[0001] Die Erfindung betrifft ein Set, umfassend einen Spender mit einer in einem Gehäuseoberteil
angeordneten Ausgabeeinrichtung für ein pumpfähiges Medium, und einen das pumpfähige
Medium enthaltenden Behälter mit einer Verschlusskappe, wobei der Behälter nach Abnahme
der Verschlusskappe an den Gehäuseoberteil ankoppelbar ist.
[0002] Derartige Sets sind von vielen Herstellern in Haushaltsartikelgeschäften, Drogerien
oder dergleichen in verschiedenen Variationen erhältlich. Der mit dem pumpfähigen
Medium, wie zum Beispiel Seife, Creme, Gel, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel
etc. gefüllte Behälter weist üblicherweise eine Schraubkappe auf, an deren Stelle
dann der Gehäuseoberteil mit der Ausgabeeinrichtung, beispielsweise eine Pumpe, ein
Sprühkopf, ein Schäumelement oder dergleichen mit einer Gewindehülse für die Anwendung
aufgeschraubt werden kann.
[0003] Ein Gehäuseoberteil mit einer motorisch betriebenen und sensorgesteuerten Ausgabeeinrichtung
zur Verbindung mit dem Behälter ist beispielsweise der
US 2007/0000941 zu entnehmen. Der Gehäuseoberteil umfasst eine Schraubkappe mit Innengewinde, die
auf den mit einem Außengewinde versehenen Hals des gefüllten Behälters nach Abnahme
des Verschlusses aufgeschraubt werden kann. Der Behälter und der Gehäuseoberteil haben
eine kreisrunde Querschnittsform, sodass die Position der festgeschraubten Endstellung
belanglos ist.
[0004] Wenn die Behälter aus verschiedenen Gründen, beispielsweise aus Gründen einer einfachen
Codierung, aus optischen oder ästhetischen Gründen, usw. keinen kreisrunden Querschnitt
aufweisen, so muss die Endstellung definiert sein.
[0005] Eine definierte Endstellung wird bei einem Set der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch erreicht, dass der Gehäuseoberteil und der Behälter eine von einem Kreis abweichende
Querschnittsform mit wenigstens einem geraden oder gebogenen Teilstück, vorzugsweise
mit drei oder vier geraden oder gebogenen Teilstücken, aufweisen, und dass Elemente
und Gegenelemente eines Bajonettverschlusses derart am Gehäuseoberteil und am Behälter
angeordnet sind, dass das wenigstens eine gerade oder gebogene Teilstück der Querschnittsform
des Gehäuseoberteils und des Behälters in einer verriegelten Endstellung im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind. Ein Bajonettverschluss weist im Gegensatz zu
einem Schraubverschluss einen Endanschlag auf, sodass bei entsprechender Anordnung
der Bajonettelemente bei jedem Ansetzen des Behälters an den Gehäuseoberteil dieselbe
definierte Endstellung erreicht wird.
[0006] Eine bevorzugte Ausführung sieht dabei vor, dass die Querschnittsformen des Gehäuseoberteils
und des Behälters in zumindest einer verriegelten Endstellung kongruent oder geometrisch
ähnlich übereinander liegen. Geometrisch ähnlich bedeutet, dass die beiden Querschnittsformen
durch zentrische Streckung einer kongruenten Abbildung ineinander überführt worden
sind.
[0007] Aufgrund der unrunden Querschnittsform weisen der Gehäuseoberteil und der Behälter
Seitenflächen auf, die nicht Teilflächen eines Zylindermantels darstellen. Vor allem
aus optischen Gründen ist daher bevorzugt vorgesehen, dass alle Seitenflächen des
Gehäuseoberteils und des Behälters in zumindest einer verriegelten Endstellung im
Wesentlichen parallel übereinander angeordnet sind.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass an der Verschluss-kappe
die gleichen Elemente oder Gegenelemente des Bajonettverschlusses angeordnet sind.
