Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Kochfelds mit mehreren Kochstellen
sowie ein entsprechend ausgebildetes Kochfeld, das dazu ausgebildet ist, dieses Verfahren
durchzuführen.
[0002] Verfahren zur Leistungsanzeige an einem Kochfeld sind vielfältig im Stand der Technik
bekannt, beispielsweise aus der
DE 10 2004 044 355 A1, der
DE 10 2011 006 274 A1 sowie
DE 10 2016 223 848 A1. Dadurch kann einer Bedienperson, möglicherweise auf verschiedene Art und Weise,
angezeigt werden, auf welche Leistung oder Leistungsstufe eine Kochstelle gerade eingestellt
ist. Aufgrund dieser Leistungsanzeige kann die Bedienperson kontrollieren, ob die
Leistung oder Leistungsstufe dem gewünschten Zustand entspricht.
Aufgabe und Lösung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Verfahren sowie
ein eingangs genanntes Kochfeld zu schaffen, mit denen Probleme des Standes der Technik
vermieden werden können und es insbesondere möglich ist, einer Bedienperson weitere
Informationen anzuzeigen.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie
durch ein Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 12, das zur Durchführung dieses
Verfahrens ausgebildet ist. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den weiteren Ansprüchen enthalten und werden im Folgenden näher erläutert.
Dabei werden manche der Merkmale nur für das Verfahren oder nur für das Kochfeld genannt.
Sie sollen jedoch unabhängig davon sowohl für das Verfahren als auch für das Kochfeld
selbständig und unabhängig voneinander gelten können. Der Wortlaut der Ansprüche wird
durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0005] Für das Kochfeld ist vorgesehen, dass entweder das gesamte Kochfeld eine maximale
Leistungsaufnahme aufweist. Alternativ kann die maximale Leistungsaufnahme nur für
einen Teil des Kochfelds gelten, der an einer Phase eines Stromnetzes im Haus angeschlossen
ist, beispielsweise je eine linke und eine rechte Hälfte. Diese maximale Leistungsaufnahme
stellt eine Leistungsgrenze dar, die beispielsweise von einer bereitgestellten Leistung
einer Leistungsversorgung durch das Stromnetz im Haus abhängt. Dies wird nachfolgend
noch näher erläutert. Diese Leistungsgrenze als maximale Leistungsaufnahme muss für
den Betrieb des gesamten Kochfelds ausreichen, auch wenn beispielsweise mehrere Kochstellen
betrieben werden sollen. Ein entsprechendes Verfahren für ein Induktionskochfeld ist
bekannt aus der
EP 2 100 478 A1, auch dort muss mit einer Leistungsgrenze für mehrere induktiv betriebene Kochstellen
gemeinsam umgegangen werden.
[0006] Da diese genannte Leistungsgrenze vorhanden ist für das Kochfeld, kann maximal eine
dieser Leistungsgrenze entsprechende Leistung auf mehrere Kochstellen aufgeteilt werden.
Abhängig von der Höhe dieser Leistungsgrenze sowie der Leistungsaufnahme, insbesondere
einer maximalen Leistungsaufnahme, der einzelnen Kochstellen können sie teilweise
mit ihrer maximalen Einzel-Leistung betrieben werden, beispielsweise auch zwei davon.
Eine noch bis zum Erreichen der Leistungsgrenze verbleibende Leistung kann dann auf
die anderen Kochstellen aufgeteilt werden. Wie dies genau erfolgt und welche Priorität
hierbei möglicherweise vergeben wird oder genutzt wird, spielt für die vorliegende
Erfindung keine Rolle. Hier geht es darum, wie derartige verfügbare Leistungen an
eine Bedienperson angezeigt werden können, um dieser eine Auswahl einer Leistung oder
Leistungsstufe für eine Kochstelle, die angesichts der Leistungsgrenze möglich ist,
zu vereinfachen.
[0007] Für jede Kochstelle ist eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, um darauf eine aktuell
eingestellte Leistung, welche auch eine Leistungsstufe sein kann, als Leistungsanzeige
anzuzeigen bzw. welche dort angezeigt werden kann. Dies dient der Information für
eine Bedienperson, welche Leistung oder Leistungsstufe an einer Kochstelle konkret
vorherrscht. Anhand dessen kann auch entschieden werden, ob möglicherweise die Leistung
oder Leistungsstufe erhöht werden kann. Dazu wird eben für jede Kochstelle an der
zugehörigen Leistungsanzeige die eingestellte Leistung stets angezeigt. Dies kann
auf an sich bekannte Art und Weise erfolgen. Es ist einerseits möglich, für jede Kochstelle
eine eigene und separate Anzeigevorrichtung vorzusehen. Andererseits kann auch eine
gemeinsame Anzeigevorrichtung vorgesehen sein für mehrere oder für alle Kochstellen,
beispielsweise ein großes Display, vorteilhaft ein sogenanntes Vollgrafik-Display
als eine Art Bildschirm.
