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(11) |
EP 3 682 957 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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22.07.2020 Patentblatt 2020/30 |
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Anmeldetag: 03.12.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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KH MA MD TN |
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Priorität: |
15.01.2019 DE 102019200392
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Anmelder: Bruder Spielwaren GmbH + Co. KG |
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90768 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Kvesic, Goran
90766 Fürth (DE)
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Vertreter: Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB |
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Königstraße 2 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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RAD-ABZIEHWERKZEUG FÜR EIN SPIELFAHRZEUG-RAD |
(57) Ein Rad-Abziehwerkzeug (7) für ein Spielfahrzeug-Rad hat einen Werkzeug-Grundkörper
(8) und mindestens einen Hintergriffs-Abschnitt (9). Letzterer ist fest mit dem Werkzeug-Grundkörper
(8) verbunden und so ausgeführt, dass er in einer Abzieh-Ausgangsstellung einen zugeordneten
Abzieh-Abschnitt (10) des Spielfahrzeug-Rades (2) hintergreift. Ein Abzieh-Hebel (11)
des Abziehwerkzeugs (7) hat einen Abstützabschnitt (12) zum Abstützen an einer fahrwerksfesten
Fahrzeugkomponente (14). Der Abzieh-Hebel (11) ist relativ zum Werkzeug-Grundkörper
(8) umstellbar zwischen der Abzieh-Ausgangsstellung und einer Abzieh-Endstellung.
In letzterer ist der mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt (9) relativ zum Abstützabschnitt
(12) in einer Abziehrichtung (17) verlagert. Es resultiert ein Abziehwerkzeug, mit
dem ein einfaches und insbesondere realitätsnahes Lösen des Spielfahrzeugs-Rades von
einer fahrwerksseitigen Fahrzeugkomponente ermöglicht ist.
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[0001] Die vorliegende Patentanmeldung nimmt die Priorität der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2019 200 392.3 in Anspruch, deren Inhalt durch Bezugnahme hierin aufgenommen wird.
[0002] Die Erfindung betrifft ein Rad-Abziehwerkzeug für ein Spielfahrzeug-Rad.
[0003] Die
DE 33 02 826 A1 offenbart ein Spielfahrzeug mit Achsstummeln mit Schlitz und Hinterschneidung, in
die jeweils ein Rad eingedrückt wird sowie eine Abziehvorrichtung hierfür. Die
DE 33 47 791 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Ab- und Anmontieren eines Spielzeugrades.
[0004] Bei Spielfahrzeugen werden Räder mit fahrwerksseitigen Fahrzeugkomponenten oft durch
Aufstecken unter Presspassung verbunden. Insbesondere, wenn ein Räderwechsel gespielt
werden soll, gestaltet sich das Lösen des Rades von der fahrwerksseitigen Fahrzeugkomponente
mitunter als schwierig und ist zudem, wenn das Rad schlicht manuell abgezogen wird,
nicht wie gewünscht orientiert am realen Vorbild.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einfaches und insbesondere
realitätsnahes Lösen eines Spielfahrzeug-Rades von einer fahrwerksseitigen Fahrzeugkomponente
zu ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Rad-Abziehwerkzeug mit den im
Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0007] Mit dem erfindungsgemäßen Rad-Abziehwerkzeug wird das Rad von der fahrwerksseitigen
Fahrzeugkomponente über eine Hebelwirkung eines Abzieh-Hebels gelöst, der ein integraler
Bestandteil des Rad-Abziehwerkzeuges ist. Es ergibt sich ein einfaches Lösen auch
eines fester sitzenden Spielfahrzeug-Rades, welches durch Verwendung eines Werkzeuges
zudem näher am realen Vorbild orientiert ist. Das Rad-Abziehwerkzeug kann aus Kunststoff
gefertigt sein. Das Rad-Abziehwerkzeug kann als Spritzguss-Bauteil gefertigt sein.
Das Rad-Abziehwerkzeug kann aus exakt zwei miteinander beweglich verbundenen Komponenten
bestehen, nämlich dem Werkzeug-Grundkörper und dem Abzieh-Hebel. Eine Abzugskraft
kann über eine Länge eines Betätigungsabschnitts des Abzieh-Hebels vorgegeben werden.
