[0001] Die Erfindung betrifft ein Wabenbaustein zur Ausbildung einer Rangierwabe, mit einem
kastenförmigen Gehäuse mit zwei Stirnflächen und vier Seitenflächen, die sich zwischen
den Stirnflächen erstrecken, wobei in den beiden Stirnflächen jeweils mindestens zwei
Leitereinführungsöffnungen ausgebildet sind, denen jeweils ein im Gehäuse angeordnetes
Leiteranschlusselement zugeordnet ist. Die Seitenflächen weisen jeweils mindestens
ein Verbindungselement zum Verbinden mit einem anderen Wabenbaustein auf, wobei die
Verbindungslemente an einander gegenüberliegenden Seitenflächen zueinander korrespondierend
ausgebildet und angeordnet sind.
[0002] Zum Anschluss elektrischer Leiter werden seit Jahrzehnten elektrische Reihenklemmen
verwendet, die in der Regel zu mehreren nebeneinander auf einer Tragschiene aufgerastet
werden, wobei mehrere derart mit Reihenklemmen bestückte Tragschienen häufig in einem
Schaltschrank angeordnet sind. Dort, wo eine Mehrzahl von elektrischen Leitern auf
engstem Raum angeschlossen werden müssen, werden an Stelle von Reihenklemmen häufig
Rangierwaben eingesetzt, da zwischen den einzelnen Tragschienen relativ viel Raum
ungenutzt bleibt.
[0003] Aus der Praxis sind Rangierwaben bekannt, bei denen innerhalb eines festen, rechteckigen
Montagerahmens eine Mehrzahl von Wabenbausteinen in entsprechenden Kammern des Rahmens
angeordnet sind. An die Rangierwabe bzw. die einzelnen Wabenbausteine können elektrische
Leiter sowohl von der Vorderseite, der Feldseite, als auch von der Rückseite, der
Anlagenseite angeschlossen werden. Hierzu sind in den kastenförmigen Gehäusen der
einzelnen Wabenbausteine Leiteranschlusselemente angeordnet, die in der Regel über
entsprechende Stromschienen miteinander verbunden sind, so dass ein durch eine entsprechende
Leitereinführungsöffnung in der vorderen Stirnfläche eingeführter elektrischer Leiter
mit einem elektrischen Leiter oder einem Anschlusskontakt elektrisch verbunden werden
kann, der durch eine entsprechende Leitereinführungsöffnung in der hinteren Stirnfläche
des Gehäuses eingeführt ist.
[0004] Eine derartig Rangierwabe mit einer Mehrzahl von Wabenbausteinen ist beispielsweise
aus der
DE 195 12 226 A1 bekannt. Bei der in dieser Druckschrift offenbarten Rangierwabe weisen die einzelnen
Wabenbausteine, die in den einzelnen Kammern der Rangierwabe eingesetzt sind, alle
die gleichen Abmessungen auf. An der oberen und unteren Randseite der Rangierwabe
ist jeweils ein Befestigungsflanschansatz ausgebildet, über den die Rangierwabe mittels
Schrauben an einem Montagerahmen befestigt werden kann. Eine Anpassung der Rangierwabe
an individuelle Wünsche des Anwenders ist bei dieser bekannten Rangierwabe nicht möglich.
Muss die Anzahl der anzuschließenden Leiter erhöht werden, so muss eine entsprechend
größere Rangierwabe mit einer größeren Anzahl an einzelnen Wabenbausteinen verwendet
werden, wobei in der Praxis Rangierwaben mit 18, 32, 48, 54 oder 80 Wabenbausteinen
erhältlich sind.
[0005] Aus der
DE 10 2014 101 528 A1 ist eine Rangierwabe bekannt, die sich durch eine erhöhte Flexibilität und die Möglichkeit,
die Rangierwabe an individuelle Wünsche anzupassen, auszeichnet. Dies wird dadurch
erreicht, dass die einzelnen Seitenflächen der Wabenbausteine jeweils mindestens ein
Verbindungselement zum Verbinden mit einem anderen Wabenbaustein aufweisen. Die Verbindungselemente,
die an einander gegenüberliegenden Seitenflächen ausgebildet sind, sind dabei zueinander
korrespondierend ausgebildet und angeordnet, so dass die Wabenbausteine unmittelbar
miteinander verbunden werden können. Dadurch kann auf die Verwendung eines starren,
die Anzahl der einzelnen Wabenbausteine festlegenden Montagerahmens verzichtet werden,
so dass die Rangierwabe grundsätzlich eine beliebige Anzahl an Wabenbausteinen aufweisen
kann
[0006] Eine ähnliche Rangierwabe ist auch aus der
WO 2016/162463 A1 und der
DE 20 2015 101 776 U1 bekannt. Auch diese Rangierwaben bestehen aus mehreren miteinander einzeln verbindbaren
Wabenbausteinen, an deren Seitenflächen zueinander korrespondierende Rastelemente
ausgebildet sind. Darüber hinaus sind bei der aus der
DE 20 2015 101 776 U1 bekannten Rangierwabe verschiedene Abschlusselemente offenbart, die wahlweise an
einer Seite der Rangierwabe befestigt werden können. Hierzu weisen die Abschlusselemente
Gegenrastelemente auf, die zu den Rastelementen der Wabenbausteine korrespondieren.
Die Abschlusselemente können zur Befestigung, zur Markierung oder zur Führung der
anzuschließenden Leiter dienen.
[0007] WO 2016/162463 A1 offenbart einen Wabenbaustein nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.
[0008] Sollen bei den aus dem Stand der Technik bekannten Rangierwaben bzw. Wabenbausteinen
einzelne Wabenbausteine miteinander oder die einzelnen Anschlüsse eines Wabenbausteins
untereinander elektrisch miteinander verbunden werden, so muss hierzu ein Leiter an
den zu verbindenden Leiteranschlusselementen angeschlossen werden. Dies führt dann
dazu, dass bei einer elektrischen Verbindung von zwei Wabenbausteinen miteinander
jeweils ein Anschlusskontakt eines Wabenbausteins für die Verbindung benötigt wird,
so dass sich die Anzahl der frei zur Verfügung stehenden Leiteranschlusselemente entsprechend
jeweils um eins reduziert.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wabenbaustein zur
Verfügung zu stellen, bei dem auf einfache Art und Weise eine Potenzialverteilung
möglich ist. Insbesondere soll dabei eine elektrische Verbindung zwischen zwei Wabenbausteinen
einfach, bei Bedarf auch nachträglich, realisiert werden können.
[0010] Diese Aufgabe ist bei einem Wabenbaustein mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils
des PatentanDadurch besteht die Möglichkeit, auf einfache Art und Weise beispielsweise
zwei nebeneinander angeordnete Wabenbausteine elektrisch miteinander zu verbinden,
indem einfach eine als Querbrücke fungierende Steckbrücke, die zwei Stecker aufweist,
mit ihren beiden Steckern jeweils in einen Funktionsschacht eines Wabenbausteins eingesteckt
wird. Über die Stecker der Steckbrücke werden dann die von den Steckern kontaktierten
Stromschienen elektrisch miteinander verbunden, so dass eine elektrische Querverbindung
zwischen den beiden Wabenbausteinen realisiert ist.
[0011] Eingangs ist ausgeführt worden, dass in den beiden Stirnflächen des Wabenbausteins
jeweils mindestens zwei Leitereinführungsöffnungen ausgebildet sind, denen jeweils
ein im Gehäuse angeordnetes Leiteranschlusselement zugeordnet ist. In einem solchen
Fall weist der Wabenbaustein dann insgesamt vier Leitereinführungsöffnungen auf, so
dass im Gehäuse auch vier Leiteranschlusselemente angeordnet sind, wobei die einander
zugeordneten Leiteranschlusselemente beispielsweise über eine entsprechende Stromschiene
miteinander verbunden sind, so dass ein durch die Leitereinführungsöffnung in der
vorderen Stirnfläche eingeführter elektrischer Leiter über das erste Leiteranschlusselement,
die Stromschiene und das zweite Leiteranschlusselement mit einem elektrischen Leiter
verbunden werden kann, der durch die zugeordnete Einführungsöffnung in der hinteren
Stirnfläche des Gehäuses eingeführt ist.
