[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschplatzeinrichtung, die einen Waschtisch mit
einer Waschbeckenmulde, eine erste Wasserabgabevorrichtung, die eine Mehrzahl von
innerhalb eines Düsenbelegungsbereichs in der Waschbeckenmulde angeordneten Wasserabgabedüsen
aufweist und zur Abgabe von Wasser in Form eines Fontänenstrahls ausgelegt ist, der
bogenförmig mit einem aufwärtigen Abschnitt von der Waschbeckenmulde aus nach oben
bis zu einer Maximalhöhe austritt und mit einem abwärtigen Abschnitt nach unten in
die Waschbeckenmulde zurückkehrt, und eine zweite Wasserabgabevorrichtung umfasst,
die zur Abgabe von Wasser in Form eines Brausestrahls ausgelegt ist und einen Brausestrahlaustrittskörper
aufweist. Die Waschplatzeinrichtung kann sich beispielsweise in einem Badezimmer befinden.
Am Waschtisch kann sich der Benutzer waschen bzw. diverse andere Körperpflegemaßnahmen
vornehmen.
[0002] Eine Waschplatzeinrichtung der eingangs genannten Art ist in den Patentschriften
US 7.155.759 B2 und
US 7.461.419 B2 offenbart. Bei der dortigen Waschplatzeinrichtung sind die Wasserabgabedüsen zur
Abgabe des Fontänenstrahls durch Wasserabgabeöffnungen in der Waschbeckenmulde gebildet,
die in einem vorzugsweise unregelmäßigen Muster über die gesamte Mulde oder jedenfalls
in einem oberen Bereich der Mulde über den gesamten Umfang der Mulde hinweg angeordnet
sind. Die Wasserabgabedüsen sind mit ihren zugehörigen Einzelstrahlrichtungen sämtlich
zu einem Mittenbereich über der Waschbeckenmulde hin ausgerichtet, so dass sich ein
kuppelartiger Fontänenstrahl ergibt. Bezogen auf eine nutzerseitenzugewandte Vorderseite
des Waschtischs, d.h. die Vorderseite ist vorliegend als diejenige Seite definiert,
auf der sich der Benutzer normalerweise bestimmungsgemäß befindet, wenn er die Waschplatzeinrichtung
nutzen will, ist in einem Seitenbereich des Waschtischs seitlich neben der Waschbeckenmulde
die zweite Wasserabgabevorrichtung in Form einer vorzugsweise an einen flexiblen Schlauch
angeschlossenen Handbrause mit einem kugelförmigen Brausestrahlaustrittskörper angeordnet,
der dafür ausgelegt ist, einen Brausestahl mit hoher Geschwindigkeit bereitzustellen.
[0003] Die Offenlegungsschrift
JP 2001-292920 A offenbart eine Waschtischeinrichtung, die an einer nutzerseitenabgewandten Rückseite
der Waschbeckenmulde eine Wasserabgabeanordnung mit drei Arten von selektiv aktivierbaren
Wasserabgabevorrichtungen aufweist, welche einen üblichen Wasserhahn oder eine übliche
ausziehbare Handbrause ersetzen sollen und jeweils zur Abgabe von Wasser in Form eines
Fontänenstrahls ausgelegt sind, der von der Waschbeckenmulde aus parabelförmig mit
einem aufwärtigen Abschnitt nach oben bis zu einer Maximalhöhe austritt und mit einem
abwärtigen Abschnitt nach unten in die Waschbeckenmulde zurückkehrt. Die drei Fontänenstrahlen
dienen speziell dem Waschen der Hände, des Gesichts bzw. der Haare.
[0004] In der Offenlegungsschrift
JP 2007-069024 A wird eine weitere Waschplatzeinrichtung vorgeschlagen, bei der sich ein Wasserauslaufrohr
an einer nutzerseitenabgewandten Rückseite der Waschbeckenmulde und auf einem Höhenniveau
oberhalb der Waschbeckenmulde und des Waschtischs befindet, wobei das Wasserauslaufrohr
drehbar an einer Rückwand angebracht ist. Weiter ist zusätzlich der vordere Teil der
Wasserabgabevorrichtung drehbar und zur Abgabe eines Wasserstrahls in Richtung der
Waschbeckenmulde ausgelegt.
[0005] Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer Waschplatzeinrichtung
der eingangs genannten Art zugrunde, die gegenüber dem oben erläuterten Stand der
Technik insbesondere hinsichtlich ihrer Wasserabgabeeigenschaften und ihrer Anwendungsmöglichkeiten
und Anwendungseigenschaften signifikante Vorteile bietet.
[0006] Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer Waschplatzeinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bei dieser Waschplatzeinrichtung befindet sich
der Düsenbelegungsbereich der ersten Wasserabgabevorrichtung in einer nutzerseitenabgewandten,
rückwärtigen Hälfte der Waschbeckenmulde und erstreckt sich über höchstens den halben
Muldenumfang. Der Brausestrahlaustrittskörper der zweiten Wasserabgabevorrichtung
befindet sich an einer nutzerseitenabgewandten Rückseite der Waschbeckenmulde und
des Waschtischs und auf einem Höhenniveau oberhalb der Waschbeckenmulde und des Waschtischs,
wobei die zweite Wasserabgabevorrichtung zur Abgabe des Brausestrahls in einer schräg
nach vorn unten weisenden Brausestrahlrichtung ausgelegt ist.
