| (19) |
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(11) |
EP 3 721 458 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2022 Patentblatt 2022/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.01.2019 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/050144 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/149469 (08.08.2019 Gazette 2019/32) |
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| (54) |
ELEKTRISCHES GERÄT MIT PRESSPLATTEN ZUM VERSPANNEN EINES MAGNETISIERBAREN KERNS
ELECTRIC DEVICE WITH PRESSING PLATES FOR CLAMPING A MAGNETIZABLE CORE
APPAREIL ÉLECTRIQUE MUNI DE PLAQUES DE SERRAGE POUR SERRER UN NOYAU MAGNÉTISABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.01.2018 DE 102018201488
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.2020 Patentblatt 2020/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Energy Global GmbH & Co. KG |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BAUMANN, Markus
90762 Fürth (DE)
- CLAUS, Jonas
58300 Wetter (Ruhr) (DE)
- FRÖHNER, Jörg
58285 Gevelsberg (DE)
- KRAUS, Julian
91187 Röttenbach (DE)
- VOSS, Stephan
91077 Neunkirchen am Brand (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CN-U- 206 040 385 US-A1- 2011 309 902
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JP-A- 2009 117 473
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- HIROSHI HATA ET AL: "Development of A Superconducting Transformer for Rolling Stock",
QUARTERLY REPORT OF RTRI, Bd. 47, Nr. 1, 1. Februar 2006 (2006-02-01), Seiten 24-27,
XP055575746, JP ISSN: 0033-9008, DOI: 10.2219/rtriqr.47.24
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Gerät zum Anschluss an eine Hochspannungsleitung
mit einem magnetisierbaren Kern, wenigstens einer in der Nähe des Kerns angeordneten
Wicklung und einem mit Isolierfluid befüllten Gehäuse, in dem wenigstens eine Wicklung
angeordnet ist, wobei der Kern zumindest abschnittsweise außerhalb des Gehäuses angeordnet
ist.
[0002] Ein solches elektrisches Gerät ist aus der
WO 2016/038222 A1 bereits bekannt. Dort ist ein Transformator offenbart, der einen luftgekühlten Eisenkern
mit Kernschenkeln aufweist, die sich jeweils durch ein fluiddichtes Gehäuse hindurch
erstrecken. Die beiden Kernschenkel sind durch ein oberes und unteres Joch unter Ausbildung
eines geschlossenen Magnetkreises miteinander verbunden. Die Wicklungen des Transformators
sind paarweise in den beiden nebeneinander liegenden Gehäusen angeordnet, die mit
einem Isolierfluid befüllt sind. Zum Verspannen der Wicklungen am Kern sind zwei Spannrahmen
vorgesehen, die jeweils aus zwei einander gegenüberliegenden Pressträgern bestehen.
Die beiden Pressträger erstrecken sich seitlich neben dem oberen beziehungsweise unteren
Joch, wobei durch Querverspannen der Pressträger der Spannrahmen fest am Kern gehalten
ist und gleichzeitig die flächig aneinander anliegenden Elektrobleche des Kerns miteinander
verspannt werden. Über den so montierten Pressrahmen ist ferner die stabile Halterung
der Wicklungen am jeweiligen Kernschenkel bewirkt.
[0004] Bei dem dort offenbarten Transformator werden supraleitende Wicklungsleiter eingesetzt.
[0005] Aus der
EP 2 929 551 B1 ist ebenfalls ein Transformator mit luftgekühlten Kern und schenkelweise gekapselten
Wicklungen bekannt.
[0006] Dem eingangs genannten elektrischen Gerät haftet der Nachteil an, dass mit der dort
vorgestellten Halterung keine Kerne verwendet werden können, die aus zwei Hälften
bestehen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein elektrisches Gerät der eingangs genannten
Art bereitzustellen, mit dem auch eine stabile Halterung eines aus zwei Hälften bestehenden
Kerns ermöglicht ist.
[0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass der Kern vollständig zwischen zwei
einander gegenüberliegenden Pressplatten angeordnet ist, zwischen denen sich Zugelemente
zum Verspannen des Kerns erstrecken.
