Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
für ein Schiebeelement, wie etwa eine Schiebetür.
Beschreibung des Standes der Technik
[0002] Schiebeelemente bzw. Schiebetüren sind hinreichend bekannt. Bürstendichtungen sind
vor allem für Schiebetüren eine bekannte und oft auch praktikable Lösung. Sie erzeugen
jedoch eine relativ hohe Reibung und sind zudem einem starken Verschleiß unterworfen.
Zudem ist die Dichtwirkung durch den Aufbau der Bürste und eine maximale Reibung begrenzt.
Eine der bevorzugten Lösungen zur Abdichtung von Schiebetüren liegt in einer Senkdichtung
die aus dem Türblatt der Schiebetür nach unten bis zur Bodenschwelle abgesenkt wird.
Diese Ausführung hat den Vorteil, dass die Schwerkraft einen Spalt zwischen einer
absenkbaren Dichtleiste und einer Nut, in die die Dichtleiste nach oben gezogen wird,
automatisch von Staub und anderen störenden Kleinteilen geschützt ist, die im Falle
eines Eindringens nach unten herausfallen und weggekehrt werden können.
[0003] Es gibt jedoch Fälle, in denen die vorstehenden Lösungen technisch nicht umsetzbar
sind, wie zum Beispiel bei rahmenlosen Glas-Schiebetüren oder Schiebetüren mit minimierten
sichtbaren Aufhängungen.
[0004] Es ist daher wünschenswert eine Dichtung zu entwickeln, die es gestattet ein Schiebeelement
sicher abzudichten, ohne dass dafür Vorrichtungen in einem Rahmen eines Türblatts
oder einer Schiebetür untergebracht werden müssen, so dass beispielsweise ein Rahmen
des Türblattes oder einer Schiebetür minimiert und, unter Umständen, ganz weggelassen
werden kann.
[0005] Es ist ebenfalls wünschenswert, keine aus einem Boden vorstehenden Elemente zu verwenden,
die Stolperfallen für eine durch eine Schiebetür tretende Person darstellen können.
Weiterhin ist es wünschenswert eine Boden-Hubdichtung zur Verfügung zu haben die eine
Barrierefreiheit gegenüber Rollstühlen und Geh-Hilfen sicherstellt.
[0006] WO 2016/131909 A1 offenbart eine Dichtungsvorrichtung für ein Fensterelement und/oder Türelement, wobei
das Fensterelement/Türelement in einer Wandöffnung eines Gebäudes angeordnet werden
kann, wobei die Dichtungsvorrichtung aufweist: mindestens eine erste Dichtungseinrichtung,
die im Wesentlichen parallel zu einer horizontalen Seite des Fensterelements/Türelements
angeordnet ist; und mindestens eine zweite Dichtungseinrichtung, die im Wesentlichen
parallel zu einer vertikalen Seite des Fensterelements/Türelements angeordnet ist,
wobei die Dichtungseinrichtungen jeweils in einer ersten Vertiefung eines ersten Profilelements
angeordnet sind, wobei die Dichtungseinrichtungen in einem ersten Zustand einen Zwischenraum
zwischen einem Rand des Fensterelements/Türelements und einer gegenüberliegenden Seite
der Wandöffnung dichtend verschließt und die in einem zweiten Zustand von dem Rand
des Fensterelements/Türelements oder der gegenüberliegenden Seite der Wandöffnung
beabstandet sind, wobei die erste Vertiefung die Dichtungseinrichtungen im zweiten
Zustand im Wesentlichen komplett aufnimmt und die Dichtungseinrichtungen mit dem ersten
Profilelement im Wesentlichen eben verläuft, wobei die zweite Dichtungseinrichtung
eine Aussparung an mindestens einem Ende der Dichtungseinrichtung aufweist, wobei
die Aussparung der Negativform der ersten Dichtungseinrichtung entspricht und im ersten
Zustand stumpf auf die erste Dichtungseinrichtung stößt und eine Öffnung zwischen
der ersten und der zweiten Dichtungseinrichtung dichtend verschließt.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0007] Die vorliegende Erfindung stellt eine Boden-Hubdichtungsvorrichtung oder eine Senkdichtungsvorrichtung
für ein Schiebeelement, eine Tür, besonders bevorzugt für eine Schiebetür bereit.
Ein Schiebeelement wird in einen Rahmen eingesetzt, der ein oberes und eine unteres
Rahmenelement sowie zwei seitliche Rahmenelemente umfasst. Im Falle einer Schiebetür
entsprächen das untere Rahmenelement einer Schwellenleiste und das obere Rahmenelement
einem Türsturz, sowie die seitlichen Rahmenelemente den seitlichen teilen einer Türzarge.
Die Boden- oder Schwellen-Hub-/ bzw. Decken-Senk-Dichtungsvorrichtung / Sturz-Senk-Dichtungsvorrichtung
umfasst dabei ein unteres Rahmenelement bzw. ein oberes Rahmenelement, in der eine
Dichtleiste beweglich angeordnet ist. Die Hub- bzw. Senkdichtung umfasst weiter ein
Bedienelement, das neben einem Schiebelement und somit nicht in oder an dem Schiebeelement
selber angeordnet ist. Die Hub- bzw. Senkdichtung ist eingerichtet, die Dichtleiste
bei einer Betätigung des Bedienelements aus dem unteren Rahmenelement bzw. aus dem
oberen Rahmenelement nach oben bzw. nach unten auszufahren oder die Dichtleiste bei
Betätigung nach unten in das untere Rahmenelement Schwellenleiste bzw. nach oben in
das obere Rahmenelement einzufahren. Das Bedienelement ist hier nicht an dem Schiebeelement
selber oder einem Schiebelementblatt des Schiebelements angebracht, sondern daneben
an einem unbeweglichen (von einer Bewegung der Schiebetür unabhängigen) Element wie
der Wand oder der Schiebelementzarge angebracht. Dadurch können alle Elemente und
Komponenten der Hubdichtungsvorrichtung in feste Teile eines Gebäudes oder eines Fahrzeuges
eingebaut werden. Dadurch kann ebenfalls darauf verzichtet werden einen Rahmen oder
einen Griff oder die üblichen Bedienelemente an einem Schiebelementblatt des Schiebeelements
anzubringen, was seit Jahrzehnten eine erhebliche Einschränkung insbesondere für Glas-Schiebeelementdesigner
bei der Auslegung und Gestaltung insbesondere von Glas-Schiebeelementen darstellte.
Zudem spielt das Gewicht des Mechanismus, der in der Wand untergebracht ist, eine
untergeordnete Rolle, was es erlaubt dessen Stabilität zu erhöhen und Kosten einsparen
kann.
