Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät mit einem Wasserbehandlungsraum
und mit einer Wasserführung vom bzw. zum Wasserbehandlungsraum, insbesondere auch
davon weg. Ein solches Haushaltsgerät ist besonders vorteilhaft eine Spülmaschine
oder eine Waschmaschine.
[0002] Aus der
EP 2 862 494 A1 ist ein wasserführendes Haushaltsgerät bekannt mit einer Behandlungskammer, in deren
unterem Bereich ein Sumpf auf bekannte Art und Weise vorgesehen ist. Direkt unterhalb
des Sumpfes ist daran anschließend eine Impellerpumpe vorgesehen, die durch den geringen
Abstand in vertikaler Richtung die Bauhöhe minimieren soll. Des Weiteren ist so eine
Wasserführung vereinfacht, weil keine Wasserleitungen dazwischen vorgesehen sein müssen.
[0003] Aus der
WO 2019/025849 A1 ist ein weiteres Haushaltsgerät in Form einer Waschmaschine bekannt, bei dem eine
Pumpe neben einem Sumpf oder Sumpfunterteil seitlich versetzt vorgesehen ist. Die
Pumpe ist auch als Impellerpumpe ausgebildet und dabei so angeordnet, dass ein Bereich
am Pumpeneinlass sozusagen in zwei Bereiche aufgeteilt ist, nämlich eine Vorkammer
und einen Ansaugbereich. In der Vorkammer soll üblicherweise Wasser aus dem Sumpf
vorhanden sein, und durch eine Öffnung kann dieses Wasser dann vom Impeller in den
Ansaugbereich angesaugt werden zum Pumpen. Ein Pumpenauslass geht in radialer Richtung
seitlich vom Impeller weg.
Aufgabe und Lösung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes wasserführendes
Haushaltsgerät zu schaffen, mit dem Probleme des Standes der Technik gelöst werden
können und es insbesondere möglich ist, vorteilhaft Wasser im Haushaltsgerät pumpen
zu können und dabei möglichst wenig Bauraum zu benötigen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein wasserführendes Haushaltsgerät mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Der Wortlaut
der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0006] Das wasserführende Haushaltsgerät weist neben dem Wasserbehandlungsraum und der Wasserführung
zu diesem hin bzw. von diesem weg eben eine Behandlungskammer auf, die verschließbar
ist und in der Gegenstände behandelt werden können. Im Falle einer Spülmaschine ist
dies eine übliche im Wesentlichen kastenförmige Behandlungskammer, die von vorne mit
einer Tür verschlossen werden kann. Darin können Geschirr und Besteck gereinigt werden.
Im Falle einer Waschmaschine ist in der Behandlungskammer üblicherweise eine drehbare
Trommel angeordnet, die von vorne oder alternativ von oben zugänglich ist und von
einem Trommelmotor gedreht werden kann.
[0007] Ein Wassereinlass ist in die Behandlungskammer vorgesehen, der vorteilhaft auf übliche
Art und Weise ausgebildet sein kann. Unten in der Behandlungskammer ist ein Sumpf
vorgesehen, der ebenfalls vorteilhaft auf übliche Art und Weise ausgebildet sein kann.
Aus dem Sumpf führt ein Sumpf-Wasserauslass in seitlicher Richtung von diesem weg.
Dabei kann er einen Winkel zur Horizontalen aufweisen, der zwischen 0° und maximal
± 25° liegt. Dies bedeutet, dass der Sumpf-Wasserauslass zwar in etwa horizontal seitlich
wegführen kann, aber auch etwas nach oben bzw. vor allem nach unten geneigt sein kann.
Es ist noch eine Impellerpumpe vorgesehen, die einen Pumpeneinlass, einen Pumpenauslass,
eine Pumpenkammer dazwischen sowie einen darin angeordneten Impeller aufweist. Zum
Antrieb des Impellers ist ein Pumpenmotor vorgesehen. Der Pumpeneinlass in die Pumpe
bzw. in die Pumpenkammer ist dabei mit dem Sumpf-Wasserauslass verbunden. Vorteilhaft
kann vorgesehen sein, dass ein Pumpenkammerdeckel direkt mit dem Sumpf-Wasserauslass
verbunden ist, alternativ ein kurzer Rohrstutzen am Pumpenkammerdeckel damit verbunden
ist. So kann in vertikaler Richtung gesehen die Pumpenkammer möglichst nahe am Sumpf-Wasserauslass
sein bzw. möglichst nicht sehr hoch darüber angeordnet sein. Dadurch ist eine Reduktion
der Bauhöhe möglich, was für solche Haushaltsgeräte besonders wichtig ist. Dann kann
nämlich die Behandlungskammer möglicherweise größer ausgebildet sein.
