[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Temperierkörper-Anordnung sowie auf eine Vorwand-Anordnung
mit einer solchen Temperierkörper-Anordnung.
[0002] Temperierkörper zum Heizen oder Kühlen sind bekannt. Es gibt z.B. elektrische Varianten,
bei denen der Temperierkörper elektrisch (resistiv) aufgeheizt oder (thermoelektrisch)
gekühlt wird. Andererseits gibt es hydronische Varianten, bei denen der Temperierkörper
von einem Wärmeträgerfluid durchströmt wird, dessen Temperatur je nach Bedarf (Heizen
oder Kühlen) ausreichend hoch über oder ausreichend tief unter der Umgebungstemperatur
liegt. Es sind auch derartige Temperierkörper mit einem Abdeckelement bekannt.
[0003] Bei den üblichen Temperierkörper-Anordnungen ist es kaum möglich, diese wirkungsvoll
sowohl als reine Temperierkörper zum Heizen oder Kühlen eines Raumes, wie z.B. eines
Badezimmers, als auch zum Heizen oder Kühlen eines z.B. unmittelbar am Temperierkörper
angebrachten Handtuchs zu verwenden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Temperierkörper-Anordnung bereitzustellen,
welche sowohl das Temperieren eines gesamten Raumes als auch das intensive Temperieren
eines Gegenstands wirkungsvoll ermöglicht.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe stellt die Erfindung eine Temperierkörper-Anordnung bereit,
welche ein Trägerelement, ein Rahmenelement, ein Abdeckelement sowie mindestens einen
von einem Energie transportierenden Medium durchströmbaren Temperierkörper mit einer
Zuleitung und einer Ableitung für das Energie transportierende Medium aufweist, wobei
das Trägerelement und das Rahmenelement zusammen ein Gehäuse bilden, welches den mindestens
einen von dem Energie transportierenden Medium durchströmbaren Temperierkörper umgibt.
Erfindungsgemäss ist das Abdeckelement bezüglich des Trägerelements und bezüglich
des Rahmenelements beweglich angeordnet und bewegbar zwischen einer ersten Stellung,
in welcher das Abdeckelement eine Öffnung des Gehäuses abdeckt, und einer zweiten
Stellung, in welcher das Abdeckelement die Öffnung des Gehäuses nicht abdeckt.
[0006] Dies ermöglicht es, den zu temperierenden Gegenstand in dem Gehäuse in unmittelbarer
Nähe an dem Temperierkörper zu platzieren, so dass der Gegenstand eine intensive Temperierung
erfährt. Gleichzeitig erfolgt eine Temperierung des gesamten Raumes, in welchem sich
die erfindungsgemässe Temperier-Anordnung befindet. Der intensiv zu temperierende
Gegenstand ist z.B. ein Badehandtuch. Der zu temperierende Raum ist z.B. ein Badezimmer.
[0007] Wenn das Abdeckelement die Öffnung des Gehäuses abdeckt, bildet sich im Innern des
Gehäuses aufgrund der dort eingeschränkten Luftkonvektion und des dort herrschenden
Strahlungsgleichgewichts zwischen den Oberflächen des (z.B. hydronisch) temperierten
Rohrregisters und den das Gehäuse definierenden Oberflächen des Trägerelements, des
Rahmenelements und des Abdeckelements eine Hohlraum-Lufttemperatur, die näher bei
der Oberflächentemperatur des temperierten Rohrregisters liegt als die Lufttemperatur
des temperierten Raumes ausserhalb des Gehäuses der Temperier-Anordnung. Das Abdeckelement
an sich und insbesondere die dem Hohlraum des Gehäuses zugewandte Innenfläche des
Abdeckelements sind hierbei von besonderer Bedeutung.
[0008] Wenn das Abdeckelement die Öffnung des Gehäuses nicht abdeckt, bildet sich im Innern
des geöffneten Gehäuses aufgrund der nun stärkeren Luftkonvektion und des neuen Strahlungsgleichgewichts
eine Hohlraum-Lufttemperatur, die nun weniger nah bei der Oberflächentemperatur des
temperierten Rohrregisters liegt und somit näher bei der Lufttemperatur des temperierten
Raumes ausserhalb des Gehäuses der Temperier-Anordnung liegt.
[0009] Der mindestens eine Temperierkörper kann ein von einem Wärmeträgerfluid durchströmbares
Rohrregister mit einer Vorlaufleitung und einer Rücklaufleitung für das Wärmeträgerfluid
sein.
[0010] Alternativ oder ergänzend kann der mindestens eine Temperierkörper ein von elektrischem
Strom durchströmbares Heizelement oder Kühlelement mit einer Zuleitung und einer Ableitung
für den elektrischen Strom sein.
[0011] Insbesondere kann der Temperierkörper ein resistives Heizelement, ein thermoelektrisches
Kühlelement oder ein mit Wasser oder Öl gefüllter Heizkörper mit elektrischer Heizpatrone
sein.
[0012] Zweckmässigerweise enthält die Temperierkörper-Anordnung mindestens ein Aufhängungsmittel
im Innern des Gehäuses. An dem Aufhängungsmittel können intensiv zu temperierende
Gegenstände wie z.B. ein Handtuch, ein Kleidungsstück, Schuhe, etc. im Innern des
Gehäuses aufgehängt werden. Im aufgehängten Zustand ist eine besonders grosse Oberfläche
eines zu temperierenden Gegenstands der Hohlraum-Lufttemperatur und der Strahlung
im Innern des Gehäuses ausgesetzt, so dass eine intensive und rasche Temperierung
des Gegenstands durch Wärmeleitung, Luftkonvektion und Wärmestrahlung erfolgen kann.
[0013] Vorzugsweise ist in der ersten Stellung, in welcher das Abdeckelement eine Öffnung
des Gehäuses abdeckt, diese Öffnung nicht vollständig verschlossen, so dass auch im
Innern des Gehäuses eine ausreichende natürliche oder erzwungene Konvektion der Luft
erfolgen kann.
[0014] Das Trägerelement und das Rahmenelement können miteinander starr verbunden sein,
was zur Stabilisierung des Gehäuses und somit der ganzen Temperierkörper-Anordnung
beiträgt.
[0015] Vorzugsweise ist der mindestens eine Temperierkörper in dem Gehäuse angeordnet. Dies
ermöglicht einen intensiven thermischen Austausch zwischen dem Temperierkörper und
dem Hohlraum des Gehäuses.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der mindestens eine Temperierkörper mittels
des Gehäuses von der Umgebung der Temperierkörper-Anordnung thermisch entkoppelt ist.
Hierfür können das Trägerelement und Rahmenelement des Gehäuses thermisch isolierende
Schichten aufweisen. Besonders vorteilhaft ist ein schichtartiger Aufbau mit einer
thermisch (und elektrisch) schlecht leitenden Isolationsschicht im Innern des Trägerelements
und/oder des Rahmenelements und einer thermisch (und elektrisch) gut leitenden Reflexionsschicht
an der dem Gehäuse-Hohlraum zugewandten Oberfläche des Trägerelements und/oder des
Rahmenelements.