[0008] In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Boden-Hubdichtungsvorrichtung
oder eine Senkdichtungsvorrichtung für eine Tür, besonders bevorzugt für eine Schiebetür
bereitgestellt. Die Boden- oder Schwellen-Hub-/ bzw. Sturz-Senk-Dichtungsvorrichtung
umfasst dabei eine Schwellenleiste bzw. einen Sturz, in der eine Dichtleiste beweglich
angeordnet ist. Die Hub- bzw. Senkdichtung umfasst weiter ein Bedienelement, das neben
einer Schiebetür und somit nicht in oder an dem Türblatt einer Schiebetür angeordnet
ist. Die Hub- bzw. Senkdichtung ist eingerichtet, die Dichtleiste bei einer Betätigung
des Bedienelements aus der Schwellenleiste bzw. aus dem Sturz nach oben bzw. nach
unten auszufahren oder die Dichtleiste bei Betätigung nach unten in die Schwellenleiste
bzw. nach oben in den Sturz einzufahren. Das Bedienelement ist hier nicht an einem
Türblatt der Schiebetür, sondern daneben an einem unbeweglichen (von einer Bewegung
der Schiebetür unabhängigen) Element, wie der Wand oder der Türzarge, angebracht.
Dadurch können alle Elemente und Komponenten der Hubdichtungsvorrichtung in feste
Teile eines Gebäudes oder eines Fahrzeuges eingebaut werden. Dadurch kann ebenfalls
darauf verzichtet werden einen Rahmen, einen Griff oder die üblichen Bedienelemente
an einem Türblatt der Schiebetür anzubringen, was seit Jahrzehnten eine erhebliche
Einschränkung, insbesondere für Glas-Schiebetürdesigner, bei der Auslegung und Gestaltung
insbesondere von Glas-Schiebetüren darstellte. Zudem spielt das Gewicht des Mechanismus,
der in der Wand untergebracht ist, eine untergeordnete Rolle, was es erlaubt dessen
Stabilität zu erhöhen und Kosten einsparen kann.
[0009] Im Folgenden wird anstelle der Ausdrücke "Boden-Hubdichtungsvorrichtung oder eine
Decken- bzw. Türsturz- bzw. Fenstersturz- Senkdichtungsvorrichtung" der Klarheit halber
einfach der Begriff "Hubdichtung" verwendet. Dabei kann die Dichtleiste mit einer
Dichtung versehen sein, im Falle einer Boden-Hubdichtung ist es jedoch vorgesehen
eine Dichtung an einer Unterseite des Türblatts anzubringen, wobei die Dichtleiste
von unten gegen die Dichtung gedrückt wird. In dieser Ausführung kann die in einen
Boden versenkte Dichtleiste stabil genug ausgeführt werden, sodass sie in einem abgesenkten
Zustand mit dem Boden bzw. einer Bodenleiste fluchtet und auch bei Belastung nicht
nachgibt. In dieser Ausführung kann die Dichtleiste eben und glatt mit dem Boden abschließen,
sodass sich nicht einmal ein Spazierstock mit einer Spitze in der Dichtleistennut
verfangen kann.
[0010] Im Folgenden wird anstelle der allgemeineren Bezeichnung Schiebeelement der speziellere
Begriff Schiebetür verwendet, da sich mit dieser Nomenklatur die einzelnen Elemente
des Systems einfacher und eindeutiger beschreiben lassen. Der Rahmen in dem sich das
Schiebeelement verschieben lässt, umfasst ein oberes und eine unteres Rahmenelement
sowie zwei seitliche Rahmenelemente. Im Weiteren werden diese Rahmenelemente entsprechend
den üblichen Bezeichnungen für Türen bezeichnet, das untere Rahmenelement wird im
weiteren als Schwellenleiste und das obere Rahmenelement als Türsturz bezeichnet,
ohne dadurch eine Beschränkung lediglich auf Türen vorzunehmen. Die seitlichen Rahmenelemente
den seitlichen Teilen einer Türzarge. Das Blatt eines Schiebeelements wird auch im
Weiteren als Türblatt bezeichnet. Der Begriff Schiebeelement soll dabei Schiebetüren,
Falt-Schiebetüren, und Kurven-Schiebetüren, Schiebefenster sowie Schiebewände umfassen.
Die vorliegende Erfindung kann dabei besonders bei rahmenlosen Schiebeelementen oder
Schiebeelementen mit minimiertem Rahmen eingesetzt werden, da eine Mechanik zum Abdichten
des Schiebeelements in einem Rahmenelement integriert ist.
[0011] Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Bedienelement in bzw.
an einer Zarge der Schiebetür angeordnet. Durch den Einbau in eine Zarge oder einen
Schiebe-Türstock / Türzarge kann die Mechanik zur Betätigung der Dichtleiste einfach
eingebaut werden, z.B. während der Montage der Schiebetür. Die Maße der Zarge sind
bei der Auslegung der Schiebetür bekannt, und die Zarge kann mit einem geringen Aufwand
ausgelegt werden, um das Bedienelement und das Gestänge aufzunehmen.
[0012] Bei einer weiteren Ausführung der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür ist das Bedienelement
an einer Wand angeordnet. Das Bedienelement kann dabei bevorzugt an einer Wand neben
der Schiebetür angeordnet sein. Beispielsweise bei einer elektrischen Verbindung stellt
eine Kopplung zwischen dem Bedienelement und einem elektrischen Aktuator zum Bewegen
der Dichtleiste hingegen keinerlei Beschränkungen aufgrund von Maßhaltigkeit und dergleichen
dar. Diese Ausführung hat zudem den Vorteil, dass der Ort, an dem das Bedienelement
angebracht wird, nicht auf die Türzarge beschränkt ist, sondern das Bedienelement
irgendwo in einem Raum angebracht werden kann, was vor allem für Schiebetüren mit
beispielsweise elektrischer Öffnungs- und Schließvorrichtung, beispielsweise an einer
Tür oder neben einer Couch, sinnvoll sein kann.
[0013] Bei einer Ausführungsform der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür ist das Bedienelement
über ein Gestänge mit der Dichtleiste mechanisch gekoppelt. Gestänge werden seit langem
im Bereich von Fensterverschlüssen genutzt, um ein Fenster zu verriegeln oder einen
Anschlag eines Fensters zu ändern. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gestänge
der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür als ein Schub- bzw. Druck- und Zuggestänge
ausgeführt. Dabei kann beispielsweise über einen Hebel eine Bewegung von einer Position
auf einer Griffhöhe zu einer Bewegung der Dichtleiste an einer Schwelle übertragen
werden. Es ist ebenfalls möglich ein Drehgestänge einzusetzen, bei dem eine Drehbewegung
eines Stabes genutzt wird, um eine Bewegung von dem Bedienelement zu einer Höhe der
Schwelle zu übertragen. Es ist jedoch ebenfalls möglich ein Drehgestänge zu nutzen,
um die Dichtleiste auf- bzw. ab-zubewegen. Es scheint hier ebenfalls dienlich hervorzuheben,
dass auch ein Schub- bzw. Zuggestänge verwendet werden kann um die Dichtleiste an
der Schwellenleiste anzuheben oder in diese abzusenken.
[0014] Bei einer weiteren Ausführungsform der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür ist
das Bedienelement hydraulisch mit der Dichtleiste gekoppelt. Eine hydraulische Kopplung
kann viele Probleme, die bei einer Verlegung einer Kopplungsleitung auftreten können,
vermeiden. Die entsprechenden Bedienelemente und Aktuatoren können dabei dichtungsfrei
in einem geschlossenen System ausgeführt werden, wodurch Undichtigkeiten und Leckagen
vermieden werden können.
