[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Wärmepumpeneinrichtung, die einen in einem Luftkanal angeordneten Verdampfer
aufweist, wobei der Luftkanal eine Lufteinlassöffnung und eine Luftauslassöffnung
aufweist.
[0002] Eine Geschirrspülmaschine der gattungsgemäßen Art ist aus der
EP 3 427 628 A1 bekannt.
[0003] Die aus der
EP 3 427 628 A1 vorbekannte Geschirrspülmaschine verfügt über einen Spülbehälter, der einen Spülraum
bereitstellt. Dieser ist verwenderseitig über eine Beschickungsöffnung zugänglich,
die mittels einer verschwenkbar gelagerten Spülraumtür fluiddicht verschließbar ist.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Spülbehälter der Aufnahme von zu reinigendem
Spülgut, bei dem es sich beispielsweise um Geschirr, Besteckteile und/oder dergleichen
handeln kann.
[0004] Zur Beaufschlagung von zu reinigendem Spülgut mit Spülflüssigkeit dient eine vom
Spülbehälter beherbergte Sprüheinrichtung. Diese Sprüheinrichtung stellt typischerweise
verdrehbar gelagerte Sprüharme zur Verfügung, wobei in der Regel zwei oder drei solcher
Sprüharme vorgesehen sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt eine Beaufschlagung
des zu reinigenden Spülguts mit Spülflotte mittels sich drehender Sprüharme
[0005] Die vorbekannte Geschirrspülmaschine verfügt des Weiteren über eine Wärmepumpeneinrichtung,
die dazu dient, den Energieverbrauch insbesondere beim Aufheizen der Spülflotte zu
reduzieren.
[0006] Bei der Wärmepumpeneinrichtung der Geschirrspülmaschine nach der
EP 3 427 628 A1 handelt es sich um eine sogenannte Luft-Wasser-Wärmepumpeneinrichtung. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall wird mit einer solchen Wärmepumpeneinrichtung der Umgebungsluft Wärmeenergie
entzogen. Die
EP 3 427 628 A1 sieht zu diesem Zweck einen Luftkanal vor, innerhalb welchem ein Verdampfer der Wärmepumpeneinrichtung
angeordnet ist. Im Luftkanal ist des Weiteren ein Lüfterrad angeordnet, das im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall Umgebungsluft ansaugt, die durch den im Luftkanal angeordneten Verdampfer
geführt wird. Dabei weist der Luftkanal eine frontseitige Lufteinlassöffnung und eine
rückseitige Luftauslassöffnung auf, so dass frontseitig der Geschirrspülmaschine angesogene
Umgebungsluft nach einem Passieren des Verdampfers rückwärtig der Geschirrspülmaschine
zurück in die die Geschirrspülmaschine umgebende Atmosphäre geleitet werden kann.
[0007] Im bestimmungsgemäßen Betriebsfall kommt es infolge eines Wärmeenergieentzugs zu
einem Abkühlen der aus der Umgebung angesogenen und durch den Luftkanal geführten
Luft. Es ist deshalb nach der
EP 3 427 628 A1 auch vorgesehen, die Luftauslassöffnung des Luftkanals auf der Rückseite der Geschirrspülmaschine
vorzusehen, damit ein ungewollter Eintrag von abgekühlter Luft in einen Bereich unmittelbar
vor der Beschickungsöffnung der Geschirrspülmaschine vermieden ist.
[0008] Obgleich sich die Konstruktion nach der
EP 3 427 628 A1 im alltäglichen Praxiseinsatz dem Grunde nach bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf.
Es ist insbesondere angestrebt, den Montageaufwand zur Einrichtung einer Geschirrspülmaschine
am Aufstellungsort zu minimieren. Es ist deshalb die
Aufgabe der Erfindung, eine Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln,
dass eine vereinfachte Montage am Aufstellungsort der Geschirrspülmaschine ermöglicht
ist.
[0009] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Geschirrspülmaschine der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, dass die Lufteinlassöffnung und die
Luftauslassöffnung frontseitig der Geschirrspülmaschine ausgebildet sind und dass
der Luftkanal einen ersten und einen zweiten Kanalabschnitt aufweist, wobei der erste
Kanalabschnitt die Lufteinlassöffnung und der zweite Kanalabschnitt die Luftauslassöffnung
aufweisen.
[0010] In Abkehr zum Stand der Technik ist die Luftauslassöffnung nicht auf der Rückseite
der Geschirrspülmaschine ausgebildet. Es ist vielmehr vorgesehen, dass sowohl die
Lufteinlassöffnung als auch die Luftauslassöffnung frontseitig der Geschirrspülmaschine
ausgebildet sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt damit ein frontseitiges
Ansaugen von Umgebungsluft, die nach einem Durchströmen des Luftkanals auch frontseitig
der Geschirrspülmaschine über die dafür vorgesehene Luftauslassöffnung zurück in die
die Geschirrspülmaschine umgebende Atmosphäre abgeführt wird.
