[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegegerät mit einer Steuerung.
[0002] In einem herkömmlichen Wäschepflegegerät wird während eines Schleudervorgangs die
Wäschetrommel mit einer hohen Drehzahl rotiert, wodurch die in der Wäschetrommel aufgenommene
Wäsche durch die wirkende Zentrifugalkraft gegen die Wäschetrommel gedrückt wird,
so dass die Wäsche nach dem Schleudervorgang unter Umständen an der Wäschetrommel
anhaften kann und durch den Nutzer oftmals nur umständlich aus der Wäschetrommel entnommen
werden kann.
[0003] In der
DE 103 44 158 B3 ist ein Verfahren zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche in einer Waschmaschine
oder insbesondere in einem Wäschetrockner offenbart, wobei bei Erkennung eines nicht
abgelösten Wäscherings durch die Sensormittel Wasser in den Laugenbehälter eingeleitet
wird.
[0004] In der
DE 102 41 682 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben einer programmierbaren Waschmaschine offenbart, wobei
das Ablösen des Wäscherings an der Trommelinnenwand kontrolliert wird.
[0005] Die Offenlegungsschrift
EP 2 496 745 A2 offenbart eine Waschmaschine mit einer Trommel zur Aufnahme von Wäsche, einem Trommelantrieb
zum Drehen der Trommel und einer Steuerung zur Steuerung des Trommelantriebs, wobei
die Steuerung zur Durchführung eines Prozesses ausgelegt ist, bei dem die Wäsche zunächst
geschleudert und mit Wasser besprüht wird und anschließend ein Wäscheschwingvorgang
durchgeführt wird, bei dem die Trommel mehrmals abwechselnd in einer ersten Drehrichtung
und in einer zweiten Drehrichtung gedreht wird.
[0006] Es ist die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein Wäschepflegegerät anzugeben,
bei dem ein wirksames Ablösen von an einer Wäschetrommel haftender Wäsche sichergestellt
wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen nach den unabhängigen
Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche,
der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Wäschepflegegerät
gelöst, mit einer Wäschetrommel zur Aufnahme von Wäsche, einem Trommelantrieb zum
Rotieren der Wäschetrommel, und einer Steuerung zum Steuern des Trommelantriebs, wobei
die Steuerung ausgebildet ist, nach einem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts
den Trommelantrieb während eines Positionierungszeitabschnitts eines Wäscheablösungsvorgangs
zu aktivieren, um die Wäschetrommel in eine Startposition zu rotieren, wobei die Steuerung
ausgebildet ist, nach dem Positionierungszeitabschnitt den Trommelantrieb während
eines ersten Rotationszeitabschnitts des, Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um
die Wäschetrommel in einer ersten Rotationsrichtung in eine erste Rotationsposition
zu rotieren, wobei die Steuerung ausgebildet ist, den Trommelantrieb während eines
sich an den ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel von der ersten Rotationsposition
in einer der ersten Rotationsrichtung entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung
in eine zweite Rotationsposition zu rotieren, wobei die Steuerung ausgebildet ist,
den ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs mehrmals
zu wiederholen, um die Wäschetrommel abwechselnd in der ersten Rotationsrichtung und
in der zweiten Rotationsrichtung zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition
zu rotieren und an der Wäschetrommel haftende Wäsche von der Wäschetrommel abzulösen.
[0009] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die abwechselnde Rotation
der Wäschetrommel zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition an der Wäschetrommel
nach dem Schleudervorgang haftende Wäsche wirksam von der Wäschetrommel abgelöst werden
kann.
[0010] Während des Schleudervorgangs wird durch die auf die Wäsche in der rotierenden Wäschetrommel
wirkende Zentrifugalkraft die Wäsche an die Wäschetrommel gepresst und verdichtet,
wodurch ein an der Wäschetrommel haftender Wäschering entsteht.
[0011] Um die an der Wäschetrommel haftende Wäsche abzulösen, aktiviert die Steuerung nach
dem Schleudervorgang während des Positionierungszeitabschnitts den Trommelantrieb,
um die Wäschetrommel in die Startposition zu rotieren. Die Startposition kann insbesondere
einer beliebigen Position der Rotation der Wäschetrommel entsprechen, insbesondere
einer 12-Uhr-, 1-Uhr-, 2-Uhr-, 3-Uhr-, 4-Uhr-, 5-Uhr-, 6-Uhr-, 7-Uhr-, 8-Uhr-, 9-Uhr-,
10-Uhr-, oder 11-Uhr-Position der Wäschetrommel.
[0012] Nach dem Positionierungszeitabschnitt aktiviert die Steuerung während des ersten
Rotationszeitabschnitts den Trommelantrieb, um die Wäschetrommel in der ersten Rotationsrichtung
zu rotieren, und aktiviert die Steuerung während des sich an den ersten Rotationszeitabschnitt
anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts den Trommelantrieb, um die Wäschetrommel
von der ersten Rotationsposition in der zweiten Rotationsrichtung in die zweite Rotationsposition
zu rotieren.
[0013] Insbesondere aktiviert die Steuerung während des ersten Rotationszeitabschnitts den
Trommelantrieb, um die Wäschetrommel in der ersten Rotationsrichtung, um weniger als
eine Umdrehung der Wäschetrommel, insbesondere um einen Winkel zwischen 0° und 360°
zu rotieren.
[0014] Insbesondere aktiviert die Steuerung während des zweiten Rotationszeitabschnitts
den Trommelantrieb, um die Wäschetrommel in der zweiten Rotationsrichtung, um weniger
als eine Umdrehung der Wäschetrommel, insbesondere um einen Winkel zwischen 0° und
360° zu rotieren.
[0015] Insbesondere entspricht ein erster Rotationswinkel der Rotation der Wäschetrommel
während des ersten Rotationszeitabschnitts einem zweiten Rotationswinkel der Rotation
der Wäschetrommel während des zweiten Rotationszeitabschnitts.
[0016] Die erste und/oder zweite Rotationsposition kann insbesondere einer beliebigen Position
der Rotation der Wäschetrommel entsprechen, insbesondere einer 12-Uhr-, 1-Uhr-, 2-Uhr-,
3-Uhr-, 4-Uhr-, 5-Uhr-, 6-Uhr-, 7-Uhr-, 8-Uhr-, 9-Uhr-, 10-Uhr-, oder 11-Uhr-Position
der Wäschetrommel.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich die erste Rotationsrichtung
bezogen auf die Rotation der Wäschetrommel entgegen dem Uhrzeigersinn und erstreckt
sich die zweite Rotationsrichtung bezogen auf die Rotation der Wäschetrommel im Uhrzeigersinn.
[0018] Gemäß einer alternativen vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich die zweite
Rotationsrichtung bezogen auf die Rotation der Wäschetrommel entgegen dem Uhrzeigersinn
und erstreckt sich die erste Rotationsrichtung bezogen auf die Rotation der Wäschetrommel
im Uhrzeigersinn.
[0019] Die Steuerung ist hierbei ausgebildet, den ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt
des Wäscheablösungsvorgangs mehrmals zu wiederholen, so dass die Wäschetrommel abwechselnd
zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition hin und her rotiert werden kann.
Durch die während des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts auf die Wäsche wirkenden
Beschleunigungs- und Abbremskräfte kann an der Wäschetrommel haftende Wäsche wirksam
abgelöst werden.
[0020] Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege
eingesetzt wird, wie z.B. eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner. Insbesondere
wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät verstanden.
Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet wird,
und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Gerätegehäuse mit einer Gehäuseunterseite auf, wobei die Wäschetrommel nach dem
Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts in einer Ruheposition angeordnet ist, wobei
in der Ruheposition der Wäschetrommel ein unterer Bereich der Wäschetrommel der Gehäuseunterseite
zugewandt ist, und ist die Steuerung ausgebildet, den Trommelantrieb während des Positionierungszeitabschnitts
zu aktivieren, um die Wäschetrommel von der Ruheposition in die Startposition zu rotieren,
wobei in der Startposition der Wäschetrommel der untere Bereich der Wäschetrommel
der Gehäuseunterseite abgewandt ist.
[0022] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine vorteilhafte Startposition
der Wäschetrommel für den Wäscheablösungsvorgang bereitgestellt werden kann, von der
aus der Wäscheablösungsvorgang vorteilhaft gestartet werden kann.
[0023] Nach dem Schleudervorgang verbleibt die Wäschetrommel bei deaktiviertem Trommelantrieb
in der Ruheposition. Da sich während des Schleudervorgangs die Wäsche nicht gleichmäßig
an die Wäschetrommel anhaftet, entsteht eine Unwucht in der an der Wäschetrommel anhaftenden
Wäsche, wobei die Unwucht der Wäsche durch eine erhöhte Anzahl an Wäschestücken in
einem Bereich des an der Wäschetrommel haftenden Wäscherings gebildet wird. Aufgrund
der auf die Unwucht wirkenden Schwerkraft richtet sich nach dem Schleudervorgang bei
deaktiviertem Trommelantrieb die Wäschetrommel so aus, dass in der Ruheposition der
Wäschetrommel der untere Bereich der Wäschetrommel der Gehäuseunterseite des Gerätegehäuses
zugewandt ist, so dass sich die Wäschetrommel in der Ruheposition insbesondere in
der 6-Uhr-Position befindet.
[0024] Wenn die Wäschetrommel während des Positionierungszeitabschnitts von der Ruheposition
in die Startposition rotiert wird, ist der untere Bereich der Wäschetrommel der Gehäuseunterseite
abgewandt. Somit befindet sich die Wäschetrommel in der Startposition insbesondere
in der 12-Uhr-, 1-Uhr-, 2-Uhr-, 3-Uhr-, 4-Uhr-, 5-Uhr-, 7-Uhr-, 8-Uhr-, 9-Uhr-, 10-Uhr-,
oder 11-Uhr-Position, insbesondere in der 3-Uhr- oder 9-Uhr-Position.
[0025] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
den Trommelantrieb während des Positionierungszeitabschnitts zu aktivieren, um die
Wäschetrommel von der Ruheposition in der ersten oder zweiten Rotationsrichtung um
einen Startwinkel in die Startposition zu rotieren, wobei der Startwinkel zwischen
0° und 180°, insbesondere 90°, beträgt.
[0026] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Startposition einen besonders
vorteilhaften Ausgangspunkt für den Wäscheablösungsvorgang ermöglicht, um den Wäschering
besonders vorteilhaft von der Wäschetrommel abzulösen. Hierbei kann die Wäschetrommel
während des Positionierungszeitabschnitts insbesondere mit dem Uhrzeigersinn um den
Startwinkel in die Startposition, insbesondere die 9-Uhr-Position der Wäschetrommel,
rotiert werden oder kann die Wäschetrommel während des Positionierungszeitabschnitts
insbesondere gegen den Uhrzeigersinn um den Startwinkel in die Startposition, insbesondere
die 3-Uhr-Position der Wäschetrommel, rotiert werden.
[0027] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
den Trommelantrieb während des ersten Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die
Wäschetrommel in der ersten Rotationsrichtung um einen ersten Rotationswinkel in die
erste Rotationsposition zu rotieren, wobei der erste Rotationswinkel zwischen 0° und
180°, insbesondere 60°, beträgt, und/oder ist die Steuerung ausgebildet, den Trommelantrieb
während des zweiten Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel in
der zweiten Rotationsrichtung um einen zweiten Rotationswinkel in die zweite Rotationsposition
zu rotieren, wobei der zweite Rotationswinkel zwischen 0° und 180°, insbesondere 120°,
beträgt.
