[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur flammenlosen oder flammenreduzierende
Druckentlastung
- mit einem Rahmen, der eine Eintrittsöffnung einschließt,
- mit einem Traggestell, welches mit dem Rahmen verbunden ist,
- mit einer ein oder mehrlagigen Hülle aus einem oder mehreren textilen Flächengebilden
oder einem oder mehreren textilen Körpergebilden, die insbesondere aus Metallfäden
oder PA-Fäden, insbesondere Aramidfäden, hergestellt sind, die eine Vielzahl von Öffnungen
begrenzen, welche Austrittsöffnungen sind,
- wobei die Hülle eine Außenseite des Traggestells mittelbar oder unmittelbar bedeckt
und ein Rand der Hülle oder Ränder der Hülle mittelbar oder unmittelbar an den Rahmen
anschließen.
[0002] Eine Vorrichtung zur flammenlosen Druckentlastung ist aus dem Dokument
EP 3 415 202 A1 bekannt. Sie kann dazu eingesetzt werden Druckwellen und Flammen von Explosionen,
die in einer Einhausung entstehen, über die Eintrittsöffnung aufzunehmen und durch
die Vielzahl von Austrittsöffnungen des oder der textilen Gebilde der Hülle abzuleiten,
wobei das durch die Hülle durchtretendende Gas-Staub-Gemisch, insbesondere Luft-Staub-Gemisch,
soweit abgekühlt wird, dass Flammen verlöschen oder deutlich reduziert werden. Die
Hülle wird von einem Traggestell aus Draht getragen. Das Traggestell und der Rahmen
spannen einen ballenartigen, trogartigen, sphäreförmigen und/oder im Querschnitt ovalen
Raum auf. Das Traggestell verhindert, dass die Hülle in sich zusammen und in diesen
Raum fällt. Das Traggestell ist aus Drahtstäben, damit möglichst wenig Austrittsöffnungen
abgedeckt sind.
[0003] Die Vorrichtung hat gegenüber anderen Vorrichtungen zur flammenlosen Druckentlastung
den Vorteil, dass sie eine Hülle aus Drahtgestrick hat, welche die Außenseite des
Traggestells vollständig bedeckt. Der Rand bzw. die Ränder der Hülle sind mittelbar
oder unmittelbar an dem Rand des Rahmens angeschlossen. Es ist nicht notwendig, dass
die Hülle darüber hinaus durch ein Gestell oder anderes gehalten wird. Der Anschuss
des Randes oder der Ränder an den Rahmen ist so gestaltet, dass der Druck der in die
Vorrichtung einlaufenden Druckwelle nicht dazu führt, dass die Hülle zerreißt und/oder
die Hülle ganz oder in Teilen wegfliegt.
[0004] Die Vorrichtung aus dem Dokument
EP 3 415 202 A1 hat sich in der Praxis bewährt. Es hat auch Versuche gegeben, die Vorrichtung an
oszillierenden Anlagenteilen oder Maschinen, zum Beispiel an Schwingsieben, insbesondere
an Einhausungen von Schwingsieben einzusetzen, wo sie hohen dynamischen Belastungen
ausgesetzt sind. Alternativ werden die Einhausungen von Schwingsieben mit Berstscheiben
gesichert. Mit Berstscheiben allein ist aber eine flammenlose oder flammenreduzierende
Druckentlastung der Einhausungen nicht möglich.
[0005] Bei Schwingsieben werden derzeit häufig Vorrichtungen zur flammenlosen Druckentlastung
eingesetzt, die auf einem vom Schwingsieb getrennt geründeten Gerüst angeordnet sind,
so dass sie von der Schwingung des Schwingsiebes weit möglich entkoppelt sind. Über
Schlauchverbindungen zwischen einer Eintrittsöffnung der Vorrichtungen zur Druckentlastung
und einer Austrittöffnung in einer Einhausung der Schwingsiebeinrichtung kann dann
die flammenlose Druckentlastung erfolgen.