[0017] Vorzugsweise ist mindestens ein Temperierkörper an dem Abdeckelement angeordnet,
d.h. anstelle des mindestens einen Temperierkörpers in dem Gehäuse oder zusätzlich
zu dem mindestens einen Temperierkörper in dem Gehäuse. Dies ermöglicht einen intensiven
bzw. noch intensiveren thermischen Austausch zwischen dem Temperierkörper bzw. den
Temperierkörpern und dem Hohlraum des Gehäuses.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das Abdeckelement mit dem mindestens einen
Temperierkörper thermisch gekoppelt ist. Hierfür kann der mindestens eine Temperierkörper
mittels einer Wärmeleitpaste oder einer wärmeleitenden Klebemasse mit dem Abdeckelement
thermisch leitend verbunden sein. Der mindestens eine Temperierkörper kann an einer
Oberfläche des Abdeckelements oder in das Abdeckelement, z.B. zwischen zwei Glasscheiben,
eingebettet angeordnet sein. Als wärmeleitende Klebemasse kann eine Klebemasse, z.B.
eine Graphit/Wasserglas-Masse, verwendet werden.
[0019] Vorzugsweise ist der mindestens eine Temperierkörper an der dem Gehäuse zugewandten
Seite des Abdeckelements angeordnet. Dies trägt ebenfalls zur thermischen Entkopplung
des mindestens einen Temperierkörpers von der Umgebung der Temperierkörper-Anordnung
bei.
[0020] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Temperierkörper-Anordnung ist
im Innern des Gehäuses ein Ventilator angeordnet. Der Ventilator kann im unteren Bereich
oder oberen Bereich des Gehäuses angeordnet sein. Damit kann je nach Bedarf ergänzend
oder entgegengesetzt zu der durch die Schwerkraft getriebenen "natürlichen" Konvektion
eine erzwungene Konvektion (Zwangskonvektion) sowohl im Innern des Gehäuses als auch
in dem die Temperierkörper-Anordnung umgebenden Raum erzeugt werden. Insbesondere
kann bei dieser Ausgestaltung eine Luftströmung erzeugt werden, die über ein in dem
Gehäuse aufgehängtes Handtuch gelenkt wird.
[0021] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Gehäuse neben der erwähnten grossen
Gehäuseöffnung mindestens eine weitere Öffnung aufweist. Vorzugsweise sind zwei weitere
Öffnungen vorgesehen, wovon eine wahlweise verschliessbar ist.
[0022] Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Temperierkörper-Anordnung
liegt zwischen dem Abdeckelement und dem Gehäuse ein Spalt vor, (auch) wenn das Abdeckelement
in seiner die Öffnung des Gehäuses abdeckenden ersten Stellung ist. Somit ist in der
ersten Stellung, in welcher das Abdeckelement die Öffnung des Gehäuses abdeckt, diese
Öffnung nicht vollständig verschlossen.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, wenn auch das Abdeckelement mindestens eine Öffnung
hat. Vorzugsweise sind auch hier zwei weitere Öffnungen vorgesehen, wovon eine wahlweise
verschliessbar ist.
[0024] Der Ventilator zusammen mit dem Spalt zwischen dem Abdeckelement und dem Gehäuse
sowie die diversen optionalen weiteren Öffnungen ermöglichen eine bedarfsgerechte
Einstellung des Luft-Konvektionsstroms innerhalb und ausserhalb der Temperierkörper-Anordnung
und insbesondere eine wirkungsvolle Trocknung/Erwärmung eines in dem Gehäuse aufgehängten
Handtuchs.
[0025] Die Temperierkörper-Anordnung kann zusätzlich einen Wasserzufuhr-Anschluss zur Befeuchtung
des Innern des Gehäuses aufweisen und/oder einen Wasserabfuhr-Anschluss zur Entfeuchtung
des Innern des Gehäuses aufweisen. Somit kann zusätzlich zur Temperierung (Erwärmung,
Abkühlung) eines in dem Gehäuse platzierten Gegenstandes auch eine Trocknung/Entfeuchtung
bzw. eine Nässung/Befeuchtung dieses Gegenstands erfolgen. Vor allem ermöglicht eine
solche Temperier-Anordnung mit Wasserzufuhr und/oder Wasserabfuhr auch die Befeuchtung
und/oder Entfeuchtung des Raumes, in welchem sich die Temperier-Anordnung befindet.
[0026] Die Temperierkörper-Anordnung kann ein elektrisches Heizelement aufweisen. Damit
können kurzfristige Bedarfsspitzen, insbesondere beim Heizen/Trocknen, bedient werden.
Vorzugsweise ist das elektrische Heizelement dabei dem Ventilator zugeordnet.
[0027] Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Temperierkörper-Anordnung
ist das mindestens eine Rohrregister aus Polymermaterial gebildet. Dadurch werden
im Befeuchtungsfall, z.B. beim Verdampfen von gesprühtem und/oder zerstäubtem Wasser
an einem heissen Rohrregister, oder im Entfeuchtungsfall, z.B. beim Kondensieren von
Wasserdampf aus der Luft an einem kalten Rohrregister, Korrosionsprobleme am Register
vermieden.
[0028] Gemäss einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführung ist die erfindungsgemässe
Temperierkörper-Anordnung in ein Möbelstück, wie z.B. eine Schrankwand, oder in eine
Zwischenwand bzw. einen Raumteiler integriert.
[0029] Zweckmässigerweise enthält die erfindungsgemässe Temperierkörper-Anordnung mindestens
einen zusätzlichen Stauraum, der neben dem Gehäuse der Temperierkörper-Anordnung angeordnet
ist. Vorzugsweise ist der mindestens eine Stauraum von dem Gehäuse der Temperierkörper-Anordnung
durch eine Zwischenwand getrennt. Die Zwischenwand enthält vorzugsweise Öffnungen,
die einen Luftaustausch zwischen dem mindestens einen zusätzlichen Stauraum und dem
Innern des Gehäuses der Temperierkörper-Anordnung ermöglichen.
[0030] Vorzugsweise enthält die erfindungsgemässe Temperierkörper-Anordnung einen seitlichen
Stauraum, der neben dem Gehäuse der Temperierkörper-Anordnung angeordnet ist, und/oder
einen oberen Stauraum, der über dem Gehäuse der Temperierkörper-Anordnung angeordnet
ist.
