[0001] Die Erfindung betrifft ein stranggepresstes Dacheindeckelement nach den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2009 004 495 A1 ist ein stranggepresster Dachziegel bekannt, wobei die Strangpressrichtung des Dachziegels
vom Wasserfalzbereich in Richtung des Deckfalzbereichs verläuft. Die Wasserfalzstege
und Wasserfalzrillen, sowie die Deckfalzstege und Deckfalzrillen sind im rechten Winkel
zur Strangpressrichtung ausgebildet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Dacheindeckelement zur
Verfügung zu stellen.
[0004] Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs 1 gelöst. Dabei handelt
es sich um ein Stranggepresstes Dacheindeckelement, vorzugsweise für die Ausbildung
einer Dacheindeckung, wobei das Dacheindeckelement einen firstseitigen Kopfabschnitt
und einem dem Kopfabschnitt gegenüberliegenden traufseitigen Fußabschnitt aufweist.
Ein Seiten-Wasserfalzbereich ist an der Oberseite des Dacheindeckelements und ein
Seiten-Deckfalzbereich an der gegenüberliegenden Unterseite des Dacheindeckelements
ausgebildet. Der Seiten-Wasserfalzbereich weist eine oder mehrere Wasserfalznut/en
und/oder Wasserfalzsteg/e auf und/oder der Seiten-Deckfalzbereich weist eine oder
mehrere Deckfalznut/en und/oder Deckfalzsteg/e auf. Der Seiten-Wasserfalzbereich und
der Seiten-Deckfalzbereich sind derart ausgebildet, dass im als eine Dacheindeckung
verlegten Zustand bei benachbarten Dacheindeckelementen der Seiten-Deckfalzbereich
des einen Dacheindeckelements den Seiten-Wasserfalzbereich des anderen Dacheindeckelementes
überlappt. Wesentlich dabei ist, dass die Strangpressrichtung des Dacheindeckelements
vom Kopfbereich in Richtung des Fußbereichs verläuft, und dass die Wasserfalznut/en
und/oder Wasserfalzsteg/e und/oder Deckfalznut/en und/oder Deckfalzsteg/e parallel
zur Strangpressrichtung ausgebildet sind, und dass das Dacheindeckelement an der Unterseite
mindestens zwei parallele Auflagestege aufweist, die sich vom Kopfabschnitt bis zum
Fußabschnitt über die gesamte Länge des Dacheindeckelements erstrecken, wobei die
Auflagestege durch eine wellenartige oder zackenartige Struktur des Dacheindeckelement
durch das Strangpressen ausgebildet sind, oder an dem Dacheindeckelement beim Strangpressen
ausgeformt sind. Die Alternative "an dem Dacheindeckelement beim Strangpressen ausgeformt"
bedeutet, dass die Auflagestege durch nachträgliches Ausschneiden oder Nachbearbeitung
hergestellt werden. Dies kann unmittelbar beim Strangpressen erfolgen, d.h. wenn der
Strangpressling aus der Strangpressform austritt, erfolgt das Ausschneiden oder die
Nachbearbeitung.
[0005] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege am Dacheindeckelement einstückig durch
das Strangpressverfahren ausgebildet sind.
[0006] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege zur Auflage beim Trocknen und/oder
Brennen des Dacheindeckelement-Rohlings ausgebildet sind und/oder zur Auflage und/oder
zum Halten und/oder Befestigen des gebrannten Dacheindeckelements auf einem benachbarten
Dacheindeckelement in einer Dacheindeckung oder einer Dachunterkonstruktion einer
Dacheindeckung.
[0007] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion
und/oder zur Auflage im Rahmen der Fertigung ausgebildet sind.
[0008] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege durch die Wellentäler der wellenartigen
Struktur des Dacheindeckelements ausgebildet sind, oder dass die Auflagestege durch
die spitz zulaufenden Zackentäler der zackenartigen Struktur des Dacheindeckelements
ausgebildet sind.
[0009] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege eine ebene Auflagefläche zur Auflage
auf einer Dachunterkonstruktion aufweisen.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege einer spitz zulaufende Auflagefläche
zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion aufweisen.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Seiten-Wasserfalzbereich und dem Seiten-Deckfalzbereich
ein Mittelfeld ausgebildet ist.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass das Mittelfeld eben ausgebildet ist, oder mehrfach
wiederkehrende Profilierungen oder Erhebungen oder Vertiefungen aufweist, oder wellenförmig
oder zackenförmig ausgebildet ist.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege komplementär zum Mittelfeld ausgebildet
sind.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagestege ein Kernloch aufweisen, welches parallel
zur Strangpressrichtung ausgebildet ist.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass die einen oder mehrere Wasserfalznut/en und/oder Wasserfalzsteg/e
des Seiten-Wasserfalzbereich und/oder die einen oder mehrere Deckfalznut/en und/oder
Deckfalzsteg/e des Seiten-Deckfalzbereich durch das Strangpressen ausgeformt sind
oder nach dem Strangpressen durch Schneiden oder Sägen oder Fräsen an dem noch nicht
gebrannten oder gebrannten Rohling ausgebildet sind.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass das Dacheindeckelement eine Deckfläche von mindestens
0,3 qm aufweist, vorzugsweise größer 0,4 qm, höchst vorzugsweise eine Deckfläche zwischen
1,5 qm und 0,4 qm aufweist.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass das Dacheindeckelement eine Länge vom Kopfabschnitt
zum Fußabschnitt mit mindestens 0,5 m, vorzugsweise mindestens 0,7 m, höchst vorzugsweise
mindestens 1 m aufweist.
[0018] Weiter wird die Aufgabe gelöst durch ein wie vorangehend beschriebenes Dacheindeckelement,
zusammen mit mindestens zwei separat ausgebildeten Befestigungselementen zur Befestigung
in oder auf einer Dachkonstruktion. Wesentlich dabei ist, dass das Dacheindeckelement
einen kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich im oder am Kopfabschnitt aufweist
und einen fußabschnittseitigen Befestigungsbereich im oder am Fußabschnitt aufweist,
und dass ein erstes der Befestigungselemente als ein tragendes Profil-Element ausgebildet
ist, welches mit dem kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich des Dacheindeckelements
zusammenwirkend als Gewichtsauflager oder als Gewichtsauflager und Arretierlager ausgebildet
ist, und dass ein zweites der Befestigungselemente als arretierendes Verbindungs-Element
ausgebildet ist, welches einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung an dem Dacheindeckelement
aufweist und einen Verankerungsabschnitt aufweist zum Angriff
- an dem tragenden Profilelement, auf dem das Dacheindeckelement abgestützt ist, und/oder
- an einem an das Dacheindeckelement angrenzenden weiteren Dacheindeckelement, und/oder
- an einem tragenden Profilelement, auf dem ein an das Dacheindeckelement angrenzendes
weiteres Dacheindeckelement abgestützt ist, und/oder
- an einer Dachunterkonstruktion, auf der das tragende Profilelement abgestützt ist.
