[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem, welches besonders dafür
eingerichtet ist, in Ladengeschäften Regale und ggf. angrenzende Wände zu beleuchten.
Derartige Leuchten werden auch als Shelf- bzw. Wallwasher bezeichnet.
[0002] Zur gezielten Beleuchtung von Regalen und Wänden werden im Stand der Technik Langfeldleuchten
eingesetzt, die entweder freistrahlend sind oder eine Lichttechnik aufweisen. Beispielsweise
können die Leuchten in Form von Gondeln zwischen den Regalen an der Raumdecke montiert
werden. Die Leuchten erzeugen jedoch teilweise eine starke Blendung bei den Kunden,
insbesondere wenn die Leuchte auch zur Beleuchtung des Raums zwischen den Regalen
noch verwendet werden. Ferner weisen die Langfeldleuchten häufig massive Kühlkörper
auf, die das Erscheinungsbild der Leuchte beeinträchtigen.
[0003] EP 3 364 102 A1 offenbart eine Leuchte mit einer Trägereinrichtung und mit zumindest einer an der
Trägereinrichtung gelagerten Leuchteinrichtung. Die zumindest eine Leuchteinrichtung
weist ein Trägerteil, mehrere Leuchtmitteleinheiten, welche an einer Seitenwandung
des Trägerteils angeordnet sind, und eine an dem Trägerteil befestigte Reflektoreinrichtung
auf. Die Reflektoreinrichtung weist zumindest zwei in einer Längsrichtung beabstandete
Reflektorabschnitte auf, welche jeweils durch in zumindest zwei Krümmungsrichtungen
konkav gewölbte Reflektoroberflächen ausgebildet sind, wobei die zumindest zwei Reflektorabschnitte
der Seitenwandung des Trägerteils zugewandt orientiert sind, und wobei jeweils eine
Leuchtmitteleinheit jeweils einem der zumindest zwei Reflektorabschnitte zugeordnet
ist. Weitere Beleuchtungseinrichtungen der eingangs genannten Art sind bekannt aus
US 2010/284181 A1,
DE 20 2017 106490 U1,
EP 2 813 753 A1,
DE 20 2014 104900 U1 und
DE 20 2010 002018 U1.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beleuchtungseinrichtung zum Einsatz
als Shelfwasher oder Wallwasher bereitzustellen, welche blendfrei die Verkaufsregale
beleuchten können und ferner auf die individuellen örtlichen Gegebenheiten leicht
angepasst werden können.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Beleuchtungssystem nach Anspruch 1.
[0006] Eine Besonderheit des Beleuchtungssystems der vorliegenden Erfindung liegt in der
Ausgestaltung aus Trägerprofil und Lichteinheit, die jeweils aus einem Profilelement
gebildet sind. Die Verwendung von Profilelementen hat mehrere Vorteile. Die Leuchten
lassen sich leicht unterschiedlich dimensionieren, weil die Länge der Profilelemente
individuell angepasst werden kann. Ferner ist durch die Verwendung eines Profilelements,
insbesondere eines Aluminiumprofils, für die Lichteinheit von Vorteil, dass das Profilelement
auch als Kühlkörper für die in der Lichteinheit vorgesehenen Halbleiterlichtquellen
dienen kann. Gemäß der Erfindung sind die beiden Profilelemente der Lichteinheit und
der Trägereinheit ineinander und zueinander schwenkbar entlang einer Achse der Längserstreckung
der Profilelemente angeordnet. Dadurch lässt sich die Lichteinheit gegenüber dem Trägerprofil
schwenken, um abhängig von der Montagehöhe des Beleuchtungssystems und der Höhe der
zu beleuchtenden Regale die Lichtausgabe optimal auf die in den Regalen zu beleuchtenden
Waren ausrichten. Dabei ist von Vorteil, dass die Verschwenkbarkeit nur in Längsrichtung
der Profilelemente vorgesehen ist, weil das Beleuchtungssystem parallel zu den zu
beleuchtenden Regalen, z.B. entlang von Gängen zwischen den Regalen, montiert wird.
Das Trägerprofil kann über ein Stromschienensystem angeschlossen werden. Dabei ist
vorgesehen, dass der in dem Trägerprofil vorgesehene elektrische Abgriff in die Verkabelung
im Stromschienensystem eingreift. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Beleuchtungssystem
als Einbau- oder Halbeinbauleuchte ausgeführt ist. In diesem Fall greift der elektrische
Abgriff des Trägerprofils ebenfalls in eine gebäudeseitige Verkabelung ein.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weisen das erste und das zweite Profilelement
unterschiedliche Längen auf. Dadurch ist es möglich, das Profilelement der Lichteinheit
an die Anzahl der in einer Reihe vorgesehenen Halbleiterlichtquellen anzupassen und
das Profilelement des Trägerprofils an die Art, d.h. an die Länge, der zu verwendenden
elektrischen Vorschaltgeräte anzupassen. Wenn das Beleuchtungssystem zur Anbindung
an eine Stromschiene eingerichtet ist, können die Profilelemente der Trägerprofile
auch so eingerichtet werden, dass sie entlang der Stromschiene lückenlos aneinander
angrenzen. Im Allgemeinen ist das Profilelement des Trägerprofils länger als das Profilelement
der Lichteinheit.