Dabei ergibt sich eine bequem handhabbare und optisch gefällige Ausführung, wenn auch
die Verschlusskappe eine von einem Kreis abweichende Querschnittsform mit wenigstens
einem geraden oder gebogenen Teilstück, vorzugsweise mit drei oder vier geraden oder
gebogenen Teilstücken, aufweist, wobei die Elemente und Gegenelemente des Bajonettverschlusses
derart am Behälter und an der Verschlusskappe angeordnet sind, dass das wenigstens
eine gerade oder gebogene Teilstück der Querschnittsform des Behälters und der Verschlusskappe
in einer verriegelten Endstellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
[0009] Alternativ kann in einer weiteren Ausführung vorgesehen sein, dass der Behälter und
die Verschlusskappe jeweils eine Symmetrieebene aufweisen, wobei die Elemente und
Gegenelemente des Bajonettverschlusses derart am Behälter und an der Verschlusskappe
angeordnet sind, dass die Symmetrieebenen des Behälters und der Verschlusskappe in
wenigstens einer verriegelten Endstellung, vorzugsweise in allen möglichen Endstellungen,
übereinstimmen.
[0010] In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Elemente des Bajonettverschlusses
am Behälter, am Gehäuseoberteil und an der Verschlusskappe so angeordnet sind, dass
die Querschnittsformen in zumindest einer verriegelten Endstellung kongruent oder
geometrisch ähnlich übereinander liegen.
[0011] Die direkte Verbindung des mit dem pumpfähigen Medium gefüllten Behälters mit dem
Gehäuse wirkt sich vorteilhaft auf die Abdichtung zwischen dem Behälter und der Ausgabeeinrichtung
aus, die insbesondere bei formstabilen Behältern notwendig ist, um das Medium ansaugen
zu können.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Bajonettverschluss
einen Öffnungswiderstand aufweist. Auf diese Weise verrastet der Bajonett-verschluss
bei Erreichen seines die definierte Endstellung bestimmenden Anschlags und kann sich
nicht zufällig selbsttätig öffnen, sondern muss bewusst unter Überwindung eines definierten
Öffnungswiderstandes verdreht werden.
[0013] Bevorzugt weisen die behälterseitigen Elemente des Bajonettverschlusses jeweils einen
axialen anziehenden Steg mit einer am Anschlag endenden Mulde auf, deren Übergang
zum Steg den Öffnungswiderstand bildet. Unter "axial anziehend" wird dabei verstanden,
dass der sich in Umfangsrichtung erstreckende Steg zumindest am Beginn eine Schräge
aufweist, sodass beim Schließen des Bajonettverschlusses der Gehäuseoberteil gegen
den Behälterrand gepresst wird, wobei eine bevorzugte dazwischen angeordnete Dichtung
komprimiert wird.
[0014] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass vor dem Anschlag des Bajonettverschlusses
am Behälterhals eine parallel zum Anschlag angeordnete, überwindbare Rippe ausgebildet
ist, die den Öffnungswiderstand bildet.
[0015] Die Elemente des Bajonettverschlusses am Gehäuseoberteil und bevorzugt auch an der
Verschlusskappe sind insbesondere als zylindrische Noppen ausgebildet.
[0016] Eine weitere, bevorzugte Ausführung ist der das pumpfähige Medium enthaltende Behälter
durch eine Membran gedichtet, die nach Abnahme der Verschlusskappe durch einen Ansaugstutzen
der Ausgabeeinrichtung perforierbar ist.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass der Behälter einen
an den Gehäuseoberteil ankoppelbaren Hals aufweist, auf dem die Verschlusskappe vorgesehen
ist. Der Anschluss- bzw. Verbindungsbereich ist dadurch ins Innere des Gehäuseoberteiles
versetzt und abgedeckt bzw. geschützt.
[0018] Wie vorstehend erwähnt, sind die Querschnittsformen des Gehäuseoberteiles und des
Behälters nicht zylindrisch. Beispielsweise können die Querschnittsformen in einer
bevorzugten Ausführung trapezartig sein, also zwei parallele und zwei spiegelbildlich
angeordnete Seiten aufweisen. Bei trapezartigen Querschnittsformen kann der Behälter
nur in einer einzigen Position formschön in den Gehäuseoberteil eingesetzt werden,
wenn die beiden Querschnittsformen kongruent übereinander liegen. Die Seiten der Querschnittsformen,
also die Teilstücke des Umfanges der trapezartigen Querschnittsfläche können dabei
durch Gerade oder Bögen gebildet sein.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass der Gehäuseoberteil
des Spenders, der Behälter und die Verschlusskappe jeweils eine im Wesentlichen gleichseitig
dreieckige Querschnittsform aufweisen, und der Bajonettverschluss je drei kreisförmig
verteilte Elemente und Gegenelemente umfasst, die jeweils in einem Eckbereich des
Dreiecks untergebracht sind. Auch die dreiseitige Querschnittsform ist bevorzugt von
gekrümmten Teilstücken begrenzt, sodass das verbundene Set aus Gehäuseoberteil und
dem Behälter angenehm in der Hand liegen.
