[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung eines Frontelementes mit einem
Seitenteil eines bewegbaren Möbelteils, insbesondere Schublade, mit wenigstens zwei
in Höhenrichtung des Frontelements übereinanderliegenden Befestigungseinheiten, von
einen eine obere Befestigungseinheit einen an der Innenseite des Frontelements befestigbaren
an dem befestigten Zustand von der Innenseite in Richtung Seitenteil wegragenden Haltevorsprung
mit Halteabschnitt und eine am Seitenteil befestigbare Fangeinrichtung für den Haltevorsprung
aufweist, wobei die Fangeinrichtung einen eine Vorderseite und eine Rückseite aufweisen
im Grundkörper und einen am Grundkörper schwenkbar zwischen einer Grundstellung und
einer Spannstellung gelagerten durch eine Federeinrichtung vorgespannten Fanghaken
aufweist, wobei der Fanghaken eine der Rückseite des Grundkörpers zugewandte Spannfläche
aufweist, die den Halteabschnitt des Haltevorsprungs in der Spannstellung hintergreift
und das Frontelement an das Seitenteil spannt.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art ist beispielsweise aus der
WO 2012/069339 A1 bekannt. Der dort offenbarte Verbindungsbeschlag besitzt einen an einer Zarge befestigbaren
Zargenadapter an dem eine Arretiereinrichtung angeordnet ist. Die Arretiereinrichtung
wirkt mit einer Trageinrichtung zusammen, die ihrerseits an der Frontblende befestigt
ist. Die Arretiereinrichtung weist einen Basiswinkel auf, der am Zargenadapter befestigt
ist und an dem ein Arretierhebel schwenkbar gelagert ist. Der Arretierhebel ist federvorgespannt
und wirkt mit einem Lösehebel zusammen, der sowohl schwenkbar am Basiswinkel gelagert
ist als auch relativ beweglich zum Arretierhebel ausgebildet ist. Am Arretierhebel
ist eine Kulisse in Form eines gekrümmten Langlochs ausgebildet, in das ein am Lösehebel
ausgebildeter Stift derart aufgenommen ist, dass der Arretierhebel entgegen der Federkraft
der Feder in einer Offenstellung gehalten ist. Dem Stift am Lösehebel ist eine Führungsbahn
am Basiswinkel zugeordnet. An der Trageinrichtung ist ein Stift vorgesehen, der beim
Einfahren auf den Lösehebel auftrifft und den in der Kulisse gehaltenen Stift des
Lösehebels aus seiner Haltestellung drückt, wodurch die Federkraft der Feder ein Verschwenken
des Arretierhebels in Richtung Schließstellung bewirkt, wobei der Stift an der Trageinrichtung
vom Arretierhebel hintergriffen wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Verbindung eines Frontelements
mit einem Seitenteil eines bewegbaren Möbelteils zu schaffen, die einfach und kostengünstig
aufgebaut ist und insbesondere gegenüber dem zuvor beschriebenen Stand der Technik
mit einer geringeren Zahl an Bauteilen auskommt.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Verbindung eines Frontelements mit
einem Seitenteil eines bewegbaren Möbelteils mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass der Fanghaken eine
gegenüber der Spannfläche geneigte und daran über einen Scheitelpunkt anschließende,
der Vorderseite des Grundkörpers zugewandte Betätigungsfläche aufweist, die in der
Grundstellung im Einsteckweg des Haltevorsprungs liegt, wobei der Fanghaken über die
Federeinrichtung in die Grundstellung vorgespannt ist, derart, dass der Halteabschnitt
des Haltevorsprungs beim Einsteckvorgang auf die Betätigungsfläche auftreffen kann
und den Fanghaken gegen die Kraft der Federeinrichtung aus der Grundstellung drücken
kann und der Fanghaken nachdem der Halteabschnitt den Scheitelpunkt passiert hat und
in den Bereich der Spannfläche gelangt ist, durch die Kraft der Federeinrichtung in
Richtung Grundstellung zurückschwenken kann, um mit der Spannfläche auf den Halteabschnitt
einzuwirken.
[0006] Das Befestigen des Frontelements im Sinne des Fangens und Spannens des Halteabschnitts
des Haltevorsprungs kann dabei selbsttätig beim Einstecken des Haltevorsprungs erfolgen.
Der Halteabschnitt kann den Fanghaken beim Auftreffen auf die Betätigungsfläche gegen
die Federkraft der Federeinrichtung wegdrücken, wobei der Fanghaken nach dem Überschreiten
des Scheitelpunkts in Richtung Grundstellung zurückschnappen kann und ab dem Scheitelpunkt
die Spannfläche wirksam ist, die für das Spannen des Frontelements an das Seitenteil
sorgt.
