[0001] Die Erfindung betrifft eine Fluidfördereinrichtung mit einer Vorpumpe und einer strömungstechnisch
an die Vorpumpe angeschlossene Hauptpumpe, wobei die Vorpumpe über eine Vorpumpeneingangswelle
und die Hauptpumpe über eine Hauptpumpeneingangswelle antreibbar sind.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die Druckschrift
DE 10 2007 032 103 A1 bekannt. Diese betrifft eine Pumpeneinheit mit einer Hauptpumpe und einer in ihrem
Fördervolumen verstellbaren Ladepumpe. Zur Verstellung des Fördervolumens der Ladepumpe
ist ein Hubring vorgesehen. Der Hubring ist mit einer vom Eingangsdruck der Hauptpumpe
abhängigen Stellkraft beaufschlagt. Die Druckschrift
JP S61 175366 A beschreibt eine andere Fluidfördereinrichtung nach dem Stand der Technik.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fluidfördereinrichtung vorzuschlagen, welche gegenüber
bekannten Fluidfördereinrichtungen Vorteile aufweist, insbesondere eine ideale Abstimmung
der Vorpumpe und der Hauptpumpe aufeinander und mithin eine lange Lebensdauer der
Fluidfördereinrichtung, vor allem der Hauptpumpe, realisiert.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß mit einer Fluidfördereinrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 erreicht. Dabei ist vorgesehen, dass die Vorpumpe über ein mit der Vorpumpeneingangswelle
gekoppeltes Vorpumpenantriebsrad und ein mit dem Vorpumpenantriebsrad zur Fluidförderung
zusammenwirkendes Vorpumpenförderrad verfügt, wobei die Vorpumpe und die Hauptpumpe
mit einer gemeinsamen Antriebswelle antriebstechnisch gekoppelt sind, und wobei das
Vorpumpenförderrad und die Hauptpumpeneingangswelle über eine Verbindungswelle miteinander
verbunden sind, sodass die Vorpumpeneingangswelle direkt und die Hauptpumpeneingangswelle
über die Verbindungswelle mit der Antriebswelle gekoppelt ist.
[0005] Die Fluidfördereinrichtung dient dem Fördern eines Fluids, beispielsweise einer Flüssigkeit
oder eines Gases. Hierzu verfügt die Fluidfördereinrichtung über die Vorpumpe und
die Hauptpumpe, wobei die Hauptpumpe strömungstechnisch an die Vorpumpe angeschlossen
ist. Das bedeutet, dass das Fluid zunächst der Vorpumpe zugeführt wird, welche das
Fluid in Richtung der Hauptpumpe fördert. Das von der Vorpumpe geförderte Fluid wird
also der Hauptpumpe zur Verfügung gestellt, welche das Fluid weiterfördert, nämlich
beispielsweise in Richtung eines Fluidauslasses der Fluidfördereinrichtung, welche
auch als Fördereinrichtungsfluidauslass bezeichnet werden kann.
[0006] Jede der Pumpen verfügt über eine Eingangswelle, über welche sie antreibbar ist,
nämlich die Vorpumpe über die Vorpumpeneingangswelle und die Hauptpumpe über die Hauptpumpeneingangswelle.
Die Vorpumpe weist zudem zur Fluidförderung zwei Räder, nämlich das Vorpumpenantriebsrad
und das Vorpumpenförderrad auf. Das Vorpumpenantriebsrad und das Vorpumpenförderrad
sind zur Fluidförderung vorgesehen und aus diesem Grund derart ausgestaltet, dass
sie bei einer Drehbewegung der Vorpumpeneingangswelle zum Fördern des Fluids zusammenwirken
und hierbei beispielsweise ineinander eingreifen.
[0007] Das Vorpumpenantriebsrad ist mit der Vorpumpeneingangswelle gekoppelt, vorzugsweise
starr und/oder permanent. Das Vorpumpenantriebsrad ist dabei bevorzugt auf der Vorpumpeneingangswelle
angeordnet, sodass es während des Betriebs der Vorpumpe stets dieselbe Drehzahl aufweist
wie die Vorpumpeneingangswelle. Die Vorpumpeneingangswelle ist mit der gemeinsamen
Antriebswelle antriebstechnisch gekoppelt, vorzugsweise wiederum starr und/oder permanent.
Beispielsweise sind die Vorpumpeneingangswelle und die gemeinsame Antriebswelle einstückig
ausgestaltet, sodass die Vorpumpeneingangswelle von der Antriebswelle ausgebildet
ist und/oder umgekehrt. Insoweit ist die Vorpumpe über die Antriebswelle direkt und
unmittelbar antreibbar.
[0008] Die Hauptpumpe hingegen soll lediglich mittelbar über die Antriebswelle antreibbar
sein. Hierzu ist die Hauptpumpe über die Vorpumpe an die Antriebswelle antriebstechnisch
angeschlossen, sodass bei einer Drehbewegung der Antriebswelle die Hauptpumpe über
die Vorpumpe angetrieben wird. Hierzu sind das Vorpumpenantriebsrad und das Vorpumpenförderrad
antriebstechnisch miteinander verbunden. Hierunter ist zu verstehen, dass das Vorpumpenantriebsrad
zum Antreiben des Vorpumpenförderrad vorgesehen und ausgestaltet ist, sodass bei einer
Drehbewegung der Vorpumpeneingangswelle eine Drehbewegung sowohl des Vorpumpenantriebsrads
als auch des Vorpumpenförderrads vorliegt.
