TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stockgriff, insbesondere für Gehstöcke,
Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke. Der Stockgriff
verfügt über einen Griffkörper mit einer hakenartigen Vorrichtung zur Befestigung
einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs.
Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung einen Stock mit einem solchen Stockgriff
und ein Verfahren zur Montage eines solchen Stockgriffes.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bei einer derartigen Vorrichtung, welche beispielsweise aus der
US 5,516,150 bekannt ist, ist am Stockgriff ein Haken vorgesehen, und am zugehörigen Handschuh
ist im Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger eine starre und aus einem steifen Metallbogen
gebildete bügelförmige Vorrichtung vorgesehen. Der Bügel wird mit seinem langen geraden
Schenkel in einen schmalen Schlitz des Hakens eingeführt, und über die hakenartige
Vorrichtung wird der Bügel und damit der Handschuh am Stockgriff fixiert.
[0003] Dabei ist im Haken unten eine leichte Erweiterung des Schlitzes vorgesehen, was dazu
führt, dass der Bügel beim Einfahren in den Haken zunächst die beiden Schenkel des
Hakens leicht auseinander presst (Materialdeformation) und dass die Schenkel erst
dann, wenn der Bügel in die Erweiterung geschoben wurde, wieder in die ursprüngliche
Position zurückfinden. Es wird somit eine elastische Deformation der hakenartigen
Vorrichtung dazu verwendet, eine leichte Fixierung des Bügels im Haken zu gewährleisten,
und ein einfaches Herausrutschen des Bügels aus dem Haken zu vermeiden.
[0004] Problematisch an solchen Vorrichtungen ist unter anderem die Tatsache, dass wiederholte
Deformationen von derartigen Bauteilen, welche üblicherweise aus Kunststoff oder Metall
geformt sind, aufgrund von Ermüdungserscheinungen unerwünscht sind.
[0005] Weiterhin ergibt sich insbesondere das Problem, dass das elastische Deformationsverhalten
von Materialien stark temperaturabhängig ist. Somit ist auch die Fixierwirkung, welche
durch die Deformation erhalten wird, weder einstellbar noch konstant für unterschiedliche
Temperaturen. Das Auslösen lässt sich nicht sauber definieren und die Auslösewerte
sind generell nicht oder sehr schlecht reproduzierbar.
[0006] Dies ist insbesondere im sportlichen Bereich inakzeptabel, da sehr grosse Temperaturunterschiede
einerseits durch unterschiedliche Wetterbedingungen und andererseits durch die Erwärmung
bei der Benutzung unvermeidlich sind.
[0007] Aus der
US 5,110,154 ist ein Stockgriff bekannt, bei welchem die Verbindung zwischen dem Stockgriff und
einer Handhaltevorrichtung hergestellt wird, indem ein steifer Ring oder Bügel, der
an der Handhaltevorrichtung befestigt ist, in eine in der der Handhaltevorrichtung
zugewanderten Oberfläche des Griffes angeordnete Ausnehmung in Form eines horizontalen
Schlitzes eingeschoben werden kann. Dieser Schlitz ist dabei senkrecht zur Achse des
Griffes angeordnet und muss für eine gute Befestigung schmal ausgebildet sein, entsprechend
mühsam ist es, die Handhaltevorrichtung respektive den daran befestigten steifen Bügel
zur Befestigung am Stockgriff in diesem Schlitz einzuführen. Es muss zu diesem Zweck
eine genaue Positionierung des Bügels relativ zum Schlitz eingenommen werden, was
in der Praxis unpraktisch ist.
[0008] Aus der
WO2006/066423 ist ein Stockgriff bekannt, insbesondere für Gehstöcke, Trekkingstöcke, Alpinskistöcke,
Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke, mit einem Griffkörper und mit einer hakenartigen
Vorrichtung zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer
Handschlaufe oder eines Handschuhs. Dabei sind im Bereich der hakenartigen Vorrichtung
Einrastmittel derart angeordnet, dass eine von oben in die hakenartige Vorrichtung
eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung, welche an der Handhaltevorrichtung
vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen Vorrichtung fixiert wird. Zur
Entnahme der schlaufen, ring- oder ösenförmigen Vorrichtung aus der hakenartigen Vorrichtung
ist im Griffkopf ein Druckknopf vorgesehen, mit welchem die Einrastmittel so verschoben
oder verdreht werden können, dass sie den zuvor eingeschlossenen Bereich freigeben
und die Vorrichtung nach oben wieder entnommen werden kann. Dieser selbsteinrastende
Mechanismus mit Lösemechanismus erleichtert die Handhabung, ist aber relativ komplex
und nicht für alle Zielgruppen angemessen.
[0009] Aus der
WO2007/090310 ist ein ähnlicher Stockgriff bekannt, wobei hier aber die Vorrichtung zur selbsteinrastenden
Befestigung wenigstens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines an der Handhaltevorrichtung
vorgesehenen Kupplungselementes umfasst, insbesondere bevorzugt in Form eines Bügels
oder einer Schlaufe, wobei die Vorrichtung ein Klemmelement aufweist und die Ausnehmung
der Vorrichtung in einer Einführungsposition des Klemmelementes derart freiliegt,
dass das Kupplungselement einer nicht mit dem Stockgriff verbundenen Handhaltevorrichtung
in diese Ausnehmung eingeführt werden kann, und wobei die Vorrichtung durch Kippen
des Klemmelementes in eine Verriegelungsposition gebracht werden kann, in welcher
die Ausnehmung geschlossen ist und das Kupplungselement in der Ausnehmung gefangen
ist.
[0010] EP-A-2745888 beschreibt einen Griff mit einer Handschlaufe, die einen Gurt umfasst, der mit einem
Einsatz verbunden ist. Ein Körper des Griffs ist entlang einer Längsachse ausgerichtet.
Ein Einsatzgehäuse ist in einem oberen Ende des Körpers angeordnet, so dass der Einsatz
entlang einer zur Achse parallelen Richtung in das Gehäuse eingesetzt wird. Ein Verriegelungsmechanismus
hält den Einsatz in dem Gehäuse, wobei das Entriegeln des Mechanismus direkt durch
eine Verschiebung des Einsatzes entlang einer Richtung entgegengesetzt zu einer Einführrichtung
des Einsatzes betätigt wird. Der Verriegelungsmechanismus umfasst eine Verriegelung,
die in Bezug auf den Körper bewegbar ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0011] Es ist entsprechend Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine vereinfachte und trotzdem
stabile und zuverlässige Stockgriff-Konstruktion bereitzustellen, bei welcher eine
Handhaltevorrichtung mit einem Kupplungselement in Form eines Bügels oder einer Schlaufe
selbsteinrastend am Stockgriff befestigt werden kann und nach Bedarf auch einfach
wieder aus dieser Befestigung gelöst werden kann.
[0012] Die Aufgabe dieser Erfindung wird durch einen Stockgriff mit den Merkmalen gemäss
Anspruch 1 gelöst.
[0013] Die vorliegende Erfindung betrifft entsprechend einen Stockgriff, z.B. für Gehstöcke,
Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke, mit einem Griffkörper
und mit einer hakenartigen Vorrichtung zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung,
insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs.
[0014] Dabei sind im Bereich der hakenartigen Vorrichtung verschiebliche Einrastmittel (es
geht hier nicht um Vorrichtungen mit drehbaren Einrastmitteln, sondern um entlang
einer Achse ohne jede Drehung
verschiebliche Einrastmittel, wobei das Einrastmittel jenes Bauelement ist, welches selber die eingeschobene,
schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung zurückhält) derart angeordnet, dass
eine im Wesentlichen von oben in die hakenartige Vorrichtung eingeschobene, schlaufen-,
ring- oder ösenförmige Vorrichtung (z.B. eine gemäss
WO 2006/066424), welche an der Handhaltevorrichtung vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen
Vorrichtung fixiert wird.
[0015] Es geht hierbei ausdrücklich um verschieblich gelagerte Einrastmittel, und nicht
um Konstruktionen, bei welchen das Einrasten durch eine Materialdeformation oder Verdrehung
gewährleistet wird, beispielsweise wie das in der eingangs erwähnten
US 5,516,150 der Fall ist. Solche Konstruktionen weisen nämlich wie ebenfalls bereits erwähnt
den grossen Nachteil auf, dass die entsprechende Materialdeformation stark temperaturabhängig
ist, und entsprechend insbesondere bei tiefen Temperaturen die Kraft zur Entnahme
zu gross wird, respektive bei hohen Temperaturen zu gering, und Ermüdung oder Materialalterung
und Versteifung die Wirkung beeinträchtigen.
[0016] Beim hier vorgeschlagenen Stockgriff ist die hakenartige Vorrichtung am Stockgriff
handseitig im oberen Bereich angeordnet und umfasst einen Haltedorn oder Haltestift,
welcher vom Griffkörper unter Ausbildung eines nach oben offenen Einführungsschlitzes
zur Handseite abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper angeordnet ist.
[0017] Die Einrastmittel sind in Form einer Rückhaltenase ausgebildet, welche in verspannter
Position nach unten einen gegen eine Kraft eingeschränkten Bereich für die schlaufen-,
ringoder ösenförmige Vorrichtung definiert.
[0018] Der vorgeschlagene Stockgriff ist insbesondere nun dadurch gekennzeichnet, dass er
gerade und im Gegensatz beispielsweise zu den Konstruktionen, wie sie aus
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 bekannt sind, keine Mittel aufweist, mit welchen die Einrastmittel derart aktiv vom
Benutzer verschoben oder sonst freigegeben werden können, dass eine in die hakenartige
Vorrichtung eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung kraftlos
oder gegen eine wesentlich geringere Kraft aus dem eingeschränkten Bereich unter Trennung
der Handhaltevorrichtung vom Stockgriff entnommen werden kann.