[0031] Zweckmässigerweise hat das Abdeckelement eine Lichtfunktion. Vorzugsweise enthält
das Abdeckelement eine passive Lichtfunktion und/oder eine aktive Lichtfunktion. Vorzugsweise
wird die passive Lichtfunktion dadurch gebildet, dass das Abdeckelement zumindest
in Teilbereichen lichtleitend und/oder lichtstreuend ist. Vorzugsweise wird die aktive
Lichtfunktion durch mindestens eine Lichtquelle gebildet, die dem Abdeckelement zugeordnet
ist, wobei die mindestens eine Lichtquelle vorzugsweise in dem Abdeckelement oder
an dem Abdeckelement angeordnet ist. Das von der mindestens einen Lichtquelle erzeugte
Licht wird in den lichtleitenden und/oder lichtstreuenden Teilbereich des Abdeckelements
eingekoppelt. Das so eingekoppelte Licht kann in dem Teilbereich weitergeleitet und/oder
gestreut werden. Dadurch kann eine diffuse indirekte Beleuchtung der Umgebung des
Abdeckelements erzielt werden.
[0032] Die Erfindung betrifft auch eine Vorwand-Anordnung, in welche eine Temperierkörper-Anordnung
gemäss der oben stehenden Beschreibung integriert ist.
[0033] Vorzugsweise liegt zwischen dem Abdeckelement der Temperierkörper-Anordnung und der
Vorwand ein Spalt vor.
[0034] Das Abdeckelement und die Vorwand können fluchtend/bündig angeordnet sein.
[0035] Alternativ können das Abdeckelement und ggfs. ein Teil des Gehäuses oder das ganze
Gehäuse aus der Vorwand herausragen.
[0036] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der nun folgenden, nicht einschränkend aufzufassenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
der Erfindung anhand der Zeichnung, wobei
Fig. 1 eine entlang einer vertikalen Ebene teilweise geschnittene Seitenansicht eines
ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung zeigt;
Fig. 2 eine entlang einer vertikalen Ebene teilweise geschnittene Seitenansicht eines
zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung zeigt;
Fig. 3 eine entlang einer vertikalen Ebene teilweise geschnittene Seitenansicht eines
dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung zeigt;
Fig. 4 eine schematische Vorderansicht (Frontansicht) der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
von Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 zeigt;
Fig. 5A eine entlang einer vertikalen Ebene geschnittene Seitenansicht eines vierten
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung zeigt;
Fig. 5B eine erste Perspektivansicht des vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen
Temperierkörper-Anordnung zeigt; und
Fig. 5C eine zweite Perspektivansicht des vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen
Temperierkörper-Anordnung zeigt.
[0037] In
Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 gezeigt. Die Temperierkörper-Anordnung 1 ist auf einem Boden B und an einer Wand
W angeordnet. Sie enthält ein Trägerelement 2, ein Rahmenelement 3, ein Abdeckelement
4 sowie ein von einem Wärmeträgerfluid durchströmbares Registerpaket RR und ein von
einem elektrischen Strom durchströmbares elektrisches Heizelement EE.
[0038] Das Trägerelement 2 ist ein plattenartiges Gebilde, das an der Wand W anliegt oder
sich mit einem Spalt zwischen der Wand und dem Trägerelement 2 parallel zur Wand W
erstreckt. Das Trägerelement 2 und das Rahmenelement 3 bilden zusammen ein Gehäuse
2, 3, welches das Registerpaket RR umgibt. Von dem Rahmenelement 3 erkennt man im
Vertikalschnitt einen oberen Teil und einen unteren Teil. Das Trägerelement 2 und
das Rahmenelement 3 sind miteinander starr verbunden.
[0039] Das Registerpaket RR ist aus sechs Rohrregistern RR1, RR2, RR3, RR4, RR5, RR6 zusammengesetzt.
Die Enden der Verteilerrohre VR der einzelnen Rohrregister RR1, RR2, RR3, RR4, RR5,
RR6 sind mittels Rohrregister-Endstücken RE miteinander derart verbunden, dass die
Verteilerrohre VR miteinander in Fluidverbindung stehen. Dabei können die einzelnen
Rohregister RR1, RR2, RR3, RR4, RR5, RR6 fluidtechnisch in Serie und/oder parallel
zueinander geschaltet sein. Insbesondere können einige der Rohrregister RR1, RR2,
RR3, RR4, RR5, RR6 in Serie geschaltet sein und einige weitere der Rohrregister RR1,
RR2, RR3, RR4, RR5, RR6 parallel geschaltet sein.
[0040] Das Registerpaket RR ist mittels in der Figur nicht dargestellter flexibler Leitungen,
wie z.B. Panzerschläuchen, mit einer Vorlaufleitung und einer Rücklaufleitung für
das Wärmeträgerfluid verbunden. Die Vorlaufleitung und die Rücklaufleitung sind in
einer kanalförmigen Zuleitung 5 bzw. einer kanalförmigen Ableitung 6 jeweils unterhalb
des unteren Teils des Rahmenelements 3 angeordnet.
[0041] Das Abdeckelement 4 ist bezüglich des Trägerelements 2 mittels in der Figur nicht
dargestellter Gelenkelemente bezüglich des Rahmenelements 3 um eine horizontale Achse
A am unteren Teil des Rahmenelements 3 verdrehbar angeordnet. Das Abdeckelement ist
somit bewegbar zwischen einer vertikalen ersten Stellung S1, in welcher das Abdeckelement
4 eine Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 abdeckt, und einer schrägen zweiten Stellung S2,
in welcher das Abdeckelement 4 die Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 nicht abdeckt.
[0042] Alternativ kann das Abdeckelement 4 bezüglich des Trägerelements 2 mittels in der
Figur nicht dargestellter Gelenkelemente bezüglich des Rahmenelements 3 um eine vertikale
Achse an einem seitlichen Teil des Rahmenelements 3 verdrehbar angeordnet sein. Das
Abdeckelement 4 ist somit ebenfalls bewegbar zwischen einer ersten Stellung, in welcher
das Abdeckelement 4 die Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 abdeckt, und einer zweiten Stellung,
in welcher das Abdeckelement 4 die Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 nicht abdeckt.
[0043] Das elektrische Heizelement EE ist an der dem Gehäuse 2, 3 zugewandten Seite des
Abdeckelements 4 angeordnet und mittels in der Figur nicht dargestellter flexibler
Stromleitungen an eine Stromquelle angeschlossen. Dies führt dazu, dass an der Innenseite
4a des Abdeckelements 4 bei eingeschaltetem Heizelement EE eine grössere Oberflächentemperatur
herrscht als an der Aussenseite 4b des Abdeckelements 4. Die Stromleitung(en) für
die Stromzufuhr und Stromabfuhr sind ebenfalls in der kanalförmigen Zuleitung 5 bzw.
der kanalförmigen Ableitung 6 jeweils unterhalb des unteren Teils des Rahmenelements
3 angeordnet.