[0012] Natürlich kann der Wabenbaustein an beiden Stirnflächen auch mehr als jeweils zwei
Leitereinführungsöffnungen aufweisen, beispielsweise jeweils drei, vier, fünf, sechs
oder auch mehr Leitereinführungsöffnungen, so dass dann im Gehäuse auch eine entsprechend
größere Anzahl an Leiteranschlusselementen angeordnet ist. Vorzugsweise sind dann
an mindestens einer Stirnfläche eine der Anzahl der Leitereinführungsöffnungen entsprechende
Anzahl an Funktionsschächten ausgebildet und im Gehäuse auch eine entsprechende Anzahl
an Stromschienen angeordnet, die elektrisch mit den Leiteranschlusselementen verbunden
und über die Funktionsschächte für einen Stecker einer Steckbrücke zugänglich sind.
[0013] Wie zuvor ausgeführt worden ist, kann bei dem erfindungsgemäßen Wabenbaustein durch
die Ausbildung der Funktionsschächte und die entsprechende Anordnung der Stromschienen
auf einfache Art und Weise eine Querbrückung zwischen zwei benachbarten Wabenbausteinen
realisiert werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer eine
entsprechenden Anzahl an Steckern aufweisenden Steckbrücke die Leiteranschlusselemente
eines Wabenbausteins elektrisch miteinander zu verbinden, indem die Steckbrücke mit
ihren Steckern in die Funktionsschächte des Wabenbausteins eingesteckt wird. Bei dem
erfindungsgemäßen Wabenbaustein ist somit nicht nur eine Querbrückung zu einem benachbarten
Wabenbaustein möglich, sondern auch eine Brückung der einzelnen Potenziale eines Wabenbausteins.
[0014] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Wabenbausteins
ist dabei mindestens ein Funktionsschacht so dimensioniert, dass zwei Stecker zweier
Steckbrücken in Erstreckungsrichtung der zugeordneten Stromschiene hintereinander
in den Funktionsschacht einsteckbar sind. Dadurch besteht die Möglichkeit, gleichzeitig
eine Querbrückung zwischen zwei benachbarten Wabenbausteinen und einer Brückung der
einzelnen Potenziale eines Wabenbausteins mittels zweier entsprechender Steckbrücken
zu realisieren. Der Funktionsschacht weist somit eine Länge auf, die der Breite zweier
Stecker entspricht, so dass zwei Stecker zweier Steckbrücken hintereinander in den
Funktionsschacht einsteckbar sind.
[0015] Damit zwei Stecker zweier Steckbrücken nicht nur in den Funktionsschacht eingesteckt
werden können, sondern auch die dem Funktionsschacht zugeordnete Stromschiene kontaktieren
können, ist die Öffnung in der Stromschiene gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung
so dimensioniert, dass zwei Stecker zweier Steckbrücken in Erstreckungsrichtung der
Stromschiene hintereinander in die Öffnung eingesteckt werden können. Die Öffnung
weist somit eine Länge auf, die der Breite zweier Stecker zweier Steckbrücken entspricht.
Alternativ dazu können in der Stromschiene auch zwei separate Öffnungen in Erstreckungsrichtung
der Stromschiene hintereinander angeordnet sein, so dass dann in die eine Öffnung
ein Stecker der einen Steckbrücke und in die andere Öffnung ein Stecker der anderen
Steckbrücke eingesteckt werden kann.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuse
ein rahmenartiges, hohles Außengehäuse und mindestens zwei darin nebeneinander angeordnete
Innengehäuse auf. Die Verbindungselemente zur Verbindung des Wabenbausteins mit weiteren
Wabenbausteinen sind dabei an dem Außengehäuse ausgebildet. In den einzelnen Innengehäusen
sind die Leitereinführungsöffnungen und der mindestens eine Funktionsschacht ausgebildet
sowie die Leiteranschlusselemente angeordnet. Vorzugsweise weist dabei jeweils ein
Innengehäuse eine Leitereinführungsöffnung auf der Vorderseite und eine Leitereinführungsöffnung
auf der Rückseite auf, wobei dann in dem Innengehäuse auch zwei elektrisch miteinander
verbundene Leiteranschlusselemente angeordnet sind. Eine derartige Ausgestaltung des
Wabenbausteins hat den Vorteil, dass ein Außengehäuse wahlweise mit unterschiedlichen
Innengehäusen kombiniert werden kann. Je nach Durchmesser der Leitereinführungsöffnungen
können somit beispielsweise in einem Außengehäuse unterschiedlich viele Innengehäuse
nebeneinander angeordnet sein. Die als Einschubelemente ausgebildeten Innengehäuse
haben jeweils ein eigenes Potential und können über entsprechende Rastelemente miteinander
und mit dem Außengehäuse fest verbunden werden.
[0017] Während ein Innengehäuse sowohl auf seiner Vorderseite als auch auf seiner Rückseite
jeweils mindestens eine Leitereinführungsöffnung aufweist, der jeweils ein Leiteranschlusselement
zugeordnet ist, ist es grundsätzlich ausreichend, wenn nur auf der Vorderseite oder
auf der Rückseite ein Funktionsschacht ausgebildet ist. Grundsätzlich ist es jedoch
auch möglich, dass sowohl in der Vorderseite als auch in der Rückseite des Wabenbausteins
bzw. des Innengehäuses ein Funktionsschacht ausgebildet ist, so dass eine Steckbrücke
sowohl von der Vorderseite als auch von der Rückseite, also von der Feldseite oder
von der Anlagenseite, in den Wabenbaustein eingesteckt werden kann.
[0018] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an mindestens
einem Randbereich mindestens einer Stirnfläche eine Aussparung ausgebildet, die benachbart
zu einem Funktionsschacht angeordnet ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass die
Schienenleiste einer Steckbrücke von der Aussparung aufgenommen wird bzw. in die Aussparung
einführbar ist, wenn über die Steckbrücke zwei benachbarte Wabenbausteine elektrisch
miteinander gebrückt werden. So kann erreicht werden, dass eine eingesteckte Steckbrücke
mit ihrer Schienenleiste nicht über die Stirnfläche des Wabenbausteins hervorsteht.
Dadurch wird die Gefahr verringert, dass eine Steckbrücke unbeabsichtigt aus einem
Wabenbaustein herausgezogen wird, oder dass der Anschluss einzelner Leiter an die
Leiteranschlusselemente durch eine aus dem Wabenbaustein herausragende Steckbrücke
erschwert wird. Weist der Wabenbaustein gemäß der bevorzugten Ausgestaltung ein Außengehäuse
und mehrere Innengehäuse auf, so ist die mindestens eine Aussparung im Außengehäuse
ausgebildet. Vorzugsweise ist dabei an zwei einander gegenüberliegenden Randbereichen
jeweils eine Aussparung ausgebildet, so dass bei einer Querbrückung mit benachbarten
Wabenbausteinen auf beiden Seiten die Schienenleiste einer Steckbrücke in die Aussparung
eingeführt werden kann.