[0006] Es zeigt sich allerdings, dass die Schlauchverbindungen hohen dynamischen Belastungen
durch Schwingungen mit beispielsweise 3,3 Hz bei Amplituden in der Ebene des Rahmens
von z.B. 40 mm in eine erste Richtung und z.B. 45 mm in eine zweite Richtung dauerhaft
nicht gewachsen sind und schnell verschleißen.
[0007] Versuche die Vorrichtungen aus dem Dokument
EP 3 415 202 A1 unmittelbar auf eine Einhausung eines Schwingsiebes zu montieren, so dass die Schlauchverbindung
entfallen kann, haben aber gezeigt, dass auch die im Dokument
EP 3 415 202 A1 gezeigte Vorrichtung den hohen dynamischen Belastungen an Schwingsieben nicht dauerhaft
gewachsen ist.
[0008] Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur flammenlosen oder
flammenreduzierenden Druckentlastung zu schaffen, welche den dynamischen Belastungen
von dauerhaften Schwingungen gewachsen ist und einfach herstellbar ist. Sie soll ein
möglichst geringes Gewicht haben.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Traggestell Spanten,
Längsträger und Streben aufweist. Damit ist eine Konstruktion möglich, die ein geringes
Gewicht hat und den dynamischen Belastungen durch dauerhafte Schwingungen gewachsen
ist.
[0011] Die Spanten können einen rechteckigen Querschnitt haben, dessen Höhe ein Vielfaches
größer ist als die Dicke. Die Spanten können bei einer solchen Geometrie insbesondere
hohe Querkräfte und insbesondere Biegemomente aufgrund der Gewichtskraft der Hülle
aufnehmen, ohne sich stark zu verformen.
[0012] Vorzugsweise können die Spanten aus einem Blech, insbesondere aus einem Feinblech
oder Grobblech (zum Beispiel im Sinne von EN 10079) von zum Beispiel bis zu 8 mm Stärke,
bestehen. Die Spanten können zum Beispiel aus einer Grobblechtafel durch Zerteilen,
insbesondere Scherschneiden, oder durch Abtragen, insbesondere Laserabtragen hergestellt
werden.
[0013] Die Spanten können bogenförmig, insbesondere kreisringbogenförmig sein. Auch die
Bogenform der Spanten ist für die Stabilität und insbesondere die Aufnahme und Ableitung
von Querkräften von Vorteil.
[0014] Die Längsträger können ganz oder zumindest teilweise stabförmig, mit kreisförmigen
Querschnitt, oder rohrförmig sein. Vorzugsweise sind die Längsträger gerade. Sie dienen
dazu Längskräfte aufzunehmen.
[0015] Die Streben können ganz oder zumindest teilweise stabförmig oder rohrförmig sein.
Die Streben dienen dazu, insbesondere Längskräfte aus den Längsträger aufzunehmen
und in den Rahmen abzuleiten. Die Streben sind vorzugsweise mit einem ersten Ende
mit einer der Längsträger und mit einem zweiten Ende mit einer anderen der Längsträger
oder mit dem Rahmen verbunden. Vorzugsweise sind die Streben paarweise gekreuzt angeordnet.
Die paarweise gekreuzten Streben können miteinander verbunden sein, sie können aber
auch aneinander vorbeigeführt sein. Das kann erleichtert werden, wenn die Streben
eine Ausbuchtung aufweisen.
[0016] Das Traggestell und der Rahmen können einen ballenartigen, trogartigen, sphäreförmigen
und/oder im Querschnitt ovalen Raum aufspannen. Das Traggestell verhindert, dass die
Hülle in sich zusammen und in diesen Raum fällt.
