[0001] Die Erfindung betrifft eine Hydraulik-Anordnung mit vernetzten Hydraulikaggregaten.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kletterschalung mit einer solchen Hydraulik-Anordnung.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Bewegen der Kletterschalung. Schließlich
betrifft die Erfindung ein Hydraulikaggregat einer solchen Hydraulik-Anordnung.
[0002] Es ist bekannt, eine Kletterschalung zum Bau eines Gebäudes einzusetzen. Unter einer
Kletterschalung wird dabei in der Regel ein Klettergerüst bzw. Kletterwerk verstanden,
auf dem eine Schalung zum Herstellen einer Wand und/oder Decke angeordnet ist. Die
Kletterschalung weist mehrere Klettereinheiten auf, die durch Hydraulikzylinder auf
und/oder ab bewegt werden.
[0003] Werden diese Klettereinheiten nicht gleichzeitig nach oben bzw. unten bewegt, entstehen
Absturzkanten, die aufwändig gesichert werden müssen.
[0004] Werden die Klettereinheiten demgegenüber synchron bewegt, muss gemäß dem Stand der
Technik ein großes Hydraulikaggregat zur Versorgung aller Hydraulikzylinder eingesetzt
werden. Ein solches Hydraulikaggregat ist beispielsweise unter der Bezeichnung "Hydraulik
Unit SKE" der Doka GmbH bekannt geworden. Die Hydraulikzylinder werden dabei an eine
lange hydraulische Ringleitung angeschlossen. Die lange hydraulische Ringleitung weist
jedoch einen Druckverlust von ca. 1 bar je Meter auf.
[0005] Weist die lange Ringleitung demgegenüber einen großen Innendurchmesser auf, um möglichst
geringe Druckverluste zu erzielen, ergibt sich hierdurch ein sehr großes Gesamtpendelvolumen,
da sich die Pendelvolumina aller Hydraulikzylinder und der Ringleitung addieren. Das
bekannte Hydraulikaggregat muss dann entsprechend groß ausgebildet werden, was sich
in einem großen Platzbedarf auf der Kletterschalung niederschlägt.
[0006] In
WO 2013/120419 A1 ist hydraulisch hebbares, selbstkletterndes Schablonensystem nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 beschrieben.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Hydraulik-Anordnung
bereit zu stellen, die bei hoher Leistungsfähigkeit signifikant weniger Platzbedarf
aufweist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es weiterhin, eine Kletterschalung
mit einer solchen Hydraulik-Anordnung, ein Hydraulikaggregat einer solchen Hydraulik-Anordnung
sowie ein Verfahren mit einer solchen Kletterschalung bereitzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Hydraulik-Anordnung gemäß Patentanspruch
1, eine Kletterschalung gemäß Patentanspruch 11, einem Verfahren gemäß Patentanspruch
12. Die Unteransprüche geben bevorzugte Weiterbildungen wieder.
[0009] Die erfindungsgemäße Hydraulik-Anordnung ermöglicht somit das gleichzeitige und gleichmäßige
Anheben und/oder Absenken mehrerer Hydraulikzylinder auf besonders leistungsfähige
Art und Weise, ohne ein großes Hydraulikaggregat mit einem großen Pendelvolumen vorsehen
zu müssen.
[0010] Vorzugsweise sind mehr als drei Hydraulikaggregate, vorzugsweise mehr als vier Hydraulikaggregate,
besonders bevorzugt mehr als fünf Hydraulikaggregate, weiter bevorzugt mehr als sechs
Hydraulikaggregate, über die Datenverbindung, insbesondere seriell, gekoppelt.
[0011] Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, zur Betätigung mehrerer Hydraulikzylinder
anstelle eines einzigen Hydraulikaggregats oder weniger Hydraulikaggregate mehrere
Hydraulikaggregate vorzusehen, die jeweils nur wenigen Hydraulikzylindern zugeordnet
sind. Hierdurch verkürzen sich die Hydraulikleitungen zwischen Hydraulikaggregat und
Hydraulikzylinder signifikant, wodurch sowohl Druckverluste als auch Pendelvolumina
deutlich verringert werden.
[0012] Vorzugsweise sind mehrere Hydraulikaggregate jeweils mit maximal drei, insbesondere
maximal zwei, besonders bevorzugt mit nur einem Hydraulikzylinder verbunden. In weiter
bevorzugter Ausgestaltung der Hydraulik-Anordnung sind alle Hydraulikaggregate jeweils
mit maximal drei, insbesondere maximal zwei, besonders bevorzugt mit nur einem Hydraulikzylinder,
verbunden.
[0013] Die maximale Länge der einzelnen Hydraulikleitungen der Hydraulik-Anordnung kann
jeweils weniger als 10 m, insbesondere weniger als 7 m, vorzugsweise weniger als 5
m, besonders bevorzugt weniger als 3 m, betragen.
[0014] Die Datenverbindung kann kabellos oder kabelgebunden ausgebildet sein. Die Datenverbindung
kann ein Netzwerk und/oder einen Zentralserver aufweisen.
[0015] Die Datenverbindung ist vorzugsweise in Form einer BUS-Datenverbindung ausgebildet.
Die BUS-Datenverbindung ist dabei vorzugsweise zur Erweiterung der Hydraulik-Anordnung
ausgebildet, sodass mehr als zwei, insbesondere mehr als drei, vorzugsweise mehr als
vier, besonders bevorzugt mehr als fünf, weiter bevorzugt beliebig viele, Hydraulikaggregate
über die BUS-Datenverbindung verbindbar sind. Die BUS-Datenverbindung kann in Form
einer CAN-BUS-Datenverbindung, einer Ethernet-BUS-Datenverbindung, einer PROFINET-BUS-Datenverbindung
oder in Form einer BUS-Datenverbindung gemäß einem anderen Industriestandard ausgebildet
sein.
[0016] Die Steuereinheiten mehrerer, insbesondere aller, Hydraulikaggregate können zum Ansteuern
einzelner, dem jeweiligen Hydraulikaggregat zugeordneter, Hydraulikzylinder ausgebildet
sein. Alternativ oder zusätzlich dazu können die Steuereinheiten mehrerer Hydraulikaggregate,
insbesondere aller Hydraulikaggregate, derart miteinander gekoppelt sein, dass ein
Ausfahren bzw. Einfahren der Hydraulikzylinder mehrerer, insbesondere aller, Hydraulikaggregate
nur dann erfolgt, wenn mehrere, insbesondere alle, Steuereinheiten der Hydraulik-Anordnung
das Ausfahren bzw. Einfahren der Hydraulikzylinder anordnen oder gestatten.
[0017] Die Steuereinheiten sind erfindungsgemäß für einen Master-Slave-Betrieb ausgebildet,
in dem eine erste Steuereinheit als Master zumindest eine weitere Steuereinheit der
Hydraulik-Anordnung, insbesondere alle weiteren Steuereinheiten der Hydraulik-Anordnung,
als Slave steuert. Diejenige Steuereinheit der Hydraulik-Anordnung, welche als Master
weitere Steuereinheiten steuert, kann dabei aus der Gesamtanzahl aller Steuereinheiten
der Hydraulik-Anordnung ausgewählt werden. Jede Steuereinheit kann somit wahlweise
als Master- oder Slave-Einheit betrieben werden. Die Steuereinheiten sind zusätzlich
dazu für einen Einzelbetrieb ausgebildet, in dem die Steuereinheiten der Hydraulik-Anordnung
jeweils nur die ihrem Hydraulikaggregat zugeordneten Hydraulikzylinder ansteuern.
