[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit einem Aktor zur automatischen
Bewegung seines Verschlusselements und mit einer Steuereinheit, die ausgebildet ist,
den Aktor anzusteuern.
[0002] Kühl- und/oder Gefriergeräte mit Aktoren zur automatischen Türbewegung sind im Stand
der Technik bekannt. Beispielsweise sind Systeme bekannt, in denen eine Schwenktür
als Reaktion auf eine Berührung mit einer bestimmten Geschwindigkeit bis zum Erreichen
eines bestimmten Öffnungswinkels geöffnet wird. Eine variable Einstellung des Öffnungswinkels
durch manuelle Bedienung ist dabei aber nicht möglich.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kühl- und/oder Gefriergeräte mit einem System zur
automatischen Bewegung seines Verschlusselements bereitzustellen, das in vorteilhafter
Weise konfiguriert werden kann.
[0004] Vor diesem Hintergrund betrifft die Erfindung ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit
einem wärmeisolierten Gerätekorpus, der einen Innenraum umschließt, wobei an einer
Hauptfläche des Gerätekorpus eine Entnahmeöffnung vorgesehen ist, um Waren in den
Innenraum einbringen und daraus entnehmen zu können, wobei das Kühl- und/oder Gefriergerät
wenigstens ein wärmeisoliertes Verschlusselement aufweist, um die Entnahmeöffnung
reversibel zu verschließen, wobei das Gerät eine Steuereinheit aufweist, und wobei
die Steuereinheit ausgebildet ist, eine Konfiguration des Geräts mittels Sprachbefehlen
festzulegen.
[0005] Die Konfiguration kann also zum Beispiel mithilfe eines Sprachassistenten stattfinden.
Eine sprachbefehlbasierte oder sprachdialoggeführte Konfiguration ist intuitiv und
der Benutzer kann dies beispielsweise vornehmen, ohne eine Bedienungsanleitung lesen
zu müssen, was zu einem hohen Bedienkomfort führt. Eine Besonderheit der vorliegenden
Erfindung ist, dass die Sprachdialog-Steuerung bzw. Sprachbefehl-Steuerung der vorliegenden
Erfindung keinem Menu folgen muss, sondern dass die konkrete Funktion per Sprachbefehl
oder -dialog, egal wo man sich in einem hypothetischen Menü befände, direkt angewählt
werden kann.
[0006] Vorzugsweise erfolgt die Konfiguration im Zusammenspiel von manueller Bedienung und
von Sprachbefehlen.
[0007] Vorzugsweise weist das Gerät ferner einen Aktor zur automatischen Bewegung des Verschlusselements
auf, welcher mit der Steuereinheit in Signalverbindung steht, und die Steuereinheit
ist ausgebildet, eine Konfiguration der Aktorbewegung mittels Sprachbefehlen festzulegen.
Des Weiteren kann die Steuereinheit ausgebildet sein, den Aktor auf der Grundlage
von Sprachbefehlen oder Sprachdialog anzusteuern. So kann beispielsweise die Festlegung
eines maximalen Öffnungswinkels anhand von Sprachbefehlen oder Sprachdialog erfolgen,
und im Anschluss die Tür anhand eines Sprachbefehls bewegt werden.
[0008] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Entnahmeöffnung an der Vorderseite des
Gerätekorpus angeordnet ist und dass es sich bei dem Verschlusselement um eine Schwenktür
handelt.
[0009] In einer alternativen Ausführungsform kann es sich bei dem Kühl- und/oder Gefriergerät
um eine Truhe handeln, deren Entnahmeöffnung an der Oberseite des Gerätekorpus angeordnet
ist. Bei dem Verschlusselement handelt es sich in diesem Fall um einen Deckel, vorzugsweise
um einen Schwenkdeckel.
[0010] Weiter vorzugsweise weist das Kühl- und/oder Gefriergerät ein Benutzerinterface mit
einem Mikrofon und vorzugsweise ferner einem Lautsprecher auf, das ausgebildet ist,
Sprachbefehle entgegenzunehmen, zu verarbeiten und an die Steuereinheit zu übermitteln.
