[0001] Die Erfindung betrifft einen Bodenbelag mit mindestens zwei ebenflächigen Bodenbelagselementen,
die jeweils eine Nutzoberfläche aufweisen und mit einer der Nutzoberfläche gegenüberliegenden
Auflagefläche auf einem Untergrund verlegt werden können, und mit mindestens einem
Verbindungselement, mit welchem die zwei aneinander angrenzend verlegten Bodenbelagselemente
miteinander verbunden sind, wobei jedes Bodenbelagselement in der Auflagefläche mindestens
eine Ausnehmung aufweist, welche sich ausgehend von einer die Nutzoberfläche mit der
Auflagefläche verbindenden Seitenfläche des Bodenbelagselements von der Seitenfläche
weg erstreckt, wobei die mindestens eine Ausnehmung in dem Bodenbelagselement jeweils
einen Verankerungsbereich und einen den Verankerungsbereich mit der Seitenfläche verbindenden
Verbindungsbereich aufweist, wobei der Verankerungsbereich mindestens eine sich relativ
zu dem Verbindungsbereich seitlich darüber hinaus erstreckende Hinterschneidungsfläche
aufweist, wobei bei den zwei aneinander angrenzend verlegten Bodenbelagselementen
jeweils mindestens eine Ausnehmung des ersten Bodenbelagselements mit dem Verbindungsbereich
fluchtend zu dem Verbindungsbereich einer zugeordneten Ausnehmung des zweiten Bodenbelagselements
angeordnet ist, wobei das mindestens eine Verbindungselement von der jeweiligen Auflagefläche
des ersten und zweiten Bodenbelagselements aus in den zwei fluchtend zueinander angeordneten
Ausnehmungen des ersten und zweiten Bodenbelagselements angeordnet ist, wobei das
Verbindungselement an zwei gegenüberliegenden Endbereichen jeweils einen Verankerungsabschnitt
aufweist und die beiden Verankerungsabschnitte mit einem Verbindungsabschnitt miteinander
verbunden sind, und wobei jeder Verankerungsabschnitt des Verbindungselements in dem
zugeordneten Verankerungsbereich der Ausnehmung des ersten und zweiten Bodenbelagselement
an der betreffenden Hinterschneidungsfläche formschlüssig festgelegt ist.
[0002] Aus der Praxis sind zahlreiche verschiedene Bodenbeläge bekannt, bei denen mehrere
ebenflächige Bodenbelagselemente aneinander angrenzend auf einem Untergrund oder auf
einer auf dem Untergrund errichtete Bodenbelagsunterkonstruktion angeordnet sind und
den Untergrund bedecken. Die einzelnen Bodenbelagselemente können jeweils unabhängig
voneinander auf dem Untergrund oder einer entsprechenden Unterkonstruktion festgelegt
sein, indem die einzelnen Bodenbelagselemente beispielsweise auf dem Untergrund mit
einem geeigneten Klebmittel verklebt sind. Es ist jedoch auch aus der Praxis bekannt
und für viele Anwendungsbereiche vorteilhaft, dass die einzelnen Bodenbelagselemente
lose auf dem Untergrund verlegt sind und nicht auf dem Untergrund fixiert sind. Eine
lose Anordnung der einzelnen Bodenbelagselemente auf dem Untergrund, die auch als
schwimmende Verlegung der Bodenbelagselemente bezeichnet wird, kann zu gegebener Zeit
in einfacher Weise wieder von dem Untergrund entfernt und beispielsweise ausgetauscht
oder durch einen anderen Bodenbelag ersetzt werden.
[0003] Insbesondere bei einer losen Verlegung der einzelnen Bodenbelagselemente ist es regelmäßig
von großem Vorteil, wenn die einzelnen Bodenbelagselemente miteinander verbunden sind.
Durch die Verbundwirkung der miteinander verbundenen Bodenbelagselemente kann ein
unerwünschtes Verrutschen einzelner Bodenbelagselemente zuverlässig verhindert werden
und dadurch auch vermieden werden, dass während der bestimmungsgemäßen Nutzung des
Bodenbelags zwischen aneinander grenzenden Bodenbelagselementen Spalten oder Fugen
entstehen, durch welche eine vorgesehene Nutzung des Bodenbelags ebenso wie dessen
ästhetischer Gesamteindruck beeinträchtigt werden können.
[0004] Insbesondere bei Parkettböden, bei denen einzelne Parkettelemente wie beispielsweise
Dielen oder Parkettstäbe auf dem Untergrund verlegt sind, ist eine zuverlässige Verbindung
von aneinander angrenzenden einzelnen Bodenbelagselementen oftmals nicht nur vorteilhaft,
sondern auch notwendig, um mit Hilfe der Verbundwirkung einen ausreichend belastbaren
Bodenbelag herzustellen, bei dem sich einzelne Bodenbelagselemente während einer bestimmungsgemäßen
Nutzung des Bodenbelags nicht unbeabsichtigt verlagern. Für eine schwimmende Verlegung
der einzelnen Bodenbelagselemente ist eine zuverlässige Verbindung der aneinander
angrenzenden Bodenbelagselemente von besonders großer Bedeutung, da die einzelnen
Bodenbelagselemente ausschließlich aufgrund der durch die jeweilige Verbindung der
aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente bewirkte Verbundwirkung zu dem Bodenbelag
zusammengefügt und als Verbund auf dem Untergrund zurückgehalten werden.
[0005] Die Verbindung von aneinander angrenzenden Bodenbelagselementen erfolgt in vielen
Fällen durch die Ausbildung einer Nut-Feder-Verbindung. Bei der Nut-Feder-Verbindung
ist eine an einer Seitenfläche eines ersten Bodenbelagselements seitlich vorspringende
und üblicherweise streifenförmig ausgebildete Feder in eine daran angepasste und an
einer zugeordneten Seitenfläche eines zweiten Bodenbelagselements ausgebildeten Nut
hineingesteckt. Die Nut-Feder-Verbindung ist senkrecht zum Untergrund formschlüssig
und bewirkt in einer zu dem Untergrund parallelen Ebene eine kraftschlüssige, bzw.
klemmende Verbindung der aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente.