[0007] Bei einer Weiterbildung der Erfindung steigt die Betätigungsfläche des Fanghakens
in dessen Grundstellung von der Vorderseite des Grundkörpers in Richtung Rückseite
bis zum Scheitelpunkt an, wobei die sich daran anschließende Spannfläche in der Grundstellung
des Fanghakens von der Vorderseite des Grundkörpers in Richtung Rückseite abfällt.
[0008] Es ist möglich, dass der Fanghaken als einarmiger Hebel ausgebildet ist, der um eine
am Grundkörper angeordnete ortsfeste Schwenkachse zwischen der Grundstellung und der
Spannstellung schwenkbar gelagert ist. In diesem Fall kann der Fanghaken als Fang-Schwenkhebel
bezeichnet werden.
[0009] Es ist möglich, dass die Schwenkachse im Bereich zwischen der Betätigungsfläche und
der Spannfläche angeordnet ist.
[0010] Alternativ ist es denkbar, dass die Schwenkachse in Richtung Rückseite des Grundkörpers
hinter der Spannfläche angeordnet ist. Zweckmäßigerweise ist in diesem Fall zwischen
der Schwenkachse und der Spannfläche ein relativ langer Hebelarm ausgebildet.
[0011] Bei einer Weiterbildung der Erfindung greift die Federeinrichtung zur Vorspannung
des Fanghakens in die Grundstellung unmittelbaren am Fanghaken an. Es ist beispielsweise
möglich, dass die Federeinrichtung an einer Längsseite des Fanghakens angreift, der
einer mit der Betätigungsfläche und der Spannfläche ausgestatteten Längsseite entgegengesetzt
angeordnet ist.
[0012] Alternativ ist es denkbar, dass die Federeinrichtung zur Vorspannung des Fanghakens
in die Grundstellung mittelbar über einen Krafteinleitungshebel am Fanghaken angreift,
wobei der Krafteinleitungshebel über ein Verbindungsgelenk gelenkig mit dem Fanghaken
verbunden ist. In diesem Fall bildet der Fanghaken gemeinsam mit dem Krafteinleitungshebel
einen Kniehebel.
[0013] Es ist möglich, dass die Federeinrichtung wenigstens eine Druckfeder oder wenigstens
eine Zugfeder aufweist.
[0014] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist bei der unmittelbaren Kopplung von Federeinrichtung
und Fanghaken wenigstens eine Druckfeder einerseits mit dem Fanghaken und andererseits
mit dem Grundkörper verbunden.
[0015] Alternativ ist es denkbar, dass bei der mittelbaren Kopplung von Federeinrichtung
und Fanghaken wenigstens eine Zugfeder einerseits mit dem Krafteinleitungshebel und
andererseits mit dem Grundkopf verbunden ist.
[0016] Bei einer Weiterbildung der Erfindung weist der Fanghaken einen gabelförmigen Hakenabschnitt
auf, der zwei parallel zueinander ausgerichtete und zueinander beabstandete Gabelschenkel
aufweist, die in der Grundstellung des Fanghakens in Höhenrichtung orientiert sind,
derart, dass zwischen den Gabelschenkeln eine nach oben offene Aufnahme für die Haltevorsprung
ausgebildet ist.
[0017] In besonders bevorzugter Weise sind die Betätigungsfläche und die daran anschließende
Spannfläche des Fanghakens durch Außenkanten der Gabelschenkel gebildet. Der gabelförmige
Hakenabschnitt des Fanghakens weist also mehrere Funktionen auf, zum einen dient er
zur Ausbildung der nach oben offenen Aufnahme zur Aufnahme des Haltevorsprungs, zum
anderen kann er auch gleichzeitig die Betätigungs- und die daran anschließende Spannfläche
bilden.
[0018] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der dem Frontelement zugeordnete Haltevorsprung
als Haltebolzen ausgebildet, mit einem Bolzenschaft und einen den Halteabschnitt bildenden
gegenüber dem Bolzenschaft einen größeren Durchmesser aufweisenden Bolzenkopf.
[0019] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die obere Befestigungseinheit mit der unteren
Befestigungsschnittstelle über Kopplungsmittel verbunden, derart, dass beim Lösen
des Frontelements an der unteren Befestigungseinheit über die Kopplungsmittel gleichzeitig
der Fanghaken der oberen Befestigungseinheit aus der Grundstellung zur Freigabe des
Haltevorsprungs herausschwenkbar ist.
[0020] In besonders bevorzugter Weise weisen die Kopplungsmittel eine Verbindungsstange
auf, die einerseits gelenkig mit einer Komponente der unteren Befestigungseinheit
und andererseits gelenkig mit dem Fanghaken verbunden ist.