[0028] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Wahl eines geeigneten
ersten und/oder zweiten Rotationswinkels die erste und/oder zweite Rotationsposition
derart eingestellt werden kann, um eine besonders wirksame Ablösung der an der Wäschetrommel
haftenden Wäsche sicherzustellen.
[0029] Insbesondere wird während des ersten Rotationszeitabschnitts die Wäschetrommel von
der Startposition, insbesondere der 3-Uhr-Position oder der 9-Uhr Position der Wäschetrommel,
aus in der ersten Rotationsrichtung um einen ersten Rotationswinkel von insbesondere
60° in die erste Rotationsposition rotiert, wobei die erste Rotationsposition insbesondere
der 1-Uhr-Position oder der 11 Uhr-Position der Wäschetrommel entspricht.
[0030] Insbesondere wird während des zweiten Rotationszeitabschnitts die Wäschetrommel von
der ersten Rotationsposition, insbesondere der 1-Uhr-Position oder der 11-Uhr-Position
der Wäschetrommel, aus in der zweiten Rotationsrichtung um einen zweiten Rotationswinkel
von insbesondere 120° in die zweite Rotationsposition rotiert, wobei die zweite Rotationsposition
insbesondere der 5-Uhr-Position oder der 7-Uhr-Position der Wäschetrommel entspricht.
Somit kann die Wäschetrommel insbesondere zwischen der 1-Uhr-Position und der 5-Uhr-Position
hin und her bewegt werden oder kann die Wäschetrommel insbesondere zwischen der 11-Uhr-Position
und der 7-Uhr-Position hin und her bewegt werden.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
den Trommelantrieb während des sich an den zweiten Rotationszeitabschnitt anschließenden
wiederholten ersten Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel von
der zweiten Rotationsposition um einen wiederholten ersten Rotationswinkel in der
ersten Rotationsrichtung in die erste Rotationsposition zu rotieren, wobei der wiederholte
erste Rotationswinkel zwischen 0° und 180°, insbesondere 120°, beträgt.
[0032] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine vorteilhafte Wiederholung
des ersten Rotationszeitabschnitts sichergestellt werden kann.
[0033] Insbesondere wird während des wiederholten ersten Rotationszeitabschnitts die Wäschetrommel
von der zweiten Rotationsposition, insbesondere der 5-Uhr-Position oder 7-Uhr-Position
der Wäschetrommel, aus in der ersten Rotationsrichtung um einen wiederholten ersten
Rotationswinkel von 120° erneut in die erste Rotationsposition rotiert, wobei die
erste Rotationsposition insbesondere der 1-Uhr-Position oder der 11-Uhr-Position der
Wäschetrommel entspricht.
[0034] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
den Trommelantrieb während des sich an den wiederholten ersten Rotationszeitabschnitt
anschließenden wiederholten zweiten Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die
Wäschetrommel von der ersten Rotationsposition um einen wiederholten zweiten Rotationswinkel
in der zweiten Rotationsrichtung in die zweite Rotationsposition zu rotieren, wobei
der wiederholte zweite Rotationswinkel zwischen 0° und 180°, insbesondere 120°, beträgt.
[0035] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine vorteilhafte Wiederholung
des zweiten Rotationszeitabschnitts sichergestellt werden kann.
[0036] Insbesondere wird während des wiederholten zweiten Rotationszeitabschnitts die Wäschetrommel
von der ersten Rotationsposition, insbesondere der 1-Uhr-Position oder der 11-Uhr-Position
der Wäschetrommel, aus in der zweiten Rotationsrichtung um einen wiederholten zweiten
Rotationswinkel von 120° erneut in die zweite Rotationsposition rotiert, wobei die
zweite Rotationsposition insbesondere der 5-Uhr-Position oder der 7-Uhr-Position der
Wäschetrommel entspricht.
[0037] Die Rotation der Wäschetrommel zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition
kann durch die Steuerung beliebig oft wiederholt werden, so dass die Wäschetrommel
insbesondere zwischen der 1-Uhr- und der 5-Uhr-Position, bzw. der 11-Uhr- und der
7-Uhr-Position hin und her rotiert werden kann.
[0038] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
einen Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit auf, wobei die Wäschetrommel
in dem Laugenbehälter rotierbar gelagert ist, weist das Wäschepflegegerät ein Schwingsystem,
insbesondere ein gefedertes Schwingsystem, auf, welches mit einem Gerätegehäuse des
Wäschepflegegeräts und mit dem Laugenbehälter verbunden ist, um den Laugenbehälter
und die in dem Laugenbehälter aufgenommene Wäschetrommel schwingbar zu lagern, wobei
die Steuerung ausgebildet ist, durch die abwechselnde Rotation der Wäschetrommel während
der ersten und zweiten Rotationszeitabschnitte eine Schwingung des Laugenbehälters
und der in dem Laugenbehälter aufgenommenen Wäschetrommel entlang einer Vertikalrichtung
anzuregen, um an der Wäschetrommel haftende Wäsche von der Wäschetrommel abzulösen,
wobei sich die Vertikalrichtung zwischen einer Gehäuseoberseite und einer Gehäuseunterseite
des Gerätegehäuses erstreckt.
[0039] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass das Schwingsystem eine vorteilhafte
Schwingung des Laugenbehälters und der in dem Laugenbehälter aufgenommenen Wäschetrommel
entlang der Vertikalrichtung zulässt. Durch das Anregen der Schwingung der Wäschetrommel
durch die sich wiederholende abwechselnde Rotation der Wäschetrommel in der ersten
und zweiten Rotationsrichtung kann ein besonders vorteilhaftes Ablösen der an der
Wäschetrommel haftenden Wäsche sichergestellt werden.
[0040] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
den Trommelantrieb zu aktivieren, um durch die abwechselnde Rotation der Wäschetrommel
in der ersten und zweiten Rotationsrichtung eine periodische Schwingung, insbesondere
eine sinus-förmige Schwingung, der in dem Laugenbehälter aufgenommenen Wäschetrommel
entlang der Vertikalrichtung anzuregen, um an der Wäschetrommel haftende Wäsche von
der Wäschetrommel abzulösen.
[0041] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass ein besonders vorteilhaftes Ablösen
der an der Wäschetrommel anhaftenden Wäsche sichergestellt werden kann.
[0042] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist das Schwingsystem
ausgebildet, mit einer Schwingungseigenfrequenz zu schwingen, und ist die Steuerung
ausgebildet, den Trommelantrieb zu aktivieren, um die Wäschetrommel abwechselnd in
der ersten und zweiten Rotationsrichtung mit einer Rotationsfrequenz zu rotieren,
wobei die Rotationsfrequenz der Schwingungseigenfrequenz des Schwingsystems entspricht.
[0043] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung während der ersten
und zweiten Rotationszeitabschnitte die Wäschetrommel mit einer Rotationsfrequenz
zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition hin und her rotiert. Dadurch, dass
die Rotationsfrequenz der rotierenden Wäschetrommel der Schwingungseigenfrequenz des
Schwingsystems entspricht, kann eine besonders vorteilhafte Schwingung des Schwingsystems
angeregt, insbesondere resonant verstärkt, werden, welche ein vorteilhaftes Ablösen
der Wäsche von der Wäschetrommel ermöglicht.
[0044] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Schwingsystem
zumindest eine obere Feder, insbesondere zwei obere Federn, auf, welche mit dem Gerätegehäuse
und dem Laugenbehälter verbunden ist, und/oder weist das Schwingsystem zumindest einen
unteren Dämpfer, insbesondere zwei untere Dämpfer, auf, welcher mit dem Gerätegehäuse
und dem Laugenbehälter verbunden ist.
[0045] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die zumindest eine obere Feder
und der zumindest eine untere Dämpfer eine vorteilhafte Schwingung des Schwingsystems
sicherstellen können.
[0046] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die zumindest eine
obere Feder mit einer Gehäuseoberseite und/oder einer Gehäuselängsseite des Gerätegehäuses
und mit einem oberen Laugenbehälterbereich des Laugenbehälters verbunden, und/oder
ist der zumindest eine untere Dämpfer mit einer Gehäuseunterseite und/oder einer Gehäuselängsseite
des Gerätegehäuses und mit einem unteren Laugenbehälterbereich des Laugenbehälters
verbunden.
[0047] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine wirksame Befestigung des
Schwingsystems sichergestellt wird.
[0048] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Leistungserfassungselement zum Erfassen eines Leistungswerts, insbesondere elektrischen
und/oder mechanischen Leistungswert des Trommelantriebs auf, wobei der elektrische
Leistungswert insbesondere eine drehmomentbildende Stromstärke des Trommelantriebs
umfasst, wobei der mechanische Leistungswert insbesondere eine durch den Trommelantrieb
bewirkte Drehzahl der Wäschetrommel umfasst, ist die Steuerung ausgebildet, vor dem
Wäscheablösungsvorgang während eines Erfassungsvorgangs zum Erfassen einer Unwucht
in der Wäschetrommel den Trommelantrieb zu aktivieren, um die Wäschetrommel zu rotieren,
wobei die Steuerung ausgebildet ist, nach dem Erfassungsvorgang den Wäscheablösungsvorgang
zu beginnen, wenn der während des Erfassungsvorgangs erfasste Leistungswert einen
Leistungsschwellenwert überschreitet, und/oder ist die Steuerung ausgebildet, während
des sich an den Erfassungsvorgang anschließenden Wäscheablösungsvorgangs die Startposition
der Wäschetrommel in Abhängigkeit von dem erfassten Leistungswert zu bestimmen.
[0049] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung durch einen Vergleich
des Leistungswerts mit dem Leistungsschwellenwert das Vorliegen eines Wäscherings
anhand einer Unwucht in der Wäschetrommel erfassen kann. In Abhängigkeit davon ob
die Wäsche an der Wäschetrommel anliegt oder nicht, unterscheidet sich der Leistungswert,
den der Trommelantrieb benötigt, um die Wäschetrommel aus dem Stillstand heraus zu
rotieren, so dass das Vorliegen eines Wäscherings wirksam erfasst werden kann. Wird
das Vorliegen eines Wäscherings erfasst, beginnt die Steuerung den Wäscheablösungsvorgang.
Alternativ oder zusätzlich kann die Steuerung in Abhängigkeit des erfassten Leistungswertes
die Startposition der Wäschetrommel während des sich anschließenden Wäscheablösungsvorgang
bestimmen
[0050] Insbesondere kann die Steuerung eine durch ein mechanisches Leistungserfassungselement
erfasste Drehzahl der Wäschetrommel auswerten und bei einem Minimum der erfassten
Drehzahl die Ruheposition der Wäschetrommel erfassen, wobei die Steuerung insbesondere
ausgebildet ist, die Startposition der Wäschetrommel in Abhängigkeit von der erfassten
Ruheposition zu bestimmen.
[0051] Insbesondere kann die Steuerung einen durch ein elektrisches Leistungserfassungselement
erfassten Drehmoment-bildenden Strom des Trommelantriebs auswerten und bei einem Maximum
des erfassten Drehmoment-bildenden Stroms eine Position der Wäschetrommel erfassen.
