Aussparung ist insbesondere als von
der Leiterplatte umschlossene Durchgangsöffnung ausgebildet. Eine derartige Gestaltung
der Leiterplatte ermöglicht es, die Leiterplatte bezüglich des stromführenden Bauteils
mechanisch besonders stabil zu lagern und den elektrischen Abgriff, insbesondere den
Teilabschnitt der Leiterbahn, vorzugsweise die gesamte Leiterbahn, besonders nah an
dem stromführenden Bauteil zu positionieren.
[0059] Vorzugsweise weist der elektrische Abgriff eine Befestigungsstruktur auf, wobei der
elektrische Abgriff an dem stromführenden Bauteil oder an einer das stromführende
Bauteil aufweisenden Komponente, beispielsweise einer Lastschaltleiste, insbesondre
einem Gehäuse, befestigbar ist, wobei das stromführende Bauteil oder die Komponente
eine zu der Befestigungsstruktur korrespondierende Gegenbefestigungsstruktur aufweist.
Diese Ausführungsform des elektrischen Abgriffs ermöglicht ein besonders einfaches
Anbringen des elektrischen Abgriffs an dem stromführenden Bauteil oder an einer das
stromführende Bauteil aufweisenden Komponente. Durch das Ineinandergreifen der Befestigungsstruktur
und der Gegenbefestigungsstruktur ist der elektrische Abgriff besonders stabil bezüglich
des stromführenden Bauteils gelagert. Dadurch ist zum einen die mechanische Stabilität
einer derartigen Anordnung von elektrischem Abgriff und stromführendem Bauteil gewährleistet.
Zum anderen ist auch die Montage vereinfacht, da der elektrische Abgriff bei Erreichen
der richtigen Position in dieser Position gehalten wird.
[0060] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn der elektrische Abgriff an einer
Abdeckung zum Abdecken des stromführenden Bauteils, insbesondere eines freiliegenden
Kontakts, oder an einem das stromführende Bauteil aufweisenden Trägerteil befestigbar
ist, wobei die Abdeckung bzw. das Trägerteil die zu der Befestigungsstruktur korrespondierende
Gegenbefestigungsstruktur aufweist.
[0061] Der elektrische Abgriff ist vorzugsweise zusammen mit dem stromführenden Bauteil
in einem Abdeckraum der Abdeckung angeordnet. Dies ist besonders platzsparend. Zudem
wird keine separate Abdeckung benötigt. Und die Abdeckung bietet einen zusätzlichen
mechanischen und elektrischen Schutz.
[0062] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Leiterplatte die Befestigungsstruktur
aufweist, insbesondere ein Teilbereich der Leiterplatte die Befestigungsstruktur bildet.
Die Befestigungsstruktur ist insbesondere als Vorsprung und die Gegenbefestigungsstruktur
als Rücksprung oder Aussparung ausgeführt oder umgekehrt, die Befestigungsstruktur
als Rücksprung oder Aussparung und die Gegenbefestigungsstruktur als Vorsprung ausgebildet.
[0063] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Befestigungsstruktur und die Gegenbefestigungsstruktur
als Klipsverbindung ausgebildet sind.
[0064] Aufgrund des besonders geringen Platzbedarfs des elektrischen Abgriffs können insbesondere
bereits bestehende Stromverteilungskomponenten in einfacher Art und Weise mit einem
elektrischen Abgriff ausgestattet werden, um zu der erfindungsgemäßen Anordnung zu
gelangen.
[0065] Die Stromverteilungskomponente ist als schaltbare oder nicht-schaltbare Leiste, insbesondere
als Lastschaltleiste, besonders bevorzugt als NH-Lastschaltleiste ausgebildet.
[0066] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Lastschaltleiste mehrere Kontakte aufweist,
wobei der jeweilige Kontakt einen ersten Abschnitt zur Aufnahme der elektrischen Sicherung
oder zur Aufnahme des Trennmessers aufweist und wobei der jeweilige Kontakt einen
mit einem elektrischen Zugang oder elektrischen Abgang der Schaltleiste verbindbaren
oder verbundenen zweiten Abschnitt aufweist, wobei der Federkontakt des elektrischen
Abgriffs den entsprechenden Kontakt im Bereich des zweiten Abschnitts kontaktiert.
[0067] In einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung ist vorgesehen, dass die Stromverteilungskomponente
eine Abdeckung, zum Abdecken des ersten Kontakts und/oder des zweiten Kontakts aufweist,
wobei die Abdeckung mit einem die Kontakte aufweisenden Trägerteil der Stromverteilungskomponente
verbindbar ist, insbesondere die Abdeckung in das Trägerteil einsteckbar ist, wobei
der elektrische Abgriff eine Befestigungsstruktur und die Abdeckung eine zu der Befestigungsstruktur
korrespondierende Gegenbefestigungsstruktur aufweist, wobei der elektrische Abgriff
an der Abdeckung befestigt ist. Diese Gestaltung der Anordnung ist hinsichtlich einer
Montage oder eines Nachrüstens einer bereits bestehenden Stromverteilungskomponente
als besonders vorteilhaft anzusehen, da die von dem Trägerteil getrennte Abdeckung
besonders einfach mit dem elektrischen Abgriff oder mehreren elektrischen Abgriffen
versehen werden kann und im Anschluss daran die mit den elektrischen Abgriffen bzw.
dem elektrischen Abgriff versehene Abdeckung in das Trägerteil lediglich eingesteckt
werden muss, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass ein Federkontakt des elektrischen
Abgriffs beim Einstecken der Abdeckung in das Trägerteil mit dem entsprechenden Kontakt
der Stromverteilungskomponente in Kontakt kommt.
[0068] Bezüglich der Anordnung des elektrischen Abgriffs in der Abdeckung wird es als besonders
vorteilhaft angesehen, wenn die Abdeckung eine Abdeckhaube aufweist, zum Abdecken
des Kontakts der Stromverteilungskomponente, wobei die Leiterplatte des elektrischen
Abgriffs in einem dem Trägerteil zuzuwendenden Bereich der Abdeckhaube angeordnet
ist.