[0021] Die Erfindung betrifft einen Möbelteil, insbesondere Schublade mit einem Frontelement
und zwei Seitenteilen gekennzeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 15.
[0022] Schließlich umfasst die Erfindung ein Möbel, mit wenigstens einem Möbelteil, insbesondere
Schublade, das ein Frontelement mit zwei Seitenteile aufweist, gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
[0023] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind der Zeichnung dargestellt und
werden im Folgenden näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht auf einen Seitenteil des bewegbaren Möbelteils, dem ein erstes
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zugeordnet ist,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X aus Figur 1,
- Figur 3
- eine Darstellung gemäß Figur 2 beim Herausschwenken des Fanghakens aus der Grundstellung,
- Figur 4
- eine Darstellung gemäß den Figuren 2 und 3, nach dem der Haltevorsprung des Scheitelpunkt
des Fanghakens passiert hat,
- Figur 5
- eine Darstellung gemäß Figur 4 mit der vom Fanghaken eingenommenen Spannstellung nach
dem Spannen des Haltevorsprungs des zugeordneten Frontelements,
- Figur 6
- eine Seitenansicht auf ein Seitenteil des bewegbaren Möbelteils, dem ein zweites Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zugeordnet ist,
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung des Seitenteils mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zweitem Ausführungsbeispiel aus Figur 6,
- Figur 8
- eine gesonderte Darstellung der Einzelheit Y aus Figur 6, wobei sich der Fanghaken
in der Grundstellung befindet,
- Figur 9
- die Einzeldarstellung von Figur 8, wobei der Haltevorsprung am Scheitelpunkt des Fanghakens
angeordnet ist und der Fanghaken aus der Grundstellung herausgeschwenkt ist und
- Figur 10
- eine Darstellung gemäß Figur 9, wobei der Haltevorsprung den Scheitelpunkt des Fanghakens
passiert hat.
[0024] Die Figuren 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
11, die zur Befestigung eines Frontelements 12 an einem Seitenteil 13 dient.
[0025] Das Frontelement 12 ist im Beispielsfall als Frontblende ausgebildet. Die Frontblende
und das Seitenteil 13 sind Bestandteil einer Schublade bzw. eines Schubkastens. Daher
ist das Frontelement 12 an zwei einander entgegengesetzten Seitenteilen 13, also an
einem linken und rechten Seitenteil 13, zu befestigen. Das in den Figuren 1 bis 5
dargestellte erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung 11 kann daher
im Beispielsfall auch identisch am anderen zweiten Teil vorhanden sein. Der im Folgenden
beschriebene Aufbau und die Funktionsweise der Vorrichtung 11 treffen daher in gleicher
Weise auch auf das andere Seitenteil 13 zu.
[0026] Das Seitenteil 13 kann als Schubladen-Seitenwand ausgebildet sein, die an einer Laufschiene
einer zur Führung der Schublade dienenden Führungseinheit befestigt ist. Die Schubladen-Seitenwand
kann als Vollkörper aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Alternativ kann das
Seitenteil 13 auch als Schubladen-Zarge ausgebildet sein, die in Form einer Hohlkammer-Zarge
Komponenten der Führungseinheit aufnimmt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 11 wird
im Folgenden beispielhaft beim Einsatz eines als Hohlkammer-Zarge ausgebildeten Seitenteils
13 beschrieben. Die Hohlkammer-Zarge kann als Strangpressprofil ausgeführt sein. Als
Strangpressmaterial eignet sich Aluminium. Alternativ ist es möglich, die Hohlkammer-Zarge
aus Metallblechteilen herzustellen.
[0027] Das Frontelement 12, also im Beispielsfall die Frontblende, kann aus Holz, Kunststoff
oder Metall bestehen.
[0028] Wie insbesondere in Figur 1 gezeigt, besitzt die Vorrichtung 11 wenigstens zwei,
im Beispielsfall genau zwei, in Höhenrichtung des Frontelements 12 oder Seitenteils
13 übereinanderliegende Befestigungseinheiten 14a, 14b. Die untere Befestigungseinheit
14a ist im Folgenden von weniger Relevanz und wird daher nur grob beschrieben. Die
untere Befestigungseinheit 14a besitzt eine an der Innenseite 15 des Frontelements
12 zu befestigende Rastklinke 16, die zur Befestigung des Frontelements 12 am zugeordneten
Seitenteil 13 in Form der Hohlkammer-Zarge in eine an der Zarge ausgebildete Rastaufnahme
17 einfahren kann und dort verrastet wird.
[0029] Von besonderem Interesse ist im Folgenden die obere Befestigungseinheit 14b.