[0007] Durch diese spezielle Kombination der beiden Wasserabgabevorrichtungen und der hierdurch
bereitgestellten speziellen Kombination eines bestimmten Fontänenstrahls und eines
bestimmten Brausestrahls mit schräg nach vorn unten weisender Brausestrahlrichtung
besitzt die erfindungsgemäße Waschplatzeinrichtung für viele Anwendungen sehr vorteilhafte
Wasserabgabeeigenschaften. Durch die spezielle Positionierung des Düsenbelegungsbereichs
der ersten Wasserabgabevorrichtung in der nutzerseitenabgewandten, rückwärtigen Hälfte
der Waschbeckenmulde und die begrenzte Ausdehnung dieses Düsenbelegungsbereichs über
höchstens den halben Muldenumfang lässt sich durch die erste Wasserabgabevorrichtung
ein relativ gezielter und/oder gut gebündelter Fontänenstrahl in Richtung zur nutzerseitenzugewandten
Vorderseite der Waschbeckenmulde und des Waschtischs hin bereitstellen. Speziell kann
der Fontänenstrahl mittels dieses Düsenbelegungsbereichs bzw. der in ihm angeordneten
Wasserabgabedüsen mit nach vorn auf den Benutzer zu weisender Strahlrichtungskomponente
bereitstellen. Der Düsenbelegungsbereich ist vorzugsweise von einem streifenförmigen
Muldenbereich mit in Muldenumfangsrichtung größerer Ausdehnung, d.h. größerer Streifenlänge,
und senkrecht dazu geringerer Ausdehnung, d.h. geringerer Streifenbreite, gebildet.
Im Vergleich zu dem erwähnten herkömmlichen, kuppelförmigen Fontänenstrahl kann der
Fontänenstrahl vorliegend einen über seinen Strahlverlauf hinweg stärker lokalisierten
Wasserfluss bereitstellen, der größere Bereiche über der Waschbeckenmulde freilässt,
so dass der Anwender sich nicht unnötig oder unerwünscht nass macht, solange er in
diesem Bereich agiert. Im wasserbelegten Bereich kann der Fontänenstrahl einen über
seinen Strahlverlauf hinweg relativ dichten Wasserfluss besitzen, den der Anwender
effektiv für seine jeweilige Anwendung nutzen kann. Von einem üblichen Schwallstrahl
und von anderen üblichen Wasserabgabestrahlen unter Verwendung von Auslaufarmaturen
mit einem über der Mulde endenden Auslaufrohr unterscheidet sich der Fontänenstrahl
durch seinen wurfparabelartig schräg nach oben und dann schräg nach unten gerichteten
Verlauf und seine Zusammensetzung aus einer Mehrzahl von durch die Wasserabgabedüsen
abgegebenen Einzelstrahlen.
[0008] Die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung können je nach Bedarf einzeln oder
zusammen aktiviert werden, d.h. der Benutzer hat die Möglichkeit, für seine Anwendung
jeweils nur den Fontänenstrahl, nur den Brausestrahl oder beide Strahlen kombiniert
einzusetzen und eine jeweils optimale Strahlart für seine verschiedenen Anwendungen
zu verwenden, wie Hände waschen, Gesicht waschen, Zähne putzen, Becher oder dergleichen
mit Wasser füllen, Gegenstände ausspülen oder abspülen, Haare waschen, Bart reinigen
etc. Da bei der vorliegenden Waschplatzeinrichtung kein Wasserauslaufrohr über der
Waschbeckenmulde zwingend benötigt wird, hat der Benutzer für seine Waschanwendungen
ungehindert Platz über der Waschbeckenmulde, z.B. für seinen Kopf beim Haare waschen
bzw. Bart reinigen.
[0009] In einer Weiterbildung der Erfindung sind die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung
dafür eingerichtet, dass der Brausestrahl auf den Fontänenstrahl in dessen aufwärtigem
Abschnitt trifft, wenn beide Wasserabgabevorrichtungen aktiv sind. Dies stellt eine
für viele Anwendungen günstige Auslegung dieser beiden Wasserabgabevorrichtungen dar,
sei es für Anwendungen, in denen jeweils nur der Fontänenstrahl oder der Brausestrahl
aktiv ist, sei es in Anwendungen, in denen der Fontänenstrahl und der Brausestrahl
kombiniert aktiv sind.
[0010] In einer Weiterbildung der Erfindung sind die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung
dafür eingerichtet, dass der Brausestrahl auf den Fontänenstrahl in einer Höhe trifft,
die mindestens ein Viertel der Maximalhöhe des Fontänenstrahls über der Waschbeckenmulde
beträgt, wenn beide Wasserabgabevorrichtungen aktiv sind. Auch dies stellt eine für
viele Anwendungen vorteilhafte Auslegung dieser beiden Wasserabgabevorrichtungen dar.
In vorteilhaften Realisierungen trifft der Brausestrahl in einer Höhe auf den Fontänenstrahl,
die mindestens ein Drittel oder mindestens die Hälfte der Maximalhöhe des Fontänenstrahls
über der Waschbeckenmulde beträgt. In alternativen Ausführungen trifft der Brausestrahl
in einer Höhe auf den Fontänenstrahl, die weniger als ein Viertel der Maximalhöhe
des Fontänenstrahls über der Waschbeckenmulde beträgt. In weiteren alternativen Ausführungen
trifft der Brausestrahl auf den Fontänenstrahl in dessen abwärtigem Abschnitt oder
er trifft gar nicht auf den Fontänenstrahl, sondern bildet einen nicht mit dem Fontänenstrahl
zusammentreffenden, separaten Brausestrahl.
[0011] In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Brausestrahlaustrittskörper der zweiten
Wasserabgabevorrichtung auf einer Höhe angeordnet, die auf oder über der halben Maximalhöhe
des Fontänenstrahls über der Waschbeckenmulde liegt. Dadurch kann der Brausestrahl
bereits in einer entsprechend großen Höhe zur Nutzung bereitgestellt werden, sei es
allein oder in Kombination mit dem gleichzeitig aktivieren Fontänenstrahl.
