[0001] Die Erfindung betrifft eine Fertigungsvorrichtung zur Fertigung eines gekrümmten
Verlaufs an mindestens einer Stirnfläche einer Rolle. Die Fertigungsvorrichtung weist
eine Schleifeinrichtung zum Schleifen des gekrümmten Verlaufs und eine Halteeinrichtung
zum Halten der Rolle zwischen der Halteeinrichtung und der Schleifeinrichtung auf.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs
an der mindestens einen Stirnfläche der Rolle mit der Fertigungsvorrichtung.
[0002] Wälzkörper mit gekrümmten Flächen sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt.
Oftmals werden die gekrümmten Flächen mit geeigneten Vorrichtungen geschliffen, um
sie mit einem gekrümmten Verlauf zu versehen.
[0003] Beispielsweise beschreibt die Druckschrift
DE 19 531 965 A1 einen Wälzkörper für Rollenlager, der an den Grenzen zwischen einer Rollfläche und
zweier Endflächen einer Rolle jeweils abgerundete Bereiche aufweist. Hierfür wird
ein Schleifwerkzeug verwendet, das einen äußeren Schleifbereich zum Schleifen der
Rollfläche, eine Endschleifbereich zum Schleifen der Endfläche und einen gerundeten
Schleifbereich zum Schleifen des abgerundeten Bereichs umfasst.
DE 729 885 C bildet die Basis für den Oberbegriff von Anspruch 1 und offenbart Verfahren und Vorrichtungen
zur feinsten Fertigbearbeitung der Kantenabrundungen bei Wälzlagerrollen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fertigungsvorrichtung zur kosteneffektiven
Fertigung von gekrümmten Stirnflächen einer Rolle bereitzustellen. Diese Aufgabe wird
durch eine Fertigungsvorrichtung zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs an mindestens
einer Stirnfläche einer Rolle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren
zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs an der mindestens einen Stirnfläche der Rolle
mit der Fertigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Bevorzugte
oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
der nachfolgenden Beschreibung und/oder den beigefügten Figuren.
[0005] Es wird eine Fertigungsvorrichtung vorgeschlagen, die zur Fertigung eines gekrümmten,
insbesondere balligen Verlaufs an mindestens einer Stirnfläche einer Rolle ausgebildet
ist. Vorzugsweise ist die Rolle als ein Wälzkörper für ein Wälzlager ausgebildet.
Beispielsweise ist die Rolle als eine Zylinderrolle ausgebildet. Sie kann aber auch
eine Nadelrolle oder Tonnenrolle sein. Beispielsweise weist die Rolle einen Durchmesser
von 5 Millimeter, vorzugsweise von 6 Millimeter und/oder von bis zu 8 Millimeter auf.
Eine Länge der Rolle beträgt vorzugsweise mindestens 4 Millimeter, insbesondere mindestens
20 Millimeter, im Speziellen mindestens 40 Millimeter und/oder maximal 70 Millimeter.
[0006] Vorzugsweise ist die mindestens eine Stirnfläche axial zu einer Drehachse der Rolle
angeordnet. Erfindungsgemäß weist die Rolle eine Mantelfläche auf, die sich radial
um die Drehachse der Rolle erstreckt. Im Speziellen weist die Rolle eine erste und
zweite Stirnfläche auf, die axial zu der Drehachse gegenüberliegend zueinander angeordnet
sind.
[0007] Die Fertigungsvorrichtung weist eine Schleifeinrichtung auf. Die Schleifeinrichtung
ist dazu ausgebildet, den gekrümmten Verlauf an der mindestens einen Stirnfläche der
Rolle zu schleifen. Beispielsweise ist die Schleifeinrichtung als ein quaderförmiger
Backen, insbesondere mit einer deutlich größeren Länge als Höhe ausgebildet.
[0008] Die Fertigungsvorrichtung umfasst eine Halteeinrichtung. Die Halteeinrichtung ist
dazu ausgebildet, die Rolle zwischen der Halteeinrichtung und der Schleifeinrichtung
zu halten. Zum Beispiel ist die Halteeinrichtung als ein weiterer quaderförmiger Backen
ausgebildet, dessen Länge insbesondere deutlich größer ist als dessen Höhe ist. Bevorzugt
weisen die Schleifeinrichtung und die Halteeinrichtung gleiche Abmaße, insbesondere
eine gleiche Länge und/oder Höhe, auf. Bevorzugt sind die Schleifeinrichtung und die
Halteeinrichtung aus einer Stahllegierung gebildet.
[0009] Erfindungsgemäß ist die Halteeinrichtung relativ zu der Schleifeinrichtung linear
beweglich. Vorzugsweise ist die Halteeinrichtung gleichgerichtet und/oder parallel
zu der Schleifeinrichtung bewegbar. Insbesondere umfasst die Fertigungsvorrichtung
einen Aktor, zum Beispiel einen Linearmotor, zum linearen Antrieb der Halteeinrichtung
relativ zu der Schleifeinrichtung. Im Speziellen wird die Halteeirichtung durch den
Aktor dazu angetrieben, sich linear, insbesondere gleichgerichtet und/oder parallel
zu der Schleifeinrichtung zu bewegen.
[0010] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Schleifeinrichtung
ortsfest angeordnet ist. Bevorzugt ist, dass die Schleifeinrichtung in einer Walzmaschine
als Schleifmaschine integriert und darin ortsfest verankert ist. Insbesondere ist
auch die Halteeinrichtung in der Schleifmaschine integriert und dort linear beweglich
in einem definierten Abstand zu der Schleifeinrichtung und gleichgerichtet und/oder
parallel zu dieser bewegbar.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Rolle zwischen der Schleifeinrichtung
und der Halteeinrichtung bevorzugt formschlüssig anordbar. Optional ist die Rolle
in einer Übergangspassung oder Presspassung zwischen der Schleifeinrichtung und der
Halteeinrichtung angeordnet. Vorzugsweise kontaktieren die Schleifeinrichtung und
die Halteeinrichtung die Rolle. Insbesondere weist die Halteeinrichtung eine Haltefläche
auf, mit der sie die Rolle hält und gegen die Schleifeinrichtung drückt, sodass sich
die Rolle nicht von dieser lösen kann. Besonders bevorzugt ist, dass die Haltefläche
mit einer Beschichtung oder einer Materiallage oder eine Oberflächenstrukturierung,
wie z.B. eine Rändelung, versehen ist, die einen Reibbeiwert der Haltefläche erhöht.
Dadurch kann in vorteilhafter Weise ein sicherer Halt der Rolle zwischen der Schleifeinrichtung
und der Halteeinrichtung gewährleistet werden. Insbesondere kann dadurch ein Durchrutschen
der Rolle zwischen der Schleifeinrichtung und der Halteeinrichtung verhindert werden,
im Speziellen bei und/oder während der Linearbewegung der Halteeinrichtung.
[0012] Erfindungsgemäß weist die Schleifeinrichtung einen Schleifkanal mit einer Kanalöffnung
auf.
[0013] Der Schleifkanal umfasst erfindungsgemäß ein oberes Schleifprofil und ein unteres
Schleifprofil. Bevorzugt verlaufen das obere und untere Schleifprofil entlang der
Kanalöffnung und/oder Rahmen diese entlang des Schleifkanals ein. Erfindungsgemäß
ist das obere Schleifprofil zum Schleifen des gekrümmten Verlaufs an der ersten Stirnfläche
der Rolle ausgebildet. Erfindungsgemäß ist das untere Schleifprofil zum Schleifen
des gekrümmten Verlaufs der zweiten Stirnfläche der Rolle ausgebildet. Besonders bevorzugt
ist, dass das obere und untere Schleifprofil einen abriebfesten Belag, zum Beispiel
aus Bornitrit (CBN) aufweist, um eine Abnutzung bei und/oder während des Schleifens
zu vermeiden oder hinauszuzögern. Optional weist der Schleifkanal eine Kanalwand auf,
die gegenüberliegend zu der Kanalöffnung angeordnet ist.
[0014] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Rolle zumindest abschnittsweise
in dem Schleifkanal anordbar ist. Bevorzugt umfasst die Fertigungsvorrichtung hierfür
eine Zuführeinrichtung, die zur Zuführung der Rolle zu der Schleifeinrichtung, insbesondere
in den Schleifkanal, ausgebildet ist. Optional legt die Zuführeinrichtung die Rolle
in einen Kanalzugang, der einen Einlass zu dem Schleifkanal bildet. Bei der Zuführeinrichtung
kann es sich z.B. um einen Greifer eines Roboterarms handeln.
[0015] Wenn die Rolle in dem Schleifkanal, insbesondere in dem Kanalzugang, angeordnet ist,
erstreckt sich die Drehachse der Rolle erfindungsgemäß parallel zu der Kanalwand.
Insbesondere ist die Rolle so in dem Schleifkanal, insbesondere in dem Kanalzugang,
anordbar, dass die erste Stirnfläche das obere Schleifprofil des Schleifkanals kontaktiert
und/oder dass die zweite Stirnfläche das untere Schleifprofil des Schleifkanals kontaktiert.
Insbesondere liegt die Haltefläche der Halteeinrichtung an der Mantelfläche der Rolle
an, wenn die Rolle in dem Schleifkanal, insbesondere in dem Kanalzugang, angeordnet
ist. Im Speziellen hält oder drückt die Halteeinrichtung die Rolle dadurch in Richtung
des Schleifkanals und positioniert die Stirnflächen an den jeweiligen Schleifprofilen.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Rolle durch die relativ
zu der Schleifeinrichtung gerichtete Linearbewegung der Halteeinrichtung dazu antreibbar,
sich an der Schleifeinrichtung abzuwälzen und den Schleifkanal in einer Durchlaufrichtung
zu durchlaufen. Vorzugsweise treibt die Halteeinrichtung die in dem Schleifkanal angeordnete
Rolle durch ihre Linearbewegung dazu an, sich um ihre Drehachse rotierend entlang
des Schleifkanals fortzubewegen. Insbesondere durchläuft die Rolle den Schleifkanal
von dem Kanalzugang bis zu einem Kanalende, an dem bevorzugt ein Auswurf der fertig
bearbeiteten Rolle erfolgt. Durch den Kontakt der Stirnflächen mit dem jeweiligen
Schleifprofil erfolgt das Schleifen des gekrümmten Verlaufs der ersten und zweiten
Stirnfläche bei und/oder während der Rotation der Rolle und des Durchlaufens des Schleifkanals.
[0017] Bevorzugt ist, dass das obere Schleifprofil und das untere Schleifprofil schräg,
winklig und/oder in einem Radius oder Radienverlauf zu der Kanalwand angeordnet sind.
Dadurch kann der gekrümmte Verlauf an der mindestens einen Stirnfläche der Rolle,
insbesondere an der ersten Stirnfläche durch das obere Schleifprofil und an der zweiten
Stirnfläche durch das untere bei und/oder während des Durchlaufens des Schleifkanals
gefertigt werden. Optional ist an der fertig bearbeiteten Rolle eine besondere Oberflächentopographie
entstanden, die nur durch die erfindungsgemäße Fertigungsvorrichtung und/oder durch
das erfindungsgemäße Verfahren erzeugt werden kann.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schleifkanal in Durchlaufrichtung
der Rolle verjüngt ausgebildet. Vorzugsweise verengt sich der Schleifkanal in Durchlaufrichtung.
Insbesondere weist der Kanalzugang eine größere Weite auf als das Kanalende. Da durch
das Schleifen der mindestens einen Stirnfläche bei und/oder während des Durchlaufens
der Rolle durch den Schleifkanal eine axiale Längenanpassung der Rolle erfolgt, ist
die Verjüngung und/oder zunehmende Verengung des Schleifkanals bevorzugt und von Vorteil,
um den fortlaufenden Kontakt der mindestens einen Stirnfläche mit dem entsprechenden
Schleifprofil der Schleifkanals zu gewährleisten.
[0019] Durch die Fertigungsvorrichtung kann eine effektive und kostengünstige Fertigung,
insbesondere Massenfertigung, gekrümmter Stirnflächen an Rollen bereitgestellt werden.
Insbesondere kann in vorteilhafter Weise eine Taktzahl fertig bearbeiteter Rollen
gegenüber herkömmlichen Fertigungsvorrichtungen erhöht werden.
[0020] Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Fertigung eines
gekrümmten Verlaufs an mindestens einer Stirnfläche einer Rolle mit der Fertigungsvorrichtung
nach der bisherigen Beschreibung und/oder nach den Ansprüchen 1 bis 7. Im Rahmen des
Verfahrens wird die Halteeinrichtung insbesondere durch den Aktor dazu angetrieben,
sich relativ zu der Schleifeinrichtung linear zu bewegen.
[0021] In einem bevorzugten Verfahrensschritt wird die Rolle in dem Schleifkanal angeordnet,
sodass die Mantelfläche an der Halteeinrichtung anliegt, sodass die erste Stirnfläche
das obere Schleifprofil kontaktiert und sodass die zweite Stirnfläche das untere Schleifprofil
kontaktiert. Vorzugsweise wird die Rolle durch eine Linearbewegung der Halteeinrichtung
relativ zu der Schleifeinrichtung dazu angetrieben, den ersten und zweiten Schleifkanal
insbesondere rotierend zu durchlaufen.
[0022] In einem weiteren bevorzugten Verfahrensschritt werden der gekrümmte Verlauf an der
ersten Stirnfläche durch das obere Schleifprofil und der gekrümmte Verlauf der zweiten
Stirnfläche durch das untere Schleifprofil geschliffen, während die Rolle den Schleifkanal
rotierend durchläuft.
[0023] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Fertigungsvorrichtung zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs an mindestens einer
Stirnfläche einer Rolle mit einer Schleifeinrichtung und mit einer Halteeinrichtung;
- Figur 2
- eine Draufsicht und Seitenansicht eines Schleifkanals, der in der Schleifeinrichtung
eingebracht ist;
- Figur 3
- der Schleifkanal aus Figur 2, wobei in dem Schleifkanal die Rolle angeordnet ist;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf einen Kanalzugang des Schleifkanals und eine Seitenansicht des
Kanalzugangs.
[0024] Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0025] Figur 1 zeigt eine Fertigungsvorrichtung 1, die zur Fertigung, bevorzugt zur kosteneffektiven
Massenfertigung, eines gekrümmten Verlaufs an mindestens einer Stirnfläche 3a, 3b
einer Rolle 2 ausgebildet ist. Die Fertigungsvorrichtung 1 umfasst eine Schleifeinrichtung
4 und eine Halteeinrichtung 5. Die Rolle 2 ist zwischen der Schleifeinrichtung 4 und
der Halteeinrichtung 5 angeordnet, insbesondere zwischen diesen formschlüssig gehalten,
insbesondere eingeklemmt.
[0026] Die Rolle 2 ist als ein Wälzkörper, insbesondere als eine Zylinderrolle, als eine
Nadelrolle oder Tonnenrolle, für ein Wälzlager ausgebildet. Sie weist einen Durchmesser
von z.B. 5 Millimeter, vorzugsweise von 6 Millimeter und/oder von bis zu 8 Millimeter
auf. Eine Länge der Rolle 2 beträgt vorzugsweise mindestens 4 Millimeter, insbesondere
mindestens 20 Millimeter, im Speziellen mindestens 40 Millimeter und/oder maximal
70 Millimeter.
[0027] Wie in Figur 3 genauer gezeigt, weist die Rolle 2 eine Mantelfläche 3c auf, die radial
zu einer Drehachse X der Rolle 2 angeordnet ist. Die Rolle 2 umfasst eine erste und
eine zweite Stirnfläche 3a, 3b auf, die axial einander gegenüberliegend angeordnet
sind.
[0028] Die Schleifeinrichtung 4 und die Halteeinrichtung 5 der Fertigungsvorrichtung 1 sind
wie in Figur 1 gezeigt als quaderförmige Stahlbacken ausgebildet. Sie sind in einer
Walzmaschine als Schleifmaschine integrierbar. Es kann auch eine andere Werkzeugmaschine
verwendet werden. In der Schleifmaschine ist die Schleifeinrichtung 4 ortsfest und
unbeweglich fixiert. Die Halteeinrichtung 5 ist relativ zu der Schleifeinrichtung
4 linear bewegbar. Hierfür umfasst die Fertigungsvorrichtung 1 einen nicht gezeigten
Aktor, z.B. einen Linearmotor, der die Halteeinrichtung 5 linear bewegen kann.
[0029] Bei einer Linearbewegung L der Halteeinrichtung 5 bewegt sich diese beabstandet zu
der Schleifeinrichtung 4 und gleichgerichtet und/oder parallel zu der Schleifeinrichtung
4.
[0030] Die Schleifeinrichtung 4 weist einen Schleifkanal 6 auf, der eine Kanalöffnung, eine
Kanalwand 7 und ein oberes Schleifprofil 8a und ein unteres Schleifprofil 8b umfasst.
Das obere und untere Schleifprofil 8a, 8b erstreckt sich entlang der Kanalöffnung,
die der Kanalwand 7 gegenüberliegt. Das obere Schleifprofil 8a ist dazu ausgebildet,
die erste Stirnfläche 3a der Rolle 2 zu schleifen, sodass daran der gekrümmte, insbesondere
ballige, Verlauf entsteht. Das untere Schleifprofil 8b ist dazu ausgebildet, die zweite
Stirnfläche 3b der Rolle 2 zu schleifen, sodass auch hier der gekrümmte, insbesondere
ballige, Verlauf gebildet wird.
[0031] Die Halteeinrichtung 5 weist eine Haltefläche 9 zum Halten der Rolle 2 in dem Schleifkanal
6 auf. Die Haltefläche 9 ist optional mit einer reibbeiwerterhöhenden Beschichtung
versehen, sodass ein sicherer Halt der Rolle 2 zwischen der Schleifeinrichtung 4 und
der Halteeinrichtung 5 gewährleistet ist und ein Abrutschen der Rolle 2 vermieden
werden kann.
[0032] In Figur 2 sind eine Draufsicht und eine Seitenansicht des Schleifkanals 6 der Schleifeinrichtung
4 gezeigt. Figur 3 zeigt eine Detaildarstellung der Rolle 2, die in dem Schleifkanal
6 abschnittsweise angeordnet ist.
[0033] Die Rolle 2 ist abschnittsweise so in dem Schleifkanal 6 angeordnet, dass die Drehachse
X senkrecht, lotrecht oder vertikal verläuft und sich gleichgerichtet zu der Kanalwand
7 erstreckt. Mit den beiden Stirnflächen 3a, 3b kontaktiert die Rolle 2 die Schleifprofilen
8a, 8b. Durch die in Figur 1 gezeigte Halteeinrichtung 5 wird die Rolle 2 in dieser
Position gehalten, insbesondere in den Schleifkanal 2 hineingedrückt.
[0034] Die Halteeinrichtung 5 führt, aktiviert durch den Aktor, die Linearbewegung L aus.
Dadurch wird die Rolle 2 in einer Durchlaufrichtung D um die Drehachse X in Rotation
versetzt, sodass sich die Rolle 2 in Durchlaufrichtung D durch den Schleifkanal 6
bewegt. Dabei oder währenddessen wird der gekrümmte Verlauf an der ersten Stirnfläche
3a der Rolle 2 durch das obere Schleifprofil 8a und der gekrümmte Verlauf an der zweiten
Stirnfläche 3b durch das untere Schleifprofil 8b geschliffen.
[0035] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Kanalzugang 10 des Schleifkanals 6 und eine
Seitenansicht des Kanalzugangs 10. Die Rolle 2 wird durch den Kanalzugang 10 in den
Schleifkanal 6 eingesetzt, sodass die Stirnflächen 3a, 3b anschließend durch die Rotationsbewegung
in Durchlaufrichtung D mit den gekrümmten Verläufen versehen werden können. Zum Einsetzen
der Rolle 2 in den Schleifkanal 6 umfasst die Fertigungsvorrichtung 1 (Fig. 1) eine
nicht gezeigte Zuführeinrichtung, die z.B. als ein Roboterarm und/oder Greifer ausgebildet
ist. Nach dem vollständigen Durchlaufen des Schleifkanals 6 wird die Rolle 2 an einem
Kanalende 12 ausgeworfen und z.B. durch ein Transportband abtransportiert.
[0036] Der Kanalzugang 10 weist eine größere Weite W auf, als der Schleifkanal 6 im weiteren
Verlauf in Durchlaufrichtung D. Insbesondere verjüngt oder verengt sich der Schleifkanal
6 in Durchlaufrichtung D. Dies ist notwendig, da die Rolle 2 bei dem Einsetzen in
den Kanalzugang 10 und vor dem Schleifen eine größere Höhe H in axialer Richtung aufweist,
als während oder nach dem Schleifen in dem Schleifkanal 6. Insbesondere verringert
sich die Höhe H (Fig. 3) der Rolle 2 bei und/oder während des Schleifens des gekrümmten
Verlaufs an den Stirnflächen 3a, 3b, sodass der Schleifkanal 6 durch die Verjüngung
und/oder Verengung daran angepasst ist.
[0037] Das obere und untere Schleifprofil 8a, 8b sind mit einem abriebfesten Belag, zum
Beispiel aus Bornitrit (CBN) versehen, sodass eine Lebensdauer erhöht und eine Abstumpfung
verzögert werden kann. Die Schleifprofile 8a, 8b verlaufen quer, winklig oder in einem
Radius oder Radienverlauf zu der Kanalwand 7 (siehe auch Fig.3). Insbesondere sind
die Schleifprofile 8a, 8b durch eine Abstufung und/oder einen Radius bzw. Radienverlauf
11 gebildet, die/der so gestaltet ist/sind, dass der gekrümmte Verlauf der Stirnflächen
3a, 3b geschliffen werden kann.
[0038] Durch die Fertigungsvorrichtung 1 gemäß Figur 1 kann in vorteilhafter Weise eine
Taktzahl gegenüber herkömmlichen Fertigungsvorrichtungen zum Schleifen von gekrümmten
Stirnflächen an Wälzkörpern erhöht werden. Dadurch können die Rollen 2 mit den gekrümmten
Stirnflächen 3a, 3b kosteneffektiv gefertigt werden.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Fertigungsvorrichtung
- 2
- Rolle
- 3a
- erste Stirnfläche
- 3b
- zweite Stirnfläche
- 3c
- Mantelfläche
- 4
- Schleifeinrichtung
- 5
- Halteeinrichtung
- 6
- Schleifkanal
- 7
- Kanalwand
- 8a
- oberes Schleifprofil
- 8b
- unteres Schleifprofil
- 9
- Haltefläche
- 10
- Kanalzugang
- 11
- Abstufung und/oder Radius
- D
- Durchlaufrichtung
- H
- Höhe
- L
- Linearbewegung
- W
- Weite
- X
- Drehachse
1. Fertigungsvorrichtung (1) zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs an mindestens einer
Stirnfläche (3a, 3b) einer Rolle (2), wobei die Rolle (2) eine Mantelfläche (3c) aufweist,
die radial zu einer Drehachse (X) der Rolle (2) angeordnet ist,
mit einer Schleifeinrichtung (4) zum Schleifen des gekrümmten Verlaufs an der mindestens
einen Stirnfläche (3a, 3b) der Rolle (2) und
mit einer Halteeinrichtung (5) zum Halten der Rolle (2) zwischen der Halteeinrichtung
(5) und der Schleifeinrichtung (4), wobei die Halteeinrichtung (5) relativ zu der
Schleifeinrichtung (4) linearbeweglich ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schleifeinrichtung (4) einen Schleifkanal (6) und eine Kanalwand (7) aufweist,
wobei der Schleifkanal (6) ein oberes Schleifprofil (8a) zum Schleifen des gekrümmten
Verlaufs an einer ersten Stirnfläche (3a) der Rolle (2) und ein unteres Schleifprofil
(8b) zum Schleifen des gekrümmten Verlaufs an einer zweiten Stirnfläche (3b) der Rolle
(2) umfasst, wobei die Kanalwand (7), das obere Schleifprofil (8a) und das untere
Schleifprofil (8b) einteilig ausgebildet sind, und wobei die Schleifeinrichtung (4)
derart ausgebildet ist, dass die Drehachse (X) der Rolle (2) sich parallel zur Kanalwand
(7) erstreckend anordenbar ist.
2. Fertigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifeinrichtung (4) ortsfest angeordnet ist.
3. Fertigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (2) formschlüssig zwischen der Schleifeinrichtung (4) und der Halteeinrichtung
(5) anordbar und/oder angeordnet ist.
4. Fertigungsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (5) eine Haltefläche (9) zum Halten der Rolle (2) in dem Schleifkanal
(6) aufweist, die eine reibbeiwerterhöhende Beschichtung aufweist.
5. Fertigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (2) in dem Schleifkanal (6) anordbar ist, sodass eine Mantelfläche (3c)
der Rolle (2) an der Halteeinrichtung (5) anliegt, sodass die erste Stirnfläche (3a)
das obere Schleifprofil (8a) des Schleifkanals (6) kontaktiert und sodass die zweite
Stirnfläche (3b) das untere Schleifprofil (8b) des Schleifkanals (6) kontaktiert.
6. Fertigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (2) durch eine relativ zu der Schleifeinrichtung (4) gerichtete Linearbewegung
(L) der Halteeinrichtung (5) dazu antreibbar ist, sich an der Schleifeinrichtung (4)
abzuwälzen und den Schleifkanal (6) in einer Durchlaufrichtung (D) zu durchlaufen.
7. Fertigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkanal (6) in der Durchlaufrichtung (D) der Rolle (2) verjüngt ausgebildet
ist und/oder sich in Durchlaufrichtung (D) verengt.
8. Verfahren zur Fertigung eines gekrümmten Verlaufs an mindestens einer Stirnfläche
(3a, 3b) einer Rolle (2) mit der Fertigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (5) dazu angetrieben wird, sich relativ zu der Schleifeinrichtung
(4) linear zu bewegen, wobei Rolle (2) um ihre Drehachse (X) rotiert wird, und wobei
die Drehachse (X) der Rolle (2) senkrecht und parallel zur Kanalwand (7) angeordnet
wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (2) in dem Schleifkanal (6) so angeordnet wird, dass die erste Stirnfläche
(3a) das obere Schleifprofil (8a) und die zweite Stirnfläche (3b) das untere Schleifprofil
(8b) kontaktieren und dass die Halteeinrichtung (5) an der Mantelfläche (3c) der Rolle
(2) anliegt und/oder gegen diese drückt, wobei die Rolle (2) durch die Linearbewegung
(L) der Halteeinrichtung (5) um ihre Drehachse (X) in Rotation versetzt wird und den
Schleifkanal (6) in Durchlaufrichtung (D) durchläuft.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gekrümmte Verlauf an der ersten Stirnfläche (3a) durch das obere Schleifprofil
(8a) geschliffen wird und dass der gekrümmte Verlauf an der zweiten Stirnfläche (3b)
durch das untere Schleifprofil (8b) geschliffen wird, während die Rolle (2) den Schleifkanal
(6) um ihre Drehachse (X) rotierend durchläuft.
1. A manufacturing apparatus (1) for producing a curved contour on at least one end face
(3a, 3b) of a roll (2), wherein the roll (2) has a lateral surface (3c), which is
arranged radially to an axis of rotation (X) of the roll (2),
having grinding device (4) for grinding the curved contour on the at least one end
face (3a, 3b) of the roll (2), and
having a holding device (5) for holding the roll (2) between the holding device (5)
and the grinding device (4), wherein the holding device (5) may be moved in a linear
fashion relative to the grinding device (4),
characterised in that
the grinding device (4) has a grinding channel (6) and a channel wall (7), wherein
the grinding channel (6) comprises an upper grinding profile (8a) for grinding the
curved contour on a first end face (3a) of the roll (2) and a lower grinding profile
(8b) for grinding the curved contour on a second end face (3b) of the roll (2), wherein
the channel wall (7), the upper grinding profile (8a) and the lower grinding profile
(8b) are formed in one piece, and wherein the grinding device (4) is designed in such
a way that the axis of rotation (X) of the roll (2) can be arranged to extend parallel
to the channel wall (7).
2. The manufacturing apparatus (1) according to claim 1, characterised in that the grinding device (4) is arranged in a fixed location.
3. The manufacturing apparatus (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the roll (2) can be and/or is arranged in positive engagement between the grinding
device (4) and the holding device (5).
4. The manufacturing apparatus (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the holding device (5) has a holding surface (9) for holding the roll (2) in the
grinding channel (6), which has a friction coefficient-increasing coating.
5. The manufacturing apparatus (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the roll (2) can be arranged in the grinding channel (6) so that a lateral surface
(3c) of the roll (2) rests on the holding device (5) so that the first end face (3a)
contacts the upper grinding profile (8a) of the grinding channel (6) and so that the
second end face (3b) contacts the lower grinding profile (8b) of the grinding channel
(6).
6. The manufacturing apparatus (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the roll (2) can be driven by a linear motion (L), with respect to the grinding device
(4), of the holding device (5) to roll on the grinding device (4) and to pass through
the grinding channel (6) in a pass direction (D).
7. The manufacturing apparatus (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the grinding channel (6) is tapered in the pass direction (D) of the roll (2) and/or
narrows in the pass direction (D).
8. A method for producing a curved contour on at least one end face (3a, 3b) of a roll
(2) using the manufacturing apparatus (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that the holding device (5) is driven to move relative to the grinding device (4) move
in a linear fashion, wherein the roll (2) is rotated about its axis of rotation (X)
and wherein the axis of rotation (X) of the roll (2) is arranged perpendicular and
parallel to channel wall (7).
9. The method according to claim 8, characterised in that the roll (2) is arranged in the grinding channel (6) in such a way that the first
end face (3a) contacts the upper grinding profile (8a) and the second end face (3b)
contacts the lower grinding profile (8b) and in that the holding device (5) rests and/or presses against the lateral surface (3c) of the
roll (2), wherein the roll (2) is set in rotation about its axis of rotation (X) by
the linear motion (L) of the holding device (5) and passes through the grinding channel
(6) in the pass direction (D).
10. The method according to any one of claims 8 to 9, characterised in that the curved contour on the first end face (3a) is ground by the upper grinding profile
(8a) and in that the curved contour on the second end face (3b) is ground by the lower grinding profile
(8b), while the roll (2) passes in rotation through the grinding channel (6) about
its axis of rotation (X).
1. Dispositif de fabrication (1) pour fabriquer un tracé incurvé sur au moins une face
frontale (3a, 3b) d'un rouleau (2), le rouleau (2) présentant une surface latérale
(3c) qui est agencée radialement à un axe de rotation (X) du rouleau (2),
comportant un dispositif de rectification (4) pour rectifier le tracé incurvé sur
l'au moins une face frontale (3a, 3b) du rouleau (2) et
comportant un dispositif de retenue (5) pour retenir le rouleau (2) entre le dispositif
de retenue (5) et le dispositif de rectification (4), le dispositif de retenue (5)
étant mobile linéairement par rapport au dispositif de rectification (4),
caractérisé en ce que
le dispositif de rectification (4) présente un canal de rectification (6) et une paroi
de canal (7), le canal de rectification (6) comprenant un profil de rectification
supérieur (8a) pour rectifier le tracé incurvé sur une première face frontale (3a)
du rouleau (2) et un profil de rectification inférieur (8b) pour rectifier le tracé
incurvé sur une seconde face frontale (3b) du rouleau (2), la paroi du canal (7),
le profil de rectification supérieur (8a) et le profil de rectification inférieur
(8b) étant formés d'une seule pièce et le dispositif de rectification (4) étant conçu
de façon que l'axe de rotation (X) du rouleau (2) puisse être agencé pour s'étendre
parallèlement à la paroi du canal (7).
2. Dispositif de fabrication (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de rectification (4) est agencé de manière fixe.
3. Dispositif de fabrication (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le rouleau (2) peut être et/ou est agencé par complémentarité de formes entre le
dispositif de rectification (4) et le dispositif de retenue (5).
4. Dispositif de fabrication (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de retenue (5) présente une surface de retenue (9) pour retenir le
rouleau (2) dans le canal de rectification (6), qui présente un revêtement augmentant
le coefficient de frottement.
5. Dispositif de fabrication (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le rouleau (2) peut être agencé dans le canal de rectification (6) de sorte qu'une
surface latérale (3c) du rouleau (2) repose sur le dispositif de retenue (5), de sorte
que la première face frontale (3 a) entre en contact avec le profil de rectification
supérieur (8a) du canal de rectification (6) et de sorte que la seconde face frontale
(3b) entre en contact avec le profil de rectification inférieur (8b) du canal de rectification
(6).
6. Dispositif de fabrication (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le rouleau (2) peut être entraîné par un mouvement linéaire (L) du dispositif de
retenue (5) dirigé par rapport au dispositif de rectification (4) de manière à rouler
sur le dispositif de rectification (4) et de traverser le canal de rectification (6)
dans une direction de passage (D).
7. Dispositif de fabrication (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le canal de rectification (6) est formé en cône dans la direction de passage (D)
du rouleau (2) et/ou se resserre dans la direction de passage (D).
8. Procédé de fabrication d'un tracé incurvé sur au moins une face frontale (3a, 3b)
d'un rouleau (2) à l'aide du dispositif de fabrication (1) selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de retenue (5) est entraîné pour se déplacer linéairement par rapport
au dispositif de rectification (4), en faisant tourner le rouleau (2) autour de son
axe de rotation (X) et l'axe de rotation (X) du rouleau (2) étant agencé perpendiculairement
et parallèlement à la paroi du canal (7).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le rouleau (2) est agencé dans le canal de rectification (6) de façon que la première
face frontale (3a) entre en contact avec le profil de rectification supérieur (8a)
et la seconde face frontale (3b) avec le profil de rectification inférieur (8b) et
en ce que le dispositif de retenue (5) repose contre la surface latérale (3c) du rouleau (2)
et/ou appuie contre celle-ci, le rouleau (2) étant entraîné en rotation autour de
son axe de rotation (X) par le mouvement linéaire (L) du dispositif de retenue (5)
et traversant le canal de rectification (6) dans la direction de passage (D).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 9, caractérisé en ce que le tracé incurvé sur la première face frontale (3a) est rectifié par le profil de
rectification supérieur (8a) et en ce que le tracé incurvé sur la seconde face frontale (3b) est rectifié par le profil de
rectification inférieur (8b), tandis que le rouleau (2) traverse le canal de rectification
(6) en tournant autour de son axe de rotation (X).