[0052] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Leistungserfassungselement zum Erfassen eines Leistungswerts, insbesondere elektrischen
und/oder mechanischen Leistungswert des Trommelantriebs auf, wobei der elektrische
Leistungswert insbesondere eine drehmomentbildende Stromstärke des Trommelantriebs
umfasst, wobei der mechanische Leistungswert insbesondere eine durch den Trommelantrieb
bewirkte Drehzahl der Wäschetrommel umfasst, ist die Steuerung ausgebildet, nach dem
zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs während eines weiteren
Erfassungsvorgangs zum Erfassen einer Unwucht in der Wäschetrommel den Trommelantrieb
zu aktivieren, um die Wäschetrommel zu rotieren, wobei die Steuerung ausgebildet ist,
nach dem weiteren Erfassungsvorgang den ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt
des Wäscheablösungsvorgangs zu wiederholen, wenn der während des weiteren Erfassungsvorgangs
erfasste Leistungswert einen Leistungsschwellenwert überschreitet.
[0053] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass in Abhängigkeit davon ob die Wäsche
an der Wäschetrommel anliegt oder nicht, sich der Leistungswert, den der Trommelantrieb
benötigt, um die Wäschetrommel aus dem Stillstand heraus zu rotieren unterscheidet,
so dass das Vorliegen eines Wäscherings mittels einer erfassten Unwucht der Wäschetrommel
wirksam erfasst werden kann. Wird erfasst, dass nach dem zweiten Rotationszeitabschnitt
immer noch Wäsche an der Wäschetrommel anhaftet, wiederholt die Steuerung den ersten
und zweiten Rotationszeitabschnitt, insbesondere solange bis kein Wäschering mehr
erfasst werden kann.
[0054] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Ausgabeelement zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer des Wäschepflegegeräts
auf, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das Ausgabeelement zum Ausgeben eines Hinweises
an den Nutzer des Wäschepflegegeräts zu aktivieren, wenn nach dem weiteren Erfassungsvorgang
der während des weiteren Erfassungsvorgangs erfasste Leistungswert den Leistungsschwellenwert
überschreitet.
[0055] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass dem Nutzer des Wäschepflegegeräts
angezeigt werden kann, dass sich der Wäschering nach dem weiteren Erfassungsvorgang
noch nicht von der Wäschetrommel gelöst hat.
[0056] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
einen Positionssensor, insbesondere magnetischen Sensor, optischen Sensor und/oder
Beschleunigungssensor, auf, welcher ausgebildet ist, eine Rotationsposition der Wäschetrommel,
insbesondere die Startposition, die erste Rotationsposition, die zweite Rotationsposition
und/oder die Ruheposition der Wäschetrommel, zu erfassen.
[0057] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Positionssensor, insbesondere
externen Positionssensor, vorteilhaft die Rotationspositionen der Wäschetrommel durch
die Steuerung bestimmt werden können. In Abhängigkeit der bestimmten Rotationsposition
der Wäschetrommel ist die Steuerung insbesondere ausgebildet, den jeweiligen Rotationswinkel
während des jeweiligen Rotationszeitabschnitts zu bestimmen.
[0058] Gemäß einem zweiten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Verfahren
zum Pflegen von Wäsche in einem Wäschepflegegerät gelöst, wobei das Wäschepflegegerät
eine Wäschetrommel zur Aufnahme von Wäsche, einen Trommelantrieb zum Rotieren der
Wäschetrommel, und eine Steuerung zum Steuern des Trommelantriebs aufweist, wobei
das Verfahren die folgenden Verfahrensschritte aufweist, Aktivieren des Trommelantriebs
durch die Steuerung nach einem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts während eines
Positionierungszeitabschnitts eines Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel
in eine Startposition zu rotieren, Aktivieren des Trommelantriebs durch die Steuerung
nach dem Positionierungszeitabschnitt während eines ersten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel in einer ersten Rotationsrichtung
in eine erste Rotationsposition zu rotieren, Aktivieren des Trommelantriebs durch
die Steuerung während eines sich an den ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden
zweiten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel
von der ersten Rotationsposition in einer der ersten Rotationsrichtung entgegengesetzten
zweiten Rotationsrichtung in eine zweite Rotationsposition zu rotieren, Mehrmaliges
Wiederholen des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts durch die Steuerung, um
die Wäschetrommel abwechselnd in der ersten Rotationsrichtung und in der zweiten Rotationsrichtung
zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition zu rotieren und an der Wäschetrommel
haftende Wäsche von der Wäschetrommel abzulösen.
[0059] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass ein wirksames Ablösen von an der
Wäschetrommel haftender Wäsche sichergestellt werden kann.
[0060] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0061] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einer Wäschetrommel und mit
an der Wäschetrommel haftender Wäsche;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einer Wäschetrommel und mit
an der Wäschetrommel haftender Wäsche gemäß einer Ausführungsform; und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Pflegen von Wäsche in einem Wäschepflegegerät.
[0062] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines allgemeinen Wäschepflegegeräts 100,
wie z.B. eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner. In Fig. 1 ist eine schematische
Innenansicht des Wäschepflegegeräts 100 gezeigt, wobei das Wäschepflegegerät 100 ein
Gerätegehäuse 101 aufweist, welches einen Geräteinnenraum 103 des Wäschepflegegeräts
100 begrenzt. Das Gerätegehäuse 101 weist eine Gehäuseoberseite 101-1, eine Gehäuseunterseite
101-2, eine erste Gehäuselängsseite 101-3 und eine der ersten Gehäuselängsseite 101-3
gegenüberliegende zweite Gehäuselängsseite 101-4 auf.
[0063] Das Wäschepflegegerät 100 weist einen Laugenbehälter 105 zur Aufnahme von Waschflüssigkeit
auf, welcher in dem Geräteinnenraum 103 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist.
Das Wäschepflegegerät 100 weist ferner eine Wäschetrommel 107 zur Aufnahme von Wäsche
auf, welche in dem Laugenbehälter 105 angeordnet ist, wobei in der Wäschetrommel 107
aufgenommene Wäsche in der Fig. 1 nicht dargestellt ist.
[0064] Hierbei weist das Wäschepflegegerät 100 insbesondere ein Schwingsystem 109, insbesondere
ein gefedertes Schwingsystem 109, auf, welches in dem Geräteinnenraum 103 des Wäschepflegegeräts
100 angeordnet und mit dem Gerätegehäuse 101 und dem Laugenbehälter 105 verbunden
ist, wobei das Schwingsystem 109 ausgebildet ist, den Laugenbehälter 105 und die in
dem Laugenbehälter 105 angeordnete Wäschetrommel 107 schwingbar zu lagern.
[0065] Hierbei weist das Schwingsystem 109, insbesondere das gefedertes Schwingsystem 109,
zumindest eine obere Feder 109-1, insbesondere zwei obere Federn 109-1, auf, und/oder
weist das Schwingsystem 109, insbesondere das gefedertes Schwingsystem 109, zumindest
einen unteren Dämpfer 109-2, insbesondere zwei untere Dämpfer 109-2, auf.
[0066] Wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, ist die zumindest eine obere Feder 109-1 insbesondere
mit einem oberen Laugenbehälterbereich 105-1 des Laugenbehälters 105 verbunden und/oder
ist der zumindest eine untere Dämpfer 109-2 insbesondere mit einem unteren Laugenbehälterbereich
105-2 des Laugenbehälters 105 verbunden.
[0067] Wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, ist die zumindest eine obere Feder 109-1 insbesondere
mit der Gehäuseoberseite 101-1 des Gerätegehäuses 101 verbunden und/oder ist der zumindest
eine untere Dämpfer 109-2 insbesondere mit der Gehäuseunterseite 101-2 des Gerätegehäuses
101 verbunden.
[0068] Auch wenn dies in Fig. 1 nicht dargestellt ist, kann alternativ die zumindest eine
obere Feder 109-1 insbesondere mit der Gehäuseoberseite 101-1, der ersten Gehäuselängsseite
101-3 und/oder der zweiten Gehäuselängsseite 101-4 des Gerätegehäuses 101 verbunden
sein. Auch wenn dies in Fig. 1 nicht dargestellt ist, kann alternativ der zumindest
eine untere Dämpfer 109-2 insbesondere mit der Gehäuseunterseite 101-2, der ersten
Gehäuselängsseite 101-3 und/oder der zweiten Gehäuselängsseite 101-4 des Gerätegehäuses
101 verbunden sein.
[0069] Durch das Schwingsystem 109, insbesondere das gefederte Schwingsystem 109, wird eine
vorteilhafte schwingbare Lagerung des Laugenbehälters 105 und der in dem Laugenbehälter
105 aufgenommenen Wäschetrommel 107 sichergestellt.
[0070] Hierbei kann insbesondere eine Schwingung des Laugenbehälters 105 und der in dem
Laugenbehälter 105 aufgenommenen Wäschetrommel 107 entlang einer Vertikalrichtung
111 angeregt werden, wobei sich die Vertikalrichtung 111 zwischen der Gehäuseoberseite
101-1 und der Gehäuseunterseite 101-2 erstreckt.
[0071] Das Wäschepflegegerät 100 weist ferner einen Trommelantrieb 113 zum Rotieren der
Wäschetrommel 107 auf, wobei der Trommelantrieb 113 durch eine Antriebswelle 115 mit
der Wäschetrommel 107 verbunden ist, und ausgebildet ist die Wäschetrommel 107 in
einer ersten Rotationsrichtung 117-1 und in einer der ersten Rotationsrichtung 117-1
entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung 117-2 zu rotieren.
[0072] Das Wäschepflegegerät 100 weist ferner eine Steuerung 119 zum Steuern des Trommelantriebs
113 auf, wobei die Steuerung 119 mit dem Trommelantrieb 113 insbesondere durch eine
erste Steuerungsverbindung 121-1 verbunden ist.
[0073] Das Wäschepflegegerät 100 weist insbesondere ein Leistungserfassungselement 123 zum
Erfassen eines Leistungswerts, insbesondere elektrischen und/oder mechanischen Leistungswert,
des Trommelantriebs 113 auf, wobei der elektrische Leistungswert insbesondere eine
drehmomentbildende Stromstärke des Trommelantriebs 113 umfasst, wobei der mechanische
Leistungswert insbesondere eine durch den Trommelantrieb 113 bewirkte Drehzahl der
Wäschetrommel 107 umfasst, welches mit dem Trommelantrieb 113 insbesondere durch eine
zweite Steuerungsverbindung 121-2 verbunden ist.
[0074] Das Leistungserfassungselement 123 ist ferner insbesondere mit der Steuerung 119
durch eine dritte Steuerungsverbindung 121-3 verbunden, wobei die Steuerung 119 ausgebildet
ist, den durch das Leistungserfassungselement 123 erfassten Leistungswert auszuwerten.
[0075] Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einer Wäschetrommel
und mit an der Wäschetrommel haftender Wäsche. Für Details hinsichtlich des Wäschepflegegeräts
100 wird auf die Ausführungen zu der Fig. 1 verwiesen.
[0076] Das Wäschepflegegerät 100 weist ein den Gehäuseinnenraum 103 begrenzendes Gerätegehäuse
101, einen Laugenbehälter 105 zur Aufnahme von Waschflüssigkeit und eine in dem Laugenbehälter
105 angeordnete Wäschetrommel 107 zur Aufnahme von Wäsche 125 auf.
