[0001] Die Erfindung betrifft eine Akustikanordnung zur Schallabsorption gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Die in Rede stehende Akustikanordnung wird demnach zur Verbesserung der Akustik und
zur Schallabsorption beispielsweise in Büro-, Besprechungs-, Ausstellungs- oder Verkaufsräumen
eingesetzt.
[0003] In der modernen Architektur wird heutzutage oft das Prinzip des offenen Grundrisses
zur funktionalen Raumgliederung eingesetzt. Hierbei wird das gesamte umbaute Volumen
als zusammenhängendes Kontinuum betrachtet ohne abgeschlossene Teilräume zu erstellen.
Vielmehr gehen einzelne Räume ineinander über und werden lediglich durch optische
Elemente voneinander getrennt. Der offene Grundriss soll vor allem in Büro-, Besprechungs-
oder Verkaufsräumen, sowie bei Messen und Museen die Kommunikation und den Sichtbezug
zwischen Mitarbeitern und/oder Kunden fördern und Synergieeffekte erzeugen. Des Weiteren
führt ein offener Grundriss auch zu einem großzügigeren Raumvolumen und lässt ein
Gefühl von Weitläufigkeit aufkommen. Jedoch führt eine derartige Raumgestaltung oft
zu unangenehmen akustischen Effekten, beispielsweise zu einer dauerhaften Geräuschkulisse.
[0004] Die Akustik eines Raumes ist abhängig von der Schallausbreitung und der Dämpfung
des Schalls. Als Schalldämpfung wird hierbei vor allem die Behinderung der Schallausbreitung
durch Schallabsorption verstanden. Die Schallabsorption bewirkt eine Umwandlung der
Schallenergie in nicht hörbare Schwingungsenergie, sodass die Reflexion der Schallenergie
von einer Fläche vermindert wird. Als besonders vorteilhaft haben sich dabei Elemente
mit offenen Poren, die eine große innere Oberfläche besitzen, herausgestellt. Dringt
der Schall in die durch die Porosität erzeugten Hohlräume ein, so wird er von diesen
aufgenommen und verteilt und somit absorbiert.
[0005] Die aus der
DE 10 2010 012 202 A1 bekannte Akustikanordnung umfasst mobile Trennwandelemente, die gleichzeitig zur
Schallabsorption und zur Raumabteilung verwendet werden. Für die Schallabsorption
weisen die Trennwandelemente eine Rahmenkonstruktion mit einer Beplankung auf, wobei
sich auf der Beplankung eine perforierte Akustikplatte befindet. Zur Abteilung eines
ganzen Raumes werden oft mehrere Trennwände lösbar miteinander verbunden. Die einzelnen
Trennwände laufen dabei auf Schienen, um die Räume schnell und einfach in ihrer Größe
verändern zu können.
[0006] Der Nachteil dieser Lösung ist, dass die Position der mobilen Trennwände nicht flexibel
im Raum wählbar ist, da sie immer an die vorgegebenen Schienen gebunden sind. Des
Weiteren werden durch die Trennwände einzeln abgetrennte Räume erzeugt, wodurch die
offene Gestaltung eines Raumes zerstört wird.
[0007] Die
DE 197 54 107 C1 beschreibt eine Akustikanordnung, bei der zu Schallabsorption eine Vielzahl von einzelnen
Lochplatten oder mikroperforierten Folien in einem bestimmten Abstand hintereinander
angeordnet und von einer Decke abgehängt werden.
[0008] Nachteilig hierbei ist, dass hier eine Vielzahl von Elementen benötigt wird, um die
Absorption des Schalls zu gewährleisten. Dies ist mit einem hohen Montageaufwand verbunden.
Des Weiteren lassen die einzelnen Elemente keine Aufteilung eines großen Volumens
in ineinanderlaufende Räume zu.
[0009] Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, die bekannte Akustikanordnung derart auszugestalten
und weiterzubilden, dass der Schall in einem offenen Raum auf einfache Art und Weise
absorbiert werden kann.
[0010] Das obige Problem wird bei einer Akustikanordnung zur Schallabsorption gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch
1 gelöst.
[0011] Der vorschlagsgemäßen Lösung liegt zunächst die Überlegung zugrunde, dass Akustikmodule,
welche in vertikaler Orientierung, also in Schwerkraftrichtung, von einer Halteeinrichtung,
z.B. eine Decke, herabhängen, als Raumteiler verwendet werden können, während sie
gleichzeitig die Absorption des Schalls in einem Raum sicherstellen. Dies ist besonders
vorteilhaft in Räumen, die auf dem Prinzip des offenen Grundrisses basieren.
