[0001] Die Erfindung betrifft eine Laufschaufel einer Strömungsmaschine.
[0002] Strömungsmaschinen, wie Turbinen oder Verdichter, verfügen über statorseitige Baugruppen
sowie rotorseitige Baugruppen. Zu den rotorseitigen Baugruppen einer Strömungsmaschine
gehört der sogenannte Strömungsmaschinenrotor, der einen Nabenkörper und sich ausgehend
vom Nabenkörper nach radial außen erstreckende Laufschaufeln aufweist. Eine Laufschaufel
einer Strömungsmaschine verfügt über ein strömungsführendes Schaufelblatt sowie über
einen Schaufelfuß, über welche die Laufschaufel im Nabenkörper der Strömungsmaschine
befestigt werden kann. Das Schaufelblatt der Strömungsmaschine verfügt über eine Strömungseintrittskante,
eine Strömungsaustrittskante sowie über sich zwischen der Strömungseintrittskante
und der Strömungsaustrittskante erstreckende Strömungsführungsflächen für ein Prozessmedium,
die auch als Saugseite und Druckseite bezeichnet werden. Der Schaufelfuß, über welchen
die Laufschaufel im Nabenkörper der Strömungsmaschine befestigt werden kann, ist typischerweise
tannenbaumartig mit mindestens zwei in Radialrichtung der Laufschaufel gesehen, voneinander
beabstandeten Vorsprüngen ausgebildet. Eine Laufschaufel verfügt auch über ein sogenanntes
Innendeckband, welches in Radialrichtung der Laufschaufel gesehen zwischen dem Schaufelblatt
und dem Schaufelfuß angeordnet ist. Radial außen an das Schaufelblatt kann sich gegebenenfalls
ein Außendeckband anschließen. Insbesondere im Bereich von Turbinen, in welchen ein
heißes Prozessmedium über die Strömungsmaschine strömt, kommen Laufschaufeln zum Einsatz,
in welche ein Kühlkanal integriert ist. Der Kühlkanal erstreckt sich dabei sowohl
über den Schaufelfuß als auch über das Schaufelblatt. Ein Eintritt des Kühlkanals
ist radial innen am Schaufelfuß ausgebildet. Ein Austritt des Kühlkanals kann radial
außen am Schaufelblatt oder an dem radial äußeren Außendeckband oder auch an einer
anderen Stelle ausgebildet ist.
[0004] Obwohl bereits gekühlte Laufschaufeln mit einem Kühlkanal, der in die Laufschaufel
integriert ist, grundsätzlich bekannt sind, besteht Bedarf daran, die Kühlung einer
Laufschaufel weiter zu verbessern, und zwar bei gleichzeitig hoher Festigkeit der
Laufschaufel.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige
Laufschaufel einer Strömungsmaschine zu schaffen, die trotz Kühlkanal eine hohe Festigkeit
aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Laufschaufel nach Anspruch 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist der Eintritt des Kühlkanals aus einem ersten Eintrittskanalabschnitt
und einem in Axialrichtung des Schaufelfußes gesehen hinter dem ersten Eintrittskanalabschnitt
angeordneten, zweiten Eintrittskanalabschnitt ausgebildet, zwischen welchen sich ein
Materialsteg erstreckt. Der erste Eintrittskanalabschnitt des Kühlkanals und der zweite
Eintrittskanalabschnitt des Kühlkanals gehen in einen Vereinigungskanalabschnitt des
Kühlkanals über, der in Radialrichtung gesehen radial außen oder radial oberhalb des
obersten oder radial äußersten Vorsprungs des Schaufelfußes und radial innen oder
radial unterhalb des Innendeckbands angeordnet ist. Dies dient der effektiven Kühlung
der Laufschaufel bei gleichzeitig hoher Festigkeit der Laufschaufel.
[0008] Vorzugsweise verlaufen der erste Eintrittskanalabschnitt und der zweite Eintrittskanalabschnitt
von radial innen nach radial außen zunächst geradlinig in Radialrichtung. In demjenigen
Bereich des Schaufelfußes, in welchem der erste Eintrittskanalabschnitt und der zweite
Eintrittskanalabschnitt geradlinig in Radialrichtung verlaufen, ist eine axiale Dicke
des Materialstegs konstant. Dies dient der effektiven Kühlung der Laufschaufel bei
gleichzeitig hoher Festigkeit der Laufschaufel.
[0009] Der erste Eintrittskanalabschnitt und der zweite Eintrittskanalabschnitt verlaufen
anschließend hieran in Richtung auf den Vereinigungskanalabschnitt jeweils gebogen
oder gekrümmt, und zwar in Richtung auf ein bezogen auf die Prozessmediumströmung
stromaufwärtiges oder axial vorderes Ende des Schaufelfußes. In demjenigen Bereich
des Schaufelfußes, in welchem der erste Eintrittskanalabschnitt und der zweite Eintrittskanalabschnitt
jeweils gebogen oder gekrümmt verlaufen, nimmt eine axiale Dicke des Materialstegs
in Richtung auf den Vereinigungskanalabschnitt vorzugsweise ab. Auch dies dient der
effektiven Kühlung der Laufschaufel bei gleichzeitig hoher Festigkeit der Laufschaufel.
