[0001] Es wird eine Leuchte, insbesondere eine Leuchtdioden-Leuchte, kurz LED-Leuchte, mit
Rinnenreflektor für das lineare Lichtband und ein Träger für ein lineares Lichtband
einer solchen Leuchte beschrieben.
[0002] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Leuchte und einen Träger der eingangs genannten
Art anzugeben, die bzw. der auf einfache Weise mit unterschiedlichen Leuchtbildern
ausgestattet werden kann und die auf einfache Weise herstellbar ist.
[0003] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte bzw. einen Träger mit den Merkmalen des Anspruches
1 bzw. des Anspruches 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche. Der Offenbarungsgehalt der Patentansprüche wird hiermit durch Bezugnahme
vollumfänglich in die Beschreibung aufgenommen.
[0004] Die Leuchte weist mindestens ein lineares Lichtband, insbesondere ein LED-Lichtband,
auf. Das Lichtband ist in der Leuchte an einem Träger montiert. Der Träger weist eine
der Vorderseite der Leuchte zugewandte Hauptfläche und eine Rinne auf, in der das
lineare Lichtband montiert ist.
[0005] Bei einer Ausführungsform der Leuchte bzw. des Trägers steht eine Montagefläche des
Trägers in der Rinne schräg zu der Hauptfläche. Ist bei einer Ausführungsform die
Hauptfläche nicht durchgehend eben ausgebildet, dann ist darunter zu verstehen, dass
die Montagefläche schräg zu dem an die Rinne angrenzenden Bereich der Hauptfläche
steht.
[0006] Bei einer Ausführungsform der Leuchte bzw. des Trägers schließt eine Montagefläche
des Trägers in der Rinne mit der Hauptfläche des Trägers einen Winkel ein, der kleiner
oder gleich 90 Grad ist.
[0007] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
ist das lineare Lichtband dazu ausgebildet, im Betrieb der Leuchte elektromagnetische
Strahlung in die Rinne hinein, sprich zu Innenflächen der Rinne hin, zu emittieren
und ist die Rinne als Reflektor ausgebildet und dazu eingerichtet, die elektromagnetische
Strahlung zumindest teilweise zur Vorderseite der Leuchte hin zu reflektieren. Beispielsweise
ist das lineare Lichtband dazu ausgebildet und derart in der Rinne montiert, um mehr
als 50%, insbesondere mehr als 70% der im Betrieb der Leuchte vom Lichtband emittierten
elektromagnetischen Strahlung in die Rinne hinein zu emittieren.
[0008] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
ist der Träger mit der mindestens einen Rinne aus einem metallischen Blech gefertigt
ist.
[0009] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
weist die Rinne mindestens eine spiegelnde und/oder eine weiße und/oder eine andersfarbige
Oberfläche auf, um gewünschte Reflektoreigenschaften der Rinne zu erzielen. Durch
entsprechende Formgebung der Geometrie des Querschnitts der Rinne senkrecht zur ihrer
Längserstreckungsrichtung und/oder durch Beschichtung der Innenflächen der Rinne können
unterschiedlichste Rinnenreflektoren bereitgestellt werden, beispielsweise mit segmentierten,
parabolartigen und/oder ellipsenartigen Reflektorflächen.
[0010] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
weisen Reflektorflächen in der Rinne eine Oberflächenstruktur auf, von hochglänzend
bis grob.
[0011] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
weisen Reflektorflächen in der Rinne eine optisch wirkende Oberflächenstruktur auf.
Auch holografische Strukturen können zur Erreichung von gewünschten optischen Eigenschaften
in der Rinne verwendet sein.
[0012] Bei einer Ausführungsform aller oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen
ist die Rinne vergossen (z.B. mit PU). Dies führt zu Leuchten mit besonderer Widerstandsfähigkeit
gegenüber Feuchtigkeit oder aggressiven Medien.