[0015] Bei einer anderen weiteren Ausführung der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür ist
das Bedienelement pneumatisch mit der Dichtleiste gekoppelt. Eine pneumatische Kopplung
ermöglicht es eine elastische, hohle Dichtleiste zu verwenden, die einfach durch ein
Aufblasen zum Anliegen an der Schiebetür gebracht werden kann. Es ist dabei von Vorteil,
dass hier ganz auf einen Spalt verzichtet werden kann, da die Dichtleiste nicht in
bzw. aus einer Nut bewegen muss. In dieser Ausführung kann vollständig auf eine nach
unten geöffnete Nut verzichtet werden. Dies kann eine Notwendigkeit für eine stetige
Wartung deutlich reduzieren, da kein Schmutz in einen Spalt zwischen einer beweglichen
Dichtleiste und einer Nut eindringen kann.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür umfasst weiter
mindestens einen elektrisch betriebenen Aktuator. Das Bedienelement ist hier als elektrischer
Schalter oder elektrische Steuerung ausgeführt und ist mit dem Aktuator elektrisch
gekoppelt. Die Boden-Hubdichtung ist eingerichtet bei Betätigung des Bedienelements
den Aktuator mit Strom zu versorgen und der Aktuator ist eingerichtet die Dichtleiste
bei einer Betätigung des Bedienelements aus der Schwellenleiste nach oben auszufahren
oder die Dichtleiste bei Betätigung nach unten in die Schwellenleiste einzufahren.
Eine elektrische Ansteuerung vereinfacht die Verbindung zwischen dem Aktuator und
dem Bedienelement, erfordert jedoch eine Stromversorgung. Diese Ausführung kann insbesondere
sehr einfach mit einer Öffnungs-, Belüftungs- oder Klimasteuerung kombiniert werden.
[0017] Bei einer weiteren Ausführung ist das Bedienelement der Boden-Hubdichtung für eine
Schiebetür drahtlos mit mindestens der Dichtleiste gekoppelt. Es werden hier zwar
zwei Stromversorgungen einerseits für den Aktuator der Dichtleiste und andererseits
für das Bedienelement benötigt, jedoch kann diese Ausführung beispielsweise mit einem
Smartphone via Bluetooth oder W-LAN oder einer NFC-Kommunikation kombiniert oder implementiert
werden, wobei auf ein gesondertes Bedienelement verzichtet werden kann. Das Bedienelement
kann hier beispielsweise als ein Programm oder eine App umgesetzt werden. Hier kann
ein Smartphone zur Steuerung von Schiebetüren verwendet werden. Hier und im gesamten
Dokument ist der Ausdruck "Schiebetür" bevorzugt als "Glas-Schiebetür" zu verstehen,
besonders eine Glasschiebetür mit minimierter Ansichtsbreite der Rahmenprofile.
[0018] Bei einer weiteren zusätzlichen Ausführung der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür
umfasst diese weiterhin eine Arretierungsvorrichtung, mit der eine Schiebetür arretiert
werden kann, wobei Komponenten der Arretierungsvorrichtung in der Schwellenleiste
und an der Schiebetür angeordnet sind, und wobei die Arretierungsvorrichtung von dem
Bedienelement für die Hubdichtung aus gesteuert werden kann.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführung der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür kann die
Arretierungsvorrichtung die Schiebetür in einer offenen Stellung in einer geschlossenen
Stellung und in mindestens einer Zwischenstellung arretieren. Dadurch kann die Schiebetür
auch in jeder Zwischenstellung beispielsweise einen fingerbreit oder eine Handbreit
geöffnet und arretiert werden. Bevorzugt kann die Arretierung angesteuert werden,
ohne dass die Hubdichtung angehoben werden muss. Es ist vorgesehen, durch das Bedienelement
zuerst die Arretierung und dann die Hubdichtung zu steuern. In bevorzugten Ausführungen
kann die Hubdichtung nur in einer völlig geschlossenen bzw. zugeschobenen Stellung
angehoben werden. Durch diese Maßnahme kann verhindert werden, dass ein Benutzer auf
eine ausgefahrene Hubdichtung tritt und diese oder eine Hubvorrichtung dabei beschädigt.
[0020] Bei einer weiteren Ausführungsform der Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
für ein Schiebeelement ist ein Bedienungselement vorgesehen, das mindestens eine Stellung
vorsieht, bei der Arretierungsvorrichtung das Schiebeelement in der geschlossenen
Stellung arretiert, und bei der die Dichtleiste noch nicht oder nicht vollständig
angehoben ist. In dieser Ausführung ist eine sogenannte sichere Spaltlüftung möglich,
ohne dass das Schiebelement z.B. von außen geöffnet werden könnte. In einer zusätzlichen
Ausführung kann das Bedienungselement einen Teil umfassen, der nur eine Öffnung der
Dichtleiste bei geschlossenem und arretiertem Schiebeelement steuert. Es kann sogar
vorgesehen sein, ein System aus jeweils zwei unteren bzw. oberen Leisten zu verwenden,
wobei neben einer herkömmlichen Dichtleiste ebenfalls noch eine Gitter-Dichtleiste
vorhanden ist. Die Gitterdichtleiste kann dabei Öffnungen aufweisen, um einen Gasaustausch
zu ermöglichen, Kleingetier jedoch einen Zutritt bei geschlossener Gitterdichtleiste
ähnliche einem Moskitonetz verwehrt. Die normale Dichtleise kann durch das Bedienungselement
oder durch ein Teil des Bedienungselements in einer offenen, mindestens einer halboffenen
Zwischenstellung oder in einer völlig geschlossene Isolier-Stellung gehalten werden.
[0021] Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Gitter-Dichtleiste, wie vorstehend beschrieben,
immer in eine angehobene bzw. geschlossene Stellung gebracht wird, und lediglich ein
zusätzlicher Teil des Bedienungselements einen Öffnungsgrad der nicht-durchbrochenen
Dichtleiste bei geschlossenem und arretiertem Schiebeelement eingestellt werden kann.
Hier können beide Dichtleisten, die Gitterdichtleiste und die normale Dichtleiste
durch einen gemeinsamen Teil des Bedienungselements gemeinsam bewegt werden, und nur
ein Stellung eines Teil des Bedienungselements gestattet, es bei geschlossenem Schiebeelement
und geschlossenem bzw. angehobener Gitterdichtleiste, durch Absenken der Dichtleiste
eine Spaltlüftung zu ermöglichen. Dieses Prinzip kann sowohl an einem unteren als
auch an einem oberen Rahmenelement angewendet werden. Es kann vorgesehen sein, eine
entsprechende Kombination von Sieb- und Dichtleise sowohl an dem unteren Rahmenelement
als auch an dem oberen Rahmenelement einzusetzen.
[0022] Es ist ebenfalls vorgesehen, die Dichtleisten oben und unten separat ansteuern zu
können, um verschiedene Formen von Spaltlüftung zu ermöglichen. Es ist ebenfalls möglich,
Gitterdichtleisten sowohl an oberen Rahmenelementen als auch an unteren Rahmenelementen
einzusetzen. Gitter-Dichtleisten sollen wie ein Moskitonetz verhindern, dass Insekten
wie Stechmücken durch einen Spalt zwischen einer offenen Dichtleiste und einem Schiebeelement
während einer aktiven Spaltlüftung in eine Wohnung oder ein Haus eindringen können.
