[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ablageboden für ein Möbel oder Haushaltsgerät
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Möbel oder Haushaltsgerät.
[0002] Derartige Ablageböden, bei denen eine Tragplatte und eine auf dieser geführte gleichzeitig
rotatorisch und translatorisch bewegbare Ablage angeordnet ist, ermöglichen eine Zugänglichkeit
von ansonsten schwer erreichbaren Flächen in einem Stauraum eines Möbels oder eines
Haushaltsgerätes wie beispielsweise eines Kühl- oder Gefrierschrankes.
[0003] Bekannt sind beispielsweise mit einem Drehteller ausgerüstete Ablageböden, bei denen
der Drehteller direkt in der Bodenplatte des Ablagebodens verbaut ist (
DE 42 16 765 A1,
US 4 392 628 A).
[0004] Eine relativ zur Tragplatte zwangsgeführte, gleichzeitig rotatorisch und translatorisch
bewegbare Ablage ist aus der nachveröffentlichten
DE 10 2017 106 170 A1 bekannt.
[0005] Nachteilig an diesen aus dem Stand der Technik bekannten Ablageböden ist, dass es
insbesondere bei ungleichmäßig verteilter Beladung der Ablage zu einer stark ungleichen
Belastung der Drehlagerung der Ablage kommt. Dies kann dazu führen, dass einer der
Wälzkörper bedingt durch hohe Reibkräfte einen temporären Drehpunkt bildet, der nicht
deckungsgleich mit dem Momentanpol der Bewegungssteuerung ist und so mitunter zu einem
Verklemmen der Lagerung führen kann.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ablagebogen für ein Möbel oder Haushaltsgerät
bereitzustellen, bei dem eine zuverlässige Betätigung des Ablagebogens auch bei ungleich
verteilten Lasten ermöglicht ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Ablagebogen für ein Möbel oder Haushaltsgerät mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Möbel mit den Merkmalen des Anspruchs
17 und ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst.
[0008] Der erfindungsgemäße Ablagebogen weist eine an einem Korpus des Möbels oder Haushaltsgerätes
angeordnete Tragplatte und eine relativ zur Tragplatte zwangsgeführte, gleichzeitig
rotatorisch und translatorisch bewegbare Ablage.
[0009] Einander zugewandte Lagerflächen der Tragplatte und der Ablage weisen jeweilige geschlossene,
umlaufende erste Laufrillen auf, in denen Wälzkörper geführt sind.
[0010] Die Ablage ist dabei relativ zur Tragplatte in einer Öffnungsbewegung aus einer Ausgangsposition
in eine Zwischenposition bewegbar, bei der die Ablage relativ zur Tragplatte in einer
Drehrichtung gedreht und in einer vorbestimmten Richtung verschoben ist und in einer
Schließbewegung aus der Zwischenposition zurück in die Ausgangsposition oder weiter
in die eine Drehrichtung in eine um 180° zur Ausgangspostion gedrehte Position bewegbar
ist.
[0011] Die Ablage ist relativ zur Tragplatte in einer ersten Drehrichtung und in einer entgegengesetzten
zweiten Drehrichtung drehbar, was die Bedienbarkeit der Vorrichtung nochmals vereinfacht.
[0012] Eine weitere Vereinfachung der Bedienbarkeit der Vorrichtung wird dadurch erreicht,
dass die Ablage relativ zur Tragplatte in einer ersten Drehrichtung und in einer entgegengesetzten
zweiten Drehrichtung um beliebige Winkel drehbar ist.
[0013] Die einander zugewandten Lagerflächen der Tragplatte und der Ablage weisen jeweilige
zweite Laufrillen auf, in denen Wälzkörper geführt sind, wobei die zweiten Laufrillen
der Tragplatte und der Ablage die ersten Laufrillen der Tragplatte und der Ablage
zumindest teilweise umschließen.
[0014] Durch das Einbringen der zweiten Laufrillen in den Lagerflächen der Tragplatte und
der Ablage ist eine gleichmäßigere Kraftverteilung auch bei asymmetrischer Beladung
ermöglicht. Auftretende Reibungskräfte in der Lagerung werden dadurch erheblich reduziert.
Insbesondere lässt sich dadurch die Flächenpressung der Wälzkörper, insbesondere im
statischen Zustand um bis zu 50 % reduzieren.
[0015] Darüber hinaus wird die Gefahr undefinierter Bewegungen, insbesondere in der Startphase
der Bewegung der Ablage relativ zur Tragplatte durch die größeren Radien der zweiten
Laufrillen deutlich eingeschränkt.
[0016] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante sind die in der Lagerfläche der Ablage
eingeformten zweiten Laufrillen als geschlossene, umlaufende Laufrillen ausgebildet,
was eine zuverlässige Führung der Wälzkörper ermöglicht.