[0008] Erfindungsgemäß weist das zweite Profilelement Stirnwände auf, die jeweils zweiteilig
ausgebildet sind und die zwei Teile jeder Stirnwand in unterschiedlichen Winkelpositionen
mechanisch aneinanderfügbar, insbesondere steckbar, sind, wobei die Lichteinheit mittels
der Stirnwände an dem Trägerprofil gehalten ist, so dass durch die Winkelpositionen
der aneinandergefügten Stirnwände die Schwenkbewegung des zweiten Profilelements gegenüber
dem ersten Profilelement definiert ist. Das Ausbilden des Mechanismus für die Schwenkbewegung
in Form von zweiteiligen Stirnwänden ist von Vorteil, weil dadurch keine Achse benötigt
wird, um die Lichteinheit gegenüber dem Trägerprofil schwenkbar anzuordnen.
[0009] Ferner können die Stirnwände auch dazu dienen, um die Verkabelung aufzunehmen. Die
Stirnwände sind an den beiden gegenüberliegenden Enden der Lichteinheit angeordnet
und werden im Allgemeinen nicht gleichzeitig auch beide Stirnwände des Trägerprofils
bilden. Jedoch ist vorgesehen, dass insbesondere eine Stirnseite des Trägerprofils
und eine Stirnseite der Lichteinheit zueinander fluchten und diese Stirnseiten mit
einer Stirnwand abgedeckt sind. Vorzugsweise ist wenigstens eine der Stirnwände an
einer beliebigen Stelle der Längserstreckung des Trägerprofils montierbar. Dadurch
kann das gleiche Trägerprofil für unterschiedlich lange Lichteinheiten verwendet werden.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die den Halbleiterlichtquellen
zugeordneten Optiken jeweils einen Primär- und einen Sekundärreflektor auf, wobei
der Primärreflektor angrenzend an die jeweilige Halbleiterlichtquelle angeordnet ist
und dafür eingerichtet ist, das Licht der Halbleiterlichtquelle auf den jeweiligen
Sekundärreflektor zu reflektieren, wobei der Sekundärreflektor das Licht gegenüber
einer optischen Achse des Primärreflektors seitlich ablenkt. Der Primärreflektor dient
der Entblendung der Leuchte und zur Vorbereitung der Lichtstrahlen für den Sekundärreflektor.
Der Sekundärreflektor dient zur Umlenkung der Lichtstrahlen auf die zu beleuchtende
Fläche und zur Erzeugung der gewünschten Lichtverteilung. Ein besonderer Vorteil besteht
darin, dass die Primärreflektoren mit unterschiedlichen Sekundärreflektoren kombiniert
werden können. Dadurch ist es möglich, die gleiche Leuchteneinheit für den gewünschten
Einsatzzweck, z.B. als Wallwasher oder Shelfwasher, einzurichten, wobei dazu nur der
Sekundärreflektor angepasst werden muss.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind wenigstens einige der Sekundärreflektoren
muschelförmig ausgebildet. Die muschelförmig gewölbten Sekundärreflektoren erzeugen
eine breite Ausleuchtung der Zielfläche. Die Wölbung bzw. das Verhältnis von Länge
zu Breite des Sekundärreflektors kann dabei individuell eingestellt werden, um unterschiedliche
Lichtverteilungen zu gestalten. Es ist auch möglich, einen stark fokussierenden Sekundärreflektor
zu gestalten, um Akzente einer Beleuchtung auf der Zielfläche zu erzeugen. Im Allgemeinen
sind jedoch breit strahlende Sekundärreflektoren zur Beleuchtung der Regal- bzw. Wandflächen
über deren Länge bevorzugt.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Sekundärreflektoren der
mehreren Halbleiterlichtquellen jeweils gleich ausgebildet oder wenigstens zwei der
Sekundärreflektoren unterschiedlich ausgebildet. Wenn die Lichteinheit nur zur Beleuchtung
einer Regalfläche dient, werden die Sekundärreflektoren vorzugsweise sortenrein in
der Lichteinheit für diese Beleuchtungsaufgabe verwendet. Wenn die Lichteinheit zur
Beleuchtung einer Regal- und Wandfläche eingesetzt wird, ist vorzugsweise ebenfalls
die sortenreine Verwendung von Sekundärreflektoren für diese Beleuchtungsaufgabe von
Vorteil. Abhängig von der Raumsituation ist es ja auch möglich, dass die gleiche Lichteinheit
zur Beleuchtung unterschiedlicher Teilabschnitte von Regalen bzw. Wänden Anwendung
findet. In diesem Fall können die Arten der Sekundärreflektoren innerhalb einer Lichteinheit
auch unterschiedlich sein. Beispielsweise können an einem Ende der Lichteinheit ein
oder mehrere Sekundärreflektoren eingesetzt werden, welche über ein Regalende eines
Gangs hinaus, einen seitlichen Abschnitt des Raums beleuchten, während die übrigen
Sekundärreflektoren in der Lichteinheit für die Beleuchtung einer durchgehenden Regalreihe
bestimmt sind. Dementsprechend lassen sich Sekundärreflektoren unterschiedlicher Ausführungsformen
in einer Lichteinheit kombinieren.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Sekundärreflektoren in
Aufnahmen am zweiten Profilelement eingerastet, wobei die Rastverbindung lösbar ist.