[0008] Erfindungsgemäß wird für jede Kochstelle stets die maximal verfügbare und wählbare
Leistung angezeigt, wobei die vorgenannte Leistungsgrenze des Kochfelds noch eingehalten
wird, wenn diese maximal verfügbare und wählbare Leistung für diese Kochstelle eingestellt
werden würde. Diese Information wird der Bedienperson zusätzlich zur vorgenannten
Leistungsanzeige der aktuell eingestellten Leistung bzw. Leistungsstufe angezeigt.
Nach Einstellen einer möglichen Leistung für eine Kochstelle wird sowohl für diese
Kochstelle als auch für jede der anderen Kochstellen angezeigt, insbesondere an der
jeweils zugehörigen Leistungsanzeige, welche Leistung noch bis Erreichen der Leistungsgrenze
maximal verfügbar ist. Dies bedeutet, dass sich diese Anzeige der für jede Kochstelle
noch maximal verfügbaren und wählbaren Leistung stets ändern kann, wenn eine Leistung
an einer Kochstelle verändert wird. Dabei ist es ohne Belang, ob die Leistung an einer
Kochstelle erhöht oder verringert wird, weil sich in den allermeisten Fällen dann
die Leistungsreserve bzw. die für die anderen Kochstellen verfügbare oder wählbare
Leistung ändern wird.
[0009] Somit ist es erfindungsgemäß möglich, einer Bedienperson die verfügbare Leistung
für jede Kochstelle anzuzeigen, die maximal eingestellt und auch bereitgestellt werden
kann. Damit kann eine gezielte Bedienung erfolgen. Insbesondere kann mögliche Frustration
bei einer Bedienperson vermieden werden, wenn diese eine bestimmte Leistungseinstellung
für eine bestimmte Kochstelle wählt, wobei aufgrund der maximal verfügbaren Leistung
bzw. Leistungsgrenze für das gesamte Kochfeld diese Leistung an der Kochstelle nicht
eingestellt werden kann. Durch die jeweils permanente bzw. dynamische Anpassung der
Anzeige der noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbaren Leistung für
jede Kochstelle sieht eine Bedienperson zwar nicht unbedingt die dahinterstehenden
Abhängigkeiten, kann aber dennoch stets genau sehen, wie viel Leistung an welcher
Kochstelle noch maximal verfügbar ist. Eine höhere Leistung als diese angezeigte Leistung
kann für diese Kochstelle einfach nicht eingestellt werden.
[0010] Vorteilhaft erfolgt jedes Mal, wenn an einer beliebigen Kochstelle die Leistungseinstellung
geändert worden ist, also die Leistung erhöht oder verringert worden ist, eine Überprüfung,
ob sich die noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbare Leistung für
eine oder für jede der anderen Kochstellen verändert hat. Dies kann eben bevorzugt
an jeder Kochstelle überprüft werden. Bei einer solchen Überprüfung ist, wenn beispielsweise
bei einem Kochfeld mit insgesamt vier Kochstellen eine Kochstelle mit hoher Leistung
und eine andere Kochstelle mit niedriger Leistung betrieben werden, wobei die anderen
beiden Kochstellen gar nicht betrieben werden, klar, dass dann wahrscheinlich für
alle Kochstellen außer der mit hoher Leistung betriebenen Kochstelle an sich noch
die jeweils für diese Kochstelle maximal zulässige Leistung zur Verfügung stehen würde.
Dies geht aber natürlich nicht für jede dieser Kochstellen, sondern sozusagen nur
für eine davon. Somit kann sich für eine Bedienperson das Bild darstellen, dass bei
noch ausreichender Leistung bis Erreichen der maximal verfügbaren Leistungsgrenze
für alle Kochstellen angezeigt wird, dass sie mit ihrer maximalen Leistung betrieben
werden können bzw. die maximale Leistung eingestellt werden könnte. Wird dies dann
aber bei einer der Kochstellen tatsächlich gemacht, so kann es durchaus sein, dass
man sich der Leistungsgrenze so weit genähert hat, dass beispielsweise für eine dritte
Kochstelle bzw. für jede der beiden verbliebenen Kochstellen nur noch deren halbe
maximale Leistung zur Verfügung steht. Dann wird für diese eben an der Leistungsanzeige
dargestellt, dass nur noch in etwa eine halbe maximale Leistung verfügbar wäre. Somit
weiß eine Bedienperson aber auch sofort und auf einen Blick, dass mehr als die halbe
für diese Kochstelle maximal zulässige Leistung eben nicht verfügbar ist und somit
auch nicht eingestellt werden kann.