[0018] Nach einer weiteren Ausführungsvariante ist die in der Lagerfläche der Tragplatte
eingeformte äußere Laufrille zu einer Seite, insbesondere der Frontseite der Tragplatte
hin offen ausgebildet, was die Montage des Ablagebogens erleichtert.
[0019] Zur Optimierung des Ab- und Anlaufens der Wälzkörper von der bzw. auf die Tragplatte
ist die äußere Laufrille zur Frontseite der Tragplatte hin als Einlaufbereich, insbesondere
als Einlaufschräge ausgebildet, wobei im Übergang von der Einlaufschräge zum eigentlichen
Laufrillenprofil, welches komplementär zum Wälzkörperprofil gestaltet ist, zusätzlich
ein abgerundeter Übergang vorgesehen sein kann. Anstelle der Einlaufschräge kann auch
eine Einlaufrundung vorhanden sein.
[0020] Die Wälzkörper sind gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante in wenigstens
einem Wälzkörperkäfig aufgenommen.
[0021] Besonders bevorzugt sind die Wälzkörper der ersten Laufrillen und der zweiten Laufrillen
in einem gemeinsamen Wälzkörperkäfig aufgenommen, was ebenfalls die Montage des Ablagebodens
erleichtert und beschleunigt.
[0022] Der Wälzkörperkäfig weist gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante einen Kreisring
und vier sich von dem Kreisring radial erstreckende Arme auf, was eine optimierte
Lastenverteilung auf die einzelnen Wälzkörper ermöglicht, bei reduziertem Materialeinsatz.
[0023] Die Wälzkörper sind gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante in Aufnahmetaschen
aufgenommen, die im Bereich der freien Enden der Arme und im Kreisring im Bereich
der Anbindung der Arme an den Kreisring ausgebildet sind.
[0024] Um eine möglichst großflächige Lastenverteilung zu erreichen, ist die Länge der Arme
bevorzugt größer als der halbe Radius des Kreisrings.
[0025] Die Lagerflächen der Ablage bzw. der Tragplatte sind gemäß einer Ausführungsvariante
der Erfindung einstückig mit der Tragplatte bzw. der Ablage ausgebildet. In einer
alternativen Ausführungsvariante ist zumindest eine der Lagerflächen als separates
Element ausgebildet, das in eine entsprechend geformte Aufnahme in der Tragplatte
bzw. der Ablage einsetzbar ist oder das durch Verbindungsmittel an die Tragplatte
bzw. die Ablage ansetzbar ist.
[0026] Zur verbesserten Positionierung der Ablage in der Grundposition weisen die zumindest
überwiegend geschlossenen umlaufenden Laufrillen bevorzugt mehrere Rastpunkte für
die Wälzkörper mindestens in der Ausgangsposition und/oder in einer um 180° zur Ausgangspostion
gedrehte Position auf.
[0027] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist an der Tragplatte
ein einen oberen Rand der Ablage übergreifendes Kippschutzelement angeordnet, das
der Verhinderung einer Kippbewegung der Ablage um eine zur Ablagefläche der Ablage
parallele Kippachse dient. Alternativ kann das Kippschutzelement so ausgestaltet sein,
dass es in eine Nut der Ablage eingreift.
[0028] Vorteil eines solchen Kippschutzelementes ist die Verhinderung einer Kippbewegung
der Ablage insbesondere bei ungleichmäßig verteilter Belastung der Ablage mit auf
der Ablage abgestellten Gegenständen.
[0029] Nach einer bevorzugten Ausführungsvariante liegt ein Teilstück des Kippschutzelements
in einer zweiten Aussparung der Bodenplattenhalterung ein, wodurch eine zusätzliche
Stabilisierung des Kippschutzelementes erreicht wird. Das Kippschutzelement ist dabei
nach einer bevorzugten Ausführungsvariante als Fanghaken, insbesondere c-förmig ausgebildet.
[0030] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Ablagebodens,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstellung des Ablagebodens gemäß Fig. 1 in einer
um 45° verdrehten Position der Ablage relativ zur Tragplatte,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Bodenplatte, der Tragplatte und der Bodenplattenhalterung
in einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen Wälzkörperkäfig zur Aufnahme der Wälzkörper,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des in Fig. 4 mit V bezeichneten Schnitts zur Darstellung eines
Teiles des Wälzkörperkäfigs
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines Möbels mit in diesem eingebauten Ablageböden und
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines als Kühlgerät ausgebildeten Haushaltsgerätes mit
in diesem eingebauten Ablageböden.
[0031] In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten,
links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren
gewählte beispielhafte Darstellung und Position des Ablagebodens, der Bodenplatte,
der Tragplatte, der Ablage, der Laufrillen und dergleichen. Diese Begriffe sind nicht
einschränkend zu verstehen, d.h., durch verschiedene Arbeitsstellungen oder die spiegelsymmetrische
Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.