[0006] Es sind auch Nut-Feder-Verbindungen bekannt, bei denen durch eine geeignete Formgebung
des Federelements und der daran angepassten Nut auch in einer parallel zu dem Untergrund
verlaufenden Richtung mit Hinterschneidungen ein formschlüssiger Eingriff des Federelements
mit der daran angepassten Nut des angrenzenden Bodenbelagselements bewirkt werden
kann. Mit den derzeit gängigen Fertigungsverfahren können die einzelnen Bodenbelagselemente
und insbesondere die für eine Verbindung der aneinander grenzenden Bodenbelagselemente
erforderlichen Nut-Feder-Verbindungen ausreichend präzise und mit geringen Fertigungstoleranzen
hergestellt werden, so dass sich auch ein großflächiger Bodenbelag im Wesentlichen
spalten- und fugenfrei aus den einzelnen Bodenbelagselementen zusammenfügen lässt.
[0007] Die mit derartigen Nut-Feder-Verbindungen hergestellte Verbundwirkung weist jedoch
auch Nachteile auf. So ist es beispielsweise nicht möglich, ein einzelnes Bodenbelagselement,
welches sich nicht am Rand des Bodenbelags befindet, in einfacher Weise aus dem Verbund
der einzelnen Bodenbelagselemente herauszulösen, um es beispielsweise zu reparieren
oder auszutauschen. Selbst bei den meisten der am Rand befindlichen Bodenbelagselemente
ist ein Herauslösen des betreffenden Bodenbelagselements nicht möglich oder nur durch
die Beschädigung einer seitlich angeordneten Nut-Feder-Verbindung möglich. Insbesondere
bei einer komplexen Formgebung der Nut-Feder-Verbindung wird das Zusammenfügen einzelner
Bodenbelagselemente zudem als mühsam und zeitaufwendig empfunden.
[0008] In
GB 1 350 754 A sind Verbindungselemente für nebeneinander verlegte Bodenbelagselemente gezeigt und
beschrieben, wobei die Verbindungselemente von einer Unterseite aus in die einzelnen
Bodenbelagselemente eingreifen und mit einem Verbindungselement zwei benachbart angeordnete
Bodenbelagselemente miteinander verbunden werden können. Die in
GB 1 350 754 A gezeigten Verbindungselemente sind als Fugenelemente ausgebildet, die seitlich abstehend
Eingriffselemente aufweisen, die ihrerseits in Ausnehmungen an der Unterseite der
Bodenbelagselemente eingreifen. Falls der Bodenbelag so verlegt werden soll, dass
keine Fugenelemente sichtbar sind, wie es beispielsweise bei einem Parkettboden der
Fall ist, können die in
GB 1 350 754 A beschriebenen Verbindungselemente nicht verwendet werden.
[0009] In
DE 20 2011 000 297 U1 oder in
DE 10 2004 041 830 A1 sind jeweils Verbindungselemente gezeigt und beschrieben, die von einer Sicht- bzw.
Nutzseite der Bodenbelagselemente aus nicht sichtbar sind und von der Unterseite der
Bodenbelagselemente aus in entsprechend angepasste Ausnehmungen eingreifen. Es hat
sich jedoch gezeigt, dass die Anordnung und Montage der Verbindungselemente und der
darin eingreifenden und über die Verbindungselemente miteinander verbundenen Bodenbelagselemente
vergleichsweise aufwendig ist und insbesondere einen vollständig ebenen und harten
Untergrund erfordert, da anderenfalls die einzelnen Verbindungselemente nicht oder
nicht vollständig in die Ausnehmungen an der Unterseite der Bodenbelagselemente eingedrückt
werden können und keine zuverlässige Verbindung von benachbart verlegten Bodenbelagselementen
bewirkt werden kann.
[0010] Es wird deshalb als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, einen Bodenbelag
mit mindestens einem Verbindungselement so auszugestalten, dass der Bodenbelag aus
den einzelnen Bodenbelagselementen rasch verlegt und die einzelnen Bodenbelagselemente
zuverlässig miteinander verbunden werden können. Zudem sollte es möglich sein, ein
einzelnes Bodenbelagselement aus einem Verbund von Bodenbelagselementen herauszulösen,
ohne dass der Bodenbelag dadurch beschädigt wird oder der aus den mehreren Bodenbelagselementen
zusammengefügte Verbund von einer Randseite des Bodenbelags aus aufgelöst werden muss,
bis das betreffende Bodenbelagselement herausgenommen werden kann.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an einer der Auflagefläche
der Bodenbelagselemente zugewandten Unterseite des Verbindungselements eine seitlich
über die Unterseite des Verbindungselements vorspringende Druckplatte angeordnet ist.
Der erfindungsgemäße Bodenbelag kann auch auf einem weichen, bzw. elastischen Untergrund
wie beispielsweise auf einer Trittschalldämmung oder auf einem alten Teppichboden
verlegt werden. Bei einem nachgiebigen Untergrund könnte insbesondere bei verhältnismäßig
kleinen Verbindungselementen der Fall eintreten, dass ein Verbindungselement während
des Zusammenfügens aneinandergrenzender Bodenbelagselemente nicht in die zugeordnete
Ausnehmung eingedrückt wird, sondern von den Bodenbelagselementen in den nachgiebigen
Untergrund hineingedrückt wird, wodurch eine rasche und zuverlässige Verlegung des
Bodenbelags erschwert wird. Um ein unerwünschtes Eindringen des Verbindungselements
in einen nachgiebigen Untergrund zu verhindern ist deshalb erfindungsgemäß eine seitlich
über die Unterseite des Verbindungselements vorspringende Druckplatte vorgesehen.
Die Druckplatte sollte zweckmäßigerweise eine ausreichend große Grundfläche aufweisen,
sodass die Druckplatte nicht ohne weiteres in den nachgiebigen Untergrund hineingedrückt
werden kann, sondern auf einer Oberfläche des nachgiebigen Untergrunds aufliegt und
das darauf festgelegte Verbindungselement in die Ausnehmungen in den zugeordneten
Bodenbelagselemente hineindrückt. Die Druckplatte kann beispielsweise eine kreisförmige,
eine ovale oder eine rechteckförmige Querschnittsfläche parallel zu der Auflagefläche
der Bodenbelagselemente aufweisen. Die Druckplatte kann eine Dicke von beispielsweise
einem Millimeter aufweisen. Es ist ebenfalls möglich, dass die Dicke der Druckplatte
geringer ist und beispielsweise lediglich 0,5 mm beträgt, oder aber größer ist und
beispielsweise 1,5 mm oder 2 mm oder sogar mehr beträgt.