[0019] Vorzugsweise handelt es sich um eine Baugruppe bestehend aus dem Dacheindeckelement
und den mindestens zwei separat ausgebildeten Befestigungselem enten.
[0020] Das Profil-Element weist ein Profil, vorzugsweise eine Profilierung auf, wobei der
kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich des Dacheindeckelements mit dem Profil-Element
über das Profil, vorzugsweise die Profilierung, eingreifend zusammenwirkt. Vorzugsweise
dient das Profil-Element dabei als Verbindungselement zwischen dem Dacheindeckelement
und einer Dachkonstruktion.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass der kopfabschnittseitige Befestigungsbereich des Dacheindeckelements
- einen dacheindeckelementseitigen vorspringenden Abschnitt zum Eingriff in einen profilelementseitige
Aufnahmeabschnitt aufweist, und/oder
- einen dacheindeckelementseitigen Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines profilelementseitigen
vorspringenden Abschnitts aufweist.
[0022] Es kann vorgesehen sein, dass der dacheindeckelementseitige vorspringende Abschnitt
komplementär zum profilelementseitige Aufnahmeabschnitt ausgebildet ist, und/oder
dass der dacheindeckelementseitige Aufnahmeabschnitt komplementär zum profilelementseitigen
vorspringenden Abschnitt ausgebildet ist.
[0023] Es kann vorgesehen sein, a) dass der dacheindeckelementseitige vorspringende Abschnitt
als eine in der flächigen Erstreckung des Dacheindeckelements vorstehende Nase ausgebildet
ist, und/oder als ein von der Unterseite des Dacheindeckelements abstehender Fuß ausgebildet
ist, und b) dass der profielementseitige Aufnahmeabschnitt als eine Aufhängeausnehmung,
eine Aufnahmestufe, eine Hinterschneidung, eine Nut, oder eine Einhängevorrichtung
ausgebildet ist.
[0024] Es kann vorgesehen sein, a) dass der dacheindeckelementseitige Aufnahmeabschnitt
als eine Aufhängeausnehmung, eine Aufnahmestufe, eine Hinterschneidung, eine Nut,
oder eine Einhängevorrichtung ausgebildet ist, und b) dass der profilelementseitige
vorspringende Abschnitt als eine abstehende Nase, und/oder eine durchgängige oder
unterbrochene abstehende Schiene, und/oder ein abstehender Fuß, und/oder einen oder
mehrere Stift ausgebildet ist.
[0025] Es kann vorgesehen sein, dass der fußabschnittseitige Befestigungsbereich auf der
Unterseite im Fußbereich des Dacheindeckelements ausgebildet ist.
[0026] Es kann vorgesehen sein, dass der fußabschnittseitige Befestigungsbereich auf der
Unterseite des Dacheindeckelements zwei Befestigungs-Nuten aufweist, in welche das
Verbindungs-Element eingreift.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass die Befestigungs-Nuten in einem Auflagesteg des Dacheindeckelement
ausgebildet sind.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass die zwei Befestigungs-Nuten des fußabschnittseitigen
Befestigungsbereichs über die gesamte Länge des Dacheindeckelements auf der Unterseite
ausgebildet sind.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass das Verbindungs-Element aus Blech ausgebildet ist.
[0030] Es kann vorgesehen sein, dass der Befestigungsabschnitt des Verbindungs-Elements
in den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich des Dacheindeckelements eingreift.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass der Befestigungsabschnitt des Verbindungs-Elements
in den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich einrastet.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass das Verbindungs-Element an seinem Befestigungsabschnitt
zwei abgewinkelte oder bogenförmige Halterungen aufweist, welche mit dem fußabschnittseitigen
Befestigungsbereich des Dacheindeckelements zusammenwirken, indem die abgewinkelten
oder bogenförmigen Halterungen in den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich des
Dacheindeckelements eingreifen.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass das Verbindungs-Element von vorne betrachtet einen
V-förmigen Grundkörper aufweist und von der Seite betrachtet einen L-förmigen Grundkörper
aufweist.
[0034] Es kann vorgesehen sein, dass das Profil-Element aus Metall ausgebildet ist.
[0035] Weiter wird die Aufgabe gelöst durch eine Dacheindeckung mit mehreren auf einer Dachunterkonstruktion
angeordneten Dacheindeckelementen mit erstem der Befestigungselemente und zweitem
der Befestigungselemente, wobei die Dacheindeckelemente, ein erstes der Befestigungselemente
und ein zweites der Befestigungselemente nach einer der vorangehenden beschrieben
Ausführungen ausgebildet sind, wobei die Dacheindeckelemente auf der Dachunterkonstruktion
in horizontalen Reihen und hierzu senkrechten Spalten so angeordnet sind, dass benachbarte
Dacheindeckelemente einer Reihe und/oder benachbarte Dacheindeckelemente einer Spalte
einander überlappen, wobei in den Spalten jeweils ein oberes Dacheindeckelemente mit
seinem Fußabschnitt auf dem Kopfabschnitt eines unteren Dacheindeckelements angeordnet
ist, wobei die mehreren Dacheindeckelemente auf der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und wobei die Dacheindeckelemente durch den kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich
mit dem ersten Befestigungselement an der Dachunterkonstruktion montiert sind, und
wobei die Dacheindeckelemente durch den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich mit
dem zweiten Befestigungselement an der Dachunterkonstruktion montiert sind, und dass
das zweite Befestigungselement jedes oberen Dacheindeckelements zur Befestigung des
oberen Dacheindeckelements das erste Befestigungselement, oder einen Teil der Dachunterkonstruktion
des unteren Dacheindeckelements untergreift.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass zusätzlich zu den Dacheindeckelementen (1) Zubehör-Elemente
auf der Dachunterkonstruktion angeordnet sind.
[0037] Es kann vorgesehen sein, dass es sich bei den Zubehör-Elementen um Dachtritte, Firstziegel,
Firstanschlussziegel, Ortgänge, schmale Passziegel, Schneefang und/oder eine Lüftung
handelt.
[0038] Es kann vorgesehen sein, dass die Zubehör-Elemente aus Keramik, Stahl, Aluminium
oder Kunststoff hergestellt sind.
