[0001] Die Erfindung betrifft ein stangenförmiges Gerüstelement zur Anbindung an eine erste
Vorsprungs-Ausnehmung eines Gerüst-Teils. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Gerüst-Teil
mit einem solchen Gerüstelement und ein Verfahren zur Montage eines solchen Gerüstelements.
[0002] Es ist bekannt, einen einfachen Anbindungsmechanismus zur Verbindung eines stangenförmigen
Gerüstelements mit einem Gerüstbauteil vorzusehen. Das stangenförmige Gerüstelement
kann dabei insbesondere in Form einer Geländerstange oder einer Gerüstdiagonalen ausgebildet
sein. Das Gerüstbauteil kann beispielsweise in Form eines Horizontalriegels ausgebildet
sein.
[0003] Der Anbindungsmechanismus weist typischerweise eine Ausnehmung am stangenförmigen
Gerüstelement auf, die auf einen Vorsprung am Gerüstbauteil geführt wird. Ein solcher
Anbindungsmechanismus ist beispielsweise aus der
DE 20 2008 001 019 U1, der
US 6,006,862 A, der
DE 196 33 092 A1, der
DE 10 2004 005 636 A1, der
DE 10 2008 005 814 B4, der
DE 10 2011 014 614 A1, der
EP 0 234 657 A2, der
EP 1 262 611 A2, der
EP 1 589 162 A1, der
GB 901,351 A, der
GB 1 242 224 A, der
JP 2004-076468 A, der
JP 2006-226001 A, der
US 2,681,834 A, der
US 2,845,307 A und der
US 3,323,271 A bekannt geworden. Weiterhin ist aus der
DE 1 559 069 A ein Anbindungsmechanismus bekannt geworden, bei dem ein stangenförmiges Gerüstelement
an seiner Stirnseite eine keilförmige Öffnung aufweist, in die ein keilförmiger Vorsprung
an einem Gerüstbauteil in Form eines Gerüststiels einführbar ist. Die
WO 2017/013289 A1 offenbart eine Gerüstdiagonale mit einem einen Vorsprung aufweisenden Verbindungselement.
Das Verbindungselement kann durch eine Schwenkbewegung in eine Öffnung eines weiteren
Gerüstteils eingeführt werden.
[0004] Die bekannten Anbindungsmechanismen weisen den Nachteil auf, dass sie eine aufwändige
Mechanik mit beweglichen Bauteilen aufweisen, nur mit hohen Kosten fertigbar sind
und/oder bei der Montage mit so viel Platzbedarf bewegt werden müssen, dass eine Montage
in beengten Verhältnissen oftmals unmöglich ist. Insbesondere Gerüstdiagonalen müssen
oftmals zu deren Montage weiträumig ausgeschwenkt werden. Dieses Ausschwenken ist
jedoch in vielen Fällen aufgrund von anderen Gerüstbauteilen oder Gebäudewänden nicht
möglich.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein stangenförmiges Gerüstelement bereit zu stellen,
das sowohl konstruktiv einfach ausgebildet und dadurch kostengünstig fertigbar ist
als auch auf einfache Art und Weise auf engem Raum montierbar ist. Aufgabe der Erfindung
ist es weiterhin, ein Gerüst-Teil mit einem solchen Gerüstelement und ein Verfahren
zur Montage eines solchen Gerüst-Teils bereit zu stellen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Gerüstelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einem
Gerüst-Teil mit den Merkmalen des Anspruchs 10 sowie einem Verfahren zur Montage eines
Gerüstelements gemäß Anspruch 12 gelöst. Die abhängigen Ansprüche geben bevorzugte
Weiterbildungen wieder.
[0007] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung beziehen sich die Bezeichnungen "oben", "unten",
"horizontal", "vertikal" usw. auf den montierten Zustand des jeweiligen Bauteils.
Weiterhin wird unter dem Begriff "quer" jede nicht parallele oder deckungsgleiche
Ausrichtung verstanden.
[0008] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird somit gelöst durch ein sich länglich erstreckendes
Gerüstelement in Form einer Gerüstdiagonalen. Das Gerüstelement weist einen, vorzugsweise
rohrförmigen, Gerüstelementkörper auf, an dem im Bereich eines ersten Endes des Gerüstelements
ein erstes Verbindungselement angeordnet oder ausgebildet ist. Das erste Verbindungselement
weist einen Vorsprung auf, der in eine erste Vorsprungs-Ausnehmung eines Gerüstbauteils
einführbar ist, um einen Rand der Vorsprungs-Ausnehmung zu hintergreifen. Der Vorsprung
erstreckt sich dabei quer zur Längsachse des Gerüstelementkörpers.
[0009] Dies ermöglicht eine Montage des Gerüstelements durch Verschwenken des Gerüstelements
um die Längsachse des Gerüstelementkörpers bzw. durch Verschwenken des Gerüstelements
um eine Achse, die parallel zur Längsachse des Gerüstelementkörpers verläuft. Der
Platzbedarf zur Montage des Gerüstelements ist dadurch minimal. Darüber hinaus ist
das Gerüstelement konstruktiv überraschend einfach ausgebildet und dadurch kostengünstig
fertigbar.