Das Benutzerinterface kann eine künstliche Intelligenz zur Erkennung von Sprachbefehlen
aufweisen.
[0011] In einer Ausführungsform ist die Steuereinheit ferner ausgebildet, unterschiedliche
Benutzer zu erkennen, beispielsweise anhand einer Stimme, und für unterschiedliche
Benutzer individuelle Konfigurationen zu speichern. So kann etwa für unterschiedliche
Benutzer ein unterschiedlicher Türöffnungswinkel festgelegt werden und bei Befehlen
unterschiedlicher Benutzer angewählt werden.
[0012] Alternativ oder zusätzlich kann das Kühl- und/oder Gefriergerät eine Schnittstelle
zur Signalkopplung mit einem externen Gerät aufweisen. Bei dem externen Gerät kann
es sich beispielsweise um ein Smartphone, einen Tablet-Computer oder einen Sprachassistenten
handeln, das über das Internet mit dem Kühl- und/oder Gefriergerät gekoppelt ist.
Die Schnittstelle kann beispielsweise zur Bereitstellung einer drahtlosen Internetverbindung,
etwa über WLAN oder ein Mobilfunknetz ausgebildet sein. Dabei kann das Kühl- und/oder
Gefriergerät ausgebildet sein, über die Schnittstelle Befehle zur Konfiguration bzw.
Steuerung des Aktors entgegenzunehmen und vorzugsweise ferner abgeleitete Informationen
zu übermitteln. Die Konfiguration kann somit anhand des externen Geräts erfolgen.
Beispielsweise kann in diesem Zusammenhang auch vorgesehen sein, dass das Kühl- und/oder
Gefriergerät ausgebildet ist, den Sprachdialog am externen Gerät abzuwickeln bzw.
Sprachbefehle am externen Gerät entgegenzunehmen und ggf. zu verarbeiten.
[0013] In einer Ausführungsform weist das Kühl- und/oder Gefriergerät einen Sensor zur Erkennung
der Stellung des Verschlusselements auf. Beispielsweise kann es sich um einen Sensor
zur Erkennung eines Öffnungswinkels einer Schwenktür handeln. Derartige Sensoren können
im Bereich des Schwenklagers der Tür angeordnet sein. Der Sensor steht in Signalverbindung
mit der Steuereinheit.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit ausgebildet ist, eine geöffnete Stellung
des Verschlusselements abzuspeichern.
[0015] Insbesondere kann auf der Steuereinheit eine Routine hinterlegt sein, die ausgebildet
ist, um ein Verfahren mit den folgenden Schritten auszuführen: a) Erkennung einer
Stellung des wenigstens einen Verschlusselements; und b) Speichern der erkannten Stellung
in Reaktion auf einen Benutzerbefehl, insbesondere einen Sprachbefehl. Die Stellung
des Verschlusselements, beispielsweise der Öffnungswinkel der Tür kann anhand eines
geeigneten Sensors, wie oben näher beschrieben, erkannt werden. Die genannten Schritte
a) und b) beschreiben ein Verfahren zur Konfigurierung des Kühl- und/oder Gefriergeräts
dahingehend, dass eine gewünschte Öffnungsstellung des Verschlusselements vom Benutzer
festgelegt wird. Die Stellung des Verschlusselements, die in Schritt a) erkannt werden
soll, kann vom Benutzer manuell eingestellt werden. Sie kann einer maximalen Öffnungsstellung
des Verschlusselements bei einer bestimmten Aufstellsituation des Geräts entsprechen.
[0016] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit ferner ausgebildet ist,
den Aktor in Reaktion auf einen Benutzerbefehl, insbesondere einen Sprachbefehl, so
anzusteuern, dass das wenigstens eine Verschlusselement automatisch von der geschlossenen
in die geöffnete und/oder von der geöffneten in die geschlossene Stellung bewegt werden
kann. Die geöffnete Stellung des Verschlusselements kann beispielsweise zu einem bestimmten
Öffnungswinkel einer Schwenktür korrespondieren. Die Festlegung eines solchen bestimmten
Öffnungswinkels kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn am Aufstellort des Geräts
eine Türöffnung nur bis zu einem bestimmten maximalen Öffnungswinkel erfolgen soll,
um ein Anschlagen der Tür an einer Wand oder dergleichen zu verhindern.