[0011] Der Luftkanal weist zwei Kanalabschnitte auf, nämlich einen ersten Kanalabschnitt
einerseits und einen zweiten Kanalabschnitt andererseits. Der erste Kanalabschnitt
weist die Lufteinlassöffnung auf. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wird mithin
Luft über die Lufteinlassöffnung in den ersten Kanalabschnitt eingeleitet. Nach einem
Überführen der Luft aus dem ersten Kanalabschnitt in den zweiten Kanalabschnitt kann
dann durch die Luftauslassöffnung hindurch ein Abführen der im Verdampfer heruntergekühlten
Luft stattfinden, wobei ob der frontseitigen Ausbildung der Luftauslassöffnung eine
Abgabe der abgekühlten Luft auf der Gerätevorderseite erfolgt.
[0012] Die nach dem Stand der Technik bekannte Abführung der abgekühlten Luft zur Rückseite
der Geschirrspülmaschine hat sich insofern als nachteilig erwiesen, als dass es besonderer
Abdichtungen zu Nachbargeräten oder Möbeln einer Küchenzeile und/oder zur rückwärtigen
Raumwand der Geschirrspülmaschine bedarf, was die Montage erschwert, zumal die zu
ergreifenden Abdichtmaßnahmen abhängig vom jeweiligen Aufstellungsort sind.
[0013] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier Abhilfe, da sich sowohl der Lufteinlass
als auch der Luftauslass auf der Gerätevorderseite befinden, so dass zum Aufstellen
des Geräts lediglich ein entsprechender Ausschnitt in der Sockelleiste beispielsweise
der Küchenzeile auszubilden ist. Zusätzliche Dichtmaßnahmen zur Raumwand und/oder
zu benachbarten Möbeln und/oder zu Gerätschaften bedarf es nicht. Vorzugsweise ragt
der Luftkanal über eine Vorderseite der Sockelleist hinaus und ist insbesondere durch
einen Ausschnitt der Sockelleiste geführt, wobei die Lufteinlassöffnung einen ersten
Bereich und die Luftauslassöffnung eines zweiten des Ausschnitts der Sockelleiste
ausfüllt..
[0014] Von Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist zudem, dass konstruktiv ein zweimaliges
Durchströmen des Verdampfers gegeben ist, nämlich ein erstes Hindurchströmen beim
Passieren des ersten Kanalabschnitts und zweites Hindurchströmen beim Passieren des
zweiten Kanalabschnitts. Die angesogene Luft strömt mithin durch die Lufteinlassöffnung
in den ersten Kanalabschnitt und durchströmt dabei den Verdampfer ein erstes Mal.
Auf dem Rückweg in Richtung Luftauslassöffnung durchströmt die Luft den zweiten Kanalabschnitt
und passiert dabei den Verdampfer ein zweites Mal. Durch diese Auftrennung des Verdampfers
in zwei Strömungsrichtungen erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit durch den Verdampfer
bei gleichbleibendem Volumenstrom und gleichen Abmessungen des Verdampfers. Dies bewirkt
einen besseren Wärmeübergang von der Luft auf das Arbeits- oder Kältemittel des Verdampfers,
wodurch die Effizienz der Wärmepumpeneinrichtung erhöht ist. Alternativ zur Steigerung
der Effizienz kann der Abstand der Lamellen des vorzugsweise als Lamellenwärmetaucher
ausgebildeten Verdampfers vergrößert sein. Dies wiederum gestattet eine kostengünstigere
Ausgestaltung des Verdampfers und ermöglicht ein besseres Abführen von an den Lamellen
unter Umständen anfallenden Kondensats durch abtropfen.
[0015] Das frontseitige Abführen der im Verdampfer abgekühlten Luft bringt zwar den Nachteil
mit sich, dass es zu einem gewissen Kurzschlussstrom hinsichtlich der anzusaugenden
Raumluft kommen kann, doch dieser Nachteil wird bewusst in Kauf genommen, da die mit
der Erfindung erzielten Vorteile überwiegen. Zudem kann - wie dies nachfolgend noch
im Weiteren erläutert werden wird - durch eine Optimierung des Luftkanals, der Kanalabschnitte
und/oder weitere Maßnahmen ein unerwünschter Kurzschlussstrom auf ein Minimum reduziert
werden, ebenso wie der damit einhergehende negative Effekt. Im Ergebnis ist so eine
konstruktive Ausgestaltung geschaffen, die einen optimierten Betrieb der Wärmepumpeneinrichtung
gestattet, und dies bei gleichzeitig gegebener Möglichkeit einer vereinfachten Montage.
Zudem kann im Unterschied zum Stand der Technik eine Effizienzsteigerung erreicht
werden.
[0016] Der Verdampfer ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einem ersten Verdampferabschnitt
im ersten Kanalabschnitt und mit einem zweiten Verdampferabschnitt im zweiten Kanalabschnitt
angeordnet. Es ist mithin eine strömungstechnische Zweiteilung des Verdampfers vorgesehen,
wobei im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ein erster Abschnitt des Verdampfers in
Wirkverbindung mit der durch den ersten Kanalabschnitt geführten Luft steht. Der zweite
Verdampferabschnitt wirkt stattdessen mit der durch den zweiten Kanalabschnitt hindurchgeführten
Luft zusammen.
