[0001] Die Erfindung betrifft ein pneumatisches Steuergerät für Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen.
Die Erfindung betrifft ferner eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage mit mehreren Brandkenngrößen-Detektoren,
die jeweils in einem Bereich eines zu überwachenden Objektes angeordnet sind, einer
signalleitend mit dem Brandkenngrößen-Detektoren verbundenen Brandmelde- und/oder
Löschsteuerzentrale, eine Anzahl Löschmittelbehälter, einem mit den Löschmittelbehältern
verbundenen Rohrleitungsnetz zum Transportieren des Löschmittels, wobei das Rohrleitungsnetz
eine Anzahl Bereichsventile aufweist, und einer Steuerdruckquelle, insbesondere einem
Druckgasbehälter. Die Erfindung betrifft ferner ein Mengensteuerungsmodul und ein
elektrisches Steuerventilmodul für eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage.
[0002] US 2,023,569 A beschreibt ein Feuerlöschsystem zur Brandbekämpfung in mehreren Räumen nach dem Stand
der Technik, wobei die Zuleitung des Löschmittels aus einer einzigen, von den Räumen
entfernten Löschmittelquelle zu den Räumen mittels sogenannter Selector Valves ausgelöst
wird, die jeweils an einer Wand eines Raumes angeordnet sind. Die Selector Valves
sind manuell oder alternativ mittels Sprengstopfen betätigbar.
[0003] Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen (nachfolgend auch: Feuerlöschanlagen) der vorstehend
bezeichneten Art sind allgemein bekannt. Sie werden verwendet, um insbesondere in
größeren zu überwachenden Objekten mehrere Bereiche, auch bezeichnet als Sektoren,
im Bedarfsfall mit Löschmittel zu versorgen. In der Praxis sind die von den Feuerlöschanlagen
zu überwachende Bereiche häufig unterschiedlich groß, so dass im Falle einer notwendigen
Brandbekämpfung je nach Bereich unterschiedliche Mengen an Löschmittel bereitgestellt
werden müssen. Da es unpraktikabel ist, für jeden Bereich eine dedizierte Feuerlöschanlage
zu konzipieren, wird in der Regel eine zentrale Bevorratung des Löschmittels vorgesehen,
von welcher aus mittels vieler Einzelkomponenten für jeden Bereich individuell die
Ansteuerung und Verschaltung mit der Steuerdruckquelle umgesetzt wird.
[0004] Als Nachteil wird hierbei empfunden, dass jeweils vor Ort am Objekt viele Installationsschritte
für die Vielzahl der benutzten Komponenten erforderlich sind, und eine komplexe pneumatische
Installation vorgenommen werden muss. Dies bedeutet eine langwierige Montage, Instandsetzung
sowie eine geringe Flexibilität hinsichtlich der Löschmittelmengenansteuerung. Es
kann aber notwendig sein, beispielsweise bei sich ändernden Umständen in den einzelnen
Bereichen hinsichtlich des Löschmittelbedarfs, eine Änderung der Anlagenkonfiguration
vorzunehmen, um beispielsweise die zugeordnete Löschmittelmenge für einen Bereich
zu ändern. Es ist hohes Expertenwissen für die Montage und Instandhaltung der bekannten
Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen notwendig. Aufgrund der Komplexität besteht zudem eine
gewisse Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Montage, sowie signifikanter Platzbedarf.
Für den Steueraufwand der Anlage gilt entsprechendes.
[0005] Vor diesem Hintergrund lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
eine Möglichkeit vorzustellen, die vorstehenden Nachteile möglichst weitgehend zu
überwinden. Insbesondere lag die Aufgabe zugrunde, den Installationsaufwand zu senken
und die Flexibilität hinsichtlich der Löschmengenzuordnung zu den einzelnen Bereichen
der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage zu vereinfachen.
[0006] Die Erfindung löst die ihr zugrundeliegende Aufgabe, indem sie ein Steuergerät nach
Anspruch 1 angibt. Die Erfindung schlägt ein pneumatisches Steuergerät für Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen
vor, mit einem Steuerdruckzugang zum Anschluss an eine Steuerdruckquelle, insbesondere
einen Druckgasbehälter, einer Anzahl erster Steuerdruckabgänge zum Anschluss an eine
korrespondierende Anzahl Löschmittelbehälter, eine Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge
zum Anschluss an eine korrespondierende Anzahl Bereichsventile, und mehreren Funktionsmodulen,
umfassend ein Mengensteuerungsmodul zum Zuordnen einer Auswahl der ersten Anzahl Steuerdruckabgänge
zu einer Auswahl der zweiten Steuerdruckabgänge, und von extern zum selektiven Freigeben
oder Sperren der zweiten Steuerdruckabgänge steuerbares, insbesondere dazu signalleitend
mit einer Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale verbindbares elektrisches Steuerventilmodul,
wobei die Funktionsmodule miteinander wirkverbunden sind, und wobei das Mengensteuerungsmodul
zwischen dem Steuerdruckzugang und den ersten Steuerdruckabgängen mehrere erste Strömungspfade
aufweist und in jedem ersten Strömungspfad ein Absperrelement aufweist, das wahlweise
einen Sperrzustand, in welchem der jeweilige erste Strömungspfad geschlossen ist,
oder einen Freigabezustand einnehmen kann, in welchem der jeweilige erste Strömungspfad
geöffnet ist.
[0007] Mit der Erfindung wird erstmalig ein Steuergerät vorgestellt, welches die verschiedenen
Funktionen zur Zuordnung und Steuerung der Löschmittelabgabe zu den verschiedenen
Bereichen in kompakte Module gruppiert. Aus der modularen Bauweise ergibt sich der
Vorteil, dass das erfindungsgemäße Steuergerät vormontiert werden kann, und in vormontiertem
zustand, also wenn die Module wirkverbunden sind, installationstechnisch betrachtet
eine einzige Komponente darstellt, in der viele Steuerfunktionen integriert sind.
Hierdurch wird nicht nur eine kompakte Zusammenführung der verschiedenen Funktionen
der Funktionsmodule gewährleistet, sondern auch eine zeit- und kostensparende Installation
ermöglicht. Ferner sind im Vergleich zum Stand der Technik nur wenige Steuersignale
von außen zuzuführen, um das Steuergerät zu betreiben.
[0008] Sofern erfindungsgemäß von einem Druckgasbehälter gesprochen wird, ist hierunter
vorzugsweise ein Druckgasbehälter mit Kohlenstoffdioxid, Druckluft oder Stickstofffüllung
gemeint.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Funktionsmodule zu einer Baueinheit
zusammengefasst.
[0010] Die Erfindung wird vorteilhaft weitergebildet, indem das Steuerventilmodul eine elektronische
Steuereinheit aufweist, die mittels einer korrespondieren Schnittstelle signalleitend
mit der Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale verbunden ist, wobei die elektronische
Steuereinheit vorzugsweise in dem Steuerventilmodul untergebracht ist. Alternativ
oder zusätzlich kann die Steuereinheit als aufsteckbares Steuermodul ausgebildet sein,
welches reversibel lösbar mit dem Steuerventilmodul verbunden wird.
[0011] Die Funktionsmodule des Steuergerätes sind vorzugsweise mittels wenigstens einem
korrespondierenden Verbinder reversibel miteinander gekoppelt, insbesondere mittels
einer nach außen fluiddichten fluidleitenden Verbindung zwischen den Funktionsmodulen.
Besonders bevorzugt sind die Funktionsmodule steckbar ausgeführt. Hierdurch wird eine
extrem zügige und variabel konfigurierbare Vorfertigung des Steuergerätes für den
jeweiligen Anwendungsfall der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage ermöglicht.
[0012] Vorzugsweise weist dabei jedes Absperrelement einen optischen Indikator auf, der
den Sperr- oder Freigabezustand anzeigt. Besonders bevorzugt ist das Absperrelement
als Steckelement ausgebildet, welches, insbesondere nach Art einer Schnellverbindung,
in eine Aufnahmebuchse des Mengensteuerungsmoduls eingesteckt werden kann und mittels
einer Verriegelung in dem Mengensteuerungsmodul arretiert werden kann. Vorzugsweise
ist das Absperrelement derart ausgebildet, dass es in einer ersten Orientierung in
eingestecktem Zustand in dem Mengensteuerungsmodul den Sperrzustand definiert, und
in einer zweiten Orientierung im eingesteckten Zustand im Mengensteuerungsmodul den
Freigabezustand definiert. Das Absperrelement kann beispielsweise ein in einer zylinderförmigen
Hülse gelagertes Rückschlagelement sein.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Absperrelemente also als Rückschlagelemente
ausgebildet, die in einer Aufnahmebuchse eingesetzt werden, wobei die erste Ausrichtung
der Rückschlagelemente die Freigabestellung herstellt, und eine zweite Ausrichtung
die Sperrstellung herstellt. Die Aufnahmebuchsen sind vorzugsweise in den Verteilerblöcken
ausgebildet.