[0039] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1a:
- Draufsicht eines ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements;
- Fig. 1b:
- Vorderansicht des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements aus Figur 1a;
- Fig. 1c:
- Seitenansicht des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements aus Figur 1a und 1b;
- Fig. 1d:
- Detailansicht des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements aus Figur 1c;
- Fig. 2a:
- Räumliche Darstellung von oben des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements aus
Figur 1a bis 1d;
- Fig. 2b:
- Räumliche Darstellung von unten des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements aus
Figur 1a bis 1d;
- Fig. 2c:
- Detailansicht der räumlichen Darstellung von unten des ersten erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus Figur 1a bis 1d;
- Fig. 3a:
- Seitenansicht einer Dacheindeckung mit zwei Dacheindeckelementen aus den Figuren 1
oder 2 mit ersten und zweiten Befestigungselementen;
- Fig. 3b:
- Seitenansicht des ersten Befestigungselements;
- Fig. 3c:
- Räumliche Darstellung des ersten Befestigungselements aus Figur 3c;
- Fig. 4
- Räumliche Darstellung einer Dacheindeckung mit mehreren Dacheindeckelementen aus den
Figuren 1 oder 2 mit Dachunterkonstruktion;
- Fig. 5a-d:
- verschiedene Ausführungen eines firstseitigen Kopfabschnitts des erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements mit Profil-Element;
- Fig. 6:
- Vorderansicht einer Standardplatte eines weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
mit wellenartiger Struktur;
- Fig. 7a:
- Draufsicht einer Standardplatte eines weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements;
- Fig. 7b:
- Vorderansicht einer Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus Figur 7a;
- Fig. 7c:
- Seitenansicht einer Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus Figur 7a und 7b;
- Fig. 7d:
- Detailansicht einer Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus Figur 7a bis 7c;
- Fig. 8a:
- Räumliche Darstellung von oben einer Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus Figur 7a bis 7d;
- Fig. 8b:
- Räumliche Darstellung von unten einer Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus Figur 7a bis 7d;
- Fig. 9a:
- Vorderansicht einer Ortgangplatte links des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus den Figuren 7 bis 8;
- Fig. 9b:
- Räumliche Darstellung von oben der Ortgangplatte links des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus Fig. 9a;
- Fig. 9c:
- Räumliche Darstellung von unten der Ortgangplatte links des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus den Figuren 9a und 9b;
- Fig. 10a:
- Vorderansicht einer Ortgangplatte rechts des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus den Figuren 7 bis 8;
- Fig. 10b:
- Räumliche Darstellung von oben der Ortgangplatte rechts des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus Fig. 10a;
- Fig. 10c:
- Räumliche Darstellung von unten der Ortgangplatte rechts des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus den Figuren 10a und 10b;
- Fig. 11a:
- Vorderansicht einer halben Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen Dacheindeckelements
aus den Figuren 7 bis 8;
- Fig. 11b:
- Räumliche Darstellung von oben der halben Standardplatte des weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus Fig. 11a;
- Fig. 11c:
- Räumliche Darstellung von unten der halben Standardplatte des Weiteren erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements aus den Figuren 11a und 11b;
[0040] In den Figuren 1 und 2 wird ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements 1 dargestellt. Das Dacheindeckelement 1 weist einen firstseitigen
Kopfabschnitt 10 und einen dem Kopfabschnitt 10 gegenüberliegenden traufseitigen Fußabschnitt
20, sowie einen Seiten-Wasserfalzbereich 30 und einen Seiten-Deckfalzbereich 40 auf.
Zwischen den beiden Seiten-Falzbereichen, dem Kopfabschnitt 10 und dem Fußabschnitt
20 ist ein Mittelfeld 50 ausgebildet.
[0041] Die Figuren 1 zeigen eine Draufsicht (Figur 10), eine Vorderansicht (Figur 1b), eine
Seitenansicht (Figur 1c) und eine Detailansicht (Figur 1d), welche einen Abschnitt
des Dacheindeckelements 1 der Figur 1b vergrößert darstellt. Die Figuren 2 zeigen
räumliche Darstellungen des ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels des Dacheindeckelements
1 aus den Figuren 1 von oben (Figur 2a) und von unten (Figur 2b), sowie eine vergrößerte
Detailansicht (Figur 2c) eines Teils des Kopfbereiches 10 aus der Figur 2b.
[0042] Der Kopfbereich 10 weist, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, einen kopfabschnittseitigen
Befestigungsbereich 11 auf, welcher einen dacheindeckelementseitigen vorspringenden
Abschnitt 12 und einen dacheindeckelementseitigen Aufnahmeabschnitt 13 aufweist. Der
dacheindeckelementseitige vorspringende Abschnitt 12 ist in den Figuren 1 und 2 als
eine in der flächigen Erstreckung des Dacheindeckelements vorstehende Nase ausgebildet.
Der dacheindeckelementseitige Aufnahmeabschnitt 13 ist wie in den Figuren 1 und 2
als Nut ausgebildet. An dem Dacheindeckelement 1 in den Figuren 1 und 2 sind jeweils
vier vorspringende Abschnitte 12 und vier Aufnahmeabschnitte 13 ausgebildet. Das Dacheindeckelement
1 weist auf der Unterseite mehrere Auflagestege 2 auf, die in dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 und 2 spitz zulaufend ausgebildet sind. Wie in den Figuren 2b und 2c
dargestellt, ist der vorspringende Abschnitt 12 und der Aufnahmeabschnitt 13 im Bereich
des Auflagestegs 2 auf der Unterseite des Dacheindeckelements 1 ausgebildet. Der vorspringende
Abschnitt 12 kann durch Sägen oder Fräsen des Rohlings oder des gebrannten Rohlings
ausgebildet sein. Es ist auch möglich, den vorspringenden Abschnitt 12 durch ein zusätzliches
Bauteil an das Dacheindeckelement 1 anzuordnen, z.B. durch Verschrauben. Der Aufnahmeabschnitt
13 wird durch Sägen oder Fräsen des Rohlings oder des gebrannten Rohlings ausgebildet.
[0043] Der Fußbereich 20 weist, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, einen fußabschnittseitigen
Befestigungsbereich 21 auf. Dieser ist durch zwei Nuten 22 in Bereich der Auflagestege
2 ausgebildet. Die Nuten 22 können über die gesamte Länge des Dacheindeckelements
1 vom Fußbereich 20 bis zum Kopfbereich 10 ausgebildet sein. Dadurch ist es möglich,
das Dacheindeckelement 1, falls notwendig, im Fußbereich 20 zu kürzen, wobei durch
die über die gesamte Länge ausgebildeten Nuten 22 weiterhin die Möglichkeit einer
Befestigung im Fußbereich 20 besteht.
