Gebiet der Erfindung
[0001] Die Offenbarung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten eines mehrere Blisterbeutel
umfassenden Blisterschlauchs.
[0002] Die Offenbarung betrifft eine Vorrichtung zum Verarbeiten eines mehrere Blisterbeutel
umfassenden Blisterschlauchs.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf ein Verfahren zum Verarbeiten eines
mehrere Blisterbeutel umfassenden Blisterschlauchs, wobei das Verfahren aufweist:
Positionieren wenigstens eines ersten Abschnitts des Blisterschlauchs entlang einer
Transportkoordinatenachse relativ zu einer Trenneinrichtung mittels einer Transporteinrichtung,
zumindest bereichsweises Durchtrennen des Blisterschlauchs mittels der Trenneinrichtung.
[0004] Ein Blisterschlauch ist ein im Wesentlichen bandförmiges Erzeugnis, bei welchem eine
Mehrzahl von einzelnen Verpackungseinheiten, die auch als Blisterbeutel bzw. Schlauchblister
bezeichnet werden, hintereinander angeordnet sind. Ein Blisterschlauch kann beispielsweise
als Medikamentenblisterschlauch ausgeführt sein, der in den einzelnen Blisterbeuteln
jeweils ein oder mehrere Medikamente wie z.B. Tabletten aufweist. Vorteilhaft ermöglichen
das Verfahren und die Vorrichtung gemäß den Ausführungsformen das Verarbeiten von
derartigen Blisterschläuchen, insbesondere von mit Medikamenten gefüllten Medikamentenblisterschläuchen.
[0005] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Positionieren
so ausgeführt wird, dass eine vorgebbare Trennposition des Blisterschlauchs in einem
Wirkbereich der Trenneinrichtung liegt, wobei die Trennposition bevorzugt einem Bereich
eines Verbindungselements des Blisterschlauchs entspricht, das zwei zueinander benachbarte
Blisterbeutel des Blisterschlauchs miteinander verbindet, wobei insbesondere das zumindest
bereichsweise Durchtrennen des Blisterschlauchs ein zumindest bereichsweises Durchtrennen
des Verbindungselements umfasst.
[0006] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist: Ermitteln wenigstens eines ersten Merkmals des Blisterschlauchs, das a)
eine vorgebbare, insbesondere bekannte, Position relativ zu einer bzw. der vorgebbaren
Trennposition, insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse, und/oder b) einen
vorgebbaren, insbesondere bekannten, Abstand zu der vorgebbaren Trennposition aufweist.
[0007] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Ermitteln des
ersten Merkmals ein Suchen des ersten Merkmals auf bzw. im Bereich einer Außenoberfläche
des Blisterschlauchs bzw. eines Blisterbeutels umfasst, wobei insbesondere für das
Ermitteln zumindest zeitweise eine Leseeinrichtung verwendet wird.
[0008] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das erste Merkmal
wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist und/oder darstellt: a) eine maschinenlesbare
Information, b) eine optionale Perforation, wobei die optionale Perforation insbesondere
zwischen zwei benachbarten Blisterbeuteln angeordnet ist, weiter insbesondere in einem
bzw. dem Verbindungselement zwischen zwei benachbarten Blisterbeuteln angeordnet ist,
wobei weiter insbesondere die maschinenlesbare Information wenigstens eines der folgenden
Elemente aufweist: A) Zeichen, insbesondere Ziffern und/oder Buchstaben bzw. Zeichenketten,
B) grafische Information, insbesondere wenigstens ein Bild, C) Code, insbesondere
Strichcode und/oder QR-Code, D) Hologramm, E) eine magnetische Codierung.
[0009] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist: Bewegen wenigstens eines Teils des Blisterschlauchs so, dass das erste Merkmal
in einem bzw. dem Erfassungsbereich der Leseeinrichtung liegt, wobei das Bewegen insbesondere
ein zumindest zeitweises Transportieren des Blisterschlauchs bzw. wenigstens eines
Teils des Blisterschlauchs in einer ersten Richtung und/oder zweiten Richtung entlang
der Transportkoordinatenachse umfasst, wobei insbesondere die zweite Richtung entgegengesetzt
ist zu der ersten Richtung.
[0010] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine einen Strichcodeleser
aufweisende oder als Strichcodeleser ausgebildete Leseeinrichtung zum Ermitteln des
ersten Merkmals verwendet wird, wobei insbesondere das erste Merkmal einen Strichcode
aufweist, insbesondere einen eindimensionalen Strichcode.
[0011] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist: Bewegen wenigstens eines Teils des Blisterschlauchs in einer bzw. der ersten
Richtung entlang der Transportkoordinatenachse in einer ersten Bewegungsphase, bis
das erste Merkmal zumindest teilweise in einem Erfassungsbereich der Leseeinrichtung
angeordnet ist.
[0012] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der wenigstens eine
Teil des Blisterschlauchs während der ersten Bewegungsphase um eine vorgebbare erste
Länge bewegt wird, die kleiner ist als eine Länge der Blisterbeutel des Blisterschlauchs,
wobei die vorgebbare erste Länge zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Länge der
Blisterbeutel beträgt, insbesondere 60 Prozent.
[0013] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass während der ersten
Bewegungsphase eine bzw. die Leseeinrichtung deaktiviert wird bzw. deaktiviert bleibt.
Das Bewegen in der erste Bewegungsphase kann somit "gesteuert" erfolgen, insbesondere
ohne, dass während der ersten Bewegungsphase die Leseeinrichtung aktiv ist.
[0014] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass nach der ersten Bewegungsphase,
insbesondere direkt nach der ersten Bewegungsphase, die Leseeinrichtung aktiviert
wird und geprüft wird, ob die Leseeinrichtung das erste Merkmal erkennt, mithin das
erste Merkmal bereits im Erfassungsbereich der Leseeinrichtung angeordnet ist.
[0015] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass nach der ersten Bewegungsphase
der wenigstens eine Teil des Blisterschlauchs zumindest zeitweise weiter bewegt wird
in der ersten Richtung und entlang der Transportkoordinatenachse, z.B. bis die Prüfung
ergibt, dass das erste Merkmal erkannt worden ist. Dadurch kann eine während der ersten
Bewegungsphase ggf. nicht bereits ausreichend weite Bewegung des wenigstens einen
Teils des Blisterschlauchs erkannt bzw. kompensiert werden.
[0016] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass dann, wenn die Prüfung
ergeben hat, dass die Leseeinrichtung das erste Merkmal erkennt (nun ist das erste
Merkmal definitiv in dem i.d.R. bekannten (bzw. einstellbaren) Erfassungsbereich der
Leseeinrichtung), der Erfassungsbereich der Leseeinrichtung entlang der Transportkoordinatenachse
auf einen zweiten Wert eingestellt wird, wobei insbesondere der zweite Wert kleiner
ist als ein erster Wert des Erfassungsbereichs, der in der ersten Bewegungsphase verwendet
wird. Dies ist weiteren bevorzugten Ausführungsformen gleichbedeutend damit, dass
eine Ortsauflösung der Leseeinrichtung bezüglich des Auffindens bzw. Erkennens des
ersten Merkmals gesteigert wird.
[0017] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen entspricht der zweite Wert des Erfassungsbereichs
beispielsweise 10 Prozent des gesamten Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung entlang
der Transportkoordinatenachse. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen entspricht
der erste Wert des Erfassungsbereichs beispielsweise 100 Prozent des gesamten Erfassungsbereichs
der Leseeinrichtung entlang der Transportkoordinatenachse.
[0018] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der wenigstens eine
Teil des Blisterschlauchs zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer Größe weiter
bewegt wird in der ersten Richtung und entlang der Transportkoordinatenachse, wobei
eine Position des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs, insbesondere relativ
zu der Leseeinrichtung und/oder der Trenneinrichtung, ermittelt wird, indem ausgewertet
wird, in welchem der Schritte die Leseeinrichtung das erste Merkmal erkennt, wobei
insbesondere für mehrere der Schritte, insbesondere alle Schritte, jeweils ermittelt
wird, ob die Leseeinrichtung das erste Merkmal in dem betreffenden Schritt erkennt.
Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann in Abhängigkeit der Ordnungszahl des
Schritts, in dem das erste Merkmal zuerst erkannt wird, und ggf. in Abhängigkeit von
Geometrieparametern bzw. einer Anordnung und Ausrichtung der Leseeinrichtung in Bezug
auf andere Komponenten der Vorrichtung (z.B. Leseeinrichtung und/oder der Trenneinrichtung)
die genannte Position des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs, insbesondere
relativ zu der Leseeinrichtung und/oder der Trenneinrichtung, ermittelt werden.
[0019] Alternativ oder ergänzend kann die Position des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs,
insbesondere relativ zu der Leseeinrichtung und/oder der Trenneinrichtung, auch mittels
folgendem Ablauf ermittelt werden: Verändern, insbesondere schrittweises Verändern,
einer Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung, insbesondere entlang
der Transportkoordinatenachse, und Ermitteln, vorzugsweise nach jeder schrittweisen
Veränderung, der Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung, ob das erste
Merkmal nach einer betreffenden Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs
erkennbar ist. Diese Ausführungsformen weisen gegenüber den in dem vorangehenden Absatz
beschriebenen Ausführungsformen den besonderen Vorteil auf, dass keine Bewegung des
(Teils des) Blisterschlauchs erforderlich ist, um die genannten Position zu ermitteln.
Besonders bevorzugt ist bei weiteren Ausführungsformen, bei denen die Ausrichtung
des Erfassungsbereichs ggf. vollständig elektronisch erfolgen kann (z.B. unter Auswertung
wenigstens eines vorgebbaren Teilbereichs eines Digitalbilds, das einem gesamten Erfassungsbereich
entspricht), vielmehr gar keine Bewegung erforderlich.
[0020] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verändern, insbesondere
das schrittweise Verändern, einer Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung,
insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse, und Ermitteln, vorzugsweise nach
jeder schrittweisen Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung,
ob das erste Merkmal nach einer betreffenden Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs
erkennbar ist, einen oder mehrere der folgenden Schritte aufweist:
- a) Definieren mehrerer Teilbereiche eines bzw. des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung,
und/oder
- b) Untersuchen wenigstens zweier der mehreren Teilbereiche, bevorzugt zeitlich nacheinander,
daraufhin, ob sie jeweils wenigstens einen Teil eines bzw. des Barcodes enthalten,
bzw. ob die Leseeinrichtung innerhalb des entsprechenden Teilbereichs das Vorhandensein
eines (Teils des) Barcodes erkennt, und/oder
- c) Ermitteln, aus Teilbereichen des Erfassungsbereichs, in denen jeweils das Vorhandensein
eines bzw. des Barcodes erkannt worden ist, einer, insbesondere mittleren, Lage bzw.