[0014] In bevorzugten Ausgestaltungen umfasst die erste Anzahl Steuerdruckabgänge zwei oder
mehr Abgänge, und die zweite Anzahl Steuerdruckabgänge umfasst ebenfalls zwei oder
mehr Abgänge.
[0015] In bevorzugten Ausführungsformen sind die Absperrelemente in Verteilerblöcken eingesetzt,
wobei die Verteilerblöcke aneinander angrenzend montiert sind und Strömungskanäle
zu den jeweils benachbarten Verteilerblöcken aufweisen. Die Verteilerblöcke sind vorzugsweise
fluiddicht und reversibel lösbar miteinander verbindbar, besonders bevorzugt steckbar
ausgebildet. Die Strömungskanäle benachbarter Verteilerblöcke sind vorzugsweise jeweils
fluidleitend miteinander und nach außen fluiddicht verbunden.
[0016] Vorzugsweise sind die Verteilerblöcke derart ausgebildet, dass jeder Verteilerblock
entweder zwei oder drei Absperrelemente aufnimmt. Durch eine serielle Aneinanderreihung
mehrerer Verteilerblöcke kann durch Auswahl einer entsprechenden Anzahl von Zweier-
oder Dreierblöcken eine beliebige Anzahl von zwei oder mehr Strömungskanälen an dem
Steuergerät zusammengefasst werden. Zugleich ist eine sehr geringe Teilevielfalt in
der Fertigung möglich, was in der Serienfertigung erhebliche Synergieeffekte mit sich
bringt.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Absperrelemente in einer Schaltmatrix
mit einer ersten Anzahl Zeilen und einer zweiten Anzahl Spalten angeordnet. Vorzugsweise
entspricht die Anzahl der Zeilen der Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge, während die
Anzahl Spalten der Anzahl der ersten Steuerdruckabgänge entspricht.
[0018] Weiter vorzugsweise weist das Mengensteuerungsmodul für jede Zeile Strömungskanäle
auf, und für jede Spalte ebenfalls Strömungskanäle. Die (ersten) Strömungspfade verlaufen
zwischen dem Steuerdruckzugang und den ersten Abgängen durch diese Strömungskanäle,
und die Absperrelemente sind jeweils an einer zwischen einer Zeile mit Strömungskanälen
und einer Spalte mit Strömungskanälen befindlichen Kreuzung angeordnet, um in der
Freigabestellung einen Übergang von den jeweiligen Zeilen in die jeweiligen Spalten
freizugeben, und in der Sperrstellung den Übergang zu sperren.
[0019] Die Erfindung betrifft in einem zweiten Aspekt, der zugleich eine vorteilhafte Weiterbildung
des ersten Aspekts und ein eigenständiger Gegenstand ist, ein Steuergerät für eine
Mehrbereichs-Feuerlöschanlage, mit einem signalleitend mit einer Brandmelde- und/oder
Löschsteuerzentrale verbindbaren und mittels jener steuerbaren elektrischen Steuerventilmodul.
[0020] Vorzugsweise weist das Steuerventilmodul die zweiten Steuerdruckabgänge auf, und
mehrere zweite Strömungspfade zwischen dem Steuerdruckzugang zu den zweiten Steuerdruckabgängen,
wobei für jeden der zweiten Steuerdruckabgänge ein Steuerventil vorgesehen ist, das
zwischen dem Steuerdruckzugang und den zweiten Steuerdruckabgängen angeordnet und
zwischen einer Freigabestellung und einer Sperrstellung hin- und herschaltbar ist.
[0021] Vorzugsweise verlaufen die ersten und zweiten Strömungspfade bis zum jeweiligen Steuerventil
gemeinsam in dem Steuerventilmodul, und zweigen stromabwärts von dem Steuerventilmodul
voneinander ab.
[0022] Weiter vorzugsweise weist das Steuerventilmodul eine Anzahl dritter Strömungspfade
und damit verbundene dritte Steuerdruckabgänge zum Anschluss an eine entsprechende
Anzahl Alarmmittel auf, insbesondere Makrofone, wobei die dritten Steuerdruckabgänge
stromabwärts der Steuerventile von dem zweiten Strömungspfad abzweigen. Die Anzahl
der dritten Steuerdruckabgänge entspricht vorzugsweise der Anzahl der zweiten Steuerdruckabgänge,
und somit der Anzahl der zu überwachenden Bereiche.
[0023] Das Steuerventilmodul weist vorzugsweise in jedem der zweiten Strömungspfade stromabwärts
der Abzweigung zu den dritten Steuerdruckabgängen ein Blockierelement zum individuellen
Absperren eines, mehrerer oder sämtlicher der zweiten Steuerdruckgänge auf.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Steuergerät ein Löschmittelfreigabemodul
als weiteres Funktionsmodul auf, welches angrenzend stromabwärts des Mengensteuerungsmoduls
angeordnet ist, und für jeden ersten Steuerdruckabgang ein Freigabeventil aufweist,
das vorzugsweise stromaufwärts an den ersten Steuerdruckabgängen angeordnet und zwischen
einer Freigabestellung und einer Sperrstellung hin- und herschaltbar ist. Unter angrenzender
Anordnung wird vorzugsweise ein unmittelbar aneinandergrenzendes Anordnen verstanden,
insbesondere ist das Löschmittelfreigabemodul reversibel lösbar und fluiddicht, besonders
bevorzugt mittels einer Steckverbindung, mit dem Steuergerät verbunden.
[0025] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen sind die Freigabeventile des Steuergerätes
mittels eines Verzögerungsventils vorgesteuert, wobei das Verzögerungsventil vorzugsweise
mittels eines vierten Strömungspfades mittels einer Steuerdruckversorgung verbindbar
ist, wobei weiter vorzugsweise der vierte Strömungspfad von dem ersten oder zweiten
Strömungspfad abzweigt.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist das Steuergerät ein Einsatz-/Reserve-Umschaltmodul
als weiteres Funktionsmodul auf, welches vorzugsweise stromabwärts an dem Mengensteuerungsmodul,
vorzugsweise angrenzend stromabwärts des Löschmittelfreigabemoduls, angeordnet ist,
und dazu eingerichtet ist, die ersten Abgänge wahlweise mit einer Anzahl Einsatz-Löschmittelbehälter
oder einer Anzahl Reserve-Löschmittelbehälter fluidleitend zu verbinden. Die Verbindung
erfolgt vorzugsweise mittels jeweils einer Steuerdruckleitung. Auch bezüglich des
Einsatz-/Reserve-Umschaltmoduls wird unter der angrenzenden Anordnung vorzugsweise
eine unmittelbar angrenzende Anordnung, insbesondere als reversibel lösbare, vorzugsweise
Steckverbindung, ausgebildete Kupplung verstanden, die nach außen fluiddicht ausgebildet
ist.
[0027] Die Erfindung wurde vorstehend unter Bezugnahme auf das erfindungsgemäße Steuergerät
anhand mehrerer Aspekte beschrieben. In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung
aber selbstverständlich auch Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen der eingangs bezeichneten
Art.
[0028] Die Erfindung löst die ihr zugrundeliegende Aufgabe bei ein Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
der eingangs bezeichneten Art, indem die Feuerlöschanlage ein signalleitend mit der
Brandmelder und/oder Löschsteuerzentrale verbundenes und von jener gesteuertes Steuergerät
aufweist, welches nach einer der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
des ersten oder zweiten Aspektes ausgebildet ist. Die Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
macht sich dieselben Vorteile und bevorzugten Ausführungsformen wie das erfindungsgemäße
Steuergerät zunutze, weswegen zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehenden
Ausführungen verwiesen wird.
[0029] Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt das Mengensteuerungsmodul selbst.
Die Erfindung schlägt diesbezüglich ein Mengensteuerungsmodul für eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
vor, welches als alleinstehendes Gerät ausgelegt ist oder alternativ vorzugsweise
dazu eingerichtet ist, mit einem oder mehreren weiteren Funktionsmodulen zu einem
Steuergerät nach einer der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
wirkverbunden zu werden, wobei das Mengensteuerungsmodul dazu eingerichtet ist, einer
Auswahl einer ersten Anzahl Steuerdruckabgänge des Steuergeräts eine Auswahl zweiter
Steuerdruckabgänge des Steuergeräts zuzuordnen, wobei das Mengensteuerungsmodul mehrere
(erste) Strömungspfade aufweist, die in dem gekoppelten Zustand des Mengensteuerungsmoduls
an dem Steuergerät mit den (ersten) Steuerdruckabgängen fluidleitend verbunden sind,
und in jedem (ersten) Strömungspfad ein Absperrelement aufweist, das wahlweise einen
Sperrzustand, in welchem der jeweilige (erste) Strömungspfad geschlossen ist, oder
einen Freigabezustand einnehmen kann, in welchem der jeweilige (erste) Strömungspfad
geöffnet ist.
[0030] Das Mengensteuerungsmodul macht sich dieselben Vorteile zunutze und weist dieselben
bevorzugten Ausführungsformen auf wie das Steuergerät und die Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
gemäß den vorstehend beschriebenen Aspekten, so dass diesbezüglich zur Vermeidung
von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen verwiesen wird. Bevorzugte Ausführungsformen
des Steuergeräts sind zugleich bevorzugte Ausführungsformen des Mengensteuerungsmoduls
und umgekehrt.
