(19)
(11) EP 3 744 456 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
02.12.2020  Patentblatt  2020/49

(21) Anmeldenummer: 20175599.8

(22) Anmeldetag:  20.05.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B23D 21/10(2006.01)
B26D 7/26(2006.01)
B26D 1/00(2006.01)
B26D 3/16(2006.01)
B26D 7/22(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 21.05.2019 DE 102019113513

(71) Anmelder: RoRi GmbH
77781 Biberach (DE)

(72) Erfinder:
  • Rietsche, Peter
    77948 Friesenheim (DE)
  • Roser, Eugen
    77781 Biberach (DE)

(74) Vertreter: Mertzlufft-Paufler, Cornelius et al
Maucher Jenkins Patent- und Rechtsanwälte Urachstraße 23
79102 Freiburg im Breisgau
79102 Freiburg im Breisgau (DE)

   


(54) SCHNEIDVORRICHTUNG ZUM ABLÄNGEN EINES WELL- ODER RIFFELROHRES


(57) Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung (10, 100) zum Ablängen eines Well- oder Riffelrohres mit insbesondere wellenförmig wechselndem Durchmesser, welche Schneidvorrichtung (10, 100) zumindest eine Schneide (5) hat, mittels der das Well- oder Riffelrohr quer zu seiner Längserstreckung durchtrennbar ist. Für die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung (10, 100) ist kennzeichnend, dass die Schneidvorrichtung (10, 100) als Zange oder als Klemme ausgebildet ist und zwei Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) hat, die an einem Schwenkgelenk (7) verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) zwischen einer Offen- und einer Schneidstellung verschwenkbar sind, in welcher Schneidstellung einander angenäherte oder das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannende Armabschnitte (9, 13) der Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) entlang einem Wellen- oder Riefental (14) des Well- oder Riffelrohres (8) drehbar geführt sind und dass die zumindest eine Schneide (5) am Innenumfang eines der Armabschnitte (9, 13) derart vorsteht, dass die Schneide (5) in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung (10, 100) in das Material des Well- oder Riffelrohres (8) vordringt und dieses während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung (10, 100) um das Well- oder Riffelrohr durchtrennt




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung zum Ablängen eines Well- oder Riffelrohres mit insbesondere wellenförmig wechselndem Durchmesser, welche Schneidvorrichtung zumindest eine Schneide hat, mittels der das Well- oder Riffelrohr quer zu seiner Längserstreckung durchtrennbar ist.

[0002] Ein Wellrohr oder ein Riffelrohr ist ein Rohr aus starrem Material mit in den Wellen- oder Riefentälern reduziertem Durchmesser, das aufgrund der Wellung oder der eingeformten Riefen flexibel ausgestaltet ist. Solche Well- oder Riffelrohre werden häufig in der Automobilindustrie, dem Maschinen- oder Anlagenbau, dem Schiffsbau, der Medizintechnik, im Baugewerbe und der Gebäudetechnik verwendet. Well- oder Riffelrohre werden häufig auch für Leitungen in Solaranlagen verwendet. Um diese Well- oder Riffelrohre auf die benötigte Rohrlänge abzulängen, werden häufig Sägen und Messer verwendet. Nachteilig ist jedoch, dass beim Durchsägen der Well- oder Riffelrohre die Schnittfläche am Rohrende rau und häufig uneben ist und dass dabei eine erhebliche Verletzungsgefahr besteht.

[0003] Es wird daher auch empfohlen, dass Well- oder Riffelrohr mit einem Rohrschneider im Wellen- oder Riefental sauber und rechtwinklig abzuschneiden. Solche Rohrschneider, die als Schneidvorrichtung zum Ablängen auch eines Well- oder Riffelrohres dienen und dazu eine als drehbar gelagertes Schneidrad ausgebildete Schneide tragen, mittels der das Well- oder Riffelrohr quer zu seiner Längserstreckung durchtrennbar ist, sind zum ablängen solcher Wellrohre ungeeignet oder stehen nur für kleinere Rohrdurchmesser und jeweils für einen vergleichsweise begrenzten Durchmesserbereich zur Verfügung. Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Schneidvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der sich Well- oder Riffelrohre auch in einem größeren Durchmesserbereich rasch und auf einfache Weise ablängen lassen.