[0009] Das Vorpumpenförderrad ist nun mit der Hauptpumpeneingangswelle antriebstechnisch
verbunden, nämlich über die Verbindungswelle. In anderen Worten ist die Hauptpumpe
mit dem Vorpumpenförderrad antriebstechnisch verbunden, sodass bevorzugt bei einer
Drehbewegung des Vorpumpenförderrads auch eine Drehbewegung der Hauptpumpeneingangswelle
vorliegt. Die Hauptpumpeneingangswelle und die Verbindungswelle können separat oder
einstückig miteinander ausgestaltet sein. In letzterem Fall bildet die Hauptpumpeneingangswelle
die Verbindungswelle aus und/oder umgekehrt. Beispielsweise ist also das Vorpumpenförderrad
mittels der Verbindungswelle und/oder der Hauptpumpeneingangswelle drehbar gelagert.
[0010] In anderen Worten ist die Fluidfördereinrichtung derart ausgestaltet, dass die Vorpumpeneingangswelle
direkt und unmittelbar mit der Antriebswelle gekoppelt ist. Die Hauptpumpeneingangswelle
ist hingegen lediglich mittelbar über die Verbindungswelle und/oder die Vorpumpe mit
der Antriebswelle gekoppelt. Eine derartige Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung
hat den Vorteil, dass die Drehzahl der Vorpumpe und der Hauptpumpe beziehungsweise
der jeweiligen Eingangswelle in einer festen Beziehung miteinander stehen, sodass
beispielsweise zwischen den Drehzahlen ein bestimmtes Verhältnis vorliegt. Hierdurch
wird eine sehr gute Abstimmung zwischen der Vorpumpe und der Hauptpumpe während des
Betriebs der Fluidfördereinrichtung erzielt.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Vorpumpenantriebsrad
und das Vorpumpenförderrad ein Übersetzungsgetriebe für die Hauptpumpe mit einem bestimmten
Übersetzungsverhältnis ausbilden. In anderen Worten liegt das bestimmte Übersetzungsverhältnis
zwischen dem Vorpumpenantriebsrad und dem Vorpumpenförderrad vor und mithin auch zwischen
der Vorpumpeneingangswelle und/oder der Antriebswelle einerseits und der Verbindungswelle
und/oder Hauptpumpeneingangswelle andererseits.
[0012] Das Übersetzungsverhältnis ist vorzugsweise von eins verschieden, sodass aufgrund
des Übersetzungsgetriebes während eines Betriebs der Fluidfördereinrichtung das Vorpumpenförderrad
eine Drehzahl aufweist, welche von einer Drehzahl des Vorpumpenantriebsrads verschieden
ist beziehungsweise zwischen der Drehzahl des Vorpumpenförderrads und der Drehzahl
des Vorpumpenantriebsrads ein bestimmtes Drehzahlverhältnis vorliegt, welches dem
Übersetzungsverhältnis entspricht.
[0013] Mithilfe der Vorpumpe wird insoweit die Drehzahl der Antriebswelle für die Hauptpumpe
angepasst. Hierdurch kann sowohl für die Vorpumpe als auch für die Hauptpumpe jeweils
eine optimale Drehzahl realisiert werden, ohne ein zusätzliches Getriebe vorsehen
zu müssen, über welches die Vorpumpeneingangswelle und die Hauptpumpeneingangswelle
miteinander verbunden sind. In anderen Worten wird durch das Antreiben der Hauptpumpe
über die Vorpumpe eine besonders kompakte Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung
realisiert.
[0014] Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Vorpumpe
als Zahnradpumpe und/oder die Hauptpumpe als Rotationskolbenpumpe ausgebildet ist.
Die Ausgestaltung der Vorpumpe als Zahnradpumpe ermöglicht eine besonders vorteilhafte
und zuverlässige Verwendung der Vorpumpe als Übersetzungsgetriebe. Unter der Zahnradpumpe
wird beispielsweise eine Außenzahnradpumpe oder eine Innenzahnradpumpe verstanden.
Besonders bevorzugt ist die Vorpumpe beziehungsweise die Zahnradpumpe spaltkompensiert.
Liegt die Vorpumpe in Form der Zahnradpumpe vor, so kann das Vorpumpenantriebsrad
als Vorpumpenantriebszahnrad und das Vorpumpenförderrad als Vorpumpenförderzahnrad
bezeichnet werden und liegen entsprechend ihrer Bezeichnung als Zahnräder vor. Das
Zusammenwirken der Zahnräder zur Fluidförderung erfolgt durch ein Eingreifen ineinander
beziehungsweise ein Kämmen miteinander. Anders ausgedrückt kämmt das Vorpumpenantriebszahnrad
mit dem Vorpumpenförderzahnrad zur Fluidförderung, wobei gleichzeitig das Übersetzungsgetriebe
ausgebildet ist. Eine Verzahnung des Vorpumpenantriebszahnrads und eine Verzahnung
des Vorpumpenförderzahnrads sind vorzugsweise als Schrägverzahnungen ausgestaltet.
Hierdurch kann eine Geräuschbildung der Vorpumpe im Vergleich zu einer Geradverzahnung
deutlich reduziert werden. Selbstverständlich können jedoch alternativ die Verzahnungen
auch als Geradverzahnungen ausgebildet sein.