[0044] Das im Innern des Gehäuses 2, 3 angeordnete Registerpaket RR ist mittels des Gehäuses
2, 3 und mittels des Abdeckelements 4 in seiner vertikalen ersten Stellung S1 von
der Umgebung der Temperierkörper-Anordnung 1 thermisch entkoppelt. Bei eingeschaltetem
Registerpaket RR mit warmem Wärmeträgerfluid und/oder eingeschaltetem elektrisch-resistivem
Heizelement EE ist daher die Temperatur im Innern des Gehäuses 2, 3 höher als ausserhalb
des Gehäuses 2, 3.
[0045] Im Innern des Gehäuses 2, 3 ist eine horizontale Zwischenwand HZW vorgesehen, die
sich im oberen Teil des Gehäuses 2, 3 quer zwischen dem Trägerelement 2 und dem Rahmenelement
3 erstreckt. Diese horizontale Zwischenwand HZW trennt das Innere des Gehäuses 2,
3 in eine obere Kammer K1, in welcher sich der Ventilator 9 befindet, und eine untere
Kammer K2, in welcher sich das Registerpaket RR befindet. Die horizontale Zwischenwand
HZW verhindert eine Kurzschluss-Strömung der aus dem Ventilator 9 austretenden Luft
über die Öffnungen 12 und 13.
[0046] Die Temperierkörper-Anordnung 1 enthält ausserdem einen Ventilator 9, der im Innern
des Gehäuses 2, 3 im oberen Bereich und insbesondere oberhalb des Registerpakets RR
angeordnet ist. Ein weiteres elektrisches Heizelement 17 ist am Luftaustritt des Ventilators
9 angeordnet.
[0047] Die Temperierkörper-Anordnung 1 enthält oberhalb des Abdeckelements 4 ein Bedienfeld
19, an welchem mehrere Bedienelemente B1, B2, B3, B4, B5, B6 für die Bedienung des
Registerpakets R, des elektrischen Heizelements EE, des Ventilators 19 sowie des weiteren
elektrischen Heizelements 17 vorgesehen sind.
[0048] Wenn die von dem Rahmenelement 3 umgebene Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 bei hochgeschwenktem
Abdeckelement 4 in seiner vertikalen ersten Stellung S1 abgedeckt ist, hat die Temperierkörper-Anordnung
1 weitere Öffnungen 11, 12, 13, 14 (siehe auch Fig. 4), die jeweils einen Luftdurchtritt
und somit insgesamt eine Luftströmung durch das Gehäuse 2, 3 hindurch ermöglichen.
[0049] Am oberen Ende hat das Abdeckelement 4 an seinem oberen Rand eine mittig angeordnete
trapezförmige Öffnung 11, die einerseits einen Luftdurchtritt ermöglicht und andererseits
als Griff-Aussparung dient, an der man das obere Ende des Abdeckelements 4 ergreifen
und dieses von seiner vertikalen ersten Stellung S1 in seine geneigte zweite Stellung
S2 und wieder zurück bewegen kann.
[0050] Zwischen dem Bedienfeld 19 und dem Rahmenelement 3 befindet sich eine horizontale
schlitzartige Öffnung 12. Bei hochgeschwenktem Abdeckelement 4 in seiner vertikalen
ersten Stellung S1 und abgedeckter Öffnung 7 ist das Abdeckelement 4 von einem Spalt
13 umgeben. Der Spalt 13 erstreckt sich in seinem unteren horizontalen Bereich sowie
in seinen beiden vertikalen Bereichen zwischen dem Rahmenelement 3 und dem Abdeckelement
4 und in seinem oberen horizontalen Bereich zwischen dem Bedienfeld 19 und dem Abdeckelement
4.
[0051] Die Lufteintrittsöffnung des Ventilators 9 befindet sich im Innern des Gehäuses 2,
3 hinter dem oberen horizontalen Bereich des Spalts 13, wobei sich die Mitte der Lufteintrittsöffnung
des Ventilators 9 auf einer Höhe befindet, die zwischen der Höhe der schlitzartigen
Öffnung 12 und der Höhe des oberen horizontalen Bereichs des Spalts 13 liegt.
[0052] Weitere optionale Öffnungen 14 sind im unteren Bereich des Abdeckelements 14 vorgesehen.
[0053] Die Temperierkörper-Anordnung 1 enthält in ihrem Trägerelement 2 und/oder in ihrem
Rahmenelement 3 angeordnete Wasserzufuhr-Anschlüsse 15 mit Sprühdüsen und/oder Zerstäubungsdüsen.
Ausserdem enthält die Temperierkörper-Anordnung 1 im unteren Bereich ihres Rahmenelements
3 einen Wasserabfuhr-Anschluss 16 mit einer Wasser-Auffangpfanne 18. Die Wasserzufuhr-Anschlüsse
15 dienen zur Befeuchtung des Innern des Gehäuses 2, 3 und der Wasserabfuhr-Anschluss
16 zur Entfeuchtung des Innern des Gehäuses 2, 3. Das Registerpaket RR und die durch
das elektrische Heizelement EE gebildete Oberfläche an der Innenseite 4a des Abdeckelements
4 sind aus Polymermaterial gebildet.
[0054] Das in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 ermöglicht einen sehr vielseitigen Betrieb zur Temperierung eines Raumes, an bzw.
in dessen Wand die Temperierkörper-Anordnung 1 angeordnet ist. Sie kann einerseits
zum
Heizen oder Kühlen und andererseits zum
Befeuchten oder Entfeuchten der Raumluft verwendet werden.
[0055] Beim
Heizen wird das Registerpaket RR mit warmem bis heissem Wasser durchströmt. Alternativ oder
ergänzend wird dem elektrischen Heizelement EE elektrischer Strom zugeführt. Die durch
das Registerpaket RR und/oder das elektrische Heizelement EE durch Strahlung und Wärmeleitung
ins Innere des Gehäuses 2, 3 abgegebene Wärme führt zu einer Erhöhung der Temperatur
im Innern des Gehäuses 2, 3, wodurch eine natürliche Konvektion über die beiden vertikalen
Bereiche des Spalts 13 sowie über die optionalen Öffnungen 14 der Temperierkörper-Anordnung
1 in Gang gesetzt wird. Die im Gehäuse 2, 3 erwärmte Luft gelangt so über die oberen
Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung 1 in den Raum, wodurch die Raumluft erwärmt
wird, und gelangt über die unteren Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung 1 wieder
zurück in das Gehäuse 2, 3.
[0056] Bei Bedarf kann diese natürliche Konvektion durch den Ventilator 9 verstärkt oder
umgekehrt werden. Der Ventilator 9 fördert hierfür die Luft im Gehäuse 2, 3 von unten
nach oben (in Fig. 1 nicht gezeigt) oder von oben nach unten (in Fig. 1 gezeigt).
Um die durch das Registerpaket RR und das elektrische Heizelement EE erzeugte Heizleistung
noch zu verstärken, kann das weitere Heizelement 17 noch zusätzlich aktiviert werden,
wodurch die durch den Ventilator 9 geförderte Luft noch weiter erwärmt wird.