[0008] Erfindungsgemäß läuft die Pumpenkammer ringartig um bzw. ist zumindest teilweise
ringartig ausgebildet, insbesondere schließt sie an einen Bereich um den Impeller
herum an, vorteilhaft als eine Ringkammer. Es ist vorgesehen, dass die Pumpenkammer
mindestens teilweise um den Pumpenmotor umläuft und/oder dass der Pumpenmotor in axialer
Richtung gesehen zumindest teilweise von der Pumpenkammer umgeben ist. Des Weiteren
ist der Pumpenauslass aus der Pumpe höher angeordnet als der Impeller, vorteilhaft
liegt er in axialer Richtung gesehen im obersten Bereich der Pumpenkammer.
[0009] Somit ermöglicht es die Erfindung, den Pumpenmotor sozusagen in die Pumpenkammer
hineinzuziehen bzw. die Pumpenkammer um den Pumpenmotor herumzuführen, wodurch die
Pumpenkammer mit der ringartig um den Pumpenmotor umlaufenden Ausgestaltung zwar eine
gewisse axiale Höhe aufweisen kann, dies aber die Bauhöhe nicht unbedingt vergrößert,
da hier ja ohnehin der Pumpenmotor vorhanden ist und die beiden ineinander integriert
sein können.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Sumpf-Wasserauslass unten am
Sumpf vorgesehen, insbesondere ist er am untersten Bereich des Sumpfes vorgesehen.
So kann vorgesehen sein, dass mittels der Impellerpumpe möglichst viel bzw. sämtliches
Wasser aus dem Sumpf abgepumpt und somit entfernt werden kann. Dies ist aus hygienischen
Gründen von Vorteil.
[0011] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann ein unterster Punkt des
Pumpenauslasses in axialer Richtung der Pumpe gesehen auf Höhe des Antriebsmotors
oder sogar höher als der Antriebsmotor liegen. Dies ermöglicht eben eine in axialer
Richtung relativ langgestreckte Pumpenkammer, die aber die Bauhöhe nur unwesentlich
erhöht oder gar nicht erhöht. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn, wie nachfolgend
noch erläutert wird, in der Pumpenkammer oder an der Pumpenkammer eine Beheizung vorgesehen
ist.
[0012] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der Sumpf zumindest in einem oberen
Bereich trichterförmig ausgebildet, insbesondere dort, wo er sozusagen in die Behandlungskammer
übergeht bzw. an diese anschließt. Bevorzugt ist er flach trichterförmig. Nach unten
kann er verjüngt ausgebildet sein. Vorzugsweise kann er in einem unteren Bereich auch
zylinderförmig bzw. rundzylindrisch ausgebildet sein, insbesondere im Wesentlichen
vertikal verlaufend. Der Sumpf kann als Baueinheit aus mehreren Bauteilen ausgebildet
sein, die miteinander verbunden sind. Eine solche Verbindung kann dauerhaft und unlösbar
sein, insbesondere geklebt oder geschweißt sein. Alternativ können Teile zusammengesteckt
oder verrastet sein. Der Sumpf kann im oberen Bereich, insbesondere im Wesentlichen
an einer Oberkante, von einem Sieb oder einem ähnlichen flächigen Gebilde mit kleinen
Öffnungen verschlossen sein, das vorzugsweise zur Mitte hin abgesenkt bzw. vertieft
ist. In der Mitte kann eine Öffnung nach unten vorgesehen sein, die größere Gegenstände
wie beispielsweise Kirschkerne in einer Geschirrspülmaschine hindurchlassen kann.
So können sie gesammelt werden bzw. aus dem Wasser zum Umwälzen entfernt werden.
[0013] Der Sumpf-Wasserauslass kann vorteilhaft in horizontaler Richtung zur Seite von dem
Sumpf abgehen und zu der Impellerpumpe bzw. zu deren Pumpeneinlass führen. Der Sumpf-Wasserauslass
kann dabei über diese Strecke hinweg als eine Art Kanal ausgebildet sein. Ein Boden
des Sumpf-Wasserauslasses kann gleichzeitig einen wesentlichen Teil des Bodens des
Sumpfes nach unten zu bilden oder in der gleichen Ebene mit diesem liegen.
[0014] In axialer Richtung gesehen kann der Impeller vorteilhaft auf Höhe des Sumpfes angeordnet
sein. Somit liegt er also höher als der Sumpf-Wasserauslass. Auch der Pumpenmotor
liegt vorteilhaft in axialer Richtung gesehen auf Höhe des Sumpfes, in der Praxis
einige Zentimeter oberhalb des Impellers. Besonders vorteilhaft kann auch der Pumpenauslass
in axialer Richtung gesehen auf Höhe des Sumpfes angeordnet sein, zumindest unterhalb
eines vorgenannten Siebs oder Gebildes als oberer Abschluss des Sumpfes hin zur Behandlungskammer.
Somit kann die gesamte Impellerpumpe eine Höhe in axialer Richtung aufweisen, die
in etwa der Höhe des Sumpfes als vorgenannte Baueinheit entspricht oder diese nicht
überragt. Durch diese Bauweise kann erkennbar die gesamte vertikale Höhe minimiert
werden.
