[0001] Die Erfindung geht aus von einem Leiterkartensteckverbinder mit einem Schirmelement
nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 1.
[0002] Weiterhin geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Montage des vorgenannten
Leiterkartensteckverbinders nach dem Oberbegriff des nebengeordneten Verfahrensanspruchs
9.
[0003] Derartige Schirmelemente werden benötigt, um ein metallisches Gehäuse und ein Schirmkreuz
des Leiterkartensteckverbinders, elektrisch leitend mit einander zu verbinden.
Stand der Technik
[0004] Die Druckschrift
FR 2 921 522 A1 offenbart einen Steckverbinder für Internetkabel. Dieser besitzt einen zylindrischen
Isolierkörper mit acht inneren Kanälen. In jedem dieser Kanäle sind ein Ethernet-Kabel
und ein Kontakt angeordnet, dass sie sich in jedem Kanal erstrecken. Die Kanäle sind
paarweise angeordnet, wobei jedes Kanalpaar durch eine Längsschicht aus leitendem
Material vom benachbarten Kanalpaar getrennt ist. Die Schicht wird durch zwei kreuzweise
angeordnete Platten gebildet, um vier voneinander abgeschirmte Bereiche zu bilden,
in denen sich jeweils ein Kanalpaar befindet.
[0005] Die Druckschrift
EP 3 048 675 A1 geht aus von einer Steckerbuchsenanordnung mit einer abgeschirmten Steckerbuchse
für Leiterplatten oder Platinen, die in einem Flansch integriert ist. In einem dazugehörigen
Kontaktträger befinden sich mehrere elektrisch leitende Kontakte. Diese sind mittels
eines im Kontaktträger vorgesehenen Abschirmbleches abgeschirmt, wobei das Abschirmblech
eine Kontaktierung zum als Schirmgehäuse ausgebildeten Flansch herstellt. Davon ausgehend
schlägt die Druckschrift zur Bereitstellung einer Kontaktierung für die Abschirmung
mit einem größeren Toleranzbereich vor, dass das Abschirmblech mittels als Federstreifen
ausgebildeten Kontaktelementen im eingesetzten Zustand im Kontaktträger eine Kontaktierung
sowohl in Radialausrichtung als auch in Axialausrichtung zum Flansch bewirkt.
[0006] Die Druckschrift
DE 10 2010 051 954 B3 zeigt einen Rundsteckverbinder, der anschlussseitig zur Kontaktierung auf einer Leiterplatte
vorgesehen ist. Zur Übertragung mehrerer unabhängiger, differenzieller Signale sind
elektrische Kontakte paarweise in dem Steckverbinder angeordnet.
[0007] Zur Dämpfung des Übersprechens zwischen den Signalpaaren ist ein elektrisch leitendes
und mit mindestens einem Masseanschluss der Leiterplatte elektrisch leitend verbundenes
Schirmkreuz vorgesehen. Dieses ist von einem ebenfalls kreuzförmigen Kontaktträger
umgeben, in dessen schräg ausgebildeten Innenkanten Aufnahmerillen zum Halten der
elektrischen Kontakte vorhanden sind. Über diese kreuzförmige Anordnung wird der elektrisch
nichtleitende Rundkörper geschoben, der letztlich wiederum von einem elektrisch leitenden
Steckverbindergehäuse umgeben ist.
[0008] Weiterhin wird offenbart, dass der isolierende Rundkörper etwa mittig zu seiner Länge
eine umlaufende Nut aufweist, in die eine ringförmige elektrisch leitende Spiralfeder
eingefügt ist. Diese kann durch zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze des
Rundkörpers einerseits das Schirmkreuz an dessen Rastanformungen elektrisch kontaktieren.
Andererseits kann die Spiralfeder das den Rundkörper umgebende und elektrisch abschirmende
Steckverbindergehäuse kontaktieren. Das Steckverbindergehäuse ist in Form eines Frontplatteneinsatzes
in ein elektrisch leitendes Gerätegehäuse einbaubar und mit einem von außen zugeführten
Gegenstecker steckseitig verbindbar.
[0009] In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass die Schirmanbindung über die besagte
Spiralfeder beim Aufstecken des elektrisch leitenden Steckverbindergehäuses relativ
hohe Montagekräfte verursacht. Weiterhin ist das Leitverhalten der Spiralfeder aufgrund
der relativ kleinen elektrischen Kontaktfläche gegenüber dem Steckverbindergehäuse
und dem Schirmkreuz nicht optimal. Auch kann sich die bauliche Notwendigkeit der umlaufenden
Ringnut nachteilig auf die Stabilität und den für andere konstruktive Einzelheiten
zur Verfügung stehenden Platz am Rundkörper auswirken.
[0010] Zur Verbesserung schlägt die Druckschrift
DE 10 2012 105 256 A1 die Verwendung eines offenen Federrings vor. Der Federring besitzt eine geeignete
Kontur, um einerseits das Schirmkreuz und andererseits ein Steckverbindergehäuse,
in welches der Isolierkörper gesteckt wird, elektrisch zu kontaktieren und dadurch
elektrisch leitend zu verbinden.
