[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung
zwischen ausgewählten Komponenten eines Arbeits- und Kommunikationssystems, wobei
der Verbindungsaufbau zwischen den «richtigen» Kommunikationspartnern durch das Löschen
eines
Pairing-Gedächtnisses an einem Haupt-Werkzeuggerät ermöglicht wird, wobei diese Löschung
des
Pairing-Gedächtnisses durch Aktionen eines Hilfsgeräts des Arbeits- und Kommunikationssystems
initiiert wird. Dabei stellen das Hilfsgerät und ein ausgewähltes Haupt-Werkzeuggerät
die «ausgewählten» Kommunikationspartner im Sinne der Erfindung dar.
[0002] Es sind aus dem täglichen Leben zahlreichen Beispiele dafür bekannt, dass technische
Geräte untereinander kommunizieren können. Dabei kann es sich sowohl um mobile Geräte,
wie Mobiltelefone oder Tablet-PCs, als auch stationäre Geräte, wie PCs oder Drucker,
handeln. Beispielsweise kann ein Nutzer mit einem Smartphone einen Druckauftrag an
einen Drucker schicken, der in einem anderen Raum innerhalb einer Wohnung steht. Darüber
hinaus können beispielsweise Rollläden und/oder Heizungssysteme in einem Haus über
ein Smartphone eingestellt oder gesteuert werden. Ferner können auch die Komponenten
von mehrteiligen Überwachungsanlagen miteinander kommunizieren, zum Beispiel der Sender
und der Empfänger einer Babyphone-Anlage.
[0003] Bei all diesen Kommunikationsverbindungen muss dafür Sorge getragen werden, dass
nur diejenigen Komponenten eines Kommunikationssystems miteinander kommunizieren,
die dafür bestimmt bzw. ausgewählt sind. Es ist beispielsweise nicht erwünscht, dass
ein Hausbesitzer A die Heizungsanlage seines Nachbarn B mit seinem Smartphone steuern
kann, wenn Nachbar B zufällig ein Steuer- und Kommunikationssystem desselben Anbieters
verwendet. Genauso wenig möchten Eltern die Schlafgeräusche eines fremden Babies überwachen,
das gegebenenfalls im Nachbarhaus oder in einem benachbarten Hotelzimmer schläft.
[0004] Um zu ermöglichen, dass im Rahmen eines Kommunikationssystems die "richtigen" Geräte
bzw. Systemkomponenten miteinander kommunizieren und Daten und/oder Steuerbefehle
austauschen, sind im Stand der Technik
Pairing-Methoden entwickelt worden. Diese Pairing-Methoden werden beispielsweise auch im
Baugewerbe bzw. auf Baustellen eingesetzt, um eine Kommunikation zwischen solchen
Geräten zu ermöglichen, die sinnvollerweise für eine Kommunikation vorbestimmt sind.
Dabei kann es sich beispielsweise um ein Haupt-Werkzeuggerät handeln, mit dem beispielsweise
eine im Bereich einer Baustelle anfallende Arbeit erledigt werden kann. Insbesondere
kann es sich dabei um eine Bohrmaschine, einen Winkel- oder Trennschleifer, ein Bohrgerät
oder ein anderes Gerät handeln, mit dem ein Arbeitsbeitrag auf einer Baustelle geleistet
werden kann. Das Haupt-Werkzeuggerät kann beispielsweise mit Hilfsgeräten zusammenarbeiten
bzw. es kann die Anforderung bestehen, dass Informationen zwischen einem Haupt-Werkzeuggerät
und einem oder mehreren Hilfsgeräten ausgetauscht werden. Bei einem Hilfsgerät kann
es sich beispielsweise um eine Baustellenlampe, ein Baustellenradio, einen Staubsauger,
eine automatische Antriebsvorrichtung, ein Wassermanagementsystem oder viele anderen
mögliche Hilfsgeräte handeln, ohne darauf beschränkt zu sein.
