[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Langfeldleuchte.
Die Leuchte umfasst einen Leuchtengrundkörper, welcher elektrische Komponenten der
Leuchte beherbergt.
[0002] Langfeldleuchten werden häufig zu sogenannten Lichtbändern zusammengeschaltet, bei
welchen eine Vielzahl von Leuchten direkt hintereinander angeordnet ist, um das Lichtband
zu bilden. Solche Lichtbänder kommen beispielsweise in U-Bahnhöfen, Industrieanlagen
oder allgemein in großen Gebäuden zum Einsatz.
[0003] Üblicherweise erfolgt eine elektrische Kontaktierung der Leuchten mittels einer Verdrahtung,
die für jede Leuchte einzeln manuell hergestellt wird. Das Herstellen der Verdrahtung,
insbesondere bei bereits an z.B. einer Decke montierten Leuchten, ist dabei aufwendig
und zeitintensiv.
[0004] Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Leuchte anzugeben, die mit
geringerem Aufwand montiert und elektrisch angeschlossen werden kann und sich insbesondere
für die Montage in Lichtbändern eignet.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass der Leuchtengrundkörper
einen elektrischen Verbinder, beispielsweise einen Stecker, umfasst, wobei der Verbinder
zwischen einer zurückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung bewegbar ist, wobei
der Verbinder in der ausgefahrenen Stellung aus dem Leuchtengrundkörper herausragt.
Die Leuchte umfasst ferner ein Handhabungselement, mittels welchem der Verbinder zwischen
der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung bewegbar ist. Schließlich weist
der Leuchtengrundkörper ein Gegenstück, beispielsweise eine Buchse, auf, das zum Herstellen
einer elektrischen Steckverbindung mit einem den vorgenannten Verbinder entsprechenden
weiteren Verbinder einer benachbart angeordneten weiteren Leuchte ausgebildet ist.
[0007] Anders ausgedrückt umfasst die Leuchte einen Verbinder, der durch Betätigen des Handhabungselements
ausgefahren werden kann. Der ausgefahrene Verbinder kann dann in das Gegenstück einer
benachbart angeordneten weiteren Leuchte eingreifen und auf diese Weise eine elektrische
Verbindung oder Steckverbindung zwischen den beiden Leuchten herstellen.
[0008] Erfindungsgemäß entfällt damit der Verdrahtungsaufwand, da beispielsweise in einem
Lichtband benachbarte Leuchten lediglich auf herkömmliche Art und Weise an ihrem Einsatzort
befestigt werden müssen. Nach dem Anbringen bzw. Befestigen der Leuchten kann dann
das Handhabungselement betätigt werden, wodurch der Verbinder ausfährt und die elektrische
Verbindung mit dem Gegenstück der benachbarten Leuchte herstellt. Die Zeitdauer zur
Herstellung der elektrischen Verbindung kann damit auf wenige Sekunden reduziert werden.
Ebenfalls ist von Vorteil, dass die Herstellung der elektrischen Verbindung bevorzugt
werkzeuglos erfolgen kann. Überdies wird z.B. auch das Risiko eines elektrischen Schlages
oder von Verdrahtungsfehlern eliminiert.
[0009] Über die elektrische Steckverbindung von Verbinder/Stecker und Gegenstück/Buchse
wird bevorzugt sämtliche zum Betrieb der Leuchte erforderliche Energie übertragen.
Ebenfalls ist es möglich, dass die Steckverbindung Datenleitungen umfasst und/oder
eine Datenübertragung, z.B. von digitalen Daten, an die Leuchte ermöglicht.
[0010] Insbesondere kann der Verbinder in der zurückgezogenen Stellung die Außenkontur der
Leuchte nicht vergrößern und/oder in der zurückgezogenen Stellung vollständig in den
Leuchtengrundkörper eingefahren sein. Durch die nicht vergrößerte Außenkontur kann
die Leuchte auch ohne großen Aufwand in einem Mittelteil eines bereits bestehenden
Lichtbandes eingesetzt werden, sodass die Leuchte dann bündig mit benachbarten Leuchten
angeordnet ist. Dies wäre nicht möglich, wenn der Verbinder bereits während des Einbaus
über die Außenkontur der Leuchte übersteht. Mit der erfindungsgemäßen Leuchte ist
somit mit geringem Installationsaufwand auch der Austausch einer Leuchte in einem
Lichtband möglich, ohne große Teile des Lichtbands zu demontieren, wie später noch
ausgeführt wird.
[0011] Die Leuchte ist bevorzugt eine Langfeldleuchte. Die Leuchte definiert durch ihre
Länge eine Längsrichtung. Die Bewegung des Handhabungselements erfolgt bevorzugt hauptsächlich
oder ausschließlich entlang dieser Längsrichtung. Auch der Verbinder bewegt sich zwischen
der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung bevorzugt in der Längsrichtung.
