[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren mit genau einem Widerstandsstapel
zum Schalten hoher Spannungen. Die Anordnung umfasst eine Schalteinrichtung, welche
zwei Kontaktvorrichtungen aufweist, die in einem Isolator angeordnet sind. Die Kontaktvorrichtungen
sind durch eine Trennstrecke voneinander beabstandet, wobei die Trennstrecke durch
ein bewegliches Kontaktstück überbrückbar ist. Eine Kontaktvorrichtung ist mit dem
Widerstandsstapel in Kontakt in einem gemeinsamen Gehäuse.
[0002] Eine Anordnung mit genau einem Widerstandsstapel zum Schalten hoher Spannungen, insbesondere
von Hochspannungen bis zu 1200 kV, ist z. B. aus der
US 4,069,406 und der
CH 669 863 A5 bekannt. Dabei umfasst die Anordnung einen Hochspannungs-Leistungsschalter als Schalteinrichtung,
mit zwei Kontaktvorrichtungen. Die Kontaktvorrichtungen sind voneinander beabstandet
angeordnet, mit einer Trennstrecke zwischen den zwei Kontaktvorrichtungen. Ein bewegliches
Kontaktstück ist ausgebildet, im eingeschalteten Zustand der Schalteinrichtung die
Trennstrecke zwischen den zwei Kontaktvorrichtungen zu überbrücken. Eine Kontaktvorrichtung
ist mit dem Widerstandsstapel in Kontakt, welcher beim Einschalten elektrische Überspannungen
begrenzt.
[0003] Der Widerstandstapel umfasst plattenförmige Widerstände, welche zwischen zwei Metallplatten
über Spannstangen verspannt, in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. An einer
Metallplatte ist die erste Kontaktvorrichtung in Form einer Elektrode elektrisch leitend
fest angeordnet, beabstandet zu der gegenüberliegenden zweiten Kontaktvorrichtung,
mit einem Abstand gleich der Länge der Trennstrecke. Die zweite Kontaktvorrichtung
ist ebenfalls in Form einer Elektrode ausgebildet, und fest relativ zur ersten Kontaktvorrichtung
in einem Isolator angeordnet. Mit Isolator sind im Weiteren mechanisch stabile, tragfähige
Gehäuse bezeichnet, z. B. aus Keramik und/oder Kompositmaterialien, insbesondere Plastik
umfassend. Das bewegliche Kontaktstück ist auf einer gemeinsamen Längsachse der zwei
Kontaktstücke angeordnet.
[0004] Im geöffneten bzw. ausgeschalteten Zustand der Schalteinrichtung ist das bewegliche
Kontaktstück vollständig auf der Seite einer Kontaktvorrichtung und wird beim Einschalten
in Richtung der zweiten Kontaktvorrichtung bewegt, um die Trennstrecke elektrisch
zu überbrücken. Die Bewegung erfolgt, bis das bewegliche Kontaktstück mit beiden Kontaktvorrichtungen,
d. h. der ersten und der zweiten Kontaktvorrichtung in Kontakt, insbesondere in elektrischem
Kontakt steht. Bei Ausschalten wird das bewegliche Kontaktstück in die entgegengesetzte
Richtung bewegt, bis das bewegliche Kontaktstück vollständig auf der Seite der ersten
Kontaktvorrichtung angeordnet ist, und die erste und zweite Kontaktvorrichtung durch
die Trennstrecke elektrisch getrennt sind.
[0005] Die zwei Kontaktvorrichtungen und das bewegliche Kontaktstück der Schalteinrichtung
sowie der Widerstandsstapel mit seinem Gehäuse sind in einem kreiszylinderförmigen
Isolator koaxial angeordnet, wobei der Isolator bzw. das Isolatorgehäuse an den Enden
jeweils über einen Flansch gasdicht verschlossen ist. An einem Flansch ist der Widerstandsstapel
mit seinem Gehäuse mechanisch befestigt, an dem anderen Flansch ist die Kontaktvorrichtung
mit dem beweglichen Kontaktstück befestigt. Das Gehäuse mit dem Widerstandsstapel
und die zwei Kontaktvorrichtungen mit dem beweglichen Kontaktstück sind von Isoliergas
umgeben, mit dem das Isolatorgehäuse befüllt ist. Als Isoliergas und/oder Schaltgas
wird z. B. SF
6 verwendet. Die mechanische Stabilität der Anordnung zum Schalten hoher Spannungen
wird über den Isolator sichergestellt, welcher sowohl die Widerstände im Gehäuse als
auch die zwei Kontaktvorrichtungen mit dem beweglichen Kontaktstück räumlich umfasst.
[0006] Dabei muss der Isolator mechanisch stabil mit ausreichender Wandstärke über seine
gesamte Länge ausgebildet sein, um das Isoliergas im Inneren insbesondere unter Druck
von mehr als einem Bar zu halten. Das Gehäuse der Widerstände muss mechanisch stabil
ausgebildet sein und/oder der Isolator, um insbesondere bei waagerechter Befestigung
der Anordnung an den Flanschen das Gewicht der Widerstände mit Gehäuse und einer Kontaktvorrichtung
zu tragen. Eine große Wandstärke des Isolators über die gesamte Länge und ein Gehäuse
des Widerstandsstapels erhöht das Gewicht der Anordnung, wodurch eine Einseitige mechanische
Befestigung der Anordnung unmöglich sein kann, erhöht den Preis sowie den mechanischen
Aufwand. Ein Gehäuse der Widerstände im Isolator mit Abstand zum Isolator angeordnet,
mit einem Spalt zwischen dem Gehäuse und dem Isolator befüllt mit Isoliergas, erhöht
die notwendige Menge an insbesondere umwelt- bzw. klimaschädlichem Isoliergas und
die Herstellungs- sowie Wartungskosten der Anordnung.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung und ein Verfahren mit genau
einem Widerstandsstapel zum Schalten hoher Spannungen anzugeben, welche die zuvor
beschriebenen Nachteile lösen. Insbesondere ist es Aufgabe, eine einfache, kostengünstige,
mechanisch stabile Anordnung anzugeben, welche die notwendige Isoliergasmenge verglichen
mit dem Stand der Technik verringert, eine Verringerung des Gewichts der Anordnung
ermöglicht und Material einspart.