[0010] Der Vorsprung ist vorzugsweise durch einen Beabstandungsabschnitt des ersten Verbindungselements
vom Gerüstelementkörper distanziert ausgebildet. Die Längsachse des Vorsprungs kann
sich versetzt zur Längsachse des Gerüstelementkörpers erstrecken. Das Gerüstelement
ist dadurch besonders einfach zu dessen Montage zum Gerüstbauteil hin verschwenkbar.
[0011] Zusätzlich zur versetzten Ausrichtung der Längsachse des Vorsprungs zur Längsachse
des Gerüstelementkörpers kann sich die Längsachse des Vorsprungs in einem Winkel von
90°± 30°, insbesondere in einem Winkel von 90°± 20°, vorzugsweise in einem Winkel
von 90°± 10°, zur Längsachse des Gerüstelementkörpers erstrecken.
[0012] Der Beabstandungsabschnitt ist bevorzugt zusammen mit dem Vorsprung L-förmig ausgebildet.
Die Längsachse des Beabstandungsabschnitts kann einen Winkel von 90°± 30°, insbesondere
einen Winkel von 90°± 20°, vorzugsweise einen Winkel von 90°± 10°, mit der Längsachse
des Gerüstelementkörpers einschließen. Die Längsachse des Vorsprungs kann einen Winkel
von 90°± 30°, insbesondere einen Winkel von 90°± 20°, vorzugsweise einen Winkel von
90°± 10°, mit der Längsachse des Beabstandungsabschnitts einschließen.
[0013] In besonders bevorzugter Ausgestaltung des Gerüstelements ist der Vorsprung starr
relativ zum Gerüstelementkörper ausgebildet.
[0014] Das erste Verbindungselement kann massiv und/oder einstückig ausgebildet sein. Das
erste Verbindungselement ist vorzugsweise an seiner dem Gerüstelementkörper abgewandten
Seite abgeflacht oder abgerundet ausgebildet, um das Verschwenken des Gerüstelements
zu erleichtern.
[0015] Der Beabstandungsabschnitt kann zur weiter erleichterten Fertigung bei gleichzeitig
hoher Stabilität des Gerüstelements bolzenförmig ausgebildet sein. Die Fertigung wird
weiter vereinfacht, wenn das erste Verbindungselement einen am Beabstandungsabschnitt
angeformten U-förmigen Abschnitt aufweist.
[0016] Das erste Verbindungselement weist vorzugsweise eine quaderförmige Außenkontur auf,
die ein Verdrehen des ersten Verbindungselementes verhindert. Der U-förmige Abschnitt
des ersten Verbindungselements ist bevorzugt in einem U-förmigen Abschnitt des Gerüstelementkörpers
aufgenommen.
[0017] Das Gerüstelement weist erfindungsgemäß im Bereich des ersten Verbindungselements
ein zweites Verbindungselement am Gerüstelementkörper auf. Hierdurch können verschieden
weit voneinander beabstandete Abschnitte des Gerüst-Teils mittels des Gerüstelements
verbunden werden.
[0018] Die Fertigung des Gerüstelements ist signifikant erleichtert, da erfindungsgemäß
das zweite Verbindungselement und das erste Verbindungselement gleich ausgebildet
sind. Am zweiten Ende des Gerüstelements kann am Gerüstelementkörper ein Sicherungselement
zur Anbindung des Gerüstelements an eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung angeordnet oder
ausgebildet sein. Das Sicherungselement ist vorzugsweise bewegbar relativ zum Gerüstelementkörper
ausgebildet.
[0019] Das Gerüstelement kann weiterhin einen Sicherungsbolzen, insbesondere in Form eines
Steckbolzens, aufweisen, an dem vorzugsweise das Sicherungselement, insbesondere verschwenkbar,
angeordnet ist. Der Sicherungsbolzen kann zur zumindest teilweisen Einführung in eine
zweite Vorsprungs-Ausnehmung eines Gerüstbauteils ausgebildet sein, um das Gerüstelement
verdrehsicher montiert zu halten.
[0020] Das Gerüstelement kann im Bereich des Sicherungsbolzens einen weiteren Sicherungsbolzen
aufweisen, an dem vorzugsweise ein weiteres Sicherungselement, insbesondere verschwenkbar,
angeordnet ist. Der weitere Sicherungsbolzen kann zur zumindest teilweisen Einführung
in eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung eines Gerüstbauteils ausgebildet sein. Mittels
des zweiten Sicherungsbolzens können noch mehr unterschiedliche Abstände bzw. Längen
mit einem Gerüstelement abgedeckt werden.
[0021] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Gerüst-Teil mit einem
Gerüstbauteil, einer ersten Vorsprungs-Ausnehmung und einem zuvor beschriebenen Gerüstelement,
wobei das Gerüstelement so an der ersten Vorsprungs-Ausnehmung montiert ist, dass
der Vorsprung des ersten Verbindungselements den Rand der ersten Vorsprungs-Ausnehmung
hintergreift. In weiter bevorzugter Ausgestaltung des Gerüst-Teils ist die erste Vorsprungs-Ausnehmung
in einem Gerüstbauteil vorgesehen, das in Form eines Horizontalverbinders, d.h. eines
horizontal anordenbaren bzw. angeordneten Gerüstriegels, ausgebildet ist.
