| (19) |
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(11) |
EP 3 728 864 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2022 Patentblatt 2022/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.12.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/085037 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/121416 (27.06.2019 Gazette 2019/26) |
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| (54) |
STELLANTRIEB MIT HYDRAULISCHEM ABFLUSSVERSTÄRKER
ACTUATOR WITH HYDRAULIC DRAIN AMPLIFIER
ACTIONNEUR AVEC UN AMPLIFICATEUR DE DRAIN HYDRAULIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.12.2017 DE 102017131004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.2020 Patentblatt 2020/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Moog GmbH |
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71034 Böblingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HELBIG, Achim
70184 Stuttgart (DE)
- DANY, Sascha
54340 Detzem (DE)
- KÖLBL, Udo
71229 Leonberg (DE)
- HÄNDLE, Werner
71672 Marbach a.N. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wittmann, Ernst-Ulrich |
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Withers & Rogers LLP
Kaulbachstrasse 114 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 451 543 EP-A1- 2 711 560
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EP-A1- 0 604 805 US-A1- 2011 088 797
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stellantrieb mit drehzahlvariabler Pumpe,
wie er beispielsweise in Dampfturbinen, Gasturbinen, Druckgussmaschinen eingesetzt
wird. Stellantriebe sind im Stand der Technik bekannt So offenbart die
EP 0 604 805 A1 eine Betätigungsvorrichtung für einen hydraulischen Stellantrieb mit druckproportionalem
Stellsignal, bei der zwischen Stellantrieb und einem hydraulischen Abflussverstärker
eine als Wandler wirkende Kolben-Zylinder-Anordnung zwischengeschaltet ist.
[0002] Diese Vorrichtung weist unter anderem folgende Nachteile auf: Der Ölkreislauf ist
nicht abgeschlossen und benötigt ein recht großes Ölvolumen. Außerdem ist für die
Funktion eine externe Druckversorgung erforderlich.
[0003] EP 2 711 560 A1 betrifft einen Hydraulikantrieb, sowie ein hydraulisch betätigbares Werkzeug. Ausgehend
von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile
des Stands der Technik wenigstens teilweise zu überwinden bzw. zu verbessern.
[0004] Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst Bevorzugte Ausführungsformen
und Abwandlungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Der Zylinder kann beispielsweise zur Steuerung der Hydraulik einer Gasturbine oder
Druckgussmaschine verwendet werden. Dabei wird der hydraulische Zu- oder Abfluss durch
einen Verschluss, der an der Kolbenstange des Zylinders angeordnet ist, gesteuert.
Bei derartigen Maschinen tritt die Situation ein, dass der der hydraulische Zu- oder
Abfluss sehr schnell gesperrt werden muss. Für diesen sehr schnellen Abfluss der Hydraulikflüssigkeit
aus dem Zylinder schaltet der Stellantrieb einen hydraulischen Pfad frei, der einen
hohen Durchfluss der Hydraulikflüssigkeit aus dem Zylinder zu einer Senke gewährleistet.
Die Senke ist Teil eines geschlossenen Hydrauliksystems. Sie kann beispielsweise als
ein zur Umgebung abgeschlossenes Reservoir realisiert sein. Durch die Realisierung
des Stellantriebs als geschlossenes Hydrauliksystem kann das benötigte Ölvolumen gegenüber
dem Stand der Technik deutlich reduziert werden. Dadurch wird auch die Gefahr für
die Umgebung - z.B. bei einer Leckage des Systems - vermindert, weil die geringere
Ölmenge z.B. die Brandgefahr reduziert oder auch die Maßnahmen zur Vermeidung einer
Verschmutzung vereinfacht, weil ein geringerer Raum zu umschließen ist
[0006] Die erste Kolbenkammer des Zylinders wird durch die Hydromaschine oder Pumpe über
die Hauptleitung gefüllt. Die Hydraulikflüssigkeit wird dabei aus der Senke entnommen.
Um die erste Kolbenkammer schnell zu entleeren, weist der Stellantrieb ein Nebenleitung
auf, welche einen höheren, insbesondere einen deutlich höheren, Querschnitt aufweist
als die Hauptleitung. Diese Nebenleitung verbindet die erste Kolbenkammer mit der
Senke.
