Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschichten einer Zylinderbohrung
in einem Kurbelgehäuse für einen Verbrennungsmotor, umfassend eine in die Zylinderbohrung
einführbare Beschichtungseinrichtung sowie eine Absaugeinrichtung mittels derer die
Zylinderbohrung mit einem axialen Druckgefälle beaufschlagbar ist, wobei die Absaugeinrichtung
- in Absaugrichtung stromabwärts der Zylinderbohrung ein zur Erzeugung eines Unterdrucks
geschaltetes, erstes Gebläse und
- in Absaugrichtung stromaufwärts der Zylinderbohrung ein zusätzliches, vom ersten
[0002] Gebläse verschiedenes, zur Erzeugung eines Überdrucks geschaltetes, zweites Gebläse
aufweist,
wobei die Absaugeinrichtung weiter einen von einer ausgangsseitig mit wenigstens einer
mit dem ersten Gebläse verbundenen Abluftleitung versehenen Haube überwölbten Werktisch
aufweist, der mit wenigstens einem Luftdurchgang versehen ist und auf welchem das
Kurbelgehäuse in luftleitender Verbindung der Zylinderbohrung mit dem Luftdurchgang
platzierbar ist.
Stand der Technik
[0003] Die
DE 199 36 393 A1 offenbart eine Plasmabeschichtung der Bohrungswandung einer Zylinderbohrung in einem
Kurbelgehäuse zur Ausbildung von langlebigen und tribologisch günstigen Zylinderlaufflächen.
Zur Beschichtung der Bohrungswandung wird ein Plasmabrenner in die Bohrung eingeführt
und entlang deren Wandung geführt, bis die gesamte Wandung mit der gewünschten Beschichtung
versehen ist. Zur Absaugung des dabei entstehenden Plasmanebels wird die Zylinderbohrung
mit einem konstanten, axialen Druckgradienten beaufschlagt. Aus der Praxis der Anmelderin
ist es dabei bekannt, das Kurbelgehäuse auf einem Werktisch zu platzieren, der einerseits
mit einem mit der Zylinderbohrung in luftleitender Verbindung stehenden Luftdurchgang
versehen ist und der andererseits von einer haubenartigen Absaugvorrichtung überwölbt
ist. Eingangsseitig ist der Luftdurchgang mit einer Zuluftleitung versehen. Die Haube
ist mit einer Abluftleitung versehen, die ihrerseits mit dem ersten Gebläse verbunden
ist. Auf diese Weise wird oberhalb des Kurbelgehäuses ein Unterdruck erzeugt, der
Luft durch die Zuluftleitung, den Luftdurchgang des Werktisches und die Zylinderbohrung
zieht. Beim Durchgang durch die Zylinderbohrung wird der dort während des Beschichtungsprozesses
entstehende Plasmanebel mitgerissen und über die Abluftleitung der Haube abgeleitet.
Wichtig ist dabei die Aufrechterhaltung eines starken und konstanten Unterdrucks,
der insbesondere über ggf. mehreren Zylinderbohrungen eines Kupplungsgehäuses und/oder
über mehreren unter der Haube auf dem Werktisch platzierten Kurbelgehäusen gleichförmig
ist.
[0004] Insbesondere bei größeren Anlagen, bei denen mehrere Kurbelgehäuse unter der Haube
auf dem Werktisch Platz finden, sind diese Vorgaben teils schwierig umzusetzen, zumal
die konkrete Gestaltung der Haube und der Abluftleitungen zusätzlichen Randbedingungen,
die beispielsweise durch die Konstruktion der Gesamtanlage vorgegeben sind, unterworfen
sein können.
[0005] Aus der
WO 2015/093199 A1 ist eine Beschichtungsvorrichtung für Zylinderbohrungen in Kurbelgehäusen mit umgekehrter
Luftführung bekannt. Die Luft wird durch eine Zuluftleitung in die den Werktisch überwölbende
Haube gesaugt und von dort (räumlich) abwärts durch die Zylinderbohrung und den Luftdurchgang
des Werktisches in eine daran angeschlossene Abluftleitung, die mit dem saugenden,
ersten Gebläse strömungsverbinden ist. Außerhalb der Haube ist die Zuluftleitung mit
dem Ausgangsrohr eines Heizluftofens gekoppelt, aus dem der Zuluft Heißluft zum Vorheizen
der Zylinderbohrung beigemischt werden kann. In das Ofen-Ausgangsrohr ist ein weiteres,
nämlich das zweite Gebläse integriert, sodass der Heißluftanteil in der Gesamt-Zuluft
reguliert werden kann.