[0015] In Ausgestaltung der Erfindung kann der Pumpenauslass in einer Richtung im Wesentlichen
rechtwinklig zur Drehachse des Impellers verlaufen, also zur Seite hin abgehen. Diese
Verlaufsrichtung ist insbesondere dort gegeben, wo der Pumpenauslass aus einer Verlängerung
einer Mantelform der Pumpenkammer heraustritt. In diesem Bereich sollte also seine
Verlaufsrichtung im Wesentlichen rechtwinklig zur Drehachse des Impellers sein. Er
kann vorteilhaft tangential von der Pumpenkammer abgehen. Danach kann er unter Umständen
auch abgebogen sein oder schräg nach oben bzw. nach unten geführt sein. Da vom Impeller
in Rotation versetztes Wasser mehrere Male in der Pumpenkammer umlaufen kann, schraubt
es sich sozusagen vom Impeller nach oben bis hin zu dem Pumpenauslass.
[0016] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der vorgenannte Pumpenauslass als
oberster Bereich bzw. als oberstes Teil der Pumpenkammer ausgebildet. Vorteilhaft
kann der Pumpenauslass auch den obersten Bereich der gesamten Impellerpumpe bilden
bzw. der Rest der Impellerpumpe liegt darunter. Auch dies hilft, die axiale Bauhöhe
gering zu halten.
[0017] Bevorzugt ist in oder an der Pumpenkammer mindestens ein Heizelement vorgesehen.
Besonders bevorzugt kann ein solches Heizelement an einer Außenseite der Pumpenkammer
vorgesehen sein. Es kann in axialer Richtung gesehen auf Höhe des Impellers angeordnet
sein, so dass von dem Impeller gefördertes Wasser möglichst direkt an die Wandung
der Pumpenkammer kommt, wo es dann von dem mindestens einen Heizelement beheizt werden
kann. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Heizelement den Impeller in
axialer Richtung gesehen nach oben überragen. Somit kann das vom Impeller geförderte
Wasser möglichst gut beheizt werden, insbesondere wenn es in der Pumpenkammer anschließend
umläuft hin zum Pumpenauslass.
[0018] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Pumpenmotor als Nassläufer
ausgebildet sein. Er kann vom Wasser aus der Pumpenkammer umspült sein. Die entstehende
Abwärme des Pumpenmotors kann ins Wasser abgeleitet werden, was somit zu einem besseren
und effizienteren Gesamtsystem führen kann bzw. was zu einer besseren Effizienz der
Wärmeeinleitung ins Wasser führen kann.
[0019] Bevorzugt ist eine Drehachse des Impellers vertikal ausgerichtet, so dass die vorgenannte
axiale Richtung des Pumpenmotors die Vertikale ist. Dadurch kann, insbesondere wenn
auch der Sumpf samt unterem rundzylindrischem Bereich vertikal ausgerichtet ist, eine
maximal kompakte Bauform erreicht werden.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass vom Sumpf ein
weiterer Sumpf-Ablaufauslass abgeht. Dieser kann besonders vorteilhaft von der tiefsten
Stelle des Sumpfes aus abgehen. Der Sumpf-Ablaufauslass kann zu einem Ablaufauslass
aus dem ganzen Haushaltsgerät führen, entweder direkt oder über eine Abfluss-Pumpe
zum Herauspumpen des Wassers aus dem Haushaltsgerät zu dem vorgenannten Abfluss-Auslass
heraus. An einem solchen Sumpf-Ablaufauslass können gröbere bzw. größere Teile aus
dem Wasser der Behandlungskammer, beispielsweise mit einer Größe ab 5 mm wie Kirschkerne
in einer Spülmaschine, die von einer sogenannten Grobteil-Falle unten im Sumpf zurückgehalten
worden sind, und aus dem Haushaltsgerät herausgespült werden. So müssen sie nicht
von einer Bedienperson von Hand entfernt werden. Des Weiteren kann durch die vorgenannte
Grobteil-Falle, möglicherweise auch durch weitere Siebe oder Filtereinrichtungen im
Sumpf oder dahinter, verhindert werden, dass diese Teile in die Impellerpumpe gelangen.
Sie könnten deren Funktion beeinträchtigen, sie insbesondere beschädigen oder sogar
zerstören. Ein solcher Sumpf-Ablaufauslass kann sich direkt an eine Grobteil-Falle
anschließen. Insbesondere kann der Sumpf-Ablaufauslass leicht abschüssig sein bzw.
von der Grobteil-Falle aus nach unten verlaufen, damit Grobteile leicht ausgespült
werden können und auf keinen Fall zurück in den Sumpf oder den Behandlungsraum gelangen
können.
[0021] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der untere Teil des Sumpfes von
einem einzigen Sumpf-Bauteil gebildet, welches einstückig ausgebildet ist. Dies betrifft
insbesondere eine rohrartige Ausgestaltung des Sumpfes unterhalb der Trichterform
oder der erweiterten Form, wobei der Sumpf-Wasserauslass einstückig von dem Bauteil
abgeht und zu der Impellerpumpe führt. Hier kann der Sumpf-Abflussauslass auch an
dem Bauteil vorgesehen sein, insbesondere als ein vom Sumpf abgehender Rohrstutzen.