[0031] Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt das elektrische Steuerventilmodul
selbst-Die Erfindung schlägt diesbezüglich ein elektrisches Steuerventilmodul für
eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage vor, welches als alleinstehendes Gerät ausgelegt
ist oder alternativ vorzugsweise dazu eingerichtet ist, mit einem pneumatischen Steuergerät
nach einer der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen wirkverbunden
zu werden, wobei das Steuerventilmodul dazu eingerichtet ist, von extern zum selektiven
Freigeben oder Sperren einer Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge des Steuergeräts gesteuert
zu werden, insbesondere dazu signalleitend mit einer Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale
verbindbar ist, wobei das Steuerventilmodul vorzugsweise mit einem Mengensteuerungsmodul
des Steuergeräts koppelbar ist.
[0032] Das elektrische Steuerventilmodul macht sich dieselben Vorteile zunutze und weist
dieselben bevorzugten Ausführungsformen auf wie das Steuergerät und die Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
gemäß den vorstehend beschriebenen Aspekten, so dass diesbezüglich zur Vermeidung
von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen verwiesen wird. Bevorzugte Ausführungsformen
des Steuergeräts sind zugleich bevorzugte Ausführungsformen des elektrischen Steuerventilmoduls
und umgekehrt.
[0033] Die Erfindung schlägt in einem weiteren Aspekt ein Verfahren zur Installation einer
Mehrbereichs-Feuerlöschanlage, insbesondere nach einer der vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen, vor, umfassend die Schritte:
- Bereitstellen eines Mengensteuerungsmoduls, insbesondere nach einer der vorstehend
beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen,
- Bereitstellen eines elektrischen Steuerventilmoduls, insbesondere nach einer vorstehend
beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen,
- Wirkverbinden des Mengensteuerungsmoduls und des elektrischen Steuerventilmoduls derart,
dass ein Steuergerät erhalten wird, insbesondere gemäß einer der vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen, und
- Installieren des so gebildeten Steuergeräts in der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage.
[0034] Das erfindungsgemäße Verfahren setzt insbesondere den oben beschriebenen Vorteil
der Zeit- und Kostenersparnis um. Die bevorzugten Ausführungsformen der weiter oben
beschriebenen Aspekte sind zugleich bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens und umgekehrt, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen
Ausführungen verwiesen wird. Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
beigefügten Figuren anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- ein schematisches Fließbild einer erfindungsgemäßen Mehrbereichs-Feuerlöschanlage,
- Fig. 2
- eine schematische Detailansicht eines Steuergeräts gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- ein schematisches Fließbild des Steuergeräts gemäß Figur 2,
- Fig. 4
- eine schematische räumliche Darstellung Steuereinheit für das Steuergerät gemäß den
Figuren 2, 3,
- Fig. 5a,b
- verschiedene schematische räumliche Ansichten eines Steuerventilmoduls für das Steuergerät
gemäß den Figuren 2 bis 4, und
- Fig. 6
- eine schematische räumliche Darstellung eines Verteilerblocks für das Steuergerät
gemäß Figuren 2 und 3.
[0035] In Figur 1 ist eine Feuerlöschanlage 100 abgebildet, die als Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
ausgebildet ist. Die Feuerlöschanlage 100 weist einen Brandkenngrößen-Detektor 101
auf, der signalleitend mit einer Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale 103 verbunden
ist. Die Feuerlöschanlage 100 weist ferner eine Steuerdruckquelle 105 auf, die fluidleitend
mit einem Steuergerät 1 gemäß der Erfindung verbunden ist. Das Steuergerät 1 ist mit
der Steuerdruckquelle 105 über einen Steuerdruckzugang 25 fluidleitend verbunden.
Ferner weist das Steuergerät 1 eine Anzahl erster Steuerdruckabgänge 17 sowie eine
Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge 19 auf.
[0036] Die ersten Steuerdruckabgänge 17 sind jeweils fluidleitend mit einer Batterie von
Löschmittelbehältern 107 verbunden, bzw. mit pneumatisch ansteuerbaren Ventilen an
den Löschmittelbehältern 107.
[0037] Die zweiten Steuerdruckabgänge 19 des Steuergeräts 1 sind signalleitend mit jeweils
einem Bereichsventil 111 verbunden. Ein Bereichsventil 111 ist jeweils mit einem von
der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage 100 zu überwachenden Bereich eines Objekts bzw.
Gebäudes zugeordnet und wird mittels der zweiten Steuerdruckabgänge 19 des Steuergeräts
angesteuert.
[0038] Die Löschmittelbehälter 107 sind mittels eines Rohrleitungsnetzes 109 fluidleitend
mit den Bereichsventilen 111 verbunden.
[0039] Die Feuerlöschanlage weist ferner eine Anzahl von Alarmmitteln 113, die ebenfalls
mittels Steuerdruck von dem Steuergerät 1 angesteuert werden und jeweils einem der
Bereichsventile 111 zugeordnet sind.
[0040] Wird von dem Brandkenngrößen-Detektor 101 ein Feuer in einem der von den Bereichsventilen
111 betroffenen Bereiche detektiert, sendet dieser ein Signal an die Brandmelder-
und/oder Löschsteuerzentrale 103, welche ihrerseits das Signal des Brandkenngrößen-Detektors
101 auswertet. Nach erfolgter Auswertung steuert die Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale
103 das Steuergerät 1 mittels eines elektrischen Signals an. Steuerdruck wird von
der Steuerdruckquelle 105 über das Steuergerät 1 an eine am Steuergerät 1 vordefinierte
Anzahl Löschmittelbehälter 107 übertragen, woraufhin diese Löschmittelbehälter öffnen
und Löschmittel über das Rohrleitungsnetz 109 abgeben. Zusätzlich wird mittels des
Steuerdrucks auf Basis der Voreinstellungen des Steuergeräts eines oder mehrere der
Bereichsventile 111 entsprechend der Detektion durch den Brandkenngrößen-Detektor
101 geöffnet, um das in das Rohrleitungsnetz 109 strömende Löschmittel in den entsprechenden
Bereich zu leiten. Ferner wird das bzw. werden die mit den Bereichsventilen 111 assoziierten
Alarmmittel 113, beispielsweise Makrofone, ausgelöst und vorzugsweise ebenfalls mittels
Steuerdruck aus der Steuerdruckquelle 105 versorgt.
[0041] In Figur 1 ist lediglich ein Brandkenngrößen-Detektor 101 dargestellt. Vorzugsweise
sind in jedem der Bereiche der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage 100 ein oder mehrere
Brandkenngrößen-Detektoren 101 angeordnet und signalleitend mit der Brandmelder- und/oder
Löschsteuerzentrale 103 verbunden.
[0042] Der systematische Aufbau des Steuergeräts 1 ist in Figur 2 näher gezeigt. Das Steuergerät
weist ein Steuerventilmodul 7 als erstes Funktionsmodul auf, welches mehrere Steuereinheiten
3 mit einem Steuerventilgehäuse 5 aufweist. Die zweiten Steuerdruckabgänge 19 sind
an dem Steuerventilmodul 7 ausgebildet mit einer Anzahl n.
[0043] Das Steuergerät 1 weist ferner ein zweites Funktionsmodul in Form eines Mengensteuerungsmoduls
9 auf. Das Mengensteuerungsmodul 9 weist mehrere erste Verteilerblöcke 11 und zweite
Verteilerblöcke 13 auf, wobei die Verteilerblöcke 11,13 jeweils mehrere Absperrelemente
15 aufweisen.
[0044] An dem Steuergerät 1 sind insgesamt m erste Steuerdruckabgänge 17 vorgesehen, welche
fluidleitend mit dem Mengensteuerungsmodul 9 verbunden sind. Zwischen die ersten Steuerdruckabgänge
17 und das Mengensteuerungsmodul 9 ist vorzugsweise ein Löschmittelfreigabemodul 21
und ein Einsatz-/Reserve-Umschaltmodul 23 zwischengeschaltet.
[0045] Die Funktionsmodule 7, 9, 21 und 23 sind vorzugsweise reversibel lösbar mittels Steckverbindern
nach außen fluiddicht gekoppelt und an einem Grundkörper 27 des Steuergeräts 1 befestigt.
Die Verteilerblöcke 11,13 innerhalb des Mengensteuerungsmoduls 9 werden vorzugsweise
mittels fluidleitender Verbindungsstücke fluidleitend zueinander positioniert. Die
Absperrelemente 15 werden in dem Mengensteuerungsmodul 9 wahlweise in einer Sperrstellung
oder einer Freigabestellung in die Ventilblöcke 11, 13 eingesetzt. In einer Freigabestellung
ist eine fluidleitende Verbindung zwischen den ersten Steuerdruckabgängen 17 und den
zweiten Steuerdruckabgängen 19 hergestellt, während in der Sperrstellung ein solcher
Fluiddurchgang unterbunden ist. Über die m x n Matrix der Absperrelemente 15 in den
Verteilerblöcken 11, 13 wird eine beliebige Zuordnung zwischen den ersten Steuerdruckabgängen
17 und den zweiten Steuerdruckabgängen 19 ermöglicht. Es können für jeden ersten Steuerdruckabgang
17 einer oder mehrerer zweiten Steuerdruckabgänge 19 zugeordnet werden, und umgekehrt.