Die Aufnahme der Sekundärreflektoren durch lösbare Rastverbindungen ist von Vorteil,
weil dadurch die Sekundärreflektoren sogar nach Montage der Lichteinheiten noch ausgetauscht
werden können, um die Lichtverteilung individuell an die räumlichen Gegebenheiten
anzupassen.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Optiken ferner wenigstens
einen Zusatzreflektor auf, der innerhalb einer der Sekundärreflektoren angeordnet
ist und dafür eingerichtet ist, einen Teil des Lichts, welches von dem Primärreflektor
zu dem Sekundärreflektor ausgestrahlt wird, um einen Winkel von wenigstens 30° gegenüber
der Hauptabstrahlrichtung des Sekundärreflektors abzulenken. Der Zusatzreflektor dient
insbesondere dazu, um die Lichtverteilung der Beleuchtungseinrichtung auch zur Beleuchtung
eines Gangabschnitts vor dem zu beleuchtenden Regal zu nutzen. Der Zusatzreflektor
lenkt einen Teil des auf den Sekundärreflektor auffallenden Lichts um wenigstens 30°
nach unten um, um die horizontale Fläche vor dem Regalabschnitt auszuleuchten. In
einer Lichtverteilungskurve der C180-0-Ebene wird durch den Zusatzreflektor noch ein
Nebenmaximum erzeugt, welches etwa im Bereich von ±10° liegt.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Zusatzreflektor lösbar in
der Lichteinheit eingesteckt. Der Zusatzreflektor kann z.B. in einen Schlitz an der
Aufnahme des Sekundärreflektors oder in dem Sekundärreflektor selbst eingesteckt werden.
Andere lösbare Verbindungen, z.B. eine Schraubverbindung, sind auch denkbar. Von Vorteil
ist, dass der Zusatzreflektor sich jederzeit nachrüsten lässt bzw. individuell am
Montageort des Beleuchtungssystems noch eingebaut werden kann. Insbesondere ist auch
vorgesehen, dass nur in einigen der Sekundärreflektoren der Lichteinheit die Zusatzreflektoren
eingebaut sind. Dadurch lässt sich individuell die Lichtmenge zur Beleuchtung des
Gangs vor dem Regal einstellen.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Sekundärreflektoren eine
Facettierung, insbesondere eine hexagonale Facettierung, auf. Die Facettierung der
Sekundärreflektoren ermöglicht eine homogene Farb- und Helligkeitsverteilung auf der
zu beleuchtenden Fläche.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Halbleiterlichtquellen
auf einer Platine angeordnet, die im flächigen Kontakt mit dem zweiten Profilelement
steht, um eine thermische Anbindung an das zweite Profilelement herzustellen. Durch
die Verwendung eines Profilelements insbesondere aus Aluminium oder einem anderen
Metall entfällt die Notwendigkeit für einen separaten Kühlkörper der Halbleiterlichtquellen.
Dazu ist die Halbleiterlichtquelle mit der Platine flächig an dem Profilelement der
Lichteinheit angebracht, wobei unter einer flächigen Anbringung auch verstanden werden
kann, dass eine Isolierschicht zwischen der Platine und dem metallischen Profilelement
vorgesehen sein kann. Die Isolierschicht ist jedoch so dünn, dass ein Wärmetransport
nahezu ungehindert zwischen den Halbleiterlichtquellen und dem Profilelement erfolgen
kann.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform trägt die Platine ferner einen Teil
der Optik, insbesondere wenigstens einen der Primärreflektoren. Dadurch kann die Einheit
aus Halbleiterlichtquellen und Primärreflektoren vorgefertigt werden und individuell
auf die Länge der Lichteinheit abgelängt werden. Ferner ist die Ausrichtung des Primärreflektors
auf die Lichtquelle sehr präzise, wenn beide Bauelemente auf der gleichen Platine
montiert sind. Selbst wenn die Platine und das Profilelement in der Lichteinheit eine
unterschiedliche thermische Längung aufweisen, bleibt dadurch die Ausrichtung des
Primärreflektors zur Halbleiterlichtquelle erhalten. Der Sekundärreflektor kann hingegen
auch direkt oder indirekt an dem Profilelement der Lichteinheit montiert sein. Da
der Sekundärreflektor eine größere räumliche Ausdehnung aufweist, ist eine geringfügige
Toleranz in Bezug auf die Lage der Halbleiterlichtquelle bzw. des Primärreflektors
hinnehmbar.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen deutlich, die in Verbindung mit den beigefügten
Figuren gegeben wird. In den Figuren ist Folgendes dargestellt:
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungssystems gemäß einer ersten Ausführungsform.