[0008] Die angegebene Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung mit genau einem
Widerstandsstapel zum Schalten hoher Spannungen mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch
1 und durch ein Verfahren zum Schalten der Anordnung gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anordnung mit genau einem Widerstandsstapel
zum Schalten hoher Spannungen und/oder des Verfahrens zum Schalten der Anordnung sind
in den Unteransprüchen angegeben. Dabei sind Gegenstände der Hauptansprüche untereinander
und mit Merkmalen von Unteransprüchen sowie Merkmale der Unteransprüche untereinander
kombinierbar.
[0009] Eine erfindungsgemäße Anordnung mit genau einem Widerstandsstapel zum Schalten hoher
Spannungen umfasst eine Schalteinrichtung, mit zwei Kontaktvorrichtungen in einem
Isolator angeordnet, welche durch eine Trennstrecke voneinander beabstandet sind.
Die Trennstrecke ist durch ein bewegliches Kontaktstück überbrückbar. Eine Kontaktvorrichtung
ist mit dem Widerstandsstapel in Kontakt in einem gemeinsamen Gehäuse. Das Gehäuse
wird bzw. ist durch eine direkte Beschichtung des Widerstandsstapels und des Isolators
ausgebildet.
[0010] Durch die Ausbildung des Gehäuses durch eine direkte Beschichtung des Widerstandsstapels
und des Isolators wird ein zusätzliches Gehäuse des Widerstandsstapels, angeordnet
zwischen Widerstandsstapel und Isolator mit einem Isoliergas im Zwischenraum, eingespart.
Der Isolator ist nur noch im Bereich der Schalteinrichtung, d. h. im Bereich der zwei
Kontaktvorrichtungen und/oder des beweglichen Kontaktstücks angeordnet. Im Vergleich
zum Stand der Technik ist die Länge des Isolators reduziert und ein zusätzliches Gehäuse
zwischen Isolator und Widerstandsstapel eingespart, womit sich das Gewicht der erfindungsgemäßen
Anordnung reduziert, insbesondere entlang einer Längsachse der Anordnung. Dadurch
wird eine einfache, kostengünstige Halterung der Anordnung, z. B. durch eine Stützsäule
an einer Seite der insbesondere waagerechten Anordnung befestigt, ermöglicht. Die
Isoliergasmenge ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber Anordnungen, bekannt
aus dem Stand der Technik reduziert, durch die direkte Beschichtung des Widerstandsstapels,
ohne Spalt zwischen einem Gehäuse des Widerstandsstapels und einem Isolatorgehäuse.
Der einfache Aufbau mit verringerter Länge des Isolators und ohne zusätzliches Gehäuse
des Widerstandsstapels zwischen Widerstandsstapel und Isolator, ergibt einen kostengünstigen,
einfachen Aufbau, welcher Umweltrisiken verringert.
[0011] Die direkte Beschichtung des Widerstandsstapels und des Isolators kann aus Silikon
sein und/oder Silikon umfassen. Silikon ist wetterfest, ein gut elektrisch isolierendes
Material und kostengünstig. Dabei können entlang der äußeren mantelfläche der Beschichtung
Rippen, insbesondere ringförmig um den Mantel umlaufende Rippen, ausgebildet sein,
welche entlang der Längsachse der erfindungsgemäßen Anordnung eine gute elektrische
Isolation im Außenbereich z. B. bei feuchten Wetter ermöglichen.
[0012] Ein erster und ein zweiter Flansch können von der erfindungsgemäßen Anordnung umfasst
sein, zwischen welchen der genau eine Widerstandsstapel und die Schalteinrichtung
angeordnet sind, insbesondere hintereinander, auf einer gemeinsamen Längsachse. Über
die Flansche kann eine elektrische Kontaktierung der Schalteinrichtung erfolgen und/oder
die erfindungsgemäße Anordnung z. B. an einem Träger, insbesondere säulenförmigen
Träger, befestigt sein. Es kann z. B. an jedem Flansch ein Träger befestigt sein,
oder nur auf einer Seite an einem Flansch, wobei eine einseitige mechanische Befestigung
durch das verringerte Gewicht der erfindungsgemäßen Anordnung ermöglicht sein kann.
Im oder an einem Träger kann ein Antrieb angeordnet sein, wobei über Elemente einer
kinematischen Kette vom Antrieb eine Schaltbewegung auf das bewegliche Kontaktstück
der Schalteinrichtung übertragen werden kann.
[0013] Der Träger mit Antrieb kann an dem Flansch befestigt sein, an welchem die Kontaktvorrichtung
mit beweglichem Kontaktstück und insbesondere der Isolator angeordnet sind. Dadurch
kann die Schaltbewegung direkt vom Antrieb über Elemente der kinematischen Kette z.
B. im Träger angeordnet, auf das bewegliche Kontaktstück übertragen werden. Ein Träger
mit Antrieb kann alternativ oder zusätzlich an dem gegenüberliegenden Flansch befestigt
sein, an welchem der Widerstandsstapel angeordnet ist. Dabei kann z. B. die Kontaktvorrichtung
am Widerstandsstapel das bewegliche Kontaktstück umfassen und/oder Elemente einer
kinematischen Kette, z. B. eine Isolierstange umfassen, welche ausgebildet ist eine
Antriebsbewegung auf das bewegliche Kontaktstück zu übertragen. Insbesondere bei einer
hohen Masse des Widerstandsstapels kann eine derartige Anordnung für eine hohe mechanische
Stabilität sorgen. Ein Träger kann T förmig ausgebildet sein, mit zwei erfindungsgemäßen
Anordnungen, welche jeweils einen Arm des T Trägers ausbilden. Hohe Spannungen von
bis zu 1200 kV und/oder hohe Ströme von einigen hundert Ampere sind dadurch schaltbar.