[0019] Überraschenderweise zeigt es sich, dass, sofern eben die Einrastmittel als verschiebliche
und nicht dreh- oder kippbare Elemente im Stockgriff gelagert sind, die an sich sehr
gute aber halt auch relativ komplexe Konstruktion, wie sie aus
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 bekannt ist, für viele Anwendungen genügend und immer noch zweckdienlich ausgestaltet
werden kann, wenn auf den Lösemechanismus gemäss
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 verzichtet wird. Insbesondere ist eine Konstruktion wie hier vorgeschlagen auch bei
niedrigen oder sehr hohen Temperaturen, das ist unerwartet, überraschenderweise immer
noch genügend.
[0020] Im Gegensatz zur Konstruktion, wie sie aus
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 bekannt ist, wird bei der hier vorgeschlagenen Konstruktion die Handhaltevorrichtung
aus der an dem Stockgriff befestigten Situation gelöst, indem gezielt nach oben an
der Handhaltevorrichtung gezogen wird, bis das Einrastmittel die Schlaufe durch temporäre
Verschiebung des Einrastmittels wieder freigibt. Diese Funktionalität ist bei der
Konstruktion, wie sie aus
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 bekannt ist, zwar als Sicherheitsauslösung bei gewissen Ausführungsformen ebenfalls
vorgesehen, dort aber stets in Kombination mit einem separaten Lösemechanismus, sprich
einem Knopf, Hebel oder ähnlichem, der am Stockgriff(kopf) vorgesehen ist, und der
das Einrastmittel gewissermassen aus dem Einführungsschlitz verschiebt oder herausdreht,
sodass dann die Schlaufe im Wesentlichen kraftlos aus dem Schlitz entfernt werden
kann.
[0021] Die Kraft für die Sicherheitsauslösung bei diesen Konstruktionen nach
WO2006/066423 oder
WO2007/090310 ist zudem wesentlich grösser als die Kraft, die bei der hier vorgesehenen Lagerung
der Einrastmittel eingestellt wird. Konkret wird typischerweise im Rahmen der vorliegenden
Erfindung eine Kraft zur Entnahme der Handschlaufe (im Wesentlichen parallel zur Einführungsrichtung
der Schlaufe) im Bereich von 60-100N, vorzugsweise im Bereich von 70-90N eingestellt.
[0022] Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastmittel als entlang
einer Verschiebungsrichtung gegen eine Rückstellkraft verschieblicher Verriegelungsstift
ausgebildet sind, wobei der Verriegelungsstift gegen den Haltedorn und/oder oder gegen
einen inneren Anschlag im Griffkörper verspannt ist, und ein vorderer Bereich des
Verriegelungsstifts in den Einführungsschlitz respektive den Einschnitt hinter dem
Haltedorn hineinragt und den eingeschränkten Bereich für die schlaufen-, ring- oder
ösenförmige Vorrichtung nach oben beschränkt, und ein hinterer Bereich im Griffkörper
in einer Ausnehmung verschieblich gelagert ist.
[0023] Die Rückstellkraft kann beispielsweise durch eine in der Ausnehmung vorgesehene Feder,
insbesondere in Form einer Spiralfeder, gewährleistet werden, wobei z.B. die Spiralfeder
einen zum Stockgriff gerichteten Endabschnitt des Verriegelungsstifts wenigstens teilweise
umgreift.
[0024] Der Stockgriff erstreckt sich bevorzugtermassen entlang einer Stockachse, und der
Einführungsschlitz respektive Einschnitt hinter dem Haltedorn definiert eine Einführungsrichtung,
die im wesentlichen parallel zur Stockachse verläuft. Gemäss einer ganz besonders
bevorzugten Ausführungsform schliesst nun eine Verschiebungsrichtung des Verriegelungsstifts
zum Haltedorn hin mit der nach oben gerichteten Stockachsenrichtung einen Winkel ϕ
ein, der kleiner 90° ist.
[0025] Diese Anordnung führt nun gerade dazu, dass zwar einerseits eine genügende Fixierung
der Schlaufe respektive Öse gegen unbeabsichtigtes Lösen vom Stockgriff gewährleistet
wird und diese auch ohne weiteres von oben eingeführt werden kann, aber andererseits
auch eine genügend leichte Entnahme möglich ist.
[0026] Tatsächlich lässt sich beispielsweise so konstruktiv besonders einfach einstellen,
dass, wie ebenfalls gemäss einer bevorzugten Ausführungsform, die Kraft, die für das
Einführen der schlaufen-, ring- oder ösenförmigen Vorrichtung hinter respektive unter
den Verriegelungsstift kleiner ist als die Kraft, die für die Entnahme der schlaufen-,
ring- oder ösenförmigen Vorrichtung erforderlich ist.
[0027] Dies ist deswegen wichtig und von Vorteil, weil es für den Benutzer einfacher sein
soll, die Handschlaufe am Stockgriff zu befestigen, zudem kann die Kraft für das Einrasten
leichter aufgebracht werden, da dies der üblichen Belastung der Handschlaufe am Stockgriff
entspricht. Im Gegensatz soll sich die Handschlaufe nicht ungewollt vom Griff lösen
können, die Entnahmekraft soll also grösser sein als die Einführungskraft. Typischerweise
legt die Einführungskraft für das einrasten der Schlaufe hinter dem Haltedorn im Bereich
von 50-70N, vorzugsweise im Bereich von 55-65N, und die Kraft zum Auslösen im Bereich
von 70-90N, vorzugsweise im Bereich von 75-85N. Die Kräfte sind dabei parallel zur
Einführungsrechnung, d. h. im Wesentlichen parallel zur Stockachse gemessen zu betrachten.
[0028] Der Winkel ϕ liegt dabei vorzugsweise im Bereich von 60-85°, insbesondere vorzugsweise
im Bereich von 70-80° oder im Bereich von 72-77°. Ideal sind Winkel im Bereich von
75°. Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verfügt die dem Haltedorn zugewandte
Spitze des Verriegelungsstifts über eine kalottenförmige oder halbkugelförmige Abrundung,
was die Einführung und Entnahme, insbesondere bei gleichzeitiger Einstellung des Winkels
wie oben angegeben, weiter erleichtert, insbesondere bei unterschiedlichen Temperaturen.
[0029] Alternativ ist es möglich, dass die Kräfteverhältnisse gerade umgekehrt eingestellt
werden, d.h. dass die Kraft, die für das Einführen der schlaufen-, ring- oder ösenförmigen
Vorrichtung hinter respektive unter den Verriegelungsstift grösser ist als die Kraft,
die für die Entnahme der schlaufen-, ring- oder ösenförmigen Vorrichtung erforderlich
ist. Dies z.B. indem eine Verschiebungsrichtung des Verriegelungsstifts zum Haltedorn
hin mit der nach oben gerichteten Stockachsenrichtung einen Winkel ϕ einschliesst,
der grösser 90° ist, vorzugsweise im Bereich von 95-120°, insbesondere vorzugsweise
im Bereich von 100-110° oder im Bereich von 102-107°.
[0030] Die Spitze des Verriegelungsstiftes kann im Ruhezustand den Haltedorn berühren oder
nicht mehr als 1 mm, vorzugsweise nicht mehr als 0.5 mm oder 0.2 mm, vom Haltedorn
beabstandet sein. Ein leichter derartiger Abstand kombiniert mit der halbkugelförmigen
Abrundung und dem oben genannten Winkel kann eine besonders gute Konstruktion bereitstellen.
[0031] Der Verriegelungsstift besteht vorzugsweise aus Metall oder einem z.B. glasfaserverstärkten
hochfesten Kunststoff, insbesondere Polyamid oder Polypropylen. Der Griffkörper vorzugsweise
aus einem thermoplastischen Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, wobei dieser
in bestimmten Griffbereichen auch Beschichtungen oder Einlagen aus anderen Materialien,
beispielsweise weichere (beispielsweise Elastomer-) Kunststoff-Materialien oder Kork-Beschichtungen
aufweisen kann.
[0032] Der Verriegelungsstift ist insbesondere vorzugsweise als zylindrischer (Metall-)Stift
im Griffkörper verschieblich derart gelagert, dass der vordere Bereich im an den Einführungsschlitz
respektive Einschnitt angrenzenden Bereich bereichsweise in einer zylindrischen Führungsausnehmung
geführt ist, welche sich zum Inneren des Griffkörpers unter Ausbildung einer Stufe
zur genannten Ausnehmung erweitert.
[0033] Der Verriegelungsstift kann an den vorderen Bereich innenseitig angrenzend einen
umlaufenden Kragen aufweisen, dessen Aussenradius dem Innenradius der genannten Ausnehmung
im wesentlichen entspricht oder geringer ist, aber grösser als der Radius der Führungsausnehmung.
[0034] Der hintere Bereich des Verriegelungsstifts folgt vorzugsweise auf diesen Kragen
zum Inneren des Griffkörpers hin, und er verfügt über einen geringeren Aussenradius
als der Kragen, vorzugsweise über den gleichen oder etwas geringeren Aussenradius
als der vordere Bereich des Verriegelungsstifts.
[0035] Eine Spiralfeder kann dann diesen hinteren Bereich umschliessen und an den Kragen
anliegen. Es kann sich anstelle der Spiralfeder auch um eine Hohlzylinder-Elastomerfeder
oder generell um eine Elastomerfeder handeln, die dann beispielsweise zwischen einem
Verschlusszapfen und dem inneren Ende des Verriegelungsstiftes angeordnet ist. In
diesem Fall kann dann das hintere Ende des Verriegelungsstifts zylindrisch ausgebildet
sein ohne Absatz hinter dem Kragen.