[0011] Dabei kann bevorzugt vorgesehen sein, dass sich mit jeder Änderung einer Leistungseinstellung
an einer Kochstelle die Leuchtanzeige der noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal
verfügbaren Leistung für jede der anderen Kochstellen ändert. Somit wird die noch
verfügbare Leistung für jede Kochstelle mittels deren Leuchtanzeige angezeigt. Vorteilhaft
kann dabei für jede Kochstelle eine Leistungsanzeige vorgesehen sein, die sozusagen
zwei Informationen gleichzeitig darstellen kann. Zum einen ist dies eine aktuell eingestellte
Leistung oder Leistungsstufe, wobei in der Praxis vorzugsweise die Leistung als Leistungsstufe
angezeigt wird. Üblicherweise gehen diese Leistungsstufen bei einer einstelligen Leistungsanzeige
von 0 bis 9, also von keiner Leistung bis maximaler Leistung. Bei einer zweistelligen
Leistungsanzeige kann dies noch höher gehen. So kann eine Anzeigevorrichtung ganz
allgemein mindestens eine leuchtend angezeigte Ziffer aufweisen als Leuchtanzeige,
um vor allem die aktuell eingestellte Leistung anzuzeigen. Es können eben auch zwei
Ziffern sein. Eine derartige Leistungsanzeige der aktuell eingestellten Leistung bzw.
Leistungsstufe hat sich weitgehend durchgesetzt und ist eben sehr gut und sehr intuitiv
verständlich.
[0012] Um die noch verfügbare Leistung anzuzeigen, gibt es mindestens zwei Möglichkeiten.
Gemäß einer ersten grundsätzlichen Möglichkeit kann die Anzeigevorrichtung noch eine
weitere Ziffer oder ein Ziffernpaar aufweisen an der Leuchtanzeige, um die noch bis
Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbare Leistung anzeigen zu können. Damit
diese Zifferanzeige dann von der anderen Zifferanzeige für die aktuell eingestellte
Leistung unterschieden werden kann, empfiehlt es sich beispielsweise, die Ziffernanzeige
für die aktuell eingestellte Leistung in einem ersten helleren Modus vorzunehmen.
Die Ziffernanzeige für die noch maximal verfügbare Leistung kann dann in einem zweiten
Modus erfolgen bzw. die Ziffern können in einem zweiten Modus beleuchtet werden, der
dunkler ist als der genannte erste Modus. Alternativ kann auch eine Darstellung kleiner
sein, also mit verringerter Größe, oder andersfarbig oder blinkend sein.
[0013] Eine zweite grundsätzliche Möglichkeit besteht darin, dass die Anzeigevorrichtung
zusätzlich noch eine Segment-Anzeige aufweist mit einer Anzahl von leuchtend anzeigbaren
Segmenten. Diese werden auch als Bargraph bezeichnet. Diese leuchtend anzeigbaren
Segmente sind in einer Linie angeordnet, besonders vorteilhaft als Gerade. Vorteilhaft
sind es zwischen 1 und 20 Segmente, besonders vorteilhaft zwischen 7 und 10 Segmente.
Damit entsprechen sie wieder quasi einer einstelligen Zifferanzeige, wie sie zuvor
erläutert worden ist. Die aktuell eingestellte Leistung kann durch eine entsprechende
Anzahl von in einem ersten Modus beleuchteten Segmenten angezeigt werden. Dabei ist
der erste Modus, wie zuvor erläutert worden ist, ein heller Modus. Die Anzahl der
im ersten Modus hell beleuchteten Segmente entspricht der an dieser Kochstelle eingestellten
Leistungsstufe. Hier kann zusätzlich noch eine vorgenannten Ziffernanzeige vorgesehen
sein, vorteilhaft eine einstellige Ziffernanzeige, die dieselbe Information sozusagen
noch einmal direkt als Ziffer anzeigt. Die noch bis Erreichen der Leistungsgrenze
maximal verfügbare Leistung für diese Kochstelle kann dadurch angezeigt werden, dass
über die im ersten Modus beleuchteten Segmente hinausgehend diejenigen weiteren Segmente
in einem zweiten Modus beleuchtet werden, die die noch bis Erreichen der Leistungsgrenze
maximal verfügbare Leistung anzeigen. Hat die Segment-Anzeige beispielsweise neun
Segmente entsprechend den Leistungsstufen 0 bzw. 1 bis 9, und ist für diese Kochstelle
die Leistungsstufe 5 eingestellt, so leuchten fünf Segmente, vorteilhaft von links
beginnend, hell im ersten Modus. Ist die maximal verfügbare Leistung eine Leistungsstufe
7, so können zwei weitere Segmente, die an die hell beleuchteten Segmente anschließen,
schwach im zweiten Modus wie zuvor erläutert beleuchtet werden. So sieht eine Bedienperson,
dass diese Kochstelle derzeit mit der Leistungsstufe 5 betrieben wird und maximal
mit der Leistungsstufe 7 betrieben werden könnte. Vor allem wenn dann noch die aktuell
eingestellte Leistung zusätzlich mit der Ziffer 7 als Leuchtanzeige angezeigt wird,
kann eine Bedienperson sehr schnell und instinktiv die aktuell eingestellte Leistung
sowie die maximal verfügbare Leistung erfassen und auch sozusagen optisch miteinander
vergleichen bzw. in Bezug setzen. Dies bewirkt eine sehr vorteilhafte und komfortable
Bedienung des Kochfelds.