Die Steuereinheiten weisen erfindungsgemäß dabei einen Schalter auf, an dem ein Umschalten
zwischen der Ansteuerung einzelner, dem jeweiligen Hydraulikaggregat zugeordneter
Hydraulikzylinder (Stand-Alone-Betrieb) und der synchronen Ansteuerung mehrerer, insbesondere
aller, Hydraulikzylinder erfolgt. Für einen Einrichtbetrieb und/oder eine Fehlerbehebung
ist es dadurch möglich, dass nur einzelne Hydraulikzylinder ausgefahren bzw. eingefahren
werden.
[0018] Die Hydraulik-Anordnung kann eine erste Fernbedienung aufweisen. Die erste Fernbedienung
kann kabelgebunden oder kabellos mit einer ersten Steuereinheit verbunden sein. Diejenige
Steuereinheit, welche mit der Fernbedienung verbunden wird, kann in einer bevorzugten
Ausführungsform als Master-Steuereinheit, welche weitere Steuereinheiten als Slave
steuert, definiert werden.
[0019] Zusätzlich dazu kann die Hydraulik-Anordnung eine zweite Fernbedienung aufweisen.
Die zweite Fernbedienung kann kabelgebunden oder kabellos mit einer zweiten Steuereinheit
verbunden sein. Die erste Fernbedienung und die zweite Fernbedienung können gleich
ausgebildet sein.
[0020] Vorzugsweise sind die Steuereinheiten der Hydraulik-Anordnung so geschaltet, dass
die Bewegung der Hydraulikzylinder gestoppt wird, wenn zwei Steuereinheiten, insbesondere
über jeweils eine Fernbedienung, verschieden angesteuert werden. Hierdurch kann das
Anheben bzw. Absenken der Hydraulik-Anordnung von zwei Personen, die zueinander keinen
Sichtkontakt haben, auf sichere Art und Weise überwacht werden.
[0021] Die Hydraulik-Anordnung kann eine übergeordnete Steuereinheit aufweisen, die mit
zumindest einer ersten Steuereinheit der Hydraulik-Anordnung verbunden ist, um die
Steuereinheiten mehrerer Hydraulikaggregate, insbesondere aller Hydraulikaggregate,
zu steuern.
[0022] In besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung wird die Netzspannung bzw. Versorgungsspannung
durch die Hydraulikaggregate "durchgeschleift". Hierzu ist ein erstes Hydraulikaggregat
an die Netzspannung angeschlossen. Eine elektrische Verbindung versorgt zumindest
ein zweites Hydraulikaggregat mittelbar mit dieser Netzspannung. Hierdurch müssen
nur wenige Hydraulikaggregate, insbesondere nur das erste Hydraulikaggregat, unmittelbar
mit der Netzspannung verbunden werden.
[0023] Zumindest ein Hydraulikaggregat, insbesondere mehrere Hydraulikaggregate, vorzugsweise
alle Hydraulikaggregate, kann/können einen automatischen Phasenwender aufweisen, um
stets das richtige Drehfeld am Motor anlegen zu können.
[0024] Zumindest ein Hydraulikaggregat, insbesondere mehrere Hydraulikaggregate, vorzugsweise
alle Hydraulikaggregate, kann/können dazu ausgebildet sein, an ein Spannungsnetz 3L+PE
mit 400V/50Hz und/oder 480V/60Hz angeschlossen zu werden. Hierdurch kann die Hydraulik-Anordnung
global eingesetzt werden.
[0025] Zumindest ein Hydraulikaggregat kann einen elektrischen Motor aufweisen, der zumindest
zwei Pumpen, insbesondere genau zwei Pumpen, auf einer gemeinsamen Welle antreibt.
Vorzugsweise ist dabei jede Pumpe einem Hydraulikzylinder zugeordnet, wobei die Pumpen
mit den Hydraulikzylindern über Hydraulikleitungen verbunden sind. In den Hydraulikleitungen
können vorzugsweise noch Wegeventile integriert sein. Hierdurch wird ermöglicht, dass
die Hydraulikzylinder wahlweise angesteuert werden können. Beispielsweise kann so
auch nur ein Hydraulikzylinder am Hydraulikaggregat betrieben werden, wodurch sich
ein Betrieb mit einer ungeraden Anzahl von Hydraulikzylindern vereinfacht.
[0026] Zumindest ein Hydraulikaggregat kann einen elektrischen Motor in Form eines Unter-Öl-Motors
aufweisen. Das Hydraulikaggregat ist dadurch besonders leise und effizient betreibbar.
[0027] Mehrere Hydraulikaggregate, insbesondere alle Hydraulikaggregate, können gleich ausgebildet
sein. Alternativ oder zusätzlich dazu können mehrere Hydraulikzylinder, insbesondere
alle Hydraulikzylinder, gleich ausgebildet sein.
[0028] Zumindest ein erstes Hydraulikaggregat kann unmittelbar an einen Hydraulikzylinder
angebaut sein. Hierdurch wird eine besonders effektive und platzsparende Hydraulik-Anordnung
erzielt.
[0029] Zum ausreichenden Synchronlauf der Hydraulikzylinder, insbesondere bei unterschiedlichem
Lastniveau, kann zumindest ein erstes Hydraulikaggregat, insbesondere jeweils mehrere
Hydraulikaggregate, vorzugsweise jeweils alle Hydraulikaggregate, ein Volumenstrommessgerät
für Hydraulikfluid aufweisen, um das Ausfahren bzw. Einfahren der Hydraulikzylinder
präzise zu synchronisieren.
[0030] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Hydraulik-Anordnung ein Wegemesssystem im
Bereich eines oder mehrerer Hydraulikzylinder aufweisen, um das Ausfahren bzw. Einfahren
der Hydraulikzylinder präzise zu synchronisieren. Daten aus dem Wegemesssystem können
über die Datenverbindung zwischen mehreren Hydraulikaggregaten kommunizierbar sein.
[0031] Die Hydraulik-Anordnung kann eine Druckmesseinrichtung aufweisen, um Drücke an den
einzelnen Hydraulikzylindern zu überwachen. Die von der Druckmesseinrichtung gemessenen
Daten können über die Datenverbindung zwischen mehreren Hydraulikaggregaten kommunizierbar
sein. Im Falle einer Überlast kann die Anlage zum Abschalten ausgebildet sein. Zusätzlich
dazu kann die Hydraulik-Anordnung zur Ausgabe einer Fehlermeldung ausgebildet sein,
um über Art und Ursprung der Störung zu informieren.
[0032] In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Hydraulik-Anordnung dazu
ausgebildet, Hydraulikzylinderpaare, insbesondere beim Ausfahren, alternierend anzusteuern,
um den Strombedarf der Hydraulik-Anordnung zu begrenzen. Die sich hierbei ergebenden
kleinen Absturzkanten sind sicherheitstechnisch unbedenklich. Da beim Einfahren der
Hydraulikzylinder regelmäßig keine Arbeit geleistet wird, können alle Hydraulikzylinder
zum gemeinsamen Einfahren ausgebildet sein.
[0033] Die Hydraulik-Anordnung kann einen Diagnosebildschirm aufweisen. Der Diagnosebildschirm
ist mittelbar oder unmittelbar mit der Datenverbindung verbunden. Der Diagnosebildschirm
kann zur Visualisierung von Betriebsdrücken, Bewegungen der Hydraulikzylinder, Fehlermeldungen
und/oder Benutzerbefehlen ausgebildet sein. Der Diagnosebildschirm kann in ein Hydraulikaggregat
integriert sein.