- Figur 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungssystems gemäß einer zweiten Ausführungsform.
- Figur 3
- zeigt eine Seitenansicht des Beleuchtungssystems der ersten Ausführungsform.
- Figur 4
- zeigt einen Querschnitt durch das Beleuchtungssystem entsprechend der Abbildung in
Figur 3.
- Figur 5
- zeigt eine Seitenansicht des Beleuchtungssystems der zweiten Ausführungsform.
- Figur 6
- zeigt einen Querschnitt durch das Beleuchtungssystem entsprechend der Abbildung in
Figur 5.
- Figur 7
- zeigt einen Querschnitt durch das Beleuchtungssystem nach beiden Ausführungsformen
spiegelverkehrt zu den Abbildungen in Figuren 4 und 6.
- Figur 8
- zeigt einen Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung des Beleuchtungssystems der
ersten Ausführungsform.
- Figur 9
- zeigt einen Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung des Beleuchtungssystems der
zweiten Ausführungsform.
- Figur 10
- zeigt eine Lichtverteilungskurve in der C-180-0-Ebene des Beleuchtungssystems der
ersten Ausführungsform.
- Figur 11
- zeigt eine Lichtverteilungskurve in der C-180-0-Ebene des Beleuchtungssystems der
zweiten Ausführungsform.
[0020] Die Beleuchtungssysteme gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen modular aufgebautes
System, welches ein Trägerprofil 4 und eine Lichteinheit 2 in der ersten Ausführungsform
und eine Lichteinheit 3 in der zweiten Ausführungsform umfassen. Die erste Ausführungsform
bildet einen Shelfwasher und die zweite Ausführungsform einen Wallwasher. Die Ausführungsformen
unterscheiden sich nur in der Gestaltung eines Sekundärreflektors, wodurch unterschiedliche
Lichtverteilungen erzielt werden, wie nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren
10 und 11 erläutert wird.
[0021] Im Folgenden werden beide Ausführungsformen beschrieben, wobei dieselben Bezugszeichen
für die einander entsprechenden Elemente der beiden Ausführungsformen verwendet werden.
[0022] Das Trägerprofil 4 umfasst ein Aluminiumstrangpressprofil 46. Dieses ist im Längsmaß
flexibel und ermöglicht dadurch die Aufnahme unterschiedlicher Vorschaltgeräte 42
und elektrischer Zusatzbausteine. Das Trägerprofil 4 kann an eine Stromschiene 1 angeschlossen
sein. Die mechanische und elektrische Kontaktierung des Trägerprofils erfolgt über
die Stromschiene 1. Dazu weist das Trägerprofil 4 einen elektrischen Abgriff 44 auf
sowie mechanische Verriegelungen 41 und eine Klammer 47, die an der Stromschiene 1
bzw. in die elektrische Verkabelung der Stromschiene 1 eingreifen. Das Trägerprofil
4 weist ein Aluminiumprofil 46 auf, welches im Längsmaß individuell angefertigt werden
kann, sowie darauf montierte Raststirnwände 45, die eine mechanische Anbindung für
die Lichteinheit 2 bzw. 3 bieten.
[0023] Die Lichteinheit 2 bzw. 3 verfügt ebenfalls über ein Aluminiumprofil 24, welches
in der Länge individuell hergestellt werden kann. Insbesondere ist vorgesehen, wie
in den Figuren dargestellt, dass das Aluprofil 24 der Lichteinheit 2 bzw. 3 kürzer
als das Aluprofil 46 des Trägerprofils 4 ist. Abhängig von der Anzahl der notwendigen
Leuchtmittel kann dadurch die Lichteinheit kürzer oder länger ausgeführt werden. Andererseits
kann abhängig von den zu verwendenden elektrischen Vorschaltgeräten 42 das Trägerprofil
entsprechend dimensioniert werden.
[0024] Die Lichteinheit 2 bzw. 3 ist schwenkbar im Trägerprofil 4 gelagert. Die Verstellmechanik
und damit die Ausrichtung der Lichttechnik erfolgt durch die seitlich montierten Stirnwände
21, welche mit den zugehörigen Raststirnwänden 45 den nötigen Verstellmechanismus
bereitstellen. Die beiden Teile 21 und 45 der Stirnwände sind durch eine Steckverbindung
ineinander gerastet, wobei die beiden Teile gegeneinander schwenkbar sind. Ferner
können Rasten an einem Teil der Stirnwand 21 oder 45 vorgesehen sein, die in Kerben
des gegenüberliegenden Teils 45 oder 21 eingreifen, um die Verbindung der beiden Teile
in drei oder mehr Winkelpositionen zueinander zu arretieren.