[0012] Das erfindungsgemäße Verbindungselement verbindet zwei aneinander angrenzende Bodenbelagselemente
durch den formschlüssigen Eingriff des jeweiligen Endbereichs, bzw. Verankerungsabschnitts
in den zugeordneten Verankerungsbereich der beiden dadurch verbundenen Bodenbelagselemente.
Das Verbindungselement wird von der der Nutzoberfläche gegenüberliegenden Auflagefläche
in die fluchten zueinander angeordneten Ausnehmungen der beiden aneinander angrenzenden
Bodenbelagselemente eingebracht und ist deshalb von der Nutzoberfläche aus nicht sichtbar.
Durch den jeweiligen formschlüssigen Eingriff des Verbindungselements in die beiden
Ausnehmungen der aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente werden die beiden Bodenbelagselemente
zuverlässig aneinander festgelegt und formschlüssig miteinander verbunden. Dabei kann
auch mit vergleichsweise kleinen Verbindungselementen eine zuverlässige und belastbare
Verbundwirkung erzeugt werden. Eine aufwendige und sich regelmäßig über eine gesamte
Länge der Bodenbelagselemente erstreckende Nut-Feder-Verbindung, die zudem lediglich
eine klemmende und keine formschlüssige Verbindung bewirkt, ist nicht erforderlich.
[0013] Die beiden aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente müssen nicht parallel zu dem
Untergrund verlagert werden, um die Verbindung der beiden Bodenbelagselemente mit
dem Verbindungselement herstellen zu können. Vielmehr ist es in einfacher Weise möglich,
eines der beiden Bodenbelagselemente senkrecht zum Untergrund und damit parallel zu
der Seitenfläche des betreffenden Bodenbelagselements auf den Untergrund zu oder von
dem Untergrund weg zu verlagern und dadurch mit dem Verbindungselement und dem angrenzenden
Bodenbelagselement zu verbinden oder davon zu lösen. Dadurch ist es ohne weiteres
möglich, aus einem aus zahlreichen Bodenbelagselementen zusammengefügten Bodenbelag
ein einzelnes Bodenbelagselement oder mehrere Bodenbelagselemente aus dem mit den
jeweiligen Verbindungselementen bewirkten Verbund herauszulösen und aus dem Bodenbelag
zu entnehmen, ohne dass angrenzende Bodenbelagselemente ebenfalls aus der Verbundwirkung
herausgelöst werden müssen. Sowohl das Verlegen als auch ein nachträgliches Auswechseln
einzelner Bodenbelagselemente ist in einfacher Weise und ohne ein spezielles Werkzeug
möglich.
[0014] Der Verbindungsbereich der Ausnehmung in den Bodenbelagselementen kann beispielsweise
ein gradlinig verlaufender Kanal, bzw. eine sich von der Auflagefläche in das Bodenbelagselement
hinein erstreckende Nut sein. Der Verankerungsbereich kann sich im Vergleich mit dem
Übergangsbereich beispielsweise tiefer in das Bodenbelagselement hinein erstrecken
oder sich in mindestens einer Richtung seitlich weiter als der Verbindungsbereich
erstrecken. Der Verankerungsbereich kann beispielsweise eine quaderförmige oder halbkugelförmige
Vertiefung sein, deren Abmessung insbesondere in einem Übergangsbereich zu dem Verbindungsbereich
eine größere lichte Weite als der Verbindungsbereich aufweist, so dass durch den vorzugsweise
größer ausgebildeten Verankerungsbereich in dem Übergangsbereich von dem Verbindungsbereich
zu dem Verankerungsbereich eine seitlich sich über den Verbindungsbereich hinaus erstreckende
Hinterschneidungsfläche ausgebildet wird.
[0015] Es ist ebenfalls denkbar, dass der Verbindungsbereich der Ausnehmung nur vergleichsweise
kurz ausgebildet ist und sich von der Seitenfläche des Bodenbelagselements bis zu
dem nur geringfügig von der Seitenfläche des Bodenbelagselements beabstandeten Verankerungsbereich
erstreckt. Der Verbindungsbereich in der Ausnehmung dient im Wesentlichen dazu, den
Verankerungsbereich von der Seitenfläche aus zugänglich zu machen, sodass das Verbindungselement
in zwei aneinandergrenzende Ausnehmungen der benachbart angeordneten Bodenbelagselemente
eingreifen und die beiden Verankerungsbereiche miteinander verbinden kann. Die Verankerungsbereiche
können demzufolge auch bis an die jeweilige Seitenfläche heranreichen, sodass der
Verbindungsbereich im Wesentlichen aus einer Öffnung in der Seitenwand besteht, welche
den Verankerungsbereich von außen zugänglich werden lässt.
[0016] So könnte beispielsweise die Ausnehmung durch eine kreisförmige Sacklochbohrung gebildet
werden, deren Grundfläche zu einem überwiegenden Anteil innerhalb des Bodenbelags
angeordnet ist, sodass die Seitenwand die Grundfläche der Sacklochbohrung schneidet.
Der in dem Bodenbelagselement befindliche Anteil der von der Auflagefläche aus eingebrachten
Sacklochbohrung entspricht dann dem Verankerungsbereich, während die seitliche Öffnung
der Sacklochbohrung in der Seitenfläche des Bodenbelagselements dem Verbindungsbereich
der Ausnehmung entspricht.
[0017] Die Hinterschneidungsfläche kann in einem Winkel zu einer Innenwand des Verbindungsbereichs
der Ausnehmung ausgerichtet sein. Es ist ebenfalls möglich, dass sich der Verbindungsbereich
allmählich aufweitet und kontinuierlich in den Verankerungsbereich übergeht, sodass
die Hinterschneidungsfläche als ein Abschnitt der Innenwand der Ausnehmung ausgebildet
sein kann, in welchem sich die lichte Weite der Ausnehmung von dem Verbindungsbereich
ausgehend vergrößert.
[0018] Das Verbindungselement weist in den beiden Verankerungsabschnitten jeweils eine an
diese Hinterschneidungsfläche angepasste und mit der Hinterschneidungsfläche formschlüssig
in Eingriff tretende Ausformung auf. Die Ausformung kann beispielsweise eine seitlich
oder von der Auflagefläche zur Nutzoberfläche hin vorspringende Ausformung wie beispielsweise
eine Rastnase oder ein Rasthaken sein. Die Ausformung kann auch eine in geeigneter
Weise ausgestaltete Verdickung, bzw. Verbreiterung des Endbereichs sein, die an eine
Formgebung des Verankerungsbereichs der Ausnehmung angepasst ist und größer als der
Verbindungsbereich der Ausnehmung ausgestaltet ist, so dass das Verbindungselement
mit der Verdickung oder Verbreiterung an dem Endbereich in den Verankerungsbereich
der Ausnehmung eingebracht und darin festgelegt werden kann.