[0014] Zwar ist es grundsätzlich auch denkbar, dass der zweite Modus heller ist als der
erste Modus. Praktikabler ist es jedoch so wie es zuvor beschrieben worden ist, da
für eine Bedienperson natürlich die tatsächlich eingestellte Leistung bedeutsamer
ist als eine noch verfügbare Leistung.
[0015] Für eine Signalisierung an eine Bedienperson, dass eine über eine Leistungsgrenze
hinausgehende Leistung nicht eingestellt werden kann, können unterschiedliche bekannte
Signalmittel vorgesehen sein. Diese können akustisch und/oder optisch sein, vor allem
Signaltöne bzw. Piepstöne werden als praktikabel angesehen.
[0016] Des Weiteren kann bei der Segment-Anzeige vorgesehen sein, dass diejenigen Segmente,
insbesondere bei jeder Leuchtanzeige, die nicht im ersten Modus und auch nicht im
zweiten Modus beleuchtet werden, gar nicht beleuchtet werden. Dann kann eine maximale
Unterscheidbarkeit erreicht werden für eine schnelle und instinktive Bedienung.
[0017] In Ausgestaltung der Erfindung sind Bedienelemente in die Anzeigevorrichtung integriert,
so dass sie als vollwertige Bedieneinrichtung anzusehen ist. Die Bedienelemente können
grundsätzlich beliebig ausgebildet sein für die Erfindung. Vorteilhaft sind sie als
Berührungsschalter ausgebildet bzw. weisen Berührungssensoren auf, besonders vorteilhaft
kapazitive Berührungssensoren bzw. Sensorelemente. Diese können sogar unter der vorgenannten
Segment-Anzeige angeordnet sein, so dass ein Finger zur Bedienung auf eines der Segmente
aufgelegt werden kann, und der Berührungssensor registriert dies und löst die Bedienfunktion
aus.
[0018] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung hängt die Leistungsgrenze nur von der
insgesamt für das Kochfeld maximal verfügbaren Leistung ab, also der Leistungsgrenze,
wie eingangs erläutert worden ist. Randbedingungen an den einzelnen Kochstellen, beispielsweise
eine individuelle maximal einstellbare Leistung, spielen keine Rolle. Insofern erfolgt
eine Leistungsanzeige sowohl der aktuell eingestellten Leistung als auch einer noch
maximal verfügbaren Leistung am besten in den üblichen Leistungsstufen, die bekanntermaßen
nicht proportional aufgeteilt sein müssen.
[0019] So kann beispielsweise bei einem einphasigen Anschluss eines Kochfelds bei einer
Netzspannung von 230 V in Deutschland nur insgesamt eine Leistung von 3,7 kW auf die
einzelnen Kochstellen verteilt werden abzüglich einer geringen Leistung, die eine
Anzeigeeinrichtung des Kochfelds plus einer zugehörigen Steuerung für ihren Betrieb
brauchen. Daraus ist erkennbar, dass die maximal verfügbare Leistung für ein Kochfeld
mit vier Kochstellen relativ begrenzt ist. Selbst bei einem üblichen zweiphasigen
Anschluss des Kochfelds ist die Gesamtleistung mit 7,4 kW bei vier Kochstellen oder
sogar sechs Kochstellen bei Weitem nicht ausreichend, um alle Kochstellen mit ihrer
maximal zulässigen Leistung zu betreiben. Eine Anzeige der jeweils verfügbaren maximalen
Leistung bzw. sozusagen verteilbaren Restleistung bedeutet hier einen erheblichen
Komfortgewinn für eine Bedienperson.
[0020] Für ein Kochfeld wird dann eben erfindungsgemäß eine Anzeigevorrichtung vorgesehen,
die sozusagen zwar Leistungen anzeigen kann. Gerade eine vorgenannte Segment-Anzeige
ist hier jedoch sehr vorteilhaft, da sie auch isoliert die gewünschte Anzeigefunktion
bieten könnte und damit besser geeignet ist als eine Ziffernanzeige alleine.
