[0001] Die Erfindung betrifft einen handgeführten Zyklon-Staubsauger, der der Einfachheit
halber nachfolgend auch als Staubsauger bezeichnet wird. Insbesondere betrifft die
Erfindung einen Staubsauger, der einen entnehmbaren Sauggutbehälter aufweist, der
zum Sammeln von Sauggut ausgebildet ist. Bei derartigen Staubsaugern ist die Entnahme
und Bedienung des Sauggutbehälters für einen Nutzer kompliziert.
[0002] Die
US 2010 229335 A1 offenbart einen handgeführten Zyklon-Staubsauger mit einem Gerätekorpus, der ein
Antriebsaggregat aufweist, das ausgebildet ist, einen Saugluftstrom zu erzeugen. Zudem
verfügt der Staubsauger über einen Sauggutbehälter zur Aufnahme von Sauggut, der mit
dem Gerätekorpus verbunden ist. Der Gerätekorpus und der Sauggutbehälter sind über
einen Bajonettverschluss miteinander verbunden. Über eine Drehbewegung des Sauggutbehälters
relativ zum Gerätekorpus, kann der Sauggutbehälter vom Gerätekorpus gelöst werden.
Aufgrund der Größe und des Gewichts von Sauggutbehälter und Gerätekorpus ist eine
solche Entnahme des Sauggutbehälters aus bedienergonomischer Sicht nachteilig.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen handgeführten Zyklon-Staubsauger
bereitzustellen, bei dem die Entnahme und Bedienung des Sauggutbehälters einfach sind.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen handgeführten Zyklon-Staubsauger
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer einfachen Handhabbarkeit
des Sauggutbehälters des Staubsaugers darin, dass die Entnahme und Entleerung mittels
eines einzigen Bedienelements durchführbar sind. Dadurch wird dem Nutzer ermöglicht,
alle relevanten Handhabungsschritte über ein intuitiv zu bedienendes Drehelement durchzuführen.
Das drehbare Bedienelement ist gut in ein Design des Staubsaugers integrierbar, wobei
eine gestalterische Freiheit erzielt wird.
[0006] Die Erfindung betrifft einen handgeführten Zyklon-Staubsauger, aufweisend einen Gerätekorpus,
der ein Antriebsaggregat aufweist, das ausgebildet ist, einen Saugluftstrom zu erzeugen,
einen Sauggutbehälter zur Aufnahme von Sauggut, der mit dem Gerätekorpus verbunden
ist, ein Bedienelement, das an einem Ende des Sauggutbehälters angeordnet ist, das
dem Ende des Sauggutbehälters gegenüberliegt, an dem der Gerätekorpus angeordnet ist,
wobei das Bedienelement von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt
drehbar ist, wobei der Gerätekorpus in der ersten Stellung mit dem Sauggutbehälter
untrennbar verbunden ist und der Gerätekorpus mit dem Sauggutbehälter in der zweiten
Stellung trennbar verbunden ist.
[0007] Unter dem Ausdruck "handgeführt" ist zu verstehen, dass der Staubsauger per Hand
von dem Nutzer bei Betrieb geführt wird. Dazu weist der Staubsauger bevorzugt weiterhin
einen Handgriff auf, der mit dem Sauggutbehälter verbindbar ist und bei Betrieb mit
ihm verbunden ist. Weiterhin kann der Staubsauger ein Saugrohr aufweisen, das mit
dem Sauggutbehälter und/oder dem Gerätekorpus verbindbar ist und bei Betrieb, wenn
erforderlich mit einem von ihnen verbunden ist.
[0008] Unter dem Begriff "Zyklon-Staubsauger" ist ein Staubsauger zu verstehen, der beutellos
ist und bei dem in einem in den Staubsauger eintretenden Luftstrom Wirbel und etwaige
Verwirbelungen erzeugt werden, wodurch das Sauggut wie z.B. Staubteilchen aufgrund
von Fliehkraft in eine vorbestimmte Richtung gedrückt und abgeschieden werden. Unter
dem Ausdruck "beutellos" ist zu verstehen, dass das Sauggut in dem Staubsauger direkt
im Sauggutbehälter gesammelt wird, ohne dass in diesem ein Beutel oder ein ähnliches
Wechselfiltermedium zur Aufnahme von Sauggut angeordnet ist, so dass der Nutzer zur
Entleerung des Saugguts aus dem Sauggutbehälter keinen Beutel oder dgl. aus dem Sauggutbehälter
entnimmt. Der Staubsauger kann aber ein oder mehrere Filtermedien aufweisen, die verhindern,
dass aufgesaugtes Sauggut in das in dem Gerätekorpus angeordneten Antriebsaggregat
gelangt. Sowohl der Sauggutbehälter als auch der Gerätekorpus sind bevorzugt aus Kunststoff
gebildet.
[0009] Der Staubsauger ist bevorzugt ein Akkustaubsauger. D.h., der Staubsauger weist einen
Akkumulator auf und ist ausgelegt, mittels des Akkumulators als Stromquelle betrieben
zu werden. Der Akkumulator ist mit dem Sauggutbehälter und/oder dem Gerätekorpus bevorzugt
dem Gerätekorpus verbindbar.
[0010] Der Sauggutbehälter ist bevorzugt formschlüssig am Gerätekorpus geführt. Dadurch
wird sichergestellt, dass er sich nicht beim Drehen des Bedienelements am Gerätekorpus
verdreht. Das Bedienelement ist in den Sauggutbehälter bevorzugt integriert. Bevorzugt
sind der Sauggutbehälter und der Gerätekorpus derart ausgebildet, dass sie nur in
der zweiten Stellung trennbar sind; d.h. sie sind in einer anderen als der zweiten
Stellung nicht trennbar, wenn sie verbunden sein sollten.
[0011] Unter dem Ausdruck "untrennbar verbunden" ist zu verstehen, dass der Sauggutbehälter
und der Gerätekorpus nicht durch ein Auseinanderziehen trennbar sind. Unter dem Ausdruck
"trennbar verbunden" ist zu verstehen, der Sauggutbehälter und der Gerätekorpus durch
ein Auseinanderziehen trennbar sind.
