(19)
(11) EP 3 674 507 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.07.2020  Patentblatt  2020/27

(21) Anmeldenummer: 19214696.7

(22) Anmeldetag:  10.12.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 1/02(2006.01)
E06B 3/54(2006.01)
E06B 1/32(2006.01)
E06B 1/60(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 26.12.2018 DE 102018133597

(71) Anmelder: dormakaba Deutschland GmbH
58256 Ennepetal (DE)

(72) Erfinder:
  • Liebscher, Arne
    58256 Ennepetal (DE)
  • Finke, Andreas
    58256 Ennepetal (DE)
  • Höher, Ralf
    58256 Ennepetal (DE)

(74) Vertreter: Balder IP Law, S.L. 
Paseo de la Castellana 93 5ª planta
28046 Madrid
28046 Madrid (ES)

   


(54) EINBAUELEMENT, TÜRANLAGE MIT EINBAUELEMENT UND VERFAHREN ZUR MONTAGE EINES EINBAUELEMENTS


(57) Die Erfindung betrifft ein Einbauelement, insbesondere zur Montage an einer Baukörperdeckenwand, zur Trennung eines Innenraums von einem Außenraum, umfassend ein feststehendes Element sowie einen Wandanschluss zur Befestigung des feststehenden Elements an der Baukörperwand.
Erfindungsgemäß ist ein Befestigungselement vorgesehen mit einem durchgehenden Montagekanal zur Hindurchführung eines Befestigungsmittels, wobei der Wandanschluss über ein erstes Befestigungsmittel an der Baukörperwand und das Befestigungselement über ein zweites Befestigungsmittel innenseitig auf einer Zwischenwand des Endbereichs des feststehenden Elements anordenbar ist. Das feststehende Element mit seinem offenen Endbereich überdeckt zumindest bereichsweise das Befestigungselement und ist dabei über ein, quer zu dem Befestigungsmittel anordenbares, erstes Verbindermittel mit dem Befestigungselement verbindbar und ist dabei ferner über ein weiteres Verbindermittel an den Wandanschluss anbindbar.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einbauelement gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, eine Türanlage mit einem derartigen Einbauelement sowie ein Verfahren zur Montage eines Einbauelements.

[0002] Aus der EP 2 821 581 A1 ist ein Einbauelement zur Trennung eines Innenraums von einem Außenraum mit einem feststehenden Element bekannt, wobei das feststehende Element mittels eines Wandanschlusses an einer Wand befestigbar ist. Der Wandanschluss weist zwei Seitenwandteile zur Aufnahme des feststehenden Elements sowie ein Wandteil zur Befestigung des Wandanschlusses an einer Wand auf und ist dabei derart ausgestaltet, dass nach einem (z.B. durch einen Einbruchsversuch bedingten) Umbiegen eines Seitenteils der Wandanschluss einen Blockierbereich aufweist, der in eine Ausnehmung des Endbereichs des feststehenden Elements hineinragt, wobei ein erstes Ende des Blockierbereichs, welches in die Ausnehmung ragt, dem Innenraum zugewandt ist und ein zweites Ende des Blockierbereichs dem Außenraum zugewandt ist.

[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine alternative Lösung für ein Einbauelement mit Einbruch hemmendem Wandanschluss anzugeben - insbesondere einen Wandanschluss zur Montage an einer Baukörperdeckenwand anzugeben, der bei möglichst geringen Herstellungskosten eine hohe Einbruchsicherheit sowie eine optimierte Montage gewährleistet.

[0004] Gemäß der Erfindung wird die vorstehend genannte Aufgabe jeweils durch die Gesamtheit der Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, den Zeichnungsfiguren sowie der Beschreibung.