[0012] In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Wasserabgabedüsen der ersten Wasserabgabevorrichtung
von Nebel-/Feinstrahldüsen gebildet. Hierbei kann es sich insbesondere um spezielle
Nebel-/Feinstrahldüsen handeln, wie sie in von der Anmelderin unter der Marke PowderRain
vertriebenen Duscheinrichtungen verwendet sind und wie sie auch in der Offenlegungsschrift
DE 10 2016 225 987 A1 der Anmelderin offenbart sind. In alternativen Ausführungen sind die Wasserabgabedüsen
von anderen herkömmlichen Düsen gebildet, wie sie in Duschbrausen üblicherweise Verwendung
finden.
[0013] In einer Weiterbildung der Erfindung enthält der Brausestrahlaustrittskörper der
zweiten Wasserabgabevorrichtung eine Mehrzahl von Fein-/Nadelstrahldüsen. Hierbei
kann es sich insbesondere um dem Fachmann an sich zur Verwendung in Duschbrausen bekannte
Feinstrahldüsen bzw. Nadelstrahldüsen handeln. Alternativ kann es sich um Nebel-/Feinstrahldüsen
nach Art der PowderRain-Düsen der Anmelderin oder um herkömmliche Normalstrahldüsen
oder um eine Schwallstrahldüse handeln, wie dies der Fachmann zur Verwendung in Duschbrausen
kennt.
[0014] In einer Weiterbildung der Erfindung besitzt die Waschplatzeinrichtung einen wandmontierten
Aufnahmekörper, in dem der Brausestrahlaustrittskörper aufgenommen ist. Eine Armatur
bzw. ein Aufnahmekörper, der am oder auf dem Waschtisch zu montieren ist, kann daher
zur Aufnahme des Brausestrahlaustrittskörpers entfallen. In alternativen Ausführungen
kann ein solcher waschtischmontierter Aufnahmekörper für den Brausestrahlaustrittskörper
vorgesehen sein.
[0015] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Aufnahmekörper als ein Ablagekörper
mit einer oberseitigen Ablagefläche ausgebildet. Dadurch kann der Aufnahmekörper zusätzlich
zu seiner Funktion, den Brausestrahlaustrittskörper aufzunehmen, eine Ablagefunktion
erfüllen. Auf der Ablagefläche können üblicherweise an der Waschplatzeinrichtung benötigte
Waschutensilien oder dergleichen abgelegt werden.
[0016] In einer Ausgestaltung der Erfindung besitzt die Waschplatzeinrichtung einen wandmontierten
Spiegel, wobei sich der Aufnahmekörper mindestens mit einem den Brausestrahlaustrittskörper
enthaltenden Abschnitt vor dem Spiegel befindet und an den Spiegel angrenzt. Dadurch
lässt sich das üblicherweise für eine Waschplatzeinrichtung gewünschte Vorhandensein
eines rückwärtigen Spiegels mit der Aufnahme bzw. Halterung des Brausestrahlaustrittskörpers
technisch funktionell vorteilhaft kombinieren.
[0017] In einer Weiterbildung der Erfindung besitzt die Waschplatzeinrichtung eine weitere,
dritte Wasserabgabevorrichtung, die zur Abgabe von Wasser in Form eines Laminarstrahls
in einer schräg nach vorn unten weisenden Laminarstrahlrichtung ausgelegt ist und
einen Laminarstrahlaustrittskörper aufweist. Dies erweitert die Funktionalität der
Waschplatzeinrichtung um die Fähigkeit, bei Bedarf Wasser in die Waschbeckenmulde
als Laminarstrahl abgeben zu können, sei es einzeln oder in Kombination mit dem Brausestrahl
oder in Kombination mit dem Fontänenstrahl oder in Kombination mit dem Brausestrahl
und dem Fontänenstrahl.
[0018] In einer Ausgestaltung der Erfindung beträgt eine Winkeldifferenz der Laminarstrahlrichtung
und der Brausestrahlrichtung höchstens 15°. Dies bedeutet, die Laminarstrahlrichtung
und die Brausestrahlrichtung können je nach Bedarf zueinander parallel oder nur um
einen relativ geringen Differenzwinkel unterschiedlich festgelegt sein. Dies lässt
sich für bestimmte Anwendungen vorteilhaft nutzen.
[0019] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Laminarstrahlaustrittskörper in dem
Aufnahmekörper aufgenommen. Dies bedeutet, dass der Laminarstrahlaustrittskörper und
der Brausestrahlaustrittskörper gemeinsam in dem Aufnahmekörper aufgenommen sind,
was Vorteile hinsichtlich Kompaktheit des Aufbaus der Waschplatzeinrichtung und hinsichtlich
Bauraumbedarf bietet, so dass dem Benutzer viel Platz im Bereich über der Waschbeckenmulde
für seine Wasch-/Reinigungsanwendungen zur Verfügung bleibt.
[0020] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Diese und weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend näher beschrieben.
Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Perspektivansicht einer Waschplatzeinrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische Frontansicht der Waschplatzeinrichtung von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht von oben auf die Waschplatzeinrichtung von Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht längs einer Linie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine ausschnittweise Seitenansicht der Waschplatzeinrichtung mit aktiviertem Fontänenstrahl,
- Fig. 6
- die Ansicht von Fig. 5 bei aktiviertem Brausestrahl,
- Fig. 7
- die Ansicht von Fig. 5 bei aktiviertem Laminarstrahl,
- Fig. 8
- die Ansicht von Fig. 5 mit aktiviertem Fontänenstrahl, Brausestrahl und Laminarstrahl
und
- Fig. 9
- eine ausschnittweise Perspektivansicht entsprechend Fig. 1 bei aktiviertem Fontänenstrahl,
Brausestrahl und Laminarstrahl.