[0012] Im Einzelnen wird vorgeschlagen, dass eine der ersten Halteeinrichtung abgewandte
Schmalseite des ersten Akustikmoduls und eine Schmalseite zumindest eines weiteren
Akustikmoduls im montierten Zustand gegenüberliegend und beabstandet zueinander angeordnet
sind. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das erste Akustikmodul und das jeweilige
weitere Akustikmodul über die Anschlüsse der einander gegenüberliegenden Schmalseiten
mittels einer Befestigungseinrichtung miteinander verbindbar sind.
[0013] Eine derartige Akustikanordnung stellt die Weitläufigkeit der offenen Räume sicher,
während sie die Raumakustik positiv beeinflusst. Dementsprechend können die Räume
flexibel und offen gestaltet werden, ohne dass ein dauerhafter und störender Geräuschpegel
entsteht. Aufgrund des modularen Aufbaus der Akustikanordnung lässt sich diese an
nahezu jede räumliche Gegebenheit anpassen.
[0014] Bei der bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 ist mindestens ein weiteres Akustikmodul
horizontal benachbart neben dem ersten Akustikmodul angeordnet. Dabei ist das jeweilige
weitere Akustikmodul über eine Schmalseite an der ersten Halteeinrichtung mittels
einer Befestigungseinrichtung befestigbar.
[0015] Es ist denkbar, dass mehrere Akustikmodule in horizontaler Orientierung nebeneinander
in einer Reihe hängend angeordnet sind. Dadurch lässt sich die Größe der Anordnung
auf einfache Art und Weise an die kundenspezifischen Wünsche, die räumlichen Gegebenheiten
und die akustischen Anforderungen, die an die jeweilige Akustikanordnung gestellt
werden, anpassen.
[0016] Dabei ist es vorzugsweise gemäß Anspruch 3 so, dass mindestens noch ein weiteres
Akustikmodul vertikal benachbart unter dem jeweiligen Akustikmodul, das horizontal
neben oder vertikal unter dem ersten Akustikmodul hängt, angeordnet ist.
[0017] Denkbar ist hierbei, dass mehrere Akustikmodule in vertikaler Orientierung in einer
Reihe untereinander hängend angeordnet sind. Des Weiteren ist es möglich, horizontal
nebeneinander hängende und vertikal untereinander hängende Akustikmodule miteinander
zu kombinieren. Je mehr Akustikmodule miteinander kombiniert und miteinander verbunden
werden, desto besser und einfacher lässt sich die Akustik eines Raumes und die Teilung
dessen an die jeweilige Nutzung anpassen.
[0018] Denkbar ist hierbei auch, einzelne mittig liegende Akustikmodule wegzulassen oder
durch nicht akustisch wirksame Module zu ersetzen. Dies lockert die räumliche Gestaltung
auf, sodass sich die Teilung und die Akustik eines Raumes an die kundenspezifische
Nutzung anpassen lassen. Ein nicht akustisch wirksames Modul kann dabei beispielsweise
ein Bildschirm oder ein Bilderrahmen oder Plexiglasmodul sein.
[0019] Grundsätzlich kann gemäß Anspruch 4 eine der ersten Halteeinrichtung, z.B. eine Decke,
gegenüberliegende zweite Halteeinrichtung, z.B. ein Fußboden, vorgesehen sein. Dabei
sind die mindestens zwei Akustikmodule zwischen der ersten Halteeinrichtung und der
zweiten Halteeinrichtung angeordnet. Hierbei ist zumindest ein Akustikmodul, das von
dem ersten Akustikmodul verschieden ist, über den mindestens einen ortsfesten Anschluss
einer Schmalseite einer zweiten Halteeinrichtung mittels einer Befestigungseinrichtung
befestigbar.
[0020] Dadurch lässt sich die Akustikanordnung zwischen der ersten und der zweiten Befestigungseinrichtung
verspannen. Dabei bewirkt die Verspannung die Verminderung einer Hin- und Herbewegung
der Akustikanordnung im Falle eines Windzuges oder eines Anstoßens der Akustikmodule
durch vorbeigehende Personen oder dergleichen.
[0021] Zur Verbindung der Anschlüsse mit der Befestigungseinrichtung weist dieser gemäß
Anspruch 5 ein Verbindungsmittel auf. Dieses Verbindungsmittel verbindet die Anschlüsse
formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander.
[0022] Als Verbindungsmittel ist nach einer bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 6 ein
steifes Verbindungsmittel oder ein biegeschlaffes Verbindungsmittel vorgesehen. Unter
einem steifen Verbindungsmittel werden insbesondere ein Stab, ein Bolzen oder eine
Hülse verstanden. Während ein biegeschlaffes Verbindungsmittel, insbesondere ein Drahtseil,
ein Kunstfaserseil oder ein Naturfaserseil ist. Unter biegeschlaff wird hierbei eine
forminstabile Verbindung verstanden.