[0014] Der Widerstandsstapel kann wenigstens eine Spannstange umfassen, welche ausgebildet
ist den Widerstandsstapel mechanisch zu stützen. Dadurch kann auf ein mechanisch stabiles
Gehäuse des Widerstandsstapels, welches ein Gewicht tragen kann, verzichtet werden
und/oder auf einen Isolator, welcher den Widerstandsstapel räumlich umfasst und/oder
mechanisch stabilisiert bzw. trägt. Damit sind die zuvor beschriebenen Vorteile verbunden.
Mehrere Spannstangen, insbesondere gitterförmig angeordnete Spannstangen z. B. am
äußeren Umfang des Widerstandsstapels, können eine hohe mechanische Stabilität der
Widerstandsstapels ermöglichen.
[0015] Der Widerstandsstapel kann zwischen einem Flansch und einer Kontaktvorrichtung eingespannt
sein, insbesondere über wenigstens eine Spannstange, und/oder der Isolator und die
Kontaktvorrichtungen können mit einem Flansch tragfähig verbunden sein, insbesondere
eine Kontaktvorrichtung tragfähig verbunden mit dem Flansch über den Isolator. Dadurch
kann eine mechanisch stabile erfindungsgemäße Anordnung ausgebildet sein, mit den
zuvor beschriebenen Vorteilen, welche auf der Seite des Widerstandsstapels von den
Spannstangen stabilisiert bzw. getragen wird, und welche auf der Seite der Schalteinrichtung
vom Isolator stabilisiert bzw. getragen wird. Es ist kein Isolator notwendig, z. B.
aus Keramik, welcher vollständig zwischen beiden Flanschen ausgebildet ist und den
Widerstandsstapel sowie die Schalteinrichtung mechanisch trägt. Schaltstangen können
mit weniger Gewicht ausgebildet sein als ein den Widerstandsstapel räumlich umfassender
Isolator, womit sich für die Anordnung die zuvor beschriebenen Vorteile ergeben.
[0016] Der Flansch, an welchem der Widerstandsstapel angeordnet ist, kann mit einem Träger,
insbesondere einem säulenförmigen Isolator, mechanisch stabil verbunden sein. Der
Träger kann z. B. einen keramischen Isolator umfassen, insbesondere mit Rippen auf
dem äußeren Umfang, für eine gute elektrische Isolation. Dabei kann ein Getriebekopf
auf dem Träger angeordnet sein, an dem der Flansch mechanisch befestigt ist oder der
Flansch kann direkt am Träger mechanisch befestigt sein. Der Träger kann z. B. aufrecht,
senkrecht auf einem Fundament angeordnet sein, mit einer Längsachse insbesondere eines
säulenförmigen Trägers im Wesentlichen senkrecht zur Ebene des Fundaments. Der Widerstandsstapel
kann mechanisch stabil vom Träger über den Flansch und insbesondere über wenigstens
eine Spannstange getragen werden, wodurch keine mechanische Last auf dem Gehäuse der
Anordnung, welche in Form der direkten Beschichtung ausgebildet ist, lastet. Dadurch
können Materialien wie Silikon als Beschichtung verwendet werden, welche leicht und
wetterfest sind, aber weniger mechanisch stabil als Isolatoren z. B. aus Keramik.
[0017] Der Widerstandsstapel kann zwei Platten umfassen, insbesondere zwei Metallplatten,
über welche die Widerstände des Widerstandsstapels insbesondere mit wenigstens einer
Spannstange eingespannt sind. Metallplatten ergeben einen guten elektrischen Kontakt
zum Widerstandsstapel und über die Platten kann ein mechanisches Einspannen flächig
homogen über die Plattenfläche stabil erfolgen. Der Widerstandsstapel kann über die
wenigstens eine Spannstange und die zwei Platten mechanisch stabil getragen und eingespannt
werden, mit einer Platte an einem Ende des Widerstandsstapels und einer zweiten Platte
am anderen Ende des Widerstandsstapels. Über die Platten werden die Widerstände zusammengepresst
bzw. gedrückt, wodurch sich ein guter elektrischer Kontakt zwischen Widerständen ergibt
und eine hohe mechanische Stabilität bzw. Fixierung der Widerstände im Stapel.
[0018] Der Widerstandsstapel kann aus plattenförmigen Widerständen, insbesondere säulenförmig,
aufgebaut sein, wobei die Platten entlang einer Längsachse angeordnet sind, insbesondere
jeweils zwei benachbarte Platten formschlüssig in Kontakt miteinander. Die Widerstände
in Plattenform und die insbesondere zwei Metallplatten können die gleiche Form aufweisen,
insbesondere alle die gleiche Form. Z. B. können die plattenförmigen Widerstände und/oder
die insbesondere zwei Metallplatten zylinderförmig ausgebildet sein, z. B. kreiszylinderförmig.
Eine große Grund- und Deckfläche, mit denen benachbarte Platten jeweils in Kontakt
stehen, ergeben einen guten, gleichmäßigen mechanischen und elektrischen Kontakt.
[0019] Das Gehäuse kann witterungsfest ausgebildet sein, insbesondere mit ringförmigen Rippen
auf der äußeren Oberfläche. Eine gute, langzeitstabile Isolation über die äußere Oberfläche
des Gehäuses hinweg, insbesondere zwischen den zwei Flanschen, kann so erreicht werden.
Mit einem wetterfesten Material, z. B. Silikon, welches nicht mechanisch tragfähig
sein muss, kann die erfinderische Anordnung langlebig ausgebildet sein, und den Widerstandsstapel
sowie die Schalteinrichtung vor Witterungseinflüssen schützen.