[0007] In der Nebenleitung ist ein hydraulisches Ventil angeordnet. Das Ventil kann in recht
unterschiedlichen Ausführungsformen realisiert sein. Bei allen Ausführungsformen weist
das Ventil eine erste Stellung und eine zweite Stellung auf, wobei die zweite Stellung
einen größeren Volumenstrom des Hydraulikfluids steuert als die erste Stellung. So
kann das Ventil in einer Ausführungsform eine erste Stellung "gesperrt" und eine zweite
Stellung "Durchfluss" aufweisen. Das hydraulische Ventil wird durch hydraulische Aktuatoren
gesteuert. Es kann von einem ersten hydraulischen Aktuator in die erste Stellung und
von einem zweiten hydraulischen Aktuator in die zweite Stellung bewegbar sein. Dabei
führt eine erste Steuerleitung zu dem ersten hydraulischen Aktuator und eine zweite
Steuerleitung zu dem zweiten hydraulischen Aktuator.
[0008] In der Hauptleitung ist in Reihe zu der Hydromaschine ein hydraulischer Widerstand
angeordnet Die Reihenfolge der Anordnung spielt eine untergeordnete Rolle; so kann
entweder die Hydromaschine oder der hydraulische Widerstand näher an der Senke angeordnet
sein. Die erste Steuerleitung ist an der Hauptleitung, beispielsweise zwischen dem
hydraulischen Widerstand und der Senke, angeschlossen, und die zweite Steuerleitung
ist zwischen dem hydraulischen Widerstand und der ersten Kolbenkammer angeschlossen.
Wenn die erste Kolbenkammer schnell entleert werden soll, dann saugt die Hydromaschine
zunächst das Hydraulikfluid über die Hauptleitung aus der ersten Kolbenkammer. Zur
Verdeutlichung sei angenommen, dass der Volumenstrom in der Hauptleitung allmählich
erhöht wird. Bei einem vordefinierten Volumenstrom entsteht, abhängig von dem Volumenstrom,
ein erhöhter Druck in der zweiten Steuerleitung, die zwischen dem hydraulischen Widerstand
und der ersten Kolbenkammer angeschlossen ist Durch diesen erhöhten Druck bewegt der
zweite hydraulische Aktuator das Ventil in die zweite Stellung. In einer Ausführungsform
kann das Ventil dadurch von einer ersten Stellung "gesperrt" in eine zweite Stellung
"Durchfluss" bewegt werden. Bei einigen Ausführungsformen kann die erste Stellung
"gesperrt" die Ruhestellung des Ventils sein, in welcher das Ventil, z.B. mittels
einer Ventilfeder, anfangs festgehalten wird. In diesem Fall muss durch den Druck
am zweiten hydraulischen Aktuator mindestens die Gegenkraft der Feder überwunden werden.
[0009] Dadurch, dass das Ventil - mittels des zweiten hydraulischen Aktuators - in die zweite
Stellung bewegt wurde, erhöht sich der Volumenstrom in der Nebenleitung. In einer
Ausführungsform, bei der das Ventil von einer ersten Stellung "gesperrt" in eine zweite
Stellung "Durchfluss" bewegt wird, wird der Volumenstrom aus der ersten Kolbenkammer
geradezu sprunghaft gesteigert. Durch diesen sehr schnellen Abfluss der Hydraulikflüssigkeit
aus dem Zylinder schaltet der Stellantrieb einen hydraulischen Pfad frei, der den
Zu- oder Abfluss, beispielsweise der Hydraulik einer Gasturbine oder Druckgussmaschine,
sehr schnell sperrt. Dieser Effekt kann bei einigen Ausführungsformen noch dadurch
verstärkt werden, dass in oder an dem Zylinder ein Energiespeicher angeordnet ist,
z.B. in Form einer Feder. Diese beschleunigt sowohl den gesteuerten Zu- oder Abfluss
als auch die Entleerung der ersten Kolbenkammer.
[0010] Es ist im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn eine entsprechend abgeänderte Anordnung
nicht zum schnellen Entleeren, sondern zur schnellen Befüllung der ersten Kolbenkammer
verwendet wird. Ebenso ist es im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn eine entsprechend
abgeänderte Anordnung nicht zum schnellen Öffnen des Ventils, sondern zu schnellen
Schließen des Ventils verwendet wird.