[0004] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Schneidvorrichtung der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass die Schneidvorrichtung als Zange oder als Klemme ausgebildet ist und zwei Zangen- oder Klemmenarme hat, die an einem Schwenkgelenk verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Zangen- oder Klemmenarme zwischen einer Offen- und einer Schneidstellung verschwenkbar sind, in welcher Schneidstellung einander angenäherte und das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannende Armabschnitte der Zangen- oder Klemmenarme entlang einem Wellen- oder Riefental des Well- oder Riffelrohres drehbar geführt sind, und dass die zumindest eine Schneide am Innenumfang eines der Armabschnitte derart vorsteht, das die Schneide in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt und dieses während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung um das Well- oder Riffelrohr durchtrennt.

[0005] Die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung ist als Zange oder als Klemme ausgebildet. Die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung weist zwei Zangen- oder Klemmenarme auf, die an einem Schwenkgelenk derart verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Zangen- oder Klemmenarme zwischen einer Offen- und einer Schneidstellung verschwenkbar sind, in welcher Schneidstellung einander angenäherte und das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannende Armabschnitte der Zangen- oder Klemmenarme entlang einem Wellen- oder Riefental drehbar geführt sind. Dabei steht zumindest eine Schneide am Innenumfang eines der Armabschnitte derart vor, dass diese Schneide in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt und dieses Well- oder Riffelrohr während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung um das Well- oder Riffelrohr herum durchtrennt. Zum Ablängen eines solchen Well- oder Riffelrohres muss die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung, die vorzugsweise als handgehaltenes Gerät ausgebildet ist, lediglich am Well- oder Riffelrohr in der gewünschten Position angesetzt und die entsprechenden Armabschnitte der Zangen- oder Klemmenarme in der Schneidstellung einander derart angenähert werden, dass diese einander angenäherten Zangen- oder Klemmenarme das Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannen. Dabei werden die einander angenäherten und das Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannenden Armabschnitte entlang einem Wellen- oder Riefental des Well- oder Riffelrohres geführt. Da die zumindest eine Schneide am Innenumfang einer der Armabschnitte derart vorsteht, dass diese Schneide in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt, wird das Well- oder Riffelrohr durch eine einfache geführte Drehbewegung der Schneidvorrichtung um das Well- oder Riffelrohr herum in der gewünschten, quer zur Längserstreckung des Well- oder Riffelrohres orientierten Trennebene sauber durchtrennt. Auf diese Weise lassen sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung Well- oder Riffelrohre auch in einem größeren Durchmesserbereich rasch und auf einfache Weise ablängen.

[0006] Eine besonders einfache und leicht zu handhabende Ausführung gemäß der Erfindung sieht vor, dass die Schneidvorrichtung als handgehaltene Zange oder Klemme ausgebildet ist, dass die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte jeweils einen ersten Endbereich der Zangen- oder Klemmenarme bilden und dass jeweils ein gegenüberliegender zweiter Endbereich dieser Zangen- oder Klemmenarme als Handgriff der Schneidvorrichtung ausgestaltet ist.

[0007] Um die Schneidvorrichtung in einer rechtwinklig zur Längserstreckung des Rohres orientierten Trennebene um das abzulängende Well- oder Riffelrohr herum in einer Drehbewegung gut führen zu können, ist es vorteilhaft, wenn an wenigstens einem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte innenumfangsseitig mindestens ein Führungstaster vorsteht, der in Schneidstellung der Schneidvorrichtung während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung um das abzulängende Well- oder Riffelrohr herum in einem der Wellen-oder Riefentäler geführt ist.

[0008] Das abzulängende Well- oder Riffelrohr lässt sich zwischen den ersten Armabschnitten der Zangen- oder Klemmenarme der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung in der Schneidstellung gut einspannen, wenn die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte kreisbogenförmig ausgebildet sind und/oder in Schneidstellung eine kreisförmige Einspannöffnung für das abzulängende Well- oder Riffelrohr umgrenzen.