[0012] In einer betriebsgemäßen Arbeitsposition befindet sich der Sauggutbehälter an einer
Rückseite bzw. hinterem Ende des Staubsaugers, womit gemeint ist, dass er ist näher
an der Hand des Nutzers und weiter von dem zu saugenden Untergrund entfernt ist als
der Gerätekorpus. Dadurch ist das Bedienelement leicht handhabbar.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Gerätekorpus eine Basisplatte und
einen sich von der Basisplatte weg erstreckenden Stutzen mit einer Rastnocke auf und
weist der Sauggutbehälter einen Vorfilter mit einer Verriegelungsgeometrie auf, die
derart ausgebildet ist, dass sie die Rastnocke in der ersten Stellung des Bedienelements
festhält und in der zweiten Stellung des Bedienelements frei gibt, so dass der Gerätekorpus
in der ersten Stellung des Bedienelements mit dem Sauggutbehälter unabziehbar verbunden
ist und in der zweiten Stellung mit dem Sauggutbehälter von diesem abziehbar verbunden
ist.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Sauggutbehälter ein Gehäuse und einen
Vorfilter mit einem hülsenartigen Teil auf, der in dem Gehäuse angeordnet ist, wobei
ein Ende des Gehäuse und ein Ende einer sich von der Basisplatte weg erstreckenden
Wand des Gerätekorpus eine komplementäre Kontur aufweisen und der hülsenartige Teil
auf den Stutzen aufsetzbar ist. Dadurch sind der Sauggutbehälter und der Gerätekorpus
miteinander verbindbar.
[0015] Bevorzugt weist der Stutzen mehrere Rastnocken auf und weist der Vorfilter mehrere
Verriegelungsgeometrien auf, die jeweils ausgebildet und ausgelegt sind, jeweils eine
Rastnocke aufzunehmen, wobei jede Verriegelungsgeometrie einen Schlitz, der beim Aufsetzen
des Sauggutbehälters auf den Gerätekorpus in Richtung der Basisplatte hin offen ist,
sowie jeweils einen sich von dem jeweiligen Schlitz weg erstreckenden Verriegelungsteil
aufweist, der in Richtung der Basisplatte hin geschlossen ist und sich winklig von
dem jeweiligen Schlitz in die zu der Basisplatte entgegengesetzte Richtung weg erstreckt.
Bevorzugt sind die Rastnocken um den Umfang des Stutzens gleichmäßig verteilt, und
bevorzugt sind die Verriegelungsgeometrien um den Umfang des hülsenartigen Teils des
Vorfilters gleichmäßig verteilt.
[0016] Jeder Schlitz jeder Verriegelungsgeometrie ist bevorzugt ausgebildet, eine Rastnocke
des Stutzens beim Aufsetzen des Sauggutbehälters auf den Gerätekorpus zumindest teilweise
in den hülsenartigen Teil des Vorfilters einführen zu lassen. Dadurch kann das Aufsetzen
des Sauggutbehälters auf den Gerätekorpus ohne zusätzliche Krafteinwirkung erfolgen.
Der Weg für das Aufsetzen ist limitiert durch einen Anschlag des jeweiligen Schlitzes.
Jede Verriegelungsgeometrie weist bevorzugt eine derartige Geometrie auf, dass der
Sauggutbehälter in einer vorgegebenen Position aufsetzbar ist. Dadurch ist das System
kodiert.
[0017] Bevorzugt sind die Rastnocken und die Verriegelungsgeometrien derart ausgelegt, dass
die Rastnocken in dem jeweilig zugeordneten Verriegelungsteil angeordnet sind, wenn
sich das Bedienelement in der ersten Stellung befindet und dass die Rastnocken in
dem jeweilig zugeordneten Schlitz angeordnet sind, wenn sich das Bedienelement in
der zweiten Stellung befindet. Die Rastnocken sind bevorzugt derart ausgelegt, dass
sie durch Drehen des Bedienelements in die Schlitze bzw. Verriegelungsteile geführt
werden, wenn das Bedienelement von der ersten in die zweite Stellung gedreht wird
und umgekehrt. Dadurch sind der Gerätekorpus und der Sauggutbehälter in der ersten
Stellung nicht durch Auseinander- bzw. Voneinanderwegziehen trennbar und in der zweiten
Stellung durch Auseinanderziehen trennbar. In einer bevorzugten Ausführungsform sind
die Schlitze schraubenförmig angeordnet, wodurch der Sauggutbehälter beim Bewegen
des Bedienelementes in eine zweite Stellung leicht vom Gerätekorpus abgehoben wird.
[0018] Bevorzugt weist der Sauggutbehälter das Gehäuse, den in dem Gehäuse angeordneten
Vorfilter, einen in dem Vorfilter angeordneten Zentralfilter und eine Klappe auf,
die an dem Ende des Sauggutbehälters angeordnet ist, an dem der Gerätekorpus angeordnet
ist. Bevorzugt ist das Bedienelement weiterhin in eine dritte, vierte und/oder fünfte
Stellung und umgekehrt drehbar, wobei die Klappe in der dritten Stellung öffenbar
ist, der Zentralfilter in der vierten Stellung aus dem Vorfilter und damit aus dem
Gehäuse entnehmbar ist und der Vorfilter in der fünften Stellung aus dem Gehäuse entnehmbar
ist. Dadurch sind die Entnahme, Entleerung und Service weiterhin mittels eines einzigen
Bedienelements durchführbar.
[0019] Bevorzugt ist das Bedienelement ausgebildet, in die dritte, vierte und fünfte Stellung
und umgekehrt drehbar zu sein. Bevorzugt ist das Bedienelement derart ausgebildet,
dass es von der ersten in die zweite, von der zweiten in die dritte, von der dritten
in die vierte und von der vierten in die fünfte Stellung drehbar ist und umgekehrt.
[0020] Bevorzugt ist die Klappe nur in der dritten Stellung öffenbar; d.h. sie ist in einer
anderen als der dritten Stellung nicht öffenbar ausgebildet. Bevorzugt ist der Zentralfilter
nur in der vierten Stellung aus dem Vorfilter entnehmbar; d.h. er ist in einer anderen
als der vierten Stellung nicht aus dem Vorfilter entnehmbar ausgebildet. Bevorzugt
ist der Vorfilter nur in der fünften Stellung aus dem Gehäuse entnehmbar; d.h., er
ist in einer anderen als der fünften Stellung nicht aus dem Gehäuse entnehmbar ausgebildet.