[0034] Die Hydraulik-Anordnung kann einen Datenlogger aufweisen. Der Datenlogger ist mittelbar
oder unmittelbar mit der Datenverbindung verbunden. Der Datenlogger kann zum Aufzeichnen
von Betriebsdaten, wie Betriebsdrücken, Bewegungen der Hydraulikzylinder, Fehlermeldungen
und/oder Benutzerbefehlen ausgebildet sein. Der Datenlogger kann so Aufschluss über
die Abläufe auf der Baustelle geben.
[0035] Die Hydraulik-Anordnung kann ein Fernwartungsmodul aufweisen. Das Fernwartungsmodul
ist mittelbar oder unmittelbar mit der Datenverbindung verbunden. Das Fernwartungsmodul
kann zum Auslesen der Betriebsdaten ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich dazu
kann das Fernwartungsmodul dazu ausgebildet sein, die Steuereinheiten mehrerer Hydraulik-Anordnungen
mit einer neuen Software-Version und/oder anderen Daten zu versorgen.
[0036] Die Hydraulik-Anordnung kann ein Freigabemodul aufweisen. Das Freigabemodul ist mittelbar
oder unmittelbar mit der Datenverbindung verbunden. Das Freigabemodul kann dazu ausgebildet
sein, eine Ansteuerung der Hydraulikzylinder erst nach dem Senden eines Freigabesignals,
insbesondere durch die Bauleitung, zu erlauben.
[0037] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gemäß Anspruch 11 weiterhin gelöst durch eine Kletterschalung
mit zumindest einer Klettereinheit, insbesondere mit mehreren Klettereinheiten, und
einer zuvor beschriebenen Hydraulik-Anordnung. Jede Klettereinheit weist zumindest
ein Hydraulikaggregat, insbesondere genau ein Hydraulikaggregat, und maximal vier
an das Hydraulikaggregat angeschlossene Hydraulikzylinder auf.
[0038] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gemäß Anspruch 12 weiterhin gelöst durch ein Verfahren
zum Bewegen einer zuvor beschriebenen Kletterschalung. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
werden zwei Klettereinheiten synchron bewegt, wobei jede Klettereinheit ein Hydraulikaggregat
aufweist, deren Steuerungen über die Datenverbindung miteinander verbunden sind.
[0039] Bei dem Verfahren können die Klettereinheiten gestoppt werden, wenn zumindest zwei
Steuereinheiten unterschiedlich angesteuert bzw. betätigt werden.
[0040] Vorzugsweise steuert die Steuereinheit eines ersten Hydraulikaggregats die Steuereinheiten
von mehr als einem weiteren Hydraulikaggregat, insbesondere von mehr als zwei Hydraulikaggregaten,
bevorzugt von mehr als drei Hydraulikaggregaten, besonders bevorzugt von mehr als
vier Hydraulikaggregaten.
[0041] Das Verfahren kann so durchgeführt werden, dass das Ausfahren bzw. Einfahren der
Hydraulikzylinder mehrerer, insbesondere aller, Hydraulikaggregate nur erfolgt, wenn
mehrere, insbesondere alle, Steuereinheiten der Hydraulik-Anordnung das Ausfahren
bzw. Einfahren der Hydraulikzylinder anordnen oder erlauben.
[0042] Das Verfahren kann so durchgeführt werden, dass die Bewegung der Hydraulikzylinder
gestoppt wird, wenn zwei Steuereinheiten, insbesondere über jeweils eine Fernbedienung,
verschieden angesteuert werden.
[0043] In einer weiter bevorzugten Variante des Verfahrens werden Hydraulikzylinderpaare
alternierend angesteuert, insbesondere ausgefahren, um den Strombedarf der Hydraulik-Anordnung
zu begrenzen.
[0044] Bevorzugt werden alle Hydraulikzylinder gemeinsam eingefahren.
[0045] Das Ausfahren und/oder Einfahren der Hydraulikzylinder erfolgt erfindungsgemäß im
Master-Slave-Betrieb der Steuereinheiten.
[0046] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Patentansprüchen.
[0047] Die in der Zeichnung schematisch dargestellten Merkmale sind nicht notwendigerweise
maßstäblich zu verstehen und derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen Besonderheiten
deutlich sichtbar gemacht werden können. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in
der Zeichnung oftmals nur ein Bauteil oder wenige gleiche Bauteile mit einem Bezugszeichen
versehen. Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in
beliebigen Kombinationen bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein, wobei die
Erfindung allein durch die angehängten Ansprüche definiert wird.
[0048] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine nicht beanspruchte Klettereinheit mit zwei Hydraulikzylindern, die von einem
Hydraulikaggregat versorgt werden;
- Fig. 2
- eine nicht beanspruchte Klettereinheit mit zwei Hydraulikzylindern, die jeweils von
einem Hydraulikaggregat versorgt werden;
- Fig. 3
- eine Kletterschalung mit einer Vielzahl an Klettereinheiten;
- Fig. 4
- eine Kletterschalung mit einer Vielzahl an Klettereinheiten und einer übergeordneten
Steuereinheit;
- Fig. 5
- eine Kletterschalung mit vier gekoppelten Klettereinheiten;
- Fig. 6
- eine Kletterschalung mit acht gekoppelten Klettereinheiten;
- Fig. 7
- eine Kletterschalung mit zehn gekoppelten Klettereinheiten;
- Fig. 8
- eine Kletterschalung mit zwanzig gekoppelten Klettereinheiten;
- Fig. 9
- eine Kletterschalung mit mehreren Klettereinheiten, wobei die Klettereinheiten eine
unterschiedliche Anzahl an Hydraulikzylindern aufweisen;
- Fig. 10
- eine Kletterschalung mit einer einzigen Klettereinheit mit vier Hydraulikzylindern;
- Fig. 11
- eine Kletterschalung mit zwei Fernbedienungen;
- Fig. 12
- eine Kletterschalung mit drei Fernbedienungen; und
- Fig. 13
- eine Teilansicht einer Klettereinheit mit einem Hydraulikaggregat.
- Fig. 14
- eine Hydraulikaggregat-Anordnung mit zwei Pumpen, die durch eine gemeinsame Welle
angetrieben werden.
[0049] Fig. 1 zeigt eine Klettereinheit
10 mit einer Plattform bzw. Bühne
12. Die Bühne 12 kann an Kletterschienen
14a, 14b entlang auf und ab bewegt werden. Das Bewegen erfolgt dabei durch Hydraulikzylinder
16a, 16b. Die Hydraulikzylinder 16a, 16b sind über Hydraulikleitungen
18a,
18b mit einem Hydraulikaggregat
20 verbunden. Da das Hydraulikaggregat 20 nur die beiden Hydraulikzylinder 16a, 16b
mit Fluid versorgen muss, können die Hydraulikleitungen 18a, 18b kurz ausgebildet
werden. Entsprechend klein ist auch das Pendelvolumen des Hydraulikaggregats 20, sodass
das Hydraulikaggregat 20 entsprechend klein dimensioniert werden kann.
[0050] Fig. 2 zeigt eine Klettereinheit 10 mit zwei Hydraulikzylindern 16a, 16b, bei der jedem
Hydraulikzylinder 16a, 16b ein eigenes Hydraulikaggregat
20a,
20b zugeordnet ist. Hierdurch können Hydraulikleitungen zwischen den Hydraulikaggregaten
20a, 20b und den Hydraulikzylindern 16a, 16b sehr kurz ausgebildet werden oder ganz
entfallen.