[0010] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist der erste Eintrittskanalabschnitt in Richtung
auf das stromaufwärtige oder axial vordere Ende des Schaufelfußes mit einem ersten
Krümmungsradius gekrümmt. Der zweite Eintrittskanalabschnitt ist in Richtung auf das
stromaufwärtige oder axial vordere Ende des Schaufelfußes mit einem zweiten Krümmungsradius
gekrümmt. Der erste Krümmungsradius ist zumindest so groß, vorzugsweise größer, als
der zweite Krümmungsradius. Auch diese Merkmale dienen der Gewährleistung einer effektiven
Kühlung bei gleichzeitig hoher Festigkeit der Laufschaufel.
[0011] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung erstreckt sich anschließend an den Vereinigungskanalabschnitt
der Kühlkanal zunächst nach radial außen in Richtung auf einen radial äußeren Umlenkkanalabschnitt.
Anschließend an den radial äußeren Umlenkkanalabschnitt erstreckt sich der Kühlkanal
nach radial innen in Richtung auf einen radial inneren Umlenkkanalabschnitt. Anschließend
an den radial inneren Umlenkkanalabschnitt erstreckt sich der Kühlkanal nach radial
außen in Richtung auf einen Kühlkanalaustritt. Der radial innere Umlenkkanalabschnitt
ist in Radialrichtung oberhalb oder radial außen des obersten oder radial äußersten
Vorsprungs des Schaufelfußes und unterhalb oder radial innen des Innendeckbands angeordnet.
Auch dies dient der effektiven Kühlung der Laufschaufel bei hoher Festigkeit derselben.
[0012] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung weisen der erste Eintrittskanalabschnitt und
der zweite Eintrittskanalabschnitt gleiche Strömungsquerschnitte auf. Dies sorgt für
eine effektive Kühlung der Laufschaufel.
[0013] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Laufschaufel einer Strömungsmaschine;
- Fig. 2
- eine perspektivische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Laufschaufel;
- Fig. 3
- ein Detail der erfindungsgemäßen Laufschaufel im Bereich eines Schaufelfußes;
- Fig. 4
- Konturen eines Kühlkanals der erfindungsgemäßen Laufschaufel;
- Fig. 5
- den Ausschnitt V der Fig. 4;
- Fig. 6
- den Ausschnitt V der Fig. 4 mit geometrischen Größen;
- Fig. 7
- den Ausschnitt V der Fig. 4 mit weiteren geometrischen Größen.
[0014] Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten einer Laufschaufel 10, wobei die Laufschaufel 10 ein
strömungsführendes Schaufelblatt 11 und einen Schaufelfuß 12 umfasst. Das strömungsführende
Schaufelblatt 11 dient der Strömungsführung eines Prozessmediums, insbesondere von
Prozessgas, welches durch die Strömungsmaschine strömt, wobei das Schaufelblatt 11
eine Strömungseintrittskante 13 für das Prozessmedium, eine Strömungsaustrittskante
14 für das Prozessmedium und sich zwischen der Strömungseintrittskante 13 und der
Strömungsaustrittskante 14 erstreckende Strömungsführungsflächen 15, 16 für das Prozessmedium
aufweist. Die Strömungsführungsflächen 15, 16 bilden eine Saugseite und eine Druckseite.
[0015] Der Schaufelfuß 12 dient der Befestigung der Laufschaufel 10 in einem nicht gezeigten
Nabenkörper der Strömungsmaschine. Der Schaufelfuß 12 ist dabei tannenbaumartig mit
mindestens zwei in Radialrichtung der Laufschaufel 10 gesehen voneinander beabstandeten
Vorsprüngen 17 ausgebildet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei derartige Vorsprünge
17 in Radialrichtung der Laufschaufel 10 voneinander beabstandet. Zwischen benachbarten
Vorsprüngen 17 verjüngt sich jeweils das Tannenbaumprofil des Schaufelfußes 12. Jeweils
ein Vorsprung 17 und der unmittelbar oberhalb des jeweiligen Vorsprungs 17 angeordnete,
sich verjüngende Abschnitt des Tannenbaumprofils definieren jeweils einen sogenannten
Zahn des Tannenbaumprofils.
[0016] Die Laufschaufel 10 verfügt weiterhin über ein Innendeckband 18, welches in Radialrichtung
der Laufschaufel 10 gesehen zwischen dem Schaufelblatt 11 und dem Schaufelfuß 12 der
Laufschaufel 10 angeordnet ist. Das Innendeckband 18 begrenzt radial innen einen Strömungsführungskanal
für das Prozessmedium. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verfügt die Laufschaufel 10
weiterhin über ein Außendeckband 19. Das Außendeckband 19 begrenzt radial außen den
Strömungsführungskanal für das Prozessmedium.
[0017] In die Laufschaufel 10 ist ein Kühlkanal 20 für Kühlmedium, insbesondere Kühlluft,
integriert. In Fig. 1 sind Konturen des Kühlkanals 20 gestrichelt gezeigt. Auch in
Fig. 3 sind Konturen des Kühlkanals 20 abschnittsweise gestrichelt gezeigt. Fig. 4,
5, 6 und 7 zeigen lediglich die Konturen des Kühlkanals 20 ohne die eigentliche Laufschaufel
10.
