| (19) |
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(11) |
EP 3 725 199 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
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21.10.2020 Patentblatt 2020/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.05.2019 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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KH MA MD TN |
| (30) |
Priorität: |
18.04.2019 EP 19170289
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| (71) |
Anmelder: Palme group GmbH |
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4775 Taufkirchen an der Pram (AT) |
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Erfinder: |
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- Prader, Ralph
4780 Schärding (AT)
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| (74) |
Vertreter: Köster, Hajo |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Widenmayerstraße 47 80538 München 80538 München (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
BODENHALTERUNG FÜR EINE HALTESTANGE |
(57) Bereitgestellt wird eine Bodenhalterung (1) einer Haltestange (5) einer Duschtür,
einer Duschtrennwand, einer sanitären Trennwand oder ähnlichem mit einer Bodenplatte
(3), die bodenseitig eine plane Auflagefläche (6) besitzt, und mit einer Tragplatte
(4), die auf der der Auflagefläche (6) gegenüberliegenden Seite mit der Bodenplatte
(3) verbundenen ist und die zur Befestigung an einem Ende der Haltestange (5) geeignet
ist. Diese Bodenhalterung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (3) um
eine Achse schwenkbar mit der Tragplatte (4) verbunden ist und die Achse einerseits
parallel zur Auflagefläche (6) der Bodenplatte (3) und andererseits derart oberhalb
der Bodenplatte (3) angeordnet ist , dass ein Verschwenken der Traglatte (4) zur Bodenplatte
(3) möglich ist. Die Bodenhalterung (1) kann erst nach Abschluss der Bodenleger Arbeiten
und insbesondere der Boden-Fliesenarbeiten in beispielsweise einem Badezimmer an dem
gewünschten Ort angebracht und befestigt werden kann und verbleibt dann fest an diesem
Ort.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Bodenhalterung einer Haltestange einer Duschtür, einer
Duschtrennwand, einer sanitären Trennwand oder ähnlichem mit einer Bodenplatte, die
bodenseitig eine plane Auflagefläche besitzt, und mit einer Tragplatte, die auf der
der Auflagefläche gegenüberliegenden Seite mit der Bodenplatte verbunden ist und die
zur Befestigung an einem Ende der Haltestange geeignet ist.
[0002] Duschtüren und Duschtrennwände, die mit einer senkrechten Haltestange schwenkbar
um diese Haltestange gelagert sind, werden in zahlreichen Druckschriften beschrieben.
Dies gilt auch für Haltestangen, die außerhalb des Innenraumes eine Duschkabine oder
von Duschtrennwänden auf dem Boden beispielsweise eines Badezimmers abgestützt und
gehalten werden. Diesbezüglich wird unter anderem verwiesen auf die Europäische Patentanmeldungen
0 784 956 A1,
0 445 571 A2 und
0 622 043 A3. Weiterhin wird verwiesen auf die nicht vorveröffentlichte Europäische Patentanmeldung
18190243.8.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bodenhalterung für eine senkrecht
anzubringende Haltestange für eine Duschtür, eine Duschtrennwand, einer sanitären
Trennwand oder ähnlichem bereitzustellen, die erst nach Abschluss der Bodenleger Arbeiten
und insbesondere der Boden-Fliesenarbeiten in beispielsweise einem Badezimmer an dem
gewünschten Ort angebracht und befestigt werden kann und ortsfest verbleibt.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Bodenhalterung einer Haltestange für eine Duschtür,
eine Duschtrennwand, eine sanitären Trennwand oder ähnlichem mit einer Bodenplatte,
die bodenseitig eine plane Auflagefläche besitzt, und mit einer Tragplatte, die auf
der der Auflagefläche gegenüberliegenden Seite mit der Bodenplatte verbundenen ist
und die zur Befestigung an einem Ende der Haltestange geeignet ist.