[0022] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Montage
eines zuvor beschriebenen Gerüstelements an einem Gerüstbauteil gemäß Anspruch 12,
mit den Verfahrensschritten:
- A) Einführen eines ersten Vorsprungs des Gerüstelements in eine erste Vorsprungs-Ausnehmung
des Gerüstbauteils;
- B) Schwenken des Gerüstelements um die Längsachse des Gerüstelementkörpers oder um
eine Achse parallel zum Gerüstelementkörper, sodass der erste Vorsprung den Rand der
ersten Vorsprungs-Ausnehmung zumindest abschnittsweise hintergreift.
[0023] Das Verfahren weist insbesondere folgenden Verfahrensschritt auf:
C) Verschwenken des Gerüstelements um die Längsachse des Beabstandungsabschnitts.
[0024] Das Verfahren weist bevorzugt weiterhin folgenden Verfahrensschritt auf:
D) Einführen eines Sicherungselements in eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung des Gerüst-Teils,
um das Gerüstelement beidenends anzubinden und das Gerüstelement um ein Verschwenken
um seine Längsachse oder eine Achse parallel zu seiner Längsachse zu sichern.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung erfindungsgemäßer und nicht erfindungsgemäßer Ausführungsbeispiele, anhand
der Figuren der Zeichnung, die manche erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt sowie
aus den Patentansprüchen. Die Erfindung ist dabei nur durch die Patentansprüche definiert.
[0026] Die in der Zeichnung dargestellten Merkmale sind nicht notwendigerweise maßstäblich
zu verstehen und derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen Besonderheiten deutlich
sichtbar gemacht werden können.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine isometrische Ansicht eines nicht erfindungsgemäßen ersten Gerüst-Teils mit einem
nicht erfindungsgemäßen ersten Gerüstelement;
- Fig. 1b
- eine vergrößerte Teilansicht des ersten Gerüst-Teils aus Fig. 1a, die das Befestigen
des ersten Gerüstelements an seinem ersten Ende darstellt;
- Fig. 1c
- eine isometrische Ansicht des nicht erfindungsgemäßen ersten Gerüstelements in Alleinstellung,
wobei das erste Gerüstelement einen Gerüstelementkörper, einenends ein erstes Verbindungselement
und anderenends ein Sicherungselement aufweist;
- Fig. 1d
- eine vergrößerte Teilansicht des ersten Gerüst-Teils aus Fig. 1c im Bereich des ersten
Verbindungselements;
- Fig. 1e
- eine Draufsicht auf das erste nicht erfindungsgemäße Gerüst-Teil mit vollständig montiertem
nicht erfindungsgemäßen ersten Gerüstelement;
- Fig. 1f
- eine vergrößerte teilweise Schnittansicht des ersten Gerüst-Teils gemäß Fig. 1e im
Bereich der Linie F-F;
- Fig. 2a
- eine isometrische Teilansicht eines zweiten erfindungsgemäßen Gerüstelements im Bereich
des ersten Verbindungselements, wobei das zweite Gerüstelement im Bereich des ersten
Verbindungselements ein zweites Verbindungselement aufweist;
- Fig. 2b
- eine Draufsicht auf ein Gerüstbauteil mit mehreren Ausnehmungen zur Anordnung mehrerer
Gerüstelemente; und
- Fig. 2c
- eine Draufsicht auf ein zweites Gerüst-Teil mit dem Gerüstbauteil gemäß Fig. 2b und
zwei daran angeordneten Gerüstelementen.
[0028] Fig. 1a zeigt ein Gerüst-Teil
10 mit vertikalen Gerüststielen
12a, 12b, 12c, 12d. Die Gerüststiele 12a-12d sind mittels Gerüstbauteilen
14a, 14b, hier in Form von Horizontalriegeln, verbunden. Das Gerüstbauteil 14a und das Gerüstbauteil
14b sind insbesondere gleich ausgebildet. Die Gerüstbauteile 14a, 14b sind dabei in,
hier rosettenförmige, Anschlussplatten
16a, 16b, 16c, 16d eingesteckt. Die Anschlussplatten 16a-16d sind mit den Gerüststielen 12a-12d verbunden,
insbesondere an die Gerüststiele 12a-12d geschweißt.
[0029] Zur Versteifung des Gerüst-Teils 10 ist ein Gerüstelement
18 vorgesehen. Das Gerüstelement 18 ist zur Anbindung seiner beiden Enden an die Gerüstbauteile
14a, 14b ausgebildet. Zur Anbindung des Gerüstelements 18 weist das Gerüstbauteil
14a eine erste Vorsprungs-Ausnehmung
20 und das Gerüstbauteil 14b eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung
22 auf.
[0030] Fig. 1b zeigt das Gerüst-Teil 10 im Bereich der ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20. Aus Fig.