[0057] Beim
Kühlen wird das Registerpaket RR mit kühlem bis kaltem Wasser durchströmt. Dem elektrischen
Heizelement EE wird kein elektrischer Strom zugeführt. Die durch das Registerpaket
RR durch Strahlung und Wärmeleitung im Innern des Gehäuses 2, 3 entzogene Wärme führt
zu einer Absenkung der Temperatur im Innern des Gehäuses 2, 3, wodurch eine natürliche
Konvektion über die beiden vertikalen Bereiche des Spalts 13 sowie über die optionalen
Öffnungen 14 der Temperierkörper-Anordnung 1 in Gang gesetzt wird. Die im Gehäuse
2, 3 abgekühlte Luft gelangt so über die unteren Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung
1 in den Raum, wodurch die Raumluft gekühlt wird, und gelangt über die oberen Öffnungen
der Temperierkörper-Anordnung 1 wieder zurück in das Gehäuse 2, 3.
[0058] Bei Bedarf kann auch hier diese natürliche Konvektion durch den Ventilator 9 verstärkt
oder umgekehrt werden. Der Ventilator 9 fördert hierfür die Luft im Gehäuse 2, 3 von
oben nach unten (in Fig. 1 gezeigt) oder von unten nach oben (in Fig. 1 nicht gezeigt).
[0059] Beim
Befeuchten der Luft wird das Registerpaket RR mit heissem Wasser durchströmt. Die Temperatur
des heissen Wassers sollte möglichst weit über dem Taupunkt der Luft mit dem angestrebten
Feuchtigkeitsgehalt liegen. Alternativ oder ergänzend wird dem elektrischen Heizelement
EE elektrischer Strom zugeführt. Gleichzeitig wird über die in dem Trägerelement 2
und/oder in dem Rahmenelement 3 angeordneten Wasserzufuhr-Anschlüsse 15 über die Sprühdüsen
und/oder Zerstäubungsdüsen Wasser ins Innere des Gehäuses 2, 3 abgegeben. Das in Form
von Wassertröpfchen in der Luft oder als benetzender Wasserfilm auf dem Registerpaket
RR und/oder auf dem elektrischen Heizelement EE in dem Gehäuse vorliegende Wasser
wird durch die Heizleistung des Registerpakets RR und/oder des elektrischen Heizelements
EE verdampft. Die durch das Registerpaket RR und/oder das elektrische Heizelement
EE zusätzlich zur Verdampfungsleistung ins Innere des Gehäuses 2, 3 abgegebene Wärme
führt auch hier zu einer Erhöhung der Temperatur der befeuchteten Luft im Innern des
Gehäuses 2, 3, wodurch eine natürliche Konvektion über die Öffnungen 11, 12 und 13
sowie über die optionalen Öffnungen 14 der Temperierkörper-Anordnung 1 in Gang gesetzt
wird. Die im Gehäuse 2, 3 erwärmte und befeuchtete Luft gelangt so über die oberen
Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung 1 in den Raum, wodurch die Raumluft erwärmt
und befeuchtet wird, und gelangt über die unteren Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung
1 wieder zurück in das Gehäuse 2, 3.
[0060] Bei Bedarf kann diese natürliche Konvektion durch den Ventilator 9 verstärkt oder
umgekehrt werden. Der Ventilator 9 fördert hierfür die erwärmte und befeuchtete Luft
im Gehäuse 2, 3 von unten nach oben (in Fig. 1 nicht gezeigt) oder von oben nach unten
(in Fig. 1 gezeigt). Um die durch das Registerpaket RR und das elektrische Heizelement
EE erzeugte Heizleistung noch zu verstärken, kann auch hier das weitere Heizelement
17 zusätzlich aktiviert werden, wodurch die durch den Ventilator 9 geförderte Luft
noch weiter erwärmt wird. Sollten in dem Luftstrom noch nicht verdampfte Wassertröpfchen
vorhanden sein, werden diese an dem weiteren Heizelement 17 verdampft.
[0061] Beim
Entfeuchten der Luft wird das Registerpaket RR mit kaltem Wasser durchströmt. Die Temperatur
des kalten Wassers sollte möglichst weit unter dem Taupunkt der Luft mit dem angestrebten
Feuchtigkeitsgehalt liegen. Alternativ oder ergänzend wird dem thermoelektrischen
Kühlelement EE elektrischer Strom zugeführt. Das durch die Kühlleistung des Registerpakets
RR und/oder des thermoelektrischen Kühlelements EE in Form von Wassertröpfchen in
der Luft oder als benetzender Wasserfilm auf dem Registerpaket RR und/oder auf dem
thermoelektrischen Kühlelement EE in dem Gehäuse anfallende kondensierte Wasser gelangt
durch die Wirkung der Schwerkraft über die Wasser-Auffangpfanne 18 im unteren Bereich
des Rahmenelements 3 in den Wasserabfuhr-Anschluss 16 und wird abgeführt. Die durch
das Registerpaket RR und/oder das thermoelektrische Kühlelement EE zusätzlich zur
Kondensationsleistung dem Innern des Gehäuses 2, 3 entzogene Wärme führt zu einer
Absenkung der Temperatur der entfeuchteten Luft im Innern des Gehäuses 2, 3, wodurch
eine natürliche Konvektion über die beiden vertikalen Bereiche des Spalts 13 sowie
über die optionalen Öffnungen 14 der Temperierkörper-Anordnung 1 in Gang gesetzt wird.
Die im Gehäuse 2, 3 abgekühlte und entfeuchtete Luft gelangt so über die unteren Öffnungen
der Temperierkörper-Anordnung 1 in den Raum, wodurch die Raumluft abgekühlt und entfeuchtet
wird, und gelangt über die oberen Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung 1 wieder
zurück in das Gehäuse 2, 3.
[0062] Bei Bedarf kann diese natürliche Konvektion durch den Ventilator 9 verstärkt oder
umgekehrt werden. Der Ventilator 9 fördert hierfür die abgekühlte und entfeuchtete
Luft im Gehäuse 2, 3 von oben nach unten (in Fig. 1 gezeigt) oder von unten nach oben
(in Fig. 1 nicht gezeigt). Beim Entfeuchten, d.h. Kondensieren von Wasserdampf im
Innern des Gehäuses 2, 3, bevorzugt man die in Fig. 1 dargestellte Verstärkung der
natürlichen Konvektion durch den Ventilator. Dadurch werden im Innern des Gehäuses
2, 3 in der Luft schwebende Wassertröpfchen und der benetzende Wasserfilm auf dem
Registerpaket RR (und/oder auf dem thermoelektrischen Kühlelement EE) nach unten geblasen,
wodurch (ein Grossteil des Kondenswassers) das Kondenswasser letztendlich in die Wasserauffang-Pfanne
18 abtropft.