[0023] Um eine einfache Montage zu gewährleisten und um sicherzustellen, dass jedes Akustikmodul
an möglichst viele unterschiedliche Positionen in der Akustikanordnung montiert werden
kann, ist es gemäß Anspruch 7 besonders bevorzugt, wenn die Anschluss oder die Anschlüsse
an jeder Schmalseite eines jeweiligen Akustikmoduls auf gleicher Höhe angeordnet sind.
[0024] Des Weiteren ist es gemäß Anspruch 8 besonders bevorzugt, wenn die Anschlüsse einander
gegenüberliegender Schmalseiten benachbarte Akustikmodule einander gegenüberliegen.
Dies unterstützt die modulare Bauweise der Akustikanordnung und vereinfacht die Montage.
[0025] Bei der bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 9 verlaufen die einander gegenüberliegenden
Schmalseiten aller zueinander benachbarten Akustikmodule parallel zueinander. Alternativ
oder zusätzlich ist der horizontale und/oder der vertikale Abstand aller zueinander
benachbarten Akustikmodule gleich.
[0026] Zur positiven Beeinflussung der Raumakustik, ist es gemäß Anspruch 10 vorteilhaft,
wenn die die Frontseite bildende Materiallage und/oder die die Rückseite bildende
Materiallage des jeweiligen Akustikmoduls jeweils eine Vielzahl von durchgängigen
Öffnungen aufweist. Dabei kann der Schall in diese Öffnungen eintreten, wodurch die
Hallzeit beeinflusst und der Schall verringert wird.
[0027] Grundsätzlich kann es gemäß Anspruch 11 auch vorgesehen sein, dass die Frontseite,
die Rückseite und die Schmalseite oder eine entlang der Schmalseite verlaufende Rahmenkonstruktion
des Akustikmoduls mindestens einen Hohlraum umschließen. Dabei münden die Öffnungen
der die Frontseite bildenden Materiallage und/oder die Öffnungen der die Rückseite
bildenden Materiallage in dem mindestens einen Hohlraum. Tritt der Schall durch die
Öffnungen in den Hohlraum ein, so wird sein Austreten verhindert und somit der Schall
gedämpft.
[0028] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 12 weisen die mindestens zwei
Akustikmodule in einem Schnitt parallel zur Frontseite und/oder Rückseite eine gleiche
oder unterschiedliche Geometrie auf. Dabei ist es bevorzugt, wenn das jeweilige Akustikmodul
in dem Schnitt parallel zur Frontseite und/oder Rückseite die Geometrie einen Kreises,
einer Ellipse oder eines Polygons, insbesondere eines Rechtecks, aufweist.
[0029] Dabei lässt sich die Größe und Geometrie des jeweiligen Akustikmoduls und somit der
Akustikanordnung an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Dies lässt eine beliebige
Kombination an Größen und Geometrien der Akustikmodule zu, sodass eine kundenspezifische
Gestaltung der Akustikanordnung auch an die akustischen Anforderungen angepasst werden
kann.
[0030] Nach der Ausgestaltung gemäß Anspruch 13 ist es besonders bevorzugt, dass die mindestens
zwei Akustikmodule eine Länge in Längenrichtung und eine Breite in Breitenrichtung
in einem Verhältnis der Länge zu der Breite des jeweiligen Akustikmoduls von 2,0 bis
2,25 oder 1,2 bis 1,4 oder 0,9 bis 1,1 oder 0,7 bis 0,8 oder 0,4 bis 0,5 aufweisen.
Dies ermöglicht eine vielfältige Kombination einzelner Akustikmodule unterschiedlicher
oder gleicher Geometrie und Abmessung.
[0031] Dabei ist es auch möglich, die jeweiligen Akustikmodule in der Akustikanordnung um
90° um eine Achse orthogonal zu der Frontseite oder der Rückseite gedreht anzuordnen,
wobei sich dann auch das Verhältnis der Länge zu der Breite des jeweiligen Akustikmoduls
ändern kann.
[0032] Gemäß der Ausgestaltung nach Anspruch 14 ist es vorteilhaft, wenn die Schmalseiten
eine Tiefe von 20 bis 100 mm, vorzugsweise 30 bis 80 mm, weiter vorzugsweise 40 bis
60 mm, in Tiefenrichtung orthogonal zur Frontseite und/oder zur Rückseite aufweist.
[0033] Bei der weiter bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 15 weist die die Frontseite
bildende Materiallage und/oder die die Rückseite bildende Materiallage jeweils eine
Tiefe von 2 bis 15 mm, vorzugsweise 3 bis 10 mm, weiter vorzugsweise 4 bis 6 mm, in
Tiefenrichtung auf.
[0034] Bevorzugt beträgt der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Schmalseiten der jeweiligen
Akustikmodule, gemäß einer Ausgestaltung nach Anspruch 16, 50 bis 200 mm, vorzugsweise
70 bis 150 mm, weiter vorzugsweise 90 bis 120 mm. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn
der horizontale Abstand und/oder der vertikale Abstand bei allen zueinander benachbarten
Akustikmodulen gleich ist.