[0044] Der Seiten-Wasserfalzbereich 30 weist, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, eine
Wasserfalz-Nut 31 und einen Wasserfalz-Steg 32 auf, welche sich vom Kopfbereich 10
bis zum Fußbereich 20 seitlich über die gesamte Länge des Dacheindeckelements 1 erstrecken.
Es ist auch möglich, mehrere Wasserfalz-Nuten 31 und einen oder mehrere Wasserfalz-Stege
32 auszubilden, um die Regensicherheit des Dacheindeckelements 1 zu erhöhen.
[0045] Der Seiten-Deckfalzbereich 40 weist, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt eine
Deckfalz-Nut 41 und einen Deckfalz-Steg 42 auf, welche sich vom Kopfbereich 10 bis
zum Fußbereich 20 seitlich über die gesamte Länge des Dacheindeckelements 1 erstrecken.
Es ist auch möglich, mehrere Deckfalz-Nuten 41 mit einem oder mehreren Deckfalz-Stegen
42 auszubilden, um die Regensicherheit des Dacheindeckelements 1 zu erhöhen.
[0046] Die Seiten-Falzbereiche 20 und 30 sind derart ausgebildet, dass im als eine Dacheindeckung
80 verlegten Zustand bei benachbarten Dacheindeckelementen 1 der Seiten-Deckfalzbereich
40, welcher an der Unterseite des Dacheindeckelements 1 ausgebildet ist, den Seiten-Wasserfalzbereich
30, welcher an der Oberseite des Dacheindeckelements 1 ausgebildet ist, überlappt.
[0047] Das Dacheindeckelement 1 weist, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, eine zackenartige
Struktur mit Zackentälern 3 und Zackenbergen 4 auf. Diese Vertiefungen 3 und Erhebungen
4 sind über das gesamte Dacheindeckelement 1 im Mittelfeld 50 periodisch wiederkehrend
ausgebildet und bestimmen sowohl die Ausgestaltung auf der Oberseite des Dacheindeckelements
1 sowie auf der Unterseite des Dacheindeckelements 1. Die zackenartige Struktur wiederholt
sich periodisch. Durch die zackenartige Struktur und deren Vertiefungen 3 auf der
Oberseite des Dacheindeckelements 1 werden die Auflagestege 2 auf der Unterseite des
Dacheindeckelements 1 zu einer spitz zulaufenden Auflagefläche 5 ausgebildet. Die
Auflagestege 2 sind in den Figuren 1 und 2 komplementär zu der Struktur des Mittelfelds
50 ausgebildet. Somit weist das Dacheindeckelement 1 über seine gesamte Breite die
gleiche Materialstärke auf. Dies ist vorteilhaft, da dadurch eine gleichmäßige Trocknung
des Rohlings gewährleistet werden kann.
[0048] Die zackenartige Struktur des Dacheindeckelements 1 kann durch die Ausbildung des
Dacheindeckelements 1 im Strangpressverfahren erfolgen. Die Strangpressrichtung verläuft
dabei vom Kopfbereich 10 aus in Richtung des Fußbereiches 20. Dadurch werden die Auflagestege
2 durch das Strangpressverfahren einstückig im Dacheindeckelement 1 ausgebildet. Es
ist auch möglich, die Auflagestege 2 nach dem Strangpressverfahren zu bearbeiten,
um vorzugsweise eine ebene Auflagefläche 5 (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellt)
auszubilden. Weiter ist die Wasserfalz-Nut 31, der Wasserfalz-Steg 32, die Deckfalz-Nut
41 und der Deckfalz-Steg 42 im Zuge des Strangpressverfahrens ausgebildet. Es ist
auch möglich, die Nuten und Stege durch eine Nachbearbeitung des Rohlings oder des
gebrannten Rohlings auszubilden.
[0049] In den Figuren 3 werden zwei Dacheindeckelemente 1 sowie ein erstes Befestigungselement
60 und ein zweites Befestigungselement 70 dargestellt.
[0050] Die Dacheindeckelemente 1 sind zusammen als eine Dacheindeckung 80 angeordnet, wobei
hier der Fußabschnitt 20 des oberen Dacheindeckelements 1 auf dem Kopfabschnitt 10
des unteren Dacheindeckelements 1 aufliegt.
[0051] Wie in den Figuren 3 gezeigt, ist das erste Befestigungselement 60 als ein tragendes
Profil-Element ausgebildet und dient als Gewichtsauflager oder als Gewichtsauflager
und Arretierlager für die Dacheindeckelemente 1. Das erste Befestigungselement 60,
im folgenden Profil-Element 60 genannt, weist einen Grundkörper, einen vorspringenden
Abschnitt 61 und einen Aufnahmeabschnitt 62 auf. Der Grundkörper in den Figuren 3
besteht aus einem im Querschnitt bestehenden rechteckigen Hohlprofil und dem über
eine Verstrebung verstärkt angeordneten Aufnahmeabschnitt 62. Der vorspringende Abschnitt
61 ist auf der Oberseite des rechteckigen Hohlprofils ausgebildet. Es ist auch möglich,
dass das Profil-Element 60 nur ein rechteckiges Hohlprofil als Grundkörper aufweist,
wobei dann auf seiner Oberseite sowohl der vorspringende Abschnitt 61 als auch der
Aufnahmeabschnitt 62 angeordnet sind (siehe Figuren 4 und 5). Die beiden Abschnitte
61 und 62 sind in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 über die gesamte Länge des
Profil-Elements 60 ausgebildet, können vorzugsweise aber auch nur abschnittweise ausgebildet
sein. Der vorspringende Abschnitt 61 ist in den Figuren 3 als eine in Richtung des
Dacheindeckelements 1 erstreckende Nase ausgebildet. Der Aufnahmeabschnitt 62 ist
als eine Nut ausgebildet.
[0052] Wie in der Figur 3a dargestellt, wirkt das Profil-Element 60 mit dem kopfabschnittseitigen
Befestigungsbereich 11 des Dacheindeckelements 1 zusammen, wobei der vorspringende
Abschnitt 12 des Dacheindeckelements 1 in den Aufnahmeabschnitt 62 des Profil-Elements
60 eingreift. Der vorspringende Abschnitt 61 des Profil-Elements 60 greift in den
Aufnahmeabschnitt 13 des Dacheindeckelements 1 ein. Die jeweiligen vorspringenden
Abschnitte sind komplementär zu dem jeweilig entsprechenden Aufnahmeabschnitt ausgebildet,
um den Eingriff zu ermöglichen.