[0036] Der Verriegelungsstift verfügt vorzugsweise wenigstens im vorderen Bereich, vorzugsweise
im vorderen Bereich und im hinteren Bereich, über einen Durchmesser im Bereich von
1-8 mm, vorzugsweise im Bereich von 2-6 mm, insbesondere im Bereich von 3-5 mm.
[0037] Eine weitere bevorzugte, gewissermassen modulare Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet,
dass in einer Ausnehmung des Griffkörpers, welche vorzugsweise als eine in Laufrichtung
verlaufende Ausnehmung ausgestaltet ist, sodass der Kopfbereich seitlich durch den
Griffkörper gebildet wird, ein separater Befestigungsblock mit Haltedorn, Verriegelungsstift
und Führung des Verriegelungsstifts unbeweglich befestigt ist. Dieser Befestigungsblock
ist vorzugsweise über wenigstens einen, oder vorzugsweise zwei Querstifte im Griffkörper
befestigt.
[0038] Der Befestigungsblock kann für den Verriegelungsstift eine Durchgangsöffnung aufweisen,
welche auf der Rückseite des Befestigungsblocks über einen Verschlusszapfen, vorzugsweise
aus Metall oder Kunststoff, verschlossen ist. Der Verschlusszapfen kann eingeklebt,
eingepresst, eingeschraubt oder eingeklickt sein, oder eine Kombination davon. Der
Befestigungsblock kann einen Führungszylinder für den Verriegelungsstift sowie wenigstens
eine quer zur Laufrichtung verlaufende durchgängige Aussparung (als Gewichtsersparnis)
aufweisen.
[0039] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsblock
zwei quer zur Stockachse verlaufende Durchgangsöffnungen aufweist, oder von beiden
Seiten jeweils als Sackloch ausgebildete Vertiefungen, und in der Ausnehmung im Griffkörper
unter Verwendung von entsprechenden Querstiften befestigt ist, wobei wenigstens einer
der Querstifte, vorzugsweise der weiter oben zum Griffkopf angeordnete, zusätzlich
der Befestigung einer den Griffkopf wenigstens teilweise nach oben begrenzenden Abdeckkappe
dient, indem vorzugsweise die Abdeckkappe nach unten gerichtete Befestigungsarme mit
Durchgangsöffnungen für den entsprechenden Querstift aufweist.
[0040] Diese eine konvexe, die obere Oberfläche des Griffkopfes bildende Oberfläche aufweisende
Abdeckkappe kann wenigstens im nach aussen freiliegenden Bereich mit einer rutschsicheren
und/oder weichen (Kunststoff-)Beschichtung versehen sein (beispielsweise als 2K-Bauteil)
oder aus einem entsprechenden rutschsicheren und/oder weichen Material bestehen.
[0041] Der Stockgriff verfügt vorzugsweise über einen unteren Griffkörperbereich, der einen
unteren Umgriffbereich des Stockgriffes bildet und am unteren Ende über eine Ausnehmung
für einen Stockrohr verfügt, sowie einen Kopfbereich. Der Kopfbereich verfügt vorzugsweise
über eine vorderseitige Erweiterung, welche im vorderen Stockgriffbereich im Wesentlichen
absatzlos in den oberen Umgriffbereich übergeht.
[0042] Die Erweiterung ist bevorzugt im vorderen Stockgriffbereich in Laufrichtung über
den Umgriffbereich hinausragend mit einem Überstand ausgebildet. Dabei beträgt der
Überstand bevorzugtermassen mehr als 50% einer mittleren Ausdehnung des Umgriffbereichs
in Laufrichtung. Weiterhin vorzugsweise ist eine Schnittebene des Kopfbereichs, welche
durch eine quer zur Stocklängsachse und quer zur Laufrichtung angeordnete Querachse
des Kopfbereichs, welche derart angeordnet ist, wo der Kopfbereich quer zur Laufrichtung
und quer zur Stocklängsachse gemessen am breitesten ist), und eine vorderste Spitze
der Erweiterung aufgespannt ist, vorzugsweise in einem stumpfen Winkel von im Bereich
von 90-135 Grad von der Stocklängsachse abgewinkelt. Der Kopfbereich in dieser Schnittebene
weist vorzugsweise eine gerundete Kontur auf. Deren der Laufrichtung zugewandter vorderer
Abschnitt ist bevorzugtermassen im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines ersten
Kreises und deren der Laufrichtung entgegengesetzter hinterer Abschnitt im Wesentlichen
durch einen Kreisbogen eines zweiten Kreises definiert. Deren Mittelpunkte sind bevorzugt
entlang der Laufrichtung in einem Versatz von 0.5-6 cm zueinander versetzt angeordnet,
wobei der Krümmungsradius des ersten Kreises kleiner ist als der Krümmungsradius des
zweiten Kreises im hinteren Stockgriffbereich.
[0043] Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung einen Stock, insbesondere Gehstock,
Trekkingstock, Alpinskistock, Langlaufstock, oder Nordic-Walking-Stock, mit einem
Stockgriff, wie oben dargelegt, einem vorzugsweise einstückigen oder den Bedürfnissen
entsprechend verstellbar mehrteiligen Stockrohr (mit Aussen-und/oder Innen-Klemmung
der Rohrabschnitte) und einer Stockspitze. Dies allein oder in Kombination mit einer
Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs,
an welcher eine schlaufen-, ring- oder ösenförmigen Vorrichtung, vorgesehen ist (z.B.
eine gemäss
WO 2006/066424). Bevorzugt wird in Kombination mit dem hier vorgeschlagenen Stockgriff eine Handschlaufe
eingesetzt, umfassend eine Einführungsöffnung für die Hand, eine erste Austrittsöffnung
für den Handrücken und eine zweite Austrittsöffnung für den Daumen, wobei die Handhaltevorrichtung
ferner einen zwischen Daumen und den anderen Fingern geführten ersten Streifen aufweist,
an welchem ein Kupplungselement vorgesehen ist, welches selbsteinrastend im oder am
Stockgriff in einem lösbaren Mechanismus befestigt werden kann, wobei die Handschlaufe
dadurch gekennzeichnet ist, dass der erste Streifen mindestens bereichsweise handaussenflächenseitig
des Kupplungselementes elastisch ausgebildet ist. Eine solche Handschlaufe ist beispielsweise
aus der
WO 2016/037940 bekannt
[0044] was die Handschlaufe angeht. Zu guter Letzt betrifft die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zur Montage eines Stockgriffes wie oben dargelegt, welches insbesondere
dadurch gekennzeichnet ist, dass der Verriegelungsstift in den Befestigungsblock von
dessen Rückseite her in die Ausnehmung und insbesondere in die Führungsausnehmung
eingeschoben wird, eine Spiralfeder eingeschoben wird und die Ausnehmung auf der Rückseite
mit einem Verschlusszapfen verschlossen wird, anschliessend der Befestigungsblock
in die Ausnehmung im Griffkörper des Stockgriffes eingesetzt wird, anschliessend,
sofern vorhanden, die Abdeckkappe im Wesentlichen unter Abschluss der endgültigen
Oberfläche des Griffkopfes eingesetzt und vorzugsweise im Spitzenbereich eingerastet
wird, und dann mit Querstiften Befestigungsblock und Abdeckkappe befestigt werden,
mit der Massgabe, dass einer der Querstifte zur Befestigung des Befestigungsblockes
allein auch zur Anbringung der Abdeckkappe eingesetzt werden kann.
[0045] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0046] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht von schräg hinten und oben (Handseite) auf einen Stockgriff;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht von schräg vorne und oben (Vorderseite) auf einen Stockgriff;
- Fig. 3
- eine Ansicht von oben auf den Stockgriff;
- Fig. 4
- eine Ansicht von unten auf den Stockgriff;
- Fig. 5
- eine Ansicht von hinten auf den Stockgriff;
- Fig. 6
- einen axialen Schnitt durch den Stockgriffe parallel zur Laufrichtung entlang A-A
in Figur 5;
- Fig. 7
- das Detail gemäss Z in Figur 6;
- Fig. 8
- eine Explosionsdarstellung des Stockgriffes.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0047] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht von schräg hinten oben auf einen Stockgriff ohne
eingerastete Handschlaufe und Figur 2 eine Seitenansicht eines solchen Stockgriffs
von schräg vorne oben. Die Figuren 3 und 4 zeigen den Griff von oben respektive unten.
Figur 5 zeigt den Stockgriff in einer Ansicht von hinten.
[0048] Der Stockgriff 1 verfügt über eine in Bezug auf die Laufrichtung 30 angeordnete Vorderseite
45, und eine Handseite 44.
[0049] Der Stockgriff 1 verfügt an der Unterseite über ein Sackloch 5, in das das Stockrohr
2 eingeschoben und in diesem befestigt ist.
[0050] Der Stockgriff 1 verfügt über einen eigentlichen Griffkörper 3, der im unteren Bereich
normalerweise von der Hand umgriffen wird. Im oberen Bereich des Stockgriffes 1 ist
ein Kopfbereich 31 vorgesehen, der über eine vorderseitige Erweiterung 32 oder Griffnase
verfügt, welche zur Spitze 55 hin abgerundet ist und den Stockgriff harmonisch nach
vorne erweitert.
[0051] Dieser vorderseitige Erweiterungsbereich 32 kann dann angenehm vom Benutzer umgriffen
werden, wenn er beispielsweise den Stock benutzt, um den Berg hinunter zu laufen oder
einfach sonst den Stock im obersten Bereich umgreifen möchte. Entsprechend gibt es
in diesem Bereich nach oben auch ein Abdeckungselement 33 mit einer konvexen Aussenfläche
57, die genoppt oder geriffelt ausgebildet ist und mit einer weicheren respektive
rutschfesten Oberflächenbeschichtung 33a (z.B. aus thermoplastischem Elastomer (TPE)
oder EVA).