[0035] Durch den Abstand zwischen den jeweiligen Akustikmodulen wird die offene räumliche
Gestaltung der gewünschten Räume sichergestellt, ohne auf die schalldämpfenden Lösungen
verzichten zu müssen.
[0036] Grundsätzlich kann es gemäß Anspruch 17 vorteilhaft sein, wenn die die Frontseite
bildende Materiallage und/oder die Rückseite bildende Materiallage und/oder die die
Schmalseite bildende Materiallage und/oder die Rahmenkonstruktion des jeweiligen Akustikmoduls
aus einer Spanplatte und/oder einer Faserplatte, insbesondere eine mitteldichte Faserplatte
(MDF) mit Weichfaserwolle, und/oder einer OSB-Platte und/oder einem Furnier und/oder
einem Schichtstoff, insbesondere einem HPL-Schichtstoff, ist bzw. sind.
[0037] Alternativ kann es von Vorteil sein, wenn die die Frontseite bildende Materiallage
und/oder die Rückseite bildende Materiallage und/oder die die Schmalseite bildende
Materiallage und/oder die Rahmenkonstruktion des jeweiligen Akustikmoduls eine Spanplatte
und/oder einer Faserplatte, insbesondere eine mitteldichte Faserplatte (MDF) mit Weichfaserwolle,
und/oder eine OSB-Platte und/oder einem Furnier und/oder einem Schichtstoff, insbesondere
einem HPL-Schichtstoff, aufweist bzw. aufweisen.
[0038] Die mitteldichte Faserplatte besitzt einen porösen Aufbau und ist nicht zu dicht
gepresst. Dadurch wird ein geringes Gewicht erreicht und zusätzlich die akustische
Wirkung verbessert. Unter einem Schichtstoff wird ein Verbundwerkstoff oder ein Laminat
verstanden, das aus mehreren Lagen unterschiedlichen Materials, insbesondere mehrerer
Lagen Papier mit härtendem Kunstharz, besteht. Ein HPL-Schichtstoff ist eine besondere
Form des Schichtstoffes und steht für "High Pressure Laminate", das heißt, für ein
Laminat, das durch Hochdruckverpressen entsteht.
[0039] Bei der bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 18 weist die Frontseite und oder
die Rückseite des jeweiligen Akustikmoduls eine glatte oder strukturierte Oberfläche
oder ein Muster auf. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn eine Orientierung der Struktur
oder des Musters benachbarter Akustikmodule unterschiedlich ist.
[0040] Durch die Anpassung der Oberflächenbeschaffenheit eines jeweiligen Akustikmoduls
kann die Akustik des Raumes und somit die Schallabsorption weiterhin verbessert und
angepasst werden.
[0041] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig.1
- eine vorschlagsgemäße Akustikanordnung mit mehreren Akustikmodulen,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch Akustikmodule unterschiedlicher Abmessungen.
[0042] Die in der Zeichnung dargestellte Akustikanordnung 1 zur Schallabsorption weist mindestens
zwei schallabsorbierende Akustikmodule 2 auf. Das jeweilige Akustikmodul ist plattenförmig
aufgebaut und akustisch wirksam. Es weist eine Frontseite 3 und eine Rückseite 4 auf,
die umlaufend über Schmalseiten 5 miteinander verbunden sind. Dabei ist an jeder Schmalseite
5 des jeweiligen Akustikmoduls 2 mindestens ein ortsfester Anschluss 6 vorgesehen.
Hier und vorzugsweise sind mindestens zwei ortsfeste Anschlüsse 6 an jeder Schmalseite
5 vorgesehen. Des Weiteren weist die Akustikanordnung 1 eine erste Halteinrichtung
7, hier einen Deckenbalken, eine Zimmerdecke o. dgl., zum Befestigen mindestens eines
Akustikmoduls 2 auf. Das erste Akustikmodul 2 ist über den mindestens einen ortsfesten
Anschluss 6 einer Schmalseite 5 an der ersten Halteeinrichtung 7 mittels einer Befestigungseinrichtung
8 befestigbar. Im befestigten Zustand hängt ein erstes Akustikmodul 2 in vertikaler
Orientierung von der Halteeinrichtung 7 herab.
[0043] In der dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsform sind eine der ersten
Halteeinrichtung 7 abgewandte Schmalseite 5 des ersten Akustikmoduls 2 und eine Schmalseite
5 zumindest eines weiteren Akustikmoduls 2 im montierten Zustand gegenüberliegend
und beabstandet zueinander angeordnet. Des Weiteren sind das erste Akustikmodul 2
und das jeweilige weitere Akustikmodul 2 über die Anschlüsse 6 der einander gegenüberliegenden
Schmalseiten 5 mittels einer Befestigungseinrichtung 8 miteinander verbunden.