[0017] Alternativ zu dieser Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, zwei Verdampfer im
Luftkanal anzuordnen, wobei ein Verdampfer im ersten Kanalabschnitt und ein zweiter
Verdampfer im zweiten Kanalabschnitt angeordnet sind.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der zweite Kanalabschnitt
an den ersten Kanalabschnitt strömungstechnisch angeschlossen ist, wobei der erste
Kanalabschnitt dem ersten Verdampferabschnitt beziehungsweise dem ersten Verdampfer
als Zuluftkanal und der zweite Kanalabschnitt dem zweiten Verdampferabschnitt beziehungsweise
dem zweiten Verdampfer als Abluftkanal dienen.
[0019] Der Luftkanal ist mithin in schon vorbeschriebener Weise zweigeteilt ausgebildet,
wobei der eine Teil als Zuluftkanal und der andere Teil als Abluftkanal dienen. Über
den Zuluftkanal strömt die angesogene Umgebungsluft ein. Diese passiert den ersten
Verdampferabschnitt. Es erfolgt alsdann eine Umlenkung und die Luft wird durch den
Abluftkanal zurück zur Auslassöffnung gefördert. Dabei passiert die Luft den zweiten
Verdampferabschnitt. Hierdurch wird in schon vorbeschriebener Weise die Effizienz
der Wärmepumpeneinrichtung insgesamt gesteigert.
[0020] Es ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Lufteinlassöffnung
und die Luftauslassöffnung strömungstechnisch voneinander getrennt sind. Auch die
beiden Kanalabschnitte sind bevorzugter Weise strömungstechnisch voneinander getrennt,
so dass unerwünschte Vermischungen von Zuluft und Abluft vermieden sind. Die strömungstechnische
Trennung kann vertikal oder horizontal verlaufend ausgebildet sein. Bei einer vertikalen
Trennung liegen die Lufteinlassöffnung und die Luftauslassöffnung in horizontaler
Richtung nebeneinander. Dabei ist es bevorzugt, die gesamte Breite der Geschirrspülmaschine
für die Ausbildung der Öffnungen zu nutzen.
[0021] Die vertikale Trennung der Strömungsrichtungen eines als Lamellenwärmetauscher ausgebildeten
Verdampfers kann bei ebenfalls vertikal ausgerichteten Lamellen durch eine Lamelle
selbst verfolgen. Diese Konstruktion erweist sich im Aufbau als besonders einfach.
Alternativ kann eine Trennung durch eine separate Platte ausgeführt sein, so dass
die Ausrichtung der Lamellen sowohl vertikal als auch horizontal erfolgen kann.
[0022] Bei einer horizontalen Trennung der Luftführung sind die Lufteinlassöffnung und die
Luftauslassöffnung in Höhenrichtung übereinander angeordnet, wobei es bevorzugt ist,
die Lufteinlassöffnung oberhalb der Luftauslassöffnung zu positionieren. Dies hat
den Vorteil, dass es aufgrund der höheren Dichte der kühleren Abluft zu einer verringerten
Vermischung von einströmender und ausströmender Luft kommt.
[0023] Der Verdampfer ist bei einer horizontalen Trennung der Luftführung bevorzugter Weise
gekippt ausgebildet und/oder die trennende Ebene innerhalb des Verdampfers ist geneigt
zur Horizontalen ausgerichtet, so dass unter Umständen anfallendes Kondensat abfließen
kann. Die Strömungstrennung kann auch bei einer horizontalen Ausrichtung der Lamellen
durch eine Lamelle selbst erfolgen oder durch eine separate Platte. Im Falle einer
separaten Platte können die Lamellen des Wärmetauschers sowohl vertikal als auch horizontal
ausgerichtet sein.
[0024] Die weitestgehende Vermeidung eines ungewollten Luftkurzschlussstromes ist bei der
erfindungsgemäßen Konstruktion durch den Impuls der ausströmenden Luft gegeben. Durch
die exakte Führung der Luft durch den Luftkanal ergibt sich hinsichtlich eines Abluftstroms
ein stark gerichteter Luftstrahl, der weit in den Aufstellungsraum der Geschirrspülmaschine
hineinströmt, bevor es zu einer Zerstreuung kommt. Da andererseits über die Einlassöffnung
Luft diffus aus allen Raumrichtungen angesogen wird, ist der Luftkurzschlussstrom
zwischen ausströmender und einströmender Luft gering.