[0009] Eine sichere und besonders gute Führung der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung in der um das Well- oder Riffelrohr herum geführten Drehbewegung wird begünstigt, wenn an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte umfangsseitig mindestens zwei und vorzugsweise wenigstens drei, in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Führungstaster vorgesehen sind.

[0010] Ein rasches und bequemes Ablängen eines Well- oder Riffelrohres mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung wird noch zusätzlich begünstigt, wenn an einem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte jeweils mindestens eine Schneide vorgesehen ist. Ist an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte der Zange- oder Klemmenarme jeweils mindestens eine Schneide vorgesehen, ist bestenfalls noch nicht einmal eine volle Umdrehung der Schneidvorrichtung um das Well- oder Riffelrohr herum notwendig, um dieses Well- oder Riffelrohr in der gewünschten Position abzulängen.

[0011] Dabei wird eine besonders einfache und bequem zu handhabende Ausführungsform gemäß der Erfindung bevorzugt, bei der die Schneidvorrichtung paarweise einander zugeordnete Schneiden hat, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der Einspannöffnung an den Armabschnitten vorgesehen sind.

[0012] Die zum Ablängen des Well- oder Riffelrohres erforderliche Drehbewegung lässt sich in Uhrzeigerrichtung oder entgegen der Uhrzeigerrichtung durchführen, wenn die zumindest eine Schneide eine vorzugsweise haifischzahn-förmige Klinge mit beidseits der Klinge vorgesehenen Schneidkanten hat, welche Schneidkanten in einer gemeinsamen Klingenspitze auslaufen. Durch Zusammendrücken der als Handgriff dienenden zweiten Armabschnitte der Zangen- oder Klemmenarme werden die ersten Armabschnitte dieser Zangen- oder Klemmenarme derart an den Außenumfang des abzulängenden Well- oder Riffelrohres angenähert, dass die als haifischzahn-förmige Klinge ausgebildeten Schneiden in das Material des Well- oder Riffelrohres eindringen. Durch eine nachfolgende Drehbewegung der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung in die eine und/oder die andere Drehrichtung durchtrennen die an den Zangen- oder Klemmenarme vorgesehenen Schneiden mit einer ihrer Schneidkanten das Material des Well- oder Riffelrohres in der gewünschten Trennebene.

[0013] Um die Schneidkanten der Schneide bei Bedarf nachschärfen oder die Schneiden gar austauschen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die zumindest eine Schneide lösbar fixierbar an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm gehalten ist.

[0014] Je nach Anwendungsfall mag es wünschenswert sein, wenn die Trennebene in einem Wellen- oder Riefental und dort vorzugsweise etwa mittig angeordnet ist. Um die Schneidvorrichtung dazu leicht an den jeweiligen Abstand der Wellen- oder Riefentäler der verschiedenen Well- oder Riffelrohre anpassen zu können, sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung vor, dass die zumindest eine Schneide über wenigstens zwei wechselweise verwendbare oder miteinander kombinierbare Abstandhalter an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm lösbar fixierbar gehalten ist.

[0015] Um die scharfen Schneidkanten der Schneide gegen Beschädigungen zu schützen und um Verletzungen der Anwender durch die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung entgegenzuwirken, ist es vorteilhaft, wenn der zumindest einen Schneide ein Klingenschutz mit einer schlitzförmigen Öffnung zugeordnet ist, welche Klingenöffnung die Schneide mit ihrer Klinge durchsetzt.

[0016] Um die in die Einspannöffnung vorstehende Schneide der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung an die verschiedenen Durchmesser der abzulängenden Well- oder Riffelrohre anzupassen und um die Schneidvorrichtung auf die Materialdicke des abzulängenden Well- oder Riffelrohres einstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die zumindest eine Schneide in radialer Richtung der Einspannöffnung verstellbar und festlegbar an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm angeordnet ist.