[0015] Zusätzlich oder alternativ liegt die Hauptpumpe als Rotationskolbenpumpe vor. Unter
der Rotationskolbenpumpe wird beispielsweise eine Drehkolbenpumpe, eine Drehschieberpumpe,
eine Kreiskolbenpumpe oder eine Zahnradpumpe verstanden. Die Zahnradpumpe kann wiederum
als Außenzahnradpumpe und als Innenzahnradpumpe ausgestaltet sein. Auch die Hauptpumpe
ist besonders bevorzugt spaltkompensiert ausgestaltet, nämlich insbesondere im Falle
ihrer Ausgestaltung als Zahnradpumpe. Besonders bevorzugt ist die Hauptpumpe als Zahnradpumpe
ausgestaltet, also beispielsweise als Außenzahnradpumpe oder als Innenzahnradpumpe,
wobei letzteres im Rahmen einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung
der Fall ist. Besonders hervorragende Eigenschaften der Fluidfördereinrichtung ergeben
sich im Falle der Ausgestaltung der Vorpumpe sowie der Hauptpumpe als Zahnradpumpen,
sodass also beide Pumpen jeweils als Zahnradpumpe vorliegen. Beispielsweise ist die
Vorpumpe als Außenzahnradpumpe und die Hauptpumpe als Innenzahnradpumpe ausgestaltet.
Hierdurch wird eine besonders zuverlässige Bereitstellung des Fluids für die Hauptpumpe
durch die Vorpumpe realisiert.
[0016] Die Erfindung sieht vor, dass die Vorpumpe ein größeres Fördervolumen aufweist als
die Hauptpumpe. Das Fördervolumen kann auch als Verdrängungsvolumen bezeichnet werden.
Beispielsweise ist das Fördervolumen der Vorpumpe um mindestens 5 %, mindestens 10
%, mindestens 15 %, mindestens 20 % oder mindestens 25 % größer als das Fördervolumen
der Hauptpumpe. Mit einer derartigen Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung wird
sichergestellt, dass der Hauptpumpe stets eine ausreichende Menge an Fluid von der
Vorpumpe zur Verfügung gestellt wird. Hierdurch wird ein besonders guter Wirkungsgrad
der Hauptpumpe und mithin eine gute Effizienz der Fluidfördereinrichtung erzielt.
[0017] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Hauptpumpe ein Hauptpumpenantriebsrad
und ein mit dem Hauptpumpenantriebsrad zur Fluidförderung zusammenwirkendes Hauptpumpenförderrad
aufweist, wobei das Vorpumpenförderrad und das Hauptpumpenantriebsrad antriebstechnisch
mit der Verbindungswelle verbunden sind. Für das Hauptpumpenantriebsrad und das Hauptpumpenförderrad
gilt insoweit vorzugsweise das für das Vorpumpenantriebsrad und das Vorpumpenförderrad
Gesagte. Auch das Hauptpumpenantriebsrad wirkt mit dem Hauptpumpenförderrad zur Fluidförderung
zusammen, beispielsweise durch ineinander Eingreifen beziehungsweise miteinander Kämmen.
Im Falle der Ausgestaltung der Hauptpumpe als Zahnradpumpe kann das Hauptpumpenantriebsrad
als Hauptpumpenantriebszahnrad und das Hauptpumpenförderrad als Hauptpumpenförderzahnrad
bezeichnet werden.
[0018] Das Hauptpumpenantriebsrad ist mit der Hauptpumpeneingangswelle antriebstechnisch
gekoppelt, vorzugsweise starr und/oder permanent. Beispielsweise sitzt das Hauptpumpenantriebsrad
auf der Hauptpumpeneingangswelle, sodass bei einem Betrieb der Fluidfördereinrichtung
die Drehzahl des Hauptpumpenantriebsrads der Drehzahl der Hauptpumpeneingangswelle
entspricht. Das Hauptpumpenantriebsrad und das Hauptpumpenförderrad wirken zur Fluidförderung
derart zusammen, dass das Hauptpumpenförderrad während des Betriebs der Fluidfördereinrichtung
von dem Hauptpumpenantriebsrad angetrieben wird. Bei einer Drehbewegung des Hauptpumpenantriebsrads
liegt insoweit auch eine Drehbewegung des Hauptpumpenförderrads vor, wodurch insgesamt
die Fluidförderwirkung erzielt wird.
[0019] Zur antriebstechnischen Kopplung der Hauptpumpe mit der Vorpumpe sind das Vorpumpenförderrad
und das Hauptpumpenantriebsrad antriebstechnisch mit der Verbindungswelle verbunden,
nämlich vorzugsweise starr und/oder permanent. Hierzu ist es beispielsweise vorgesehen,
dass die Verbindungswelle einstückig mit der Hauptpumpeneingangswelle ausgebildet
ist beziehungsweise diese ausbildet. Bevorzugt sind sowohl das Vorpumpenförderrad
als auch das Hauptpumpenantriebsrad auf der Verbindungswelle angeordnet und antriebstechnisch
mit ihr verbunden. Zum Beispiel sind das Vorpumpenförderrad und das Hauptpumpenantriebsrad
über die Verbindungswelle drehbar gelagert. Hierdurch wird eine zusätzliche Lagerung
des Vorpumpenförderrads beziehungsweise des Hauptpumpenantriebsrads vermieden, sodass
der Bauraumbedarf der Fluidfördereinrichtung weiter reduziert wird.
[0020] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Hauptpumpe als Innenzahnradpumpe,
insbesondere als Sichelpumpe, vorliegt, wobei das Hauptpumpenantriebsrad als Ritzelzahnrad
und das Hauptpumpenförderrad als Hohlrad ausgestaltet sind. Die Innenzahnradpumpe
ist besonders bevorzugt spaltkompensiert ausgestaltet. Die Innenzahnradpumpe kann
ohne Füllstück, insoweit also füllstücklos, oder mit Füllstück ausgebildet sein. In
letzterem Fall liegt sie in Form der Sichelpumpe vor, bei welcher das (sichelförmige)
Füllstück zwischen dem Ritzelzahnrad und dem Hohlrad angeordnet ist, sodass das Füllstück
- im Querschnitt bezüglich einer Drehachse des Ritzelzahnrads und/oder einer Drehachse
des Hauptpumpenförderrads gesehen - mit einer in radialer Richtung innen gelegenen
Innenseite an dem Ritzelzahnrad, insbesondere an Zähnen des Ritzelzahnrads, und mit
seiner in radialer Richtung außen gelegenen Seite an dem Hohlrad, insbesondere an
Zähnen des Hohlrads, anliegt. Die Ausgestaltung der Hauptpumpe als Innenzahnradpumpe
ermöglicht eine besonders hohe Effizienz der Fluidfördereinrichtung.