[0025] Ein Kurzschlussstrom kann zudem dadurch noch weiter verringert werden, indem die
Öffnungsflächen von Lufteinlassöffnung und Luftauslassöffnung unterschiedlich groß
ausgebildet sind. Und so ist es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung bevorzugt,
dass die von der Lufteinlassöffnung bereitgestellte Öffnungsfläche größer als die
von der Luftauslassöffnung bereitgestellte Öffnungsfläche ist, insbesondere um einen
Faktor zwischen 1 und 3, vorzugsweise um einen Faktor zwischen 1,2 und 2, größer als
die von der Luftauslassöffnung bereitgestellte Öffnungsfläche ist. Dies bewirkt, dass
die Strömungsgeschwindigkeit der über die Auslassöffnung abgegebenen Luft vergrößert
ist, womit der Impuls erhöht ist. Hiermit einhergehend sinkt die Strömungsgeschwindigkeit
der über die Einlassöffnung einströmenden Luft.
[0026] Des Weiteren kann vorgesehen sein, die Abluft über einen Winkel zur Horizontalen
von zum Beispiel zwischen 0° und 20°, noch mehr bevorzugt zwischen 0° und 10° abströmen
zu lassen, beispielsweise dadurch, dass eine die beiden Kanalabschnitte voneinander
trennende Platte öffnungsseitig entsprechend zur Horizontalen geneigt ausgerichtet
ist. Ein möglicher Strömungskurzschluss kann so noch weiter reduziert werden.
[0027] Das Kälte- oder Arbeitsmedium der Wärmepumpeneinrichtung durchläuft in dem Verdampfer
einen Phasenwechsel. Es tritt als Nassdampf in den Verdampfer ein, verdampft dort
und wird anschließend noch überhitzt. Während der Überhitzung steigt die Temperatur
des Kältemittels an, wodurch sich der Temperaturunterschied zwischen der Luft als
Energiequelle und dem Kältemittel verringert. Der Wärmestrom ist aber stark abhängig
von dem Temperaturunterschied zwischen den beiden Medien, was bedingt, dass dieser
mit kleiner werdendem Temperaturunterschied abnimmt. Durch die Unterteilung des Wärmetauschers
in zwei Strömungsrichtungen kann die Kältemittelführung gezielt ausgelegt werden.
Die angesaugte Luft wird zunächst beim ersten Passieren des Wärmetauschers etwas abgekühlt,
beim erneuten Durchqueren in der Auslassrichtung wird diese dann weiter abgekühlt.
Da die Luft im Ansaugbereich somit wärmer als im Auslassbereich ist, kann die Überhitzung
des Kältemittels in den Strömungsbereich der angesaugten Luft gelegt werden. Diese
Anordnung entspricht einem Gegenstromwärmetauscher, welcher gegenüber einem Gleichstromwärmetauscher
eine größere Energiemenge übertragen kann. Auch insoweit erweist sich die erfindungsgemäße
Ausgestaltung als vorteilhaft.
[0028] Während einer bestimmungsgemäßen Verwendung der Wärmepumpeneinrichtung geht Abwärme
aus dem Sockelbereich der Geschirrspülmaschine, vor allem Abwärme des Verdichters
an die Umgebung verloren. Diese Abwärme kann genutzt werden, indem sie der angesaugten
Luft aus der Umgebung beigemischt wird. Zudem kann vorgesehen sein, dem Abluftstrom
warme Sockelluft zuzuführen, was die Behaglichkeit eines vor der Geschirrspülmaschine
stehenden Verwenders verbessert. Um dies zu ermöglichen, ist es gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der erste und/oder der zweite Kanalabschnitt
mittels einer fluiddicht verschließbaren Zuströmöffnung an die den Kanalabschnitt
umgebende Atmosphäre strömungstechnisch angeschlossen sind. Dabei ist die Zuströmöffnung
in einem Bereich eines Sockels der Geschirrspülmaschine unterhalb des Spülbehälters
angeordnet.
[0029] Es ist als weiteres Merkmal ein im Luftkanal angeordnetes Lüfterrad, bevorzugt aufweisend
ein Radialgebläse, vorgesehen, das dem ersten Verdampferabschnitt beziehungsweise
dem ersten Verdampfer in Durchströmungsrichtung strömungstechnisch nachgeschaltet
und dem zweiten Verdampferabschnitt beziehungsweise dem zweiten Verdampfer in Durchströmungsrichtung
strömungstechnisch vorgeschaltet ist. Dabei ist vorgesehen, dass in Durchströmungsrichtung
zwischen erstem Verdampferabschnitt beziehungsweise erstem Verdampfer und Lüfterrad
eine fluiddicht verschließbare und den ersten Kanalabschnitt mit dem zweiten Kanalabschnitt
strömungstechnisch verbindende Durchlassöffnung ausgebildet ist. Dies ermöglicht es,
den durch den Luftkanal ansonsten geführten Rückluftstrom umzukehren, womit ein vollflächiges
Durchströmen des Wärmetauschers erreicht werden kann. Dies gestattet es, die durch
den Luftkanal hindurchgeführte Luft zur aktiven Kondensationstrocknung zu nutzen.
Es ist deshalb auch bevorzugter Weise ein an den Luftkanal strömungstechnisch angeschlossener
Zweitkanal vorgesehen, der im Beschickungsfall eine Beaufschlagung einer Spülbehälterwand
mit Luft gestattet.