[0018] Der Kühlkanal 20 verfügt über einen Eintritt oder Kühlkanaleintritt 21, der radial
innen am Schaufelfuß 12 ausgebildet ist. Ferner verfügt der Kühlkanal 20 über einen
Austritt oder Kühlkanalaustritt 31, der insbesondere radial außen am Schaufelblatt
11 oder am Außendeckband 19 ausgebildet ist. Der Kühlkanalaustritt 31 kann auch an
einer anderen Stelle positioniert sein.
[0019] Fig. 3, 5, 6 und 7 zeigen Details des Eintritts oder Kühlkanaleintritts 21 des Kühlkanals
20.
[0020] Der Eintritt oder Kühlkanaleintritt 21 des Kühlkanals 20 umfasst einen ersten Eintrittskanalabschnitt
22 und einen zweiten Eintrittskanalabschnitt 23. Wie am besten Fig. 1 entnommen werden
kann, ist der erste Eintrittskanalabschnitt 22 in Axialrichtung gesehen bezogen auf
die Strömung des Prozessmediums vorne positioniert, also näher an einem bezogen die
Prozessmediumströmung stromaufwärtigen oder axial vorderen Ende des Schaufelfußes
12 positioniert als der zweite Eintrittskanalabschnitt 23.
[0021] Der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 ist in Axialrichtung des Schaufelfußes 12 gesehen
hinter dem ersten Eintrittskanalabschnitt 22 angeordnet.
[0022] Wie bereits ausgeführt, dient der Schaufelfuß 12 nicht der Prozessmediumführung sondern
lediglich der Befestigung bzw. Montage der Laufschaufel 10 am Nabenkörper. Nichtsdestotrotz
weist der Schaufelfuß 12 jedoch zwei sich gegenüberliegende axiale Enden auf, und
zwar ein bezogen auf die Prozessmediumströmung stromaufwärtiges oder axial vorderes
Ende und ein bezogen auf die Prozessmediumströmung stromabwärtiges oder axial hinteres
Ende.
[0023] Der erste Eintrittskanalabschnitt 22 ist zwischen dem stromaufwärtigen oder axial
vorderen Ende des Schaufelfußes 12 und dem zweiten Eintrittskanalabschnitt 23 angeordnet.
[0024] Der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 ist zwischen dem ersten Eintrittskanalabschnitt
22 und dem stromabwärtigen oder axial hinteren Ende des Schaufelfußes 12 angeordnet.
[0025] Zwischen den beiden Eintrittskanalabschnitten 22 und 23, die in Axialrichtung des
Schaufelfußes 12 voneinander beabstandet sind, erstreckt sich ein Materialsteg 24.
Dieser Materialsteg 24 versteift die Laufschaufel 10 im Bereich ihres Schaufelfußes
12.
[0026] Der erste Eintrittskanalabschnitt 22 und der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 des
Kühlkanals 20 gehen in einen Verbindungskanalabschnitt 25 über.
[0027] Dieser Verbindungskanalabschnitt 25 ist dabei in Radialrichtung der Laufschaufel
10 gesehen oberhalb oder radial außen des obersten oder radial äußersten Vorsprungs
17 und unterhalb oder radial innen des Innendeckbands 18 angeordnet bzw. ausgebildet.
[0028] Daraus folgt, dass sich der Materialsteg 24 von radial innen nach radial außen bis
in einen Abschnitt des Schaufelfußes 12 hinein erstreckt, der oberhalb oder radial
außen des radial äußersten und damit obersten Vorsprungs 17 des Schaufelfußes 12 angeordnet
ist, wodurch die Festigkeit der Laufschaufel 10 im Bereich des Schaufelfußes 12 besonders
vorteilhaft eingestellt werden kann. Der Materialsteg 24 erstreckt sich bevorzugt
bis in den Bereich des engsten Querschnitts des radial äußersten und damit obersten
Zahns des Tannenbaumprofils des Schaufelfußes 12 hinein.
[0029] Der erste Eintrittskanalabschnitt 22 definiert radial innen am Schaufelfuß 12 eine
erste Strömungseintrittsöffnung und der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 definiert
radial innen am Schaufelfuß 12 eine zweite Strömungseintrittsöffnung. Diese sind,
ebenso wie die Eintrittskanalabschnitte 22, 23 selbst, in Axialrichtung des Schaufelfußes
12 gesehen hintereinander positioniert und über den Materialsteg 24 voneinander beabstandet.
[0030] Die erste Strömungseintrittsöffnung und damit der erste Eintrittskanalabschnitt 22
weist einen definierten axialen Abstand Δx von dem bezogen auf die Prozessmediumströmung
stromaufwärtigen oder axial vorderen Ende des Schaufelfußes 12 auf. Bevorzugt beträgt
der definierte axiale Abstand Δx zwischen dem ersten Eintrittskanalabschnitt 22 und
damit der ersten Strömungseintrittsöffnung und dem stromaufwärtigen oder axial vorderen
Ende des Schaufelfußes 12 zwischen 10% und 30%, insbesondere zwischen 15% und 25%,
der axialen Länge L des Schaufelfußes 12.