Er kann eben auch einstückig mit dem Sumpf-Bauteil ausgebildet sein. Durch die einstückige
Ausgestaltung entsteht zwar ein höherer Fertigungsaufwand. Gleichzeitig kann aber
die Gefahr von Undichtigkeiten bzw. auch ein Aufwand für eine Abdichtung reduziert
werden, was als sehr vorteilhaft angesehen wird.
[0022] Die Pumpenkammer kann vorteilhaft mit ringförmigem Querschnitt um den Pumpenmotor
umlaufend ausgebildet sein, insbesondere mit kreisringförmigem Querschnitt, und dies
zumindest teilweise in axialer Richtung gesehen über dessen Höhe. Ein Teil der Außenwandung
der Pumpenkammer kann von einem vorgenannten Heizelement beheizt sein bzw. das Heizelement
auf der Außenseite aufweisen. So können mindestens 50 % der Pumpenkammer beheizt sein,
insbesondere 60 % bis 80 %.
[0023] Der Pumpenauslass kann vorteilhaft den höchsten Bereich der Impellerpumpe bilden,
wenn man sie als Baueinheit betrachtet. Er kann in einen Rohrstutzen übergehen, der
zwischen 2 cm und 5 cm lang ist, und von der Verlängerung der Mantelform von der Außenseite
der Pumpenkammer abstehen. An den Rohrstutzen können eine Wasserleitung oder ein Schlauch
angeschlossen werden.
[0024] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Zusatz-Auslass aus der Pumpenkammer
vorgesehen samt einer Zusatz-Auslassklappe daran bzw. dafür. Die Zusatz-Auslassklappe
weist eine Geschlossen-Stellung und mindestens eine Offen-Stellung auf. Zwischen diesen
beiden Stellungen ist sie bewegbar, vorteilhaft drehbar ausgebildet, alternativ verbiegbar.
Vorzugsweise ist sie dabei um eine Achse drehbar ausgebildet, ist also drehbar gelagert
und nicht nur elastisch bewegbar und auslenkbar ausgebildet, beispielsweise durch
Verbiegung oder Verwindung. In der Geschlossen-Stellung verschließt die Zusatz-Auslassklappe
den Zusatz-Auslass, vorteilhaft weitgehend oder sogar vollständig. Dazu kann die Zusatz-Auslassklappe
in etwa so groß sein wie der Zusatz-Auslass, vorteilhaft etwas größer sein. In jeder
der Offen-Stellungen ist der Zusatz-Auslass zumindest teilweise offen bzw. die Zusatz-Auslassklappe
gibt ihn zumindest teilweise frei oder öffnet ihn. Abhängig von der Offen-Stellung
kann der Zusatz-Auslass also mehr oder weniger offen sein.
[0025] Zusätzlich ist ein Stellmittel vorgesehen, wodurch die Zusatz-Auslassklappe derart
kraftbelastet ist, dass sie selbsttätig aus der Geschlossen-Stellung in eine der Offen-Stellungen
bewegt wird, wenn kein Fluid bzw. Wasser vom Einlass zum Auslass gepumpt wird bzw.
wenn die Zusatz-Auslassklappe frei ist von Fluidströmung in Drehrichtung des Impellers
zum Pumpen des Fluids im normalen Betrieb. Das Stellmittel kann also die Zusatz-Auslassklappe
zumindest in die erste Offen-Stellung bzw. in die am wenigsten geöffnete Offen-Stellung
bringen. Unter Umständen kann es also ausreichen, wenn die Stellmittel die Zusatz-Auslassklappe
nur ein klein wenig öffnen. Damit kann erreicht werden, dass in der Geschlossen-Stellung
kein Fluid während des Pumpens durch den Zusatz-Auslass entweicht bzw. aus der Pumpenkammer
gefördert wird. Schließlich soll das Fluid ja normal vom Einlass zum Auslass gefördert
werden. Die Fluidströmung kann hier sogar noch helfen, die Zusatz-Auslassklappe in
der Geschlossen-Stellung zu halten, da sie diese beispielsweise niederdrückt. Wenn
keine Fluidströmung vorliegt, soll sich die Zusatz-Auslassklappe selbsttätig zumindest
teilweise öffnen. Dann kann durch Dreh-richtungsumkehr des Impellers, wie nachfolgend
noch erläutert wird, in die zumindest teilweise geöffnete Zusatz-Auslassklappe gefördert
werden bzw. an dieser vorbei in den nun zumindest teilweise offenen Zusatz-Auslass
hinein und somit Fluid an einen anderen Abgang der Impellerpumpe, vorzugsweise zu
einer Abflussleitung hin, gebracht werden.