[0063] In
Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 gezeigt. Die Temperierkörper-Anordnung 1 ist auf einem Boden B und an einer Wand
W angeordnet. Sie enthält ein Trägerelement 2, ein Rahmenelement 3, ein Abdeckelement
4 sowie ein von einem Wärmeträgerfluid durchströmbares Registerpaket RR und ein von
einem elektrischen Strom durchströmbares elektrisches Heizelement EE.
[0064] Der Aufbau des zweiten Ausführungsbeispiels stimmt in weiten Teilen mit dem Aufbau
des ersten Ausführungsbeispiels überein. Sämtliche Elemente des in Fig. 2 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiels, die denen des in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels
1 entsprechen, tragen in Fig. 2 dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1.
[0065] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
erstens dadurch, dass das Registerpaket RR nur aus vier Registern RR1, RR2, RR3, RR4
zusammengesetzt ist und dadurch weniger dick als das Registerpaket RR von Fig. 1 ist.
[0066] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
zweitens dadurch, dass das Registerpaket RR an seiner dem Abdeckelement 4 zugewandten
Seite eine vertikale Zwischenwand VZW aufweist, die sich vom unteren Ende des Ventilators
9 bis zum unteren Ende des Registerpakets RR erstreckt. Diese vertikale Zwischenwand
VZW trennt das Innere des Gehäuses 2, 3 in eine hintere Kammer K3, welche das Registerpaket
RR enthält, und eine vordere Kammer K4.
[0067] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
drittens dadurch, dass ein Aufhängungsmittel 8 im Innern des Gehäuses 2, 3 in der
vorderen Kammer K4 vorgesehen ist. Dieses Aufhängungsmittel 8 ist ein sich in horizontaler
Richtung parallel zur Ebene des Registerpakets RR (d.h. senkrecht zur Zeichnungsebene
der Fig. 1) erstreckender Bügel 8, der an der vertikalen Zwischenwand ZW befestigt
ist. An diesem Bügel 8 kann ein Handtuch H aufgehängt werden, das dann in der vorderen
Kammer K4 von dem Bügel 8 herabhängt.
[0068] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
viertens dadurch, dass keine Wasserzufuhr-Anschlüsse 15 mit Sprühdüsen und/oder Zerstäubungsdüsen
vorgesehen sind.
[0069] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
fünftens dadurch, dass eine horizontale Zwischenwand HZW vorgesehen ist, die sich
zwischen dem Ventilator 9 und dem Abdeckelement 4 erstreckt. Die horizontale Zwischenwand
HZW verhindert eine Kurzschluss-Strömung der aus dem Ventilator 9 austretenden Luft
über die Öffnungen 12 und 13.
[0070] Das in Fig. 2 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 ermöglicht das Trocknen und Erwärmen eines Handtuchs H. Darüber hinaus kann sie
ähnlich wie das erste Ausführungsbeispiel einerseits zum
Heizen oder Kühlen und andererseits zum
Befeuchten oder Entfeuchten der Raumluft verwendet werden.
[0071] Das
Heizen, Kühlen oder Entfeuchten erfolgen dabei in dem durch die hintere Kammer K1 gebildeten Teil des Gehäuses 2,
3 ähnlich wie das Heizen, Kühlen oder Entfeuchten in dem gesamten Gehäuse 2, 3 bei
dem ersten Ausführungsbeispiel. Das zum Heizen, Kühlen und Entfeuchten in Fig. 1 Gesagte
gilt entsprechend für das Heizen, Kühlen und Entfeuchten gemäss Fig. 2.
[0072] Beim
Befeuchten der Luft wird in dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 das Registerpaket
RR mit heissem Wasser durchströmt. Die Temperatur des heissen Wassers sollte wieder
möglichst weit über dem Taupunkt der Luft mit dem angestrebten Feuchtigkeitsgehalt
liegen. Alternativ oder ergänzend wird dem elektrischen Heizelement EE elektrischer
Strom zugeführt. Gleichzeitig wird über das auf dem Bügel 8 in der vorderen Kammer
K2 hängende nasse Handtuch H Wasser ins Innere des Gehäuses 2, 3 abgegeben. Das in
Form von Wassertröpfchen in der Luft oder als Wassertropfen und/oder als benetzender
Wasserfilm auf der vertikalen Zwischenwand ZW oder auf dem elektrischen Heizelement
EE in dem Gehäuse vorliegende Wasser wird durch die Heizleistung des Registerpakets
RR und/oder des elektrischen Heizelements EE verdampft. Die durch das Registerpaket
RR und/oder das elektrische Heizelement EE zusätzlich zur Verdampfungsleistung ins
Innere des Gehäuses 2, 3 abgegebene Wärme führt auch hier zu einer Erhöhung der Temperatur
der befeuchteten Luft im Innern des Gehäuses 2, 3, wodurch eine natürliche Konvektion
über die Öffnungen 11, 12 und 13 sowie über die optionalen Öffnungen 14 der Temperierkörper-Anordnung
1 in Gang gesetzt wird. Die in der vorderen Kammer K4 des Gehäuses 2, 3 erwärmte und
befeuchtete Luft gelangt so über die oberen Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung
1 in den Raum, wodurch die Raumluft erwärmt und befeuchtet wird, und gelangt über
die unteren Öffnungen der Temperierkörper-Anordnung 1 wieder zurück in das Gehäuse
2, 3.
[0073] Bei Bedarf kann diese natürliche Konvektion durch den Ventilator 9 verstärkt oder
umgekehrt werden. Der Ventilator 9 fördert hierfür die von dem nassen Handtuch H stammende
erwärmte und befeuchtete Luft in der vorderen Kammer K4 von unten nach oben (in Fig.
1 nicht gezeigt) oder bevorzugt von oben nach unten (in Fig. 1 gezeigt).
[0074] Um die durch das Registerpaket RR und das elektrische Heizelement EE erzeugte Trocknungsleistung
beim Trocknen des Handtuchs H und Befeuchten des Raums noch zu verstärken, kann auch hier das weitere Heizelement 17 zusätzlich aktiviert
werden, wodurch die durch den Ventilator 9 geförderte Luft noch stärker als durch
das Registerpaket RR und/oder das elektrische Heizelement EE erwärmt wird. Dabei strömt
die von dem Ventilator 9 angetriebene und erwärmte Luft in der vorderen Kammer K4
von oben nach unten an dem aufgehängten Handtuch H entlang. Aus der vorderen Kammer
K4 gelangt dabei ein erster Teil dieser erwärmten und durch das Handtuch H befeuchteten
Luft über die beiden vertikalen Bereiche des Spalts 13 sowie über den unteren horizontalen
Teil des Spalts 13 in den Raum. Ein zweiter Teil dieser erwärmten und durch das Handtuch
H befeuchteten Luft aus der vorderen Kammer K4 gelangt im unteren Bereich des Gehäuses
2, 3 von der vorderen Kammer K4 in die hintere Kammer K3, wird dort von dem warmen
Registerpaket RR erwärmt und steigt in der hinteren Kammer K3 am Registerpaket RR
entlang nach oben, um schliesslich über die horizontale schlitzartige Öffnung 12 in
den Raum zu gelangen.