[0019] Es ist ebenfalls denkbar, dass das Verbindungselement in einem oder in beiden Verankerungsabschnitten
jeweils mehrere seitlich abstehende Rastnasen oder Rastlamellen aufweist, die gegebenenfalls
mit mehreren sich seitlich über den Verbindungsbereich der Ausnehmung heraus erstreckende
Hinterschneidungsflächen in Eingriff treten.
[0020] Die Abmessungen des Verbindungselements und der Ausnehmungen in den aneinander angrenzenden
Bodenbelagselementen sind zweckmäßigerweise so aufeinander abgestimmt, dass die beiden
aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente mit dem Verbindungselement eng aneinander
anliegend und damit spaltenfrei zusammengedrückt und miteinander verbunden werden.
Zu diesem Zweck kann das Verbindungselement gegebenenfalls aus einem elastischen Material
hergestellt sein und der Abstand der beiden Verankerungsabschnitte des Verbindungselements
etwas geringer als der Abstand der beiden Verankerungsbereiche der zugeordneten Ausnehmungen
in den aneinander angrenzenden Bodenbelagselementen sein, so dass das Verbindungselement
bei dem Einbringen in die beiden Ausnehmungen eine gewisse Verformung erfährt und
dadurch eine die beiden Bodenbelagselemente aneinander andrückende Kraftwirkung erzeugt
wird.
[0021] Einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen,
dass jedes Bodenbelagselement entlang der Seitenkanten hinterschneidungsfrei ausgebildete
Seitenflächen aufweist. Das Bodenbelagselement kann beispielsweise eine quadratische
oder rechteckige Auflagefläche und eine identisch ausgestaltete Nutzoberfläche aufweisen.
Die Seitenkanten erstrecken sich dann jeweils senkrecht von der Auflagefläche abstehend
von der Auflagefläche bis zu der Nutzoberfläche. Durch hinterschneidungsfrei ausgebildete
Seitenflächen kann sichergestellt werden, dass jedes Bodenbelagselement durch ein
Verschieben der hinterschneidungsfrei ausgebildeten Seitenflächen relativ zu den angrenzenden
Seitenflächen der angrenzenden Bodenbelagselemente aus dem Bodenbelag und demzufolge
auch von den zunächst noch mit dem Bodenbelagselement in Eingriff stehenden Verbindungselementen
herausgelöst werden kann. Die einzelnen Verbindungselemente müssen für ein derartiges
Herausziehen eines Bodenbelagselements nicht zugänglich sein.
[0022] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen,
dass das Verbindungselement vollständig innerhalb der beiden einander zugeordneten
Ausnehmungen des ersten und zweiten Bodenbelagselements angeordnet ist. Das Verbindungselement
kann die beiden Ausnehmungen vollständig ausfüllen oder ein kleineres Volumen als
die beiden Ausnehmungen aufweisen und in den Ausnehmungen gegebenenfalls in einem
Abstand zu der Auflagefläche der Bodenbelagselemente angeordnet und festgelegt sein.
Die Verbindungselemente sind demzufolge entweder flächenbündig oder aber nach innen
versetzt in den Ausnehmungen der Bodenbelagselemente angeordnet und ragen jedenfalls
nicht über die Auflagefläche hinaus. Das Verlegen der Bodenbelagselemente auf dem
Untergrund wird demzufolge durch die Verbindungselemente nicht beeinträchtigt.
[0023] Optional ist vorgesehen, dass jeder Verankerungsabschnitt eines Verbindungselements
mindestens ein Eingriffselement aufweist, welches in Richtung der Nutzoberfläche und/oder
parallel zu der Seitenfläche seitlich über den Verbindungsabschnitt vorspringend ausgebildet
ist. Durch einen mindestens in eine Richtung über den Verbindungsabschnitt vorspringendes
Eingriffselement kann in einfacher Weise ein formschlüssiger Eingriff des Eingriffselements
mit dem Verankerungsbereich in der Ausnehmung bewirkt werden. Dabei kann das Eingriffselement
beispielsweise nur in Richtung der Nutzoberfläche über den Verbindungsabschnitt vorspringen,
oder aber nur seitlich parallel zu der Seitenfläche über den Verbindungsabschnitt
vorspringen. Für eine besonders stabile und mechanisch belastbare Variante ist vorgesehen,
dass das Eingriffselement sowohl in Richtung der Nutzoberfläche als auch parallel
zu der Seitenfläche in beiden seitlichen Richtungen über den Verbindungsabschnitt
vorspringt. Bei dem Eingriffselement kann es sich beispielsweise um ein bereits vorangehend
erwähntes Rastelement oder um eine seitlich vorspringende Ausformung handeln. Das
Eingriffselement kann auch durch einen verdickten oder verbreiterten Endbereich des
Verbindungselements gebildet werden. Jeder Verankerungsabschnitt kann auch gegebenenfalls
mehrere Eingriffselemente aufweisen, die jeweils an derselben Hinterschneidungsfläche
anliegen und damit in Eingriff treten können, oder aber mit mehreren Hinterschneidungsflächen
in Eingriff treten, die in dem Übergangsbereich von dem Verbindungsbereich zu dem
Verankerungsbereich in den Ausnehmungen ausgebildet sind.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass
jeder Verankerungsabschnitt eines Verbindungselements mindestens zwei federnd an dem
Verbindungsabschnitt festgelegte Eingriffselemente aufweist, die klemmend in dem Verankerungsabschnitt
der zugeordneten Ausnehmung festgelegt sind. Durch die federnd ausgestalteten Eingriffselemente
kann erreicht werden, dass zwei aneinander angrenzende Bodenbelagselemente mit einer
durch das Verbindungselement erzeugten Federkraft aneinander angedrückt und dadurch
besonders zuverlässig und spaltfrei miteinander verbunden sind. Durch die federnd
an dem Verbindungsabschnitt festgelegten oder daran ausgebildeten Eingriffselemente
kann auch erreicht werden, dass das Verbindungselement klemmend in der betreffenden
Ausnehmung festgelegt und zurückgehalten wird, wodurch die Verlegung des Bodenbelags
erleichtert wird.