[0011] Die Verwendung eines solchen Federrings hat jedoch den Nachteil, dass auch dafür
am Rundkörper eine Nut benötigt wird. Diese kann etwas schmaler ausgeführt sein als
bei der vorgenannten Spiralfederausführung und muss nicht vollständig um den Isolierkörper
umlaufen. Es hat sich weiterhin gezeigt, dass auch bei dieser Ausführung die Kraft
beim Aufstecken des Steckverbindergehäuses nicht optimal umgesetzt wird, weil der
Federring dabei auch in eine gewisse Schieflage gerät und möglicherweise verkantet,
statt, wie gewünscht, ausschließlich nach innen auszuweichen, um den elektrischen
Kontakt mit dem Schirmkreuz herzustellen. Auch ist seine effektive Kontaktfläche sowohl
gegenüber dem Gehäuse als auch gegenüber dem Schirmkreuz an den entsprechenden Berührungspunkten
eher gering, was sich negativ auf den elektrischen Leitwert dieser Schirmanbindung
auswirkt.
Aufgabenstellung
[0013] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine leicht montierbare und elektrisch
gut leitfähige Schirmanbindung zwischen dem elektrisch leitfähigen Steckverbindergehäuse
und dem Schirmkreuz anzugeben, welche zudem möglichst kostengünstig herstellbar ist.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0015] Ein Leiterkartensteckverbinder weist zumindest folgendes auf:
- Einen Isolierkörper mit einem im wesentlichen zylindrischen Steckbereich, welcher
durch mehrere in Steckrichtung verlaufende Schlitze in vier Segmente unterteilt ist,
wobei jedes der Segmente mindestens eine Durchgangsöffnung zum Einfügen je eines elektrischen
Buchsenkontaktes besitzt, wobei der Isolierkörper an den Steckbereich anschließend
einen ebenfalls im wesentlichen zylindrischen Anschlussbereich aufweist, wobei der
Anschlussbereich einen größeren Durchmesser besitzt als der Steckbereich, wodurch
zwischen dem Steckbereich und dem Anschlussbereich eine umlaufende Stufe gebildet
ist;
- mehrere in den Durchgangsöffnungen angeordnete Buchsenkontakte, die durch den Anschlussbereich
des Isolierkörpers verlaufen, um mit Anschlüssen der Leiterkarte elektrisch zu kontaktieren,
- ein in dem Isolierkörper aufgenommenes Schirmkreuz,
- ein elektrisch leitfähiges Steckverbindergehäuse, sowie
- das besagte Schirmelement zur Kontaktierung des Steckverbindergehäuses mit dem Schirmkreuz,
wobei das Schirmelement zumindest teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material
gebildet ist,
wobei das Schirmelement einen geschlossenen Ring aufweist, an den sowohl nach innen
als auch nach außen weisende federelastische Laschen angeformt sind,
wobei das Schirmelement mit seinem Ring auf der umlaufenden Stufe des Isolierkörpers
angeordnet ist, mit seinen nach innen weisenden Laschen in die Schlitze hineingreift,
um einerseits das Schirmkreuz elektrisch zu kontaktieren, und mit seinen nach außen
weisenden Laschen über den Anschlussbereich hinausragt und/oder um den Anschlussbereich
herumgebogen ist, um andererseits das Steckverbindergehäuse elektrisch zu kontaktieren.
[0016] Letzteres ist besonders vorteilhaft, weil das Schirmelement das Steckverbindergehäuse
mit dem Schirmkreuz auf diese Weise großflächig und dadurch mit einem besonders guten
elektrischen Leitwert elektrisch leitend verbindet.
[0017] Diese Anordnung hat zudem den Vorteil, dass sie leicht montierbar ist. Das Schirmelement
kann bei der Montage nicht verkanten. Das Gehäuse ist mit nur geringer Kraft auf den
Steckverbinder aufsteckbar. Die Schirmanbindung besitzt sowohl gegenüber dem Steckverbindergehäuse
als auch gegenüber dem Schirmkreuz ein sehr gutes elektrisches Leitverhalten. Das
Schirmelement hat also, mit anderen Worten gesagt, in beiden Richtungen einen nur
geringen ohmschen Übergangswiderstand, weil die Laschen aufgrund ihrer Form und Elastizität
einerseits großflächig an das Schirmkreuz und andererseits großflächig an das Steckverbindergehäuse
angreifen und sich elastisch daran anfügen.
[0018] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0019] In einer vorteilhaften Ausgestaltung besitzt das Schirmelement mindestens zwei, bevorzugt
mindestens drei und insbesondere vier nach innen weisende federelastische Laschen
zur elektrischen Kontaktierung des Schirmkreuzes. Dies ist zum einen aufgrund der
vorgegebenen Form des Schirmkreuzes und des Isolierkörpers sehr zweckmäßig. Zum anderen
ist eine solche mehrfache Masseanbindung für Hochfrequenzanwendungen besonders vorteilhaft.
[0020] In weiteren bevorzugten Ausgestaltungen kann das Schirmelement zwei oder drei oder
auch mindestens vier, d.h. vier, fünf, sechs, sieben, acht oder sogar noch mehr als
acht nach außen weisende federelastische Laschen zur Kontaktierung des Steckverbindergehäuses
besitzen.
[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltung besitzt das Schirmelement vier nach außen weisende
Laschen. Die hohe Zahl der nach außen weisenden Laschen, z.B. bevorzugt vier, ist
ebenfalls vorteilhaft für die Ableitung von hochfrequenten Störsignalen.
[0022] Diese Ableitung hochfrequenter Störsignale erfolgt besonders effektiv, wenn die nach
innen weisenden Laschen und/oder die nach außen weisenden Laschen jeweils in äquidistanten
Abständen am Ring angeordnet sind.