[0053] Wie in den Figuren 3 gezeigt, ist das zweite Befestigungselement 70 als ein arretierendes
Verbindungs-Element 70 ausgebildet, welches zur Befestigung des Dacheindeckelements
1 dient. Das zweite Befestigungselement 70, welches im Folgenden Verbindungs-Element
70 genannt wird, weist einen Befestigungsabschnitt 71 zur Befestigung an dem Dacheindeckelement
1 auf, und einen Verankerungsabschnitt 72 zum Angriff an einem tragenden Profil-Element
60. Das Verbindungs-Element 70 weist von vorne betrachtet einen V-förmigen Grundkörper
auf und von der Seite betrachtet einen L-förmigen Grundkörper. Im Befestigungsabschnitt
71 sind zwei bogenförmige Halterungen ausgebildet.
[0054] Wie in der Figur 3a dargestellt, wirkt das Verbindungs-Element 70 mit seinem Befestigungsabschnitt
71 mit dem fußabschnittseitigen Befestigungsbereich 21 des Dacheindeckelements 1 zusammen.
Die bogenförmigen Halterungen im Befestigungsabschnitt 71 greifen in die Nuten 22
auf der Unterseite des Dacheindeckelements 1 ein. Durch die V-förmige Ausbildung des
Verbindungs-Elements 70 rasten die bogenförmigen Halterungen in die Nuten 22 ein.
Weiter wirkt das Verbindungs-Element 70 mit seinem Verankerungsabschnitt 72 mit dem
Profil-Element 70 zusammen, auf dem ein an das Dacheindeckelement 1 angrenzendes weiteres
Dacheindeckelement 1 abgestützt ist. Dazu untergreift der Verankerungsabschnitt 72
das Profil-Element 60 und verhindert dadurch ein Hochheben des Fußbereichs 20 des
Dacheindeckelements 1. Das Verbindungs-Element 70 kann mit seinem Verankerungsabschnitt
72 auch an dem tragenden Profil-Element 60, auf dem das Dacheindeckelement 1 abgestützt
ist, angreifen und/oder an einem tragenden Profilelement 60, auf dem ein an das Dacheindeckelement
1 angrenzendes weiteres Dacheindeckelement 1 abgestützt ist, und/oder an einer Dachunterkonstruktion,
auf der das tragende Profilelement abgestützt ist.
[0055] Figur 4 zeigt eine Dacheindeckung 80 von unten mit mehreren Dacheindeckelementen
1 welche wie oben beschrieben übereinander angeordnet sind und auf dem tragenden Profil-Element
60 aufliegen. Die Dacheindeckelemente 1 sind auf einer Dachunterkonstruktion in horizontalen
Reihen und hierzu senkrechten Spalten so angeordnet, dass benachbarte Dacheindeckelemente
1 einer Reihe und/oder benachbarte Dacheindeckelemente 1 einer Spalte einander überlappen,
wobei in den Spalten jeweils ein oberes Dacheindeckelement 1 mit seinem Fußabschnitt
20 auf dem Kopfabschnitt 30 eines unteren Dacheindeckelements 1 angeordnet ist. Die
Dacheindeckelemente 1 sind auf der Dachunterkonstruktion montiert, wobei die Dacheindeckelemente
1 durch den kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich 11 mit dem Profil-Element 60
an der Dachunterkonstruktion montiert sind, und die Dacheindeckelemente 1 durch den
fußabschnittseitigen Befestigungsbereich 21 mit dem Verbindungs-Element 70 an der
Dachunterkonstruktion montiert sind. Das Verbindungs-Element 70 jedes oberen Dacheindeckelements
1 untergreift zur Befestigung des oberen Dacheindeckelements das Profil-Element 60
des unteren Dacheindeckelements, oder einen Teil der Dachunterkonstruktion. Die Verbindungs-Elemente
70 untergreifen das Profil-Element 60 oder die Dachunterkonstruktion, und sichern
die Dacheindeckelemente 1 gegen ein Abheben.
[0056] In den Figuren 5 sind verschiedene Ausführungsbeispiele des kopfabschnittseitigen
Befestigungsbereichs 11 und des Profil-Elements 60 dargestellt. In Figur 5a ist der
vorspringende Abschnitt 12 und der Aufnahmeabschnitt 13 des Dacheindeckelements 1
wie in den Figuren 1 bis 3 gezeigt und beschrieben ausgebildet. Der vorspringende
Abschnitt 61 und der Aufnahmeabschnitt 62 des Profil-Elements 60 sind wie in den Figuren
3 gezeigt und beschrieben ausgebildet.
[0057] Das Ausführungsbeispiel der Figur 5b unterscheidet sich zu dem Ausführungsbeispiel
der Figur 5a nur darin, dass der vorspringende Abschnitt 12 des Dacheindeckelements
1 größer ausgebildet ist und annähernd die Dicke des Dacheindeckelements 1 aufweist.
Der Aufnahmeabschnitt 62 des Profil-Elements 60 ist derart ausgebildet, dass die Oberkante
des Profil-Elements 60 unterhalb oder auf Höhe der Oberkante des Dacheindeckelements
1 abschließt. Vorteilhafterweise ist der vorspringende Abschnitt 12 maximal so hoch
wie die Zackentäler 3 des Dacheindeckelements 1, damit ein auf dem unteren Dacheindeckelement
1 weiteres angeordnetes oberes Dacheindeckelement 1 mit seinen Zackentälern 3 in das
darunter angeordnete Dacheindeckelement 1 eingreifen kann. Vorteilhafterweise kann
der Aufnahmeabschnitt 62 auch nur abschnittsweise ausgebildet sein, damit ein darüber
angeordnetes Dacheindeckelement 1 mit seinen Wellentälern 3 in die entsprechende Wellentäler
3 des darunter angeordneten Dacheindeckelements 1 eingreifen kann.
[0058] Das Ausführungsbeispiel der Figur 5c unterscheidet sich zu dem Ausführungsbeispiel
der Figur 5a darin, dass der Aufnahmeabschnitt 62 des Profil-Elements 60 derart ausgebildet
ist, dass der Kopfbereich 10 des Dacheindeckelements 1 in den Aufnahmeabschnitt 62
des Profil-Elements eingreift, ohne eine Nachbearbeitung betreffend Nase oder sonstigem.
[0059] Das Ausführungsbeispiel der Figur 5d unterscheidet sich zu dem Ausführungsbeispiel
der Figur 5a darin, dass der Aufnahmeabschnitt 13 des Dacheindeckelements 1 im vorspringenden
Abschnitt 12 des Dacheindeckelements 1 als Nut ausgebildet ist. In die Nut, d.h. den
Aufnahmeabschnitt 13, greift der vorspringende Abschnitt 61 des Profil-Elements 60
von oben ein.