[0020] Die Anordnung kann im Wesentlichen zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig
ausgebildet sein, insbesondere mit ringförmigen Rippen entlang der äußeren Mantelfläche.
Eine kreiszylindrische Form ermöglicht eine hohe mechanische Stabilität bei geringen
Kosten und ist einfach herzustellen.
[0021] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Schalten der Anordnung umfasst, dass beim Einschalten
ein Strompfad über genau einen Widerstandsstapel und einer Schalteinrichtung zwischen
zwei Flanschen geschlossen wird, durch Überbrückung einer Trennstrecke zwischen zwei
Kontaktvorrichtungen mit Hilfe eines beweglichen Kontaktstücks, welches von einer
Kontaktvorrichtung in Richtung zu der anderen Kontaktvorrichtung bis zu einem elektrischen
Kontakt beider Kontaktvorrichtungen bewegt wird.
[0022] Die mechanische Last der Anordnung zwischen den zwei Flanschen kann durch wenigstens
eine Spannstange im Bereich des Widerstandsstapels und durch einen Isolator im Bereich
der Schalteinrichtung getragen werden.
[0023] Eine elektrische Isolation senkrecht zur Längsachse der Anordnung kann durch eine
direkte Beschichtung des Widerstandsstapels und des Isolators der Schalteinrichtung
erfolgen, insbesondere wetterfest und/oder durch Silikon.
[0024] Ein Flansch kann in Verbindung mit dem Widerstandsstapel an einem Träger, insbesondere
einer Tragsäule befestigt werden, Ein Flansch in Verbindung mit der Schalteinrichtung
kann freischwebend, insbesondere nur über elektrische Leitungen verbunden ausgebildet
werden.
[0025] Ein Flansch in Verbindung mit der Schalteinrichtung kann an einem Träger, insbesondere
einer Tragsäule befestigt werden. Ein Flansch in Verbindung mit dem Widerstandsstapel
kann freischwebend, insbesondere nur über elektrische Leitungen verbunden ausgebildet
werden.
[0026] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Schalten der Anordnung gemäß Anspruch
11 sind analog den zuvor beschriebenen Vorteilen der erfindungsgemäßen Anordnung mit
genau einem Widerstandsstapel zum Schalten hoher Spannungen gemäß Anspruch 1 und umgekehrt.
[0027] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in der einzigen
Figur dargestellt und nachfolgend näher beschrieben.
[0028] Dabei zeigt die
- Figur
- schematisch in Schnittansicht eine erfindungsgemäße Anordnung 1 zum Schalten hoher
Spannungen mit einem Gehäuse 4, welches durch direkte Beschichtung eines Widerstandsstapels
2 und einer Schalteinrichtung 5 ausgebildet ist bzw. wird.
[0029] In Figur 1 ist schematisch in Schnittansicht entlang einer Längsachse 12 eine erfindungsgemäße
Anordnung 1 zum Schalten hoher Spannungen dargestellt. Die erfindungsgemäße Anordnung
1 umfasst genau einen Widerstandsstapel 2 und eine Schalteinrichtung 5, angeordnet
zwischen zwei Flanschen 10, 11. Die Schalteinrichtung 5 weist zwei Kontaktvorrichtungen
6 und ein bewegliches Kontaktstück 8 auf, welche in einem Isolator 9 angeordnet sind.
Der Isolator 9 ist z. B. mit einem Isolier- und/oder Schaltgas befüllt, insbesondere
SF
6 und/oder Clean Air. Die zwei Kontaktvorrichtungen 6 sind als Elektroden mit einem
festen Abstand voneinander unbeweglich angeordnet, wobei der Abstand eine elektrische
Trennstrecke 7 darstellt. Im geöffneten Zustand der Schalteinrichtung 5 wird ein Stromfluss
zwischen den zwei Kontaktvorrichtungen 6 durch die Trennstrecke 7 verhindert.
[0030] Zum Schließen der Schalteinrichtung 5, und somit um einen Stromfluss über die zwei
Kontaktvorrichtungen 6 zu ermöglichen, wird das bewegliche Kontaktstück 8 derart von
einer Kontaktvorrichtung 6 in Richtung zur anderen Kontaktvorrichtung 6 bewegt, dass
ein Strompfad zwischen den zwei Kontaktvorrichtungen 6 geschlossen wird. Die Kontaktvorrichtungen
6 sind z. B. kreiszylinderförmig, insbesondere hohlrohrförmig ausgebildet, und das
bewegliche Kontaktstück 8 ist z. B. stab- bzw. bolzenförmig ausgebildet, in einer
Kontaktvorrichtung 6 beweglich gelagert. Im geöffneten Zustand der Schalteinrichtung
5, wie in der Figur gezeigt, ist das bewegliche Kontaktstück 8 vollständig auf einer
Seite der Schalteinrichtung 5 angeordnet, von einer Kontaktvorrichtung 6 umfasst.
[0031] Zum Schließen des Strompfads zwischen den zwei festen Kontaktvorrichtungen 6, d.
h. zum elektrischen Schließen der Schalteinrichtung, wird das bewegliche Kontaktstück
8 aus der einen Kontaktvorrichtung 6 in Richtung zur gegenüberliegenden Kontaktvorrichtung
6 bewegt, bis das bewegliche Kontaktstück 8 in mechanischen und elektrischen Kontakt
mit der zweiten Kontaktvorrichtung 6 ist, z. B. in deren Öffnung eingeschoben ist.