[0005] Die Bodenhalterung ist dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bodenplatte um eine Achse
schwenkbar mit der Tragplatte verbunden ist und die Achse einerseits parallel zur
Auflagefläche der Bodenplatte und andererseits derart oberhalb der Bodenplatte angeordnet
ist, dass ein Verschwenken der Tragplatte zur Bodenplatte möglich ist.
[0006] Nach einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Bodenplatte auflageflächenseitig
mindestens einen sich von der Auflagefläche weg erstreckenden Zapfen. Vorzugsweise
sind zwei Zapfen vorhanden. Die beiden Zapfen sind weiterhin bevorzugt in einer zur
Auflagefläche senkrechten Ebene sowie senkrecht zur Schwenkebene angeordnet.
[0007] Vorzugsweise besitzt die Bodenplatte auf der zur Tragplatte zeigenden Seite einen
Lagerfortsatz, ist der Lagerfortsatz in eine zentrale Aufnahme in der Tragplatte eingesetzt
ist, besitzt der Lagerfortsatz einen rechteckigen Querschnitt und ist derart mit Spiel
form- und großenäquivalent zur Aufnahme, dass ein Verschwenken der Tragplatte bezüglich
der Bodenplatte möglich ist.
[0008] Bei letzterer Ausführungsform besitzt die Tragplatte einen zentralen Hohlzylinder,
dessen Innenwandung mit einem Innengewinde ausgestattet ist In den Hohlzylinder ist
ein zentraler Zylinderbolzen mittels seines Außengewindes eingeschraubt ist und besitzt
der Zylinderbolzen bodenplattenseitig die Aufnahme, in welche der Lagerfortsatz eingesetzt
ist.
[0009] Dabei sind vorzugsweise im Lagerfortsatz eine durchgehende Bohrung und im Zylinderbolzen
eine durchgehende Bohrung vorhanden. Die beiden Bohrungen fluchten. In die beiden
Bohrungen ist ein Lagerbolzen eingesetzt ist, welcher die Schwenkachse bildet. Genauer
gesagt, stellt die Längsachse des Lagerbolzens die Achs dar, um welche die Tragplatte
bezüglich der Bodenplatte verschwenkt werden kann. Der Schwenkwinkel beträgt dabei
insbesondere 1 bis 10° und beispielsweise 5°.
[0010] Im Zylinderbolzen ist vorzugsweise eine zentrale Bohrung mit einem Innengewinde vorgesehen
ist, die sich bis in die Aufnahme erstreckt und in die eine Madenschraube mittels
ihres Außengewindes eingedreht ist, die mit ihrer Spitze auf dem Lagerfortsatz aufliegt.
Der zur Madenschraube zeigende Bereich des Lagerfortsatzes ist insbesondere abgerundet.
[0011] Die Bodenplatte und die Tragplatte stellen weiterhin bevorzugt Kreisscheiben dar.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In
diesen Zeichnungen zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht einer Duschtür, die mittels einer Haltestange schwenkbar
um die Längsachse der Haltestange gelagert ist, wobei die Haltestange am unteren Ende
eine erfindungsgemäße Bodenhalterung aufweist, die im Detail A vergrößert dargestellt
ist,
Figur 2 zwei Explosionsansichten eine erfindungsgemäße Bodenhalterung von der Seite
her betrachtet und
Figur 3 von unten nach oben auf der Seite eine Aufsicht von oben auf eine Halterung,
eine Schnittansicht entlang der Linie C - C und eine perspektivische Ansicht der zusammengebauten
Bodenhalterung von seitlich oben her betrachtet.
[0013] Die in der Figur 1 in seitlicher perspektivischer Ansicht dargestellte Duschtür 2
ist mittels einer Haltestange 5 um die Längsachse der Haltestange 5 schwenkbar gehaltert.
Zur bodenseitigen bzw. unteren Abstützung der Haltestange 5 dient eine erfindungsgemäße
Bodenhalterung 1, die im Detail A näher dargestellt ist. Diese Bodenhalterung 1 wird
mit Schrauben 9 mit dem unteren Ende der Haltestange 5 fest verbunden, worauf nachstehend
noch näher eingegangen wird.