[0009] Erfindungsgemäß ist der Kern insgesamt zwischen zwei einander gegenüberliegenden
Pressplatten angeordnet. Mit anderen Worten erstreckt sich der gesamte Kern mit all
seinen Abschnitten zwischen den Pressplatten. Die Presskraft, die über die Pressplatten
in den Kern eingeleitet wird, ist parallel zur Längsrichtung der Wicklungen und der
Kernabschnitte ausgerichtet, die sich durch die Wicklungen erstrecken. Auf diese Art
und Weise ist es möglich, auch Kerne zu fixieren, die aus mehreren Teilen bestehen.
Die miteinander verspannten Kernteile, beispielsweise Kernhälften, können sich dabei
an ihren Außenkonturen entweder berühren oder bei Bedarf mit Abstand zueinander gehalten
sein, so dass zwischen ihnen ein Luftspalt begrenzt ist. Durch die über die Zugelemente
miteinander verbundenen Pressplatten ist ein stabiles Haltegerüst bereitgestellt,
das sich zur kostengünstigen Fixierung von Kern, Gehäuse und Wicklungen eignet. Pressplatten
und Zugelemente können grundsätzlich aus beliebigen Materialien bestehen. Vorteilhafterweise
bestehen Pressplatten und Zugelemente jedoch aus einem elektrisch nicht leitenden
Material, beispielsweise einem faserverstärkten Kunststoff.
[0010] Aufgrund des erfindungsgemäßen Haltekonzepts kann auf weitere Montagekomponenten
zur Halterung des elektrischen Geräts verzichtet werden. Auf diese Art und Weise ist
ein effektives und kompaktes elektrisches Gerät bereitgestellt, das schnell und einfach
montierbar ist.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung weist der Kern Kernschenkel auf, die
über ein unteres und ein oberes Joch miteinander verbunden sind, wobei das obere Joch
stirnseitig an einer oberen Pressplatte und das untere Joch stirnseitig an einer unteren
Pressplatte anliegt. Der Kern bildet auf diese Art und Weise einen geschlossenen Magnetkreis
aus, der sich als besonders zweckmäßig herausgestellt hat. Die Kernschenkel erstrecken
sich in einer Längsrichtung, die parallel zur Presskraft ausgerichtet ist.
[0012] Im Rahmen der Erfindung ist der z.B. als Schnittbandkern ausgeführt, der üblicherweise
mit Hilfe von Bandagen oder Spangen fixiert wird. Dabei wird die Bandage entlang des
Umfangs um den Schnittbandkern gelegt und dort mechanisch fixiert. Zur Fixierung werden
Bandagenschlösser eingesetzt. Durch die Klemmspannung der Bandage werden die notwendigen
mechanischen Haltekräfte für den gewickelten Kern erzeugt. Abweichend hiervon werden
gemäß dem Stand der Technik Spangen mit Federeigenschaften eingesetzt, welche die
Kernhälften der Schnittbandkerne aneinander pressen. Hierbei kommen oft leitfähige
Metallelemente zum Einsatz, in denen beim Betrieb des elektrischen Geräts Wirbelströme
induziert werden, die Verluste verursachen und den Wirkungsgrad des elektrischen Geräts
negativ beeinflussen.
[0013] Zur Vereinfachung der Montage ist es im Rahmen der Erfindung vorteilhaft, wenn wenigstens
eine Pressplatte eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Abschnitts eines Jochs des Kerns
aufweist.
[0014] Die Ausnehmung ist vorteilhafterweise formkomplementär zu dem Bereich des Jochs ausgebildet,
der von der Ausnehmung aufgenommen ist. Aufgrund dieser formkomplementären Ausgestaltung
ist zum einen eine kompaktere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts
ermöglicht. Darüber hinaus ist auch die Montage des elektrischen Geräts vereinfacht
und die Stabilität vergrößert.