Position des Barcodes, z.B. entlang der Transportkoordinatenachse, und/oder
- d) Ermitteln, in Abhängigkeit einer bekannten Größe (z.B. angegeben in mm) der Bild-Pixel
der Leseeinrichtung und/oder von bekannten Parametern einer bzw. der Transporteinrichtung,
von Ansteuerparametern für die Transporteinrichtung (z.B. eine notwendige Anzahl von
Motorschritten bei der Verwendung von Schrittmotoren), die insbesondere verwendbar
sind, um den Barcode aus seiner ermittelten (mittleren) Lage bzw. Position, bis kurz
vor einen Zielbereich zu transportieren, wobei insbesondere der Zielbereich eine bekannte
Position bezüglich der Transportkoordinatenachse und/oder dem Wirkbereich der Trenneinrichtung
aufweist, wobei insbesondere die Ansteuerparameter einem Abstand entsprechen, und/oder
- e) Transportieren des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs in Abhängigkeit
der Ansteuerparameter und/oder um den Abstand, und/oder
- f) Bewegen des Teils des Blisterschlauchs, insbesondere mittels vergleichsweise kleiner
Bewegungsschritte (bevorzugt ca. 0,5 mm bis 1,0 mm je Bewegungsschritt), in den Zielbereich,
und/oder
- g) Prüfen, mittels der Leseeinrichtung, insbesondere nach jedem Bewegungsschritt,
ob der Barcode in dem Zielbereich erkannt worden ist, und/oder
- h) Weiterbewegen des Teils des Blisterschlauchs bzw. des Blisterbeutels so, dass seine
Trennposition in dem Wirkbereich der Trenneinrichtung zu liegen kommt.
[0021] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass in Abhängigkeit der
z.B. wie vorstehend beschrieben ermittelten Position der wenigstens eine Teil des
Blisterschlauchs zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer erster Größe weiter
bewegt wird in der ersten Richtung und entlang der Transportkoordinatenachse, insbesondere
so weit, dass das erste Merkmal sich maximal um einen vorgebbaren Maximalabstand entlang
der Transportkoordinatenachse von einer Sollposition entfernt befindet, wobei dann,
wenn das erste Merkmal an der Sollposition ist, eine bzw. die vorgebbare Trennposition
des Blisterschlauchs in einem bzw. dem Wirkbereich der Trenneinrichtung liegt.
[0022] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der Erfassungsbereich
der Leseeinrichtung entlang der Transportkoordinatenachse auf einen dritten Wert eingestellt
wird, wobei der dritte Wert kleiner ist als der zweite Wert des Erfassungsbereichs,
und wobei der dritte Wert mit der Sollposition assoziiert ist.
[0023] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der wenigstens eine
Teil des Blisterschlauchs zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer zweiter Größe
weiter bewegt wird in der ersten Richtung und entlang der Transportkoordinatenachse,
wobei die zweite Größe kleiner ist als die erste Größe, und wobei insbesondere während
und/oder nach jedem Schritt der zweiten Größe ermittelt wird, ob die Leseeinrichtung
das erste Merkmal in dem betreffenden Schritt erkennt. Sobald die Leseeinrichtung
das erste Merkmal in dem betreffenden Schritt erkennt, kann bei weiteren bevorzugten
Ausführungsformen davon ausgegangen werden, dass die Trennposition des Blisterschlauchs
in einem bzw. dem Wirkbereich der Trenneinrichtung liegt.
[0024] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass dann, wenn nach einer
vorgebbaren Anzahl von Schritten zweiter Größe das erste Merkmal nicht mittels der
Leseeinrichtung erkannt worden ist, eine Fehlerreaktion eingeleitet wird.
[0025] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine wenigstens einen
Schrittmotor aufweisende Transporteinrichtung zum Bewegen des wenigstens einen Teils
des Blisterschlauchs vorgesehen ist, wobei insbesondere alle Schritte des wenigstens
einen Schrittmotors ermittelt werden, die insbesondere während des Ablaufs des Positionierens
gemäß den Ausführungsformen ausgeführt werden. Dadurch können wenigstens einzelne
Teile des Ablaufs des Positionierens bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen rückgängig
gemacht bzw. wiederholt werden.
[0026] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine Überwachung
auf das Auftreten wenigstens eines Fehlers ausgeführt wird, wobei bei dem Auftreten
des wenigstens einen Fehlers wenigstens ein Teil des Verfahrens erneut ausgeführt
bzw. wiederholt wird, z.B. unter Kenntnis der wie vorstehend ermittelten Schritte
des wenigstens einen Schrittmotors.
[0027] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Positionieren
so ausgeführt wird, dass eine von der vorgebbaren Trennposition verschiedene Anschneidposition
des Blisterschlauchs in dem Wirkbereich der Trenneinrichtung liegt, wobei insbesondere
der Blisterschlauch an der Anschneidposition mittels der Trenneinrichtung zumindest
bereichsweise angeschnitten und/oder durchtrennt wird. Das Anschneiden ermöglicht
ein besonders einfaches vollständiges Öffnen, z.B. um dem betreffenden Blisterbeutel
Medikamente entnehmen zu können.
[0028] Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf eine Vorrichtung zum Verarbeiten
eines mehrere Blisterbeutel umfassenden Blisterschlauchs, wobei die Vorrichtung eine
Transporteinrichtung und eine Trenneinrichtung aufweist und zur Ausführung der folgenden
Schritte ausgebildet ist: Positionieren wenigstens eines ersten Abschnitts des Blisterschlauchs
entlang einer Transportkoordinatenachse relativ zu einer Trenneinrichtung mittels
der Transporteinrichtung, zumindest bereichsweises Durchtrennen des Blisterschlauchs
mittels der Trenneinrichtung.
[0029] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Vorrichtung zur
Ausführung des Verfahrens gemäß den Ausführungsformen ausgebildet ist.
[0030] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Vorrichtung wenigstens
eine Leseeinrichtung aufweist, wobei die wenigstens eine Leseeinrichtung insbesondere
zum Ermitteln wenigstens eines ersten Merkmals des Blisterschlauchs ausgebildet ist,
das a) eine vorgebbare, insbesondere bekannte, Position relativ zu einer bzw. der
vorgebbaren Trennposition, insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse, und/oder
b) einen vorgebbaren, insbesondere bekannten, Abstand zu der vorgebbaren Trennposition
aufweist.
[0031] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Vorrichtung wenigstens
eine Steuereinrichtung aufweist zur zumindest zeitweisen Steuerung der Vorrichtung
und/oder wenigstens einer Komponente der Vorrichtung.
[0032] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Vorrichtung wenigstens
eine Beleuchtungseinrichtung aufweist zur Beleuchtung wenigstens eines Bereichs der
Vorrichtung, insbesondere wenigstens eines Teils eines Erfassungsbereichs wenigstens
einer bzw. der wenigstens einen Leseeinrichtung, insbesondere mit diffusem Licht.
[0033] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Trenneinrichtung
ein Führungselement und ein translatorisch bewegbar an dem Führungselement angeordnetes
Trennelement zum zumindest bereichsweisen Durchtrennen des Blisterschlauchs aufweist,
wobei insbesondere das Trennelement wenigstens eine Rundklinge aufweist, wobei insbesondere
eine erste Antriebseinrichtung zum Antrieb einer translatorischen Bewegung des Trennelements,
insbesondere entlang des Führungselements, vorgesehen ist, wobei insbesondere die
erste Antriebseinrichtung einen Antriebsriemen und einen den Antriebsriemen antreibenden
Riemenantrieb aufweist, wobei insbesondere der Riemenantrieb einen Elektromotor, insbesondere
Schrittmotor und ein Getriebe aufweist, wobei insbesondere das Getriebe als Winkelgetriebe
ausgebildet ist, wobei insbesondere eine zweite Antriebsreinrichtung zum Antrieb wenigstens
einer Komponente des Trennelements, insbesondere einer bzw. der Rundklinge, vorgesehen
ist.
[0034] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die zweite Antriebseinrichtung
wenigstens eine Zahnstange und ein erstes in die Zahnstange eingreifendes Zahnrad
aufweist, wobei insbesondere die Zahnstange mit dem Führungselement verbunden ist,
wobei insbesondere das erste Zahnrad drehbar an dem Trennelement angeordnet ist, wobei
insbesondere die Rundklinge, insbesondere mittelbar oder unmittelbar, durch das erste
Zahnrad antreibbar ist, wobei insbesondere ein zweites Zahnrad vorgesehen ist, das
drehfest mit der Rundklinge verbunden ist, wobei insbesondere das zweite Zahnrad weniger
(oder mehr) Zähne aufweist als das erste Zahnrad.
[0035] Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf eine Verwendung des Verfahrens
gemäß den Ausführungsformen und/oder der Vorrichtung gemäß den Ausführungsformen zur
Ausgabe von wenigstens ein Medikament aufweisenden Blisterbeuteln, die insbesondere
in Form eines Blisterschlauchs angeordnet sind, insbesondere zur Ausgabe von Medikamentenblisterbeuteln
im privaten Bereich und/oder in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. in medizinischen
Einrichtungen, z.B. Krankenhäusern und/oder Pflegeeinrichtungen.
[0036] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
[0037] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Vorrichtung gemäß bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 2
- schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Steuereinrichtung gemäß weiteren
bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 3
- schematisch eine Seitenansicht eines Teils eines Blisterschlauchs gemäß weiteren bevorzugten
Ausführungsformen,
- Figur 4
- schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Vorrichtung gemäß weiteren bevorzugten
Ausführungsformen,
- Figur 5
- schematisch eine Draufsicht auf einen Blisterschlauch gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 6
- schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Vorrichtung gemäß weiteren bevorzugten
Ausführungsformen,
- Figur 7A bis 7F
- jeweils schematisch ein vereinfachtes Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß weiteren
bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 8A
- schematisch eine Leseeinrichtung gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 8B
- schematisch eine Leseeinrichtung gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,
- Figur 9A bis 9C
- jeweils schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Trenneinrichtung gemäß weiteren
bevorzugten Ausführungsformen, und
- Figur 10A Bis 10D
- jeweils schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen.