[0021] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in Zwischen-Überschriften und einzelne Abschnitte beschränkt die unter
diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Kochfeld in sehr einfacher Darstellung,
- Fig. 2
- eine Vergrößerung einer der Anzeigevorrichtungen des Kochfelds aus Fig. 1,
- Fig. 3 bis 6
- vier unterschiedliche Darstellungsarten, wie die vier Anzeigevorrichtungen des Kochfelds
aus Fig. 1 erfindungsgemäß betrieben werden können.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0023] In der Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein vereinfacht dargestelltes erfindungsgemäßes
Kochfeld 11 dargestellt. Das Kochfeld 11 weist eine übliche Kochfeldplatte 12 auf,
an der vier Kochstellen 14a bis 14d vorgesehen sind. Jede der Kochstellen 14a bis
14d wird durch eine eigene Heizeinrichtung gebildet, dies können Strahlungsheizeinrichtungen
oder Induktionsheizeinrichtungen sein. Die Kochstelle 14c ist sehr groß und weist
deutlich mehr Leistung auf als die anderen, beispielsweise mindestens 50% mehr. Die
Kochstelle 14b ist etwas größer als die Kochstellen 14a und 14d. Sie kann etwa 2cm
größeren Durchmesser und 30% mehr Leistung aufweisen. Nach rechts vom Kochfeld geht
ein Anschlusskabel 13 ab, das sozusagen sinnbildlich in eine übliche Steckdose eingesteckt
werden kann und veranschaulichen soll, dass hier eine gewisse Leistungsgrenze für
das Kochfeld vorgesehen ist, die vom normalen Hausanschluss her rührt. So kann eine
maximale Leistungsaufnahme des Kochfelds 11 bei einer Netzspannung von 230 V und einer
Absicherung von 16 A bei etwa 3,7 kW liegen. Zieht man etwa 100 W als Leistungsbedarf
für eine Steuerung des Kochfelds 11 ab, so können 3,6 kW Heizleistung an dem Kochfeld
11 erzeugt werden bzw. stehen zur Verfügung. Alternativ könnte ein elektrischer Anschluss
des Kochfelds 11 auch an zwei Phasen eines Dreiphasen-Anschlusses in einem Haushalt
vorgesehen sein, dann ist die maximale Leistungsaufnahme bzw. die Leistungsgrenze
verdoppelt. Dann ist pro Phase die maximale Leistungsaufnahme vorgesehen, wie eingangs
erläutert.
[0024] Das Kochfeld 11 weist hier also eine Leistungsgrenze von 3,6 kW auf. Eine höhere
Leistungsaufnahme für die Kochstellen 14a bis 14d darf eine Steuerung des Kochfelds
hier nicht zulassen.
[0025] Im vorderen Bereich weist das Kochfeld 11 einen EIN-Schalter 16 sowie vier Anzeigevorrichtungen
17a bis 17d auf. Wie aus deren Anordnung ersichtlich ist, ist jede der Anzeigevorrichtungen
17a bis 17d genau einer Kochstelle 14a bis 14d eindeutig und fest zugeordnet. Die
Anzeigevorrichtung 17a ist dabei der Kochstelle 14a zugeordnet und so weiter.
[0026] Eine vergrößerte Darstellung einer Anzeigevorrichtung 17 ist in Fig. 2 dargestellt.
Die Anzeigevorrichtung 17 dient dabei nicht nur der reinen Anzeige von Informationen
bzw. als Leistungsanzeige, wozu vor allem die Ziffernanzeige 19 mit den beiden Ziffern
21a und 21b vorgesehen ist, welche hier als Sieben-Segment-Anzeige ausgebildet ist.
Jede Ziffer 21a und 21b wird also auf übliche Art und Weise von sieben Leuchtsegmenten
22 gebildet. Die Anzeigevorrichtung 17 weist unter der Ziffernanzeige 19 auch noch
eine Segment-Anzeige 25 auf mit neun in gerader Linie angeordneten Segmenten 26a bis
26i. Diese weisen jeweils genau gleiche Breite auf, aber unterschiedliche Höhe bzw.
sie sind nach Art eines Trapezes ausgebildet, so dass sie sich insgesamt leicht erhöhen.
Auch die Segmente 26a bis 26i können einzeln zum Leuchten gebracht werden bzw. beleuchtet
dargestellt werden ähnlich wie die Leuchtsegmente 22 der Ziffernanzeige 19. Pro Segment
26a bis 26i ist dabei eine eigene LED vorgesehen. Unter jedem Segment 26 ist, wie
gestrichelt dargestellt ist, ein an sich üblicher bekannter Berührungssensor 28 angeordnet,
vorteilhaft ein kapazitiver Berührungssensor einer entsprechend ausgebildeten Berührungsschaltereinrichtung.
Dies ist dem Fachmann bekannt, auch für solche der Segment-Anzeige 25 entsprechende
sogenannte Slider, also Berührstreifen. Hierzu wird als Beispiel verwiesen auf die
DE 10 2009 049 559 A1, die
DE 10 2005 018 298 A1 oder die
DE 10 2016 223 848 A1. Diese Berührungssensoren 28 bilden sozusagen eine Bedienvorrichtung bzw. übernehmen
die Bedienfunktion innerhalb der Anzeigevorrichtung 17, so dass mit der Anzeigevorrichtung
17 die Funktionen der Anzeige bzw. Leuchtanzeige sowie der Bedienung erreicht werden
können. Auch die Bedienung der Segment-Anzeige 25 als Slider mittels der Berührungssensoren
28 erfolgt wie aus dem Stand der Technik bekannt. Wird ein Finger auf eines der Segmente
26a bis 26i über einem entsprechenden Berührungssensor 28 aufgelegt, so wird dies
als Bedienung verstanden, eine diesem Segment 26 entsprechende Leistung bzw. Leistungsstufe
von 1 bis 9 einzustellen.