1b ist ersichtlich, dass das Gerüstelement 18 einen Vorsprung
24 aufweist, der bei der Montage des Gerüstelements 18 den Rand
26 der ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20 abschnittsweise hintergreift. Wie durch einen
Pfeil
28 angedeutet, erfolgt bei der Montage des Gerüstelements 18 eine Schwenkbewegung des
Gerüstelements 18, um den Vorsprung 24 in die erste Vorsprungs-Ausnehmung 20 einzuführen
und anschließend das Verhaken des Vorsprungs 24 am Rand 26 zu erreichen.
[0031] Der Vorsprung 24 ist Teil eines ersten Verbindungselements
30. Das erste Verbindungselement 30 ist massiv ausgebildet und weist vorzugsweise einen
U-förmigen Endabschnitt
32 auf. Der U-förmige Endabschnitt 32 des ersten Verbindungselements 30 ist in einen
U-förmigen Endabschnitt
34 eines Gerüstelementkörpers
36 des Gerüstelements 18 eingepasst. Hierdurch wird eine besonders feste, insbesondere
drehfeste, aber einfach zu fertigende Verbindung zwischen dem ersten Verbindungselement
30 und dem Gerüstelementkörper 36 geschaffen.
[0032] Fig. 1c zeigt das Gerüstelement 18 mit dem ersten Verbindungselement 30 und einem Sicherungselement
38. Das Sicherungselement 38 ist mittelbar oder unmittelbar an einem Endbereich des Gerüstelementkörpers
36 angeordnet oder ausgebildet, der dem Endbereich des Gerüstelementkörpers 36 mit
dem ersten Verbindungselement 30 entgegengesetzt liegt. Das Sicherungselement 38 ist
im vorliegenden Fall bewegbar, hier schwenkbar, an einem Sicherungsbolzen
40 angeordnet. Der Sicherungsbolzen 40 kann einen beliebigen Querschnitt, beispielsweise
einen mehreckigen Querschnitt, aufweisen. Vorzugsweise weist der Sicherungsbolzen
einen kreisförmigen oder ellipsenförmigen Querschnitt auf. Der Sicherungsbolzen 40
kann massiv ausgebildet sein.
[0033] Fig. 1d zeigt den in Fig. 1b kreisförmig umrandeten Teil des Gerüstelements 18. Fig. 1d verdeutlicht
die fingerförmige Ausbildung des ersten Verbindungselements 30 im Bereich des Vorsprungs
24. Der Vorsprung 24 ist durch einen Beabstandungsabschnitt
42 vom Gerüstelementkörper 36 beabstandet.
[0034] Die Längsachse
44 des Beabstandungsabschnitts 42 schneidet die Längsachse
46 des Vorsprungs 24 in einem Winkel von 90°±30°, insbesondere in einem Winkel von 90°±20°,
vorzugsweise in einem Winkel von 90°±10°. Die Längsachse 44 des Beabstandungsabschnitts
42 schneidet weiterhin die Längsachse
48 des Gerüstelementkörpers 36 in einem Winkel von 90°±30°, insbesondere in einem Winkel
von 90°±20°, vorzugsweise in einem Winkel von 90°±10°.
[0035] Aus Fig. 1d ist weiterhin ersichtlich, dass der Gerüstelementkörper 36 vorzugsweise
eine erste Ausnehmung
50 aufweist, die von dem ersten Verbindungselement 30 durchgriffen wird.
[0036] Fertigung und Montage des Gerüstelements 18 werden erleichtert, wenn der Gerüstelementkörper
36 spiegelsymmetrisch zu einer mittigen Spiegelebene
S (siehe Fig. 1c) ausgebildet ist, die sich senkrecht zur Längsachse 48 des Gerüstelementkörpers
36 erstreckt.
[0037] Fig. 1e zeigt das Gerüst-Teil 10 (vgl. Fig. 1a) mit vollständig montiertem Gerüstelement
18. Das erste Verbindungselement 30 (siehe Fig. 1d) des Gerüstelements 18 ist dabei
zumindest abschnittsweise in die erste Vorsprungs-Ausnehmung 20 (siehe Fig. 1a) eingeführt
worden und hintergreift den Rand 26 (siehe Fig. 1b) des Gerüstbauteils 14a (siehe
Fig. 1a). Weiterhin ist das Gerüstelement 18 um die Längsachse 44 des Beabstandungsabschnitts
42 verschwenkt worden. Schließlich ist das Sicherungselement 38 (siehe Fig. 1c) durch
die zweite Vorsprungs-Ausnehmung 22 (siehe Fig. 1a) geführt worden und hintergreift
den Rand des Gerüstbauteils 14b (siehe Fig. 1a) im Bereich der zweiten Vorsprungs-Ausnehmung
22 (siehe Fig. 1a).
[0038] Das Gerüstelement 18 ist in Form einer Gerüstdiagonalen ausgebildet.
Fig. 1f zeigt das Gerüst-Teil 10 gemäß Fig. 1e im Bereich der Line F-F. Aus Fig. 1f ist ersichtlich,
dass im montierten Zustand des ersten Verbindungselements 30 die lichte Weite der
ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20 mit einer Spielpassung der (Querschnitts-) Dicke des
ersten Verbindungselements 30 im Bereich der ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20 entspricht.