[0006] Eine im Hinblick auf die Luftführungsrichtung ähnliche Vorrichtung ist aus der
DE 102 30 847 B3 bekannt, die eine roboterbasierte Beschichtungsvorrichtung für Zylinderbohrungen
in Kurbelgehäusen offenbart. Ein mit einem Plasmabrenner versehener Roboterarm greift
in die Zylinderbohrungen ein und spritzt Beschichtungsplasma auf deren Bohrungswände.
Das Kurbelgehäuse ist dabei auf einem Werktisch mit Luftdurchgang positioniert, wobei
der Luftdurchgang unten über eine Abluftleitung mit einer Unterdruckquelle verbunden
ist. Der Plasmabrenner am Roboterarm ist von zwei Kühllanzen flankiert, die tiefer
als er in die Zylinderbohrung hineinragen und zur radialen Abgabe von Kühlgas geeignet
sind.
[0007] Aus der
DE 30 27 589 A1 ist eine Pulverbeschichtungsanlage bekannt, mittels derer ein Hohlraum eines zu beschichtenden
Bauteils innerhalb einer oben offenen Kabine mittels einer rotierenden Pulverschleuder
beschichtet werden kann. Überschüssiges Pulver wird über einen randständig angeordneten
Pulverfilter mittels eines ersten Gebläses abgesaugt und erneut einem Pulverreservoir
zugeführt. Rings um den Rand der oben gelegenen Öffnung der Kabine ist eine ringförmige
Blasekammer angeordnet, in die das erste Gebläse die mittels des Pulverfilters gefilterte,
abgesaugte Luft erneut in die Kabine einbläst.
Aufgabenstellung
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nachrüstmöglichkeit für gattungsgemäße
Beschichtungsvorrichtung zu schaffen, um diese derart weiterzubilden, dass ein hinreichend
starker, gut steuerbarer Luftstrom durch die Zylinderbohrung gewährleistet ist.
Darlegung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch
1 dadurch gelöst, dass der Luftdurchgang des Werktisches eingangsseitig mit wenigstens
einer mit dem zweiten Gebläse verbundenen Zuluftleitung versehen ist.
[0010] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
[0011] Im Rahmen der Erfindung ist, wie bereits aus dem Stand der Technik grundsätzlich
bekannt, vorgesehen, zusätzlich zu dem ersten Gebläse, welches stromabwärts der Zylinderbohrung
angeordnet ist und dort einen Unterdruck erzeugt, ein zweites Gebläse stromaufwärts
der Zylinderbohrung vorzusehen, welches dort einen Überdruck erzeugt bzw. den bereits
gegenüber dem vom ersten Gebläse erzeugten Unterdruck bestehenden Überdruck verstärkt.
Mit anderen Worten, wird also auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Zuluft
nicht ausschließlich mittels des ersten Gebläses angesaugt, sondern vielmehr zusätzlich
mittels des zweiten Gebläses aktiv eingeblasen. Hierdurch ergibt sich nicht nur die
Möglichkeit einer Absolutverstärkung des Luftstroms durch die Zylinderbohrung. Es
resultiert auch ein zusätzlicher Steuerungs-Freiheitsgrad, der eine präzisere, bedarfsgerechte
Steuerung des jeweils in der aktuell einem Beschichtungsprozess unterworfenen Zylinderbohrung
herrschenden Luftstroms erlaubt. Insgesamt lässt sich also eine Verstärkung und Vergleichmäßigung
des Luftstroms durch die Zylinderbohrung erzielen.