[0051] Fig. 3 zeigt eine Kletterschalung
22 mit mehreren Klettereinheiten
10a,
10b. Die Klettereinheiten 10a, 10b der Kletterschalung 22 sind mit einer Hydraulik-Anordnung
24 versehen, die dazu ausgebildet ist, alle Klettereinheiten 10a, 10b der Kletterschalung
22 synchron zu bewegen. Die Klettereinheiten 10a, 10b weisen hierzu jeweils ein Hydraulikaggregat
20a, 20b auf, das hydraulisch mit Hydraulikzylindern 16a, 16b verbunden ist.
[0052] Die Hydraulikaggregate 20a, 20b weisen jeweils eine Steuereinheit
26a,
26b auf. Die Steuereinheiten 26a, 26b sind über eine Datenverbindung
28 verbunden. Die Datenverbindung 28 ist in Form einer BUS-Datenverbindung ausgebildet,
die das synchrone Ansteuern aller Steuereinheiten 26a, 26b ermöglicht. Das Ansteuern
aller Steuereinheiten 26a, 26b erfolgt dabei durch einen Benutzer von einer der Steuereinheiten
26a, 26b, beispielsweise der Steuereinheit 26a. Die Datenverbindung 28 verbindet im
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 alle Steuereinheiten 26a, 26b der Hydraulik-Anordnung
24. Die Datenverbindung 28 ist im vorliegenden Fall in Form einer Ringleitung ausgebildet.
[0053] Fig. 4 zeigt eine weitere Kletterschalung 22. Steuereinheiten 26a, 26b,
26c,
26d der Kletterschalung 22 werden von übergeordneten Steuereinheiten
30a,
30b gesteuert. Ein Netzspannungsanschluss
32a,
32b für Hydraulikaggregate 20a-20d kann an den übergeordneten Steuereinheiten 30a, 30b
vorgesehen sein.
[0054] Fig. 5 zeigt eine Kletterschalung 22 mit mehreren Klettereinheiten 10a, 10b. Alle Klettereinheiten
10a, 10b der Kletterschalung 22 sind über eine Datenleitung bzw. Datenverbindung 28
verbunden. Die Datenverbindung 28 synchronisiert die Steuereinheiten 26a, 26b der
Hydraulikaggregate 20a, 20b. Hierdurch können die Hydraulikaggregate 20a, 20b klein
und effektiv ausgebildet werden.
[0055] Fig. 6 zeigt eine Kletterschalung 22 mit mehreren über eine Datenverbindung 28 in Serie
geschalteten Klettereinheiten 10a, 10b. Weiterhin weist die Kletterschalung 22 nur
einen einzigen Netzspannungsanschluss
32 auf, der alle Klettereinheiten 10a, 10b mit Netzspannung versorgt. Eine elektrische
Verbindung
34 verbindet dabei mehrere Klettereinheiten 10a, 10b, insbesondere alle Klettereinheiten
10a, 10b, seriell mit dem Netzspannungsanschluss 32.
[0056] Fig. 7 zeigt eine Kletterschalung 22, deren Klettereinheiten 10a, 10b über Netzspannungsanschlüsse
32a, 32b versorgt werden. Hierzu sind elektrische Verbindungen
34a,
34b vorgesehen. Demgegenüber sind alle Klettereinheiten 10a, 10b über eine einzige Datenverbindung
28 verbunden.
[0057] Fig. 8 zeigt eine Kletterschalung 22 mit einer Steuereinheit 26a, die mit einer Fernbedienung
36a verbunden ist. Die Fernbedienung 36a ist zur Steuerung der Steuereinheit 26a ausgebildet.
Sind die weiteren Steuereinheiten 26b-26d der Kletterschalung 22 auf einen Synchronbetrieb
mit der Steuereinheit 26a geschaltet, so können alle Hydraulikzylinder 16a, 16b der
Kletterschalung 22 synchron durch die Fernbedienung 36a gesteuert werden.
[0058] Fig. 9 zeigt eine Kletterschalung 22 mit einer Klettereinheit 10, die zwei Hydraulikaggregate
20a, 20b aufweist. Das Hydraulikaggregat 20a ist dabei mit zwei Hydraulikzylindern
16a, 16b, das Hydraulikaggregat 20b mit einem Hydraulikzylinder
16c verbunden. Die Hydraulikaggregate 20a, 20b sind gleich ausgebildet und können wahlweise
mit einem oder zwei Hydraulikzylindern 16a-16c verbunden werden.
[0059] Fig. 10 zeigt eine Kletterschalung 22 mit einer einzigen Klettereinheit 10. Die Klettereinheit
10 weist zwei Hydraulikaggregate 20a, 20b auf, deren Steuereinheiten 26a, 26b zur
synchronen Steuerung von Hydraulikzylindern 16a, 16b, 16c,
16d ausgebildet sind. Die Abstimmung der Steuereinheiten 26a, 26b wird durch die Datenverbindung
28 ermöglicht. Die Bedienung der Steuereinheit 26a, und somit auch die Beeinflussung
der Steuereinheit 26b, erfolgt durch eine Fernbedienung 36a. Ein Netzspannungsanschluss
32a versorgt das Hydraulikaggregat 20a unmittelbar - und über eine elektrische Verbindung
34 das Hydraulikaggregat 20b mittelbar - mit Versorgungsspannung. Die Hydraulik-Anordnung
24 der Klettereinheit 10 kann insbesondere zum Klettern in einem Schacht eingesetzt
werden.
[0060] Fig. 11 zeigt eine Kletterschalung 22, deren Klettereinheiten 10a, 10b über eine Datenverbindung
28 kommunizieren. Die Datenverbindung 28 ist unmittelbar oder, wie in Fig. 11 gezeigt,
mittelbar über eine Steuereinheit 26a mit einer Fernbedienung 36a verbunden. Die Datenverbindung
28 ist darüber hinaus unmittelbar oder, wie in Fig. 11 gezeigt, mittelbar über eine
Steuereinheit 26b mit einer Fernbedienung
36b verbunden. Die Hydraulik-Anordnung 24 kann wahlweise mit der Fernbedienung 36a oder
der Fernbedienung 36b gesteuert werden. Die jeweils andere Fernbedienung 36a, 36b
kann zur Überwachung bzw. Beobachtung eingesetzt werden, z.B. wenn nicht die ganze
Kletterschalung 22 von einem Bediener einsehbar ist.
[0061] Fig. 12 zeigt eine Kletterschalung 22, bei der die Steuereinheiten 26a, 26b der Kletterschalung
22 wahlweise durch eine Fernbedienung 36a, eine Fernbedienung 36b oder eine Fernbedienung
36c steuerbar sind. Die verbleibenden beiden Fernbedienungen 36a-36c können zur Überwachung
des Klettervorgangs eingesetzt werden.
[0062] Fig. 13 zeigt einen Teil einer Klettereinheit 10 mit einem Hydraulikaggregat 20. Das Hydraulikaggregat
20 weist eine Hydraulikeinheit
38 mit einem Hydraulikgehäuse
40 auf. Weiterhin weist das Hydraulikaggregat 20 eine Steuereinheit 26a auf, die in
einem Steuergehäuse
42 angeordnet ist. Das Steuergehäuse 42 ist im vorliegenden Fall rahmenförmig ausgebildet.