[0005] Es kann beispielsweise auf einer Baustelle vorkommen, dass ein Hilfsgerät mit mehreren
Haupt-Werkzeuggeräten
gepairt wurde. Das bedeutet, dass das Hilfsgerät dafür eingerichtet wurde, mit mehreren verschiedenen
Haupt-Werkzeuggeräten zusammenzuwirken und Informationen, Daten und/oder Steuerbefehle
auszutauschen. Dies kann beispielsweise werkseitig vom Hersteller des Hilfsgeräts
so vorgesehen sein oder sich im Laufe der Lebenszeit des Hilfsgerät ergeben, wenn
das Hilfsgerät im Laufe seiner vorzugsweise mehrjährigen Verwendung mit unterschiedlichen
Haupt-Werkzeuggeräten zusammen verwendet wurde. Ein häufiger Nachteil von konventionellen
Arbeitssystemen aus Haupt-Werkzeuggeräten und Hilfsgeräten, die aus dem Stand der
Technik bekannt sind, besteht darin, dass die Hilfsgeräte oft nicht wissen, mit welchem
Haupt-Werkzeuggerät sie
gepairt wurden bzw. mit welchem Haupt-Werkzeuggerät sie in der aktuellen Situation zusammenarbeiten
sollen. Dieses Unwissen kann beispielsweise darauf zurückzuführen sein, dass die Hilfsgeräte
nicht über ein
Pairing-Gedächtnis verfügen, das ihnen gegebenenfalls ermöglichen würde, den "richtigen",
d.h. dazu vorgesehenen Kommunikationspartner auf der Baustelle zu finden.
[0006] Wenn sich beispielsweise auf einer Baustelle mehrere Haupt-Werkzeuggeräte befinden,
die mit einem Hilfsgerät
gepairt wurden und sich mehrere dieser Haupt-Werkzeuggeräte auf derselben Baustelle in der
Reichweite einer
wireless Kommunikationsverbindung befinden, kann eine sinnvolle Kommunikationsverbindung zwischen
zwei bestimmten, d.h. dafür vorgesehen und ausgewählten Komponenten eines Arbeits-
und Kommunikationssystems oft nicht gewährleistet werden. In vielen Fällen wird es
in dem geschilderten Beispiel dazu kommen, dass sich dasjenige Haupt-Werkzeuggerät
mit dem Hilfsgerät verbindet, das den schnellsten Verbindungsaufbau gewährleisten
kann. Dies ist aber in vielen Fällen nicht das Haupt-Werkzeuggerät, mit dem eine Verbindung
des Hilfsgeräts gewünscht ist.
[0007] Es ist im Stand der Technik vorgeschlagen worden, eine nicht zielgerichtete Kommunikation
zwischen Geräten, die nicht miteinander kommunizieren sollen, dadurch zu unterbinden,
dass die
wireless Kommunikationsverbindung an allen Haupt-Werkzeuggeräten eines Arbeits- und Kommunikationssystems,
außer an dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät, abgeschaltet wird. Allerdings kann
dies zu Problemen führen, wenn sich die Haupt-Werkzeuggeräte, an denen die
wireless Kommunikationsverbindung deaktiviert werden soll, zwar in der Reichweite der
wireless Kommunikationsverbindung befinden, aber kein Sichtkontakt zum Hilfsgerät besteht.
Dadurch kann die Deaktivierung nur schwer vorgenommen werden, weil der Nutzer gegebenenfalls
überhaupt nicht weiß, wie viele Haupt-Werkzeuggeräte auf der Baustelle vorhanden sind
und wo genau ihr Aufenthaltsort ist. Um sicherzustellen, dass die
wireless Kommunikationsverbindung an allen Haupt-Werkzeuggeräten, außer dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät,
ausgeschaltet ist, kann unter Umständen eine zeitaufwändige Suche der entsprechenden
Geräte erforderlich sein, die gegebenenfalls eine große Arbeitskapazität binden kann.
Somit stellt die Deaktivierung der
wireless Kommunikationsverbindung an allen Haupt-Werkzeuggeräten eines Arbeits- und Kommunikationssystems,
außer an dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät, keine alltags- und baustellentaugliche
Lösung des Problems dar.
[0008] Das Ausschalten der
wireless Kommunikationsverbindung an allen Haupt-Werkzeuggeräten außer an dem ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät, ist auch deswegen nachteilig, wenn gegebenenfalls ein zweites
Hilfsgerät drahtlos mit einem der weiteren Haupt-Werkzeuggeräte verbunden werden soll.
Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn in dem Arbeits- und Kommunikationssystem
ein zweites Kernbohrgerät als Haupt-Werkzeuggerät mit einer automatischen Vorschubeinrichtung
als Hilfsgerät betrieben wird, wobei das zweite Kernbohrgerät und die automatische
Vorschubeinrichtung drahtlos zusammenarbeiten, insbesondere unter Ausnutzung einer
wireless Kommunikationsverbindung. In diesem Fall wäre das Ausschalten der Kommunikationsverbindung
an dem weiteren Haupt-Werkzeuggerät nicht möglich, ohne auch die Kommunikationsverbindung
zwischen den weiteren Haupt-Werkzeuggerät und dem zweiten Hilfsgerät zu beenden.