[0030] Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform kann wahlweise zwischen einer Rückstrombeaufschlagung
und einer vollflächigen Durchströmung des Wärmetauschers hin- und hergeschaltet werden.
Dabei kann bei einem vollflächigen Durchströmen des Wärmetauschers etwaige im Wärmetauscher
befindliche Restfeuchtigkeit beispielsweise durch Kondensatbildung besser abtrocknen.
Zu diesem Zweck kann erforderlichenfalls die Gebläselaufzeit über die aktive Kondensationstrocknung
hinaus verlängert werden, so dass ein vollständiges Abtrocknen des Wärmetauschers
gegeben ist.
[0031] Alternativ zu einem vollflächigen Durchströmen des Wärmetauschers kann auch vorgesehen
sein, dass ein erster Teil, insbesondere mindestens 60%, der angesogenen Luft, bevorzugt
ein Volumenstrom von mindestens 30m
3/h, insbesondere zwischen 35m
3/h und 55m
3/h, zur Kondensationstrocknung genutzt wird und dass ein vorzugsweise kleinerer, zweiter
Teil der angesogenen Luft durch einen Bypass durch den Wärmetauscher rückgeführt wird,
so dass eine Verdampfertrocknung erreicht wird und dies bei gleichzeitiger Gebläseunterstützung
der aktiven Kondensationstrocknung.
[0032] Im Ergebnis der erfindungsgemäßen Ausgestaltung steht insbesondere, dass durch die
geteilte Luftführung durch den Verdampfer hindurch eine bauraumoptimierte Wärmepumpeneinrichtung
gegeben ist. Dabei ist der Einbau während der Herstellung der Geschirrspülmaschine
durch den einseitigen Luftein- und -auslass vereinfacht. Es sind keine weiteren Luftführungen
oder Abdichtungen innerhalb einer Küchenzeile notwendig, was die Montage am Aufstellungsort
weniger aufwendig macht. Denn es muss lediglich ein Ausschnitt in der Sockelleiste
der Küchenzeile erstellt und der Luftkanal passend zum individuellen Sockelrücksprung
verkürzt werden.
[0033] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in einem schematischen Seitenschnitt eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine gemäß
einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- in einer schematischen Draufsicht von oben einen erfindungsgemäßen Luftkanal gemäß
einer zweiten Ausführungsform und einer ersten Klappenstellung;
- Fig. 3
- in einer schematischen Draufsicht von oben den Luftkanal nach Fig.2 gemäß einer zweiten
Klappenstellung;
- Fig. 4
- den Luftkanal nach Fig. 2 gemäß einer Ausführungsalternative;
- Fig. 5
- in geschnittener Seitenansicht den erfindungsgemäßen Luftkanal gemäß einer weiteren
Ausführungsform;
- Fig. 6
- in geschnittener Seitenansicht den erfindungsgemäßen Luftkanal gemäß einer weiteren
Ausführungsform;
- Fig. 7
- in geschnittener Seitenansicht den erfindungsgemäßen Luftkanal gemäß einer weiteren
Ausführungsform;
- Fig. 8
- in schematischer Draufsicht von oben eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Luftkanals.
[0034] Fig. 1 lässt in rein schematischer Seitenschnittdarstellung eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
[0035] Die Geschirrspülmaschine 1 ist Teil einer Küchenzeile, die an einer Raumwand 6 angeordnet
ist. Oberhalb der Geschirrspülmaschine 1 ist eine Arbeitsplatte 8 vorgesehen.
[0036] Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt über ein Gehäuse 2, das unter anderem einen Spülbehälter
3 aufnimmt. Der Spülbehälter 3 stellt seinerseits einen Spülraum 4 bereit, der im
bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut 7 dient.
[0037] Zur verwenderseitigen Beschickung des Spülraums 4 mit Spülgut 7 verfügt der Spülbehälter
3 über eine in den Figuren nicht näher dargestellte Beschickungsöffnung, die fluiddicht
mittels einer Spülraumtür 5 verschließbar ist.
[0038] Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine Wärmepumpeneinrichtung
10. Diese weist in an sich bekannter Weise einen Verdichter, einen Verflüssiger, ein
Expansionsorgan in Form einer Drossel, einen Verdampfer 11 sowie einen diese Baukomponenten
strömungstechnisch miteinander verbindenden Strömungskreislauf auf, in dem ein Kältemittel,
das heißt ein Arbeitsmedium geführt ist. Der besseren Übersicht wegen ist in den Zeichnungen
lediglich der Verdampfer 11 der Wärmepumpeneinrichtung 10 gezeigt.
[0039] Bei der Wärmepumpeneinrichtung 10 handelt es sich um eine sogenannte Luft-Wasser-Wärmepumpeneinrichtung.
Diese entzieht im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Umgebungsluft Wärmeenergie,
die auf das im Strömungskreislauf geführte Arbeitsmedium der Wärmepumpeneinrichtung
10 übertragen wird. Dies geschieht im Verdampfer 11.