[0038] Figur 1 zeigt schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Vorrichtung 100 zum
Verarbeiten eines mehrere Blisterbeutel umfassenden Blisterschlauchs gemäß bevorzugten
Ausführungsformen. Ein Blisterschlauch 200, vgl. Fig. 4, ist ein im Wesentlichen bandförmiges
Erzeugnis, bei welchem eine Mehrzahl von einzelnen Verpackungseinheiten 210, 211,
212, .., die auch als Blisterbeutel bzw. Schlauchblister bezeichnet werden, hintereinander
angeordnet sind. Ein Blisterschlauch 200 kann beispielsweise als Medikamentenblisterschlauch
ausgeführt sein, der in den einzelnen Blisterbeuteln 210, 211, 212, .. jeweils ein
oder mehrere Medikamente wie z.B. Tabletten aufweist. Vorteilhaft ermöglichen das
Verfahren und die Vorrichtung 100 (Fig. 1) gemäß den Ausführungsformen das effiziente
Verarbeiten von derartigen Blisterschläuchen 200, insbesondere von mit Medikamenten
gefüllten Medikamentenblisterschläuchen.
[0039] Die Vorrichtung 100 (Fig. 1) weist eine Transporteinrichtung 110 zum Bewegen, insbesondere
Positionieren, wenigstens eines Abschnitts 220a, vgl. Fig. 3, eines Blisterschlauchs
200 (Fig. 3) auf, und eine Trenneinrichtung 120 (Fig. 1) zum zumindest bereichsweisen
Durchtrennen des Blisterschlauchs 200. Optional weist die Vorrichtung 100 eine weiter
unten näher beschriebene Leseeinrichtung 130 (Fig. 1) zur Erfassung von Informationen
des Blisterschlauchs bzw. des wenigstens einen Abschnitts 220a des Blisterschlauchs
200 auf. Weiter optional weist die Vorrichtung 100 wenigstens eine Steuereinrichtung
140 (Fig. 1) zur zumindest zeitweisen Steuerung der Vorrichtung 100 und/oder wenigstens
einer Komponente 110, 120, 130 der Vorrichtung 100 auf. Die Vorrichtung 100 kann beispielsweise
in Vorrichtungen ("Blister-Dispenser") zur Ausgabe von Medikamentenblisterbeuteln
verwendet werden.
[0040] Figur 2 zeigt schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Steuereinrichtung
1400 gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung
140 aus Fig. 1 die Konfiguration 1400 gemäß Fig. 2 aufweisen. Die Steuereinrichtung
1400 weist wenigstens eine Recheneinrichtung 1402 auf, wenigstens eine der Recheneinrichtung
1402 zugeordnete Speichereinrichtung 1404 zur zumindest zeitweisen Speicherung eines
Computerprogramms PRG, wobei das Computerprogramm PRG insbesondere zur Steuerung eines
Betriebs der primären Steuereinrichtung 1400, 140 bzw. der Vorrichtung 100, vorzugsweise
zur Ausführung des weiter unten näher beschriebenen Verfahrens gemäß den Ausführungsformen,
ausgebildet ist.
[0041] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Recheneinrichtung 1402 wenigstens
eines der folgenden Elemente auf: einen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller, einen
digitalen Signalprozessor (DSP), einen programmierbaren Logikbaustein (z.B. FPGA,
field programmable gate array), einen ASIC (anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis),
eine Hardwareschaltung. Kombinationen hieraus sind bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen
auch denkbar.
[0042] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Speichereinrichtung 1404 wenigstens
eines der folgenden Elemente auf: einen flüchtigen Speicher 1404a, insbesondere Arbeitsspeicher
(RAM), einen nichtflüchtigen Speicher 1404b, insbesondere Flash-EEPROM. Bevorzugt
ist das erste Computerprogramm PRG1 in dem nichtflüchtigen Speicher 1404b abgelegt.
[0043] Optional weist die Steuereinrichtung 1400 eine Schnittstelleneinrichtung 1406 zum
vorzugsweise bidirektionalen Datenaustausch mit wenigstens einer der Komponenten 110,
120, 130 und/oder einer externen Einheit (nicht gezeigt) auf.
[0044] Figur 3 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines Teils 220a eines Blisterschlauchs
200 (Fig. 4) gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. Der Blisterschlauch 200
bzw. sein Teil 220a ist vorliegend als Medikamentenblisterschlauch ausgebildet und
weist beispielhaft drei Blisterbeutel 210, 211, 212 auf, die untereinander durch Verbindungselemente
202 miteinander verbunden sind. Bei den Verbindungselementen 202 kann es sich beispielsweise
um verschweißte Abschnitte desselben Materials (z.B. eine Plastikfolie) handeln, aus
dem auch die Blisterbeutel 210, 211, 212 bestehen. Die Verbindungselemente 202 stellen
vorteilhaft Abschnitte des Blisterschlauchs dar, an welchen benachbarte Blisterbeutel
210, 211 effizient mittels der Trenneinrichtung 120 (Fig. 1) voneinander trennbar
sind, insbesondere ohne dass ein beteiligter Blisterbeutel geöffnet werden muss. Daher
kann eine Trennposition TP, auf die die Trenneinrichtung 120 in später näher zu beschreibender
Weise einwirken kann, bevorzugt im Bereich der Verbindungselemente 202 vorgesehen
sein.
[0045] Eine Längsrichtung des Teils 200a des Blisterschlauchs erstreckt sich gemäß Figur
3 entlang einer Koordinatenachse x, die z.B. der Transportkoordinatenachse TKA gemäß
Figur 4 entspricht, wobei die Länge eines einzelnen Blisterbeutels 211 mit dem Bezugszeichen
L angegeben ist. Eine Höhe des Blisterschlauchs 200 erstreckt sich in Figur 3 in vertikaler
Richtung, vergleiche die Koordinatenachse z, und eine Breite des Blisterschlauchs
200 erstreckt sich in Figur 3 in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene, vgl. die
Koordinatenachse y.
[0046] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen beträgt die Länge L eines Blisterbeutels
210, 211, 212 zwischen 5 cm (Zentimeter) und 20 cm, die Breite zwischen 4 cm und 15
cm, und die Höhe zwischen 0,5 cm und 3 cm.
[0047] Der erste Blisterbeutel 210 weist drei unterschiedliche Tabletten 210a, 210b, 210c
auf, der zweite Blisterbeutel 211 weist vorliegend insgesamt drei im wesentlichen
gleichartige Tabletten 211a auf, und der dritte Blisterbeutel 212 weist vorliegend
zwei unterschiedliche Tabletten 212a, 212b auf.
[0048] Figur 4 zeigt schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Vorrichtung 100a
gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen, bei der die Transporteinrichtung 110a
und die Trenneinrichtung 120a beispielhaft bezüglich der Transportkoordinatenachse
TKA hintereinander angeordnet sind. Eine Ausgabe vereinzelter Blisterbeutel kann bei
weiteren bevorzugten Ausführungsformen z.B. dadurch bewirkt werden, dass mittels der
Transporteinrichtung 110a wenigstens ein Teil 220a des Blisterschlauchs 200 so relativ
zu einem Wirkbereich der Trenneinrichtung 120a positioniert wird, dass der bezüglich
Ausgaberichtung A1 vordere Blisterbeutel 210 mittels der Trenneinrichtung 120a an
seiner Trennposition TP im Bereich des Verbindungselements 202 von dem benachbarten
Blisterbeutel 211 abgetrennt wird. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann
die Trenneinrichtung 120a beispielsweise mechanisch und/oder thermisch wirken.
[0049] Figur 4 zeigt zusätzlich zu dem bereits i.w. abgewickelten ersten Teil 220a des Blisterschlauchs
200 schematisch einen weiteren, teilweise aufgewickelten Teil 220b des Blisterschlauchs
200, von dem die bereits zumindest teilweise abgewickelten Blisterbeutel mit den Bezugszeichen
210, 211, 212 und ein noch aufgewickelter Anteil, der auch als "Blisterrolle" bezeichnet
werden kann, mit den Bezugszeichen 213, 214, 215 bezeichnet sind. Die in Figur 4 abgebildete
Konfiguration des Blisterschlauchs 200 kann beispielsweise in einem Transportbehälter
(nicht gezeigt) vorgesehen sein und in dieser Form an Kunden, beispielsweise Patienten,
für welche die Medikamente in den Blisterbeuteln bestimmt sind, verteilt werden und
mittels der Vorrichtung 100, 100a gemäß den Ausführungsformen verarbeitet, insbesondere
positioniert und/oder vereinzelt, werden.
[0050] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Vorrichtung 100, 100a zur Ausführung
der folgenden Schritte ausgebildet, vgl. das Flussdiagramm aus Figur 7A: Positionieren
300 wenigstens eines ersten Abschnitts 220a (Fig. 4) des Blisterschlauchs 200 entlang
einer Transportkoordinatenachse TKA relativ zu einer Trenneinrichtung 120a mittels
einer Transporteinrichtung 110a, zumindest bereichsweises Durchtrennen 310 (Fig. 7A)
des Blisterschlauchs 200 mittels der Trenneinrichtung 120a, insbesondere an einer
vorgebbaren Trennposition TP.
[0051] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Positionieren
300 (Fig. 7A) so ausgeführt wird, dass eine vorgebbare Trennposition TP des Blisterschlauchs
in einem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung 120a liegt, wobei die Trennposition TP
wie vorstehend bereits erwähnt bevorzugt einem Bereich eines Verbindungselements 202
des Blisterschlauchs entspricht, das zwei zueinander benachbarte Blisterbeutel 210,
211 des Blisterschlauchs miteinander verbindet, wobei insbesondere das zumindest bereichsweise
Durchtrennen 310 des Blisterschlauchs ein zumindest bereichsweises Durchtrennen 310
des Verbindungselements 202 umfasst.
[0052] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann das Durchtrennen 310 ein vollständiges
Durchtrennen des Verbindungselements 202 umfassen, die sich über eine gesamte Breite
des Blisterschlauchs erstreckt, vgl. auch die schematische Draufsicht aus Figur 5.
In diesem Fall kann ein z.B. mechanischer Trennvorgang, z.B. Trennschnitt, zwischen
den Trennpunkten E1, E2 erfolgen. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann
das Durchtrennen 310 ein nicht vollständiges Durchtrennen des Verbindungselements
202 umfassen, so dass ein ggf. verbleibender, nicht getrennter Teil des Verbindungselements
202 z.B. manuell abtrennbar ist, der zumindest teilweise abgetrennte Blisterbeutel
mithin noch wenigstens lose mit dem restlichen Blisterschlauch verbunden ist.