[0011] In einer Ausführungsform ist die erste Steuerleitung zwischen dem hydraulischen Widerstand
und der Hydromaschine angeschlossen. Dabei ist hydraulische Widerstand also zwischen
der Hydromaschine und der ersten Kolbenkammer angeordnet. Diese Ausführungsform wird
bevorzugt für Stellantriebe gewählt, bei denen die Hydromaschine nur über einen druckfesten
Anschluss verfügt. Der hydraulische Widerstand fungiert dabei also auch als Instrument
zur Druckminderung.
[0012] In einer Ausführungsform ist die erste Steuerleitung zwischen der Hydromaschine und
der ersten Kolbenkammer angeschlossen. Diese Ausführungsform wird bevorzugt für Stellantriebe
gewählt, bei denen die Hydromaschine über zwei druckfeste Anschlüsse verfügt.
[0013] In einer Ausführungsform ist der hydraulische Widerstand ein Blendenventil. Ein Blendenventil
ist ein in der Hydraulik gut eingeführtes, robustes und einfach zu handhabendes Bauteil.
Es ist in verschiedenen Ausführungsformen lieferbar und kann so gut an die Erfordernisse
angepasst werden, insbesondere kann damit der vordefinierte Volumenstrom, der das
Schalten des Ventils auslöst recht genau bestimmt werden. In manchen Ausführungsformen
kann das Blendenventil auch variabel ausgestaltet sein.
[0014] In einer Ausführungsform ist der hydraulische Widerstand in die Hydromaschine integriert
Dies ermöglich insbesondere eine besonders kompakte Bauweise des Stellantriebs. Bei
manchen Ausführungsformen kann der hydraulische Widerstand bereits durch die Bauweise
der Hydromaschine realisiert sein - z.B. wenn ein Innenwiderstand realisiert ist -,
so dass kein zusätzliches Bauteil erforderlich ist
[0015] In einer Ausführungsform weist die Senke zusätzlich zu der zweiten Kolbenkammer des
Gleichgangzylinders ein Reservoir auf.
[0016] In einer Ausführungsform ist das Reservoir vorgespannt und insbesondere als Druckspeicher
ausgeführt Dies sorgt für eine besonders kompakte Ausführung des Stellantriebs und
spart Energie bei der Auffüllung der ersten Kolbenkammer.
[0017] In einer Ausführungsform ist das Ventil ein Wegeventil, wobei die erste Stellung
"gesperrt" und die zweite Stellung "Durchfluss" ist. Beispielsweise kann das Ventil
als 2/2-Wegeventil realisiert sein.
[0018] In einer Ausführungsform weist das Ventil mehrere Stellungen mit jeweils unterschiedlichen
Querschnitten auf. Dies ist vorteilhaft, wenn der Stellantrieb eine komplexere Steuerung
realisieren soll, die z.B. eine schnelle, aber dennoch weiche Steuerung des hydraulischen
Zu- oder Abflusses des gesteuerten Gerätes.
[0019] In einer Ausführungsform kann das Ventil stufenlos zwischen mehreren Stellungen mit
jeweils unterschiedlichem Volumenstrom des Hydraulikfluids schalten. Dabei kann "stufenlos"
auch "sehr kleine Stufen" bedeuten. Auch dies ist eine vorteilhafte Möglichkeit, komplexere
Steuerungen zu realisieren.
[0020] In einer Ausführungsform hat das Ventil die Stellung "gesperrt" als Ruhestellung,
in der es, insbesondere durch eine Feder, gehalten wird. Damit wird zum einen die
versehentliche Ansteuerung, z.B. die versehentliche Öffnung, des Ventils weitgehend
verhindert Außerdem kann durch Wahl der Feder - insbesondere in Kombination mit einem
definierten Blendenventil - der Schaltdruck des Ventils genau einstellt werden.