Schließlich kann auch das Gegenstück derart angeordnet sein, dass ein Einführen des
Verbinders nur in der Längsrichtung möglich ist. Das Gegenstück ist bevorzugt über
eine Gegenstück-Aussparung in dem Leuchtengrundkörper zugänglich. Insbesondere ist
das Gegenstück an einer Innenwand des Leuchtengrundkörpers angebracht.
[0012] Die Leuchte kann ein oder mehrere Leuchtmittel umfassen. Bei den Leuchtmitteln kann
es sich insbesondere um eine Vielzahl von LEDs handeln. Die LEDs können beispielsweise
in einer (geraden) Reihe entlang der Längsrichtung des Leuchtengrundkörpers in dem
Leuchtengrundkörper angebracht sein.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind der Beschreibung, den Zeichnungen,
sowie den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
[0014] Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform ist das Handhabungselement außerhalb
des Leuchtengrundkörpers angebracht. Durch das außerhalb angebrachte Handhabungselement
ist dieses leicht zugänglich, sodass insbesondere eine manuelle Bedienung des Handhabungselements
möglich wird, die dann zur Bewegung des Verbinders zwischen der zurückgezogenen und
der ausgefahrenen Stellung führt. Das Handhabungselement kann insbesondere werkzeuglos
bedient und/oder bewegt werden.
[0015] Das Handhabungselement kann auf verschiedene Arten realisiert werden, wobei das Handhabungselement
dazu dient, den Verbinder im eingebauten Zustand der Leuchte, das heißt wenn die Leuchte
bereits an ihrem Einsatzort montiert ist, zu bewegen.
[0016] Bevorzugt kann die Leuchte eine Durchgangsverdrahtung umfassen, die sich zwischen
dem Verbinder und dem Gegenstück der Leuchte erstreckt und Verbinder und Gegenstück
elektrisch kontaktiert. Aufgrund der Durchgangsverdrahtung kann mittels des Verbinders
und des Gegenstücks nicht nur die Leuchte selbst mit elektrischer Energie versorgt
werden, über den Verbinder und das Gegenstück kann dementsprechend auch die elektrische
Energie für weitere Leuchten eines Lichtbands übertragen werden. Aus diesem Grund
kann die Strombelastbarkeit des Verbinders und/oder des Gegenstücks für einen Strom
ausgelegt sein, den mehr als 10, bevorzugt mehr als 50 und besonders bevorzugt mehr
als 100 Leuchten gleichzeitig im Betrieb benötigen.
[0017] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Handhabungselement
eine Überwurfmuffe, welche an einer Außenseite des Leuchtengrundkörpers verschiebbar
gelagert ist und wobei eine Verschiebung der Überwurfmuffe ein Bewegen des Verbinders
bewirkt. Die Überwurfmuffe kann in ihrer Form der Außenkontur der Leuchte bzw. der
Außenkontur des Leuchtengrundkörpers angepasst sein. Überdies kann die Überwurfmuffe
oder das Handhabungselement Griffmulden oder Erhöhungen zur besseren manuellen Bedienbarkeit
umfassen.
[0018] Die Überwurfmuffe kann beispielsweise direkt linear verschoben werden, beispielsweise
in Längsrichtung der Leuchte. Alternativ oder zusätzlich kann die Verschiebung auch
durch ein Drehen der Überwurfmuffe bewirkt oder erleichtert werden. Die Überwurfmuffe
kann vollständig umlaufend um den Leuchtengrundkörper ausgebildet sein.
[0019] Insbesondere umfasst die Leuchte genau eine Überwurfmuffe, die in nur einem Endbereich
des insbesondere länglichen Leuchtengrundkörpers angeordnet ist. Der Endbereich kann
verjüngt ausgebildet sein, sodass die Überwurfmuffe nicht auf die Außenkontur der
Leuchte aufträgt und die Außenkontur der Leuchte somit einheitlich ist. Bevorzugt
kann die Leuchte auf ihre gesamte Länge eine im Wesentlichen gleiche Höhe und Breite
aufweisen.
[0020] Das Handhabungselement bzw. die Überwurfmuffe können somit entlang des Leuchtengrundkörpers
verschiebbar sein. An derjenigen Position, an welcher sich das Handhabungselement
befindet, wenn der Verbinder in der zurückgezogenen Stellung ist, verlängert das Handhabungselement
insbesondere nicht den Leuchtengrundkörper. Diese Position des Handhabungselements
kann als zurückgezogene Position bezeichnet werden.
[0021] Dadurch, dass das Handhabungselement in der zurückgezogenen Position nicht über den
Leuchtengrundkörper übersteht, ist wiederum ein Einbau zwischen zwei bestehenden Leuchten
eines Lichtbandes möglich.