[0030] Wie insbesondere in den Figuren 1 bis 5 gezeigt, weist die obere Befestigungseinheit
14b einen an der Innenseite 15 des Frontelements 12 befestigtes und von der Innenseite
15 in Richtung Seitenteil 13 wegragenden Haltevorsprung 18 auf. Der Haltevorsprung
18 besitzt einen Halteabschnitt 19.
[0031] Im gezeigten Beispielsfall ist der Haltevorsprung 18 als Haltebolzen ausgebildet,
mit einem Bolzenschaft 20 und einem den Halteabschnitt 19 bildenden gegenüber dem
Bolzenschaft 20 einen größeren Durchmesser aufweisenden Bolzenkopf.
[0032] Der Bolzenschaft 20 kann einen Gewindeabschnitt zum Einschrauben in das Frontelement
12 aufweisen. Im gezeigten Beispielsfall befindet sich der Gewindeabschnitt des Haltebolzens
an einem Dübel 21, insbesondere Holzdübel, der seinerseits in ein an der Innenseite
des Frontelementes 12 ausgebildetes Sackloch einzubringen ist.
[0033] In Axialrichtung des Bolzenschafts 20 schließt sich an den Gewindeabschnitt ein gewindeloser
Abschnitt an.
[0034] Das Gegenstück zum Haltevorsprung 18 am Frontelement 12 ist eine am Seitenteil 13,
also an der Zarge, befestigte Fangeinrichtung 22.
[0035] Wie insbesondere in Figur 1 gezeigt, weist die Fangeinrichtung 22 einen eine Vorderseite
23 und eine Rückseite 24 aufweisenden Grundkörper 25 auf, an dem ein Fanghaken 26
zwischen einer Grundstellung 27 und einer Spannstellung 28 schwenkbar gelagert ist.
[0036] Wie insbesondere in den Figuren 1 bis 5 gezeigt, ist der Fanghaken 26 durch eine
Federeinrichtung 29 in die Grundstellung 27 vorgespannt. Der Fanghaken 26 weist eine
der Rückseite 24 des Grundkörpers 25 zugewandte Spannfläche 30 auf, die den Halteabschnitt
19 des Haltevorsprungs 18 hintergreift und das Frontelement 12 an das Seitenteil 13
spannt.
[0037] Wie insbesondere in den Figuren 3 bis 5 gezeigt, besitzt der Fanghaken eine gegenüber
der Spannfläche 30 geneigte und daran über einen Scheitelpunkt 31 anschließende, der
Vorderseite 23 des Grundkörpers 25 zugewandte Betätigungsfläche 31, die in der Grundstellung
27 im Einsteckweg des Haltevorsprungs 18 liegt, wobei der Fanghaken 26 über die Federeinrichtung
29 in die Grundstellung vorgespannt ist, derart, dass der Halteabschnitt 19 des Haltevorsprungs
18 beim Einsteckvorgang auf die Betätigungsfläche 31 auftreffen kann und den Fanghaken
26 gegen die Kraft der Federeinrichtung 22 aus der Grundstellung 27 drücken kann und
der Fanghaken 26 nachdem der Halteabschnitt 19 den Scheitelpunkt 31 passiert hat und
in den Bereich der Spannfläche 30 gelangt ist, durch die Kraft der Federeinrichtung
29 in Richtung Grundstellung 27 zurückschwenken kann, um mit der Spannfläche 30 auf
den Halteabschnitt 19 einzuwirken.
[0038] Wie beispielhaft anhand der Figuren 1 bis 5 gemäß erstem Ausführungsbeispiel gezeigt,
besitzt der Fanghaken 26 einen gabelförmigen Hakenabschnitt 33, der zwei parallel
zueinander ausgerichtete und zueinander beabstandete Gabelschenkel 34a, 34b aufweist,
die in der Grundstellung des Fanghakens 26 in Höhenrichtung orientiert sind.
[0039] Gemäß erstem Ausführungsbeispiel ist der Fanghaken 26 ein relativ kurzer, einarmiger
Schwenkhebel, der um eine Schwenkachse 35 schwenkbar am Grundkörper 25 gelagert ist.
Die Schwenkachse 35 befindet sich dabei im Wesentlichen unmittelbar an der Vorderseite
23 des Grundkörpers 25 also im Bereich einer vom Grundkörper zur Vorderseite hin offene
Einstecköffnung 36 für den Haltevorsprung 18.
[0040] Wie insbesondere in den Figuren 1 bis 5 gezeigt, ist der Grundkörper einstückig mit
dem Rest der Hohlkammer-Zarge verbunden, ist also Bestandteil der Hohlkammer-Zarge.