[0023] Eine weitere Ausführungsform der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür umfasst weiter
eine Öffnungs- und Schließvorrichtung, mit der die Schiebetür geöffnet und geschlossen
werden kann, und die durch das Bedienelement gesteuert werden kann. Die vorliegende
Erfindung verwendet ein Bedienelement, das nicht an der Tür bzw. dem Türblatt angebracht
ist, sondern an der Zarge oder dem Wand daneben. Dies bedeutet, dass die Person, die
die Hubdichtung bedient, seitlich neben die Tür greift und möglicherweise nicht die
Hand frei hat um die Tür zu öffnen oder zu schließen. Daher kann auch ein Öffnungs-
und Schließmechanismus oder eine Öffnungs- und Schließvorrichtung an der Tür vorgesehen
sein, um bei einer Bedienung der Hubdichtung ebenfalls eine Verriegelung und ein Öffnen
oder Schließen der Tür bewirken zu können.
[0024] Bei einer Ausführungsform der Boden-Hubdichtung für eine Schiebetür umfasst das Bedienelement
einen Hebel, ein Gestänge, einen Schwenkhebel und eine Dichtleiste. Die Boden-Hubdichtung
kann durch ein Bewegen des Hebels und des Gestänges über die Schwenkhebel von einer
dichtenden Stellung, bei der die Dichtleiste unten an einer Schiebetür anliegt, in
eine offene Stellung versetzt werden, bei der die Dichtleiste in die Schwellenleiste
versenkt ist. Natürlich ist auch eine umgekehrte Bedienung möglich bei der die Dichtleiste
in der Schwellenleiste versenkt werden kann. Das Gestänge kann ebenfalls als Drehgestänge
ausgeführt sein. Es ist anzumerken, dass hier auch nur Teile des Gestänges oder das
gesamte Gestänge als Schub-, Zug und/oder Drehgestänge ausgeführt sein kann und zwar
bei allen hiergenannten Ausführungsformen.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
für eine Schiebetür bereitgestellt. Auch hier ist wieder eine oder zwei Dichtleisten
in einer Schwellenleiste und/oder ein Türsturz beweglich angeordnet. Gemäß des vorliegenden
Aspekts der vorliegenden Erfindung ist das Bedienelement an einem Türblatt der Schiebetür,
als an dem Beweglichen Teil selbst angeordnet. Die Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
ist eingerichtet, die jeweilige Dichtleiste bei einer Betätigung des Bedienelements
aus der Schwellenleiste nach oben und/oder aus dem Türsturz nach unten auszufahren
oder die Dichtleiste bei Betätigung des Bedienelements nach unten in die Schwellenleiste
und/oder nach oben in den Türsturz einzufahren. Das Bedienelement umfasst dabei bevorzugt
mindestens eine Schubstange, die senkrecht zu der Schwellenleiste und/oder dem Türsturz
verläuft. Bei eingefahrenen Dichtleisten ist die Schubstange in die Tür eingefahren,
und ein Ende der Schubstange weist einen Abstand zu dem Schwellenleiste und/oder dem
Türsturz auf. Bei einer Betätigung zum Ausfahren einer jeweiligen Dichtleiste überbrückt
die Schubstange einen Spalt zwischen einem Türblatt und der Schwellenleiste und/oder
dem Türsturz durch eine Schubbewegung, bis ein Druck bzw. eine Schubbewegung der Schubstange
auf eine Mechanik in der Schwellenleist und/oder dem Türsturz veranlasst die Dichtleisten
auszufahren.
[0026] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
für eine Schiebetür bereitgestellt, umfassend eine Schwellenleiste und/oder ein Türsturz,
in der bzw. in den jeweils eine Dichtleiste beweglich angeordnet ist; und ein Keilelement
und/oder ein Hebel, das bzw. der in der Schwellenleiste und/oder dem Türsturz angeordnet
ist, wobei ein Türblatt der Schiebetür ein Betätigungselement umfasst um mit dem Keilelement
und/oder dem Hebel zusammenzuwirken, wobei die Boden-Hub-und/oder Decken-Senkdichtung
eingerichtet ist, die jeweilige Dichtleiste bei einem Schließen der Schiebetür durch
ein Zusammenwirken des Keilelements und/oder des Hebels mit dem Betätigungselement
aus der Schwellenleiste nach oben und/oder aus dem Türsturz nach unten auszufahren
und wobei die Dichtleiste eingerichtet ist bei einem Öffnen der Schiebetür durch ein
Zusammenwirken des Keilelements und/oder des Hebels mit dem Betätigungselement nach
unten in die Schwellenleiste und/oder nach oben in den Türsturz einzufahren.
[0027] Bei einer zusätzlichen beispielhaften Ausführungsform der Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung
ist die Dichtleiste und das Schiebeelement, und/oder das untere Rahmenelement und/oder
das obere Rahmenelement mit Magneten versehen. Bei einer Anordnung der Magneten in
dem oberen oder unteren Rahmenelement können die Magneten mit Teilen der Bedienungs-/Betätigungsvorrichtung
verbunden sein, um die Dichtleiste gegen das Schiebeelement zu drücken, wenn das Schiebeelement
geschlossen ist. Es ist ebenfalls vorgesehen Magnetkräfte der Magnete zu nutzen, um
die Dichtleisten zu bewegen. In einer Ausführungsform dienen die Magneten in der Dichtleiste
dazu, eine Magnetfeder zu bilden, durch die die Dichtleiste gegen eine Dichtfläche
gedrückt wird. Dabei werden bevorzugt magnetische Abstoßungskräfte verwendet, damit
es sehr leicht möglich ist die Dichtung wieder von der Dichtfläche zu trennen. Eine
Kombination von Abstoßungskräften und einem bewegten Magneten gestattet ein einfaches
und schnelles Heben und Senken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0028] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von schematischen Figuren von
beispielhaften Ausführungsformen veranschaulicht.
Figuren 1A bis 1C zeigten einen Quer-Teilschnitt durch verschiedene erfindungsgemäße
Ausführungsform einer Hubdichtung.
Figur 2 zeigt einen Quer-Teilschnitt durch eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Hubdichtung.
Figuren 3A und 3B zeigen schematische Zeichnungen einer Schiebetür mit einer anderen
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hubdichtung sowie mit einer Senkdichtung.
Figuren 4A und 4B zeigen schematische Zeichnungen einer Schiebetür mit einer anderen
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hubdichtung sowie mit einer Senkdichtung.