[0014] Eine derartige Duschtür nebst Halterung ist in der nicht vorveröffentlichten europäischen
Patentanmeldung
181902438 näher beschrieben. Auf die Offenbarung dieser europäischen Patentanmeldung wird hiermit
ausdrücklich Bezug genommen. Der Inhalt dieser Patentanmeldung wird somit in die vorliegende
Anmeldung integriert.
[0015] In der Figur 2 ist die Bodenhalterung 1 in zwei perspektivischen Explosionsansichten
gezeigt. Die Bodenhalterung 1 besitzt eine Bodenplatte 3 und einen Tragplatte 4. Beide
Platten stellen Kreisscheiben dar. Der Außendurchmesser der Bodenplatte 3 ist etwas
großer als der Außendurchmesser der Tragplatte. Dadurch wird ein Rand 20 gebildet,
der einen Absatz darstellt
[0016] Die Bodenplatte 3 besitzt bodenseitig eine plane Auflagefläche 6, die zur Auflage
auf einem Boden beispielsweise in einem Badezimmer dient.
[0017] Auf der Seite der Auflagefläche 6 sind zwei Zapfen 8 an der Bodenplatte 3 befestigt
bzw. erstrecken sich von dort in etwa senkrecht zur Auflagefläche 6. Zur Befestigung
der Bodenplatte 3 der zusammengebauten Bodenhalterung 1 werden zwei Sacklöcher in
den Boden eines Badezimmers oder ähnlichem gebohrt. Anschließend wird die Bodenplatte
3 mit einem 2-Komponenten-Kleber festgeklebt. Dabei werden die beiden Zapfen 8 in
diese Sacklöcher (nicht gezeigt) eingesetzt und ergeben eine Art Formschluss, sodass
die Tragplatte 6 und somit die Bodenhalterung 1 ortsfest verbleibt.
[0018] Die genannten zwei Sacklöcher können dabei ohne weiteres in einer Bodenfliesen oder
ähnlichem in dem fertig gefliesten Bad angebracht werden. Es ist nicht mehr erforderlich,
wie bei bekannten Bodenhalterungen die Bodenhalterung auf dem Estrich zu befestigen
und erst danach mit den Verlegearbeiten für die Fliesen zu beginnen und entweder um
die Bodenhalterung herum zu fliesen oder Löcher auszunehmen.
[0019] Das Setzen einer Duschtasse kann somit vorher erfolgen. Zudem können die Fliesenarbeiten
abgeschlossen werden, bevor die Bodenhalterung 1 montiert wird. Dies ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn die Haltestange 5 außerhalb einer Duschtasse oder einer Duschabtrennung
angebracht werden soll.
[0020] Die Bodenplatte 3 besitzt auf der Seite, welche der Auflagefläche 6 gegenüberliegt,
einen zentralen und bei der gezeigten Ausführungsform axialen Lagerfortsatz 7. Der
Lagerfortsatz 7 erstreckt sich von der oberen Fläche 10 der Tragplatte 4 nach oben.
Der Querschnitt des Lagerfortsatzes 7 ist in etwa rechteckig. Mit anderen Worten,
der Lagerfortsatz 7 stellt in etwa einen Quader dar, dessen obere Seitenfläche 11
nach oben gewölbt ist.
[0021] In dem Lagerfortsatz 7 ist eine durchgehende Bohrung 12 vorhanden, die sich parallel
zur oberen Fläche 10 sowie parallel dazu im Abstand davon erstreckt.
[0022] Der Lagerfortsatz 7 ragt im zusammengebauten Zustand der Bodenhalterung 1 in eine
Aufnahme 13, die in einem zentralen bzw. axialen Zylinderbolzen 14 bodenplattenseitig
ausgenommen ist. Der Querschnitt der Aufnahme 13 entspricht in etwa dem Querschnitt
des Lagerfortsatzes 7. Mit anderen Worten, die Aufnahme 13 ist in etwa form-und größenäquivalent
zum Lagerfortsatz 7. Diese Aufnahme kann auch als Hohlraum bezeichnet werden.