Das Hydraulikgehäuse 40 ist reversibel lösbar am Steuergehäuse 42 angeordnet, sodass
das Hydraulikaggregat 20 modular ausgebildet ist. Dies erleichtert die Wartung des
Hydraulikaggregats 20. Das Hydraulikaggregat 20 ist zum Aufstellen auf den Boden und/oder
zur Befestigung an einem Geländer
44 der Klettereinheit 10 ausgebildet.
[0063] Die Hydraulikeinheit 38 weist einen Motor (nicht gezeigt) in Form eines Unter-ÖlMotors
auf. Der Motor betätigt zwei Pumpen (nicht gezeigt) in der Hydraulikeinheit 38. Die
Pumpen versorgen Hydraulikleitungen 18a, 18b, mit Fluid, wobei die Hydraulikleitungen
18a, 18b Hydraulikzylinder (nicht gezeigt) versorgen.
[0064] Die Steuereinheit 26a steuert den Motor. Alternativ oder zusätzlich dazu kann die
Steuereinheit 26a Ventile und/oder Drosseln
46 steuern, die mit den Hydraulikleitungen 18a, 18b verbunden sind. Druckmesser
48a,
48b kontrollieren den Druck in den Hydraulikleitungen 18a, 18b, sodass die Steuereinheit
26a eine Druckregelung durchführen kann.
[0065] An die Steuereinheit 26a sind ein Netzspannungsanschluss 32 und eine Datenverbindung
28 angeschlossen. An die Steuereinheit 26a kann weiterhin eine Fernbedienung 36a angeschlossen
sein, von der in Fig. 13 das Anschlusskabel sichtbar ist.
[0066] Die Steuereinheit 26a weist einen Schalter 50 auf, an dem eine Ansteuerung eines
ersten Hydraulikzylinders und/oder eines zweiten Hydraulikzylinders bzw. der Hydraulikleitungen
18a, 18b, wählbar ist. Weiterhin kann am Schalter 50 gewählt werden, dass die Steuereinheit
26a von einer über die Datenverbindung 28 mit der Steuereinheit 26a verbundenen weiteren
Steuereinheit (nicht gezeigt) gesteuert wird.
[0067] Fig. 14 zeigt eine Hydraulikaggregat-Anordnung, welche einen Motor 104 aufweist.
Der Motor 104 treibt zwei Pumpen 105a, 105b durch eine gemeinsame Welle des Motors
104 an. Die Pumpe 105a ist dabei dem Hydraulikzylinder 16a und die Pumpe 105b dem
Hydraulikzylinder 16b zugeordnet, wobei die Hydraulikzylinder 16a, 16b über Hydraulikleitungen
18a, 18b mit den beiden Pumpen 105a, 105b verbunden sind. In den Hydraulikleitungen
18a, 18b sind weiterhin zwei Wegeventile 102a, 102b, zwei Druckbegrenzungen 103a,
103b sowie ein Filter 106 integriert. Insbesondere durch die Integration der Wegeventile
102a, 102b wird es ermöglicht, dass die Hydraulikzylinder 16a, 16b wahlweise angesteuert
werden können. So kann beispielsweise in einer Ausführungsform nur einer der beiden
Hydraulikzylinder 16a, 16b betrieben werden. Eine vollständige Abschaltung der Zylinder
ist ebenso möglich.
[0068] Unter Vornahme einer Zusammenschau aller Figuren der Zeichnung betrifft die Erfindung
zusammenfassend eine Hydraulik-Anordnung 10, 10a, 10b mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Die Hydraulik-Anordnung 10, 10a, 10b, weist zumindest drei Hydraulik-Aggregate
20, 20a-20d auf, deren Steuereinheiten 26a-26d über eine Datenverbindung 28, insbesondere
in Reihe, verbunden sind. Die Steuereinheiten 26a-26d sind vorzugsweise dazu ausgebildet,
wahlweise nur ihnen unmittelbar zugeordnete Hydraulikzylinder 16a-16d oder mittelbar
über die Datenverbindung 28 und die Steuereinheit 26a-26d eines weiteren Hydraulikaggregats
20, 20a-20d auch die diesem Hydraulikaggregat 20, 20a-20d zugeordneten Hydraulikzylinder
16a-16d zu steuern. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kletterschalung 22 mit zumindest
einer Klettereinheit 10, 10a, 10b, insbesondere mehreren Klettereinheiten 10, 10a,
10b. Die Hydraulikaggregate 20, 20a-20d sind über die Datenverbindung 28 so vernetzbar,
dass ein synchrones Anheben und/oder Absenken aller Klettereinheiten 10, 10a, 10b
erfolgen kann bzw. erfolgt. Die Hydraulikaggregate 20, 20a-20d sind erfindungsgemäß
in einer Master-Slave-Anordnung geschaltet bzw. werden erfindungsgemäß im Master-Slave-Betrieb
gesteuert. Weiter sind die Hydraulikaggregate 20, 20a-20d erfindungsgemäß zum Umschalten
vom Master-Slave-Betrieb zum Stand-Alone-Betrieb ausgebildet.
1. Hydraulik-Anordnung (24) für eine Kletterschalung (22), wobei die Hydraulik-Anordnung
(24) Folgendes aufweist:
a) Zumindest drei Hydraulikzylinder (16a-16d) zum Anheben und/oder Absenken eines
Teils der Kletterschalung (22);
b) zumindest drei Hydraulikaggregate (20, 20a-20d), wobei jedes Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) zumindest eine Pumpe zur Förderung eines Fluids in die Hydraulikzylinder
(16a-16d) und eine Steuereinheit (26a-26d) zur Steuerung des Fluidflusses aufweist,
wobei insbesondere jedes Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) mit maximal vier Hydraulikzylindern
(16a-16d) einer Klettereinheit (10, 10a, 10b) der Kletterschalung (22) verbunden ist;
c) eine Datenverbindung (28) zwischen zumindest zwei Steuereinheiten (26a-26d) der
Hydraulikaggregate (20, 20a-20d), um das synchrone Anheben und/oder Absenken der Hydraulikzylinder
(16a-16d) zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheiten (26a-26d) für einen Master-Slave-Betrieb ausgebildet sind, in
dem eine erste Steuereinheit (26a-26d) als Master zumindest eine weitere Steuereinheit
(26a-26d) der Hydraulik-Anordnung (24), insbesondere alle weiteren Steuereinheiten
(26a-26d) der Hydraulik-Anordnung (24), als Slave steuert, und
dass die Hydraulik-Anordnung (24) so ausgebildet ist, dass die Steuerung der Steuereinheit
(26a-26d) von mehr als einem Hydraulikaggregat (20, 20a-20d), insbesondere die Steuerung
der Steuereinheiten (26a-26d) von mehr als zwei Hydraulikaggregaten (20, 20a-20d),
vorzugsweise die Steuerung der Steuereinheiten (26a-26d) von mehr als drei Hydraulikaggregaten
(20, 20a-20d), besonders bevorzugt die Steuerung von mehr als vier Hydraulikaggregaten
(20, 20a-20d), durch die Steuereinheit (26a-26d) eines ersten Hydraulikaggregats (20,
20a-20d) als Master erfolgt, wobei die Steuereinheit (26a-26d) der Hydraulik-Anordnung
(24), welche als Master weitere Steuereinheiten (26a-26d) steuert, aus der Gesamtanzahl
aller Steuereinheiten (26a-26d) der Hydraulik-Anordnung auswählbar ist, wobei die
Steuereinheiten (26a-26d) zusätzlich für einen Einzelbetrieb ausgebildet sind, in
dem die Steuereinheiten (26a-26d) der Hydraulik-Anordnung jeweils nur die ihrem Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) zugeordneten Hydraulikzylinder (16a-16d) ansteuern, wobei die Steuereinheiten
(26a-26d) insbesondere einen Schalter aufweisen, an dem ein Umschalten zwischen der
Ansteuerung einzelner, dem jeweiligen Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) zugeordneter
Hydraulikzylinder (16a-16d) und der synchronen Ansteuerung mehrerer, insbesondere
aller, Hydraulikzylinder (16a-16d) erfolgen kann.