[0023] Auch wirkt es sich besonders vorteilhaft auf die Leitfähigkeit, insbesondere zur
besagten Ableitung elektrischer Signale hoher Frequenzen, aus, wenn das gesamte Schirmelement
aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist.
[0024] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist das Schirmelement aus einem in der
Ringebene liegenden Blech gebildet, bevorzugt daraus ausgestanzt. Insbesondere kann
es sich bei dem Schirmelement um ein Stanzbiegeteil handeln. Das Blech ist vorteilhafterweise
elektrisch leitfähig. Das Blech besitzt insbesondere federelastische Eigenschaften.
[0025] Ein solcher Leiterkartensteckverbinder kann folgendermaßen hergestellt werden:
- Einführen des Schirmkreuzes und der Buchsenkontakte in den Isolierköper und Befestigen
des Schirmkreuzes und der Buchsenkontakte im Isolierkörper;
- Befestigen des Isolierköpers mit dem Schirmkreuz auf/an der Leiterkarte und elektrisch
leitendes Verbinden des Schirmkreuzes mit mindestens einem Masseanschluss der Leiterkarte
sowie elektrisches Kontaktieren der in den Isolierkörper eingefügten Buchsenkontakte
an entsprechenden Anschlüssen der Leiterkarte,
- steckseitiges Aufstecken des Schirmelements auf den Isolierköper und Anordnen des
Rings des Schirmelements auf der Stufe zwischen dem Steckbereich und dem Anschlussbereich;
- Kontaktieren des Schirmkreuzes mit den nach innen weisenden Laschen des Schirmelements
mittels deren Hineingreifens in die Schlitze des Isolierkörpers;
- Aufstecken des elektrisch leitenden Steckverbindergehäuses auf den Isolierkörper und
Herstellen einer elektrisch leidenden Verbindung zwischen dem Steckverbindergehäuse
und dem Schirmkreuz durch ein elektrisches Kontaktieren des Steckverbindergehäuses
mit den nach außen weisenden Laschen des Schirmelements.
[0026] Unter dem Begriff "steckseitiges Aufstecken" ist dabei zu verstehen, dass das Schirmelement
über den Steckbereich auf den Isolierkörper gesteckt wird.
[0027] Dieses Montageverfahren ist besonders leicht durchzuführen. Insbesondere lässt sich
das Steckverbindergehäuse dabei mit nur geringer Kraft auf den Isolierkörper stecken.
Dies ist in der Praxis z.B. in der Gerätebautechnik von erheblicher Bedeutung. Schließlich
kommt es oft vor, dass eine Leiterkarte mit mehreren Steckverbindern in ein Gerätegehäuse
eingebaut wird. Insbesondere kann eine ganze Reihe von Isolierkörpern z.B. an einer
Kante einer Leiterkarte angebracht sein und mit dieser Leiterkarte gemeinsam in Steckverbindergehäuse
eingeführt werden, die bereits in eine Frontseite eines Gerätegehäuses eingebaut sind.
[0028] In einer anderen Ausgestaltung kann auch ein ganzer Array bestückter Isolierkörper
über die Fläche der Leiterkarte verteilt sein, um gemeinsam in die dazugehörigen Steckverbindergehäuse
eingeschoben zu werden, die z.B. in einer Oberseite des Gerätegehäuses angeordnet
sind. Dabei summieren sich die entsprechenden Montagekräfte auf, so dass die Leiterkarte
bei einer größeren Anzahl von z.B. mindestens zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben
oder gar acht oder noch mehr Steckverbindern, z.B. neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn,
vierzehn, fünfzehn oder mindestens sechzehn Steckverbindern, bei diesem Einschiebevorgang
mit entsprechend hohen Kräften und mechanischen Spannungen belastet ist. Zudem ist
der händische Aufwand dadurch relativ groß.
[0029] Durch die Minimierung der einzelnen Kräfte, die beim Aufstecken jedes einzelnen Steckverbindergehäuses
auf den einzelnen Isolierkörper entstehen, wird somit schließlich auch die gesamte
Montagekraft entsprechend reduziert, was eine Vereinfachung der Montage bedeutet.
Zudem wird die Leiterkarte im Montagevorgang vor entsprechend hohen mechanischen Spannungen
geschützt.
[0030] Weiterhin verbessert sich durch die Erhöhung des Leitwerts der Masseanbindung jedes
einzelnen Steckverbindergehäuses auch die Massenanbindung des Gerätegehäuses, mit
welchem die einzelnen Steckverbindergehäuse durch ihren Einbau bevorzugt elektrisch
leitend verbunden sind. Umgekehrt kann durch die Vielzahl von Steckverbindern selbstverständlich
auch eine gut leitende Masseanbindung der Leiterkarte stattfinden, wenn das Gerätegehäuse,
beispielsweise über einen Massekontakt, z.B. eine Erdungsschraube, extern, z.B. über
seine Stromversorgung, geerdet ist.
Ausführungsbeispiel
[0031] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- einen dem Stand der Technik entsprechenden offenen Federring;
- Fig. 1b
- einen Isolierkörper mit dem offenen Federring;
- Fig. 1c
- eine Gehäusewand mit Steckverbindergehäusen und eine Leiterkarte mit darauf montierten
Isolierkörpern;
- Fig. 2a
- ein Schirmelement;
- Fig. 2b
- einen Isolierkörper mit dem Schirmelement;
- Fig. 3a, b
- einen unmontierten Steckverbinder in einer Seitenansicht und in einer 3D-Darstellung;
- Fig. 4a, b
- den montierten Steckverbinder mit separatem Steckverbindergehäuse in einer Seitenansicht
und in einer 3D-Darstellung;
- Fig. 5a
- die Gehäusewand mit den Steckverbindergehäusen und der Leiterkarte mit den darauf
montierten Isolierkörpern;
- Fig. 5b
- die mit der Gehäusewand zusammengefügte Leiterkarte.