[0044] Eine derartige hängende modulare Akustikanordnung 1 erhöht die Flexibilität bei der
Gestaltung von beispielsweise Büroräumen. Diese beeinflusst nicht nur die Akustik
eines Raumes positiv, sondern kann die Räume gleichzeitig abteilen, ohne ihnen ihre
Weitläufigkeit zu nehmen.
[0045] Dabei ist es vorzugsweise so, dass mindestens ein weiteres Akustikmodul 2 horizontal
benachbart neben dem ersten Akustikmodul 2 angeordnet ist. Hierbei ist das jeweilige
weitere Akustikmodul 2 über eine Schmalseite 5 an der ersten Halteeinrichtung 7 mittels
einer Befestigungseinrichtung 8 befestigbar.
[0046] Des Weiteren kann es bevorzugt sein, dass mindestens ein weiteres Akustikmodul 2
vertikal benachbart unter den jeweiligen weiteren Akustikmodul 2 angeordnet ist.
[0047] In der dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 1, ist es
vorzugsweise vorgesehen, dass mehrere Akustikmodule 2 horizontal benachbart nebeneinander
angeordnet sind, während gleichzeitig mehrere Akustikmodule 2 vertikal benachbart
untereinander angeordnet sind. Eine derartige Kombination horizontal nebeneinander
und vertikal untereinander hängend angeordneten Akustikmodulen 2 führt zu einer Akustikanordnung
1, die auf einfache Art und Weise eine Raumteilung und Anpassung der Akustik ermöglicht.
[0048] Besonders bevorzugt ist, wenn wie in Fig. 1 dargestellt, eine der ersten Halteeinrichtung
7 gegenüberliegende zweite Halteeinrichtung 9, z.B. ein Fußboden, vorgesehen ist,
die eine Verspannung der Akustikanordnung 1 gegen ein ungewünschtes Hin- und Her bewegen
der Akustikanordnung 1 ermöglicht. Dabei sind die mindestens zwei Akustikmodule 2
zwischen der ersten Halteeinrichtung 7 und der zweiten Halteeinrichtung 9 angeordnet.
Hierbei ist zumindest ein Akustikmodul 2, das von dem ersten Akustikmodul 2 verschieden
ist, über den mindestens einen ortsfesten Anschluss 6 einer Schmalseite 5 an der zweiten
Halteeinrichtung 9 mittels einer Befestigungseinrichtung 8 befestigbar. Vorzugsweise
weist die Befestigungseinrichtung 8 ein Verbindungsmittel 10 auf, das die Anschlüsse
6 formschlüssig miteinander verbindet. Alternativ oder zusätzlich sind die Anschlüsse
6 kraftschlüssig miteinander verbindbar.
[0049] Das Verbindungsmittel 10 kann dabei mechanisch oder elektrisch sein. Bei einer mechanischen
Verbindung kann es sich beispielsweise um eine eingeschraubte, vercrimpte, verspannte,
gepresste, geklemmte oder geklebte Verbindung handeln. Die elektrische Verbindung
kann dabei einzeln oder zusätzliche vorgesehen sein. Beispielsweise kann so ein Beleuchtungsmittel
in das jeweilige Akustikmodul 2 integriert werden.
[0050] Eine derartige Verbindung erhöht die Stabilität der hängenden Akustikanordnung 1,
insbesondere wenn die jeweiligen Akustikmodule 2 über das Verbindungsmittel 10 der
Befestigungseinrichtung 8 vertikal und horizontal miteinander verbunden sind.
[0051] In der dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsform ist ein biegeschlaffes
Verbindungsmittel 10, insbesondere ein Drahtseil oder ein Kunstfaserseil oder ein
Naturseil vorgesehen. Jedoch kann es auch vorteilhaft sein, wenn ein steifes Verbindungsmittel
10, insbesondere ein Stab oder ein Bolzen oder eine Hülse, vorgesehen ist.
[0052] Besonders bevorzugt ist, wenn wie in Fig. 1 dargestellt, die Anordnung des Anschlusses
6 oder der Anschlüsse 6 an jeder Schmalseite 5 eines jeweiligen Akustikmoduls 2 gleich
ist. Dies ermöglicht eine vereinfachte Montage, da die Anordnung der Anschlüsse 6
und somit die Zuordnung zu einem weiteren Akustikmodul 2 seitenunabhängig ist.
[0053] Besonders vorteilhaft ergibt sich eine vereinfachte Montage, wenn die Anordnung der
Anschlüsse 6 einander gegenüberliegender Schmalseiten 5a, 5b benachbarter Akustikmodule
2 einander gegenüberliegen.