2. Hydraulik-Anordnung nach Anspruch 1, bei dem jedes Hydraulikaggregat (20, 20a-20d)
mit maximal ein oder zwei Hydraulikzylindern (16a-16d) einer Klettereinheit (10, 10a,
10b) verbunden ist.
3. Hydraulik-Anordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die Steuereinheiten (26a-26d)
der Hydraulikaggregate (20, 20a-20d) miteinander gekoppelt sind, sodass
i) ein Ausfahren der Hydraulikzylinder (16a-16d) nur dann erfolgt, wenn alle Steuereinheiten
(26a-26d) das Ausfahren der ihnen zugeordneten Hydraulikzylinder (16a-16d) anordnen
oder erlauben und/oder
ii) ein Einfahren der Hydraulikzylinder (16a-16d) nur dann erfolgt, wenn alle Steuereinheiten
(26a-26d) das Einfahren der ihnen zugeordneten Hydraulikzylinder (16a-16d) anordnen
oder erlauben.
4. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hydraulik-Anordnung
(24) eine erste Fernbedienung (36a-36c) aufweist, die mit der ersten Steuereinheit
(26a-26d) des ersten Hydraulikaggregats (20, 20a-20d) verbunden ist.
5. Hydraulik-Anordnung nach Anspruch 4, bei dem die Hydraulik-Anordnung (24) eine zweite
Fernbedienung (36a-36c) aufweist, die mit einer zweiten Steuereinheit (26a-26d) eines
zweiten Hydraulikaggregats (20, 20a-20d) verbunden ist.
6. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hydraulik-Anordnung
(24) eine übergeordnete Steuereinheit (28a, 28b) aufweist, die mit der Steuereinheit
(26a-26d) des ersten Hydraulikaggregats (20, 20a-20d) verbunden ist, um die Steuereinheiten
(26a-26d) mehrerer Hydraulikaggregate (20, 20a-20d) zu steuern.
7. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) an eine Netzspannung angeschlossen ist, wobei die Hydraulik-Anordnung
(24) eine elektrische Verbindung (34, 34a, 34b) zwischen dem ersten Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) und einem zweiten Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) aufweist, um auch
das zweite Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) mit Netzspannung zu versorgen.
8. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zumindest das
erste Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) einen Motor, zumindest zwei Pumpen und eine
Welle aufweist, wobei die zumindest zwei Pumpen über den Motor von derselben Welle
antreibbar sind.
9. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Motor des
ersten Hydraulikaggregats (20, 20a-20d) in Form eines Unter-Öl-Motors ausgebildet
ist.
10. Hydraulik-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mehrere Hydraulikaggregate
(20, 20a-20d) gleich ausgebildet sind.
11. Kletterschalung (22) mit zumindest einer Klettereinheit (10, 10a, 10b), insbesondere
mehreren Klettereinheiten (10, 10a, 10b), und einer Hydraulik-Anordnung (24) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Klettereinheit (10, 10a, 10b) ein Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) und maximal vier Hydraulikzylinder (16a-16d) aufweist, die von einem
Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) betätigt werden.
12. Verfahren zum Bewegen einer Kletterschalung (22) nach Anspruch 11, wobei das Verfahren
folgende Verfahrensschritte aufweist:
A) Ansteuern einer zweiten Steuereinheit (26a-26d) eines zweiten Hydraulikaggregats
(20, 20a-20d) durch eine erste Steuereinheit (26a-26d) eines ersten Hydraulikaggregats
(20, 20a-20d) mittels der Datenverbindung (28);
B) Synchrones Bewegen der einer ersten Klettereinheit (10, 10a, 10b) zugeordneten
Hydraulikzylinder (16a-16d) mit den einer zweiten Klettereinheit (10, 10a, 10b) zugeordneten
Hydraulikzylindern (16a-16d),
wobei die Steuereinheiten (26a-26d) für einen Master-Slave-Betrieb ausgebildet werden,
in dem die erste Steuereinheit (26a-26d) als Master zumindest eine weitere Steuereinheit
(26a-26d) der Hydraulik-Anordnung (24), insbesondere alle weiteren Steuereinheiten
(26a-26d) der Hydraulik-Anordnung (24), als Slave steuert, wobei die Steuerung der
Steuereinheit (26a-26d) von mehr als einem Hydraulikaggregat (20, 20a-20d), insbesondere
die Steuerung der Steuereinheiten (26a-26d) von mehr als zwei Hydraulikaggregaten
(20, 20a-20d), vorzugsweise die Steuerung der Steuereinheiten (26a-26d) von mehr als
drei Hydraulikaggregaten (20, 20a-20d), besonders bevorzugt die Steuerung von mehr
als vier Hydraulikaggregaten (20, 20a-20d), durch die Steuereinheit (26a-26d) eines
ersten Hydraulikaggregats (20, 20a-20d) als Master erfolgt, wobei die Steuereinheit
(26a-26d) der Hydraulik-Anordnung (24), welche als Master weitere Steuereinheiten
(26a-26d) steuert, aus der Gesamtanzahl aller Steuereinheiten (26a-26d) der Hydraulik-Anordnung
ausgewählt wird, wobei die Steuereinheiten (26a-26d) zusätzlich für einen Einzelbetrieb
ausgebildet werden, in dem die Steuereinheiten (26a-26d) der Hydraulik-Anordnung jeweils
nur die ihrem Hydraulikaggregat (20, 20a-20d) zugeordneten Hydraulikzylinder (16a-16d)
ansteuern, wobei die Steuereinheiten (26a-26d) insbesondere einen Schalter aufweisen,
an dem ein Umschalten zwischen der Ansteuerung einzelner, dem jeweiligen Hydraulikaggregat
(20, 20a-20d) zugeordneter Hydraulikzylinder (16a-16d) und der synchronen Ansteuerung
mehrerer, insbesondere aller, Hydraulikzylinder (16a-16d) erfolgen kann.
13. Verfahren nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 3, bei dem die Bewegung der
Klettereinheiten (10, 10a, 10b) gestoppt wird, wenn die beiden Steuereinheiten (26a-26d)
verschieden angesteuert werden.