[0022] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform steht das Handhabungselement nach
dem Bewegen des Verbinders in die ausgefahrene Stellung derart über den Leuchtengrundkörper
über, dass das Handhabungselement in der Lage ist, eine mechanische Verbindung zwischen
der Leuchte und der benachbarten Leuchte herzustellen ("ausgefahrene Position des
Handhabungselements"). Durch das Schieben des Handhabungselements bzw. der Überwurfmuffe
in Richtung der benachbarten Leuchte wird somit einerseits der Verbinder ausgefahren
um die elektrische Verbindung herzustellen. Andererseits steht die Überwurfmuffe in
Richtung der benachbarten Leuchte über, sodass es zu einer mechanischen Kopplung der
beiden Leuchten durch die Überwurfmuffe kommt.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Handhabungselement
Dichtelemente, welche zumindest dann eine abgedichtete Verbindung zwischen dem Leuchtengrundkörper
und dem Handhabungselement einerseits und/oder zwischen dem Handhabungselement und
der benachbarten Leuchte andererseits herstellen, wenn der Verbinder in der ausgefahrenen
Stellung ist. Die abgedichtete Verbindung schützt bevorzugt die elektrische Steckverbindung
vor beispielsweise Wasser, Staub, Feuchtigkeit und/oder Chemikalien. Die Leuchte kann
sich dementsprechend für Feuchträume eignen und als Feuchtraumleuchte ausgebildet
sein. Die Leuchte kann z.B. die Schutzart IP 65, IP 66, IP 67, IP 68 oder IP 69 erfüllen.
Auch höhere Schutzarten sind möglich. Auch die abgedichtete Verbindung kann eine der
vorgenannten Schutzarten erfüllen.
[0024] Durch die abgedichtete Verbindung bzw. die Dichtelemente des Handhabungselements
kann ein abgedichteter Verbindungsraum zwischen zwei benachbarten Leuchten geschaffen
werden. In diesem Verbindungsraum liegt bevorzugt die elektrische Steckverbindung.
Der Verbindungsraum wird insbesondere begrenzt durch eine erste abgedichtete Verbindung
zwischen dem Handhabungselement und der Leuchte und einer zweiten abgedichteten Verbindung
zwischen dem Handhabungselement und der benachbarten Leuchte.
[0025] Die abgedichtete Verbindung kann beispielsweise über gleitende Dichtungen hergestellt
werden, bei welcher zumindest oder genau eine Dichtung dauerhaft an dem Leuchtengrundkörper
anliegt. Hierbei kann die abgedichtete Verbindung auch dann bestehen, wenn das Handhabungselement
auf dem Leuchtengrundkörper verschoben wird.
[0026] Durch die Betätigung des Handhabungselements kann somit mit einer einzigen Bewegung
sowohl eine elektrische Verbindung zwischen den benachbarten Leuchten, als auch eine
abgedichtete Verbindung geschaffen werden. Durch die wenigen notwendigen Handgriffe
wird der Installationsaufwand deutlich reduziert. Zudem werden Fehlerquellen eliminiert,
da sowohl die elektrische Verbindung als auch die abgedichtete Verbindung quasi automatisch
hergestellt werden.
[0027] Die Dichtelemente können beispielsweise zwei umlaufende Dichtringe umfassen. Nach
dem Herstellen der abgedichteten Verbindung kann ein Dichtring an der Leuchte und
der zweite Dichtring an der benachbarten Leuchte anliegen. Das Handhabungselement
kann dann etwa mittig zwischen beiden Leuchten liegen.
[0028] Alternativ oder zusätzlich kann das Handhabungselement bzw. die Überwurfmuffe ein
Spannelement aufweisen, beispielsweise einen Spannhebel oder eine Spannschraube. Das
Spannelement kann in der ausgefahrenen Stellung des Verbinders bzw. des Handhabungselements
betätigt werden, um die Dichtung herzustellen, indem das Handhabungselement gegen
den Leuchtengrundkörper gepresst wird. Hierdurch kann gleichzeitig eine Arretierung
gegen unbeabsichtigtes Rückschieben des Handhabungselements erfolgen.
[0029] Allgemein kann die Leuchte auch eine Sicherungseinrichtung gegen ein unbeabsichtigtes
Betätigen bzw. Verschieben des Handhabungselements umfassen.
[0030] Der Leuchtengrundkörper kann gemäß einer Ausführungsform ein Außengewinde umfassen,
wohingegen die Überwurfmuffe ein mit dem Außengewinde in Eingriff stehendes Innengewinde
aufweist, sodass durch eine Drehung der Überwurfmuffe eine Verschiebung derselben
bewirkt werden kann. Insbesondere ist auch eine Drehung der Überwurfmuffe mit anschließender
Verrastung der Überwurfmuffe möglich (z.B. nach Art eines Bajonettverschlusses).