[0013] Besondere Vorteile einer vorliegend beschriebenen Leuchte ergeben sich insbesondere
aus folgenden Gesichtspunkten:
Durch geeignete Wahl des linearen Lichtbands können Lichtparameter der Leuchte (Lumen
der Leuchte, Farbtemperatur, Farbwiedergabe u.ä.) einfach bestimmt werden. Es können
auch in der Trägerplatte abschnittsweise unterschiedliche Lichtparameter festgelegt
werden.
[0014] Durch Variation der Geometrie der Rinne lässt sich die Abstrahlcharakteristik auf
einfache Weise auf variierende Anforderungen an die Leuchte anpassen (siehe hierzu
die weiter unten näher erläuterten Zeichnungen der Figuren 1a bis 1c).
[0015] Als Reflektoroberfläche können spiegelnde Oberflächen aber auch weiße oder andersfarbige
Oberflächen zum Einsatz kommen.
[0016] Mit weißen Oberflächen ist eine weitreichende Entblendung möglich (auch weil die
Geometrie der Rinne sehr klein ist). Die Höhe von typischen LED-Bändern beträgt 6
bis 30 mm, insbesondere zwischen 6 mm und 10 mm, bevorzugt zwischen 7 mm und 9 mm,
Grenzwerte jeweils eingeschlossen.
[0017] Durch unterschiedliche Formgebung der Rinne lassen sich vielfältige Beleuchtungsverteilungen
realisieren (siehe die Beispiele in den weiter unten näher erläuterten Figuren 2a
bis 2f). Es können extrem lichtstarke Leuchten realisiert werden. Es sind komplexe
Formgebungen wie zum Beispiel Kreuzleuchten und lineare Leuchten mit integrierten
"Downlights" möglich. Möglich ist beispielsweise auch die direkte Abstrahlung von
Leuchtbuchstaben und Logos.
[0018] Die oben genannten Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Leuchte und deren Ausführungsformen
und die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden durch die folgende Beschreibung
der Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit den entsprechenden Figuren
weitergehend erläutert. Es zeigen:
Figuren 1a bis 1c, jeweils eine schematische Darstellung eines Schnittes durch eine
Leuchte mit einem Träger in unterschiedlichen Ausführungsformen; und
Figuren 2a bis 2f, jeweils eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine
Leuchte gemäß unterschiedlicher Ausführungsbeispiele.
[0019] In den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen, Ausführungsformen und Ausgestaltungen
sind gleiche und gleichwirkende Bestandteile figurenübergreifend jeweils mit denselben
Bezugszeichen versehen. Die Figuren sind grundsätzlich nicht maßstabsgetreu. Die Größenverhältnisse
der verschiedenen Bestandteile untereinander entsprechen nicht der Wirklichkeit. Beispielsweise
können vergleichsweise kleine Elemente zur besseren Veranschaulichung übertrieben
groß dargestellt sein und umgekehrt.
[0020] Bei den in den Figuren 1a bis 1c gezeigten verschiedenen Ausführungsbeispielen für
einen Träger 3 einer hier beschriebenen Leuchte 10 ist ein lineares Lichtband 1, hier
beispielsweise ein LED-Lichtband, in einer Rinne 2 einer Trägerplatte 3 montiert.
Die Rinnen 2 der verschiedenen Ausführungsbeispiele unterscheiden sich in ihren Querschnitten
senkrecht zu ihrer jeweiligen Längserstreckungsrichtung. Die Trägerplatten 3 weisen
jeweils eine Hauptfläche 31 auf, welche in einem in eine Leuchte 10 eingebauten Zustand
der Trägerplatte 3 einer Vorderseite 11 der Leuchte 10 zugewandt ist. Über die Vorderseite
11 sendet die Leuchte 10 in deren bestimmungsgemäßen Betrieb ein von der Leuchte 10
gewünschtes Licht aus.