[0021] Die in den Figuren veranschaulichte Waschplatzeinrichtung beinhaltet einen Waschtisch
1 mit einer Waschbeckenmulde 2, eine erste Wasserabgabevorrichtung 3, die eine Mehrzahl
von innerhalb eines Düsenbelegungsbereichs 6 in der Waschbeckenmulde 2 angeordnete
Wasserabgabedüsen 4 aufweist und zur Abgabe von Wasser in Form eines Fontänenstrahls
5 ausgelegt ist, sowie eine zweite Wasserabgabevorrichtung 7, die zur Abgabe von Wasser
in Form eines Brausestrahls 8 ausgelegt ist und einen Brausestrahlaustrittskörper
9 aufweist. Der Düsenbelegungsbereich 6 der ersten Wasserabgabevorrichtung 3 befindet
sich in einer nutzerseitenabgewandten, rückwärtigen Hälfte 2a der Waschbeckenmulde
2 und erstreckt sich über höchstens den halben Umfang der Waschbeckenmulde 2. Der
Fontänenstrahl 5 tritt, wie insbesondere aus den Figuren 5, 8 und 9 ersichtlich, bei
aktivierter erster Wasserabgabevorrichtung 3 bogenförmig mit einem aufwärtigen Abschnitt
5a von der Waschbeckenmulde 2 aus nach oben aus dem Düsenbelegungsbereich 6 bzw. den
Wasserabgabedüsen 4 aus und kehrt mit einem abwärtigen Abschnitt 5b nach unten in
die Waschbeckenmulde 2 zurück.
[0022] Der Brausestrahlaustrittskörper 9 der zweiten Wasserabgabevorrichtung 7 befindet
sich an einer nutzerseitenabgewandten Rückseite 10 der Waschbeckenmulde 2 und des
Waschtischs 1 und auf einem Höhenniveau Hn, das oberhalb der Waschbeckenmulde 2 und
des Waschtischs 1 liegt. Die zweite Wasserabgabevorrichtung 7 ist zur Abgabe des Brausestrahls
8 in einer schräg nach vorn unten weisenden Brausestrahlrichtung R
B ausgelegt.
[0023] Die erste Wasserabgabevorrichtung 3 ist zur Abgabe des Fontänenstrahls 5 in einer
Fontänenstrahlrichtung R
F ausgelegt, die im aufwärtigen Abschnitt 5a des Fontänenstrahls 5 schräg nach vorn
oben und im abwärtigen Abschnitt 5b des Fontänenstrahls 5 schräg nach vorn unten weist.
In entsprechenden Ausführungen ist die erste Wasserabgabevorrichtung 3 zur Erzeugung
des Fontänenstrahls 5 in wurfparabelartiger Fächerform aus Einzelstrahlen der Wasserabgabedüsen
4 ausgelegt, wobei die Wurfhöhe, d.h. eine maximale Höhe H
F des Fontänenstrahls 5 über der Waschbeckenmulde 2, vorzugsweise zwischen 80% und
120% der Wurfweite des Fontänenstrahls 5, d.h. eines horizontalen Abstands A
F eines Auftreffbereichs F
A des Fontänenstrahls 5 auf die Waschbeckenmulde 2 vom Düsenbelegungsbereich 6, beträgt.
In typischen Fällen bedeutet dies eine Fontänenstrahlhöhe H
F zwischen etwa 20cm und etwa 40cm über der Mulde 2. In vorteilhaften Realisierungen
sind die Wasserabgabedüsen 4 als Nebel-/Feinstrahldüsen vom PowderRain-Typ ausgeführt.
[0024] In vorteilhaften Ausführungen sind die Wasserabgabedüsen 4 in mehreren in Muldenumfangsrichtung
aufeinanderfolgenden Düsengruppen angeordnet, wobei die Wasserabgabedüsen 4 einer
jeweiligen Düsengruppe untereinander gleiche oder vergleichsweise wenig voneinander
verschiedene Strahlaustrittsrichtungen aufweisen, während sich je zwei Wasserabgabedüsen
zweier benachbarter Düsengruppen stärker voneinander unterscheiden.
[0025] Im gezeigten Beispiel sind die Wasserabgabedüsen 4 speziell in drei in Muldenumfangsrichtung
aufeinanderfolgenden Düsengruppen angeordnet, wobei die Wasserabgabedüsen 4 einer
jeweiligen Düsengruppe untereinander gleiche Strahlaustrittsrichtungen aufweisen und
die Strahlaustrittsrichtungen zweier seitlicher Düsengruppen um einen gleichen Differenzwinkelbetrag
zur Strahlaustrittsrichtung einer mittleren Düsengruppe hin geneigt verlaufen. Speziell
sind in diesem Beispiel die seitlichen Strahlstreifen konvergierend zum mittleren
Strahlstreifen hin geneigt, und alle drei Strahlstreifen besitzen praktisch gleiche
Wurfhöhe und Wurfweite ihrer wurfparabelartigen Bogenform. Dabei behält der Fontänenstrahl
5 in seinem abwärtigen Abschnitt 5b bis zu seinem Auftreffbereich F
A auf der Mulde 2 eine Strahlbündelform und/oder eine im Wesentlichen konstante Strahlbreite
bei.