[0039] Im Übergangsbereich zwischen dem Vorsprung 24 und dem Beabstandungsabschnitt 42 weist
das Verbindungselement 30 einen abgerundeten oder abgeflachten Bereich
52 auf. Hierdurch wird das Einschwenken bzw. Ausschwenken des Gerüstelements 18 zu dessen
Montage bzw. Demontage am bzw. vom Gerüstbauteil 14a erleichtert.
[0040] Fig. 2a zeigt eine weitere Ausführungsform eines Teils eines Gerüstelements
18a. Das Gerüstelement 18a weist in einem Endbereich des Gerüstelements 18a ein erstes
Verbindungselement 30 und ein zweites Verbindungselement
54 auf. Das zweite Verbindungselement 54 ist parallel zur Längsachse 48 eines Gerüstelementkörpers
36 des Gerüstelements 18a versetzt zum ersten Verbindungselement 30 am Gerüstelementkörper
36 angeordnet oder ausgebildet. Der Gerüstelementkörper 36 weist vorzugsweise eine
zweite Ausnehmung
56 auf, die vom zweiten Verbindungselement 54 durchgriffen wird. Das erste Verbindungselement
30 und das zweite Verbindungselement 54 sind gleich ausgebildet. Das Gerüstelement
18a kann wahlweise mittels des ersten Verbindungselements 30 oder des zweiten Verbindungselements
54 an ein Gerüstbauteil 14a (vgl. Fig. 1a) angebunden werden, sodass auf einfache
Art und Weise verschiedene effektive Verbindungslängen des Gerüstelements 18a erzielbar
sind.
[0041] Fig. 2b zeigt ein Gerüstbauteil 14a. Das Gerüstbauteil 14a gemäß Fig. 2b entspricht dem Gerüstbauteil
14a gemäß Fig. 1a. Allerdings weist das Gerüstbauteil 14a gemäß Fig. 2b in zumindest
einem Endbereich, insbesondere in seinen beiden Endbereichen, jeweils mehr als eine
erste Vorsprungs-Ausnehmung
20a, 20b, 20c, 20d, 20e, 20f, insbesondere in jedem Endbereich jeweils genau drei Vorsprungs-Ausnehmungen 20a-20f
auf.
[0042] Fig. 2c zeigt ein Gerüst-Teil 10 mit dem Gerüstbauteil 14a gemäß Fig. 2b. Das Gerüst-Teil
10 weist weiterhin ein Gerüstbauteil
14b auf. Das Gerüstbauteil 14a und das Gerüstbauteil 14b sind insbesondere gleich ausgebildet.
Das Gerüstbauteil 14b weist mehrere zweite Vorsprungs-Ausnehmungen
22a, 22b, 22c, 22d, 22e, 22f auf. Die ersten Vorsprungs-Ausnehmungen 20a-20f ermöglichen zusammen mit den zweiten
Vorsprungs-Ausnehmungen 22a-22f die Verbindung der Gerüstbauteile 14a, 14b durch parallele
Gerüstelemente 18a,
18b. Die Gerüstelemente 18a, 18b sind vorzugsweise gleich ausgebildet. Das Gerüst-Teil
10 wird hierdurch besonders stabil ausgebildet.
[0043] Bei der Verwendung zweier paralleler Gerüstelemente 18a, 18b werden vorzugsweise
die äußeren Vorsprungs-Ausnehmungen 20a, 20c, 22d, 22f bzw. 20d, 20f, 22a, 22c von
den Gerüstelementen 18a, 18b belegt. Hierdurch ist rückseitig ein weiteres Gerüstelement
18 (in Fig. 2c nicht gezeigt) in den Vorsprungs-Ausnehmungen 20b, 22e bzw. 20e, 22b
montierbar. Bei der Verwendung eines einzelnen Gerüstelements 18 (in Fig. 2c nicht
gezeigt), wird dieses vorzugsweise in den mittleren Vorsprungs-Ausnehmungen 20b, 22e
bzw. 20e, 22b montiert.
[0044] Das Gerüstelement 18, 18a, 18b kann einenends mittels eines ersten Verbindungselements
30 durch Schwenken des Gerüstelements 18, 18a, 18b um seine Längsachse 48 oder um
eine Achse, die sich im Wesentlichen parallel zu seiner Längsachse 48 erstreckt, an
einer ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20, 20a-20f eines Gerüstbauteils 14a, 14b verhakt
werden. Anderenends kann das Gerüstelement 18, 18a, 18b einen Sicherungsbolzen 40
aufweisen, der in eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung 22, 22a-22f eines Gerüstbauteils
14a, 14b einführbar ist, um eine Verschwenkbarkeit des Gerüstelements 18, 18a, 18b
um seine Längsachse 48 bzw. eine Achse parallel zu seiner Längsachse 48 zu unterbinden.