[0040] Der Verdampfer 11 ist in einem Luftkanal 15 angeordnet. Dieser ist gemäß dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 mittels eines Trennblechs 26 horizontal geteilt, womit ein erster Kanalabschnitt
16 und ein zweiter Kanalabschnitt 17 vorgesehen sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall
gelangt Umgebungsluft über eine Lufteinlassöffnung 18 in den ersten Kanalabschnitt
16, wird alsdann in Entsprechung der in Figur 1 eingezeichneten Pfeile umgewälzt und
gelangt über den zweiten Kanalabschnitt 17 zu einer Luftauslassöffnung 19, durch die
hindurch eine Rückführung der angesogenen Luft in die Umgebung stattfindet. Zum Zwecke
der Luftansaugung ist ein im Luftkanal 15 angeordnetes Lüfterrad 21 vorgesehen, das
als Radiallüfterrad oder als Axiallüfterrad ausgebildet sein kann.
[0041] Erfindungsgemäß sind sowohl die Lufteinlassöffnung 18 als auch die Luftauslassöffnung
19 frontseitig der Geschirrspülmaschine 1 ausgebildet. Dabei weist der erste Kanalabschnitt
16 die Lufteinlassöffnung 18 und der zweite Kanalabschnitt 17 die Luftauslassöffnung
19 auf.
[0042] Innerhalb des Luftkanals 15 ist der Verdampfer 11 angeordnet. Durch die Unterteilung
des Luftkanals 15 in zwei Kanalabschnitte 16 und 17 ist auch der Verdampfer 11 strömungstechnisch
geteilt, so dass ein im ersten Kanalabschnitt 16 befindlicher erster Verdampferabschnitt
22 und ein im zweiten Kanalabschnitt 17 angeordneter zweiter Verdampferabschnitt 23
gegeben sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall findet mithin ein zweimaliges
Durchströmen des Verdampfers 11 durch die angesogene Luft statt, und zwar ein erstes
Mal im ersten Kanalabschnitt 16 in Richtung des Lüfterrads 21 und ein zweites Mal
im zweiten Kanalabschnitt 17 in Richtung der Auslassöffnung 19.
[0043] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Küchenzeile mit einer Sockelleiste 12
ausgerüstet. In diese ist zwecks Zugang zum Luftkanal 15 ein Durchtritt 13 eingebracht,
durch den hindurch der Luftkanal 15 endseitig ragt. Für eine Lagefixierung des Luftkanals
15 gegenüber der Sockelleiste 12 sowie für eine visuell ansprechende Abdeckung des
Spalts zwischen Luftkanal 15 und Sockelleiste 12 ist eine Blende 14 vorgesehen.
[0044] Die geteilte Luftführung durch den Verdampfer 11 erbringt eine bauraumoptimierte
Ausgestaltung der Wärmepumpeneinrichtung 10. Zudem ist hierdurch eine Effizienzsteigerung
erreicht. Denn durch die Auftrennung des Verdampfers 11 in zwei Strömungsrichtungen
erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit durch den Verdampfer 11 bei gleichbleibendem
Volumenstrom und gleichen Abmessungen des Verdampfers 11. Dies bewirkt einen verbesserten
Wärmeübergang von der Luft auf das Arbeitsmedium, womit die Effizienz der Wärmepumpeneinrichtung
10 erhöht ist.
[0045] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erbringt zudem eine vereinfachte Montage am Aufbauort,
da es lediglich der Ausbildung des Durchtritts 13 in der Sockelleiste 12 für eine
bestimmungsgemäße Integration der Geschirrspülmaschine 1 in die Küchenzeile bedarf.
Weitere Luftführungen und/oder Abdichtungen gegenüber anderen Geräten und/oder Möbeln
der Küchenzeile sind nicht erforderlich.
[0046] Fig. 2 lässt eine zweite Ausführungsform erkennen, und zwar in einer schematischen
Draufsicht von oben. Im Unterschied zur Ausgestaltung nach Fig. 1 ist der Luftkanal
15 nicht horizontal, sondern vertikal in die beiden Kanalabschnitte 16 und 17 unterteilt.
Aber auch gemäß dieser Ausführungsform ist eine strömungstechnische Teile des Verdampfers
11 in den ersten Verdampferabschnitt 22 und den zweiten Verdampferabschnitt 23 vorgesehen,
womit sich die schon vorstehend erläuterte Strömungsteilung im Verdampfer 11 ergibt.
[0047] Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2 ist an den Luftkanal 15 ein Zweitkanal 29 strömungstechnisch
angeschlossen. Durch ein verschwenkbares Stellglied in Form einer Klappe 30 lässt
sich der strömungstechnische Übergang vom Luftkanal 15 auf den Zweitkanal 29 wahlweise
schließen oder öffnen. Fig. 2 lässt die geschlossene Stellung erkennen.