[0031] Wie am besten Fig. 4, 5, 6 und 7 entnommen werden kann, verlaufen der erste Eintrittskanalabschnitt
22 und der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 ausgehend von ihrer jeweiligen Strömungseintrittsöffnung,
also ausgehend von radial innen, zunächst geradlinig in Radialrichtung nach radial
außen. In diesem Bereich, in welchem die beiden Eintrittskanalabschnitte 22, 23 geradlinig
in Radialrichtung verlaufen, weist der Materialsteg 24 eine konstante Dicke in Axialrichtung
auf. Der oben definierte axiale Abstand Δx zwischen dem ersten Eintrittskanalabschnitt
22 und dem stromaufwärtigen Ende des Schaufelfußes 12 bezieht sich auf den geradlinig
in Radialrichtung nach radial außen verlaufenden Bereich des ersten Eintrittskanalabschnitts
22. Anschließend an denjenigen Bereich, in welchem die beiden Eintrittskanalabschnitte
22, 23 in Radialrichtung geradlinig verlaufen, verlaufen die beiden Eintrittskanalabschnitte
22, 23 in Richtung auf den Verbindungskanalabschnitt 25 gebogen oder gekrümmt. Im
Bereich dieser Krümmung ändert sich der oben definierte Abstand Δx. Die Krümmung der
Eintrittskanalabschnitte 22, 23 zwischen den geradlinig in Radialrichtung verlaufenden
Bereichen derselben und dem Verbindungskanalabschnitt 25 ist dabei in Richtung auf
das stromaufwärtige oder axial vordere Ende des Schaufelfußes 12 bzw. in Richtung
auf die Strömungseintrittskante 13 der Laufschaufel 11 gerichtet. In diesem Bereich,
in welchem die beiden über den Materialsteg 24 voneinander getrennte Eintrittskanalabschnitte
22, 23 gebogen oder gekrümmt verlaufen, nimmt die axiale Dicke des Materialstegs 24
in Richtung auf den Vereinigungskanalabschnitt 25 vorzugsweise ab. In diesem Bereich
verjüngt sich der Materialsteg 24. Alternativ kann in diesem Bereich die axiale Dicke
des Materialstegs 24 auch konstant sein.
[0032] Anschließend an den Verbindungskanalabschnitt 25 erstreckt sich der Kühlkanal 20
im gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem weiteren Abschnitt 26 zunächst nach radial
außen in Richtung auf einen radial äußeren Umlenkkanalabschnitt 27, anschließend an
den radial äußeren Umlenkkanalabschnitt 27 mit einem weiteren Abschnitt 28 nach radial
innen in Richtung auf einen inneren Umlenkkanalabschnitt 29 und anschließend an diesen
radial inneren Umlenkkanalabschnitt 29 mit einem weiteren Abschnitt 30 nach radial
außen in Richtung auf den Kühlkanalaustritt 31. Die Abschnitt 26, 28 und 30 des Kühlkanals
20 erstrecken sich dabei innerhalb des Schaufelblatts 11. Es sind auch andere Verläufe
des Kühlkanals 20 stromabwärts des Verbindungskanalabschnitts 25 möglich.
[0033] Der radial innere Umlenkkanalabschnitt 29 ist in Radialrichtung gesehen oberhalb
oder radial außen des obersten oder radial äußersten Vorsprungs 17 des Schaufelfußes
12 und unterhalb oder radial innen des Innendeckbands 18 angeordnet, und zwar in Axialrichtung
gegenüber den Eintrittskanalabschnitten 22, 23 nach axial hinten in Richtung auf das
stromabwärtige oder axial hintere Ende des Schaufelfußes 12 versetzt.
[0034] Der obere oder radial äußere Umlenkkanalabschnitt 27 kann sich in den Bereich des
Außendeckbands 19 hinein erstrecken.
[0035] Bei der erfindungsgemäßen Laufschaufel 10 strömt demnach Kühlmedium über die Strömungseintrittsöffnungen
der Eintrittskanalabschnitte 22, 23 in den Kühlkanal 20 ein, wobei dieses über die
beiden Eintrittskanalabschnitte 22, 23 strömende Kühlmittel im Bereich des Vereinigungskanalabschnitts
25 vereinigt wird. Dies erfolgt im Bereich des Schaufelfußes 12. Anschließend hieran
wird das Kühlmedium über die Kanalabschnitte 26, 27, 28, 29 und 30 in Richtung auf
den Kühlkanalaustritt 31 geführt.
[0036] Die sich in Radialrichtung erstreckenden Kanalabschnitte 26, 28 und 30 erstrecken
sich dabei über die Radialerstreckung des Schaufelblatts 11. Zwischen den Kanalabschnitten
26, 28 sowie zwischen den Kanalabschnitten 28 und 30 erfolgt eine Strömungsumlenkung
über die Umlenkkanalabschnitte 27 und 29.