[0053] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist, vgl. Fig. 7B: Ermitteln 3100 wenigstens eines ersten Merkmals M1 (Fig. 4,
5) des Blisterschlauchs, das a) eine vorgebbare, insbesondere bekannte, Position relativ
zu einer bzw. der vorgebbaren Trennposition TP, insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse
TKA (z.B. Längsrichtung der Blisterbeutel), und/oder b) einen vorgebbaren, insbesondere
bekannten, Abstand d1 (Fig. 5) zu der vorgebbaren Trennposition TP aufweist.
[0054] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Ermitteln 3100
des ersten Merkmals M1 ein Suchen 3110 des ersten Merkmals M1 auf bzw. im Bereich
einer Außenoberfläche 210' (Fig. 5) des Blisterschlauchs bzw. eines Blisterbeutels
umfasst, wobei insbesondere für das Ermitteln 3100 zumindest zeitweise eine Leseeinrichtung
130a (Fig. 4) verwendet wird.
[0055] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das erste Merkmal
M1 wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist und/oder darstellt: a) eine maschinenlesbare
Information, b) eine optionale Perforation P (Fig. 5), wobei die optionale Perforation
insbesondere zwischen zwei benachbarten Blisterbeuteln 210, 211 angeordnet ist, weiter
insbesondere in einem bzw. dem Verbindungselement 202 zwischen zwei benachbarten Blisterbeuteln
210, 211 angeordnet ist, wobei weiter insbesondere die maschinenlesbare Information
wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: A) Zeichen, insbesondere Ziffern
und/oder Buchstaben bzw. Zeichenketten, B) grafische Information, insbesondere wenigstens
ein Bild, C) Code, insbesondere Strichcode und/oder QR-Code, D) Hologramm, E) eine
magnetische Codierung. Vorliegend ist das erste Merkmal M1 als eindimensionaler Barcode
M1 ausgebildet und auf einer in Fig. 4 oberen Außenoberfläche des Blisterbeutels 211
angeordnet, z.B. aufgedruckt.
[0056] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist, vgl. Fig. 7C: Bewegen 3120 wenigstens eines Teils 220a des Blisterschlauchs
so, dass das erste Merkmal M1 in einem bzw. dem Erfassungsbereich EB (Fig. 5) der
Leseeinrichtung 130a liegt, wobei das Bewegen 3120 insbesondere ein zumindest zeitweises
Transportieren 3122 des Blisterschlauchs 200 bzw. des wenigstens einen Teils 220a
des Blisterschlauchs in einer ersten Richtung R1 (Fig. 6) und/oder zweiten Richtung
R2 entlang der Transportkoordinatenachse TKA umfasst, wobei insbesondere die zweite
Richtung R2 entgegengesetzt ist zu der ersten Richtung R1. Damit ist ein effizientes
Auffinden des ersten Merkmals M1 ermöglicht und damit eine effiziente Ermittlung einer
Position eines betreffenden Blisterbeutels innerhalb der Vorrichtung bzw. der Transporteinrichtung
bzw. der Trenneinrichtung.
[0057] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine einen Strichcodeleser
aufweisende oder als Strichcodeleser ausgebildete Leseeinrichtung 130a (Fig. 4) zum
Ermitteln bzw. Erkennen bzw. Auffinden des ersten Merkmals M1 verwendet wird, wobei
insbesondere das erste Merkmal M1 einen Strichcode aufweist, insbesondere einen eindimensionalen
Strichcode.
[0058] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Verfahren weiter
aufweist, vgl. Fig. 7D: Bewegen 3130 wenigstens eines Teils 220a des Blisterschlauchs
200 in einer bzw. der ersten Richtung R1 (Fig. 6) entlang der Transportkoordinatenachse
TKA in einer ersten Bewegungsphase, bis das erste Merkmal M1 (Fig. 5) zumindest teilweise
in einem Erfassungsbereich EB der Leseeinrichtung 130a (Fig. 4) angeordnet ist. Dies
ist ergänzend unter Bezugnahme auf die Draufsicht gemäß Figur 10A illustriert, in
der das Bezugszeichen EB' einen maximal möglichen Erfassungsbereich der Leseeinrichtung
angibt, das Bezugszeichen EB1' einen aktuell verwendeten Erfassungsbereich (entsprechend
dem vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7D beschriebenen Erfassungsbereich EB; bei
weiteren Ausführungsformen kann EB1' auch EB' entsprechen bzw. identisch mit diesem
sein), der Pfeil TKA' eine der Transportkoordinatenachse TKA aus Fig. 4 entsprechende
Transportkoordinatenachse repräsentiert, und in der das Bezugszeichen M2 einen Barcode
bezeichnet, der dem ersten Merkmal M1 gemäß Fig. 4 entspricht.
[0059] Das Verfahren gemäß Fig. 7D kann beispielsweise bevorzugt mittels der Vorrichtung
100b (Fig. 6) gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen ausgeführt werden. Die
Konfiguration 100b weist eine Trenneinrichtung 110b mit zwei Transportwalzenpaaren
112a, 112b an den Koordinatenpositionen x4, x5 (Abstand d2 = x5 - x4) auf, eine Trenneinrichtung
120b, die bezüglich der Transportkoordinatenachse TKA zwischen den Koordinatenpositionen
x4, x5 der Transportwalzenpaaren 112a, 112b, vorzugsweise näher an dem bezüglich Ausgaberichtung
A1 hinteren Transportwalzenpaar 112a liegt, und einen optionalen Vorratsbehälter 102
zur Aufnahme einer Blisterrolle 200a. Über eine Öffnung 102a ist der gemäß den Ausführungsformen
zu positionierende bzw. zu vereinzelnde Teil 220a (Fig. 3) des Blisterschlauchs 200a
(Fig. 6) aus dem optionalen Vorratsbehälter 102 entnehmbar.
[0060] Bei der beispielhaften Darstellung aus Fig. 5 befindet sich der Erfassungsbereich
EB der Leseeinrichtung 130a zwischen den Koordinatenwerten x2, x3 entlang der Transportkoordinatenachse
TKA, und der Strichcode M1 ist momentan in einem Bereich B1 zwischen den Koordinatenwerten
x0, x1 angeordnet. Bezüglich der Konfiguration 100b nach Fig. 6 gilt beispielsweise:
x2 > x4, x3 < x5.
[0061] Das o.g. Bewegen 3130 (Fig. 7D) kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen so
erfolgen, dass der wenigstens eine Teil 220a des Blisterschlauchs während der ersten
Bewegungsphase um eine vorgebbare erste Länge bewegt wird, die kleiner ist als eine
Länge L (Fig. 3) der Blisterbeutel des Blisterschlauchs, wobei die vorgebbare erste
Länge zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Länge der Blisterbeutel beträgt, insbesondere
60 Prozent. Der Wert der ersten Länge kann beispielsweise in Abhängigkeit einer Geometrie
der Vorrichtung bzw. der Transporteinrichtung 110, 110a, 110b und/oder einem vorangehenden
Betriebszustand der Vorrichtung gewählt werden. Wenn beispielsweise eine aktuelle
Position des Teils 220a bezüglich der Transporteinrichtung 110a dadurch gekennzeichnet
ist, dass eine Trennposition TP von einem vorangehenden Trennvorgang in dem Wirkbereich
WB (Fig. 4) der Trenneinrichtung 120a angeordnet ist, kann unter Zugrundelegung der
vorstehend genannten ersten Länge ein gezielter Transport des Teils 220a derart erfolgen,
dass nach diesem Transport das erste Merkmal des nächsten zu trennenden Blisterbeutels
217 z.B. bereits die Trenneinrichtung 120b, vgl. die weitere bevorzugten Ausführungsform
nach Figur 6, passiert hat, mithin ggf. bereits in dem Erfassungsbereich EB der Leseeinrichtung
130a angeordnet ist.
[0062] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass während der ersten
Bewegungsphase eine bzw. die Leseeinrichtung 130a deaktiviert wird bzw. deaktiviert
bleibt. Das Bewegen 3130 in der ersten Bewegungsphase kann somit rein "gesteuert"
erfolgen, insbesondere ohne, dass während der ersten Bewegungsphase die Leseeinrichtung
130a aktiv ist und z.B. die tatsächliche Bewegung des Blisterbeutels 217 überwacht
wird. Dies ist möglich, weil die genannte erste Länge bekannt bzw. einfach ermittelbar
ist und Positionierungenauigkeiten, wie sich z.B. durch einen Schlupf bei den Transportwalzenpaaren
112a, 112b ergeben können, in dieser Phase tolerierbar sind.
[0063] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass nach der ersten Bewegungsphase,
insbesondere direkt nach der ersten Bewegungsphase, die Leseeinrichtung 130a aktiviert
wird und geprüft (vgl. Schritt 3132 aus Fig. 7D) wird, ob die Leseeinrichtung 130a
das erste Merkmal M1 (Fig. 5) erkennt, mithin das erste Merkmal M1 bereits im Erfassungsbereich
EB der Leseeinrichtung 130a angeordnet ist.
[0064] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass nach der ersten Bewegungsphase
der wenigstens eine Teil M1 des Blisterschlauchs zumindest zeitweise weiter bewegt
wird in der ersten Richtung R1 entlang der Transportkoordinatenachse TKA, z.B. bis
die Prüfung 3132 ergibt, dass das erste Merkmal M1 erkannt worden ist. Dadurch kann
eine während der ersten Bewegungsphase ggf. nicht bereits ausreichend weite Bewegung
des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs erkannt bzw. kompensiert werden.
[0065] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass dann, wenn die Prüfung
3132 ergeben hat, dass die Leseeinrichtung 130a das erste Merkmal M1 erkennt (nun
ist das erste Merkmal M1 definitiv in dem i.d.R. bekannten (bzw. einstellbaren) Erfassungsbereich
EB der Leseeinrichtung 130a platziert), der Erfassungsbereich EB der Leseeinrichtung
130a entlang der Transportkoordinatenachse TKA auf einen zweiten Wert eingestellt
wird, vgl. Schritt 3134 aus Fig. 7D, wobei insbesondere der zweite Wert kleiner ist
als ein erster Wert des Erfassungsbereichs, der in der ersten Bewegungsphase verwendet
wird. Dies ist weiteren bevorzugten Ausführungsformen gleichbedeutend damit, dass
eine Ortsauflösung der Leseeinrichtung 130a bezüglich des Auffindens bzw. Erkennens
des ersten Merkmals M1 gesteigert wird.