Dies wird auch aus den nachfolgenden Figuren noch deutlicher.
[0046] Während Figur 2 den konstruktiven Aufbau des Steuergeräts 1 schematisch darstellt,
ist in Figur 3 ein schematisches Fließbild durch das Steuergerät 1 wiedergegeben.
[0047] Das Einsatz-/Reserve-Umschaltmodul 23 ist in der gezeigten Schaltstellung so geschaltet,
dass die Löschmittelbehälter 107 über die ersten Steuerdruckabgänge 17 mit dem Steuergerät
1 verbunden sind. Durch Umschalten wäre es möglich, eine Reserve statt der Löschmittelbehälter
107 fluidleitend mit den ersten Steuerdruckabgängen 17 zu verbinden.
[0048] Das Löschmittelfreigabemodul 21 weist für jeden der ersten Steuerdruckabgänge 17
ein Freigabeventil 22 auf, welches von dem Steuerdruck aus der Steuerdruckquelle 105
angesteuert wird, vorzugsweise nach Verzögerung durch ein Verzögerungsventil 42.
[0049] Auf Seiten der ersten Steuerdruckabgänge 19 ist in Figur 3 auch das Innenleben des
Steuerventilmoduls 7 näher dargestellt. Das Steuerventilmodul 7 weist zwischen dem
Mengensteuerungsmodul 9 und den zweiten Steuerdruckabgängen 19 für jeden zweiten Steuerdruckabgang
19 einen ersten Strömungspfad 29 auf. Der erste Strömungspfad 29 ist dazu eingerichtet,
steuerdruckbeaufschlagtes Gas in Richtung des Mengensteuerungsmoduls 9 und in Richtung
der ersten Steuerdruckabgänge 17 zu übertragen.
[0050] Das Steuerventilmodul 7 weist ferner mehrere zweite Strömungspfade 31 auf, die zwischen
dem Steuerdruckzugang 25 und den zweiten Steuerdruckabgängen 19 ausgebildet sind,
wobei für jeden der zweiten Steuerdruckabgänge 19 in dem zweiten Strömungspfad 31
ein Steuerventil 33 angeordnet ist, das zwischen dem Steuerdruckzugang 25 und dem
zweiten Steuerdruckabgängen 19 einen Fluidtransport in einer Freigabestellung ermöglicht,
und in einer Sperrstellung unterbindet. Die ersten und zweiten Strömungspfade 29,
31 verlaufen bis zum jeweiligen Steuerventil 33 gemeinsam und sind stromabwärts des
zweiten Steuerventils 33 voneinander abzweigend ausgebildet.
[0051] Das Steuerventilmodul 7 weist ferner für jeden der zweiten Steuerdruckabgänge 19
ein Blockierelement 37 auf, welches zwischen einer Freigabestellung (nicht gezeigt)
und einer Sperrstellung (gezeigt) hin- und herschaltbar ist. Mittels Schließen der
Blockierelemente 37 kann ein Öffnen der Bereichsventile 111 durch den Steuerdruck
aus der Steuerdruckquelle 105 unterbunden werden. So kann zu Testzwecken eine Auslösung
der Alarmmittel 113 und somit Funktionsprüfung jener Alarmmittel sowie eine Überprüfung
der korrekten Zuordnung der Löschmittelmengen durchgeführt werden.
[0052] Die Alarmmittel 113 sind vorzugsweise mittels jeweils eines dritten Steuerdruckabganges
35 an das Steuergerät 1 angeschlossen, welcher von einem dritten Strömungspfad 34
aus mit Steuerdruck versorgt wird. Der dritte Strömungspfad 34 zweigt vorzugsweise
von dem zweiten Strömungspfad 31 stromabwärts des Steuerventils 33 ab.
[0053] Das erste Steuerventilmodul 7 weist einen vierten Strömungspfad 41 auf, der mittels
mehrerer Rückschlagventile 39 mit den ersten Strömungspfaden 29 stromabwärts der Steuerventile
33 fluidleitend verbunden ist. Mittels der Rückschlagventile 39 wird ein ungewolltes
Rückströmen verhindert. Über den vierten Strömungspfad 41 wird Steuerdruck zu dem
Löschmittelfreigabemodul 21 transportiert.
[0054] Vom Löschmittelfreigabemodul 21 aus erstrecken sich mehrere Strömungskanalspalten,
für jeden ersten Steuerdruckabgang 17 eine, durch das Mengensteuerungsmodul 9 in Form
von Strömungskanälen 45 hindurch. Die in Spalten angeordneten Strömungskanäle 45 münden
in den Absperrelementen 15, von wo aus sie fluidleitend mit in Zeilen angeordneten
Strömungskanälen 43 verbindbar sind, je nachdem, ob das jeweilige Absperrelement 15
in einer Sperrstellung angeordnet ist (15b), oder in einer Freigabestellung (15a).
[0055] Die in Zeilen angeordneten Strömungskanäle 43 beginnen in den ersten Strömungspfaden
29. Sofern das Löschmittelfreigabemodul 21 für die in Spalten angeordneten Strömungskanäle
45 in Freigabestellung geschaltet wurde, kann Steuerdruck (vertikal bezogen auf die
Ausrichtung gemäß Figur 3) durch das Mengensteuerungsmodul 9 hindurch strömen. Trifft
das steuerdruckbelastete Gas auf ein Absperrelement 15b in Sperrstellung, kann es
nicht in einen der zeilenförmig angeordneten Strömungskanäle 43 übertreten. Das Gas
kann aber in jeden zeilenförmig angeordneten Strömungskanal 43 eintreten, bei dem
ein Absperrelement in Freigabestellung 15a angeordnet ist. Im Allgemeinen wird nur
eine Zeile 43 mit Druck beaufschlagt. Es ist aber durchaus möglich, mehrere Zeilen
mit Druck zu beaufschlagen. Somit können beliebige Löschmittelbehälter 107 mittels
der ersten Steuerdruckabgänge 17 angesteuert werden, und ein oder mehrere Bereichsventile
111 mittels der ersten Steuerdruckabgänge 19 angesteuert werden.
[0056] Die Anzahl m im Mengensteuerungsmodul 9 kann flexibel an die Anzahl der zu bevorratenden
Löschmittelbehälter 107 angepasst werden, während die Anzahl n im Mengensteuerungsmodul
9 beliebig an die Anzahl der anzusteuernden Bereichsventile 111 angepasst werden kann.
[0057] In Figur 4 ist der schematische Aufbau einer Steuereinheit 3 des Steuerventilmoduls
7 gezeigt. Die Steuereinheit 3 weist eine Anschlussverschraubung 47 auf, über welche
ein oder mehrere Signalkabel aufgenommen werden. Die Signalkabel werden über eine
Anschlussplatine 49 in der Steuereinheit 3 angeschlossen. Die wesentliche Signalverarbeitung
wird auf einer Sensor-Platine 51 abgebildet. Die Sensor-Platine 51 ist mit einer Spule
57 verschaltet, welche ebenfalls in einem Gehäuse 59 der Steuereinheit 3 eingehaust
ist. Zum Schutz der Teile vor Beschädigungen weist die Steuereinheit 3 ein Abdeckblech
63 für die Anschluss-Platine 49 auf, sowie ein weiteres Abdeckblech 65 für die Spule
59 und die Sensor-Platine 51.
[0058] Ferner weist die Steuereinheit 3 eine Schaltwelle 53 und eine Adapterwelle 55 für
das Blockierelement 37 auf.
[0059] Die Steuereinheit 3 ist dazu eingerichtet, die folgenden Funktionen auszuüben:
Die Steuereinheit 3 ist dazu eingerichtet, die Spule 57 zu aktivieren, und/oder den
korrekten Sitz der Steuereinheit 3 am Steuergerät 1 zu überwachen, und/oder die Position
"Betrieb" des Blockierelements 37 am jeweiligen Steuerdruckabgang zu überwachen und/oder
die Position "Blockiert" des Blockierelements 37 zu überwachen.
[0060] Die Steuereinheit 3 wirkt mit dem Blockierelement 37 derart zusammen, dass die Schaltwelle
53 über die Steuereinheit 3 mechanisch betätigt wird. Vorzugsweise ist am Gehäuse
59 der Steuereinheit ein optischer Indikator vorgesehen, anhand dessen man die Position
der Schaltwelle 53 ablesen kann. Optional ist dies in Form einer elektrischen Anzeige
in Verbindung mit einem Minischalter auf der Platine verwirklicht.