[0021] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass in der Wirkverbindung
zwischen dem Vorpumpenförderrad und der Hauptpumpeneingangswelle ein weiteres Übersetzungsgetriebe
angeordnet ist. Das weitere Übersetzungsgetriebe tritt also zu dem von dem Vorpumpenantriebsrad
und dem Vorpumpenförderrad ausgebildeten Übersetzungsgetriebe hinzu, sodass die Hauptpumpe
über das Übersetzungsgetriebe und das weitere Übersetzungsgetriebe, welche in Reihe
miteinander geschaltet sind, an die Antriebswelle angeschlossen ist. Das weitere Übersetzungsgetriebe
liegt beispielsweise als Zahnradgetriebe, beispielsweise als Stirnzahnradgetriebe,
vor. Insbesondere ist es als Umlaufrädergetriebe beziehungsweise Planetengetriebe
ausgestaltet.
[0022] Das weitere Übersetzungsgetriebe weist ein Übersetzungsverhältnis auf, welches vorzugsweise
von eins verschieden ist, sodass zwischen der Drehzahl der Hauptpumpeneingangswelle
und der Drehzahl des Vorpumpenförderrads ein bestimmtes Drehzahlverhältnis vorliegt,
welches dem Übersetzungsverhältnis des weiteren Übersetzungsgetriebes entspricht.
Bei der von eins verschiedenen Übersetzung des weiteren Übersetzungsgetriebes sind
während eines Betriebs der Fluidfördereinrichtung die Drehzahlen von Vorpumpenförderrad
und Hauptpumpeneingangswelle voneinander verschieden. Die Verwendung des weiteren
Übersetzungsgetriebes ermöglicht einen Betrieb sowohl der Vorpumpe als auch der Hauptpumpe
bei einer jeweils optimalen Drehzahl.
[0023] Die Erfindung sieht vor, dass die Vorpumpe einen Vorpumpenfluideinlass und einen
Vorpumpenfluidauslass sowie die Hauptpumpe einen Hauptpumpenfluideinlass und einen
Hauptpumpenfluidauslass aufweist, wobei ein Fördereinrichtungsfluideinlass der Fluidfördereinrichtung
an den Vorpumpenfluideinlass, der Vorpumpenfluidauslass an den Hauptpumpenfluideinlass
und der Hauptpumpenfluidauslass an den Fördereinrichtungsfluidauslass der Fördereinrichtung
strömungstechnisch angeschlossen ist. Die Fluidfördereinrichtung selbst verfügt also
über den Fördereinrichtungsfluideinlass und den Fördereinrichtungsfluidauslass. Über
den Fördereinrichtungsfluideinlass wird der Fluidfördereinrichtung das Fluid bereitgestellt,
über den Fördereinrichtungsfluidauslass stellt sie das mittels der Vorpumpe und der
Hauptpumpe geförderte Fluid bereit. In anderen Worten wird der Fluidfördereinrichtung
über den Fördereinrichtungsfluideinlass Fluid zugeführt und über den Fördereinrichtungsfluidauslass
Fluid entnommen.
[0024] Die Vorpumpe weist den Vorpumpenfluideinlass und den Vorpumpenfluidauslass auf. Über
den Vorpumpenfluideinlass wird der Vorpumpe Fluid bereitgestellt und über den Vorpumpenfluidauslass
das mittels der Vorpumpe geförderte Fluid entnommen. Entsprechend verhält es sich
für die Hauptpumpe, welche insoweit den Hauptpumpenfluideinlass und den Hauptpumpenfluidauslass
aufweist. Der Hauptpumpe wird das Fluid über den Hauptpumpenfluidauslass bereitgestellt,
welches nach seinem Fördern durch die Hauptpumpe durch den Hauptpumpenfluidauslass
entnommen wird.
[0025] Die Vorpumpe und die Hauptpumpe sind strömungstechnisch in Reihe geschaltet. Hierzu
ist der Vorpumpenfluideinlass strömungstechnisch an den Fördereinrichtungsfluideinlass
angeschlossen, sodass der Vorpumpe unmittelbar das Fluid zugeführt wird, welches der
Fluidfördereinrichtung zugeführt wird. Der Vorpumpenfluidauslass ist an den Hauptpumpeneinlass
angeschlossen, sodass der Hauptpumpe mittels der Vorpumpe gefördertes Fluid bereitgestellt
wird. Der Hauptpumpenfluidauslass wiederum ist an den Fördereinrichtungsfluidauslass
strömungstechnisch angeschlossen, sodass über den Fördereinrichtungsfluidauslass der
Fluidfördereinrichtung das mittels der Vorpumpe und der Hauptpumpe geförderte Fluid
entnommen wird beziehungsweise entnommen werden kann.