[0052] Der Griffkörper 3 besteht aus einem Hartkunststoff, beispielsweise aus einem (glasfaserverstärkten)
Polyamid oder PP, und verfügt in Laufrichtung 30 nach vorne und nach hinten neben
den freiliegenden Hartkunststoffbereichen 54 über Korkeinsätze 53, Einsätze aus thermoplastischem
Elastomer (TPE), oder EVA, für verbesserte Grifffreundlichkeit.
[0053] Die Handschlaufe 41 ist hier als an der Hand befestigbare Handschlaufe mit drei Öffnungen
ausgestaltet (wie beispielsweise aus der
WO 2016/037940 bekannt), die Handschlaufe 41 verfügt über eine Schlaufe 42 aus einem steifen und
nicht-dehnbarem, reissfestem Material (z.B. geflochtenes UHMwPE wie z.B. Dyneema
®) (vergleiche Figur 6).
[0054] Über diese Schlaufe 42 kann die gesamte Handschlaufe 41 am Stockgriff 1 befestigt
werden, indem die Schlaufe 42 über den Haltedorn 14 gezogen wird.
[0055] Dieser Haltedorn 14 respektive die diesen Haltedorn 14 umgebende Region des Stockgriffes
1 ist so ausgestaltet, dass die Schlaufe 42 am Haltedorn 14 von selbst einrastet.
Dies wird weiter unten im Detail dargelegt werden.
[0056] Die Details der Ausgestaltung des Kopfbereichs 31 dieses Stockgriffes 1 sind in den
Figuren 6 und 7 besonders gut erkennbar. Die Figur 6 zeigt den Schnitt entlang A-A
in Figur 5 und Figur 7 zeigt den Ausschnitt Z, der in Figur 6 dargestellt ist, im
Detail.
[0057] Im handseitigen Bereich verfügt der Griffkopf 31 über einen in diesem Griffkopf eingelassenen
Befestigungsblock 6. Dieser verfügt über einen Haltedorn 14, der gewissermassen in
einer Ausnehmung 16 dieses Befestigungsblockes 6 angeordnet ist.
[0058] Zwischen dieser Ausnehmung 16 und dem Haltedorn 14 gibt es einen halbkreisförmigen
Einführungsschlitz 43, in den die Schlaufe 42 nach unten hin selbsteinrastend eingeschoben
werden kann. Um dies zu erleichtern, ist der dem Griffkopf zugewandte Bereich dieses
Schlitzes 43 als konkaver Einführungsbereich 17 ausgebildet.
[0059] Wird die Schlaufe 42 mit der Handschlaufe 41 mit genügender Kraft nach unten gezogen,
wird ein in diesem Schlitz angeordneter Verriegelungsstift 7 in das Innere des Griffkopfes
verschoben. Dies gegen eine Federkraft, und die Schlaufe 42 rastet nach der Rückstellung
des Verriegelungsstiftes ein, sodass anschliessend die Schlaufe 42 in einem quasi
geschlossenen Bereich 15 unterhalb der Spitze 9 des Verriegelungsstiftes 7 gefangen
ist.
[0060] Die konstruktiven Details des Befestigungsblockes 6 werden anhand der Figur 7 am
besten ersichtlich. Hier ist ein Befestigungsblock dargestellt, der durchgängige Aussparungen
20 in transversaler Richtung aufweist. Es ist aber auch möglich, dass der Befestigungsblock
6 zumindest im zentralen Bereich geschlossen ist.
[0061] Der Befestigungsblock 6 verfügt zunächst über eine obere Quer-Durchgangsöffnung 18
und eine untere Quer-Durchgangsöffnung 19. Der Befestigungsblock 6 wird in die Ausnehmung
4 im Griffkörper 3 geschoben und dann in dieser Ausnehmung 4 unter Verwendung eines
unteren Querstiftes 28 und der unteren Quer-Durchgangsöffnung 19 befestigt, wobei
der Stift zudem durch die Durchgangsöffnung 52 im Griff hindurch tritt (vergleiche
Figur 8).
[0062] Durch die obere Quer-Durchgangsöffnung 18 des Befestigungsblockes 6 und durch die
oberen Durchgangsöffnungen 51 im Griffkörper tritt ein oberer Querstift 27 hindurch,
dieser Querstift dient gleichzeitig auch dazu, das Abdeckungselement 33 am Griffkopf
zu befestigen, wie dies weiter unten erläutert werden wird.
[0063] Der Befestigungsblock 6 verfügt nun einerseits einstückig auf der Handseite über
den genannten Haltedorn 14. Dieser ist vom restlichen Befestigungsblock 6 über eine
Ausnehmung 16 abgesetzt, sodass zwischen der genannten konkaven Einführungsfläche
17 und dem Haltedorn ein Einführungsschlitz 43 gebildet wird.
[0064] Relativ zur Stockachse 29 ist die Einführungsrichtung 46 insbesondere entlang der
Einführungsfläche 17 im Wesentlichen parallel angeordnet. Die Hauptrichtung des Haltedorns
14 kann etwas nach aussen geneigt angeordnet sein, das heisst der Einführungsschlitz
43 kann leicht v-förmig ausgestaltet sein. Die Hauptrichtung des Haltedorns 14 kann,
wie dies insbesondere anhand von Figur 7 ersichtlich wird, auch senkrecht sein und
die Strukturierung des Haltedorns nach oben hin zulaufend, sodass sich in einer Schnittdarstellung
wie in dieser Figur dargestellt ein V-förmiger Einführungsschlitz 43 ausbildet.
[0065] Auf der dem Inneren des Stockgriffes zugewandten Innenfläche des Einführungsbereichs
17 gibt es nun im Körper dieses Befestigungsblockes 6 eine Führungsausnehmung 49,
die auch gewissermassen die Durchtrittsöffnung 62 für den Verriegelungsstift 7 im
Befestigungsblock 6 bildet. Diese Führungsausnehmung 49 erweitert sich zum Inneren
des Stockgriffes hin bei einer umlaufenden Schulter 13 zu einer Ausnehmung 8 mit einem
etwas grösseren Innendurchmesser. Diese Ausnehmung 8 verläuft dann zum Inneren hin
bis zur Rückseite 26 des Befestigungsblockes. Die Ausnehmung 8 ist also als Durchgangsöffnung
durch den Befestigungsblock 6 ausgestaltet.
[0066] In dieser gestuften Ausnehmung ist der Verriegelungsstift 7 verschieblich gelagert.
[0067] Der Verriegelungsstift 7 verfügt über einen vorderen Bereich 9, der mit seiner Spitze
10 in den Einführungsschlitz 43 hineinragt und den Bereich 15 zum Fangen der Schlaufen
42 gewissermassen nach oben begrenzt. Der Stift 7, der hier als Metallstift ausgestaltet
ist, beispielsweise rostfreier Stahl, verfügt dann anschliessend an diesen vorderen
Bereich 9 über einen umlaufenden Kragen 11. Der vordere Bereich und dieser Kragen
11 sind von kreisförmigem Querschnitt.
[0068] Nach innen anschliessend an diesen Kragen 11 folgt ein hinterer Bereich 12 des Stiftes
7, der wiederum einen geringeren Aussendurchmesser aufweist als der Kragen 11. Der
Aussendurchmesser dieses hinteren Bereiches 12 kann beispielsweise gleich sein wie
jener des vorderen Bereiches 9, er kann aber auch noch etwas geringer sein, wie das
hier in den Figuren dargestellt ist.
[0069] Im Hohlraum zwischen der Innenwand der Ausnehmung 8 und der Aussenfläche des hinteren
Bereichs 12 ist eine Spiralfeder 48 angeordnet, die gegen einen von der Rückseite
26 her in die Ausnehmung 8 eingeschobenen und daran befestigten Verschlusszapfen 40
verspannt ist. Die Spiralfeder 48 liegt also zwischen innerer Fläche von Verschlusszapfen
40 und dem umlaufenden Kragen 11 und erzeugt so eine Kraft auf den Stift 7 zum Haltedorn
14 hin. Der Anschlag des Stiftes 7 kann dabei entweder durch die Schulter 13 gegeben
sein, es ist aber auch möglich, dass der Anschlag durch einen Kontakt der Spitze 10
des Verriegelungsstiftes am Haltedorn gegeben ist. Der Verschlusszapfen verfügt über
eine umlaufende Rippe 24, die in eine entsprechende umlaufende Nut 23 in der Öffnung
8 eingreift. So kann der Verschlusszapfen 40, nachdem der Stift 7 und die Spiralfeder
48 von hinten in den Befestigungsblock 6 eingeschoben wurden, einfach und weitgehend
selbsteinrastend eingeschoben und im Befestigungsblock 6 befestigt werden. Zusätzlich
oder alternativ kann auch geklebt werden.
[0070] Die Spitze 10 des Verriegelungsstiftes 7 ist in diesem Fall als konvexe Halbkugel-Form
ausgebildet. Durch die Spiralfeder 48 wird also die verschiebliche Position des Verriegelungsstifts
7 in Richtung zum Haltedorn 14 verspannt.
[0071] Wichtig im Zusammenhang mit einer derartigen Konstruktion ist nun unter anderem die
Tatsache, dass die Verschiebungsrichtung 47 des Verriegelungsstifts 7 zum Haltedorn
14 hin einen Winkel ϕ einschliesst mit der nach oben gerichteten Stockachse 29, der
geringer ist als 90 Grad. Mit anderen Worten ist gewissermassen der Verriegelungsstift
7 im Einführungsschlitz 43 etwas nach oben geneigt, was dazu führt, dass die Einführungskraft
für die Schlaufe 42 wesentlich kleiner ist (typischerweise ca. 60 N) als für die Entnahme
der Schlaufe 42 (Kraft typischerweise ca. 80 N) aus dem Bereich 15.