[0031] Alternativ kann der Leuchtengrundkörper auch eine Führungsnut aufweisen, um ein Verdrehen
der Überwurfmuffe zu verhindern.
[0032] Insbesondere erfolgt im Bereich des Handhabungselements, bevorzugt im Bereich der
ausgefahrenen Position des Handhabungselements, keine Abstrahlung von Licht. Insbesondere
befinden sich im Bereich des Handhabungselements in der ausgefahrenen Position keine
Leuchtmittel.
[0033] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Handhabungselement mittels
eines Koppelelements mechanisch mit dem Verbinder verbunden, wobei sich das Koppelelement
durch eine, bevorzugt längliche, Aussparung des Leuchtengrundkörpers hindurch erstreckt.
Das Koppelelement kann dazu dienen, eine Bewegung des Handhabungselements auf den
Verbinder zu übertragen, um auf diese Weise den Verbinder zu bewegen. Das Koppelelement
kann beispielsweise gleitend in einer Nut des Handhabungselements geführt sein. Die
Nut kann umlaufend um den Leuchtengrundkörper ausgebildet sein. Auf diese Weise kann
das Handhabungselement um den Leuchtengrundkörper gedreht werden, wobei die mechanische
Verbindung zu dem Koppelelement erhalten bleibt.
[0034] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Koppelelement einen
bewegbaren Schlitten, auf welchem der Verbinder befestigt ist. Der Schlitten kann
eine Befestigungsfläche für den Verbinder aufweisen. Der Schlitten kann zudem zwei
Befestigungsklipse auf gegenüberliegenden Seiten der Befestigungsfläche umfassen,
wobei die Befestigungsklipse die weiteren Teile des Koppelelements mit dem Schlitten
verbinden. Der Schlitten kann beispielsweise auf einer Führungsfläche oder in einer
Führungsnut gleiten, um so den Verbinder zwischen der ausgefahrenen und der zurückgezogenen
Stellung zu bewegen.
[0035] Die oben genannte längliche Aussparung kann dementsprechend eine Länge aufweisen,
die etwa der Weglänge entspricht, die der Verbinder bei seiner Bewegung zwischen der
zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung zurücklegt.
[0036] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst der Leuchtengrundkörper
zwei Endstücke, welche gegenüberliegende stirnseitige Enden des Leuchtengrundkörpers
bilden. Dabei sind das Gegenstück und der Verbinder in verschiedenen, das heißt gegenüberliegenden,
stirnseitigen Enden angeordnet. Bei der Leuchte handelt es sich insbesondere um eine
Langfeldleuchte.
[0037] Bei einer Landfeldleuchte ist die Längserstreckung des Leuchtengrundkörpers deutlich
länger als dessen Breite und/oder Höhe.
[0038] Anders ausgedrückt ist der Verbinder in einem Ende der Leuchte und das Gegenstück
in dem gegenüberliegenden Ende der Leuchte angeordnet. Ganz allgemein gesprochen liegen
sich Gegenstück und Verbinder gegenüber, um eine aneinandergereihte Montage mehrerer
Leuchten zu ermöglichen.
[0039] Bevorzugt ist das Gegenstück ortsfest, das heißt gegenüber dem Leuchtengrundkörper
nicht bewegbar.
[0040] Weiter bevorzugt kann die von Verbinder und Gegenstück geschaffene Steckverbindung
abgedichtet sein, beispielsweise nach der Schutzart IP68 oder einer der vorgenannten
Schutzarten.
[0041] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst der Leuchtengrundkörper
einen transluzenten Bereich, in welchem die Leuchte Licht abstrahlt, wobei sich der
transluzente Bereich bevorzugt bis zu dem Handhabungselement erstreckt. Weiter bevorzugt
erstreckt sich der transluzente Bereich bis zu dem Handhabungselement in seiner ausgefahrenen
Stellung. Auf diese Weise werden dunkle Bereiche zwischen zwei Leuchten bzw. zwischen
zwei transluzenten Bereichen benachbarter Leuchten minimiert.
[0042] Alternativ ist es möglich, dass das Handhabungselement aus einem transluzenten oder
transparenten Material geformt ist, sodass auch im Bereich des Handhabungselements
eine Lichtemission erfolgt. Das Handhabungselement kann hierzu beispielsweise aus
transluzentem Kunststoff gefertigt werden und beispielsweise transparente Dichtungen,
z.B. aus Silikon, umfassen. Der transluzente Bereich des Leuchtengrundkörpers kann
sich dann bis unter das Handhabungselement erstrecken. Hierdurch kann dann der Eindruck
eines nahezu unterbrechungsfreien Lichtbandes geschaffen werden.