Ein elektrischer Kontakt bzw. geschlossener Strompfad zwischen den zwei Kontaktvorrichtung
6 besteht über das bewegliche Kontaktstück 8, welches im geschlossenen Zustand der
Schalteinrichtung 5 beide Kontaktvorrichtungen 6 elektrisch verbindet. Zum Öffnen
des Strompfads zwischen den zwei festen Kontaktvorrichtungen 6, d. h. zum elektrischen
Öffnen der Schalteinrichtung 5, wird das bewegliche Kontaktstück 8 in die entgegengesetzte
Richtung bewegt, bis das bewegliche Kontaktstück 8 wieder in seiner Ausgangslage ist,
vollständig in die eine Kontaktvorrichtung 6 eingeschoben. Zwischen den zwei Kontaktvorrichtung
6 ist ein Spalt bzw. eine Trennstrecke 7 ausgebildet, insbesondere gefüllt mit Isoliergas,
und der Strompfad zwischen den zwei Kontaktvorrichtungen 6 ist durch die Trennstrecke
7 unterbrochen. Die Schalteinrichtung 5 ist im geöffneten Zustand.
[0032] Die zwei Kontaktvorrichtungen 6 sind in einem geschlossenen Isoliergasraum angeordnet,
wobei der Isoliergasraum durch die zwei Kontaktvorrichtungen 6, das bewegliche Kontaktstück
8, den Isolator 9 und insbesondere einem Flansch 11 gebildet ist. Die zwei Kontaktvorrichtungen
6 und das bewegliche Kontaktstück 8 sind koaxial auf der Längsachse 12 angeordnet
und aus einem gut elektrisch leitenden Material, z. B. aus Stahl und/oder Kupfer.
Elektrische Kontaktbereiche können mit einem gut elektrisch leitenden Material beschichtet
sein, z. B. mit Silber. Eine Kontaktvorrichtung 6 ist z. B. hohlrohrförmig ausgebildet,
das bewegliche Kontaktstück 8 räumlich zumindest teilweise umfassend, und an einem
Flansch 11 befestigt. Der Flansch 11 ist scheibenförmig bzw. kreiszylinderförmig,
und das bewegliche Kontaktstück 8 ist insbesondere gasdicht, beweglich durch den Flansch
11 geführt.
[0033] Elemente einer kinematischen Kette, z. B. ein Antrieb und/oder Schaltstangen sowie
Getriebe, sind mit dem beweglichen Kontaktstück 8 verbunden, um beim Schalten Bewegungsenergie
auf das bewegliche Kontaktstück 8 zu übertragen. Der Einfachheit halber sind die Elemente
der kinematischen Kette nicht in der Figur gezeigt. Als Antrieb wird z. B. ein Federspeicherantrieb
verwendet. Der Flansch 11 ist z. B. an einem Getriebekopf auf einem Träger oder am
Träger selbst befestigt. Ein Träger, welcher der Einfachheit halber in der Figur nicht
gezeigt ist, ist z. B. säulenförmig ausgebildet, insbesondere aus Keramik, und senkrecht
auf einem Fundament angeordnet. Die äußere Mantelfläche insbesondere eines kreiszylinderförmigen,
hohlen Trägers, kann Rippen in Form von Ringen um den äußeren Umfang herum umlaufend
umfassen, für eine gute elektrische Isolation entlang der Längsachse des Trägers.
Der Antrieb kann seitlich an dem Träger befestigt sein und Elemente der kinematischen
Kette können im Träger beweglich geführt sein. Am oberen Ende des Trägers ist z. B.
eine erfinderische Anordnung 1 mit der Längsachse 12 senkrecht zur Längsachse des
Trägers angeordnet, oder es sind zwei erfinderische Anordnungen 1 jeweils mit Flansch
11 am oberen Ende des Trägers direkt oder über einen Getriebekopf befestigt, bei einer
T Form des Trägers mit erfinderischen Anordnungen 1.
[0034] Die zweite Kontaktvorrichtung 6 ist z. B. hohlrohrförmig ausgebildet oder plattenförmig,
mit einem hohlrohrförmigen Ende in Richtung der ersten Kontaktvorrichtung 6 mit beweglichem
Kontaktstück 8 weisend. Der plattenförmige Bereich der zweiten Kontaktvorrichtung
6 kann im Wesentlichen kreiszylinderförmig sein, mit einem Durchmesser gleich dem
Durchmesser der Widerstände des Widerstandsstapels 2. Die Widerstände sind z. B. plattenförmig
bzw. kreiszylinderförmig aufgebaut, insbesondere mit gleicher Form aller Platten der
Widerstände des Widerstandsstapels 2. Die Platten sind z. B. formschlüssig übereinander
bzw. nebeneinander gestapelt, jeweils mit der Zylindergrundfläche eine Platte in flächigem
Kontakt mit der darunter bzw. daneben liegenden Zylinderdeckfläche eines benachbarten
Widerstands. An beiden Enden des Widerstandsstapels 2 ist insbesondere eine Metallplatte,
z. B. eine zylinderförmige Metallplatte angeordnet. Alternativ kann an einem Ende
z. B. eine zylinderförmige Metallplatte und am anderen Ende eine z. B. zylinderförmige,
plattenförmige Kontaktvorrichtung 6 angeordnet sein.
[0035] Eine oder mehrere Spannstangen 3, z. B. aus einem elektrisch isolierendem Material,
insbesondere Plastik, welche z. B. in Form eines Käfigs am äußeren Umfang des Widerstandsstapels
2 und/oder entlang eines Kreises oder in einer Mittelbohrung durch den Widerstandsstapel
2 angeordnet sind, halten den Widerstandsstapel 2 zusammen. In Verbindung mit insbesondere
zwei Metallplatten, jeweils einer an jedem Ende des Widerstandsstapels 2, und/oder
einer Metallplatte und einer Kontaktvorrichtung 6, werden die Widerstände des Widerstandsstapels
2 zusammengepresst und räumlich fixiert. An einem Ende des Widerstandsstapels 2 ist
eine Kontaktvorrichtung 6 bzw. die Schalteinrichtung 5 angeordnet und am anderen ist
ein Flansch 10 angeordnet. Der Widerstandsstapel kann auch direkt über den Flansch
10 und die Kontaktvorrichtung 6 in Verbindung mit der oder den Spannstangen 3 zusammengehalten
bzw. räumlich fixiert sein.