[0072] Typischerweise liegt der Winkel ϕ im Bereich von 85 Grad, was eben dazu führt, dass
die Einführungskraft für die Selbsteinrastung wesentlich geringer ist, als die Auslösekraft.
Dies ist deswegen von Vorteil, weil es für den Benutzer einfacher sein soll, die Schlaufe
einzurasten, was dadurch unterstützt wird, dass es an sich einfacher ist, an der Handschlaufe
eine nach unten gerichtete Kraft zu erzeugen. Zum Entfernen der Handschlaufe vom Stock
soll eine grössere Kraft nach oben erforderlich sein, um eine unbeabsichtigte Trennung
der Handschlaufe vom Stockgriff zu vermeiden. Trotzdem ist die entsprechende Konstruktion
sehr einfach und zuverlässig, und zwar unabhängig von Temperatur, Feuchtigkeit und
insbesondere Vereisung, beispielsweise beim Skilaufen oder Langlaufen.
[0073] Das hier vorgeschlagene System ist zudem vorteilhafterweise modular ausgebildet.
Mit anderen Worten gibt es einen Befestigungsblock 6, der unbeweglich am Stockgriff
befestigt ist und zwar über die bereits genannten Querstifte 27 und 28. Die modulare
Bauweise wird am besten anhand von Figur 8 ersichtlich, einer Explosionsdarstellung.
Die Ausnehmung 4 im Griffkörper 3 ist gewissermassen in Laufrichtung länglich ausgebildet
und auf der Griffseite weiter heruntergezogen. Damit bildet gewissennassen der Griffkörper
3 im Kopfbereich nur die beiden Seitenwände 58, und dazwischen ist eine Ausnehmung
4 vorgesehen für die Einbauteile.
[0074] Das hier entscheidende Einbauteil ist der bereits weiter oben erläuterte Befestigungsblock
6. Dieser ist möglichst aus einem steifen Kunststoff ausgebildet und verfügt über
Quer-Ausnehmungen 20, wo Material für die strukturellen Funktionen gar nicht erforderlich
ist. Ein Führungszylinder 21 ist für die Führung des Verriegelungsstiftes 7 vorgesehen.
Dieser Befestigungsblock 6 kann von oben in die Ausnehmung 4 zwischen entsprechende
seitliche Wandbereiche 58 eingeschoben werden, wobei Führungsstufen 60 und korrespondierende
Gegenflächen 61 in der Ausnehmung für eine exakte Positionierung des Blockes im Griffkopf
sorgen.
[0075] Anschliessend kann der untere Querstift 28 seitlich eingeschoben werden und dadurch
der Befestigungsblock 6 im Griffkörper fixiert werden.
[0076] In einem nächsten Schritt wird die obere Kappe 33 eingeführt. Die Kappe 33 verfügt
einerseits über einen Einschnitt 37 auf der Handseite, in diesen Einschnitt kommt
der obere Bereich des Befestigungsblockes 6 zu liegen. Andererseits verfügt die Abdeckkappe
33 neben einer passgenauen Führungsstufe 59 über zwei nach unten gerichtete streifenförmige
Befestigungsarme 34, an deren unterem Ende eine querverlaufende Befestigungsöffnung
35 angeordnet ist. Diese Befestigungsarme 34 werden aussen von zwei Trennwänden 50
des Griffkörpers, der Befestigungsblock 6 liegt zwischen diesen Trennwänden 50, nach
unten durch den Schlitz 63 in den Griffkörper hineingeschoben, bis die Befestigungsöffnungen
35 koaxial ausgerichtet sind zu den entsprechenden Durchgangsöffnungen 51. Die Durchgangsöffnungen
51 sind, wenn der Befestigungsblock 6 richtig eingesetzt ist, ohnehin schon ausgerichtet
zu den oberen Durchgangsöffnungen 18 des Befestigungsblockes 6.
[0077] Um die Befestigung der Abdeckkappe 33, die über einen mit Rippen 64 versehenen konkaven
Innenbereich 36 und eine an der Spitze angeordnete innenliegende Querrippe 39 verfügt,
zu gewährleisten, verfügt der Griffkopf an der vorderen Spitze über eine vordere Befestigungsnase
38 mit einer Verriegelungsnase 56. Die Spitze der Abdeckkappe 33 kann nun in einem
Klick über die Nase 38 geschoben und dort eingerastet werden. Anschliessend kann der
obere Querstift 27 durch die Öffnungen 51, 35 und 18 hindurchgeschoben und somit der
Befestigungsblock 6 endgültig im Griffkopf befestigt werden und gleichermassen die
Abdeckkappe 33.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Stockgriff |
|
oder Sacklöcher in 6 |
| 2 |
Stockrohr |
21 |
Führungszylinder für 7 |
| 3 |
Griffkörper |
22 |
oberer Aussenbereich von 6 |
| 4 |
Ausnehmung in 3 |
23 |
Rastnut in 8 für 24 von 40 |
| 5 |
Hohlraum in 3 für Stockrohr |
24 |
Rastvorsprung von 40 |
| 6 |
Befestigungsblock |
25 |
Seitenwand von 6 |
| 7 |
Verriegelungsstift |
26 |
Rückseite von 6 |
| 8 |
Ausnehmung in 6 für 7 |
27 |
oberer Querstift |
| 9 |
vorderer Bereich von 7 |
28 |
unterer Querstift |
| 10 |
gerundete Spitze von 7 |
29 |
Stockachse |
| 11 |
umlaufender Kragen von 7 |
30 |
Laufrichtung |
| 12 |
hinterer Bereich von 7 |
31 |
Kopfbereich von 1 |
| 13 |
umlaufende Schulter von 8 |
32 |
vorderseitige Erweiterung von 1 im Kopfbereich |
| 14 |
Haltedorn |
| 15 |
Bereich für befestigte Schlaufe/Öse |
33 |
Abdeckungselement von 1 |
| 33a |
Elastomer-Schichtelement von 33 |
| 16 |
Ausnehmung in 6 für 14 |
| 17 |
konkaver Einführungsbereich in 6 |
34 |
Befestigungsarme von 33 |
| 35 |
Befestigungsöffnungen für 34 mit 27 |
| 18 |
obere Quer-Durchgangsöffnung in 6 |
| 36 |
konkaver Innenbereich von 33 |
| 19 |
untere Quer-Durchgangsöffnung in 6 |
| 37 |
Einschnitt in 33 für 6 |
| 20 |
durchgängige Aussparungen |
38 |
vorderes |
| |
Befestigungselement an 3 für 33 |
55 |
Spitze von 31 |
| |
56 |
Verriegelungsnase von 38 |
| 39 |
Querrippe oder Quersteg an 33 für 38 |
57 |
konvexer Aussenbereich von 33 |
| 40 |
Verschlusszapfen |
58 |
seitliche, die Ausnehmung 4 seitlich begrenzende Wandbereiche von 3 |
| 41 |
Handschlaufe |
| 42 |
Schlaufe |
| 43 |
Einführungsschlitz |
59 |
Führungsstufe in 33 |
| 44 |
Handseite |
60 |
Führungsstufe an Seitenwand von 6 |
| 45 |
Vorderseite |
| 46 |
Einführungsrichtung |
61 |
Führungsstufe an Seitenwand 58 |
| 47 |
Verschiebungsrichtung von 7 |
| 48 |
Spiralfeder |
62 |
Durchtrittsöffnung für 7 in 6 |
| 49 |
Führungsausnehmung |
63 |
Schlitz für 34 zwischen 50 und 58 |
| 50 |
Trennwände/Führungswände |
| 51 |
Durchgangsöffnung für 27 in 3 |
64 |
Rippenverstrebungen |
| 52 |
Durchgangsöffnung für 28 in 3 |
ϕ |
Winkel zwischen Verschiebungsrichtung 47 gegen 14 und Stockachsenrichtung nach oben |
| 53 |
Griffelemente von Umgriffbereich von 3 (z.B. aus Kork oder Elastomer) |
| 54 |
freiliegende Hartkunststoffbereiche von 3 |
|
|
1. Stockgriff (1), insbesondere für Gehstöcke, Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke,
Nordic-Walking-Stöcke, mit einem Griffkörper (3) und mit einer hakenartigen Vorrichtung
(14) zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung (41) insbesondere in Form einer Handschlaufe
oder eines Handschuhs,
wobei im Bereich der hakenartigen Vorrichtung (14) verschiebliche Einrastmittel (7)
derart angeordnet sind, dass eine im Wesentlichen von oben in die hakenartige Vorrichtung
(14) eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (42), welche an
der Handhaltevorrichtung (41) vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen
Vorrichtung (14) fixiert wird,
wobei die hakenartige Vorrichtung (14) am Stockgriff (1) handseitig im oberen Bereich
(31) angeordnet ist,
wobei die hakenartige Vorrichtung (14) einen Haltedorn oder Haltestift umfasst, welcher
vom Griffkörper (3) unter Ausbildung eines nach oben offenen Einführungsschlitzes
(43) zur Handseite (44) abgesetzt oder als Einschnitt (16) im Griffkörper (3) angeordnet
ist, und
wobei die Einrastmittel in Form einer Rückhaltenase (9) ausgebildet sind, welche in
verspannter Position nach unten einen gegen eine Kraft eingeschränkten Bereich (15)
für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (33) definiert,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stockgriff (1) keine Mittel aufweist, mit welchen die Einrastmittel (7) derart
verschoben oder freigegeben werden können, dass eine in die hakenartige Vorrichtung
(14) eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (42) kraftlos oder
gegen eine geringere Kraft aus dem eingeschränkten Bereich (15) unter Trennung der
Handhaltevorrichtung (41) vom Stockgriff (1) entnommen werden kann und
dass die Einrastmittel (7) als entlang einer Verschiebungsrichtung (47) gegen eine
Rückstellkraft verschieblicher Verriegelungsstift (7) ausgebildet sind, wobei der
Verriegelungsstift (7) gegen den Haltedorn (14) und/oder gegen einen inneren Anschlag
(13) im Griffkörper (3) verspannt ist und ein vorderer Bereich (9) des Verriegelungsstifts
(7) in den Einführungsschlitz (43) respektive den Einschnitt (16) hineinragt und den
eingeschränkten Bereich (15) nach oben beschränkt, und ein hinterer Bereich (12) im
Griffkörper (3) in einer Ausnehmung (8) verschieblich gelagert ist.