[0061] Über die Spule 57 wirkt die Steuereinheit 3 mit einer Servodüse 77 des Steuerventilmoduls
7 gemäß den Figuren 5a,b zusammen.
[0062] In Figur 5a,b ist das Steuerventilgehäuse 5 des Steuerventilmoduls 7 in transparenter
Darstellung gezeigt. Innerhalb des Steuerventilgehäuses ist das Steuerventil 33 untergebracht,
dessen Funktion mittels der Spule 57 der Steuereinheit 3 gesteuert wird. Die Steuereinheit
3 ist mittels eines Dichtungssitzes 73 und eines Stopfens 75 mit der Servodüse 77
verbunden, und das Steuerventil 33 ist in einem Gehäuse 5 untergebracht und mittels
eines Gehäusedeckels 79 verschlossen. Mittels Betätigung der Spule 57 wird der Stopfen
75 von der Servodüse 77 gezogen, und das Steuergas gelangt über Druckkanäle zum Steuerkolben
81. Dieser drückt die Steuerkolbenstange 83 auf eine Dichtkugel 69 und drückt diese
von der Dichtung 85 weg. Im Inneren des Steuerventilgehäuses 5 ist ferner eine Steuerkugel
87 untergebracht, welche mittels einer Steuerkugel-Schaltwelle 88 zwischen einer Freigabestellung
und einer Sperrstellung hin und her bewegt werden kann. Die Ansteuerung der Steuerkugel
erfolgt vorzugsweise mittels der Adapterwelle 55 des Blockierelements. Anhand der
Figuren 5a,b wird nachfolgend die Funktionsweise des Steuerventilmoduls erläutert.
[0063] Wenn Steuerdruck am Steuerventilmodul 7 ansteht (Pfeil a), liegt dieser zunächst
an einer Dichtkugel 69 im Inneren des Steuerventils 33 an. Simultan wird das druckbeaufschlagte
Steuergas zu den weiteren Steuereinheiten 3 des Steuerventilmoduls 7 über einen Strömungskanal
(in Richtung des Pfeils n) (Figur 5b) abgeleitet. Zusätzlich das druckbeaufschlagte
Steuergas auch an der Servodüse 77 an.
[0064] Wird die Spule der Steuereinheit 3 angesteuert, wird der Stopfen 75 gegen den Dichtungssitz
73 bewegt und gibt einen Steuerkanal (Pfeil e) über die Servodüse 77 frei. Das druckbeaufschlagte
Steuergas strömt nun zum Steuerkolben 81 (Pfeil f),welcher auf die Steuerkolbenstange
83 wirkt und diese die Dichtkugel 69 zurückdrückt und einen Einlasskanal (in Richtung
des Pfeils b) freigibt. Über diesen Steuerkanal (Pfeil j) kann Steuergas dann zu den
jeweiligen Alarmmitteln 113 strömen beziehungsweise über das Blockierelement 37 in
Richtung der zweiten Steuerdruckabgänge 19 zu den Bereichsventilen 111 (Pfeile g,h,i).
Soll die Flutung der Bereichsventile 111 über die zweiten Steuerdruckabgänge 19 verhindert
werden, wird die Steuerkugel-Schaltwelle 88 betätigt, um die Steuerkugel 87 in eine
Sperrstellung zu bewegen.
[0065] Zudem strömt Steuergas (in Richtung des Pfeils m) in das Mengensteuerungsmodul 9
hinein und von dort zum Löschmittelfreigabemodul 21 in Abhängigkeit der Position der
Absperrelemente 15.
[0066] Zudem wird das Rückschlagventil 39 mit Steuerdruck beaufschlagt. Das Rückschlagventil
39 ist mittels einer Spannmutter 93 gehalten. Die Fluidbewegung am Rückschlagventil
39 vorbei ist mittels der Pfeile k,L angedeutet.
[0067] Die grundlegende Funktionsweise des Mengensteuerungsmoduls 9 wird exemplarisch anhand
eines Verteilerblocks in Figur 6 dargestellt. Steuerdruck strömt in den Verteilerblock
(in Richtung des Pfeils a) von dem Steuerventilmodul 7 her ein. Das in Figur 6 links
abgebildete Absperrelement 15 befindet sich in Freigabestellung 15a, was durch einen
optischen Indikator 90a von außen sichtbar ist. Steuerdruck kann deshalb (in Richtung
der Pfeile c,h) in den spaltenförmig angeordneten Strömungskanal 94 eintreten. Zugleich
strömt in den zeilenartig angeordneten Strömungskanal 96 das Steuergas weiter zum
nächsten Absperrelement, welches allerdings in Sperrstellung 15b angeordnet ist, optional
durch einen zweiten optischen Indikator 90b ausgewiesen. Daher ist eine Fluidströmung
in Richtung der Pfeile d,g nicht möglich. Das Steuergas tritt aus dem Gehäuse 97 des
Verteilerblocks (in Richtung des Pfeils b) aus zum nächsten Verteilerblock.
[0068] Die Absperrelemente 15a,b werden mittels einer Konterrings 99 in der Montagestellung
gehalten. Ein Wechsel von Sperrstellung zu Freigabestellung ist leicht möglich durch
Entfernen des Konterrings 99 und umgekehrtes Wiedereinsetzen der Absperrelemente in
die Stellungen 15a,b. Die Aufnahmebuchse 92, welche die Absperrelemente 15 hält, erlaubt
ein Einsetzen in beiden Orientierungen.
Bezugszeichenliste
[0069]
- 1
- Steuergerät
- 3
- Steuereinheit
- 5
- Steuerventilgehäuse
- 7
- Steuerventilmodul
- 9
- Mengensteuerungsmodul
- 11
- Verteilerblock (erster)
- 13
- Verteilerblock (zweiter)
- 15
- Absperrelement
- 15a
- Absperrelement, Freigabestellung
- 15b
- Absperrelement, Sperrstellung
- 17
- Steuerdruckabgang (erster)
- 19
- Steuerdruckabgang (zweiter)
- 21
- Löschmittelfreigabemodul
- 22
- Freigabeventil
- 23
- Einsatz-/Reserve-Umschaltmodul
- 25
- Steuerdruckzugang
- 27
- Grundkörper
- 29
- Strömungspfad (erster)
- 31
- Strömungspfad (zweiter)
- 33
- Steuerventil
- 34
- Strömungspfad (dritter)
- 35
- Steuerdruckabgang (dritter)
- 37
- Blockierelement
- 39
- Rückschlagventil
- 41
- Strömungspfad (vierter)
- 42
- Verzögerungsventil
- 43
- Strömungskanal-Zeile
- 45
- Strömungskanal-Spalte
- 47
- Anschluss-Verschraubung
- 49
- Anschluss-Platine
- 51
- Sensor-Platine
- 53
- Schaltwelle (Blockierventil)
- 55
- Adapterwelle (Blockierventil)
- 57
- Spule
- 59
- Gehäuse
- 61
- Sechskantmutter
- 63
- Abdeckblech (Platine)
- 65
- Abdeckblech (Sensor, Spule)
- 69
- Dichtkugel
- 71
- Distanzhülse
- 73
- Dichtungssitz
- 75
- Stopfen
- 77
- Servodüse
- 79
- Steuergehäusedeckel
- 81
- Steuerkolben
- 83
- Steuerkolbenstange
- 85
- Dichtung
- 87
- Steuerkugel
- 88
- Steuerkugel-Schaltwelle
- 89
- Dichtungsbolzen
- 90a,b
- Optischer Indikator
- 91
- Ventilhülse
- 92
- Aufnahmebuchse
- 93
- Spannmutter
- 94
- Strömungskanalspalte
- 95
- Stopfen
- 96
- Strömungskanalzeile
- 97
- Gehäuse (Verteilerblock)
- 99
- Konterring
- 100
- Mehrbereichs-Feuerlöschanlage
- 101
- Brandkenngrößen-Detektor
- 103
- Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale
- 105
- Steuerdruckquelle
- 107
- Löschmittelbehälter
- 109
- Rohrleitungsnetz
- 111
- Bereichsventil
- 113
- Alarmmittel
- m
- Anzahl erster Steuerdruckabgänge
- n
- Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge
1. Pneumatisches Steuergerät (1) für Mehrbereichs-Feuerlöschanlagen, mit einem Steuerdruckzugang
(25) zum Anschluss an eine Steuerdruckquelle (105), insbesondere einen Druckgasbehälter,
einer Anzahl (m) erster Steuerdruckabgänge (17) zum Anschluss an eine korrespondierende
Anzahl Löschmittelbehälter (107),
einer Anzahl (n) zweiter Steuerdruckabgänge (19) zum Anschluss an eine korrespondierende
Anzahl Bereichsventile (111), und
mehreren Funktionsmodulen (7,9), umfassend
- ein Mengensteuerungsmodul (9) zum Zuordnen einer Auswahl der ersten Anzahl Steuerdruckabgänge
(17) zu einer Auswahl der zweiten Steuerdruckabgänge (19) und
- ein von extern zum selektiven Freigeben oder Sperren der zweiten Steuerdruckabgänge
(19) steuerbares, insbesondere dazu signalleitend mit einer Brandmelder- und/oder
Löschsteuerzentrale (103) verbindbares elektrisches Steuerventilmodul (7),
wobei die Funktionsmodule (7,9) miteinander wirkverbunden sind, und
wobei das Mengensteuerungsmodul (9) zwischen dem Steuerdruckzugang (25) und den ersten
Steuerdruckabgängen (17) mehrere erste Strömungspfade (29) aufweist und in jedem ersten
Strömungspfad (29) ein Absperrelement (15) aufweist, das wahlweise einen Sperrzustand,
in welchem der jeweilige erste Strömungspfad (29) geschlossen ist, oder einen Freigabezustand
einnehmen kann, in welchem der jeweilige erste Strömungspfad (29) geöffnet ist.