[0021] Die in den Figuren 1a und 1b gezeigten Trägerplatten 3 haben jeweils eine Rinne 2
mit einem Querschnitt eines rechtwinkligen Trapezes. Jeweils die rechtwinklige Flanke
21 des Trapezes umfasst die Montagefläche 4 für das lineare Lichtband 1.
[0022] Die in der Figur 1c gezeigte Trägerplatte 3 hat eine Rinne 2 mit einem Querschnitt
eines Parallelogramms. Die von der Hauptfläche 31 abgewandte Flanke 21 des Parallelogramms
umfasst die Montagefläche 4 für das lineare Lichtband 1.
[0023] Die jeweilige Montagefläche 4 steht quer zur jeweiligen Hauptfläche 31 der Trägerplatte
3. In den Fällen der Figuren 1a und 1b schließt die Montagefläche 4 mit der Hauptfläche
31 jeweils einen Winkel α von 90° ein. Im Fall der Figur 1c schließt die Montagefläche
4 mit der Hauptfläche 31 einen Winkel α ein, der kleiner als 90° ist.
[0024] Die der Montagefläche 4 gegenüberliegende Flanke 22 der jeweiligen Rinne 2 und/oder
der die beiden Flanken 21,22 der jeweiligen Rinne 2 verbindende Rinnenboden 23 sind
zumindest teilweise derart ausgebildet, dass sie eine von dem linearen Lichtband 1
auf sie treffende Strahlung 8 zu einer gewünschten Hauptabstrahlrichung 7 der Leuchte
10 hin umlenken (in den Figuren 1a bis 1c jeweils angedeutet durch die einfach gestrichelten
Linien). Die Flanke 21 und/oder der Rinnenboden 23 sind/ist dazu zumindest teilweise
für die umzulenkende Strahlung 8 reflektierend ausgebildet. Dies ist beispielsweise
realisiert mittels einer reflektierenden Beschichtung der entsprechenden Innenflächen
der Rinne 2 oder durch Ausbildung der Trägerplatte 3 zumindest teilweise mit reflektierendem
Material.
[0025] Die Montageflächen 4 schließen jeweils mit der Hauptfläche 31, hier jeweils die Haupterstreckungsebene
5 der Trägerplatte 3, einen rechten (bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1a
und 1b) bzw. einen spitzen Winkel α (bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 1c) ein,
derart, dass optische Achsen 6 des jeweils auf der zugehörigen Montagefläche 4 montierten
linearen Lichtbandes 1 parallel zur Haupterstreckungsebene 5 bzw. schräg zur Haupterstreckungsebene
5 verlaufen und zwar vorzugsweise weg von einer Hauptabstrahlrichtung 7 von der Trägerplatte
3, sprich der Leuchte 10.
[0026] Die Trägerplatte 3 ist beispielsweise aus einem metallischen Blech, in das zum Beispiel
durch Tiefziehen beispielsweise eine wie oben beschriebene Rinne 2 ausgebildet ist.
An einer Flanke 21 der Rinne 2, welche als die Montagefläche 4 für das lineare Lichtband
1 vorgesehen ist, wird das lineare Lichtband 1 beispielsweise mittels einer Klebstoffschicht
oder mittels einer beidseitig klebenden Klebefolie befestigt.
[0027] Die Trägerplatte 3 kann alternativ beispielsweise ein geeignet geformtes Profil sein,
zum Beispiel ein mittels Strangguss gefertigtes Alu-Profil.
[0028] Die Trägerplatte 3 ist jeweils - bis auf die Rinne 2 - eben ausgebildet. Bei anderen
Ausführungsbeispielen kann sie gekrümmt ausgebildet sein, je nachdem, welche Abstrahlcharakteristik
von der Trägerplatte 3 gewünscht ist.