2. Stockgriff (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft durch eine in der Ausnehmung (8) vorgesehene Feder, insbesondere
in Form einer Spiralfeder (48), gewährleistet wird, wobei bevorzugt die Spiralfeder
(48) einen zum Stockgriff gerichteten Endabschnitt des Verriegelungsstifts (7) wenigstens
teilweise umgreift.
3. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stockgriff (1) entlang einer Stockachse (29) erstreckt, dass der Einführungsschlitz
(43) respektive Einschnitt (16) eine Einführungsrichtung (46) definiert, die im Wesentlichen
parallel zur Stockachse verläuft, und dass eine Verschiebungsrichtung (47) des Verriegelungsstifts
(7) zum Haltedorn (14) mit der nach oben gerichteten Stockachsenrichtung (29) einen
Winkel (ϕ) einschliesst, der kleiner 90° ist.
4. Stockgriff (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (ϕ) im Bereich von 60-85°, insbesondere vorzugsweise im Bereich von 70-80°
oder im Bereich von 72-77° liegt.
5. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft, mit welcher die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (33) am
Stockgriff befestigt werden kann, kleiner oder grösser ist als die Kraft, die erforderlich
ist, um die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (33) vom Stockgriff zu
lösen.
6. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Haltedorn (14) zugewandte Spitze (10) des Verriegelungsstifts (7) eine kalottenförmige
oder halbkugelförmige Abrundung aufweist wobei vorzugsweise die Spitze (10) im Ruhezustand
den Haltedorn (14) berührt oder nicht mehr als 1 mm, vorzugsweise nicht mehr als 0.5
mm oder 0.2 mm, vom Haltedorn (14) beabstandet ist.
7. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsstift (7), vorzugsweise aus Metall oder einem glasfaserverstärkten
hochfesten Kunststoff, insbesondere Polyamid, bestehend, als zylindrischer Stift im
Griffkörper (3) verschieblich derart gelagert ist, dass der vordere Bereich (9) im
an den Einführungsschlitz (43) respektive Einschnitt (16) angrenzenden Bereich in
einer zylindrischen Führungsausnehmung (49) geführt ist, welche sich zum inneren des
Griffkörpers (3) unter Ausbildung einer Stufe (13) zur genannten Ausnehmung (8) erweitert,
wobei vorzugsweise der Verriegelungsstift (7) an den vorderen Bereich (9) innenseitig
angrenzend einen umlaufenden Kragen (11) aufweist, dessen Aussenradius dem Innenradius
der genannten Ausnehmung (8) im Wesentlichen entspricht oder geringer ist aber grösser
als der Radius der Führungsausnehmung (49), und wobei weiterhin vorzugsweise der hintere
Bereich (12) des Verriegelungsstifts (7) auf diesen Kragen (11) folgt und einen geringeren
Aussenradius als der Kragen (11), vorzugsweise den gleichen Aussenradius wie der vordere
Bereich (9) des Verriegelungsstift (7) aufweist, und wobei weiterhin vorzugsweise
eine Spiralfeder diesen hinteren Bereich (12) umschliesst und an den Kragen (11) anliegt.
8. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsstift (7) wenigstens im vorderen Bereich (9), vorzugsweise im vorderen
Bereich (9) und im hinteren Bereich (12), einen Durchmesser im Bereich von 1-8 mm,
vorzugsweise im Bereich von 2-6 mm, insbesondere im Bereich von 3-5 mm aufweist.
9. Stockgriff (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Ausnehmung (4) des Griffkörpers (3), welche Ausnehmung (4) vorzugsweise
als in Laufrichtung (30) verlaufende Ausnehmung (4) ausgestaltet ist, sodass der Kopfbereich
(31) seitlich durch den Griffkörper (3) gebildet wird, ein separater Befestigungsblock
(6) mit Haltedorn (14), Verriegelungsstift (7) und Führung des Verriegelungsstifts
(7) unbeweglich befestigt ist, wobei dieser Befestigungsblock (6) vorzugsweise über
wenigstens einen, oder vorzugsweise zwei Querstifte (27,28) im Griffkörper (3) befestigt
ist.
10. Stockgriff (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsblock (6) für den Verriegelungsstift (7) eine Durchgangsöffnung (8,
49) aufweist, welche auf der Rückseite (26) des Befestigungsblocks (6) über einen
Verschlusszapfen (40), vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall, verschlossen ist,
und/oder wobei vorzugsweise der Befestigungsblock (6) einen Führungszylinder (21)
für den Verriegelungsstift (7) sowie wenigstens eine quer zur Laufrichtung (30) verlaufende
durchgängige Aussparung (20) oder Sacklochöffnungen aufweist.
11. Stockgriff (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsblock (6) zwei quer zur Stockachse (29) verlaufende Durchgangsöffnungen
(18, 19) aufweist, und in der Ausnehmung (4) im Griffkörper (3) unter Verwendung von
entsprechenden Querstiften (27, 28) befestigt ist, wobei wenigstens einer der Querstifte
(27), vorzugsweise der weiter oben zum Griffkopf (31) angeordnete, zusätzlich der
Befestigung einer den Griffkopf wenigstens teilweise nach oben begrenzenden Abdeckkappe
(33) dient, indem vorzugsweise die Abdeckkappe (33) Befestigungsarme (34) mit Durchgangsöffnungen
(35) für den entsprechenden Querstift (27) aufweist, wobei vorzugsweise die Abdeckkappe
(33) aus wenigstens im nach aussen freiliegenden Bereich mit einer rutschsicheren
und/oder weichen Beschichtung versehen oder aus einem entsprechenden rutschsicheren
und/oder weichen Material besteht.
12. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Stockgriff (1) einen unteren Griffkörperbereich aufweist, der einen unteren Umgriffbereich
des Stockgriffes (1) bildet und am unteren Ende über eine Ausnehmung (5) für einen
Stockrohr (2) verfügt, sowie einen Kopfbereich (31), wobei der Kopfbereich (31) über
eine vorderseitige Erweiterung (32) verfügt, welche im vorderen Stockgriffbereich
im Wesentlichen absatzlos in den oberen Umgriffbereich übergeht, wobei die Erweiterung
(32) im vorderen Stockgriffbereich (10) in Laufrichtung (30) über den Umgriffbereich
hinausragend mit einem Überstand ausgebildet ist,
wobei der Überstand mehr als 50% einer mittleren Ausdehnung des Umgriffbereichs in
Laufrichtung (30) beträgt, und eine Schnittebene des Kopfbereichs (31), welche durch
eine quer zur Stocklängsachse (29) und quer zur Laufrichtung (30) angeordnete Querachse
des Kopfbereichs (31), welche angeordnet ist, wo der Kopfbereich (31) quer zur Laufrichtung
(30) und quer zur Stocklängsachse (29) gemessen am breitesten ist, und eine vorderste
Spitze der Erweiterung (32) aufgespannt ist, in einem stumpfen Winkel von im Bereich
von 90-135 Grad von der Stocklängsachse (29) abgewinkelt ist,
und wobei vorzugsweise der Kopfbereich (31) in dieser Schnittebene eine gerundete
Kontur aufweist, deren der Laufrichtung (29) zugewandter vorderer Abschnitt bevorzugtermassen
im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines ersten Kreises und deren der Laufrichtung
entgegengesetzter hinterer Abschnitt im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines
zweiten Kreises definiert ist, deren Mittelpunkte entlang der Laufrichtung (29) in
einem Versatz von 0.5-6 cm zueinander versetzt angeordnet sind, wobei der Krümmungsradius
des ersten Kreises kleiner ist als der Krümmungsradius des zweiten Kreises im hinteren
Stockgriffbereich.
13. Stock, insbesondere Gehstock, Trekkingstock, Alpinskistock, Langlaufstock, oder Nordic-Walking-Stock,
mit einem Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, einem vorzugsweise
einstückigen oder den Bedürfnissen entsprechend verstellbar mehrteiligen Stockrohr
(2) und einer Stockspitze, allein oder in Kombination mit einer Handhaltevorrichtung
(41) insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs, mit einer schlaufen-,
ring- oder ösenförmige Vorrichtung (42), welche an der Handhaltevorrichtung (41) vorgesehen
ist.
14. Verfahren zur Montage eines Stockgriffes (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verriegelungsstift (7) in den Befestigungsblock (7) von dessen Rückseite (26)
her in die Ausnehmung (8) und insbesondere in die Führungsausnehmung (49) sowie eine
Spiralfeder (48) eingeschoben werden, zusammen oder nacheinander, und die Ausnehmung
(8) auf der Rückseite mit einem Verschlusszapfen (40) verschlossen wird,
anschliessend der Befestigungsblock (7) in die Ausnehmung (4) im Griffkörper (3) des
Stockgriffes (1) eingesetzt wird,
anschliessend die Abdeckkappe (33) im Wesentlichen unter Abschluss der endgültigen
Oberfläche des Griffkopfes (31) eingesetzt und vorzugsweise im Spitzenbereich eingerastet
wird,
und dann mit Querstiften (27, 28) Befestigungsblock (7) und Abdeckkappe (33) befestigt
werden,
mit der Massgabe, dass einer der Querstifte (28) auch vor Anbringung der Abdeckkappe
(33) eingesetzt werden kann.