2. Steuergerät nach Anspruch 1,
wobei die Funktionsmodule zu einer Baueinheit zusammengefasst sind.
3. Steuergerät nach Anspruch 1 oder 2,
wobei jedes Absperrelement (15) einen optischen Indikator (90a,b) aufweist, der Sperr-
und/oder Freigabezustand (15b, 15a) anzeigt.
4. Steuergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Anzahl erster Steuerdruckabgänge (17) zwei oder mehr Abgänge umfasst, und
die Anzahl zweiter Steuerdruckabgänge (19) zwei oder mehr Abgänge umfasst.
5. Steuergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 4,
wobei die Absperrelemente (15) in Verteilerblöcken (11,13) eingesetzt sind, wobei
die Verteilerblöcke (11, 13) aneinander angrenzend montiert sind und Strömungskanäle
(94,96) zu den jeweils benachbarten Verteilerblöcken (11, 13) aufweisen, wobei vorzugsweise
jeder Verteilerblock (11,13) entweder zwei oder drei Absperrelemente (15) aufnimmt.
6. Steuergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
wobei die Absperrelemente (15) in einer Schaltmatrix mit (n) Zeilen und (m) Spalten
angeordnet sind, wobei vorzugsweise
das Mengensteuerungsmodul (9) für jede Zeile Strömungskanäle (96) aufweist, und für
jede Spalte Strömungskanäle (94) aufweist,
wobei vorzugsweise die ersten Strömungspfade (29) zwischen dem Steuerdruckzugang (25)
und den ersten Abgängen (17) durch diese Strömungskanäle (94,96) verlaufen, und
vorzugsweise die Absperrelemente (15) jeweils an einer Schnittstelle zwischen einer
Zeile mit einem Strömungskanal (96) und einer Spalte mit einem Strömungskanal (94)
angeordnet sind, um in der Freigabestellung einen Übergang von der Zeile in die Spalte
freizugeben, und in der Sperrstellung den Übergang zu sperren.
7. Steuergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Absperrelemente (15) als Rückschlagelemente (39) ausgebildet sind, die in
eine Aufnahmebuchse (92) eingesetzt werden, wobei eine erste Ausrichtung (15a) der
Rückschlagelemente (15) die Freigabestellung herstellt, und eine zweite Ausrichtung
(15b) die Sperrstellung herstellt.
8. Steuergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Steuerventilmodul (7) die zweiten Steuerdruckabgänge (19) aufweist, mehrere
zweite Strömungspfade (31) zwischen dem Steuerdruckzugang (25) und den zweiten Steuerdruckabgängen
(19) aufweist und für jeden der zweiten Steuerdruckabgänge (19) ein Steuerventil (33)
aufweist, das zwischen dem Steuerdruckzugang (25) und den zweiten Steuerdruckabgängen
(19) angeordnet und zwischen einer Freigabestellung und einer Sperrstellung hin- und
her schaltbar ist,
wobei vorzugsweise die ersten und zweiten Strömungspfade (29, 31) bis zum jeweiligen
Steuerventil (33) gemeinsam in dem Steuerventilmodul (7) verlaufen und stromabwärts
davon voneinander abzweigen.
9. Steuergerät nach Anspruch 8,
wobei das Steuerventilmodul (7) eine Anzahl dritter Strömungspfade (34) und damit
verbundene dritte Steuerdruckabgänge (35) zum Anschluss an eine entsprechende Zahl
Alarmmittel (113), insbesondere Makrofone, aufweist, und wobei die dritten Steuerdruckabgänge
(35) stromabwärts der Steuerventile (33) von dem zweiten Strömungspfad (31) abzweigen.
10. Steuergerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
wobei das Steuerventilmodul (7) in jedem der zweiten Strömungspfade (31) stromabwärts
der Abzweigung zu den dritten Strömungspfaden (34) ein Blockierelement (37) zum individuellen
Absperren eines, mehrerer oder sämtlicher der zweiten Steuerdruckabgänge (19) aufweist.
11. Steuergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit einem Löschmittelfreigabemodul (21) als weiterem Funktionsmodul, welches angrenzend
stromabwärts des Mengensteuerungsmoduls (9) angeordnet ist, und für jeden ersten Steuerdruckabgang
(17) ein Freigabeventil (22) aufweist, das, vorzugsweise stromaufwärts an den ersten
Steuerdruckabgängen (17) angeordnet und zwischen einer Freigabestellung und einer
Sperrstellung hin- und her schaltbar ist,
wobei vorzugsweise die Freigabeventile (22) mittels eines Verzögerungsventils (42)
vorgesteuert sind, wobei das Verzögerungsventil vorzugsweise mittels eines vierten
Strömungspfades (41) mit einer Steuerdruckversorgung verbindbar ist, wobei weiter
vorzugsweise der vierte Strömungspfad (41) von dem ersten oder zweiten Strömungspfad
(29, 31) abzweigt.
12. Steuergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit einem Einsatz-/Reserve-Umschaltmodul (23) als weiterem Funktionsmodul, welches,
vorzugsweise stromabwärts, an dem Mengensteuerungsmodul, vorzugsweise angrenzend stromabwärts
des Löschmittelfreigabemoduls (21), angeordnet ist, und dazu eingerichtet ist, die
ersten Steuerdruckabgänge (17) wahlweise mit einer Anzahl Einsatz-Löschmittelbehälter
(107) oder einer Anzahl Reserve-Löschmittelbehälter fluidleitend zu verbinden.
13. Mehrbereichs-Feuerlöschanlage (100), mit
mehreren Brandkenngrößen-Detektoren (101), die jeweils in einem Bereich eines zu überwachenden
Objektes angeordnet sind,
einer signalleitend mit den Brandkenngrößen-Detektoren (101) verbundenen Brandmelde-
und/oder Löschsteuerzentrale (103),
einer Anzahl Löschmittelbehälter (107),
einem mit den Löschmittelbehältern (107) verbundenen Rohrleitungsnetz (109) zum Transportieren
des Löschmittels, wobei das Rohrleitungsnetz (109) eine Anzahl Bereichsventile (111)
aufweist,
einer Steuerdruckquelle (105), insbesondere einem Druckgasbehälter, und
gekennzeichnet durch ein signalleitend mit der Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale (103) verbundenes
und von jener gesteuertes Steuergerät (1), welches nach einem der vorstehenden Ansprüche
ausgebildet ist.
14. Mengensteuerungsmodul (9) für eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage (100), welches dazu
eingerichtet ist, mit einem oder mehreren weiteren Funktionsmodulen zu einem Steuergerät
(1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 12 wirkverbunden zu werden, wobei
das Mengensteuerungsmodul (9)
- dazu eingerichtet ist, eine Auswahl einer ersten Anzahl Steuerdruckabgänge (17)
des Steuergeräts (1) zu einer Auswahl zweiter Steuerdruckabgänge (19) des Steuergeräts
(1) zuzuordnen, wobei das Mengensteuerungsmodul (9)
- mehrere erste Strömungspfade (29) aufweist, die in dem gekoppelten Zustand des Mengensteuerungsmoduls
(9) an dem Steuergerät mit den ersten Steuerdruckabgängen (17) fluidleitend verbunden
sind, und
- in jedem ersten Strömungspfad (29) ein Absperrelement (15) aufweist, das wahlweise
einen Sperrzustand, in welchem der jeweilige erste Strömungspfad (29) geschlossen
ist, oder einen Freigabezustand einnehmen kann, in welchem der jeweilige erste Strömungspfad
(29) geöffnet ist.
15. Elektrisches Steuerventilmodul (7) für eine Mehrbereichs-Feuerlöschanlage (100), welches
dazu eingerichtet ist, mit einem oder mehreren weiteren Funktionsmodulen zu einem
pneumatischen Steuergerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 wirkverbunden zu werden,
wobei das Steuerventilmodul (7)
- dazu eingerichtet ist, von extern zum selektiven Freigeben oder Sperren einer Anzahl
zweiter Steuerdruckabgänge (19) des Steuergeräts (1) gesteuert zu werden, insbesondere
dazu signalleitend mit einer Brandmelder- und/oder Löschsteuerzentrale (103) verbindbar
ist, wobei das Steuerventilmodul (7) mit einem Mengensteuerungsmodul (9) nach Anspruch
14 des Steuergeräts gekoppelt ist.