[0037] Fig. 6 und 7 zeigen geometrische Kenngrößen des Strömungskanals 20 im Bereich des
Kühlkanaleintritts 21. So kann Fig. 6 entnommen werden, dass der erste Eintrittskanalabschnitt
22 mit einem ersten Krümmungsradius R1 und der zweite Eintrittskanalabschnitt 23 mit
einem zweiten Krümmungsradius R2 in Richtung auf das stromaufwärtige axiale Ende des
Schaufelfußes 12 gekrümmt ist. Der erste Krümmungsradius R1 ist dabei zumindest so
groß wie der zweite Krümmungsradius R2, vorzugsweise ist R1 größer als R2.
[0038] Fig. 7 visualisieren die Strömungsquerschnitte der Eintrittskanalabschnitte 22 und
23. Fig. 7 kann entnommen werden, dass die beiden Eintrittskanalabschnitte 22 und
23 gleiche Strömungsquerschnitte A aufweisen, und zwar über ihre gesamte radiale Erstreckung
bis zum Vereinigungskanalabschnitt 25 hin.
[0039] Bei der erfindungsgemäßen Laufschaufel 10 kann Kühlmedium im Bereich der Eintrittskanalabschnitte
22, 23 in Radialrichtung direkt in den Kühlkanal 20 eintreten, wodurch ein effektiver
Eintritt des Kühlmediums in den Kühlkanal 20 möglich ist. In Axialrichtung gesehen
weisen dabei die in Axialrichtung voneinander beabstandeten Eintrittskanalabschnitte
22, 23 einen definierten axialen Abstand von dem stromaufwärtigen Ende des Schaufelfußes
12 auf. Ferner sind die Eintrittskanalabschnitte 22, 23 in Axialrichtung durch den
Materialsteg 24 voneinander beabstandet. Dies dient der Bereitstellung einer hohen
Festigkeit der Laufschaufel 10 im Bereich des Schaufelfußes 12. Der Steg 24 erstreckt
sich dabei in Radialrichtung gesehen bis oberhalb oder radial außen des obersten oder
radial äußersten Vorsprungs 17 des tannenbaumartigen Schaufelfußes 12. Dies sorgt
für eine optimale Festigkeit im Bereich des Schaufelfußes 12.
[0040] In dem radialen Bereich des Schaufelfußes 12, in welchem die beiden Eintrittskanalabschnitte
22 und 23 in den Vereinigungskanalabschnitt 25 übergehen, ist axial beabstandet zum
Vereinigungskanalabschnitt 25 auch der radial innere Umlenckanalabschnitt 29 angeordnet.
Dieser radial innere Umlenkkanalabschnitt 29 erstreckt sich in den Schaufelfuß 12
hinein, endet jedoch mit Abstand vom radial äußersten Vorsprung 17 des tannenbaumartigen
Schaufelfußes 12 radial außen bzw. radial oberhalb des Stegs 24. Die erfindungsgemäße
Laufschaufel 10 erlaubt eine optimale Kühlung bei hoher Festigkeit. Sie findet insbesondere
in Gasturbinen Einsatz.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 10
- Laufschaufel
- 11
- Schaufelblatt
- 12
- Schaufelfuß
- 13
- Strömungseintrittskante
- 14
- Strömungsaustrittskante
- 15
- Strömungsführungsfläche
- 16
- Strömungsführungsfläche
- 17
- Vorsprung
- 18
- Innendeckband
- 19
- Außendeckband
- 20
- Kühlkanal
- 21
- Kühlkanaleintritt
- 22
- erster Eintrittskanalabschnitt
- 23
- zweiter Eintrittskanalabschnitt
- 24
- Materialsteg
- 25
- Vereinigungskanalabschnitt
- 26
- Kanalabschnitt
- 27
- Umlenkkanalabschnitt
- 28
- Kanalabschnitt
- 29
- Umlenkkanalabschnitt
- 30
- Kanalabschnitt
- 31
- Kühlkanalaustritt
1. Laufschaufel (10) einer Strömungsmaschine,
mit einem Schaufelblatt (11), welches eine Strömungseintrittskante (13), eine Strömungsaustrittskante
(14) und sich zwischen der Strömungseintrittskante (13) und der Strömungsaustrittskante
(14) erstreckende Strömungsführungsflächen (15, 16) für ein Prozessmedium aufweist,
mit einem Schaufelfuß (12) zur Befestigung der Laufschaufel an einem Nabenkörper der
Strömungsmaschine, wobei der Schaufelfuß (12) tannenbaumartig mit mindestens zwei
in Radialrichtung gesehen voneinander beabstandeten Vorsprüngen (17) ausgebildet ist,
mit einem Innendeckband (18), welches in Radialrichtung gesehen zwischen dem Schaufelblatt
(11) und dem Schaufelfuß (12) angeordnet ist,
mit einem in das Schaufelblatt (11) und den Schaufelfuß (12) integrierten Kühlkanal
(20) für ein Kühlmedium, wobei ein Eintritt (21) des Kühlkanals (20) radial innen
am Schaufelfuß (12) ausgebildet ist,
der Eintritt des Kühlkanals (20) aus einem ersten Eintrittskanalabschnitt (22) und
einem in Axialrichtung des Schaufelfußes (12) gesehen hinter dem ersten Eintrittskanalabschnitt
(22) angeordneten, zweiten Eintrittskanalabschnitt (23) ausgebildet ist, zwischen
welchen sich ein Materialsteg (24) erstreckt,
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) des Kühlkanals (20) und der zweite Eintrittskanalabschnitt
(23) des Kühlkanals (20) in einen Vereinigungskanalabschnitt (25) des Kühlkanals (20)