[0032] In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Ablageboden bezeichnet.
[0033] Der Ablageboden 1 weist in dieser Ausführungsvariante eine an einem Korpus 13, 14
eines Möbels 11 oder Haushaltsgerätes 12 (gezeigt in den Figuren 6 und 7) ortsfest
befestigbare Bodenplatte 2 auf sowie eine auf der Bodenplatte 2 angeordnete Tragplatte
3.
[0034] Auf dieser Tragplatte 3 liegt eine gleichzeitig rotatorisch und translatorisch bewegbare
Ablage 4 auf. Zur zwangsgeführten gleichzeitigen rotatorischen und translatorischen
Bewegung weisen einander zugewandte Lagerflächen 31, 42 der Tragplatte 3 und der Ablage
4 jeweilige geschlossene, umlaufende erste Laufrillen 33, 43, 44 auf, in denen Wälzkörper
10 geführt sind. Als Wälzkörper 10 werden hier insbesondere Kugeln eingesetzt.
[0035] Die Tragplatte 3 ist dabei lösbar an der Bodenplatte 2 oder, wie in Fig. 1 gezeigt,
an einer die Bodenplatte 2 am Korpus des Möbels oder Haushaltsgerätes festlegenden
Bodenplattenhalterung 5 befestigt.
[0036] Alternativ kann die Tragplatte 3 über einen oder mehrere Adapter direkt vorzugsweise
lösbar am Korpus 13, 14 des Möbels 11 oder Haushaltsgerätes 12 befestigt sein. In
diesem Fall ist keine zusätzliche Bodenplatte 2 notwendig bzw. die Tragplatte 3 mit
der Ablage 4 ersetzt die Bodenplatte 2.
[0037] Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, sind sowohl auf der der Ablage 4 zugewandten
Oberseite bzw. Lagerfläche 31 der Tragplatte 3 als auch auf der der Tragplatte 3 zugewandten
Unterseite bzw. Lagerfläche der Ablage 4 auf der Tragplatte 3 erste, innere Laufrillen
33, 43, 44 und, zur verbesserten Abstützung der Ablage 4, zweite, äußere Laufrillen
34, 45, 46 eingebracht.
[0038] Die innere Laufrille 33 der Tragplatte 3 ist dabei als geschlossene umlaufende Laufrille
ausgebildet. Die äußere Laufrille 34 ist zu einer Frontseite des Ablagebodens 1 hin
offen ausgebildet.
[0039] Die äußere Laufrille 34 ist dabei zur Frontseite der Tragplatte 3 hin bevorzugt als
Einlaufschräge ausgebildet, um ein Ab- und Anlaufen der Wälzkörper 10 von der bzw.
auf die Tragplatte 3 zu erleichtern, wobei im Übergang von der Einlaufschräge zum
eigentlichen Laufrillenprofil, welches komplementär zum Wälzkörperprofil gestaltet
ist, zusätzlich ein abgerundeter Übergang vorgesehen sein kann.
[0040] Zur zwangsgeführten gleichzeitigen rotatorischen und translatorischen Bewegung der
Ablage 4 sind an der Unterseite der Ablage 4 jeweils zwei sich teilweise überschneidende
innere Laufrillen 43, 44 und zwei sich ebenfalls teilweise überschneidende äußere
Laufrillen 45, 46 in die Unterseite der Ablage 4 eingebracht. Sämtliche Laufrillen
43, 44, 45, 46 sind hier als geschlossene umlaufende Laufrillen ausgebildet.
[0041] Fig. 2 zeigt den Ablageboden 1 in einer um 45° gedrehten Position. Wie hier zu erkennen
ist, ist einer der Wälzkörper 10 außerhalb der Fläche der Tragplatte 3 angeordnet.
[0042] Um ein Verlieren dieses Wälzkörpers 10 zu verhindern, sind die Wälzkörper 10 in einem
Wälzkörperkäfig 9 aufgenommen. Eine bevorzugte Ausführungsvariante eines solchen Wälzkörperkäfigs
9 ist in Figur 4 gezeigt.
[0043] Der Wälzkörperkäfig 9 ist hier in Gestalt eines Kreisrings 91 mit vier sich radial
vom Kreisring 91 nach außen erstreckenden armförmigen Auslegern 92 ausgebildet, an
deren freien Enden jeweils ein weiterer Wälzkörper 10 aufgenommen ist.
[0044] Denkbar ist beispielsweise auch eine Ausbildung des Wälzkörperkäfigs 9 mit nur zwei
Auslegern 92 oder einer anderen Anzahl von Auslegern 92.
[0045] Denkbar sind auch andere Formgestaltungen der Ausleger, beispielsweise in Gestalt
v-förmiger Ausleger.
[0046] Zwischen den ersten Laufrillen 33, 43, 44 sind bevorzugt vier Wälzkörper 10 angeordnet.