[0029] Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1a bis 1c wird jeweils vom linearen Lichtband
1 elektromagnetische Strahlung 8 von der Leuchten-Abstrahlrichtung 7 weg in die Rinne
2 hinein emittiert. Sprich, das jeweiligen lineare Lichtband 1 weist jeweils mindestens
eine Lichtband-Abstrahlrichtung 9 auf, das von der Leuchten-Abstrahlrichtung 7 weg
in die Rinne 2 zeigt.
[0030] Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist beispielsweise jeweils mindestens
eine Innenfläche 22,23 der Rinne 2 für eine im Betrieb der Leuchte vom linearen Lichtband
1 ausgesandte Strahlung 8 reflektierend ausgebildet.
[0031] Ein lineares Lichtband 1 ist insbesondere ein Leuchtdiodenband (im Folgenden LED-Band
(LED steht für Light Emitting Diode)). Dabei handelt es sich vorliegend insbesondere
um ein LED-Band, bei dem eine Mehrzahl von LED-Chips in Chip-on-board (COB)-Technologie
oder eine Mehrzahl von bereits jeweils mit einem LED-Gehäuse versehene LED-Bauelemente
auf einer langgestreckten vorzugsweise flexiblen Leiterplatte (auch Flex-PCB genannt)
montiert und elektrische verschaltet sind. Die Leiterplatte kann, bei Eignung für
das gewünschte Leuchtmuster alternativ zumindest in Teilbereichen starr sein. Solche
mit einem LED-Gehäuse versehene LED-Bauelemente sind beispielsweise mit einer leadframebasierten
Kunststoffumhüllung versehene lichtemittierende Halbleiterkörper (beispielsweise PLCC2
SMD LEDs, PLCC4 SMD LEDs oder PLCC6 SMD LEDs). Die lichtemittierenden Halbleiterkörper
können dabei auf anorganischen oder organischen elektrolumineszierenden Materialien
basieren.
[0032] Ein lineares LED-Lichtband zur Verwendung in einer Leuchte 10 gemäß einer/m der vorliegend
erläuterten Ausführungsformen, Ausgestaltungen und Ausführungsbeispielen ist beispielsweise
im Datenblatt BLONE1300024DC12000830000W20 (verfügbar unter https://cdn2.regroshop.at/medias/sys_Regro/sheets/sheets/h03/
hd8/9006597767198/Te-BL124120003020.pdf) beschrieben. Hierbei handelt es sich um ein
Topview-LED-Lichtband, bei dem die optischen Abstrahlachsen der auf dem Flex-PCB montierten
LED-Bauelemente nominal senkrecht zur Montagefläche des Flex-PCBs verlaufen. Alternativ
zu einem flexiblen linearen LED-Lichtband kann, falls kein flexibles lineares Leuchtdiodenmodul
vorgesehen ist, auch ein zumindest teilweise starres lineares LED-Lichtband verwendet
sein.
[0033] Beispielsweise ist das lineare Lichtband 1 dazu ausgebildet und derart in der Rinne
2 montiert, dass es mehr als 50%, insbesondere mehr als 70% der im Betrieb der Leuchte
vom Lichtband 1 emittierten elektromagnetischen Strahlung 8 in die Rinne 2 hinein
emittiert.
[0034] Beispielsweise bei Verwendung eines seitlich emittierenden linearen Lichtbandes 1,
wie beispielsweise eines linearen LED-Lichtbandes mit seitlich emittierenden LED-Bauelementen,
sogenannten Sidelookern, ist es zum Beispiel dazu nicht erforderlich, dass die Montagefläche
4 mit der Hauptfläche 31 wie es bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1a bis 1c
der Fall ist, einen rechten oder spitzen Winkel α einschließt. Der Winkel α kann dann
stumpf, sprich größer als 90° sein.
[0035] Bei den in den Figuren 1a bis 1c gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Hauptflächen
eben ausgebildet. Modifizierte Ausführungsformen dieser Ausführungsbeispiele weisen
beispielsweise eine Trägerplatte 3 mit einer gekrümmten Hauptfläche 31 auf, beispielsweise
konkav oder konvex gekrümmt oder beispielsweise mit konkaven und konvexen Strukturen.