[0017] Die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung lässt sich an die verschiedenen Ausgestaltungen auch unterschiedlicher Well- oder Riffelrohre leicht anpassen und auf die unterschiedliche Tiefe der Wellen- oder Riefentäler bequem einstellen, wenn der mindestens eine Führungstaster zum Einstellen und Anpassen der Schneidvorrichtung an den Außendurchmesser des Well- oder Riffelrohres in radialer Richtung der Einspannöffnung verstellbar und festlegbar an dem zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm angeordnet ist.

[0018] Ein Verkanten der mit ihren ersten Endbereichen an das abzulängende Well- oder Riffelrohr angedrückten Zangen- oder Klemmenarme wird vermieden und ein fester Halt der gelenkig miteinander verbundenen Zangen- oder Klemmenarme während einer Drehbewegung um das abzulängende Well- oder Riffelrohr wird begünstigt, wenn an dem als Handhabe ausgebildeten zweiten Armabschnitt zumindest eines der Zangen- oder Klemmenarme einer Armführung mit einem Führungsschlitz vorgesehen ist, in welchem Führungsschlitz der gegenüberliegende Zangen- oder Klemmenarm zumindest in einer der Schließstellung der Schneidvorrichtung angenäherten Schwenkposition der Zangen- oder Klemmenarme verschieblich geführt ist.

[0019] Die einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung wird noch zusätzlich begünstigt, wenn die Armführung einen manuell ausrastbaren Einrastmechanismus aufweist, welcher die über die Armführung aneinander geführten Zangen- oder Klemmenarme in der Schließstellung der Schneidvorrichtung sichert.

[0020] Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung, bei der die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung auch über einen sehr breiten Durchmesserbereich verwendbar ist, sieht vor, dass zum Anpassen der Einspannöffnung an den Außendurchmesser des abzulängenden Well- oder Riffelrohres die Position des Schwenkgelenkes an zumindest einem der Schwenk- oder Klemmenarme veränderbar ist.

[0021] Um die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung während des Schneidvorganges über den gesamten Rohrumfang des Well- oder Riffelrohres stets sicher zu führen, ist es vorteilhaft, wenn die das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannenden Armabschnitte entlang einem Wellen- oder Riefental geführt sind und wenn die zumindest eine Schneide währenddessen im Bereich eines demgegenüber anderen, vorzugsweise benachbarten Wellen- oder Riefentales in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt. Somit findet die Durchtrennung des Well- oder Riffelrohres nicht im Wellen-oder Riefental der Führung statt, sondern eine Welle oder Riefe daneben.

[0022] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele noch näher beschrieben.

[0023] Es zeigt:
Fig. 1
eine zangen- oder klemmenförmig ausgebildete Schneidvorrichtung mit zwei Zangen- oder Klemmenarmen, die an ihrem einen Armende derart verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass diese Zangen- oder Klemmenarme in einer Schneidstellung ein abzulängendes Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannen, wobei an den Zangen- oder Klemmenarmen Schneiden vorgesehen sind, die während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung um das Well- oder Riffelrohr herum das Rohrmaterial des Well- oder Riffelrohres in der gewünschten Trennebene durchtrennen,
Fig. 2
die Schneidvorrichtung aus Fig. 1 ohne dass zwischen den Zangen- oder Klemmenarmen eingespannte Well- oder Riffelrohr,
Fig. 3
eine hier zangenförmig ausgebildete Ausführung einer Schneidvorrichtung, bei der das die Zangen- oder Klemmenarme verschwenkbar miteinander verbindende Schwenkgelenk die Zangen- oder Klemmenarme in zwei Endbereiche unterteilt, von denen der eine erste Endbereich den während einer Drehbewegung an das abzulängende Well- oder Riffelrohr angenährten Armabschnitt bildet, während demgegenüber der gegenüberliegende Endbereich der Zangen- oder Klemmenarme als Handhabe ausgebildet ist, und
Fig. 4
das in Fig. 3 gezeigte Ausführungsbeispiel der Schneidvorrichtung ohne das von den Zangenarmen eingespannte Well- oder Riffelrohr.