[0025] Einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass jeder Verankerungsabschnitt
eines Verbindungselements eine parallel zu der Aufstandsfläche ausgerichtete Querschnittsfläche
mit einer näherungsweise kreisförmigen Außenkontur aufweist, und dass jeder Verankerungsbereich
einer Ausnehmung in dem Bodenbelagselement eine daran angepasste Formgebung aufweist.
Eine Ausnehmung mit einer kreisförmigen Querschnittsfläche lässt sich in einfacher
Weise beispielsweise durch eine Bohrung in den Bodenbelagselementen herstellen. Die
Ausnehmung in den Bodenbelagselement kann demzufolge beispielsweise kostengünstig
durch eine Sacklochbohrung und eine daran anschließende eingefräste Nut für den Verbindungsbereich
hergestellt werden. Durch die Anpassung der Formgebung des Verankerungsabschnitts
der Verbindungselemente kann der in einer kreisförmigen Ausnehmung zur Verfügung stehende
Hohlraum in vorteilhafter Weise für eine möglichst zuverlässige Verankerung der Verbindungselemente
in dem betreffenden Hohlraum ausgenutzt werden.
[0026] Um das Einbringen eines Verbindungselements in die beiden zugeordneten Ausnehmungen
der zu verbindenden Bodenbelagselemente zu erleichtern ist optional vorgesehen, dass
eine der Auflagefläche der Bodenbelagselemente abgewandte Oberseite des Verbindungselements
eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist. Die Oberfläche kann beispielsweise eine
entlang den oberen Seitenkanten verlaufende Fase aufweisen. Es ist ebenfalls denkbar,
dass die konvex gewölbte Oberfläche eine kontinuierliche Krümmung, bzw. abgerundete
obere Seitenkanten aufweist. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass sich ein
Verbindungselement bei dem Einführen in eine Ausnehmung verkanten kann und das Einbringen
des Verbindungselements in die Ausnehmungen dadurch erschwert wird.
[0027] Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass eine in der
Aufstandsfläche ausgebildete Öffnungsfläche der Ausnehmung in dem Bodenbelagselement
kleiner als eine parallel zu der Aufstandsfläche ausgerichtete Querschnittsfläche
der Ausnehmung ist. Durch eine sich zu der Aufstandsfläche hin verjüngende Ausnehmung
kann erreicht werden, dass ein in der Ausnehmung angeordnetes Verbindungselement beispielsweise
durch einen nach innen vorspringenden Öffnungsrand in der Ausnehmung zurückgehalten
wird. Die Abmessungen des Verbindungselements und des nach innen vorspringenden Öffnungsrands
können derart aneinander angepasst sein, dass das Verbindungselement bei dem Eindrücken
des Verbindungselements in die Ausnehmung etwas verformt werden muss, um den nach
innen ragenden Öffnungsrand der Ausnehmung zu überwinden. Das Verbindungselement wird
anschließend durch den nach innen ragenden Öffnungsrand in der Ausnehmung zurückgehalten.
Bei einem gegebenenfalls gewünschten Herauslösen eines Bodenbelagselements aus dem
Verbund muss die durch den nach innen vorspringenden Öffnungsrand erzeugte Rückhaltekraft
bei dem Abziehen von dem Verbindungselement überwunden werden.
[0028] Durch eine geeignete Anpassung der Formgebungen des Verbindungselements und des nach
innen vorspringenden Öffnungsrand kann bewirkt werden, dass mit dem Verbindungselement
nicht nur eine zuverlässige Festlegung der Bodenbelagselement in allen Richtungen
parallel zu dem Untergrund bewirkt wird, sondern auch eine zusätzliche Rückhaltekraft
erzeugt wird, die eine unerwünschte Verlagerung der Bodenbelagselemente senkrecht
zu dem Untergrund verhindert. Dadurch kann in einfacher Weise vermieden werden, dass
sich einzelne lose auf dem Untergrund verlegte Bodenbelagselemente aufgrund einer
üblichen Nutzung des Bodenbelags etwas nach oben verschieben und dadurch eine unebene
Oberfläche des Bodenbelags bilden.
[0029] In vorteilhafter Weise ist optional vorgesehen, dass eine der Auflagefläche der Bodenbelagselemente
zugewandte Unterseite des Verbindungselements eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist.
Die konvex gewölbte Unterseite der Verbindungselemente kann ebenso wie die Oberseite
eine seitliche Fase oder abgerundete Kanten aufweisen. In vorteilhafter Weise können
die Unterseite der Verbindungselemente und die nach innen vorspringenden Öffnungsränder
der Ausnehmungen in den Bodenbelagselementen eine derart aneinander angepasste Formgebung
aufweisen, dass die Verbindungselemente im Wesentlichen spielfrei in den Ausnehmungen
aufgenommen sind und ein in allen Richtungen wirkender Formschluss der Verankerungsabschnitte
der Verbindungselemente in den zugeordneten Verankerungsbereichen der Ausnehmungen
bewirkt wird. Dieser Formschluss kann durch eine geeignete Ausgestaltung der Verankerungsabschnitte
mit federnden Eingriffselementen durch die Überwindung einer Rückhaltekraft hergestellt
oder gelöst werden, um die Verbindungselemente in den Ausnehmungen festzulegen oder
aus den Ausnehmungen wieder heraus zu lösen. Durch einen in alle Richtungen wirkenden
Formschluss der Verankerungsabschnitte der Verbindungselemente in den zugeordneten
Ausnehmungen der Bodenbelagselemente kann eine besonders zuverlässige Verbundwirkung
des aus dem Bodenbelagselementen zusammengesetzten Bodenbelags erreicht werden.
[0030] Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist optional vorgesehen, dass die
Ausnehmung in dem Bodenbelagselement mit Hilfe eines Kugelfräsers ausgefräst wird.
Der senkrecht zu der Auflagefläche in die Ausnehmung eintauchende Kugelfräser kann
in dem Verankerungsbereich der Ausnehmung in einfacher Weise durch einen während des
Fräsvorgangs bewirkten seitlichen Versatz einen nach innen ragenden Öffnungsrand bzw.
eine Hinterschneidung in einer Seitenwand der Ausnehmung ausfräsen. Die Ausnehmung
kann innerhalb einer vergleichsweise kurzen Fräsdauer auch mit einem speziellen Fräswerkzeugs
hergestellt werden, dessen Formgebung und Schneiden in besonderer Weise an die Formgebung
der Ausnehmung angepasst ist. Das spezielle Fräswerkzeug kann beispielsweise einem
Kugelfräser ähneln, dessen Schaft zumindest in einem den Kugelschneiden zugewandten
und daran anschließenden Bereich ebenfalls mit Schneiden ausgestaltet ist. Wenn das
spezielle Fräswerkzeug während eines Fräsvorgangs mit dem Schaft parallel zu der Auflagefläche
von der Auflagefläche aus in das Bodenbelagselement eindringt, wird durch die Kugelschneiden
der Verankerungsbereich und durch die entlang des Schafts ausgebildeten Schneiden
der Verbindungsbereich der Ausnehmung ausgefräst. Durch ein seitliches Verschieben
des eingetauchten Fräswerkzeugs können auch nach innen vorspringende Öffnungsränder
bzw. seitliche Hinterschneidungen in den Seitenwänden der Ausnehmung erzeugt werden.