[0069] Bezüglich der Abdeckhaube wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Abdeckhaube
auf der dem Trägerteil zuzuwendenden Seite eine Öffnung zum Einführen des Kontakts
aufweist, wobei die Leiterplatte des elektrischen Abgriffs im Bereich der Öffnung
angeordnet ist, insbesondere die Leiterplatte eine Aussparung für den Kontakt, insbesondere
in Form einer Durchgangsöffnung, aufweist.
[0070] Dabei wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Leiterplatte einen Bodenabschnitt
der Abdeckhaube bildet.
[0071] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Leiterplatte eine Aussparung
zur Anordnung des ersten stromführenden Bauteils oder des zweiten stromführenden Bauteils
aufweist, wobei der elektrische Abgriff einen benachbart der Aussparung angeordneten
Federkontakt aufweist, wobei der Federkontakt das erste stromführende Bauteil oder
das zweite stromführende Bauteil kontaktiert.
[0072] Insbesondere ist der Federkontakt mit dem Eingangskontakt elektrisch verbunden und
der Federkontakt ist fest mit der Leiterplatte verbunden. Als besonders vorteilhaft
wird es angesehen, wenn der Federkontakt in einer Draufsicht senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung
der Leiterplatte in die Aussparung hinein ragt.
[0073] Vorzugsweise erstreckt sich die Leiterplatte senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht
zu einer Aufsteckrichtung der Abdeckung.
[0074] In Hinblick auf die Abdeckung wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die
Abdeckung eine Abdeckhaube und eine Lagerstruktur zur Lagerung der Abdeckhaube aufweist,
wobei die Lagerstruktur die Gegenbefestigungsstruktur zum Befestigen des elektrischen
Abgriffs aufweist. Die Abdeckung ist vorzugsweise lösbar, mit der Lagerstruktur verbunden
bzw. verbindbar, insbesondere in die Lagerstruktur einsteckbar. Die Lagerstruktur
ist insbesondere mit einem die stromführenden Bauteile aufweisenden Trägerteil, insbesondere
mit einem die freien Kontakte aufweisenden Trägerteil, verbindbar. Die Lagerstruktur
ist vorzugsweise in das Trägerteil einsteckbar.
[0075] Im Hinblick auf die Befestigungsstruktur und die Gegenbefestigungsstruktur ist es
durchaus denkbar, dass die Befestigungsstruktur des elektrischen Abgriffs durch die
Leiterplatte selbst gebildet ist, wobei die zu der Befestigungsstruktur korrespondierende
Gegenbefestigungsstruktur durch zwei beabstandet angeordnete, parallele Teilabschnitte
des entsprechenden Bauteils gebildet ist, wobei zwecks Befestigung des elektrischen
Abgriffs in dem entsprechenden Bauteil die Leiterplatte in den Zwischenraum zwischen
den beiden Teilabschnitten eingeschoben wird und zwischen den Teilabschnitten klemmend
gehalten wird.
[0076] In diesem Zusammenhang wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Gegenbefestigungsstruktur
einen Anlageabschnitt für die Leiterplatte aufweist, wobei die Leiterplatte beim Einführen
der Leiterplatte zwischen die beiden Teilabschnitte an dem Anlageabschnitt zur Anlage
kommt und somit der Anlageabschnitt ein weiteres Einschieben der Leiterplatte verhindert.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich die Leiterplatte nach dem Einschieben
in die Gegenbefestigungsstruktur bezüglich des stromführenden Bauteils in der richtigen
Position befindet.
[0077] Vorzugsweise nimmt die Abdeckung, insbesondere die Lagerstruktur der Abdeckung, eine
mit dem Ausgangskontakt des elektrischen Abgriffs verbundene Verkabelung auf.
[0078] Dadurch ist die Montage der Stromverteilungskomponente, insbesondere hinsichtlich
einer etwaigen Elektronik, deutlich vereinfacht, da zunächst separat der elektrische
Abgriff, die Verkabelung, die Abdeckung, ggf. die Abdeckhaube und die Lagerstruktur,
separat montiert werden können, und in einem weiteren Arbeitsschritt diese gesamte
Anordnung mit einem die Kontakte bzw. das stromführende Bauteil aufweisenden Trägerteil
verbunden werden kann, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Abdeckung mit dem
in dieser Abdeckung angeordneten elektrischen Abgriff auf das Trägerteil aufgesteckt
wird, wobei beim Vorgang des Aufsteckens der Ausgangskontakt, insbesondere der mit
dem Ausgangskontakt verbundene Federkontakt, mit dem stromführenden Bauteil, insbesondere
dem Kontakt, in Kontakt kommt, sodass keine separate Kontaktierung des Eingangskontakts
des elektrischen Abgriffs und des stromführenden Bauteils notwendig ist.
Figurenbeschreibung
[0079] In den Figuren ist die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt,
ohne hierauf beschränkt zu sein.
[0080] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform des elektrischen Abgriffs, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 2
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 1, in einer Draufsicht auf eine Frontseite,
- Fig. 3
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 1, in einer Draufsicht auf eine Rückseite,
- Fig. 4
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 1 mit an dem Abgriff angebrachter Verkabelung,
in einer Draufsicht auf die Rückseite,
- Fig. 5
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 1 mit Federkontakt und an dem Abgriff angebrachter
Verkabelung, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 6
- eine zweite Ausführungsform des elektrischen Abgriffs, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 7
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 6, in einer Draufsicht auf eine Frontseite,
- Fig. 8
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 6 mit Federkontakt und an dem Abgriff angebrachter
Verkabelung, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 9
- eine Schaltleiste mit darin angeordneten elektrischen Abgriffen, in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 10
- die Schaltleiste gemäß Fig.9, in einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 11
- eine Abdeckung der Schaltleiste gemäß Fig. 9 mit darin angeordnetem elektrischem Abgriff,
in einer Schnittansicht,
- Fig. 12
- ein Teilbereich der Abdeckung gemäß Fig. 11, in einer Schnittansicht,
- Fig. 13
- eine Anordnung von elektrischen Kontakten einer Schaltleiste mit an den Kontakten
angeordneten elektrischen Abgriffen einer dritten Ausführungsform, in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 14
- ein Teilbereich der Darstellung gemäß Fig. 13, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 15
- ein erster Kontakt der Anordnung gemäß Fig. 14, mit daran angeordnetem elektrischem
Abgriff, in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 16
- die Anordnung gemäß Fig. 15, in einer Draufsicht,
- Fig. 17
- eine Anordnung von einem ersten Kontakt, einem zweiten Kontakt, einer Abdeckung und
eines elektrischen Abgriffs der Schaltleiste gemäß Fig. 13, in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 18
- eine Anordnung von der Abdeckung und eines der elektrischen Abgriffe der Schaltleiste
gemäß Fig. 13, in einer ersten perspektivischen Ansicht,
- Fig. 19
- die Anordnung gemäß Fig. 18, in einer zweiten perspektivischen Ansicht
- Fig. 20
- eine vierte Ausführungsform des elektrischen Abgriffs, in einer Draufsicht auf eine
Rückseite,
- Fig. 21
- der elektrische Abgriff gemäß Fig. 20 mit an dem Abgriff angebrachter Verkabelung,
in einer Draufsicht auf die Rückseite.