[0017] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann Klemmleisten aufweisen, die an dem Rahmen
angebracht sind. In den Klemmleisten kann der Rand der Hülle oder können die Ränder
der Hülle eingespannt sein. Vorzugsweise weisen die Klemmleisten Zahnungen auf. Mittels
der Klemmleisten wird die auf dem Traggestell aufliegende Hülle gehalten, so dass
diese sich nicht vom Traggestell löst, auch wenn eine Druckwelle über die Eintrittsöffnung
in die Vorrichtung einläuft. Durch die Zahnungen an den Klemmleisten kann die Befestigung
des Rades oder der Ränder der Hülle verbessert werden.
[0018] Das Traggestell und der Rahmen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung können einen Raum
aufspannen, der ein Zylindersegment ist oder einem Zylindersegment ähnlich ist.
[0019] Das oder die textile Flächen- und/oder Körpergebilde, aus denen die Hülle hergestellt
ist, sind vorzugsweise aus Metall- und/oder PA-Fäden, insbesondere Aramidfäden, hergestellt.
Es kann sich um ein Gebilde aus einem Fully fashioned-knitted Gestrick handeln.
[0020] Das Traggestells einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann erfindungsgemäß durch ein
Verfahren mit der Hülle bedeckt werden, bei dem das Tragstell und der Rahmen mit wenigstens
einer Bahn aus dem textilen Flächengebilde aus Metallfäden oder PA-Fäden, insbesondere
Aramidfäden, möglichst vollständig eingewickelt werden. Zum Einwickeln kann eine Maschine
verwendet werden. Die Maschine kann die die Bahn oder die Bahnen in der Längsrichtung
um den Rahmen und das Traggestell wickeln, wobei die Anordnung aus dem Rahmen und
dem Traggestell während des Wickels um ihre Längsachse gedreht wird, so dass jeder
auf einer Mantelfläche der Anordnung aufliegende Abschnitt der Bahn versetzt zum zuvor
aufgewickelten Abschnitt der Bahn oder einer anderen Bahn liegt. Das Bedecken des
Traggestells mit der Hülle kann von Hand oder mit einer Maschine auch in der Art erfolgen,
dass abgelängte Bahnen aus dem textilen Flächengebilde aus Metallfäden oder PA-Fäden,
insbesondere Aramidfäden, in einer ersten Lage sich überlappend oder nahtlos aneinander
liegend in einer ersten Richtung auf das Traggestell aufgelegt sind. In einer zweiten
Lage sind abgelängte Bahnen sich überlappend oder nahtlos aneinander liegend in einer
zweiten Richtung auf die erste Lage aufgelegt. In weitere Lagen können die Bahnen
dann abwechselnd in der ersten Richtung und der zweiten Richtung auf die zuvor aufgelegte
Lage aufgelegt werden. Die erste Richtung kann senkrecht zur zweiten Richtung stehen.
Es können auch Lagen vorgesehen sein, bei denen die Bahnen in weitere Richtungen aufgelegt
sind.
[0021] Vorzugsweise sind die Bahnen aus dem textilen Flächengebilde dehnbar, so dass durch
eine Dehnung der Bahn ein Anschmiegen der Bahn an die Kante zwischen der Mantelfläche
und einer stirnseitigen Fläche der Anordnung aus dem Traggestell und dem Rahmen erreicht
wird.
[0022] Nach dem Einwickeln der Anordnung aus dem Traggestell und dem Rahmen kann die Eintrittsöffnung
freigeschnitten werden. Der sich durch das Freischneiden der Eintrittsöffnung ergebende
Rand oder die sich durch das Freischneiden der Eintrittsöffnung ergebenen Ränder der
Hülle können dann mittelbar oder unmittelbar an den Rahmen angeschlossen werden, so
dass der Rand oder die Ränder dann fixiert sind.