[0019] Bei dem erfindungsgemäßen Wabenbaustein ist darüber hinaus vorzugsweise an mindestens
einem Randbereich einer Stirnfläche ein Halteelement ausgebildet, dass zusammen mit
einem korrespondierenden Halteelement eines zweiten, benachbart angeordneten Wabenbausteins
eine Haltenut für ein Markierungsschild ausbildet. Dadurch ist auf einfache Art und
Weise eine Kennzeichnung der einzelnen Wabenbausteinen bzw. eine aus mehreren Wabenbausteinen
aufgebaute Rangierwabe möglich, ohne dass zusätzliche Abschlusselemente an der Rangierwabe
befestigt werden müssen. Darüber hinaus wird dadurch die Möglichkeit geschaffen, auch
einzelne Wabenbausteine zu kennzeichnen, da die Markierungsschilder unmittelbar benachbart
zu den einzelnen Wabenbausteinen angeordnet werden können.
[0020] Um den Platzbedarf bzw. die Abmessungen der einzelnen Wabenbausteine nicht zu vergrößern,
ist nicht an jedem Wabenbaustein eine eigene Haltenut für ein Markierungsschild vorgesehen,
sondern eine Haltenut wird von zwei nebeneinander angeordneten Wabenbausteinen gebildet.
Da an den Seitenflächen der Wabenbausteine jeweils Verbindungselemente zum Verbinden
mit einem benachbarten Wabenbaustein ausgebildet sind, ist zwischen den Anschlussbereichen
zweier nebeneinander angeordneter Wabenbausteine ohnehin ein bestimmter Abstand vorhanden,
der somit als Befestigungsort für ein Markierungsschild genutzt wird. Hierzu ist bei
den einzelnen Wabenbausteinen am Randbereich der Stirnfläche, d. h. am Übergangsbereich
der Stirnfläche zur Seitenfläche, die dem benachbarten Wabenbaustein zugewandt ist,
ein Halteelement als ein Teil der Haltenut ausgebildet.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind an jeder Seitenfläche
der Wabenbausteine jeweils mindestens eine Nut und mindestens ein zur Nut korrespondierender
Steg als Verbindungselemente ausgebildet, wobei sich die einzelnen Nuten und die einzelnen
Stege jeweils parallel zur Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche erstrecken.
Vorzugsweise weisen die Stege und die Nuten jeweils einen schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt auf, so dass zwei derart miteinander verbundene Wabenbausteine senkrecht
zur Längserstreckung der Nuten und Stege gegeneinander verschoben werden können. Die
mindestens eine Nut an einer Seitenfläche eines Wabenbausteins ist dabei spiegelsymmetrisch
zum Steg auf der gegenüberliegenden Seitenfläche des Wabenbausteins angeordnet, so
dass bei der Verbindung zweier Wabenbausteine miteinander jeweils ein Steg an einer
Seitenfläche des einen Wabenbausteins in die korrespondierende Nut an der gegenüberliegenden
Seitenfläche des anderen Wabenbausteins eingreift. Gleichzeitig bildet auch jeweils
eine Nut an einer Seitenfläche des einen Wabenbausteins zusammen mit einem Steg an
der gegenüberliegenden Seitenfläche des anderen Wabenbausteins eine entsprechende
mechanische Verbindung. Zwischen zwei miteinander verbundenen Wabenbausteinen bestehen
dann mindestens zwei Verbindungen, insbesondere mindestens zwei Nut-Federverbindungen.
[0022] Durch die Ausbildung mindestens eines Verbindungselements an allen vier Seitenflächen
der Wabenbausteine, wobei die Verbindungselemente, die an einander gegenüberliegenden
Seitenflächen ausgebildet sind, zueinander korrespondierend ausgebildet sind, kann
ein Wabenbaustein sowohl in x-Richtung als auch in y-Richtung mit einem weiteren Wabenbaustein
verbunden und benachbarte Wabenbausteine einer Rangierwabe sowohl in x-Richtung als
auch in y-Richtung relativ zueinander fixiert werden.
[0023] Um darüber hinaus die Wabenbausteine auch in z-Richtung sicher miteinander zu fixieren,
sind bei dem Wabenbaustein vorzugsweise Rastelemente vorgesehen, die an mindestens
zwei aneinander angrenzenden Seitenflächen der Wabenbausteine angeordnet sind. Dadurch,
dass an zwei aneinander angrenzenden Seitenflächen der Wabenbausteine jeweils mindestens
ein Rastelement angeordnet ist, können zwei Wabenbausteine auch in z-Richtung zueinander
fixiert werden, unabhängig davon, ob der zweite Wabenbaustein in x-Richtung oder in
y-Richtung neben dem ersten Wabenbaustein angeordnet wird.
[0024] Die Rastelemente sind vorzugsweise als Rastnasen ausgebildet, so dass die Fixierung
bzw. Verrastung zwischen zwei benachbarten Wabenbausteinen dadurch erfolgt, dass die
Rastnase des einen Wabenbausteins mit der Rastnase des benachbarten Wabenbausteins
in Eingriff gebracht wird. Zwei miteinander zu verbindende Wabenbausteine müssen dafür
so zueinander angeordnet sein, dass sie sich mit einer Seitenfläche gegenüberliegen,
an der jeweils ein Rastelement ausgebildet ist. Um ein Vorbeigleiten der Rastnasen
aneinander zu erleichtern, sind die Seitenflächen, an denen die Rastnasen angeordnet
sind, vorzugsweise federnd ausgebildet. Alternativ dazu können die Rastelemente auch
als Rastarme ausgebildet sein, an deren freien Enden jeweils mindestens eine Rastnase
angeordnet ist.
[0025] Eine Verschiebung zweier Wabenbausteine gegeneinander in Längserstreckung (z-Richtung)
der jeweiligen Seitenflächen wird bei der Rangierwabe bzw. den Wabenbausteinen vorzugsweise
dadurch verhindert, dass an mindestens zwei aneinander angrenzenden Seitenflächen
der Wabenbausteine jeweils zwei Rastelemente angeordnet sind. Die beiden Rastelemente
sind dabei in Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche betrachtet nebeneinander
angeordnet, wobei sich die Rastelemente in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
Außerdem sind die Rastelemente so ausgebildet und angeordnet, dass sich ihre Enden
in Längserstreckung etwas überschneiden. Werden zwei Wabenbausteine miteinander verbunden,
bei denen an den einander gegenüberliegenden Seitenflächen jeweils zwei derartige
Rastelemente angeordnet sind, so führt dies dazu, dass sich die von den insgesamt
vier Rastelementen gebildeten beiden Rastelementenpaare in der Mitte der Seitenflächen
der Wabenbausteine überkreuzen. Eine Verschiebung zweier derart miteinander verbundener
Wabenbausteine parallel zur Längserstreckung der beiden einander gegenüberliegenden
Seitenflächen ist dann nicht mehr möglich, so dass die beiden Wabenbausteine auch
in z-Richtung sicher miteinander verrastet sind.
[0026] Neben einem Wabenbaustein zur Ausbildung einer Rangierwabe betrifft die Erfindung
auch eine Rangierwabe mit mehreren miteinander verbundenen erfindungsgemäßen Wabenbausteinen.
Durch die Ausbildung der einzelnen Wabenbausteine mit jeweils mindestens zwei Funktionsschächten
ist die Möglichkeit geschaffen, innerhalb der Rangierwabe mehrere Wabenbausteine elektrisch
leitend miteinander zu verbinden.
[0027] Hierzu wird gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung eine Steckbrücke mit zwei
Steckern verwendet, wobei jeweils ein Stecker der Steckbrücke in einem Funktionsschacht
von zwei benachbarten Wabenbausteinen eingesteckt ist, so dass die beiden Stecker
der Steckbrücke jeweils eine Stromschiene in einem Wabenbaustein kontaktieren und
dadurch die beiden Stromschienen elektrisch miteinander verbunden sind. Als Steckbrücke
kann dabei eine Steckbrücke verwendet werden, wie sie grundsätzlich aus dem Stand
der Technik bekannt ist. Eine derartige Steckbrücke weist insbesondere zwei Stecker
auf, die über eine Schienenleiste miteinander verbunden sind, so dass die Steckbrücke
insgesamt U-förmig ausgebildet ist. Insbesondere im Bereich der Schienenleiste weist
die Steckbrücke dabei einen Isolierkopf auf, der auch als Griffabschnitt für die Steckbrücke
dient. Die einzelnen Stecker der Steckbrücke können aus parallelen nebeneinander angeordneten
Kontaktschenkeln bestehen, von denen vorzugsweise wenigstens einer federnd ausgebildet
ist, so dass die Stecker die korrespondierenden Öffnungen in den Stromschienen federnd
kontaktieren. Derartige Steckbrücken sind insbesondere zur Verwendung bei Reihenklemmen
grundsätzlich bekannt.