[0043] Alternativ kann der Leuchtengrundkörper auch keinen transluzenten Bereich aufweisen.
Die Lichtemission der Leuchte kann dann von einem separaten Leuchtmittelgehäuse ausgehen,
wobei das Leuchtmittelgehäuse insbesondere am Leuchtengrundkörper befestigt ist.
[0044] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Leuchtengrundkörper
einen rechteckigen oder kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt auf. Das Handhabungselement
kann einen entsprechend angepassten Querschnitt besitzen und dementsprechend ebenfalls
rechteckig, kreisförmig oder elliptisch sein. Der Querschnitt des Leuchtengrundkörpers
und/oder des Handhabungselements ist bevorzugt über deren jeweilige Länge annähernd
gleich.
[0045] Die Erfindung betrifft weiterhin ein System umfassend zumindest zwei Leuchten der
vorstehend erläuterten Art. Bei dem System stellt der Verbinder einer ersten Leuchte
eine elektrische Verbindung mit dem Gegenstück einer zweiten Leuchte her, wobei bevorzugt
das Handhabungselement der ersten Leuchte mechanisch mit der ersten und zweiten Leuchte
verbunden ist (oder zumindest an beiden Leuchten anliegt), wenn die elektrische Verbindung
hergestellt ist. Das Handhabungselement dichtet bevorzugt gegenüber dem Leuchtengrundkörper
der ersten und zweiten Leuchte ab.
[0046] Das System kann auch mehr als zwei Leuchten umfassen, beispielsweise mehr als 10,
mehr als 20 oder mehr als 100 Leuchten. Jeweils der Verbinder einer Leuchte ist dann
elektrisch mit dem Gegenstück der nächsten Leuchte verbunden. Auch das Handhabungselement
einer Leuchte stellt dann jeweils auch mechanisch eine abgedichtete Verbindung zwischen
der Leuchte und der nächsten Leuchte her. Auf diese Weise wird ein Lichtband geschaffen.
Die Leuchten eines Lichtbandes sind bevorzugt jeweils baugleich ausgeführt.
[0047] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Montage einer Leuchte der voranstehend
erläuterten Art in einem Lichtband, bei welchem
- die Leuchte benachbart zu einer weiteren Leuchte befestigt wird,
- das Handhabungselement betätigt wird, um den Verbinder der Leuchte von der zurückgezogenen
Stellung in die ausgefahrene Stellung zu bewegen, wodurch der Verbinder das Gegenstück
der weiteren Leuchte kontaktiert und eine elektrische Verbindung herstellt.
[0048] Wie vorstehend bereits erläutert, wird der Aufwand zur Schaffung der elektrischen
Energieversorgung durch die wenigen notwendigen Handgriffe zum Ausfahren des Verbinders
drastisch reduziert.
[0049] Insbesondere ist es auch möglich, die Leuchte zwischen zwei benachbarte Leuchten
zu montieren. Die beiden stirnseitigen Enden der Leuchte liegen dann angrenzend oder
benachbart zu einem stirnseitigen Ende jeweils einer der benachbarten Leuchten. Durch
Betätigung des Handhabungselements der neu eingesetzten Leuchte wird dann die elektrische
Verbindung mit der ersten benachbarten Leuchte geschaffen. Durch Betätigung des Handhabungselements
der zweiten benachbarten Leuchte fährt der Verbinder der zweiten benachbarten Leuchte
in das Gegenstück der neu eingesetzten Leuchte ein, wodurch auch hier die elektrische
Verbindung geschaffen wird, sodass für das Lichtband eine durchgehende elektrische
Energieversorgung besteht.
[0050] Die hierin beschriebene Leuchte bietet nicht nur Vorteile beim Einsetzen einer neuen
Leuchte in ein Lichtband oder beim Aufbau eines neuen Lichtbandes. Auch beim Ausbau
oder beim Austausch einer Leuchte eines bereits bestehenden Lichtbandes bestehen Vorteile.
[0051] Dementsprechend umfasst die Erfindung auch ein Verfahren zur Demontage, bei welchem
die Handhabungselemente zweier benachbarter Leuchten eines Lichtbandes betätigt werden,
um jeweils den Verbinder in die zurückgezogene Stellung zu bewegen. Zumindest eine
der Leuchten ist dann nicht mehr mittels der elektrischen Steckverbindungen und bevorzugt
auch nicht mehr mittels der mechanischen Verbindungen durch die Handhabungselemente
mit den benachbarten Leuchten verbunden. Diese Leuchte kann dann aus dem Lichtband
ausgebaut werden, ohne dass ein großer Aufwand zur Demontage weiterer Teile des Lichtbands
anfällt.