[0026] Dies ergibt einen Fontänenstrahl mit sehr vorteilhaftem, symmetrischen Strahlbild,
bei dem sich die drei Strahlstreifen der drei Düsengruppen zu einem vergleichsweise
homogenen Gesamtstrahl als dem Fontänenstrahl 5 verbinden. Dazu sind die Wasserabgabedüsen
4 in vorteilhaften Realisierungen in einer einzigen oder einigen wenigen Reihen innerhalb
des in diesem Fall bevorzugt streifenförmigen Düsenbelegungsbereichs 6 in der Waschbeckenmulde
2 angeordnet. Optional können die Wasserabgabedüsen 4 je zweier benachbarter Reihen
gegeneinander in lateraler, d.h. horizontaler, Richtung versetzt angeordnet sein,
z.B. mittig versetzt.
[0027] In entsprechenden Ausführungen sind die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung
3, 7 wie im gezeigten Beispiel dafür eingerichtet, dass der Brausestrahl 8 auf den
Fontänenstrahl 5 in dessen aufwärtigem Abschnitt 5a trifft, wie insbesondere aus den
Fig. 8 und 9 ersichtlich.
[0028] In entsprechenden Ausführungen sind wie im gezeigten Beispiel die erste und die zweite
Wasserabgabevorrichtung 3, 7 dafür eingerichtet, dass der Brausestrahl 8 auf den Fontänenstrahl
5 in einer Höhe H
T trifft, die mindestens ein Viertel der Gesamthöhe H
F des Fontänenstrahls 5 über der Waschbeckenmulde 2 beträgt. Vorteilhaft beträgt diese
Höhe H
T wie im gezeigten Beispiel mindestens ein Drittel oder mindestens die Hälfte und vorzugsweise
zwischen 55% und 75% der Fontänenstrahl-Gesamthöhe H
F, was sich für viele Anwendungen als besonders günstig für ein optimales Strahlverhalten
des kombinierten Wasserstrahls aus Fontänenstrahl 5 und Brausestrahl 8 ebenso wie
für die getrennte Nutzung des einzeln aktivierten Fontänenstrahls 5 bzw. Brausestrahls
8 erweist.
[0029] In entsprechenden Ausführungen liegt das Höhenniveau Hn, auf dem der Brausestrahlaustrittskörper
9 der zweiten Wasserabgabevorrichtung 7 angeordnet ist, wie beim gezeigten Beispiel
auf oder über der Hälfte der Gesamthöhe H
F des Fontänenstrahls 5 über der Waschbeckenmulde 2. In entsprechenden Realisierungen
befindet sich der Brausestrahlaustrittskörper 9 in etwa auf Höhe der Maximalhöhe H
F des Fontänenstrahls 5 über der Waschbeckenmulde 2 oder darüber oder nur höchstens
20% darunter.
[0030] In vorteilhaften Ausführungen enthält der Brausestrahlaustrittskörper 9 der zweiten
Wasserabgabevorrichtung 7 eine Mehrzahl von Fein-/Nadelstrahldüsen, wie sie dem Fachmann
für die Ausrüstung entsprechender Brausekörper an sich bekannt sind, z.B. als Bohrungen
mit vergleichsweise geringem Durchmesser in einer entsprechend perforierten Metallplatte.
In alternativen Ausführungen ist der Brausestrahlaustrittskörper 9 mit sogenannten
Normalstrahldüsen oder einer Schwallstrahldüse ausgerüstet, wie dies der Fachmann
zur Bestückung von Brauseköpfen zur Bereitstellung eines normalen Brausestrahls kennt.
[0031] In entsprechenden Ausführungen weist die Waschplatzeinrichtung wie im gezeigten Beispiel
einen wandmontierten Aufnahmekörper 11 auf, in dem der Brausestrahlaustrittskörper
9 aufgenommen ist. Eine zugehörige Wandfläche 13 an der Rückseite 10 des Waschtischs
1, an welcher der Aufnahmekörper 11 montierbar ist und die einen rückwärtigen Abschluss
der Waschplatzeinrichtung bildet, ist in den Figuren schematisch angedeutet. Alternativ
kann sich der Brausestrahlaustrittskörper 9 in einer auf dem Waschtisch 1 montierten
Wasserauslaufarmatur befinden.
[0032] In entsprechenden Ausführungen ist der Aufnahmekörper 11 wie im gezeigten Beispiel
als ein Ablagekörper mit einer oberseitigen Ablagefläche 12 ausgebildet. Auf der Ablagefläche
12 lassen sich in üblicher Weise Utensilien ablegen, wie sie an einer Waschplatzeinrichtung
typisch verwendet werden.
[0033] In entsprechenden Ausführungen beinhaltet die Waschplatzeinrichtung wie im gezeigten
Beispiel einen wandmontierten Spiegel 14, wobei sich der Aufnahmekörper 11 mindestens
mit einem den Brausestrahlaustrittskörper 9 enthaltenden Abschnitt 11a vor dem Spiegel
14 befindet und an den Spiegel 14 angrenzt.
[0034] In vorteilhaften Ausführungen weist die Waschplatzeinrichtung wie im gezeigten Beispiel
eine dritte Wasserabgabevorrichtung 15 auf, die zur Abgabe von Wasser in Form eines
Laminarstrahls 16 in einer schräg nach vorn unten weisenden Laminarstrahlrichtung
R
L ausgelegt ist und einen Laminarstrahlaustrittskörper 17 aufweist. Derartige Wasserabgabevorrichtungen
und zugehörige Laminarstrahlaustrittskörper sind dem Fachmann geläufig, z.B. von Auslaufarmaturen,
die einen rohrförmigen Wasserauslauf als Laminarstrahlaustrittskörper aufweisen, der
typischerweise endseitig mit einem Strahlregler, Perlator, Partikelsieb oder dergleichen
versehen ist, was daher hier keiner näheren Erläuterungen bedarf.