[0026] Durch die spezielle Ausbildung der Zusatz-Auslassklappe samt Stellmittel, die vorteilhaft
passive Stellmittel sind wie besonders vorteilhaft eine elastische Ausgestaltung oder
eine separate Feder, mit der selbsttätigen Öffnung kann auf speziell anzusteuernde
Aktoren wie Elektromagnete, Piezo-Antriebe oder Elektromotoren verzichtet werden.
Dies vereinfacht die Konstruktion der Impellerpumpe sowie deren Betrieb erheblich.
Des Weiteren kann auch Bauraum eingespart werden.
[0027] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in Zwischen-Überschriften und einzelne Abschnitte beschränkt die unter
diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Spülmaschine als erfindungsgemäßes wasserführendes
Haushaltsgerät,
- Fig. 2
- eine Schrägansicht von oben auf einen Sumpf der Spülmaschine samt Sumpf-Wasserauslass
und daneben angeordneter Impellerpumpe,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Anordnung aus Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Anordnung aus Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine Abwandlung der Anordnung aus Fig. 3 mit einem zusätzlichen Zusatz-Auslass aus
der Pumpenkammer der Impellerpumpe.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0029] In der Fig. 1 ist schematisch eine Spülmaschine 11 als erfindungsgemäßes wasserführendes
Haushaltsgerät dargestellt mit einem Gehäuse 12 und einem Spülraum 14 als Wasserbehandlungsraum
darin, der im Prinzip wie üblich und bekannt ausgebildet ist. Oben in dem Spülraum
14 ist ein üblicher Spülarm 16 angedeutet, wobei natürlich auch noch mehr Spülarme
darin vorgesehen sein können, insbesondere auch im unteren Bereich. Unten weist der
Spülraum 14 einen Boden 17 auf, der mittig in eine große Vertiefung 18 übergeht, welche
trichterartig ausgebildet ist und einen Teil eines Sumpfes 19 mit einem vorbeschriebenen
Ablauf bildet. Dabei kann die Vertiefung 18 auch zum Teil abgedeckt sein, beispielsweise
durch ein Sieb, Gitter, Filter odgl.. Die Wände des Spülraums 14 sowie der Boden 17
bestehen üblicherweise aus Metall bzw. Edelstahl. Die Vertiefung 18 kann aus Kunststoff
bestehen, alternativ auch aus Metall.
[0030] Der Sumpf 19 ist nach oben zu an der aus Fig. 2 gut erkennbaren großen Sumpföffnung
20 mit einem vorgenannten flachen Sieb odgl. abgedeckt. Der Sumpf 19 geht nach unten
in einen Zylinderabschnitt 22 über, der eine strichpunktiert dargestellte Mittelachse
30 aufweist. Der Zylinderabschnitt 22 weist unten einen Boden 23 auf. Darauf aufgestellt
oder darauf befindet sich ein Gittereinsatz 25, vorteilhaft hergestellt aus Kunststoff.
Der Gittereinsatz 25 weist einen Oberteil 26a, einen Mittelteil 26b und einen Unterteil
26c auf. Aus der Fig. 3 ist gut zu erkennen, dass der Oberteil 26a die Ebene der Sumpföffnung
20 überragt und somit auch ein hier angeordnetes Sieb odgl. nach oben durchstößt.
Im Inneren des Oberteils 26a ist dann keinerlei Sieb odgl. vorgesehen. Die Öffnungen
im Oberteil 26a sind die größten bzw. größer als diejenigen im Mittelteil 26b, der
leicht nach unten verjüngt ausgebildet ist. Daran schließt sich wiederum nach unten
der Unterteil 26c an mit nochmals kleineren vertikalen Gitteröffnungen. Gröbere Teile
wie beispielsweise Kirschkerne können durch die großen Öffnungen des Oberteils 26a
in den Mittelbereich eintreten und werden dann von einer Grobteil-Falle 28, die unten
im Gittereinsatz 25 vor allem durch den Unterteil 26c gebildet ist, zurückgehalten
vom sonstigen Bereich des Sumpfes. Sie können auf bekannte Art und Weise nach links
zu einem Sumpf-Ablaufauslass 32 herausgespült werden und dann zu einem Ablauf-Auslass
35 aus der Spülmaschine 11 abgeleitet werden. Der Sumpf-Ablaufauslass 32 kann entsprechend
Fig. 1 etwas niedriger als der Boden 23 des Zylinderabschnitts 22 bzw. des Sumpfes
19 angeordnet sein. Alternativ kann er gemäß der Fig. 2 bis 4 auch etwas höher angeordnet
sein.
[0031] Ein Sumpf-Wasserauslass 34 geht horizontal nach rechts vom Sumpf 19 weg. Der Sumpf-Wasserauslass
32 führt zu einer Impellerpumpe 36. Diese kann Wasser pumpen bzw. fördern, und zwar
durch die Wasserrückführung 38 als Wasserleitung zurück zum Spülarm 16 als Umwälzen.
[0032] Die Impellerpumpe 36 weist als untersten Teil einen Pumpeneinlass 41 auf, der von
oben in den Sumpf-Wasserauslass 34 bzw. den davon gebildeten Kanal hineinreicht. Die
Wasserrückführung 38 ist an einen Pumpenauslass 43 angeschlossen, der gemäß den Fig.