[0066] Figur 8A zeigt hierzu schematisch eine Seitenansicht der Leseeinrichtung 130a mit
drei unterschiedlich großen Erfassungsbereichen EB1, EB2, EB3 entlang der Transportkoordinatenachse
TKA. Der erste Erfassungsbereichen EB1 entspricht einem maximal möglichen Erfassungsbereich
(entsprechend 100 Prozent) der Leseeinrichtung 130a, der zweite Erfassungsbereichen
EB2 ist bereits deutlich kleiner, z.B. etwa 50 % von EB1, und der dritte Erfassungsbereich
EB3 ist abermals kleiner.
[0067] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die Einstellung des Erfassungsbereichs
elektronisch erfolgen. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die Einstellung
des Erfassungsbereichs elektronisch insbesondere derart erfolgen, dass die Leseeinrichtung
130a (z.B. ein Barcodeleser, der Digitalbilder aufnehmen kann) ein dem maximal möglichen
Erfassungsbereich EB1 entsprechendes Digitalbild bzw. entsprechende Daten aufnimmt
und die Auswahl eines kleineren Erfassungsbereichs EB2, EB3 durch Berücksichtigung
eines dem jeweiligen kleineren Erfassungsbereich EB2, EB3 entsprechenden Teils des
Digitalbilds bzw. der Daten (insbesondere unter Nichtberücksichtigen bzw. Verwerfen
anderer Teile des Digitalbilds) erfolgt. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen
kann eine bidirektionale Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung 140 (Fig. 1)
und der Leseeinrichtung 130a (Fig. 8A) über eine elektronische Schnittstelle erfolgen,
bevorzugt über USB (universal serial bus) oder serielle (z.B. "COM-") Schnittstelle.
Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die Steuereinrichtung 140, insbesondere
unter Verwendung dieser Schnittstelle, Steuerkommandos z.B. zum Einstellen der Erfassungsbereiche
an die Leseeinrichtung 130a übertragen und/oder die Leseeinrichtung 130a kann z.B.
erkannte Daten (z.B. Inhalte und/oder Werte erkannter Codes, insbesondere Barcodes)
und/oder Einstellungswerte zur Steuereinrichtung 140 übertragen.
[0068] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen entspricht der zweite Wert EB2 des Erfassungsbereichs
EB (Fig. 6) beispielsweise 10 Prozent des gesamten Erfassungsbereichs EB1 der Leseeinrichtung
entlang der Transportkoordinatenachse.
[0069] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der wenigstens eine
Teil 220a des Blisterschlauchs 200 zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer Größe
weiter bewegt wird, vgl. Schritt 3140 aus Fig. 7E, in der ersten Richtung R1 entlang
der Transportkoordinatenachse TKA, wobei eine Position des wenigstens einen Teils
220a des Blisterschlauchs, insbesondere relativ zu der Leseeinrichtung 130a und/oder
der Trenneinrichtung, ermittelt wird, vgl. Schritt 3142 aus Fig. 7E, z.B. indem ausgewertet
wird, in welchem der Schritte die Leseeinrichtung 130a das erste Merkmal M1 erkennt,
wobei insbesondere für mehrere der Schritte, insbesondere alle Schritte, jeweils ermittelt
wird, ob die Leseeinrichtung 130a das erste Merkmal M1 in dem betreffenden Schritt
erkennt. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann in Abhängigkeit der Ordnungszahl
des Schritts, in dem das erste Merkmal M1 zuerst erkannt wird, und ggf. in Abhängigkeit
von Geometrieparametern bzw. einer Anordnung und Ausrichtung der Leseeinrichtung 130a
in Bezug auf andere Komponenten der Vorrichtung (z.B. Transporteinrichtung und/oder
der Trenneinrichtung) die genannte Position des wenigstens einen Teils des Blisterschlauchs,
insbesondere relativ zu der Transporteinrichtung und/oder der Trenneinrichtung, ermittelt
werden.
[0070] Alternativ oder ergänzend kann die Position des wenigstens einen Teils 220a des Blisterschlauchs,
insbesondere relativ zu der Transporteinrichtung und/oder der Trenneinrichtung, auch
mittels folgendem Ablauf ermittelt werden (Schritt 3142): Verändern, insbesondere
schrittweises Verändern, einer Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung
130a, insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse TKA, und Ermitteln, vorzugsweise
nach jeder schrittweisen Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung,
ob das erste Merkmal nach einer betreffenden Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs
erkennbar ist.
[0071] Figur 8B zeigt hierzu schematisch unterschiedliche räumliche Ausrichtungen des Erfassungsbereichs
der Leseeinrichtung 130a, von denen drei Ausrichtungswerte mit den Bezugszeichen EB3_1,
EB3_2, EB3_3 bezeichnet sind. Eine Variation dieser möglichen Ausrichtungen eines
z.B. vergleichsweise kleinen dritten Erfassungsbereichs EB3 ermöglicht gleichsam ein
Abtasten des gesamten Erfassungsbereichs EB1 und damit eine vergleichsweise genaue
Ermittlung einer Position z.B. des ersten Merkmals M1 innerhalb des gesamten Erfassungsbereichs
EB, woraus die aktuelle Position z.B. des Blisterbeutels 216, 217 entlang der Transportkoordinatenachse
TKA ermittelbar ist. Daraus kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen z.B. abgeleitet
werden, ob ein abzutrennender Blisterbeutel 216, 217 bereits mit seiner Trennposition
im Wirkbereich WB der Trenneinrichtung 120b (Fig. 6) angeordnet ist, woraufhin der
Trennvorgang eingeleitet werden kann.
[0072] Die Erfassungsbereiche EB3_1, EB3_2, EB3_3 usw. (zumindest manche hiervon) sind -
abweichend von der schematischen Darstellung gemäß Fig. 8B - bevorzugt bündig aneinander
gereiht und/oder überlappend, wodurch eine besonders genaue Erkennung von Barcodes
bzw. deren Position ermöglicht ist.
[0073] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass in Abhängigkeit der
z.B. wie vorstehend beschrieben ermittelten Position der wenigstens eine Teil 220a
des Blisterschlauchs zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer erster Größe weiter
bewegt wird, vgl. Schritt 3150 aus Fig. 7F, in der ersten Richtung R1 (Fig. 6) entlang
der Transportkoordinatenachse TKA, insbesondere so weit, dass das erste Merkmal M1
sich maximal um einen vorgebbaren Maximalabstand entlang der Transportkoordinatenachse
TKA von einer Sollposition entfernt befindet, wobei bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen
dann, wenn das erste Merkmal M1 an der Sollposition ist, eine bzw. die vorgebbare
Trennposition TP des betrachteten Blisterbeutels in dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung
120b liegt. Dies kann unter Kenntnis der Geometrie der Blisterbeutel, insbesondere
z.B. unter Kenntnis des (z.B. für einen vorgebbaren Typ von Blisterschläuchen konstanten)
Abstands d1 (Fig. 5) bewerkstelligt werden.
[0074] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der Erfassungsbereich
EB der Leseeinrichtung 130a entlang der Transportkoordinatenachse TKA auf einen dritten
Wert eingestellt wird, vgl. Schritt 3152 aus Fig. 7F, wobei der dritte Wert EB3 (Fig.
8A) kleiner ist als der zweite Wert EB2 des Erfassungsbereichs, und wobei der dritte
Wert EB3 mit der Sollposition assoziiert ist.
[0075] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der wenigstens eine
Teil 220a des Blisterschlauchs zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer zweiter
Größe (z.B. in der Größenordnung von ca. 0,5 mm bis ca. 1,0 mm) weiter bewegt wird,
vgl. Schritt 3154 aus Fig. 7F, in der ersten Richtung R1 entlang der Transportkoordinatenachse
TKA, wobei die zweite Größe kleiner ist als die erste Größe, und wobei insbesondere
während und/oder nach jedem Schritt der zweiten Größe ermittelt wird, vgl. Schritt
3156, ob die Leseeinrichtung 130a das erste Merkmal in dem betreffenden Schritt erkennt.
Sobald die Leseeinrichtung 130a das erste Merkmal M1 in dem betreffenden Schritt erkennt,
kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen davon ausgegangen werden, dass die
Trennposition TP (Fig. 5) des Blisterschlauchs nun in dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung
120b (Fig. 6) liegt.
[0076] Nachstehend sind unter Bezugnahme auf Fig. 10A bis 10D weitere bevorzugte Ausführungsformen
beschrieben, die jeweils einzeln oder in Kombination miteinander mit wenigstens einer
der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen kombinierbar sind. Fig. 10A bis 10D
zeigen dabei jeweils eine Draufsicht auf den Blisterbeutel bzw. seinen Barcode M2,
vergleichbar mit einem Blick i.w. entlang einer optischen Achse der Leseeinrichtung
130a gemäß Fig. 6. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist jedoch in den Fig. 10A bis
10D der Blisterschlauch selbst nicht dargestellt, aber das auf einem Blisterbeutel
216 (Fig. 6) des Blisterschlauchs angeordnete Merkmal, nämlich der Barcode M2. Eine
Bewegung des Blisterschlauchs bzw. des Teils des Blisterschlauchs erfolgt bei Fig.
10A bis 10D i.d.R. vertikal nach unten entlang einer Transportkoordinatenachse TKA',
die z.B. der in der Seitenansicht der Vorrichtung 100b nach Fig. 6 der dort horizontal
nach rechts weisenden Transportkoordinatenachse TKA entspricht.
[0077] Figur 10A zeigt beispielhaft einen Zustand, der einem Ende der vorstehend bereits
beschriebenen ersten Bewegungsphase entspricht, während der insbesondere die Leseeinrichtung
130a deaktiviert wird bzw. deaktiviert bleibt. Das Bewegen 3130 (Fig. 7D) in der ersten
Bewegungsphase erfolgt wie bereits beschrieben bevorzugt somit rein "gesteuert". Am
Ende der ersten Bewegungsphase befindet sich der Barcode M2 (bzw. der zu verarbeitende
Blisterbeutel mit dem Barcode M2) innerhalb des Erfassungsbereichs EB1', der bei weiteren
bevorzugten Ausführungsformen auch dem gesamten bzw. maximal möglichen Erfassungsbereich
EB' entsprechen bzw. identisch mit diesem sein kann.
[0078] Das Ende der ersten Bewegungsphase kann beispielhaft mittels der vorstehend unter
Bezugnahme auf Fig. 7D beschriebenen Prüfung 3132 festgestellt werden.
[0079] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird ausgehend von dem Zustand nach Fig.
10A die Position des Barcodes M2 bezüglich der Transportkoordinatenachse TKA' ermittelt.