Der Sicherungsbolzen 40 kann insbesondere durch ein Sicherungselement 38 an dem Gerüstbauteil
14a, 14b gesichert werden. Das erste Verbindungselement 30 kann insbesondere hakenförmig
ausgebildet sein, wobei ein Vorsprung 24 am freien Ende des ersten Verbindungselements
30 den Rand 26 der ersten Vorsprungs-Ausnehmung 20, 20a-20f hintergreifen kann. Zwischen
dem Vorsprung 24 und einem Gerüstelementkörper 36 kann ein Beabstandungsabschnitt
42 vorgesehen sein, der sich von der Längsrichtung des Gerüstelementkörpers 36 weg
erstreckt. Der Vorsprung 24 kann sich in rechtwinklig ±20°, insbesondere rechtwinklig
±10°, vorzugsweise rechtwinklig ±5° vom Beabstandungsabschnitt 42 weg erstrecken.
1. Stangenförmiges Gerüstelement (18a) in Form einer Gerüstdiagonalen zur Anbindung an
eine erste Vorsprungs- Ausnehmung (20, 20a-20f) eines Gerüst-Teils (14a, 14b), wobei
das
Gerüstelement (18a) Folgendes aufweist:
a) Einen sich länglich erstreckenden Gerüstelementkörper (36);
b) ein im Bereich eines ersten Endes des Gerüstelements (18a) angeordnetes oder ausgebildetes
erstes Verbindungselement (30) mit einem Vorsprung (24);
wobei sich die Längsachse (46) des Vorsprungs (24) quer zur Längsachse (48) des Gerüstelementkörpers
(36) erstreckt, sodass der Vorsprung (24) durch Schwenken des Gerüstelementkörpers
(36) um dessen Längsachse (48) oder um eine Achse parallel zu dessen Längsachse (48),
um den Vorsprung (24) in die erste Vorsprungs-Ausnehmung (20, 20a-20f) einzuführen
und anschließend das Verhaken des Vorsprungs (24) an einem Rand (26) der ersten Vorsprungs-Ausnehmung
(20, 20a-20f) zu erreichen, den Rand (26) der ersten Vorsprungs-Ausnehmung (20, 20a-20f)
hintergreifen kann, um das Gerüstelement (18a) am Gerüst-Teil (10) zu montieren,
gekennzeichnet dadurch, dass das Gerüstelement (18a) im Bereich des ersten Verbindungselements (30) ein zweites
Verbindungselement (54) am Gerüstelementkörper (36) aufweist, um unterschiedlich weit
voneinander beabstandete Abschnitte des Gerüst-Teils (14a, 14b) mit dem Gerüstelement
(18a) verbinden zu können, wobei das zweite Verbindungselement (54) und das erste
Verbindungselement (30) gleich ausgebildet sind.
2. Gerüstelement nach Anspruch 1, bei dem sich die Längsachse (46) des Vorsprungs (24)
versetzt und in einen Winkel von 90°± 30° zur Längsachse (48) des Gerüstelementkörpers
(36) erstreckt.
3. Gerüstelement nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ein Beabstandungsabschnitt (42) des
ersten Verbindungselements (30) zusammen mit dem Vorsprung (24) L-förmig ausgebildet
ist.
4. Gerüstelement nach Anspruch 3, bei dem das erste Verbindungselement (30) im Bereich
des Übergangs vom Beabstandungsabschnitt (42) zum Vorsprung (24) einen abgeflachten
oder abgerundeten Bereich (52) aufweist, um das Verschwenken des Gerüstelements (18a)
zu erleichtern.
5. Gerüstelement nach Anspruch 3 oder 4, bei dem der Beabstandungsabschnitt (42) bolzenförmig
ausgebildet ist.
6. Gerüstelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Verbindungselement
(30) eine Außenkontur aufweist, die aufgrund ihres Formschlusses mit dem Gerüstelementkörper
(36) eine drehfeste Verbindung mit dem Gerüstelementkörper (36) aufweist.
7. Gerüstelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gerüstelementkörper
(36) im Bereich des ersten Verbindungselements (30) einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
8. Gerüstelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Gerüstelement (18a)
im Bereich seines zweiten Endes, das dem ersten Ende entgegengesetzt ist, ein bewegbares
Sicherungselement (38) zur Anbindung des Gerüstelements (18a) an eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung
(22, 22a-22f) des Gerüst-Teils (10) aufweist.
9. Gerüstelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Gerüstelement (18a)
einen Sicherungsbolzen (40) aufweist, der in eine zweite Vorsprungs-Ausnehmung (22,
22a-22f) des Gerüst-Teils (10) einführbar ist, um das Gerüstelement (18a) gegen ein
Verschwenken um seine Längsachse (48) oder eine Achse parallel zu seiner Längsachse
(48) zu sichern.
10. Gerüst-Teil (10) mit einem Gerüstbauteil (14a, 14b) mit einer ersten Vorsprungs-Ausnehmung
(20, 20a-20f) und einem Gerüstelement (18a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Vorsprung (24) des ersten Verbindungselements (30) den Rand (26) der ersten
Vorsprungs- Ausnehmung (20, 20a-20f) hintergreift.