[0024] In den Figuren 1 bis 4 sind zwei verschiedene Ausführungen 10, 100 einer Schneidvorrichtung dargestellt, die zum Ablängen eines Well- oder Riffelrohres 8 dienen. Die hier in den Ausführungen 10, 100 beispielhaft dargestellte Schneidvorrichtung ist als Zange oder als Klemme ausgestaltet. Die Schneidvorrichtung 10, 100 weist zwei Zangen oder Klemmenarme 11, 12 auf, die an einem Schwenkgelenk 7 derart verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 zwischen einer Offen- und der in den Figuren 1 und 3 gezeigten Schneidstellung verschwenkbar sind. In der Schneidstellung sind die einander angenäherten und das abzulängende Well- oder Riffelrohr 8 zwischen sich einspannenden Armabschnitte 9, 13 der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 entlang einem Wellen- oder Riefental 14 drehbar geführt. Dabei steht zumindest eine Schneide 5 am Innenumfang wenigstens eines der Armabschnitte 9, 13 derart vor, dass diese Schneide 5 in der in Fig. 1 und 3 gezeigten Schneidstellung der Schneidvorrichtung 10, 100 in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt und dieses Well- oder Riffelrohr während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung 10, 100 um das Well- oder Riffelrohr herum durchtrennt. Diese Durchtrennung findet nicht im Rillental der Führung statt, sondern vorzugsweise mindestens eine Rille daneben, damit die Führung der Schneidvorrichtung über den gesamten Rohrumfang gewährleistet bleibt.

[0025] Zum Ablängen des Well- oder Riffelrohres muss die Schneidvorrichtung 10, 100 lediglich am Well- oder Riffelrohr 8 in der gewünschten Position angesetzt und die Armabschnitte 9, 13 der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 in der Schneidstellung einander derart angenähert werden, dass diese einander angenäherten Armabschnitte 9, 13 das Well- oder Riffelrohr 8 zwischen sich einspannen. Dabei werden die einander angenäherten und das Well- oder Riffelrohr 8 zwischen sich einspannenden Armabschnitte 9, 13 entlang einem Wellen-oder Riefental 14 des Well- oder Riffelrohres 8 geführt. Da die zumindest eine Schneide 5 am Innenumfang einer der Armabschnitte 9, 13 derart vorsteht, dass diese Schneide 5 in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung 10, 100 in das Material des Well- oder Riffelrohres 8 vordringt, wird das Well- oder Riffelrohr durch eine einfach geführte Drehbewegung der Schneidvorrichtung 10, 100 relativ zum Well- oder Riffelrohr 8 herum in der gewünschten, quer zur Längserstreckung des Well- oder Riffelrohres 8 orientierten Trennebene sauber durchtrennt. Auf diese Weise lassen sich mit Hilfe der hier dargestellten Schneidvorrichtung 10, 100 verschiedene Well- oder Riffelrohre 8 in einem vergleichsweise breiten Durchmesserbereich rasch und auf einfache Weise in der gewünschten Länge und Position ablängen und kürzen.

[0026] Die hier dargestellten Ausführungen 10, 100 der Schneidvorrichtung sind als handgehaltene Zange oder Klemme ausgebildet. Dabei bilden die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte 9, 13 jeweils einen ersten Endbereich oder Armabschnitt der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12, während demgegenüber jeweils ein gegenüberliegender zweiter Endbereich oder Armabschnitt 16, 17 dieser Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 als Handgriff der Schneidvorrichtung 10, 100 ausgestaltet ist.

[0027] In den Fig. 1 bis 4 ist zu erkennen, dass an wenigstens einem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte 9, 13 mindestens ein Führungstaster 1 vorsteht. Bei den in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen sind an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte 9, 13 innenumfangsseitig mindestens zwei, in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Führungstaster 1 vorgesehen. Diese Führungstaster 1 sind hier jeweils zungen- oder plättchenförmig ausgebildet und mit zumindest einer Befestigungsschraube 6 an den Zangen- oder Klemmenarmen 11, 12 lösbar und gegebenenfalls auswechselbar gehalten. Auch durch Wegdrehen der Führungstaster 1 lässt sich die Schneidvorrichtung 10, 100 an den benötigten Führungsdurchmesser anpassen.

