Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bund aus einem aufgewickelten Metallband, insbesondere
Aluminiumband, mit einer Markierung auf einer Flachseite des Metallbands.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, einen Bund aus einem aufgewickelten bzw.
gehaspelten Metallband endseitig zu markieren, um damit dem Bund eine eindeutige Identifikation
zu geben. Nachteilig verliert sich solch eine Identifikation auf einer Flachseite
des Metallbands nach einem Trennschritt des Bunds - beispielsweise bei einer endseitigen
Beschneidung des Bandendes. Auch fehlt allen vom Bund abgetrennten Bandabschnitten,
beispielsweise Bleche, Spaltbänder, Platinen etc., jegliche Markierung - abgesehen
vom endseitigen Blechabschnitt. Somit ist eine Rückverfolgung der Bandabschnitte zumindest
erschwert oder überhaupt nicht mehr möglich. Auch auf die Position des Bandabschnitts
am ursprünglichen Metallband kann nicht mehr rückgeschlossen werden.
Darstellung der Erfindung
[0003] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die Markierung eines Bunds derart zu verändern,
dass Bandabschnitte sowohl dem Bund, von dem sie abgetrennt wurden, als auch ihrer
ursprünglichen Position an diesem Bund zugeordnet werden können. Außerdem soll die
Markierung einfach visuell lesbar und verarbeitbar sein.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe hinsichtlich des Bunds durch die Merkmale
des Anspruchs 1.
[0005] Weist die Markierung eine über die, vorzugsweise gesamte, Bandlänge des Metallbands
vorgesehene Informationsspur auf, kann zunächst jedem vom Metallband abgetrennten
Bandabschnitt eine Information vom Metallband mitgegeben werden, über die zumindest
auf den Bund rückgeschlossen werden kann, von welchem der Bandabschnitt abgetrennt
worden ist. Eine Zuordnung von vom Bund abgetrennten Bandabschnitten zum Bund wird
sohin möglich.
Weist zudem diese Informationsspur eine de-Bruijn-Folge aus nacheinander angeordneten
Wörtern dieser de-Bruijn-Folge auf, kann über die jeweilige Markierung auf den abgetrennten
Bandabschnitten auch auf deren ursprüngliche Position im Metallband rückgeschlossen
werden. Auf jedem abgetrennten Bandabschnitt befindet sich nämlich zumindest ein Wort
einmal als Teilfolge der de-Bruijn-Folge, beispielsweise B(k,n) über einem, vorzugsweise
alphanumerischen, Alphabet mit einer Menge von k Zeichen und einer Länge n der Wörter.
Anhand eines Teils der Informationsspur am abgetrennten Bandabschnitt steht sohin
eine eindeutige Information zur Position am Metallband des Bunds bzw. zum diesbezüglichen
Ursprungsbund zur Verfügung. Die Zuordnung von vom Bund abgetrennten Bandabschnitten
zu ihrer ursprünglichen Position am Bund wird sohin möglich.
Alternativ kann diese Informationsspur auch eine de-Bruijn-Folge aus einer Teilmenge
der Wörter dieser de-Bruijn-Folge aufweisen, wodurch nicht nur die ehemalige Lage
des Bandabschnitts am Band ermitteln lässt, sondern auch unterschieden werden kann,
von welchem Bund der betreffende Bandabschnitt stammt. Jeder Bund weist nämlich über
die Teilfolge einen eindeutigen Abschnitt der de-Bruijn-Folge auf, was es möglich
macht, über den Abschnitt auch jenen Bund zu identifizieren, von dem der Bandabschnitt
stammt.
Mit bekannten Daten zur Informationsspur am Band kann anhand eines Worts oder gegebenenfalls
mehrerer Wörter am Bandabschnitt beispielsweise auf die Lage dieses Bandabschnitts
am Band rückgeschlossen werden.
[0006] Aufgrund der Erfindung kann sohin die Rückverfolgung aller aus dem Bund abgetrennter
Bandabschnitte bzw. damit auch auf die daraus hergestellten Teile, Bauteile etc. ermöglicht
werden. Zudem ist die Informationsspur vergleichsweis einfach visuell lesbar und einfach,
insbesondere auch maschinell, verarbeitbar.
[0007] Die Wörter der de-Bruijn-Folge können sich aus einem ein Alphabet mit voneinander
unterscheidbaren Symbolen bilden. Solch ein Alphabet kann sich aus Symbolen, Farben,
Zeichen, Buchstaben, Zahlen, Morsezeichen etc. oder einer Kombination daraus bilden.