[0036] An den Flanschen 10 und 11 können direkt elektrische Anschlüsse für die erfindungsgemäße
Anordnung 1 vorgesehen sein, oder elektrische Anschlüsse können durch die Flansche
10 und 11 geführt sein, um den Widerstandsstapel 2 auf der einen Seite und die elektrisch
in Reihe geschaltete Schalteinrichtung 5 auf der anderen Seite elektrisch zu verbinden.
Elektrische Verbraucher, Stromerzeuger und/oder Leitungen für insbesondere Stromnetze
können an den Anschlüssen angeschlossen sein und über die Anordnung 1 geschaltet werden.
Ein Strompfad zwischen den Anschlüssen wird über den Widerstandsstapel 2 und die Schalteinrichtung
5, d. h. die Kontaktvorrichtungen 6 in Verbindung mit dem beweglichen Kontaktstück
8, geschlossen und/oder geöffnet.
[0037] Erfindungsgemäß wird der Widerstandsstapel 2 und die Schalteinrichtung 5, insbesondere
der Isolator 9 der Schalteinrichtung 5, direkt beschichtet, wodurch ein Gehäuse 4
der Anordnung 1 in Verbindung z. B. mit den Flanschen 10, 11 entsteht. Die Beschichtung
muss keine mechanische Last tragen, da mechanische Lasten bzw. mechanische Spannungen/Kräfte
über die Flansche 10, 11, die Spannstangen 3, insbesondere über eine Kontaktvorrichtung
6, und über den Isolator 9 der Schalteinrichtung 5 getragen werden. Dadurch kann eine
Beschichtung z. B. aus Silikon gewählt werden, welche wetterfest ist und ein geringeres
Gewicht aufweist als z. B. Keramik mit gleichem Volumen. Die Beschichtung 4 wird direkt
auf dem Widerstandsstapel 2 und der Schalteinrichtung 5, insbesondere dem Isolator
9 der Schalteinrichtung 5, ausgebildet, insbesondere ohne Hohlräume zwischen dem Widerstandsstapel
2 und der Beschichtung 4 und/oder zwischen dem Isolator 9 und der Beschichtung 4.
Dadurch kann das Volumen von z. B. Isoliergas verringert werden, mit den zuvor beschriebenen
Vorteilen.
[0038] Die Beschichtung 4 kann im Wesentlichen zylinderförmig sein, insbesondere formschlüssig
mit der Form des Widerstandsstapels 2 und der Form des Isolators 9 der Schalteinrichtung
5. Am äußeren Umfang der Beschichtung 4 können Rippen ausgebildet sein, insbesondere
senkrecht zur Längsachse 12, ringförmig umlaufende Rippen, um die elektrische Isolierstrecke
zwischen den Flanschen 10, 11 über die äußere Oberfläche der Anordnung 1 zu vergrößern.
Der Isolator 9 kann aus Keramik sein, und/oder aus einem elektrisch isolierenden Verbundwerkstoff,
insbesondere Plastik umfassend. Durch die Beschichtung 4 kann der insbesondere gasdichte
Isolator 9 dünner ausgebildet sein, mechanisch stabil, wobei Gewicht gegenüber Isolatoren
aus dem Stand der Technik eingespart werden kann.
[0039] Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele können untereinander kombiniert werden
und/oder können mit dem Stand der Technik kombiniert werden. So können z. B. zwei
erfindungsgemäße Anordnungen 1 an einem Träger T-förmig befestigt sein, und/oder mehr
erfindungsgemäße Anordnungen 1 z. B. Sternförmig an einem Träger angeordnet sein.
Es können auch ein, zwei oder mehr Träger für eine erfindungsgemäße Anordnungen 1
verwendet werden, insbesondere auf jeder Seite der erfindungsgemäßen Anordnungen 1
ein Träger. Die erfindungsgemäße Anordnungen 1 kann im Wesentlichen z. B. zylinderförmig
sein, oder z. B. rechteckig, säulenförmig ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich
zur Schalteinrichtung 5 mit zwei Kontaktvorrichtungen 6 und einem beweglichen Kontaktstück
8 in einem Isoliergas angeordnet, kann wenigstens eine Vakuumröhre verwendet werden.
Die Widerstände des Widerstandsstapels 2 können in Form kreiszylinderförmiger Platten
ausgebildet sein, und/oder z. B. rechteck- oder quaderförmig sein. Die Form und/oder
Dicke der Wiederstände, und der elektrische Widerstand aller Widerstände können gleich
sein, oder unterschiedlich, z. B. in einer alternierenden Form.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Anordnung mit Widerstandsstapel
- 2
- Widerstandsstapel
- 3
- Spannstange
- 4
- direkte Beschichtung
- 5
- Schalteinrichtung
- 6
- Kontaktvorrichtung, insbesondere Elektrode
- 7
- Trennstrecke
- 8
- bewegliches Kontaktstück
- 9
- Isolator
- 10
- erster Flansch
- 11
- zweiter Flansch
- 12
- Längsachse
- 13
- Isoliergas
- 14
- Platte, insbesondere Metallplatte
1. Anordnung (1) mit genau einem Widerstandsstapel (2) zum Schalten hoher Spannungen,
wobei eine Schalteinrichtung (5) umfasst ist, mit zwei Kontaktvorrichtungen (6) in
einem Isolator (9) angeordnet, welche durch eine Trennstrecke (7) voneinander beabstandet
sind, wobei die Trennstrecke (7) durch ein bewegliches Kontaktstück (8) überbrückbar
ist, und wobei eine Kontaktvorrichtung (6) mit dem Widerstandsstapel (2) in Kontakt
ist in einem gemeinsamen Gehäuse (4),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (4) durch eine direkte Beschichtung des Widerstandsstapels (2) und des
Isolators (9) ausgebildet ist.