In Abhängigkeit von der ermittelten Position des Barcodes M2 kann sodann bei weiteren
bevorzugten Ausführungsformen eine präzise Positionierung des den Barcode M2 aufweisenden
Teils 220a (Fig. 3) des Blisterschlauchs 200 (Fig. 4) insbesondere so erfolgen, dass
die Trennposition TP (Fig. 6) in dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung 120b zu liegen
kommt, um den den Barcode M2 aufweisenden Blisterbeutel 216 (Fig. 6) an der richtigen
Stelle von dem restlichen Blisterschlauch zu trennen.
[0080] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird der maximal mögliche Erfassungsbereich
("gesamter Sichtbarkeitsbereich") EB1' bzw. EB' (vgl. auch Bezugszeichen EB1 aus Fig.
8A) in "kleine Streifen" EB1', EB2', EB3', EB4', .., EBN', insbesondere in N viele
i.w. rechteckförmige Teilbereiche EB1', EB2', EB3', EB4', .., EBN' des maximal möglichen
Erfassungsbereichs EB', aufgeteilt, die bevorzugt bündig aneinander liegen und/oder
sogar überlappend sind. Dies ist schematisch in Fig. 10B angedeutet. Das Aufteilen
kann beispielsweise durch Definieren der Teilbereiche in einer Steuerung der Leseeinrichtung
erfolgen.
[0081] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen können, bevorzugt zeitlich nacheinander
(Reihenfolge z.B. EB1', EB2', EB3', .. oder andere bzw. beliebige Reihenfolge) mehrere
der Teilbereiche EB1', .., EBN' daraufhin untersucht werden, ob sie jeweils wenigstens
einen Teil des Barcodes M2 enthalten, mithin ob die Leseeinrichtung 130a innerhalb
des entsprechenden Teilbereichs EB1', .., EBN' das Vorhandensein eines (Teils des)
Barcodes M2 erkennt. Dies kann auch als "Durchiterieren" der mehreren Teilbereiche
bezeichnet werden, weil es ein iteratives Verfahren zur Ermittlung derjenigen Teilbereiche
darstellt, die zumindest einen Teil des Barcodes M2 enthalten. Beispielsweise kann
bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch das vorstehend unter Bezugnahme auf
Fig. 7E beschriebene Verändern (Schritt 3142) einer Ausrichtung des Erfassungsbereichs
der Leseeinrichtung 130a (s. auch Fig. 8B) mittels des vorstehend unter Bezugnahme
auf Fig. 10B beschriebenen Durchiterierens der mehreren Teilbereiche erfolgen. Insbesondere
ist dadurch bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen keine Bewegung von Komponenten
erforderlich, sondern vielmehr werden die unterschiedlichen Teilbereiche EB1', ..,
EBN' (oder zumindest manche davon), vorzugsweise zeitlich nacheinander, "abgetastet"
bzw. die entsprechenden Anteile wenigstens eines Digitalbilds der Leseeinrichtung
130a auf das Vorhandensein wenigstens eines Teils der Barcodes M2 hin geprüft.
[0082] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Vorrichtung 100, 100a, 100b bzw.
die Steuereinrichtung 140 dazu ausgebildet, aus den "belegten" Teilbereichen bzw.
Streifen (also Streifen EB2', EB3', EB4', in denen jeweils das Vorhandensein eines
bzw. des Barcodes M2 erkannt worden ist) eine, insbesondere mittlere, Lage bzw. Position
des Barcodes M2, z.B. entlang der Transportkoordinatenachse TKA' zu ermitteln. Bei
dem Beispiel gemäß Fig. 10B sind die drei Streifen bzw. Teilbereiche EB2', EB3' und
EB4' durch den Barcode M2 belegt. Daher kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen
beispielhaft eine "mittlere" Lage bzw. Position des Barcodes M2 aus Fig. 10B dem Teilbereich
EB3' zugeordnet werden. Diese (mittlere) Lage ergibt dann die bzw. entspricht der
Position des Barcodes M2 in dem Digitalbild des Barcodelesers 130a. Sofern beispielsweise
nur zwei benachbarte Teilbereiche als den Barcode aufweisend erkannt werden, kann
bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen als (mittlere) Lage deren Grenzbereich
verwendet werden. Ersichtlich ist die bei dieser Positionsermittlung erzielbare Ortsauflösung
entlang der Transportkoordinatenachse TKA' abhängig von der Größe des Barcodes M2
und der Größe der Teilbereiche EB1', .., EBN', jeweils betrachtet entlang der Transportkoordinatenachse
TKA'.
[0083] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen werden in Abhängigkeit einer bekannten
Größe (z.B. angegeben in mm) der Bild-Pixel der Leseeinrichtung 130a (Fig. 6, 8A)
und von ebenfalls bekannten Parametern der Transporteinrichtung 110, 110a, 110b (z.B.
im Falle einer Verwendung von Schrittmotoren einer Motor-Schrittweite und ggf. Informationen
eines optionalen Getriebes) Ansteuerparameter für die Transporteinrichtung 110, 110a,
110b (z.B. eine notwendige Anzahl von Motorschritten bei der Verwendung von Schrittmotoren)
ermittelt bzw. berechnet, die verwendbar sind, um den Barcode M2 aus seiner in Fig.
10B gezeigten, wie vorstehend beschrieben ermittelten (mittleren) Lage bzw. Position,
also vorliegend von dem (mittleren) Bereich EB3', bis kurz vor einen Zielbereich EBN'
(Fig. 10C) zu transportieren, wobei der Zielbereich EBN' bevorzugt eine bekannte Position
bezüglich der Transportkoordinatenachse TKA' und/oder dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung
120b aufweist. Figur 10C zeigt hierzu die wie vorstehend beschrieben ermittelte Lage
des Barcodes M2 mittels des gestrichelten Rechtecks M2' und den Transport bis kurz
vor den Zielbereich EBN' mittels eines in Fig. 10C vertikal nach unten weisenden Pfeils
k zwischen den Elementen M2', M2.
[0084] Der Abstand k für den Transport ausgehend von der in Fig. 10B gezeigten Betriebsphase
(Barcode an Position EB3' erkannt) bis kurz vor den Zielbereich EBN' wird bei weiteren
bevorzugten Ausführungsformen bevorzugt so gewählt, dass der Barcode M2 noch sicher
vor (aber nicht, nicht einmal teilweise, in) dem Zielbereich EBN' zu liegen kommt.
[0085] Der unter Bezugnahme auf Fig. 10C genannte Transport kann bei weiteren bevorzugten
Ausführungsformen z.B. auch Schritt 3150 aus Fig. 7F entsprechen.
[0086] Sodann kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ausgehend von der Situation
gemäß Figur 10C (Barcode M2 ist kurz vor Zielbereich EBN' positioniert) der Teil des
Blisterschlauchs und damit auch der Barcode M2 mittels vergleichsweise kleiner Bewegungsschritte
(ca. 0,5 mm bis 1,0 mm je Bewegungsschritt), insbesondere jeweils weniger Motorschritte
bei der Verwendung von Schrittmotoren, in den Zielbereich EBN' bewegt werden. Weiter
bevorzugt kann nach jedem Bewegungsschritt mittels der Leseeinrichtung 130a geprüft
werden, ob der Barcode M2 in dem Zielbereich EBN' erkannt worden ist. Diese Schritte
entsprechend bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen i.w. den vorstehend bereits
unter Bezugnahme auf Fig. 7F beschriebenen Schritten 3154, 3156. Ist dies (Erkennung
des Barcodes M2 in dem Zielbereich EBN') erstmals der Fall, kann darauf geschlossen
werden, dass der Barcode M2 gerade durch den vorangehenden Bewegungsschritt in den
dem Zielbereich EBN' entsprechenden Teilbereich des Erfassungsbereichs EB' der Leseeinrichtung
130a eingetreten ist. Damit ist die Position des Barcodes M2 und somit auch die Position
des ihn aufweisenden Blisterbeutels 216 (Fig. 6) mit großer Präzision (z.B. in der
Größenordnung der Bewegungsschritte von ca. 0,5 mm bis ca. 1,0 mm) bekannt. Hiermit
kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen der Blisterbeutel 216 (Fig. 6) unter
Kenntnis seiner Position ggf. so weiter beweget werden, dass seine Trennposition TP
(Fig. 6) genau in dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung 120b zu liegen kommt. Diese
Position des Teils des Blisterschlauchs kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen
wiederum Ausgangsposition für einen nachfolgenden Zyklus gemäß Fig. 10A bis 10D sein,
wobei insbesondere die Startposition für die erste (bevorzugt rein gesteuerte) Bewegungsphase
(deren Ende in Fig. 10A gezeigt ist) aus dem Ablauf gemäß Fig. 10D des vorangehenden
Zyklus bekannt ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass
dann, wenn nach einer vorgebbaren Anzahl von Schritten zweiter Größe (z.B. Feinpositionierung
nach Fig. 10D) das erste Merkmal M1, M2 nicht mittels der Leseeinrichtung 130a erkannt
worden ist, eine Fehlerreaktion eingeleitet wird.
[0087] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine wenigstens einen
Schrittmotor (nicht gezeigt) aufweisende Transporteinrichtung 110b (Fig. 6) zum Bewegen
des wenigstens einen Teils 220a des Blisterschlauchs vorgesehen ist, z.B. zum Antreiben
der Transportwalzenpaare 112a, 112b, wobei insbesondere alle Schritte des wenigstens
einen Schrittmotors ermittelt werden, die insbesondere während des Ablaufs des Positionierens
300 (Fig. 7A bzw. Fig. 7A bis Fig. 7F) gemäß den Ausführungsformen ausgeführt werden.
Dadurch können wenigstens einzelne Teile des Ablaufs des Positionierens bei weiteren
bevorzugten Ausführungsformen rückgängig gemacht bzw. wiederholt werden, indem die
entsprechenden Bewegungen mit der jeweils selben Schrittzahl, jedoch in umgekehrter
Richtung (z.B. R2) ausgeführt werden.
[0088] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass eine Überwachung
auf das Auftreten wenigstens eines Fehlers ausgeführt wird, wobei bei dem Auftreten
des wenigstens einen Fehlers wenigstens ein Teil des Verfahrens (Fig. 7A bis 7F) erneut
ausgeführt bzw. wiederholt wird, z.B. unter Kenntnis der wie vorstehend ermittelten
Schritte des wenigstens einen Schrittmotors. Bevorzugt weist die Transporteinrichtung
110b zwei Schrittmotoren (nicht gezeigt) auf, von denen jeder eine Transportwalzenpaar
112a, 112b antreibt, z.B. mittels eines entsprechenden Getriebes (ebenfalls nicht
gezeigt).