16. Verfahren zur Installation einer Mehrbereichs-Feuerlöschanlage (100), insbesondere
nach Anspruch 13, umfassend die Schritte:
- Bereitstellen eines Mengensteuerungsmoduls (9), insbesondere nach Anspruch 14,
- Bereitstellen eines elektrischen Steuerventilmoduls (7), insbesondere nach Anspruch
15,
- Wirkverbinden des Mengensteuerungsmoduls (9) und des elektrischen Steuerventilmoduls
(7) zu einem Steuergerät (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, und
- Installieren des Steuergeräts (1) in der Mehrbereichs-Feuerlöschanlage (100).
1. A pneumatic control device (1) for multi-zone fire extinguishing installations, comprising
a control pressure access (25) for connection to a control pressure source (105),
in particular a pressurised gas container,
a number (m) of first control pressure discharges (17) for connection to a corresponding
number of extinguishing agent containers (107),
a number (n) of second control pressure discharges (19) for connection to a corresponding
number of zone valves (111), and
a plurality of function modules (7, 9) including
- a quantity control module (9) for the association of a selection of the first number
of control pressure discharges (17) with a selection of the second control pressure
discharges (19), and
- an electrical control valve module (7) which is controllable from the exterior for
selectively opening or closing the second control pressure accesses (19) and which
can be connected in particular in relation thereto in signal-conducting relationship
to a fire alarm and/or extinguishing control station (103),
wherein the function modules (7, 9) are operatively connected together, and
wherein the quantity control module (9) has a plurality of first flow paths (29) between
the control pressure access (25) and the first control pressure discharges (17) and
in each first flow path (29) has a shut-off element (15) which can selectively adopt
a closed state in which the respective first flow path (29) is closed or an open state
in which the respective first flow path (29) is opened.
2. A control device as set forth in claim 1,
wherein the function modules are assembled to form a unit.
3. A control device as set forth in claim 1 or claim 2,
wherein each shut-off element (15) has an optical indicator (90a, b) which displays
the closed and/or open state (15b, 15a).
4. A control device as set forth in one of the preceding claims,
wherein the number of first control pressure discharges (17) includes two or more
discharges and the number of second control pressure discharges (19) includes two
or more discharges.
5. A control device as set forth in one of claims 3 through 4,
wherein the shut-off elements (15) are fitted in distributor blocks (11, 13) wherein
the distributor blocks (11, 13) are mounted in mutually adjoining relationship and
have flow passages (94, 96) to the respectively adjacent distributor blocks (11, 13),
wherein preferably each distributor block (11, 13) accommodates either two or three
shut-off elements (15).
6. A control device as set forth in one of claims 3 through 5,
wherein the shut-off elements (15) are arranged in a switching matrix having (n) rows
and (m) columns,
wherein preferably the quantity control module (9) for each row has flow passages
(96) and for each column flow passages (94),
wherein preferably the first flow paths (29) pass between the control pressure access
(25) and the first discharges (17) through said flow passages (94, 96), and
preferably the shut-off elements (15) are respectively arranged at an interface between
a row having a flow passage (96) and a column having a flow passage (94) in order
in the open position to enable a transfer from the row into the column and in the
closed position to block the transfer.
7. A control device as set forth in one of the preceding claims,
wherein the shut-off elements (15) are in the form of non-return valves (39) which
are fitted into a receiving socket (92), wherein a first orientation (15a) of non-return
elements (15) produces the open position and a second orientation (15b) produces the
closed position.
8. A control device as set forth in one of the preceding claims,
wherein the control valve module (7) has the second control pressure discharges (19),
a plurality of second flow paths (31) between the control pressure access (25) and
the second control pressure discharges (19) and for each of the second control pressure
discharges (19) a control valve (33) which is arranged between the control pressure
access (25) and the second control pressure discharges (19) and is reciprocatingly
switchable between an open position and a closed position,
wherein preferably the first and second control paths (29, 31) extend jointly to the
respective control valve (33) in the control valve module (7) and branch from each
other downstream thereof.
9. A control device as set forth in claim 8,
wherein the control valve module (7) has a number of third flow paths (34) and connected
thereto third control pressure discharges (35) for connection to a corresponding number
of alarm means (113), in particular Makrofons, and wherein the third control pressure
discharges (35) branch from the second flow path (31) downstream of the control valves
(33).
10. A control device as set forth in claim 8 or 9,
wherein the control valve module (7) in each of the second flow paths (31) downstream
of the branching to the third flow paths (34) has a blocking element (37) for selectively
shutting off one, more or all of the second control pressure discharges (19).
11. A control device as set forth in one of the preceding claims
comprising a fire extinguishing release module (21) as a further function module,
which is arranged in adjoining relationship downstream of the quantity control module
(9), and for each first control pressure discharge (17) has a release valve (22) which
is preferably arranged upstream at the first control pressure discharges (17) and
is reciprocatingly switchable between an open position and a closed position,
wherein preferably the release valves (22) are pilot-controlled by means of a delay
valve (42), wherein the delay valve can preferably be connected to a control pressure
supply by means of a fourth flow path (41), wherein further preferably the fourth
flow path (41) branches from the first or second flow path (29, 31).
12. A control device as set forth in one of the preceding claims
comprising a service/reserve switching module (23) as a further function module, which
is arranged preferably downstream at the quantity control valve, preferably in adjoining
relationship downstream of the extinguishing agent release module (21), and is adapted
to fluid-conductingly connect the first control pressure discharges (17) selectively
to a number of service extinguishing agent containers (107) or a number of reserve
extinguishing agent containers.
13. A multi-zone fire extinguishing installation (100) comprising
a plurality of fire identification detectors (101) which are respectively arranged
in a region of an object to be monitored,
a fire alarm and/or extinguishing control station (103) connected in signal-conducting
relationship to the fire identifier detectors (101),
a number of extinguishing agent containers (107),
a piping network (109) connected to the extinguishing agent containers (107) for transporting
the extinguishing agent, wherein the piping network (109) has a number of zone valves
(111), and
a control pressure source (105), in particular a pressurised gas container, and
characterised by a control device (1) which is in accordance with one of the preceding claims and
is connected to the fire alarm and/or extinguishing control station (103) in signal-conducting
relationship and is controlled thereby.
14. A quantity control module (9) for a multi-zone fire extinguishing installation (100)
which is adapted to be operatively connected to one or more further function modules
to give a control device (1) as set forth in one of the claims 1 through 12, wherein
the quantity control module (9)
- is adapted to associate a selection of a first number of control pressure discharges
(17) of the control device (1) with a selection of second control pressure discharges
(19) of the control device (1), wherein the quantity control module (9)
- has a plurality of first flow paths (29) which in the coupled state of the quantity
control module (9) to the control device are fluid-conductingly connected to the first
control pressure discharges (17), and
- in each first flow path (29) it has a shut-off element (15) which can selectively
assume a closed state in which the respective first flow path (29) is closed or an
open state in which the respective first flow path (29) is opened.
15. An electrical control valve module (7) for a multi-zone fire extinguishing installation
(100), that is adapted to be operatively connected to one or more further function
modules to provide a pneumatic control device (1) as set forth in one of claims 1
through 12, wherein the control valve module (7)
- is adapted to be controlled from the exterior for selectively opening or closing
a number of second control pressure discharges (19) of the control device (1), and
can be connected in particular in signal-conducting relationship in relation thereto
to a fire alarm and/or extinguishing control station (103), wherein the control valve
module (7) is coupled to a quantity control module (9) of the control device as set
forth in claim 14.
16. A method of installing a multi-zone fire extinguishing installation (100), in particular
as set forth in claim 13, including the steps:
- providing a quantity control module (9), in particular as set forth in claim 14,
- providing an electrical control valve module (7), in particular as set forth in
claim 15,
- operatively connecting the quantity control module (9) and the electrical control
valve module (7) to provide a control device (1) as set forth in one of claims 1 through
12, and
- installing the control device (1) in the multi-zone fire extinguishing installation
(100).
1. Appareil de commande pneumatique (1) pour des systèmes d'extinction de feu multizone,
avec
une entrée de pression de commande (25) à raccorder à une source de pression de commande
(105), en particulier un récipient de gaz comprimé,
un nombre (m) de premières sorties de pression de commande (17) à raccorder à un nombre
correspondant de récipients d'agent extincteur (107),
un nombre (n) de deuxièmes sorties de pression de commande (19) à raccorder à un nombre
correspondant de soupapes de zone (111), et
plusieurs modules fonctionnels (7, 9), comprenant
- un module de commande de quantité (9) pour associer une sélection du premier nombre
de sorties de pression de commande (17) à une sélection des deuxièmes sorties de pression
de commande (19) et
- un module de soupape de commande (7) électrique pouvant être commandé de l'extérieur
pour libérer ou verrouiller sélectivement les deuxièmes sorties de pression de commande
(19), en particulier pouvant être relié à cette fin de façon conductrice de signaux
à une centrale de détection et/ou de commande d'extinction d'incendie (103),
dans lequel les modules fonctionnels (7, 9) sont en liaison fonctionnelle les uns
avec les autres, et
dans lequel le module de commande de quantité (9) présente, entre l'entrée de pression
de commande (25) et les premières sorties de pression de commande (17), plusieurs
premiers trajets d'écoulement (29) et présente, dans chaque premier trajet d'écoulement
(29), un élément de verrouillage (15), qui peut occuper sélectivement un état de verrouillage,
dans lequel le premier trajet d'écoulement (29) respectif est fermé, ou un état de
libération, dans lequel le premier trajet d'écoulement (29) respectif est ouvert.