[0028] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung erfolgt die Querbrückung zwischen zwei benachbarten
Wabenbausteinen einer Rangierwabe nicht mittels einer Steckbrücke sondern mittels
eines U-förmigen, elektrisch leitenden Verbindungselements. Jeweils ein U-Schenkel
des Verbindungselements ist dabei in einen Funktionsschacht von zwei benachbarten
Wabenbausteinen eingesteckt, so dass die beiden U-Schenkel des Verbindungselements
jeweils eine Stromschiene in einem Wabenbaustein kontaktieren und dadurch die beiden
Stromschienen elektrisch miteinander verbunden sind. Ein derartiges Verbindungselement
kann sehr einfach aus einem elektrisch leitenden Flachmaterial ausgestanzt und entsprechend
abgebogen werden.
[0029] Unabhängig davon, ob bei der erfindungsgemäßen Rangierwabe zur Querbrückung zwischen
benachbarten Wabenbausteinen eine Steckbrücke oder ein U-förmiges Verbindungselement
verwendet wird, so kann in die Funktionsschächte zumindest eines Wabenbausteins vorzugsweise
zusätzlich eine Steckbrücke mit mehreren Steckern eingesteckt sein, wobei die Stecker
der Steckbrücke mehrere Stromschienen des Wabenbausteins elektrisch miteinander verbinden.
Vorzugsweise weist dabei der Wabenbaustein eine der Anzahl der Leitereinführungsöffnungen
an einer Stirnfläche entsprechende Anzahl an Funktionsschächten und eine entsprechende
Anzahl an mit den Leiteranschlusselementen verbundenen Stromschienen auf, so dass
über eine Steckbrücke mit einer entsprechenden Anzahl an Steckern sämtliche Potenziale
des Wabenbausteins miteinander verbunden werden können.
[0030] Im Einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, den erfindungsgemäßen Wabenbaustein
sowie die Rangierwabe auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen sowohl
auf die den Patentansprüchen 1 und 10 nachgeordneten Patentansprüche als auch auf
die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den
Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel zweier Wabenbausteine, in perspektivischer Darstellung und
von vorne,
- Fig. 2
- die beiden Wabenbausteinen gemäß Fig. 1, mit eingesteckten Steckbrücken, in perspektivischer
Darstellung und von vorne,
- Fig. 3
- eine weitere Anordnung zweier Wabenbausteine, mit eingesteckten Steckbrücken, von
vorne,
- Fig. 4
- die beiden Wabenbausteinen gemäß Fig. 1, im noch nicht ganz zusammengesteckten Zustand,
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- die beiden Wabenbausteinen gemäß Fig. 1, mit teilweise eingestecken Steckbrücken,
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- die beiden Wabenbausteinen gemäß Fig. 1, mit einer teilweise eingestecken Querbrücke,
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 7
- die beiden Wabenbausteine gemäß Fig. 2, mit entfernter vorderer Seitenfläche, in perspektivischer
Darstellung, und
- Fig. 8
- eine alternative Ausführung der beiden Wabenbaustein gemäß Fig. 2, mit entfernter
vorderer Seitenfläche, in perspektivischer Darstellung.
[0031] Die Figuren zeigen zwei Wabenbausteine 1, die seitlich nebeneinander (Fig. 1 und
2) bzw. übereinander (Fig. 3) angeordnet sind und somit eine Rangierwabe 2 bilden.
In der Praxis wird eine derartige Rangierwabe 2 in der Regel mehr als nur zwei Wabenbausteine
1 aufweisen, beispielsweise vier, acht, sechzehn oder auch mehr gleichartige oder
unterschiedliche Wabenbausteine. Dabei können die einzelnen Wabenbausteine 1 so zueinander
angeordnet sein, dass jeder Wabenbaustein 1 sowohl in x-Richtung als auch in y-Richtung
mit mindestens einem weiteren Wabenbaustein 1 verbunden ist.
[0032] Die einzelnen Wabenbausteine 1 weisen jeweils ein kastenförmiges Gehäuse 3 mit zwei
Stirnflächen 4a, 4b und vier Seitenflächen 5a, 5b, 5c und 5d auf. Dabei erstrecken
sich die einzelnen Seitenflächen 5a, 5b, 5c, 5d zwischen den beiden Stirnflächen 4a,
4b und weisen jeweils einen Winkel von 90° zu den Stirnflächen 4a, 4b auf. Ein Wabenbaustein
1 weist somit einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, wobei vorliegend
die einzelnen Wabenbausteine 1 sogar quadratisch ausgebildet sind und die gleichen
Abmessungen aufweisen, ohne dass die Erfindung jedoch hierauf beschränkt ist. Außerdem
weisen die Wabenbausteine 1 eine Länge bzw. Tiefe auf, die in Längserstreckung der
jeweiligen Seitenflächen 5a, 5b, 5c, 5d - und damit in z-Richtungverläuft, die bei
den dargestellten beiden Wabenbausteinen 1 gleich ist. Auch hierauf ist die Erfindung
jedoch nicht beschränkt, d. h. einzelne Wabenbausteine können auch unterschiedlichen
Tiefen aufweisen.
[0033] An der vorderen Stirnseite 4a der Wabenbausteine 1 sind jeweils mehrere Leitereinführungsöffnungen
6 ausgebildet, durch die jeweils ein anzuschließender Leiter in ein im Inneren des
Gehäuses 3 angeordnetes Leiteranschlusselement 7 eingeführt werden kann. Bei dem in
den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Leiteranschlusselemente 7 als
Klemmfedern ausgebildet, so dass es sich bei den Leiteranschlusselementen 7 um Federkraftklemmanschlüsse
handelt. Alternativ dazu können jedoch auch Leiteranschlusselemente mit einer anderen
Anschlusstechnik, beispielsweise Schraubklemmen oder Zugfederklemmen verwendet werden.
Ein durch eine Leitereinführungsöffnung 6 in das Gehäuse 3 eingeführter abisolierter
Leiter wird bei dem dargestellten Wabenbaustein 1 durch die Klemmfeder gegen eine
Stromschiene geklemmt, die mit einem zweiten Leiteranschlusselement verbunden ist,
das durch eine auf der Rückseite 4b des Wabenbausteins 1 ausgebildete Leitereinführungsöffnung
zugänglich ist.
[0034] Zur Verbindung der Wabenbausteine 1 untereinander weisen die Wabenbausteine 1 an
allen vier Seitenflächen 5a, 5b, 5c, 5d mehrere Verbindungselemente 8, 9 auf. Dadurch
kann ein Wabenbaustein 1 an allen vier Seitenflächen 5a, 5b, 5c, 5d und damit sowohl
in x-Richtung als auch in y-Richtung mit einem anderen Wabenbaustein 1 verbunden werden,
um eine entsprechende Rangierwabe 2 auszubilden. Bei dem in Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiel weisen die Wabenbausteine 2 an allen vier Seitenflächen 5a, 5b,
5c, 5d jeweils eine schwalbenschwanzförmige Nut 8 und einen schwalbenschwanzförmigen
Steg 9 als Verbindungselemente auf. Die Nut 8 an einer Seitenfläche 5a, 5b, 5c, 5d
ist dabei spiegelsymmetrisch zum Steg 9 auf der gegenüberliegenden Seitenfläche 5c,
5d, 5a, 5b angeordnet, so dass bei zwei miteinander verbundenen Wabenbausteinen 1
die Nut 8 und der Stege 9 der einen Seitenfläche 5a des einen Wabenbausteins 1 mit
dem Steg 9 und der Nut 8 der gegenüberliegenden Seitenfläche 5c des benachbarten Wabenbausteins
1 in Eingriff sind.