[0021] Bevorzugt ist der Sauggutbehälter derart ausgelegt, dass der Nutzer unverschmutzte
Bereiche des Zentralfilters und des Vorfilters anfasst, um den Zentralfilter und/oder
den Vorfilter zu entnehmen. Dies wird dadurch realisiert, dass vom Nutzer zum Entnehmen
zu greifende Bereich des Zentral- und Vorfilters bevorzugt nicht in einem Abscheideraum
angeordnet sind, in dem sich Partikel aus einem Saugstrom bei Betrieb abscheiden.
D.h., sie befinden sich nicht in einem Sauggutsammelraum, in dem das Sauggut bei Betrieb
gesammelt wird.
[0022] Bevorzugt ist die Rastnocke des Stutzens in der zweiten Stellung angrenzend zu einem
Anschlag der Verriegelungsgeometrie angeordnet, so dass bei einer Drehung des Bedienelements
von der ersten Stellung in die zweite Stellung ein weiteres Drehen des Bedienelements
über die zweite Stellung hinaus in die dritte Stellung unterbunden wird, solange der
Sauggutbehälter auf dem Gerätekorpus angeordnet ist. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Klappe erst öffenbar ist, wenn der Gerätekorpus von dem Sauggutbehälter getrennt
ist.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Klappe eine Klappen-Rastnocke auf,
die in die Verriegelungsgeometrien des Vorfilters in der zweiten Stellung des Bedienelements
eingreift, und die derart ausgebildet ist, dass sie bei einem von dem Gerätekorpus
getrennten Sauggutbehälter und einem Drehen des Bedienelements in die dritte Stellung
über einer Aussparung in der Verriegelungsgeometrie des Vorfilters liegt, so dass
die Klappe öffenbar ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Klappe bei Betrieb
des Staubsaugers dicht mit dem Vorfilter verbunden ist. Bevorzugt ist die Klappe durch
Schwenken oder Klappen öffenbar. Bevorzugt weist die Klappe mehrere Klappen-Rastnocken
auf, die jeweils in eine der mehreren Verriegelungsgeometrien des Vorfilters in der
zweiten Stellung des Bedienelements eingreifen. Bevorzugt sind die Klappen-Rastnocken
gleichmäßig um einen Umfang der Klappe verteilt angeordnet. Bevorzugt sind die Klappen-Rastnocken
zentrisch an der Klappe angeordnet. Dadurch, dass eine Arretierung der Klappe zentrisch
und um den Umfang verteilt ausgebildet ist, wird eine weiterhin optimierte Anpressung
der Klappe an den Vorfilter und das Gehäuse bereitgestellt.
[0024] Bevorzugt weist der Sauggutbehälter weiterhin eine Feder auf, die ausgebildet ist,
die Klappe in der dritten Stellung des Bedienelements von dem Gehäuse und dem Vorfilter
weg zu schwenken. Dadurch wird ein Öffnen der Klappe zum Entleeren des Sauggutbehälters
automatisiert. Die Feder ist bevorzugt mit dem Vorfilter und der Klappe verbunden.
Bevorzugt ist die Feder mit dem Vorfilter über einen Faltenbalg verbunden, der weiterhin
eine Bewegung eines mittels einer Trennplatte gebildeten Abluftkanals in Richtung
aus dem Sauggutbehälter beim Öffnen der Klappe unterstützt, wobei die Trennplatte,
den Abluftkanal von dem Sauggutsammelraum in einer radialen Richtung trennt.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Sauggutbehälter weiterhin einen Rasthaken
auf, der am Vorfilter angeordnet ist, der den Zentralfilter in dem Vorfilter hält
und der derart ausgebildet ist, dass er in einem Betriebszustand kraftfrei ist und
nach einem Drehen des Bedienelements in die vierte Stellung einem Federweg freigegeben
ist, so dass der Zentralfilter aus dem Vorfilter entnehmbar ist. Dadurch ist sichergestellt,
dass der Zentralfilter aus dem Vorfilter bei Bedarf beispielsweise zum Reinigen entnehmbar
ist, aber ansonsten mit dem Vorfilter fest verbunden ist.
[0026] Bevorzugt weist der Vorfilter mindestens drei Kreuzrippen auf und weist das Bedienelement
einen Zentrierring mit Nuten auf, in denen die Kreuzrippen laufen. Bevorzugt sind
die Nuten derart ausgebildet, dass sie in der fünften Stellung jeweils eine Öffnung
aufweisen, so dass der Vorfilter und das Bedienelement senkrecht zur Drehachse des
Bedienelements entnommen werden können. Bevorzugt sind die Nuten derart ausgebildet,
dass sich bei einer Bewegung des Vorfilters zwischen der dritten und fünften Position
der Vorfilter vom Zentralfilter abhebt. Dadurch kann in einem Servicefall ein optimaler
Zugang zu allen Bauteilen gewährleistet werden. Die Kreuzrippen sind bevorzugt über
den Umfang des Vorfilters verteilt angeordnet. Sie dienen als Führungselemente bei
einem Drehvorgang des Bedienelements. In einer alternativen Ausführungsform weist
der Vorfilter mindestens drei Zapfen und das Bedienelement einen Zentrierring mit
Nuten auf, in denen die Zapfen laufen. Wenn der Zentralfilter in der fünften Stellung
des Bedienelements in dem Vorfilter angeordnet ist, ist er zusammen mit diesem und
dem Bedienelement in der fünften Stellung entnehmbar. Der Zentralfilter kann aber
auch schon in der vierten Stellung des Bedienelements aus dem Vorfilter entnommen
worden sein. Es ist in der fünften Stellung unerheblich, ob der Zentralfilter sich
in dem Vorfilter befindet oder nicht.
[0027] Bevorzugt ist der Sauggutbehälter derart ausgebildet, dass das Bedienelement und
der Vorfilter in der fünften Stellung nur teilweise entnehmbar sind und erst nach
Drehen des Bedienelements in eine sechste Stellung, die zwischen der vierten und fünften
Stellung liegt, und anschließendem erneutem Drehen in die fünfte Stellung vollständig
aus dem Gehäuse entnehmbar ausgebildet sind. Dies ist vorteilhaft, weil der Nutzer
dann das Bedienelement und den Vorfilter nur bewusst entnehmen kann, in dem er das
Bedienelement von der fünften Stellung in die sechste Stellung in Richtung der vierten
Stellung und dann in die fünfte Stellung bewusst dreht. Dadurch wird sichergestellt,
dass der Nutzer nicht plötzlich den Vorfilter in der Hand hält, während ihm das Gehäuse
durch die Trennung von dem Vorfilter herunterfällt. Unter dem Ausdruck "teilweise
entnehmbar" ist zu verstehen, dass die Verbindung zwischen dem Vorfilter und dem Gehäuse
nur teilweise und unvollständig gelöst ist.