[0081] Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektrischen Abgriffs
1.
[0082] Wie insbesondere den Fig. 1 bis 3 zu entnehmen ist, weist der elektrische Abgriff
1 eine vorliegend starre Leiterplatte 2 auf, wobei die Leiterplatte 2 einen Eingangskontakt
3 und einen Ausgangskontakt 4 aufweist, wobei der Eingangskontakt 3 mit einem stromführenden
Bauteil 12a, 12b elektrisch verbindbar ist, wie dies beispielsweise den Fig. 11 und
12 zu entnehmen ist.
[0083] Die Leiterplatte 2 weist eine Leiterbahn 5 auf, wobei der Eingangskontakt 3 und der
Ausgangskontakt 4 ausschließlich mittels der Leiterbahn 5 miteinander elektrisch verbunden
sind.
[0084] Die Leiterbahn 5 oder zumindest ein Teilabschnitt der Leiterbahn 5 bildet eine Überstromschutzeinrichtung,
welche bei einem auftretenden Überstrom die elektrische Verbindung zwischen dem Eingangskontakt
3 und dem Ausgangskontakt 4 unterbricht.
[0085] Um im Falle eines Überstroms die Entstehung eines Lichtbogens zu verhindern oder
zumindest zu verhindern, dass ein etwaig entstehender Lichtbogen Einfluss auf die
Umgebung des elektrischen Abgriffs 1 nimmt, ist vorliegend die gesamte Leiterbahn
5 hermetisch abgedichtet.
[0086] Vorliegend ist die hermetische Abdichtung dadurch gebildet, dass die Leiterplatte
2 als Multilayer-Leiterplatte ausgebildet ist und zwei innere Layer 7, 8 aufweist,
wobei die gesamte Leiterbahn 5 zwischen den zwei Layern 7, 8 ausgebildet ist.
[0087] Vorliegend sind der Eingangskontakt 3 und der Ausgangskontakt 4 als Durchgangskontakte
24 mit an dem jeweiligen Durchgangskontakt 24 angebrachter Lötfläche ausgebildet.
[0088] Wie insbesondere der Fig. 5 zu entnehmen ist, weist der elektrische Abgriff 1 einen
Federkontakt 10 zum Kontaktieren des stromführenden Bauteils 12a, 12b auf, wobei der
Federkontakt 10 mit dem Eingangskontakt 3 elektrisch und mechanisch verbunden ist,
wobei vorliegend der Federkontakt 10 mit der Lötfläche des Eingangskontakts 3 verlötet
ist. Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu erhöhen ist der Federkontakt 10 in
den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt.
[0089] Vorliegend ist der Federkontakt 10 durch ein gebogenes Band aus einem federnden,
elektrisch leitenden Material gebildet, wobei der Federkontakt 10 einen ersten Schenkel
28 und einen zweiten Schenkel 29 aufweist, wobei der erste Schenkel 28 mit dem Eingangskontakt
3 verbunden ist und der zweite Schenkel 29 als freier Schenkel ausgebildet ist, wobei
sich der zweite freie Schenkel 29 an der Leiterplatte 2 mechanisch abstützt. Zwischen
den beiden Schenkeln 28, 29 ist ein Kontaktierungsabschnitt 30 ausgebildet, wobei
der Kontaktierungsabschnitt 30 beabstandet zu der Leiterplatte 2 angeordnet ist.
[0090] Vorliegend ist der Ausgangskontakt 4 auf einer dem Eingangskontakt 3 bzw. dem Federkontakt
10 abgewandten Seite der Leiterplatte 2 ausgebildet, wobei der elektrische Abgriff
1 eine Verbindungseinrichtung in Form einer Klemme 33 aufweist, wobei die Verbindungseinrichtung
mit dem Ausgangskontakt 4 elektrisch verbunden ist. Vorliegend ist die Klemme 33 ortsfest
mit der Leiterplatte 22 verbunden, nämlich mit der Lötfläche des Ausgangskontakts
4 verlötet. Mittels der Verbindungseinrichtung ist eine lösbare elektrische Verbindung
mit dem Ausgangskontakt 4 herstellbar, wobei zu diesem Zweck eine Kabel bzw. ein elektrischer
Leiter einer Verkabelung 19 in die Klemme 33 einsteckbar ist.
[0091] Die Fig. 9 bis 12 zeigen eine Anordnung von einer Schaltleiste 13 und sechs elektrischen
Abgriffen 1 der ersten Ausführungsform.
[0092] Wie insbesondere der Explosionsdarstellung der Fig. 10 zu entnehmen ist, weist die
Schaltleiste 13 ein Oberteil 18 auf, wobei in diesem Oberteil 18 ein Deckel 31 gelagert
ist, welcher der Aufnahme von elektrischen Sicherungen 25 dient. Vorliegend handelt
es sich bei der in den Fig. 9 bis 12 dargestellten Schaltleiste 13 um eine NH-Schaltleiste.