[0027] In der Fig. 3 ist nun dargestellt, wie die vier Anzeigevorrichtungen 17a bis 17d
aussehen, wenn für die linke hintere Kochstelle 14a an der entsprechenden Anzeigevorrichtung
17a die Leistungsstufe 5 eingestellt worden ist. An der Ziffernanzeige 19 der Anzeigevorrichtung
17a wird mittels der rechten Ziffer die Leistungsstufe 5 leuchtend angezeigt. Dies
erfolgt vorteilhaft leuchtend bzw. hell leuchtend, wie durch die entsprechende dichte
Schraffierung verdeutlicht ist. Des Weiteren wird diese Leistungsstufe 5 an der Segment-Anzeige
25 dargestellt, indem die ersten fünf Segmente 26a bis 26e hell leuchten. Auch dies
ist durch eine dichte Schraffur dargestellt. Würden nur diese fünf Segmente von links
beginnend leuchten, so wäre es eine Leuchtanzeige entsprechend dem Stand der Technik.
Gemäß der Erfindung ist nun aber die Leistungsaufnahme der Kochstelle 14a bei der
Leistungsstufe 5 so, dass sie noch weit unterhalb der vorgenannten Leistungsgrenze
liegt, beispielsweise 1 kW beträgt. Die restlichen vier Segmente 26 leuchten zwar
auch, aber deutlich schwächer bzw. weniger, wie durch die schwache Schraffur verdeutlicht
ist. Die dichte Schraffur der linken fünf Segmente 26 entspricht dabei einem ersten
hellen Modus, wie er eingangs erläutert worden ist. Die schwache Schraffur der rechten
vier Segmente 26 entspricht einem schwach beleuchteten zweiten Modus. Diese beiden
Modi sind sehr gut auseinanderzuhalten, und so ist für die Anzeigevorrichtung 17a
und somit für die Kochstelle 14a schnell zu erkennen, dass die Leistungsstufe 5 eingestellt
ist, dass aber auch die maximale Leistung bzw. die höchste Leistungsstufe 9 eingestellt
werden könnte innerhalb der vorgenannten Leistungsgrenze.
[0028] Die etwas größere Kochstelle 14b rechts hinten könnte auch mit voller Leistung bzw.
maximaler Leistungsstufe 9 betrieben werden, ist derzeit aber nicht aktiviert. Somit
ist die Ziffernanzeige 19 dunkel, die neun Segmente 26 der Segment-Anzeige 25 sind
aber im zweiten Modus schwach beleuchtet, wie durch die schwache Schraffur verdeutlicht
wird. Dasselbe gilt für die Anzeigevorrichtung 17d der vorderen rechten Kochstelle
14d, die bzgl. ihrer Leistung der Kochstelle 14a entspricht. Auch sie könnte mit voller
Leistung betrieben werden, und zwar zusätzlich zum Betrieb der Kochstelle 14a mit
der Leistungsstufe 5.
[0029] Etwas anderes gilt nur für die vordere linke Kochstelle 14c, die für eine deutlich
höhere Leistung ausgelegt sein kann, beispielsweise etwa 3 kW bei einer maximalen
Leistungsstufe 9. Da diese 3 kW bei der Leistungsgrenze von 3,6 kW und einer Leistungsaufnahme
von 1 kW bei der Kochstelle 14a offensichtlich nicht zur Verfügung stehen, wird für
die nicht betriebene Kochstelle 14c an der Segment-Anzeige 25 die schwache Beleuchtung
im zweiten Modus nur für die ersten acht Segmente dargestellt. Das neunte Segment
ganz rechts ist gar nicht beleuchtet, um der Bedienperson anzuzeigen, dass die Kochstelle
14c nur bis maximal zur Leistungsstufe 8 betrieben werden kann. Diese "8" wird aber
nicht separat angezeigt.
[0030] Der Betrieb der Kochstelle 14c mit der Leistungsstufe 8 ist in Fig. 4 dargestellt.
An der Kochstelle 14a samt Anzeigevorrichtung 17a ist keinerlei Änderung aufgetreten
außer derjenigen, dass nun durch Betrieb der Kochstelle 14c mit der Leistungsstufe
8, wie dies an der Anzeigevorrichtung 17c angezeigt wird, quasi keine Leistungsreserve
mehr vorhanden ist. Deswegen wird auch für die Kochstelle 14a an der Anzeigevorrichtung
17a keine Leistungsreserve durch entsprechend schwach beleuchtete Segmente angezeigt,
hier leuchten weiterhin nur die von links beginnend ersten fünf Segmente im hellen
ersten Modus.