[0015] Gemäß einer Variante der Erfindung ist das elektrische Gerät ein Transformator, insbesondere
ein Transformator eines Schienenfahrzeugs. Abweichend hiervon ist das elektrische
Gerät als Drossel ausgeführt.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung verfügt der Kern über zwei parallel
zueinander angeordnete Kernschenkel, wobei jeder Kernschenkel von wenigstens zwei
konzentrisch zueinander angeordneten Wicklungen umschlossen ist. Gemäß dieser vorteilhaften
Weiterentwicklung ist das elektrische Gerät als Transformator ausgeführt. Der Kernschenkel
dient zur induktiven Kopplung der konzentrisch zueinander angeordneten Wicklung. Die
Wicklungen sind bevorzugt in einem den jeweiligen Kernschenkel umschließenden fluiddichten
Gehäuse angeordnet, das mit einem Fluid, beispielsweise einem Ester oder einem mineralischen
Öl, befüllt ist. Das Isolierfluid stellt zum einen die notwendige elektrische Isolierung
aber auch eine Kühlung für die Wicklungen bereit.
[0017] Das Gehäuse besteht bevorzugt aus einem elektrisch nicht leitenden Isolierstoff,
beispielsweise einem faserverstärkten Kunststoff oder dergleichen.
[0018] Vorteilhafterweise ist jede Wicklung in einem Gehäuse angeordnet.
[0019] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist wenigstens eine Wicklung zwischen
zwei Gehäusedeckelplatten des Gehäuses angeordnet, wobei die Gehäusedeckelplatten
mit Hilfe der Zugelemente miteinander verspannt sind. Auf diese Art und Weise dienen
die Zugelemente nicht nur zum Verspannen des Kerns. Vielmehr ermöglichen die Zugelemente
auch eine sichere Halterung jeder Wicklung in definierter Stellung zum Kern. Hierzu
sind die Zugelemente mechanisch mit den Gehäusedeckelplatten verbunden, zwischen denen
die besagte Wicklung angeordnet ist. Bevorzugt liegen wenigstens zwei konzentrisch
zueinander angeordnete Wicklungen an jeder Stirnseite an einer Gehäusedeckelplatte
an. Die Gehäusedeckelplatten liegen, wie die Pressplatten, einander gegenüber, so
dass sie über die Zugelemente gegeneinander verspannt werden können. Auf diese Weise
wird der zur Halterung der Wicklung am Kern notwendigen Wicklungsdruck in die Wicklungen
eingeleitet.
[0020] Vorteilhafterweise sind die Zugelemente Gewindestangen, Seile, Vollstäbe, Rohre oder
Seilgeflechte. Bevorzugt werden im Rahmen der Erfindung Gewindestangen eingesetzt,
auf die Klemmmuttern aufgeschraubt werden können. Die Gewindestangen erstrecken sich
dabei durch Öffnungen in Abschnitten der Pressplatten beziehungsweise Gehäusedeckelplatten,
so dass durch ein Festziehen der Schrauben die notwendigen Spann- oder Haltekräfte
erzeugt werden können.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung sind die Zugelemente aus einem elektrisch
nicht leitenden Material gefertigt. Hierbei kommen beliebige faserverstärkte Kunststoffe
in Betracht, welche die notwendige mechanische Festigkeit aufweisen.
[0022] Vorteilhafterweise besteht die Pressplatte aus einem Stück. Im Rahmen der Erfindung
ist es jedoch auch möglich, dass die Pressplatte aus mehreren Teilen besteht. Entsprechendes
gilt für die Gehäusedeckelplatten.
[0023] Vorteilhafterweise weist der Kern zwei Kernhälften auf, die aneinander anliegen oder
mit Hilfe von Abstandshaltern einen Luftspalt begrenzen. Gemäß einer weiteren Variante
ist der Kern ein Wickelbandkern.
[0024] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezug auf
die Figuren der Zeichnung, wobei gleiche Bezugszeichen auf gleich wirkende Bauteile
verweisen und wobei
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts in einer
Seitenansicht und
Figur 2 eine Detailansicht des mechanischen Gerüsts des elektrischen Geräts gemäß
Figur 1 verdeutlichen.