[0075] Von dem nassen Handtuch H herabtropfendes Wasser gelangt direkt in die Wasserauffang-Pfanne
18 und von dort in den Wasserabfuhr-Anschluss 16 und wird abgeführt.
[0076] In
Fig. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 gezeigt. Die Temperierkörper-Anordnung 1 ist auf einem Boden B und an einer Wand
W angeordnet. Sie enthält ein Trägerelement 2, ein Rahmenelement 3, ein Abdeckelement
4 sowie ein von einem elektrischen Strom durchströmbares elektrisches Heizelement
EE.
[0077] Der Aufbau des dritten Ausführungsbeispiels stimmt in weiten Teilen mit dem Aufbau
des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels überein. Sämtliche Elemente des in Fig.
3 gezeigten dritten Ausführungsbeispiels, die denen der in Fig. 1 und in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiele entsprechen, tragen in Fig. 3 dieselben Bezugszeichen wie in
Fig. 1 oder in Fig. 2.
[0078] Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel
erstens dadurch, dass kein Registerpaket RR vorhanden ist.
[0079] Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel
zweitens dadurch, dass keine vertikale Zwischenwand VZW vorhanden ist.
[0080] Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel
drittens dadurch, dass ein weiteres Aufhängungsmittel 8 vorgesehen ist, das an dem
Trägerelement 2 befestigt ist.
[0081] Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel
viertens dadurch, dass eine horizontale Zwischenwand HZW wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
vorgesehen ist, die sich im oberen Teil des Gehäuses 2, 3 quer zwischen dem Trägerelement
2 und dem Rahmenelement 3 erstreckt. Diese horizontale Zwischenwand HZW trennt das
Innere des Gehäuses 2, 3 in eine obere Kammer K1, in welcher sich der Ventilator 9
befindet, und eine untere Kammer K2, in welcher sich die beiden Aufhängungsmittel
bzw. Bügel 8 und zwei daran aufgehängte Handtücher H1 und H2 befinden. Die horizontale
Zwischenwand HZW verhindert eine Kurzschluss-Strömung der aus dem Ventilator 9 austretenden
Luft über die Öffnungen 12 und 13.
[0082] Das in Fig. 3 gezeigte dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 ermöglicht in erster Linie bei eingeschaltetem elektrischem Heizelement EE das
Trocknen und Erwärmen eines oder mehrerer Handtücher H1, H2. Darüber hinaus kann sie ähnlich wie das erste Ausführungsbeispiel einerseits zum
Heizen und andererseits zum
Befeuchten der Raumluft verwendet werden. Dabei ist eine durch den Ventilator 9 erzeugte Zwangskonvektion
der Luft durch das Gehäuse 2, 3 von oben nach unten vorgesehen.
[0083] Bei Bedarf kann das am Ventilator 9 angeordnete weitere Heizelement 17 eingeschaltet
werden, wodurch die Heizleistung des Heizelements EE und somit die Trocknungsleistung
der Temperierkörper-Anordnung 1 noch weiter erhöht werden kann.
[0084] In
Fig. 4 eine schematische Vorderansicht (Frontansicht) der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 von Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 gezeigt. Man erkennt die Wand W und das Abdeckelement
4 der Temperierkörper-Anordnung 1. Oberhalb des Abdeckelements 4 erstreckt sich das
Bedienfeld 19 mit Bedienelementen B1, B2, B3, B4, B5, B6. In der in Fig. 1 gezeigten
Ansicht ist die von dem Rahmenelement 3 umgebene Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 (siehe
Fig. 1) bei hochgeschwenktem Abdeckelement 4 in seiner vertikalen ersten Stellung
S1 abgedeckt. Die Temperierkörper-Anordnung 1 hat weitere Öffnungen 11, 12, 13, 14
(siehe auch Fig. 1), die jeweils einen Luftdurchtritt und somit insgesamt eine Luftströmung
durch das Gehäuse 2, 3 hindurch ermöglichen.
[0085] Am oberen Ende hat das Abdeckelement 4 an seinem oberen Rand eine mittig angeordnete
trapezförmige Öffnung 11, die einerseits einen Luftdurchtritt ermöglicht und andererseits
als Griff-Aussparung dient, an der man das obere Ende des Abdeckelements 4 ergreifen
und dieses von seiner vertikalen ersten Stellung S1 in seine geneigte zweite Stellung
S2 und wieder zurück bewegen kann.
[0086] In
Fig. 5A, 5B und 5C sind ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Temperierkörper-Anordnung
1 gezeigt. Die Temperierkörper-Anordnung 1 enthält eine untere Temperierkörper-Anordnung
1a und eine obere Temperierkörper-Anordnung 1b. Die Temperierkörper-Anordnung 1 ist
über einem Boden B und an einer Wand W angeordnet. Sie enthält ein Trägerelement 2,
ein Rahmenelement 3', ein Abdeckelement 4 sowie ein von einem elektrischen Strom durchströmbares
elektrisches Heizelement EE.
[0087] Der Aufbau des vierten Ausführungsbeispiels stimmt in weiten Teilen mit dem Aufbau
des dritten Ausführungsbeispiels überein. Sämtliche Elemente des in Fig. 5 gezeigten
vierten Ausführungsbeispiels, die denen des in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiels
entsprechen, tragen in Fig. 5 dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 3.
[0088] Wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist auch bei dem vierten Ausführungsbeispiel
kein Registerpaket RR (siehe Fig. 1, Fig. 2) vorhanden.
[0089] Wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist keine vertikale Zwischenwand VZW (siehe
Fig. 2) vorhanden.
[0090] Wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist ein weiteres Aufhängungsmittel 8 vorgesehen
ist, das an dem Trägerelement 2 befestigt ist. Das eine der Aufhängungsmittel 8 gehört
zu der unteren Temperierkörper-Anordnung 1a. Das andere der Aufhängungsmittel 8 gehört
zu der oberen Temperierkörper-Anordnung 1b.
[0091] Das in Fig. 5A, 5B und 5C gezeigte vierte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen
Temperierkörper-Anordnung 1 ermöglicht in erster Linie bei eingeschaltetem elektrischem
Heizelement EE das
Trocknen und Erwärmen eines oder mehrerer Handtücher H1, H2. Darüber hinaus kann sie ähnlich wie das erste Ausführungsbeispiel zum
Heizen der Raumluft verwendet werden.