[0026] Die Erfindung sieht vor, dass der Vorpumpenfluidauslass über eine ein Rückschlagventil
aufweisende Bypassleitung an den Vorpumpenfluideinlass strömungstechnisch angeschlossen
ist. Über die Bypassleitung ist eine unmittelbare Strömungsverbindung zwischen dem
Vorpumpenfluideinlass und dem Vorpumpenfluidauslass herstellbar, welche nicht über
die Vorpumpe selbst verläuft. Über die Bypassleitung kann insoweit Fluid von dem Vorpumpenfluidauslass
zu dem Vorpumpenfluideinlass unter Umgehung der Vorpumpe zurückströmen. In der Bypassleitung
ist die Ventilanordnung angeordnet, mittels welcher die Strömungsverbindung einstellbar
ist. So ist beispielsweise in einer ersten Einstellung der Ventilanordnung die Strömungsverbindung
zwischen dem Vorpumpenfluidauslass und dem Vorpumpenfluideinlass über die Bypassleitung
unterbrochen, wohingegen sie bei einer zweiten Einstellung hergestellt ist.
[0027] Die Ventilanordnung liegt besonders bevorzugt in Form des Rückschlagventils vor oder
weist ein solches zumindest auf. Dieses ist derart ausgestaltet, dass es eine Strömung
von dem Vorpumpenfluidauslass hin zu dem Vorpumpenfluideinlass zulässt, eine Strömung
in umgekehrter Richtung jedoch unterbindet. Beispielsweise ist das Rückschlagventil
derart ausgestaltet, dass es die Strömungsverbindung zwischen dem Vorpumpenfluidauslass
und dem Vorpumpenfluideinlass in Richtung des Vorpumpenfluideinlasses lediglich herstellt,
wenn eine Druckdifferenz zwischen dem Vorpumpenfluidauslass und dem Vorpumpenfluideinlass
eine bestimmte Druckdifferenz überschreitet. Mithilfe der Bypassleitung und der darin
vorliegenden Ventilanordnung wird eine bedarfsgerechte Versorgung der Hauptpumpe mit
Fluid sichergestellt. Hierbei wirkt das Rückschlagventil insbesondere als Druckbegrenzungsventil,
sodass der eingangsseitig an der Hauptpumpe anliegende, mittels der Vorpumpe bewirkte
Druck auf einen bestimmten Wert begrenzt ist.
[0028] Die Bypassleitung und das Rückschlagventil beziehungsweise Druckbegrenzungsventil
dienen einer bedarfsgerechten Beaufschlagung der Hauptpumpe mit Fluid. Sie sind insbesondere
dann notwendig, falls die Vorpumpe in zumindest einem Betriebszustand mehr Fluid in
Richtung Hauptpumpe fördert als diese aufnehmen kann. Besonders ideal ist daher eine
Ausgestaltung, bei welcher die Bypassleitung und die Ventilanordnung beziehungsweise
das Rückschlagventil entfallen und die Vorpumpe derart auf die Hauptpumpe abgestimmt
ist, dass stets eine ideale Beaufschlagung der Hauptpumpe mit dem Fluid erfolgt. Hierzu
stellt die Vorpumpe der Hauptpumpe exakt oder zumindest nahezu exakt die Fluidmenge
bereit, die diese aufnehmen kann, insbesondere bei genaue einer Drehzahl der Antriebswelle,
wenigstens einer Drehzahl der Antriebswelle oder mehreren unterschiedlichen Drehzahlen
der Antriebswelle, besonders bevorzugt über einen Nenndrehzahlbereich der Antriebswelle
hinweg, der bei einem bestimmungsgemäßen Betrieb der Fluidfördereinrichtung auftritt
oder zumindest auftreten kann.
[0029] Schließlich kann im Rahmen einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
vorgesehen sein, dass die Vorpumpe und die Hauptpumpe in einem gemeinsamen Pumpengehäuse
angeordnet sind. Die beiden Pumpen, also die Vorpumpe und die Hauptpumpe, liegen mithin
nicht in unterschiedlichen Gehäusen vor, sondern sind vielmehr integriert in der Fluidfördereinrichtung
zusammengefasst. Insbesondere sind sowohl das Vorpumpenantriebsrad und das Vorpumpenförderrad
der Vorpumpe als auch das Hauptpumpenantriebsrad und das Hauptpumpenförderrad der
Hauptpumpe in beziehungsweise an dem gemeinsamen Pumpengehäuse drehbar gelagert. Hieraus
resultiert eine besonders kompakte Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Fluidfördereinrichtung mit einer Vorpumpe und
einer Hauptpumpe in einer ersten Ansicht,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung der Fluidfördereinrichtung in einer zweiten Ansicht,
sowie
- Figur 3
- eine schematische Schnittdarstellung durch die Fluidfördereinrichtung, wobei die Vorpumpe
und die Hauptpumpe in einem gemeinsamem Pumpengehäuse vorliegen.
[0031] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Fluidfördereinrichtung 1, die
eine Vorpumpe 2 und eine Hauptpumpe 3 aufweist. Die Vorpumpe 2 verfügt über einen
Vorpumpenfluideinlass 4, der an einen Fördereinrichtungsfluideinlass 5 strömungstechnisch
angeschlossen ist. Ein Vorpumpenfluidauslass 6 der Vorpumpe 2 ist an einen Hauptpumpenfluideinlass
7 strömungstechnisch angeschlossen. Ein Hauptpumpenfluidauslass 8 der Hauptpumpe 3
wiederum ist an einen Fördereinrichtungsfluidauslass 9 der Fluidfördereinrichtung
1 strömungstechnisch angeschlossen. Schlussendlich liegen also die Vorpumpe 2 und
die Hauptpumpe 3 strömungstechnisch in Reihe geschaltet zwischen dem Fördereinrichtungsfluideinlass
5 und dem Fördereinrichtungsfluidauslass 9 vor. Es ist erkennbar, dass der Vorpumpenfluidauslass
6 und der Vorpumpenfluideinlass 4 über eine Bypassleitung 10 strömungstechnisch aneinander
angeschlossen sind. In der Bypassleitung 10 ist eine Ventilanordnung 11 vorgesehen,
welche ein Rückschlagventil 12 aufweist oder als ein solches ausgestaltet ist.