[0008] Mehrere Hintergriffs-Abschnitte nach Anspruch 2 haben sich zum sicheren Abziehen
des Spielfahrzeug-Rades bewährt. Das Rad-Abziehwerkzeug kann zwei bis beispielsweise
acht Hintergriffs-Abschnitte, z.B. fünf Hintergriffs-Abschnitte, aufweisen. Die Anzahl
der Hintergriffs-Abschnitte kann an ein Felgendesign des Spielfahrzeug-Rades angepasst
sein.
[0009] Eine verteilte Anordnung der Hintergriffs-Abschnitte nach Anspruch 3 führt zu einer
gleichmäßigen Krafteinleitung vom Rad-Abziehwerkzeug auf das Spielfahrzeug-Rad beim
Abziehen. Die Hintergriffs-Abschnitte können, gesehen in Projektion senkrecht zur
Abziehrichtung, statisch stabil verteilt um den Abstützabschnitt angeordnet sein.
Die Hintergriffs-Abschnitte können, gesehen in dieser Projektion, gleichverteilt um
den Abstützabschnitt oder auch unregelmäßig verteilt um den Abstützabschnitt angeordnet
sein.
[0010] Bei einem Hintergriff in Umfangsrichtung nach Anspruch 4 ist eine Schwenkverlagerung
des Rad-Abziehwerkzeugs zwischen einer Werkzeug-Einführstellung, in der der mindestens
eine Hintergriffs-Abschnitt noch außer Eingriff mit dem zugeordneten Abzieh-Abschnitt
des Spielfahrzeug-Rades ist, und der Abzieh-Ausgangsstellung möglich, in der der mindestens
eine Hintergriffs-Abschnitt den zugeordneten Abzieh-Abschnitt des Spielfahrzeug-Rades
hintergreift. Dies ermöglicht eine gleichzeitig einfache Gestaltung des Rad-Abziehwerkzeuges
und auch eine einfache Bedienung des Rad-Abziehwerkzeuges.
[0011] Eine Gestaltung des Abzieh-Hebels nach Anspruch 5 ist konstruktiv einfach.
[0012] Entsprechendes gilt für eine schwenkbare Gestaltung des Abzieh-Hebels nach Anspruch
6.
[0013] Eine Gestaltung des Rad-Abziehwerkzeuges nach Anspruch 7 ist kinematisch günstig.
[0014] Die Vorteile eines Spielfahrzeug-Sets nach Anspruch 8 entsprechen denen, die vorstehend
unter Bezugnahme auf das Rad-Abziehwerkzeug bereits erläutert wurden.
[0015] Eine Gegenabstütz-Stirnfläche, die nach Anspruch 9 als fahrwerksseitige Fahrzeugkomponente
zum Abstützen des Abzieh-Hebels genutzt wird, stellt eine konstruktiv einfach zu realisierende
Variante dar.
[0016] Die Komponenten des Spielfahrzeug-Sets, insbesondere eine Rad-Baugruppe des Spielfahrzeugs,
können insgesamt aus Kunststoff gefertigt sein. Diese Kunststoffkomponenten können
als Spritzguss-Bauteile gefertigt sein.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. In dieser Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- perspektivisch eine Rad-Baugruppe eines Spielfahrzeuges mit einem Spielfahrzeug-Rad
und einer zwischen einem Räderpaar des Spielfahrzeugs durchgehenden Achse;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung der Rad-Baugruppe nach Fig. 1, wobei zusätzlich eine Scheibenbremsen-Komponente
der Rad-Baugruppe sichtbar ist und ebenfalls zusätzlich ein Rad-Abziehwerkzeug für
das Rad dargestellt ist;
- Fig. 3
- die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug in einer Werkzeug-Einführstellung;
- Fig. 4
- eine Aufsicht auf die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug in der Werkzeug-Einführstellung;
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4;
- Fig. 6
- in einer zu Fig. 3 ähnlichen Stellung die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug
in einer Abzieh-Ausgangsstellung, die im Vergleich zur Werkzeug-Einführstellung nach
Fig. 3 im Uhrzeigersinn relativ zum Rad verschwenkt ist;
- Fig. 7
- einen Axialschnitt durch die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug in der Abzieh-Ausgangsstellung;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug in der Abzieh-Ausgangsstellung;
- Fig. 9
- einen Schnitt gemäß Linie IX-IX in Fig. 8;
- Fig. 10
- in einer zu Fig. 3 ähnlichen Ansicht die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug
in einer Abzieh-Endstellung; und
- Fig. 11
- die Rad-Baugruppe mit dem Rad-Abziehwerkzeug in der Abzieh-Endstellung, insgesamt
in einem Axialschnitt.