[0031] Auch für die beiden Kochstellen 14b und 14d gilt, dass sie gar nicht betrieben werden
können, weil keine Leistungsreserve mehr vorhanden ist. Somit sind weder deren Ziffernanzeigen
noch deren Segment-Anzeigen oder Segmente in irgendeiner Form beleuchtet, sie bleiben
vollständig dunkel.
[0032] In der Fig. 5 ist eine weitere Abwandlung dargestellt ausgehend von der Darstellung
der Fig. 3, bei der für die Kochstelle 14c nur eine Leistungsstufe 4 eingestellt worden
ist an den Berührungssensoren der Segment-Anzeige. Somit zeigt die Ziffernanzeige
19 dort die Ziffer 4. Ebenso leuchten im ersten Modus die ersten vier Segmente 26
der Segment-Anzeige 25 von links beginnend hell, sind also dicht schraffiert. Wie
aus der Fig. 4 zu ersehen ist, könnte die Kochstelle 14c aber auch noch bis zur Leistungsstufe
8 betrieben werden, weswegen die nächsten vier Segmente schwach im zweiten Modus beleuchtet
werden. Nur das neunte Segment ist wiederum gar nicht beleuchtet, weil die Leistungsstufe
9 aufgrund der maximalen Leistungsgrenze nicht zur Verfügung steht.
[0033] Da nun aber aufgrund der geringeren Leistung der Kochstelle 14c im Vergleich zur
Fig. 4 noch etwas Leistungsreserve verfügbar ist, könnte die Kochstelle 14a auch noch
bis zur Leistungsstufe 8 betrieben werden. Deswegen sind vier weitere Segmente 25
schwach im zweiten Modus beleuchtet, um diese Leistungsreserve anzuzeigen.
[0034] Die Kochstelle 14b könnte maximal bis zur Leistungsstufe 4 betrieben werden, weswegen
links beginnend die ersten vier Segmente 26 schwach beleuchtet sind im zweiten Modus.
Da keine Leistung eingestellt ist, bleibt die zugehörige Ziffernanzeige 19 dunkel
bzw. unbeleuchtet.
[0035] Die Kochstelle 14d rechts vorne ist etwas kleiner als die Kochstelle 14b, vorteilhaft
entspricht sie von der Größe her der Kochstelle 14a, sie könnte maximal bis zur Leistungsstufe
5 betrieben werden. Deswegen sind links beginnend auch die ersten fünf Segmente 26
im zweiten Modus schwach beleuchtet und entsprechend schwach schraffiert. Auch diese
Ziffernanzeige bleibt dunkel, da keine Leistung eingestellt ist.
[0036] In der Fig. 6 ist ausgehend von dem Zustand der Fig. 5 dargestellt, wie mittels der
Anzeigevorrichtung 17d für die Kochstelle 14d von rechts eine Leistungsstufe 2 eingestellt
worden ist. Deswegen leuchten links beginnend die ersten zwei Segmente 26 stark im
ersten Modus und sind dicht schraffiert dargestellt. Durch diesen zusätzlichen Leistungsverbrauch
der Kochstelle 14d kann die Kochstelle 14a nur noch maximal bis zur Leistungsstufe
7 betrieben werden, weswegen nur zwei weitere Leuchtsegmente im zweiten Modus schwach
beleuchtet werden als Anzeige einer Leistungsreserve. In ähnlicher Form zeigt auch
die Anzeigevorrichtung 17c, dass nur drei weitere Segmente 26 schwach beleuchtet sind
im zweiten Modus. Somit kann hier maximal die Leistungsstufe 7 eingestellt werden.
[0037] Für die Kochstelle 14d rechts unten ist eine Leistungsstufe 2 eingestellt, weswegen
links beginnend die ersten beiden Segmente 26 im ersten Modus hell beleuchtet sind.
Da diese Kochstelle 14d entsprechend Fig. 5 maximal bis zur Leistungsstufe 5 betrieben
werden könnte, sind nun noch drei weitere Segmente schwach beleuchtet im zweiten Modus
und entsprechend schwach schraffiert dargestellt.
[0038] Da nun im Vergleich zur Fig. 5 auch etwas Leistung an die Kochstelle 14d wegen deren
eingestellter Leistungsstufe 2 geht, bleibt für die Kochstelle 14b rechts oben noch
weniger Leistungsreserve übrig. Sie könnte nun maximal mit der Leistungsstufe 3 betrieben
werden, weswegen hier links beginnend die ersten drei Segmente 26 im zweiten Modus
schwach beleuchtet werden, dargestellt durch eine schwache Schraffur.