[0017] Insbesondere kann auf der Steuereinheit eine Routine hinterlegt sein, die ausgebildet
ist, um ferner ein Verfahren gemäß dem folgenden Schritt auszuführen: c) Ansteuerung
des Aktors in Reaktion auf einen weiteren Benutzerbefehl, insbesondere einen Sprachbefehl,
um das Verschlusselement automatisch von der geschlossenen in die geöffnete oder von
der geöffneten in die geschlossene Stellung zu bewegen. Der Schritt c) beschreibt
einen grundsätzlich beliebig oft wiederholbaren Vorgang, in dem das Verschlusselement
in Reaktion auf einen Benutzerbefehl zwischen seiner geschlossenen und der anhand
von Schritten a) und b) festgelegten geöffneten Stellung hin und her bewegt wird.
Der Benutzerbefehl kann mechanisch sein und beispielsweise in einem Anziehen eines
Türgriffes oder einer Druckausübung auf das Verschlusselement liegen. Er kann aber
auch aus einer Benutzereingabe, insbesondere einem Sprachbefehl an einem Benutzerinterface
des Kühl- und/oder Gefriergeräts oder an einem externen Gerät resultieren.
[0018] Das Gerät weist eine Wärmepumpe auf, anhand welcher der Innenraum gekühlt werden
kann. Bei der Wärmepumpe handelt es sich vorzugsweise um einen Kältemittelkreislauf
mit Kompressor, Verflüssiger, Drossel und Verdampfer. Der Verdampfer ist typischerweise
innerhalb des vom wärmeisolierten Gerätekorpus umgebenen Innenraums angeordnet, beispielsweise
an oder hinter der Wand des Innenbehälters. Der Verflüssiger ist typischerweise außerhalb
des vom wärmeisolierten Gerätekorpus umgebenen Innenraums angeordnet, beispielsweise
an der Rückseite des Geräts. Das Gerät kann einen Maschinenraum aufweisen, in welchem
zumindest ein Teil der Komponenten der Wärmepumpe, beispielsweise der Kompressor und
gegebenenfalls ferner Drossel und/oder Verflüssiger angeordnet sind. Der Maschinenraum
kann in einem Sockelbereich des Kühl- und/oder Gefriergeräts angeordnet sein.
[0019] Der Gerätekorpus und/oder das Verschlusselement können so aufgebaut sein, dass sie
eine Außenhaut und einen Innenbehälter bzw. eine Innenverkleidung aufweisen, zwischen
denen eine wärmeisolierende Schicht eingefasst ist. Bei dem Innenbehälter kann es
sich um einen Innenbehälter aus Kunststoff handeln. Ein derartiger Innenbehälter wird
meist durch Tiefziehen oder Thermoformen aus einer flachen und dünnen Kunststoffplatine
hergestellt. Die Außenhaut kann aus einem Metallblech oder ebenfalls aus Kunststoff
bestehen. Bei der wärmeisolierenden Schicht kann es sich beispielsweise um einen Wärmeisolationsschaum,
ein Fasermaterial oder einen oder mehrere Vakuumisolationskörper handeln.
[0020] Bei dem Gerät kann es sich um ein reines Kühlgerät, ein reines Gefriergerät oder
ein Kühl- und Gefrier-Kombinationsgerät handeln.
[0021] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend
anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsbeispielen. In den Figuren zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühl-
und/oder Gefriergeräts;
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kühl- und/oder Gefriergeräts;
- Figur 3:
- ein Beispiel für eine sprachkommandogeführte Einstellung des Türöffnungswinkels an
einem erfindungsgemäßen Kühl- und/oder Gefriergerät; und
- Figur 4:
- ein Beispiel für eine sprachdialoggeführte Einstellung des Türöffnungswinkels an einem
erfindungsgemäßen Kühl- und/oder Gefriergerät.