[0060] In Figur 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Dacheindeckelements 1 dargestellt.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich zum ersten Ausführungsbeispiel der Figuren
1 bis 5 nur darin, dass das Dacheindeckelement 1 eine wellenartige Struktur aufweist.
Die Struktur im Mittelfeld 50 an der Oberseite des Dacheindeckelements 1, d.h. die
Wellentäler 3 und Wellenberge 4, sind komplementär zur Struktur auf der Unterseite
des Dacheindeckelements 1 ausgebildet. Weiter weist das Dacheindeckelement 1 ebene
Auflageflächen 5 an den Auflagestegen 2 auf und durch die komplementäre Ausbildung
auch ebene Wellentäler 3 auf.
[0061] In den Figuren 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Dacheindeckelements 1 dargestellt. Das Dacheindeckelement 1 dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 5 nur darin, dass
der vorspringende Abschnitt 12 des kopfabschnittseitigen Befestigungsbereichs 11 des
Dacheindeckelements 1 als eine nach unten über die Auflagestege 2 hervorspringende
Nase ausgebildet ist. Diese hervorspringende Nase hintergreift das erste Befestigungselement
60 oder hintergreift eine Dachlattung, und ist somit als eine Einhängevorrichtung
ausgebildet. Das Ausführungsbeispiel der Figuren 7 und 8 kann auch wellenförmig wie
das Ausführungsbeispiel der Figur 6 ausgebildet sein.
[0062] In den Figuren 9 ist eine linke Ortgangplatte des Dacheindeckelements 1 aus den Figuren
7 und 8 dargestellt. Dabei ist auf der linken Seite des Dacheindeckelements 1 kein
Seiten-Wasserfalzbereich 30 ausgebildet, da die linke Ortgangplatte eine Dacheindeckung
zur linken Seite eines Daches hin abschließt. Die linke Seite des Dacheindeckelements
1 schließt mit einem Zackental 3 ab.
[0063] In den Figuren 10 ist eine rechte Ortgangplatte des Dacheindeckelements 1 aus den
Figuren 7 und 8 dargestellt. Dabei ist auf der rechten Seite des Dacheindeckelements
1 kein Seiten-Deckfalzbereich 40 ausgebildet, da die rechte Ortgangplatte eine Dacheindeckung
zur rechten Seite eines Daches hin abschließt. Die rechte Seite des Dacheindeckelements
1 schließt mit einem Zackental 3 ab.
[0064] In den Figuren 11 ist eine halbe Standardplatte des Dacheindeckelements 1 aus den
Figuren 7 und 8 dargestellt. Diese unterscheidet sich zu dem Dacheindeckelement 1
aus den Figuren 7 und 8 nur dadurch, dass sie nur halb so breit ausgebildet ist und
somit weniger Zackentäler 3 und Zackenberge 4 aufweist.
Bezugszeichenliste
[0065]
- 1
- Dacheindeckelement
- 2
- Auflagesteg
- 3
- Vertiefung / Wellental / Zackental
- 4
- Erhebung / Wellenberg / Zackenberg
- 5
- Auflagefläche
- 10
- Kopfabschnitt
- 11
- kopfabschnittseitiger Befestigungsbereich
- 12
- vorspringender Abschnitt Befestigungsbereich
- 13
- Aufnahmeabschnitt Befestigungsbereich
- 20
- Fußabschnitt
- 21
- fußabschnittseitiger Befestigungsbereich
- 22
- Nut des fußabschnittseitigen Befestigungsbereichs
- 30
- Seiten-Wasserfalzbereich
- 31
- Wasserfalz-Nut
- 32
- Wasserfalz-Steg
- 40
- Seiten-Deckfalzbereich
- 41
- Deckfalz-Nut
- 42
- Deckfalz-Steg
- 50
- Mittelfeld
- 60
- erstes Befestigungselement (Profil-Element)
- 61
- vorspringender Abschnitt Befestigungselement
- 62
- Aufnahmeabschnitt Befestigungselement
- 70
- zweites Befestigungselement (Verbindungs-Element)
- 71
- Befestigungsabschnitt
- 72
- Verankerungsabschnitt
- 80
- Dacheindeckung
1. Stranggepresstes Dacheindeckelement (1), vorzugsweise für die Ausbildung einer Dacheindeckung
(80),
wobei das Dacheindeckelement (1) einen firstseitigen Kopfabschnitt (10) und einen
dem Kopfabschnitt (10) gegenüberliegenden traufseitigen Fußabschnitt (20) aufweist,
und
wobei ein Seiten-Wasserfalzbereich (30) an der Oberseite des Dacheindeckelement (1)
und ein Seiten-Deckfalzbereich (40) an der gegenüberliegenden Unterseite des Dacheindeckelements
(1) ausgebildet ist, und
wobei der Seiten-Wasserfalzbereichs (30) eine oder mehrere Wasserfalznut/en (31) und/oder
Wasserfalzsteg/e (32) aufweist, und/oder der Seiten-Deckfalzbereich (40) eine oder
mehrere Deckfalznut/en (31) und/oder Deckfalzfalzsteg/e (32) aufweist, und
wobei der Seiten-Wasserfalzbereich (30) und der Seiten-Deckfalzbereich (40) derart
ausgebildet sind, dass im als eine Dacheindeckung (80) verlegten Zustand bei benachbarten
Dacheindeckelementen (1) der Seiten-Deckfalzbereich (40) des einen Dacheindeckelementes
(1) den Seiten-Wasserfalzbereich (30) des anderen Dacheindeckelementes (1) überlappt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strangpressrichtung des Dacheindeckelements (1) vom Kopfbereich (10) in Richtung
des Fußbereichs (20) verläuft, und dass die Wasserfalznut/en (31) und/oder Wasserfalzsteg/e
(32) und/oder Deckfalznut/en (31) und/oder Deckfalzsteg/e (32) parallel zur Strangpressrichtung
ausgebildet sind, und
dass das Dacheindeckelement (1) an der Unterseite mindestens zwei parallele Auflagestege
(2) aufweist, die sich vom Kopfabschnitt (10) bis zum Fußabschnitt (20) über die gesamte
Länge des Dacheindeckelements (1) erstrecken,
wobei die Auflagestege (2)
a) durch eine wellenartige oder zackenartige Struktur des Dacheindeckelements (1)
durch das Strangpressen ausgebildet sind, oder
b) an dem Dacheindeckelement (1) beim Strangpressen ausgeformt sind.
2. Dacheindeckelement (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) am Dacheindeckelement (1) einstückig durch das Strangpressverfahren
ausgebildet sind.