[0052] Die zu der erfindungsgemäßen Leuchte vorgebrachten Erläuterungen gelten für das erfindungsgemäße
System und die erfindungsgemäßen Verfahren entsprechend, dies gilt insbesondere hinsichtlich
Vorteilen und bevorzugten Ausführungsformen.
[0053] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Langfeldleuchte in schematischer Schnittansicht;
- Fig. 2
- ein Lichtband mit mehreren Landfeldleuchten in schematischer Schnittansicht;
- Fig. 3
- das Lichtband von Fig. 2 in einer schematischen Außenansicht;
- Fig. 4 und Fig. 5
- jeweils eine Querschnittsansicht eines Leuchtengrundkörpers mit aufgeschobenem Handhabungselement;
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf eine Aussparung in dem Leuchtengrundkörper;
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht eines Handhabungselements; und
- Fig. 8
- einen Schlitten mit darauf befestigtem Stecker.
[0054] Fig. 1 zeigt eine Leuchte 10, die im Beispiel der Fig. 1 als Langfeldleuchte ausgebildet
ist. Die Leuchte 10 umfasst einen Leuchtengrundkörper 12, welcher ein Vorschaltgerät
14 beherbergt. Das Vorschaltgerät 14 wandelt elektrische Energie des Stromnetzes derart
um, dass LED-Leuchtmittel 16 mit dem Vorschaltgerät 14 betrieben werden können.
[0055] Die LED-Leuchtmittel 16 emittieren Licht 18 durch einen transluzenten Bereich 20
des Leuchtengrundkörpers 12.
[0056] In dem Leuchtengrundkörper ist ein Verbinder in Form eines Steckers 22 verschieblich
angeordnet. Überdies umfasst der Leuchtengrundkörper 12 ein fest mit dem Leuchtengrundkörper
12 verbundenes Gegenstück in Form einer Buchse 24. Der Stecker 22 und die Buchse 24
sind mittels einer Verkabelung 26 mit dem Vorschaltgerät 14 elektrisch verbunden.
Die Verkabelung 26 umfasst auch eine Durchgangsverdrahtung zwischen dem Stecker 22
und der Buchse 24.
[0057] In einem Endbereich des Leuchtengrundkörpers 12, in welchem der Stecker 22 angeordnet
ist, ist ein Handhabungselement in Form einer Überwurfmuffe 28 umlaufend um den Leuchtengrundkörper
12 an der Außenseite des Leuchtengrundkörpers 12 angebracht. Die Überwurfmuffe 28
ist entlang der Längsrichtung des Leuchtengrundkörpers 12 auf dem Leuchtengrundkörper
12 verschiebbar, wie dies durch einen Pfeil P angedeutet wird.
[0058] Die Überwurfmuffe 28 kann derart verschoben werden, dass die Überwurfmuffe 28 über
die Außenkontur des Leuchtengrundkörpers 12 hinausragt, wie in Fig. 1 durch gepunktete
Linien angedeutet ist. Die Überwurfmuffe 28 stellt eine abgedichtete Verbindung zum
Leuchtengrundkörper 12 her. Zu diesem Zweck umfasst die Überwurfmuffe 28 zwei Dichtringe
30.
[0059] Die Überwurfmuffe 28 ist mittels eines Koppelelements 32 mit dem Stecker 22 derart
verbunden, dass eine Verschiebung der Überwurfmuffe 28 zu einer entsprechenden Verschiebung
bzw. Bewegung des Steckers 22 führt. Der Stecker 22 kann durch die Überwurfmuffe 28
somit von einer zurückgezogenen Stellung, die in der Figur mit durchgezogenen Linien
gezeigt ist, in eine ausgefahrene Stellung überführt werden. Die ausgefahrene Stellung
ist in der Fig. 1 gepunktet angedeutet. In der ausgefahrenen Stellung ragt der Stecker
22 aus dem Leuchtengrundkörper 12 hervor und kann dementsprechend in eine Buchse 24
einer benachbart angeordneten Leuchte 10 eingeführt werden, wie später noch genauer
dargestellt. Es versteht sich, dass Stecker 22 und Buchse 24 auch vertauscht angeordnet
sein können, d.h. dass die Buchse 24 bewegt wird, wohingegen der Stecker 22 fest montiert
ist.
[0060] Fig. 2 zeigt drei Leuchten 10, welche jeweils an ihren Stirnseiten benachbart zueinander
angeordnet sind, um ein Lichtband 34 zu bilden. Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, sind
die Stecker 22 jeweils in der ausgefahrenen Stellung und greifen in die Buchse 24
der jeweils nächsten Leuchte 10 ein. Durch den Eingriff der Stecker 22 in die Buchsen
24 wird jeweils eine elektrische Steckverbindung 36 verwirklicht.