[0031] Um beispielsweise geringe Unebenheiten des Untergrunds ausgleichen zu können, auf
welchem die Bodenbelagselemente aufliegen, oder um eine als angenehm empfundene Trittschalldämmung
zu bewirken ist gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgesehen, dass
an einer der Auflagefläche der Bodenbelagselemente zugewandten Unterseite des Verbindungselements
und/oder an einer dort angeordneten und seitlich über die Unterseite des Verbindungselements
vorspringenden Druckplatte und/oder an der Auflagefläche der Bodenbelagselemente flächige
Dämpfungselemente aus einem elastisch verformbaren Material festgelegt sind. Die Dämpfungselemente
können beispielsweise selbstklebende oder mit einem gesonderten Klebemittel befestigte
Filzstreifen oder Filzplatten sein. Die Dämpfungselemente können auch flächige Streifen
oder Platten aus Moosgummi oder aus einem geeigneten Schaummaterial sein. Zweckmäßigerweise
liegen die einzelnen Bodenbelagselemente ausschließlich über derartige Dämpfungselemente
auf dem Untergrund auf, wodurch geringe Unebenheiten des Untergrunds ausgeglichen
werden können und zudem eine Trittschalldämpfung bewirkt wird.
[0032] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass das Verbindungselement einstückig ausgebildet
ist. Das Verbindungselement kann beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoffmaterial
mit Hilfe eines üblichen Spritzgussverfahrens hergestellt werden. Die Herstellungskosten
für ein derartiges Verbindungselement sind ebenso wie das Eigengewicht des Verbindungselements
gering. Federnde Eingriffselemente lassen sich in einfacher Weise durch eine geeignete
Formgebung des einstückig ausgebildeten Verbindungselements herstellen.
[0033] Für viele Bodenbeläge kann zweckmäßiger Weise vorgesehen sein, dass die mindestens
zwei Bodenbelagselemente jeweils eine quaderförmige Formgebung aufweisen. Die Bodenbelagselemente
weisen demzufolge eine rechteckige oder quadratische Aufstandsfläche und eine hierzu
deckungsgleiche Nutzoberfläche sowie senkrecht von der Aufstandsfläche gerichtete
ebenflächige Seitenwände auf. Derartige Bodenbelagselemente lassen sich rasch und
kostengünstig herstellen. Insbesondere ist es in einfacher Weise möglich, einzelne
Bodenbelagselemente aus einer großen Bodenbelagsplatte durch Zuschneiden in die einzelne
Bodenbelagselemente herzustellen.
[0034] Eine zuverlässige Verbundwirkung mehrerer quaderförmiger Bodenbelagselemente kann
bereits dadurch erreicht werden, dass an jeder Seitenfläche ein Verbindungselement
angeordnet ist und das an diese Seitenfläche angrenzende benachbarte Bodenbelagselement
verbindet. Bei länglichen Bodenbelagselementen, die eine deutlich größere Länge als
Breite aufweisen, kann es optional vorteilhaft sein, dass die Bodenbelagselemente
mit zwei gegenüberliegenden Längsseiten und mit zwei gegenüberliegenden kürzeren Querseiten
mindestens zwei Ausnehmungen an jeder Längsseite aufweisen.
[0035] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen,
dass jeweils zwei Bodenbelagselemente jeweils mit einer Verbindungseinrichtung miteinander
verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung zwei parallel ausgerichtete und beabstandet
nebeneinander angeordnete Verbindungselemente aufweist, die auf einer gemeinsamen
Druckplatte festgelegt sind. Durch die Anordnung von zwei Verbindungselementen auf
einer gemeinsamen Druckplatte kann der Montageaufwand deutlich reduziert werden, da
für eine zuverlässige Verbindung der einzelnen Bodenbelagselemente weniger bzw. gegebenenfalls
nur die Hälfte Verbindungseinrichtungen für die Festlegung der einzelnen Bodenbelagselemente
benötigt werden. Die Druckplatte weist eine größere Grundfläche auf und lässt sich
auch auf einem nicht vollständig ebenen Untergrund besser verlegen. Die zwei Verbindungselemente,
die jeweils auf einer gemeinsamen Druckplatte angeordnet sind, lassen sich leichter
und zuverlässiger mit den darüber angeordneten Bodenbelagselementen durch Andrücken
der Bodenbelagselemente an die auf dem Untergrund aufliegenden Verbindungseinrichtungen
und ein dadurch bewirktes Eindrücken der beiden Verbindungselemente in die jeweils
zugeordnete Ausnehmung in den Bodenbelagselementen verbinden. Ein weiterer und als
wesentlich erachteter Vorteil ist die Möglichkeit, drei oder vier aneinander angrenzende
Bodenbelagselemente durch eine einzige Verbindungseinrichtung miteinander verbinden
zu können. So können mit jedem Verbindungselement jeweils zwei Bodenbelagselemente
miteinander verbunden werden, mit den beiden über eine gemeinsame Druckplatte miteinander
verbundenen Verbindungselemente können demzufolge bis zu vier Bodenbelagselemente
miteinander verbunden werden.