[0018] Eine in der Fig. 1 dargestellte Rad-Baugruppe 1 hat ein Spielfahrzeug-Rad 2 für ein
ansonsten nicht dargestelltes Spielfahrzeug. Das Rad 2 hat einen Reifen 3, eine Felge
4 und eine Scheibenbremsen-Komponente 5 (vgl. insbesondere die Fig. 2). Zur Rad-Baugruppe
1 gehört weiterhin eine zwischen einem Räderpaar des Spielfahrzeugs durchgehende Achse
6.
[0019] Dem Axialschnitt nach Fig. 5 ist zu entnehmen, dass die Scheibenbremsen-Komponente
5 endseitig unter Presspassung auf die Achse 6 aufgesteckt ist, wobei wiederum die
Felge 4 des Rades 2 auf einen achsenseitigen Endabschnitt der Scheibenbremsen-Komponente
5 unter Presspassung aufgesteckt ist.
[0020] Zum Abziehen des Rades 2 vom zugehörigen freien Ende der Achse 6 dient ein Rad-Abziehwerkzeug
7 (vgl. z.B. Fig. 2).
[0021] Das Rad-Abziehwerkzeug 7 hat einen Werkzeug-Grundkörper 8, an den insgesamt fünf
Hintergriffs-Abschnitte 9 jeweils einstückig angeformt sind. Jeder der Hintergriffs-Abschnitte
9 ist zum Hintergreifen eines zugeordneten Abzieh-Abschnitts 10 des Rades 2, nämlich
zum Hintergreifen jeweils einer der fünf Speichen der Felge 4 ausgebildet. Die Hintergriffs-Abschnitte
9 sind fest mit dem Werkzeug-Grundkörper 8 verbunden.
[0022] Das Rad-Abziehwerkzeug 7 hat weiterhin einen Abzieh-Hebel 11. Letzterer hat (vgl.
z.B. Fig. 5) einen Abstützabschnitt 12 an einem freien Hebelende und einen Betätigungsabschnitt
13 am anderen freien Hebelende. Der Abstützabschnitt 12 dient zum Abstützen des Abzieh-Hebels
11 an einer fahrwerksseitigen Fahrzeugkomponente, nämlich an einer Gegenabstütz-Stirnfläche
14 der Rad-Baugruppe 1. Die Gegenabstütz-Stirnfläche 14 ist Teil der Scheibenbremsen-Komponente
5. Alternativ kann als Gegenabstütz-Stirnfläche 14 auch z.B. eine Stirnfläche der
Achse 6 genutzt werden.
[0023] Der Abzieh-Hebel 11 ist um eine Abzugs-Schwenkachse 15 (vgl. z.B. Fig. 4, 5 und 10)
schwenkbar am Werkzeug-Grundkörper 8 des Rad-Abziehwerkzeugs 7 gelagert.
[0024] Die Hintergriffs-Abschnitte 9 sind in einer Hintergriffs-Ebene 16 angeordnet, die
als Schnittebene der Fig. 9 gewählt ist. Die Abzugs-Schwenkachse 15 verläuft parallel
zur Hintergriffs-Ebene 16.
[0025] Die Fig. 3 bis 5 zeigen das Rad-Abziehwerkzeug 7 relativ zur Felge 4 in einer Werkzeug-Einführstellung,
bei der die Hintergriffs-Abschnitte 9 die Abzieh-Abschnitte 10 nicht hintergreifen,
sodass das axiale Einführen der Hintergriffs-Abschnitte 9 zwischen den Speichen der
Felge 4 ermöglicht ist.
[0026] Die Fig. 6 bis 9 zeigen das Rad-Abziehwerkzeug 7 relativ zur Felge 4 der Rad-Baugruppe
1 in einer Abzieh-Ausgangsstellung, in der die Hintergriffs-Abschnitte 9 die Abzieh-Abschnitte
10 des Rades 2 hintergreifen. In der Abzieh-Ausgangsstellung liegt der Abstützabschnitt
12 des Abzieh-Hebels 11 an der Gegenabstütz-Stirnfläche 14 des Rades 2 an.