[0077] Ein Trommelantrieb 115 und eine Steuerung 119 des Wäschepflegegeräts 100 sind in
der Fig. 2 nicht dargestellt.
[0078] Hierbei weist das Wäschepflegegerät 100 ferner ein Schwingsystem 109, insbesondere
ein gefedertes Schwingsystem 109, auf, welches mit dem Gerätegehäuse 101 und dem Laugenbehälter
105 verbunden und ausgebildet ist den Laugenbehälter 105 und die in dem Laugenbehälter
105 angeordnete Wäschetrommel 107 schwingbar zu lagern.
[0079] Wie in der Fig. 2 zu erkennen ist, umfasst das Schwingsystem 109 zumindest eine obere
Feder 109-1, insbesondere zwei obere Federn 109-1, welche mit dem Gerätegehäuse 101
verbunden ist, wobei insbesondere eine der beiden oberen Federn 109-1 mit der ersten
Gehäuselängsseite 101-3 und die andere der beiden oberen Federn 109-1 mit der zweiten
Gehäuselängsseite 101-4 verbunden ist. Alternativ kann auch eine oder beide der beiden
oberen Federn 109-1 mit einer Gehäuseoberseite 101-1 des Gerätegehäuses 101 verbunden
sein.
[0080] Hierbei ist die zumindest eine obere Feder 109-1 mit dem Laugenbehälter 105, insbesondere
mit einem oberen Laugenbehälterbereich 105-1 des Laugenbehälters 105 verbunden.
[0081] Wie in der Fig. 2 zu erkennen ist, umfasst das Schwingsystem 109 zumindest einen
unteren Dämpfer 109-2, insbesondere zwei untere Dämpfer 109-2, welcher mit dem Gerätegehäuse
101 verbunden ist, wobei insbesondere eine der beiden unteren Dämpfer 109-2 mit der
ersten Gehäuselängsseite 101-3 und der andere der beiden unteren Dämpfer 109-2 mit
der zweiten Gehäuselängsseite 101-4 verbunden ist. Alternativ kann auch eine oder
beide der beiden unteren Dämpfer 109-2 mit einer Gehäuseunterseite 101-2 des Gerätegehäuses
101 verbunden sein.
[0082] Durch das insbesondere in dem Wäschepflegegerät 100 vorhandene Schwingsystem 109,
wird eine vorteilhafte schwingbare Lagerung des Laugenbehälters 105 und der in dem
Laugenbehälter 105 angeordneten Wäschetrommel 107 sichergestellt.
[0083] In der Fig. 2 ist eine nicht rotierende Wäschetrommel 107 nach einem Schleudervorgang
des Wäschepflegegeräts 100 dargestellt. Zum Ende eines Wäschepflegevorgangs des Wäschepflegegeräts
100 wird die Wäschetrommel 107 während des Schleudervorgangs mit einer hohen Drehzahl
rotiert, um in der Wäsche 125 gebundene Waschflüssigkeit auszutreiben.
[0084] Aufgrund der hohen Drehzahl der rotierenden Wäschetrommel 107 legt sich die in der
Wäschetrommel 107 aufgenommene Wäsche 125 während des Schleudervorgangs hierbei an
die Wäschetrommel 107 an und bildet einen in Fig. 2 dargestellten Wäschering, welche
an der Wäschetrommel 107 anhaftet und sich auch nach dem Ende des Schleudervorgangs
oftmals nicht von der Wäschetrommel 107 löst.
[0085] Der Wäschering bildet sich hierbei aufgrund der auf die Wäsche 125 während des Schleudervorgangs
wirkenden Zentrifugalkraft und entsteht durch ein Verdichten der Wäsche 125, wodurch
die Haftung der Fasern der Wäsche 125 untereinander verstärkt wird.
[0086] Da sich die Wäsche 125 während des Schleudervorgangs nicht vollständig gleichmäßig
an die Wäschetrommel 107 anlegt, entsteht eine Unwucht 127 in der an der Wäschetrommel
107 anliegenden Wäsche 125, wobei die Unwucht 127 der Wäsche 125 durch eine erhöhte
Anzahl an Wäschestücken in einem Bereich des an der Wäschetrommel 107 haftenden Wäscherings
gebildet wird.
[0087] Bei einem deaktivierten Trommelantrieb nach dem Ende des Schleudervorgangs richtet
sich die Wäschetrommel 107 aufgrund der auf die Unwucht 127 wirkenden Schwerkraft
so aus, dass ein unterer Bereich 107-1 der Wäschetrommel 107 in welchem die Unwucht
127 der Wäsche 125 angeordnet ist, der Gehäuseunterseite 101-1 zugewandt ist.
[0088] Diese in Fig. 2 dargestellte Position der Wäschetrommel 107 kann auch als 6-Uhr-Position
bezeichnet werden und definiert die Ruheposition der Wäschetrommel 107 nach dem Ende
des Schleudervorgangs.
[0089] Das Auftreten von an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 nach dem Schleudervorgang
kann nachteilhaft sein, da die an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 beim Entnehmen
aus der Wäschetrommel 107 oftmals von dem Nutzer erst mühsam von der Wäschetrommel
107 abgelöst werden muss.
[0090] Falls das Wäschepflegegerät 100 als ein Wäschetrockner ausgebildet ist, kann sich
ein weiteres Problem durch an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 ergeben, da
bei einem Wäschetrockner nach dem Schleudervorgang oftmals ein Trocknungsvorgang durchgeführt
wird, bei dem warme Luft der in der Wäschetrommel 107 aufgenommenen Wäsche 125 zugeführt
wird. An der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 kann die Zufuhr der warmen Luft
in die Wäschetrommel 107 beeinträchtigen, bzw. kann unter Umständen bei unsachgemäßer
Bedienung zu einer Beschädigung der an der Wäschetrommel 107 haftenden Wäsche 125
führen.
[0091] Somit ist es Aufgabe des Wäschepflegegeräts 100 gemäß der vorliegenden Offenbarung
nach einem Schleudervorgang an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 abzulösen.
[0092] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einer Wäschetrommel
und mit an der Wäschetrommel haftenden Wäsche gemäß einer Ausführungsform.
[0093] Das in der Fig. 3 gezeigte Wäschepflegegerät 100 gemäß der Ausführungsform entspricht
dem in der Fig. 2 gezeigten Wäschepflegegerät 100 bis darauf, dass die Wäschetrommel
107 durch Aktivierung des Trommelantriebs 115 während eines Positionierungszeitabschnitts
eines Wäscheablösungsvorgangs aus der in Fig. 2 gezeigten Ruheposition, insbesondere
6-Uhr-Position, in die in Fig. 3 dargestellte Startposition, insbesondere 3-Uhr-Position,
rotiert wurde.
[0094] Hierbei wurde die Wäschetrommel 107 aus der in Fig. 2 dargestellten Ruheposition,
in einer ersten Rotationsrichtung 117-1 um einen Startwinkel 129 in die in Fig. 3
dargestellte Startposition rotiert. In der in Fig. 3 dargestellten Startposition ist
ein unterer Bereich 107-1 der Wäschetrommel 107 in welchem die Unwucht 127 der Wäsche
125 angeordnet ist, der Gehäuseunterseite 101-1 abgewandt. Insbesondere ist in der
Startposition der untere Bereich 107-1 der Wäschetrommel 107 in welchem die Unwucht
127 der Wäsche 125 angeordnet ist, der zweiten Gehäuselängsseite 101-4 zugewandt.
Die in Fig. 3 dargestellte Startposition ist nicht auf die 3-Uhr-Position festgelegt,
sondern kann insbesondere die 12-Uhr, 11-Uhr, 10-Uhr, 9-Uhr, 8-Uhr, 7-Uhr, 5-Uhr,
4-Uhr, 3-Uhr, 2-Uhr oder 1-Uhr-Position umfassen.
[0095] Hierbei ist die in Fig. 3 nicht gezeigte Steuerung 119 ausgebildet den Trommelantrieb
113 während eines sich an Positionierungszeitabschnitt anschließenden ersten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107 in einer ersten
Rotationsrichtung 117-1 um einen ersten Rotationswinkel 131-1 in eine erste Rotationsposition
zu rotieren. In der in Fig. 3 gezeigten Ansicht beträgt der erste Rotationswinkel
131-1 insbesondere 90°.
[0096] In der in Fig. 3 nur schematisch dargestellten ersten Rotationsposition ist der untere
Bereich 107-1 der Wäschetrommel 107 in welchem die Unwucht 127 der Wäsche 125 angeordnet
ist, der Gehäuseoberseite 101-1 zugewandt.
[0097] In alternativen Ausführungsformen kann der erste Rotationswinkel 131-1 jedoch einen
beliebigen Winkel in einem Bereich zwischen 0° und 90° umfassen, insbesondere 30°,
60° oder 90°, so dass die erste Rotationsposition der Wäschetrommel 107 nach dem Ende
des ersten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs in einem Bereich zwischen
der 3-Uhr-Position und der 12-Uhr-Position zum Stillstand kommt, insbesondere in der
2-Uhr-Position, 1-Uhr-Position, oder 12-Uhr-Position.
[0098] Die Steuerung 119 ist ferner ausgebildet den Trommelantrieb 113 während eines sich
an den ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107 in einer der ersten
Rotationsrichtung 117-1 entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung 117-2 um einen
zweiten Rotationswinkel 131-2 in eine zweite Rotationsposition zu rotieren. In der
in Fig. 3 gezeigten Ansicht beträgt der zweite Rotationswinkel 131-2 insbesondere
180°.
[0099] In der in Fig. 3 nur schematisch dargestellten zweiten Rotationsposition ist der
untere Bereich 107-1 der Wäschetrommel 107 in welchem die Unwucht 127 der Wäsche 125
angeordnet ist, der Gehäuseunterseite 101-2 zugewandt.
[0100] Somit kommt die Wäschetrommel 107 nach dem Ende des zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs in der in Fig. 2 dargestellten Ruheposition, insbesondere
6-Uhr-Position, zum Stillstand.
[0101] In alternativen Ausführungsformen kann der zweite Rotationswinkel 131-2 jedoch einen
beliebigen Winkel in einem Bereich zwischen 0° und 180° umfassen, insbesondere 30°,
60°, 90°, 120°, 150° oder 180°, so dass die zweite Rotationsposition der Wäschetrommel
107 nach dem Ende des zweiten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs
in einem Bereich zwischen der 12-Uhr-Position und der 6-Uhr-Position zum Stillstand
kommt, insbesondere in der 1-Uhr-Position, 2-Uhr-Position, 3-Uhr-Position, 4-Uhr-Position,
5-Uhr-Position oder 6-Uhr-Position.
[0102] Die Steuerung 119 ist hierbei ausgebildet den ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt
des Wäscheablösungsvorgangs mehrmals zu wiederholen, um die Wäschetrommel 107 abwechselnd
in der ersten Rotationsrichtung 117-1 und in der zweiten Rotationsrichtung 117-2 zwischen
der ersten und zweiten Rotationsposition zu rotieren und an der Wäschetrommel 107
haftende Wäsche 125 abzulösen.