übergehen, der in Radialrichtung gesehen radial außen oder radial oberhalb des obersten
oder radial äußersten Vorsprungs (17) des Schaufelfußes (12) und radial innen oder
radial unterhalb des Innendeckbands (18) angeordnet ist
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) des Kühlkanals (20) und der zweite Eintrittskanalabschnitt
(23) des Kühlkanals (20) von radial innen nach radial außen zunächst geradlinig in
Radialrichtung verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) und der zweite Eintrittskanalabschnitt (23)
anschließend hieran in Richtung auf den Vereinigungskanalabschnitt (25) des Kühlkanals
(20) jeweils gebogen oder gekrümmt verlaufen, und zwar in Richtung auf ein bezogen
auf die Prozessmediumströmung stromaufwärtiges oder axial vorderes Ende des Schaufelfußes
(12)
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) in Richtung auf das stromaufwärtige oder axial
vordere Ende des Schaufelfußes (12) mit einem ersten Krümmungsradius (R1) gekrümmt
ist,
der zweite Eintrittskanalabschnitt (23) in Richtung auf das stromaufwärtige oder axial
vordere Ende des Schaufelfußes (12) mit einem zweiten Krümmungsradius (R2) gekrümmt
ist,
der erste Krümmungsradius (R1) zumindest so groß, vorzugsweise größer, als der zweite
Krümmungsradius (R2) ist.
2. Laufschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) des Kühlkanals (20) eine erste Strömungseintrittsöffnung
und der zweite Eintrittskanalabschnitt (23) des Kühlkanals (20) eine zweite Strömungseintrittsöffnung
definiert, die in Axialrichtung des Schaufelfußes (12) gesehen hinter der ersten Strömungseintrittsöffnung
positioniert ist.
3. Laufschaufel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Eintrittskanalabschnitt (22) und damit die erste Strömungseintrittsöffnung
einen definierten axialen Abstand (Δx) von einem bezogen auf die Prozessmediumströmung
stromaufwärtigen oder axial vorderen Ende des Schaufelfußes (12) aufweist.
4. Laufschaufel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der definierte axiale Abstand (Δx) zwischen dem ersten Eintrittskanalabschnitt (22)
und damit der ersten Strömungseintrittsöffnung und dem stromaufwärtigen oder axial
vorderen Ende des Schaufelfußes (12) zwischen 10% und 30% der axialen Länge (L) des
Schaufelfußes (12) beträgt.
5. Laufschaufel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
in demjenigen Bereich, in welchem der erste Eintrittskanalabschnitt (22) und der zweite
Eintrittskanalabschnitt (23) geradlinig in Radialrichtung verlaufen, eine axiale Dicke
des Materialstegs (24) konstant ist.
6. Laufschaufel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass,
in demjenigen Bereich, in welchem der erste Eintrittskanalabschnitt (22) und der zweite
Eintrittskanalabschnitt (23) jeweils gebogen oder gekrümmt verlaufen, eine axiale
Dicke des Materialstegs (24) in Richtung auf den Vereinigungskanalabschnitt (25) abnimmt.
7. Laufschaufel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass,
in demjenigen Bereich, in welchem der erste Eintrittskanalabschnitt (22) und der zweite
Eintrittskanalabschnitt (23) jeweils gebogen oder gekrümmt verlaufen, eine axiale
Dicke des Materialstegs (24) konstant ist.
8. Laufschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
sich anschließend an den Vereinigungskanalabschnitt (25) der Kühlkanal (20) nach radial
außen erstreckt.
9. Laufschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich anschließend an den Vereinigungskanalabschnitt (25) der Kühlkanal (20) zunächst
nach radial außen in Richtung auf einen radial äußeren Umlenkkanalabschnitt (27) erstreckt,
sich hieran anschließend der Kühlkanal (20) nach radial innen in Richtung auf einen
radial inneren Umlenkkanalabschnitt (29) erstreckt,
sich hieran anschließend der Kühlkanal nach radial außen in Richtung auf einen Kühlkanalaustritt
(31) erstreckt.
10. Laufschaufel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der radial innere Umlenkkanalabschnitt (27) in Radialrichtung radial außen oder radial
oberhalb des obersten oder radial äußersten Vorsprungs (17) des Schaufelfußes (12)
und radial innen oder radial unterhalb des Innendeckbands (18) angeordnet ist.
11. Laufschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Eintrittskanalabschnitt (22) des Kühlkanals (20) und der zweite Eintrittskanalabschnitt
(23) des Kühlkanals (20) gleiche Strömungsquerschnitte (A) aufweisen.