[0012] Die Besonderheit der Erfindung liegt darin, dass sie sich zur Nachrüstung von Beschichtungsvorrichtungen
gemäß Stand der Technik eignet, d.h. von Vorrichtungen, die sich dadurch auszeichnen,
dass die Absaugvorrichtung einen von einer Haube überwölbten Werktisch aufweist, der
mit wenigstens einem Luftdurchgang versehen ist und auf welchem das Kurbelgehäuse
in luftleitender Verbindung der Zylinderbohrung mit dem Luftdurchgang platzierbar
ist. Wie oben bereits erwähnt, ist bei solchen Vorrichtungen die Haube ausgangsseitig
mit wenigstens einer mit dem ersten Gebläse verbundenen Abluftleitung versehen. Das
zweite Gebläse ist erfindungsgemäß mit der Zuluftleitung verbunden, mit der der Luftdurchgang
des Werktisches eingangsseitig versehen ist. Insbesondere kann das zweite Gebläse
in diese Zuluftleitung integriert sein. Eine solch integrierte Anordnung des insbesondere
turbinenartig ausgebildeten Gebläses, die eine besondere Effizienz der Lufteinblasung
bewirkt, ist möglich, weil, anders als in der Regel bei dem ersten (Abluft-)Gebläse
keinerlei Filter- oder Abscheideelemente zwischen dem Gebläse und der Zylinderbohrung
erforderlich sind.
[0013] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Haube
mit wenigstens einer zusätzlichen Zuluftöffnung versehen ist. Eine solche Zuluftöffnung
kann zur Steuerung des Unterdrucks in der Haube genutzt werden.
[0014] Wie aus dem Stand der Technik bereits grundsätzlich bekannt, ist die Beschichtungseinrichtung
selbst vorzugsweise als eine Plasmabeschichtungseinrichtung ausgebildet. Der Plasmabrenner
kann seitlich sowie in der Höhe verfahrbar innerhalb der Haube angeordnet sein und
bedarfsweise in die Zylinderbohrung eingeführt und dort bewegt werden. Zum Schutz
derjenigen Komponenten des Plasmabrenners, die nicht unmittelbar in die Zylinderbohrung
eintauchen, vor Plasmanebel, der durch den Luftstrom aus der Zylinderbohrung gerissen
wird, können entsprechende Prallbleche vorgesehen sein.
[0015] Die Steuerung des Luftstroms, d.h. insbesondere die Steuerung des erfindungsgemäßen
zweiten Gebläses, kann in Abhängigkeit von den jeweils aktuellen Prozessparametern
des Beschichtungsprozesses erfolgen.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden,
speziellen Beschreibung und den Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0017] Es zeigt:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0018] Figur 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung eine erfindungsgemäße Beschichtungsvorrichtung
10 zur Beschichtung der Wandung einer Zylinderbohrung 121 eines Kurbelgehäuses 12
mittels einer Plasma-Beschichtungseinrichtung 14. Die Plasma-Beschichtungseinrichtung
14 umfasst einen eigentlichen Plasmabrenner 141, der in die Zylinderbohrung eingeführt
und im Rahmen eines Plasma-Beschichtungsprozesses gemäß den Richtungspfeilen 142 axial
und rotativ bewegt werden kann. Zum Schutz der sehr grob schematisiert dargestellten
Mechatronik 143 der Plasma-Beschichtungseinrichtung 14 vor aus der Zylinderbohrung
141 austretendem Plasmanebel ist zwischen der Mechatronik 143 und dem Brenner 141
ein Prallblech 144 vorgesehen.
[0019] Das Kurbelgehäuse 12 ist auf einem Werktisch 16 positioniert, der von unten nach
oben von einem Luftdurchgang 161 durchsetzt ist. Der Luftdurchgang 161 geht weitgehend
bündig und luftdicht in die konzentrisch zu ihm positionierte Zylinderbohrung 121
über, sodass beide Öffnungen einen gemeinsamen Luftkanal bilden.
[0020] Unterhalb des Werktischs 116 schließt sich eine Zuluftleitung 18 an den Luftdurchgang
161 an. Bei der dargestellten Ausführungsform teilt sich die Luftzuleitung 18 in einen
ersten Zuleitungsarm 181 und einen zweiten Zuleitungsarm 182, auf die weiter unten
noch näher eingegangen wird.