[0093] Der Deckel 31 ist verschiebbar in dem Oberteil 18 gelagert, wobei mithilfe eines
Schalthebels 32 der Deckel 31 bezüglich des Oberteils 18 bewegt werden kann, zwecks
Einführens der elektrischen Sicherungen 25 in die dafür vorgesehenen Kontakte 12a,
12b. Diese Kontakte 12a, 12b sind wiederum in einem Trägerteil 17 der Schaltleiste
13 ausgebildet, wobei das Trägerteil 17 vorliegend wiederum mit einem Sammelschienensystem
mechanisch und elektrisch verbindbar ist. Die Kontakte 12a, 12b sind wiederum jeweils
mit einer Stromschiene 23 verbunden.
[0094] Die Schaltleiste 13 weist ferner eine Abdeckung 15, 16 zum Abdecken der freiliegenden
Kontakte 12a, 12b auf, wobei die Abdeckung 15, 16 vorliegend durch sechs Abdeckhauben
16 und eine Lagerstruktur 15 gebildet ist, wobei die Lagerstruktur 15 der Lagerung
der Abdeckhauben 16 dient, wobei die Abdeckhauben 16 auf die Lagerstruktur 15 aufsteckbar,
vorliegend rastierend aufsteckbar, sind. Die Lagerstruktur 15 ist wiederum in das
Trägerteil 17 rastierend einsteckbar.
[0095] Die sechs elektrischen Abgriffe 1 sowie die mit den elektrischen Abgriffen 1 verbundene
Verkabelung 19 ist vorliegend in der Abdeckung 15, 16 angeordnet, konkret in der Lagerstruktur
15 der Abdeckung 15, 16 angeordnet. Zwecks Lagerung bzw. Befestigung des jeweiligen
elektrischen Abgriffs 1 weist die Lagerstruktur 15 mehrere Gegenbefestigungsstrukturen
14b auf, wobei die jeweilige Gegenbefestigungsstruktur 14b durch zwei parallele Teilabschnitte
der Lagerstruktur 15 gebildet ist, wobei die Leiterplatte 2 zwischen die beiden Teilabschnitte
und somit in die Gegenstruktur 14b einsteckbar ist. Insofern bildet die Leiterplatte
2 bzw. ein Teilabschnitt der Leiterplatte 2 eine zu der Gegenbefestigungsstruktur
14b korrespondierende Befestigungsstruktur 14a.
[0096] Vorliegend ist Leiterplatte 2 parallel zu dem jeweiligen Kontakt 12a, 12b ausgerichtet
und parallel zu einer Aufsteckrichtung der Abdeckhauben 16 in die Lagerstruktur 15
und parallel zu einer Einsteckrichtung der Lagerstruktur 15 in das Trägerteil 17 ausgerichtet.
[0097] Vorliegend ist der elektrische Abgriff 1 zwischen der Abdeckhaube 16 und der Lagerstruktur
15 angeordnet, somit innerhalb eines Abdeckraums für den entsprechenden Kontakt 12a,
12b, welcher durch die Abdeckhaube 16 und die Lagerstruktur 15 definiert wird, angeordnet.
[0098] Hinsichtlich der Montage der Schaltleiste 13 ist die Anordnung von Lagerstruktur
15, Abdeckhaube 16 und elektrischem Angriff 1 nebst Verkabelung 19 besonders vorteilhaft,
da die Komponenten Abdeckhaube 16, Lagerstruktur 15, elektrischer Abgriff 1, Verkabelung
19 vormontiert werden können und im Anschluss als vormontierte Einheit mit dem Trägerteil
17 verbunden werden können, wobei beim Verbinden die vormontierte Einheit über die
Kontakte 12a, 12b des Trägerteils 17 geschoben wird, wobei beim Vorgang des Aufschiebens
der Federkontakt 10 mit dem Kontakt 12a, 12b in Kontakt gelangt. Beim Kontaktieren
des Federkontakts 10 mit dem elektrischen Kontakt 12a, 12b erfolgt die Kontaktierung
entgegen der Federkraft des Federkontakts 10, sodass eine besonders sichere Kontaktierung
zwischen Federkontakt 10 und elektrischem Kontakt 12a, 12b gewährleistet ist und zum
anderen der Federkontakt 10 ein Aufschieben der Abdeckung 15, 16 nicht behindert.
[0099] Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine zweite Ausführungsform des elektrischen Abgriffs 1.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform im Wesentlichen
dadurch, dass die Leiterbahn 5 in einem Bereich zwischen dem Eingangskontakt 3 und
dem Ausgangskontakt 4 einen Verengungsabschnitt 6 aufweist, wobei der Verengungsabschnitt
6 einen gegenüber an den Verengungsabschnitt 6 angrenzenden Abschnitten der Leiterbahn
5 verringerten Querschnitt aufweist. Dieser Verengungsabschnitt 6 bildet die Überstromschutzeinrichtung,
welche bei einem auftretenden Überstrom die elektrische Verbindung zwischen dem Eingangskontakt
3 und dem Ausgangskontakt 4 unterbricht.
[0100] Ferner weist die zweite Ausführungsform keine Klemme auf. Vorliegend ist die Verkabelung
19 unmittelbar mit der Lötfläche des Ausgangskontakts 4 verlötet.
[0101] Die Fig. 13 bis 19 zeigen eine dritte Ausführungsform des elektrischen Abgriffs 1
bzw. eine weitere Ausführungsform einer Anordnung eines elektrischen Abgriffs 1 der
dritten Ausführungsform und einer Stromverteilungskomponente.
[0102] Bei der Stromverteilungskomponente handelt es sich wiederum um eine Schaltleiste
13, wobei sich die Schaltleiste 13 von der in den Fig. 9 bis 12 gezeigten Schaltleiste
13 insbesondere durch die Gestaltung der elektrischen Kontakte 12a, 12b und der Abdeckung
15, 16 unterscheidet. Ferner unterscheidet sich die in den Fig. 13 bis 19 gezeigte
Anordnung des Weiteren durch den elektrischen Abgriff 1 und die Anordnung dieses elektrischen
Abgriffs 1 in der Schaltleiste 13 bzw. durch die Befestigung des elektrischen Abgriffs
1 in der Schaltleiste 13, konkret in der Art der Befestigung des elektrischen Abgriffs
1 in der Abdeckung, vorliegend der Abdeckhaube 16.