[0048] Zwischen dem Verdampfer 11 und dem Lüfterrad 21 ist ein weiteres Stellglied in Form
einer verschwenkbaren Klappe 28 vorgesehen, die dem wahlweisen Verschluss einer Durchlassöffnung
27 dient. Bei geöffneter Durchlassöffnung 27 ist ein strömungstechnischer Kurzschluss
der beiden Kanalabschnitte 16 und 17 gegeben, wie diese die Darstellung nach Fig.
3 erkennen lässt.
[0049] Die unterschiedlichen Stellungen der Klappen 28 und 30 erlaubt folgende Verfahrensdurchführungen.
[0050] Gemäß Fig. 2 befinden sich die Klappen 28 und 30 jeweils in ihrer geschlossenen Stellung.
Diese Stellung wird bei einem bestimmungsgemäßen Betrieb der Wärmepumpeneinrichtung
10 gewählt. Die Umgebungsluft strömt als Zuluftstrom 24 über die Lufteinlassöffnung
18 in den Luftkanal 15. Es findet dann im ersten Kanalabschnitt 16 ein Passieren des
ersten Verdampferabschnitts 22 statt. Auf ihrem Rückweg durchströmt die Luft den im
zweiten Kanalabschnitt 17 angeordneten zweiten Verdampferabschnitt 23, bevor sie dann
über die Luftauslassöffnung 19 als Abluftstrom 25 in die Umgebung wieder abgegeben
wird.
[0051] Bei geöffneter Klappe 28 sind der erste Kanalabschnitt 16 und der zweite Kanalabschnitt
17 kurzgeschlossen, wie diese Fig. 3 zeigt. Es findet dann sowohl über den ersten
Kanalabschnitt 16 als auch über den zweiten Kanalabschnitt 17 ein Ansaugen von Umgebungsluft
statt. Im Ergebnis ist ein vollflächiges Durchströmen des Verdampfers 11 gegeben.
[0052] Die so über beide Kanalabschnitte 16 und 17 angesogene Luft kann alsdann bei geöffneter
Klappe 30 in den sich an den Luftkanal 15 strömungstechnisch anschließenden Zweitkanal
29 geführt werden. Der in den Zweitkanal 29 geführte Luftstrom dient der Außenbeaufschlagung
des Spülbehälters 3 zwecks Kondensationstrocknung von im Spülbehälter 3 befindlichem
Spülgut.
[0053] Gemäß der in Fig. 3 gezeigten Variante ist die Klappe 30 vollständig in ihre zweite
Gebrauchsstellung überführt, so dass über den zweiten Kanalabschnitt 17 ausschließlich
ein Zuluftstrom 24 gefördert wird. Eine alternative Stellung der Klappe 30 ist in
Fig. 8 gezeigt. Gemäß dieser Stellung kann über den zweiten Kanalabschnitt eine Luftrückführung
stattfinden. Die Durchlassöffnung 27 zwischen den beiden Kanalabschnitten 16 und 17
ist bei einer solchen Stellung der Klappe 30 verschlossen. Im Ergebnis dieser Klappenstellung
ergibt sich, dass die angesogene Luft zum Teil in den Zweitkanal 29 gefördert und
zu einem anderen Teil im Gegenstrom durch den Verdampfer 11 zurück frontseitig ausgegeben
wird. Dabei bestimmt sich die Aufteilung in diese beiden Teilströme durch die Stellung
der Klappe 30.
[0054] Fig. 4 lässt eine zur Ausführungsform nach Fig. 3 leicht abgewandelte Ausführungsform
erkennen. Gemäß dieser abgewandelten Ausführungsform ist das Trennblech 26 im Bereich
der beiden Öffnungen 18 und 19 leicht zur Horizontalen gewinkelt ausgerichtet. Hierdurch
erfolgt eine strömungstechnische Separierung von Zuluftstrom 24 und Abluftstrom 25,
was einen Kurzschlussluftstrom verringern hilft.
[0055] Fig. 5 zeigt in einer weiteren Ausführungsform eine horizontale Trennung des Luftkanals
15. Gemäß dieser Ausführungsform ist vorgesehen, den Verdampfer 11 zur Horizontalen
zu neigen, so dass etwaiges im Verdampfer 11 anfallendes Kondensat der Schwerkraft
folgend abströmen kann. Dies erbringt eine schnellere Trocknung des Verdampfers 11.
[0056] Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 6 gezeigt. Danach ist eine Zuströmöffnung
31 vorgesehen, durch die im Bedarfsfall warme Sockelluft in den zweiten Kanalabschnitt
17 einströmen kann. Dies erbringt den Vorteil, dass die durch den Verdampfer 11 geführte
und dadurch abgekühlte Luft mit von außen zugeführter Sockelluft aufgewärmt wird,
womit der Abluftstrom 25 auf ein höheres Temperaturniveau gebracht wird. Dies dient
dazu, die Behaglichkeit eines Verwenders der Geschirrspülmaschine 1 zu verbessern,
der sich frontseitig der Geschirrspülmaschine 1 aufhält.