[0028] Die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte 9, 13 sind kreisbogenförmig ausgebildet und umgrenzen in Schneidstellung eine kreisförmige Einspannöffnung der Schneidvorrichtung 10, 100 für das abzulängende Well- oder Riffelrohr 8. Vorzugsweise ist an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte 9, 10 die jeweils mindestens eine Schneide 5 vorgesehen. Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiele 10, 100 der Schneidvorrichtung weisen paarweise einander zugeordnete Schneiden 5 auf, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der Einspannöffnung an den Armabschnitten 9, 13 vorgesehen sind. Diese Schneiden 5 sind hier jeweils als eine etwa haifischzahn-förmige Klinge mit beidseits der Klinge vorgesehenen Schneidkanten 18 ausgebildet, wobei die schräg aufeinander zulaufenden Schneidkanten 18 in einer gemeinsamen Klingenspitze 19 auslaufen. Jede dieser Schneiden 5 ist lösbar fixierbar an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm 11, 12 gehalten. Dabei sind die Schneiden 5 über wenigstens zwei wechselweise verwendbare oder miteinander kombinierbare Abstandhalter 2 an dem ihnen zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm 11, 13 lösbar fixiert. Jeder der Schneiden 5 ist ein Klingenschutz 3 mit einer schlitzförmigen Klingenöffnungl5 zugeordnet, welche Klingenöffnung 15 von der Schneide 5 mit ihren Schneidkanten 18 und der Klingenspitze 19 durchsetzt wird. Die Schneiden 5 und gegebenenfalls auch die Führungstaster 1 sind in radialer Richtung der Einspannöffnung 20 der Schneidvorrichtung 10, 100 verstellbar und festlegbar an den ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarmen 11, 12 angeordnet.

[0029] In den Fig. 1 und 3 ist gut erkennbar, dass die Schneiden 5 dazu mit Hilfe von zumindest zwei Befestigungsschrauben 21 an dem ihnen zugeordneten Zangenarm 11, 12 lösbar fixierbar gehalten sind. Diese Schrauben 21 sind jeweils in einem radialen Führungsschlitz 22 verschieblich geführt. Durch Lösen der Befestigungsschrauben 21 und Verschieben der Schneiden 5 und ihrer Befestigungsschrauben 21 entlang der Führungsschlitze 22 lassen sich die Schneiden 5 in radialer Richtung relativ zur Einspannöffnung 20 der Schneidvorrichtung 10, 100 verstellen.

[0030] Vorteilhaft ist es, wenn auch die Führungstaster 1 zum Einstellen und Anpassen der Schneidvorrichtung 10, 100 an den Außendurchmesser des Well- oder Riffelrohres 8 in radialer Richtung der Einspannöffnung 20 verstellbar und festlegbar an dem zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm 11, 12 angeordnet sind.

[0031] In den Fig. 1 bis 4 ist gut erkennbar, dass an dem als Handhabe ausgebildeten zweiten Armabschnitt 16, 17 zumindest des einen Zangen- oder Klemmenarmes 11 eine Armführung 23 mit einem Führungsschlitz 24 vorgesehen ist, in welchem Führungsschlitz 24 der gegenüberliegende Zangen- oder Klemmenarm 12 zumindest in einer der Schließstellung der Schneidvorrichtung 10, 100 angenäherten Schwenkposition der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 verschieblich geführt ist. Dabei weist diese Armführung 23 einen manuell ausrastbaren Einrastmechanismus 4 auf, welcher die über die Armführung 23 aneinander geführten Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 in der Schließstellung der Schneidvorrichtung 10, 100 sichert.

[0032] Aus einer zusammenschauenden Betrachtung der Fig. 1 bis 4 und insbesondere aus den Fig. 3 und 4 wird deutlich, dass zum Anpassen der Einspannöffnung 20 an die unterschiedlichen Außendurchmesser verschiedener Well- oder Riffelrohre 8 die Position des Schwenkgelenkes 7 an zumindest einem der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 veränderbar ist. Dazu können an zumindest einem der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 mehrere, in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Gelenköffnungen 25 vorgesehen sein, durch die eine als Schwenkgelenk 7 dienende Gelenkschraube 26 wahl- oder wechselweise hindurchführbar ist.