[0023] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur flammenlosen oder flammenreduzierenden Druckentlastung
kann Teil einer oszillierenden Maschine, insbesondere einer Anordnung aus einer Siebeinrichtung
mit einem Schwingsieb, insbesondere zur Siebung von anorganischem und/oder organischem
Material, wie z.B. Holzresten, Holzspänen, Holzstaub oder anderem, und einer Vorrichtung
zur flammenlosen oder flammenreduzierenden Druckentlastung sein. Die Maschine kann
eine Einhausung mit einer Austrittsöffnung aufweisen, an der die Vorrichtung zur Druckentlastung
mit ihrer Eintrittsöffnung an die Austrittsöffnung anschließend angeordnet ist.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung einer Anordnung aus einem Traggestell, einem Rahmen und
Klemmleisten einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur flammenlosen oder flammenreduzierenden
Druckentlastung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- die Anordnung aus dem Traggestell, dem Rahmen und der Klemmleisten der erfindungsgemäßen
Anordnung.
[0025] Der Rahmen 1 der in der Figur 1 dargestellt Anordnung schließt eine rechteckige Eintrittsöffnung
E ein, durch die Staub, Gase, Flammen oder anderes in die erfindungsgemäße Vorrichtung
eintreten können. Der Rahmen 1 weist einen rechteckigen Flansch 11 auf, mit dem der
Rahmen 1 an ein anderes Bauteil, zum Beispiel an einen Behälter, eine Einhausung oder
anderes angeschlossen werden kann. Das Bauteil hat dann an der Stelle des Anschlusses
eine Austrittöffnung, durch die der Staub, Gase, Flammen oder anderes aus dem Bauteil
austreten oder durch das Bauteil hindurchtreten können. Diese Austrittsöffnung kann
durch eine Klappe, eine Folie, ein Blech oder eine Berstscheibe verschlossen sein,
damit nicht ohne Anlass etwas durch die Austrittöffnung austritt und in die erfindungsgemäße
Vorrichtung eintritt.
[0026] An den Flansch 11 schließt sich beim dargestellten Beispiel ein nahezu senkrecht
zum Flansch 11 stehender Abschnitt 12 des Rahmens 1 an. An dessen dem Flansch abgewandten
Ende sind das Traggestell 2 und die Klemmleisten 4 angeschlossen.
[0027] Das Traggestell 2 weist Spanten 21, Längsträger 22 und Streben 23 auf.
[0028] Die Spanten 21 sind aus einem Grobblech von ca. 3 bis 8 mm Dicke hergestellt. Jeder
der Spanten 21 weist einen bogenförmige Abschnitt 211 eines Ringes auf. Der bogenförmige
Abschnitt hat eine Breite, der ein Vielfaches der Dicke der Spanten bzw. des Grobbleches
beträgt. Mit den Enden der bogenförmigen Abschnitte 211 sind mittlere Spanten 21 an
den Rahmen 1 angeschlossen und zwar an die langseitigen Abschnitte 12 des Rahmens
1. Die Enden der bogenförmigen Abschnitte 211 der beiden stirnseitigen, äußeren Spanten
21 sind über einen Streifen 212 der Spanten 21 miteinander verbunden. Dieser Streifen
212 ist ebenfalls mit dem Rahmen 1 verbunden, und zwar mit den schmalseitigen Abschnitten
12 des Rahmens 1.
[0029] Zwei benachbarte Spanten 21 sind durch wenigstens drei Längsträger 22 miteinander
verbunden. Die Längsträger 22 zwischen zwei Spanten 21 verlaufen parallel zueinander
und parallel zu den Langseiten des Rahmens 1.
[0030] Je ein Längsträger 22 zwischen zwei benachbarten Spanten 21 ist in einer Flucht mit
anderen Längsträger zwischen anderen Spantenpaaren angeordnet. Spanten 21 und Längsträger
22 sind auf geeignete Art miteinander verbunden, zum Beispiel durch Schweißen oder
Schraubverbindungen.
[0031] Zwischen den mittleren beiden Spanten 21 weist das Traggestell die Streben 23 auf.