[0061] Um die Stecker 22 in die ausgefahrene Stellung zu bewegen, wurden jeweils die Überwurfmuffen
28 von einer Leuchte 10 teilweise auf die nächste Leuchte 10 aufgeschoben, sodass
jeweils ein Dichtring 30 an einer ersten Leuchte 10 und ein zweiter Dichtring 30 an
einer zweiten Leuchte 10 anliegt. Auf diese Weise wird ein abgedichteter Bereich 38
zwischen den Leuchten 10 geschaffen. Die elektrische Steckverbindung 36 ist damit
gegen schädliche Umwelteinflüsse geschützt.
[0062] Fig. 3 zeigt das Lichtband 34 in einer Außenansicht. Es ist zu erkennen, dass die
Überwurfmuffen 28 jeweils die Enden der Leuchtengrundkörper 12 bedecken und verbinden,
sodass eine durchgehende Lichtband-Struktur entsteht.
[0063] Fig. 4 zeigt den Leuchtengrundkörper 12, welcher im Beispiel der Fig. 4 einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist. Der Leuchtengrundkörper 12 ist vollständig umlaufend von der
Überwurfmuffe 28 umgeben, wobei der Dichtring 30 ebenfalls vollständig umlaufend eine
Verbindung zwischen dem Leuchtengrundkörper 12 und der Überwurfmuffe 28 herstellt.
Fig. 5 zeigt denselben Sachverhalt wie Fig. 4 mit dem Unterschied, dass der Leuchtengrundkörper
12 dort einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Dementsprechend ist bei Fig. 5 auch
der Querschnitt der Überwurfmuffe 28 rechteckig.
[0064] Fig. 6 zeigt eine längliche Aussparung 40 in dem Leuchtengrundkörper 12. Durch die
längliche Aussparung 40 verläuft das Koppelelement 32 hindurch. Die längliche Aussparung
40 ist derart im Endbereich des Leuchtengrundkörpers 12 angeordnet, dass die längliche
Aussparung 40 immer oder zumindest bei ausgefahrenem Stecker durch die Überwurfmuffe
28 verdeckt wird und/oder in dem abgedichteten Bereich 38 liegt. Ein Eindringen beispielsweise
von Feuchtigkeit in das Innere des Leuchtengrundkörpers 12 durch die längliche Aussparung
40 wird auf diese Weise verhindert.
[0065] Fig. 7 zeigt die Überwurfmuffe 28 in einer schematischen Seitenansicht. Wie bereits
erwähnt umfasst die Überwurfmuffe 28 zwei Dichtringe 30. Die Dichtringe 30 sind jeweils
im Bereich der gegenüberliegenden Enden der Überwurfmuffe 28 angeordnet. Zwischen
den Dichtringen 30 weist die Überwurfmuffe 28 eine umlaufende Nut 42 auf. In der umlaufenden
Nut 42 ist das Koppelelement 32 gelagert, sodass das Koppelelement 32 einer Drehung
der Überwurfmuffe 28 um den Leuchtengrundkörper 12 herum nicht entgegensteht.
[0066] Fig. 8 zeigt schließlich einen Schlitten 44, welcher Teil des Koppelelements 32 ist.
Der Schlitten 44 umfasst zwei Klipse in Form von Befestigungsarmen 46, welche mit
weiteren Teilen des Koppelelements 32 verbunden sind. Auf dem Schlitten 44 ist der
Stecker 22 befestigt, wobei über den Schlitten 44 Steckerkontakte 48 hinausragen.
Die Steckerkontakte 48 stellen dann in der Buchse 24 die elektrische Steckverbindung
36 her.
[0067] Beim Einsatz der Leuchte 10 wird die Leuchte 10 und damit deren Leuchtengrundkörper
12 benachbart zu weiteren Leuchten 10 z.B. an einer Decke befestigt. Um nun eine elektrische
Kontaktierung zwischen den Leuchten 10 zu schaffen, muss jeweils nur die Überwurfmuffe
28 einer Leuchte 10 in Richtung der nächstliegenden benachbarten Leuchte 10 geschoben
werden. Hierdurch wird der Stecker 22 aus dem Leuchtengrundkörper 12 ausgefahren und
in die Buchse 24 eingeschoben, wodurch die elektrische Kontaktierung realisiert wird.
Durch die Bewegung der Überwurfmuffe 28 wird mit ein und derselben Bewegung außerdem
eine Abdichtung zwischen den beiden derart verbundenen Leuchten 10 geschaffen. Mit
wenigen Handgriffen kann somit die Installation der Leuchte 10 abgeschlossen werden.