3. Dacheindeckelement (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) zur Auflage beim Trocknen und/oder Brennen des Dacheindeckelement-Rohlings
ausgebildet sind, und/oder zur Auflage und/oder zum Halten und/oder Befestigen des
gebrannten Dacheindeckelements (1) auf einem benachbarten Dacheindeckelement (1) in
einer Dacheindeckung (80) oder einer Dachunterkonstruktion einer Dacheindeckung (80).
4. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion und/oder zur Auflage
im Rahmen der Fertigung ausgebildet sind.
5. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) durch die Wellentäler (3) der wellenartigen Struktur des Dacheindeckelements
(1) ausgebildet sind, oder
dass die Auflagestege (2) durch die spitz zulaufenden Zackentäler (3) der zackenartigen
Struktur des Dacheindeckelements (1) ausgebildet sind.
6. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) eine ebene Auflagefläche (5) zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion
aufweisen.
7. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) eine spitz zulaufende Auflagefläche zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion
aufweisen.
8. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Seiten-Wasserfalzbereich (30) und dem Seiten-Deckfalzbereich (40) ein
Mittelfeld (50) ausgebildet ist.
9. Dacheindeckelement (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Mittelfeld (50) eben ausgebildet ist oder mehrfach wiederkehrende Profilierungen
oder Erhebungen (4) oder Vertiefungen (3) aufweist, oder wellenförmig oder zackenförmig
ausgebildet ist.
10. Dacheindeckelement (1) nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) komplementär zum Mittelfeld (50) ausgebildet sind.
11. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) ein Kernloch aufweisen, welches parallel zur Strangpressrichtung
ausgebildet ist.
12. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine oder mehrere Wasserfalznut/en (31) und/oder Wasserfalzsteg/e (32) des Seiten-Wasserfalzbereich
(30) und/oder die einen oder mehrere Deckfalznut/en (41) und/oder Deckfalzsteg/e (42)
des Seiten-Deckfalzbereich (40) durch das Strangpressen ausgeformt sind oder nach
dem Strangpressen durch Schneiden oder Sägen oder Fräsen an dem noch nicht gebrannten
oder gebrannten Rohling ausgebildet sind.
13. Dacheindeckelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit mindestens zwei
separat ausgebildeten Befestigungselementen zur Befestigung in oder auf einer Dachkonstruktion
(80),
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dacheindeckelement (1) einen kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich (11) im
oder am Kopfabschnitt (10) aufweist und einen fußabschnittseitigen Befestigungsbereich
(21) im oder am Fußabschnitt (20) aufweist, und
dass ein erstes der Befestigungselemente (60) als ein tragendes Profil-Element ausgebildet
ist, welches mit dem kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich (11) des Dacheindeckelements
(1) zusammenwirkend als Gewichtsauflager oder als Gewichtsauflager und Arretierlager
ausgebildet ist, und
dass ein zweites der Befestigungselemente (70) als arretierendes Verbindungs-Element ausgebildet
ist, welches einen Befestigungsabschnitt (71) zur Befestigung an dem Dacheindeckelement
(1) aufweist und einen Verankerungsabschnitt (72) aufweist zum Angriff
- an dem tragenden Profilelement, auf dem das Dacheindeckelement (1) abgestützt ist,
und/oder
- an einem an das Dacheindeckelement (1) angrenzenden weiteren Dacheindeckelement
(1), und/oder
- an einem tragenden Profilelement, auf dem ein an das Dacheindeckelement (1) angrenzendes
weiteres Dacheindeckelement (1) abgestützt ist, und/oder
- an einer Dachunterkonstruktion, auf der das tragende Profilelement abgestützt ist.
14. Dacheindeckung (80) mit mehreren auf einer Dachunterkonstruktion angeordneten Dacheindeckelementen
(1) mit erstem der Befestigungselemente (60) und zweitem der Befestigungselemente
(70), wobei die Dacheindeckelemente (1), ein erstes der Befestigungselemente (60)
und ein zweites der Befestigungselemente (70), nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet
sind,
wobei die Dacheindeckelemente (1) auf der Dachunterkonstruktion in horizontalen Reihen
und hierzu senkrechten Spalten so angeordnet sind, dass benachbarte Dacheindeckelemente
(1) einer Reihe und/oder benachbarte Dacheindeckelemente (1) einer Spalte einander
überlappen,
wobei in den Spalten jeweils ein oberes Dacheindeckelemente (1) mit seinem Fußabschnitt
(20) auf dem Kopfabschnitt (30) eines unteren Dacheindeckelements (1) angeordnet ist,
wobei die mehreren Dacheindeckelemente (1) auf der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
wobei die Dacheindeckelemente (1) durch den kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich
(11) mit dem ersten Befestigungselement (60) an der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
wobei die Dacheindeckelemente (1) durch den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich
(21) mit dem zweiten Befestigungselement (70) an der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
dass das zweite Befestigungselement (70) jedes oberen Dacheindeckelements (1) zur
Befestigung des oberen Dacheindeckelements das erste Befestigungselement (60), oder
einen Teil der Dachunterkonstruktion des unteren Dacheindeckelements (1) untergreift.