[0025] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts 1
in einer Seitenansicht. Das als Transformator 1 ausgeführte elektrische Gerät verfügt
über einen Kern 2 mit zwei Kernschenkeln 3 und 4, die sich jeweils durch eines von
zwei Gehäusen erstrecken. Die Gehäuse sind in Figur 1 ohne Seitenwände dargestellt,
um den Blick auf die in dem Gehäuse angeordneten äußeren Wicklungen 5 und 6 freizugeben.
Die Kernschenkel 3 und 4 sind durch ein oberes 7 und unteres Joch 8 miteinander verbunden,
so dass ein geschlossener Magnetkreis geschaffen ist. Der Kern 2 besteht aus einem
magnetisierbaren Material, also beispielsweise einem ferromagnetischen Material, und
ist als so genannter Schnittbandkern ausgeführt, der mehrere Wicklungs- oder Elektrobänder
aufweist, die einander anliegen. Dabei sind die Elektrobänder beispielsweise kornorientierte
Elektrobänder oder Elektrobleche. Abweichend davon bestehen sie aus einem amorphen
Material.
[0026] In jedem ohne Seitenwand dargestellten Gehäuse, das die Kernschenkel 3 beziehungsweise
4 vollumfänglich umschließt, sind die von außen erkennbare Oberspannungswicklung 5
beziehungsweise 6 und jeweils eine figürlich nicht dargestellten Unterspannungswicklung
konzentrisch zueinander angeordnet. Die konzentrischen Wicklungen sind durch die Kernschenkel
3 und 4 induktiv miteinander gekoppelt. Das Gehäuse ist mit einem Isolierfluid befüllt,
das zur elektrischen Isolierung der Oberspannungswicklung 5 und der Unterspannungswicklung
aber auch zu deren Kühlung dient. Die Oberspannungswicklung 5 ist in Reihe zur Oberspannungswicklung
6 geschaltet. Entsprechendes gilt für die innerhalb der Oberspannungswicklungen 5,
6 angeordneten Unterspannungswicklungen. Das Gehäuse besteht neben der figürlich nicht
dargestellten Seitenwandung, die zylindrisch ausgebildet ist und um die Wicklungen
herum verläuft, aus zwei stirnseitigen Gehäusedeckelplatten 9 und 10, die fluiddicht
mit der nicht dargestellten Seitenwand verbunden sind.
[0027] Der Kern 2 ist vollständig zwischen einer ersten Pressplatte 11 und einer zweiten
Pressplatte 12 angeordnet, die einander gegenüberliegen und durch Zugelemente 13 miteinander
verbunden sind. Die Zugelemente sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als sich
in einer Längsrichtung erstreckende Gewindestangen 13 ausgeführt, die mit einem Außengewinde
versehen sind. Auf die Gewindestangen 13 aufschraubbare Klemmmuttern 14 können nun
soweit auf die jeweilige Gewindestange 13 aufgeschraubt werden, bis der zwischen den
Pressplatten 11 und 12 liegenden Kern 2 ausreichend fest verspannt ist. Darüber hinaus
erstrecken sich die Gewindestangen 13 durch Durchgangslöcher, die in der Gehäusedeckelplatte
9 und der Gehäusedeckelplatte 10 vorgesehen sind. Mit Hilfe weiterer Klemmmuttern
14 können somit auch die einander gegenüberliegenden Gehäusedeckelplatten 9 und 10
miteinander verspannt werden. Dabei liegen die Wicklungen entweder direkt oder aber
über einen Wicklungsring 15 oder einer sonstigen Komponente an den Gehäusedeckelplatten
9 und 10 an, so dass durch das Verspannen der Gehäusedeckelplatten 9 und 10 der notwendige
Wicklungsdruck in die Wicklungen eingeleitet wird, um diese stabil in der gewünschten
Stellung am jeweiligen Kernschenkel 3, 4 zu halten. Durch die Pressplatten 11, 12,
die Gehäusedeckelplatten 9 und 10 sowie den Zugelementen 13 ist somit ein Haltegerüst
bereitgestellt.