[0005] Demnach wird die Aufgabe gelöst, durch ein Einbauelement zur Trennung eines Innenraums von einem Außenraum, umfassend ein feststehendes Element, mit einem in Richtung einer Baukörperwand zumindest bereichsweise stirnseitig randoffen ausgebildeten und dadurch eine Ausnehmung aufweisenden Endbereich. Erfindungsgemäß ist ein Wandanschluss zur Befestigung des feststehenden Elements an der Baukörperwand vorgesehen, wobei der Wandanschluss zumindest ein Seitenwandteil zur Aufnahme des Endbereichs und ein Bodenwandteil mit einer Befestigungsöffnung zur Hindurchführung eines Befestigungsmittels zur Befestigung des Wandanschlusses an der Baukörperwand aufweist. Bevorzugt ist der Wandanschluss durch ein Profilteil mit im Wesentlichen L-förmigem Querschnitt gebildet, wobei der eine L-Schenkel das Seitenwandteil bildet und wobei der zweite L-Schenkel das Bodenwandteil bildet. Gemäß der Erfindung ist ein Befestigungselement mit einem durchgehenden Montagekanal zur Hindurchführung eines zweiten Befestigungsmittels vorgesehen, wobei das Befestigungselement über das zweite Befestigungsmittel an einem innenliegenden Zwischenboden im Endbereich des feststehenden Elements befestigbar - beziehungsweise im montierten Zustand befestigt - ist. Gemäß der Erfindung ist ferner ein weiteres, innenraumseitiges Seitenwandprofil vorgesehen, welches eine erste Befestigungsöffnung aufweist und über ein erstes durch die erste Befestigungsöffnung geführtes Verbindermittel an dem Befestigungselement befestigbar - beziehungsweise im montierten Zustand befestigt - ist und welches über ein zweites Verbindermittel an dem Bodenwandteil des Wandanschlussprofils befestigbar - beziehungsweise im montierten Zustand befestigt - ist. Bevorzugt sind auch die zweiten Verbindermittel als Schrauben ausgeführt und durch Bohrungen bzw. Befestigungslöcher im Seitenwandprofil geführt mit dem Befestigungselement verschraubt.

[0006] Dadurch wird gewährleistet, dass in einem endmontierten Zustand des Einbauelements, in welchem das feststehende Element im Wandanschlussprofil aufgenommen und festgelegt ist, eine Kraftflussverbindung realisiert ist, die ausgehend von dem über das Bodenwandteil mittels des ersten Befestigungsmittels an der Baukörperwand befestigten Wandanschlussprofils - über das mit dem Wandanschlussprofil (bzw. dessen Bodenwandteil) über das zweite Verbindermittel verbundene Seitenwandprofil, über das erste Verbindermittel und das Befestigungselement, welches über das zweite Befestigungsmittel kraftschlüssig oder kraftformschlüssig an einen Zwischenboden im Endbereich des feststehenden Elements angebunden ist, verläuft.

[0007] Durch das erfindungsgemäße Einbauelement wird eine erhöhte Stabilität der Baukörperanbindung sowie die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Krafteinleitung gewährleistet. Insbesondere wird eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Krafteinflüsse, wie Windlast oder Krafteinflüsse die im Rahmen von Einbruchversuchen entstehen (wie etwa Krafteinflüsse durch ein Heraushebeln des feststehenden (Rahmen-)Elements aus dem Wandanschluss mittels Eingriff von Hebelwerkzeugen oder dergleichen), erreicht.

[0008] In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Wandanschluss mehrteilig ausgebildet und weist ein erstes Wandanschluss-Profilelement und ein zweites Wandanschluss-Profilelement auf. Dabei ist mit Vorteil das erste Wandanschluss-Profilelement gebildet durch ein Profilelement mit einem im Wesentlichen L-förmig ausgebildeten Querschnitt, wobei der eine L-Schenkel das Seitenwandteil bildet und wobei der zweite L-Schenkel das Bodenwandteil bildet, und wobei das Bodenwandteil an seiner randoffenen Längsseite eine Befestigungsnut aufweisen kann. Mit Vorteil ist das zweite Wandanschluss-Profilelement als Flachprofil ausgebildet, welches ein weiteres Seitenwandteil bildet und so das erste Wandanschluss-Profilelement mit L-förmigem Querschnitt zu einem Wandanschlussprofil mit einem U-förmigen Querschnitt ergänzt. Das zweite Wandanschluss-Profilelement weist zumindest bereichsweise auf seiner Innenseite Befestigungsmittel, wie Rastmittel oder dergleichen auf, die zur kraftformschlüssigen Verbindung mit der Befestigungsnut des ersten Wandanschluss-Profilelements ausgebildet sind.
Hierdurch wird ein, insbesondere für die Deckenwandmontage geeigneter, zweiteiliger Wandanschluss bereitgestellt, bestehend aus mit dem Baukörper zu verschraubendem Wandanschluss sowie dem von der Tür- bzw. Rauminnenseite her mit einem Wandanschluss verrastbaren Wandanschluss-Klippprofil als optische Verblendung des Spaltmaßes zwischen Baukörper und Rahmenelement. Durch diese konstruktive Ausgestaltung kann eine erhöhte Stabilität und Einbruchsicherheit, bei gleichzeitig einfacher Montage des Einbauelements gewährleistet werden.

[0009] In einer alternativen Ausführungsform kann der Wandanschluss, bzw. das Wandanschlussprofil, auch einteilig mit U-förmigem Querschnitt und zwei parallelen Seitenwänden ausgeführt sein.