[0054] Hier und vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die einander gegenüberliegenden Schmalseiten
5a, 5b aller benachbarten Akustikmodule 2 parallel zueinander verlaufen. Alternativ
oder zusätzlich kann es vorteilhaft sein, wenn der horizontale Abstand A
h und/oder der vertikale Abstand A
v aller benachbarten Akustikmodule 2 gleich ist.
[0055] Besonders vorteilhaft ergibt sich eine Beeinflussung der Raumakustik, wenn die die
Frontseite 3 bildende Materiallage 11 und/oder die die Rückseite 4 bildende Materiallage
12 des jeweiligen Akustikmoduls 2 jeweils eine Vielzahl von durchgängigen Öffnungen
13 aufweist (Fig. 2b)). Dabei kann der Schall in die Öffnungen 13 eintreten, wodurch
die Hallzeit beeinflusst und der Schall verringert wird.
[0056] Wie in Fig. 2 dargestellt, ist es hier und vorzugsweise vorgesehen, dass die Frontseite
3, die Rückseite 4 und die Schmalseite 5 und/oder eine entlang der Schmalseiten 5
verlaufende Rahmenkonstruktion 14 des Akustikmoduls 2 zumindest ein Hohlraum 15 umschließen.
Dabei münden die Öffnungen 13 der die Frontseite 3 bildenden Materiallage 11 und/oder
die Öffnungen 13 der die Rückseite 4 bildenden Materiallage 12 in den zumindest einen
Hohlraum 15.
[0057] Durch den Eintritt des Schalls über die Öffnungen 13 in den zumindest einen Hohlraum
15 wird die Schalldämpfung verbessert, da der Schall zumindest größtenteils nicht
wieder aus dem Hohlraum 15 austreten kann.
[0058] Es kann vorteilhaft sein, dass die mindestens zwei Akustikmodule 2 in einem Schnitt
parallel zur Frontseite 3 und/oder zur Rückseite 4 eine gleiche oder unterschiedliche
Geometrie aufweisen. Vorzugsweise weist das jeweilige Akustikmodul 2 in einem Schnitt
parallel zur Frontseite 3 und/oder zur Rückseite 4 die Geometrie eines Kreises, einer
Ellipse oder eines Polygons auf. Hier und vorzugsweise weisen die jeweiligen Akustikmodule
2 die Geometrie eines Rechtecks auf.
[0059] Bezüglich der Abmessungen der Akustikmodule 2 ist es vorteilhaft, wenn das Verhältnis
einer Länge L in Längenrichtung X und einer Breite B in Breitenrichtung Y der mindestens
zwei Akustikmodule 2 beispielsweise 2,0 bis 2,25 oder 1,2 bis 1,4 oder 0,9 bis 1,1
oder 0,7 bis 0,8 oder 0,4 bis 0,5 beträgt. Die Länge L ist dabei eine Abmessung in
Längenrichtung X, wobei die Längenrichtung X vertikal und parallel zu der Frontseite
3 bzw. der Rückseite 4 des Akustikmoduls 2 verläuft. Die Breite B ist eine Abmessung
in Breitenrichtung Y, wobei die Breitenrichtung Y horizontal und parallel zu der Frontseite
3 bzw. der Rückseite 4 des jeweiligen Akustikmoduls 2 verläuft. Die Längenrichtung
X steht dabei senkrecht auf der Breitenrichtung B.
[0060] Wie in Fig. 1 dargestellt, ist es möglich, Akustikmodule mit unterschiedlichen Verhältnissen
der Länge L zu der Breite B miteinander zu kombinieren. Es ist auch möglich einige
Akustikmodule 2 um 90° zu drehen und in die Akustikanordnung 1 zu integrieren. Die
Akustikmodule 2 lassen sich hierbei je nach gewünschter Akustik im Raum und in Abhängigkeit
der räumlichen Gegebenheiten modular zu einer Akustikanordnung 1 zusammensetzen.
[0061] Die Schmalseiten 5 weisen eine Tiefe T
1 in Tiefenrichtung Z orthogonal zur Frontseite 3 und/oder zur Rückseite 4 auf. Dabei
ist die Tiefe T
1 vorzugsweise 20 bis 100 mm, weiter vorzugsweise 30 bis 80 mm, weiter vorzugsweise
40 bis 60 mm. Die Tiefenrichtung Z steht senkrecht auf der Längenrichtung X und der
Breitenrichtung Y.
[0062] Die die Frontseite 3 bildende Materiallage 11 und die die Rückseite 4 bildende Materiallage
12 wesen ebenfalls jeweils eine Tiefe T
2 in Tiefenrichtung Z auf. Auch hier ist die Tiefenrichtung Z senkrecht zur Längenrichtung
X und Breitenrichtung Y. Die Tiefe T
2 der jeweiligen Materiallage 11, 12 beträgt vorzugsweise 2 bis 15 mm, weiter vorzugsweise
3 bis 10 mm, weiter vorzugsweise 4 bis 6 mm.