[0103] Vorliegend ist die Abdeckung der Schaltleiste lediglich durch eine miteinander fest
verbundene Anordnung von drei Paaren von Abdeckhauben 16 gebildet, somit ist bei der
in den Fig. 13 bis 19 gezeigten Anordnung jeweils ein Paar von Abdeckhauben 16 für
ein Paar von Kontakten 12a, 12b vorgesehen.
[0104] Der elektrische Abgriff 1 als solcher unterscheidet sich von dem elektrischen Abgriff
1 der ersten und der zweiten Ausführungsform im Wesentlichen dadurch, dass die Leiterplatte
2 eine Aussparung 11 in Form einer von der Leiterplatte 2 vollständig umschlossenen
Durchgangsöffnung aufweist. Diese Aussparung 11 dient der Anordnung des ersten Kontakts
12a oder des zweiten Kontakts 12b, wobei der elektrische Abgriff 1 benachbart der
Aussparung 11 wiederum einen Federkontakt 10 aufweist, wobei der Federkontakt 10 den
elektrischen Kontakt 12a, 12b kontaktiert. Dies ist insbesondere der Fig. 15 zu entnehmen.
[0105] Der jeweilige Kontakt 12a, 12b weist einen ersten Abschnitt 26 auf, zur Aufnahme
der elektrischen Sicherung 25 bzw. zu Aufnahme des Trennmessers. Des Weiteren weist
der jeweilige Kontakt 12a, 12b einen mit einem elektrischen Zugang oder elektrischen
Abgang der Schaltleiste13 verbundenen zweiten Abschnitt 27 auf, wobei der Federkontakt
10 des elektrischen Abgriffs 1 den entsprechenden Kontakt 12a, 12b im Bereich des
zweiten Abschnitts 27 kontaktiert.
[0106] Vorliegend ist die Leiterplatte 2 senkrecht zu dem Kontakt 12a, 12b bzw. senkrecht
zu einer Aufsteckrichtung der Abdeckhaube 16 auf den Kontakt 12a, 12b ausgerichtet,
wobei die Abdeckhaube 16 auf der dem Trägerteil 17 zuzuwendenden Seite eine Öffnung
zum Einführen des Kontakts 12a, 12b aufweist, wobei die Leiterplatte 2 im Bereich
der Öffnung der Abdeckhaube 16 angeordnet ist.
[0107] Vorliegend bildet die Leiterplatte 2 quasi einen Bodenabschnitt der jeweiligen Abdeckhaube
16.
[0108] Die Leiterplatte 2 weist eine Befestigungsstruktur 14a in Form von zwei Vorsprüngen
14a auf. Die jeweilige Abdeckhaube 16 weist zu diesen Befestigungsstrukturen 14a korrespondierende
Gegenbefestigungsstrukturen 14b in Form von Durchgangsöffnungen auf. Das Zusammenwirken
der Befestigungsstruktur 14a und der Gegenbefestigungsstruktur 14b ist insbesondere
den Fig. 18 und 19 zu entnehmen.
[0109] Das dritte Ausführungsbeispiel des elektrischen Abgriffs 1 weist eine Verbindungseinrichtung
in Form eines Steckers 9 zum Einstecken einer korrespondierenden Gegeneinrichtung
in Form einer Buchse 22 der Verkabelung 19 auf. Vorliegend sind in der in der Fig.
13 gezeigten Anordnung die elektrischen Abgriffe 1 mittels der Verkabelung 19 miteinander
elektrisch verbunden, wobei die Verkabelung 19 wiederum mit einer Mess- und/oder Auswerteelektronik
20 verbunden ist. Aus Gründen der Übersicht wurde in der Fig. 15 auf eine Darstellung
des Steckers 9 verzichtet.
[0110] Vorliegend dienen die elektrischen Abgriffe 1 der Stromversorgung der Mess- und/oder
Auswerteelektronik 20, wobei die Mess- und/oder Auswerteelektronik 20 wiederum ein
Messsignal von Stromwandlern 21 erhält. Die Mess- und/oder Auswerteelektronik 20 dient
somit der Messung des durch die Schaltleiste 13 fließenden Stroms, beispielsweise
um einen Stromverbrauch zu ermitteln.
[0111] Die Fig. 20 bis 21 zeigen eine vierte Ausführungsform des elektrischen Abgriffs 1,
welche im Wesentlichen mit der dritten Ausführungsform übereinstimmt, wobei diese
vierte Ausführungsform zwei Stecker 9 zum Verbinden mit einer korrespondierenden Buchse
22 der Verkabelung 19 aufweist.