[0021] In einer Ausführungsform weist der Zylinder weiterhin einen Energiespeicher auf und/oder
ist mit einem Energiespeicher verbunden. Der Energiespeicher kann beispielsweise eine
Feder sein. Diese kann in der zweiten Kolbenkammer oder vor der ersten Kolbenkammer
angeordnet sein. Mit einem derartigen Energiespeicher wird die Reaktionsgeschwindigkeit
des Stellantriebs deutlich erhöht
[0022] In einer Ausführungsform ist in der Nebenleitung ein weiterer hydraulischer Widerstand,
insbesondere ein Blendenventil, angeordnet. Dies sorgt für einen definierten maximalen
Volumenstrom, wenn aus der ersten Kolbenkammer die Hydraulikflüssigkeit schnell abgelassen
wird, d.h. insbesondere wenn sich das Ventil - zumindest für einige Ausführungsformen
- in der zweiten Stellung "Durchfluss" befindet.
[0023] In einer Ausführungsform ist ein Rückschlagventil parallel zu dem hydraulischen Widerstand
angeordnet Dadurch kann die erste Kolbenkammer schneller befüllt werden, weil die
Füllmenge nicht mehr ausschließlich durch den hydraulischen Widerstand begrenzt wird.
[0024] Ein erfindungsgemäßes elektro-hydrostatischer Antrieb wird für Dampfturbinen, Gasturbinen,
Druckgussmaschinen oder Kunststoff-Spritzgussmaschinen verwendet.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines verschiedener Ausführungsformen erläutert,
wobei daraufhingewiesen wird, dass durch dieses Beispiel Abwandlungen beziehungsweise
Ergänzungen, wie sie sich für den Fachmann unmittelbar ergeben, mit umfasst sind.
Darüber hinaus stellt dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel keine Beschränkung der
Erfindung, welche durch die Ansprüche definiert wird.
[0026] Dabei zeigen:
Fig. 1: Ein Schaltbild eines nicht erfindungsgemäßen Stellantriebs;
Fig. 2: Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stellantriebs;
Fig. 3: Eine Variante eines nicht erfindungsgemäßen Stellantriebs.
[0027] Fig. 1 zeigt einen Zylinder 200, dessen Kolbenstange 230 an einem Ende einen Aktuator,
nämlich einen Verschluss 290, aufweist, wie er insbesondere für Dampfturbinen, Gasturbinen,
Druckgussmaschinen oder Kunststoff-Spritzgussmaschinen verwendet wird. Der Verschluss
290 steuert die Öffnung einer Leitung oder Passage 420 in einem der genannten Geräte,
die von einer weiteren Leitung oder Passage 410 abzweigt. In manchen Betriebsmodi
soll die Öffnung zur Passage 420 sehr schnell geschlossen werden. In der gezeigten
Ausführungsform geschieht das dadurch, dass die erste Kolbenkammer 220 sehr schnell
geleert und die Feder 250 sehr schnell entspannt wird. Die Feder 250 ist in dieser
Ausführungsform innerhalb der zweite Kolbenkammer 240 angeordnet. Die Feder 250 fungiert
als Energiespeicher. Die zweite Kolbenkammer 240 kann offen sein. Wenn die erste Kolbenkammer
220 sehr schnell geleert werden soll, dann pumpt die Hydromaschine oder Pumpe 50 zunächst
über die Druckleitungen 130 (die einen Teil der Druckleitung 110 mitverwendet) und
160 Hydraulikfluid aus der ersten Kolbenkammer 220. Das 2/2-Wegeventil 100 ist dabei
zunächst in der Stellung "gesperrt". Dies ist die Ruhestellung des Ventils 100 und
wird in dieser Ausführungsform durch eine Ventilfeder 108 gewährleistet. Der Volumenstrom,
der dadurch in der Druckleitung 130 entsteht, bewirkt eine Druckdifferenz zwischen
einer ersten und einer zweiten Seite des Blendenventils 180, d.h. es entsteht ein
höherer Druck auf der Seite des Blendenventils 180, die in Richtung der ersten Kolbenkammer
220 weist. Es entsteht folglich auch ein höherer Druck in der Druckleitung 140, die
den Aktuator 102 steuert Der Druck ist dabei proportional zu dem Volumenstrom, den
die Pumpe 50 erzeugt Wenn die Pumpe 50 einen vordefinierten Volumenstrom überschreitet,
dann ist der Druck in der Leitung 140 so hoch, dass die Kraft der Ventilfeder 108
überwunden wird und der Aktuator 102 das Ventil 100 in die Stellung "Durchfluss" schaltet.