2 bis 4 rohrstutzenartig ausgebildet ist. Er steht gemäß den Fig. 3 und 4 in einem
rechten Winkel zu einer Mittelachse 55 der Pumpe bzw. eines Antriebsmotors 54 dafür.
[0033] Die Impellerpumpe 36 weist eine Pumpenkammer 45 auf, die im unteren Bereich als eine
zwar flache, aber breite untere Pumpenkammer 45a vorgesehen ist. Nach oben zu in axialer
Richtung gesehen geht die Pumpenkammer 45 in einen schmalen Bereich als kreisringförmige
Pumpenkammer 45b. Von hieraus führt nach außen der Pumpenauslass 43 weg.
[0034] In der unteren Pumpenkammer 45a ist ein Impeller 52 angeordnet. Er sitzt relativ
knapp hinter dem Pumpeneinlass 41. Des Weiteren ist im Übergang zwischen den beiden
Pumpenkammern 45a und 45b eine Leitvorrichtung 50 vorgesehen, die vor allem dazu dient,
das vom Impeller 52 in Rotation versetzte Wasser, das in der Pumpenkammer 45a sozusagen
umläuft, mit einer Bewegungskomponente in axialer Richtung zu versehen bzw. es auch
in axialer Richtung zu leiten. So schraubt sich das Wasser mit einigen Umdrehungen,
beispielsweise zwei bis fünf Umdrehungen, bis zum Pumpenauslass 43.
[0035] Der Antriebsmotor 54 der Impellerpumpe 36 weist eine strichpunktiert dargestellte
Mittelachse 55 auf, die die zuvor genannte axiale Richtung definiert. Sie verläuft
hier genau vertikal. Der Antriebsmotor 54 weist einen umlaufenden Stator 56 und einen
darin befindlichen Rotor 57 mit einer Achse 58 auf, auf der der Impeller 52 befestigt
ist.
[0036] Des Weiteren weist die Impellerpumpe 36 eine Beheizung von gefördertem Wasser an
einer Mantelwand 47 auf, welche einen großen Teil der äußeren Wandung der Pumpenkammer
45b und die vollständige Umrandung der Pumpenkammer 45a bildet. Außen an der Mantelwand
47, die vorteilhaft aus Metall besteht, ist mindestens ein Heizelement 48 vorgesehen.
Dieses ist besonders vorteilhaft ein Dickschichtheizelement mit mehreren Bahnen, um
im Wesentlichen einen Großteil der Fläche der Mantelwand 47 zu beheizen. So kann das
Wasser beim Fördern bzw. Pumpen beheizt werden. Dies ist aber grundsätzlich aus dem
Stand der Technik bekannt, siehe die
EP 2150165 B1.
[0037] Aus den Darstellungen, insbesondere den Fig. 3 und 4, ist zu ersehen, dass die in
axialer Richtung gesehen niedrige Bauhöhe der dargestellten Anordnung vor allem daraus
resultiert, dass die Impellerpumpe 36 nicht mehr unterhalb des Sumpfes 19 angeordnet
ist, wie dies aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannt ist. Vielmehr ist
durch die seitlich daneben vorgesehene Anordnung einiges an Bauhöhe eingespart. Des
Weiteren ist die Impellerpumpe 36 selbst in axialer Richtung gesehen auch möglichst
gedrängt ausgebildet, so dass sie eine möglichst geringe Bauhöhe in axialer Richtung
gesehen aufweist, dabei aber im hier vorgesehenen Ausführungsbeispiel dennoch auch
das Beheizen von gefördertem Wasser mittels des Heizelements 48 ermöglicht. Dazu muss
die Pumpenkammer 45a und vor allem 45b eine spezielle Form haben, so dass gewährleistet
ist, dass gefördertes Wasser etwas länger in der Pumpenkammer verweilt. So kann es
besser aufgeheizt werden, wodurch sich eben die relativ große Ausdehnung der Pumpenkammer
45a und vor allem 45b in axialer Richtung erklärt. Dadurch, dass sozusagen der Antriebsmotor
54 nach innen in den Innenraum der Pumpenkammer gezogen worden ist bzw. er dort angeordnet
ist, ist die Gesamtbauhöhe der Anordnung relativ gering. So kann auch erreicht werden,
dass der Pumpenauslass 43 deutlich über dem Impeller 52 liegt, den obersten Bereich
der Pumpenkammer 45b bildet und zumindest mit seinem obersten Bereich mindestens so
hoch wie der Antriebsmotor 54 oder sogar ein kleines Stück höher verläuft. Somit kann
beispielsweise auch die Wasserrückführung 38 etwas kürzer gemacht werden und vor allem
auch leicht von der Impellerpumpe 36 wegführen.
[0038] Es ist aus der Fig. 4 auch zu ersehen, dass der Impeller 52 höher liegt als der Sumpf-Wasserauslass
34, insbesondere auch höher liegt der als der unterste Teil des Sumpf-Ablaufauslass
32.