[0035] Da sich sowohl die Nuten 8 als auch die Stege 9 jeweils parallel zur Längserstreckung
der jeweiligen Seitenfläche 5a, 5b, 5c, 5d erstrecken, erfolgt die Verbindung zweier
Wabenbausteine 1 miteinander dadurch, dass die Wabenbausteine 1 mit ihren jeweils
gegenüberliegenden Nuten 8 und Stegen 9 in z-Richtung ineinander geschoben werden,
wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Montagerichtung verläuft somit parallel zur
Längserstreckung der Seitenflächen 5a, 5b, 5c, 5d. Dabei entspricht die Montagerichtung
auch der Einführrichtung der Leiter in die Leitereinführungsöffnungen 6.
[0036] In der Stirnfläche 4a der beiden Wabenbausteine 1 sind jeweils mehrere Funktionsschächte
10 ausgebildet, wobei die Anzahl der Funktionsschächte 10 der Anzahl der Leitereinführungsöffnungen
6 in der Stirnfläche 4a des Wabenbausteins 1 entspricht. Bei den in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen, bei dem in der Stirnfläche 4a eines Wabenbausteins 1 fünf Leitereinführungsöffnungen
6 ausgebildet sind, sind vorliegend auch fünf Funktionsschächte 10 vorgesehen, wie
insbesondere aus Fig. 1b ersichtlich ist. Außerdem sind im Gehäuse 3, im Bereich der
Funktionsschächte 10 eine entsprechende Anzahl von Stromschienen 11 angeordnet, die
jeweils elektrisch leitend mit einem Leiteranschlusselement 7 verbunden sind. Wie
aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist in den Stromschienen 11 jeweils eine Öffnung 12 derart
korrespondierend zu dem jeweiligen Funktionsschacht 10 ausgebildet, dass ein Stecker
13 einer Steckbrücke 14 durch einen Funktionsschacht 10 in die Öffnung 12 in der korrespondierenden
Stromschiene 11 einsteckbar ist.
[0037] Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die beiden miteinander verbundenen Wabenbausteine
1 über eine zwei Stecker 13 aufweisende erste Steckbrücke 14 elektrisch miteinander
verbunden. Zusätzlich ist in den beiden Wabenbausteinen 1 jeweils eine zweite Steckbrücke
24 eingesteckt, die jeweils fünf Stecker 23 aufweisen. Die einzelnen Stecker 13 der
Steckbrücke 14 bzw. die beiden Stecker 23 der Steckbrücke 24 sind jeweils über eine
Schienenleiste miteinander verbunden, wobei die Schienenleisten von einem Isolierkopf
15, 25 abgedeckt sind.
[0038] Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wabenbausteins
1 weist das Gehäuse 3 ein rahmenartiges, hohles Außengehäuse 16 und mehrere darin
nebeneinander angeordnete Innengehäuse 17 auf. Vorliegend sind in dem rahmenartigen
Außengehäuse 16 insgesamt fünf scheibenförmige Innengehäuse 17 nebeneinander angeordnet,
wobei in jedem Innengehäuse 17 auf der Vorderseite und der Rückseite eine Leitereinführungsöffnung
6 ausgebildet und im Inneren des Innengehäuses 17 den Leitereinführungsöffnungen 6
zugeordnet zwei Leiteranschlusselemente 7 angeordnet sind. In der Vorderseite der
Innengehäuse 17 ist darüber hinaus jeweils ein Funktionsschacht 10 ausgebildet, durch
den die ebenfalls im Innengehäuse 17 angeordnete Stromschiene 11 zugänglich ist. Die
einzelnen, als Einschubelemente fungierenden Innengehäuse 17 weisen somit von Haus
aus jeweils ein eigenes Potenzial aus, d.h. sie sind nicht elektrisch miteinander
verbunden. Wie insbesondere aus Fig. 1b ersichtlich ist, sind die Funktionsschächte
10 der nebeneinander angeordneten Innengehäuse 17 auf einer Linie angeordnet, die
parallel zum Rand der Stirnfläche 4a verläuft.
[0039] Aus den Fig. 2, 3 und 5 bis 7 ist ersichtlich, dass die einzelnen Funktionsschächte
10 so dimensioniert sind, dass zwei Stecker 13, 23 zweier Steckbrücken 14, 24 in Erstreckungsrichtung
E der zugeordneten Stromschiene 11 hintereinander in den Funktionsschacht 10 einsteckbar
sind. Die Funktionsschächte 10 weisen somit eine Länge auf, die der Breite zweier
Stecker 13, 23 entspricht. Damit die zwei Stecker 13, 23 zweier Steckbrücken 14, 24
dabei auch beide eine Stromschiene 11 kontaktieren können, ist die Öffnung 12 in der
Stromschiene 11 so dimensioniert, dass beide Stecker 13, 23 in Erstreckungsrichtung
E der Stromschiene 11 hintereinander in die Öffnung 12 eingesteckt werden können (Fig.
7). Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, gleichzeitig eine Querbrückung zwischen
zwei benachbarten Wabenbausteinen 1 über eine erste Steckbrücke 14 und eine Brückung
der einzelnen Potenziale eines Wabenbausteins 1 mittels einer zweiten Steckbrücke
24 zu realisieren. Die erste Steckbrücke 14 weist dabei lediglich zwei Stecker 13
auf, während die zweite Steckbrücke 24 eine der Anzahl der Funktionsschächte 10 des
Wabenbausteins 1 entsprechende Anzahl an Steckern 23 aufweist, vorliegend also fünf
Stecker 23 (Fig. 5).
[0040] Insbesondere aus den Fig. 2a und 6 ist ersichtlich, dass die Funktionsschächte 10
in den Stirnseiten 4a der Wabenbausteine 1 so ausgebildet sind, dass die Steckbrücken
24 jeweils so weit in die Funktionsschächte 10 einsteckbar sind, dass ihre Schienenleiste
bzw. der Isolierkopf 25 nicht über die Stirnfläche 4a der Wabenbausteine 1 übersteht.
Damit dies auch bei einer zwei Wabenbausteine 1 miteinander verbindenden Steckbrücke
14 möglich ist, ist an zwei einander gegenüberliegenden Randbereichen der Stirnfläche
4a jeweils eine Aussparung 18 ausgebildet, die benachbart zu den Funktionsschächten
10 angeordnet sind, so dass die Schienenleiste bzw. der Isolierkopf 15 der Steckbrücke
14 in die Aussparung 18 eintauchen kann. Die eingesteckten Steckbrücken 14, 24 stehen
dann nicht über die Stirnfläche 4a der Wabenbausteine 1 über.
[0041] Aus Fig. 1 ist darüber hinaus ersichtlich, dass an den Randbereichen der Stirnfläche
4a der Wabenbausteine Halteelemente 19 ausgebildet sind, die zusammen mit den korrespondierenden
Halteelemente 19 des benachbarten Wabenbausteins 1 eine Haltenut 20 bilden, in die
ein Markierungsschild eingerastet werden kann. Vorzugsweise sind die Halteelemente
19 dabei an allen vier Randbereichen beider Stirnflächen 4a, 4b ausgebildet, so dass
sowohl an der Vorderseite, der Feldseite, der Wabenbausteine 1 als auch an deren Rückseite,
der Anlageseite, entsprechende Markierungsschilder befestigt werden können. Außerdem
können die Markierungsschilder dann wahlweise in x-Richtung und/oder in y-Richtung
an den Wabenbausteinen 1 befestigt werden. Aus einem Vergleich der Fig. 2 und 3 ist
weiter ersichtlich, dass je nach Anordnung der Wabenbausteine 1 auch die Querbrückung
mittels der Steckbrücken 14, 24 in x-Richtung oder in y-Richtung erfolgen kann.