Ebenso sind bevorzugt zwischen den zweiten, äußeren Laufrillen 34, 45, 46 vier Wälzkörper
10 angeordnet. Bei einer Ausbildung des Wälzkörperkäfigs 9 mit nur zwei Auslegern
92 können auch nur jeweils zwei Wälzkörper 10 in den inneren und äußeren Laufrillen
angeordnet sein.
[0047] Die Wälzkörper 10 der ersten Laufrillen 33, 43, 44 und der zweiten Laufrillen 34,
45, 46 sind, wie in Figur 4 gezeigt, bevorzugt in einem gemeinsamen Wälzkörperkäfig
9 aufgenommen.
[0048] Denkbar ist auch, für die Wälzkörper 10 der ersten, inneren Laufrillen 33, 43, 44
und die Wälzkörper 10 der zweiten, äußeren Laufrillen 34, 45, 46 separate Wälzkörperkäfige
vorzusehen.
[0049] Zur Aufnahme der Wälzkörper 10 sind bevorzugt im Bereich der freien Enden der Ausleger
92 und im Kreisring 91 im Bereich der Anbindung der Arme 92 an den Kreisring 91 Aufnahmetaschen
93 ausgebildet, die die hier als Kugeln ausgebildeten Wälzkörper ortsfest im Wälzkörperkäfig
9 halten.
[0050] Denkbar ist auch eine versetzte Anordnung der Aufnahmetaschen 93, bei der die Aufnahmetaschen
93 des Kreisrings 91 nicht radial zu den Aufnahmetaschen 93 der Ausleger 92 angeordnet
sind.
[0051] Die Länge der Ausleger 92 ist zur Optimierung der Lastverteilung auf die einzelnen
Wälzkörper 10 bevorzugt größer als der halbe Radius r des Kreisrings 91.
[0052] Sowohl die inneren Laufrillen 33, 43, 44 als auch die äußeren Laufrillen 34, 45,
46 sind derart geformt, dass bei Krafteinwirkung auf die Ablage 4 in horizontaler
Richtung die Ablage 4 von einem Ausgangspunkt entsprechend der in Fig. 1 gezeigten
Orientierung der Ablage 4 relativ zur Tragplatte 3 über eine in Fig. 2 gezeigte Zwischenposition
in eine um 90° gedrehte Be- oder Entladeposition bewegbar ist, bei der die Ablage
4 nicht nur um 90° gedreht, sondern auch um eine vorbestimmte Strecke zur Erleichterung
der Be- und Entladung verschoben ist.
[0053] Die Bewegung zurück in die Ausgangsposition erfolgt ebenso einfach durch Kraftausübung
in horizontaler Richtung in Schließrichtung, bei der die Ablage 4 entweder unter Beibehaltung
der anfänglichen Drehrichtung weiter in die Schließposition bewegt wird, oder auch
unter Umkehrung der Drehrichtung.
[0054] Wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist, umgreift die Bodenplattenhalterung 5 zur
Halterung der Bodenplatte 2 zumindest teilweise einen Rand 22 der Bodenplatte 2.
[0055] Die Bodenplattenhalterung 5 weist dazu zwei Aussparungen 54 auf, in die ein sich
von einem Rand der Tragplatte 3 erstreckendes jeweiliges Verbindungselement 6 einschiebbar
ist und die im eingeschobenen Zustand form- oder reibschlüssig in der Bodenplattenhalterung
5 gehalten sind.
[0056] Wie in den Fig. 1 und 3 erkennbar ist, ist das Verbindungselement 6 an der Tragplatte
3 angeformt. Das Verbindungselement 6 ist hier als zungenartiger Steg ausgebildet,
mit einem sich an seinem freien Ende nach oben verdickender oder nach oben umgebogener
Haken, der einen Leistenabschnitt 56 der Bodenplattenhalterung 5 hintergreift.
[0057] Die Bodenplattenhalterung 5 besteht im Wesentlichen aus einem leistenförmigen Grundkörper
51 mit einer sich über die Längserstreckung des Grundkörpers 51 erstreckenden Schlitz
52, der der Aufnahme eines rückseitigen Randes 22 der Bodenplatte 2 dient.
[0058] Oberhalb des Schlitzes 52 ist eine Befestigungsleiste 53 angeformt, die der Befestigung
der Bodenplattenhalterung 5 am Korpus 13, 14 des Möbels 11 oder Haushaltsgerätes 12
dient und mit der die Bodenplatte 2 am Korpus 13, 14 des Möbels 11 oder Haushaltsgerätes
12, hier in Gestalt eines Kühlgerätes festlegbar ist.
[0059] In dieser Befestigungsleiste 53 sind eine oder mehrere erste Aussparungen 54 eingebracht,
die der Aufnahme des Verbindungselementes 6 dienen.