[0009] Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht demnach darin,
die vorstehend beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein
Verfahren zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung zwischen dafür vorgesehenen Komponenten
eines Arbeits- und Kommunikationssystems anzugeben, bei dem sich ein dafür vorgesehenes
Haupt-Werkzeuggerät mit einem dafür vorgesehen Hilfsgerät verbindet, um Informationen,
Daten und/oder Steuerbefehle innerhalb des Arbeits- und Kommunikationssystems auszutauschen.
[0010] Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte
Ausführungsformen zu dem Gegenstand es unabhängigen Anspruchs 1 finden sich in den
abhängigen Ansprüchen.
Beschreibung der Erfindung:
[0011] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung zwischen
ausgewählten Komponenten eines Arbeits- und Kommunikationssystems vorgesehen, das
die folgenden Schritte umfasst:
- a) Bereitstellung einer ersten Kommunikationsverbindung zwischen mindestens einem
Haupt-Werkzeuggerät und einem Hilfsgerät des Arbeits- und Kommunikationssystems,
- b) Deaktivierung der ersten Kommunikationsverbindung an dem Hilfsgerät durch einen
Nutzer,
- c) Versand eines Steuerbefehls zum Löschen eines Pairing-Gedächtnisses des Haupt-Werkzeuggeräts durch das Hilfsgerät an das Haupt-Werkzeuggerät,
- d) Löschen des Hilfsgeräts aus dem Pairing-Gedächtnis des Haupt-Werkzeuggeräts,
- e) Unterbrechung der ersten Kommunikationsverbindung
- f) Aufbau einer zweiten Kommunikationsverbindung zwischen dem Hilfsgerät und dem ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät.
[0012] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Arbeits- und Kommunikationssystem
mindestens ein ausgewähltes Haupt-Werkzeuggerät und ein weiteres Haupt-Werkzeuggerät,
sowie ein Hilfsgerät umfasst. Das Arbeits- und Kommunikationssystem stellt vorzugsweise
eine Gruppe von Geräten auf einer Baustelle dar, mit denen eine Arbeit oder ein Arbeitsprozess
bearbeitet wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein oder mehrere Kernbohrgeräte
handeln, mit denen Löcher oder Durchgänge in Wände oder Mauerwerk gebohrt werden sollen.
Diese Kernbohrgeräte können vorzugsweise Haupt-Werkzeuge im Sinne der Erfindung darstellen.
Die Kernbohrgeräte können mit Hilfsgeräten zusammenarbeiten oder zusammenwirken, die
zum Beispiel zusätzliche Funktionalitäten für die Durchführung des Arbeitsprozesses
bereitstellen. Beispielsweise können Wassermanagementgeräte Wasser zum Kühlen der
Bohrkrone bereitstellen und verbrauchtes oder verunreinigtes Wasser absaugen und für
eine weitere Verwendung aufbereiten. Solch ein Wassermanagementgerät kann beispielsweise
ein Hilfsgerät im Sinne der Erfindung darstellen.
[0013] Bei dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät handelt es sich vorzugsweise um dasjenige
Haupt-Werkzeuggerät mit dem das Hilfsgerät kommunizieren soll, um Informationen, Daten
und/oder Steuerbefehle auszutauschen. Wenn das Hilfsgerät beispielsweise ein Wassermanagementsystem
zur Bereitstellung von Wasser für eine Kernbohrgerät ist, kann das ausgewählte Haupt-Werkzeug
das entsprechende Kernbohrgerät sein, das gerade auf der Baustelle eingesetzt werden
soll und mit dem das Wassermanagementsystem durch eine Schlauchverbindung verbunden
sein kann. Das weitere Haupt-Werkzeuggerät kann beispielsweise ein anderes Kernbohrgerät
sein, das sich beispielsweise ebenfalls auf derselben Baustelle in Reichweite einer
wireless Kommunikationsverbindung des Hilfsgeräts befindet, das aber gerade nicht in Betrieb
ist und mit dem keine Schlauchverbindung besteht. Vorzugsweise soll das Hilfsgerät
mit diesem weiteren Haupt-Werkzeuggerät nicht kommunizieren, sondern mit dem ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät.