Eine anderweitige Strukturierung der Hauptfläche 31 ist ebenso denkbar.
[0036] Die in den Figuren 2a bis 2f schematisch in Draufsicht auf die jeweilige Vorderseite
11 gezeigten verschiedenen Ausführungsbeispiele für Leuchten 10 veranschaulichen,
dass es durch entsprechende Formgebung der jeweiligen mindestens einen Rinne 2 entlang
der Hauptfläche 31 der Trägerplatte 3 auf einfache Weise möglich ist, vielfältige
Beleuchtungsverteilungen, Leuchtbilder und/oder Beleuchtungsprofile zu realisieren.
Es können extrem lichtstarke Leuchten realisiert werden. Es sind komplexe Formgebungen
wie zum Beispiel Kreuzleuchten und lineare Leuchten mit integrierten "Downlights"
möglich. Möglich ist beispielsweise auch die direkte Abstrahlung von Leuchtbuchstaben
und -Logos (vgl. Figur 2f).
[0037] Die mindestens eine Rinne 2 ist beispielsweise auf einfache Weise vergossen (z.B.
mit PU). Dies führt zu Leuchten mit besonderer Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit
und/oder aggressiven Medien.
[0038] Durch geeignete Wahl des linearen Lichtbands 1 können Lichtparameter der Leuchte
10 (Lumen der Leuchte, Farbtemperatur, Farbwiedergabe u.ä.) einfach bestimmt werden.
Beispielsweise sind in der Trägerplatte 3 abschnittsweise unterschiedliche Lichtparameter
festgelegt.
[0039] Beispielsweise durch Variation der Geometrie des Querschnitts der mindestens einen
Rinne 2 senkrecht zur ihrer Längserstreckungsrichtung wird deren Abstrahlcharakteristik
bestimmt (siehe hierzu die weiter oben näher erläuterten Zeichnungen der Figuren 1a
bis 1c).
[0040] Als Reflektorflächen in der mindestens einen Rinne 2 kommen beispielsweise spiegelnde
Oberflächen aber auch weiße oder andersfarbige Oberflächen zum Einsatz. Beispielsweise
durch entsprechende Formgebung der Geometrie des Querschnitts der mindestens einen
Rinne 2 senkrecht zur ihrer Längserstreckungsrichtung und/oder Beschichtung der Rinneninnenflächen
22,23 werden unterschiedlichste Rinnenreflektoren bereitgestellt, beispielsweise mit
segmentierten, parabolartigen und/oder ellipsenartigen Reflektorflächen.
[0041] Beispielsweise weisen Reflektorflächen der mindestens einen Rinne 2 eine Oberflächenstruktur
auf, von hochglänzend bis grob. Des Weiteren haben Reflektorflächen der mindestens
einen Rinne 2 beispielsweise eine optisch wirkende Oberflächenstruktur, beispielsweise
sind holografische Strukturen zur Erreichung von gewünschten optischen Eigenschaften
in der mindestens einen Rinne 2 verwendet.
[0042] Mit weißen Oberflächen ist eine weitreichende Entblendung der Leuchte 10 möglich
(auch weil die Geometrie der Rinne sehr klein ist). Die Höhe von typischen LED-Bändern
als lineares Lichtband 1 beträgt 6 bis 30 mm, insbesondere zwischen 6 mm und 10 mm,
bevorzugt zwischen 7 mm und 9 mm, Grenzwerte jeweils eingeschlossen.