Die Streben sind entweder zwischen zwei benachbarten Längsträgern oder zwischen den
langseitigen Abschnitten 12 des Rahmens und dem benachbarten Längsträger 22 angeordnet.
Jeweils zwei Streben 23 kreuzen einander. Sie weisen Ausbuchtungen auf, damit sie
aneinander vorbeigeführt werden können.
[0032] An den Abschnitten 12 des Rahmens 1, und zwar sowohl an den Schmalseiten als auch
an den Langseiten des Rahmens 1, sind die Klemmleisten 4 angeschlossen. Jede Klemmleiste
hat eine Zahnung, deren Zähne dazu dienen, in die an den Klemmleisten befestigte Hülle
einzudringen. Jeweils zwei Klemmleisten 4 bilden ein Paar. Die Klemmleisten 4 eines
Klemmleistenpaares sind durch Schrauben 42 miteinander verbunden. Durch die Schrauben
42 können die Leisten gegeneinander gezogen werden, um den Rand oder die Ränder, die
zwischen den Klemmleisten 4 eines Klemmleistenpaares angeordnet sind, einzuspannen
und so zu halten.
1. Vorrichtung zur flammenlosen oder flammenreduzierenden Druckentlastung
- mit einem Rahmen (1), der eine Eintrittsöffnung (E) einschließt,
- mit einem Traggestell (2), welches mit dem Rahmen (1) verbunden ist,
- mit einer ein oder mehrlagigen Hülle aus einem oder mehreren textilen Flächengebilden
oder einem oder mehreren textilen Körpergebilden, die eine Vielzahl von Öffnungen
begrenzen, welche Austrittsöffnungen sind,
- wobei die Hülle eine Außenseite des Traggestells (2) mittelbar oder unmittelbar
bedeckt und ein Rand der Hülle oder Ränder der Hülle mittelbar oder unmittelbar an
den Rahmen (1) anschließen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Traggestell (2) Spanten (21), Längsträger (22) und Streben (23) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanten (21) einen rechteckigen Querschnitt haben, dessen Höhe ein Vielfaches
größer ist als die Breite.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanten (21) bogenförmig, insbesondere kreisringbogenförmig sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (22) ganz oder zumindest teilweise rohrförmig sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (22) gerade sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (23) ganz oder zumindest teilweise rohrförmig sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (23) eine Ausbuchtung aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Klemmleisten (4) aufweist, die an dem Rahmen (1) angebracht sind
und in denen der Rand der Hülle oder die Ränder der Hülle eingespannt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleisten (4) Zahnungen (41) aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (2) und der Rahmen (1) einen Raum aufspannen, der ein Zylindersegment
ist oder einem Zylindersegment ähnlich ist.
11. Verfahren zum Bedecken des Traggestells (2) einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9 mit der Hülle, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstell (2) und der Rahmen (1) mit wenigstens einer Bahn aus dem textilen Flächengebilde
aus Metallfäden oder PA-Fäden, insbesondere Aramidfäden, eingewickelt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem einwickeln die Eintrittsöffnung (E) freigeschnitten wird
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die sich durch das Freischneiden der Eintrittsöffnung (E) ergebenen Ränder der Hülle
mittelbar oder unmittelbar an den Rahmen (1) angeschlossen werden.
14. Oszillierende Maschine mit einer Vorrichtung zur flammenlosen oder flammenreduzierenden
Druckentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, insbesondere Anordnung aus einer
Siebeinrichtung mit einem Schwingsieb, insbesondere zur Siebung von Holzresten, Holzspänen,
Holzstaub oder anderem, , wobei ein Teil der Maschine, insbesondere die Siebeinrichtung,
eine Einhausung mit einer Austrittsöffnung aufweist, an der die Vorrichtung zur Druckentlastung
mit ihrer Eintrittsöffnung (E) an die Austrittsöffnung anschließend angeordnet ist.