[0014] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass zunächst eine erste Kommunikationsverbindung
zwischen dem einen Hilfsgerät und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät des Arbeits-
und Kommunikationssystems besteht. Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere bevorzugt,
dass die Kommunikationsverbindung als
wireless Kommunikationsverbindung ausgestaltet ist. Mit anderen Worten handelt es sich insbesondere
um eine drahtlose Kommunikationsverbindung.
[0015] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass zunächst eine Kommunikationsverbindung
zwischen einem Haupt-Werkzeuggerät und einem Hilfsgerät des Arbeits- und Kommunikationssystems
besteht, wobei diese Kommunikationsverbindung zwischen einem beliebigen Haupt-Werkzeuggerät
und dem Hilfsgerät des Arbeits- und Kommunikationssystems vorzugsweise als erste Kommunikationsverbindung
bezeichnet wird. Mit anderen Worten ist es im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass
am Anfang des vorgeschlagenen Verfahrens eine erste Kommunikationsverbindung zwischen
dem Hilfsgerät und einem beliebigen Haupt-Werkzeuggerät des Arbeits- und Kommunikationssystems
besteht. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hilfsgerät zu einem bestimmten
Zeitpunkt mittels der Kommunikationsverbindung mit genau einem bestimmten Haupt-Werkzeuggerät
verbunden vorliegt. Allerdings kann das Hilfsgerät zu diesem Zeitpunkt mit mehreren
Haupt-Werkzeuggeräten
gepairt sein. Mit anderen Worten kann es im Sinne der Erfindung bevorzugt sein, dass ein
Pairing vorzugsweise gleichzeitig mit mehreren Haupt-Werkzeug-geräten besteht.
[0016] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass es sich bei der
wireless Kommunikationsverbindung um eine vorzugsweise drahtlos ausgestaltete Kommunikationsverbindung
handelt. Insbesondere kann die Kommunikationsverbindung ausgewählt sein aus einer
Gruppe umfassend Bluetooth, insbesondere Low Energy Bluetooth, RFID, NFC, Wifi, Zigbee,
Wibree, WiMAX, Lo-RA, IrDA oder anderen vorzugsweise proprietären Kommunikationsverbindungen.
[0017] Es ist im Kontext der Erfindung vorgesehen, dass das Hilfsgerät einen Steuerbefehl
zum Löschen des
Pairing-Gedächtnisses des Haupt-Werkzeuggeräts an das Haupt-Werkzeuggerät versendet. Es ist
im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, dass der Versand des Steuerbefehls
erfolgt, bevor die erste Kommunikationsverbindung unterbrochen bzw. deaktiviert wird.
Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere bevorzugt, dass der Löschungsbefehl an
dasjenige Haupt-Werkzeuggerät versendet wird, mit dem das Hilfsgerät verbunden vorliegt.
[0018] Es ist im Kontext der Erfindung vorgesehen, dass die erste Kommunikationsverbindung
an dem Hilfsgerät deaktiviert wird, nachdem ein Steuerbefehl zum Löschen des
Pairing-Gedächtnisses des Haupt-Werkzeuggeräts versendet wurde. Vorzugsweise erfolgt dieser
Versand vom Hilfsgerät an das Haupt-Werkzeuggerät. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt,
dass ein Nutzer des Systems aus Haupt-Werkzeuggerät und Hilfsgerät die erste Kommunikationsverbindung
am Hilfsgerät ausschaltet. Dazu kann das Hilfsgerät eine Schaltvorrichtung, wie einen
Schalter oder eine Taste, aufweisen. Vorzugsweise kann die erste Kommunikationsverbindung
als Bluetooth-Verbindung ausgestaltet sein, wobei insbesondere eine Low Energy Bluetooth-Verbindung
bevorzugt ist. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hilfsgerät den "
Pairing-Speicher-Löschbefehl" an das Haupt-Werkzeuggerät zwischen der Deaktivierung der ersten
Kommunikationsverbindung durch den Nutzer und dem tatsächlichen Abschalten der ersten
Kommunikationsverbindung durch das Hilfsgerät versendet. Vorzugsweise löscht daraufhin
das Haupt-Werkzeuggerät das Hilfsgerät aus seinem
Pairing-Speicher.