[0032] Die Vorpumpe 2 ist über eine Vorpumpeneingangswelle 13 und die Hauptpumpe 3 über
eine Hauptpumpeneingangswelle 14 antreibbar. Die Vorpumpe 2 und die Hauptpumpe 3 sind
antriebstechnisch an eine gemeinsame Antriebswelle 15 angeschlossen. In anderen Worten
sind die Vorpumpeneingangswelle 13 und die Hauptpumpeneingangswelle 14 beide antriebstechnisch
mit der Antriebswelle 15 verbunden. Im Falle der Vorpumpeneingangswelle 13 liegt eine
direkte Verbindung vor. Beispielsweise ist die Vorpumpeneingangswelle 13 einstückig
mit der Antriebswelle 15 ausgebildet. Die Hauptpumpeneingangswelle 14 ist hingegen
über die Vorpumpe 2 mit der Antriebswelle 15 antriebstechnisch verbunden. Hierzu bilden
ein Vorpumpenantriebsrad 16 und ein Vorpumpenförderrad 17 der Vorpumpe 2 ein Übersetzungsgetriebe
18 für die Hauptpumpe 3 aus.
[0033] Das Vorpumpenantriebsrad 16 ist mit der Vorpumpeneingangswelle 13 gekoppelt, vorzugsweise
sitzt es auf dieser und ist mit ihr starr und/oder permanent verbunden. Das Vorpumpenförderrad
17 wird hingegen während eines Betriebs der Fluidfördereinrichtung 1, also bei einer
Drehbewegung der Antriebswelle 15 von dem Vorpumpenantriebsrad 16 angetrieben. In
dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Vorpumpe 2 als Zahnradpumpe,
nämlich als Außenzahnradpumpe vor. Das Vorpumpenantriebsrad 16 und das Vorpumpenförderrad
17 liegen insoweit als Zahnräder vor, welche zur Ausbildung des Übersetzungsgetriebes
18 miteinander kämmen. Zudem wirken das Vorpumpenantriebsrad 16 und das Vorpumpenförderrad
17 zur Fluidförderung zusammen.
[0034] Analog hierzu verfügt die Hauptpumpe 3 über ein Hauptpumpenantriebsrad 19 und ein
Hauptpumpenförderrad 20. Auch diese wirken zum Bereitstellen einer Fluidförderwirkung
der Hauptpumpe 3 zusammen. Zum antriebstechnischen Verbinden der Hauptpumpe 3 mit
der Vorpumpe 2 ist eine Verbindungswelle 21 vorgesehen, welche das Vorpumpenförderrad
17 und die Hauptpumpeneingangswelle 14 und mithin das Hauptpumpenantriebsrad 19 miteinander
verbindet. Insoweit wird deutlich, dass die Vorpumpeneingangswelle 13 direkt an die
Antriebswelle 15 gekoppelt ist, wohingegen die Hauptpumpeneingangswelle 14 lediglich
mittelbar über die Verbindungswelle 21 und die Vorpumpe 2 mit der Antriebswelle 15
antriebstechnisch gekoppelt ist, also über die Vorpumpe 2 von der Antriebswelle 15
angetrieben wird.
[0035] Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung der Fluidfördereinrichtung 1, bei welcher
sowohl die Vorpumpe 2 als auch die Hauptpumpe 3 als Zahnradpumpe ausgestaltet ist.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Vorpumpe 2 als Außenzahnradpumpe
und die Hauptpumpe 3 als Innenzahnradpumpe vor. Hierbei stellt das Hauptpumpenantriebsrad
19 ein Ritzelzahnrad 22 und das Hauptpumpenförderrad 20 ein Hohlrad 23 der Innenzahnradpumpe
dar. Das Ritzelzahnrad 22 und das Hohlrad 23 sind um parallel zueinander versetzt
angeordnete Drehachsen drehbar gelagert. Das Ritzelzahnrad 2 weist im Querschnitt
gesehen Außenabmessungen auf, welche kleiner sind als Innenabmessungen des Hohlrads
23, sodass lediglich ein Teil einer Verzahnung des Ritzelzahnrads 22 mit einer Verzahnung
des Hohlrads 23 kämmt. Die Innenzahnradpumpe ist als Sichelpumpe ausgeführt, sodass
zwischen dem Ritzelzahnrad 22 und dem Hohlrad 23 bereichsweise ein sichelförmiges
Füllstück 24 angeordnet ist. Bevorzugt sind entweder die Vorpumpe 2 oder die Hauptpumpe
3 spaltkompensiert ausgebildet. Insbesondere ist eine Ausgestaltung bevorzugt, bei
welcher die Hauptpumpe 3, nicht jedoch die Vorpumpe 2, spaltkompensiert ist. Die Vorpumpe
2 liegt insoweit spaltkompensationslos vor. Es können jedoch auch sowohl die Vorpumpe
2 als auch die Hauptpumpe 3 spaltkompensiert sein.
[0036] Die Figur 2 zeigt eine weitere schematische Darstellung der Fluidfördereinrichtung
1. Es ist erkennbar, dass die Vorpumpe 2 beziehungsweise das Vorpumpenantriebsrad
16 und das Vorpumpenförderrad 17 jeweils eine Schrägverzahnung aufweisen. Hierdurch
wird die Laufruhe der Vorpumpe 2 deutlich verbessert. Hinsichtlich der weiteren Ausgestaltung
der Fluidfördereinrichtung 1 wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen.