[0103] Insbesondere ist die Steuerung 119 ausgebildet, den Trommelantrieb 115 während des
sich an den zweiten Rotationszeitabschnitt anschließenden wiederholten ersten Rotationszeitabschnitts
zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107 von der zweiten Rotationsposition um einen
wiederholten ersten Rotationswinkel 131-3 in der ersten Rotationsrichtung 117-1 erneut
in die erste Rotationsposition zu rotieren, wobei der wiederholte erste Rotationswinkel
131-3 zwischen 0° und 180°, insbesondere 180°, beträgt.
[0104] Insbesondere ist die Steuerung 119 ausgebildet, den Trommelantrieb 115 während des
sich an den wiederholten ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden wiederholten
zweiten Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107 von der ersten
Rotationsposition um einen wiederholten zweiten Rotationswinkel 131-4 in der zweiten
Rotationsrichtung 117-2 erneut in die zweite Rotationsposition zu rotieren, wobei
der wiederholte zweite Rotationswinkel 131-4 zwischen 0° und 180°, insbesondere 180°,
beträgt.
[0105] Die Steuerung 119 kann hierbei insbesondere den wiederholten ersten Rotationszeitabschnitt
und den sich daran anschließenden wiederholten zweiten Rotationszeitabschnitt beliebig
oft wiederholen.
[0106] Durch die Mehrzahl von Rotationen der Wäschetrommel 107 in der ersten Rotationsrichtung
117-1 und in der zweiten Rotationsrichtung 117-2 kann hierbei die an der Wäschetrommel
107 haftende Wäsche 125 vorteilhaft abgelöst werden, ohne dass hierzu bauliche Veränderungen
am Wäschepflegegerät 100 notwendig wären.
[0107] Hierbei ist die Steuerung 119 insbesondere ausgebildet, durch die abwechselnde Rotation
der Wäschetrommel 107 während der ersten und zweiten Rotationszeitabschnitte eine
Schwingung des durch das Schwingsystem 109 schwingbar gelagerten Laugenbehälters 105
und der in dem Laugenbehälter 105 aufgenommenen Wäschetrommel 107 entlang einer Vertikalrichtung
111 anzuregen, um an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 von der Wäschetrommel
107 abzulösen. Hierbei erstreckt sich die Vertikalrichtung 111 zwischen der Geräteoberseite
101-1 und der Geräteunterseite 101-2 des Gerätegehäuses 101.
[0108] Die Steuerung 119 ist hierbei insbesondere ausgebildet, durch die abwechselnde Rotation
der Wäschetrommel 107 eine periodische Schwingung, insbesondere eine sinus-förmige
Schwingung, des schwingbar gelagerten Laugenbehälters 105 und der in dem Laugenbehälter
105 aufgenommenen Wäschetrommel 107 entlang der Vertikalrichtung 111 anzuregen, um
an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 von der Wäschetrommel 107 abzulösen.
[0109] Das Schwingsystem 109 ist hierbei insbesondere ausgebildet, mit einer Schwingungseigenfrequenz
zu schwingen, und die Steuerung 119 ist insbesondere ausgebildet, den Trommelantrieb
113 zu einer abwechselnden Rotation der Wäschetrommel 107 während der ersten und zweiten
Rotationszeitabschnitte mit einer Rotationsfrequenz zu aktivieren, wobei die Rotationsfrequenz
der Schwingungseigenfrequenz des Schwingsystems 109 entspricht.
[0110] Um das Ablösen der Wäsche 125 von der Wäschetrommel 107 zu verbessern ist die Steuerung
119 ausgebildet, nach einem mehrmaligen Wiederholen des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs den Trommelantrieb 113 während eines ersten Inversionsrotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107 in der zweiten
Rotationsrichtung 117-2 in eine invertierte erste Rotationsposition zu rotieren.
[0111] Somit wird die Wäschetrommel 107 während des ersten Inversionsrotationszeitabschnitts
entgegengesetzt zu der ersten Rotationsrichtung 117-1 in die zweite Rotationsrichtung
117-2 rotiert, so dass die invertierte erste Rotationsposition der Wäschetrommel 107
nach dem Ende des zweiten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs in einem
Bereich zwischen der 12-Uhr-Position und der 6-Uhr-Position zum Stillstand kommt,
insbesondere in der 11-Uhr-Position, 10-Uhr-Position, oder 9-Uhr-Position.
[0112] Hierbei ist die Steuerung 119 ferner insbesondere ausgebildet, während eines sich
an den ersten Inversionsrotationszeitabschnitt anschließenden zweiten Inversionsrotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs den Trommelantrieb 113 zu aktivieren, um die Wäschetrommel
107 von der invertierten ersten Rotationsposition in eine der invertierten ersten
Rotationsrichtung entgegengesetzten ersten Rotationsrichtung 117-1 in eine invertierte
zweite Rotationsposition zu rotieren, so dass die invertierte zweite Rotationsposition
der Wäschetrommel 107 nach dem Ende des invertierten zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs in einem Bereich zwischen der 12-Uhr-Position und der
6-Uhr-Position zum Stillstand kommt, insbesondere in der 9-Uhr-Position, 8-Uhr-Position,
7-Uhr-Position oder 6-Uhr-Position.
[0113] Hierbei ist die Steuerung 119 ausgebildet, den invertierten ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt
des Wäscheablösungsvorgangs mehrmals zu wiederholen, um die Wäschetrommel 107 abwechselnd
in der zweiten Rotationsrichtung 117-2 und in der ersten Rotationsrichtung 117-1 zwischen
der invertierten zweiten und ersten Rotationsposition zu rotieren und an der Wäschetrommel
107 haftende Wäsche 125 von der Wäschetrommel 107 abzulösen.
[0114] Insbesondere weist das Wäschepflegegerät 100 ein Leistungserfassungselement 123 zum
Erfassen eines Leistungswerts, insbesondere drehmomentbildende Stromstärke, des Trommelantriebs
113 auf. Die Steuerung 119 ist hierbei ausgebildet, vor dem Wäscheablösungsvorgang
während eines Erfassungsvorgangs den Trommelantrieb 113 zu aktivieren, um die Wäschetrommel
107 zu rotieren.
[0115] Die Steuerung 119 ist hierbei insbesondere ausgebildet, nach dem Erfassungsvorgang
den Wäscheablösungsvorgang zu beginnen, wenn der während des Erfassungsvorgangs erfasste
elektrische Leistungswert einen Leistungsschwellenwert überschreitet.
[0116] In Abhängigkeit davon ob die Wäsche 125 an der Wäschetrommel 107 anliegt oder nicht,
unterscheidet sich der elektrische Leistungswert, den der Trommelantrieb 113 benötigt,
um die Wäschetrommel 107 zu rotieren, so dass die Steuerung 119 durch einen Vergleich
des elektrischen Leistungswerts mit dem Leistungsschwellenwert das Vorliegen eines
Wäscherings erfassen kann.
[0117] Somit kann bei einem Überschreiten des Leistungsschwellenwerts durch den erfassten
elektrischen Leistungswert das Vorliegen von an der Wäschetrommel 107 haftender Wäsche
125 durch die Steuerung 119 erkannt werden.
[0118] Alternativ oder zusätzlich ist die Steuerung 119 insbesondere ausgebildet, nach dem
zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs während eines weiteren
Erfassungsvorgangs den Trommelantrieb 113 zu aktivieren, um die Wäschetrommel 107
zu rotieren.
[0119] Hierbei ist die Steuerung 119 ausgebildet, nach dem weiteren Erfassungsvorgang den
ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs zu wiederholen,
wenn der während des weiteren Erfassungsvorgangs erfasste elektrische Leistungswert
einen Leistungsschwellenwert überschreitet.
[0120] Somit kann bei einem Überschreiten des Leistungsschwellenwerts durch den erfassten
elektrischen Leistungswert das Vorliegen von an der Wäschetrommel 107 haftender Wäsche
125 durch die Steuerung 119 erkannt werden. Insbesondere ist die Steuerung 119 ausgebildet,
den zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs zu beenden, wenn der
während des weiteren Erfassungsvorgangs erfasste elektrische Leistungswert den Leistungsschwellenwert
unterschreitet.
[0121] Insbesondere weist das Wäschepflegegerät 100 ein Ausgabeelement, insbesondere Lichtelement,
zum Ausgeben eines Hinweises, insbesondere Warnlicht, an den Nutzer des Wäschepflegegeräts
100 auf. Hierbei ist die Steuerung 119 insbesondere ausgebildet, das Ausgabeelement
zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 zu aktivieren,
wenn nach dem weiteren Erfassungsvorgang der während des weiteren Erfassungsvorgangs
erfasste elektrische Leistungswert einen Leistungsschwellenwert überschreitet, so
dass dem Nutzer das Vorliegen eines an der Wäschetrommel 107 haftenden Wäscherings
angezeigt werden kann.
[0122] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Pflegen von Wäsche
in einem Wäschepflegegerät.
[0123] Das Verfahren 200 umfasst als ersten Verfahrensschritt das Aktivieren 201 des Trommelantriebs
123 durch die Steuerung 119 nach einem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts 100
während eines Positionierungszeitabschnitts eines Wäscheablösungsvorgangs, um die
Wäschetrommel 107 in eine Startposition zu rotieren.
[0124] Das Verfahren 200 umfasst als zweiten Verfahrensschritt das Aktivieren 203 des Trommelantriebs
123 durch die Steuerung 119 nach dem Positionierungszeitabschnitt während eines ersten
Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel 107 in einer
ersten Rotationsrichtung 117-1 in eine erste Rotationsposition zu rotieren.
[0125] Das Verfahren 200 umfasst als dritten Verfahrensschritt das Aktivieren 205 des Trommelantriebs
123 durch die Steuerung 119 während eines sich an den ersten Rotationszeitabschnitt
anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs, um die
Wäschetrommel 107 von der ersten Rotationsposition in einer der ersten Rotationsrichtung
117-1 entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung 117-2 in eine zweite Rotationsposition
zu rotieren.
[0126] Das Verfahren 200 umfasst als vierten Verfahrensschritt das mehrmalige Wiederholen
207 des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts durch die Steuerung 119 um die
Wäschetrommel 107 abwechselnd in der ersten Rotationsrichtung 117-1 und in der zweiten
Rotationsrichtung 117-2 zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition zu rotieren
und an der Wäschetrommel 107 haftende Wäsche 125 von der Wäschetrommel 107 abzulösen.