[0019] Nach dem Löschen des Hilfsgeräts aus dem
Pairing-Gedächtnis des Haupt-Werkzeuggeräts wird vorzugsweise eine neue Kommunikationsverbindung
zwischen dem Haupt-Werkzeuggerät und dem Hilfsgerät hergestellt. Diese neue Kommunikationsverbindung
wird bevorzugt als zweite Kommunikationsverbindung bezeichnet. Zum Aktivieren der
zweiten Kommunikationsverbindung kann der Nutzer beispielsweise eine Schaltvorrichtung
am Hilfsgerät betätigen. Mit anderen Worten kann die zweite Kommunikationsverbindung
durch eine Betätigung einer Taste oder eines Schalters am Hilfsgerät des Arbeits-
und Kommunikationssystems hergestellt werden. Beispielsweise kann durch die Betätigung
der Schaltvorrichtung eine Bluetooth-Kommunikationsverbindung als zweite Kommunikationsvorrichtung
erzeugt werden. Sobald die zweite Kommunikationsverbindung am Hilfsgerät aktiviert
ist, kann das Hilfsgerät nach einem Haupt-Werkzeuggerät suchen, wobei es sich bei
diesem Haupt-Werkzeuggerät vorzugsweise um das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät handelt.
Dabei kann es sich insbesondere um das nächste Haupt-Werkzeuggerät handeln, mit dem
das Hilfsgerät
gepairt ist. Vorzugsweise verbindet sich das Hilfsgerät mit dem so aufgefundenen ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät. Wenn sich mehrere Haupt-Werkzeuggerät auf einer Baustelle befinden,
mit denen das Hilfsgerät zu einem früheren Zeitpunkt
gepairt wurde, können vorteilhafterweise alle oder einzelne Schritte des Verfahrens wiederholt
werden, bis eine Verbindung zwischen dem Hilfsgerät und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät
erstellt wurde.
[0020] Durch den Aufbau der zweiten Kommunikationsverbindung zwischen dem Hilfsgerät und
dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät wird vorteilhafterweise erreicht, dass diese
im Sinne der Erfindung als «ausgewählte Komponenten» bezeichneten Bestandteile des
Arbeits- und Kommunikationssystems miteinander kommunizieren können, beispielsweise
um das Arbeitsergebnis zu verbessern oder um die Arbeit des Haupt-Werkzeuggeräts um
Funktionalitäten des Hilfsgeräts zu erweitern. Das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät
und das weitere Haupt-Werkzeuggerät können sich beispielsweise durch ihre Leistungsparameter
oder die Durchmesser der zu bohrenden Kerne unterscheiden. Es kann aber auch bevorzugt
sein, dass es sich um im Wesentlichen ähnliche bzw. gleichartige Geräte handelt.
[0021] Es stellt einen besonderen Vorteil des vorgeschlagenen Verfahrens dar, dass der Kommunikationsverbindungsaufbau
zwischen den ausgewählten Komponenten des Arbeits- und Kommunikationssystems durch
das Hilfsgerät und Handlungen, die von dem Hilfsgerät ausgehen, erreicht werden kann.
Dadurch müssen vorteilhafterweise keine Maßnahmen an einem der Haupt-Werkzeuggeräte
des Systems vorgenommen werden, sondern ausreichend für die erfolgreiche Durchführung
des Verfahrens ist ein Zugriff auf das Hilfsgerät.
[0022] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Haupt-Werkzeuggerät in dem
Pairing-Gedächtnis diejenigen Hilfsgeräte abspeichert, mit denen es bereits
gepairt wurde. Indem das
Pairing-Gedächtnis gelöscht wird bzw. indem das Hilfsgerät, das den Löschungsbefehl gesendet
hat, aus dem
Pairing-Gedächtnis gelöscht wird, wird vorteilhafterweise erreicht, dass sich das Hilfsgerät
nicht mehr automatisch mit dem sich am schnellsten verbindenden Haupt-Werkzeuggerät
verbindet, sondern dass sich eine Kommunikationsverbindung grundsätzlich mit allen
Haupt-Werkzeuggeräten des Arbeits- und Kommunikationssystems ausbilden kann. Insbesondere
wird dadurch eine Verbindung mit dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät ermöglicht,
mit dem eine Kommunikationsverbindung und eine Zusammenarbeit gewünscht ist. Diese
Verbindung wird im Sinne der Erfindung bevorzugt als zweite Kommunikationsverbindung
bezeichnet.