[0025] Das einteilige Aluprofil 24 der Lichteinheit 2 bzw. 3 dient zur Aufnahme von Primärreflektoren
27 und Sekundärreflektoren 22 der ersten Ausführungsform und 31 in der zweiten Ausführungsform.
An dem Aluprofil 24 der Lichteinheit 2 bzw. 3 sind Halbleiterlichtquellen 28 auf einer
Platine 29 gehalten, wobei die Platine 29 gleichzeitig als Halterung für die den Halbleiterlichtquellen
28 einzeln zugeordneten Primärreflektor 27 dient. Zur besseren thermischen Anbindung
liegt die Leiterplatine 29 flächig an dem Aluminiumprofil 24 an. Dadurch kann das
Aluminiumprofil 24 als Kühlkörper für die Halbleiterlichtquellen 28 dienen. Der direkt
an der Halbleiterlichtquelle 28 platzierte Primärreflektor 27 dient der Entblendung
und zur Vorbereitung der Lichtstrahlung für den Sekundärreflektor 22 bzw. 31.
[0026] Die Sekundärreflektoren 22 bzw. 31 bilden in der ersten Ausführungsform einen sogenannten
Wallwasher und in der zweiten Form einen Shelfwasher. Die Lichtverteilungskurven,
welche mit den unterschiedlichen Sekundärreflektoren erzeugt werden, sind in den Figuren
10 bzw. 11 dargestellt. Die Lichtverteilung des Shelfwashers weist ein Maximum bei
etwa 30° in der C180-0-Ebene (dies entspricht der Schnittebene gemäß den Figuren 8
und 9) auf. Für den Wallwasher ist das Maximum der Lichtverteilung etwas niedriger
im Bereich zwischen 20° und 30°. Der Wallwasher weist ferner im Vergleich zum Shelfwasher
ein stärker ausgeprägtes Nebenmaxima oder Schulter bei einem Winkel von über 40° auf.
Die Lichtverteilung des Shelfwashers ist speziell dafür ausgestaltet, die Waren in
einem Regal das seitlich zu der Längserstreckung der Leuchte aufgestellt ist, auszuleuchten.
Insbesondere die oberen Regalreihen werden in ihrer Tiefe beleuchtet. Der Wallwasher
ist demgegenüber mit einer Lichtverteilung ausgebildet, welche auch einen angrenzenden
Wandabschnitt zusätzlich ausleuchtet.
[0027] Die Sekundärreflektoren 22 bzw. 31 in beiden Ausführungsformen werden von einem Halter
23 in der Lichteinheit 3 gehalten. Der Halter 23 ist als Federelement ausgebildet
und hält den Sekundärreflektor 22 bzw. 31 an einer Kante. Die Verbindung ist lösbar,
so dass die Sekundärreflektoren leicht ausgetauscht werden können. Dadurch ist es
möglich, auch bei noch montierter Leuchte die Sekundärreflektoren auszutauschen. Erfindungsgemäß
können auch noch andere Formen von Sekundärreflektoren Verwendung finden. In Abhängigkeit
der zu beleuchten Fläche können die Sekundärreflektoren unterschiedliche Formen aufweisen.
Bevorzugt ist die in den Figuren dargestellte muschelförmige Ausgestaltung, wobei
sich die Sekundärreflektoren insbesondere im Verhältnis von Länge zu Breite der Muschelform
unterscheiden. Denkbar sind auch noch breitere und noch kürzere Reflektoren. Vorzugsweise
weisen die Sekundärreflektoren 22 bzw. 31, wie in den Figuren 8 und 9 dargestellt,
eine Facettierung auf. Die Facettierung ermöglicht eine homogene Farb- und Helligkeitsverteilung
auf der zu beleuchtenden Fläche.
[0028] Die beiden dargestellten Ausführungsformen weisen ferner noch einen Zusatzreflektor
26 auf, der in die Aufnahme des Sekundärreflektors eingesteckt ist. Der Zusatzreflektor
26 kann optional in die Leuchte eingebaut werden und dient dazu, einen Teil des Lichts
vom Sekundärreflektor nach unten umzulenken. Dieser Teil des Lichts kann dazu dienen,
um den Gangbereich vor dem Regal zu beleuchten. Es ist daher erfindungsgemäß möglich,
das Beleuchtungssystem nicht nur für die Beleuchtung von Regalen bzw. Wandabschnitten
zu verwenden, sondern auch gleichzeitig die Verkehrsfläche vor den Regalen auszuleuchten.
Dadurch entfällt die Notwendigkeit von Zusatzbeleuchtungen, welche diese Aufgabe übernehmen.