[0060] Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, weist die Bodenplattenhalterung 5 oberhalb des Schlitzes
52 eine zweite Aussparung 55 auf, die der Aufnahme eines Kippschutzelementes 7 dient.
[0061] Ein solches Kippschutzelement 7 ist ebenfalls an der Tragplatte 3 angeordnet und
so geformt, dass es einen oberen Rand 48 der Ablage 4 übergreift.
[0062] Das Kippschutzelement 7 dient dabei der Verhinderung einer Kippbewegung der Ablage
4 um eine zur Ablagefläche 41 der Ablage 4 parallele Kippachse. Eine solche Kippbewegung
kann insbesondere bei ungleichmäßig auf der Ablagefläche 41 der Ablage 4 verteilten
Lasten auftreten.
[0063] Das Kippschutzelement 7 ist dabei bevorzugt als c-förmiger Fanghaken ausgebildet,
wobei ein Teilstück 73 des Kippschutzelements 7 aus dem rückseitigen Rand der Tragplatte
3 hervorsteht und nach oben gebogen ist. An dieses Teilstück 73 schließt sich ein
ebenes Mittelstück 72 an, wobei dessen Höhenerstreckung an die vertikale Höhe einer
die Ablagefläche 41 der Ablage 4 umgebenden Wandung angepasst ist, über dessen oberen
Rand 48 ein sich an das Mittelstück 72 anschließendes umgebogenes Ende 71 des Kippschutzelements
7 übersteht und im Falle einer Kippbewegung die Ablage 4 an der Kippbewegung hindert.
[0064] Denkbar ist auch, an der Tragplatte 3 selbst Halteelemente anzuordnen, insbesondere
anzuformen, die die Bodenplatte 2 umgreifen und so eine Fixierung der Tragplatte 3
an der Bodenplatte 2 ermöglichen.
[0065] Die Tragplatte 3 und die Ablage 4 sind zur axialen Fixierung über eine Fixiereinrichtung
8 aneinander festgelegt.
[0066] Die Fixiereinrichtung 8 weist dabei, wie in Fig. 1 gezeigt ist, eine Schraube 81
auf, die von unten durch einen Schlitz 35 in der Tragplatte 3 ragt und so eine Verschiebebewegung
der Ablage 4 relativ zur Tragplatte 3 ermöglicht.
[0067] Um eine möglichst reibungsarme Verschiebebewegung zu ermöglichen, ist auf die Schraube
81 eine Unterlegscheibe 82 sowie ein Gleitring 83 aufgelegt, der an der der Bodenplatte
2 zugewandten Unterseite der Tragplatte 3 im Bereich des Schlitzes 35 anliegt.
[0068] Zur axialen Fixierung mit der Ablage 4 ist in der Ablagefläche 41 der Ablage 4 eine
Befestigungsaufnahme 47 eingebracht, die durch eine Kappe 84 abgedeckt wird.
[0069] Die der Schraube 81 zugewandte Unterseite dieser Kappe 84 ist dabei mit einer Schraubbohrung
mit Innengewinde versehen, in die die Schraube 81 einschraubbar ist und so die Kappe
84 axial in ihrer Montageposition hält.
[0070] Die Bodenplatte 2 kann dabei als Glasplatte ausgebildet sein. Denkbar ist auch die
Ausbildung einer Bodenplatte 2 als Holzplatte oder Platte aus einem Kunststoff oder
Metall. Die Tragplatte 3 und die Ablage 4 sind bevorzugt aus Kunststoff oder Glas
ausgebildet.
[0071] Besonders vorteilhaft ist, dass beispielsweise im Falle eines als Kühlgerät wie insbesondere
als Kühl- oder Gefrierschrank ausgebildeten Haushaltsmöbels eine ohnehin vorhandene
Bodenplatte 2, beispielsweise in Gestalt einer Glasplatte, nutzbar ist zur Stabilisierung
und Nachrüstung der Tragplatte und der Ablage zur Schaffung eines Ablagebodens 1,
welcher gleichzeitig translatorisch und rotatorisch bewegbar und damit in besonders
einfacher Weise zu beladen bzw. zu entladen ist.
[0072] In Fig. 6 sind erfindungsgemäße Ablageböden in einem Möbel 11 dargestellt, wobei
das Möbel 11 einen Korpus 13 aufweist, in dem die Ablageböden 1 angeordnet sind.
[0073] In Fig. 7 sind erfindungsgemäße Ablageböden in einem Haushaltsgerät, in diesem Fall
in einem Kühlgerät, 12 dargestellt, wobei das Haushaltsgerät 12 einen Korpus 14 aufweist,
in dem die Ablageböden 1 angeordnet sind.