[0023] Nach erfolgter Übertragung des Löschungsbefehls vom Hilfsgerät an das Haupt-Werkzeuggerät
wird auf dem Haupt-Werkzeuggerät, das den Löschungsbefehl erhalten hat, das
Pairing-Gedächtnis gelöscht. Der Begriff «Löschung des
Pairing-Gedächtnisses» kann beispielsweise bedeuten, dass das
Pairing-Gedächtnis des ausgewählten Haupt-Werkzeuggeräts vollständig gelöscht wird. Ferner
kann der Begriff so verstanden werden, dass das Hilfsgerät, das den Löschungsbefehl
gesendet hat, aus dem
Pairing-Gedächtnis des ausgewählten Haupt-Werkzeuggeräts des Arbeits- und Kommunikationssystems
gelöscht wird. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Haupt-Werkzeuggerät,
das den Löschungsbefehlt erhält, dazu in der Lage ist, diesen Steuerbefehl automatisch
und selbsttätig umzusetzen.
[0024] Nach der Löschung des
Pairing-Gedächtnisses des Haupt-Werkzeugs kann vorteilhafterweise eine neue Kommunikationsverbindung
zwischen dem Hilfsgerät und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät aufgebaut werden.
Diese neue Kommunikationsverbindung wird im Sinne der Erfindung bevorzugt als zweite
Kommunikationsverbindung bezeichnet. Vorzugsweise kann das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät
dasjenige Werkzeuggerät sein, mit dem eine besonders schnelle Verbindung zum Hilfsgerät
ausgebildet werden kann. Es können jedoch auch andere Auswahlkriterien herangezogen
werden, um das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät zu bestimmen.
[0025] Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Hilfsgerät im Kontext der vorliegenden
Erfindung verschiedene Zustandssignale abgeben kann. Vorzugsweise können solche Zustandssignale
verwendet werden, um einen Zustand des Hilfsgeräts zu beschreiben. Insbesondere kann
es sich um informationstechnologische Signale handeln. Beispielsweise können die Zustandssignale
den Aufbau oder Status einer Kommunikationsverbindung beschreiben. Das Hilfsgerät
kann beispielsweise signalisieren, dass es im Arbeits- und Kommunikationssystem vorhanden
und/oder aktiviert vorliegt. Dieses Signal kann beispielsweise als "Bin da"-Signal
bezeichnet werden. In diesem Fall kann das Haupt-Werkzeuggerät eine zweite Kommunikationsverbindung
aufbauen, wenn das Haupt-Werkzeuggerät das Hilfsgerät in seinem
Pairing-Speicher abgespeichert hat. Vorzugsweise ist das Hilfsgerät nicht dazu eingerichtet,
zu entscheiden, mit welchem Haupt-Werkzeuggerät eine Kommunikationsverbindung aufgebaut
wird. Es ist im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, dass das Haupt-Werkzeuggerät
über einen
Pairing-Speicher verfügt, während das Hilfsgerät vorzugsweise nicht über ein
Pairing-Gedächtnis verfügt.
[0026] Alternativ kann das Hilfsgerät ein "Bin da und eine Deaktivierung der ersten Kommunikationsverbindung
hat stattgefunden"-Signal als weiteres mögliches Zustandssignal abgeben. Dieses Signal
kann in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung auch ein "Bin da und eine Deaktivierungs-Taste
am Hilfsgerät wurde betätigt"-Signal darstellen. Wenn in diesem Fall ein Haupt-Werkzeuggerät
ein Hilfsgerät sucht, werden insbesondere solche Hilfsgeräte gesucht, die ein solches
zweites Zustandssignal abgeben. Es ist im Kontext des vorgeschlagenen Verfahrens bevorzugt,
dass daraufhin der Aufbau einer Verbindung automatisch erfolgt. Es ist insbesondere
bevorzugt, dass sich eine zweite Kommunikationsverbindung zwischen dem Hilfsgerät
und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät aufbaut
[0027] Diese zweite Kommunikationsverbindung kann vorteilhafterweise unabhängig von früheren
Kommunikationsverbindungen, die gegebenenfalls zwischen Komponenten des Arbeits- und
Kommunikationssystems bestanden, aufgebaut werden. Insbesondere wird durch das vorgeschlagene
Verfahren ein Verbindungsaufbau zwischen den «richtigen» Kommunikationspartners ermöglicht,
d.h. beispielsweise zwischen dem Kernbohrgerät und einem Wassermanagementsystem, mit
dem es über eine Schlauchverbindung verbunden ist, um Wasser vom Wassermanagementsystem
zum Kernbohrgerät zu leiten und verbrauchtes bzw. Schmutzwasser vom Kernbohrgerät
zurück zum Wassermanagementsystem. Dadurch wird eine sinnvolle, ziel- und zweckgerichtete
Kommunikation von unterschiedlichen Geräten auf einer Baustelle gefördert und ein
digitales Kommunikationsdurcheinander zwischen solchen Geräten, die nicht miteinander
kommunizieren oder zusammenarbeiten sollen, wirksam vermieden.