[0028] Das Haltegerüst erlaubt eine einfache, kostengünstige Montage des erfindungsgemäßen
elektrischen Geräts 1. Darüber hinaus ist es möglich, Kerne 2 einzusetzen, die aus
zwei Hälften bestehen. Die beiden Hälften des Kerns 2 können aneinander anliegen,
so dass ein geschlossener Magnetkreis ausgebildet ist. Abweichend hiervon sind nicht
magnetisierbare Abstandshalter zwischen den Kernhälften vorgesehen, die einen Luftspalt
zwischen den Hälften definieren.
[0029] Figur 2 zeigt eine Detailansicht der oberen ersten Pressplatte 11. Es ist erkennbar,
dass diese über insgesamt sechs Gewindestangen 13 mit der unteren Pressplatte verbunden
ist. Insbesondere ist erkennbar, dass obere Pressplatte 11 eine Ausnehmung 16 aufweist,
die formkomplementär zur Außenkontur des oberen Jochs 7 in diesem Bereich ausgestaltet
ist. Die Ausnehmung oder Einbuchtung 16 vereinfacht die Montage und erhöht die mechanische
Festigkeit des Transformators 1.
1. Elektrisches Gerät (1) zum Anschluss an eine Hochspannungsleitung mit
- einem magnetisierbaren Kern (2),
- wenigstens einer in der Nähe des Kerns (2) angeordneten Wicklung (5,6) und
- einem mit Isolierfluid befüllten Gehäuse (9,10), in dem die wenigstens eine Wicklung
(5,6) angeordnet ist,
- wobei der Kern (2) zumindest abschnittsweise außerhalb des Gehäuses (9,10) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) vollständig zwischen zwei einander gegenüberliegenden Pressplatten (11,12)
angeordnet ist, zwischen denen sich Zugelemente (13) zum Verspannen des Kerns (2)
erstrecken.
2. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) Kernschenkel (3,4) aufweist, die über ein unteres (8) und ein oberes
Joch (7) miteinander verbunden sind, wobei das obere Joch (7) stirnseitig an einer
oberen Pressplatte (11) und das untere Joch (8) stirnseitig an einer unteren Pressplatte
(12) abgestützt ist.
3. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Pressplatte (11,12) eine Ausnehmung (16) zur Aufnahme eines Jochs
(7,8) des Kerns (2) aufweist.
4. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) zwei parallel zueinander angeordnete Kernschenkel (3,4) aufweist, wobei
jeder Kernschenkel (3,4) von wenigstens zwei Wicklungen (5,6) umschlossen ist.
5. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass jede Wicklung (5,6) in einem Gehäuse (9,10) angeordnet ist und über die Zugelemente
(13) verspannt ist.
6. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass jede Wicklung (5,6) zwischen zwei Gehäusedeckelplatten (9,10) des Gehäuses angeordnet
ist, wobei die Gehäusedeckelplatten (9,10) über die Zugelemente (3) miteinander verspannt
sind.
7. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (13) Gewindestangen, Seile, Vollstäbe, Rohre oder Seilgeflechte
sind.
8. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (13) und/oder die Pressplatten (11,12) aus einem elektrisch nichtleitenden
Material bestehen.
9. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Pressplatte (11,12) aus mehreren Teilen besteht.
10. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) zwei Kernhälften aufweist, die aneinander anliegen oder mit Hilfe von
Abstandshaltern einen Luftspalt begrenzen.
11. Elektrisches Gerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) ein Wickelbandkern ist.
1. Electric device (1) for connection to a high-voltage line, comprising
- a magnetizable core (2),
- at least one winding (5, 6) which is arranged in the vicinity of the core (2) and
- a housing (9, 10) which is filled with insulating fluid and in which the at least
one winding (5, 6) is arranged,
- wherein the core (2) is arranged at least partly outside the housing (9, 10),
characterized in that
the core (2) is arranged completely between two pressing plates (11, 12) which are
situated opposite one another and between which tension elements (13) for clamping
the core (2) extend.