Bezugszeichenliste
[0068]
- 10
- Leuchte
- 12
- Leuchtengrundkörper
- 14
- Vorschaltgerät
- 16
- LED-Leuchtmittel
- 18
- Licht
- 20
- transluzenter Bereich
- 22
- Stecker
- 24
- Buchse
- 26
- Verkabelung
- 28
- Überwurfmuffe
- 30
- Dichtring
- 32
- Koppelelement
- 34
- Lichtband
- 36
- elektrische Steckverbindung
- 38
- abgedichteter Bereich
- 40
- längliche Aussparung
- 42
- Umlaufende Nut
- 44
- Schlitten
- 46
- Befestigungsarm
- 48
- Steckerkontakt
- P
- Pfeil in Längsrichtung
1. Leuchte (10), insbesondere Langfeldleuchte, mit
einem Leuchtengrundkörper (12), welcher elektrische Komponenten (14, 26) der Leuchte
(10) beherbergt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Leuchtengrundkörper (12) einen Verbinder (22), beispielsweise einen Stecker, umfasst,
wobei der Verbinder (22) zwischen einer zurückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung
bewegbar ist, wobei der Verbinder (22) in der ausgefahrenen Stellung aus dem Leuchtengrundkörper
(12) herausragt, wobei die Leuchte (10) ein Handhabungselement (28) umfasst, mit welchem
der Verbinder (22) zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung bewegbar
ist, und
der Leuchtengrundkörper (12) ein Gegenstück (24), beispielsweise eine Buchse, aufweist,
das zum Herstellen einer elektrischen Steckverbindung (36) mit einem dem vorgenannten
Verbinder (22) entsprechenden weiteren Verbinder (22) einer benachbart angeordneten
weiteren Leuchte (10) ausgebildet ist.
2. Leuchte (10) nach Anspruch 1,
wobei das Handhabungselement (28) außerhalb des Leuchtengrundkörpers (12) angebracht
ist.
3. Leuchte (10) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Handhabungselement (28) eine Überwurfmuffe umfasst, welche an einer Außenseite
des Leuchtengrundkörpers (12) verschiebbar gelagert ist und wobei eine Verschiebung
der Überwurfmuffe ein Bewegen des Verbinders (22) bewirkt.
4. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Handhabungselement (28) nach dem Bewegen des Verbinders (22) in die ausgefahrene
Stellung derart über den Leuchtengrundkörper (12) übersteht, dass das Handhabungselement
(28) in der Lage ist, eine mechanische Verbindung zwischen der Leuchte (10) und der
benachbarten Leuchte (10) herzustellen.
5. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Handhabungselement (28) Dichtelemente (30) umfasst, welche zumindest dann
eine abgedichtete Verbindung zwischen dem Leuchtengrundkörper (12) und dem Handhabungselement
(28) einerseits und/oder zwischen dem Handhabungselement (28) und der benachbarten
Leuchte (10) andererseits herstellen, wenn der Verbinder (22) in der ausgefahrenen
Stellung ist.
6. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Handhabungselement (28) mittels eines Koppelelements (32) mechanisch mit
dem Verbinder (22) verbunden ist, wobei sich das Koppelelement (32) durch eine längliche
Aussparung (40) des Leuchtengrundkörpers (12) hindurch erstreckt.
7. Leuchte (10) nach Anspruch 6,
wobei das Koppelelement (32) einen bewegbaren Schlitten (44) umfasst, auf welchem
der Verbinder (22) befestigt ist.
8. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Leuchtengrundkörper (12) zwei Endstücke umfasst, welche gegenüberliegende
stirnseitige Enden des Leuchtengrundkörpers (12) bilden,
wobei das Gegenstück (24) und der Verbinder (22) in verschiedenen stirnseitigen Enden
angeordnet sind.
9. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Leuchtengrundkörper (12) einen transluzenten Bereich (20) aufweist, in welchem
die Leuchte (10) Licht (18) abstrahlt, wobei sich der transluzente Bereich (20) bevorzugt
bis zu dem Handhabungselement (28) erstreckt.
10. Leuchte (10) nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Leuchtengrundkörper (12) einen rechteckigen oder kreisförmigen oder elliptischen
Querschnitt aufweist.
11. System umfassend zumindest zwei Leuchten (10) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei
der Verbinder (22) einer ersten Leuchte (10) eine elektrische Verbindung mit dem Gegenstück
(24) einer zweiten Leuchte (10) herstellt, wobei das Handhabungselement (28) der ersten
Leuchte (10) mechanisch mit der ersten und der zweiten Leuchte (10) verbunden ist.
12. Verfahren zur Montage einer Leuchte (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 in einem
Lichtband (34), bei welchem
- die Leuchte (10) benachbart zu einer weiteren Leuchte (10) befestigt wird,
- das Handhabungselement (28) betätigt wird, um den Verbinder (22) der Leuchte (10)
von der zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene Stellung zu bewegen, wodurch
der Verbinder (22) das Gegenstück (24) der weiteren Leuchte (10) kontaktiert und eine
elektrische Verbindung herstellt.