1. Pole handle (1), in particular for walking sticks, trekking poles, alpine ski poles,
cross-country ski poles, Nordic walking poles, with a handle body (3) and with a hook-like
device (14) for fastening a hand-holding device (41), in particular in the form of
a hand strap or a glove,
wherein displaceable latching means (7) are arranged in the region of the hook-like
device (14) in such a way that a loop-, ring- or eyelet-shaped device (42), which
is inserted substantially from above into the hook-like device (14) and which is provided
on the hand-holding device (41), is fixed in the hook-like device (14) in a self-locking
manner,
wherein the hook-like device (14) is arranged on the pole handle (1) on the hand side
in the upper region (31),
wherein the hook-like device (14) comprises a holding mandrel or holding pin which
is offset from the handle body (3) with the formation of an upwardly open insertion
slot (43) towards the hand side (44) or is arranged as an incision (16) in the handle
body (3), and
wherein the latching means are in the form of a retaining lug (9) which, in the braced
position, defines a region (15) for the loop-, ring- or eyelet-shaped device (33)
which is restricted against a force,
characterized in that
the pole handle (1) has no means with which the engagement means (7) can be displaced
or released in such a way that a loop-, ring- or eyelet-shaped device (42) inserted
into the hook-like device (14) can be removed from the restricted area (15) without
force or against a lower force while separating the hand-holding device (41) from
the pole handle (1), and
in that the latching means (7) are designed as a locking pin (7) displaceable along a displacement
direction (47) against a restoring force, wherein the locking pin (7) is braced against
the retaining pin (14) and/or against an inner stop (13) in the handle body (3) and
a front region (9) of the locking pin (7) projects into the insertion slot (43) or
the recess (16) and restricts the restricted region (15) upwards, and a rear region
(12) is displaceably mounted in the handle body (3) in a recess (8).
2. Pole handle (1) according to claim 1, characterized in that the restoring force is ensured by a spring provided in the recess (8), in particular
in the form of a spiral spring (48), the spiral spring (48) preferably at least partially
engaging around an end section of the locking pin (7) directed towards the pole handle.
3. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the pole handle (1) extends along a stick axis (29), in that the insertion slot (43) or incision (16) defines an insertion direction (46) which
runs essentially parallel to the stick axis, and in that a displacement direction (47) of the locking pin (7) with respect to the retaining
pin (14) forms an angle (ϕ) with the upwardly directed stick axis direction (29) which
is less than 90°.
4. Pole handle (1) according to claim 3, characterized in that the angle (ϕ) is in the range of 60-85°, preferably in the range of 70-80° or in
the range of 72-77°.
5. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the force with which the loop-, ring- or eyelet-shaped device (33) can be attached
to the cane handle is smaller or greater than the force required to detach the loop-,
ringor eyelet-shaped device (33) from the pole handle.
6. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the tip (10) of the locking pin (7) facing the holding pin (14) has a spherical or
hemispherical rounding
wherein preferably the tip (10) touches the holding mandrel (14) in the resting state
or is not more than 1 mm, preferably not more than 0.5 mm or 0.2 mm, away from the
holding mandrel (14).
7. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the locking pin (7), preferably consisting of metal or a glass fibre-reinforced highstrength
plastic, in particular polyamide, is mounted as a cylindrical pin in the handle body
(3) so as to be displaceable, that the front region (9) is guided in the region adjacent
to the insertion slot (43) or incision (16) in a cylindrical guide recess (49), which
widens towards the inside of the handle body (3) to form a step (13) to the said recess
(8),
wherein preferably the locking pin (7) has a circumferential collar (11) adjoining
the front region (9) on the inside, the outer radius of which collar is substantially
equal to the inner radius of said recess (8) or is smaller but larger than the radius
of the guide recess (49), and wherein further preferably the rear region (12) of the
locking pin (7) follows this collar (11) and has a smaller outer radius than the collar
(11), preferably the same outer radius as the front region (9) of the locking pin
(7), and wherein further preferably a spiral spring surrounds this rear region (12)
and bears against the collar (11).
8. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the locking pin (7) has a diameter in the range of 1-8 mm, preferably in the range
of 2-6 mm, in particular in the range of 3-5 mm, at least in the front region (9),
preferably in the front region (9) and in the rear region (12).
9. Pole handle (1) according to claim 8, characterized in that in a recess (4) of the handle body (3), which recess (4) is preferably designed as
a recess (4) extending in the running direction (30), so that the head region (31)
is formed laterally by the handle body (3), a separate fastening block (6) with retaining
pin (14), locking pin (7) and guide of the locking pin (7) is immovably fastened,
this fastening block (6) preferably being fastened in the handle body (3) via at least
one or preferably two transverse pins (27, 28).
10. Pole handle (1) according to claim 9, characterized in that the fastening block (6) for the locking pin (7) has a through opening (8, 49) which
is closed on the rear side (26) of the fastening block (6) via a locking pin (40),
preferably made of plastic or metal,
and/or wherein preferably the fastening block (6) has a guide cylinder (21) for the
locking pin (7) and at least one continuous recess (20) or blind hole openings extending
transversely to the direction of travel (30).
11. Pole handle (1) according to claim 9 or 10, characterized in that the fastening block (6) has two through-openings (18, 19) running transversely to
the stick axis (29) and is fastened in the recess (4) in the handle body (3) using
corresponding transverse pins (27, 28), at least one of the transverse pins (27),
preferably the one arranged further up towards the handle head (31), additionally
serving to fasten a cover cap (33) at least partially delimiting the handle head at
the top, in that preferably the cover cap (33) preferably the one arranged further up towards the
handle head (31), additionally serves to fasten a cover cap (33) which at least partially
delimits the handle head at the top, in that preferably the cover cap (33) has fastening arms (34) with through-openings (35)
for the corresponding transverse pin (27),
wherein preferably the cover cap (33) is provided with a non-slip and/or soft coating
at least in the outwardly exposed area or consists of a corresponding non-slip and/or
soft material.
12. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the pole handle (1) has a lower handle body region, which forms a lower grip region
of the pole handle (1) and has a recess (5) for a stick tube (2) at the lower end,
and a head region (31), wherein the head region (31) has a front extension (32) which
merges into the upper grip region in the front cane grip region essentially without
a shoulder, wherein the extension (32) in the front cane grip region (10) is designed
to project beyond the grip region in the running direction (30) with a projection,
wherein the projection is more than 50% of an average extension of the wraparound
region in the running direction (30), and a sectional plane of the head region (31),
which is arranged through a transverse axis of the head region (31), which is arranged
transversely to the longitudinal axis (29) of the stick and transversely to the running
direction (30), where the head region (31) is widest measured transversely to the
running direction (30) and transversely to the longitudinal axis (29) of the stick,
and a foremost tip of the extension (32), is angled at an obtuse angle of in the range
of 90-135 degrees from the longitudinal axis (29) of the stick, and wherein preferably
the head region (31) in this sectional plane has a rounded contour, the front section
of which facing the running direction (29) is preferably defined substantially by
a circular arc of a first circle and the rear section of which opposite to the running
direction is defined substantially by a circular arc of a second circle, the centers
of which are offset along the running direction (29) at an offset of 0.5-6 cm from
each other along the direction of travel (29), the radius of curvature of the first
circle being smaller than the radius of curvature of the second circle in the rear
stick grip region.
13. Pole, in particular walking stick, trekking stick, alpine ski stick, cross-country
ski stick or Nordic walking stick, with a pole handle (1) according to one of the
preceding claims, a preferably one-piece or adjustable multi-part stick tube (2) and
a stick tip, alone or in combination with a hand-holding device (41), in particular
in the form of a hand strap or a glove, with a loop-, ring- or eyelet-shaped device
(42), which is provided on the hand-holding device (41).
14. Method for mounting a pole handle (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the locking pin (7) is pushed into the fastening block (7) from its rear side (26)
into the recess (8) and in particular into the guide recess (49) and a spiral spring
(48), together or one after the other, and the recess (8) is closed on the rear side
with a locking pin (40),
the fastening block (7) is then inserted into the recess (4) in the handle body (3)
of the pole handle (1),
the cover cap (33) is then inserted substantially under the final surface of the handle
head (31) and preferably snapped into place in the tip area,
and then fastened with cross pins (27, 28) fixing block (7) and cover cap (33),
with the proviso that one of the cross pins (28) can also be inserted before the cover
cap (33) is fitted.
1. Poignée de canne (1), en particulier pour bâtons de marche, bâtons de trekking, bâtons
de ski alpin, bâtons de ski de fond, bâtons de marche nordique, avec un corps de poignée
(3) et avec un dispositif en forme de crochet (14) pour la fixation d'un dispositif
de maintien de la main (41), en particulier sous la forme d'une dragonne ou d'un gant,
des moyens d'encliquetage (7) déplaçables étant disposés dans la zone du dispositif
en forme de crochet (14) de telle sorte qu'un dispositif (42) en forme de boucle,
d'anneau ou d'oeillet, qui est inséré essentiellement par le haut dans le dispositif
en forme de crochet (14) et qui est prévu sur le dispositif de maintien à la main
(41), est fixé par auto-encliquetage dans le dispositif en forme de crochet (14),
le dispositif en forme de crochet (14) étant disposé sur la poignée de canne (1) du
côté de la main dans la zone supérieure (31),
le dispositif en forme de crochet (14) comprenant une broche de retenue ou une tige
de retenue qui est décalée du corps de poignée (3) en formant une fente d'introduction
(43) ouverte vers le haut du côté de la main (44) ou qui est disposée sous forme d'entaille
(16) dans le corps de poignée (3), et
les moyens d'encliquetage étant réalisés sous la forme d'un nez de retenue (9) qui,
en position tendue, définit vers le bas une zone (15) limitée contre une force pour
le dispositif (33) en forme de boucle, d'anneau ou d'oeillet,
caractérisé en ce que
la poignée de canne (1) ne présente pas de moyens permettant de déplacer ou de libérer
les moyens d'encliquetage (7) de telle sorte qu'un dispositif (42) en forme de boucle,
d'anneau ou d'oeillet inséré dans le dispositif en forme de crochet (14) puisse être
retiré sans force ou contre une force moindre de la zone restreinte (15) en séparant
le dispositif de maintien de la main (41) de la poignée de canne (1) et que
en ce que les moyens d'encliquetage (7) sont réalisés sous la forme d'une tige de verrouillage
(7) pouvant être déplacée le long d'une direction de déplacement (47) à l'encontre
d'une force de rappel, la broche de verrouillage (7) étant serrée contre la broche
de retenue (14) et/ou contre une butée intérieure (13) dans le corps de poignée (3)
et une zone avant (9) de la broche de verrouillage (7) pénétrant dans la fente d'introduction
(43), respectivement dans l'encoche (16), et limitant la zone restreinte (15) vers
le haut, et une zone arrière (12) étant logée de manière coulissante dans un évidement
(8) dans le corps de poignée (3).