[0127] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0128]
- 100
- Wäschepflegegerät
- 101
- Gerätegehäuse
- 101-1
- Gehäuseoberseite
- 101-2
- Gehäuseunterseite
- 101-3
- Erste Gehäuselängsseite
- 101-4
- Zweite Gehäuselängsseite
- 103
- Geräteinnenraum
- 105
- Laugenbehälter
- 105-1
- Oberer Laugenbehälterbereich
- 105-2
- Unterer Laugenbehälterbereich
- 107
- Wäschetrommel
- 107-1
- Unterer Bereich der Wäschetrommel
- 109
- Schwingsystem
- 109-1
- Obere Feder des Schwingsystems
- 109-2
- Unterer Dämpfer des Schwingsystems
- 111
- Vertikalrichtung einer Schwingung
- 113
- Trommelantrieb
- 115
- Antriebswelle
- 117-1
- Erste Rotationsrichtung der Wäschetrommel
- 117-2
- Zweite Rotationsrichtung der Wäschetrommel
- 119
- Steuerung
- 121-1
- Erste Steuerungsverbindung
- 121-2
- Zweite Steuerungsverbindung
- 121-3
- Dritte Steuerungsverbindung
- 123
- Leistungserfassungselement
- 125
- Wäsche
- 127
- Unwucht der Wäsche
- 129
- Startwinkel
- 131-1
- Erster Rotationswinkel
- 131-2
- Zweiter Rotationswinkel
- 131-3
- Weiterer erster Rotationswinkel
- 131-4
- Weiterer zweiter Rotationswinkel
- 200
- Verfahren zum Pflegen von Wäsche
- 201
- Erster Verfahrensschritt: Aktivieren des Trommelantriebs während eines Positionierungszeitabschnitts
- 203
- Zweiter Verfahrensschritt: Aktivieren des Trommelantriebs während eines ersten Rotationszeitabschnitts
- 205
- Dritter Verfahrensschritt: Aktivieren des Trommelantriebs während eines zweiten Rotationszeitabschnitts
- 207
- Vierter Verfahrensschritt: Mehrmaliges Wiederholen des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts
durch die Steuerung
1. Wäschepflegegerät (100) mit einer Wäschetrommel (107) zur Aufnahme von Wäsche, einem
Trommelantrieb (113) zum Rotieren der Wäschetrommel (107), und einer Steuerung (119)
zum Steuern des Trommelantriebs (113),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung (119) ausgebildet ist, nach einem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts
(100), welcher zum Ende eines Wäschepflegevorgangs durchgeführt wurde und währenddessen
die Wäschetrommel (107) mit einer hohen Drehzahl rotiert wurde, um in der Wäsche gebundene
Waschflüssigkeit auszutreiben, den Trommelantrieb (113) während eines Positionierungszeitabschnitts
eines Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) in eine Startposition
zu rotieren, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, nach dem Positionierungszeitabschnitt
den Trommelantrieb (113) während eines ersten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs
zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) in einer ersten Rotationsrichtung (117-1)
in eine erste Rotationsposition zu rotieren, und dass
die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während eines sich an
den ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts des
Wäscheablösungsvorgangs zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) von der ersten Rotationsposition
in einer der ersten Rotationsrichtung (117-1) entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung
(117-2) in eine zweite Rotationsposition zu rotieren, wobei
die Steuerung (119) ausgebildet ist, den ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt
des Wäscheablösungsvorgangs mehrmals zu wiederholen, um die Wäschetrommel (107) abwechselnd
in der ersten Rotationsrichtung (117-1) und in der zweiten Rotationsrichtung (117-2)
zwischen der ersten und zweiten Rotationsposition zu rotieren und an der Wäschetrommel
(107) haftende Wäsche (125) von der Wäschetrommel (107) abzulösen.
2. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) ein Gerätegehäuse (101) mit einer Gehäuseunterseite (101-2)
aufweist,
wobei die Wäschetrommel (107) nach dem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts (100)
in einer Ruheposition angeordnet ist, wobei in der Ruheposition der Wäschetrommel
(107) ein unterer Bereich (107-1) der Wäschetrommel (107) der Gehäuseunterseite (101-2)
zugewandt ist, und dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113)
während des Positionierungszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107)
von der Ruheposition in die Startposition zu rotieren, wobei in der Startposition
der Wäschetrommel (107) der untere Bereich der Wäschetrommel (107) der Gehäuseunterseite
(101-2) abgewandt ist.
3. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während des Positionierungszeitabschnitts
zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) von der Ruheposition in der ersten oder
zweiten Rotationsrichtung (117-1, 117-2) um einen Startwinkel (129) in die Startposition
zu rotieren, wobei der Startwinkel zwischen 0° und 180°, insbesondere 90°, beträgt.
4. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während des ersten
Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) in der ersten Rotationsrichtung
(117-1) um einen ersten Rotationswinkel (131-1) in die erste Rotationsposition zu
rotieren, wobei der erste Rotationswinkel (131-1) zwischen 0° und 180°, insbesondere
60°, beträgt, und/oder dass
die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während des zweiten
Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) in der zweiten Rotationsrichtung
(117-2) um einen zweiten Rotationswinkel (131-2) in die zweite Rotationsposition zu
rotieren, wobei der zweite Rotationswinkel (131-2) zwischen 0° und 180°, insbesondere
120°, beträgt.
5. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während des sich an
den zweiten Rotationszeitabschnitt anschließenden wiederholten ersten Rotationszeitabschnitts
zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) von der zweiten Rotationsposition um einen
wiederholten ersten Rotationswinkel (131-3) in der ersten Rotationsrichtung (117-1)
in die erste Rotationsposition zu rotieren, wobei der wiederholte erste Rotationswinkel
(131-3) zwischen 0° und 180°, insbesondere 120°, beträgt.
6. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) während des sich an
den wiederholten ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden wiederholten zweiten
Rotationszeitabschnitts zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) von der ersten Rotationsposition
um einen wiederholten zweiten Rotationswinkel (131-4) in der zweiten Rotationsrichtung
(117-2) in die zweite Rotationsposition zu rotieren, wobei der wiederholte zweite
Rotationswinkel (131-4) zwischen 0° und 180°, insbesondere 120°, beträgt.
7. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) einen Laugenbehälter (105) zur Aufnahme von Waschflüssigkeit
aufweist, wobei die Wäschetrommel (107) in dem Laugenbehälter (105) rotierbar gelagert
ist,
dass das Wäschepflegegerät (100) ein Schwingsystem (109), insbesondere ein gefedertes
Schwingsystem (109), aufweist, welches mit einem Gerätegehäuse (101) des Wäschepflegegeräts
(100) und mit dem Laugenbehälter (105) verbunden ist, um den Laugenbehälter (105)
und die in dem Laugenbehälter (105) aufgenommene Wäschetrommel (107) schwingbar zu
lagern,
wobei die Steuerung (119) ausgebildet ist, durch die abwechselnde Rotation der Wäschetrommel
(107) während der ersten und zweiten Rotationszeitabschnitte eine Schwingung des Laugenbehälters
und der in dem Laugenbehälter (105) aufgenommenen Wäschetrommel (107) entlang einer
Vertikalrichtung (111) anzuregen, um an der Wäschetrommel (107) haftende Wäsche (125)
von der Wäschetrommel (107) abzulösen,
wobei sich die Vertikalrichtung (111) zwischen einer Gehäuseoberseite (101-1) und
einer Gehäuseunterseite (101-2) des Gerätegehäuses (101) erstreckt.
8. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) zu aktivieren, um durch
die abwechselnde Rotation der Wäschetrommel (107) in der ersten und zweiten Rotationsrichtung
eine periodische Schwingung, insbesondere eine sinus-förmige Schwingung, der in dem
Laugenbehälter (105) aufgenommenen Wäschetrommel (107) entlang der Vertikalrichtung
(111) anzuregen, und an der Wäschetrommel (107) haftende Wäsche (125) von der Wäschetrommel
(107) abzulösen.
9. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingsystem (109) ausgebildet ist, mit einer Schwingungseigenfrequenz zu schwingen,
und dass
die Steuerung (119) ausgebildet ist, den Trommelantrieb (113) zu aktivieren, um die
Wäschetrommel (107) abwechselnd in der ersten und zweiten Rotationsrichtung (117-1,
117-2) mit einer Rotationsfrequenz zu rotieren, und wobei die Rotationsfrequenz der
Schwingungseigenfrequenz des Schwingsystems (109) entspricht.
10. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingsystem (109) zumindest eine obere Feder (109-1), insbesondere zwei obere
Federn (109-1), aufweist, welche mit dem Gerätegehäuse (101) und dem Laugenbehälter
(105) verbunden ist, und/oder dass
das Schwingsystem (109) zumindest einen unteren Dämpfer (109-2), insbesondere zwei
untere Dämpfer (109-2), aufweist, welcher mit dem Gerätegehäuse (101) und dem Laugenbehälter
(105) verbunden ist.
11. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine obere Feder (109-1) mit einer Gehäuseoberseite (101-1) und/oder
einer Gehäuselängsseite (101-3, 101-4) des Gerätegehäuses (101) und mit einem oberen
Laugenbehälterbereich (105-1) des Laugenbehälters (105) verbunden ist, und/oder ist
der zumindest eine untere Dämpfer (109-2) mit einer Gehäuseunterseite (101-2) und/oder
einer Gehäuselängsseite (101-3, 101-4) des Gerätegehäuses (101) und mit einem unteren
Laugenbehälterbereich (105-2) des Laugenbehälters (105) verbunden ist.
12. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) ein Leistungserfassungselement (123) zum Erfassen eines
Leistungswerts, insbesondere elektrischen und/oder mechanischen Leistungswert des
Trommelantriebs (113) aufweist, wobei der elektrische Leistungswert insbesondere eine
drehmomentbildende Stromstärke des Trommelantriebs (113) umfasst, wobei der mechanische
Leistungswert insbesondere eine durch den Trommelantrieb (113) bewirkte Drehzahl der
Wäschetrommel (107) umfasst, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, vor dem Wäscheablösungsvorgang
während eines Erfassungsvorgangs zum Erfassen einer Unwucht in der Wäschetrommel (107)
den Trommelantrieb (113) zu aktivieren, um die Wäschetrommel (107) zu rotieren,
wobei die Steuerung (119) ausgebildet ist, nach dem Erfassungsvorgang den Wäscheablösungsvorgang
zu beginnen, wenn der während des Erfassungsvorgangs erfasste Leistungswert einen
Leistungsschwellenwert überschreitet, und/oder
wobei die Steuerung (119) ausgebildet ist, während des sich an den Erfassungsvorgang
anschließenden Wäscheablösungsvorgangs die Startposition der Wäschetrommel (107) in
Abhängigkeit von dem erfassten Leistungswert zu bestimmen.
13. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) ein Leistungserfassungselement (123) zum Erfassen eines
Leistungswerts, insbesondere elektrischen und/oder mechanischen Leistungswert des
Trommelantriebs (113) aufweist, wobei der elektrische Leistungswert insbesondere eine
drehmomentbildende Stromstärke des Trommelantriebs (113) umfasst, wobei der mechanische
Leistungswert insbesondere eine durch den Trommelantrieb (113) bewirkte Drehzahl der
Wäschetrommel (107) umfasst, dass die Steuerung (119) ausgebildet ist, nach dem zweiten
Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs während eines weiteren Erfassungsvorgangs
zum Erfassen einer Unwucht in der Wäschetrommel (107) den Trommelantrieb (113) zu
aktivieren, um die Wäschetrommel (107) zu rotieren,
wobei die Steuerung (119) ausgebildet ist, nach dem weiteren Erfassungsvorgang den
ersten und zweiten Rotationszeitabschnitt des Wäscheablösungsvorgangs zu wiederholen,
wenn der während des weiteren Erfassungsvorgangs erfasste Leistungswert einen Leistungsschwellenwert
überschreitet.
14. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) einen Positionssensor, insbesondere magnetischen Sensor,
optischen Sensor und/oder Beschleunigungssensor, aufweist, welcher ausgebildet ist,
eine Rotationsposition der Wäschetrommel (107), insbesondere die Startposition, die
erste Rotationsposition, die zweite Rotationsposition und/oder die Ruheposition der
Wäschetrommel (107), zu erfassen.