Bezugszeichenliste
[0112]
- 1
- elektrischer Abgriff
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Eingangskontakt
- 4
- Ausgangskontakt
- 5
- Leiterbahn
- 6
- Verengungsabschnitt
- 7
- Layer
- 8
- Layer
- 9
- Stecker
- 10
- Federkontakt
- 11
- Aussparung
- 12a
- erster Kontakt
- 12b
- zweiter Kontakt
- 13
- Schaltleiste
- 14a
- Befestigungsstruktur
- 14b
- Gegenbefestigungsstruktur
- 15
- Lagerstruktur der Abdeckung
- 16
- Abdeckhaube
- 17
- Trägerteil
- 18
- Oberteil
- 19
- Verkabelung
- 20
- Mess- und/oder Auswerteelektronik
- 21
- Stromwandler
- 22
- Buchse
- 23
- Stromschiene
- 24
- Durchgangskontakt
- 25
- elektrische Sicherung
- 26
- erster Abschnitt
- 27
- zweiter Abschnitt
- 28
- erster Schenkel
- 29
- zweiter Schenkel
- 30
- Kontaktierungsabschnitt
- 31
- Deckel
- 32
- Schalthebel
- 33
- Klemme
1. Anordnung einer Stromverteilungskomponente und eines elektrischen Abgriffs (1) mit
einer Überstromschutzeinrichtung, zum Abgreifen einer an einem stromführenden Bauteil
(12a, 12b) anliegenden Spannung zwecks Messens der an dem stromführenden Bauteil (12a,
12b) anliegenden elektrischen Spannung und/oder zwecks Stromversorgung eines elektronischen
Bauteils, insbesondere zwecks Stromversorgung einer Mess- und/oder Auswerteelektronik
(20),
wobei der elektrische Abgriff (1) eine Leiterplatte (2) aufweist, wobei die Leiterplatte
(2) einen Eingangskontakt (3) und einen Ausgangskontakt (4) aufweist, wobei der Eingangskontakt
(3) mit dem stromführenden Bauteil (12a, 12b) elektrisch verbindbar ist, wobei die
Leiterplatte (2) eine Leiterbahn (5) aufweist, wobei der Eingangskontakt (3) und der
Ausgangskontakt (4) mittels der Leiterbahn (5) miteinander elektrisch verbunden sind,
wobei zumindest ein Teilabschnitt der Leiterbahn (5) die Überstromschutzeinrichtung
bildet, wobei zumindest dieser Teilabschnitt der Leiterbahn (5) hermetisch abgedichtet
ist, und
wobei die Stromverteilungskomponente als schaltbare oder nicht-schaltbare Leiste (13)
ausgebildet ist, wobei die Stromverteilungskomponente ein erstes freiliegendes stromführendes
Bauteil (12a) in Form eines ersten freiliegenden Kontakts (12a) und ein zweites freiliegendes
stromführendes Bauteil (12b) in Form eines zweiten freiliegenden Kontakts (12b) aufweist,
wobei das erste stromführende Bauteil (12a) mit einer Stromzuführung und das zweite
stromführende Bauteil (12b) mit einem Stromabgang verbunden oder verbindbar ist, wobei
das erste stromführende Bauteil (12a) und das zweite stromführende Bauteil (12b) räumlich
beabstandet angeordnet sind und der Aufnahme einer elektrischen Sicherung (25) dienen,
wobei der elektrische Abgriff (1) in der Stromverteilungskomponente angeordnet ist,
wobei der Eingangskontakt (3) des elektrischen Abgriffs (1) mit dem ersten stromführenden
Bauteil (12a) oder dem zweiten stromführenden Bauteil (12b) elektrisch verbunden ist,
wobei der elektrische Abgriff (1) einen Federkontakt (10) zum Kontaktieren des stromführenden
Bauteils (12a, 12b) aufweist, wobei der Federkontakt (10) mit dem Eingangskontakt
(3) elektrisch verbunden ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Leiterbahn (5) die Überstromschutzeinrichtung bildet, wobei die gesamte
Leiterbahn (5) hermetisch abgedichtet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen dem Eingangskontakt (3) und dem Ausgangskontakt
(4) ausschließlich durch die Leiterbahn (5) gebildet ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahn (5) in einem Bereich zwischen dem Eingangskontakt (3) und dem Ausgangskontakt
(4) einen Verengungsabschnitt (6) mit einem gegenüber an den Verengungsabschnitt (6)
angrenzenden Abschnitten der Leiterbahn (5) verringerten Querschnitt aufweist, wobei
der Verengungsabschnitt die Überstromsschutzeinrichtung bildet, wobei der Verengungsabschnitt
(6) hermetisch abgedichtet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (2) zumindest zwei Layer (7, 8) aufweist, wobei zumindest der die
Überstromschutzeinrichtung bildende Teilabschnitt, insbesondere die gesamte Leiterbahn
(5), zwischen den zumindest zwei Layern (7, 8) ausgebildet ist, insbesondere die Leiterplatte
(2) als Multilayer-Leiterplatte ausgebildet ist und die beiden Layer (7, 8) innere
Layer der Multilayer-Leiterplatte sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Abgriff (1) eine Verbindungseinrichtung aufweist, wobei die Verbindungseinrichtung
mit dem Eingangskontakt (3) elektrisch verbunden ist, wobei mittels der Verbindungseinrichtung
eine lösbare elektrische Verbindung mit dem Eingangskontakt (3) herstellbar ist, oder
wobei die Verbindungseinrichtung mit dem Ausgangskontakt (4) elektrisch verbunden
ist, wobei mittels der Verbindungseinrichtung eine lösbare elektrische Verbindung
mit dem Ausgangskontakt (4) herstellbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung als Klemme (33) ausgebildet ist, zur Aufnahme eines elektrischen
Kabels und/oder eines elektrischen Leiters.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung mit einer zu der Verbindungseinrichtung korrespondierenden
Gegeneinrichtung lösbar verbindbar ist, insbesondere die Verbindungseinrichtung als
Buchse oder als Stecker (9) zum Einstecken eines korrespondierenden Steckers bzw.
zum Einstecken in eine korrespondierende Buchse (22) ausgebildet ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Federkontakt (10) fest mit der Leiterplatte (2) verbunden ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgangskontakt (4) auf einer dem Eingangskontakt (3) abgewandten Seite der Leiterplatte
(2) ausgebildet ist und/oder der Ausgangskontakt (4) von einer dem Federkontakt (10)
abgewandten Seite der Leiterplatte (2) aus zugänglich ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (2) eine Aussparung (11) zur Anordnung des stromführenden Bauteils
(12a, 12b) aufweist, insbesondere der Federkontakt (10) benachbart der Aussparung
(11) angeordnet ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Abgriff (1) eine Befestigungsstruktur (14a) aufweist, wobei der elektrische
Abgriff (1) an dem stromführenden Bauteil (12a, 12b) oder an einer das stromführende
Bauteil (12a, 12b) aufweisenden Komponente befestigbar ist, wobei das stromführende
Bauteil (12a, 12b) oder die Komponente eine zu der Befestigungsstruktur (14a) korrespondierende
Gegenbefestigungsstruktur (14b) aufweist.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Stromverteilungskomponente
eine Abdeckung (15, 16), zum Abdecken des ersten Kontakts (12a) und/oder des zweiten
Kontakts (12b) aufweist, wobei die Abdeckung (15, 16) mit einem die Kontakte (12a,
12b) aufweisenden Trägerteil (17) der Stromverteilungskomponente verbindbar ist, insbesondere
die Abdeckung (15, 16) in das Trägerteil (17) einsteckbar ist, wobei der elektrische
Abgriff (1) eine Befestigungsstruktur (14a) und die Abdeckung (15, 16) eine zu der
Befestigungsstruktur (14a) korrespondierende Gegenbefestigungsstruktur (14b) aufweist,
wobei der elektrische Abgriff (1) an der Abdeckung (15, 16) befestigt ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Leiterplatte (2) eine Aussparung
(11) zur Anordnung des ersten stromführenden Bauteils (12a) oder des zweiten stromführenden
Bauteils (12b) aufweist, wobei der elektrische Abgriff (1) einen benachbart der Aussparung
(11) angeordneten Federkontakt (10) aufweist, wobei der Federkontakt (10) das erste
stromführende Bauteil (12a) oder das zweite stromführende Bauteil (12b) kontaktiert.