[0023] Im Zylinderbolzen 14 befindet sich eine durchgehende Bohrung 15, die sich senkrecht
zur Längsachse auf Höhe der Aufnahme 13 durch diesen Zylinderbolzen 14 erstreckt.
Die Längsachse dieser Bohrung 15 verläuft somit durch die Aufnahme 13 bzw. bezogen
auf den zusammengebauten Zustand parallel zur oberen Fläche 10 der Bodenplatte 3.
Der Durchmesser der Bohrung 15 entspricht in etwa dem Durchmesser der Bohrung 12 des
Lagerfortsatzes 7. Im zusammengebauten Zustand fluchten die Bohrungen 12 und 15. In
diese Bohrungen 12 und 15 ist ein Lagerbolzen 16 eingesetzt. Um diesen Lagerbolzen
16 kann der Zylinderbolzen 14 einen gewissen Winkelbetrag verschwenkt werden. Diese
Achse verläuft - anders ausgedrückt - parallel zur Auflagefläche 6 der Bodenplatte
und oberhalb der Bodenplatte 3 und stellt die Achse dar, um welche die Tragplatte
4 bezüglich der Bodenplatte 3 schwenkbar ist. Dies ist beispielsweise in der Schnittzeichnung
der Figur 3 gezeigt.
[0024] Damit dies möglich ist, sind die Abmessungen der Aufnahmen 13 geringfügig größer
als die Abmessungen des Lagerfortsatzes 7.
[0025] Die Tragplatte 4 besitzt einen zentralen bzw. bei der dargestellten Ausführungsform
axialen Hohlzylinder 17 mit einem Innengewinde 18. Dieses Innengewinde 18 korrespondiert
mit einem Außengewinde 19 auf der Außenmantelfläche des Zylinderbolzens 14. Der Zylinderbolzen
14 ist mit seinen Außengewinde 19 in das Innengewinde 18 des Zylinders 17 und somit
in den Hohlzylinder 17 der Tragplatte 4 im zusammengebauten Zustand eingeschraubt.
[0026] Der Zylinderbolzen 14 besitzt eine zentrale bzw. axiale durchgehende Innenbohrung
21, die sich von der Aufnahme 13 bis zum gegenüberliegenden Ende des Zylinderbolzens
14 erschreckt.
[0027] Die Innenbohrung 21 ist mit einem Gewinde 22 an ihrer Innenmantelfläche ausgestattet.
In diese Innenbohrung 21 ist eine Madenschraube 23 mithilfe ihres Außengewindes 24
eingeschraubt bzw. einschraubbar. Die Madenschraube 23 besitzt eine abgeflachte Spitze
25, die auf der gewölbten Oberfläche des Lagerfortsatzes 7 aufliegt. Das freie Ende
dieser Madenschraube 23 ist mit einem Innensechskant 26 ausgestattet. Durch Drehen
des Innensechskant 26 und somit der Madenschrauben 23 mit einem geeigneten Werkzeug
kann letztere in axialer Richtung verschoben werden. Dies führt zu einem Anheben oder
Absenken der Tragplatte 4.
[0028] Durch diesen konstruktiven Aufbau ist es möglich, dass die Tragplatte 4 in einer
Ebene bezüglich der Bodenplatte 3 verschwenkt werden kann. Diese Ebene stellt bei
der Figur 3 die Papierebene dar und verläuft senkrecht zu der Verbindungslinie der
beiden Zapfen 6.
[0029] Die Tragplatte 4 besitzt mehrere Gewindebohrungen 27, in welche die Schrauben 9 der
Haltestange 5 (man vergleiche Figur 1) eingeschraubt werden können. Der über die Tragplatte
4 hinausragende Bereich des Zylinderbolzens 14 kann in eine damit korrespondierende
Bohrung im unteren Ende der Haltestange 5 eingesetzt werden.