[0032] Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil
werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische Elemente identische Bezugszeichen
verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert
sein.
[0033] Die Fig. 1a zeigt einen dem Stand der Technik entsprechenden offenen Federring 7.
Dabei ist seine Kontur als mäanderförmiger offener Ring gut erkennbar.
[0034] Die Figur 1b zeigt einen Isolierköper 2' in einer ersten Ausführungsform, in welcher
der Isolierköper 2' eine weitgehend umlaufende, nicht näher bezeichnete, Nut aufweist.
In dieser Nut ist der Federring 7 angeordnet. Durch seine Mäanderform ragt der Federring
7 abschnittsweise über den Isolierköper 2' hinaus und greift abschnittsweise in dessen
anschlussseitige Schlitze ein, um mit dem im Isolierköper 2' angeordneten Schirmkreuz
31 elektrisch zu kontaktieren. Die über den Isolierköper 2' hinausstehenden Bereiche
des Federrings 7 können von einem auf den Isolierköper 2' gesteckten metallischen
Steckverbindergehäuse 4 kontaktiert werden. Gleichzeitig kann sich der offene Federring
7 unter Einwirkung des Steckverbindergehäuses 4 elastisch verformen, um so mit erhöhtem
Druck nach innen gegen das Schirmkreuz 31 gepresst zu werden.
[0035] Die Figur 1c zeigt eine Leiterkarte 5 mit einer Vielzahl darauf montierter, mit dem
Schirmkreuz 31 und hier nicht gezeigten Buchsenkontakten bestückter Isolierkörper
2', welche dafür vorgesehen sind in die dazugehörigen Steckverbindergehäuse 4 eingeführt
zu werden. Die besagten Steckverbindergehäuse 4 sind dazu an einer separaten dargestellten
Gehäusewand 6 eines Gerätegehäuses geeignet montiert. Die Steckverbindergehäuse 4
bestehen jeweils aus einem elektrisch leitfähigen Material und sind elektrisch leitend
mit dem ebenfalls elektrisch leitfähigen Gerätegehäuse/ der elektrisch leitfähigen
Gehäusewand 6 verbunden. Durch den beim Zusammenstecken entstehenden elektrischen
Kontakt über den Federring 7 und das Schirmkreuz 31 zu den Masseanschlüssen der Leiterkarte
5 ist somit auch eine elektrisch leitfähige Verbindung zwischen der Leiterkarte 5
und dem Gerätegehäuse gewährleistet. Gleichzeitig existiert zum Toleranzausgleich
ein gewisses Spiel zwischen der Leiterkarte 5 und der Gehäusewand 6.
[0036] Es ist leicht vorstellbar, dass bei diesem Stand der Technik ein erheblicher Kraftaufwand
notwendig ist, um die Vielzahl von Steckverbindergehäusen 4 gleichzeitig über die
dazugehörigen Federringe 7 auf die Isolierköper 2' zu stecken. Schließlich können
sich einer oder mehrere der Federringe 7 dabei in Steckrichtung leicht verdrehen und
dadurch verkanten. Außerdem ist die elektrisch wirksame Kontaktfläche zwischen dem
jeweiligen Steckverbindergehäuse 4 und dem dazugehörigen Federring 7 sowie die elektrisch
wirksame Kontaktfläche zwischen dem Federring 7 und dem Schirmkreuz 31 nur sehr gering.
Dadurch ist die Masseverbindung zwischen den Steckverbindergehäusen 4/ der Gehäusewand
6 einerseits und dem Schirmkreuz 31/ der Leiterkarte 5 andererseits nicht optimal.
[0037] Die Fig. 2a zeigt ein erfindungsgemäßes Federelement 1. Es umfasst einen Ring 13,
an den vier nach innen weisende Laschen 11 und vier nach außen weisende Laschen 12
angeformt sind. Das Schirmelement 1 ist als Stanzbiegeteil ausgeführt, d.h. es kann
beispielsweise aus einem elektrisch leitfähigen, federelastischen Blech gebildet,
z.B. ausgestanzt sein, welches in der Ringebene liegt.
[0038] Die Figur 2b zeigt einen dazugehörigen Isolierköper 2, der mit dem Schirmkreuz 31
und in dieser Darstellung nicht sichtbaren Buchsenkontakten 33 bestückt und auf einer
Leiterkarte 5 montiert ist.
[0039] Der Isolierköper 2 besitzt anschlussseitig einen im wesentlichen zylinderförmigen
Anschlussbereich 202. Gegenüberliegend besitzt er einen ebenfalls im Wesentlichen
zylinderförmigen Steckbereich 201, dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser
des Anschlussbereichs 202. Dadurch entsteht im Übergang vom Steckbereich 201 zu dem
Anschlussbereich 202 eine umlaufende Stufe 203, die in dieser Darstellung aus Übersichtlichkeitsgründen
nicht bezeichnet ist.