2. Anordnung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die direkte Beschichtung (4) aus Silikon ist und/oder Silikon umfasst.
3. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
ein erster und ein zweiter Flansch umfasst sind, zwischen welchen der genau eine Widerstandsstapel
(2) und die Schalteinrichtung (5) angeordnet sind, insbesondere hintereinander, auf
einer gemeinsamen Längsachse (12).
4. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Widerstandsstapel (2) wenigstens eine Spannstange (3) umfasst, ausgebildet den
Widerstandsstapel (2) mechanisch zu stützen.
5. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Widerstandsstapel (2) zwischen einem Flansch (10) und einer Kontaktvorrichtung
(6) eingespannt ist, insbesondere über wenigstens eine Spannstange (3), und/oder dass
der Isolator (9) und die Kontaktvorrichtungen (6) mit einem Flansch (11) tragfähig
verbunden sind, insbesondere eine Kontaktvorrichtung (6) tragfähig verbunden mit dem
Flansch (11) über den Isolator (9).
6. Anordnung (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Flansch (10), an welchem der Widerstandsstapel (2) angeordnet ist, mit einem Träger,
insbesondere einem säulenförmigen Isolator, mechanisch stabil verbunden ist.
7. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Widerstandsstapel (2) zwei Platten umfasst, insbesondere zwei Metallplatten, über
welche die Widerstände des Widerstandsstapels (2) insbesondere mit wenigstens einer
Spannstange (3) eingespannt sind.
8. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Widerstandsstapel (2) aus plattenförmigen Widerständen, insbesondere säulenförmig,
aufgebaut ist, wobei die Platten entlang einer Längsachse (12) angeordnet sind, insbesondere
jeweils zwei benachbarte Platten formschlüssig in Kontakt miteinander.
9. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (4) witterungsfest ausgebildet ist, insbesondere mit ringförmigen Rippen
auf der äußeren Oberfläche.
10. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anordnung (1) im Wesentlichen zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig
ausgebildet ist, insbesondere mit ringförmigen Rippen entlang der äußeren Mantelfläche.
11. Verfahren zum Schalten einer Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Einschalten ein Strompfad über genau einen Widerstandsstapel (2) und einer Schalteinrichtung
(5) zwischen zwei Flanschen (10, 11) geschlossen wird, durch Überbrückung einer Trennstrecke
(7) zwischen zwei Kontaktvorrichtungen (6) mit Hilfe eines beweglichen Kontaktstücks
(8), welches von einer Kontaktvorrichtung (6) in Richtung zu der anderen Kontaktvorrichtung
(6) bis zu einem elektrischen Kontakt beider Kontaktvorrichtungen (6) bewegt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die mechanische Last der Anordnung (1) zwischen den zwei Flanschen (10, 11) durch
wenigstens eine Spannstange (3) im Bereich des Widerstandsstapels (2) und durch einen
Isolator (9) im Bereich der Schalteinrichtung (5) getragen wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine elektrische Isolation senkrecht zur Längsachse (12) der Anordnung (1) durch eine
direkte Beschichtung des Widerstandsstapels (2) und des Isolators (9) der Schalteinrichtung
(5) erfolgt, insbesondere wetterfest und/oder durch Silikon.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Flansch (10) in Verbindung mit dem Widerstandsstapel (2) an einem Träger, insbesondere
einer Tragsäule befestigt wird, und/oder dass ein Flansch (11) in Verbindung mit der
Schalteinrichtung (5) freischwebend, insbesondere nur über elektrische Leitungen verbunden
ausgebildet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Flansch (11) in Verbindung mit der Schalteinrichtung (5) an einem Träger, insbesondere
einer Tragsäule befestigt wird, und/oder dass ein Flansch (10) in Verbindung mit dem
Widerstandsstapel (2) freischwebend, insbesondere nur über elektrische Leitungen verbunden
ausgebildet wird.
1. Arrangement (1) having precisely one resistor stack (2) for switching high voltages,
wherein a switching device (5) is comprised, having two contact devices (6) which
are arranged in an insulator (9) and are spaced from each other by an isolating distance
(7), wherein the isolating distance (7) can be bridged by a movable contact piece
(8), and wherein one contact device (6) is in contact with the resistor stack (2)
in a common housing (4),
characterized in that
the housing (4) is formed by a direct coating on the resistor stack (2) and the insulator
(9).
2. Arrangement (1) according to Claim 1,
characterized in that the direct coating (4) is made of silicone and/or comprises silicone.
3. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
a first and a second flange are comprised, between which the precisely one resistor
stack (2) and the switching device (5) are arranged, in particular in succession,
on a common longitudinal axis (12).
4. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
the resistor stack (2) comprises at least one tension rod (3), formed to support the
resistor stack (2) mechanically.
5. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
the resistor stack (2) is tensioned between a flange (10) and a contact device (6),
in particular via at least one tension rod (3), and/or in that the insulator (9) and the contact devices (6) are connected to a flange (11) in a
load-bearing manner, in particular one contact device (6) is connected to the flange
(11) in a load-bearing manner via the insulator (9).
6. Arrangement (1) according to Claim 5,
characterized in that
the flange (10) on which the resistor stack (2) is arranged is connected to a support,
in particular a column-shaped insulator, in a mechanically stable manner.
7. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
the resistor stack (2) comprises two plates, in particular two metal plates, via which
the resistors of the resistor stack (2) are tensioned in particular by at least one
tension rod (3).
8. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
the resistor stack (2) is composed of plate-shaped resistors, in particular in a column
shape, wherein the plates are arranged along a longitudinal axis (12), in particular
two adjacent plates are in mutual form-fitting contact in each case.
9. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (4) is designed to be weather-proof, in particular with annular ribs
on the outer surface.
10. Arrangement (1) according to one of the preceding claims, characterized in that
the arrangement (1) is designed to be substantially cylindrical, in particular circular
cylindrical, in particular with annular ribs along the outer lateral surface.