[0020] Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren beiliegender Zeichnungen näher
beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Sets in einer ersten Ausführung,
- Fig. 2
- eine schematische schräge Ansicht eines Gehäuseoberteiles, in einer Vertikalebene
geschnitten,
- Fig. 3
- eine schräge Ansicht eines Behälters,
- Fig. 4
- eine zu Fig. 2 passende Schnittansicht der Verschlusskappe,
- Fig. 5
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Sets in einer zweiten Ausführung, und
- Fig. 6 bis 8
- Ansichten ähnlich Fig. 2 bis 4 der zweiten Ausführung.
[0021] Ein erfindungsgemäßes Set weist einen Spender für ein pumpfähiges Medium, von dem
in Fig. 1 der Gehäuseoberteil 1 gezeigt ist, und mindestens einen eine Nachfüllung
bildenden Behälter 5 auf, in dem das auszugebende Medium, beispielsweise Seife, Gel,
Creme, Desinfektionsmittel, etc. enthalten ist. Der Behälter 5 weist eine Verschlusskappe
7 (Fig. 4) auf, und wird nach deren Abnahme mittels eines Bajonettverschlusses 9 mit
dem Gehäuseoberteil 1 verbunden. Ein nicht gezeigter Übertopf kann vorgesehen sein,
mit dessen Hilfe der Spender auf einer ebenen Unterlage aufgestellt oder in eine Wandhalterung
eingehängt werden kann.
[0022] Der Gehäuseoberteil 1 enthält eine Ausgabeeinrichtung 2 für das im Behälter 5 enthaltene,
pumpfähige Medium, die für eine berührungslose Betätigung (Fig. 1) beispielsweise
eine sensorgesteuerte, motorisch betriebene Schlauchquetschpumpe und für eine händische
Betätigung (Fig. 5) eine Hubkolbenpumpe aufweist. Für das Verständnis der Erfindung
sind diese Details aber von untergeordneter Bedeutung.
[0023] Die Ausgabeeinrichtung 2 weist ein Ansaugrohr 3 (Fig. 5) auf, das an der Unterseite
des Gehäuseoberteiles 1 vorsteht und in das Innere des Behälters 5 ragt. Der Behälter
5 umfasst einen zylindrischen Hals 6, in dem ein Einsatz angeordnet ist. Bevorzugt
ist der Einsatz vor dem Gebrauch durch eine Membran abgedichtet, die beim Ansetzen
des Behälters 5 vom Ansaugrohr 3 durchstoßen wird.
[0024] An der Außenseite des Halses 6 sind behälterseitige Elemente 10 des Bajonettverschlusses
9 ausgebildet. Hierzu gehört ein etwa in Umfangsrichtung sich bis zu einem Anschlag
14 erstreckender Steg 11, der zumindest eine Einführschräge aufweist und in eine am
Anschlag 14 endende Mulde 13 übergeht.
[0025] An der Verschlusskappe 7 (Fig. 4, 8) und am Gehäuseoberteil 1 sind gehäuseseitige
Gegenelemente 17 des Bajonettverschlusses 9 vorgesehen, insbesondere zylindrische
Noppen oder dergleichen. Beim Ansetzen des Behälters 5 an den Gehäuseoberteil 1 und
anschließendem Verdrehen um die Längsachse gelangen die gehäuseseitigen Gegenelemente
17 unter die Stege 11 und der Behälter 5 wird aufgrund der Einführschräge nach oben
an den Gehäuseoberteil 1 gepresst, wobei vorzugsweise eine dazwischen eingelegte oder
angeformte, elastische Dichtung komprimiert wird. Mit Erreichen des Anschlags ist
eine definierte Endstellung gegeben.