[0010] In einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist das feststehende Element mehrere Einzelteile auf, die zu einem Element zusammengefügt wurden. Hierbei ist das feststehende Element aus mehreren Komponenten zu einem einteiligen Element aufgebaut. Das feststehende Element weist dabei eine innere Profilwandschale und eine dazu im Wesentlichen parallel angeordnete äußere Profilwandschale auf, wobei die innere Profilwandschale und die äußere Profilwandschale über zumindest einen thermisch isolierenden Verbindungssteg miteinander verbunden sind. Hierdurch wird auf einfache Weise und besonders Platz sparend ein Aufbau für ein thermisch isoliertes Profil erreicht. Zur Optimierung der thermischen Trennung kann der Wandanschluss im Bereich seines Bodenwandteils in analoger Aufbauweise einen thermisch isolierenden Zwischensteg aufweisen.

[0011] Das Befestigungselement ist vorzugsweise als ein sich in Profillängsrichtung erstreckender Kubus ausgebildet ist, der auf einer sich in Profillängsrichtung erstreckenden Unterseite zumindest einen Zentrierfortsatz zur Positionierung im Wandanschluss aufweist und der quer zur Längserstreckung, parallel zur Verlaufsrichtung des mindestens einen Zentrierfortsatzes einen durch eine Durchgangsbohrung o.d. gebildeten Montagekanal aufweisen. Ferner kann das Befestigungselement auf seiner sich in Profillängsrichtung erstreckenden Oberseite eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Schraubenkopfes für eine im Montagekanal aufzunehmende Befestigungsschraube aufweisen. Dabei kann diese Ausnehmung in Form eines Kegels zur Aufnahme einer Senkkopfschraube oder in Form einer im wesentlichen quaderförmigen oder zylindrischen Ausnehmung zur Aufnahme einer herkömmlichen Sechskant- oder Zylinderkopfschraube o.d. ausgeführt sein. Durch die Verwendung eines derartigen Befestigungselements wird eine erheblich vereinfachte Montage des Einbauelements erreicht.

[0012] Die Befestigungsmittel des den Wandanschluss zu einer U-förmigen Aufnahme vervollständigenden Seitenwandprofils können beispielsweise als Rastmittel, insbesondere als Rastmittel mit einem Rastschenkel oder mit zwei sich gegenüberliegenden Rastschenkeln, und die Befestigungsaufnahmemittel als mit den Rastmitteln (z.B. Rastschenkel(n)) zusammenwirkende Rastnut ausgeführt sein.

[0013] Die Befestigungsöffnungen des zweiten Seitenwandprofils/Wandanschluss-Profilelements sind vorzugsweise auf einer geraden Linie, in Profillängsrichtung zwischen den Rastschenkeln, angeordnet. Insbesondere sind die Befestigungslöcher derart positioniert, dass durch sie eingebrachte Sicherungsstifte oder Sicherungsschrauben im montierten Zustand die Rastschenkel auseinanderspreizen und auf diese Weise die Rastmittel in einer Rastposition fixieren.

[0014] Darüber hinaus wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch die Merkmalskombination des unabhängigen Verfahrensanspruchs 11 sowie durch eine Türanlage, insbesondere eine Türanlage mit einem Türelement ausgebildet als Karusselltür oder Schwenk- oder Drehtür oder Schiebetür, gemäß Patentanspruch 10.

[0015] Nachfolgend wird anhand von Zeichnungen eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine Schiebetüranlage mit erfindungsgemäßen Einbauelementen in schematischer Frontansicht,
Fig. 2a-c
jeweils einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Einbauelement, entlang der Linie A-A aus Figur 1, in unterschiedlichen Einbausituationen,
Fig. 3
einen Wandanschluss des erfindungsgemäßen Einbauelements zur deckenseitigen Montage, in einer möglichen Ausführungsform, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 4
ein Befestigungselement eines erfindungsgemäßen Einbauelements, in einer möglichen Ausführungsform, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5
eine Schnittdarstellung eines ersten Wandanschluss-Profilelements des Wandanschlusses des erfindungsgemäßen Einbauelements, entlang der Linie B-B aus Fig. 3,
Fig. 6
einen Schnitt eines zweiten Wandanschluss-Profilelements des Wandanschlusses des erfindungsgemäßen Einbauelements, entlang der Linie C-C aus Fig. 3.


[0016] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 bis 6 mit denselben Bezugszeichen versehen.