[0042] Anhand der Darstellung gemäß Fig. 4 ist weiter erkennbar, dass die einzelnen Wabenbausteine
1 dadurch in x-Richtung und y-Richtung fest miteinander verbunden sind, dass die einzelnen
schwalbenschwanzförmigen Stege 9 in die korrespondierenden Nuten 8 eingeschoben sind.
Eine Verschiebung der Wabenbausteine 1 relativ zueinander in z-Richtung wird jedoch
durch die Nuten 8 und Stege 9 nicht verhindert, da sich die Nuten 8 und Stege 9 alle
parallel zur Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche 5a, 5b, 5c, 5d erstrecken
und Anschläge oder Kanten, die eine Verschiebung in z-Richtung begrenzen würden, nicht
vorgesehen sind. Damit die einzelnen Wabenbausteine 1 einer Rangierwabe 2 auch in
z-Richtung nicht gegeneinander verschoben werden können, weisen die Wabenbausteine
1 bei der dargestellten Ausführungsform an ihren einzelnen Seitenflächen 5a, 5b, 5c,
5d jeweils zwei als Rastnasen ausgebildete Rastelemente 21 auf.
[0043] Die Rastelemente 21 erstrecken sich jeweils in Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche
5a, 5b, 5c, 5d, wobei die beiden an einer Seitenfläche ausgebildeten Rastelemente
21 in Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche 5a, 5b, 5c, 5d nebeneinander angeordnet
sind und sich in entgegengesetzter Richtung erstrecken. Da sich die Enden der Rastelemente
21 in Längserstreckung überschneiden, ist das Ende des einen Rastelements 21 in z-Richtung
etwas weiter hinten und das Ende des anderen Rastelements 21 etwas weiter vorne angeordnet.
[0044] Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen, wie in zwei nebeneinander angeordnete Wabenbausteine
1, die über die zueinander korrespondierenden Nuten 8 und Stege 9 miteinander verbunden
und über die Rastelemente 21 zusätzlich in z-Richtung zueinander fixiert sind, eine
Steckbrücke 14 zur Querverbindung zwischen den beiden Wabenbausteinen 1 eingesteckt
werden kann. Zusätzlich kann in beide Wabenbausteine 1 auch jeweils eine Steckbrücke
24 eingesteckt werden, über die die einzelnen Leiteranschlusselemente 7 in den einzelnen
Innengehäusen 17 gebrückt werden können.
[0045] Für den Fachmann ist dabei erkennbar, das keineswegs zwingend alle drei Steckbrücken
14, 24 in die beiden Wabenbausteine 1 eingesteckt werden müssen. Vielmehr kann auch
nur eine Querbrückung zweier benachbarter Wabenbausteine 1 über die Steckbrücke 14
erfolgen oder es kann auch nur eine Steckbrücke 24 in ein Wabenbaustein 1 eingesteckt
sein. Bei allen möglichen Varianten bleiben jedoch die einzelnen Leitereinführungsöffnungen
6 zum Anschluss von einzelnen Leitern frei, so dass an die in den Figuren dargestellten
Wabenbausteine 1 stets maximal fünf Leiter pro Stirnfläche 4a, 4b angeschlossen werden
können, unabhängig davon, ob in den einzelnen Funktionsschächten 10 ein Stecker 13,
zwei Stecker 13, 23 oder kein Stecker eingesteckt ist.
[0046] Fig. 8 zeigt eine alternative Ausführung der beiden Wabenbausteine 1 gemäß Fig. 2
bzw. Fig. 7, wobei die Querbrückung der beiden Wabenbausteine 1 nicht über eine Steckbrücke
14 sondern über ein elektrisch leitendes Verbindungselement 22 erfolgt. Das Verbindungselement
22 ist im Wesentlich U-förmig ausgebildet, wobei die beiden U-Schenkel 26 des Verbindungselements
22 jeweils in einen Funktionsschacht 10 der beiden benachbarten Wabenbausteine 1 eingesteckt
ist. Die Enden der U-Schenkel 26 des Verbindungselements 22 sind dabei derart abgebogen,
dass sie sich parallel zu den Stromschienen 11 erstrecken. Außerdem ist in den Enden
der U-Schenkel 26 jeweils eine Öffnung 27 ausgebildet, in die ein Stecker 23 einer
Steckbrücke 24 eingesteckt ist.
[0047] Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die elektrische Verbindung
der U-Schenkel 26 des Verbindungselements 22 mit den zugeordneten Stromschienen 11
somit über jeweils einen Stecker 23 der in den Wabenbaustein 1 eingesteckten Steckbrücken
24. Das U-förmige Verbindungselement 22 kann somit als Alternative zur Steckbrücke
14 zum Querbrücken zweier benachbarter Wabenbausteine 1 eingesetzt werden, wobei dann
jedoch zur sicheren elektrischen Kontaktierung der Stromschienen 11 durch das Verbindungselement
22 in den beiden Wabenbausteinen 1 jeweils noch eine Steckbrücke 14, 24 eingesteckt
sein sollte.
1. Wabenbaustein (1) zur Ausbildung einer Rangierwabe (2), mit einem kastenförmigen Gehäuse
(3) mit zwei Stirnflächen (4a, 4b) und vier Seitenflächen (5a, 5b, 5c, 5d), die sich
zwischen den Stirnflächen (4a, 4b) erstrecken, wobei in den beiden Stirnflächen (4a,
4b) jeweils mindestens zwei Leitereinführungsöffnungen (6) ausgebildet sind, denen
jeweils ein im Gehäuse (3) angeordnetes Leiteranschlusselement (7) zugeordnet ist,
wobei die Seitenflächen (5a, 5b, 5c, 5d) jeweils mindestens ein Verbindungselement
(8, 9) zum Verbinden mit einem anderen Wabenbaustein (1) aufweisen, und wobei die
Verbindungslemente (8, 9) an einander gegenüberliegenden Seitenflächen (5a, 5c; 5b,
5d) zueinander korrespondierend ausgebildet und angeordnet sind,
wobei in mindestens einer Stirnfläche (4a) mindestens zwei Funktionsschächte (10)
ausgebildet sind,
wobei im Gehäuse (3) mindestens zwei Stromschienen (11) angeordnet sind, wobei jeweils
eine Stromschiene (11) elektrisch leitend mit einem Leiteranschlusselement (7) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet,
dass in mindestens einer Stirnfläche (4a) mindestens zwei Funktionsschächte (10) ausgebildet
sind, und dass
in den mindestens zwei Stromschienen (11) jeweils mindestens eine Öffnung (12) korrespondierend
zu einem Funktionsschacht (10) ausgebildet ist, so dass ein Stecker (13, 23) einer
Steckbrücke (14, 24) durch einen Funktionsschacht (10) in der Stirnfläche (4a) in
die Öffnung (12) in einer Stromschiene (11) einsteckbar ist.
2. Wabenbaustein (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Funktionsschacht (10) so dimensioniert ist, dass zwei Stecker (13,
23) zweier Steckbrücken (14, 15) in Erstreckungsrichtung (E) der zugeordneten Stromschiene
(11) hintereinander in den Funktionsschacht (10) einsteckbar sind.
3. Wabenbaustein (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Öffnung (12) in mindestens einer Stromschiene (11) so dimensioniert ist,
dass zwei Stecker (13, 23) zweier Steckbrücken (14, 24) in Erstreckungsrichtung (E)
der zugeordneten Stromschiene (11) hintereinander in die Öffnung (12) in der Stromschiene
(11) einsteckbar sind oder dass in mindestens einer Stromschiene (11) zwei Öffnungen
in Erstreckungsrichtung (E) der Stromschiene (11) hintereinander angeordnet sind.