Bezugszeichenliste
[0074]
- 1
- Ablageboden
- 2
- Bodenplatte
- 22
- Rand
- 3
- Tragplatte
- 31
- Lagerfläche
- 32
- Unterseite
- 33
- Laufrille
- 34
- Laufrille
- 35
- Schlitz
- 4
- Ablage
- 41
- Ablagefläche
- 43
- Laufrille
- 44
- Laufrille
- 45
- Laufrille
- 46
- Laufrille
- 47
- Befestigungsaufnahme
- 48
- oberer Rand
- 5
- Bodenplattenhalterung
- 51
- Grundkörper
- 52
- Schlitz
- 53
- Befestigungsleiste
- 54
- erste Aussparung
- 55
- zweite Aussparung
- 56
- Leistenabschnitt
- 6
- Verbindungselement
- 7
- Kippschutzelement
- 71
- umgebogenes Ende
- 72
- Mittelstück
- 73
- Teilstück
- 8
- Fixiereinrichtung
- 81
- Schraube
- 82
- Unterlegscheibe
- 83
- Gleitring
- 84
- Kappe
- 9
- Wälzkörperkäfig
- 91
- Kreisring
- 92
- Ausleger
- 93
- Aufnahmetasche
- 10
- Wälzkörper
- 11
- Möbel
- 12
- Haushaltsgerät
- 13
- Korpus
- 14
- Korpus
- r
- Radius
- A
- Richtung
- R1
- Drehrichtung
- R2
- Drehrichtung
1. Ablageboden (1) für ein Möbel (11) oder Haushaltsgerät (12), aufweisend
- eine an einem Korpus (13, 14) des Möbels (11) oder Haushaltsgerätes (12)angeordnete
Tragplatte (3),
- eine relativ zur Tragplatte (3) zwangsgeführte, gleichzeitig rotatorisch und translatorisch
bewegbare Ablage (4),
- wobei die Ablage (4) relativ zur Tragplatte (3) in einer Öffnungsbewegung aus einer
Ausgangsposition in eine Zwischenposition bewegbar ist, bei der die Ablage (4) relativ
zur Tragplatte (3) in einer Drehrichtung (R1, R2) gedreht und in einer vorbestimmten Richtung (A) verschoben ist und in einer Schließbewegung
aus der Zwischenposition zurück in die Ausgangsposition oder weiter in die eine Drehrichtung
(R1, R2) in eine um 180° zur Ausgangspostion gedrehte Position bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- einander zugewandte Lagerflächen (31, 42) der Tragplatte (3) und der Ablage (4)
jeweilige geschlossene, umlaufende erste Laufrillen (33, 43, 44) aufweisen, in denen
Wälzkörper (10) geführt sind, wobei die einander zugewandten Lagerflächen (31, 42)
der Tragplatte (3) und der Ablage (4) jeweilige zweite Laufrillen (34, 45, 46) aufweisen,
in denen Wälzkörper (10) geführt sind, wobei die zweiten Laufrillen (34, 45, 46) der
Tragplatte (3) und der Ablage (4) die ersten Laufrillen (33, 43, 44) der Tragplatte
(3) und der Ablage (4) zumindest teilweise umschließen.
2. Ablageboden (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Lagerfläche (42) der Ablage (4) eingeformten zweiten Laufrillen (45, 46)
als geschlossene, umlaufende Laufrillen (45, 46) ausgebildet sind.
3. Ablageboden (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Lagerfläche (31) der Tragplatte (3) eingeformte zweite Laufrille (34)
zu einer Seite der Tragplatte (3) hin offen ausgebildet ist.
4. Ablageboden (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Laufrille (34) zu der offenen Seite der Tragplatte (3) hin als Einlaufbereich
ausgebildet ist, der eine Einlaufschräge und/oder eine Rundung aufweist.
5. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (10) in wenigstens einem Wälzkörperkäfig (9) aufgenommen sind.
6. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den ersten Laufrillen (33, 43, 44) vier Wälzkörper (10), vorzugsweise beabstandet
voneinander, angeordnet sind.
7. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zweiten Laufrillen (34, 45, 46) vier Wälzkörper (10), vorzugsweise beabstandet
voneinander, angeordnet sind.
8. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (10) als Kugeln ausgebildet sind.
9. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (10) der ersten Laufrillen (33, 43, 44) und der zweiten Laufrillen
(34, 45, 46) in einem gemeinsamen Wälzkörperkäfig (9), vorzugsweise verliersicher
und/oder beabstandet voneinander, aufgenommen sind.
10. Ablageboden (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzkörperkäfig (9) einen Kreisring (91) und mehrere sich von dem Kreisring (91)
erstreckende Ausleger (92) aufweist.
11. Ablageboden (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich von dem Kreisring (91) wenigstens zwei, bevorzugt vier armförmige Ausleger (92)
radial erstrecken.
12. Ablageboden (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmetaschen (93) zur Aufnahme der Wälzkörper (10) im Bereich der freien Enden
der Ausleger (92) und im Kreisring (91) im Bereich der Anbindung der Ausleger (92)
an den Kreisring (91) ausgebildet sind.