2. Electric device (1) according to Claim 1,
characterized in that
the core (2) has core limbs (3, 4) which are connected to one another by means of
a lower yoke (8) and an upper yoke (7), wherein the upper yoke (7) is supported at
the end side against an upper pressing plate (11) and the lower yoke (8) is supported
at the end side against a lower pressing plate (12).
3. Electric device (1) according to either of the preceding claims,
characterized in that
at least one pressing plate (11, 12) has a recess (16) for receiving a yoke (7, 8)
of the core (2).
4. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the core (2) has two core limbs (3, 4) which are arranged parallel to one another,
wherein each core limb (3, 4) is enclosed by at least two windings (5, 6).
5. Electric device (1) according to Claim 4,
characterized in that
each winding (5, 6) is arranged in a housing (9, 10) and is clamped by means of the
tension elements (13).
6. Electric device (1) according to Claim 5,
characterized in that
each winding (5, 6) is arranged between two housing cover plates (9, 10) of the housing,
wherein the housing cover plates (9, 10) are clamped to one another by means of the
tension elements (3).
7. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tension elements (13) are threaded rods, cables, solid bars, pipes or networks
of cables.
8. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that the tension elements (13) and/or the pressing plates (11, 12) consist of an electrically
nonconductive material.
9. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one pressing plate (11, 12) consists of a plurality of parts.
10. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the core (2) has two core halves which bear against one another or delimit an air
gap with the aid of spacers.
11. Electric device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the core (2) is a winding strip core.
1. Appareil (1) électrique connecté à une ligne de haute tension comprenant
- un noyau (2) magnétisable,
- au moins un enroulement (5, 6) monté à proximité du noyau (2), et
- un boîtier (9, 10,) qui est empli de fluide isolant et dans lequel un enroulement
(5, 6) est disposé,
- dans lequel le noyau (2) est disposé au moins par endroit à l'extérieur du boîtier
(9, 10),
caractérisé en ce que le noyau (2) est disposé entièrement entre deux plaques (11, 12) de pression opposées
l'une à l'autre entre lesquelles s'étendent des tirants (13) de serrage du noyau (2).
2. Appareil (1) électrique suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
le noyau (2) a des branches (3, 4) de noyau, qui sont reliées l'une à l'autre par
une culasse (8) inférieure et par une culasse (7) supérieure, dans lequel la culasse
(7) est appuyée du côté frontal sur une plaque (11) supérieure de pression et la culasse
(8) inférieure est appuyée du côté frontal sur une plaque (12) inférieure de pression.
3. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins une plaque (11, 12) de pression à un évidement (16) de réception d'une culasse
(7, 8) du noyau (2).
4. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le noyau (2) a deux branches (3, 4) de noyau disposées parallèlement l'une à l'autre,
chaque branche (3, 4) du noyau étant entourée d'au moins deux enroulements (5, 6).
5. Appareil (1) électrique suivant la revendication 4,
caractérisé en ce que
chaque enroulement (5, 6) est disposé dans un boîtier (9) et est serré par les tirants
(13).
6. Appareil (1) électrique suivant la revendication 5,
caractérisé en ce que
chaque enroulement (5, 6) est disposé entre deux plaques (9, 10) de couvercle du boîtier,
les plaques (9, 10) de couvercle du boîtier étant boquées l'une contre l'autre par
les tirants (3).
7. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les tirants (13) sont des barres filetées, des câbles, des barres pleines, des tubes
ou des tresses.
8. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les tirants (13) et/ou les plaques (11, 12) de pression sont en un matériau non conducteur
de l'électricité.
9. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins une plaque (11, 12) de pression est en plusieurs parties.
10. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le noyau (2) a deux moitiés de noyau, qui s'appliquent l'une à l'autre ou qui délimitent
un entrefer à l'aide d'entretoises.
11. Appareil (1) électrique suivant l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le noyau (2) est un noyau à bande bobinée.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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- HIROSHI HATA et al.Development of A Superconducting Transformer for Rolling StockQUARTERLY REPORT OF
RTRI, 2006, vol. 47, 10033-900824-27 [0003]