[0021] Oberhalb des Werktischs 16 ist eine Haube 20 angeordnet, die das Kurbelgehäuse 12
sowie die Plasma-Beschichtungseinrichtung 14 überwölbt. Im Rahmen des Beschichtungsprozesses
entstehender Plasmanebel kann sich daher nicht unkontrolliert ausbreiten, sondern
verbleibt zunächst in dem von der Haube definierten Raum.
[0022] Um eine zuverlässige Absaugung des Plasmanebels zu gewährleisten, ist die Haube 20
seitlich mit einer Abluftleitung 22 verbunden. Bei der gezeigten Ausführungsform ist
ein erstes Gebläse 24 in die Abluftleitung 22 integriert, sodass hier ein Unterdruck
erzeugt wird, der einen Abluftstrom 26 bewirkt. Der Abluftstrom 26 reißt den sich
in der Haube 20 ausbreitenden Plasmanebel mit und kann in vor dem Gebläse 24 angeordneten,
in Figur 1 nicht dargestellten Filtern und/oder Abscheidern isoliert werden.
[0023] Die über die Abluftleitung 22 der Haube 20 entzogene Luft wird durch einen Zustrom
von Luft über die Zuluftleitung 18 kompensiert. Ein erster Zuluft-Teilstrom 281 strömt
dabei rein passiv durch den ersten Zweig 181 der Zuluftleitung 18. Im zweiten Zweig
182 der Zuluftleitung 18 ist hingegen ein zweites Gebläse 30 angeordnet, welches einen
zweiten Zuluft-Teilstrom 282 aktiv in die Zuluftleitung 18 presst. Auf diese Weise
kann der die Zylinderbohrung 121 durchströmende Luftstrom gegenüber einer rein passiven
Absaugung mittels des ersten Gebläses 24 verstärkt und vergleichmäßigt werden - letzteres
insbesondere im Kontext von Ausführungsformen, bei denen mehrere, gleichzeitig zu
beschichtende Zylinderbohrungen 121 bzw. Kurbelgehäuse 12 unter derselben Haube 20
positioniert sind.
[0024] Bei der dargestellten Ausführungsform ist noch ein dritter Zuluft-Teilstrom 283 vorgesehen,
der über einen zusätzlichen Zuluftstutzen 32 zuströmen kann und dabei mittels eines
Klappenventils 34 steuerbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann der dritte Zuluft-Teilstrom
über ein nicht dargestelltes Lochblech zugeführt werden.
[0025] Natürlich stellen die in der speziellen Beschreibung diskutierten und in den Figuren
gezeigten Ausführungsformen nur illustrative Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung dar. Dem Fachmann ist im Lichte der hiesigen Offenbarung ein breites Spektrum
an Variationsmöglichkeiten an die Hand gegeben.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 10
- Beschichtungsvorrichtung
- 12
- Kurbelgehäuse
- 121
- Zylinderbohrung
- 14
- (Plasma-)Beschichtungseinrichtung
- 141
- Plasmabrenner
- 142
- Richtungspfeile
- 143
- Mechatronik
- 144
- Prallblech
- 16
- Werktisch
- 161
- Luftdurchgang
- 18
- Zuluftleitung
- 181
- erster Zweig von 18
- 182
- zweiter Zweig von 18
- 20
- Haube
- 22
- Abluftleitung
- 24
- erstes Gebläse
- 26
- Abluftstrom
- 281
- erster Zuluft-Teilstrom
- 282
- zweiter Zuluft-Teilstrom
- 283
- dritter Zuluft-Teilstrom
- 30
- zweites Gebläse
- 32
- zusätzlicher Zuluftstutzen
- 34
- Klappenventil
1. Vorrichtung zum Beschichten einer Zylinderbohrung (121) in einem Kurbelgehäuse (12)
für einen Verbrennungsmotor, umfassend eine in die Zylinderbohrung (121) einführbare
Beschichtungseinrichtung (14) sowie eine Absaugeinrichtung mittels derer die Zylinderbohrung
(121) mit einem axialen Druckgefälle beaufschlagbar ist, wobei die Absaugeinrichtung
- in Absaugrichtung stromabwärts der Zylinderbohrung (121) ein zur Erzeugung eines
Unterdrucks geschaltetes, erstes Gebläse (24) und
- in Absaugrichtung stromaufwärts der Zylinderbohrung (121) ein zusätzliches, vom
ersten Gebläse (24) verschiedenes, zur Erzeugung eines Überdrucks geschaltetes, zweites
Gebläse (30)
aufweist,
wobei die Absaugeinrichtung weiter einen von einer ausgangsseitig mit wenigstens einer
mit dem ersten Gebläse (24) verbundenen Abluftleitung (22) versehenen Haube (20) überwölbten
Werktisch (16) aufweist, der mit wenigstens einem Luftdurchgang (161) versehen ist
und auf welchem das Kurbelgehäuse (12) in luftleitender Verbindung der Zylinderbohrung
(121) mit dem Luftdurchgang (161) platzierbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Luftdurchgang (161) des Werktisches (16) eingangsseitig mit wenigstens einer
mit dem zweiten Gebläse (30) verbundenen Zuluftleitung (18) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haube (20) mit wenigstens einer zusätzlichen Zuluftöffnung (32) versehen ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtungseinrichtung (14) als eine Plasmabeschichtungseinrichtung ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Betriebsleistung des zweiten Gebläses (30) in Abhängigkeit von Prozessparametern
des Beschichtungsprozesses steuerbar ist.