1. Arrangement of a power distribution component and an electrical tap (1), having an
overcurrent protection device, for tapping off a voltage that is applied to a current-carrying
element (12a, 12b) for the purpose of measuring the electrical voltage that is applied
to the current-carrying element (12a, 12b) and/or for the purpose of supplying power
to an electronic component, in particular for the purpose of supplying power to a
measurement and/or evaluation electronics system (20),
wherein the electrical tap (1) has a printed circuit board (2), wherein the printed
circuit board (2) has an input contact (3) and an output contact (4), wherein the
input contact (3) can be electrically connected to the current-carrying element (12a,
12b), wherein the printed circuit board (2) has a conductor track (5), wherein the
input contact (3) and the output contact (4) are electrically connected to each other
by means of the conductor track (5), wherein at least one subsection of the conductor
track (5) forms the overcurrent protection device, wherein at least this subsection
of the conductor track (5) is hermetically sealed, and
wherein the power distribution component is embodied as a switchable or non-switchable
strip (13), wherein the power distribution component has a first exposed current-carrying
element (12a) in the form of an exposed contact (12a) and a second exposed current-carrying
element (12b) in the form of a second exposed contact (12b), wherein the first current-carrying
element (12a) is connected or can be connected to a power supply and the second current-carrying
element (12b) is connected or can be connected to a power output, wherein the first
current-carrying element (12a) and the second current-carrying element (12b) are arranged
spatially spaced apart and serve to receive an electrical fuse (25), wherein the electrical
tap (1) is arranged in the power distribution component, wherein the input contact
(3) of the electrical tap (1) is electrically connected to the first current-carrying
element (12a) or to the second current-carrying element (12b), wherein the electrical
tap (1) has a spring contact (10) for making contact with the current-carrying element
(12a, 12b), wherein the spring contact (10) is electrically connected to the input
contact (3).
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the entire conductor track (5) forms the overcurrent protection device, wherein the
entire conductor track (5) is hermetically sealed.
3. Arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the electrical connection between the input contact (3) and the output contact (4)
is formed exclusively by the conductor track (5).
4. Arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the conductor track (5) has, in a region between the input contact (3) and the output
contact (4), a constriction section (6) with a cross section that is reduced in comparison
to sections of the conductor track (5) that adjoin the constriction section (6), wherein
the constriction section forms the overcurrent protection device, wherein the constriction
section (6) is hermetically sealed.
5. Arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the printed circuit board (2) has at least two layers (7, 8), wherein at least the
subsection that forms the overcurrent protection device, in particular the entire
conductor track (5), is formed between the at least two layers (7, 8), in particular
the printed circuit board (2) is embodied as a multilayer printed circuit board and
the two layers (7, 8) are inner layers of the multilayer printed circuit board.
6. Arrangement according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the electrical tap (1) has a connecting device, wherein the connecting device is
electrically connected to the input contact (3), wherein a releasable electrical connection
with the input contact (3) can be established by means of the connecting device, or
wherein the connecting device is electrically connected to the output contact (4),
wherein a releasable electrical connection with the output contact (4) can be established
by means of the connecting device.
7. Arrangement according to Claim 6, characterized in that the connecting device is embodied as a terminal (33) for receiving an electrical
cable and/or an electrical conductor.
8. Arrangement according to either of Claims 6 and 7, characterized in that the connecting device can be releasably connected to a mating device that corresponds
to the connecting device, in particular the connecting device is embodied as a socket
or as a plug (9) for insertion of a corresponding plug or, respectively, for insertion
into a corresponding socket (22).
9. Arrangement according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the spring contact (10) is fixedly connected to the printed circuit board (2).
10. Arrangement according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the output contact (4) is formed on a side of the printed circuit board (2) that
is averted from the input contact (3) and/or the output contact (4) is accessible
from a side of the printed circuit board (2) that is averted from the spring contact
(10).
11. Arrangement according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the printed circuit board (2) has a cutout (11) for arrangement of the current-carrying
element (12a, 12b), in particular the spring contact (10) is arranged adjacent to
the cutout (11).
12. Arrangement according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the electrical tap (1) has a fastening structure (14a), wherein the electrical tap
(1) can be fastened to the current-carrying element (12a, 12b) or to a component that
comprises the current-carrying element (12a, 12b), wherein the current-carrying element
(12a, 12b) or the component has a mating fastening structure (14b) that corresponds
to the fastening structure (14a).
13. Arrangement according to one of Claims 1 to 12, wherein the power distribution component
has a cover (15, 16) for covering the first contact (12a) and/or the second contact
(12b), wherein the cover (15, 16) can be connected to a carrier part (17), which has
the contacts (12a, 12b), of the power distribution component, in particular the cover
(15, 16) can be inserted into the carrier part (17), wherein the electrical tap (1)
has a fastening structure (14a) and the cover (15, 16) has a mating fastening structure
(14b) that corresponds to the fastening structure (14a), wherein the electrical tap
(1) is fastened to the cover (15, 16).
14. Arrangement according to one of Claims 1 to 13, wherein the printed circuit board
(2) has a cutout (11) for arrangement of the first current-carrying element (12a)
or the second current-carrying element (12b), wherein the electrical tap (1) has a
spring contact (10) that is arranged adjacent to the cutout (11), wherein the spring
contact (10) makes contact with the first current-carrying element (12a) or the second
current-carrying element (12b).