[0029] Sowohl in den Figuren als auch in der Beschreibung werden gleiche oder ähnliche Bezugszeichen
verwendet, um auf gleiche oder ähnliche Elemente oder Komponenten Bezug zu nehmen.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0030] Figur 1A zeigt einen Quer-Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Hubdichtung. Der Teil-Querschnitt verläuft durch die Schwellenleiste 10 der
Schiebetür 4. Die Schiebetür 4 wird in dieser Ausführungsform bevorzugt durch eine
Stützrolle 16 abgestützt die in einer Rollennut in der Schwellenleiste 10 läuft. Alternative
Stützvorkehrungen sind aber ebenfalls möglich. Es können weitere Rollen vorgesehen
sein, die die Tür 4 auch senkrecht zu einem Verlauf des Türblattes bzw. der Schwellenleiste
10 führen. In der Sockelleiste ist ebenfalls ein Drehgestänge 12 angeordnet. An dem
Drehgestänge 12 ist ein Arm (z.B. in Form einer Inbusschraube) angeordnet, der sich
bis zu einer Dichtleistennut 8 erstreckt. Der Arm steht mit einer Ausnehmung an einer
Dichtleiste 8 in Eingriff. Bei einer Drehung des als Drehgestänge ausgeführten Gestänges
12 wird die Dichtleiste 6 aus der Dichtleistennut 8 in der Schwellenleiste 10 nach
oben ausgefahren. An der Schiebetür 4 ist unten ein elastisches Dichtelement angebracht,
gegen das die Dichtleiste 6 in einer ausgefahrenen Stellung anliegt und so einen unteren
Spalt zwischen der Schiebetür 4 und der Schwellenleiste 10 abdichtet.
[0031] Die durchgezogenen Linien zeigen das Gestänge 12 und die Dichtleiste 6 in einer eingefahrenen
Stellung. Die gestrichelten Linien zeigen das Gestänge 12 und die Dichtleiste 6 in
einer aus der Schwellenleiste 10 ausgefahrenen Stellung.
[0032] Das Gestänge 12 und die Dichtleiste werden von einem in Figur 1A nicht dargestellten
Bedienelement, das an einer Wand oder einer Fassade, nicht jedoch an der Schiebetür
4 bzw. den Schiebetürblatt, angeordnet ist, bedient. Somit kann die gesamte Mechanik
für eine Dichtleiste aus dem Türblatt entfernt werden, und die Schiebetür unterliegt
viel weniger Designbeschränkungen, da die im Stand der Technik nötigen Gestänge bei
einer Auslegung nicht berücksichtigt werden müssen. Mit der vorliegenden Erfindung
stehen einem Schiebetürdesigner mehr Design- und Auslegungsmöglichkeiten zur Verfügung
als im Falle herkömmlicher Hub- bzw. Senkdichtungen, die in das Schiebetürblatt integriert
sind.
[0033] Figur 1B zeigt einen Quer-Teilschnitt durch eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Hubdichtung. Die Hubdichtung von Figur 1B unterscheidet sich von der von Figur
1A dadurch, dass die Dichtung an der Dichtleiste und nicht an der Unterseite der Schiebetür
bzw. des Schiebeelements angeordnet ist. Durch diese Änderung kann das Material der
Dichtung den Spalt, in dem sich die Dichtleiste auf- und ab bewegt, abdichten und
verhindern, dass Staub bei geöffneter Tür und eingefahrener Dichtleiste in den Spalt
eindringen kann. Die anderen Aspekte der Dichtleiste und der Bedienung entsprechen
denen der Figur 1A.
[0034] Figur 1C zeigt einen Quer-Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Hubdichtung,
bei der eine Magnetfeder eingesetzt wird, um die Dichtleiste gegen einen Dichtfläche
der Tür zu drücken. Die Dichtleiste liegt auf einem Anschlag auf und kann sich bei
geöffneter Tür auch bei Belastung nicht weiter nach unten bewegen. Die Dichtung auf
der Dichtleiste kann den Spalt abdichten, in dem sich die Dichtleiste befindet. Die
Dichtleiste ist mit Magneten versehen, die unten einen Nordpol aufweisen und oben
einen Südpol. In einer Ruheposition bei geöffneter Tür liegt die Leiste in der Nut
und kann von oben belastet werden. Unterhalb der eigentlichen Dichtleiste ist eine
Steuerleiste bzw. Magnetfederleiste angeordnet, die ebenfalls mit Magneten versehen
ist. Die Magnetfeldrichtung der Magneten der Steuerleiste ist so angeordnet, dass
sie die Magneten in der Dichtleiste abstoßen. Die Magnetfelder wirken bei einem geringen
Abstand stärker als bei einem großen Abstand. In einer Ruheposition ist die Steuerleiste
abgesenkt und der größere Abstand der Magneten führt zu einer Magnetkraft, die nicht
ausreicht, um die Dichtleiste gegen die Schwerkraft aus dem Spalt zu heben. Wird die
Steuerleiste angehoben, verringert sich der Abstand zwischen den Magneten und die
Magnetkraft drückt die Dichtleiste aus der Nut gegen eine Dichtfläche der geschlossenen
Schiebetür.
[0035] Die Magnetkraft von Stab oder Leistenmagneten und insbesondere die Abstoßungskraft
ist stark mit dem Abstand der sich abstoßenden Magneten korreliert. Im Falle von Stabmagneten
korreliert die Abstoßungskraft mit dem inversen des Quadrats des Abstands der Pole.
Hier bedeutet das, dass die entsprechenden Magneten so gewählt werden können, dass
bei dem größeren Abstand Dl zwischen den Magneten der Steuerleiste und der Dichtleiste
die Magnetkraft deutlich unterhalb der auf die Dichtleiste wirkenden Schwerkraft liegt.
Bei entsprechender Auslegung und für geringe Werte von D2, dem geringeren Abstand
zwischen den Magneten der Steuerleiste und der Dichtleiste, kann eine Magnetkraft
erzielt werden, die eine ausreichende Abdichtung zwischen der Tür bzw. dem Schiebeelement
und der Dichtleiste gewährleistet. Dabei besteht der Vorteil, dass die Unterkante
der Tür nicht magnetisch ausgeführt sein kann, wodurch verhindert werden kann, dass
sich unter der Tür magnetische Elemente, wie Nägel oder Büroklammern, sammeln. Ein
weiterer Vorteil der Ausführung von Figur 1C besteht darin, dass die Dichtleiste einfach
entnommen werden kann, um die Dichtleistennut zu reinigen. Dies kann die Wartung des
Systems deutlich vereinfachen, da die Dichtleiste einfach nach oben herausgenommen
werden kann, um die Nut bspw. mit einem Staubsauger zu reinigen.
[0036] Anstelle der in der Figur 1C dargestellten Lösung mit Dauermagneten ist es ebenfalls
möglich Elektromagnete an der Schwellenleiste oder der Türsturzseite zu verwenden,
um die Dichtleiste anzuheben.
[0037] Figur 2 stellt eine integrierte Lösung für eine Glas-Schiebetür entsprechend der
Figur 1 dar, bei der die Hubdichtung in die Schwellenleiste integriert ist. Die Schwellenleiste
nimmt alle Komponenten auf, und der untere Abschluss des Glas-Türblattes kann ebenfalls
in der Schwellenleiste integriert sein. Diese Ausführung gestattet es eine Glastür
zu verwenden, die von außen nur als eine durchgehende Glasfläche wahrgenommen wird,
und damit übergangslos in eine Glasfassade integriert werden kann. Die Bezugszeichen
und Elemente dieser Tür und der Schwellenleiste sind die gleichen wie im Falle der
Hubdichtung von Figur 1, weshalb hier auf eine redundante Wiederholung verzichtet
wird. Die Schwellenleiste bildet besonders bevorzugt mit dem umgebenden Boden eine
einheitlich ebene Oberfläche.