[0039] Zum Sumpf 19 ist noch zu sagen, dass er aus Kunststoff hergestellt sein kann. Insbesondere
ist der Gittereinsatz 25 offensichtlich vorteilhaft als Kunststoff ausgebildet um
die dargestellte Form erreichen zu können. Die sich verjüngende Vertiefung 18 kann
entweder stark verjüngt ausgebildet sein, wie dies die Fig. 1 andeutet, oder nur geringfügig
verjüngt, wie dies die Fig. 3 und 4 zeigen. Hier geht es im Wesentlichen darum, dass
Wasser im unteren Bereich des Behandlungsraums 14 bzw. an seinem Boden 17 großflächig
zusammen- und ablaufen kann und insbesondere, nachdem es gereinigt und zumindest von
Grobteilen befreit worden ist, von der Impellerpumpe 36 wieder zurück in den Behandlungsraum
14 gepumpt werden. Dabei kann es aufgrund des Durchlaufs durch das Heizelement 48
in der Pumpenkammer 45a und 45b jeweils um einige °C erhitzt werden, so dass es insgesamt
eine gewünschte Temperatur erreichen kann.
[0040] Auch der Zylinderabschnitt 22 samt dem Sumpf-Ablaufauslass 32 ist vorteilhaft als
einstückiges Teil aus Kunststoff gefertigt. Der Sumpf-Wasserauslass 34 kann hier ebenso
angeformt sein, alternativ kann er separat hergestellt sein, was die Herstellbarkeit
erheblich vereinfacht. Er kann dann fest und dauerhaft mit dem Zylinderabschnitt 22
verbunden werden, beispielsweise verklebt oder angeschweißt werden mittels an sich
bekanntem Kunststoffschweißen.
[0041] In der Fig. 5 ist eine Abwandlung der Anordnung aus Fig. 3 gezeigt mit einem zusätzlichen
Zusatz-Auslass 144 aus der Impellerpumpe 136 bzw. aus deren unterer Pumpenkammer,
wobei die Impellerpumpe 136 ansonsten ausgebildet ist wie in Fig. 3. Der Zusatz-Auslass
144 geht von unten an einen unteren Punkt bzw. der unteren Pumpenkammer, die hier
nicht dargestellt ist aber wie in der Schnittzeichnung der Fig. 4 ausgebildet ist.
Vorteilhaft ist es der tiefstmögliche Punkt der unteren Pumpenkammer bis auf den Pumpeneinlass
141. Hier ist eine gestrichelt dargestellte Auslass-Klappe 146 vorgesehen, wie sie
aus der
DE 102017221732.4 mit Anmeldetag vom 17. Dezember 2017 derselben Anmelderin bekannt ist, auf welche
hiermit explizit verwiesen wird, und wie sie zuvor erläutert worden ist.
[0042] Die Auslass-Klappe 146 ist in Draufsicht auf die Fig. 5 vor dem Impeller angeordnet,
dessen Drehrichtung in Fig. 4 rechts aus der Zeichenebene heraus und links in die
Zeichenebene hinein ist. Bei der daraus resultierenden Umlaufrichtung des geförderten
Wassers hin zum Pumpenauslass 143 drückt der Wasserfluss die Auslass-Klappe 146 nach
unten bzw. verschließt sie und somit auch den Zugang zum Zusatz-Auslass 144, es tritt
also kein Wasser aus. Die Auslass-Klappe 146 ist so ausgebildet oder federbeaufschlagt,
dass sie von sich aus eigentlich offen steht wie eben hier gestrichelt dargestellt
ist. So kann Restwasser sogar selbsttätig aus der Pumpenkammer ausfließen in den Zusatz-Auslass
144 hinein. Dreht die Impellerpumpe 136 ihre Drehrichtung um, so läuft das Wasser
in der Pumpenkammer in umgekehrter Richtung um und wird sozusagen direkt zur Auslass-Klappe
146 aus der Pumpenkammer heraus gefördert. Es tritt dann zum Zusatz-Auslass 144 aus,
vorteilhaft zu einem Ablauf-Auslass aus dem gesamten Gerät heraus. So kann nicht nur
die Pumpe bzw. ihre Pumpenkammer an sich vollständig entleert werden, es kann auch
ein gezieltes Abpumpen des Sumpfes erfolgen.