[0036] Im Hinblick auf eine verbesserte Verbundwirkung ist optional vorgesehen, dass mehrere
Bodenbelagselemente mit zwei gegenüberliegenden Längsseiten und mit zwei gegenüberliegenden
kürzeren Querseiten mindestens zwei Ausnehmungen an jeder Längsseite aufweisen, wobei
jeweils eine Ausnehmung in einem Bodenbelagselement benachbart zu einer der beiden
Querseiten so angeordnet ist, dass zwei entlang ihrer Längsseiten fluchtend und jeweils
mit einer Querseite aneinander angrenzend angeordnete Bodenbelagselemente mit den
zwei Verbindungselementen einer Verbindungseinrichtung miteinander verbunden werden
können, die entlang der Längsseiten der zwei Bodenbelagselemente über die jeweiligen
Querseiten hinweg angeordnet ist. Auf diese Weise können zwei längs einer Querseite
aneinanderstoßende Bodenbelagselemente nicht nur durch Verbindungselemente miteinander
verbunden werden, welche die Querseiten übergreifen, sondern auch durch Verbindungselemente
miteinander verbunden werden, die entlang der Längsseiten angeordnet und mit einem
weiteren Bodenbelagselement verbunden sind, welches an den Längsseiten der beiden
mit den Querseiten aneinander angrenzenden Bodenelementen anliegt. Dadurch kann mit
geringem Aufwand die Verbundwirkung der Bodenbelagselemente untereinander wesentlich
erhöht werden.
[0037] Zudem ist es mit den erfindungsgemäßen Verbindungselementen und insbesondere mit
den Verbindungseinrichtungen mit jeweils zwei auf einer gemeinsamen Druckplatte angeordneten
Verbindungselementen möglich, die aneinander angrenzenden Bodenbelagselemente aneinander
anzudrücken und dadurch Spalten oder Fugen, die sich an Grenzflächen zwischen zwei
Bodenbelagselementen ausbilden könnten, möglichst klein bzw. verschwinden zu lassen.
Dies kann maßgeblich durch eine geeignete Anordnung der einzelnen Ausnehmungen in
den Bodenbelagselementen relativ zu den jeweiligen Querseiten und Längsseiten und
relativ zueinander in Verbindung mit den jeweiligen Hinterschneidungen und der Federwirkung
der federnden Eingriffselemente der Verbindungselemente erreicht werden. Insbesondere
bei einer Verwendung der Verbindungseinrichtungen, die zwei Verbindungselemente kombinieren,
kann eine vorteilhafte Positionierung der daran festgelegten Bodenbelagselemente in
allen drei Raumrichtungen bewirkt werden.
[0038] Es wird als ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung angesehen, dass die Bodenbelagselemente
verschiedene und nahezu beliebig vorgegebene Auflageflächen aufweisen können. Auf
Grund der hinterschneidungsfrei ausgebildeten Seitenwände können einzelne Bodenbelagselemente
von oben bzw. senkrecht zum Untergrund hin in einen Verbund aus Bodenbelagselementen
eingefügt werden. Ein seitliches Heranschieben einzelner Bodenbelagselemente, die
herkömmlicherweise durch eine Nut-Feder-Verbindung mit benachbarten Bodenbelagselementen
verbunden werden müssen, ist nicht erforderlich. Auf diese Weise können Bodenbelagselemente
mit einer beliebigen Formgebung der Grundfläche miteinander verbunden werden und beispielsweise
zahlreiche Bodenbelagselemente mit einer jeweils individuellen oder übereinstimmenden
Formgebung zu einem sternförmigen oder wellenförmigen Mosaik zusammengefügt werden.
Es ist ebenfalls denkbar, entlang von Raumwänden einen umlaufenden Rahmen mit auf
Gehrung zugeschnittenen Seitenkanten um einen inneren Bereich des Bodenbelags vorzugeben,
wobei die einzelnen Bodenbelagselemente in dem inneren Bereich entweder eine quaderförmige
oder aber eine davon abweichende Formgebung aufweisen können.
[0039] Die Bodenbelagselemente können Parkettelemente wie beispielsweise Holzdielen oder
Stabparkettelemente sein, die teilweise oder vollständig aus Holz hergestellt sind.
Die Bodenbelagselemente können auch flächige Kunststoffelemente oder beispielsweise
Laminatelemente, Keramikelemente oder Steinelemente sein, die mit den Verbindungselementen
zusammengefügt und miteinander verbunden werden.
[0040] Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens näher erläutert,
die in der Zeichnung exemplarisch dargestellt sind. Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht von zwei Bodenbelagselementen, die aneinander
angrenzend auf einem Untergrund verlegt sind,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines abweichend ausgebildeten Verbindungselements,
welches an einer dem Untergrund zugewandten Unterseite eine seitlich vorspringende
Druckplatte aufweist,
Figur 3 eine Seitenansicht des in Figur 2 dargestellten Verbindungselements,
Figur 4 eine Schnittansicht durch das in den Figuren 2 und 3 abgebildete Verbindungselement
längs einer Linie IV-IV in Figur 2, welches zur Veranschaulichung in einer Ausnehmung
in einem Bodenbelagselement festgelegt ist,
Figur 5 eine Ansicht einer Unterseite des in Figur 4 dargestellten Bodenbelagselements
mit einer an das in den Figuren 2 bis 4 dargestellte Verbindungselement angepassten
Formgebung,
Figur 6 eine Schnittansicht durch ein Bodenbelagselement mit zwei in jeweils einer
zugeordneten Ausnehmung angeordneten Verbindungselementen, wobei sowohl unter den
Verbindungselementen als auch unter dem Bodenbelagselement jeweils flächige Dämpfungselemente
angeordnet sind,
Figur 7 eine Ansicht einer Unterseite eines Bodenbelagselements mit einer abweichend
zu den vorausgehend gezeigten Ausführungsbeispielen ausgebildeten Ausnehmung,
Figur 8 eine perspektivische Ansicht einer Verbindungseinrichtung mit zwei auf einer
Druckplatte festgelegten Verbindungselementen, und
Figur 9 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Bodenbelags mit mehreren Parkettelementen,
die mit Hilfe von mehreren Verbindungseinrichtungen miteinander verbunden sind.
[0041] In Figur 1 ist exemplarisch eine Anordnung von zwei Bodenbelagselementen 1, 2 gezeigt,
die lose auf einem Untergrund 3 verlegt sind. Die beiden Bodenbelagselemente 1, 2
sind beispielsweise Holzdielen, die zu einem Holzparkett zusammengesetzt werden. In
der Figur 1 sind zur Veranschaulichung lediglich zwei Bodenbelagselemente 1, 2 dargestellt.
Ein Bodenbelag wird üblicherweise aus einer größeren Anzahl von Bodenbelagselementen
1, 2 zusammengesetzt, wobei die einzelnen Bodenbelagselemente 1, 2 so angeordnet und
zuschnitten sind, dass der Untergrund 3 lückenlos bedeckt ist.