[0017] In Fig. 1 ist eine Schiebetüranlage mit erfindungsgemäßen Einbauelementen 1 in schematischer Darstellung, in Frontansicht, gezeigt. Dabei weist die Schiebetüranlage in einem oberen Einbaubereich ein Einbauelement 1 mit seiten- und/oder deckenseitigem Wandanschluss 2 und einem, beispielsweise als Oberlicht ausgebildeten, feststehenden Element 3 auf. Das feststehende Element 3 ist über Wandanschlüsse 2 seitenwandseitig und/oder deckenwandseitig an eine entsprechende Baukörperwand 4 angebunden. Die Schiebetüranlage weist zumindest im oberen Einbaubereich zur Baukörperdeckenwand hin ein Einbauelement 1 gemäß der Erfindung auf, wobei ein feststehendes Element 3, beispielsweise als Oberlicht ausgebildet und über einen deckenseitigen Wandanschluss 2 an der deckenseitigen Baukörperwand 4 festgelegt ist.
In einem mittleren Einbaubereich (Einbaubereich zwischen unterem und oberem Einbaubereich) der Schiebetüranlage ist ein Türantrieb TA angeordnet, der in herkömmlicher Weise zwei, zwischen den beiden seitlichen Einbauelementen 1 verschiebbar gelagerte und in bodenseitigen Führungselementen (wie etwa Führungsschienen oder -winkel o.d. - hier nicht dargestellt) verschiebbar geführte, Schiebetürelemente 5 antreibt.

[0018] Fig. 2a-c zeigt jeweils (schematisch dargestellt) einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Einbauelement 1, entlang der Linie A-A aus Figur 1, in unterschiedlichen Einbausituationen. Aufgrund von bauseitig auftretenden Einbautoleranzen kann es zu unterschiedlichen "Einbausituationen" der feststehenden Elemente 3 kommen. So ist in Fig. 2a ein feststehendes Element 3 in vollständig eingeschobenen Einbauzustand dargestellt, während in Fig. 2c das feststehende Element 3 nur mit einer Mindesteinschubtiefe in den Wandanschluss 2 eingeschoben und im Wandanschluss 2 festgelegt ist und in Fig. 2b eine Einbausituation in Mittellage, mit einer mittleren Einschubtiefe des feststehenden Elements 3, gezeigt ist. Für ein besseres Verständnis sind stellvertretend in Figur 2c angedeutet die deckenseitige Baukörperwand 4 sowie ein im Profilrahmen des feststehenden Elements 3 gehaltenes Wandelement W ausschnittweise dargestellt. Ferner ist das Befestigungselement 7 "durchsichtig" bzw. gestrichelt dargestellt, um die schematisch dargestellten Verbindungen/Verschraubungen über das zweite Befestigungselement 60 und das zweite Verbinderelement 80 mit dem Befestigungselement 7 erkennen zu können.

[0019] Das in den Fig. 2a-c dargestellte erfindungsgemäße Einbauelement 1 umfasst das feststehende Element 3, mit einem in Richtung der für die Montage vorgesehenen Baukörperwand 4 stirnseitig offen ausgebildeten Endbereich 3a sowie den Wandanschluss 2 nebst Befestigungselement 7 sowie entsprechenden Befestigungs- und Verbindermitteln 6, 60; 8, 80 zur vorzugsweise deckenwandseitigen Befestigung des feststehenden Elements 3 an der Baukörperwand 4.
Dabei weist der Wandanschluss 2 ein erstes Wandanschluss-Profilelement 2.1 mit einem Seitenwandteil 2a zur Aufnahme des Endbereichs 3a und mit einem Bodenwandteil 2b mit einer Befestigungsöffnung 2d zur Hindurchführung eines ersten Befestigungsmittels 6 zur Befestigung des Wandanschlusses 2 an der Baukörperwand 4 auf. Ferner ist ein Befestigungselement 7 mit einem durchgehenden Montagekanal 7a zur Hindurchführung eines zweiten Befestigungsmittels 60 dargestellt, wobei das Befestigungselement 7 über das zweite Befestigungsmittel 60 an einem innenliegenden Zwischenboden 30 (der im dargestellten Ausführungsbeispiel bereichsweise durch einen thermischen Trenn- bzw. Isoliersteg 3c gebildet ist) im Endbereich 3d des feststehenden Elements 3 z.B. durch Verschraubung o.d. befestigt bzw. befestigbar ist. Ferner ist ein innenraumseitiges Seitenwandprofil 20 vorgesehen, welches eine erste Befestigungsöffnung 2.2d aufweist und welches über ein erstes, durch die erste Befestigungsöffnung 2.2d geführtes, Verbindermittel 8 an dem Bodenwandteil 2b des Wandanschlussprofils 2 verbunden bzw. verschraubt. Das Seitenwandprofil 20 weist mit Vorteil eine zweite Befestigungsöffnung 2.2e auf und ist dabei über ein zweites, durch die zweite Befestigungsöffnung 2.2e geführtes, Verbindermittel 80 mit dem Befestigungselement 7 verbunden bzw. verschraubt.