[0029] In den beiden dargestellten Ausführungsformen sind die Sekundärreflektoren 22 bzw.
31 jeweils nur sortenrein in eine Lichteinheit 3 verwendet. Es ist jedoch möglich,
die Reflektorformen oder ggf. noch weitere Reflektorformen gemischt in einer Lichteinheit
3 zu verwenden. Da die Sekundärreflektoren durch den beschriebenen Schnappmechanismus
in dem Aluminiumprofil der Lichteinheit gehalten werden, lassen sich ohne großen Aufwand
verschiedene Reflektoren kombinieren, um individuell die Beleuchtung an die örtlichen
Gegebenheiten anzupassen. Ferner ist es auch möglich, den Zusatzreflektor nur in einigen
der Sekundärreflektoren einer Lichteinheit vorzusehen. Abhängig von der Lichtmenge,
die zur Beleuchtung des Gangs vor dem Regal benötigt wird, kann nur ein Teil der Sekundärreflektoren
in der Lichteinheit für diese Aufgabe durch Vorsehen des Zusatzreflektors umgerüstet
werden.
[0030] Das dargestellte Beleuchtungssystem ermöglicht daher in modularer Weise, die lichttechnischen
Einheiten auf die individuellen Gegebenheiten einzustellen. Die Einheiten können in
einer Reihe hintereinander, z.B. einer Stromschiene, angebracht sein. Es ist aber
auch möglich, die Anordnungen polygonal auszuführen. Aufgrund des modularen Aufbaus
können die Einheiten daher individuell in der Länge hergestellt werden. Dies schafft
eine hohe Flexibilität für die gewünschte Lichtausgabe sowie in Bezug auf die thermischen
Anforderungen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0031]
- 1
- Stromschiene
- 2; 3
- Lichteinheit
- 4
- Trägerprofil
- 21
- Teil der Stirnwand
- 22; 31
- Sekundärreflektor
- 23
- Halter
- 24
- zweites Profilelement
- 26
- Zusatzreflektor
- 27
- Primärreflektor
- 28
- Halbleiterlichtquelle
- 29
- Platine
- 41
- mechanische Verriegelung
- 42
- Vorschaltgerät
- 43
- Halter
- 44
- elektrischer Abgriff
- 45
- Teil der Stirnwand
- 46
- erstes Profilelement
- 47
- Klammer
1. Beleuchtungssystem umfassend ein Trägerprofil (4) und eine Lichteinheit (2; 3), wobei
das Trägerprofil (4) ein erstes Profilelement (46), insbesondere ein Aluminiumstrangprofil,
umfasst und einen elektrischen Abgriff (44) aufweist, welcher zur Kontaktierung einer
elektrischen Verkabelung, z.B. in der Stromschiene (1) eingerichtet ist, und das Trägerprofil
(4) ferner ein elektrisches Vorschaltgerät (42) aufnimmt, und
wobei die Lichteinheit (2; 3) ein zweites Profilelement (24), insbesondere ein Aluminiumstrangpressprofil,
aufweist, welches linear entlang seiner Längserstreckung angeordnete Halbleiterlichtquellen
(28) und jeweils den Halbleiterlichtquellen (28) zugeordneten Optiken (22; 31, 27)
aufweist, wobei das zweite Profilelement (24) in seiner Längserstreckung parallel
zu dem ersten Profilelement (46) des Trägerprofils (4) ausgerichtet ist und in dem
Trägerprofil (4) schwenkbar um eine Achse parallel zur Längserstreckung des ersten
und zweiten Profilelements (46, 24) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profilelement (24) Stirnwände (21, 45) aufweist, die jeweils zweiteilig
ausgebildet sind und die zwei Teile jeder Stirnwand (21, 45) in unterschiedlichen
Winkelpositionen mechanisch aneinanderfügbar, insbesondere steckbar, sind, wobei die
Lichteinheit (2; 3) mittels der Stirnwände (21, 45) an dem Trägerprofil gehalten ist,
so dass durch die Winkelpositionen der aneinandergefügten Stirnwände (21, 45) die
Schwenkbewegung des zweiten Profilelements (24) gegenüber dem ersten Profilelement
(46) definiert ist.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Profilelement (46,
24) unterschiedliche Längen aufweisen.
3. Beleuchtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die den Halbleiterlichtquellen
(28) zugeordneten Optiken jeweils einen Primär- (27) und einen Sekundärreflektor (22;
31) aufweisen, der Primärreflektor (27) angrenzend an die jeweilige Halbleiterlichtquelle
(28) angeordnet ist und dafür eingerichtet ist, das Licht der Halbleiterlichtquelle
(28) auf den jeweiligen Sekundärreflektor (22; 31) zu reflektieren, wobei der Sekundärreflektor
(22; 31) das Licht gegenüber einer optischen Achse des Primärreflektors seitlich ablenkt.