[0037] Die Figur 3 zeigt eine weitere schematische Darstellung der Fluidfördereinrichtung
1. Erneut wird vollumfänglich auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen. Zusätzlich
wird nun deutlich, dass die Vorpumpe 2 und die Hauptpumpe 3 in einem gemeinsamen Pumpengehäuse
25 angeordnet sind. Hierbei sind bevorzugt das Vorpumpenantriebsrad 16, das Vorpumpenförderrad
17, das Hauptpumpenantriebsrad 19 und das Hauptpumpenförderrad 20 drehbar in und/oder
an dem Pumpengehäuse 25 gelagert. Eine Strömungsrichtung des Fluids durch die Fluidfördereinrichtung
1 ist durch die Pfeile 26 angedeutet.
[0038] Die hier dargestellte Fluidfördereinrichtung 1 weist hervorragende Fördereigenschaften
für das Fluid bei langer Lebensdauer auf, weil die Vorpumpe 2 und die Hauptpumpe 3
ideal aufeinander abgestimmt sind, nämlich mittels des Übersetzungsgetriebes 18.
1. Fluidfördereinrichtung (1) mit einer Vorpumpe (2) und einer strömungstechnisch an
die Vorpumpe (2) angeschlossenen Hauptpumpe (3), wobei die Vorpumpe (2) über eine
Vorpumpeneingangswelle (13) und die Hauptpumpe (3) über eine Hauptpumpeneingangswelle
(14) antreibbar sind, und wobei die Vorpumpe (2) einen Vorpumpenfluideinlass (4) und
einen Vorpumpenfluidauslass (6) sowie die Hauptpumpe (3) einen Hauptpumpenfluideinlass
(7) und einen Hauptpumpenfluidauslass (8) aufweist, wobei ein Fördereinrichtungsfluideinlass
(5) der Fluidfördereinrichtung (1) an den Vorpumpenfluideinlass (4), der Vorpumpenfluidauslass
(6) an den Hauptpumpenfluideinlass (7) und der Hauptpumpenfluidauslass (8) an den
Fördereinrichtungsfluidauslass (9) der Fluidfördereinrichtung (1) strömungstechnisch
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorpumpe (2) über ein mit der Vorpumpeneingangswelle (13) gekoppeltes Vorpumpenantriebsrad
(16) und ein mit dem Vorpumpenantriebsrad (16) zur Fluidförderung zusammenwirkendes
Vorpumpenförderrad (17) verfügt, wobei die Vorpumpe (2) und die Hauptpumpe (3) mit
einer gemeinsamen Antriebswelle (15) antriebstechnisch gekoppelt sind, und wobei das
Vorpumpenförderrad (17) und die Hauptpumpeneingangswelle (14) über eine Verbindungswelle
(21) miteinander verbunden sind, sodass die Vorpumpeneingangswelle (13) direkt und
die Hauptpumpeneingangswelle (14) über die Verbindungswelle (21) mit der Antriebswelle
(15) gekoppelt ist, wobei der Vorpumpenfluidauslass (6) über eine ein Rückschlagventil
(12) aufweisende Bypassleitung (10) an den Vorpumpenfluideinlass (4) strömungstechnisch
angeschlossen ist und die Vorpumpe (2) ein größeres Fördervolumen aufweist als die
Hauptpumpe (3).
2. Fluidfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorpumpenantriebsrad (16) und das Vorpumpenförderrad (17) ein Übersetzungsgetriebe
(18) für die Hauptpumpe (3) mit einem bestimmten Übersetzungsverhältnis ausbilden.
3. Fluidfördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorpumpe (2) als Zahnradpumpe und/oder die Hauptpumpe (3) als Rotationskolbenpumpe
ausgebildet ist.
4. Fluidfördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpumpe (3) ein Hauptpumpenantriebsrad (19) und ein mit dem Hauptpumpenantriebsrad
(19) zur Fluidförderung zusammenwirkendes Hauptpumpenförderrad (20) aufweist, wobei
das Vorpumpenförderrad (17) und das Hauptpumpenantriebsrad (19) antriebstechnisch
mit der Verbindungswelle (21) verbunden sind.
5. Fluidfördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpumpe (3) als Innenzahnradpumpe, insbesondere als Sichelpumpe, vorliegt,
wobei das Hauptpumpenantriebsrad (19) als Ritzelzahnrad (22) und das Hauptpumpenförderrad
(20) als Hohlrad (23) ausgestaltet sind.
6. Fluidfördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wirkverbindung zwischen dem Vorpumpenförderrad (17) und der Hauptpumpeneingangswelle
(14) ein weiteres Übersetzungsgetriebe angeordnet ist.
7. Fluidfördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorpumpe (2) und die Hauptpumpe (3) in einem gemeinsamen Pumpengehäuse (25) angeordnet
sind.
1. Fluid delivery device (1) having a booster pump (2) and a main pump (3) fluidically
connected to the booster pump (2), wherein the booster pump (2) can be driven via
a booster pump input shaft (13) and the main pump (3) can be driven via a main pump
input shaft (14), and wherein the booster pump (2) has a booster pump fluid inlet
(4) and a booster pump fluid outlet (6) and the main pump (3) has a main pump fluid
inlet (7) and a main pump fluid outlet (8), wherein a delivery device fluid inlet
(5) of the fluid delivery device (1) is fluidically connected to the booster pump
fluid inlet (4), the booster pump fluid outlet (6) is fluidically connected to the
main pump fluid inlet (7), and the main pump fluid outlet (8) is fluidically connected
to the delivery device fluid outlet (9) of the fluid delivery device (1), characterized in that the booster pump (2) has a booster pump drive gear (16) coupled to the booster pump
input shaft (13) and a booster pump delivery gear (17) interacting with the booster
pump drive gear (16) to deliver the fluid, wherein the booster pump (2) and the main
pump (3) are drivingly coupled to a common drive shaft (15), and wherein the booster
pump delivery gear (17) and the main pump input shaft (14) are connected to one another
via a connecting shaft (21) such that the booster pump input shaft (13) is coupled
directly to the drive shaft (15) and the main pump input shaft (14) is coupled to
the drive shaft (15) via the connecting shaft (21), wherein the booster pump fluid
outlet (6) is fluidically connected to the booster pump fluid inlet (4) via a bypass
line (10) having a check valve (12), and the booster pump (2) has a larger delivery
volume than the main pump (3).