[0040] Der Anschlussbereich 202 ist durch zwei kreuzförmig angeordnete Schlitze 21 in vier
gleichförmige Segmente 22 aufgeteilt, die jeweils zwei Durchgangsöffnungen 23 zur
Aufnahme eines Buchsenkontaktpaares pro Segment 22 aufweisen, wobei die Durchgangsöffnungen
23 durch den gesamten Isolierköper 2 verlaufen.
[0041] Das Schirmkreuz 31 ist anschlussseitig auf der Leiterkarte 5 montiert und ist mit
mindestens einem Masseanschluss der Leiterkarte 5 elektrisch leitend verbunden. Das
Schirmkreuz 31 verläuft durch den Anschlussbereich 202 hindurch in den Steckbereich
201 des Isolierkörpers 2 hinein und greift dort in dessen kreuzförmige Schlitze 21
ein. Der Isolierköper 2 besitzt weiterhin auch anschlussseitig zwei einander gegenüberliegende,
nicht näher bezeichnete schlitzartige Öffnungen, von denen eine in der Zeichnung sichtbar
ist und durch die ein anschlussseitiger Bereich des Schirmkreuzes 31 gut zu sehen
ist.
[0042] Das Schirmelement 1 ist über den Steckbereich 201 auf den Isolierköper 2 gesteckt,
so dass der Ring 13 des Schirmelements 1 auf der Stufe 203 des Isolierkörpers 2 angeordnet
ist. Dazu besitzt der Ring 13 einen Außendurchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser
des Anschlussbereichs 202 und einen Innendurchmesser, der größer ist als der Durchmesser
des Steckbereichs 201.
[0043] Die nach innen weisenden Laschen 11 des Schirmelements 1 greifen in die kreuzförmigen
Schlitze 21 des Isolierkörpers 2 ein und kontaktieren so das Schirmkreuz 31. Die nach
außen weisenden Laschen 12 des Schirmelements ragen über den Anschlussbereich 202
des Isolierkörpers 2 hinaus, um mit dem hier nicht gezeigten Steckverbindergehäuse
4 zu kontaktieren.
[0044] Die Fig. 3a und 3b zeigen den noch nicht montierten Steckverbinder in einer Seitenansicht
und in einer 3D-Darstellung. Der Steckverbinder besitzt das besagte Steckverbindergehäuse
4, das Schirmelement 1, den Isolierköper 2 und eine kombinierte Schirmkreuz-/Kontaktanordnung
3.
[0045] In dieser Darstellung ist der Steckbereich 201, der Anschlussbereich 202, sowie die
Stufe 203 des Isolierkörpers 2 mit Bezugszeichen versehen.
[0046] Weiterhin ist auch ein Positionierungspin 25 am Ende des Anschlussbereichs 202 bezeichnet.
Dieser dient der Positionierung des Isolierkörpers 2 auf der Leiterkarte 5.
[0047] Die kombinierte Schirmkreuz-/Kontaktanordnung 3 umfasst das Schirmkreuz 31, einen
daran befestigten Kontaktträger 32 sowie acht daran gehaltene Buchsenkontakte 33,
von denen in der Zeichnung nur vier sichtbar sind, weil die anderen von den sichtbaren
Buchsenkontakten 33 optisch verdeckt sind. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die
Buchsenkontakte 33 in dieser Darstellung im Kontaktträger 32 gegenüber ihrem Montagezustand
entgegen der Steckrichtung verschoben dargestellt. Im montierten Zustand sind sie
dafür vorgesehen, in Steckrichtung über das Schirmkreuz 31 hinaus zu ragen und nach
ihrem Einfügen in den Isolierköper 2 nahezu bündig mit den Durchgangsöffnungen 23
abzuschließen.
[0048] Die Fig. 4a und 4b zeigen den weitgehend montierten Steckverbinder mit dem separaten
Steckverbindergehäuse 4 in einer Seitenansicht und in einer 3D-Darstellung. Dabei
ist die kombinierte Schirmkreuz-/Kontaktanordnung 3 in den Isolierköper 2 eingeführt.
Das Steckverbindergehäuse 4 ist über dem Steckbereich 201 des Isolierkörpers 2 schwebend
dargestellt. Das Schirmelement 1 ist steckseitig auf den Isolierköper 2 gesteckt.
Dabei greifen seine nach innen weisenden Laschen 11 in die Schlitze 21 des Isolierkörpers
2 ein. Die nach außen weisenden Laschen 12 ragen über den Anschlussbereich 202 des
Isolierkörpers 2 hinaus. Der Ring 13 ist auf der Stufe 203 angeordnet.
[0049] Beim Aufstecken des elektrisch leitfähigen Steckverbindergehäuses 4 kontaktiert dieses
mit nur geringer Kraft und einer relativ großen gemeinsamen Kontaktfläche die nach
außen weisenden Laschen 12 des Schirmelements 1. Schließlich sind die nach außen weisenden
Laschen 12 aufgrund ihrer federelastischen Eigenschaften dazu in der Lage, sich beim
Aufstecken des Steckverbindergehäuses 4 um den Anschlussbereich 202 des Isolierkörpers
2 herum zu biegen und so zum einen den dazu notwendigen Kraftaufwand zu reduzieren
und zum anderen eine besonders große gemeinsame elektrisch leitende Kontaktfläche
mit dem Steckverbindergehäuse 4 herzustellen. Die nach innen weisenden Laschen 11
des Schirmelements 1 kontaktieren das Schirmkreuz 31 ebenfalls mit einer relativ großen
elektrisch leitenden Kontaktfläche und fügen sich diesem an.