[0089] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Positionieren
zumindest zeitweise (z.B. für manche Blisterbeutel) so ausgeführt wird, dass eine
von der vorgebbaren Trennposition TP (Fig. 5) verschiedene Anschneidposition AP des
Blisterschlauchs in dem Wirkbereich WB der Trenneinrichtung 120b (Fig. 6) liegt, wobei
insbesondere der Blisterschlauch an der Anschneidposition AP mittels der Trenneinrichtung
zumindest bereichsweise angeschnitten und/oder durchtrennt wird. Das Anschneiden ermöglicht
ein besonders einfaches vollständiges Öffnen, z.B. um dem betreffenden Blisterbeutel
Medikamente entnehmen zu können.
[0090] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Vorrichtung 100,
100a, 100b wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung 132 (Fig. 6) aufweist zur Beleuchtung
wenigstens eines Bereichs der Vorrichtung, insbesondere wenigstens eines Teils des
Erfassungsbereichs EB wenigstens einer bzw. der wenigstens einen Leseeinrichtung 130a,
insbesondere mit diffusem Licht. Dadurch kann vorteilhaft eine Genauigkeit bei der
Erkennung bzw. der Erfassung des ersten Merkmals M1 mittels der Leseeinrichtung 130a
gesteigert werden.
[0091] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen, vgl. die vereinfachte Darstellung aus
Fig. 9A, ist vorgesehen, dass die Trenneinrichtung 1200 ein Führungselement 1210 und
ein translatorisch (Doppelpfeil A2) bewegbar an dem Führungselement 1210 angeordnetes
Trennelement 1220 zum zumindest bereichsweisen Durchtrennen des Blisterschlauchs aufweist,
wobei insbesondere das Trennelement 1220 wenigstens eine Rundklinge 1222 aufweist,
die bevorzugt drehbar (Doppelpfeil A3) ist.
[0092] Figur 9B zeigt schematisch eine Trenneinrichtung 1200a gemäß weiteren bevorzugten
Ausführungsformen, wobei insbesondere eine erste Antriebseinrichtung 1230 zum Antrieb
der translatorischen Bewegung A2 (Fig. 9A) des Trennelements 1220, insbesondere entlang
des Führungselements 1210, vorgesehen ist, wobei insbesondere die erste Antriebseinrichtung
1230 einen Antriebsriemen 1232 und einen den Antriebsriemen 1232 antreibenden Riemenantrieb
1234 aufweist, wobei insbesondere der Riemenantrieb 1234 einen Elektromotor 1234a,
insbesondere Schrittmotor und ein Getriebe 1234b aufweist, wobei insbesondere das
Getriebe als Winkelgetriebe ausgebildet ist.
[0093] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen, vgl. die schematische Darstellung der
Konfiguration 1200b aus Fig. 9C, ist eine zweite Antriebsreinrichtung 1240 zum Antrieb
wenigstens einer Komponente des Trennelements 1220, insbesondere der Rundklinge 1222,
vorgesehen.
[0094] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die zweite Antriebseinrichtung
1240 wenigstens eine Zahnstange 1245 und ein erstes in die Zahnstange 1245 eingreifendes
Zahnrad 1243 aufweist, wobei insbesondere die Zahnstange 1245 mit dem Führungselement
1210 verbunden ist, wobei insbesondere das erste Zahnrad 1243 drehbar an dem Trennelement
1220 angeordnet ist, wobei insbesondere die Rundklinge 1222, insbesondere mittelbar
oder unmittelbar, durch das erste Zahnrad 1243 antreibbar ist, wobei insbesondere
ein zweites Zahnrad 1244 vorgesehen ist, das drehfest mit der Rundklinge 1222 verbunden
ist, wobei insbesondere das zweite Zahnrad 1244 mehr oder weniger oder gleich viele
Zähne aufweist als bzw. wie das erste Zahnrad 1243. Die Schnittbreite BR der Trenneinrichtung
1200b entspricht bevorzugt i.w. der Breite der Blisterbeutel, vgl. auch die Trennpunkten
E1, E2 aus Fig. 5.
[0095] Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Rundklinge 1222 zumindest während
einer translatorischen Bewegung A2 (Fig. 9A) des Trennelements 1220 mit einer ersten
Geschwindigkeit so antreibbar, dass ihr radial äußerer Bereich 1222a (Fig. 9C) eine
Bahngeschwindigkeit aufweist, deren Betrag von dem Betrag der ersten Geschwindigkeit
verschieden ist, wodurch sich eine besonders gute Schneid- bzw. Trennwirkung ergibt.
[0096] Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf eine Verwendung des Verfahrens
gemäß den Ausführungsformen und/oder der Vorrichtung gemäß den Ausführungsformen zur
Ausgabe von wenigstens ein Medikament aufweisenden Blisterbeuteln, die insbesondere
in Form eines Blisterschlauchs angeordnet sind, insbesondere zur Ausgabe von Medikamentenblisterbeuteln
im privaten Bereich und/oder in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. in medizinischen
Einrichtungen, z.B. Krankenhäusern und/oder Pflegeeinrichtungen.
1. Verfahren zum Verarbeiten eines mehrere Blisterbeutel (210, 211, 212) umfassenden
Blisterschlauchs (200), wobei das Verfahren aufweist: Positionieren (300) wenigstens
eines ersten Abschnitts (220a) des Blisterschlauchs (200) entlang einer Transportkoordinatenachse
(TKA) relativ zu einer Trenneinrichtung (120; 120a; 120b; 1200; 1200a; 1200b) mittels
einer Transporteinrichtung (110; 110a), zumindest bereichsweises Durchtrennen (310)
des Blisterschlauchs (200) mittels der Trenneinrichtung (120; 120a; 120b).
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Positionieren (300) so ausgeführt wird, dass
eine vorgebbare Trennposition (TP) des Blisterschlauchs (200) in einem Wirkbereich
(WB) der Trenneinrichtung (120; 120a; 120b; 1200; 1200a; 1200b) liegt, wobei die Trennposition
(TP) bevorzugt einem Bereich eines Verbindungselements (202) des Blisterschlauchs
(200) entspricht, das zwei zueinander benachbarte Blisterbeutel (210, 211) des Blisterschlauchs
(200) miteinander verbindet, wobei insbesondere das zumindest bereichsweise Durchtrennen
(310) des Blisterschlauchs (200) ein zumindest bereichsweises Durchtrennen (310) des
Verbindungselements (202) umfasst.
3. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Verfahren weiter
aufweist: Ermitteln (3100) wenigstens eines ersten Merkmals (M1) des Blisterschlauchs
(200), das a) eine vorgebbare, insbesondere bekannte, Position relativ zu einer bzw.
der vorgebbaren Trennposition (TP), insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse
(TKA), und/oder b) einen vorgebbaren, insbesondere bekannten, Abstand (d1) zu der
vorgebbaren Trennposition (TP) aufweist, wobei insbesondere das Ermitteln (3100) des
ersten Merkmals (M1) ein Suchen (3110) des ersten Merkmals (M1) auf bzw. im Bereich
einer Außenoberfläche (210') des Blisterschlauchs (200) bzw. eines Blisterbeutels
(210) umfasst, wobei insbesondere für das Ermitteln (3100) zumindest zeitweise eine
Leseeinrichtung (130; 130a) verwendet wird, wobei insbesondere das erste Merkmal (M1)
wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist und/oder darstellt: a) eine maschinenlesbare
Information, b) eine optionale Perforation (P), wobei die optionale Perforation (P)
insbesondere zwischen zwei benachbarten Blisterbeuteln (210, 211) angeordnet ist,
weiter insbesondere in einem bzw. dem Verbindungselement (202) zwischen zwei benachbarten
Blisterbeuteln (210, 211) angeordnet ist, wobei weiter insbesondere die maschinenlesbare
Information wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: A) Zeichen, insbesondere
Ziffern und/oder Buchstaben bzw. Zeichenketten, B) grafische Information, insbesondere
wenigstens ein Bild, C) Code, insbesondere Strichcode und/oder QR-Code, D) Hologramm,
E) eine magnetische Codierung.
4. Verfahren nach Anspruch 3, weiter aufweisend: Bewegen (3120) wenigstens eines Teils
des Blisterschlauchs (200) so, dass das erste Merkmal (M1) in einem bzw. dem Erfassungsbereich
(EB) einer bzw. der Leseeinrichtung (130; 130a) liegt, wobei das Bewegen (3120) insbesondere
ein zumindest zeitweises Transportieren (3122) des Blisterschlauchs (200) bzw. wenigstens
eines Teils (200a) des Blisterschlauchs (200) in einer ersten Richtung (R1) und/oder
zweiten Richtung (R2) entlang der Transportkoordinatenachse (TKA) umfasst, wobei insbesondere
die zweite Richtung (R2) entgegengesetzt ist zu der ersten Richtung (R1).
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 4, wobei eine einen Strichcodeleser
aufweisende oder als Strichcodeleser ausgebildete Leseeinrichtung (130a) zum Ermitteln
(3100) des ersten Merkmals (M1) verwendet wird oder wobei die Leseeinrichtung (130a)
als Strichcodeleser ausgebildet ist, wobei insbesondere das erste Merkmal (M1) einen
Strichcode aufweist, insbesondere einen eindimensionalen Strichcode.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, weiter aufweisend: Bewegen
wenigstens eines Teils des Blisterschlauchs (200) in einer bzw. der ersten Richtung
(R1) entlang der Transportkoordinatenachse (TKA) in einer ersten Bewegungsphase (P1),
bis das erste Merkmal (M1) zumindest teilweise in einem bzw. dem Erfassungsbereich
(EB) der Leseeinrichtung (130a) angeordnet ist, wobei insbesondere der wenigstens
eine Teil (200a) des Blisterschlauchs (200) während der ersten Bewegungsphase (P1),
um eine vorgebbare erste Länge bewegt wird, die kleiner ist als eine Länge (L) der
Blisterbeutel (210, 211, 212, ..) des Blisterschlauchs (200), wobei die vorgebbare
erste Länge zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Länge (L) der Blisterbeutel (210,
211, 212, ..) beträgt, insbesondere 60 Prozent.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei während der ersten Bewegungsphase (P1) eine bzw.
die Leseeinrichtung (130a) deaktiviert wird bzw. deaktiviert bleibt.
8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 7, wobei nach der ersten Bewegungsphase
(P1), insbesondere direkt nach der ersten Bewegungsphase (P1), die Leseeinrichtung
(130a) aktiviert (3130) wird und geprüft (3132) wird, ob die Leseeinrichtung (130a)
das erste Merkmal (M1) erkennt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei nach der ersten Bewegungsphase (P1) der wenigstens
einen Teil (200a) des Blisterschlauchs (200) zumindest zeitweise weiter bewegt wird
in der ersten Richtung (R1) und entlang der Transportkoordinatenachse (TKA).