2. Fluid delivery device according to claim 1, characterized in that the booster pump drive gear (16) and the booster pump delivery gear (17) form a transmission
gear (18) for the main pump (3) having a specific transmission ratio.
3. Fluid delivery device according to any of the preceding claims, characterized in that the booster pump (2) is designed as a gear pump and/or the main pump (3) is designed
as a rotary piston pump.
4. Fluid delivery device according to any of the preceding claims, characterized in that the main pump (3) has a main pump drive gear (19) and a main pump delivery gear (20)
interacting with the main pump drive gear (19) to deliver the fluid, wherein the booster
pump delivery gear (17) and the main pump drive gear (19) are drivingly connected
to the connecting shaft (21).
5. Fluid delivery device according to any of the preceding claims, characterized in that the main pump (3) is in the form of an internal gear pump, in particular a sickle
pump, wherein the main pump drive gear (19) is in the form of a pinion gear (22) and
the main pump delivery gear (20) is in the form of a ring gear (23).
6. Fluid delivery device according to any of the preceding claims, characterized in that a further transmission gear is arranged in the operative connection between the booster
pump delivery gear (17) and the main pump input shaft (14).
7. Fluid delivery device according to any of the preceding claims, characterized in that the booster pump (2) and the main pump (3) are arranged in a common pump housing
(25).
1. Dispositif de transport de fluide (1) comprenant une pompe préliminaire (2) et une
pompe principale (3) en liaison fluidique avec la pompe préliminaire (2), la pompe
préliminaire (2) pouvant être entraînée par le biais d'un arbre d'entrée de pompe
préliminaire (13) et la pompe principale (3) par le biais d'un arbre d'entrée de pompe
principale (14), et la pompe préliminaire (2) comportant une entrée de fluide de pompe
préliminaire (4) et une sortie de fluide de pompe préliminaire (6) et la pompe principale
(3) une entrée de fluide de pompe principale (7) et une sortie de fluide de pompe
principale (8), une entrée de fluide de dispositif de transport (5) du dispositif
de transport de fluide (1) étant en liaison fluidique avec l'entrée de fluide de pompe
préliminaire (4), la sortie de fluide de pompe préliminaire (6) avec l'entrée de fluide
de pompe principale (7) et la sortie de fluide de pompe principale (8) avec la sortie
de fluide de dispositif de transport (9) du dispositif de transport de fluide (1),
caractérisé en ce que la pompe préliminaire (2) dispose d'une roue d'entraînement de pompe préliminaire
(16) couplée à l'arbre d'entrée de pompe préliminaire (13) et d'une roue de transport
de pompe préliminaire (17) coopérant avec la roue d'entraînement de pompe préliminaire
(16) pour le transport de fluide, la pompe préliminaire (2) et la pompe principale
(3) étant couplées selon une technique d'entraînement à un arbre d'entraînement (15)
commun, et la roue de transport de pompe préliminaire (17) et l'arbre d'entrée de
pompe principale (14) étant reliés l'un à l'autre par un arbre de liaison (21), de
telle sorte que l'arbre d'entrée de pompe préliminaire (13) est couplé directement
à l'arbre d'entraînement (15) et l'arbre d'entrée de pompe principale (14) par le
biais de l'arbre de liaison (21), la sortie de fluide de pompe préliminaire (6) étant
en liaison fluidique avec l'entrée de fluide de pompe préliminaire (4) par le biais
d'une ligne de dérivation (10) comportant un clapet antiretour (12) et la pompe préliminaire
(2) présentant un volume transporté supérieur à la pompe principale (3).
2. Dispositif de transport de fluide selon la revendication 1, caractérisé en ce que la roue d'entraînement de pompe préliminaire (16) et la roue de transport de pompe
préliminaire (17) forment un engrenage multiplicateur (18) pour la pompe principale
(3) avec un rapport de multiplication donné.
3. Dispositif de transport de fluide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe préliminaire (2) est réalisée sous la forme d'une pompe à engrenages et/ou
la pompe principale (3) sous la forme d'une pompe à pistons rotative.
4. Dispositif de transport de fluide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe principale (3) comporte une roue d'entraînement de pompe principale (19)
et une roue de transport de pompe principale (20) coopérant avec la roue d'entraînement
de pompe principale (19) pour le transport de fluide, la roue de transport de pompe
préliminaire (17) et la roue d'entraînement de pompe principale (19) étant reliées
selon une technique d'entraînement à l'arbre de liaison (21).
5. Dispositif de transport de fluide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe principale (3) se présente sous la forme d'une pompe à engrenages intérieurs,
en particulier d'une pompe à tambour en forme de croissant, la roue d'entraînement
de pompe principale (19) étant conçue sous la forme d'un pignon (22) et la roue de
transport de pompe principale (20) sous la forme d'une roue à denture intérieure (23).
6. Dispositif de transport de fluide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un autre engrenage multiplicateur est disposé dans la liaison fonctionnelle entre
la roue de transport de pompe préliminaire (17) et l'arbre d'entrée de pompe principale
(14).
7. Dispositif de transport de fluide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe préliminaire (2) et la pompe principale (3) sont disposées dans un corps
de pompe (25) commun.