[0030] Die einzelnen Elemente der Bodenhalterung 1 können aus einem geeigneten Kunststoffmaterial
oder aus einem Metall gefertigt sein.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1 Bodenhalterung
- 2 Duschtür
- 3 Bodenplatte
- 4 Tragplatte
- 5 Haltestange
- 6 Auflagefläche
- 7 Lagerfortsatz
- 8 Zapfen
- 9 Schraube
- 10 obere Fläche der Tragplatte 4
- 11 Seitenfläche
- 12 durchgehende Bohrung des Lagerfortsatzes 7
- 13 Aufnahme/Hohlraum
- 14 Zylinderbolzen
- 15 Bohrung im Zylinderbolzen 14
- 16 Lagerbolzen
- 17 Hohlzylinder
- 18 Innengewinde
- 19 Außengewinde
- 20 Rand der Bodenplatte 3
- 21 Innenbohrung des Zylinderbolzens 14
- 22 Gewinde der Innenbohrung 21
- 23 Madenschraube
- 24 Außengewinde der Madenschrauben 23
- 25 Spitze der Madenschraube 23
- 26 Innensechskant
- 27 Gewindebohrung
1. Bodenhalterung (1) einer Haltestange (5) einer Duschtür, einer Duschtrennwand, einer
sanitären Trennwand oder ähnlichem mit einer Bodenplatte (3), die bodenseitig eine
plane Auflagefläche (6) besitzt, und mit einer Tragplatte (4), die auf der der Auflagefläche
(6) gegenüberliegenden Seite mit der Bodenplatte (3) verbundenen ist und die zur Befestigung
an einem Ende der Haltestange (5) geeignet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) um eine Achse schwenkbar mit der Tragplatte (4) verbunden ist
und die Achse einerseits parallel zur Auflagefläche (6) der Bodenplatte (3) und andererseits
derart oberhalb der Bodenplatte (3) angeordnet ist , dass ein Verschwenken der Traglatte
(4) zur Bodenplatte (3) möglich ist.
2. Bodenhalterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) auflageflächenseitig mindestens einen sich von der Auflagefläche
(6) weg erstreckenden Zapfen (8) besitzt.
3. Bodenhalterung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Zapfen (8) vorhanden sind.
4. Bodenhalterung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Zapfen (8) in einer zur Auflagefläche (6) senkrechten Ebene sowie senkrecht
zur Schwenkebene angeordnet sind.
5. Bodenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) auf der zur Tragplatte (4) zeigenden Seite einen Lagerfortsatz
(7) besitzt,
der Lagerfortsatz (7) in eine zentrale Aufnahme (13) in der Tragplatte (4) eingesetzt
ist
der Lagerfortsatz (7) einen rechteckigen Querschnitt besitzt und derart mit Spiel
form- und großenäquivalent zur Aufnahme (7) ist, dass ein Verschwenken der Tragplatte
(4) bezüglich der Bodenplatte (3) möglich ist.
6. Bodenhalterung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragplatte (4) einen zentralen Hohlzylinder (17) besitzt, dessen Innenwandung
mit einem Innengewinde (18) ausgestattet ist,
in den Hohlzylinder (7) ein zentraler Zylinderbolzen (14) mittels seines Außengewindes
(19) eingeschraubt ist und der Zylinderbolzen (14) bodenplattenseitig die Aufnahme
(7) besitzt, in welche der Lagerfortsatz (7) eingesetzt ist.
7. Bodenhalterung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Lagerfortsatz (7) eine durchgehende Bohrung (12) und im Zylinderbolzen (14) eine
durchgehende Bohrung (15) vorhanden sind, die beiden Bohrungen (12, 15) fluchten und
ein Lagerbolzen (16) in die beiden Bohrungen (12, 15) eingesetzt ist, welcher die
Schwenkachse bildet.