[0022] In Figur 1 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühl- und/oder Gefriergeräts
10 schematisch dargestellt. Das Gerät 10 umfasst eine wärmeisolierte Schwenktür 11,
die an der Vorderseite des Geräts 10 eine Entnahmeöffnung überdeckt. Ferner umfasst
das Gerät 10 einen in der Figur nicht näher dargestellten Aktor zur Bewegung der Tür
zwischen einer geschlossenen und einer offenen Stellung sowie einen in der Figur ebenfalls
nicht dargestellten Sensor zur Erkennung eines Öffnungswinkels der Tür.
[0023] Des Weiteren umfasst das Gerät 10 eine in der Figur außerhalb des Geräts 10 dargestellte,
sich in der Realität jedoch im Gerät 10 befindliche Steuereinheit 20, die einerseits
mit Aktoren zur automatischen Bewegung der Tür 11 und andererseits mit einem Kommunikationsmodul
30 in Signalverbindung steht. Auch das Kommunikationsmodul 30 ist in der Figur außerhalb
des Geräts 10 dargestellt, befindet sich in der Realität jedoch im Gerät 10. Das Kommunikationsmodul
30 und mithin das Gerät 10 umfassen ein Benutzerinterface 40, das einen Lautsprecher
41 und ein Mikrofon 42 umfasst und entsprechend für eine Sprachsteuerung ausgelegt
ist. Ferner umfasst das Kommunikationsmodul 30 eine Schnittstelle zur drahtlosen Verbindung
mit dem Internet / einer Cloud 50.
[0024] In Figur 2 ist eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühl- und/oder
Gefriergeräts 10 schematisch dargestellt. Im Unterschied zu der Ausführungsform der
Figur 1 fehlt es dem Gerät 10 in dieser Ausführungsform an dem Benutzerinterface umfassend
den Lautsprecher und das Mikrofon, obwohl ein derartiges Interface natürlich ergänzend
vorhanden sein könnte. Jedenfalls ist das Kommunikationsmodul 30 aber über das Internet
/ oder die Cloud 50 mit einem externen Gerät wie beispielsweise einem Smartphone oder
Tablet-Computer verbunden, das seinerseits ein Benutzerinterface 40 umfassend den
Lautsprecher und das Mikrofon aufweist.
[0025] In Figur 3 ist der Vorgang einer sprachkommandogeführten Einstellung eines maximalen
Öffnungswinkels der Tür 11 an einem erfindungsgemäßen Kühl- und/oder Gefriergerät
10 schematisch dargestellt. Der Benutzer B bewegt dabei die Tür 11 manuell, bis der
gewünschte maximale Öffnungswinkel der Tür erreicht ist, und spricht einen Befehl
101 aus, die Tür immer bis zu diesem Winkel zu öffnen. Am Benutzerinterface 40, sei
es intern (Figur 1) oder extern (Figur 2), wird dieser Befehl 101 entgegengenommen
und der maximale Türöffnungswinkel, der anhand des Sensors erkannt wird, wird in der
Steuereinheit 20 gespeichert. Das Benutzerinterface gibt dabei eine akustische Bestätigung
102 aus, wonach die gewünschte Stellung der Tür 11 gespeichert wurde.
[0026] In Figur 4 ist der Vorgang einer sprachdialoggeführten Einstellung eines maximalen
Öffnungswinkels der Tür 11 an einem erfindungsgemäßen Kühl- und/oder Gefriergerät
10 schematisch dargestellt. Im Rahmen des Sprachdialogs wird dabei am Benutzerinterface
40 eine akustische Aufforderung 201 ausgegeben, die Tür 11 in die gewünschte Stellung
zu öffnen. Der Benutzer B bewegt die Tür 11 daraufhin manuell, bis der gewünschte
maximale Öffnungswinkel der Tür erreicht ist und bestätigt dies optional mit einem
Sprachbefehl. Dieser maximale Türöffnungswinkel wird sodann durch den Sensor erkannt
und in der Steuereinheit 20 gespeichert.