Dies öffnet die Nebenleitungen 110 und 120, welche einen deutlich größeren Innendurchmesser
aufweisen als die Druckleitungen 130 und 160. Dadurch kann das Hydraulikfluid sehr
schnell aus der ersten Kolbenkammer 220 abfließen. In dieser Ausführungsform fließt
das Hydraulikfluid in das Reservoir 190, das als Druckkammer ausgelegt sein kann.
Das geschlossene System ermöglich vorteilhafterweise eine sehr kompakte Bauform und
benötigt ein signifikant geringeres Volumen des Hydraulikfluids als im Stand der Technik.
[0028] Das Ventil 100 wird entweder durch die Ventilfeder 108 geschlossen, wenn der Volumenstrom
ein vordefiniertes Maß unterschreitet. Oder das Ventil 100 wird mittels der Hydromaschine
50 geschlossen, wenn die Hydromaschine 50 das Hydraulikfluid von dem Reservoir 190,
über die Leitungen 160 und 130, in erste Kolbenkammer 220 pumpt Dadurch entsteht ein
höherer Druck am Aktuator 104, der das Ventil 100 in die Stellung "gesperrt" schaltet.
Die Pumpe 50 ist vorzugsweise als eine von einem Elektromotor 60 angetriebene volumen-
und/oder drehzahlvariable Hydromaschine 50 realisiert.
[0029] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stellantriebs. Die Grundfunktion
ist dabei dieselbe wie für
Fig. 1 erläutert. Auch bezeichnen dieselben Bezugszeichen dieselben Elemente wie bei
Fig. 1. Fig. 2 weist aber weitere Elemente auf, die für bestimmte Einsatzszenarien vorteilhaft sind.
So zeigt
Fig. 2 eine Druckleitung 330, welche das Reservoir 190 und den zweiten Pumpenanschluss 52
mit der zweiten Kolbenkammer 240 verbindet. In einigen Ausführungsformen kann dabei
auf die Feder 250 verzichtet werden. Diese Variante hat den Vorteil, dass das Reservoir
190 kleiner gestaltet werden kann, weil die zweite Kolbenkammer 240 einen Teil des
aus der ersten Kolbenkammer 220 abfließenden Hydraulikfluids aufnehmen kann.
[0030] Weiterhin zeigt
Fig. 2 ein Rückschlagventil 360 in der Druckleitung 310, das sich öffnet, wenn die erste
Kolbenkammer 220 mit dem Hydraulikfluid befüllt wird. Das Rückschlagventil 360 ist
parallel zu dem Blendenventil 180 angeordnet. Mit dem Rückschlagventil 360 wird also
das Blendenventil 180 umgangen, so dass eine schnellere Befüllung der ersten Kolbenkammer
220 möglich wird.
[0031] Fig. 2 zeigt außerdem ein Rückschlagventil 370, das parallel zu der Hydromaschine 50 angeordnet
ist Das Rückschlagventil 370 öffnet sich, wenn die erste Kolbenkammer 220 entleert
wird. Weil dabei der größte Teil des Hydraulikfluids über die Leitungen 110 und 120
fließt, kann die Pumpe 50 eine Unterversorgung mit Hydraulikfluid aufweisen. Bei manchen
Typen von Pumpen kann dies zu einer Beschädigung der Pumpe führen. Um dies zu vermeiden,
wird über das Rückschlagventil 370 Hydraulikfluid von der Leitung 120 in die Pumpe
50 geleitet
[0032] Bei
Fig. 2 ist in der Leitung 120 ein Blendenventil 170 angeordnet Es ist auch möglich, das
Blendenventil 170 in Leitung 110 anzuordnen, vorzugsweise hydraulisch in der Nähe
des Ventils 100. Dadurch ist das maximale Volumenstrom durch die Leitungen 110 und
120 nicht durch den Querschnitt dieser Leitungen bestimmt, sondern kann wesentlich
präziser durch die Dimensionierung des Blendenventils 170 bestimmt werden.