[0028] Bevorzugt sind die Kreuzrippen kodiert. Bevorzugt sind die Kreuzrippen um einen vorbestimmten
Wert versetzt über den Umfang des Vorfilters verteilt angeordnet mit der Ausnahme
von einer Kreuzrippe, die um einen anderen Wert als den vorbestimmten Wert versetzt
angeordnet ist. Im Fall von drei Kreuzrippe sind zwei Kreuzrippen beispielsweise um
120° versetzt über den Umfang des Vorfilters verteilt angeordnet, während die dritte
Kreuzrippe um einen anderen Wert als 120° versetzt angeordnet ist. Dadurch wird die
Kodierung bereitgestellt. Bevorzugt weist das Bedienelement Rastpunkte und Einstiegsführungen
auf, die dementsprechend kodiert ausgebildet sind. D.h., sie sind bevorzugt um einen
vorbestimmten Wert versetzt über den Umfang des Bedienelements verteilt angeordnet
mit der Ausnahme von einem Rastpunkt und einer Einstiegsführung, die um einen anderen
Wert als den vorbestimmten Wert versetzt angeordnet sind.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Zentrierring Rastpunkte auf, die von
den Kreuzrippen beim Drehen überwindbar sind, um während des Drehens in die nächste
Stellung der ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Stellung zu gelangen. Dadurch
wird ein sauberes Positionieren in der jeweiligen Stellung gewährleistet.
[0030] Bevorzugt ist das Bedienelement derart ausgelegt, dass es von der ersten in die zweite
Stellung um 20-25° gedreht wird, dass es von der ersten in die dritte Stellung um
42-45° gedreht wird, dass es von der ersten in die vierte Stellung um 77-80° gedreht
wird und dass es von der ersten in die fünfte Stellung um 88-90° gedreht wird. bevorzugt
ist das Bedienelement derart ausgelegt, dass es von der ersten in die sechste Stellung
um 84-86° gedreht wird.
[0031] Bevorzugt ist das Bedienelement derart ausgelegt, dass es zum Öffnen des Sauggutbehälters
von der ersten Stellung in die zweite Stellung, von der zweiten Stellung in die dritte
Stellung, von der dritten Stellung in die vierte Stellung und von der vierten Stellung
in die fünfte Stellung in der angegebenen Reihenfolge drehbar ist. Dadurch wird gewährleistet,
dass bei Entnahme des Vorfilters und/oder des Zentralfilters auch der Sauggutsammelraum
entleert wird. Darüber hinaus wird hierdurch gewährleistet, dass der Zentralfilter
nicht entnommen werden kann, solange sich der Sauggutbehälter noch im Gerätekorpus
befindet bzw. der Sauggutbehälter noch nicht entleert wurde. Hierdurch wird verhindert,
dass Staub- oder Schmutzpartikel in den Ansaugbereich des Gebläses gelangen.
[0032] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Staubsaugers;
- Fig. 2
- eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers;
- Fig. 3
- eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 4
- eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters;
- Fig. 5
- eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Sauggutbehälters und Bedienelements;
- Fig. 7
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 6 gezeigten Sauggutbehälters und
Bedienelements;
- Fig. 8
- eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters und Bedienelements;
- Fig. 9
- eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 8 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements;
- Fig. 10
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 8 und 9 gezeigten Sauggutbehälters;
- Fig. 11
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters und
Bedienelements;
- Fig. 12
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 11 gezeigten Sauggutbehälters;
- Fig. 13
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters und
Bedienelements;
- Fig. 14
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 12 gezeigten Sauggutbehälters.
[0033] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Staubsaugers.
Der Staubsauger weist einen Gerätekorpus 2 auf, in dem ein Antriebsaggregat (nicht
gezeigt) angeordnet ist. Ferner weist der Staubsauger einen Sauggutbehälter 1 mit
einem Gehäuse 15 und ein Bedienelement 3 auf. Der Sauggutbehälter 1 ist an einem Ende
mit dem Gerätekorpus 2 verbindbar und mit einem weiteren Ende, das dem Ende gegenüberliegt,
das mit dem Gerätekorpus 2 verbindbar ist, mit dem Bedienelement 3 verbunden. Der
Gerätekorpus 2 weist eine Basisplatte 16, einen sich von der Basisplatte 16 weg erstreckenden
Stutzen 5 und eine sich von der Basisplatte 16 weg erstreckende Wand 21 auf. Über
die Wand 21 und den Stutzen 5 ist der Gerätekorpus 2 mit dem Sauggutbehälter 1 verbindbar,
der eine entsprechende Gegengeometrie (nicht gezeigt) aufweist. Der Gerätekorpus 2
weist einen Saugkanal 18 auf, durch den bei Betrieb ein mittels des Antriebsaggregats
erzeugter Saugstrom (nicht gezeigt) strömt.
[0034] Das Bedienelement 3 ist von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt
drehbar ausgebildet, wobei der Gerätekorpus 2 in der ersten Stellung mit dem Sauggutbehälter
1 untrennbar verbunden ist und der Gerätekorpus 2 mit dem Sauggutbehälter 1 in der
zweiten Stellung trennbar verbunden ist. Das in Fig. 1 gezeigte Bedienelement 3 befindet
sich in der zweiten Stellung. Der Sauggutbehälter 1 ist von dem Gerätekorpus 2 in
Fig. 1 während eines Trennvorgang gezeigt, in dem der Sauggutbehälter 1 und der Gerätekorpus
2 voneinander getrennt sind, so dass die Wand 21 von der Gegengeometrie des Sauggutbehälters
getrennt ist, aber der Stutzen 5 noch mit der Gegengeometrie des Sauggutbehälters
1 teilweise verbunden ist.
[0035] Fig. 2 zeigt eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers.
Der in Fig. 2 gezeigte Staubsauger entspricht dem in Fig. 1 gezeigten Staubsauger
mit dem Unterschied, dass der Trennvorgang weiter vorangeschritten ist und der Stutzen
5 nun vollständig von der Gegengeometrie (nicht gezeigt) des Sauggutbehälters 1 getrennt
ist, so dass zwei weitere Stutzen 20 des Gerätekorpus 2 sichtbar sind. Die weiteren
Stutzen 20 sind ausgebildet, mit einem Handgriff (nicht gezeigt) und/oder mit einem
Saugrohr (nicht gezeigt) verbunden zu werden.