1. Agencement d'un composant de distribution de courant et d'une prise électrique (1),
comprenant un dispositif de protection contre les surintensités pour prélever une
tension appliquée à un composant conducteur (12a, 12b) en vue de mesurer la tension
électrique appliquée au composant conducteur (12a, 12b) et/ou en vue d'alimenter en
courant un composant électronique, en particulier en vue d'alimenter en courant une
électronique de mesure et/ou d'évaluation (20),
dans lequel la prise électrique (1) présente une carte de circuits imprimés (2), dans
lequel la carte de circuits imprimés (2) présente un contact d'entrée (3) et un contact
de sortie (4), dans lequel le contact d'entrée (3) peut être relié électriquement
au composant conducteur (12a, 12b), dans lequel la carte de circuits imprimés (2)
présente une piste conductrice (5), dans lequel le contact d'entrée (3) et le contact
de sortie (4) sont reliés électriquement l'un à l'autre au moyen de la piste conductrice
(5), dans lequel au moins un tronçon de la piste conductrice (5) constitue le dispositif
de protection contre les surintensités, dans lequel au moins ledit tronçon de la piste
conductrice (5) est rendu hermétiquement étanche, et
dans lequel le composant de distribution de courant est réalisé en tant que barrette
(13) commutable ou non commutable, dans lequel le composant de distribution de courant
présente un premier composant conducteur exposé (12a) sous la forme d'un premier contact
exposé (12a) et un deuxième composant conducteur exposé (12b) sous la forme d'un deuxième
contact exposé (12b), dans lequel le premier composant conducteur (12a) est relié
ou peut être relié à une arrivée de courant et le deuxième composant conducteur (12b)
est relié ou peut être relié à une sortie de courant, dans lequel le premier composant
conducteur (12a) et le deuxième composant conducteur (12b) sont disposés de manière
physiquement espacée et servent à recevoir un fusible électrique (25), dans lequel
la prise électrique (1) est disposée dans le composant de distribution de courant,
dans lequel le contact d'entrée (3) de la prise électrique (1) est relié électriquement
au premier composant conducteur (12a) ou au deuxième composant conducteur (12b), dans
lequel la prise électrique (1) présente un contact à ressort (10) pour la mise en
contact du composant conducteur (12a, 12b), dans lequel le contact à ressort (10)
est relié électriquement au contact d'entrée (3).
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que toute la piste conductrice (5) constitue le dispositif de protection contre les surintensités,
dans lequel toute la piste conductrice (5) est rendue hermétiquement étanche.
3. Agencement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la connexion électrique entre le contact d'entrée (3) et le contact de sortie (4)
est formée exclusivement par la piste conductrice (5).
4. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la piste conductrice (5) présente dans une zone entre le contact d'entrée (3) et
le contact de sortie (4) un tronçon de rétrécissement (6) avec une section transversale
diminuée par rapport à des tronçons adjacents au tronçon de rétrécissement (6) de
la piste conductrice (5), dans lequel le tronçon de rétrécissement constitue le dispositif
de protection contre les surintensités, dans lequel le tronçon de rétrécissement (6)
est rendu hermétiquement étanche.
5. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la carte de circuits imprimés (2) présente au moins deux couches (7, 8), dans lequel
au moins le tronçon constituant le dispositif de protection contre les surintensités,
en particulier toute la piste conductrice (5), est réalisé entre les au moins deux
couches (7, 8), la carte de circuits imprimés (2) étant en particulier réalisée en
tant que carte de circuits imprimés multicouche et les deux couches (7, 8) étant des
couches intérieures de la carte de circuits imprimés multicouche.
6. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la prise électrique (1) présente un dispositif de liaison, dans lequel le dispositif
de liaison est relié électriquement au contact d'entrée (3), dans lequel une liaison
électrique amovible avec le contact d'entrée (3) peut être établie au moyen du dispositif
de liaison, ou dans lequel le dispositif de liaison est relié électriquement au contact
de sortie (4), dans lequel une liaison électrique amovible avec le contact de sortie
(4) peut être établie au moyen du dispositif de liaison.
7. Agencement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de liaison est réalisé en tant que borne (33) pour recevoir un câble
électrique et/ou un conducteur électrique.
8. Agencement selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le dispositif de liaison peut être relié de manière amovible à un dispositif complémentaire
correspondant au dispositif de liaison, le dispositif de liaison étant en particulier
réalisé en tant que prise ou en tant que connecteur (9) pour l'enfichage d'un connecteur
correspondant ou pour l'enfichage dans une prise (22) correspondante, respectivement.
9. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le contact à ressort (10) est relié solidement à la carte de circuits imprimés (2).
10. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le contact de sortie (4) est réalisé sur un côté de la carte de circuits imprimés
(2) détourné du contact d'entrée (3), et/ou le contact de sortie (4) est accessible
à partir d'un côté de la carte de circuits imprimés (2) détourné du contact à ressort
(10).
11. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la carte de circuits imprimés (2) présente un évidement (11) pour disposer le composant
conducteur (12a, 12b), le contact à ressort (10) étant en particulier disposé de manière
adjacente à l'évidement (11).
12. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la prise électrique (1) présente une structure de fixation (14a), dans lequel la
prise électrique (1) peut être fixée au composant conducteur (12a, 12b) ou à un composant
présentant le composant conducteur (12a, 12b), dans lequel le composant conducteur
(12a, 12b) ou le composant présente une structure de fixation complémentaire (14b)
correspondant à la structure de fixation (14a).
13. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, dans lequel le composant
de distribution de courant présente un recouvrement (15, 16) pour couvrir le premier
contact (12a) et/ou le deuxième contact (12b), dans lequel le recouvrement (15, 16)
peut être relié à une pièce de support (17), présentant les contacts (12a, 12b), du
composant de distribution de courant, le recouvrement (15, 16) pouvant en particulier
être emboîté dans la pièce de support (17), dans lequel la prise électrique (1) présente
une structure de fixation (14a), et le recouvrement (15, 16) présente une structure
de fixation complémentaire (14b) correspondant à la structure de fixation (14a), dans
lequel la prise électrique (1) est fixée au recouvrement (15, 16).
14. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, dans lequel la carte
de circuits imprimés (2) présente un évidement (11) pour agencer le premier composant
conducteur (12a) ou le deuxième composant conducteur (12b), dans lequel la prise électrique
(1) présente un contact à ressort (10) disposé de manière adjacente à l'évidement
(11), dans lequel le contact à ressort (10) entre en contact avec le premier composant
conducteur (12a) ou le deuxième composant conducteur (12b).