[0028] Die Erfindung soll im Folgenden in einem Ausführungsbeispiel beschrieben werden:
Dabei ist das Hilfsgerät zunächst mit einem Haupt-Werkzeuggerät verbunden. Allerdings
soll das Hilfsgerät vorzugsweise mit einem anderen Haupt-Werkzeuggerät verbunden werden.
Die bestehende Verbindung zwischen dem Hilfsgerät und dem Haupt-Werkzeuggerät wird
vorzugsweise als erste Kommunikationsverbindung bezeichnet; die aufzubauende Kommunikationsverbindung
zwischen dem Hilfsgerät und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät als zweite Kommunikationsverbindung.
Ein Nutzer betätigt einen Schalter am Hilfsgerät, woraufhin das Hilfsgerät einen Steuerbefehl
an das Haupt-Werkzeuggerät sendet, mit dem es mittels der ersten Kommunikationsverbindung
verbunden vorliegt. Dieser Befehl umfasst die Aufforderung an das Haupt-Werkzeuggerät,
die erste Kommunikationsverbindung zu trennen und den Gedächtnisspeicher zu löschen.
Das Hilfsgerät kann nun beispielsweise in einen
broadcasting mode wechseln und an die Haupt-Werkzeuggerät in einem vorbestimmten Umkreis ein Zustandssignal
senden. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zweites Zustandssignal handeln, das
vorzugsweise mit der Aufforderung an die Haupt-Werkzeuge verbunden sein kann, dass
die Haupt-Werkzeuggeräte des Arbeits- und Kommunikationssystems ihre
Pairing-Speicher löschen sollen. Der vorbestimmte Umkreis wird im Sinne der Erfindung vorzugsweise
auch als Range bezeichnet. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
kann dann von einem Nutzer ein Schalter an dem Haupt-Werkzeuggerät betätigt werden,
mit dem das Hilfsgerät verbunden werden soll. Dabei handelt es sich vorzugsweise um
das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät. Nach der Betätigung des Schalters am ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät wird dann das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät mit dem neuen Hilfsgerät
verbunden, wobei hierfür eine zweite Kommunikationsverbindung verwendet wird. Das
Haupt-Werkzeuggerät speichert dann das Hilfsgerät in seinem
Pairing-Gedächtnis.
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. Die Figuren,
die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der
Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen
weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0030] In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
beziffert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Ansicht einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
Ausführungsbeispiele:
[0031] Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung eines vorgeschlagenen Verfahrens zum
Aufbau einer Kommunikationsverbindung (1) zwischen ausgewählten Komponenten (3, 5)
eines Arbeits- und Kommunikationssystems (2). Das Arbeits- und Kommunikationssystem
(2) umfasst vorzugsweise mindestens ein ausgewähltes Haupt-Werkzeuggerät (3), ein
weiteres Haupt-Werkzeuggerät (4) und ein Hilfsgerät (5). Bei dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät
(3) handelt es sich vorzugsweise um dasjenige technische Gerät, mit dem das Hilfsgerät
(5) zusammenarbeiten bzw. kommunizieren soll. Zwischen diesen ausgewählten Komponenten
kann beispielsweise eine Verbindung von Schlauch- und/oder Leitungsmitteln bestehen,
insbesondere dann, wenn das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät (3) ein Kernbohrgerät
und das Hilfsgerät (5) ein Wassermanagementsystem zur Bereitstellung einer Wasserversorgung
für das Kernbohrgerät darstellt. Vorzugsweise bilden das ausgewählte Haupt-Werkzeuggerät
(3), das Hilfsgerät (5) und die Kommunikationsverbindung (1) das «ausgewählte Kommunikationssystem
(7)». Bei dem weiteren Haupt-Werkzeuggerät (4) handelt es sich vorzugsweise um ein
technisches Gerät, das auch auf der Baustelle vorhanden ist, sich in der Reichweite
einer vorzugsweise drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (2) aufhält, mit dem das Hilfsgerät
(5) aber nicht kommunizieren soll. Die Haupt-Werkzeuge (3, 4) weisen jeweils ein
Pairing-Gedächtnis (6) auf, in dem beispielsweise hinterlegt bzw. gespeichert sein kann,
mit welchen Hilfsgeräten (5) das jeweilige Haupt-Werkzeuggerät (3, 4) bereits zusammengearbeitet
hat bzw. mit welchen Hilfsgeräten (5) das jeweilige Haupt-Werkzeuggerät (3, 4)
gepairt ist. Bei der Kommunikationsverbindung (1), die vor Durchführung des vorgeschlagenen
Verfahrens zwischen dem Hilfsgerät (5) und dem Haupt-Werkzeuggerät (3 oder 4) vorliegt,
handelt es sich vorzugsweise um eine erste Kommunikationsverbindung (1a).