[0038] Figuren 3A und 3B zeigen eine schematische Zeichnung einer Schiebetür mit einer anderen
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hubdichtung sowie mit einer erfindungsgemäßen
Senkdichtung.
[0039] Figur 3A zeigt die abgesenkte Dichtleiste 6 der Hubdichtung und eine eingefahrene
Dichtleiste einer Senkdichtung 20 sowie eine teilweise geöffnete Schiebetür 4. Es
ist lediglich der untere bzw. obere Teil der Schiebetür 4 dargestellt. Es wurden ebenfalls
alle Führungen und Rollen sowie Griffe oder Schlösser weggelassen. Die Dichtleiste
6 der Hubdichtungsvorrichtung ist mit zwei Scherenmechaniken an einem Grund einer
ebenfalls nicht dargestellten Dichtleistennut angebracht. Die Dichtleiste der Senkdichtungsvorrichtung
ist mit zwei Scherenmechaniken in einem Türsturz in einer ebenfalls nicht dargestellten
Dichtleistennut angebracht Das Bedienelement 14 ist als Hebel ausgeführt das jeweils
über ein Zug- bzw. Druckgestänge mit den Scherenmechaniken verbunden ist. In einer
oberen Stellung des Hebels sind die Scherenmechaniken eingefahren und die Hub-Dichtleiste
6 ist in die Schwellenleiste und die Senk-Dichtleiste 20 ist in den Türsturz eingefahren,
so dass die Schiebetür geöffnet oder geschlossen werden kann.
[0040] Figur 3B zeigt die Hubdichtungs- und die Senkdichtungsvorrichtung der Figur 3A bei
einer geschlossenen Schiebetür in einer ausgefahrenen und dichtenden Stellung. In
der unteren Stellung des Hebels des Bedienelements 14 sind die Scherenmechaniken ausgefahren
und die Dichtleiste 6 liegt von unten an der geschlossenen Schiebetür 4 an und die
Senk-Dichtleiste liegt von oben an der geschlossenen Schiebetür 4 an. Durch die Reibung
zwischen der Schiebetür und der Dichtleiste kann die Schiebetür nicht geöffnet werden.
[0041] In den Figuren 3A und 3B können die Dichtleisten ebenfalls mit einer Verriegelung
18 versehen sein, die bei einer geschlossenen Schiebetür 4 hinter eine Kante der Schiebetür
4 greift und diese so gegen ein Aufschieben gegen die Reibungskraft zwischen der Schiebetür
4 und der Dichtleiste 6 sichert. Bei einer abgesenkten Hub-Dichtleiste 6 und einer
eingefahrenen Senk-Dichtleiste kann die Schiebetür über die abgesenkte Verriegelung
18 bzw. unter der eingefahrenen Verriegelung aufgleiten. Diese Ausführung weist ebenfalls
den Vorteil auf, dass die Verriegelung 18 verhindert, dass die Dichtleiste 6 ausgefahren
werden kann solange die Schiebetür 14 nicht vollständig geschlossen ist. Bei einer
teilweise geöffneten Schiebetür stößt die Verriegelung 18, die hier als Verriegelungshaken
ausgeführt ist, beim Ausfahren der jeweiligen Dichtleiste 6 gegen eine Unter- bzw.
Oberseite der Schiebetür 4, wodurch ein weiteres Ausfahren der Dichtleiste verhindert
wird. Somit kann die Verriegelung auch verhindern, dass eine bei geöffneter Schiebetür
4 ausgefahrene Dichtleiste durch eine darauf tretende Person beschädigt wird.
[0042] Eine eigentliche Dichtung kann dabei an der Tür selbst angebracht werden. Es können
auch andere, nicht dargestellte Hub- bzw. Senkvorrichtungen verwendet werden. Die
Dichtleisten vor allem die Senk-Dichtleiste kann mit einer Dichtung versehen sein,
die gegen eine obere Oberfläche der Schiebetür anliegt und eine zuverlässige Abdichtung
gewährleistet. Eine untere Hub-Dichtleiste ist vorzugsweise nicht mit einer Dichtung
versehen, sondern wird von unten gegen eine Unterseite der Schiebetür gedrückt, die
mit einer Dichtung versehen ist.
[0043] Figuren 4A und 4B zeigen eine schematische Zeichnung einer Schiebetür mit einer anderen
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hub- und Senkdichtungsvorrichtung.
[0044] Figur 4A zeigt die abgesenkte Dichtleiste 6 der Hubdichtung und eine eingefahrene
Dichtleiste einer Senkdichtung 20 sowie eine teilweise geöffnete Schiebetür 4. Es
wurden alle Führungen und Rollen sowie Griffe oder Schlösser weggelassen. Die Dichtleiste
6 der Hubdichtungsvorrichtung ist mit zwei Scherenmechaniken an einem Grund einer
ebenfalls nicht dargestellten Dichtleistennut angebracht. Die Dichtleiste der Senkdichtungsvorrichtung
ist mit zwei Scherenmechaniken in einem Türsturz in einer ebenfalls nicht dargestellten
Dichtleistennut angebracht Das Bedienelement 14 ist als Hebel ausgeführt das jeweils
über ein Zug- bzw. Druckgestänge mit den Scherenmechaniken verbunden ist. In einer
oberen Stellung des Hebels sind die Scherenmechaniken eingefahren und die Hub-Dichtleiste
6 ist in die Schwellenleiste und die Senk-Dichtleiste 20 ist in den Türsturz eingefahren,
so dass die Schiebetür geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Dichtleisten können
durch die Schwerkraft oder durch eine (nicht dargestellte) Feder in einer eingefahrenen
Position gehalten werden.
[0045] Figur 4B zeigt die Hubdichtungs- und die Senkdichtungsvorrichtung der Figur 4A bei
einer geschlossenen Schiebetür in einer ausgefahrenen und dichtenden Stellung. In
der unteren Stellung des Hebels des Bedienelements 14 sind die Scherenmechaniken ausgefahren
und die Dichtleiste 6 liegt von unten an der geschlossenen Schiebetür 4 an und die
Senk-Dichtleiste liegt von oben an der geschlossenen Schiebetür 4 an. Durch die Reibung
zwischen der Schiebetür und der Dichtleiste kann die Schiebetür nicht geöffnet werden.
Die Dichtleisten werden durch die Kraft der Schubstangen in einer ausgefahrenen Position
gehalten.
[0046] In den Figuren 4A und 4B sind die Dichtleisten ebenfalls mit einer Verriegelung 18
versehen, die bei einer geschlossenen Schiebetür 4 hinter eine Kante der Schiebetür
4 greift und diese so gegen ein Aufschieben gegen die Reibungskraft zwischen der Schiebetür
4 und der Dichtleiste 6 sichert. Bei einer abgesenkten Hub-Dichtleiste 6 und einer
eingefahrenen Senk-Dichtleiste kann die Schiebetür über die abgesenkte Verriegelung
18 bzw. unter der eingefahrenen Verriegelung aufgleiten. Die Ausführung der Figuren
4A und 4B weist zudem den Vorteil auf, dass die Schubstangen in der Schiebetür nur
in einem geschlossenen Zustand die Hebel bewegen können die ein anheben bzw. Absenken
der Dichtleisten bewirken. Es können die Dichtleisten nur ausgefahren werden wenn
die Schiebetür 14 vollständig geschlossen ist. Bei einer teilweise geöffneten Schiebetür
können die Schubstangen die Hebel nicht bewegen und die Dichtleisten bleiben eingefahren.