1. Wasserführendes Haushaltsgerät mit einem Wasserbehandlungsraum und mit einer Wasserführung
von und/oder zu dem Wasserbehandlungsraum, insbesondere Spülmaschine oder Waschmaschine,
wobei das Haushaltsgerät aufweist:
- eine Behandlungskammer, die verschließbar ist und in der Gegenstände behandelt werden
können,
- mindestens einen Wassereinlass in die Behandlungskammer,
- einen Sumpf unten in der Behandlungskammer,
- einen Sumpf-Wasserauslass aus dem Sumpf, wobei der Sumpf-Wasserauslass in seitlicher
Richtung von dem Sumpf wegführt mit einem Winkel zur Horizontalen zwischen 0° und
maximal ± 25°,
- eine Impellerpumpe mit einem Pumpeneinlass, einem Pumpenauslass, einer Pumpenkammer,
einem in der Pumpenkammer angeordneten Impeller und einem Pumpenmotor zum Antrieb
des Impellers, wobei der Pumpeneinlass in die Pumpe mit dem Sumpf-Wasserauslass verbunden
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Pumpenkammer ringartig umläuft und dabei der Pumpenmotor in axialer Richtung
gesehen zumindest teilweise von der Pumpenkammer umgeben ist,
- der Pumpenauslass aus der Pumpe höher angeordnet ist als der Impeller.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf-Wasserauslass unten am Sumpf oder am untersten Bereich des Sumpfes vorgesehen
ist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein unterster Punkt des Pumpenauslasses in axialer Richtung gesehen auf Höhe des
Antriebsmotors oder über dem Antriebsmotor liegt.
4. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf zumindest in einem oberen Bereich trichterförmig ausgebildet ist und nach
unten verjüngt ist, wobei vorzugsweise der Sumpf als Baueinheit aus mehreren Bauteilen
ausgebildet ist, die miteinander verbunden sind.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf-Wasserauslass in horizontaler Richtung zur Seite abgeht vom Sumpf zu der
Impellerpumpe bzw. zum Pumpeneinlass.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Impeller in axialer Richtung gesehen auf Höhe des Sumpfes angeordnet ist, insbesondere
auch der Pumpenmotor in axialer Richtung gesehen auf Höhe des Sumpfes angeordnet ist,
wobei vorzugsweise auch der Pumpenauslass in axialer Richtung gesehen auf Höhe des
Sumpfes angeordnet ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenauslass in einer Richtung im Wesentlichen rechtwinklig zur Drehachse des
Impellers verläuft, insbesondere dort, wo der Pumpenauslass aus einer Verlängerung
einer Mantelform der Pumpenkammer heraustritt.
8. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenauslass als oberster Bereich bzw. als oberstes Teil der Pumpenkammer ausgebildet
ist.
9. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an der Pumpenkammer ein Heizelement vorgesehen ist, insbesondere an einer
Außenseite der Pumpenkammer, wobei vorzugsweise das Heizelement in axialer Richtung
gesehen auf Höhe des Impellers angeordnet ist, insbesondere den Impeller in axialer
Richtung gesehen nach oben überragt.
10. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenmotor ein Nassläufer ist und vom Wasser aus der Pumpenkammer umspült ist.
11. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehachse des Impellers vertikal verläuft.
12. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Sumpf-Ablaufauslass vom Sumpf abgeht, insbesondere an der tiefsten Stelle
des Sumpfes, wobei vorzugsweise der Sumpf-Ablaufauslass zu einem Ablauf-Auslass aus
dem Haushaltsgerät führt oder zu einer Abfluss-Pumpe zum Herauspumpen des Wassers
aus dem Haushaltsgerät zu einem Abfluss-Auslass heraus.
13. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf eine Grobteil-Falle aufweist zum Auffangen von Grobteilen und zum Herausfiltern
dieser Grobteile aus dem Wasser aus der Behandlungskammer, wobei insbesondere die
Grobteil-Falle unten im Sumpf angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Sumpf-Ablaufauslass
nach Anspruch 12 hinter der Grobteil-Falle zum Ausspülen von Grobteilen angeordnet
ist.
14. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Sumpfes von einem einzigen Sumpf-Bauteil einstückig gebildet
ist, wobei der Sumpf-Wasserauslass zu der Impellerpumpe einstückig davon abgeht, wobei
vorzugsweise der Sumpf-Abflussauslass einen vom Sumpf abgehenden Rohrstutzen aufweist,
der einstückig am Sumpf-Bauteil ausgebildet ist und der zu einem Punkt führt, der
unterhalb des Sumpf-Wasserauslasses liegt bzw. der in axialer Richtung gesehen unterhalb
davon liegt.
15. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Zusatz-Auslass aus der Pumpenkammer samt Zusatz-Auslassklappe, wobei die Zusatz-Auslassklappe:
- eine Geschlossen-Stellung und mindestens eine Offen-Stellung aufweist,
- zwischen der Geschlossen-Stellung und der mindestens einen Offen-Stellung bewegbar
ausgebildet ist,
- in der Geschlossen-Stellung den Zusatz-Auslass verschließt und in jeder der Offen-Stellungen
den Zusatz-Auslass zumindest teilweise freigibt bzw. öffnet,
- ein Stellmittel aufweist und derart kraftbelastet ist durch das Stellmittel, dass
die Zusatz-Auslassklappe selbsttätig aus der Geschlossen-Stellung in eine der Offen-Stellungen
bewegt wird wenn die Zusatz-Auslassklappe frei von Fluidströmung in Drehrichtung des
Impellers zum Pumpen von Fluid vom Einlass zum Auslass ist.