[0020] Das feststehende Element 3 mit seinem Endbereich 3a überdeckt zumindest bereichsweise das Befestigungselement 7 und ist dabei über ein, quer zu dem ersten Befestigungsmittel 6 angeordnetes, erstes Verbindermittel 8 mit dem Befestigungselement 7 verbunden bzw. an dieses durch Verschraubung o.d. angebunden. Bevorzugt sind das erste und das zweite Befestigungsmittel 6; 60 sowie das erste und das zweite Verbindermittel 8; 80 jeweils als Schraube ausgebildet, wobei die Befestigungsmittel 6, 60 als herkömmliche Befestigungsschraube zur Verdübelung in der Baukörperwand 4 bzw. als herkömmliche (gewindeschneidende) Befestigungsschraube zur Anbindung an die innenliegende Zwischenwand 30 und das erste und das zweite Verbindermittel 8, 80 als gewindeschneidende Schraube zur Einbringung bzw. Verbindung in den beispielsweise aus Kunststoff oder einem entsprechenden Kompositmaterial bestehenden Befestigungselement 7 oder zur geschraubten Anbindung an den Wandanschluss 2 ausgeführt ist.

[0021] Der Wandanschluss 2 ist mit Vorteil mehrteilig ausgebildet und weist ein erstes Wandanschluss-Profilelement 2.1 und ein zweites Wandanschluss-Profilelement 2.2 auf. Das erste Wandanschluss-Profilelement 2.1 weist bevorzugt einen im Wesentlichen L-förmig ausgebildeten Querschnitt auf (s. auch Fig. 5), wobei der eine L-Schenkel das Seitenwandteil 2a bildet und der zweite L-Schenkel das Bodenwandteil 2b bildet, und wobei das Bodenwandteil 2b an seiner freien Längsseite bevorzugt eine Befestigungsnut 2c aufweist. Das zweite Wandanschluss-Profilelement 2.2 ist insbesondere als Flachprofil ausgebildet, welches ein weiteres Seitenwandteil 2.2a bildet und welches zumindest bereichsweise auf seiner Innenseite Befestigungsmittel 2.2b zur Verbindung mit der Befestigungsnut 2c des ersten Wandanschluss-Profilelements 2.1 aufweist. Zusätzlich ist das zweite Wandanschluss-Profilelement 2.2 über zweite Verbindermittel 80, etwa in Form von Befestigungsschrauben oder Steckstiften, an das erste Wandanschluss-Profilelement 2.1 angebunden. Dabei sind die zweiten Verbindermittel 80 so positioniert, dass durch sie im endmontierten Zustand die als Rastarme ausgebildeten Befestigungsmittel 2.2b in entsprechende Verrastungspositionen auseinandergespreizt und dort gehalten werden.

[0022] Der Profilrahmen des feststehenden Elements 3 kann, wie in den Fig. 2a-c gezeigt, beispielsweise zweischalig ausgeführt sein und besteht dann im Wesentlichen aus einer inneren Profilwandschale 3a und einer dazu parallel angeordneten äußeren Profilwandschale 3b, die im gezeigten Ausführungsbeispiel über thermische Isolierstege 3c zur thermischen Trennung des Innenraums I vom Außenraum A miteinander verbunden sind. Der Profilrahmen des feststehenden Elements 3 nimmt in der durch die beiden Profilwandschalen gebildeten, randoffenen, U-förmigen Aufnahme ein Wandelement W auf, wie beispielsweise eine Glaswand oder dergleichen.

[0023] Nachfolgend wird eine bevorzugte Montageweise zur deckenwandseitigen Montage eines Einbauelements 1 an einer deckenseitigen Baukörperwand 4 beschrieben:
Das feststehende Element 3 des Einbauelements 1 muss auf Grund der Platzverhältnisse von der Innenraumseite bzw. der Türinnenseite her in den deckenseitig vormontierten Wandanschluss 2 (Wandanschlussprofil) eingeschwenkt werden. Das Einschwenken erfolgt dabei bis zum Anschlag an das durch den von der Baukörperwand 4 abstehenden Schenkel gebildete Seitenwandteil 2a am Wandanschluss 2, welcher die äußere Begrenzungsfläche der Türanlage darstellt. Dies trifft üblicherweise für die Montage des oberen horizontalen Anschlusses von Oberlichtelementen an Sturz oder Decke zu, die zunächst mit ihrer Unterseite auf dem Antriebsträger des Türantriebs TA aufgesetzt werden und aus dieser Position in Richtung oberer Deckenanschluss gekippt werden.