[0063] Anhand der Tiefe T
2 lässt sich der Weg des Schalls durch die Öffnungen 13 in den Hohlraum 15 festlegen.
Dadurch lässt sich die Schallabsorption des jeweiligen Akustikmoduls 2 auf einfache
Art und Weise an die akustischen Anforderungen des jeweiligen Raumes, beispielsweise
des Büroraumes oder des Ausstellungsraumes, anpassen.
[0064] Besonders vorteilhaft für die räumliche Gestaltung ist es, wenn der horizontale Abstand
A
h und/oder der vertikale Abstand A
v zwischen den gegenüberliegenden Schmalseiten 5a, 5b der jeweiligen Akustikmodule
2 vorzugsweise 50 bis 200 mm, weiter vorzugsweise 70 bis 150 mm, weiter vorzugsweise
90 bis 120 mm beträgt. Hier und vorzugsweise ist es der horizontale Abstand A
h und/oder der vertikale Abstand A
v bei allen zueinander benachbarten Akustikmodulen 2 gleich.
[0065] Um eine einfache und kostengünstige Fertigung der jeweiligen Akustikmodule 2 der
Akustikanordnung 1 zu gewährleisten ist es besonders vorteilhaft, wenn die die Frontseite
3 bildende Materiallage 11 und/oder die die Rückseite 4 bildende Materiallage 12 und/oder
die die Schmalseite 5 bildende Materiallage 16 und/oder die Rahmenkonstruktion 14
des jeweiligen Akustikmoduls 2 aus einer Spanplatte und/oder Faserplatte und/oder
einer OSB-Platte und/oder einem Furnier und/oder einem Schichtstoff ist.
[0066] Es kann weiterhin von Vorteil sein, wenn die Frontseite 3 und/oder die Rückseite
4 des jeweiligen Akustikmoduls 2 einen glatte oder strukturierte Oberfläche oder Muster
aufweisen. Dabei kann die Orientierung der Struktur oder des Musters benachbarter
Akustikmodule 2 unterschiedlich sein.
1. Akustikanordnung zur Schallabsorption, mit mindestens zwei schallabsorbierenden Akustikmodulen
(2), wobei das jeweilige Akustikmodul (2) eine Frontseite (3) und eine Rückseite (4)
aufweist, die umlaufend über Schmalseiten (5) miteinander verbunden sind, wobei an
jeder Schmalseite (5) mindestens ein ortsfester Anschluss (6), vorzugsweise mindestens
zwei ortsfeste Anschlüsse (6), vorgesehen ist, und mit einer ersten Halteeinrichtung
(7) zum Befestigen mindestens eines Akustikmoduls (2), wobei ein erstes Akustikmodul
(2) über den mindestens einen ortsfesten Anschluss (6) einer Schmalseite (5) an der
ersten Halteeinrichtung (7) mittels einer Befestigungseinrichtung (8) befestigbar
ist und im befestigten Zustand in vertikaler Orientierung von der ersten Halteeinrichtung
(7) herab hängt,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der ersten Halteeinrichtung (7) abgewandte Schmalseite (5) des ersten Akustikmoduls
(2) und eine Schmalseite (5) zumindest eines weiteren Akustikmoduls (2) im montierten
Zustand gegenüberliegend und beabstandet zueinander angeordnet sind und
dass das erste Akustikmodul (2) und das jeweilige weitere Akustikmodul (2) über die Anschlüsse
(6) der einander gegenüberliegenden Schmalseiten (5) mittels einer Befestigungseinrichtung
(8) miteinander verbindbar sind.
2. Akustikanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Akustikmodul (2) horizontal benachbart neben dem ersten Akustikmodul
(2) angeordnet ist, wobei das jeweilige weitere Akustikmodul (2) über eine Schmalseite
(5) an der ersten Halteeinrichtung (7) mittels einer Befestigungseinrichtung (8) befestigbar
ist, und/oder,
dass mindestens ein weiteres Akustikmodul (2) vertikal benachbart unter dem jeweiligen
weiteren Akustikmodul (2) angeordnet ist.
3. Akustikanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der ersten Halteeinrichtung (7) gegenüberliegende zweite Halteeinrichtung (9)
vorgesehen ist, wobei die mindestens zwei Akustikmodule (2) zwischen der ersten Halteeinrichtung
(7) und der zweiten Halteeinrichtung (9) angeordnet sind, wobei zumindest ein Akustikmodul
(2), das von dem ersten Akustikmodul (2) verschieden ist, über den mindestens einen
ortsfesten Anschluss (6) einer Schmalseite (5) an der zweiten Halteeinrichtung (9)
mittels einer Befestigungseinrichtung (8) befestigbar ist.
4. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (8) ein Verbindungsmittel (10) aufweist, das die Anschlüsse
(6) formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbindet, vorzugsweise, dass
das Verbindungsmittel (10) ein steifes Verbindungsmittel (10), insbesondere ein Stab
oder ein Bolzen oder eine Hülse, oder ein biegeschlaffes Verbindungsmittel (10), insbesondere
ein Drahtseil oder ein Kunstfaser-Seil oder ein Naturfaser-Seil, ist.
5. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (6) oder die Anschlüsse (6) an jeder Schmalseite (5, 5a, 5b) eines
jeweiligen Akustikmoduls (2) entlang der Schmalseite (5, 5a, 5b) auf gleicher Höhe
angeordnet sind.
6. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse (6) einander gegenüberliegender Schmalseiten (5a, 5b) benachbarter
Akustikmodule (2) einander gegenüberliegen.
7. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Schmalseiten (5a, 5b) aller zueinander benachbarten
Akustikmodule (2) parallel zueinander verlaufen und/oder der horizontale Abstand (Ah) und/oder der vertikale Abstand (Av) aller zueinander benachbarten Akustikmodule (2) gleich ist.
8. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Frontseite (3) bildende Materiallage (11) und/oder die die Rückseite (4)
bildende Materiallage (12) des jeweiligen Akustikmoduls (2) jeweils eine Vielzahl
von durchgängigen Öffnungen (13) aufweist.
9. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontseite (3), die Rückseite (4) und die Schmalseite (5) oder eine entlang der
Schmalseiten (5) verlaufende Rahmenkonstruktion (14) des Akustikmoduls (2) mindestens
einen Hohlraum (15) umschließen, wobei die Öffnungen (13) der die Frontseite (3) bildenden
Materiallage (11) und/oder die Öffnungen (13) der die Rückseite (4) bildenden Materiallage
(12) in den mindestens einen Hohlraum (15) münden.
10. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Akustikmodule (2) in einem Schnitt parallel zur Frontseite (3)
und/oder Rückseite (4) eine gleiche oder unterschiedliche Geometrie aufweisen, vorzugsweise,
dass das jeweilige Akustikmodul (2) in einem Schnitt parallel zur Frontseite (3) und/oder
Rückseite (4) die Geometrie eines Kreises, einer Ellipse oder eines Polygons, insbesondere
eines Rechtsecks, aufweist.
11. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Akustikmodule (2) eine Länge (L) in Längenrichtung (X) und eine
Breite (B) in Breitenrichtung (Y) aufweisen, wobei das Verhältnis der Länge (L) zu
der Breite (B) des jeweiligen Akustikmoduls (2) 2,0 - 2,25 oder 1,2 - 1,4 oder 0,9
- 1,1 oder 0,7 - 0,8 oder 0,4 - 0,5 ist.
12. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmalseiten (5) eine Tiefe (T1) in Tiefenrichtung (Z) orthogonal zur Frontseite (3) und/oder Rückseite (4) aufweist,
wobei die Tiefe (T1) 20-100mm, vorzugsweise 30-80mm, weiter vorzugsweise 40-60mm, ist, und/oder, dass
die die Frontseite (3) bildende Materiallage (11) und/oder die die Rückseite (4) bildende
Materiallage (12) jeweils eine Tiefe (T2) in Tiefenrichtung (Z) aufweisen, wobei die Tiefe (T2) 2-15mm, vorzugsweise 3-10 mm, weiter vorzugsweise 4-6 mm, ist.
13. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Abstand (Ah) und/oder der vertikale Abstand (Av) zwischen gegenüberliegenden Schmalseiten (5a, 5b) der jeweiligen Akustikmodule (2)
50 - 200 mm, vorzugsweise 70 - 150 mm, weiter vorzugsweise 90 - 120mm, beträgt, vorzugsweise,
dass der horizontale Abstand (Ah) und/oder der vertikale Abstand (Av) bei allen zueinander benachbarten Akustikmodulen (2) gleich ist.
14. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Frontseite (3) bildende Materiallage (11) und/oder die die Rückseite (4)
bildende Materiallage (12) und/oder die die Schmalseite (5) bildende Materiallage
(16) und/oder die Rahmenkonstruktion (14) des jeweiligen Akustikmoduls (2) aus einer
Spanplatte und/oder einer Faserplatte, insbesondere eine mitteldichte Faserplatte
(MDF) mit Weichfaserwolle, und/oder einer OSB-Platte und/oder einem Furnier und/oder
einem Schichtstoff, insbesondere einem HPL-Schichtstoff, sind oder aufweisen.
15. Akustikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontseite (3) und/oder die Rückseite (4) des jeweiligen Akustikmoduls (2) eine
glatte oder strukturierte Oberfläche oder ein Muster aufweist, vorzugsweise, dass
eine Orientierung der Struktur oder des Musters benachbarter Akustikmodule (2) unterschiedlich
ist.