2. Appareil de commande selon la revendication 1,
dans lequel les modules fonctionnels sont réunis en une unité modulaire.
3. Appareil de commande selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel chaque élément de verrouillage (15) présente un indicateur optique (90a,
b), qui indique l'état de verrouillage et/ou de libération (15b, 15a).
4. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le nombre de premières sorties de pression de commande (17) comprend deux
sorties ou plus,
et le nombre de deuxièmes sorties de pression de commande (19) comprend deux sorties
ou plus.
5. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications 3 à 4,
dans lequel les éléments de verrouillage (15) sont insérés dans des blocs de distribution
(11, 13), dans lequel les blocs de distribution (11, 13) sont montés de manière adjacente
les uns aux autres et présentent des canaux d'écoulement (94, 96) par rapport aux
blocs de distribution (11, 13) respectivement voisins,
dans lequel de préférence chaque bloc de distribution (11, 13) reçoit soit deux soit
trois éléments de verrouillage (15).
6. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications 3 à 5,
dans lequel les éléments de verrouillage (15) sont disposés dans une matrice de commutation
avec (n) lignes et (m) colonnes, dans lequel de préférence
le module de commande de quantité (9) présente des canaux d'écoulement (96) pour chaque
ligne, et présente des canaux d'écoulement (94) pour chaque colonne,
dans lequel de préférence les premiers trajets d'écoulement (29) s'étendent entre
l'entrée de pression de commande (25) et les premières sorties (17) à travers ces
canaux d'écoulement (94, 96), et
de préférence les éléments de verrouillage (15) sont disposés respectivement sur une
interface entre une ligne avec un canal d'écoulement (96) et une colonne avec un canal
d'écoulement (94), afin, dans la position de libération, de libérer un passage à partir
de la ligne dans la colonne, et, dans la position de verrouillage, de verrouiller
le passage.
7. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel les éléments de verrouillage (15) sont réalisés en tant qu'éléments de
retour (39), qui sont insérés dans une douille de réception (92), dans lequel une
première orientation (15a) des éléments de retour (15) établit la position de libération,
et une deuxième orientation (15b) établit la position de verrouillage.
8. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le module de soupape de commande (7) présente les deuxièmes sorties de
pression de commande (19), présente plusieurs deuxièmes trajets d'écoulement (31)
entre l'entrée de pression de commande (25) et les deuxièmes sorties de pression de
commande (19) et présente, pour chacune des deuxièmes sorties de pression de commande
(19), une soupape de commande (33), qui est disposée entre l'entrée de pression de
commande (25) et les deuxièmes sorties de pression de commande (19) et peut être commutée
en va-et-vient entre une position de libération et une position de verrouillage,
dans lequel de préférence les premiers et deuxièmes trajets d'écoulement (29, 31)
s'étendent jusqu'à la soupape de commande (33) respective conjointement dans le module
de soupape de commande (7) et bifurquent l'un de l'autre en aval de celui-ci.
9. Appareil de commande selon la revendication 8,
dans lequel le module de soupape de commande (7) présente un nombre de troisièmes
trajets d'écoulement (34) et de troisièmes sorties de pression de commande (35) reliées
à ceux-ci à raccorder à un nombre correspondant de moyens d'alarme (113), en particulier
des avertisseurs sonores, et dans lequel les troisièmes sorties de pression de commande
(35) bifurquent du deuxième trajet d'écoulement (31) en aval des soupapes de commande
(33).
10. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9,
dans lequel le module de soupape de commande (7) présente, dans chacun des deuxièmes
trajets d'écoulement (31) en aval de la bifurcation vers les troisièmes trajets d'écoulement
(34), un élément de blocage (37) pour le verrouillage individuel d'une, de plusieurs
ou de l'ensemble des deuxièmes sorties de pression de commande (19).
11. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
avec un module de libération d'agent extincteur (21) en tant qu'autre module fonctionnel,
lequel est disposé de manière adjacente en aval du module de commande de quantité
(9), et présente, pour chaque première sortie de pression de commande (17), une soupape
de libération (22), qui est disposée de préférence en amont sur les premières sorties
de pression de commande (17) et peut être commutée en va-et-vient entre une position
de libération et une position de verrouillage,
dans lequel de préférence les soupapes de libération (22) sont assistées au moyen
d'une soupape retardatrice (42), dans lequel la soupape retardatrice peut être reliée
à une alimentation en pression de commande de préférence au moyen d'un quatrième trajet
d'écoulement (41), dans lequel plus préférablement le quatrième trajet d'écoulement
(41) bifurque du premier ou deuxième trajet d'écoulement (29, 31).
12. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
avec un module de basculement utilisation/réserve (23) en tant qu'autre module fonctionnel,
lequel est disposé, de préférence en aval, sur le module de commande de quantité,
de préférence de manière adjacente en aval du module de libération d'agent extincteur
(21), et est conçu pour relier de manière fluidique les premières sorties de pression
de commande (17) sélectivement à un nombre de récipients d'agent extincteur d'utilisation
(107) ou un nombre de récipients d'agent extincteur de réserve.
13. Installation d'extinction de feu multizone (100), avec
plusieurs détecteurs de grandeur caractéristique d'incendie (101), qui sont disposés
respectivement dans une zone d'un objet à surveiller,
une centrale de détection et/ou de commande d'extinction d'incendie (103) reliée de
façon conductrice de signaux aux détecteurs de grandeur caractéristique d'incendie
(101),
un nombre de récipients d'agent extincteur (107),
un réseau de tuyauterie (109) relié aux récipients d'agent extincteur (107) pour transporter
l'agent extincteur, dans laquelle le réseau de tuyauterie (109) présente un certain
nombre de soupapes de zone (111),
une source de pression de commande (105), en particulier un récipient de gaz comprimé,
et
caractérisée par un appareil de commande (1) relié de façon conductrice de signaux à la centrale de
détection et/ou de commande d'extinction d'incendie (103) et commandé par celle-ci,
lequel est réalisé selon l'une quelconque des revendications précédentes.
14. Module de commande de quantité (9) pour un système d'extinction de feu multizone (100),
lequel est conçu pour être en liaison fonctionnelle avec un ou plusieurs autres modules
fonctionnels par rapport à un appareil de commande (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes 1 à 12, dans lequel le module de commande de quantité (9)
- est conçu pour associer une sélection d'un premier nombre de sorties de pression
de commande (17) de l'appareil de commande (1) à une sélection de deuxièmes sorties
de pression de commande (19) de l'appareil de commande (1), dans lequel le module
de commande de quantité (9)
- présente plusieurs premiers trajets d'écoulement (29), qui, dans l'état couplé du
module de commande de quantité (9) à l'appareil de commande, sont en liaison fluidique
avec les premières sorties de pression de commande (17), et
- dans chaque premier trajet d'écoulement (29) présente un élément de verrouillage
(15), qui peut occuper sélectivement un état de verrouillage, dans lequel le premier
trajet d'écoulement (29) respectif est fermé, ou un état de libération, dans lequel
le premier trajet d'écoulement (29) respectif est ouvert.
15. Module de soupape de commande électrique (7) pour un système d'extinction de feu multizone
(100), lequel est conçu pour être en liaison fonctionnelle avec un ou plusieurs autres
modules fonctionnels par rapport à un appareil de commande (1) pneumatique selon l'une
quelconque des revendications 1 à 12, dans lequel le module de soupape de commande
(7)
- est conçu pour être commandé de l'extérieur pour sélectivement libérer ou verrouiller
un certain nombre de deuxièmes sorties de pression de commande (19) de l'appareil
de commande (1), en particulier peut être relié à cette fin, de façon conductrice
de signaux, à une centrale de détection et/ou de commande d'extinction d'incendie
(103), dans lequel le module de soupape de commande (7) est couplé à un module de
commande de quantité (9) selon la revendication 14 de l'appareil de commande.
16. Procédé pour l'installation d'un système d'extinction de feu multizone (100), en particulier
selon la revendication 13, comprenant les étapes :
- de fourniture d'un module de commande de quantité (9), en particulier selon la revendication
14,
- de fourniture d'un module de soupape de commande électrique (7), en particulier
selon la revendication 15,
- de liaison fonctionnelle du module de commande de quantité (9) et du module de soupape
de commande (7) électrique à un appareil de commande (1) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 12, et
- d'installation de l'appareil de commande (1) dans le système d'extinction de feu
multizone (100).