[0035] In entsprechenden Ausführungen beträgt wie im gezeigten Beispiel eine Winkeldifferenz
zwischen der Laminarstrahlrichtung R
L des Laminarstrahls 16 und der Brausestrahlrichtung R
B des Brausestrahls 8 höchstens 15°. In entsprechenden Realisierungen sind die Laminarstrahlrichtung
R
L und die Brausestrahlrichtung R
B identisch oder nur um höchstens eine wenige Winkelgrad von z.B. höchstens 5° unterschiedlich.
[0036] In entsprechenden Ausführungen ist der Laminarstrahlaustrittskörper 17 wie im gezeigten
Beispiel gegenüber dem Brausestrahlaustrittskörper 9 in Richtung nach vorn, d.h. zur
nutzerzugewandten Vorderseite 1a des Waschtischs 1 hin, versetzt angeordnet, wobei
er wie im gezeigten Beispiel gleichzeitig auch geringfügig in vertikaler Richtung
versetzt angeordnet sein kann. Dabei ist der horizontale und/oder der vertikale Versatz
relativ geringfügig und beträgt in vorteilhaften Realisierungen höchstens zwischen
3cm bis 6cm. In vorteilhaften Realisierungen sind wie im gezeigten Beispiel der Brausestrahlaustrittskörper
9 und der Laminarstrahlaustrittskörper 17 gemeinsam im gleichen Aufnahmekörper 11
angeordnet. In alternativen Ausführungen sind der Brausestrahlaustrittskörper 9 und
der Laminarstrahlaustrittskörper 17 in unterschiedlichen Aufnahmekörpern aufgenommen.
[0037] In entsprechenden Ausführungen weist die Waschtischmulde 2 wie im gezeigten Beispiel
einen Wasserablauf 19 auf, der sich in einem nutzerseitenzugewandten Bereich 2b der
Mulde 2 befindet und z.B. schlitzförmig mit zu einer nutzerzugewandten Vorderseite
1a des Waschtischs paralleler Schlitzlängsachse. In vorteilhaften Realisierungen liegt
der Wasserablauf 19 im Fontänenstrahl-Auftreffbereich F
A der Mulde 2 oder etwas vor diesem, d.h. zwischen dem Fontänenstrahl-Auftreffbereich
F
A und dem der Waschtischvorderseite 1a zugewandten vorderen Abschluss der Mulde 2.
[0038] In vorteilhaften Ausführungen sind für die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung
3, 7 sowie für die optionale dritte Wasserabgabevorrichtung 15 in einer herkömmlichen
und daher hier nicht näher gezeigten Weise elektrisch ansteuerbare Ventile vorgesehen,
um den Wasserdurchfluss und die Wassertemperatur des der jeweiligen Wasserabgabevorrichtung
3, 7, 15 zugeführten Wassers zu regulieren. Diesen Ventilen ist eine ebenfalls herkömmliche
und daher hier nicht näher gezeigte Steuereinheit zugeordnet. Als nutzerseitig betätigbare
Bedienelemente zur Einstellung des Wasserflusses und/oder der Wassertemperatur sind
in entsprechenden Ausführungen wie im gezeigten Beispiel Fernsteuerungs-Bedienelemente
18 vorgesehen, wobei diese Bedienelemente 18 als frei bewegliche puckförmige Bedienelemente
ausgeführt sind, die an beliebiger Stelle z.B. wie gezeigt auf der Oberseite des Waschtischs
1 außerhalb der Waschbeckenmulde 2 positioniert und dort frei verschoben bzw. verlagert
werden können. Alternativ können herkömmliche handbetätigte Bedienelemente und damit
angesteuerte Ventile für die Wasserabgabevorrichtungen 3, 7, 15 verwendet werden,
wie übliche handbetätigte Absperr-, Misch- oder Umstellventile, z.B. in Form entsprechender
drehknopf- oder hebelbetätigter Ventile bzw. Armaturen.
[0039] Wie die gezeigten und die weiteren oben erläuterten Ausführungsbeispiele deutlich
machen, stellt die Erfindung eine Waschplatzeinrichtung mit deutlichen Vorteilen für
den Anwender zur Verfügung. Das Wasser kann wahlweise als Fontänenstrahl und/oder
als Brausestrahl und/oder optional auch als Laminarstrahl an dem Waschplatz bzw. über
der Waschbeckenmulde 2 bereitgestellt werden. Übliche sanitäre Auslaufarmaturen mit
über der Mulde endendem Auslaufrohr können entfallen. Dies hat Vorteile für die Benutzbarkeit
der Waschplatzeinrichtung, da keine Rücksicht auf eine Auslaufrohr einer Auslaufarmatur
genommen werden muss. Die Kombination von Fontänenstrahl und Brausestrahl sowie optional
Laminarstrahl bietet insbesondere Vorteile z.B. zum Haare waschen und Bart waschen
am Waschplatz über der Waschbeckenmulde.
[0040] Zudem kann der Waschtisch insgesamt mit sehr planer Oberfläche gestaltet werden,
was das Reinigen der Waschtischeinrichtung deutlich erleichtern kann. Insbesondere
kann die Waschbeckenmulde in entsprechenden Ausführungen naht- und/oder stufenlos
in den benachbarten planen Bereich des Waschtischs übergehen. Auch der Wegfall einer
typischerweise am Waschtisch im Bereich der Waschbeckenmulde montierten Auslaufarmatur
mit über der Mulde endendem Auslaufrohr erleichtert das Reinigen der Waschtischeinrichtung.