1. Hydraulic arrangement (24) for a climbing formwork (22), the hydraulic arrangement
(24) comprising the following:
a) at least two hydraulic cylinders (16a-16d) for raising and/or lowering a portion
of the climbing formwork (22);
b) at least three hydraulic power units (20, 20a-20d), wherein each hydraulic power
unit (20, 20a-20d) comprises at least one pump for delivering a fluid into the hydraulic
cylinders (16a-16d) and a control unit (26a- 26d) for controlling the fluid flow,
wherein in particular each hydraulic power unit (20, 20a-20d) is connected to at most
four hydraulic cylinders (16a-16d) of a climbing unit (10, 10a, 10b) of the climbing
formwork (22);
c) a data link (28) between at least two control units (26a-26d) of the hydraulic
power units (20, 20a-20d), in order to allow for synchronous raising and/or lowering
of the hydraulic cylinders (16a-16d),
characterized in that the control units (26a- 26d) are designed for master/slave operation, in which a
first control unit (26a- 26d), as the master, controls at least one further control
unit (26a- 26d) of the hydraulic arrangement (24), in particular all further control
units (26a- 26d) of the hydraulic arrangement, as the slave
and that the hydraulic arrangement (24) is designed such that the control of the control
unit (26a- 26d) of more than one hydraulic power unit (20, 20a-20d), especially the
control of the control units (26a- 26d) of more than two hydraulic power units (20,
20a-20d), especially the control of the control units (26a- 26d) of more than three
hydraulic power units (20, 20a-20d), advantageously in particular the control of more
than four hydraulic power units (20, 20a-20d), is realized by means of the control
unit (26a- 26d) of a first hydraulic power unit (20, 20a-20d) as master, wherein the
control unit (26a- 26d) of the hydraulic arrangement (24) that acts as master to control
other control units (26a- 26d), is selectable from the total number of all control
units (26a- 26d) of the hydraulic arrangement, wherein the control units (26a- 26d)
are additionally designed for a standalone-operation, in which the control units (26a-
26d) of the hydraulic arrangement (24) do control solely those hydraulic cylinders
(16a-16d) that are allocated to their hydraulic power unit (20, 20a-20d), respectively,
wherein the control units (26a- 26d) especially do comprise a switch, by means of
which a switching between the controlling of individual hydraulic cylinders (16a-16d)
allocated to the respective hydraulic power unit (20, 20a-20d) and the synchronous
control of several, especially all of the hydraulic cylinders (16a-16d) can be realized.
2. Hydraulic arrangement according to claim 1, in which each hydraulic power unit (20,
20a-20d) is connected to at most one or two hydraulic cylinders (16a-16d) of a climbing
unit (10, 10a, 10b).
3. Hydraulic arrangement according to claim 1 or 2, in which the control units (26a-26d)
of the hydraulic power units (20, 20a-20d) are coupled together, such that
i) the hydraulic cylinders (16a-16d) are extended only if all the control units (26a-26d)
order or allow the extension of the hydraulic cylinders (16a-16d) associated therewith,
and/or
ii) the hydraulic cylinders (16a-16d) are retracted only if all the control units
(26a-26d) order or allow the retraction of the hydraulic cylinders (16a-16d) associated
therewith.
4. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which the hydraulic
arrangement (24) comprises a first remote control (36a-36c) that is connected to a
first control unit (26a-26d) of a first hydraulic power unit (20, 20a-20d).
5. Hydraulic arrangement according to claim 4, in which the hydraulic arrangement (24)
comprises a second remote control (36a-36c) that is connected to a second control
unit (26a-26d) of a second hydraulic power unit (20, 20a-20d).
6. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which the hydraulic
arrangement (24) comprises a superordinate control unit (28a, 28b) that is connected
to the control unit (26a-26d) of a first hydraulic power unit (20, 20a-20d) in order
to control the control units (26a-26d) of a plurality of hydraulic power units (20,
20a-20d).
7. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which the first
hydraulic power unit (20, 20a-20d) is connected to a line voltage, wherein the hydraulic
arrangement (24) comprises an electrical connection (34, 34a, 34b) between the first
hydraulic power unit (20, 20a-20d) and a second hydraulic power unit (20, 20a-20d),
in order to also supply the second hydraulic power unit (20, 20a-20d) with line voltage.
8. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which at least
one first hydraulic power unit (20, 20a-20d) comprises a motor, at least two pumps
and a shaft, where the at least two pumps can be driven by means of the motor, via
the same shaft.
9. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which a motor of
a first hydraulic power unit (20, 20a-20d) is designed in the form of an oil-immersion
motor.
10. Hydraulic arrangement according to any of the preceding claims, in which several hydraulic
power unit (20, 20a-20d) are designed in the same manner.
11. Climbing formwork (22) comprising at least one climbing unit (10, 10a, 10b), in particular
a plurality of climbing units (10, 10a, 10b), and a hydraulic arrangement (24) according
to any of the preceding claims, wherein each climbing unit (10, 10a, 10b) comprises
a hydraulic power unit (20, 20a-20d) and at most four hydraulic cylinders (16a-16d)
that are actuated by a hydraulic power unit (20, 20a-20d).
12. Method for moving a climbing formwork (22) according to claim 11, wherein the method
comprises the following method steps:
A) actuating a second control unit (26a-26d) of a second hydraulic power unit (20,
20a-20d) using a first control unit (26a-26d) of a first hydraulic power unit (20,
20a-20d), by means of the data link (28);
B) moving the hydraulic cylinder (16a-16d) associated with a first climbing unit (10,
10a, 10b) synchronously with the hydraulic cylinder (16a-16d) associated with a second
climbing unit (10, 10a, 10b), wherein the control units (26a- 26d) are designed for
master/slave operation, in which a first control unit (26a- 26d), as the master, controls
at least one further control unit (26a- 26d) of the hydraulic arrangement (24), in
particular all further control units (26a- 26d) of the hydraulic arrangement, as the
slave, wherein the control of the control unit (26a- 26d) of more than one hydraulic
power unit (20, 20a-20d), especially the control of the control units (26a- 26d) of
more than two hydraulic power units (20, 20a-20d), especially the control of the control
units (26a- 26d) of more than three hydraulic power units (20, 20a-20d), advantageously
in particular the control of more than four hydraulic power units (20, 20a-20d), is
realized by means of the control unit (26a- 26d) of a first hydraulic power unit (20,
20a-20d) as master, wherein the control unit (26a- 26d) of the hydraulic arrangement
(24) that acts as master to control other control units (26a- 26d), is selectable
from the total number of all control units (26a- 26d) of the hydraulic arrangement,
wherein the control units (26a- 26d) are additionally designed for a standalone-operation,
in which the control units (26a- 26d) of the hydraulic arrangement (24) do control
solely those hydraulic cylinders (16a-16d) that are allocated to their hydraulic power
unit (20, 20a-20d), respectively, wherein the control units (26a- 26d) especially
do comprise a switch, by means of which a switching between the controlling of individual
hydraulic cylinders (16a-16d) allocated to the respective hydraulic power unit (20,
20a-20d) and the synchronous control of several, especially all of the hydraulic cylinders
(16a-16d) can be realized.
13. Method according to claim 12 in conjunction with claim 3, in which the movement of
the climbing units (10, 10a, 10b) is stopped if the two control units (26a-26d) are
actuated differently.