Alternativ wäre es jedoch auch denkbar, den Grundkörper separat von der Hohlkammer-Zarge
auszubilden und nach Art eines Zargen-Adapters auf die Hohlkammer-Zarge aufzusetzen
und dort zu befestigen.
[0041] Wie insbesondere in Figur 2 gezeigt, ist der Fanghaken 26 mit seiner Schwenkachse
35 einerseits an einer Außenseite des Grundkörpers und andererseits an einer einstückig
mit dem Rest des Grundkörpers verbundenen parallel zur Außenseite verlaufenden Lagerlasche
37 schwenkbar gelagert. Die Lagerlasche 37 bildet zudem auch an ihrer vorderen Stirnseite
die Einstecköffnung 36 aus.
[0042] Der Fanghaken 26 ist, wie erwähnt, als kurzer, einarmiger Schwenkhebel ausgebildet
und zweckmäßiger Weise ebenfalls als Blechbiege-Bauteil ausgebildet. Dabei sind die
beiden Gabelschenkel 34a, 34b durch ein Gabeljoch 38 miteinander verbunden. Die beiden
Gabelschenkeln 34a, 34b verlaufen parallel zueinander und werden durch das Gabeljoch
38 auf Abstand zueinander gehalten. Der Zwischenraum zwischen den beiden Gabelschenkeln
34a, 34b bildet die Aufnahme 39 für den gewindelosen Abschnitt des Haltevorsprungs
18.
[0043] Der Abstand der beiden Gabelschenkel 34a, 34b zueinander, also die lichte Weite der
Aufnahme 39 ist kleiner als der Durchmesser des als Bolzenkopf ausgebildeten Halteabschnitts
19. Dadurch ist es möglich, dass der Bolzenkopf beim Einstecken auf den Fanghaken
26 auftreffen kann ohne dass er in die Aufnahme einfährt.
[0044] Die Gabelschenkel 34a, 34b besitzen jeweils eine charakteristische Kontur und bilden
gemeinsam sowohl die Betätigungsfläche 32 als auch die Spannfläche 30 sowie den zwischen
der Betätigungsfläche und der Spannfläche liegenden Scheitelpunkt 31. Die Gabelschenkel
34a, 34b haben jeweils die Form eines Polygons.
[0045] Wie insbesondere die Zusammenschau der Figuren 2 bis 5 zeigt, wird die Betätigungsfläche
von den vorderen Oberkanten der Gabelschenkel 34a, 34b gebildet, die in der in Figur
5 gezeigten Grundstellung von der Einstecköffnung 36 nach hinten nach schräg oben
verlaufen. In Richtung von der Vorderseite 23 zur Rückseite 24 des Grundkörpers 25
ist die Betätigungsfläche also gegenüber der Mündungsebene der Einstecköffnung 36
schräg nach oben geneigt.
[0046] Im Beispielsfall ist die Betätigungsfläche eine gerade Fläche, die im Bereich der
Schwenkachse 35 beginnt und am Scheitelpunkt 31 endet.
[0047] Wie insbesondere in den Figuren 2 bis 5 gezeigt, schließt sich in Einsteckrichtung
nach dem Scheitelpunkt 31 die Spannfläche 30 an, die im Beispielsfall als Bogenfläche
ausgebildet ist. Die Spannfläche 30 wird von den hinteren Oberkanten der Gabelschenkel
34a, 34b gebildet.
[0048] Charakteristisch für das erste Ausführungsbeispiel ist, dass die Schwenkachse 35
im Bereich zwischen der Betätigungsfläche 32 und der Spannfläche 30 angeordnet ist.
[0049] Wie bereits erwähnt wird der Fanghaken über die Federeinrichtung 29 in die Grundstellung
27 vorgespannt. Im gezeigten Beispielsfall umfasst die Federeinrichtung wenigstens
eine Zugfeder 40, die einerseits am Grundkörper 35 und andererseits an der Fangeinrichtung
22 gelagert ist.
[0050] Wie beispielhaft in den Figuren 2 bis 5 gezeigt, ist hierzu am Grundkörper 25 eine
fensterartige Ausnehmung ausgebildet, an der sich ein Einhängevorsprung 41 für die
endseitige Öse der Zugfeder 40 befindet.
[0051] Charakteristisch für das erste Ausführungsbeispiel ist, dass die Zugfeder 40 nicht
direkt am Fanghaken 26 angreift sondern mittelbar über einen Krafteinleitungshebel
42 am Fanghaken 26 angreift. Der Krafteinleitungshebel 42 ist über ein Verbindungsgelenk
43 gelenkig mit dem Fanghaken verbunden. Insgesamt bildet der Fanghaken gemeinsam
mit dem Krafteinleitungshebel 42 einen Kniehebel.