10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei dann, wenn die Prüfung
(3132) ergeben hat, dass die Leseeinrichtung (130a) das erste Merkmal (M1) erkennt,
der Erfassungsbereich (EB) der Leseeinrichtung (130a) entlang der Transportkoordinatenachse
(TKA) auf einen zweiten Wert (EB2) eingestellt (3134) wird, wobei insbesondere der
zweite Wert (EB2) kleiner ist als ein erster Wert (EB1) des Erfassungsbereichs (EB),
der in der ersten Bewegungsphase (P1) verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei a) der wenigstens eine Teil (200a) des Blisterschlauchs
(200) zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer Größe weiter bewegt (3140) wird
in der ersten Richtung (R1) und entlang der Transportkoordinatenachse (TKA), und wobei
eine Position des wenigstens einen Teils (200a) des Blisterschlauchs (200) ermittelt
wird (3142), indem ausgewertet wird, in welchem der Schritte die Leseeinrichtung (130a)
das erste Merkmal (M1) erkennt, wobei insbesondere für mehrere der Schritte, insbesondere
alle Schritte, jeweils ermittelt wird, ob die Leseeinrichtung (130a) das erste Merkmal
(M1) in dem betreffenden Schritt erkennt, und/oder b) eine bzw. die Position des wenigstens
einen Teils (200a) des Blisterschlauchs, insbesondere relativ zu der Leseeinrichtung
(130a) und/oder der Trenneinrichtung (120a), mittels folgendem Ablauf ermittelt wird:
Verändern, insbesondere schrittweises Verändern, einer Ausrichtung des Erfassungsbereichs
(EB) der Leseeinrichtung (130a), insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse
(TKA), und Ermitteln, vorzugsweise nach jeder schrittweisen Veränderung, der Ausrichtung
des Erfassungsbereichs der Leseeinrichtung, ob das erste Merkmal (M1) nach einer betreffenden
Veränderung der Ausrichtung des Erfassungsbereichs erkennbar ist, wobei insbesondere
in Abhängigkeit der Position der wenigstens eine Teil (200a) des Blisterschlauchs
(200) zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer erster Größe weiter bewegt (3150)
wird in der ersten Richtung (R1) und entlang der Transportkoordinatenachse (TKA),
insbesondere so weit, dass das erste Merkmal (M1) sich maximal um einen vorgebbaren
Maximalabstand entlang der Transportkoordinatenachse (TKA) von einer Sollposition
entfernt befindet, wobei insbesondere dann, wenn das erste Merkmal (M1) an der Sollposition
ist, eine bzw. die vorgebbare Trennposition (TP) des Blisterschlauchs (200) in einem
bzw. dem Wirkbereich (WB) der Trenneinrichtung (130; 130a) liegt, wobei insbesondere
der Erfassungsbereich (EB) der Leseeinrichtung (130a) entlang der Transportkoordinatenachse
(TKA) auf einen dritten Wert (EB3) eingestellt (3152) wird, wobei der dritte Wert
(EB3) kleiner ist als der zweite Wert (EB2) des Erfassungsbereichs (EB), und wobei
insbesondere der dritte Wert (EB3) mit der Sollposition assoziiert ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der wenigstens eine Teil (200a) des Blisterschlauchs
(200) zumindest zeitweise in Schritten vorgebbarer zweiter Größe weiter bewegt (3154)
wird in der ersten Richtung (R1) und entlang der Transportkoordinatenachse (TKA),
wobei die zweite Größe kleiner ist als die erste Größe, und wobei insbesondere während
und/oder nach jedem Schritt der zweiten Größe ermittelt (3156) wird, ob die Leseeinrichtung
(130a) das erste Merkmal (M1) in dem betreffenden Schritt erkennt, wobei insbesondere
a) dann, wenn nach einer vorgebbaren Anzahl von Schritten zweiter Größe das erste
Merkmal (M1) nicht mittels der Leseeinrichtung (130a) erkannt worden ist, eine Fehlerreaktion
eingeleitet wird, und/oder b) dann, wenn nach einer vorgebbaren Anzahl von Schritten
zweiter Größe das erste Merkmal (M1) mittels der Leseeinrichtung (130a) erkannt worden
ist, die Trenneinrichtung (120; 120a; 120b; 1200; 1200a; 1200b) aktiviert wird, insbesondere
um die in ihrem Wirkbereich (WB) befindlichen Blisterbeutel (216, 217) zumindest teilweise,
vorzugsweise ganz, voneinander zu trennen, wobei insbesondere eine wenigstens einen
Schrittmotor aufweisende Transporteinrichtung (110) zum Bewegen des wenigstens einen
Teils (200a) des Blisterschlauchs (200) vorgesehen ist, und wobei insbesondere alle
Schritte des wenigstens einen Schrittmotors ermittelt werden.
13. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine Überwachung
auf das Auftreten wenigstens eines Fehlers ausgeführt wird, und wobei bei dem Auftreten
des wenigstens einen Fehlers wenigstens ein Teil des Verfahrens erneut ausgeführt
bzw. wiederholt wird.
14. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Positionieren
(300) so ausgeführt wird, dass eine von der vorgebbaren Trennposition (TP) verschiedene
Anschneidposition (AP) des Blisterschlauchs (200) in dem Wirkbereich (WB) der Trenneinrichtung
(130; 130a) liegt, wobei insbesondere der Blisterschlauch (200) an der Anschneidposition
(AP) mittels der Trenneinrichtung (130; 130a) zumindest bereichsweise angeschnitten
und/oder durchtrennt wird.
15. Vorrichtung (100; 100a; 100b) zum Verarbeiten eines mehrere Blisterbeutel (210, 211,
212) umfassenden Blisterschlauchs (200), wobei die Vorrichtung (100; 100a; 100b) eine
Transporteinrichtung (110; 110a) und eine Trenneinrichtung (120; 120a; 120b; 1200;
1200a; 1200b) aufweist und zur Ausführung der folgenden Schritte ausgebildet ist:
Positionieren (300) wenigstens eines ersten Abschnitts (220a) des Blisterschlauchs
(200) entlang einer Transportkoordinatenachse (TKA) relativ zu der Trenneinrichtung
(120; 120a; 1200; 1200a; 1200b) mittels der Transporteinrichtung (110; 110a), zumindest
bereichsweises Durchtrennen (310) des Blisterschlauchs (200) mittels der Trenneinrichtung
(120; 120a; 120b; 1200; 1200a; 1200b), wobei insbesondere die Vorrichtung (100; 100a;
100b) zur Ausführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildet
ist.
16. Vorrichtung (100; 100a; 100b) nach Anspruch 15, aufweisend wenigstens eine Leseeinrichtung
(130; 130a), wobei die wenigstens eine Leseeinrichtung (130; 130a) insbesondere zum
Ermitteln (3100) wenigstens eines ersten Merkmals (M1) des Blisterschlauchs (200)
ausgebildet ist, das a) eine vorgebbare, insbesondere bekannte, Position relativ zu
einer bzw. der vorgebbaren Trennposition (TP), insbesondere entlang der Transportkoordinatenachse
(TKA), und/oder b) einen vorgebbaren, insbesondere bekannten, Abstand (d1) zu der
vorgebbaren Trennposition (TP) aufweist.
17. Vorrichtung (100; 100a; 100b) nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 16, aufweisend
wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung (132) zur Beleuchtung wenigstens eines Bereichs
der Vorrichtung (100; 100a; 100b), insbesondere wenigstens eines Teils eines Erfassungsbereichs
(EB) wenigstens einer bzw. der wenigstens einen Leseeinrichtung (130; 130a), insbesondere
mit diffusem Licht.
18. Vorrichtung (100; 100a; 100b) nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei
die Trenneinrichtung (120; 120a; 120b; 1200; 1200; 1200a; 1200b) ein Führungselement
(1210) und ein translatorisch bewegbar an dem Führungselement (1210) angeordnetes
Trennelement (1220) zum zumindest bereichsweisen Durchtrennen des Blisterschlauchs
(200) aufweist, wobei insbesondere das Trennelement (1220) wenigstens eine Rundklinge
(1222) aufweist, wobei insbesondere eine erste Antriebseinrichtung (1230) zum Antrieb
einer translatorischen Bewegung des Trennelements (1200), insbesondere entlang des
Führungselements (1210), vorgesehen ist, wobei insbesondere die erste Antriebseinrichtung
(1230) einen Antriebsriemen (1232) und einen den Antriebsriemen (1232) antreibenden
Riemenantrieb (1234) aufweist, wobei insbesondere der Riemenantrieb (1234) einen Elektromotor,
insbesondere Schrittmotor (1234a), und ein Getriebe (1234b) aufweist, wobei insbesondere
das Getriebe (1234b) als Winkelgetriebe ausgebildet ist, wobei insbesondere eine zweite
Antriebsreinrichtung (1240) zum Antrieb wenigstens einer Komponente des Trennelements
(1220), insbesondere einer bzw. der Rundklinge (1222), vorgesehen ist.
19. Vorrichtung (100; 100a; 100b) nach Anspruch 18, wobei die zweite Antriebseinrichtung
(1240) wenigstens eine Zahnstange (1245) und ein erstes in die Zahnstange (1245) eingreifendes
Zahnrad (1243) aufweist, wobei insbesondere die Zahnstange (1245) mit dem Führungselement
(1210) verbunden ist, wobei insbesondere das erste Zahnrad (1243) drehbar an dem Trennelement
(1220) angeordnet ist, wobei insbesondere die Rundklinge (1222), insbesondere mittelbar
oder unmittelbar, durch das erste Zahnrad (1243) antreibbar ist, wobei insbesondere
ein zweites Zahnrad (1244) vorgesehen ist, das drehfest mit der Rundklinge (1222)
verbunden ist, wobei insbesondere das zweite Zahnrad (1244) weniger Zähne aufweist
als das erste Zahnrad (1243).
20. Verwendung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 und/oder der
Vorrichtung (100; 100a; 100b) nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 19 zur Ausgabe
von wenigstens ein Medikament aufweisenden Blisterbeuteln (210, 211, 212), die insbesondere
in Form eines Blisterschlauchs (200) angeordnet sind, insbesondere zur Ausgabe von
Medikamentenblisterbeuteln im privaten Bereich und/oder in öffentlichen Einrichtungen
wie z.B. in medizinischen Einrichtungen, z.B. Krankenhäusern und/oder Pflegeeinrichtungen.