1. A moving blade (10) of a turbomachine,
having a blade leaf (11), which comprises a flow leading edge (13), a flow trailing
edge (14) and flow guiding surfaces (15, 16) extending between the flow leading edge
(13) and the flow trailing edge (14) for a process medium,
having a blade root (12) for mounting the moving blade to a hub body of the turbomachine,
wherein the blade root (12) is formed in the manner of a fir tree with at least two
projections (17) spaced apart from one another seen in the radial direction,
having an inner shroud (18), which seen in the radial direction, is arranged between
the blade leaf (11) and the blade root (12),
having a cooling channel (20) integrated in the blade leaf (11) and the blade root
(12) for a cooling medium, wherein the inlet (21) of the cooling channel (20) is formed
radially inside on the blade root (12),
the inlet of the cooling channel (20) is formed out of a first inlet channel portion
(22) and a second inlet channel portion (23) arranged, seen in the axial direction
of the blade root (12), behind the first inlet channel portion (22), between which
a material web (24) extends,
the first inlet channel portion (22) of the cooling channel (20) and the second inlet
channel portion (23) of the cooling channel (20) merge into a unified channel portion
(25) of the cooling channel (20) which, seen in the radial direction, is arranged
radially outside or radially above the uppermost or radially outermost projection
(17) of the blade root (12) and radially inside or radially below the inner shroud
(18),
the first inlet channel portion (22) of the cooling channel (20) and the second inlet
channel portion (23) of the cooling channel (20) run from radially inside to radially
outside initially linearly in the radial direction,
characterised in that
the first inlet channel portion (22) and the second inlet channel portion (23) following
thereon, each run in the direction of the unified channel portion (25) of the cooling
channel (20) bent or curved, namely in the direction of, with respect to the process
medium flow, an upstream or axial front end of the blade root (12),
the first inlet channel portion (22), in the direction of the upstream or axial front
end of the blade root (12), is curved with a first curvature radius (R1),
the second inlet channel portion (23) is curved in the direction of the upstream or
axial front end of the blade root (12) with a second curvature radius (R2),
the first curvature radius (R1) is at least as large, preferentially larger than the
second curvature radius (R2) .
2. The moving blade according to Claim 1, characterised in that the first inlet channel portion (22) of the cooling channel (20) defines a first
flow inlet opening and the second inlet channel portion (23) of the cooling channel
(20) a second flow inlet opening which, seen in the axial direction of the blade root
(12), is positioned behind the first flow inlet opening.
3. The moving blade according to Claim 2, characterised in that first inlet channel portion (22) and thus the first flow inlet opening have a defined
axial distance (Δx) at an, based on the process medium flow, upstream or axial front
end of the blade root (12).
4. The moving blade according to Claim 3, characterised in that the defined axial distance (Δx) between the first inlet channel portion (22) and
thus the first flow inlet opening and the upstream or axial front end of the blade
root (12) amounts to between 10% and 30% of the axial length (L) of the blade root
(12).
5. The moving blade according to Claim 4, characterised in that in that region, in which the first inlet channel portion (22) and the second inlet channel
portion (23) run linearly in the radial direction, an axial thickness of the material
web (24) is constant.
6. The moving blade according to Claim 4 or 5, characterised in that in that region, in which the first inlet channel portion (22) and the second inlet channel
portion (23) run each bent or curved, an axial thickness of the material web (24)
decreases in the direction of the unified channel portion (25).
7. The moving blade according to Claim 4 or 5, characterised in that in that region, in which the first inlet channel portion (22) and the second inlet channel
portion (23) each run bent or curved, an axial thickness of the material web (24)
is constant.
8. The moving blade according to any one of the Claims 1 to 7, characterised in that following the unified channel portion (25) the cooling channel (20) extends radially
to the outside.
9. The moving blade according to any one of the Claims 1 to 8,
characterised in that
following the unified channel portion (25), the cooling channel (20) initially extends
radially to the outside in the direction of a radially outer deflection channel portion
(27),
following thereon, the cooling channel (20) extends radially to the inside in the
direction of a radially inner deflection channel portion (29),
following thereon, the cooling channel extends radially to the outside in the direction
of a cooling channel outlet (31).
10. The moving blade according to Claim 9, characterised in that the radially inner deflection channel portion (27) is arranged in the radial direction
radially outside or radially above the uppermost or radially outermost projection
(17) of the blade root (12) and radially inside or radially below the inner shroud
(18) .
11. The moving blade according to any one of the Claims 1 to 10, characterised in that the first inlet channel portion (22) of the cooling channel (20) and the second inlet
channel portion (23) of the cooling channel (20) have same flow cross-sections (A).