[0024] Die Montage der kubisch ausgebildeten Befestigungselemente 7 erfolgt in einem definierten Abstandsraster über die Länge des am deckenseitigen Wandanschluss 2 angrenzenden Horizontalprofils an einer innenliegenden Zwischenwand 30 des randoffen ausgebildeten Profils des feststehenden Elements 3 (eines Oberlichtelements oder dergleichen). Die eindeutige Montage vor Ort wird bevorzugt durch vorherige werkseitige Profilbearbeitungen sichergestellt: Das Bodenwandteil 2b des Wandanschlusses 2 wird dafür im festgelegten Abstandsraster mit Bohrungen (erste Befestigungsöffnungen 2d) für die Deckenbefestigung versehen. Durch diese können zunächst die Verschraubungspositionen auf die Baukörperdeckenwand 4 übertragen werden, um diese anschließend mit Bohrlöchern und dem zur Unterkonstruktion von Sturz oder Baukörperdeckenwand 4 passenden Anker bzw. Dübel zu bestücken. Im oberen Horizontalprofil des feststehenden Elements 3 (Rahmenelement) ist der von außen zugängliche Zwischenboden 30 (Quersteg mit thermischen Isolierstegen 3c) im festgelegten Abstandsraster mit dem deckungsgleichen Bohrbild der Bohrungen des Befestigungselements 7 versehen. Die Befestigungselemente 7 werden werkseitig mit passenden (Senk-)Schrauben in den Zwischenboden 30 montiert.
Das Seitenwandprofil 20; 2.2 erhält Senkbohrungen in zwei Ebenen: Befestigungsöffnungen 2.2e im Bereich des freien Schenkelendes sowie Befestigungsöffnungen 2.2d im Bereich zwischen den als Klippstegen ausgebildeten innenseitigen Befestigungsmitteln 2.2b.

[0025] Die Montage eines Einbauelements 1 mit Oberlicht beispielsweise umfasst die folgenden Schritte: Ausrichten und Verschrauben des Wandanschlusses 2 an der Decke; Aufsetzen des als Oberlicht ausgebildeten feststehenden Elements 3 von innen auf den Antriebsträger des Türantriebs TA und Verkippen in die senkrechte Position, bis zum Anschlag an das Seitenwandteil 2a des Wandanschlusses 2; das als Klipprofil ausgebildete Seitenwandteil 20; 2.2 von innen auf den Wandanschluss 2 drücken und die ersten Befestigungsöffnungen durch Senkbohrungen vom Seitenwandteil 2.2a stirnseitig in das Bodenwandteil 2b des Wandanschlusses 2 abbohren und über die ersten Verbindermittel 8, z.B. durch passende Senkschrauben, fixieren.
Hierdurch wird ein Herausfallen des feststehenden Elements 3 (Oberlichtelements) während der weiteren Montage verhindert; zudem sind die Senkschrauben so dimensioniert, dass sie ein Zusammendrücken der als Klippstege ausgebildeten innenseitigen Befestigungsmittel 2.2b am Seitenwandprofil 20; 2.2 blockieren und ein Lösen der Klippverbindung durch von außen aufgebrachten Druck, z.B. durch Einbruchwerkzeug, verhindern. Anschließend wird die (im montierten Zustand an der Decke gesehen) untere Reihe der Senkbohrungen (zweite Befestigungsöffnungen 2.2e) vom Seitenwandprofil 20; 2.2 abgebohrt durch den angrenzenden Steg des Rahmenprofils hindurch in die Befestigungselemente 7, und über zweite Verbindermittel 80 (z.B. Senkschrauben) das Seitenwandprofil 20 am Profilrahmen des feststehenden Elements 3 (Oberlichtelements) fixiert. Hierdurch ergibt sich eine kraftformschlüssige Verbindung von Baukörperdeckenwand 4, Wandanschluss 2 und feststehendem Element 3 (Oberlichtelement). Die Schraubenköpfe stellen sichtbare Befestigungsmittel des Systems dar und können beispielsweise durch Aufkleben eines in Profilfarbe eloxierten, lackierten oder beschichteten Blechstreifens optisch abgedeckt werden.

[0026] Fig. 3 zeigt den deckenseitigen Wandanschluss 2 inklusive Befestigungselementen 7 des erfindungsgemäßen Einbauelements 1, in einer möglichen Ausführungsform, in perspektivischer Darstellung.

[0027] Fig. 4 zeigt ein Befestigungselement 7 eines erfindungsgemäßen Einbauelements 1, in einer möglichen Ausführungsform gemäß Fig. 3, vergrößert, in perspektivischer Darstellung. Das Befestigungselement 7 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines sich in Profillängsrichtung erstreckenden Kubus ausgebildet. Das Befestigungselement 7 weist auf einer sich in Profillängsrichtung erstreckenden Oberseite einen gebohrten Montagekanal 7a sowie im Bereich der Bohrung eine Ausnehmung 7c zur Aufnahme eines Schraubenkopfes auf. Alternativ kann diese Ausnehmung auch wegfallen und eine Senkbohrung ausgebildet sein, die dann eine Befestigungsschraube mit Senkkopf aufnimmt. Auf seiner sich in Profillängsrichtung erstreckenden Unterseite weist das Befestigungselement 7 mit Vorteil zwei Zentrierfortsätze 7b zur Positionierung im Wandanschluss 2 auf.