[0036] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Gerätekorpus.
Die Wand 21 und der Stutzen 5 erstrecken sich in die gleiche Richtung von der Basisplatte
16 weg. Der Stutzen 5 weist mehrere Rastnocken 6 auf, die um seinen Umfang gleichmäßig
verteilt angeordnet sind. Rein beispielhaft weist der Stutzen drei Rastnocken 6 auf,
von denen in Fig. 3 zwei sichtbar sind. Die Rastnocken 6 sind an dem Stutzen 5 schräg
in Bezug zur Basisplatte 13 angeordnet und derart ausgebildet, dass sie in eine Verriegelungsgeometrie
(nicht gezeigt) des Sauggutbehälters (nicht gezeigt) durch eine Drehbewegung einführbar
sind.
[0037] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters.
Der Sauggutbehälter 1 weist den Vorfilter 4 auf, der einen hülsenartigen Teil (nicht
gezeigt) aufweist. Der hülsenartige Teil des Vorfilters 4 weist - rein beispielhaft
3 - Verriegelungsgeometrien 7 auf, die jeweils einen Schlitz 22 und einen Verriegelungsteil
23 aufweisen und um den Umfang des hülsenartigen Teils des Vorfilters 4 gleichmäßig
verteilt angeordnet sind, so dass die in Fig. 3 gezeigten Rastnocken in sie einführbar
sind. Wenn die in Fig. 3 gezeigten Rastnocken in den jeweilig zugeordneten Schlitz
22 eingeführt sind, sind der in Fig. 3 gezeigte Gerätekorpus und der Sauggutbehälter
1 trennbar verbunden, weil sie durch eine Ziehbewegung voneinander weg lösbar sind.
Das in Fig. 2 gezeigte Bedienelement befindet sich in diesem Fall in der zweiten Stellung.
Wenn die in Fig. 3 gezeigten Rastnocken in den jeweilig zugeordneten Verriegelungsteil
23 eingeführt sind, sind der in Fig. 3 gezeigte Gerätekorpus und der Sauggutbehälter
1 miteinander verrastet und können nicht durch eine Ziehbewegung voneinander weg gelöst
werden. Das in Fig. 2 gezeigte Bedienelement befindet sich in diesem Fall in der ersten
Stellung.
[0038] Fig. 5 zeigt eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters.
Der Sauggutbehälter 1 weist weiterhin eine Klappe 9 auf, die an dem Ende des Sauggutbehälters
1 angeordnet ist, das bei seiner Verbindung mit dem in Fig. 3 gezeigten Gerätekorpus
(nicht gezeigt) benachbart zu dem Gerätekorpus angeordnet ist. Die Klappe 9 ist um
den Vorfilter 4 herum angeordnet, so dass sie benachbart zu der in Fig. 3 gezeigten
Basisplatte des Gerätekorpus angeordnet ist, wenn der Sauggutbehälter 1 mit dem Gerätekorpus
verbunden ist. In der zweiten Stellung verschließt die Klappe 9 einen
[0039] Sauggutsammelraum bzw.-bereich (nicht gezeigt) des Sauggutbehälters, in dem aufgesaugtes
Sauggut (nicht gezeigt) wie beispielsweise Staub gesammelt wird.
[0040] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Wie aus einem Vergleich der Fig. 1 und 6 ersichtlich ist, ist
das Bedienelement 3 von der in Fig. 1 gezeigten zweiten Stellung in eine dritte Stellung
drehbar.
[0041] Fig. 7 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 6 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Wie aus einem Vergleich der Fig. 6 und 7 ersichtlich, ist das
Bedienelement in der dritten Stellung. In der dritten Stellung ist die Klappe 9 geöffnet.
Sie ist schwenkbar an dem Gehäuse 15 angeordnet. Der Sauggutbehälter 1 weist den Sauggutsammelraum
bzw. -bereich 24 auf, der ausgebildet ist, Sauggut zu sammeln, und der in der dritten
Stellung des Bedienelements 3 mittels Öffnen der Klappe 9 entleerbar ist. Der Sauggutbehälter
1 weist einen Luftkanal 25 auf, durch den bei Betrieb der Saugstrom (nicht gezeigt)
strömt. Bei Betrieb strömt der Saugstrom zuerst durch den in Fig. 1 und 2 gezeigten
Saugkanal des Gerätekorpus, dann durch den in Fig. 7 gezeigten Luftkanal 25, anschließend
durch einen nicht gezeigten Bereich des Sauggutbehälters 1, dann durch den in Fig.
4 und 5 gezeigten Vorfilter, dann als von Sauggut gereinigter Gasstrom durch einen
Abluftkanal 8 und dann durch einen in dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Stutzen des Gerätekorpus
gebildeten Kanal (nicht gezeigt) in den Gerätekorpus. Die Klappe 9 weist Klappen-Rastnocken
17 auf. In der dritten Stellung des Bedienelements 3 liegen diese Rastnocken 7 über
einer Aussparung (nicht gezeigt) der Verriegelungsgeometrie 7 des Vorfilters 4.
[0042] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Teilansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Der Zentralfilter 12 ist konzentrisch in dem Vorfilter (nicht
gezeigt) angeordnet. Der Sauggutbehälter 1 weist Rasthaken 10 auf, die derart ausgelegt,
dass sie kraftfrei sind, wenn das Bedienelement 3 in einer anderen Stellung als in
der vierten Stellung ist. Damit der Zentralfilter 12 aus dem Gehäuse 15 in der vierten
Stellung herausziehbar ist, sind sie derart ausgebildet, das sie kurz auffedern aber
dann zurückspringen, wenn das Bedienelement 3 in der vierten Stellung ist, die in
Fig. 9 nicht gezeigt ist. Aufgrund einer Geometrie eines Zentrierrings 11 ist das
Auffedern der Rastnocken 10 gesperrt, bis sich das Bedienelement 3 in der vierten
Stellung befindet.
[0043] Fig. 9 zeigt eine weitere perspektivische Teilansicht des in Fig. 8 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Das Bedienelement 3 befindet sich in der vierten Stellung. In
der vierten Stellung des Bedienelements 3 ist der in Fig. 8 gezeigte Zentralfilter
(nicht gezeigt) aus dem Gehäuse 15 entnehmbar und in dieser Fig. 9 auch entnommen.