4. Wabenbaustein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) ein rahmenartiges, hohles Außengehäuse (16) und mindestens zwei darin
nebeneinander angeordnete Innengehäuse (17) aufweist, dass die Verbindungselemente
(8, 9) an dem Außengehäuse (16) ausgebildet sind, und dass in den einzelnen Innengehäusen
(17) jeweils die Leitereinführungsöffnungen (6) und der mindestens ein Funktionsschacht
(10) ausgebildet sowie die Leiteranschlusselemente (7) angeordnet sind.
5. Wabenbaustein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Randbereich mindestens einer Stirnfläche (4a) eine Aussparung
(18) ausgebildet ist, die benachbart zu einem Funktionsschacht (10) angeordnet ist,
so dass die Schienenleiste (15) einer Steckbrücke (14) in die Aussparung (18) einführbar
ist.
6. Wabenbaustein (1) nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aussparung (18) im Außengehäue (16) ausgebildet ist.
7. Wabenbaustein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Randbereich der Stirnfläche (4a) mindestens ein Halteelement
(19) ausgebildet ist, das zusammen mit einem korrespondierenden Halteelement (19)
eines zweiten, benachbart angeordneten Wabenbausteins (1) eine Haltenut (20) bildet.
8. Wabenbaustein (1) nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fünktionsschächte (10) benachbart zu den Halteelementen (19) angeordnet sind
und dass die Funktionsschächte (10) mehrerer, nebeneinander angeordneter Innengehäuse
(17) auf einer Linie angeordnet sind, die vorzugsweise parallel zum Rand der Strinfläche
(4a) verläuft.
9. Wabenbaustein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens zwei aneinander angrenzenden Seitenflächen (5a, 5b, 5c, 5d) des Wabenbausteins
(1) jeweils mindestens ein Rastelement (21) angeordnet ist, wobei sich die Rastelemente
(21) jeweils in Richtung der Längserstreckung der jeweiligen Seitenfläche (5a, 5b,
5c, 5d) erstrecken.
10. Rangierwabe (2) mit mehreren miteinander verbundenen Wabenbausteinen (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 9.
11. Rangierwabe (2) nach Anspruch 10, mit einer Steckbrücke (14) mit zwei Steckern (13),
dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Stecker (13) der Steckbrücke (14) in einem Funktionsschacht (10) von
zwei benachbarten Wabenbausteinen (1) eingesteckt ist, und dass die beiden Stecker
(13) der Steckbrücke (14) jeweils eine Stromschiene (11) in einem Wabenbaustein (1)
kontaktieren, so dass die beiden Stromschienen (11) elektrisch miteinander verbunden
sind.
12. Rangierwabe (2) nach Anspruch 10, mit einem U-förmigen, elektrisch leitenden Verbindungselement
(22), dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein U-Schenkel (26) des Verbindungselements (22) in einen Funktionsschacht
(10) von zwei benachbarten Wabenbausteinen (1) eingesteckt ist, und dass die beiden
U-Schenkel (26) des Verbindungselements (22) jeweils eine Stromschiene (11) in einem
Wabenbaustein (1) kontaktieren, so dass die beiden Stromschienen (11) elektrisch miteinander
verbunden sind.
13. Rangierwabe (2) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass in die Funktionsschächte (10) mindestens eines Wabenbausteins (1) eine Steckbrücke
(24) mit mehreren Steckern (23) eingesteckt ist, wobei die Stecker (23) der Steckbrücke
(24) mehrere Stromschienen (11) des Wabenbausteins (1) elektrisch miteinander verbinden.
14. Rangierwabe (2) nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der U-Schenkel (26) des Verbindungselements (22) abgebogen sind, so dass
sie parallel zu den Stromschienen (11) verlaufen, und dass in den Enden der U-Schenkel
(26) jeweils eine Öffnung (27) ausgebildet ist, in die ein Stecker (13, 23) einer
Steckbrücke (14, 24) eingesteckt ist.
1. Honeycomb component (1) for forming a patchboard (2), having a boxshaped housing (3)
with two end faces (4a, 4b) and four side faces (5a, 5b, 5c, 5d) extending between
the end faces (4a, 4b)
wherein at least two conductor insertion openings (6) are formed in each of the two
end faces (4a, 4b), to each of which a conductor connection element (7) arranged in
the housing (3) is assigned,
wherein the side faces (5a, 5b, 5c, 5d) each have at least one connecting element
(8, 9) for connection to another honeycomb component (1), and wherein the connecting
elements (8, 9) are formed and arranged on opposite side faces (5a, 5c; 5b, 5d) so
as to correspond to one another,
wherein at least two busbars (11) are arranged in the housing (3), wherein, in each
case, one busbar (11) is electrically conductively connected to a conductor connection
element (7),
characterized in
that at least two functional shafts (10) are formed in at least one end face (4a), and
that at least one opening (12) corresponding to a functional shaft (10) is formed in each
of the at least two busbars (11), so that a plug (13, 23) of a jumper (14, 24) can
be inserted through a functional shaft (10) in the end face (4a) into the opening
(12) in a busbar (11).
2. Honeycomb component (1) according to claim 1, characterized in that at least one functional shaft (10) is dimensioned in such a way that two plugs (13,
23) of two jumpers (14, 15) can be plugged into the functional shaft (10) one behind
the other in the direction (E) in which the associated busbar (11) extends.
3. Honeycomb component (1) according to claim 2, characterized in that the one opening (12) in at least one busbar (11) is dimensioned in such a way that
two plugs (13, 23) of two jumpers (14, 24) can be plugged into the opening (12) in
the busbar (11) one behind the other in the direction (E) in which the associated
busbar (11) extends, or that two openings are arranged one behind the other in at
least one busbar (11) in the direction (E) in which the busbar (11) extends.
4. Honeycomb component (1) according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the housing (3) has a frame-like, hollow outer housing (16) and at least two inner
housings (17) arranged side by side therein, that the connecting elements (8, 9) are
formed on the outer housing (16), and that the conductor insertion openings (6) and
the at least one functional shaft (10) are formed and the conductor connection elements
(7) are arranged in each of the individual inner housings (17).
5. Honeycomb component (1) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a recess (18) is formed on at least one edge region of at least one end face (4a)
and is arranged adjacent to a functional shaft (10), so that the rail strip (15) of
a jumper (14) can be inserted into the recess (18).
6. Honeycomb component (1) according to claim 4 and 5, characterized in that the at least one recess (18) is formed in the outer housing (16).
7. Honeycomb component (1) according to any one of claims 1 to 6, characterized in that at least one retaining element (19) is formed on at least one edge region of the
end face (4a), which retaining element forms a retaining groove (20) together with
a corresponding retaining element (19) of a second, adjacently arranged honeycomb
component (1).
8. Honeycomb component (1) according to claim 4 and 7, characterized in that the functional shafts (10) are arranged adjacent to the retaining elements (19) and
that the functional shafts (10) of several, adjacently arranged inner housings (17)
are arranged on a line which preferably runs parallel to the edge of the end face
(4a).
9. Honeycomb component (1) according to any one of claims 1 to 8, characterized in that at least one latching element (21) is arranged in each case on at least two adjoining
side surfaces (5a, 5b, 5c, 5d) of the honeycomb block (1), wherein the latching elements
(21) extend, in each case, in the direction of the longitudinal extent of the respective
side face (5a, 5b, 5c, 5d).
10. Patchboard (2) having a plurality of interconnected honeycomb components (1) according
to any one of claims 1 to 9.