[0033] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Schneidvorrichtung 10 ist klemmenartig ausgebildet und weist an dem einen Ende ihrer Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 das Schwenkgelenk 7 und gegebenenfalls die dem Schwenkgelenk 7 zugeordneten Gelenköffnungen 25 in zumindest einem der Zangenarme 11, 12 auf. Durch Zusammendrücken des dem Schwenkgelenk 7 abgewandten Endbereichs der Zangenarme 11, 12 kann das Well- oder Riffelrohr 8 in dem dem Schwenkgelenk 7 angenäherten Armabschnitt 9, 13 eingespannt und festgeklemmt werden.

[0034] Demgegenüber ist bei der Schneidvorrichtung 100 gemäß den Figuren 3 und 4 das Schwenkgelenk 7 und gegebenenfalls auch die dem Schwenkgelenk 7 zugeordneten, wahl- und wechselweise verwendbaren Gelenköffnungen 25 an zumindest einem der Zangenarme 11, 12 mit Abstand von den Armenden dieser Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 angeordnet. Bei der in Figur 3 und 4 gezeigten Schneidvorrichtung 100 unterteilt das Schwenkgelenk 7 die Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 somit in den die Führungstaster 1 und die Schneiden 5 aufweisenden ersten Armabschnitt 9, 13, während demgegenüber der zweite, als Handhabe dienende Armabschnitt 16, 17 auf der dem Schwenkgelenk 7 gegenüberliegenden Seite der Zangen- oder Klemmenarme 11, 12 angeordnet ist.

Bezugszeichenliste



[0035] 
1
Führungstaster
2
Abstandhalter
3
Klingenschutz
4
Einrastmechanismus
5
Schneide
6
Befestigungsschraube (der Führungstaster 1)
7
Schwenkgelenk
8
Well- oder Riffelrohr
9
erster Armabschnitt (des Zangenarmes 11)
10
Schneidvorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2
11
Zangen- oder Klemmenarm
12
Zangen- oder Klemmenarm
13
erster Armabschnitt (des Zangenarmes 12)
14
Wellen-oder Riefental
15
Klingenöffnung
16
zweiter Armabschnitt (des Zangenarmes 11)
17
zweiter Armabschnitt (des Zangenarmes 12)
18
Schneidkanten
19
Klingenspitze
20
Einspannöffnung
21
Befestigungsschrauben (der Schneiden 5)
22
Führungsschlitz (für die Befestigungsschraube 21)
23
Armführung
24
Führungsschlitz (in der Armführung 23)
25
Gelenköffnung
26
Gelenkschraube
100
Schneidvorrichtung gemäß den Fig. 3 und 4



Ansprüche

1. Schneidvorrichtung (10, 100) zum Ablängen eines Well- oder Riffelrohres mit insbesondere wellenförmig wechselndem Durchmesser, welche Schneidvorrichtung (10, 100) zumindest eine Schneide (5) hat, mittels der das Well- oder Riffelrohr quer zu seiner Längserstreckung durchtrennbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (10, 100) als Zange oder als Klemme ausgebildet ist und zwei Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) hat, die an einem Schwenkgelenk (7) verschwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) zwischen einer Offen- und einer Schneidstellung verschwenkbar sind, in welcher Schneidstellung einander angenäherte oder das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannende Armabschnitte (9, 13) der Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) entlang einem Wellen- oder Riefental (14) des Well- oder Riffelrohres (8) drehbar geführt sind und dass die zumindest eine Schneide (5) am Innenumfang eines der Armabschnitte (9, 13) derart vorsteht, dass die Schneide (5) in der Schneidstellung der Schneidvorrichtung (10, 100) in das Material des Well- oder Riffelrohres (8) vordringt und dieses während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung (10, 100) um das Well- oder Riffelrohr durchtrennt.
 