[0026] Um ein versehentliches Öffnen des Bajonettverschlusses 9 zu vermeiden, ist ein Öffnungswiderstand
ausgebildet, der beispielsweise durch den Übergang zwischen der Mulde 13 und dem Steg
11 und/oder durch eine parallel zum Anschlag 14 angeformte Rippe 15 erreicht wird.
Das bedeutet, dass der Behälter 5 beim Verriegeln oder beim Öffnen des Bajonettverschlusses
9 ein Hindernis spürbar überwindet. Figuren 4 und 8 zeigen die abnehmbare Verschlusskappe
7 für den Behälter 5, die den gehäuseseitigen Elementen 17 des Gehäuseoberteiles 1
gleiche Vorsprünge oder Noppen aufweisen und die Membran 8 des gefüllten Behälters
5 vor seiner Verwendung schützt.
[0027] Bevorzugt sind, wie Fig. 1 bis 4 zeigt, der Gehäuseoberteil 1 und der Behälter 5
im Querschnitt trapezartig ausgebildet, wobei die Trapezfläche von gebogenen Seiten
bzw. Teilstücken 21 und 22 begrenzt ist. Die Teilstücke 21 sind parallel gebogen und
die Teilstücke 22 spiegelbildlich konvex gebogen. Wie ersichtlich, ist durch diese
Formgebung nur eine definierte Möglichkeit des Einsteckens des Behälters 5 in den
Gehäuseoberteil 1 gegeben, in der die Ränder der Boden- bzw. Deckflächen des Gehäuseoberteiles
1 und des Behälters 5 sowie deren Querschnittsformen 24 kongruent bzw. geometrisch
ähnlich übereinander liegen, wodurch jedes Paar von Seitenflächen im Wesentlichen
parallel übereinander angeordnet ist bzw. annähernd fluchtet.
[0028] In der annähernd dreiseitigen Ausführung nach Figuren 5 bis 8 sind bevorzugt drei
Paare von Bajonettelementen 10, 17 in den Eckbereichen 19 der im Wesentlichen gleichseitig
dreieckigen Querschnittsfläche 25 angeordnet, da dort ausreichend Platz am zylindrischen
Hals 6 vorhanden ist. Der Umfang der Querschnittsfläche 25 ist aus drei geringer gekrümmten
Teilstücken 26 und dazwischen angeordneten stärker gekrümmten Übergangsstücken 27
zusammengesetzt.
[0029] Die Anzahl der über den Umfang des zylindrischen Halses 6 und an der Einsteckhülse
23 des Gehäuseoberteiles 1 angeordneten Elemente 10 des Bajonettverschlusses 9 liegt
insbesondere zwischen zwei und vier. Ihre paarweise Anordnung kann an beliebigen Positionen
des Umfangs sein - wesentlich ist die Übereinstimmung, die notwendig ist, um die kongruenten
oder geometrisch ähnlichen Anordnungen der Querschnittsformen 24, 25 und die zumindest
eine definierte Endstellung zu gewährleisten.
[0030] Wie der Vergleich der Figuren 2 und 4 sowie 6 und 8 zeigt, entspricht die Verschluss-kappe
7 für den gefüllten Behälter 5 weitgehend der Einsteckhülse 23 des Gehäuse-oberteils
1, insbesondere in der Anzahl und Ausrichtung der Gegenelemente 17, die vorzugsweise
durch zylindrische und stirnseitig abgerundete Noppen gebildet sind.
1. Set, umfassend einen Spender mit einer in einem Gehäuseoberteil (1) angeordneten Ausgabeeinrichtung
(2) für ein pumpfähiges Medium, und einen das pumpfähige Medium enthaltenden Behälter
(5) mit einer Verschlusskappe (7), wobei der Behälter (5) nach Abnahme der Verschlusskappe
(7) an den Gehäuseoberteil (1) ankoppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseoberteil (1) und der Behälter (5) eine von einem Kreis abweichende Querschnittsform
(24, 25) mit wenigstens einem geraden oder gebogenen Teilstück (21, 22), vorzugsweise
mit drei oder vier geraden oder gebogenen Teilstücken aufweisen, und dass Elemente
(10) und Gegenelemente (17) eines Bajonettverschlusses (9) derart am Gehäuseoberteil
(1) und am Behälter (5) angeordnet sind, dass das wenigstens eine gerade oder gebogene
Teilstück (21, 22) der Querschnittsform des Gehäuseoberteils (1) und des Behälters
(5) in einer verriegelten Endstellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind.