[0057] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 kann auch eine Zuströmöffnung 32 bezüglich
des ersten Kanalabschnitts 16 vorgesehen sein. Diese dient dazu, den Zuluftstrom 24
mit aufgewärmter Sockelluft anzureichern. Hierdurch kann der Wärmeübertrag im Verdampfer
aus der Luft auf das Arbeitsmedium zusätzlich gesteigert werden.
Bezugszeichen
[0058]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Gehäuse
- 3
- Spülbehälter
- 4
- Spülraum
- 5
- Spülraumtür
- 6
- Raumwand
- 7
- Spülgut
- 8
- Arbeitsplatte
- 9
- Sockel
- 10
- Wärmepumpeneinrichtung
- 11
- Verdampfer
- 12
- Sockelleiste
- 13
- Durchtritt
- 14
- Blende
- 15
- Luftkanal
- 16
- erster Kanalabschnitt
- 17
- zweiter Kanalabschnitt
- 18
- Lufteinlassöffnung
- 19
- Luftauslassöffnung
- 20
- Höhenrichtung
- 21
- Lüfterrad
- 22
- erster Verdampferabschnitt
- 23
- zweiter Verdampferabschnitt
- 24
- Zuluftstrom
- 25
- Abluftstrom
- 26
- Trennblech
- 27
- Durchlassöffnung
- 28
- Klappe
- 29
- Zweitkanal
- 30
- Klappe
- 31
- Zuströmöffnung
- 32
- Zuströmöffnung
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Wärmepumpeneinrichtung
(10), die einen in einem Luftkanal (15) angeordneten Verdampfer (11) aufweist, wobei
der Luftkanal (15) eine Lufteinlassöffnung (18) und eine Luftauslassöffnung (19) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lufteinlassöffnung (18) und die Luftauslassöffnung (19) frontseitig der Geschirrspülmaschine
(1) ausgebildet sind und dass der Luftkanal (15) einen ersten und einen zweiten Kanalabschnitt
(16, 17) aufweist, wobei der erste Kanalabschnitt (16) die Lufteinlassöffnung (18)
und der zweite Kanalabschnitt (17) die Luftauslassöffnung (19) aufweisen.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (11) mit einem ersten Verdampferabschnitt (22) im ersten Kanalabschnitt
(16) und mit einem zweiten Verdampferabschnitt (23) im zweiten Kanalabschnitt (17)
angeordnet ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (11) im ersten Kanalabschnitt (16) angeordnet ist und dass ein zweiter
Verdampfer vorgesehen ist, der im zweiten Kanalabschnitt (17) angeordnet ist.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (11) ein Lamellenwärmetauscher ist.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanalabschnitt (17) an den ersten Kanalabschnitt (16) strömungstechnisch
angeschlossen ist, wobei der erste Kanalabschnitt (16) dem ersten Verdampferabschnitt
(22) beziehungsweise dem ersten Verdampfer als Zuluftkanal und der zweite Kanalabschnitt
(17) dem zweiten Verdampferabschnitt (23) beziehungsweise dem zweiten Verdampfer als
Abluftkanal dienen.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteinlassöffnung (18) und die Luftauslassöffnung (19) strömungstechnisch voneinander
getrennt sind.
7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung vertikal oder horizontal verlaufend ausgerichtet ist.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Lufteinlassöffnung (18) bereitgestellte Öffnungsfläche größer als die
von der Luftauslassöffnung (19) bereitgestellte Öffnungsfläche ist.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder der zweite Kanalabschnitt (16, 17) mittels einer fluiddicht verschließbaren
Zuströmöffnung (31, 32) an die den Kanalabschnitt (16, 17) umgebende Atmosphäre strömungstechnisch
angeschlossen ist.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem einen Spülraum
(4) bereitstellenden Spülbehälter (3), der zur Beschickung mit Spülgut eine Beschickungsöffnung
aufweist, wobei die Lufteinlassöffnung (18) und die Luftauslassöffnung (19) unterhalb
der Beschickungsöffnung angeordnet sind.
11. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuströmöffnung (31, 32) in einem Bereich eines Sockels (9) der Geschirrspülmaschine
(1) unterhalb des Spülbehälters (3) angeordnet ist.
12. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch ein im Luftkanal (15) angeordnetes Lüfterrad (21), das dem ersten Verdampferabschnitt
(22) beziehungsweise dem ersten Verdampfer in Durchströmungsrichtung strömungstechnisch
nachgeschaltet und dem zweiten Verdampferabschnitt (23) beziehungsweise dem zweiten
Verdampfer in Durchströmungsrichtung strömungstechnisch vorgeschaltet ist.
13. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchströmungsrichtung zwischen erstem Verdampferabschnitt (22) beziehungsweise
erstem Verdampfer und Lüfterrad (21) eine fluiddicht verschließbare und den ersten
Kanalabschnitt (16) mit dem zweiten Kanalabschnitt (17) strömungstechnisch verbindende
Durchlassöffnung (27) vorgesehen ist.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (15) an einen Zweitkanal (29) strömungstechnisch angeschlossen ist,
der im Beschickungsfall eine Beaufschlagung einer Spülbehälterwand mit Luft gestattet.