[0050] Die Fig. 5a zeigt eine mit der Fig. 1c vergleichbare Darstellung, wobei die Leiterkarte
5 hier mit Isolierkörpern 2 versehen ist, die erfindungsgemäße Schirmelemente 1 aufweisen.
[0051] Aufgrund der vorangegangenen Darstellung ist es klar, dass sich die Leiterkarte 5
nun mit einem deutlich verringerten Kraftaufwand und einer deutlich verbesserten Leitfähigkeit
der gemeinsamen Masseverbindung an die Gehäusewand 6 anfügen lässt, wobei die Isolierkörper
2 in die Steckverbindergehäuse 4 eintauchen, wie es in der Fig. 5b dargestellt ist.
[0052] Auch wenn in den Figuren verschiedene Aspekte oder Merkmale der Erfindung jeweils
in Kombination gezeigt sind, ist für den Fachmann - soweit nicht anders angegeben
- ersichtlich, dass die dargestellten und diskutierten Kombinationen nicht die einzig
möglichen sind. Insbesondere können einander entsprechende Einheiten oder Merkmalskomplexe
aus unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht werden.
Leiterkartensteckverbinder mit einem Schirmelement
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Schirmelement
- 11
- nach innen weisende Laschen
- 12
- nach außen weisende Laschen
- 13
- Ring
- 2, 2'
- Isolierkörper
- 201
- Steckbereich
- 202
- Anschlussbereich
- 203
- Stufe
- 21
- kreuzförmig angeordnete Schlitze
- 22
- Segmente
- 23
- Durchgangsöffnungen
- 25
- Positionierungspin
- 3
- kombinierte Schirmkreuz-/Kontaktanordnung
- 31
- Schirmkreuz
- 32
- Kontaktträger
- 33
- Buchsenkontakte
- 4
- Steckverbindergehäuse
- 5
- Leiterkarte
- 6
- Gehäusewand eines elektrischen Geräts
- 7
- offener Federring
1. Leiterkartensteckverbinder mit einem Schirmelement (1), wobei der Leiterkartensteckverbinder
zumindest folgendes aufweist:
- Einen Isolierkörper (2) mit einem im wesentlichen zylindrischen Steckbereich (201),
welcher durch mehrere in Steckrichtung verlaufende Schlitze (21) in vier Segmente
(22) unterteilt ist, wobei jedes der Segmente (22) mindestens eine Durchgangsöffnung
(23) zum Einfügen je eines elektrischen Buchsenkontaktes (33) besitzt, wobei der Isolierkörper
(2) an den Steckbereich (201) anschließend einen ebenfalls im wesentlichen zylindrischen
Anschlussbereich (202) aufweist; wobei der Anschlussbereich (202) einen größeren Durchmesser
besitzt als der Steckbereich (201), wodurch zwischen dem Steckbereich (201) und dem
Anschlussbereich (202) eine umlaufende Stufe (203) gebildet ist;
- mehrere in den Durchgangsöffnungen (23) angeordnete Buchsenkontakte (33), die durch
den Anschlussbereich(202) des Isolierkörpers (2) verlaufen, um mit Anschlüssen der
Leiterkarte (5) elektrisch zu kontaktieren,
- ein in dem Isolierkörper (2) aufgenommenes Schirmkreuz (31),
- ein elektrisch leitfähiges Steckverbindergehäuse (4), sowie
- das besagte Schirmelement (1) zur Kontaktierung des Steckverbindergehäuses (4) mit
dem Schirmkreuz (31), wobei das Schirmelement (1) zumindest teilweise aus einem elektrisch
leitfähigen Material gebildet ist,
wobei das Schirmelement (1) einen geschlossenen Ring (13) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Ring (13) des Schirmelements sowohl nach innen als auch nach außen weisende
federelastische Laschen (11,12) angeformt sind, wobei das Schirmelement (1) mit seinem
Ring (13) auf der umlaufenden Stufe (203) des Isolierkörpers (2) angeordnet ist, mit
seinen nach innen weisenden Laschen (11) in die Schlitze (21) hineingreift, um einerseits
das Schirmkreuz (31) elektrisch zu kontaktieren, und mit seinen nach außen weisenden
Laschen (12) über den Anschlussbereich (202) hinausragt und/oder um den Anschlussbereich
(202) herumgebogen ist, um andererseits das Steckverbindergehäuse (4) elektrisch zu
kontaktieren.
2. Leiterkartensteckverbinder nach Anspruch 1, wobei das Schirmelement (1) vier nach
innen weisende federelastische Laschen (11) zur elektrischen Kontaktierung des Schirmkreuzes
(31) besitzt.
3. Leiterkartensteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Schirmelement
(1) mindestens vier nach außen weisende federelastische Laschen (12) zur Kontaktierung
des Steckverbindergehäuses (4) besitzt.
4. Leiterkartensteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die nach innen
weisenden Laschen (11) und/oder die nach außen weisenden Laschen (12) des Schirmelements
(1) jeweils in äquidistanten Abständen an dessen Ring (13) angeordnet sind.
5. Leiterkartensteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
das gesamte Schirmelement (1) aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist.
6. Leiterkartensteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
das Schirmelement (1) aus einem in der Ringebene liegenden Blech gebildet ist.
7. Leiterkartensteckverbinder nach Anspruch 6, wobei das Schirmelement (1) aus dem Blech
ausgestanzt ist.
8. Leiterkartensteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
es sich bei dem Schirmelement (1) um ein Stanzbiegeteil handelt.