[0043] Obwohl die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen detailliert dargestellt und
beschrieben wurde, ist sie nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele und die
darin erläuterten konkreten Merkmalskombinationen beschränkt. Weitere Variationen
der Erfindung können von einem Fachmann erhalten werden, ohne den Schutzumfang der
beanspruchten Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- lineares Lichtband
- 2
- Rinne
- 21,22
- Flanke
- 23
- Rinnenboden
- 3
- Träger bzw Trägerplatte
- 31
- Hauptfläche
- 4
- Montagefläche
- 5
- Hauterstreckungsebene der Trägerplatte
- 6
- optische Achse
- 7
- Leuchten-Abstrahlrichtung
- 8
- elektromagnetische Strahlung
- 10
- Leuchte
- 11
- Vorderseite der Leuchte
- α
- Winkel
1. Leuchte (10) mit
- mindestens einem linearen Lichtband (1), insbesondere einem LED-Lichtband,
- einem Träger (3), an dem das lineare Lichtband (1) montiert ist,
- einer Vorderseite (11), von der die Leuchte (10) in ihrem bestimmungsgemäßen Betrieb
ein gewünschtes Licht abstrahlt, wobei
- der Träger (3) eine der Vorderseite (11) zugewandte Hauptfläche (31) aufweist, und
- in dem Träger (3) mindestens eine Rinne (2) ausgebildet ist, in der das lineare
Lichtband (1) auf einer Montagefläche (4) montiert ist.
2. Leuchte (10) nach Anspruch 1, bei der die Montagefläche (4) schräg zu der Hauptfläche
(31) steht.
3. Leuchte (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Montagefläche (4) mit der Hauptfläche
(31) einen Winkel (α) einschließt, der kleiner oder gleich 90 Grad ist.
4. Leuchte (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
- das lineare Lichtband (1) dazu ausgebildet ist, im Betrieb der Leuchte (10) elektromagnetische
Strahlung (8) in die Rinne (2) hinein zu emittieren und
- die Rinne (2) zumindest teilweise als Reflektor ausgebildet ist, um die elektromagnetische
Strahlung (8) zumindest teilweise zu einer Hauptabstrahlrichtung (7) der Leuchte (10)
hin umzulenken.
5. Leuchte (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der das lineare Lichtband
(1) dazu eingerichtet und derart in der Rinne (2) montiert ist, dass es mehr als 50%,
insbesondere mehr als 70% der im Betrieb der Leuchte (10) vom Lichtband (1) emittierten
elektromagnetischen Strahlung (8) in die Rinne (2) hinein emittiert.
6. Leuchte (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der Träger (3) mit der
Rinne (2) aus einem metallischen Blech gefertigt ist.
7. Träger (3) für eine Leuchte (10), der mindestens eine Rinne (2) mit einer Montagefläche
(4) aufweist, auf der mindestens ein lineares Lichtband (1) montiert ist.
8. Träger (3) nach Anspruch 7, bei dem die Montagefläche (4) schräg zu einer Hauptfläche
(31) des Trägers (3) steht, die einer Vorderseite (11) der Leuchte (10) zugewandt
ist.
9. Träger (3) nach Anspruch 7 oder 8, bei dem die Montagefläche (4) mit der Hauptfläche
(31) einen Winkel (α) einschließt, der kleiner oder gleich 90 Grad ist.
10. Träger (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem
- das lineare Lichtband (1) dazu ausgebildet ist, im Betrieb der Leuchte (10) elektromagnetische
Strahlung (8) in die Rinne (2) hinein zu emittieren und
- die Rinne (2) zumindest teilweise als Reflektor ausgebildet ist, um die elektromagnetische
Strahlung (8) zumindest teilweise zu einer Hauptabstrahlrichtung (7) der Leuchte (10)
hin umzulenken.
11. Träger (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei dem das lineare Lichtband (1) dazu
eingerichtet und derart in der Rinne (2) montiert ist, dass es mehr als 50%, insbesondere
mehr als 70% der im Betrieb der Leuchte (10) vom Lichtband (1) emittierten elektromagnetischen
Strahlung (8) in die Rinne (2) hinein emittiert.
12. Träger (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei dem der Träger (3) mit der Rinne
(2) aus einem metallischen Blech gefertigt ist.