[0008] Beispielsweise kann die Informationsspur eine ein- oder zweidimensionale de-Bruijn-Folge
aufweisen. Anhand einer eindimensionalen de-Bruijn-Folge ist zudem die Verarbeitbarkeit
- wie etwa das Auslesen und damit auch die Zurverfügungstellung von Daten - der Informationsspur
zu erleichtern.
[0009] Vorzugsweise kann die de-Bruijn-Folge die Ordnung k und Wörter der Länge n aufweisen.
Als besonders robust zur Markierung eines Bunds hat sich eine de-Bruijn-Folge der
Ordnung 10 mit Wörtern der Länge größer gleich 6 herausgestellt.
[0010] Bilden sich die Wörter der de-Bruijn-Folge aus einem alphanumerischen oder numerischen
Alphabet, kann dies die Verarbeitbarkeit - wie etwa das Auslesen und damit auch die
Zurverfügungstellung von Daten - der Informationsspur weiter erleichtern.
[0011] Weist die Informationsspur vor und/oder nach jedem Wort der de-Bruijn-Folge je eine
gleiche Kennzeichnung auf, kann neben einer Information über die ehemalige Position
des Bandabschnitts am Band auch noch eine feste Information am Bandabschnitt zur Verfügung
gestellt werden - etwa eine Information über das Band, den Produzenten, Kunden, über
das Produktionsdatum etc. Für die Kennzeichnung können sich beispielsweise ein oder
mehrere Zeichen des, vorzugsweise alphabetischen, Alphabets, beispielsweise lateinische
Buchstaben, zur Verwendung eignen. Vorzugsweise unterscheidet sich das Alphabet der
Kennzeichnung vom Alphabet der de-Bruijn-Folge, um Kennzeichnung und de-Bruijn-Folge
leichter voneinander trennen zu können. Dies kann die Verarbeitbarkeit der Informationsspur
weiter erleichtern.
[0012] Es ist zudem die Aufgabe der Erfindung, zu ermöglichen, dass Bandabschnitte sowohl
dem Bund, von dem sie abgetrennt wurden, als auch ihrer ursprünglichen Position an
diesem Bund zugeordnet werden können.
[0013] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe hinsichtlich einer Verwendung nach den Merkmalen
des Anspruchs 7.
[0014] Wird eine Markierung auf einer Flachseite eines zu einem Bund aufgewickelten Metallbands
verwendet, wobei die Markierung eine über die, vorzugsweise gesamte, Bandlänge des
Metallbands vorgesehene Informationsspur mit einer de-Bruijn-Folge aus nacheinander
angeordneten Wörtern dieser de-Bruijn-Folge oder aus einer Teilmenge der Wörter dieser
de-Bruijn-Folge aufweist, kann eine Zuordnung von vom Bund abgetrennten Bandabschnitten
sowohl dem Bund als auch ihrer ursprünglichen Position am Bund möglich werden.
Auf jedem abgetrennten Bandabschnitt befindet sich nämlich zumindest ein Wort einmal
als Teilfolge der de-Bruijn-Folge, beispielsweise B(k,n) über einem, vorzugsweise
alphanumerischen, Alphabet mit einer Menge von k Zeichen und einer Länge n der Wörter.
Anhand eines Teils der Informationsspur am abgetrennten Bandabschnitt steht sohin
eine eindeutige Information zur Position am Metallband des Bunds bzw. zum diesbezüglichen
Ursprungsbund zur Verfügung. Die Zuordnung von vom Bund abgetrennten Bandabschnitten
zu ihrer ursprünglichen Position am Bund wird sohin möglich.
Aufgrund der Erfindung kann sohin die Rückverfolgung aller aus den Bund abgetrennter
Bandabschnitte bzw. damit auch der daraus hergestellten Teile, Bauteile etc. ermöglicht
werden. Zudem ist die Informationsspur vergleichsweis einfach visuell lesbar und einfach,
insbesondere auch maschinell, verarbeitbar.
[0015] Beispielsweise kann die Informationsspur eine ein- oder zweidimensionale de-Bruijn-Folge
aufweisen. Anhand einer eindimensionalen de-Bruijn-Folge ist zudem die Verarbeitbarkeit
- wie etwa das Auslesen und damit auch die Zurverfügungstellung von Daten - der Informationsspur
zu erleichtern. Die Handhabung der verwendeten Informationsspur kann sohin erleichtert
werden.