[0028] In Fig. 5 ist eine Schnittdarstellung, entlang der Linie B-B in Fig.3, eines ersten Teils des Wandanschlusses 2, gezeigt. Das erste, als Wandanschluss-Profilelements 2.1 ausgebildete, Teil ist im Wesentlichen aufgebaut aus einem L-förmigen Profil. Dabei weist das L-Profil ein Seitenwandteil 2a zur Aufnahme des Endbereichs 3d des feststehenden Elements 3 und ein Bodenwandteil 2b mit einer Befestigungsöffnung 2d zur Hindurchführung des ersten Befestigungsmittels 6 zur Befestigung des Wandanschlusses 2 an der Baukörperwand 4 auf.

[0029] Fig. 6 zeigt den zweiten Teil des Wandanschlusses 2 in Form eines zweiten Wandanschluss-Profil 2.2, welches als Flachprofil zur Bildung eines inneren (zum Innenraum I hin montierten) Seitenwandteils 2.2a des Wandanschlusses 2 ausgebildet ist. Für die Anbindung an das erste Seitenwand-Profilelement 2.1, welches in seinem Bodenwandteil 2b an seiner in Längsrichtung verlaufenden freien Schenkelstirnseite eine entsprechende Befestigungsnut 2c aufweist, trägt das zweite Wandanschluss-Profilelement 2.2 auf seiner Innenseite mit der Befestigungsnut 2c korrespondierende Rastmittel 2.2b.

Bezugszeichenliste



[0030] 
1
Einbauelement
2
Wandanschluss
2a
Seitenwandteil
2b
Bodenwandteil
2c
Befestigungsnut
2d
erste Befestigungsöffnung
2e
zweite Befestigungsöffnung
2f
thermischer Isoliersteg (des Wandanschlusses (2))
2.1
erstes Wandanschluss-Profilelement
2.2
zweites Wandanschluss-Profilelement
20
innenraumseitiges Seitenwandprofil
2.2a
weiteres Seitenwandteil
2.2b
innenseitige Befestigungsmittel
2.2c
Postionierungskante
2.2d
erste Befestigungsöffnung (Befestigungsloch)
2.2e
zweite Befestigungsöffnung (Befestigungsloch)
3
feststehendes Element
30
Zwischenboden
3a
innere Profilwandschale
3b
äußere Profilwandschale
3c
thermischer Isoliersteg (des feststehenden Elements (3))
3d
Endbereich
4
Baukörperwand
5
Schiebetürelemente
TA
Türantrieb
6
erstes Befestigungsmittel
60
zweites Befestigungsmittel
7
Befestigungselement
7a
Montagekanal
7b
Zentrierfortsatz
7c
Ausnehmung
8
erstes Verbindermittel
80
zweites Verbindermittel
I
Innenraum
A
Außenraum
W
Wandelement



Ansprüche

1. Einbauelement (1), insbesondere zur Montage an einer Baukörperdeckenwand, zur Trennung eines Innenraums (I) von einem Außenraum (A), umfassend

- ein feststehendes Element (3), mit einem in Richtung einer Baukörperwand (4) zumindest bereichsweise stirnseitig randoffen ausgebildeten Endbereich (3d),

- einen Wandanschluss (2) zur Befestigung des feststehenden Elements (3) an der Baukörperwand (4), wobei der Wandanschluss (2) ein erstes Wandanschluss-Profilelement (2.1) mit zumindest einem Seitenwandteil (2a) zur Aufnahme des Endbereichs (3d) und mit einem Bodenwandteil (2b) mit einer Befestigungsöffnung (2d) zur Hindurchführung eines ersten Befestigungsmittels (6) zur Befestigung des ersten Wandanschluss-Profilelements (2.1) an der Baukörperwand (4) aufweist, gekennzeichnet durch

- ein Befestigungselement (7) mit einem durchgehenden Montagekanal (7a) zur Hindurchführung eines zweiten Befestigungsmittels (60), wobei das Befestigungselement (7) über das zweite Befestigungsmittel (60) an einem innenliegenden Zwischenboden (30) im Endbereich (3d) des feststehenden Elements (3) befestigbar ist, und

- ein Seitenwandprofil (20), welches eine erste Befestigungsöffnung (2.2d) aufweist und über ein erstes durch die erste Befestigungsöffnung (2.2d) geführtes Verbindermittel (8) an dem Bodenwandteil (2b) des ersten Wandanschlussprofilelements (2.1) befestigbar ist, und welches über ein zweites, durch eine zweite Befestigungsöffnung (2.2e) geführtes Verbindermittel (9) an dem innenliegend im Endbereich (3d) des feststehenden Elements (3) angeordneten Befestigungselement (7) befestigbar ist.