1. Waschplatzeinrichtung mit
- einem Waschtisch (1) mit einer Waschbeckenmulde (2),
- einer ersten Wasserabgabevorrichtung (3), die eine Mehrzahl von innerhalb eines
Düsenbelegungsbereichs (6) in der Waschbeckenmulde angeordneten Wasserabgabedüsen
(4) aufweist und zur Abgabe von Wasser in Form eines Fontänenstrahls (5) ausgelegt
ist, der bogenförmig mit einem aufwärtigen Abschnitt (5a) von der Waschbeckenmulde
aus nach oben bis zu einer Maximalhöhe (HF) austritt und mit einem abwärtigen Abschnitt (5b) nach unten in die Waschbeckenmulde
zurückkehrt, und
- einer zweiten Wasserabgabevorrichtung (7), die zur Abgabe von Wasser in Form eines
Brausestrahls (8) ausgelegt ist und einen Brausestrahlaustrittskörper (9) aufweist,
wobei
- sich der Düsenbelegungsbereich (6) der ersten Wasserabgabevorrichtung (3) in einer
nutzerseitenabgewandten, rückwärtigen Hälfte (2a) der Waschbeckenmulde (2) befindet
und sich über höchstens den halben Muldenumfang erstreckt und
- sich der Brausestrahlaustrittskörper (9) der zweiten Wasserabgabevorrichtung (7)
an einer nutzerseitenabgewandten Rückseite (10) der Waschbeckenmulde und des Waschtischs
und auf einem Höhenniveau (Hn) oberhalb der Waschbeckenmulde und des Waschtischs befindet
und die zweite Wasserabgabevorrichtung zur Abgabe des Brausestrahls (8) in einer schräg
nach vorn unten weisenden Brausestrahlrichtung (RB) ausgelegt ist.
2. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 1, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung dafür eingerichtet sind, dass der
Brausestrahl auf den Fontänenstrahl in dessen aufwärtigem Abschnitt trifft.
3. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Wasserabgabevorrichtung dafür eingerichtet sind, dass der
Brausestrahl auf den Fontänenstrahl in einer Höhe (HT) trifft, die mindestens ein Viertel der Maximalhöhe (HF) des Fontänenstrahls über der Waschbeckenmulde beträgt.
4. Waschplatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter dadurch gekennzeichnet, dass das Höhenniveau des Brausestrahlaustrittskörpers der zweiten Wasserabgabevorrichtung
auf oder über der halben Maximalhöhe des Fontänenstrahls über der Waschbeckenmulde
liegt.
5. Waschplatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserabgabedüsen der ersten Wasserabgabevorrichtung von Nebel-/Feinstrahldüsen
gebildet sind.
6. Waschplatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Brausestrahlaustrittskörper der zweiten Wasserabgabevorrichtung Fein-/Nadelstrahldüsen
enthält.
7. Waschplatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, weiter gekennzeichnet durch einen wandmontierten Aufnahmekörper (11), in dem der Brausestrahlaustrittskörper
aufgenommen ist.
8. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 7, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper als ein Ablagekörper mit einer oberseitigen Ablagefläche (12)
ausgebildet ist.
9. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, weiter gekennzeichnet durch einen wandmontierten Spiegel (14), wobei sich der Aufnahmekörper mindestens mit einem
den Brausestrahlaustrittskörper enthaltenden Abschnitt (11a) vor dem Spiegel befindet
und an den Spiegel angrenzt.
10. Waschplatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, weiter gekennzeichnet durch eine dritte Wasserabgabevorrichtung (15), die zur Abgabe von Wasser in Form eines
Laminarstrahls (16) in einer schräg nach vorn unten weisenden Laminarstrahlrichtung
(RL) ausgelegt ist und einen Laminarstrahlaustrittskörper (17) aufweist.
11. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 10, weiter dadurch gekennzeichnet, dass eine Winkeldifferenz der Laminarstrahlrichtung und der Brausestrahlrichtung höchstens
15° beträgt.
12. Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Laminarstrahlaustrittskörper in dem Aufnahmekörper aufgenommen ist.
1. Washing place arrangement, comprising
- a washstand (1) having a wash-bowl sink (2),
- a first water discharge device (3), comprising a plurality of water discharge nozzles
(4) arranged within a nozzle assignment region (6) in the wash-bowl sink and configured
for discharging water in the form of a fountain jet (5) which issues in an arc shape
with an up section (5a) from the wash-bowl sink upwards up to a maximum height (HF) and returns to the wash-bowl sink downwards with a down section (5b), and
- a second water discharge device (7), configured for discharging water in the form
of a shower jet (8) and including a shower jet outlet body (9),
wherein
- the nozzle assignment region (6) of the first water discharge device (3) is located
in a rear half (2a) of the wash-bowl sink (2) facing away from a user side and extending
across at most half the sink circumference, and
- the shower jet outlet body (9) of the second water discharge device (7) is located
on a rear side (10) of the wash-bowl sink and the washstand facing away from the user
side and on a height level (Hn) above the wash-bowl sink and the washstand, and the
second water discharge device is configured for discharging the shower jet (8) in
a shower jet direction (RB) pointing obliquely to the front downwards.
2. Washing place arrangement according to claim 1, further characterized in that the first and the second water discharge devices are configured to have the shower
jet striking the fountain jet in the up section of the latter.
3. Washing place arrangement according to claim 1 or 2, further characterized in that the first and the second water discharge devices are configured to have the shower
jet striking the fountain jet in a height (HT) that is at least one quarter of the maximum height (HF) of the fountain jet above the wash-bowl sink.