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (10, 100) als handgehaltene Zange oder Klemme ausgebildet ist, dass die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte (9, 13) jeweils einen ersten Endbereich der Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) bilden und dass jeweils ein gegenüberliegender zweiter Armabschnitt (16, 17) dieser Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) als Handgriff der Schneidvorrichtung (10, 100) ausgestaltet ist.
 
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte (9, 13) innenumfangsseitig mindestens ein Führungstaster (1) vorsteht, der in Schneidstellung der Schneidvorrichtung (10, 100) während einer Drehbewegung der Schneidvorrichtung (10, 100) um das abzulängende Well- oder Riffelrohr in einem der Wellen- oder Riefentäler des Well- oder Riffelrohres (8) geführt ist.
 
4. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte (9, 13) kreisbogenförmig ausgebildet sind und/oder in Schneidstellung eine kreisförmige Einspannöffnung (20) für das abzulängende Well- oder Riffelrohr (8) umgrenzen.
 
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte (9, 13) innenumfangsseitig mindestens zwei, in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Führungstaster (1) vorgesehen sind.
 
6. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der in Schneidstellung einander angenäherten Armabschnitte (9, 13) jeweils mindestens eine Schneide (5) vorgesehen ist.
 
7. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (10, 100) paarweise einander zugeordnete Schneiden (5) hat, die aufeinander gegenüberliegenden Seiten der Einspannöffnung an den Armabschnitten (9, 13) vorgesehen sind.
 
8. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schneide (5) eine vorzugsweise haifischzahn-förmige Klinge mit beidseits der Klinge vorgesehenen Schneidkanten (18) hat, welche Schneidkanten (18) in einer gemeinsamen Klingenspitze (19) auslaufen.
 
9. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schneide (5) lösbar fixierbar an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm (11, 12) gehalten ist.
 
10. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schneide (5) über wenigstens zwei wechselweise verwendbare oder miteinander kombinierbare Abstandhalter (2) an dem ihr geordneten Zangen- oder Klemmenarm (11, 12) lösbar fixierbar ist.
 
11. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest einen Schneide (5) ein Klingenschutz (3) mit einer schlitzförmigen Klingenöffnung (15) zugeordnet ist, welche Klingenöffnung (15) die Schneide (5) mit ihrer Klinge durchsetzt.
 
12. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schneide (5) in radialer Richtung der Einspannöffnung (20) verstellbar und festlegbar an dem ihr zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm (11, 12) angeordnet ist.
 
13. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Führungstaster (1) zum Einstellen und Anpassen der Schneidvorrichtung (10, 100) an den Außendurchmesser des Well- oder Riffelrohres in radialer Richtung der Einspannöffnung (20) verstellbar und festlegbar an dem zugeordneten Zangen- oder Klemmenarm (11, 12) angeordnet ist.
 
14. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem als Handhabe ausgebildeten zweiten Armabschnitt (16, 17) zumindest eines der Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) eine Armführung (23) mit einem Führungsschlitz (24) vorgesehen ist, in welchem Führungsschlitz (24) der gegenüberliegende Zangen- oder Klemmenarm (11, 12) zumindest in einer der Schließstellung der Schneidvorrichtung (10, 100) angenäherten Schwenkposition der Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) verschieblich geführt ist.
 
15. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Armführung (23) einen manuell ausrastbaren Einrastmechanismus (4) aufweist, welcher (4) die über die Armführung (23) einander geführten Zangen- oder Klemmenarme (11, 12) in der Schließstellung der Schneidvorrichtung (10, 100) sichert.
 
16. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Anpassen der Einspannöffnung an den Außendurchmesser des abzulängenden Well- oder Riffelrohres (8) die Position des Schwenkgelenkes (7) an zumindest einem der Schwenk- oder Klemmenarme (11, 12) veränderbar ist.
 
17. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass die das abzulängende Well- oder Riffelrohr zwischen sich einspannenden Armabschnitte (9, 13) entlang einem Wellen- oder Riefental geführt sind, und dass die zumindest eine Schneide (5) im Bereich eines dem gegenüber anderen, vorzugsweise benachbarten Wellen-oder Riefentales in das Material des Well- oder Riffelrohres vordringt.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









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