Somit wird auch bei dieser Ausführung effektiv verhindert, dass eine bei geöffneter
Schiebetür 4 ausgefahrene Dichtleiste beschädigt werden kann. Es wird darauf hingewiesen,
dass das Gestänge, oder auch nur Teile des Gestänges, einzelne Schub-, Zug und/oder
Drehstangen alleine oder in Kombination umfassen kann, und zwar bei allen hiergenannten
Ausführungsformen.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 2
- Hubdichtung / Hubdichtungsvorrichtung
- 4
- Schiebetür
- 6
- Dichtleiste
- 8
- Dichtleistennut
- 10
- Schwellenleiste
- 12
- Gestänge
- 14
- Bedienelement
- 16
- Rolle
- 18
- Verriegelung
- 20
- Senkdichtung / Senkdichtungsvorrichtung bzw. Dichtleiste der Senkdichtung
1. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) für ein Schiebeelement
(4), wie z.B. eine Schiebetür, umfassend:
ein unteres Rahmenelement (10) und/oder ein oberen Rahmenelement, in der bzw. in denen
jeweils eine Dichtleiste (6) beweglich angeordnet ist; Gestänge;
und
ein Bedienelement (14), das neben dem Schiebeelement (4) angeordnet ist,
wobei die Boden-Hub-und/oder Decken-Senkdichtung (2, 20) eingerichtet ist, die jeweilige
Dichtleiste (6) bei einer Betätigung des Bedienelements (14) aus dem unteren Rahmenelement
(10) nach oben und/oder aus dem oberen Rahmenelement nach unten auszufahren oder die
Dichtleiste (6) bei Betätigung nach unten in das untere Rahmenelement (10) und/oder
nach oben in das obere Rahmenelement einzufahren, wobei das Bedienelement (14) angepasst
ist, um an einem seitlichen Rahmenelement des Schiebeelements (4) angeordnet zu sein,
a) wobei das Bedienelement über das Gestänge (12) mit der jeweiligen Dichtleiste (6)
mechanisch gekoppelt ist; oder
b) das Bedienelement pneumatisch mit der Dichtleiste (6) gekoppelt ist; oder
c) das Bedienelement hydraulisch mit der Dichtleiste (6) gekoppelt ist; oder
d) wobei die Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) weiter umfasst
mindestens einen elektrisch betriebenen Aktuator, wobei das Bedienelement als elektrischer
Schalter oder elektrische Steuerung ausgeführt ist und mit dem Aktuator elektrisch
gekoppelt ist, und wobei die Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2,
20) eingerichtet ist bei Betätigung des Bedienelements den Aktuator mit Strom zu versorgen
und der Aktuator eingerichtet ist, die jeweilige Dichtleiste (6) bei einer Betätigung
des Bedienelements aus dem unteren Rahmenelement nach oben auszufahren und/oder aus
dem oberen Rahmenelement nach unten auszufahren oder die jeweilige Dichtleiste (6)
bei Betätigung nach unten in das untere Rahmenelement und/oder nach oben in das obere
Rahmenelement einzufahren.
2. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 1, wobei
das Schiebeelement eine Schiebetür (4) ist,
das untere Rahmenelement eine Schwellenleiste ist,
das obere Rahmenelement ein Türsturz ist, und/oder wobei
das seitliche Rahmenelement eine Zarge der Schiebetür ist.
3. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Bedienelement an einer Wand angeordnet ist.
4. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 1, wobei
das Gestänge (12) als Schub- bzw. Zuggestänge ausgeführt ist.
5. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 1, wobei
das Gestänge (12) als Drehgestänge ausgeführt ist.
6. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 1, wobei
das Bedienelement drahtlos mit mindestens der jeweiligen Dichtleiste (6) bzw. dem
Aktuator der jeweiligen Dichtleiste (6) gekoppelt ist.
7. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach einem der vorstehenden
Ansprüche, weiter umfassend:
eine Arretierungsvorrichtung mit der das Schiebeelement (4) arretiert werden kann,
wobei Komponenten der Arretierungsvorrichtung in dem unteren Rahmenelement und/oder
dem oberen Rahmenelement und an dem Schiebeelement (4) angeordnet sind, und wobei
die Arretierungsvorrichtung von dem Bedienungselement aus gesteuert werden kann.
8. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach Anspruch 7, wobei
eine Arretierungsvorrichtung das Schiebeelement (4) in einer offenen Stellung, einer
geschlossenen Stellung und mindestens einer Zwischenstellung arretieren kann.
9. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach einem der vorstehenden
Ansprüche 7 oder 8, wobei das Bedienungselement mindestens eine Stellung vorsieht,
bei der die Arretierungsvorrichtung das Schiebeelement (4) in der geschlossenen Stellung
arretiert und bei der die Dichtleiste noch nicht oder nicht vollständig angehoben
ist.
10. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach einem der vorstehenden
Ansprüche, weiter umfassend
einen Öffnungs- und Schließvorrichtung, mit der das Schiebeelement (4) geöffnet und
geschlossen werden kann, und die durch das Bedienungselement gesteuert werden kann.
11. Boden-Hub- und/oder Decken-Senkdichtungsvorrichtung (2, 20) nach einem der vorstehenden
Ansprüche, ferner umfassend:
einen Hebel; und Schwenkhebel,
wobei die Boden-Hubdichtung durch ein Bewegen des Hebels und des Gestänges (12) über
die Schwenkhebel von einer dichtenden Stellung, bei der die jeweilige Dichtleiste
(6) an einem Schiebeelement (4) anliegt, in eine offene Stellung versetzt werden kann,
bei der die Dichtleiste (6) in die Schwellenleiste (10) und/oder den Türsturz versenkt
ist.
1. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) for a sliding element (4),
such as a sliding door, comprising:
a lower frame element (10) and/or an upper frame element, in which or in each of which
a sealing strip (6) is movably arranged respectively;
leverage;
and
an operating element (14) arranged next to the sliding element (4),
wherein the bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) is set up to
extend the respective sealing strip (6) upwards from the lower frame element (10)
and/or downwards from the upper frame element when the operating element (14) is actuated,
or to retract the sealing strip (6) downwards into the lower frame element (10) and/or
upwards into the upper frame element when actuating the operating element (14), wherein
the operating element (14) is adapted to be arranged on a lateral frame element of
the sliding element (4),
a) wherein the operating element being mechanically coupled to the respective sealing
strip (6) via the linkage (12);
or
b)the operating element is pneumatically coupled to the sealing strip (6);
or
c) the operating element is hydraulically coupled to the sealing strip (6); or
d) wherein the bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) further comprises
at least one electrically operated actuator, wherein the operating element is designed
as an electric switch or electric control and is electrically coupled to the actuator,
and wherein the bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) is set up
to supply the actuator with power when the operating element is actuated, and the
actuator is set up to extend the respective sealing strip (6) upwards of the lower
frame element and/or downwards of the upper frame element when the operating element
is actuated, or to retract the respective sealing strip (6) downwards into the lower
frame element and/or upwards into the upper frame element when actuating the operating
element.
2. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 1,
wherein
the sliding element is a sliding door (4),
the lower frame element is a threshold strip,
the upper frame element is a door lintel, and/or wherein
the lateral frame element is a case of the sliding door.
3. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 1 or
2, wherein the operating element is arranged on a wall.
4. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 1, wherein
the linkage (12) is designed as a push or pull linkage.
5. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 1, wherein
the linkage (12) is designed as a rotary linkage.
6. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 1, wherein
the operating element is wirelessly coupled to at least the respective sealing strip
(6) or the actuator of the respective sealing strip (6).
7. Bottom-raising and/or top lowering sealing device (2, 20) according to any one of
the preceding claims, further comprising:
a locking device with which the sliding element (4) can be locked, wherein components
of the locking device are arranged in the lower frame element and/or the upper frame
element and on the sliding element (4), and wherein the locking device can be controlled
from the operating element.
8. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to claim 7, wherein
a locking device can lock the sliding element (4) in an open position, a closed position
and at least one intermediate position.
9. Bottom-raising and/or top-lowering sealing device (2, 20) according to any of the
preceding claims 7 or 8, wherein the operating element provides at least one position
in which the locking device locks the sliding element (4) in the closed position and
in which the sealing strip is not yet or not completely raised.
10. Bottom-raising and/or top lowering sealing device (2, 20) according to any of the
preceding claims, further comprising
an opening and closing device by means of which the sliding element (4) can be opened
and closed, and which can be controlled by the operating element.
11. Bottom-raising and/or top lowering sealing device (2, 20) according to any one of
the preceding claims, further comprising:
a lever; and
pivoting lever,
wherein the bottom-raising seal can be displaced by moving the lever and the linkage
(12) via the pivot levers from a sealing position, in which the respective sealing
strip (6) abuts against a sliding element (4), to an open position, in which the sealing
strip (6) is recessed into the threshold strip (10) and/or the door lintel.
1. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) pour
un élément coulissant (4), tel qu'une porte coulissante, comprenant :
un élément de cadre inférieur (10) et/ou un élément de cadre supérieur, dans lesquels
ou dans chacun desquels une baguette d'étanchéité (6) est disposée de manière mobile
;
une tringlerie ;
un élément de manoeuvre (14) qui est disposé à côté de l'élément coulissant (4),
dans lequel le joint de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) est configuré
pour déployer la baguette d'étanchéité respective (6) lorsque l'élément de manoeuvre(14)
est actionné vers le haut hors de l'élément de cadre inférieur (10) et/ou vers le
bas hors de l'élément de cadre supérieur ou rétracter la baguette d'étanchéité (6)
vers le bas dans l'élément de cadre inférieur lorsqu'il est actionné (10) et/ou vers
le haut dans l'élément de cadre supérieur, dans lequel l'élément de manoeuvre (14)
est adapté pour être disposé sur un élément de cadre latéral de l'élément coulissant
(4),
a) dans lequel l'élément de manœuvre est couplé mécaniquement via la tringlerie (12)
avec la baguette d'étanchéité respective (6)
b) l'élément de manœuvre est couplé pneumatiquement à la baguette d'étanchéité (6)
; ou
c) l'élément de manœuvre est couplé hydrauliquement à la baguette d'étanchéité (6)
; ou
d) dans lequel le dispositif d'étanchéité pour plancher levant et/ou plafond abaissant
(2, 20) comprend en outre au moins un actionneur actionné électriquement, dans lequel
l'élément de manœuvre est configuré comme un interrupteur électrique ou une commande
électrique et est couplé électriquement à l'actionneur, et dans lequel le dispositif
d'étanchéité pour plancher levant et/ou plafond abaissant (2, 20) est configuré lorsque
l'élément de manœuvre est actionné pour alimenter l'actionneur en électricité et l'actionneur
est configuré pour déployer la baguette d'étanchéité respective (6) lorsque l'élément
de manœuvre est actionné vers le haut hors de l'élément de cadre inférieur ou vers
le bas hors de l'élément de cadre supérieur et/ou pour rétracter la baguette d'étanchéité
respective (6) lors de l'actionnement vers le bas dans l'élément de cadre inférieur
et/ou vers le haut dans l'élément de cadre supérieur.
2. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 1, dans lequel l'élément coulissant est une porte coulissante (4),
l'élément de cadre inférieur est une baguette de seuil, l'élément de cadre supérieur
est un linteau de porte et/ou l'élément de cadre latéral est un cadre de la porte
coulissante.
3. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 1 ou 2, dans lequel l'élément de manœuvre est disposé sur un mur.
4. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 1, dans lequel la tringlerie (12) est implémentée en tant que tringlerie
de poussée ou de traction.
5. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 1, dans lequel la tringlerie (12) est configurée comme une tringlerie
rotative.
6. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 1, dans lequel l'élément d'actionnement est couplé sans fil à au
moins la baguette d'étanchéité respective (6) ou l'actionneur de la baguette d'étanchéité
respective (6) .
7. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
une quelconque des revendications précédentes, comprenant en outre :
un dispositif de verrouillage avec lequel l'élément coulissant (4) peut être verrouillé,
dans lequel des composants du dispositif de verrouillage sont disposés dans l'élément
de cadre inférieur et/ou l'élément de cadre supérieur et sur l'élément coulissant
(4), et dans lequel le dispositif de verrouillage peut être commandé à partir de l'élément
de manoeuvre.
8. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
la revendication 7, dans lequel un dispositif de verrouillage peut verrouiller l'élément
coulissant (4) dans une position ouverte, une position fermée et au moins une position
intermédiaire.
9. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
une quelconque des revendications précédentes 7 ou 8, dans lequel l'élément de manoeuvre
prévoit au moins une position, dans laquelle le dispositif de verrouillage verrouille
l'élément coulissant (4) en position fermée et dans laquelle la baguette d'étanchéité
n'est pas encore ou pas complètement relevée.
10. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
une quelconque des revendications précédentes, comprenant en outre un dispositif d'ouverture
et de fermeture avec lequel l'élément coulissant (4) peut être ouvert et fermé et
qui peut être commandé par l'élément de manoeuvre.
11. Dispositif d'étanchéité de plancher levant et/ou de plafond abaissant (2, 20) selon
une quelconque des revendications précédentes. comprenant également :
un levier ; et
un levier pivotant,
dans lequel le joint de plancher par un mouvement du levier et de la tringlerie (12)
peut être déplacé via le levier pivotant d'une position d'étanchéité, dans laquelle
la baguette d'étanchéité respective (6) repose contre un élément coulissant (4), dans
une position ouverte, dans laquelle la baguette d'étanchéité (6) est enfoncée dans
la baguette de seuil (10) et/ou le linteau de porte.