4. Washing place arrangement according to any one of claims 1 to 3, further characterized in that the height level of the shower jet outlet body of the second water discharge device
is located at or above half the maximum height of the fountain jet above the wash-bowl
sink.
5. Washing place arrangement according to any one of claims 1 to 4, further characterized in that the water discharge nozzles of the first water discharge device are misting/fine
jet nozzles.
6. Washing place arrangement according to any one of claims 1 to 5, further characterized in that the shower jet outlet body of the second water discharge device comprises fine/needle
jet nozzles.
7. Washing place arrangement according to any one of claims 1 to 6, further characterized by a wall-mounted accommodation body (11) in which the shower jet outlet body is accommodated.
8. Washing place arrangement according to claim 7, further characterized in that the accommodation body is a placement body having a top-sided placement surface (12).
9. Washing place arrangement according to claim 7 or 8, further characterized by a wall-mounted mirror (14), wherein the accommodation body is located at least with
a section (11a) including the shower jet outlet body in front of the mirror and adjoins
the mirror.
10. Washing place arrangement according to any one of claims 1 to 9, further characterized by a third water discharge device (15) which is configured for discharging water in
the form of a laminar jet (16) in a laminar jet direction (RL) pointing obliquely to the front downwards and comprises a laminar jet outlet body
(17).
11. Washing place arrangement according to claim 10, further characterized in that an angle difference of the laminar jet direction and the shower jet direction is
at most 15°.
12. Washing place arrangement according to claim 10 or 11, further characterized in that the laminar jet outlet body is accommodated in the accommodation body.
1. Dispositif de station de lavage avec
- un lavabo (1) avec une cuvette de lavabo (2),
- un premier dispositif de distribution d'eau (3), lequel présente une multitude de
buses de distribution d'eau (4) disposées à l'intérieur d'une zone affectée aux buses
(6) dans la cuvette de lavabo et conçue pour la distribution d'eau sous forme d'un
jet de fontaine (5) sortant en forme d'arc avec une section ascendante (5a) vers le
haut à partir de la cuvette de lavabo jusqu'à une hauteur maximale (HF) et avec une section descendante (5b) vers le bas qui retombe dans la cuvette de
lavabo, et
- un deuxième dispositif de distribution d'eau (7) conçu pour la distribution d'eau
sous la forme d'un jet de douche (8) et présentant un corps de sortie du jet de douche
(9),
sachant que
- la zone affectée aux buses (6) du premier dispositif de distribution d'eau (3) se
trouve dans une moitié arrière (2a), opposée au côté utilisateur, de la cuvette de
lavabo (2) et s'étend au maximum sur la moitié de la circonférence de la cuvette et
- le corps de sortie du jet de douche (9) du deuxième dispositif de distribution d'eau
(7) se trouve sur une face arrière (10) de la cuvette de lavabo et du lavabo, opposée
au côté utilisateur, et à un niveau de hauteur (Hn) au-dessus de la cuvette de lavabo
et du lavabo et le deuxième dispositif de distribution d'eau est conçu pour distribuer
le jet de douche (8) dans une direction de jet de douche (RB) inclinée vers l'avant et le bas.
2. Dispositif de station de lavage selon la revendication 1, caractérisé en outre en ce que le premier et le deuxième dispositifs de distribution d'eau sont agencés de manière
à ce que le jet de douche rencontre le jet de fontaine dans sa partie ascendante.
3. Dispositif de station de lavage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en outre en ce que le premier et le deuxième dispositifs de distribution d'eau sont agencés de manière
à ce que le jet de douche rencontre le jet de fontaine à une hauteur (HT) qui représente
au moins un quart de la hauteur maximale (HF) du jet de fontaine au-dessus de la cuvette
de lavabo.
4. Dispositif de station de lavage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en outre en ce que le niveau de hauteur du corps de sortie du jet de douche du deuxième dispositif de
distribution d'eau se situe à la moitié de la hauteur maximale du jet de fontaine
au-dessus de la cuvette du lavabo ou au-dessus de ladite hauteur.
5. Dispositif de station de lavage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en outre en ce que les buses de distribution d'eau du premier dispositif de distribution d'eau sont
formées par des buses de jet de brouillard/de jet fin.
6. Dispositif de station de lavage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en outre en ce que le corps de sortie du jet de douche du deuxième dispositif de distribution d'eau
comprend des buses de jet fin/de jet de brouillard.
7. Dispositif de station de lavage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en outre par un corps de logement (11) monté sur le mur, dans lequel est logé le corps de sortie
du jet de douche.
8. Dispositif de station de lavage selon la revendication 7, caractérisé en outre en ce que le corps de logement est conçu comme un corps de rangement avec une surface de rangement
(12) sur le dessus.
9. Dispositif de station de lavage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en outre par un miroir (14) monté sur le mur, sachant que le corps de logement se trouve devant
le miroir avec au moins une section (11a) contenant le corps de sortie du jet de douche
et est adjacent au miroir.
10. Dispositif de station de lavage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en outre par un troisième dispositif de distribution d'eau (15) qui est conçu pour distribuer
de l'eau sous forme d'un jet laminaire (16) dans une direction de jet laminaire (RL) inclinée vers l'avant et vers le bas et un corps de sortie de jet laminaire (17).
11. Dispositif de station de lavage selon la revendication 10, caractérisé en outre en ce que la différence angulaire entre la direction du jet laminaire et la direction du jet
de douche est de 15° au maximum.
12. Dispositif de station de lavage selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en outre en ce que le corps de sortie du jet laminaire est logé dans le corps de logement.