Ein Federweg für die am Vorfilter 4 angeordneten Rasthaken 10, die derart ausgebildet
sind, dass der Zentralfilter aus dem Gehäuse 15 entnehmbar ist, wenn das Bedienelement
3 in der vierten Stellung ist, ist freigegeben.
[0044] Fig. 10 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 8 und 9 gezeigten
Sauggutbehälters. Das Bedielement 3 befindet sich in der vierten Stellung. Der Zentralfilter
12 ist aus dem Gehäuse 5 entnehmbar. Die Klappe 9 ist geöffnet.
[0045] Fig. 11 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Wie aus einem Vergleich, der Fig. 1, 2, 6, 8 und 11 ersichtlich,
ist das Bedienelement 3 in eine fünfte Stellung drehbar.
[0046] Fig. 12 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 11 gezeigten Sauggutbehälters.
Das Bedienelement 3 ist in der fünften Stellung angeordnet und zusammen mit dem Vorfilter
4 aus dem Gehäuse 15 entnehmbar. Die Klappe 9 ist geöffnet.
[0047] Fig. 13 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Sauggutbehälters
und Bedienelements. Das Bedienelement 3 ist in der fünften Stellung angeordnet. Der
Zentralfilter 12 ist im Gehäuse 15 angeordnet. Der Zentralfilter 12 kann aber muss
nicht in der 10 gezeigten vierten Stellung des Bedienelements 3 entnommen werden,
bevor das Bedienelement 3 in die fünfte Stellung gedreht ist. In der fünften Stellung
des Bedienelements 3 ist das Bedienelement 3 zusammen mit dem Vorfilter (nicht gezeigt)
und dem Zentralfilter 12 von dem Gehäuse 15 trennbar.
[0048] Fig. 14 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 12 gezeigten Sauggutbehälters.
Um die Entnahme des Vorfilters 4 zu gewährleisten, weist der Vorfilter Kreuzrippen
13 auf, welche über den Umfang verteilt angeordnet sind. Die Kreuzrippen 13 dienen
als Führungselemente beim Drehen des Bedienelements 3. Die Kreuzrippen 13 verlaufen
in Nuten 26 des Zentrierrings 11, die so ausgelegt sind, dass sie in der fünften Stellung
des Bedienelements 3 über eine Öffnung in senkrechter Richtung verfügen. Befindet
sich das Bedienelement 3 in der fünften Stellung, so kann es senkrecht zur Drehachse
(nicht gezeigt) entnommen werden. Einzelne Stellungen des Bedienelements 3 sind über
Rastpunkte 14 gelöst, die sich im Zentrierring 11 befinden. Um von der ersten zur
zweiten, von der zweiten zur dritten, von der vierten zur fünften Stellung zu gelangen,
muss jeweils ein Rastpunkt 14 mit den Kreuzrippen 13 überwunden werden.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 1
- Sauggutbehälter
- 2
- Gerätekorpus
- 3
- Bedienelement
- 4
- Vorfilter
- 5
- Stutzen
- 6
- Rastnocken
- 7
- Verriegelungsgeometrie
- 8
- Abluftkanal
- 9
- Klappe
- 10
- Rasthaken
- 11
- Zentrierring
- 12
- Zentralfilter
- 13
- Kreuzrippen
- 14
- Rastpunkte
- 15
- Gehäuse
- 16
- Basisplatte
- 17
- Klappen-Rastnocke
- 18
- Saugkanal
- 19
- Griff
- 20
- Saugrohr
- 21
- Wand
- 22
- Schlitz
- 23
- Verriegelungsteil
- 24
- Sammelraum
- 25
- Luftkanal
- 26
- Nut
1. Handgeführter Zyklon-Staubsauger, aufweisend
- einen Gerätekorpus (2), der ein Antriebsaggregat aufweist, das ausgebildet ist,
einen Saugluftstrom zu erzeugen,
- einen Sauggutbehälter (1) zur Aufnahme von Sauggut, der mit dem Gerätekorpus (2)
verbunden ist,
- ein Bedienelement (3), das an einem Ende des Sauggutbehälters (1) angeordnet ist,
das dem Ende des Sauggutbehälters (1) gegenüberliegt, an dem der Gerätekorpus (2)
angeordnet ist,
wobei das Bedienelement (3) von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und
umgekehrt drehbar ist, wobei der Gerätekorpus (2) in der ersten Stellung mit dem Sauggutbehälter
(1) untrennbar verbunden ist und der Gerätekorpus (2) mit dem Sauggutbehälter (1)
in der zweiten Stellung trennbar verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Sauggutbehälter (1) in einer betriebsgemäßen Arbeitsposition an einer Rückseite
oder einem hinteren Ende des Staubsaugers befindet, wodurch der Sauggutbehälter (1)
weiter von dem zu saugenden Untergrund entfernt ist als der Gerätekorpus (2).
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätekorpus (2) eine Basisplatte (16) und einen sich von der Basisplatte (16)
weg erstreckenden Stutzen (5) mit einer Rastnocke (6) aufweist und der Sauggutbehälter
(1) einen Vorfilter (4) mit einer Verriegelungsgeometrie (7) aufweist, die derart
ausgebildet ist, dass sie die Rastnocke (6) in der ersten Stellung des Bedienelements
(3) festhält und in der zweiten Stellung des Bedienelements (3) frei gibt, so dass
der Gerätekorpus (2) in der ersten Stellung des Bedienelements (3) mit dem Sauggutbehälter
(1) unabziehbar verbunden ist und in der zweiten Stellung mit dem Sauggutbehälter
(1) von diesem abziehbar verbunden ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter ein Gehäuse (15), den in dem Gehäuse (15) angeordneten Vorfilter
(4), einen in dem Vorfilter (4) angeordneten Zentralfilter (12) und eine Klappe (9)
aufweist, die an dem Ende des Sauggutbehälters (1) angeordnet ist, an dem der Gerätekorpus
(2) angeordnet ist, und dass das Bedienelement (3) weiterhin in eine dritte, vierte
und/oder fünfte Stellung und umgekehrt drehbar ist, wobei die Klappe (9) in der dritten
Stellung öffenbar ist, der Zentralfilter (12) in der vierten Stellung aus dem Vorfilter
(4) entnehmbar ist und der Vorfilter (4) in der fünften Stellung aus dem Gehäuse (15)
entnehmbar ist.