11. Gerüst-Teil nach Anspruch 10, bei dem die erste Vorsprungs-Ausnehmung (20, 20a-20f)
in einem Gerüstbauteil (14a, 14b) in Form eines Horizontalverbinders ausgebildet ist.
12. Verfahren zur Montage eines Gerüstelements (18a) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
an einem Gerüstbauteil (14a, 14b) mit den Verfahrensschritten:
A) Einführen eines ersten Vorsprungs (24) des Gerüstelements (18a) in eine erste Vorsprungs-Ausnehmung
(20, 20a-20f) des Gerüstbauteils (14a, 14b);
B) Schwenken des Gerüstelements (18a) um die Längsachse (48) des Gerüstelementkörpers
(36) oder um eine Achse parallel zur Längsachse ( 48) des Gerüstelementkörpers, sodass
der erste Vorsprung (24) den Rand (26) der ersten Vorsprungs-Ausnehmung (20, 20a-20f)
zumindest abschnittsweise hintergreift.
1. Bar-shaped scaffolding element (18a) in the form of a scaffolding diagonal for attachment
to a first projection recess (20, 20a-20f) of a scaffolding part (14a, 14b), wherein
the scaffolding element (18a) comprises the following:
a) a scaffolding element body (36) that extends in an elongate manner;
b) a first connection element (30) that is arranged or formed in the region of a first
end of the scaffolding element (18a) and comprises a projection (24);
wherein the longitudinal axis (46) of the projection (24) extends transversely to
the longitudinal axis (48) of the scaffolding element body (36) such that the projection
(24) by pivoting of the scaffolding element body (36) about the longitudinal axis
(48) thereof or about an axis in parallel with the longitudinal axis (48) thereof,
in order to insert the projection (24) into the first projection recess (20, 20a,
20f), and subsequently achieve hooking of the projection (24) on an edge (26) of the
first projection recess (20, 20a-20f), can engage behind the edge (26) of the first
projection recess (20, 20a-20f), in order to assemble the scaffolding element (18a)
on the scaffolding part (10),
characterized in that the scaffolding element (18a) comprises a second connection element (54) in the region
of the first connection element (30) on the scaffolding element body (36), in order
to be able to interconnect portions of the scaffolding part (10), at different spacings
from one another, to the scaffolding element (18a), wherein the second connection
element (54) and the first connection element (30) are designed identically.
2. Scaffolding element according to claim 1, wherein the longitudinal axis (46) of the
projection (24) extends so as to be offset and at an angle of 90°± 30° with respect
to the longitudinal axis (48) of the scaffolding element body (36).
3. Scaffolding element according to either claim 1 or claim 2, wherein a spacing portion
(42) of the first connection element (30), together with the projection (24), is designed
to be L-shaped.
4. Scaffolding element according to claim 3, wherein the first connection element (30)
comprises a flattened or rounded region (52) in the region of the transition from
the spacing portion (42) to the projection (24), in order to facilitate the pivoting
of the scaffolding element (18a).
5. Scaffolding element according to claim 3 or claim 4, wherein the spacing portion (42)
is formed in a bolt-like manner.
6. Scaffolding element according to any of the preceding claims, wherein the first connection
element (30) has an outer contour which, owing to its interlocking fit with the scaffolding
element body (36), is connected to the scaffolding element body (36) in a non-rotatable
manner.
7. Scaffolding element according to any of the preceding claims, wherein the scaffolding
element body (36) has a U-shaped cross section in the region of the first connection
element (30).
8. Scaffolding element according to any of the preceding claims, wherein the scaffolding
element (18a) comprises a movable securing element (38) for attachment of the scaffolding
element (18a) to a second projection recess (22, 22a-22f) of the scaffolding part
(10), in the region of the second end thereof that is opposite the first end.
9. Scaffolding element according to any of the preceding claims, wherein the scaffolding
element (18a) comprises a safety bolt (40) which can be inserted into a second projection
recess (22, 22a-22f) of the scaffolding part (10), in order to prevent pivotability
of the scaffolding element (18a) about the longitudinal axis (48) thereof or about
an axis in parallel with the longitudinal axis (48) thereof.
10. Scaffolding part (10) comprising a scaffolding component (14a, 14b) having a first
projection-recess (20, 20a-20f) and a scaffolding element (18a) according to any of
the preceding claims, wherein the projection (24) of the first connection element
(30) engages behind the edge (26) of the first projection recess (20, 20a-20f).
11. Scaffolding part according to claim 10, wherein the first projection recess (20, 20a-20f)
is formed in a scaffolding component (14a, 14b) in the form of a horizontal connector.
12. Method for assembling a scaffolding element (18a) according to any of claims 1 to
9 on a scaffolding component (14a, 14b), comprising the method steps:
A) inserting a first projection (24) of the scaffolding element (18a) into a first
projection recess (20, 20a-20f) of the scaffolding component (14a, 14b);
B) pivoting of the scaffolding element (18a) about the longitudinal axis (48) of the
scaffolding element body (36) or about an axis in parallel with the longitudinal axis
(48) of the scaffolding element body such that the first projection (24) engages at
least in portions behind the edge (26) of the first projection recess (20, 20a-20f).