[0033] In dem Zylinder 200 ist in der ersten Kolbenkammer 220 - im Bereich des Endes, das
der Feder 250 gegenüberliegt - eine Endlagendämpfung 270 angeordnet. Wenn der Energiespeicher,
wie in dieser Ausführungsform, als Feder 250 ausgeführt ist, kann der Kolben des Zylinders
sehr hart auf die Innenwand des Zylinders auftreffen und so, zumindest mittelfristig,
eine Schädigung des Zylinders verursachen. Dies wird mit der gezeigten Endlagendämpfung
270 vermieden.
[0034] Fig. 3 zeigt eine Variante eines nicht erfindungsgemäßen Stellantriebs. Wie bei
Fig. 1 weist das Ventil 100 die Ruhestellung "gesperrt" auf. Wird die erste Kolbenkammer
220 entleert, dann baut sich, ab einem vordefinierten Volumenstrom, vor dem Blendenventil
180 in der Leitung 150 ein Druck auf, der so hoch ist, dass die Kraft der Ventilfeder
108 überwunden wird und der Aktuator 104 das Ventil 100 in die Stellung "Durchfluss"
schaltet
Liste der Bezugszeichen
[0035]
- 10
- hydraulisches System
- 50
- Hydromaschine, Pumpe
- 51
- erster Pumpenanschluss
- 52
- zweiter Pumpenanschluss
- 60
- Motor
- 100
- Ventil, 2/2-Wegeventil
- 102
- erster Ventilaktuator
- 104
- zweiter Ventilaktuator
- 108
- Ventilfeder
- 110, 120
- Druckleitung, Nebenleitung
- 130, 160
- Druckleitung, Hauptleitung
- 140, 150
- Druckleitung, Steuerleitung
- 170
- weiteres Blendenventil
- 180
- Blendenventil
- 190
- Reservoir
- 200
- Zylinder
- 210
- Kolben des Zylinders
- 220
- erste Kolbenkammer
- 230
- Kolbenstange
- 240
- zweite Kolbenkammer
- 250
- Feder
- 270
- Endlagendämpfung
- 290
- Verschluss
- 310
- Druckleitung
- 320
- Druckleitung
- 330
- Druckleitung
- 360
- Rückschlagventil
- 370
- Rückschlagventil
- 410, 420
- Leitung, Passage des gesteuerten Gerätes
1. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) für einen Stellantrieb, mit
einervon einem Elektromotor (60) angetriebenen volumen- und/oder drehzahl-variablen
Hydromaschine (50), zur Bereitstellung eines Volumenstroms eines Hydraulikfluids,
einem Zylinder (200) mit einem Kolben (210), einer Kolbenstange (230) und einer ersten
Kolbenkammer (220),
einem Ventil (100) mit einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung, das von einem
ersten hydraulischen Aktuator in die erste Stellung und von einem zweiten hydraulischen
Aktuator in die zweite Stellung bewegbar ist, wobei die zweite Stellung einen größeren
Volumenstrom des Hydraulikfluids steuert als die erste Stellung,
einer Senke,
einer Hauptleitung (130, 160), welche eine erste Kolbenkammer (220) des Zylinders
(200) mit der Senke verbindet und in der die Hydromaschine (50) angeordnet ist,
einer Nebenleitung (110, 120), welche die erste Kolbenkammer (220) mit der Senke verbindet
und in der das Ventil (100) angeordnet ist,
einer ersten Steuerleitung (140) zu dem ersten hydraulischen Aktuator, und einer zweiten
Steuerleitung (150) zu dem zweiten hydraulischen Aktuator,
wobei in der Hauptleitung (130, 160) in Reihe zu der Hydromaschine (50) ein hydraulischer
Widerstand (180) angeordnet ist,
wobei die erste Steuerleitung (140) an der Hauptleitung (130, 160) angeschlossen ist,
und
wobei die zweite Steuerleitung (150) zwischen dem hydraulischen Widerstand (180) und
der ersten Kolbenkammer (220) angeschlossen ist
dadurch gekennzeichnet, dass
die Senke die zweite Kolbenkammer (240) des Zylinders (200) ist, wobei der Zylinder
(200) ein Gleichgangzylinder ist.
2. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steuerleitung (140) zwischen dem hydraulischen Widerstand (180) und der
Hydromaschine (50) angeschlossen ist.
3. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steuerleitung (140) zwischen der Hydromaschine (50) und der ersten Kolbenkammer
(220) angeschlossen ist.
4. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Widerstand (180) ein Blendenventil ist.
5. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Senke zusätzlich zu der zweiten Kolbenkammer (240) des Gleichgangzylinders (200)
ein Reservoir (190) aufweist.
6. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Reservoir (190) vorgespannt und insbesondere als Druckspeicher ausgeführt ist.
7. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Ventil (100) ein Wegeventil ist, wobei die erste Stellung "gesperrt" und die zweite
Stellung "Durchfluss" ist.
8. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (100) mehrere Stellungen mit jeweils unterschiedlichen Querschnitten aufweist.
9. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (100) stufenlos zwischen mehreren Stellungen mit jeweils unterschiedlichem
Volumenstrom des Hydraulikfluids schalten kann.
10. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Ventil (100) die erste Stellung "gesperrt" als Ruhestellung hat, in der es, insbesondere
durch eine Feder, gehalten wird.
11. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Zylinder (200) weiterhin einen Energiespeicher (250) aufweist.
12. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (250) eine Feder ist, welche in der zweiten Kolbenkammer (230)
oder vor der ersten Kolbenkammer (240) angeordnet ist.
13. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Nebenleitung (110,120) ein weiteres Blendenventil (170) angeordnet ist.
14. Elektro-hydrostatischer Antrieb (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Rückschlagventil (360) parallel zu dem hydraulischen Widerstand (180) angeordnet
ist.
15. Verwendung eines elektro-hydrostatischen Antriebs (10) nach einem der vorangehenden
Ansprüche für Dampfturbinen, Gasturbinen, Druckgussmaschinen oder Kunststoff-Spritzgussmaschinen.
1. Electro-hydrostatic drive (10) for an actuating drive, having
a variable-volume and/or variable-speed hydraulic machine (50) which is driven by
an electric motor (60), for providing a volumetric flow of a hydraulic fluid,
a cylinder (200) with a piston (210), a piston rod (230) and a first piston chamber
(220),
a valve (100) with a first position and a second position, which valve (100) can be
moved by a first hydraulic actuator into the first position and by a second hydraulic
actuator into the second position, wherein the second position controls a greater
volumetric flow of the hydraulic fluid than the first position,
a sink,
main line (130, 160) which connects a first piston chamber (220) of the cylinder (200)
to the sink and in which the hydraulic machine (50) is arranged,
an auxiliary line (110, 120) which connects the first piston chamber (220) to the
sink and in which the valve (100) is arranged,
a first control line (140) to the first hydraulic actuator, and
a second control line (150) to the second hydraulic actuator,
wherein a hydraulic resistance (180) is arranged in the main line (130, 160) in series
with the hydraulic machine (50),
wherein the first control line (140) is connected to the main line (130, 160), and
wherein the second control line (150) is connected between the hydraulic resistance
(180) and the first piston chamber (220)
characterized in that the sink is the second piston chamber (240) of the cylinder (200), wherein the cylinder
(200) is a synchronizing cylinder.
2. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1,
characterized in that the first control line (140) is connected between the hydraulic resistance (180)
and the hydraulic machine (50).
3. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1, characterized in that the first control line (140) is connected between the hydraulic machine (50) and
the first piston chamber (220).
4. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1 to 3, characterized in that the hydraulic resistance (180) is a diaphragm valve.
5. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1 to 4, characterized in that the sink is a reservoir (190).
6. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 5, characterized in that the reservoir (190) is pre-tensioned and in particular, implemented as a pressure
reservoir.
7. Electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims, characterized in that
the valve (100) is a multi-way valve, wherein the first position is "closed" and the
second position is "flowing".
8. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1 to 6, characterized in that the valve (100) has multiple positions each with different cross-sections.
9. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 1 to 6, characterized in that
the valve (100) can switch smoothly between multiple positions, each with different
volume flow rates of the hydraulic fluid.
10. Electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims, characterized in that
the valve (100) has the first position "closed" as a rest position in which it is
held, in particular by a spring.
11. Electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims, characterized in that
the cylinder (200) additionally comprises an energy storage device (250).
12. Electro-hydrostatic drive (10) according to Claim 11, characterized in that
the energy storage device (250) is a spring which is arranged in the second piston
chamber (230) or in front of the first piston chamber (240).
13. Electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims, characterized in that
a further diaphragm valve (170) is arranged in the auxiliary line (110, 120).
14. Electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims, characterized in that
a non-return valve (360) is arranged in parallel with the hydraulic resistance (180).
15. Use of an electro-hydrostatic drive (10) according to any of the preceding claims,
characterized in that
a further non-return valve (370) is arranged in parallel with the pump (50).
1. Entraînement électro-hydrostatique (10) destiné à un mécanisme de commande, avec
une machine hydraulique (50) à volume et/ à régime variable entraînée par un moteur
électrique (60), en vue de la mise à disposition d'un débit volumétrique d'un fluide
hydraulique,
un vérin (200) avec un piston (210), une tige de piston (230) et une première chambre
de piston (220),
une soupape (100) avec une première position et une seconde position, qui est déplaçable
par un premier actionneur hydraulique dans la première position et par un second actionneur
hydraulique dans la seconde position, la seconde position commandant un plus grand
débit volumétrique du fluide hydraulique que la première position,
une cuvette,
une conduite principale (130, 160) qui relie une première chambre de piston (220)
du vérin (200) à la cuvette et dans laquelle la machine hydraulique (50) est disposée,
une conduite secondaire (110, 120) qui relie la première chambre de piston (220) à
la cuvette et dans laquelle la soupape (100) est disposée,
une première conduite de commande (140) vers le premier actionneur hydraulique, et
une seconde conduite de commande (150) vers le second actionneur hydraulique, et
sachant que dans la conduite principale (130, 160), une résistance hydraulique (180)
est disposée en série par rapport à la machine hydraulique (50),
sachant que la première conduite de commande (140) est raccordée à la conduite principale
(130, 160), et
sachant que la seconde conduite de commande (150) est raccordée entre la résistance
hydraulique (180) et la première chambre de piston (220),
caractérisé en ce que
la cuvette est la seconde chambre de piston (240) du vérin (200), sachant que le vérin
(200) est un vérin synchronisé.
2. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première conduite de commande (140) est raccordée entre la résistance hydraulique
(180) et la machine hydraulique (50).
3. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la première conduite de commande (140) est raccordée entre la machine hydraulique
(50) et la première chambre de piston (220).
4. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la résistance hydraulique (180) est une soupape à diaphragme.
5. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
la cuvette présente, en plus de la seconde chambre de piston (240) du vérin synchronisé
(200), un réservoir (190).
6. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le réservoir (190) est précontraint et notamment réalisé comme accumulateur de pression.
7. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la soupape (100) est un distributeur de commande directionnelle, sachant que la première
position est « bloquée » et que la seconde position est « débit ».
8. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la soupape (100) présente plusieurs positions avec des sections transversales respectives
différentes.
9. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la soupape (100) peut commuter en continu entre plusieurs positions avec respectivement
un débit volumétrique différent du fluide hydraulique.
10. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la soupape (100) possède la première position « bloquée » en position de repos, dans
laquelle elle est maintenue, notamment par un ressort.
11. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le vérin (200) présente encore un accumulateur d'énergie (250).
12. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon la revendication 11, caractérisé en ce que
l'accumulateur d'énergie (250) est un ressort, qui est disposé dans la seconde chambre
de piston (230) ou en amont de la première chambre de piston (240).
13. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la conduite secondaire (110, 120), une autre soupape à diaphragme (170) est disposée.
14. Entraînement électro-hydrostatique (10) selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un clapet antiretour (360) est disposé parallèlement à la résistance hydraulique (180).
15. Utilisation d'un système ou d'un entraînement électro-hydrostatique (10) selon une
quelconque des revendications précédentes pour des turbines à vapeur, des turbines
à gaz, des machines à coulée sous pression ou des presses d'injection de plastique.
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