[0052] Am Krafteinleitungshebel 42 ist ebenfalls ein Einhängevorsprung 44 zum Einhängen
der entgegengesetzten Einhängeöse der Zugfeder 40 ausgebildet.
[0053] Wie insbesondere in Figur 1 gezeigt, ist die obere Befestigungseinheit 14b mit der
unteren Befestigungseinheit 14a über Kopplungsmittel verbunden, derart, dass beim
Lösen des Frontelements 12 an der unteren Befestigungseinheit 14a über die Kopplungsmittel
gleichzeitig der Fanghaken 26 der oberen Befestigungseinheit 14b aus der Grundstellung
27 zur Freigabe des Haltevorsprungs 18 herausschwenkbar ist.
[0054] Zu den Kopplungsmitteln zählt der Krafteinleitungshebel 42, der, wie erwähnt, über
das Verbindungsgelenk 43 mit dem Fanghaken 26 schwenkbar verbunden ist und der, wie
in Figur 1 gezeigt, über ein weiteres Verbindungsgelenk 45 mit einem Stellmechanismus
der unteren Befestigungseinheit 14a verbunden ist.
[0055] Zum Verbinden des Frontelements 12 mit dem Seitenteil im Bereich der oberen Befestigungseinheit
14b wird, wie die Zusammenschau der Figuren 2 bis 5 zeigt, zunächst der Haltevorsprung
18 mit dem als Bolzenkopf ausgebildeten Halteabschnitt 19 voraus in Richtung Einstecköffnung
36 geführt. Dabei trifft der Bolzenkopf auf die in der Grundstellung 27 schräg von
der Einstecköffnung nach hinten oben verlaufende Betätigungsfläche 32, wodurch der
Fanghaken in Uhrzeiger-Richtung um die Schwenkachse 35 verschwenkt wird. Das Verschwenken
erfolgt gegen die Federkraft der Zugfeder 40, die beim Verschwenken des Fanghakens
26 gespannt wird.
[0056] Wie insbesondere die Zusammenschau der Figuren 2 und 3 zeigt, wird der Fanghaken
26 in etwa soweit verschwenkt, dass die Betätigungsfläche 32 in wesentlichen parallel
zur Oberkante des Grundkörpers 26 verläuft. Das Verbindungsgelenk 43 zwischen Fanghaken
und Krafteinleitungshebel 42 wird nach unten und in Richtung Vorderseite des Grundkörpers
25 verlagert, da das Verbindungsgelenk 43 ebenfalls um die Schwenkachse 35 schwenkt.
[0057] Hat der Bolzenkopf den Scheitelpunkt 31 des Fanghakens 26 überschritten, so bewirkt
die Federkraft der gespannten Zugfeder ein Zurückschwenken des Fanghakens 26 in GegenUhrzeigerrichtung,
wobei dann der gewindelose Abschnitt des Haltevorsprungs 18 in die Aufnahme 39 zwischen
den beiden Gabelschenkeln 34a, 34b einfährt und der Bolzenkopf mit seiner Rückseite
an der Spannfläche 30 entlang gleitet. Da die Spannfläche bogenförmig gekrümmt ausgebildet
ist, also einen konvexen Verlauf aufweist, wird beim weiteren Entlanggleiten des Bolzenkopfes
das Frontelement 12 an das Seitenteil 13 gezogen und somit das Frontelement 12 an
das Seitenteil 13 gespannt.
[0058] Die Figuren 6 bis 10 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 11. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel durch die andersartige Ausgestaltung der Fangeinrichtung
22.
[0059] Auch hier ist der Fanghaken 26 als einarmiger Schwenkhebel ausgebildet, jedoch nicht
in derart kurzer Ausführung wie beim ersten Ausführungsbeispiel, sondern als relativ
langer Schwenkhebel.
[0060] Der Fanghaken 26 besitzt somit neben dem Hakenabschnitt 33 und den beiden Gabelschenkeln
34a, 34b noch einen relativ lang gestreckten Basisabschnitt 46, der gemäß Ausführungsbeispiel
als Stange ausgebildet ist. Der Basisabschnitt 46 ist an seinem dem Hakenabschnitt
33 abgewandten hinteren Ende um eine Schwenkachse 35 schwenkbar am Grundkörper 25
gelagert.
[0061] Die Betätigungsfläche 32 ist in gleicher Weise zum ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet,
wird also von den vorderen Oberkanten der beiden Gabelschenkel 34a, 34b gebildet,
die in der Grundstellung (Figur 8) von der Vorderseite des Grundkörpers nach hinten
nach schräg oben verlaufen.