13. Ablageboden (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Ausleger (92) größer ist als der halbe Radius (r) des Kreisrings (91).
14. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Tragplatte (3) ein einen oberen Rand (48) der Ablage (4) übergreifendes oder
ein in eine Nut der Ablage (4) eingreifendes Kippschutzelement (7) zur Verhinderung
einer Kippbewegung der Ablage (4) um eine zur Ablagefläche (41) der Ablage (4) parallele
Kippachse angeordnet ist.
15. Ablageboden (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippschutzelement (7) als Fanghaken ausgebildet ist.
16. Ablageboden (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablageboden (1) zusätzlich eine Bodenplatte (2) aufweist, die am Korpus (13,
14) ortsfest befestigt ist, und auf der die Tragplatte (3) angeordnet ist.
17. Möbel (11) mit einem Korpus (13) mit mindestens einem Ablageboden (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 16.
18. Haushaltsgerät (12), insbesondere Kühl- oder Gefriergerät, mit einem Korpus (14) mit
mindestens einem Ablageboden (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
1. Storage shelf (1) for an item of furniture (11) or household appliance (12), having
- a support plate (3) arranged on a body (13, 14) of the item of furniture (11) or
household appliance (12),
- a storage shelf (4) which is positively guided relative to the support plate (3)
and simultaneously movable in rotation and translation,
- wherein the storage shelf (4) is movable relative to the support plate (3) in an
opening movement from an initial position into an intermediate position, in which
the storage shelf (4) is rotated relative to the support plate (3) in a direction
of rotation (R1, R2) and displaced in a predetermined direction (A) and is movable in a closing movement
from the intermediate position back into the initial position or further into the
one direction of rotation (R1, R2) into a position rotated through 180° to the initial position, characterized in that
- mutually facing bearing surfaces (31, 42) of the support plate (3) and of the storage
shelf (4) have respective at least predominantly closed, circumferential running grooves
(33, 43, 44) in which rolling elements (10) are guided, wherein the mutually facing
bearing surfaces (31, 42) of the support plate (3) and of the storage shelf (4) have
respective second running grooves (34, 45, 46) in which rolling elements (10) are
guided, wherein the second running grooves (34, 45, 46) of the support plate (3) and
of the storage shelf (4) at least partially enclose the first running grooves (33,
43, 44) of the support plate (3) and of the storage shelf (4).
2. Storage shelf base (1) according to claim 1, characterized in that the second running grooves (45, 46) integrally formed in the bearing surface (42)
of the storage shelf (4) are in the form of closed circumferential running grooves
(45, 46).
3. Storage shelf base (1) according to claim 2, characterized in that the second running groove (34) integrally formed in the bearing surface (31) of the
support plate (3) is designed open towards one side of the support plate (3).
4. Storage shelf base (1) according to claim 3, characterized in that the outer running groove (34) is designed towards the open side of the support plate
(3) as an inlet region which has a lead-in chamfer and/or a rounding.
5. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the rolling elements (10) are accommodated in at least one rolling element cage (9).
6. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that four rolling elements (10), preferably spaced apart from one another, are arranged
between the first running grooves (33, 43, 44).
7. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that four rolling elements (10), preferably spaced apart from one another, are arranged
between the second running grooves (34, 45, 46).
8. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the rolling elements (10) are designed as balls.
9. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the rolling elements (10) of the first running grooves (33, 43, 44) and of the second
running grooves (34, 45, 46) are accommodated in a common rolling element cage (9),
preferably in a captive manner and/or spaced from one another.
10. Storage shelf base (1) according to claim 9, characterized in that the rolling element cage (9) has a circular ring (91) and a plurality of extension
arms (92) extending from the circular ring (91).
11. Storage shelf base (1) according to claim 10, characterized in that at least two, preferably four arm-shaped extension arms (92) extend radially from
the circular ring (91).
12. Storage shelf base (1) according to claim 10 or 11, characterized in that receiving pockets (93) for receiving the rolling elements (10) are formed in the
region of the free ends of the extension arms (92) and in the circular ring (91) in
the region of the connection of the extension arms (92) to the circular ring (91).
13. Storage shelf base (1) according to claim 10 or 11, characterized in that the length of the extension arms (92) is greater than half the radius (r) of the circular
ring (91).
14. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a tilting protection element (7), which engages over an upper edge (48) of the storage
shelf (4) or engages in a groove of the storage shelf (4), is arranged on the support
plate (3) for preventing a tilting movement of the storage shelf (4) about a tilting
axis parallel to the shelf surface (41) of the storage shelf (4).
15. Storage shelf base (1) according to claim 14, characterized in that the tilting protection element (7) is designed as a catch hook.
16. Storage shelf base (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the storage shelf (1) additionally has a base plate (2) which is fastened in a stationary
manner to the body (13, 14) and on which the support plate (3) is arranged.