11. Patchboard (2) according to claim 10, having a jumper (14) with two plugs (13), characterized in that in each case one plug (13) of the jumper (14) is plugged into a functional shaft
(10) of two adjacent honeycomb components (1), and in that the two plugs (13) of the jumper (14) in each case make contact with a busbar (11)
in a honeycomb component (1), so that the two busbars (11) are electrically connected
to one another.
12. Patchboard (2) according to claim 10, having a U-shaped, electrically conductive connecting
element (22), characterized in that in each case one U leg (26) of the connecting element (22) is plugged into a functional
shaft (10) of two adjacent honeycomb components (1), and that the two U legs (26)
of the connecting element (22) in each case make contact with a busbar (11) in a honeycomb
component (1), so that the two busbars (11) are electrically connected to one another.
13. Patchboard (2) according to claim 11 or 12, characterized in that a jumper (24) having a plurality of plugs (23) is plugged into the functional shafts
(10) of at least one honeycomb component (1), wherein the plugs (23) of the jumper
(24) electrically connect a plurality of busbars (11) of the honeycomb component (1)
to one another.
14. Patchboard (2) according to claim 12 and 13, characterized in that the ends of the U-legs (26) of the connecting element (22) are bent so that they
run parallel to the busbars (11), and that an opening (27) is formed in each of the
ends of the U-legs (26), into which a plug (13, 23) of a jumper (14, 24) is inserted.
1. Module en nid d'abeilles (1) pour la formation d'une matrice de répartition (2), comprenant
un boîtier (3) en forme de caisson comprenant deux faces frontales (4a, 4b) et quatre
faces latérales (5a, 5b, 5c, 5d) qui s'étendent entre les faces frontales (4a, 4b),
au moins deux ouvertures d'introduction de conducteurs (6) étant formées respectivement
dans les deux faces frontales (4a, 4b), auxquelles est respectivement associé un élément
de raccordement de conducteur (7) agencé dans le boîtier (3),
les faces latérales (5a, 5b, 5c, 5d) présentant respectivement au moins un élément
de liaison (8, 9) pour la liaison avec un autre module en nid d'abeilles (1), et les
éléments de liaison (8, 9) étant formés et agencés en correspondance les uns des autres
sur des faces latérales (5a, 5c ; 5b, 5d) opposées les unes aux autres ;
au moins deux barres conductrices (11) étant agencées dans le boîtier (3), une barre
conductrice (11) étant respectivement reliée de manière électriquement conductrice
à un élément de raccordement de conducteur (7),
caractérisé
en ce qu'au moins deux puits fonctionnels (10) sont formés dans au moins une face frontale
(4a), et
en ce qu'au moins une ouverture (12) correspondant à un puits fonctionnel (10) est formée respectivement
dans les au moins deux barres conductrices (11), de telle sorte qu'un connecteur (13,
23) d'un pont enfichable (14, 24) peut être enfiché par le biais d'un puits fonctionnel
(10) dans la face frontale (4a) dans l'ouverture (12) dans une barre conductrice (11).
2. Module en nid d'abeilles (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un puits fonctionnel (10) est dimensionné de telle sorte que deux connecteurs
(13, 23) de deux ponts enfichables (14, 15) peuvent être enfichés l'un derrière l'autre
dans le puits fonctionnel (10) dans la direction d'extension (E) de la barre conductrice
associée (11).
3. Module en nid d'abeilles (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une ouverture (12) dans au moins une barre conductrice (11) est dimensionnée de telle
sorte que deux connecteurs (13, 23) de deux ponts enfichables (14, 24) peuvent être
enfichés l'un derrière l'autre dans l'ouverture (12) dans la barre conductrice (11)
dans la direction d'extension (E) de la barre conductrice associée (11) ou en ce que deux ouvertures sont agencées l'une derrière l'autre dans la direction d'extension
(E) de la barre conductrice (11) dans au moins une barre conductrice (11).
4. Module en nid d'abeilles (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le boîtier (3) présente un boîtier extérieur (16) creux en forme de cadre et au moins
deux boîtiers intérieurs (17) agencés côte à côte dans celui-ci, en ce que les éléments de liaison (8, 9) sont formés sur le boîtier extérieur (16), et en ce que, respectivement, les ouvertures d'introduction de conducteurs (6) et l'au moins un
puits fonctionnel (10) sont formés, et les éléments de raccordement de conducteurs
(7) sont agencés dans les boîtiers intérieurs individuels (17).
5. Module en nid d'abeilles (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un évidement (18) est formé sur au moins une zone de bord d'au moins une face frontale
(4a), lequel est agencé au voisinage d'un puits fonctionnel (10), de telle sorte que
la barrette de rail (15) d'un pont enfichable (14) peut être introduite dans l'évidement
(18).
6. Module en nid d'abeilles (1) selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'au moins un évidement (18) est formé dans le boîtier extérieur (16).
7. Module en nid d'abeilles (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un élément de retenue (19) est formé sur au moins une zone de bord de la
face frontale (4a), lequel forme une rainure de retenue (20) conjointement avec un
élément de retenue correspondant (19) d'un deuxième module en nid d'abeilles (1) agencé
au voisinage.
8. Module en nid d'abeilles (1) selon les revendications 4 et 7, caractérisé en ce que les puits fonctionnels (10) sont agencés au voisinage des éléments de retenue (19)
et en ce que les puits fonctionnels (10) de plusieurs boîtiers intérieurs (17) agencés côte à
côte sont agencés sur une ligne qui s'étend de préférence parallèlement au bord de
la face frontale (4a).
9. Module en nid d'abeilles (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'encliquetage (21) est agencé respectivement sur au moins deux
faces latérales (5a, 5b, 5c, 5d) adjacentes l'une à l'autre du module en nid d'abeilles
(1), les éléments d'encliquetage (21) s'étendant respectivement dans la direction
de l'extension longitudinale de la face latérale respective (5a, 5b, 5c, 5d).
10. Matrice de répartition (2) comprenant plusieurs modules en nid d'abeilles (1) reliés
entre eux selon l'une quelconque des revendications 1 à 9.
11. Matrice de répartition (2) selon la revendication 10, comprenant un pont enfichable
(14) comprenant deux connecteurs (13), caractérisée en ce qu'un connecteur (13) du pont enfichable (14) est enfiché respectivement dans un puits
fonctionnel (10) de deux modules en nid d'abeilles (1) voisins, et en ce que les deux connecteurs (13) du pont enfichable (14) viennent respectivement en contact
avec une barre conductrice (11) dans un module en nid d'abeilles (1), de telle sorte
que les deux barres conductrices (11) sont reliées électriquement entre elles.
12. Matrice de répartition (2) selon la revendication 10, comprenant un élément de liaison
électriquement conducteur en forme de U (22), caractérisée en ce que respectivement une branche de U (26) de l'élément de liaison (22) est enfichée dans
un puits fonctionnel (10) de deux modules en nid d'abeilles voisins (1), et en ce que les deux branches de U (26) de l'élément de liaison (22) viennent respectivement
en contact avec une barre conductrice (11) dans un module en nid d'abeilles (1), de
telle sorte que les deux barres conductrices (11) sont reliées électriquement entre
elles.
13. Matrice de répartition (2) selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce qu'un pont enfichable (24) comprenant plusieurs connecteurs (23) est enfiché dans les
puits fonctionnels (10) d'au moins un module en nid d'abeilles (1), les connecteurs
(23) du pont enfichable (24) reliant électriquement entre elles plusieurs barres conductrices
(11) du module en nid d'abeilles (1).
14. Matrice de répartition (2) selon les revendications 12 et 13, caractérisée en ce que les extrémités des branches de U (26) de l'élément de liaison (22) sont pliées de
telle sorte qu'elles s'étendent parallèlement aux barres conductrices (11) et en ce qu'une ouverture (27) est formée respectivement dans les extrémités des branches de U
(26), dans laquelle est enfiché un connecteur (13, 23) d'un pont enfichable (14, 24).