1. Système hydraulique (24) pour un coffrage grimpant (22), le système hydraulique (24)
présentant :
a) au moins trois vérins hydrauliques (16a-16d) pour lever et/ou abaisser une partie
du coffrage grimpant (22) ;
b) au moins trois groupes hydrauliques (20, 20a-20d), chaque groupe hydraulique (20,
20a-20d) présentant au moins une pompe pour refouler un fluide dans les vérins hydrauliques
(16a-16d) et une unité de commande (26a-26d) pour commander le flux de fluide, chaque
groupe hydraulique (20, 20a-20d) étant en particulier relié à quatre vérins hydrauliques
(16a-16d) au maximum d'une unité grimpante (10, 10a, 10b) du coffrage grimpant (22)
;
c) une liaison de données (28) entre au moins deux unités de commande (26a-26d) des
groupes hydrauliques (20, 20a-20d), afin de permettre la levée et/ou l'abaissement
synchrone des vérins hydrauliques (16a-16d),
caractérisé en ce que les unités de commande (26a-26d) sont conçues pour un fonctionnement maître-esclave
dans lequel une première unité de commande (26a-26d) commande en tant que maître au
moins une autre unité de commande (26a-26d) du système hydraulique (24), en particulier
toutes les autres unités de commande (26a-26d) du système hydraulique (24), en tant
qu'esclave, et
en ce que le système hydraulique (24) est conçu de telle sorte que la commande de l'unité de
commande (26a-26d) de plus d'un groupe hydraulique (20, 20a-20d), en particulier la
commande des unités de commande (26a-26d) de plus de deux groupes hydrauliques (20,
20a-20d), de préférence la commande des unités de commande (26a-26d) de plus de trois
groupes hydrauliques (20, 20a-20d), de manière particulièrement préférée la commande
de plus de quatre groupes hydrauliques (20, 20a-20d), est effectuée par l'unité de
commande (26a-26d) d'un premier groupe hydraulique (20, 20a-20d) en tant que maître,
l'unité de commande (26a-26d) du système hydraulique (24) qui commande d'autres unités
de commande (26a-26d) en tant que maître pouvant être sélectionnée parmi le nombre
total de toutes les unités de commande (26a-26d) du système hydraulique, les unités
de commande (26a-26d) étant en outre conçues pour un fonctionnement individuel dans
lequel les unités de commande (26a-26d) du système hydraulique ne pilotent chacune
que les vérins hydrauliques (16a-16d) associés à leur groupe hydraulique (20, 20a-20d),
les unités de commande (26a-26d) présentant en particulier un commutateur sur lequel
peut s'effectuer une commutation entre le pilotage de vérins hydrauliques individuels
(16a-16d) associés au groupe hydraulique respectif (20, 20a-20d) et le pilotage synchron
de plusieurs, en particulier de tous les vérins hydrauliques (16a-16d).
2. Système hydraulique selon la revendication 1, dans lequel chaque groupe hydraulique
(20, 20a-20d) est relié à un ou deux vérins hydrauliques (16a-16d) au maximum d'une
unité grimpante (10, 10a, 10b).
3. Système hydraulique selon la revendication 1 ou la revendication 2, dans lequel les
unités de commande (26a-26d) des groupes hydrauliques (20, 20a-20d) sont couplées
entre elles de telle sorte que
i) une sortie des vérins hydrauliques (16a-16d) n'a lieu que si toutes les unités
de commande (26a-26d) ordonnent ou autorisent la sortie des vérins hydrauliques (16a-16d)
qui leur sont associés et/ou
ii) une rentrée des vérins hydrauliques (16a-16d) n'a lieu que lorsque toutes les
unités de commande (26a-26d) ordonnent ou autorisent la rentrée des vérins hydrauliques
(16a-16d) qui leur sont associés.
4. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système
hydraulique (24) présente une première télécommande (36a-36c) reliée à la première
unité de commande (26a-26d) du premier groupe hydraulique (20, 20a-20d).
5. Système hydraulique selon la revendication 4, dans lequel le système hydraulique (24)
présente une deuxième télécommande (36a-36c) reliée à une deuxième unité de commande
(26a-26d) d'un deuxième groupe hydraulique (20, 20a-20d).
6. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système
hydraulique (24) présente une unité de commande supérieure (28a, 28b) reliée à l'unité
de commande (26a-26d) du premier système hydraulique (20, 20a-20d) pour commander
les unités de commande (26a-26d) de plusieurs groupes hydrauliques (20, 20a-20d).
7. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le premier
groupe hydraulique (20, 20a-20d) est raccordé à une tension de réseau, le système
hydraulique (24) présentant une liaison électrique (34, 34a, 34b) entre le premier
groupe hydraulique (20, 20a-20d) et un deuxième groupe hydraulique (20, 20a-20d) pour
alimenter également le deuxième groupe hydraulique (20, 20a-20d) en tension de réseau.
8. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel au moins
le premier groupe hydraulique (20, 20a-20d) présente un moteur, au moins deux pompes
et un arbre, lesdites au moins deux pompes pouvant être entraînées par le même arbre
via le moteur.
9. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un moteur
du premier groupe hydraulique (20, 20a-20d) est réalisé sous la forme d'un moteur
sous huile.
10. Système hydraulique selon l'une des revendications précédentes, dans lequel plusieurs
groupes hydrauliques (20, 20a-20d) sont de conception identique.
11. Coffrage grimpant (22) comportant au moins une unité grimpante (10, 10a, 10b), en
particulier plusieurs unités grimpantes (10, 10a, 10b), et un système hydraulique
(24) selon l'une des revendications précédentes, chaque unité grimpante (10, 10a,
10b) présentant un groupe hydraulique (20, 20a-20d) et au maximum quatre vérins hydrauliques
(16a-16d) qui sont actionnés par un groupe hydraulique (20, 20a-20d).
12. Procédé pour déplacer un coffrage grimpant (22) selon la revendication 11, le procédé
comprenant les étapes suivantes :
A) pilotage d'une deuxième unité de commande (26a-26d) d'un deuxième groupe hydraulique
(20, 20a-20d) par une première unité de commande (26a-26d) d'un premier groupe hydraulique
(20, 20a-20d) au moyen de la liaison de données (28) ;
B) déplacement synchrone des vérins hydrauliques (16a-16d) associés à une première
unité grimpante (10, 10a, 10b) avec les vérins hydrauliques (16a-16d) associés à une
deuxième unité grimpante (10, 10a, 10b),
dans lequel les unités de commande (26a-26d) sont conçues pour un fonctionnement maître-esclave
dans lequel la première unité de commande (26a-26d) commande en tant que maître au
moins une autre unité de commande (26a-26d) du système hydraulique (24), en particulier
toutes les autres unités de commande (26a-26d) du système hydraulique (24), en tant
qu'esclave, le système hydraulique (24) étant conçu de telle sorte que la commande
de l'unité de commande (26a-26d) de plus d'un groupe hydraulique (20, 20a-20d), en
particulier la commande des unités de commande (26a-26d) de plus de deux groupes hydrauliques
(20, 20a-20d), de préférence la commande des unités de commande (26a-26d) de plus
de trois groupes hydrauliques (20, 20a-20d), de manière particulièrement préférée
la commande de plus de quatre groupes hydrauliques (20, 20a-20d), est effectuée par
l'unité de commande (26a-26d) d'un premier groupe hydraulique (20, 20a-20d) en tant
que maître, l'unité de commande (26a-26d) du système hydraulique (24) qui commande
d'autres unités de commande (26a-26d) en tant que maître étant sélectionnée parmi
le nombre total de toutes les unités de commande (26a-26d) du système hydraulique,
les unités de commande (26a-26d) étant en outre conçues pour un fonctionnement individuel
dans lequel les unités de commande (26a-26d) du système hydraulique ne pilotent chacune
que les vérins hydrauliques (16a-16d) associés à leur groupe hydraulique (20, 20a-20d),
les unités de commande (26a-26d) présentant en particulier un commutateur sur lequel
peut s'effectuer une commutation entre le pilotage de vérins hydrauliques individuels
(16a-16d) associés au groupe hydraulique respectif (20, 20a-20d) et le pilotage synchron
de plusieurs, en particulier de tous les vérins hydrauliques (16a-16d).
13. Procédé selon la revendication 12 en liaison avec la revendication 3, dans lequel
le déplacement des unités grimpantes (10, 10a, 10b) est stoppé lorsque les deux unités
de commande (26a-26d) sont commandées différemment.