15. Verfahren (200) zum Pflegen von Wäsche (125) in einem Wäschepflegegerät (100), wobei
das Wäschepflegegerät (100) eine Wäschetrommel (107) zur Aufnahme von Wäsche, einen
Trommelantrieb (113) zum Rotieren der Wäschetrommel (107), und eine Steuerung (119)
zum Steuern des Trommelantriebs (113) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgenden Verfahrensschritte aufweist, Aktivieren (201) des Trommelantriebs
(113) durch die Steuerung (119) nach einem Schleudervorgang des Wäschepflegegeräts
(100), welcher zum Ende eines Wäschepflegevorgangs durchgeführt wurde und währenddessen
die Wäschetrommel (107) mit einer hohen Drehzahl rotiert wurde, um in der Wäsche gebundene
Waschflüssigkeit auszutreiben, während eines Positionierungszeitabschnitts eines Wäscheablösungsvorgangs,
um die Wäschetrommel (107) in eine Startposition zu rotieren,
Aktivieren (203) des Trommelantriebs (113) durch die Steuerung (119) nach dem Positionierungszeitabschnitt
während eines ersten Rotationszeitabschnitts des Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel
(107) in einer ersten Rotationsrichtung (117-1) in eine erste Rotationsposition zu
rotieren,
Aktivieren (205) des Trommelantriebs (113) durch die Steuerung (119) während eines
sich an den ersten Rotationszeitabschnitt anschließenden zweiten Rotationszeitabschnitts
des Wäscheablösungsvorgangs, um die Wäschetrommel (107) von der ersten Rotationsposition
in einer der ersten Rotationsrichtung (117-1) entgegengesetzten zweiten Rotationsrichtung
(117-2) in eine zweite Rotationsposition zu rotieren,
Mehrmaliges Wiederholen (207) des ersten und zweiten Rotationszeitabschnitts durch
die Steuerung (119), um die Wäschetrommel (107) abwechselnd in der ersten Rotationsrichtung
(117-1) und in der zweiten Rotationsrichtung (117-2) zwischen der ersten und zweiten
Rotationsposition zu rotieren und an der Wäschetrommel (107) haftende Wäsche (125)
von der Wäschetrommel (107) abzulösen.
1. Laundry care appliance (100) with a laundry drum (107) for accommodating laundry,
a drum drive (113) for rotating the laundry drum (107), and a controller (119) for
controlling the drum drive (113),
characterised in that
the controller (119) is embodied, after a spinning procedure of the laundry care appliance
(100) which has been performed at the end of a laundry care procedure and during which
the laundry drum (107) was rotated at a high rotational speed in order to expel washing
liquid attached to the laundry, to activate the drum drive (113) during a positioning
time segment of a laundry detachment procedure in order to rotate the laundry drum
(107) into a starting position, that the controller (119) is embodied, after the positioning
time segment, to activate the drum drive (113) during a first rotation time segment
of the laundry detachment procedure in order to rotate the laundry drum (107) in a
first direction of rotation (117-1) into a first rotation position, and that the controller
(119) is embodied to activate the drum drive (113), during a second rotation time
segment of the laundry detachment procedure that follows the first rotation time segment,
in order to rotate the laundry drum (107) from the first rotation position, in a second
direction of rotation (117-2) that is opposed to the first direction of rotation (117-1),
into a second rotation position, wherein
the controller (119) is embodied to repeat the first and second rotation time segment
of the laundry detachment procedure multiple times in order to rotate the laundry
drum (107) alternately in the first direction of rotation (117-1) and in the second
direction of rotation (117-2) between the first and second rotation position and to
detach laundry (125), which is sticking to the laundry drum (107), from the laundry
drum (107).
2. Laundry care appliance (100) according to claim 1, characterised in that the laundry care appliance (100) has an appliance housing (101) with a housing lower
side (101-2), wherein the laundry drum (107) is arranged in a rest position after
the spinning procedure of the laundry care appliance (100), wherein in the rest position
of the laundry drum (107) a lower region (107-1) of the laundry drum (107) faces towards
the housing lower side (101-2), and that the controller (119) is embodied to activate
the drum drive (113) during the positioning time segment in order to rotate the laundry
drum (107) from the rest position into the starting position, wherein in the starting
position of the laundry drum (107) the lower region of the laundry drum (107) faces
away from the housing lower side (101-2).
3. Laundry care appliance (100) according to claim 2, characterised in that the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) during the positioning
time segment in order to rotate the laundry drum (107) from the rest position in the
first or second direction of rotation (117-1, 117-2) by a starting angle (129) into
the starting position, wherein the starting angle amounts to between 0 ° and 180°,
in particular 90°.
4. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) during the first
rotation time segment in order to rotate the laundry drum (107) in the first direction
of rotation (117-1) by a first rotation angle (131-1) into the first rotation position,
wherein the first rotation angle (131-1) amounts to between 0° and 180°, in particular
60°, and/or that
the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) during the second
rotation time segment in order to rotate the laundry drum (107) in the second direction
of rotation (117-2) by a second rotation angle (131-2) into the second rotation position,
wherein the second rotation angle (131-2) amounts to between 0° and 180°, in particular
120°.
5. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) during the repeated
first rotation time segment that follows the second rotation time segment in order
to rotate the laundry drum (107) from the second rotation position by a repeated first
rotation angle (131-3) in the first direction of rotation (117-1) into the first rotation
position, wherein the repeated first rotation angle (131-3) amounts to between 0°
and 180°, in particular 120°.
6. Laundry care appliance (100) according to claim 5, characterised in that the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) during the repeated
second rotation time segment that follows the repeated first rotation time segment
in order to rotate the laundry drum (107) from the first rotation position by a repeated
second rotation angle (131-4) in the second direction of rotation (117-2) into the
second rotation position, wherein the repeated second rotation angle (131-4) amounts
to between 0° and 180°, in particular 120°.
7. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the laundry care appliance (100) has an outer tub (105) for accommodating washing
liquid, wherein the laundry drum (107) is mounted such that it can be rotated in the
outer tub (105),
that the laundry care appliance (100) has an oscillating system (109), in particular
a spring-mounted oscillating system (109), which is connected to an appliance housing
(101) of the laundry care appliance (100) and to the outer tub (105) in order to mount
the outer tub (105) and the laundry drum (107) accommodated in the outer tub (105)
in an oscillation-capable manner,
wherein the controller (119) is embodied, by way of the alternating rotation of the
laundry drum (107) during the first and second rotation time segments, to induce an
oscillation of the outer tub and the laundry drum (107) accommodated in the outer
tub (105) along a vertical direction (111) in order to detach laundry (125), which
is sticking to the laundry drum (107), from the laundry drum (107),
wherein the vertical direction (111) extends between a housing upper side (101-1)
and a housing lower side (101-2) of the appliance housing (101).
8. Laundry care appliance (100) according to claim 7, characterised in that the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) in order, by way
of the alternating rotation of the laundry drum (107) in the first and second direction
of rotation, to induce a periodic oscillation, in particular a sinusoidal oscillation,
of the laundry drum (107) accommodated in the outer tub (105) along the vertical direction
(111), and to detach laundry (125), which is sticking to the laundry drum (107), from
the laundry drum (107).
9. Laundry care appliance (100) according to claim 7 or 8, characterised in that the oscillating system (109) is embodied to oscillate at an oscillation natural frequency,
and that
the controller (119) is embodied to activate the drum drive (113) in order to rotate
the laundry drum (107) alternately in the first and second direction of rotation (117-1,
117-2) at a rotation frequency, and wherein the rotation frequency corresponds to
the oscillation natural frequency of the oscillating system (109).
10. Laundry care appliance (100) according to claim 7, 8 or 9, characterised in that the oscillating system (109) has at least one upper spring (109-1), in particular
two upper springs (109-1), which is/are connected to the appliance housing (101) and
the outer tub (105), and/or that the oscillating system (109) has at least one lower
damper (109-2), in particular two lower dampers (109-2), which is/are connected to
the appliance housing (101) and the outer tub (105).
11. Laundry care appliance (100) according to claim 10, characterised in that the at least one upper spring (109-1) is connected to a housing upper side (101-1)
and/or a housing longitudinal side (101-3, 101-4) of the appliance housing (101) and
to an upper outer tub region (105-1) of the outer tub (105), and/or the at least one
lower damper (109-2) is connected to a housing lower side (101-2) and/or a housing
longitudinal side (101-3, 101-4) of the appliance housing (101) and to a lower outer
tub region (105-2) of the outer tub (105).
12. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the laundry care appliance (100) has a performance detection element (123) for detecting
a performance value, in particular electrical and/or mechanical performance value
of the drum drive (113), wherein the electrical performance value in particular comprises
a torque-forming current intensity of the drum drive (113), wherein the mechanical
performance value in particular comprises a rotational speed of the laundry drum (107)
caused by the drum drive (113), that
the controller (119) is embodied, before the laundry detachment procedure, during
a detection procedure for detecting an imbalance in the laundry drum (107), to activate
the drum drive (113) in order to rotate the laundry drum (107),
wherein the controller (119) is embodied, after the detection procedure, to begin
the laundry detachment procedure if the performance value detected during the detection
procedure exceeds a performance threshold value, and/or
wherein the controller (119) is embodied, during the laundry detachment procedure
that follows the detection procedure, to determine the starting position of the laundry
drum (107) as a function of the detected performance value.
13. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the laundry care appliance (100) has a performance detection element (123) for detecting
a performance value, in particular electrical and/or mechanical performance value
of the drum drive (113), wherein the electrical performance value in particular comprises
a torque-forming current intensity of the drum drive (113), wherein the mechanical
performance value in particular comprises a rotational speed of the laundry drum (107)
caused by the drum drive (113), that the controller (119) is embodied, after the second
rotation time segment of the laundry detachment procedure, during a further detection
procedure for detecting an imbalance in the laundry drum (107), to activate the drum
drive (113) in order to rotate the laundry drum (107),
wherein the controller (119) is embodied, after the further detection procedure, to
repeat the first and second rotation time segment of the laundry detachment procedure
if the performance value detected during the further detection procedure exceeds a
performance threshold value.
14. Laundry care appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the laundry care appliance (100) has a position sensor, in particular magnetic sensor,
optical sensor and/or acceleration sensor, which is embodied to detect a rotation
position of the laundry drum (107), in particular the start position, the first rotation
position, the second rotation position and/or the rest position of the laundry drum
(107).
15. Method (200) for caring for laundry (125) in a laundry care appliance (100), wherein
the laundry care appliance (100) has a laundry drum (107) for accommodating laundry,
a drum drive (113) for rotating the laundry drum (107), and a controller (119) for
controlling the drum drive (113),
characterised in that the method has the following method steps: activation (201) of the drum drive (113)
by the controller (119) after a spinning procedure of the laundry care appliance (100)
which has been performed at the end of a laundry care procedure and during which the
laundry drum (107) was rotated at a high rotational speed in order to expel washing
liquid attached to the laundry, during a positioning time segment of a laundry detachment
procedure, in order to rotate the laundry drum (107) into a start position,
activation (203) of the drum drive (113) by the controller (119) after the positioning
time segment, during a first rotation time segment of the laundry detachment procedure,
in order to rotate the laundry drum (107) in a first direction of rotation (117-1)
into a first rotation position,
activation (205) of the drum drive (113) by the controller (119), during a second
rotation time segment of the laundry detachment procedure that follows the first rotation
time segment, in order to rotate the laundry drum (107) from the first rotation position,
in a second direction of rotation (117-2) that is opposed to the first direction of
rotation (117-1), into a second rotation position,
repetition (207) of the first and second rotation time segment by the controller (119)
multiple times in order to rotate the laundry drum (107) alternately in the first
direction of rotation (117-1) and in the second direction of rotation (117-2) between
the first and second rotation position and to detach laundry (125), which is sticking
to the laundry drum (107), from the laundry drum (107).