2. Set nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsformen (24, 25) des Gehäuseoberteils (1) und des Behälters (5) in
zumindest einer verriegelten Endstellung kongruent oder geometrisch ähnlich übereinander
liegen.
3. Set nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Seitenflächen des Gehäuseoberteils (1) und alle Seitenflächen des Behälters
(5) in der verriegelten Endstellung im Wesentlichen parallel übereinander angeordnet
sind.
4. Set nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verschlusskappe (7) die gleichen Elemente (10) oder Gegenelemente (17) des
Bajonettverschlusses (9) angeordnet sind.
5. Set nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (7) eine von einem Kreis abweichende Querschnittsform mit wenigstens
einem geraden oder gebogenen Teilstück (26), vorzugsweise mit drei oder vier geraden
oder gebogenen Teilstücken, aufweist, wobei die Elemente (10) und Gegenelemente (17)
des Bajonettverschlusses (9) derart am Behälter (5) und an der Verschlusskappe (7)
angeordnet sind, dass das wenigstens eine gerade oder gebogene Teilstück (26) der
Querschnittsform des Behälters (5) und der Verschlusskappe (7) in einer verriegelten
Endstellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
6. Set nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (5) und die Verschlusskappe (7) jeweils eine Symmetrieebene aufweisen,
wobei die Elemente (10) und Gegenelemente (17) des Bajonettverschlusses (9) derart
am Behälter (5) und an der Verschlusskappe (7) angeordnet sind, dass die Symmetrieebenen
des Behälters (5) und der Verschlusskappe (7) in wenigstens einer verriegelten Endstellung,
vorzugsweise in allen möglichen Endstellungen, übereinstimmen.
7. Set nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (10) und Gegenelemente (17) des Bajonettverschlusses (9) am Behälter
(5), am Gehäuseoberteil (1) und an der Verschlusskappe (7) so angeordnet sind, dass
die Querschnittsformen (24, 25) in zumindest einer verriegelten Endstellung kongruent
oder geometrisch ähnlich übereinander liegen.
8. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettverschluss (9) einen Öffnungswiderstand aufweist.
9. Set einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die behälterseitigen Elemente (10) des Bajonettverschlusses (9) jeweils einen axial
anziehenden Steg (11) mit einer am Anschlag (14) endenden Mulde (13) umfassen, deren
Übergang zum Steg (11) den Öffnungswiderstand bildet.
10. Set einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anschlag (14) des Bajonettverschlusses (9) eine parallel zum Anschlag (14)
angeordnete Rippe (15) ausgebildet ist, die den Öffnungswiderstand bildet.
11. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelemente (17) am Gehäuseoberteil (1) und an der Verschlusskappe (7) zylindrische
Noppen sind.
12. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querschnittsform (24) trapezartig ist.
13. Set nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die trapezartige Querschnittsform (24) von zwei zueinander parallel gebogenen Teilstücken
(21) begrenzt ist.
14. Set nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die trapezartige Querschnittsform (24) zwischen den beiden parallel gebogenen Teilstücken
(21) durch spiegelbildlich konvex gebogene Teilstücke (22) begrenzt ist.
15. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseoberteil (1) des Spenders, der Behälter (5) und die Verschlusskappe (7)
jeweils eine im Wesentlichen gleichseitig dreieckige Querschnittsform (25) aufweisen,
und der Bajonettverschluss (9) je drei kreisförmig verteilte Elemente (10) und Gegenelemente
(17) umfasst, die jeweils in einem Eckbereich (19) des Dreiecks untergebracht sind.
16. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der das pumpfähige Medium enthaltende Behälters (5) durch eine Membran (8) dichtend
verschlossen ist, die nach Abnahme der Verschlusskappe (7) durch einen Ansaugstutzen
(3) der Ausgabeeinrichtung (2) perforierbar ist.