17. Item of furniture (11) having a body (13) with at least one storage shelf base (1)
according to one of claims 1 to 16.
18. Household appliance (12), in particular refrigerator or freezer, having a body (14)
with at least one storage shelf base (1) according to one of claims 1 to 16.
1. Fond de casier (1) pour un meuble (11) ou un appareil électroménager (12), comprenant
- un plateau portant (3) disposé sur un corps (13, 14) du meuble (11) ou de l'appareil
électroménager (12),
- un casier (4) guidé de façon contrainte par rapport au plateau portant (3) et mobile
à la fois en rotation et en translation,
- dans lequel le casier (4) peut être déplacé par rapport au plateau portant (3),
lors d'un mouvement d'ouverture, de sa position de départ à une position intermédiaire
dans laquelle le casier (4) est tourné par rapport au plateau portant (3) dans un
sens de rotation (R1, R2), et déplacé en translation dans une direction prédéterminée (A) lors d'un mouvement
de fermeture et ramené de la position intermédiaire à sa position de départ ou déplacé
au-delà dans une position tournée de 180° par rapport à la position de départ dans
un sens de rotation (R1, R2),
caractérisé en ce que des surfaces d'appui (31, 42) tournées l'une vers l'autre du plateau portant (3)
et du casier (4) présentent des premières rainures de roulement (33, 43, 44) circonférentielles
fermées, dans lesquelles des éléments de roulement (10) sont guidés, les surfaces
d'appui (31, 42) tournées l'une vers l'autre du plateau portant (3) et du casier (4)
présentant chacune des deuxièmes rainures de roulement (34, 45, 46) dans lesquelles
des éléments de roulement (10) sont guidés, les deuxièmes rainures de roulement (34,
45, 46) du plateau portant (3) et du casier (4) entourant au moins en partie les premières
rainures de roulement (33, 43, 44) du plateau portant (3) et du casier (4).
2. Fond de casier (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deuxièmes rainures de roulement (45, 46) moulées dans la surface d'appui (42)
du casier (4) sont conformées comme des rainures de roulement (45, 46) circonférentielles
fermées.
3. Fond de casier (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la deuxième rainure de roulement (34) moulée dans la surface d'appui (31) du plateau
portant (3) est ouverte vers un côté du plateau portant (3).
4. Fond de casier (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la rainure de roulement extérieure (34) est formée vers le côté ouvert du plateau
portant (3) comme une zone d'introduction qui présente un biseau d'introduction et/ou
un arrondi.
5. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de roulement (10) sont logés dans au moins une cage de roulement (9).
6. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que quatre éléments de roulement (10) sont disposés entre les premières rainures de roulement
(33, 43, 44), de préférence à distance les uns des autres.
7. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que quatre éléments de roulement (10) sont disposés entre les deuxièmes rainures de roulement
(34, 45, 46), de préférence à distance les uns des autres.
8. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de roulement (10) sont conformés comme des billes.
9. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de roulement (10) des premières rainures de roulement (33, 43, 44) et
des deuxièmes rainures de roulement (34, 45, 46) sont logés dans une cage de roulement
(9) commune, de préférence de façon imperdable et/ou à distance les uns des autres.
10. Fond de casier (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la cage de roulement (9) présente une bague circulaire (91) et plusieurs saillies
(92) s'étendant à partir de la bague circulaire (91).
11. Fond de casier (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins deux, de préférence quatre saillies (92) en forme de bras s'étendent dans
le sens radial à partir de la bague circulaire (91).
12. Fond de casier (1) selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que des poches de logement (93) sont formées pour recevoir les éléments de roulement
(10) au niveau des extrémités libres des saillies (92) et dans la bague circulaire
(91) au niveau de l'attache des saillies (92) sur la bague circulaire (91).
13. Fond de casier (1) selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la longueur des saillies (92) est plus grande que la moitié du rayon (r) de la bague
circulaire (91).
14. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est disposé sur le plateau portant (3) un élément anti-basculement (7) qui se met
en prise par-dessus un bord supérieur (48) du casier (4) ou se met en prise dans une
gorge du casier (4) pour empêcher un mouvement basculant du casier (4) autour d'un
axe de basculement parallèle à la surface de pose (41) du casier (4).
15. Fond de casier (1) selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'élément anti-basculement (7) est conformé comme un crochet de rattrapage.
16. Fond de casier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond de casier (1) présente en outre un panneau de fond (2) qui est fixé de façon
stationnaire sur le corps (13, 14) et sur lequel le plateau portant (3) est disposé.
17. Meuble (11) avec un corps (13) muni d'au moins un fond de casier (1) selon l'une des
revendications 1 à 16.
18. Appareil électroménager (12), en particulier réfrigérateur ou congélateur, avec un
corps (14) muni d'au moins un fond de casier (1) selon l'une des revendications 1
à 16.