[0016] Vorzugsweise kann die de-Bruijn-Folge bei ihrer Verwendung die Ordnung k und Wörter
der Länge n aufweisen. Als besonders robust zur Markierung eines Bunds hat sich eine
de-Bruijn-Folge der Ordnung 10 mit Wörtern der Länge größer gleich 6 herausgestellt.
[0017] Für eine ausreichend lange de-Bruijn-Folge kann gesorgt werden, wenn die Wörter der
de-Bruijn-Folge aus einem alphanumerischen oder numerischen Alphabet gebildet werden.
Außerdem kann dies die Verwendung - wie etwa das Auslesen und damit auch die Zurverfügungstellung
von Daten - der Informationsspur weiter erleichtern.
[0018] Information über das Band, den Produzenten, Kunden, über das Produktionsdatum etc.
können der Markierung auf zuverlässige Weise hinzugefügt werden, wenn die Informationsspur
vor und/oder nach jedem Wort der de-Bruijn-Folge je eine gleiche Kennzeichnung, beispielsweise
aus einem oder mehreren Zeichen des, vorzugswiese alphabetischen, Alphabets, aufweist.
[0019] Vorzugsweise unterscheidet sich das Alphabet der Kennzeichnung vom Alphabet der de-Bruijn-Folge,
um Kennzeichnung und de-Bruijn-Folge leichter voneinander unterscheiden zu können.
Dies kann die Verarbeitbarkeit der Informationsspur weiter erleichtern.
[0020] Wird ein Hashwert über die Informationsspur des Bunds gebildet, kann dieser verwendet
werden, um Authentizität und/oder Integrität von Daten und/oder eines Dokuments zu
prüfen, die bzw. das auf den Bund bezogen oder auf davon abgetrennte Bandabschnitte
bezogen sind bzw. ist. Mit diesem Hashwert versehene Daten bzw. ein mit diesem versehenes
Dokument, z.B.: ein Lieferschein, elektronische Dokumente, etc., werden somit eindeutig
einem Bund zuordbar. Fälschungen, Manipulation etc. werden sohin ohne Weiteres erkannt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] In den Figuren ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand anhand mehrerer Ausführungsvarianten
näher dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt eine Draufsicht auf ein von einem Bund abgewickeltes Metallband nach einem ersten
Ausführungsbeispiel und
- Fig. 2
- zeigt eine Draufsicht auf ein von einem Bund abgewickeltes Metallband nach einem zweiten
Ausführungsbeispiel.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0022] Nach Fig. 1 wird beispielsweise ein zu einem Bund 1 bzw. Coil aufgewickeltes Metallband
2, nämlich Aluminiumband, nach einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt, das eine
Markierung 3 zur vorzugsweise eindeutigen Identifikation des Bunds 1 auf einer Flachseite
2.1 aufweist. Die Markierung 3 ist auf das Metallband 2 aufgedruckt. Diese Markierung
3 kann aber auch auf einer am Metallband 2 aufgeklebten Etikette vorgesehen sein,
was nicht näher dargestellt ist.
[0023] Erfindungsgemäß weist diese aufgedruckte Markierung 3 eine Informationsspur 4 auf.
Diese Informationsspur 4 ist über die gesamte Bandlänge L des Metallbands 2 vorgesehen
- und zwar vorzugsweise im Bereich des Längsrands des Metallbands 2. Zudem weist diese
Informationsspur 4 nacheinander angeordnete Wörter 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 einer de-Bruijn-Folge
5 auf. Diese Wörter 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 sind zur besseren Veranschaulichung durch
Leerzeichen voneinander beabstandet in der Fig. 1 dargestellt - es ist jedoch durchaus
vorstellbar, dass die Markierung 3 leerzeichenfrei ausgebildet ist - wie in der Fig.
2 an der Markierung 103 ersichtlich.
[0024] Es handelt sich hier beispielsweise um eine de-Bruijn-Folge B(5,3) über dem, vorzugsweise
numerischen, Alphabet {0,1,2,3,4} aus insbesondere natürlichen Zahlen. Die Wörter
5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 weisen somit die Länge n, nämlich 3, auf - und die de-Bruijn-Folge
B(k,n) weist die Ordnung k, nämlich 5, auf. Von dieser de-Bruijn-Folge B(5,3) sind
in Fig. 1 die Wörter {402}, {301}, {201}, {101} und {401} erkennbar. Durch diese Maßnahme
kommt jedes Wort 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 der de-Bruijn-Folge nur einmal in der Informationsspur
4 am Metallband 2 vor.