8. Bodenhalterung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Zylinderbolzen (14) eine zentrale Bohrung (21) mit einem Innengewinde (18) vorgesehen
ist, die sich bis in die Aufnahme (7) erstreckt und in die eine Madenschraube (23)
mittels ihres Außengewindes (24) eingedreht ist, die mit ihrer Spitze (25) auf dem
Lagerfortsatz (7) aufliegt.
9. Bodenhalterung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zur Madenschraube (23) zeigende Bereich des Lagerfortsatzes (7) abgerundet ist.
10. Bodenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) und die Tragplatte (4) Kreisscheiben darstellen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Bodenhalterung (1) einer Haltestange (5) einer Duschtür, einer Duschtrennwand, einer
sanitären Trennwand oder ähnlichem mit einer Bodenplatte (3), die bodenseitig eine
plane Auflagefläche (6) besitzt, und mit einer Tragplatte (4), die auf der der Auflagefläche
(6) gegenüberliegenden Seite mit der Bodenplatte (3) verbundenen ist und die zur Befestigung
an einem Ende der Haltestange (5) geeignet ist, wobei die Bodenplatte (3) um eine
Achse schwenkbar mit der Tragplatte (4) verbunden ist und die Achse einerseits parallel
zur Auflagefläche (6) der Bodenplatte (3) und andererseits derart oberhalb der Bodenplatte
(3) angeordnet ist, dass ein Verschwenken der Traglatte (4) zur Bodenplatte (3) möglich
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) auf der zur Tragplatte (4) zeigenden Seite einen Lagerfortsatz
(7) besitzt,
der Lagerfortsatz (7) in eine zentrale Aufnahme (13) in der Tragplatte (4) eingesetzt
ist
der Lagerfortsatz (7) einen rechteckigen Querschnitt besitzt und derart mit Spiel
form- und großenäquivalent zur Aufnahme (13) ist, dass das Verschwenken der Tragplatte
(4) bezüglich der Bodenplatte (3) möglich ist.
2. Bodenhalterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) auflageflächenseitig mindestens einen sich von der Auflagefläche
(6) weg erstreckenden Zapfen (8) besitzt.
3. Bodenhalterung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Zapfen (8) vorhanden sind.
4. Bodenhalterung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Zapfen (8) in einer zur Auflagefläche (6) senkrechten Ebene sowie senkrecht
zur Schwenkebene angeordnet sind.
5. Bodenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragplatte (4) einen zentralen Hohlzylinder (17) besitzt, dessen Innenwandung
mit einem Innengewinde (18) ausgestattet ist,
in den Hohlzylinder (7) ein zentraler Zylinderbolzen (14) mittels seines Außengewindes
(19) eingeschraubt ist und der Zylinderbolzen (14) bodenplattenseitig die Aufnahme
(7) besitzt, in welche der Lagerfortsatz (7) eingesetzt ist.
6. Bodenhalterung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Lagerfortsatz (7) eine durchgehende Bohrung (12) und im Zylinderbolzen (14) eine
durchgehende Bohrung (15) vorhanden sind, die beiden Bohrungen (12, 15) fluchten und
ein Lagerbolzen (16) in die beiden Bohrungen (12, 15) eingesetzt ist, welcher die
Schwenkachse bildet.
7. Bodenhalterung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Zylinderbolzen (14) eine zentrale Bohrung (21) mit einem Innengewinde (18) vorgesehen
ist, die sich bis in die Aufnahme (7) erstreckt und in die eine Madenschraube (23)
mittels ihres Außengewindes (24) eingedreht ist, die mit ihrer Spitze (25) auf dem
Lagerfortsatz (7) aufliegt.
8. Bodenhalterung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zur Madenschraube (23) zeigende Bereich des Lagerfortsatzes (7) abgerundet ist.
9. Bodenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenplatte (3) und die Tragplatte (4) Kreisscheiben darstellen.
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