[0062] Im Gegensatz zum zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist die Spannfläche
30, die ebenfalls von den hinteren Oberkanten der Gabelschenkel 34a, 34b gebildet
wird, jedoch nicht bogenförmig gekrümmt sondern hat einen geraden Verlauf, so dass
die Gabelschenkel 34a, 34b insgesamt die Form eines rechtwinkligen Dreiecks haben.
[0063] Ein weiterer Unterschied zum zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist die
Ausgestaltung der Federeinrichtung 29. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel
ist hier eine Druckfeder 47 eingesetzt, die einerseits an der Unterseite des Hakenabschnitts
33 im Bereich des Gabeljochs 38 und andererseits am Grundkörper 25 gelagert ist. Wie
insbesondere die Figuren 6 und 7 zeigen, ist der Fanghaken 26 der oberen Befestigungseinheit
14b über Kopplungsmittel mit der unteren Befestigungseinheit 14a verbunden. Wie insbesondere
in Figur 6 oder 7 gezeigt, ist hier ein Verbindungshebel 48 vorhanden, der einerseits
schwenkbar am Fanghaken 26, insbesondere an dessen Basisabschnitt 46 angelenkt ist
und andererseits mit einem Stellmechanismus der unteren Befestigungseinheit 14a schwenkbar
verbunden ist.
[0064] Zur Befestigung des Frontelements 12 am Seitenteil 13 im Bereich der oberen Befestigungseinheit
14b wird der Haltevorsprung 18 mit dem als Bolzenkopf ausgebildeten Halteabschnitt
19 voraus an den Fanghaken 26 herangeführt. Der Bolzenkopf trifft auf die Betätigungsfläche
32 des Fanghakens 26 und gleitet daran ab, wobei der Fanghaken in GegenUhrzeigerrichtung
um die Schwenkachse 35 gegen die Federkraft der Druckfeder 47 nach unten schwenkt.
Die Figur 9 zeigt die Situation genau am Scheitelpunkt 31 des Fanghakens 26. Nach
Überschreiten des Scheitelpunkts 31 wird der Fanghaken 26 durch die Federkraft der
Druckfeder wieder zurück in Richtung Grundstellung 27 verschwenkt, wodurch der gewindelose
Abschnitt des Haltevorsprungs 18 in die Aufnahme 39 zwischen den beiden Gabelschenkeln
34a, 34b gelangt. Durch die kreisförmige Schwenkbewegung des Fanghakens um die Schwenkachse
35 wird beim Aneinanderabgleiten der Rückseite des Bolzenkopfes an der Spannfläche
30 eine Bewegung in Richtung Rückseite des Grundkörpers erzeugt, wodurch das Frontelement
12 an das Seitenteil gespannt wird.
1. Vorrichtung zur Verbindung eines Frontelements (12) mit einem Seitenteil (13) eines
bewegbaren Möbelteils, insbesondere Schublade, mit wenigstens zwei in Höhenrichtung
des Frontelements (12) übereinander liegenden Befestigungseinheiten (14a, 14b), von
denen eine obere Befestigungseinheit (14b) einen an der Innenseite (15) des Frontelements
(12) befestigbaren und im befestigten Zustand von der Innenseite (15) in Richtung
Seitenteil (13) weg ragenden Haltevorsprung (18) mit Halteabschnitt (19) und eine
am Seitenteil (13) befestigbare Fangeinrichtung (22) für den Haltevorsprung (18) aufweist,
wobei die Fangeinrichtung (22) einen eine Vorderseite (23) und eine Rückseite (24)
aufweisenden Grundkörper (25) und einen am Grundkörper (25) schwenkbar zwischen einer
Grundstellung (27) und einer Spannstellung (28) gelagerten durch eine Federeinrichtung
(29) vorgespannten Fanghaken (26) aufweist, wobei der Fanghaken (26) eine der Rückseite
(24) des Grundkörpers (25) zugewandte Spannfläche (30) aufweist, die den Halteabschnitt
(19) des Haltevorsprungs (18) in der Spannstellung (30) hintergreift und das Frontelement
(12) an das Seitenteil (13) spannt, dadurch gekennzeichnet, dass der Fanghaken (26) eine gegenüber der Spannfläche (30) geneigte und daran über einen
Scheitelpunkt (31) anschließende, der Vorderseite (23) des Grundkörpers (25) zugewandte
Betätigungsfläche (32) aufweist, die in der Grundstellung (27) im Einsteckweg des
Haltevorsprung (18) liegt, wobei der Fanghaken (26) über die Federeinrichtung (29)
in die Grundstellung (27) vorgespannt ist, derart, dass der Halteabschnitt (19) des
Haltevorsprungs (18) beim Einsteckvorgang auf die Betätigungsfläche (32) auftreffen
kann und den Fanghaken (26) gegen die Kraft der Federeinrichtung (29) aus der Grundstellung
(27) drücken kann und der Fanghaken (26) nachdem der Halteabschnitt (19) den Scheitelpunkt
(31) passiert hat und in den Bereich der Spannfläche (30) gelangt ist, durch die Kraft