4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, wobei wenigstens einige der Sekundärreflektoren
(22; 31) muschelförmig ausgebildet sind.
5. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Sekundärreflektoren (22; 31)
der mehreren Halbleiterlichtquellen (28) jeweils gleich ausgebildet sind oder wenigstens
zwei der Sekundärreflektoren (22; 31) unterschiedlich ausgebildet sind.
6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Sekundärreflektoren
(22; 31) in Aufnahmen am zweiten Profilelement eingerastet sind und die Rastverbindung
lösbar ist.
7. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei die Optiken ferner wenigstens
einen Zusatzreflektor (26) aufweisen, der innerhalb einer der Sekundärreflektoren
(22; 31) angeordnet ist und dafür eingerichtet ist, einen Teil des Lichts, welches
von dem Primärreflektor (27) zu dem Sekundärreflektor (22; 31) ausgestrahlt wird,
um einen Winkel von wenigstens 30° gegenüber der Hauptabstrahlrichtung des Sekundärreflektors
(22; 31) abzulenken.
8. Beleuchtungssystem nach Anspruch 7, wobei der Zusatzreflektor (26) lösbar in der Lichteinheit
(2; 3) eingesteckt ist.
9. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 3 bis 8, wobei der Sekundärreflektor (22;
31) eine Facettierung, insbesondere eine hexagonale Facettierung, aufweist.
10. Beleuchtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Halbleiterlichtquellen
(28) auf einer Platine (29) angeordnet sind, die im flächigen Kontakt mit dem zweiten
Profilelement (24) steht, um eine thermische Anbindung an das zweite Profilelement
herzustellen.
11. Beleuchtungssystem nach Anspruch 10, wobei die Platine (29) ferner einen Teil der
Optik, insbesondere bei Rückbezug auf einen der Ansprüche 3 bis 9 wenigstens einen
der Primärreflektoren (27), trägt.
1. Lighting system comprising a carrier profile (4) and a light unit (2; 3), wherein
the carrier profile (4) comprises a first profile element (46), in particular an aluminium
extruded profile, and has an electrical tap (44), which is designed for contacting
electrical cabling, e.g. in the busbar (1), and the carrier profile (4) furthermore
accommodates an electrical ballast (42), and wherein
the light unit (2; 3) has a second profile element (24), in particular an aluminium
extruded profile, which has semiconductor light sources (28) arranged linearly along
its longitudinal extent and optical units (22; 31, 27) respectively assigned to the
semiconductor light sources (28), wherein the second profile element (24) is oriented
in its longitudinal extent parallel to the first profile element (46) of the carrier
profile (4) and is mounted in the carrier profile (4) pivotably about an axis parallel
to the longitudinal extent of the first and second profile elements (46, 24), characterised in that the second profile element (24) has end walls (21, 45), which are each formed in
two parts and the two parts of each end wall (21, 45) are mechanically joinable, in
particular pluggable, to one another in different angular positions, wherein the light
unit (2; 3) is held on the carrier profile by means of the end walls (21, 45), so
that the pivoting movement of the second profile element (24) with respect to the
first profile element (46) is defined by the angular positions of the joined end walls
(21, 45).
2. Lighting system according to claim 1, wherein the first and the second profile element
(46, 24) have different lengths.
3. Lighting system according to any one of the preceding claims, wherein the optics associated
with the semiconductor light sources (28) each comprise a primary (27) and a secondary
reflector (22; 31), the primary reflector (27) being arranged adjacent to the respective
semiconductor light source (28) and being adapted to reflect the light of the semiconductor
light source (28) onto the respective secondary reflector (22; 31), wherein the secondary
reflector (22; 31) laterally deflects the light with respect to an optical axis of
the primary reflector.
4. Lighting system according to claim 3, wherein at least some of the secondary reflectors
(22; 31) are scallop shaped.
5. Lighting system according to claim 3 or 4, wherein the secondary reflectors (22; 31)
of the plurality of semiconductor light sources (28) are each formed the same or at
least two of the secondary reflectors (22; 31) are formed differently.
6. Lighting system according to any one of claims 3 to 5, wherein the secondary reflectors
(22; 31) are snapped into receptacles on the second profile element and the snap connection
is releasable.
7. Lighting system according to any one of claims 3 to 6, wherein the optics furthermore
comprise at least one auxiliary reflector (26), which is arranged within one of the
secondary reflectors (22; 31) and is adapted to deflect a part of the light, which
is emitted from the primary reflector (27) to the secondary reflector (22; 31), by
an angle of at least 30° with respect to the main emission direction of the secondary
reflector (22; 31).
8. Lighting system according to claim 7, wherein the auxiliary reflector (26) is releasably
plugged into the light unit (2; 3).
9. Lighting system according to any one of claims 3 to 8, wherein the secondary reflector
(22; 31) has a faceting, in particular a hexagonal faceting.