[0032] Die in Figur 1 dargestellte Situation entspricht vorzugsweise der Situation nach
Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens. In Figur 1 besteht eine Kommunikationsverbindung
(1) zwischen dem ausgewählten Haupt-Werkzeug (3) und dem Hilfsgerät (5). Dabei handelt
es sich vorzugsweise um eine zweite Kommunikationsverbindung (1b). Diese ausgewählte
Kommunikationsverbindung (7, 1b) kann insbesondere dadurch erzeugt werden, dass zuvor
die
Pairing-Gedächtnisse (6) der Haupt-Werkzeuge (3, 4) des Arbeits- und Kommunikationssystems
(2) nach einem entsprechenden Steuerbefehl zur Löschung der
Pairing-Gedächtnisse (6) durch das Hilfsgerät (5) gelöscht wurden. Dadurch wird es vorteilhafterweise
möglich, dass sich das Hilfsgerät (5) nicht automatisch mit dem Haupt-Werkzeug (3,
4) verbindet, das den schnellsten Verbindungsaufbau anbietet, sondern mit demjenigen
Haupt-Werkzeug (3), mit dem der Aufbau einer Kommunikationsverbindung (1b, 7) erwünscht
ist.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Kommunikationsverbindung 1a erste Kommunikationsverbindung 1b zweite Kommunikationsverbindung
- 2
- Arbeits- und Kommunikationssystem
- 3
- ausgewähltes Haupt-Werkzeuggerät
- 4
- weiteres Haupt-Werkzeuggerät
- 5
- Hilfsgerät
- 6
- Pairing-Gedächtnis
- 7
- ausgewähltes Kommunikationssystem bzw. ausgewählte Kommunikationsverbindung zwischen
dem ausgewähltem Haupt-Werkzeuggerät und dem Hilfsgerät
1. Verfahren zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung (1) zwischen ausgewählten Komponenten
eines Arbeits- und Kommunikationssystems (2),
umfassend die folgenden Schritte:
a) Bereitstellung einer ersten Kommunikationsverbindung (1a) zwischen mindestens einem
Haupt-Werkzeuggerät (3 oder 4) und einem Hilfsgerät (5) des Arbeits- und Kommunikationssystems
(2),
b) Deaktivierung der ersten Kommunikationsverbindung (1a) an dem Hilfsgerät (5) durch
einen Nutzer,
c) Versand eines Steuerbefehls zum Löschen eines Pairing-Gedächtnisses (6) des Haupt-Werkzeuggeräts (3 oder 4) durch das Hilfsgerät (5) an
das Haupt-Werkzeuggerät (3 oder 4),
c) Löschen des Hilfsgeräts (5) aus dem Pairing-Gedächtnis (6) des Haupt-Werkzeuggeräts (3 oder 4),
d) Unterbrechung der ersten Kommunikationsverbindung (1a),
e) Aufbau einer zweiten Kommunikationsverbindung (1b) zwischen dem Hilfsgerät (5)
und dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät (3 oder 4).
2. Verfahren nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
das Arbeits- und Kommunikationssystem (2) mindestens ein ausgewähltes Haupt-Werkzeuggerät
(3) und ein weiteres Haupt-Werkzeuggerät (4), sowie ein Hilfsgerät (5) umfasst.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kommunikationsverbindung (1) als wireless Kommunikationsverbindung ausgestaltet ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Kommunikationsverbindung (1a) zwischen dem Hilfsgerät (5) und dem weiteren
Haupt-Werkzeuggerät (4) oder dem ausgewählten Haupt-Werkzeuggerät (3) gebildet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Kommunikationsverbindung (1a) zwischen dem Hilfsgerät (5) und dem ausgewählten
Haupt-Werkzeuggerät (3) gebildet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hilfsgerät (5) Signale abgibt, die einen Zustand des Hilfsgeräts (5) beschreiben.
7. Verfahren nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zustandssignale in einem broadcast mode gesendet werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haupt-Werkzeuggeräte (3, 4) Pairing-Gedächtnisse (6) umfassen, während das Hilfsgerät (5) kein Pairing-Gedächtnis (6) umfasst.