[0025] Außerdem weist die Informationsspur 4 vor jedem Wort 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 der
de-Bruijn-Folge B(5, 3) eine gleiche Kennzeichnung 6, nämlich "amag" auf, welche den
Hersteller bezeichnet. Auch ist vorstellbar, über die Kennzeichnung 6 die Bundnummer,
Herstellercode etc. in der Informationspur 4 vorzusehen. Für diese gleiche Kennzeichnung
6 werden mehrere Zeichen des alphabetischen Alphabets aus beispielsweise lateinischen
Buchstaben verwendet.
[0026] Durch das numerische Alphabet der Wörter der de-Bruijn-Folge und durch das alphabetische
Alphabet der Kennzeichnung 6 ist die Markierung 3 einfach visuell lesbar und damit
standfest verarbeitbar.
Erfindungsgemäß ist es sohin möglich, auch nach einem Abtrennen eines Bandabschnitts
7 vom Metallband 2 über die auf dem Bandabschnitt 7 verbleibende Informationsspur
4 nicht nur den ursprünglichen Bund mit der Kennzeichnung "amag", sondern auch über
das Wort 5.1, nämlich {401}, und/oder das Wort 5.2, nämlich {101}, auf die ursprüngliche
Position des Bandabschnitts 7 am Metallband 2 des Bunds 1 rückzuschließen. Die Informationspur
4 ist zudem vergleichsweise einfach visuell erkennbar und deren Information damit
leicht zu verarbeiten.
[0027] Dies mit einem handhabungsfreundlichen, einfachen Vergleich der bekannten Position
der Informationsspur am Bund 1. Eine durchgetrennte Markierung 3, wie diese am Wort
5.3, nämlich {201}, in Fig. 1 erkannt werden kann, gefährdet erfindungsgemäß die Rückverfolgung
des Bandabschnitts 7 nicht.
[0028] Wie der Fig. 1 zudem zu entnehmen, weist die Informationsspur 4 eine Teilmenge aller
Wörter der Bruijn-Folge B(5, 3) auf. Damit kann eine Bruijn-Folge B(5, 3) verwendet
werden, mehrere Bünde mit einer eindeutigen Identifikation der davon abgetrennten
Bandabschnitte 7 zu markieren.
[0029] Zum Unterschied zur Fig.1 ist die Markierung 103 am Bund 1 nach Fig. 2 im zweiten
Ausführungsbeispiel auf der Flachseite 2.1 entlang gegenüberliegender Längsseiten
2.2, 2.3 vorgesehen. Damit kann die Markierung 103 auch auf einem Bandabschnitt 7
bestehen bleiben, der in zwei Spaltbänder 7.1, 7.2 gespalten worden ist. Zudem weist
die Markierung 103 eine Seitennummerierung 8 - nämlich 1 oder 2 - auf, um am Spaltband
7.1, 7.2 erkennen zu können, um welche Seite es sich beim abgespaltenen Bandabschnitt
7 handelt.
[0030] Eine Kennzeichnung 6, nämlich "amag" findet sich in der Informationsspur 4. Diese
Kennzeichnung 6 erfolgt gleich wie bei Fig. 1 in der de-Bruijn-Folge B(5,3) zwischen
zwei Wörtern 5.6-5.24 der de-Bruijn-Folge B(5,3). Wie dargestellt, ist jedoch die
Kennzeichnung 6 jeweils nach 5 Wörtern 5.6-5.10, 5.11-5.15, 5.16-5.20 und 5.21-5.25
der de-Bruijn-Folge B(5,3) vorgesehen. Die Wörter 5.6-5.10, nämlich {000}, {001},
{010}, {100}, {002}, die Wörter 5.11-5.15, nämlich {003}, {030}, {301}, {011}, {110},
die Wörter 5.16-5.20, nämlich {130}, {302}, {021}, {210}, {102}, und die Wörter 5.21-5.25,
nämlich {202}, {023}, {230}, {303}, {031}, sind ebenso nacheinander angeordnet. Zwischen
den Wörtern 5.10 und 5.11 befinden sich noch die Wörter {020}, {200}, zwischen den
Wörtern 5.15 und 5.16 befinden sich noch die Wörter {101}, {013} und zwischen den
Wörtern 5.20 und 5.21 befinden sich noch die Wörter {022}, {220} der de-Bruijn-Folge
B(5,3), wobei am freien Ende des Bands 2 das Wort {120} der de-Bruijn-Folge B(5,3)
zu finden ist.
[0031] Aus der Informationsspur 4 wird ein Hashwert über die, vorzugsweise gesamte, Informationsspur
4 des Bunds 1 gebildet. Beispielsweise wird aus "0001002a-mag0030110amag120" der Informationsspur
4 unter Anwendung der Hashfunktion CRC32 der Hashwert 5ce0c22a gebildet. Dieser Hashwert
5ce0c22a stellt einen eindeutigen Bezug zur informationsspur 4 her. Werden Daten oder
ein Dokument mit dem Hashwert verknüpft bzw. versehen, können damit die Authentizität
und/oder Integrität dieser Daten oder dieses Dokuments überprüft werden.
1. Bund aus einem aufgewickelten Metallband (2), insbesondere Aluminiumband, mit einer
Markierung (3, 103) auf einer Flachseite (2.1) des Metallbands (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (3, 103) zur Zuordnung von vom Bund (1) abgetrennten Bandabschnitten
(7) sowohl dem Bund (1) als auch ihrer ursprünglichen Position am Bund (1) eine über
die, vorzugsweise gesamte, Bandlänge (L) des Metallbands (2) vorgesehene Informationsspur
(4) mit einer de-Bruijn-Folge (5) aus nacheinander angeordneten Wörtern (5.1, 5.2,
5.3, 5.4, 5.5 bzw. 5.6 bis 5.25) dieser de-Bruijn-Folge (5) oder aus einer Teilmenge
der Wörter (5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 bzw. 5.6 bis 5.25) dieser de-Bruijn-Folge (5)
aufweist.
2. Bund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsspur (4) eine ein- oder zweidimensionale de-Bruijn-Folge (5) aufweist.
3. Bund nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die de-Bruijn-Folge (5) die Ordnung k, insbesondere 10, und Wörter (5.1, 5.2, 5.3,
5.4, 5.5 bzw. 5.6 bis 5.25) der Länge n, insbesondere größer gleich 6, aufweist.
4. Bund nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wörter der de-Bruijn-Folge (5) aus einem alphanumerischen oder numerischen
Alphabet bilden.
5. Bund nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsspur (4) vor und/oder nach jedem Wort der de-Bruijn-Folge (5) je
eine gleiche Kennzeichnung (6), beispielsweise aus einem oder mehreren Zeichen des,
vorzugswiese alphabetischen, Alphabets, aufweist.
6. Bund nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Alphabet der Kennzeichnung (6) vom Alphabet der de-Bruijn-Folge (5) unterscheidet.
7. Verwendung einer Markierung (3, 103) auf einer Flachseite (2.1) eines zu einem Bund
(1) aufgewickelten Metallbands (2), wobei die Markierung (3, 103) eine über die, vorzugsweise
gesamte, Bandlänge (L) des Metallbands (2) vorgesehene Informationsspur (4) mit einer
de-Bruijn-Folge (5) aus nacheinander angeordneten Wörtern (5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5
bzw. 5.6 bis 5.25) dieser de-Bruijn-Folge (5) oder aus einer Teilmenge der Wörter
(5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 bzw. 5.6 bis 5.25) dieser de-Bruijn-Folge (5) aufweist, zur
Zuordnung von vom Bund (1) abgetrennten Bandabschnitten (7) sowohl dem Bund (1) als
auch ihrer ursprünglichen Position am Bund (1).
8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsspur (4) eine ein- oder zweidimensionale de-Bruijn-Folge (5) aufweist.
9. Verwendung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die de-Bruijn-Folge (5) die Ordnung k, insbesondere 10, und Wörter (5.1, 5.2, 5.3,
5.4, 5.5 bzw. 5.6 bis 5.25) der Länge n, insbesondere größer gleich 6, aufweist.
10. Verwendung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wörter der de-Bruijn-Folge (5) aus einem alphanumerischen oder numerischen Alphabet
gebildet werden.
11. Verwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsspur (4) vor und/oder nach jedem Wort der de-Bruijn-Folge (5) je
eine gleiche Kennzeichnung (6), beispielsweise aus einem oder mehreren Zeichen des,
vorzugswiese alphabetischen, Alphabets, aufweist.
12. Verwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Alphabet der Kennzeichnung (6) vom Alphabet der de-Bruijn-Folge (5) unterscheidet.
13. Verwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hashwert über die Informationsspur (4) des Bunds (1) gebildet und verwendet wird,
um Authentizität und/oder Integrität von Daten und/oder eines Dokuments zu prüfen,
die bzw. das auf den Bund (1) bezogen oder auf davon abgetrennte Bandabschnitte (7)
bezogen sind bzw. ist.