4. Staubsauger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnocke (6) in der zweiten Stellung angrenzend zu einem Anschlag der Verriegelungsgeometrie
(7) angeordnet ist, so dass bei einer Drehung des Bedienelements (3) von der ersten
Stellung in die zweite Stellung ein weiteres Drehen des Bedienelements (3) über die
zweite Stellung hinaus in die dritte Stellung unterbunden wird, solange der Sauggutbehälter
(1) auf dem Gerätekorpus (2) angeordnet ist.
5. Staubsauger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (9) eine Klappen-Rastnocke (17) aufweist, die in die Verriegelungsgeometrie
(7) des Vorfilters (4) in der zweiten Stellung des Bedienelements (3) eingreift, und
die derart ausgebildet ist, dass sie bei einem von dem Gerätekorpus (2) getrennten
Sauggutbehälter (1) und einem Drehen des Bedienelements (3) in die dritte Stellung
über einer Aussparung in der Verriegelungsgeometrie (7) des Vorfilters (4) liegt,
so dass die Klappe (9) schwenkbar ist.
6. Staubsauger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (1) weiterhin eine Feder aufweist, die ausgebildet ist, die Klappe
(9) in der dritten Stellung des Bedienelements (3) von dem Gehäuse (15) und dem Vorfilter
(4) weg zu schwenken.
7. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (1) weiterhin einen Rasthaken (10) aufweist, der am Vorfilter
(4) angeordnet ist, der den Zentralfilter (12) in dem Vorfilter (4) hält und der derart
ausgebildet ist, dass er in einem Betriebszustand kraftfrei ist und nach einem Drehen
des Bedienelements (3) in die vierte Stellung einem Federweg freigegeben ist, so dass
der Zentralfilter (12) aus dem Vorfilter (4) entnehmbar ist.
8. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorfilter (4) mindestens drei Kreuzrippen (13) aufweist und das Bedienelement
(3) einen Zentriering (11) mit Nuten (26) aufweist, in denen die Kreuzrippen (13)
laufen, wobei die Nuten (26) derart ausgebildet sind, dass sie in der fünften Stellung
jeweils eine Öffnung aufweisen, so dass das Bedienelement (3) samt Vorfilter (4) senkrecht
zu einer Drehachse entnehmbar ist.
9. Staubsauger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierring (11) Rastpunkte (14) aufweist, die von den Kreuzrippen (13) beim
Drehen überwindbar sind, um während des Drehens von einer Stellun in die nächste Stellung
der ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Stellung zu gelangen.
10. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (3) derart ausgelegt ist, dass es von der ersten in die zweite
Stellung um 20-25° gedreht wird, dass es von der ersten in die dritte Stellung um
42-45° gedreht wird, dass es von der ersten in die vierte Stellung um 77-80° gedreht
wird und dass es von der ersten in die fünfte Stellung um 88-90° gedreht wird.
1. Hand-held cyclone vacuum cleaner, comprising
- an appliance body (2), which has a drive unit configured to generate a suction air
flow,
- a suctioned-material container (1), for receiving suctioned material, which is connected
to the appliance body (2),
- an operating element (3), which is arranged at an end of the suctioned-material
container (1) that is opposite the end of the suctioned-material container (1) on
which the appliance body (2) is arranged,
the operating element (3) being rotatable from a first position into a second position
and vice versa, the appliance body (2) being inseparably connected to the suctioned-material
container (1) in the first position, and the appliance body (2) being separably connected
to the suctioned-material container (1) in the second position,
characterised in that,
in an operational working position, the suctioned-material container (1) is located
on a rear side or a rear end of the vacuum cleaner, as a result of which the suctioned-material
container (1) is further away from the substrate to be suctioned than the appliance
body (2).
2. Vacuum cleaner according to claim 1, characterised in that the appliance body (2) has a base plate (16) and a connecting piece (5) which extends
away from the base plate (16) and has a latching cam (6), and the suctioned-material
container (1) has a prefilter (4) that has a locking geometry (7) which is designed
in such a way that it holds the latching cam (6) in the first position of the operating
element (3) and releases it in the second position of the operating element (3), so
that, in the first position of the operating element (3), the appliance body (2) is
nonremovably connected to the suctioned-material container (1) and, in the second
position, is connected to the suctioned-material container (1) so as to be removable
therefrom.
3. Vacuum cleaner according to claim 2, characterised in that the suctioned-material container comprises a housing (15), the prefilter (4) arranged
in the housing (15), a central filter (12) arranged in the prefilter (4), and a flap
(9) which is arranged at the end of the suctioned-material container (1) on which
the appliance body (2) is arranged, and in that the operating element (3) can also be rotated into a third, fourth and/or fifth position,
and vice versa, the flap (9) being openable in the third position, the central filter
(12) being removable from the prefilter (4) in the fourth position and the prefilter
(4) being removable from the housing (15) in the fifth position.
4. Vacuum cleaner according to claim 3, characterised in that, in the second position, the latching cam (6) is arranged adjacently to a stop of
the locking geometry (7) such that when the operating element (3) is rotated from
the first position into the second position, a further rotation of the operating element
(3) beyond the second position into the third position is prevented as long as the
suctioned-material container (1) is arranged on the appliance body (2).
5. Vacuum cleaner according to either claim 3 or claim 4, characterised in that the flap (9) has a flap latching cam (17), which engages in the locking geometry
(7) of the prefilter (4) in the second position of the operating element (3) and which
is designed such that, when a suctioned-material container (1) is separated from the
appliance body (2) and the operating element (3) is rotated into the third position,
the flap latching cam lies above a recess in the locking geometry (7) of the prefilter
(4) so that the flap (9) is pivotable.
6. Vacuum cleaner according to claim 5, characterised in that the suctioned-material container (1) also comprises a spring, which is designed,
in the third position of the operating element (3), to pivot the flap (9) away from
the housing (15) and the prefilter (4).
7. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims 3 to 6, characterised in that the suctioned-material container (1) also comprises a latching hook (10), which is
arranged on the prefilter (4) and holds the central filter (12) in the prefilter (4)
and is designed such that it is force-free in an operating state and, after the operating
element (3) has been rotated into the fourth position, a spring path is released so
that the central filter (12) can be removed from the prefilter (4).
8. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims 3 to 7, characterised in that the prefilter (4) has at least three cross ribs (13) and the operating element (3)
has a centring ring (11) having grooves (26) in which the cross ribs (13) extend,
the grooves (26) being designed such that they each have an opening in the fifth position,
so that the operating element (3) together with the prefilter (4) can be removed perpendicularly
to an axis of rotation.
9. Vacuum cleaner according to either claim 8 or claim 9, characterised in that the centring ring (11) has latching points (14) which can be overcome by the cross
ribs (13) during rotation in order to get from one position into the next position
of the first, second, third, fourth and fifth positions during the rotation.
10. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims 3 to 10, characterised in that the operating element (3) is designed such that it is rotated from the first into
the second position by 20-25°, that it is rotated from the first into the third
position by 42-45°, that it is rotated from the first to the fourth position by 77-80°
and that it is rotated from the first position into the fifth position by 88-90°.
1. Aspirateur cyclonique guidé à la main, présentant
- un corps d'appareil (2) qui présente un groupe motopropulseur conçu pour produire
un flux d'air d'aspiration,
- un réservoir de matières aspirées (1) permettant de recevoir des matières aspirées,
lequel est relié au corps d'appareil (2),
- un élément de commande (3) disposé à une extrémité du réservoir de matières aspirées
(1) et opposé à l'extrémité du réservoir de matières aspirées (1) sur laquelle est
disposé le corps d'appareil (2),
l'élément de commande (3) pouvant tourner d'une première position vers une deuxième
position et inversement, le corps d'appareil (2) étant relié de manière indissociable
au réservoir de matières aspirées (1) dans la première position et le corps d'appareil
(2) étant relié de manière dissociable au réservoir de matières aspirées (1) dans
la deuxième position,
caractérisé en ce que
le réservoir de matières aspirées (1) se trouve sur une face arrière ou à une extrémité
arrière de l'aspirateur dans une position de travail normale, moyennant quoi le réservoir
de matières aspirées (1) est encore plus éloigné du sol à aspirer que le corps d'appareil
(2).
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps d'appareil (2) présente une plaque de base (16) et une embase (5) s'étendant
en s'éloignant de la plaque de base (16) et comportant un téton d'encliquetage (6)
et le réservoir de matières aspirées (1) présente un préfiltre (4) comportant une
géométrie d'interverrouillage (7) réalisée de telle manière qu'elle retient le téton
d'encliquetage (6) dans la première position de l'élément de commande (3) et le libère
dans la deuxième position de l'élément de commande (3), de sorte que le corps d'appareil
(2) est relié de manière inamovible au réservoir de matières aspirées (1) dans la
première position de l'élément de commande (3) et est relié de manière amovible au
réservoir de matières aspirées (1) dans la deuxième position.
3. Aspirateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le réservoir de matières aspirées présente un boîtier (15), le préfiltre (4) disposé
dans le boîtier (15), un filtre central (12) disposé dans le préfiltre (4) et un couvercle
(9) disposé à l'extrémité du réservoir de matières aspirées (1) sur laquelle est disposé
le corps d'appareil (2), et en ce que l'élément de commande (3) peut en outre tourner vers une troisième, quatrième et/ou
cinquième position et inversement, le couvercle (9) pouvant être ouvert dans la troisième
position, le filtre central (12) pouvant être retiré du préfiltre (4) dans la quatrième
position et le préfiltre (4) pouvant être retiré du boîtier (15) dans la cinquième
position.
4. Aspirateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le téton d'encliquetage (6) est disposé adjacent à une butée de la géométrie d'interverrouillage
(7) dans la deuxième position, de sorte que, lors d'une rotation de l'élément de commande
(3) de la première position vers la deuxième position, une rotation supplémentaire
de l'élément de commande (3) au-delà de la deuxième position vers la troisième position
est empêchée tant que le réservoir de matières aspirées (1) est disposé sur le corps
d'appareil (2).
5. Aspirateur selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le couvercle (9) présente un téton d'encliquetage de couvercle (17) qui vient en
prise dans la géométrie d'interverrouillage (7) du préfiltre (4) dans la deuxième
position de l'élément de commande (3) et qui est conçu de telle sorte que, lorsque
le réservoir de matières aspirées (1) est séparé du corps d'appareil (2) et que l'élément
de commande (3) est tourné dans la troisième position, il se trouve au-dessus d'un
évidement dans la géométrie d'interverrouillage (7) du préfiltre (4), de sorte que
le couvercle (9) peut pivoter.
6. Aspirateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le réservoir de matières aspirées (1) présente en outre un ressort conçu pour faire
pivoter le couvercle (9) en s'éloignant du boîtier (15) et du préfiltre (4) dans la
troisième position de l'élément de commande (3).
7. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes 3 à 6, caractérisé en ce que le réservoir de matières aspirées (1) présente en outre un crochet d'encliquetage
(10) qui est disposé sur le préfiltre (4), maintient le filtre central (12) dans le
préfiltre (4) et est conçu de telle manière qu'il est de force nulle dans un état
de fonctionnement et est libéré d'une course de ressort après une rotation de l'élément
de commande (3) dans la quatrième position, de sorte que le filtre central (12) peut
être retiré du préfiltre (4).
8. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes 3 à 7, caractérisé en ce que le préfiltre (4) présente au moins trois nervures en croix (13) et l'élément de commande
(3) présente un anneau de centrage (11) comportant des rainures (26) dans lesquelles
les nervures en croix (13) passent, les rainures (26) étant conçues de telle manière
qu'elles présentent respectivement une ouverture dans la cinquième position, de sorte
que l'élément de commande (3), y compris le préfiltre (4), peut être retiré perpendiculairement
à un axe de rotation.
9. Aspirateur selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'anneau de centrage (11) présente des points d'encliquetage (14) qui peuvent être
dépassés par les nervures en croix (13) lors de la rotation afin d'atteindre la première,
la deuxième, la troisième, la quatrième et la cinquième position pendant la rotation
d'une position vers la position suivante.
10. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes 3 à 10, caractérisé en ce que l'élément de commande (3) est conçu de telle manière qu'il est tourné de 20 à 25°
de la première vers la deuxième position,
qu'il est tourné de 42 à 45° de la première vers la troisième position, qu'il est
tourné de 77 à 80° de la première vers la quatrième position et qu'il est tourné de
88 à 90° de la première vers la cinquième position.