9. Verfahren zur Montage eines Leiterkartensteckverbinders gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, aufweisend folgende Schritte:
- Einführen des Schirmkreuzes (31) und der Buchsenkontakte (33) in den Isolierköper
(2) und Befestigen des Schirmkreuzes (31) und der Buchsenkontakte (33) im Isolierkörper
(2);
- Befestigen des Isolierköpers (2) mit dem Schirmkreuz (31) auf/an der Leiterkarte
(5) und elektrisch leitendes Verbinden des Schirmkreuzes (31) mit mindestens einem
Masseanschluss der Leiterkarte (5) sowie elektrisches Kontaktieren der in den Isolierkörper
(2) eingefügten Buchsenkontakte (33) an entsprechenden Anschlüssen der Leiterkarte
(5),
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren anschließend folgende weitere Schritte aufweist:
- steckseitiges Aufstecken des Schirmelements (1) auf den Isolierköper (2) und Anordnen
des Rings (13) des Schirmelements (1) auf der Stufe (203) zwischen dem Steckbereich
(201) und dem Anschlussbereich (202);
- Kontaktieren des Schirmkreuzes (31) mit den nach innen weisenden Laschen (11) des
Schirmelements (1) mittels deren Hineingreifens in die Schlitze (21) des Isolierkörpers
(2);
- Aufstecken des elektrisch leitenden Steckverbindergehäuses (4) auf den Isolierkörper
(2) und Herstellen einer elektrisch leidenden Verbindung zwischen dem Steckverbindergehäuse
(4) und dem Schirmkreuz (31) durch ein elektrisches Kontaktieren des Steckverbindergehäuses
(4) mit den nach außen weisenden Laschen (12) des Schirmelements (1).
1. A printed circuit board connector having a shielding element (1), wherein the printed
circuit board connector comprises at least the following:
- An insulating body (2) having an essentially cylindrical plug-in region (201), which
is subdivided into four segments (22) by a plurality of slots (21) which are oriented
in the plug-in direction, wherein each of the segments (22) comprises at least one
through-opening (23) for the insertion of one electrical socket contact (33) respectively,
wherein the insulating body (2), at the plug-in region (201), then has a likewise
essentially cylindrical connection region (202), wherein the connection region (202)
assumes a larger diameter than the plug-in region (201), as a result of which a circumferential
shoulder (203) is constituted between the plug-in region (201) and the connection
region (202);
- a plurality of socket contacts (33) arranged in the through-openings (23), which
pass through the connection region (202) of the insulating body (2) for the purposes
of electrical contact connection with terminals on the printed circuit board (5),
- a cruciform shield (31) accommodated in the insulating body (2),
- an electrically conductive connector housing (4), together with:
- the above-mentioned shielding element (1) for the contact connection of the connector
housing (4) with the cruciform shield (31), wherein the shielding element (1) is at
least partially constituted of an electrically conductive material,
wherein the shielding element (1) comprises a closed ring (13), characterized in that the spring elastic tabs (11,12) are both inwardly and outwardly pointing integrally
molded with the closed ring (13) of the shielding element,
wherein the shielding element (1), with its ring (13), is arranged on the circumferential
shoulder (203) of the insulating body (2), the inwardly pointing tabs (11) thereof
engage in the slots (21) such that, firstly, the cruciform shield (31) is electrically
contact-connected, and the outwardly pointing tabs (12) thereof project beyond the
connection region (202) and/or are bent around the connection region (202) such that,
secondly, the connector housing (4) is electrically contact-connected.
2. The printed circuit board connector as claimed in claim 1, wherein the shielding element
(1) comprises four inwardly pointing spring-elastic tabs (11) for the electrical contact
connection of the cruciform shield (31).
3. The printed circuit board connector as claimed in one of the preceding claims, wherein
the shielding element (1) comprises at least four outwardly pointing spring-elastic
tabs (12) for the contact connection of the connector housing (4).
4. The printed circuit board connector as claimed in one of the preceding claims, wherein
the inwardly pointing tabs (11) and/or the outwardly pointing tabs (12) of the shielding
element (1) are respectively arranged with equidistant spacings on the ring (13) thereof.
5. The printed circuit board connector as claimed in one of the preceding claims, wherein
the entire shielding element (1) is constituted of an electrically conductive material.
6. The printed circuit board connector as claimed in one of the preceding claims, wherein
the shielding element (1) is constituted from a sheet metal arranged in the annular
plane.
7. The printed circuit board connector as claimed in claim 6, wherein the shielding element
(1) is stamped from the sheet metal.
8. The printed circuit board connector as claimed in one of the preceding claims, wherein
the shielding element (1) is a stamped and bent part.
9. A method for assembling a printed circuit board connector as claimed in one of the
preceding claims, comprising the following steps:
- Insertion of the cruciform shield (31) and the socket contacts (33) in the insulating
body (2), and fastening of the cruciform shield (31) and the socket contacts (33)
in the insulating body (2);
- Fastening of the insulating body (2), with the cruciform shield (31), on/onto the
printed circuit board (5), and the electrically conductive connection of the cruciform
shield (31) to at least one ground terminal of the printed circuit board (5), together
with the electrical contact connection of the socket contacts (33) inserted in the
insulating body (2) to corresponding terminals on the printed circuit board (5),
characterized in that, thereafter, the method comprises the following further steps:
- Mating-side plugging of the shielding element (1) onto the insulating body (2) and
arrangement of the ring (13) of the shielding element (1) on the shoulder (203) between
the plug-in region (201) and the connection region (202);
- Contact connection of the cruciform shield (31) with the inwardly pointing tabs
(11) of the shielding element (1), by the insertion thereof in the slots (21) of the
insulating body (2);
- Plugging of the electrically conductive connector housing (4) onto the insulating
body (2), and constitution of an electrically conductive connection between the connector
housing (4) and the cruciform shield (31) by electrical contact connection of the
connector housing (4) with the outwardly pointing tabs (12) of the shielding element.
1. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé muni d'un élément de blindage (1),
le connecteur enfichable de carte de circuit imprimé comprenant au moins :
- un corps isolant (2) muni d'une zone d'enfichage essentiellement cylindrique (201),
qui est divisée en quatre segments (22) par plusieurs fentes (21) s'étendant dans
la direction d'enfichage, chacun des segments (22) présentant au moins une ouverture
de passage (23) pour l'insertion à chaque fois d'un contact femelle électrique (33),
le corps isolant (2) comprenant, attenante à la zone d'enfichage (201), une zone de
raccordement (202) également essentiellement cylindrique, la zone de raccordement
(202) présentant un plus grand diamètre que la zone d'enfichage (201), un gradin périphérique
(203) étant ainsi formé entre la zone d'enfichage (201) et la zone de raccordement
(202) ;
- plusieurs contacts femelles (33) agencés dans les ouvertures de passage (23), qui
s'étendent à travers la zone de raccordement (202) du corps isolant (2), afin de venir
en contact électrique avec des raccordements de la carte de circuit imprimé (5),
- une croix de blindage (31) reçue dans le corps isolant (2),
- un boîtier de connecteur enfichable électriquement conducteur (4), et
- ledit élément de blindage (1) destiné à mettre en contact le boîtier de connecteur
enfichable (4) avec la croix de blindage (31), l'élément de blindage (1) étant au
moins partiellement formé d'un matériau électriquement conducteur,
l'élément de blindage (1) comprenant un anneau fermé (13), caractérisé en ce que des pattes élastiques (11, 12) orientées aussi bien vers l'intérieur que vers l'extérieur
sont formées sur l'anneau (13) de l'élément de blindage,
l'élément de blindage (1) étant agencé avec son anneau (13) sur le gradin périphérique
(203) du corps isolant (2), entrant en prise dans les fentes (21) avec ses pattes
(11) orientées vers l'intérieur, afin d'un côté de venir en contact électrique avec
la croix de blindage (31), et dépassant au-dessus de la zone de raccordement (202)
avec ses pattes (12) orientées vers l'extérieur et/ou étant recourbé autour de la
zone de raccordement (202), afin d'un autre côté de venir en contact électrique avec
le boîtier de connecteur enfichable (4).
2. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon la revendication 1, dans lequel
l'élément de blindage (1) présente quatre pattes élastiques (11) orientées vers l'intérieur
destinées à venir en contact électrique avec la croix de blindage (31).
3. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel l'élément de blindage (1) présente au moins quatre pattes
élastiques (12) orientées vers l'extérieur destinées à venir en contact avec le boîtier
de connecteur enfichable (4).
4. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel les pattes (11) orientées vers l'intérieur et/ou les pattes
(12) orientées vers l'extérieur de l'élément de blindage (1) sont agencées respectivement
à des écarts équidistants sur son anneau (13).
5. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel l'élément de blindage (1) entier est formé en un matériau
électriquement conducteur.
6. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel l'élément de blindage (1) est formé en une tôle située dans
le plan de l'anneau.
7. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon la revendication 6, dans lequel
l'élément de blindage (1) est découpé à partir de la tôle.
8. Connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une- quelconque des revendications
précédentes, dans lequel l'élément de blindage (1) consiste en une pièce découpée
et pliée.
9. Procédé de montage d'un connecteur enfichable de carte de circuit imprimé selon l'une
quelconque des revendications précédentes, comprenant les étapes suivantes :
- l'insertion de la croix de blindage (31) et des contacts femelles (33) dans le corps
isolant (2) et la fixation de la croix de blindage (31) et des contacts femelles (33)
dans le corps isolant (2) ;
- la fixation du corps isolant (2) avec la croix de blindage (31) sur/au niveau de
la carte de circuit imprimé (5) et la liaison électriquement conductrice de la croix
de blindage (31) avec au moins un raccordement de masse de la carte de circuit imprimé
(5), ainsi que la mise en contact électrique des contacts femelles (33) insérés dans
le corps isolant (2) avec des raccordements correspondants de la carte de circuit
imprimé (5),
caractérisé en ce que le procédé comprend ensuite les étapes supplémentaires suivantes :
- l'enfichage côté enfichage de l'élément de blindage (1) sur le corps isolant (2)
et l'agencement de l'anneau (13) de l'élément de blindage (1) sur le gradin (203)
entre la zone d'enfichage (201) et la zone de raccordement (202) ;
- la mise en contact de la croix de blindage (31) avec les pattes (11) orientées vers
l'intérieur de l'élément de blindage (1) par mise en prise de celles-ci dans les fentes
(21) du corps isolant (2) ;
- l'enfichage du boîtier de connecteur enfichable électriquement conducteur (4) sur
le corps isolant (2) et la création d'une liaison électriquement conductrice entre
le boîtier de connecteur enfichable (4) et la croix de blindage (31) par une mise
en contact électrique du boîtier de connecteur enfichable (4) avec les pattes (12)
orientées vers l'extérieur de l'élément de blindage (1).