[0027] Im Vergleich zur Werkzeug-Einführstellung ist das Rad-Abziehwerkzeug 7 in der Abzieh-Ausgangsstellung
im Uhrzeigersinn um etwa 10° bis 20° um die Achse 6 verlagert.
[0028] Fig. 10 und 11 zeigen das Rad-Abziehwerkzeug 7 in der Abzieh-Endstellung. In dieser
sind, verglichen mit der Abzieh-Ausgangsstellung, die Hintergriffs-Abschnitte 9 relativ
zu dem Abstützabschnitt 12 in einer Abziehrichtung 17, also vom freien Ende der Achse
6 weg, verlagert. Aufgrund des Hintergriffs der Hintergriffs-Abschnitte 9 hinter die
Abzieh-Abschnitte 10 des Rades 2 nimmt das Rad-Abziehwerkzeug 7 beim Verlagern von
der Abzieh-Ausgangsstellung in die Abzieh-Endstellung das Rad 2 mit, sodass das Rad
2 axial von der Scheibenbremsen-Komponente 5 und insbesondere von der Achse 6 freikommt.
[0029] Die Hintergriffs-Abschnitte 9 sind (vgl. Fig. 9), gesehen in einer Projektion senkrecht
zur Abziehrichtung 17, gleich verteilt um den Abstützabschnitt 12 angeordnet.
[0030] Die Abziehrichtung 17 verläuft in Richtung der Achse 6.
[0031] Beim Überführen des Rad-Abziehwerkzeugs 7 von der Abzieh-Ausgangsstellung in die
Abzieh-Endstellung wird der Betätigungsabschnitt 13 in Richtung auf die Felge 4 des
Rades 2 niedergedrückt und der Abstützabschnitt 12 übt auf die Gegenabstütz-Stirnfläche
14 eine Stützkraft aus, die über das Schwenklager des Abzieh-Hebels 11 auf den Grundkörper
8 und die Hintergriffs-Abschnitte 9 als Abzugskraft auf die Abzieh-Abschnitte 10 der
Felge 4 übertragen wird.
[0032] Die Rad-Baugruppe 1 ist insgesamt aus Kunststoff gefertigt. Die Komponenten der Rad-Baugruppe
1 sind als Spritzguss-Komponenten ausgeführt.
[0033] Das Rad-Abziehwerkzeug 7 ist aus Kunststoff gefertigt. Bei den Komponenten des Rad-Abziehwerkzeugs
7, nämlich dem Grundkörper 8 und dem Abzieh-Hebel 11, handelt es sich jeweils um ein
Spritzguss-Bauteil.
1. Rad-Abziehwerkzeug (7) für ein Spielfahrzeug-Rad (2),
- mit einem Werkzeug-Grundkörper (8),
- mit mindestens einem Hintergriffs-Abschnitt (9), der fest mit dem Werkzeug-Grundkörper
(8) verbunden ist und so ausgeführt ist, dass der mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt
(9) in einer Abzieh-Ausgangsstellung einen zugeordneten Abzieh-Abschnitt (10) des
Spielfahrzeug-Rades (2) hintergreift,
- mit einem Abzieh-Hebel (11), der einen Abstützabschnitt (12) zum Abstützen des Abzieh-Hebels
(11) an einer fahrwerksfesten Fahrzeugkomponente (14) aufweist, wobei der Abzieh-Hebel
(11) relativ zum Werkzeug-Grundkörper (8) umstellbar ist zwischen
-- der Abzieh-Ausgangsstellung und
-- einer Abzieh-Endstellung, in der, verglichen mit der Abzieh-Ausgangsstellung, der
mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt (9) relativ zum Abstützabschnitt (12) in einer
Abziehrichtung (17) verlagert ist.
2. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Hintergriffs-Abschnitten (9).
3. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergriffs-Abschnitte (9), gesehen in einer Projektion senkrecht zur Abziehrichtung
(17), verteilt um den Abstützabschnitt (12) angeordnet sind.
4. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt (9) so ausgeführt ist, dass er den Abzieh-Abschnitt
(10) des Spielfahrzeug-Rades (2) in Umfangsrichtung um die Abziehrichtung (17) hintergreift.
5. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützabschnitt (12) des Abzieh-Hebels (11) als Abstützfläche an einem freien
Ende des Abzieh-Hebels (11) ausgeführt ist.
6. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzieh-Hebel (11) um eine Abzugs-Schwenkachse (15) schwenkbar am Werkzeug-Grundkörper
(8) gelagert ist.
7. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergriffs-Abschnitte (9) in einer Hintergriffs-Ebene (16) des Rad-Abziehwerkzeuges
(7) angeordnet sind, wobei die Abzugs-Schwenkachse (15) parallel zur Hintergriffs-Ebene
(16) angeordnet ist.
8. Spielfahrzeug-Set mit einem Spielfahrzeug und einem Rad-Abziehwerkzeug (7) nach einem
der Ansprüche 1 bis 7.
9. Spielfahrzeug-Set nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrwerksseitige Fahrzeugkomponente, die zum Abstützen des Abstützabschnitts
(12) des Abzieh-Hebels (11) ausgeführt ist, eine Gegenabstütz-Stirnfläche (14) einer
Achseneinheit (5, 6) des Spielfahrzeugs darstellt.
10. Spielfahrzeug-Set nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Achseneinheit (5, 6) eine durchgehende Achse (6) und radseitig an den freien
Enden der Achse (6) aufgesteckte Scheibenbremsen-Komponenten (5) aufweist, wobei die
Gegenabstütz-Stirnfläche (14) Teil der Scheibenbremsen-Komponente (5) ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Rad-Abziehwerkzeug (7) für ein Spielfahrzeug-Rad (2),
- mit einem Werkzeug-Grundkörper (8),
- mit mindestens einem Hintergriffs-Abschnitt (9), der fest mit dem Werkzeug-Grundkörper
(8) verbunden ist und so ausgeführt ist, dass der mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt
(9) in einer Abzieh-Ausgangsstellung im Gebrauch einen zugeordneten Abzieh-Abschnitt
(10) des Spielfahrzeug-Rades (2) hintergreift,
- mit einem Abzieh-Hebel (11), der einen Abstützabschnitt (12) zum Abstützen des Abzieh-Hebels
(11) im Gebrauch an einer fahrwerksfesten Fahrzeugkomponente (14) aufweist, wobei
der Abzieh-Hebel (11) relativ zum Werkzeug-Grundkörper (8) umstellbar ist zwischen
-- der Abzieh-Ausgangsstellung und
-- einer Abzieh-Endstellung, in der, verglichen mit der Abzieh-Ausgangsstellung, der
mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt (9) relativ zum Abstützabschnitt (12) in einer
Abziehrichtung (17) verlagert ist.
2. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Hintergriffs-Abschnitten (9).
3. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergriffs-Abschnitte (9), gesehen in einer Projektion senkrecht zur Abziehrichtung
(17), verteilt um den Abstützabschnitt (12) angeordnet sind.
4. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Hintergriffs-Abschnitt (9) so ausgeführt ist, dass er den Abzieh-Abschnitt
(10) des Spielfahrzeug-Rades (2) in Umfangsrichtung um die Abziehrichtung (17) hintergreift.
5. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützabschnitt (12) des Abzieh-Hebels (11) als Abstützfläche an einem freien
Ende des Abzieh-Hebels (11) ausgeführt ist.
6. Rad-Abziehwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzieh-Hebel (11) um eine Abzugs-Schwenkachse (15) schwenkbar am Werkzeug-Grundkörper
(8) gelagert ist.
7. Rad-Abziehwerkzeug nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergriffs-Abschnitte (9) in einer Hintergriffs-Ebene (16) des Rad-Abziehwerkzeuges
(7) angeordnet sind, wobei die Abzugs-Schwenkachse (15) parallel zur Hintergriffs-Ebene
(16) angeordnet ist.
8. Spielfahrzeug-Set mit einem Spielfahrzeug und einem Rad-Abziehwerkzeug (7) nach einem
der Ansprüche 1 bis 7.
9. Spielfahrzeug-Set nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrwerksseitige Fahrzeugkomponente, die zum Abstützen des Abstützabschnitts
(12) des Abzieh-Hebels (11) ausgeführt ist, eine Gegenabstütz-Stimfläche (14) einer
Achseneinheit (5, 6) des Spielfahrzeugs darstellt.
10. Spielfahrzeug-Set nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Achseneinheit (5, 6) eine durchgehende Achse (6) und radseitig an den freien
Enden der Achse (6) aufgesteckte Scheibenbremsen-Komponenten (5) aufweist, wobei die
Gegenabstütz-Stimfläche (14) Teil der Scheibenbremsen-Komponente (5) ist.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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