1. Aube mobile (10) de turbomachine,
comportant une pale (11), qui présente un bord d'attaque d'écoulement (13), un bord
de sortie d'écoulement (14) et des surfaces de guidage d'écoulement (15, 16) pour
un fluide de traitement s'étendant entre le bord de sortie d'écoulement (13) et le
bord de sortie d'écoulement (14),
comportant un pied d'aube (12) pour fixer la lame mobile à un corps de moyeu de turbomachine,
dans laquelle le pied d'aube (12) est conformé en arbre avec au moins deux protubérances
espacées (17) vues dans la direction radiale,
comportant une virole interne (18) qui est disposée entre la pale (11) et le pied
d'aube (12) vu dans la direction radiale,
comportant un canal de refroidissement (20) pour un fluide de refroidissement intégré
dans la pale (11) et le pied d'aube (12), dans laquelle une entrée (21) du canal de
refroidissement (20) est formée radialement à l'intérieur du pied d'aube (12),
l'entrée du canal de refroidissement (20) est composée d'une première section de canal
d'entrée (22) et d'une deuxième section de canal d'entrée (23), disposée derrière
la première section de canal d'entrée (22) vu dans la direction axiale du pied d'aube
(12), entre lesquelles s'étend un gradin de matériau (24),
la première section de canal d'entrée (22) du canal de refroidissement (20) et la
deuxième section de canal d'entrée (23) du canal de refroidissement (20) aboutissent
à une section de canal de jonction (25) du canal de refroidissement (20), qui est
disposée radialement à l'extérieur ou radialement au-dessus de la protubérance la
plus haute ou radialement la plus à l'extérieur (17) du pied d'aube (12) et radialement
à l'intérieur ou radialement au-dessous de la virole interne (18), vue dans la direction
radiale,
la première section de canal d'entrée (22) du canal de refroidissement (20) et la
deuxième section de canal d'entrée (23) du canal de refroidissement (20) s'étendent
en ligne droite dans la direction radiale de radialement à l'intérieur vers radialement
à l'extérieur,
caractérisée en ce que
la première section de canal d'entrée (22) et le deuxième section de canal d'entrée
(23) s'étendent ensuite coudés ou courbés dans la direction de la section (25) du
canal de refroidissement (20), à savoir dans la direction d'une extrémité amont ou
axialement avant par rapport au flux de fluide de traitement du pied d'aube (12),
la première section de canal d'entrée (22) est incurvée dans la direction de l'extrémité
amont ou axialement avant du pied d'aube (12) avec un premier rayon (R1),
la deuxième section de canal d'entrée (23) est incurvée dans la direction de l'extrémité
amont ou axialement avant du pied d'aube (12) avec un deuxième rayon de courbure (R2),
le premier rayon de courbure (R1) est au moins aussi grand, de préférence plus grand
que le deuxième rayon de courbure (R2).
2. Aube mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première section de canal d'admission (22) du canal de refroidissement (20) définit
une première ouverture d'entrée d'écoulement et la deuxième section de canal d'entrée
(23) du canal de refroidissement (20) définit une deuxième ouverture d'entrée d'écoulement
qui, vue dans la direction axiale du pied d'aube (12), est positionnée derrière la
première ouverture d'entrée d'écoulement.
3. Aube mobile selon la revendication 2, caractérisée en ce que la première section de canal d'entrée (22) et donc la première ouverture d'entrée
d'écoulement présente une distance axiale définie (Δx) à partir d'une extrémité amont
ou axialement avant du pied de pale (12) par rapport à l'écoulement de fluide de traitement.
4. Aube mobile selon la revendication 3, caractérisée en ce que la distance axiale définie (Δx) entre la première section (22) et donc la première
ouverture d'entrée de flux et l'extrémité amont ou axialement avant du pied d'aube
(12) est comprise entre 10% et 30% de la longueur axiale (L) du pied d'aube (12).
5. Aube mobile selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'une épaisseur axiale du gradin de matériau (24) est constante dans la région où la
première section de canal d'entrée (22) et la deuxième section de canal d'entrée (23)
s'étendent en ligne droite dans la direction radiale.
6. Aube mobile selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que, dans la zone dans laquelle la première section de canal d'entrée (22) et la deuxième
section de canal d'entrée (23) sont chacune coudées ou incurvées, une épaisseur axiale
du gradin de matériau (24) diminue dans la direction de la section du canal de jonction
(25).
7. Aube mobile selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'une épaisseur axiale du gradin de matériau (24) est constante dans la zone dans laquelle
la première section de canal d'admission (22) et la deuxième section de canal d'admission
(23) sont chacune coudées ou incurvé.
8. Aube de rotor selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le canal de refroidissement (20) s'étend radialement vers l'extérieur au voisinage
de la section de canal de jonction (25).
9. Aube de rotor selon une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
suivant la section de canal de jonction (25), le canal de refroidissement (20) s'étend
radialement vers l'extérieur dans la direction d'une section de canal de déviation
radialement extérieure (27),
le canal de refroidissement (20) s'étend alors radialement vers l'intérieur dans la
direction d'une section de canal de déviation radialement intérieure (29) et
le canal de refroidissement s'étend ensuite radialement vers l'extérieur dans la direction
d'une sortie de canal de refroidissement (31).
10. Aube mobile selon la revendication 9, caractérisée en ce que la section de canal de déviation interne radialement intérieure (27) est agencée
radialement à l'extérieur ou radialement au-dessus de la protubérance la plus supérieure
ou radialement la plus externe (17) du pied d'aube (12) et radialement à l'intérieur
ou radialement au-dessous de la virole interne (18) dans la direction radiale
11. Aube mobile selon une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la première section de canal d'entrée (22) du canal de refroidissement (20) et la
deuxième section de canal d'entrée (23) du canal de refroidissement (20) présentent
les mêmes sections d'écoulement (A).