2. Poignée de canne (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la force de rappel est assurée par un ressort prévu dans l'évidement (8), en particulier
sous la forme d'un ressort spiral (48), de préférence le ressort spiral (48) entourant
au moins partiellement une section d'extrémité de la tige de verrouillage (7) orientée
vers la poignée de canne.
3. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poignée de canne (1) s'étend le long d'un axe de canne (29), en ce que la fente d'introduction (43), respectivement l'entaille (16), définit une direction
d'introduction (46) qui est sensiblement parallèle à l'axe de canne, et en ce qu'une direction de déplacement (47) de la tige de verrouillage (7) par rapport à la
broche de retenue (14) forme avec la direction de l'axe de canne (29) dirigée vers
le haut un angle (ϕ) qui est inférieur à 90°.
4. Poignée de canne (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'angle (ϕ) est compris dans la plage de 60 à 85°, de préférence dans la plage de
70 à 80° ou dans la plage de 72 à 77°.
5. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la force avec laquelle le dispositif en forme de boucle, d'anneau ou d'oeillet (33)
peut être fixé à la poignée de canne est inférieure ou supérieure à la force nécessaire
pour détacher le dispositif en forme de boucle, d'anneau ou d'oeillet (33) de la poignée
de canne.
6. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la pointe (10) de la tige de verrouillage (7) tournée vers le mandrin de retenue
(14) présente un arrondi en forme de calotte ou de demi-sphère
de préférence la pointe (10) étant en contact avec le mandrin de maintien (14) à l'état
de repos ou n'étant pas à plus de 1 mm, de préférence pas à plus de 0,5 mm ou 0,2
mm, du mandrin de maintien (14).
7. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la goupille de verrouillage (7), de préférence en métal ou en matière plastique à
haute résistance renforcée par des fibres de verre, en particulier en polyamide, est
montée de manière à pouvoir coulisser dans le corps de la poignée (3) sous la forme
d'une goupille cylindrique, que la zone avant (9) est guidée dans la zone adjacente
à la fente d'introduction (43) ou à l'encoche (16) dans un évidement de guidage cylindrique
(49) qui s'élargit vers l'intérieur du corps de poignée (3) en formant un gradin (13)
vers ledit évidement (8),
de préférence, la tige de verrouillage (7) présentant, sur le côté intérieur adjacent
à la zone avant (9), une collerette périphérique (11) dont le rayon extérieur correspond
sensiblement au rayon intérieur dudit évidement (8) ou est inférieur mais supérieur
au rayon de l'évidement de guidage (49), et où en outre, de préférence, la zone arrière
(12) de la tige de verrouillage (7) suit cette collerette (11) et présente un rayon
extérieur plus petit que la collerette (11), de préférence le même rayon extérieur
que la zone avant (9) de la tige de verrouillage (7), et où en outre, de préférence,
un ressort spiral entoure cette zone arrière (12) et s'applique à la collerette (11).
8. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tige de verrouillage (7) présente, au moins dans la zone avant (9), de préférence
dans la zone avant (9) et dans la zone arrière (12), un diamètre dans la plage de
1 à 8 mm, de préférence dans la plage de 2 à 6 mm, en particulier dans la plage de
3 à 5 mm.
9. Poignée de canne (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que dans un évidement (4) du corps de poignée (3), lequel évidement (4) est de préférence
conçu comme un évidement (4) s'étendant dans la direction de marche (30), de sorte
que la zone de tête (31) est formée latéralement par le corps de poignée (3), un bloc
de fixation séparé (6) avec broche de retenue (14), broche de verrouillage (7) et
guidage de la broche de verrouillage (7) est fixé de manière immobile, ce bloc de
fixation (6) étant de préférence fixé dans le corps de poignée (3) par l'intermédiaire
d'au moins une, ou de préférence de deux, broches transversales (27, 28).
10. Poignée de canne (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le bloc de fixation (6) pour la tige de verrouillage (7) présente une ouverture de
passage (8, 49) qui est fermée sur la face arrière (26) du bloc de fixation (6) par
un tenon de fermeture (40), de préférence en plastique ou en métal,
et/ou le bloc de fixation (6) présentant de préférence un cylindre de guidage (21)
pour la goupille de verrouillage (7) ainsi qu'au moins un évidement continu (20) ou
des ouvertures de trou borgne s'étendant transversalement à la direction de marche
(30).
11. Poignée de canne (1) selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que le bloc de fixation (6) présente deux ouvertures de passage (18, 19) s'étendant transversalement
à l'axe de la canne (29), et est fixé dans l'évidement (4) dans le corps de la poignée
(3) en utilisant des goupilles transversales (27, 28) correspondantes, au moins l'une
des goupilles transversales (27), de préférence celle qui est disposée plus haut par
rapport à la tête de poignée (31), sert en outre à la fixation d'un capuchon (33)
délimitant la tête de poignée au moins partiellement vers le haut, en ce que le capuchon (33) présente de préférence des bras de fixation (34) avec des ouvertures
de passage (35) pour la broche transversale (27) correspondante,
de préférence le capuchon (33) étant pourvu d'un revêtement antidérapant et/ou souple
au moins dans la zone exposée vers l'extérieur ou étant constitué d'un matériau antidérapant
et/ou souple correspondant.
12. Poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la poignée de canne (1) présente une zone de corps de poignée inférieure, qui forme
une zone de prise inférieure de la poignée de canne (1) et dispose à l'extrémité inférieure
d'un évidement (5) pour un tube de canne (2), ainsi qu'une zone de tête (31), la zone
de tête (31) disposant d'un élargissement avant (32) qui, dans la zone avant de la
poignée de canne, se prolonge sensiblement sans épaulement dans la zone supérieure
de préhension, l'élargissement (32) étant réalisé dans la zone avant de la poignée
de canne (10) en dépassant de la zone de préhension dans le sens de la marche (30)
avec une saillie,
la saillie étant supérieure à 50 % d'une extension moyenne de la zone de préhension
dans le sens de la marche (30), et un plan de coupe de la zone de tête (31) passant
par un axe transversal de la zone de tête (31) disposé transversalement à l'axe longitudinal
du bâton (29) et transversalement au sens de la marche (30), qui est disposé, où la
partie de tête (31) est la plus large, mesurée transversalement à la direction de
marche (30) et transversalement à l'axe longitudinal du bâton (29), et une pointe
avant de l'extension (32) est tendue à un angle obtus de l'ordre de 90-135 degrés
par rapport à l'axe longitudinal du bâton (29),
et la zone de tête (31) présentant de préférence dans ce plan de coupe un contour
arrondi dont la section avant tournée vers la direction de marche (29) est définie
de préférence essentiellement par un arc de cercle d'un premier cercle et dont la
section arrière opposée à la direction de marche est définie essentiellement par un
arc de cercle d'un deuxième cercle, dont les centres sont décalés le long de la direction
de marche (29) d'un décalage de 0.5-6 cm l'un par rapport à l'autre, le rayon de courbure
du premier cercle étant plus petit que le rayon de courbure du deuxième cercle dans
la zone arrière de la poignée de la canne.
13. Canne, en particulier bâton de marche, bâton de trekking, bâton de ski alpin, bâton
de ski de fond ou bâton de marche nordique, avec une poignée de bâton (1) selon l'une
des revendications précédentes, un tube de bâton (2) de préférence d'une seule pièce
ou en plusieurs parties réglables en fonction des besoins et une pointe de bâton,
seule ou en combinaison avec un dispositif de maintien de la main (41), en particulier
sous la forme d'une dragonne ou d'un gant, avec un dispositif (42) en forme de boucle,
d'anneau ou d'oeillet, qui est prévu sur le dispositif de maintien de la main (41).
14. Procédé de montage d'une poignée de canne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la tige de verrouillage (7) est insérée dans le bloc de fixation (7) à partir de son
côté arrière (26) dans l'évidement (8) et en particulier dans l'évidement de guidage
(49) ainsi qu'un ressort spiral (48), ensemble ou l'un après l'autre, et l'évidement
(8) est fermé sur le côté arrière par un tenon de fermeture (40),
ensuite, le bloc de fixation (7) est inséré dans l'évidement (4) dans le corps de
poignée (3) de la poignée de canne (1),
ensuite, le capuchon (33) est inséré sensiblement en terminant la surface finale de
la tête de poignée (31) et est de préférence enclenché dans la zone de pointe,
puis être fixé avec des goupilles transversales (27, 28) bloc de fixation (7) et capuchon
(33),
à condition que l'une des broches transversales (28) puisse également être utilisée
avant la mise en place du capuchon (33).