[0092] Aufgrund der gegenüber den weiter oben beschriebenen ersten drei Ausführungsbeispielen
viel grösseren Höhe der Temperierkörper-Anordnung 1 des vierten Ausführungsbeispiels
entsteht bei diesem eine natürliche Konvektion von unten nach oben, die stärker als
eine entsprechende natürliche Konvektion bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
geringerer Bauhöhe ist.
[0093] Zusätzlich kann aber auch durch einen Ventilator 9 (siehe Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3)
eine zusätzlich erzeugte Zwangskonvektion der Luft durch das Gehäuse 2, 3 von unten
nach oben vorgesehen werden.
[0094] Alternativ kann aber auch, wie bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen, durch
einen Ventilator 9 (siehe Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3) eine Zwangskonvektion der Luft durch
das Gehäuse 2, 3 von oben nach unten vorgesehen werden.
[0095] Bei allen vier Ausführungsbeispielen kann das Abdeckelement 4 bezüglich des Trägerelements
2 mittels Gelenkelementen bezüglich des Rahmenelements 3 um eine vertikale Achse oder
um eine horizontale Achse an einem Teil des Rahmenelements 3 verdrehbar angeordnet
sein. Das Abdeckelement 4 ist somit stets bewegbar zwischen einer ersten Stellung,
in welcher das Abdeckelement 4 die Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 abdeckt, und einer
zweiten Stellung, in welcher das Abdeckelement 4 die Öffnung 7 des Gehäuses 2, 3 nicht
abdeckt.
1. Temperierkörper-Anordnung (1), welche ein Trägerelement (2), ein Rahmenelement (3),
ein Abdeckelement (4) sowie mindestens einen von einem Energie transportierenden Medium
durchströmbaren Temperierkörper (RR1, RR2, ... RRn; EE) mit einer Zuleitung (5) und
einer Ableitung (6) für das Energie transportierende Medium aufweist, wobei das Trägerelement
(2) und das Rahmenelement (3) zusammen ein Gehäuse (2, 3) bilden, welches den mindestens
einen Temperierkörper (RR1, RR2, ... RRn; EE) umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (4) bezüglich des Trägerelements (2) und bezüglich des Rahmenelements
(3) beweglich angeordnet ist und bewegbar ist zwischen einer ersten Stellung (S1),
in welcher das Abdeckelement (4) eine Öffnung (7) des Gehäuses (2, 3) abdeckt, und
einer zweiten Stellung (S2), in welcher das Abdeckelement (4) die Öffnung (7) des
Gehäuses (2, 3) nicht abdeckt.
2. Temperierkörper-Anordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Temperierkörper ein von einem Wärmeträgerfluid durchströmbares
Rohrregister (RR1, RR2, ..., RRn) mit einer Vorlaufleitung (5) und einer Rücklaufleitung
(6) für das Wärmeträgerfluid ist.
3. Temperierkörper-Anordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Temperierkörper ein von elektrischem Strom durchströmbares Heizelement
oder Kühlelement (EE) mit einer Zuleitung (5) und einer Ableitung (6) für den elektrischen
Strom ist.
4. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Aufhängungsmittel (8) im Innern des Gehäuses (2, 3) aufweist und/oder dass
das Trägerelement (2) und das Rahmenelement (3) miteinander starr verbunden sind und/oder
dass mindestens ein von dem Energie transportierenden Medium durchströmbarer Temperierkörper
(RR1, RR2, ... RRn; EE) mit einer Zuleitung (5) und einer Ableitung (6) für das Energie
transportierende Medium in dem Gehäuse (2, 3) angeordnet ist.
5. Temperierkörper-Anordnung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein von dem Energie transportierenden Medium durchströmbarer Temperierkörper
(RR1, RR2, ... RRn; EE) mittels des Gehäuses (2, 3) von der Umgebung der Temperierkörper-Anordnung
thermisch entkoppelt ist.
6. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein von dem Energie transportierenden Medium durchströmbarer Temperierkörper
(RR1, RR2, ..., RRm; EE) an dem Abdeckelement (4) angeordnet ist, wobei vorteilhaft
vorgesehen ist, dass das Abdeckelement (4) mit dem mindestens einen Temperierkörper
(RR1, RR2, ..., RRm; EE) thermisch gekoppelt ist und/oder dass der mindestens eine
Temperierkörper (RR1, RR2, ..., RRm; EE) an der dem Gehäuse (2, 3) zugewandten Seite
des Abdeckelements (4) angeordnet ist.
7. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Gehäuses (2, 3) ein Ventilator (9) angeordnet ist und/oder dass das
Gehäuse (2, 3) mindestens eine weitere Öffnung (11, 12) aufweist.
8. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Abdeckelement (4) und dem Gehäuse (2, 3) ein Spalt (13) vorliegt, wenn
das Abdeckelement (4) in seiner die Öffnung (7) des Gehäuses (2, 3) abdeckenden ersten
Stellung (S1) ist.
9. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (4) mindestens eine Öffnung (14) aufweist.
10. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Wasserzufuhr-Anschluss (15) zur Befeuchtung des Innern des Gehäuses (2,
3) aufweist und einen Wasserabfuhr-Anschluss (16) zur Entfeuchtung des Innern des
Gehäuses (2, 3) aufweist.
11. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein elektrisches Heizelement (17) aufweist, wobei dass das elektrische Heizelement
(17) vorteilhaft dem Ventilator (9) zugeordnet ist.
12. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rohrregister (RR1, RR2, ... RRn) aus Polymermaterial gebildet
ist.
13. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie in ein Möbelstück, wie z.B. eine Schrankwand, oder in eine Zwischenwand bzw.
einen Raumteiler integriert ist und/oder dass sie mindestens einen zusätzlichen Stauraum
enthält, der neben dem Gehäuse (2, 3) der Temperierkörper-Anordnung (1) angeordnet
und durch eine Zwischenwand von dem Gehäuse (2, 3) getrennt ist, wobei die Zwischenwand
vorteilhaft Öffnungen enthält, die einen Luftaustausch zwischen dem mindestens einen
zusätzlichen Stauraum und dem Innern des Gehäuses (2, 3) der Temperierkörper-Anordnung
(1) ermöglichen.
14. Temperierkörper-Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (4) eine Lichtfunktion hat, wobei vorteilhaft vorgesehen ist, dass
das Abdeckelement (4) eine passive Lichtfunktion und/oder eine aktive Lichtfunktion
enthält.
15. Vorwand-Anordnung, welche eine Temperierkörper-Anordnung (1) gemäss einem der Ansprüche
1 bis 14 enthält, wobei vorteilhaft vorgesehen ist, dass zwischen dem Abdeckelement
(4) der Temperierkörper-Anordnung (1) und der Vorwand ein Spalt vorliegt und/oder
dass das Abdeckelement (4) und die Vorwand fluchtend/bündig angeordnet sind und/oder
dass das Abdeckelement (4), zusätzlich vorteilhaft auch zudem zumindest ein Teil des
Gehäuses, aus der Vorwand herausragt.