1. Appareil d'entretien du linge (100) avec un tambour à linge (107) pour l'accueil du
linge, un entraînement de tambour (113) pour la rotation du tambour à linge (107),
et une commande (119) pour commander l'entraînement de tambour (113), caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'extraire, après un processus d'essorage de l'appareil
d'entretien du linge (100) effectué à la fin d'un processus d'entretien du linge et
pendant que le tambour à linge (107) tournait à une vitesse de rotation élevée, le
liquide de lavage contenu dans le linge, afin d'activer l'entraînement de tambour
(113) durant une période de positionnement d'un processus de décollement du linge,
pour faire tourner le tambour à linge (107) dans une position de démarrage, en ce que la commande (119) est formée afin d'activer, après la période de positionnement,
l'entraînement de tambour (113) durant une première période de rotation du processus
de décollement du linge, pour faire tourner le tambour à linge (107), dans un premier
sens de rotation (117-1), dans une première position de rotation, et en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
une deuxième période de rotation du processus de décollement du linge suivant la première
période de rotation, pour faire tourner le tambour à linge (107) de la première position
de rotation, dans un deuxième sens de rotation (117-2) opposé au premier sens de rotation
(117-1), dans une deuxième position de rotation, dans lequel la commande (119) est
formée afin de répéter plusieurs fois la première et la deuxième période de rotation
du processus de décollement du linge, pour faire tourner le tambour à linge (107)
de façon alternée dans le premier sens de rotation (117-1) et dans le deuxième sens
de rotation (117-2) entre la première et la deuxième position de rotation et de décoller
le linge (125) collé au tambour à linge (107) du tambour à linge (107).
2. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente une carcasse d'appareil (101) avec
une partie inférieure de carcasse (101-2), dans lequel le tambour à linge (107) est
disposé dans une position de repos après le processus d'essorage de l'appareil d'entretien
du linge (100), dans lequel dans la position de repos du tambour à linge (107) une
zone inférieure (107-1) du tambour à linge (107) est dirigée vers la partie inférieure
de carcasse (101-2), et en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la période de positionnement, pour faire tourner le tambour à linge (107) de la position
de repos dans la position de démarrage, dans lequel dans la position de démarrage
du tambour à linge (107) la zone inférieure du tambour à linge (107) est éloignée
de la partie inférieure de carcasse (101-2).
3. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la période de positionnement, pour faire tourner le tambour à linge (107) de la position
de repos dans le premier ou le deuxième sens de rotation (117-1, 117-2) selon un angle
de démarrage (129) dans la position de démarrage, dans lequel l'angle de démarrage
se situe entre 0° et 180°, en particulier à 90°.
4. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la première période de rotation pour faire tourner le tambour à linge (107) dans le
premier sens de rotation (117-1) selon un premier angle de rotation (131-1) dans la
première position de rotation, dans lequel le premier angle de rotation (131-1) se
situe entre 0° et 180°, en particulier à 60°, et/ou en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la deuxième période de rotation, pour faire tourner le tambour à linge (107) dans
le deuxième sens de rotation (117-2) selon un deuxième angle de rotation (131-2) dans
la deuxième position de rotation, dans lequel le deuxième angle de rotation (131-2)
se situe entre 0° et 180°, en particulier à 120°.
5. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la première période de rotation répétée suivant la deuxième période de rotation, pour
faire tourner le tambour à linge (107) de la deuxième position de rotation selon un
premier angle de rotation répété (131-3), dans le premier sens de rotation (117-1),
dans la première position de rotation, dans lequel le premier angle de rotation répété
(131-3) se situe entre 0° et 180°, en particulier à 120°.
6. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) durant
la deuxième période de rotation répétée suivant la première période de rotation répétée,
pour faire tourner le tambour à linge (107) de la première position de rotation selon
un deuxième angle de rotation répété (131-4), dans le deuxième sens de rotation (117-2),
dans la deuxième position de rotation, dans lequel le deuxième angle de rotation répété
(131-4) se situe entre 0° et 180°, en particulier à 120°.
7. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente une cuve de lavage (105) pour l'accueil
du liquide de lavage, dans lequel le tambour à linge (107) est logé en rotation dans
la cuve de lavage (105), en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente un système oscillant (109), en particulier
un système oscillant à ressorts (109), lequel est relié à une carcasse d'appareil
(101) de l'appareil d'entretien du linge (100) et à la cuve de lavage (105), afin
de loger de façon oscillante la cuve de lavage (105) et le tambour à linge (107) accueilli
dans la cuve de lavage (105), dans lequel la commande (119) est formée afin de stimuler,
à travers la rotation alternée du tambour à linge (107) durant les première et deuxième
périodes de rotation, une oscillation de la cuve de lavage et du tambour à linge (107)
accueilli dans la cuve de lavage (105) le long d'un sens vertical (111), afin de décoller
du tambour à linge (107) le linge (125) collé au tambour à linge (107), dans lequel
le sens vertical (111) s'étend entre une partie supérieure de carcasse (101-1) et
une partie inférieure de carcasse (101-2) de la carcasse d'appareil (101).
8. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113) afin
de stimuler, à travers la rotation alternée du tambour à linge (107) dans le premier
et le deuxième sens de rotation, une oscillation périodique, en particulier une oscillation
sinusoïdale, du tambour à linge (107) accueilli dans la cuve de lavage (105) le long
d'un sens vertical (111), et de décoller du tambour à linge (107) le linge (125) collé
au tambour à linge (107).
9. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le système oscillant (109) est formé afin d'osciller selon une fréquence d'oscillation
propre et en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113), pour
faire tourner le tambour à linge (107) de façon alternée dans le premier et dans le
deuxième sens de rotation (117-1, 117-2) selon une fréquence de rotation, et dans
lequel la fréquence de rotation correspond à la fréquence d'oscillation propre du
système oscillant (109).
10. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 7, 8 ou 9, caractérisé en ce que le système oscillant (109) présente au moins un ressort supérieur (109-1), en particulier
deux ressorts supérieurs (109-1), lequel est relié à la carcasse d'appareil (101)
et à la cuve de lavage (105), et/ou en ce que le système oscillant (109) présente au moins un amortisseur inférieur (109-2), en
particulier deux amortisseurs inférieurs (109-2), lequel est relié à la carcasse d'appareil
(101) et à la cuve de lavage (105).
11. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'au moins un ressort supérieur (109-1) est relié à une partie supérieure de carcasse
(101-1) et/ou à une partie longitudinale de carcasse (101-3, 101-4) de la carcasse
d'appareil (101) et à une zone de cuve de lavage supérieure (105-1) de la cuve de
lavage (105), et/ou en ce que l'au moins un amortisseur inférieur (109-2) est relié à une partie inférieure de
carcasse (101-2) et/ou à une partie longitudinale de carcasse (101-3, 101-4) de la
carcasse d'appareil (101) et à une zone de cuve de lavage inférieure (105-2) de la
cuve de lavage (105).
12. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente un élément de détection de puissance
(123) pour la détection d'une valeur de puissance, en particulier de la valeur de
puissance électrique et/ou mécanique de l'entraînement de tambour (113), dans lequel
la valeur de puissance électrique comprend en particulier une intensité de courant
de l'entraînement de tambour (113) génératrice de couple, dans lequel la valeur de
puissance mécanique comprend en particulier une vitesse de rotation du tambour à linge
(107) produite par l'entraînement de tambour (113), en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113), avant
le processus de décollement du linge, durant un processus de détection pour la détection
d'un balourd dans le tambour à linge (107), pour faire tourner le tambour à linge
(107), dans lequel la commande (119) est formée afin de démarrer, après le processus
de détection, le processus de décollement du linge lorsque la valeur de puissance
détectée durant le processus de détection excède une valeur seuil de puissance, et/ou
dans lequel la commande (119) est formée afin d'établir, durant le processus de décollement
du linge suivant le processus de détection, la position de démarrage du tambour à
linge (107) en fonction de la valeur de puissance détectée.
13. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente un élément de détection de puissance
(123) pour la détection d'une valeur de puissance, en particulier de la valeur de
puissance électrique et/ou mécanique de l'entraînement de tambour (113), dans lequel
la valeur de puissance électrique comprend en particulier une intensité de courant
de l'entraînement de tambour (113) génératrice de couple, dans lequel la valeur de
puissance mécanique comprend en particulier une vitesse de rotation du tambour à linge
(107) produite par l'entraînement de tambour (113), en ce que la commande (119) est formée afin d'activer l'entraînement de tambour (113), après
la deuxième période de rotation du processus de décollement du linge, durant un processus
de détection supplémentaire pour la détection d'un balourd dans le tambour à linge
(107), pour faire tourner le tambour à linge (107), dans lequel la commande (119)
est formée afin de répéter après le processus de détection supplémentaire la première
et la deuxième période de rotation du processus de décollement du linge lorsque la
valeur de puissance détectée durant le processus de détection supplémentaire excède
une valeur seuil de puissance.
14. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) présente un capteur de position, en particulier
un capteur magnétique, un capteur optique et/ou un capteur d'accélération, formé afin
de détecter une position de rotation du tambour à linge (107), en particulier la position
de démarrage, la première position de rotation, la deuxième position de rotation et/ou
la position de repos du tambour à linge (107).
15. Procédé (200) pour l'entretien du linge dans un appareil d'entretien du linge (100),
dans lequel l'appareil d'entretien du linge (100) présente un tambour à linge (107)
pour l'accueil du linge, un entraînement de tambour (113) pour la rotation du tambour
à linge (107) et une commande (119) pour commander l'entraînement de tambour (113),
caractérisé en ce que le procédé présente les étapes de procédé suivantes : activation (201) de l'entraînement
de tambour (113) par la commande (119) après un processus d'essorage de l'appareil
d'entretien du linge (100) effectué à la fin d'un processus d'entretien du linge et
pendant que le tambour à linge (107) tournait à une vitesse de rotation élevée, afin
d'extraire le liquide de lavage contenu dans le linge, durant une période de positionnement
d'un processus de décollement du linge, pour faire tourner le tambour à linge (107)
dans une position de démarrage, activation (203) de l'entraînement de tambour (113)
par la commande (119) après la période de positionnement durant une première période
de rotation du processus de décollement du linge, pour faire tourner le tambour à
linge (107), dans un premier sens de rotation (117-1), dans une première position
de rotation, activation (205) de l'entraînement de tambour (113) par la commande (119)
durant une deuxième période de rotation du processus de décollement du linge suivant
la première période de rotation, pour faire tourner le tambour à linge (107) de la
première position de rotation, dans un deuxième sens de rotation (117-2) opposé au
premier sens de rotation (117-1), dans une deuxième position de rotation, répétition
(207) à plusieurs reprises par la commande (119) de la première et de la deuxième
période de rotation, pour faire tourner le tambour à linge (107) de façon alternée
dans le premier sens de rotation (117-1) et dans le deuxième sens de rotation (117-2)
entre la première et la deuxième position de rotation et de décoller le linge (125)
collé au tambour à linge (107) du tambour à linge (107).