[0039] Somit wird aus den dargestellten Ausführungsbeispielen samt Beschreibung klar, wie
an einer Leistungsanzeige für jede Kochstelle stets die daran eingestellte Leistung
angezeigt wird. Dies erfolgt vorteilhaft zum einen durch eine eindeutige Ziffernanzeige,
an der nichts Weiteres außer der eingestellten Leistung angezeigt wird. Zusätzlich
ist noch eine Segment-Anzeige für jede Kochstelle vorgesehen, an der zwar auch die
aktuell eingestellte Leistung bzw. Leistungsstufe angezeigt wird. Sie wird jedoch
zusätzlich benutzt, um auch eine für diese entsprechende Kochstelle maximal verfügbare
Leistung anzuzeigen. Wichtig dabei ist, dass hier für jede Kochstelle die für diese
Kochstelle maximal verfügbare Leistung angezeigt wird, die sich aber verringern kann
bzw. nicht voll zur Verfügung steht, wenn zum Beispiel für eine weitere Kochstelle
eine Leistung eingestellt wird und diese dann auch Leistung verbraucht. Dann sinkt
die maximal verfügbare Leistung für die genannte Kochstelle aufgrund der insgesamt
vorgegebenen Leistungsgrenze.
1. Verfahren zum Betrieb eines Kochfelds mit mehreren Kochstellen, wobei:
- für das gesamte Kochfeld eine maximale Leistungsaufnahme vorgesehen ist als Leistungsgrenze,
- maximal eine Leistung entsprechend dieser Leistungsgrenze auf mehrere Kochstellen
aufteilbar ist,
- für jede Kochstelle eine Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, auf der eine aktuell
eingestellte Leistung oder Leistungsstufe als Leistungsanzeige anzeigbar ist,
- für jede Kochstelle an der zugehörigen Leistungsanzeige stets die eingestellte Leistung
angezeigt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- für jede Kochstelle stets die maximal verfügbare und wählbare Leistung angezeigt
wird, bei deren Einstellung für diese Kochstelle die Leistungsgrenze noch stets eingehalten
wird,
- nach Einstellen einer möglichen Leistung für eine Kochstelle sowohl für diese Kochstelle
als auch für jede der anderen Kochstellen angezeigt wird, welche Leistung für diese
Kochstelle noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Änderung einer Leistungseinstellung an einer beliebigen Kochstelle überprüft
wird, vorzugsweise an jeder Kochstelle, ob sich die noch bis Erreichen der Leistungsgrenze
maximal verfügbare Leistung für jede der anderen Kochstellen verändert hat.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich mit jeder Änderung einer Leistungseinstellung an einer Kochstelle die Leuchtanzeige
der noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbaren Leistung für jede der
anderen Kochstellen ändert.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzeigevorrichtung mindestens eine leuchtend angezeigte Ziffer aufweist für
die aktuell eingestellte Leistung, vorzugsweise zwei Ziffern.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung zusätzlich noch eine weitere Ziffer oder ein weiteres Ziffernpaar
aufweist zum Anzeigen der noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbaren
Leistung.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Ziffern in einem zweiten Modus beleuchtet werden, der dunkler ist als
ein erster Modus, in dem die Ziffern für die Leuchtanzeige der aktuell eingestellten
Leistung dargestellt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung zusätzlich noch eine Segment-Anzeige aufweist mit einer Anzahl
von leuchtend anzeigbaren Segmenten zwischen 1 und 20, die in einer Linie angeordnet
sind, vorzugsweise zwischen 7 und 10, wobei die aktuell eingestellte Leistung durch
eine entsprechende Anzahl von in einem ersten Modus beleuchteten Segmenten angezeigt
wird, insbesondere entsprechend einer Leistungsstufe, der die angezeigte Ziffer entspricht,
wobei die noch bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbare Leistung dadurch
angezeigt wird, dass darüber hinausgehend die weiteren Segmente entsprechend der noch
bis Erreichen der Leistungsgrenze maximal verfügbaren Leistung in einem zweiten Modus
beleuchtet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Leuchtanzeige die Ziffern oder die Segmente im ersten Modus heller beleuchtet
werden als die Ziffern oder die Segmente im zweiten Modus.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Segmente jeder Leuchtanzeige, die nicht im ersten Modus und nicht im zweiten
Modus beleuchtet werden, gar nicht beleuchtet werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsgrenze nur von der insgesamt für das Kochfeld maximal verfügbaren Leistung
abhängt und nicht von Randbedingungen an einer der Kochstellen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsgrenze auch nicht von Randbedingungen am Kochfeld selbst abhängt, wobei
vorzugsweise die Leistungsgrenze abhängt von einer bereitgestellten Leistung einer
Leistungsversorgung durch ein Stromnetz im Haus.
12. Kochfeld ausgebildet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere Kochstellen und eine Anzeigevorrichtung für jede der Kochstellen aufweist,
wobei die Anzeigevorrichtungen dazu ausgebildet sind, eine für die zugehörige Kochstelle
eingestellte Leistung oder Leistungsstufe als Leistungsanzeige anzuzeigen.
13. Kochfeld nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung für jede der Kochstellen zusätzlich noch eine Segment-Anzeige
aufweist mit einer Anzahl zwischen 1 und 20 leuchtend anzeigbaren Segmenten, die in
einer Linie angeordnet sind, vorzugsweise zwischen 7 und 10 Segmenten.