der Federeinrichtung (29) in Richtung Grundstellung (27) zurückschwenken kann, um
mit der Spannfläche (30) auf den Halteabschnitt (19) einzuwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (32) des Fanghakens (26) in dessen Grundstellung (27) von der
Vorderseite (23) des Grundkörpers (25) in Richtung Rückseite (24) bis zum Scheitelpunkt
(31) ansteigt und die sich daran anschließende Spannfläche (30) in der Grundstellung
(27) des Fanghakens (26) von der Vorderseite (23) des Grundkörpers (25) in Richtung
Rückseite (24) abfällt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fanghaken (26) als einarmiger Hebel ausgebildet ist, der um eine am Grundkörper
(25) angeordnete ortsfeste Schwenkachse (35) zwischen der Grundstellung (27) und der
Spannstellung schwenkbar gelagert ist, wobei vorzugsweise die Schwenkachse (35) im
Bereich zwischen der Betätigungsfläche (32) und der Spannfläche (30) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (35) in Richtung Rückseite (24) des Grundkörpers (25) hinter der
Spannfläche (30) angeordnet ist, wobei vorzugsweise zwischen der Schwenkachse (35)
und der Spannfläche (30) ein relativ langer Hebelarm ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung (29) zur Vorspannung des Fanghakens (26) in die Grundstellung
(27) unmittelbar am Fanghaken (26) angreift, insbesondere an einer Längsseite des
Fanghakens (26), der einer mit der Betätigungsfläche (32) und der Spannfläche (30)
ausgestatteten Längsseite entgegengesetzt angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung (29) zur Vorspannung des Fanghakens (26) in die Grundstellung
(27) mittelbar über einen Krafteinleitungshebel (42) am Fanghaken (26) angreift, wobei
der Krafteinleitungshebel (42) über ein Verbindungsgelenk (43) gelenkig mit dem Fanghaken
(26) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung (29) wenigstens eine Druckfeder (47) oder wenigstens eine Zugfeder
(40) aufweist, wobei vorzugsweise bei der unmittelbaren Kopplung von Federeinrichtung
(29) und Fanghaken (26) wenigstens eine Druckfeder (47) einerseits mit dem Fanghaken
(26) und andererseits mit dem Grundkörper (25) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der mittelbaren Kopplung von Federeinrichtung (29) und Fanghaken (26) wenigstens
eine Zugfeder (40) einerseits mit dem Krafteinleitungshebel (42) und andererseits
mit dem Grundkörper (25) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fanghaken (26) einen gabelförmigen Hakenabschnitt (33) aufweist, der zwei parallel
zueinander ausgerichtete und zueinander beabstandete Gabelschenkel (34a, 34b) aufweist,
die in der Grundstellung (27) des Fanghakens (26) in Höhenrichtung orientiert sind,
derart, dass zwischen den Gabelschenkeln (34a, 34b) eine nach oben offene Aufnahme
(39) für den Haltevorsprung (18) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (32) und die daran anschließende Spannfläche (30) des Fanghakens
(26) durch Außenkanten der Gabelschenkel (34a, 34b) gebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Frontelement (12) zugeordnete Haltevorsprung (18) als Haltebolzen ausgebildet
ist, mit einem Bolzenschaft und einem den Haltabschnitt (19) bildenden gegenüber dem
Bolzenschaft einen größeren Durchmesser aufweisenden Bolzenkopf.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Befestigungseinheit (14b) mit der unteren Befestigungseinheit (14a) über
Kopplungsmittel verbunden ist, derart, dass beim Lösen des Frontelements (12) an der
unteren Befestigungseinheit (14a) über die Kopplungsmittel gleichzeitig der Fanghaken
(26) der oberen Befestigungseinheit (14b) aus der Spannstellung zur Freigabe des Haltevorsprungs
herausschwenkbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel eine Verbindungsstange (48) aufweisen, die einerseits gelenkig
mit einer Komponente der unterer Befestigungseinheit (14a) und andererseits gelenkig
mit dem Fanghaken (26) verbunden ist.
14. Möbelteil, insbesondere Schublade, mit einem Frontelement (12) und zwei Seitenteilen
(13), gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Möbel, mit wenigstens einem Möbelteil, insbesondere Schublade, das ein Frontelement
(12) und zwei Seitenteile (13) aufweist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.