15. Dacheindeckung (1) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu den Dacheindeckelementen (1) Zubehör-Elemente auf der Dachunterkonstruktion
angeordnet sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Baugruppe bestehend aus einem stranggepressten Dacheindeckelement (1) und mindestens
zwei separat ausgebildeten Befestigungselementen, vorzugsweise für die Ausbildung
einer Dacheindeckung (80),
- wobei das Dacheindeckelement (1) einen firstseitigen Kopfabschnitt (10) und einen
dem Kopfabschnitt (10) gegenüberliegenden traufseitigen Fußabschnitt (20) aufweist,
und
- wobei ein Seiten-Wasserfalzbereich (30) an der Oberseite des Dacheindeckelement
(1) und ein Seiten-Deckfalzbereich (40) an der gegenüberliegenden Unterseite des Dacheindeckelements
(1) ausgebildet ist, und
- wobei der Seiten-Wasserfalzbereichs (30) eine oder mehrere Wasserfalznut/en (31)
und/oder Wasserfalzsteg/e (32) aufweist, und/oder der Seiten-Deckfalzbereich (40)
eine oder mehrere Deckfalznut/en (31) und/oder Deckfalzfalzsteg/e (32) aufweist, und
- wobei der Seiten-Wasserfalzbereich (30) und der Seiten-Deckfalzbereich (40) derart
ausgebildet sind, dass im als eine Dacheindeckung (80) verlegten Zustand bei benachbarten
Dacheindeckelementen (1) der Seiten-Deckfalzbereich (40) des einen Dacheindeckelementes
(1) den Seiten-Wasserfalzbereich (30) des anderen Dacheindeckelementes (1) überlappt,
- wobei die Strangpressrichtung des Dacheindeckelements (1) vom Kopfbereich (10) in
Richtung des Fußbereichs (20) verläuft, und dass die Wasserfalznut/en (31) und/oder
Wasserfalzsteg/e (32) und/oder Deckfalznut/en (31) und/oder Deckfalzsteg/e (32) parallel
zur Strangpressrichtung ausgebildet sind, und
- wobei das Dacheindeckelement (1) an der Unterseite mindestens zwei parallele Auflagestege
(2) aufweist, die sich vom Kopfabschnitt (10) bis zum Fußabschnitt (20) über die gesamte
Länge des Dacheindeckelements (1) erstrecken,
- wobei die Auflagestege (2)
a) durch eine wellenartige oder zackenartige Struktur des Dacheindeckelements (1)
durch das Strangpressen ausgebildet sind, oder
b) an dem Dacheindeckelement (1) beim Strangpressen ausgeformt sind,
dadurch gekennzeichnet
- dass das Dacheindeckelement (1) einen kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich (11) im
oder am Kopfabschnitt (10) aufweist und einen fußabschnittseitigen Befestigungsbereich
(21) im oder am Fußabschnitt (20) aufweist,
wobei der fußabschnittseitige Befestigungsbereich auf der Unterseite im Fußbereich
des Dacheindeckelements ausgebildet ist, und
- dass ein erstes der Befestigungselemente (60) als ein tragendes ProfilElement ausgebildet
ist, welches mit dem kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich (11) des Dacheindeckelements
(1) zusammenwirkend als Gewichtsauflager oder als Gewichtsauflager und Arretierlager
ausgebildet ist, und
- dass ein zweites der Befestigungselemente (70) als arretierendes Verbindungs-Element ausgebildet
ist, welches einen Befestigungsabschnitt (71) zur Befestigung an dem Dacheindeckelement
(1) aufweist und einen Verankerungsabschnitt (72) aufweist zum Angriff
- an dem tragenden Profilelement, auf dem das Dacheindeckelement (1) abgestützt ist,
und/oder
- an einem an das Dacheindeckelement (1) angrenzenden weiteren Dacheindeckelement
(1), und/oder
- an einem tragenden Profilelement, auf dem ein an das Dacheindeckelement (1) angrenzendes
weiteres Dacheindeckelement (1) abgestützt ist, und/oder
- an einer Dachunterkonstruktion, auf der das tragende Profilelement abgestützt ist.
2. Baugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) am Dacheindeckelement (1) einstückig durch das Strangpressverfahren
ausgebildet sind.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) zur Auflage beim Trocknen und/oder Brennen des Dacheindeckelement-Rohlings
ausgebildet sind, und/oder zur Auflage und/oder zum Halten und/oder Befestigen des
gebrannten Dacheindeckelements (1) auf einem benachbarten Dacheindeckelement (1) in
einer Dacheindeckung (80) oder einer Dachunterkonstruktion einer Dacheindeckung (80).
4. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion und/oder zur Auflage
im Rahmen der Fertigung ausgebildet sind.
5. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) durch die Wellentäler (3) der wellenartigen Struktur des Dacheindeckelements
(1) ausgebildet sind, oder dass die Auflagestege (2) durch die spitz zulaufenden Zackentäler
(3) der zackenartigen Struktur des Dacheindeckelements (1) ausgebildet sind.
6. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) eine ebene Auflagefläche (5) zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion
aufweisen.
7. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) eine spitz zulaufende Auflagefläche zur Auflage auf einer Dachunterkonstruktion
aufweisen.
8. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Seiten-Wasserfalzbereich (30) und dem Seiten-Deckfalzbereich (40) ein
Mittelfeld (50) ausgebildet ist.
9. Baugruppe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Mittelfeld (50) eben ausgebildet ist oder mehrfach wiederkehrende Profilierungen
oder Erhebungen (4) oder Vertiefungen (3) aufweist, oder wellenförmig oder zackenförmig
ausgebildet ist.
10. Baugruppe nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) komplementär zum Mittelfeld (50) ausgebildet sind.
11. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagestege (2) ein Kernloch aufweisen, welches parallel zur Strangpressrichtung
ausgebildet ist.
12. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine oder mehrere Wasserfalznut/en (31) und/oder Wasserfalzsteg/e (32) des Seiten-Wasserfalzbereich
(30) und/oder die einen oder mehrere Deckfalznut/en (41) und/oder Deckfalzsteg/e (42)
des Seiten-Deckfalzbereich (40) durch das Strangpressen ausgeformt sind oder nach
dem Strangpressen durch Schneiden oder Sägen oder Fräsen an dem noch nicht gebrannten
oder gebrannten Rohling ausgebildet sind.
13. Dacheindeckung (80) bestehend aus einer Dachunterkonstruktion und mehreren auf der
Dachunterkonstruktion angeordneten Dacheindeckelementen (1) mit mindestens zwei separat
ausgebildeten Befestigungselementen, und zwar einemersten der besagten Befestigungselemente
(60) und einem zweiten der besagten Befestigungselemente (70),
wobei die Dacheindeckelemente (1), das erste der Befestigungselemente (60) und das
zweite der Befestigungselemente (70) als die Bauteile einer Baugruppe nach einem der
Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind, wobei die Dacheindeckelemente (1) auf der Dachunterkonstruktion
in horizontalen Reihen und hierzu senkrechten Spalten so angeordnet sind, dass benachbarte
Dacheindeckelemente (1) einer Reihe und/oder benachbarte Dacheindeckelemente (1) einer
Spalte einander überlappen,
wobei in den Spalten jeweils ein oberes Dacheindeckelemente (1) mit seinem Fußabschnitt
(20) auf dem Kopfabschnitt (30) eines unteren Dacheindeckelements (1) angeordnet ist,
wobei die mehreren Dacheindeckelemente (1) auf der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
wobei die Dacheindeckelemente (1) durch den kopfabschnittseitigen Befestigungsbereich
(11) mit dem ersten Befestigungselement (60) an der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
wobei die Dacheindeckelemente (1) durch den fußabschnittseitigen Befestigungsbereich
(21) mit dem zweiten Befestigungselement (70) an der Dachunterkonstruktion montiert
sind, und
dass das zweite Befestigungselement (70) jedes oberen Dacheindeckelements (1) zur
Befestigung des oberen Dacheindeckelements das erste Befestigungselement (60), oder
einen Teil der Dachunterkonstruktion des unteren Dacheindeckelements (1) untergreift.
14. Dacheindeckung (1) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu den Dacheindeckelementen (1) Zubehör-Elemente auf der Dachunterkonstruktion
angeordnet sind.