 
2. Einbauelement (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Wandanschluss (2) mehrteilig ausgebildet ist und ein erstes Wandanschluss-Profilelement (2.1) aufweist und ein zweites Wandanschluss-Profilelement (2.2) aufweist, wobei insbesondere das erste Wandanschluss-Profilelement (2.1) einen im Wesentlichen L-förmig ausgebildeten Querschnitt aufweist, wobei der eine L-Schenkel das Seitenwandteil (2a) bildet und der zweite L-Schenkel das Bodenwandteil (2b) bildet.
 
3. Einbauelement (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wandanschluss-Profilelement (2.1) in seinem Bodenwandteil (2b) einen thermischen Isoliersteg (2e) zur thermischen Trennung des Innenraums (I) vom Außenraum (A) aufweist.
 
4. Einbauelement (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenwandprofil (20) als zweites Wandanschluss-Profilelement (2.2) in Form eines Flachprofils ausgebildet ist, welches ein weiteres Seitenwandteil (2.2a) bildet und welches zumindest bereichsweise auf seiner Innenseite Befestigungsmittel (2.2b) zur Verbindung mit einer im freien Schenkelende des Bodenwandteils (2b) stirnseitig ausgebildeten Befestigungsnut (2c) aufweist.
 
5. Einbauelement (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass feststehende Element (3) eine innere Profilwandschale (3a) und eine dazu parallel angeordnete äußere Profilwandschale (3b) aufweist, wobei die innere Profilwandschale (3a) und die äußere Profilwandschale (3b) über zumindest einen thermischen Isoliersteg (3c) zur thermischen Trennung des Innenraums (I) vom Außenraum (A) miteinander verbunden sind.
 
6. Einbauelement (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (7) als ein sich in Profillängsrichtung erstreckender Kubus ausgebildet ist, der auf einer sich in Profillängsrichtung erstreckenden Unterseite zumindest einen Zentrierfortsatz (7b) zur Positionierung im Wandanschluss (2) aufweist.
 
7. Einbauelement (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (7) als ein sich in Profillängsrichtung erstreckender Kubus ausgebildet ist, der auf einer sich in Profillängsrichtung erstreckenden Oberseite eine Ausnehmung (7c) zur Aufnahme eines Schraubenkopfes aufweist.
 
8. Einbauelement (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 2-7,
dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Wandanschluss-Profilelement (2.2) erste Befestigungsöffnungen (2.2d), in Profillängsrichtung zwischen den als Rastschenkeln ausgebildeten inneren Befestigungsmitteln (2.2b), angeordnet sind.
 
9. Einbauelement (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Befestigungsöffnungen (2.2d) des zweiten Wandanschluss-Profilelements (2.2) erste Verbindermittel (8) aufnehmen, derart, dass die als Rastschenkel ausgebildeten Befestigungsmittel (2.2b) im montierten Zustand in auseinander gespreizter Position fixiert sind.
 
10. Türanlage mit einer Tür, insbesondere Karusselltür oder Drehtür oder Schiebetür, und mit mindestens einemwandseitig, insbesondere deckenwandseitig, montierten Einbauelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbauelement (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.
 
11. Verfahren zur Montage eines Einbauelements (1) zur Trennung eines Innenraums (I) von einem Außenraum (A), insbesondere eines Einbauelements (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend folgende Verfahrensschritte:

- Bereitstellen eines feststehenden Elements (3),

- Bereitstellen eines Wandanschlussprofils (2),

- Bereitstellen eines Befestigungselements (7),

- Befestigung des Wandanschlussprofils (2) an einer Baukörperwand (4), insbesondere an einer Baukörperdeckenwand, mittels eines ersten Befestigungsmittels (6),

- Befestigen des Befestigungselements (7) an einem innenliegenden Zwischenboden (30) innerhalb des Endbereichs (3d) des feststehenden Elements (3), über ein zweites Befestigungsmittel (60)

- Bereitstellen und Befestigen eines Seitenwandprofils (20), welches eine erste Befestigungsöffnung (2.2d) aufweist und über ein erstes durch die erste Befestigungsöffnung (2.2d) geführtes Verbindermittel (8) an dem Bodenwandteil (2b) des Wandanschlussprofils (2) befestigt wird und welches über eine zweite Befestigungsöffnung (2.2e) und über ein durch die zweite Befestigungsöffnung (2.2e) geführtes zweites Verbindermittel (80) an das Befestigungselement (7) angebunden wird.


 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente