| (19) |
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(11) |
EP 3 684 976 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2021 Patentblatt 2021/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.09.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/074291 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/057532 (28.03.2019 Gazette 2019/13) |
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| (54) |
ZUNGENVORRICHTUNG
SWITCH DEVICE
DISPOSITIF AIGUILLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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KH MA MD TN |
| (30) |
Priorität: |
19.09.2017 DE 202017105682 U 23.11.2017 DE 202017107122 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.2020 Patentblatt 2020/31 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- voestalpine Turnout Technology Germany GmbH
35510 Butzbach (DE)
- voestalpine Railway Systems GmbH
8700 Leoben (AT)
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERGK, Thomas
99867 Gotha (DE)
- CHRIST, Thomas
99099 Erfurt (DE)
- HELLBACH, Jürgen
99869 Günthersleben-Wechmar (DE)
- NOLTE, Torsten
99096 Erfurt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert |
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Patentanwalt
Friedrich-Ebert-Anlage 11b 63450 Hanau 63450 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 603 883 DE-A1- 4 011 523
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EP-A2- 2 312 052 DE-C1- 4 410 200
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Rillenschienenzungenvorrichtung in Monoblockbauweise
mit Zungenschiene, wobei die Zungenvorrichtung in Monoblockbauweise hergestellt ist
und zumindest eine Backenschiene, eine Anschlussschiene und eine Zungenschienenabstützung
umfasst, und wobei die Zungenschiene mit der Anschlussschiene mechanisch miteinander
verbunden ist.
[0002] Der Begriff Backenschiene, Anschlussschiene, Beischiene umfasst merkmalsmäßig einen
Beischienen-, Anschlussschienen- und Backenschienenabschnitt.
[0003] Zungenvorrichtungen im Monoblockbauweise haben sich umfassend bewährt. Entsprechende
Zungenvorrichtungen sind z. B. der
DE 101 24 624 C2 oder
DE 40 11 523 A1 zu entnehmen. Die Zungenvorrichtungen können dabei aus einem einheitlichen Material
oder aus einem oberen aus hochfestem Stahl bestehenden Teil und einem unteren z. B.
aus Baustahl bestehenden Teil hergestellt sein. Das Oberteil weist das Zungenbett
auf, in dem die Zungenschiene verstellbar angeordnet ist. Das Zungenbett umfasst somit
die Backenschiene, die auch als Gleitplatte zu bezeichnenden Zungenschienenabstützung
sowie zumindest eine Beischiene. Ferner ist Bestandteil der Zungenvorrichtung ein
Abschnitt einer Anschluss- oder Regelschiene, mit der die Zungenschiene innerhalb
der Zungenvorrichtung verbunden wird. Dabei haben sich mechanische Verbindungen durchgesetzt,
wobei die Zungenschiene und die Anschlussschiene über einen Stumpfstoß ineinander
übergehen. Zu beiden Seiten des Stoßes verlaufen sodann mechanische Verbindungselement,
wie Laschen, die über die Schienen durchsetzende Schrauben miteinander verbunden werden.
Der Stumpfstoß hat den Nachteil, dass ein abrupter Radüberlauf ist gegeben mit der
Folge, dass die Kanten im Stoß ausgefahren werden. Es entstehen Überlaufprobleme,
wodurch unter anderem auch der Fahrkomfort beeinträchtigt wird.
[0004] Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, dass Zungenschiene und Anschlussschiene
in einem Schrägstoß ineinander übergehen (
EP 0 603 883 A1,
DE 42 44 010 A1). Allerdings tritt der Nachteil auf, dass die Spitzen von Zungen- und Anschlussschiene
ausbrechen können, so dass häufige Überprüfungen und ggf. notwendige Wartungs- oder
Reparaturmaßnahmen im Gleis erforderlich sind.
[0005] Bei Zungenvorrichtungen in Monoblockbauweise können Zungen- und Anschlussschiene
über eine Klemmeinrichtung, einen sogenannten Zungenadapter, kraftschlüssig mechanisch
miteinander verbunden werden (
DE 101 14 683 A1).
[0006] Auch sind Monoblockkonstruktionen bekannt, bei denen der Block sich über die Länge
des Zungenbettes sowie zumindest über eine Seite von diesem hinaus erstreckt (siehe
DE 10 2010 037 110 A1).
[0007] Der
DE 44 10 200 C1 ist eine Abzweigungsvorrichtung einer Weiche mit S-förmigem Stoß zu entnehmen.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zungenvorrichtung der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass ein hoher Fahrkomfort beim Durchfahren
der Zungenvorrichtung gegeben ist. Auch soll ein Verschleiß am Radüberlaufbereich
zwischen Zungen- und Anschlussschiene im Vergleich zum Start verringert werden.
[0009] Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung im Wesentlichen vor, dass die Zungenschiene
und die Anschlussschiene über einen im Horizontalschnitt S-förmigen Stoß ineinander
übergehen, und dass die Zungenschiene über einen Wanderschutz gegen eine Bewegung
in Längsrichtung gesichert ist, der sich abschnittsweise sowohl in einer die Zungenschiene
abstützenden Gleitplatte als auch in der Zungenschiene erstreckt, wobei der Wanderschutz
benachbart zum S-förmigen Stoß verläuft.
[0010] Erfindungsgemäß wird bei einer in Monoblockbauweise hergestellten Zungenvorrichtung
ein S-förmiger Stoß zum Verbinden von Anschlussschiene und Zungenschiene benutzt,
der die Verbindung zwischen den Schienenabschnitten erleichtert bzw. verbessert. Durch
den Verlauf des Stoßes wird beim Durchfahren dieses der Fahrkomfort verbessert. Es
steht ein verschleißarmer Radüberlauf zur Verfügung, dessen Stabilität insbesondere
aus dessen stumpfwinkliger S-Form bzw. dem Ausbleiben von Materialspitzen im Vergleich
zu Schrägstößen begründet ist. Gleichzeitig stellt der S-Stoß sicher, dass eine zweiteilige
Radlauffläche über die Länge des sich in Schienenrillenlängsrichtung verlaufenden
Abschnitts des S-Stoß zur Verfügung steht, durch die das Ausbrechen von Rändern oder
sonstige Schädigungen dem Grunde nach verhindert wird.
[0011] Ungeachtet dessen bleiben die Vorteile der Monoblockrillenschienenzungenvorrichtungen
im Hinblick der Möglichkeit der Auswahl gewünschter Materialien von Zungen- und Anschlussschienen
beibehalten, wobei aufgrund der mechanischen Verbindung, d.h. des Fixierens durch
Klemmen in einem sogenannten Zungenadapter, die Möglichkeit eines problemlosen Austauschs
der Zungenschiene beibehalten wird. Dabei wird die Zungenschiene insbesondere durch
Keilelemente fixiert, wie diese z. B. der
DE 42 44 010 A1 bzw. der
EP 0 603 883 A1 zu entnehmen sind.
[0012] Insbesondere ist vorgesehen, dass in dem Monoblock im endstirnseitigen Bereich der
Anschlussschiene eine einer S-Form folgende Anlagefläche herausgearbeitet, wie herausgefräst,
ist, an der eine geometrisch entsprechend ausgebildete Gegenfläche der Zungenschiene
zur Bildung des S-förmigen Stoßes anliegt.
[0013] Bevorzugterweise ist in Längsrichtung der Anschlussschiene verlaufender Längsschenkel
des Stoßes 5 bis 15-fach länger als jeweiliger von dem Längsschenkel ausgehender Querschenkel
des Stoßes.
[0014] Des Weiteren zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass der S-förmige Stoß aus
einem in Längsrichtung der Anschlussschiene verlaufenden Längsschenkel und Querschenkeln
besteht, die einen bogenförmigen Verlauf aufweisen.
[0015] Um eine einfache jedoch sichere Verbindung herzustellen, schlägt die Erfindung vor,
dass die Zungenschiene über zumindest ein Keilelement, wie Keilklemmplatte, kraftschlüssig
mit der Anschlussschiene verbunden ist.
[0016] Hierzu kann in Längsrichtung der Zungenvorrichtung eine T-Nut zur Aufnahme einer
oder mehrerer Muttern einer oder mehrerer Schrauben verlaufen, über die das Keilelement
zum kraftschlüssigen Verbinden der Zungenschiene mit der Anschlussschiene anziehbar
ist. Des Weiteren sollte der Monoblock zumindest in seinem die Backenschiene, die
Anschlussschiene, die Beischiene und die Zungenschienenabstützung umfassenden Bereich
aus hochfestem Stahl wie Bainit, Manganhartstahl, vergütetem Schienenstahl (R350HT),
vergütetem Feinkornbaustahl, z.B. Dilidur, Hardox, XAR in Güten 400-500, bestehen.
[0017] Die Zungenschiene ist über einen Wanderschutz gegen eine Bewegung in Längsrichtung
gesichert, der sich abschnittsweise sowohl in der Zungenabstützung als auch in der
Zungenschiene erstreckt.
[0018] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, sondern
auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Zungenvorrichtung mit Zungenschiene,
- Fig. 2
- eine Draufsicht der Zungenvorrichtung gem. Fig. 1 mit Zungenschiene,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie D - D in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie A - A in Fig. 2,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie B - B in Fig. 2,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang der Linie C - C in Fig. 2,
- Fig. 7
- eine Ansicht in perspektivischer Darstellung und
- Fig. 8
- eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zungenvorrichtung in auseinandergezogener
Darstellung.
[0020] In den Figuren, in den grundsätzlich gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet sind, ist eine Zungenvorrichtung 10 mit Zungenschiene 12 dargestellt.
Die Zungenvorrichtung 10 ist in Monoblockbauweise hergestellt, d.h. einteilig. Einteilig
schließt dabei allerdings die Möglichkeit ein, dass das Unterteil der Zungenvorrichtung
10 aus einem anderen Material als das insbesondere aus hochfestem Stahl bestehende
Oberteil hergestellt ist. Ungeachtet dessen handelt es sich um eine Monoblockbauweise,
da die dem starken Verschleiß ausgesetzten Bereiche einstückig ausgebildet sind und
insbesondere aus hochfestem Stahl bestehen. Ein Herausfräsen aus einem Block zur Herstellung
des Monoblocks ist möglich.
[0021] Die Zungenvorrichtung 10 weist eine Backenschiene 14, eine Beischiene 16, einen Abschnitt
einer Anschlussschiene 18 sowie eine auch als Zungenschienenabstützung zu bezeichnende
Gleitplatte 23 auf, auf der die Zungenschiene 12 verstellbar angeordnet ist. Insoweit
wird auf bekannte Konstruktionen verwiesen.
[0022] Die Zungenschiene 12 ist in ihrem Wurzelbereich mit der Anschlussschiene 18 mechanisch
verbunden, und zwar über einen S-Stoß 20, wie die Draufsicht in Fig. 2 verdeutlicht.
Hierzu ist aus dem Monoblock, und zwar von dem Anschlussschienenabschnitt 18 endseitig
ein Bereich herausgefräst, um im Horizontalschnitt eine S-förmige Anlagefläche 19
zur Verfügung zu stellen, an der flächig eine geometrisch angepasste Anlagefläche
21 der Zungenschienenwurzel anliegt (Fig. 4). In der Draufsicht wird dies durch eine
S-förmig verlaufende Linie 22 verdeutlicht. Die Stoßflächen verlaufen in Richtung
der Hochachse des Monoblocks.
[0023] Damit die Zungenschiene 12 kraftschlüssig mit der Anschlussschiene 18 verbunden ist,
sind entsprechend den Schnittdarstellungen in Fig. 5 und 6 Keilklemmelemente 24 vorgesehen,
die über Schrauben 26, 28 in Richtung Boden der Zungenvorrichtung 10 anziehbar sind,
um die gewünschte Klemmwirkung und damit die kraftschlüssige Verbindung herzustellen.
Zum Anziehen der Schrauben greifen diese mit ihren Gewinden in Muttern 30, 32 ein,
die in T-förmige Nuten verlaufen, die im Bodenbereich der Zungenvorrichtung 10 verlaufen.
Die entsprechende Nut ist in den Fig. 5 und 6 mit dem Bezugszeichen 34 gekennzeichnet.
[0024] Um ein Längswandem der Zungenschiene 12 zu vermeiden, kann ein Wanderschutz 38 vorgesehen
sein, der sowohl in die Gleitplatte 20 als auch in die zugewandte Unterseite 40 der
Zungenschiene 12 eingreift. Hierzu sind entsprechende Aussparungen 42, 44 in der Gleitplatte
20 bzw. in der Unterseite 40 der Zungenschiene 12 vorgesehen.
[0025] Der Wanderschutz 38 verläuft dabei in unmittelbarer Nähe des Stoßes 20, also in einem
Bereich, in dem die Zungenschiene 12 nicht oder im Wesentlichen nicht gebogen wird.
[0026] In der Fig. 8 ist noch einmal in vergrößerter Darstellung die Rillenschienenzungenvorrichtung
in Blockbauweise mit herausgenommener, allerdings in einer um 90 Grad um ihre Längsachse
gedreht dargestellter Zungenschiene 12 wiedergegeben. Man erkennt die S-förmige Anlagefläche
19 für den S-Stoß, die im Anschlussschienenabschnitt 18 herausgearbeitet ist, wobei
der in Längsrichtung der Anschlussschiene verlaufende Abschnitt 5 - 15fach länger
als der jeweilige von den Längsschenkeln ausgehende Querschenkel ist, der bogenförmig
verläuft, wie die Zeichnung verdeutlicht. Auch ist die Aussparung 42 in der Gleitplatte
23 erkennbar, in die der Wanderschutz 38 eingesetzt wird, der sich abschnittsweise
in der Gleitplatte 23 und der Zungenschiene 12 erstreckt.
[0027] Durch den Verlauf der Anlagefläche 19 und der entsprechend angepassten Anlagefläche
21 in der Zungenschienenwurzel ergibt sich der S-Stoß, der aus dem in Längsrichtung
der Anschlussschiene 18 verlaufenden Längsschenkel und von dessen Enden ausgehenden
Querschenkeln besteht. Folglich weist die Anlagefläche 29 und entsprechend die Anlagefläche
21 in der Zungenschienenwurzel einen in Längsrichtung der Anschlussschiene 18 verlaufenden
Längsabschnitt 25 und von dessen Enden ausgehende Abschnitte 27, 29 auf, die bogenförmig
verlaufen.
[0028] Aufgrund der Länge des Abschnitts 25, also des Längsschenkels des S-Stoßes 20, wird
eine relativ lange zweiteilige Radlauffläche zur Verfügung gestellt, durch die der
Fahrkomfort erhöht wird. Diesbezügliche zweiteilige Radlaufflächen sind bei einem
Schrägstoß ausgeschlossen.
1. Rillenschienenzungenvorrichtung (10) mit Zungenschiene (12), wobei die Zungenvorrichtung
in Monoblockbauweise hergestellt ist und zumindest eine Backenschiene (14), eine Anschlussschiene
(18) und eine Zungenschienenabstützung (23) umfasst, und wobei die Zungenschiene (12)
mit der Anschlussschiene (18) mechanisch miteinander verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (12) und die Anschlussschiene (18) über einen im Horizontalschnitt
S-förmigen Stoß (20) ineinander übergehen, und dass die Zungenschiene über einen Wanderschutz
(38) gegen eine Bewegung in Längsrichtung gesichert ist, der sich abschnittsweise
sowohl in einer die Zungenschiene abstützenden Gleitplatte (23) als auch in der Zungenschiene
erstreckt, wobei der Wanderschutz benachbart zum S-förmigen Stoß verläuft.
2. Zungenvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Monoblock im endstirnseitigen Bereich der Anschlussschiene (18) eine einer
S-Form folgende Anlagefläche (19) herausgearbeitet, wie herausgefräst, ist, an der
eine geometrisch entsprechend ausgebildete Gegenfläche (21) der Zungenschiene (12)
zur Bildung des S-förmigen Stoßes (20) anliegt.
3. Zungenvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der S-förmige Stoß (20) aus einem in Längsrichtung der Anschlussschiene (18) verlaufenden
Längsschenkel und Querschenkeln besteht, die vorzugsweise bogenförmig verlaufen.
4. Zungenvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in Längsrichtung der Anschlussschiene (18) verlaufende Längsschenkel des Stoßes
(20) 5 bis 15-fach länger als jeweiliger von dem Längsschenkel ausgehender Querschenkel
des Stoßes ist.
5. Zungenvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (12) über ein Keilelement (24), wie Keilklemmplatte, kraftschlüssig
mit der Anschlussschiene (18) verbunden ist.
6. Zungenvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Längsrichtung der Zungenvorrichtung (10) eine T-Nut (34) zur Aufnahme einer oder
mehrerer Muttern (30, 32) einer oder mehrerer Schrauben (26, 28) verläuft, über die
das Keilelement zum kraftschlüssigen mechanischen Verbinden der Zungenschiene (12)
mit der Anschlussschiene (18) anziehbar ist.
7. Zungenvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Monoblock zumindest in seinem die Backenschiene (14), die Anschlussschiene (18)
und die Zungenschienenabstützung (23) umfassenden Bereich aus hochfestem Stahl wie
Bainit, Manganhartstahl, vergütetem Schienenstahl, vergütetem Feinkornbaustahl, besteht.
1. A grooved rail switch device (10) with a switch rail (12), whereby the switch device
is produced in monobloc construction and comprises at least one stock rail (14), one
connecting rail (18), and one switch rail support (23), and whereby the switch rail
(12) and the connecting rail (18) are connected to one another in a mechanical manner,
characterized in that
the switch rail (12) and the connecting rail (18) merge into one another via a joint
(20) that is S-shaped along a horizontal section, and in that the switch rail is secured against movement in the longitudinal direction by a rail
anchor (38), which extends sectionally both in a slide plate (23) supporting the switch
rail and in the switch rail, whereby the rail anchor extends adjacent to the S-shaped
joint.
2. The switch device of claim 1,
characterized in that
in the end-faced area of the connecting rail (18) in the monobloc, a contact surface
(19) with an S-shape is machined, such as milled, which is in contact to a geometrically
corresponding respective mating surface (21) of the switch rail (12), in order to
form the S-shaped joint (20).
3. The switch device of at least one of the preceding claims,
characterized in that
the S-shaped joint (20) consists of one longitudinal limb extending along the longitudinal
direction of the connecting rail (18), and transverse limbs that preferably extend
curved.
4. The switch device of at least one of the preceding claims,
characterized in that
the longitudinal limb of the joint (20) extending in the longitudinal direction of
the connecting rail (18) is 5 to 15 times longer than the respective transverse limb
of the joint originating from said longitudinal limb.
5. The switch device of at least one of the preceding claims,
characterized in that
the switch rail (12) is connected in a friction-locked manner to the connecting rail
(18) via a wedge element (24), such as a wedge clamping plate.
6. The switch device of at least one of the preceding claims,
characterized in that
in the longitudinal direction of the switch device (10) extends a T-slot (34) for
accepting one or several nuts (30, 32) of one or several bolts (26, 28), via which
the wedge element can be tightened to connect the switch rail (12) with the connecting
rail (18) in a mechanical friction-locked manner.
7. The switch device of at least one of the preceding claims,
characterized in that
the monobloc, at least in its area that comprises the stock rail (14), the connecting
rail (18), and the switch rail support (23), consists of high-strength steel such
as bainite, austenitic manganese steel, hardened and tempered rail steel, hardened
and tempered fine-grained structural steel.
1. Dispositif de lame d'aiguille à ornière (10) avec lame d'aiguille (12), sachant que
le dispositif aiguille est fabriqué comme élément monobloc et comprend au moins une
contre-aiguille (14), un rail de raccordement (18) et un appui de lame d'aiguille
(23), et sachant que la lame d'aiguille (12) est reliée mécaniquement au rail de raccordement
(18),
caractérisé en ce
que la lame d'aiguille (12) et le rail de raccordement (18) se rejoignent au niveau d'un
joint (20) en forme de S en coupe horizontale, et que la lame d'aiguille est bloquée
contre un déplacement dans le sens longitudinal par un anticheminant (38) qui s'étend
partiellement aussi bien dans une plaque de glissement (23) soutenant la lame d'aiguille
que dans une lame d'aiguille, sachant que l'anticheminant avoisine le joint en forme
de S.
2. Dispositif aiguille selon la revendication 1,
caractérisé en ce,
qu'une surface d'appui (19) suivant une forme en S est façonnée, telle que fraisée, dans
le monobloc dans la zone d'extrémité du rail de raccordement (18), sur laquelle surface
d'appui repose une surface opposée (21) de la lame d'aiguille (12), conçue dans la
forme géométrique correspondante, pour former le joint en forme de S (20).
3. Dispositif aiguille selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le joint en forme de S (20) est constitué d'un côté longitudinal s'étendant dans
le sens longitudinal du rail de raccordement (18) et de côtés transversaux qui s'étendent
de préférence en forme d'arc.
4. Dispositif aiguille selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le côté longitudinal du joint (20), s'étendant dans le sens longitudinal du rail
de raccordement (18) est 5 à 15 fois plus long que le coté transversal respectif du
joint, partant du côté longitudinal.
5. Dispositif aiguille selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la lame d'aiguille (12) est reliée par liaison de force au rail de raccordement (18)
par le biais d'une cale (24), telle qu'une plaque de serrage.
6. Dispositif aiguille selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que s'étend, dans le sens longitudinal du dispositif aiguille (10), une rainure en T
(34) pour loger un ou plusieurs écrous (30, 32) d'une ou de plusieurs vis (26, 28),
par le biais desquelles la cale est serrable pour obtenir une liaison mécanique de
force entre la lame d'aiguille (12) et le rail de raccordement (18).
7. Dispositif aiguille selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le monobloc est constitué, au moins dans sa zone comprenant la contre-aiguille (14),
le rail de raccordement (18) et l'appui de lame d'aiguille (23), d'acier H.L.E. tel
que bainite, acier austénitique au manganèse, acier de rail trempé, acier de rail
trempé à grains fins.


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