11. Method for switching an arrangement (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
during the switching-on procedure, a current path over precisely one resistor stack
(2) and a switching device (5) between two flanges (10, 11) is closed by bridging
an isolating distance (7) between two contact devices (6) with the aid of a movable
contact piece (8), which is moved from one contact device (6) in the direction of
the other contact device (6) until both contact devices (6) are in electrical contact.
12. Method according to Claim 11,
characterized in that
the mechanical load on the arrangement (1) between the two flanges (10, 11) is supported
by at least one tension rod (3) in the region of the resistor stack (2) and by an
insulator (9) in the region of the switching device (5).
13. Method according to one of Claims 11 or 12,
characterized in that
electrical insulation perpendicularly to the longitudinal axis (12) of the arrangement
(1) is realized by a direct coating on the resistor stack (2) and the insulator (9)
of the switching device (5), in particular in a weather-proof manner and/or using
silicone.
14. Method according to one of Claims 11 to 13,
characterized in that
a flange (10) associated with the resistor stack (2) is fastened to a support, in
particular a supporting column, and/or in that a flange (11) associated with the switching device (5) is designed to be free-floating,
in particular connected merely via electric lines.
15. Method according to one of Claims 11 to 13,
characterized in that
a flange (11) associated with the switching device (5) is fastened to a support, in
particular a supporting column, and/or in that a flange (10) associated with the resistor stack (2) is designed to be free-floating,
in particular connected merely via electric lines.
1. Agencement ayant exactement un empilement (2) de résistances pour l'application de
hautes tensions, dans lequel un dispositif (5) de coupure est entouré et disposé avec
deux systèmes (6) de contact dans un isolateur (9), qui sont à distance l'un de l'autre
par un espace (7) de séparation, l'espace (7) de séparation pouvant être shunté par
une pièce (8) de contact mobile et dans lequel un système (6) de contact est en contact
avec l'empilement (2) de résistances dans une enveloppe (4) commune,
caractérisé en ce que
l'enveloppe (4) est constituée par un revêtement direct de l'empilement (4) de résistances
et de l'isolateur (2).
2. Agencement (1) suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le revêtement (4) direct est en silicone et/ou comprend une silicone.
3. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
il y a un premier et un deuxième flasque, entre lesquels le exactement un empilement
(2) de résistances et le dispositif (5) de coupure sont disposés, notamment l'un derrière
l'autre, sur un axe (12) longitudinal commun.
4. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'empilement (2) de résistances comprend au moins une barre (3) de serrage, constituée
pour appuyer mécaniquement l'empilement (12) de résistances.
5. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'empilement (2) de résistances est bloqué entre un flasque (10) et un système (6)
de contact, notamment par au moins une barre (3) et/ou en ce que l'isolateur (9) et les systèmes (6) de contact sont reliés avec possibilité de portée
à un flasque (11) notamment un système (6) de contact est relié avec possibilité de
portée au flasque (11) par l'isolateur (9)
6. Agencement (1) suivant la revendication 5,
caractérisé en ce que
le flasque (10) sur lequel est disposé l'empilement (2) de résistances est relié d'une
manière stable mécaniquement à un support, notamment à un isolateur en forme de colonne.
7. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'empilement (2) de résistances comprend deux plaques, notamment deux plaques métalliques,
par lesquelles les résistances de l'empilement (2) de résistances sont bloquées, notamment
par au moins une barre (3) de serrage.
8. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'empilement (2) de résistances est constitué de résistances en forme de plaques,
en étant notamment en forme de colonne, les plaques étant disposées suivant un axe
(12) longitudinal, notamment respectivement deux plaques voisines étant en contact
l'une avec l'autre à complémentarité de forme.
9. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'enveloppe (4) est constituée de manière à résister aux intempéries, en ayant notamment
des nervures annulaires sur la surface extérieure.
10. Agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'agencement (1) est sensiblement de forme cylindrique, notamment en forme de cylindre
de section transversale circulaire, en ayant notamment des nervures annulaires le
long de la surface latérale extérieure.
11. Procédé de connexion d'un agencement (1) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lors de la connexion, on ferme un trajet de courant entre deux flasques (10, 11) par
exactement un empilement (2) de résistances et un dispositif (5) de coupure en shuntant
un espace (7) de séparation entre deux systèmes (6) de contact à l'aide d'une pièce
(8) de contact mobile, que l'on déplace d'un système (6) de contact en direction de
l'autre système (6) de contact, jusqu'à avoir un contact électrique des deux systèmes
(6) de contact.
12. Procédé suivant la revendication 11,
caractérisé en ce que
la charge mécanique de l'agencement (1) entre les deux flasques (10, 11) est portée
par une barre (3) de serrage dans la partie de l'empilement (2) de résistances et
par un isolateur (9) dans la partie du dispositif (5) de coupure.
13. Procédé suivant l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que
une isolation électrique perpendiculairement à l'axe (12) longitudinal de l'agencement
est produite par un revêtement direct de l'empilement (2) de résistances et de l'isolateur
(9) du dispositif (5) de coupure, notamment résistant aux intempéries et/ou par silicone.
14. Procédé suivant l'une des revendications 11 ou 13, caractérisé en ce que
on fixe un flasque (10) en liaison avec l'empilement (2) de résistances à un support,
notamment à une colonne de support, et/ou en ce que l'on constitue un flasque (11) en liaison avec le dispositif (5) de coupure à suspension
libre, notamment relié seulement par des lignes électriques.
15. Procédé suivant l'une des revendications 11 ou 13, caractérisé en ce que
l'on fixe un flasque (11) en liaison avec le dispositif (5) de coupure à un support,
notamment à une colonne de support et/ou en ce que l'on constitue un flasque (10) en liaison avec l'empilement de résistances à suspension
libre, notamment relié seulement par des lignes électriques.