1. Apparatus for coating a cylinder bore (121) in a crankcase (12) for an internal combustion
engine, comprising a coating device (14) which can be introduced into the cylinder
bore (121), and also a suction-extraction device which can be used to apply an axial
pressure gradient to the cylinder bore (121), wherein the suction-extraction device
has,
- downstream of the cylinder bore (121) in a suction-extraction direction, a first
blower (24) which is operated for generating a negative pressure and,
- upstream of the cylinder bore (121) in the suction-extraction direction, an additional
second blower (30) which is different from the first blower (24) and which is operated
for generating an overpressure,
wherein the suction-extraction device also has a worktable (16) which is overarched
by a cover (20) which is provided on the output side with at least one exhaust-air
line (22) connected to the first blower (24), said worktable being provided with at
least one air passage (161) and being able to have the crankcase (12) placed thereon
such that the cylinder bore (121) is in air-conducting connection with the air passage
(161),
characterized
in that the air passage (161) of the worktable (16) is provided on the input side with at
least one feed-air line (18) connected to the second blower (30).
2. Apparatus according to Claim 1,
characterized
in that the cover (20) is provided with at least one additional feed-air opening (32).
3. Apparatus according to either one of the preceding claims,
characterized
in that the coating device (14) is configured in the form of a plasma coating device.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the operating performance of the second blower (30) can be controlled in dependence
on process parameters of the coating process.
1. Dispositif de revêtement d'un alésage de cylindre (121) dans un carter de vilebrequin
(12) d'un moteur à combustion interne, ledit dispositif comprenant une unité de revêtement
(14) qui peut être insérée dans l'alésage de cylindre (121) et une unité d'aspiration
qui permet de soumettre l'alésage de cylindre (121) à un gradient de pression axial,
l'unité d'aspiration comportant
- en aval de l'alésage de cylindre (121) dans le sens d'aspiration, une première soufflante
(24) montée de manière à générer une dépression et
- en amont de l'alésage de cylindre (121) dans le sens d'aspiration, une deuxième
soufflante supplémentaire (30) différente de la première soufflante (24) et montée
de manière à générer une surpression,
l'unité d'aspiration comportant en outre un plan de travail (16) qui est surmonté
d'une hotte (20), munie du côté sortie d'au moins une conduite d'évacuation d'air
(22) reliée à la première soufflante (24), et qui est muni d'au moins un passage d'air
(161) et sur lequel le carter de vilebrequin (12) peut être placé de manière à ce
que l'alésage de cylindre (121) soit en communication d'air avec le passage d'air
(161),
caractérisé en ce que
le passage d'air (161) du plan de travail (16) est muni du côté entrée d'au moins
une conduite d'alimentation en air (18) qui est reliée à la deuxième soufflante (30).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la hotte (20) est munie d'au moins une ouverture d'alimentation d'air supplémentaire
(32).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de revêtement (14) est réalisée sous la forme d'une unité de revêtement au
plasma.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la puissance de fonctionnement de la deuxième soufflante (30) peut être commandée
en fonction de paramètres du processus de revêtement.