[0027] Im Anschluss an eine Festlegung des maximalen Türöffnungswinkels im Rahmen eines
Verfahrens gemäß Figur 3 oder gemäß Figur 4 kann dann im Rahmen eines beliebig oft
wiederholbaren Vorgangs die Tür 11 zwischen ihrer geschlossenen und der festgelegten
geöffneten Stellung hin und her bewegt werden. Die Bewegung kann in Reaktion auf einen
weiteren Benutzerbefehl erfolgen, wobei es sich bei diesem Steuerbefehl ebenfalls
um einen am Benutzerinterface 40 entgegengenommenen Sprachbefehl handeln kann.
1. Kühl- und/oder Gefriergerät mit einem wärmeisolierten Gerätekorpus, der einen Innenraum
umschließt, wobei an einer Hauptfläche des Gerätekorpus eine Entnahmeöffnung vorgesehen
ist, um Waren in den Innenraum einbringen und daraus entnehmen zu können, wobei das
Kühl- und/oder Gefriergerät wenigstens ein wärmeisoliertes Verschlusselement aufweist,
um die Entnahmeöffnung reversibel zu verschließen, und wobei das Gerät eine Steuereinheit
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit ausgebildet ist, eine Konfiguration des Geräts mittels Sprachbefehlen
festzulegen.
2. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät ferner einen Aktor zur automatischen Bewegung des Verschlusselements aufweist,
welcher mit der Steuereinheit in Signalverbindung steht, wobei die Steuereinheit ausgebildet
ist, eine Konfiguration der Aktorbewegung mittels Sprachbefehlen festzulegen.
3. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit ferner ausgebildet ist, den Aktor auf der Grundlage von Sprachbefehlen
anzusteuern.
4. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeöffnung an der Vorderseite des Gerätekorpus angeordnet ist und dass es
sich bei dem wenigstens einen Verschlusselement um eine Schwenktür handelt.
5. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühl- und/oder Gefriergerät ein Benutzerinterface mit einem Mikrofon und vorzugsweise
ferner einem Lautsprecher aufweist, das ausgebildet ist, Sprachbefehle entgegenzunehmen,
zu verarbeiten und an die Steuereinheit zu übermitteln.
6. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit ferner ausgebildet ist, unterschiedliche Benutzer zu erkennen,
beispielsweise anhand einer Stimme, und für unterschiedliche Benutzer individuelle
Konfigurationen zu speichern.
7. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühl- und/oder Gefriergerät eine Schnittstelle zur Signalkopplung mit einem externen
Gerät aufweist.
8. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühl- und/oder Gefriergerät ausgebildet ist, über die Schnittstelle Befehle zur
Steuerung des Aktors, insbesondere Sprachbefehle entgegenzunehmen und vorzugsweise
ferner abgeleitete Informationen zu übermitteln.
9. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühl- und/oder Gefriergerät einen Sensor zur Erkennung der Stellung des Verschlusselements
aufweist.
10. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit ausgebildet ist, eine geöffnete Stellung des Verschlusselements
abzuspeichern.
11. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit ferner ausgebildet ist, den Aktor in Reaktion auf einen Benutzerbefehl,
insbesondere einen Sprachbefehl, so anzusteuern, dass das Verschlusselement automatisch
von der geschlossenen in die geöffnete und/oder von der geöffneten in die geschlossene
Stellung bewegt werden kann.
12. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Steuereinheit eine Routine hinterlegt ist, die ausgebildet ist, um ein Verfahren
mit den folgenden Schritten auszuführen:
a) Erkennung einer Stellung des wenigstens einen Verschlusselements; und
b) Speichern der erkannten Stellung in Reaktion auf einen Benutzerbefehl, insbesondere
einen Sprachbefehl.
13. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Steuereinheit eine Routine hinterlegt ist, die ausgebildet ist, um ferner
ein Verfahren gemäß dem folgenden Schritt auszuführen:
c) Ansteuerung des Aktors in Reaktion auf einen weiteren Benutzerbefehl, insbesondere
einen Sprachbefehl, um das wenigstens eine Verschlusselement automatisch von der geschlossenen
in die geöffnete oder von der geöffneten in die geschlossene Stellung zu bewegen.