10. Lighting system according to any one of the preceding claims, wherein the semiconductor
light sources (28) are arranged on a board (29) which is in planar contact with the
second profile element (24) in order to establish a thermal connection to the second
profile element.
11. Lighting system according to claim 10, wherein the board (29) furthermore carries
a part of the optics, in particular at least one of the primary reflectors (27) when
referring back to any one of claims 3 to 9.
1. Système d'éclairage comprenant un profilé de support (4) et une unité d'éclairage
(2 ; 3), dans lequel
le profilé de support (4) comprend un premier élément de profilé (46), plus particulièrement
un profilé en aluminium extrudé et comprend un branchement électrique (44), qui est
conçu pour la mise en contact d'un câblage électrique, par exemple dans le rail conducteur
(1) et le profilé de support (4) loge en outre un appareil de ballast électrique (42)
et dans lequel l'unité d'éclairage (2 ; 3) comprend un deuxième élément profilé (24),
plus particulièrement un profilé en aluminium extrudé, qui comprend des sources de
lumière semi-conductrices (28) disposées de manière linéaire le long de son extension
longitudinale et des optiques (22 ; 31, 27) correspondant respectivement aux sources
de lumière semi-conductrices (28), dans lequel le deuxième élément profilé (24) est
orienté, dans son extension longitudinale, parallèlement au premier élément profilé
(46) du profilé de support (4) et est logé dans le profilé de support (4) de manière
pivotante autour d'un axe parallèle à l'extension longitudinale des premier et deuxième
éléments profilés (46, 24), caractérisé en ce que le deuxième élément profilé (24) comprend des parois frontales (21, 45) qui sont
constituées chacune de deux parties et les deux parties de chaque paroi frontale (21,
45) peuvent être assemblées mécaniquement, plus particulièrement emboîtées, entre
elles dans différentes positions angulaires, dans lequel l'unité d'éclairage (2 ;
3) est maintenue sur le profilé de support au moyen des parois frontales (21, 45),
de façon à ce que les positions angulaires des parois frontales (21, 45) assemblées
entre elles définisse le mouvement de pivotement du deuxième élément profilé (24)
par rapport au premier élément profilé (46).
2. Système d'éclairage selon la revendication 1, dans lequel les premier et deuxième
éléments profilés (46, 24) présentent des longueurs différentes.
3. Système d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les optiques
correspondant aux sources de lumière semi-conductrices (28) comprennent chacune un
réflecteur primaire (27) et un réflecteur secondaire (22 ; 31), le réflecteur primaire
(27) étant disposé de manière adjacente à la source de lumière semi-conductrice (28)
correspondante et étant conçu de façon à réfléchir la lumière de la source de lumière
semi-conductrice (28) sur le réflecteur secondaire (22 ; 31), dans lequel le réflecteur
secondaire (22 ; 31) dévie la lumière latéralement par rapport à un axe optique du
réflecteur primaire.
4. Système d'éclairage selon la revendication 3, dans lequel au moins certains des réflecteurs
secondaires (22 ; 31) présentent la forme de coquilles.
5. Système d'éclairage selon la revendication 3 ou 4, dans lequel les réflecteurs secondaires
(22 ; 31) des plusieurs sources de lumière semi-conductrices (28) sont conçus de manière
identique ou au moins deux des réflecteurs secondaires (22 ; 31) sont conçus de manières
différentes.
6. Système d'éclairage selon l'une des revendications 3 à 5, dans lequel les réflecteurs
secondaires (22 ; 31) sont encliquetés dans des logements sur le deuxième élément
profilé et la liaison par encliquetage est amovible.
7. Système d'éclairage selon l'une des revendications 3 à 6, dans lequel les optiques
comprennent en outre au moins un réflecteur supplémentaire (26) qui est disposé à
l'intérieur d'un des réflecteurs secondaires (22 ; 31) et qui est conçu pour dévier
une partie de la lumière qui est émise par le réflecteur primaire (27) vers le réflecteur
secondaire (22 ; 31), d'un angle d'au moins 30° par rapport à la direction principale
d'émission du réflecteur secondaire (22 ; 31).
8. Système d'éclairage selon la revendication 7, dans lequel le réflecteur supplémentaire
(26) est emboîté de manière amovible dans l'unité d'éclairage (2 ; 3).
9. Système d'éclairage selon l'une des revendications 3 à 8, dans lequel le réflecteur
secondaire (22 ; 31) présente un facettage, plus particulièrement un facettage hexagonal.
10. Système d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les sources
de lumière semi-conductrices (28) sont disposées sur une platine (29) qui est en contact
superficiel avec le deuxième élément profilé (24), afin d'établir une liaison thermique
avec le deuxième élément profilé.
11. Système d'éclairage selon la revendication 10, dans lequel la platine (29) comprend
en outre une partie de l'optique, plus particulièrement en référence à une des revendications
3 à 9, supporte au moins un des réflecteurs primaires (27).