1. Élément d'échafaudage en forme de barre (18a) sous la forme d'une diagonale d'échafaudage
destinée à être reliée à un premier évidement de saillie (20, 20a-20f) d'une partie
d'échafaudage (14a, 14b), l'élément d'échafaudage (18a) présentant :
a) un corps d'élément d'échafaudage (36) s'étendant longitudinalement ;
b) un premier élément de liaison (30) disposé ou formé dans la zone d'une première
extrémité de l'élément d'échafaudage (18a) et comportant une saillie (24) ;
l'axe longitudinal (46) de la saillie (24) s'étendant transversalement à l'axe longitudinal
(48) du corps d'élément d'échafaudage (36), de sorte que la saillie (24) peut s'engager
derrière un bord (26) du premier évidement de saillie (20, 20a-20f) par pivotement
du corps d'élément d'échafaudage (36) autour de son axe longitudinal (48) ou autour
d'un axe parallèle à son axe longitudinal (48), pour introduire la saillie (24) dans
le premier évidement de saillie (20, 20a-20f) et obtenir ensuite l'accrochage de la
saillie (24) sur le bord (26) du premier évidement de saillie (20, 20a-20f), afin
de monter l'élément d'échafaudage (18a) sur la partie d'échafaudage (10),
caractérisé en ce que l'élément d'échafaudage (18a) présente, dans la zone du premier élément de liaison
(30), un deuxième élément de liaison (54) sur le corps d'élément d'échafaudage (36),
afin de pouvoir relier à l'élément d'échafaudage (18a) des sections de la partie d'échafaudage
(14a, 14b) situées à des distances différentes les unes des autres, le deuxième élément
de liaison (54) et le premier élément de liaison (30) étant réalisés de manière identique.
2. Élément d'échafaudage selon la revendication 1, dans lequel l'axe longitudinal (46)
de la saillie (24) s'étend de manière décalée et selon un angle de 90° ± 30° par rapport
à l'axe longitudinal (48) du corps d'élément d'échafaudage (36) .
3. Élément d'échafaudage selon la revendication 1 ou 2, dans lequel une section d'écartement
(42) du premier élément de liaison (30) est réalisée en forme de L avec la saillie
(24) .
4. Élément d'échafaudage selon la revendication 3, dans lequel le premier élément de
liaison (30) présente, dans la zone de transition de la section d'écartement (42)
à la saillie (24), une zone aplatie ou arrondie (52) afin de faciliter le pivotement
de l'élément d'échafaudage (18a).
5. Élément d'échafaudage selon la revendication 3 ou 4, dans lequel la section d'écartement
(42) est réalisée en forme de boulon.
6. Élément d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le premier
élément de liaison (30) présente un contour extérieur qui, en raison de sa complémentarité
de forme avec le corps d'élément d'échafaudage (36), présente une liaison solidaire
en rotation avec le corps d'élément d'échafaudage (36).
7. Élément d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le corps
d'élément d'échafaudage (36) présente une coupe transversale en forme de U dans la
zone du premier élément de liaison (30).
8. Élément d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'élément
d'échafaudage (18a) présente, dans la zone de sa deuxième extrémité opposée à la première
extrémité, un élément de sécurité mobile (38) destiné à relier l'élément d'échafaudage
(18a) à un deuxième évidement de saillie (22, 22a-22f) de la partie d'échafaudage
(10).
9. Élément d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'élément
d'échafaudage (18a) présente un boulon de sécurité (40) qui peut être inséré dans
un deuxième évidement de saillie (22, 22a-22f) de la partie d'échafaudage (10) afin
d'empêcher l'élément d'échafaudage (18a) de pivoter autour de son axe longitudinal
(48) ou d'un axe parallèle à son axe longitudinal (48).
10. Partie d'échafaudage (10) comportant un composant d'échafaudage (14a, 14b) avec un
premier évidement de saillie (20, 20a-20f) et un élément d'échafaudage (18a) selon
l'une des revendications précédentes, dans laquelle la saillie (24) du premier élément
de liaison (30) s'engage derrière le bord (26) du premier évidement de saillie (20,
20a-20f) .
11. Partie d'échafaudage selon la revendication 10, dans laquelle le premier évidement
de saillie (20, 20a-20f) est réalisé dans un composant d'échafaudage (14a, 14b) sous
la forme d'un connecteur horizontal.
12. Procédé de montage d'un élément d'échafaudage (18a) selon l'une des revendications
1 à 9, sur un composant d'échafaudage (14a, 14b), comprenant les étapes de procédé
suivantes :
A) introduction d'une première saillie (24) de l'élément d'échafaudage (18a) dans
un premier évidement de saillie (20, 20a-20f) du composant d'échafaudage (14a, 14b)
;
B) pivotement de l'élément d'échafaudage (18a) autour de l'axe longitudinal (48) du
corps d'élément d'échafaudage (36) ou autour d'un axe parallèle à l'axe longitudinal
(48) du corps d'élément d'échafaudage, de sorte que la première saillie (24) s'engage
au moins sur certaines sections derrière le bord (26) du premier évidement de saillie
(20, 20a-20f) .