[0042] Die beiden Bodenbelagselemente 1, 2 weisen eine quaderförmige Formgebung auf, wobei
die Bodenbelagselemente 1,2 mit einer in Figur 4 angedeuteten Auflagefläche 4 flächig
auf dem Untergrund 3 aufliegen. Die Bodenbelagselemente 1, 2 weisen eine der Auflagefläche
4 gegenüberliegende Nutzoberfläche 5 auf. Die Nutzoberfläche 5 kann beispielsweise
bei Parkettdielen mit einer Dekorschicht beschichtet sein.
[0043] Die beiden Bodenbelagselemente 1, 2 weisen längs ihrer Seitenkanten jeweils ebenflächige,
hinterschneidungsfreie und senkrecht von der Auflagefläche 4 bis zu der Nutzoberfläche
5 ragende Seitenflächen 6 auf. Die beiden Bodenbelagselemente 1, 2 sind mit einem
Versatz in Längsrichtung aneinander angrenzend auf dem Untergrund 3 verlegt, so dass
zwei aneinander zugewandte Seitenflächen 6 der beiden Bodenbelagselement 1, 2 sich
in einem Kontaktbereich berühren und die beiden Bodenbelagselemente 1, 2 spaltenfrei
aneinander angrenzen.
[0044] Die beiden Bodenbelagselemente 1, 2 sind in dem Kontaktbereich mit einem von der
Nutzoberfläche 5 nicht sichtbaren Verbindungselement 7 miteinander verbunden. Das
Verbindungselement 7 ist in den beiden Schnittansichten in den Figuren 2 und 3 in
seiner Montageposition in darin angepassten Ausnehmungen 17 in den aneinander angrenzenden
Bodenbelagselementen 1, 2 angeordnet. Durch das Verbindungselement 7 werden die beiden
Bodenbelagselemente 1, 2 zuverlässig miteinander verbunden. Eine herkömmliche Nut-Feder-Verbindung
ist nicht erforderlich.
[0045] In den Figuren 2 bis 4 ist ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Verbindungselement
7 exemplarisch dargestellt. Das Verbindungselement 7 weist an seiner Unterseite 14
eine Druckplatte 23 auf. Die Druckplatte 23 ist einstückig mit dem Verbindungselement
7 ausgebildet. Die in den Verankerungsabschnitten 11 ausgebildeten Eingriffselemente
13 sind jeweils über einen Spalt 24 von der Druckplatte 23 getrennt, um bei einem
Eindrücken des Verbindungselements 7 in die in Figur 1 lediglich angedeuteten Ausnehmungen
17 bzw. in die in den Figuren 5 bis 7 gezeigten Ausnehmungen 8, 9 verformt werden
zu können und dadurch die gewünschte Klemmwirkung erzeugen zu können.
[0046] Die Druckplatte 23 könnte an der Auflagefläche 4 der Bodenbelagselemente 1, 2 aufliegen
und demzufolge zum Untergrund 3 hin vorspringend angeordnet sein. Es ist im Hinblick
auf eine möglichst großflächige Kontaktfläche der Bodenbelagselemente 1, 2 mit dem
Untergrund 3 vorteilhaft, wenn die Ausnehmungen 8, 9 einen in Figur 5 exemplarisch
dargestellten zusätzlichen und an die Formgebung der Druckplatte 23 angepassten Druckplattenbereich
25 aufweisen. Die Druckplatte 23 des Verbindungselements 7 kann vollständig innerhalb
der beiden Druckplattenbereiche 25 der zugeordneten Ausnehmungen 8, 9 angeordnet sein,
sodass eine dem Untergrund 3 zugewandte Unterseite 26 der Druckplatte 23 flächenbündig
an die Auflagefläche 4 der Bodenbelagselemente 1, 2 angrenzt, wie es beispielsweise
in den Figuren 4 und 6 dargestellt ist.
[0047] Der Verankerungsbereich 19 einer Ausnehmung 8, 9 weist bei einem zusätzlich vorgesehenen
Druckplattenbereich 25 in der Ausnehmung 8, 9 bei dem Übergang von dem Druckplattenbereich
25 zu dem Verankerungsbereich 19 einen nach innen vorspringenden Öffnungsrand 20 auf.
[0048] Bei einem in Figur 6 lediglich exemplarisch und schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel
sind an den Unterseiten 26 der Druckplatten 23 der Verbindungselemente 7 jeweils flächige
Dämpfungselemente 27 befestigt. Die Dämpfungselemente 27 sind selbstklebende Filzplatten,
mit denen geringfügige Unebenheiten des Untergrunds 3 ausgeglichen werden können.
Zudem bewirken die Dämpfungselemente 27 eine vorteilhafte und als angenehm empfundene
Trittschalldämpfung. Auch in einem innenliegenden und von den Seitenkanten 6 beabstandeten
Bereich der Auflagefläche 4 sind an der Unterseite 16 des Bodenbelagselements 1 flächige
Dämpfungselemente 27 befestigt.
[0049] In Figur 7 ist exemplarisch eine weitere Ausgestaltungsvariante einer Ausnehmung
9 in dem Bodenbelagselement 1 dargestellt, von welchem die Unterseite 16 mit der Auflagefläche
4 nach oben zeigend sichtbar ist. Die Ausnehmung 9 weist einen Druckplattenbereich
25 mit einer halbkreisförmigen Grundfläche auf. Der Verankerungsbereich 19 der Ausnehmung
9 wird im Wesentlichen durch eine Sacklochbohrung gebildet, die zu einem überwiegenden
Anteil innerhalb des Bodenbelagselements 1 angeordnet ist und seitlich geringfügig
die Seitenfläche 6 des Bodenbelagselements 1 überlappt, sodass die Seitenfläche 6
eine kreisrunde Grundfläche 28 der Sacklochbohrung schneidet. Eine in der Seitenfläche
6 durch die Schnittebene mit der Sacklochbohrung ausgebildete Öffnung 29 bildet den
Verbindungsbereich 18 der Ausnehmung 9 und macht den von der Sacklochbohrung erzeugten
Verankerungsbereich 19 der Ausnehmung 9 von der Seitenfläche 6 aus zugänglich. Der
Verankerungsbereich 19 weist demzufolge ausschließlich seitlich parallel zu der Auflagefläche
4 angeordnete Hinterschneidungsflächen 21 und keine senkrecht von der Auflagefläche
4 zu der Nutzfläche 5 hin sich erstreckende Hinterschneidungsflächen auf.
[0050] In Figur 8 ist schematisch eine Verbindungseinrichtung 30 mit zwei Verbindungselementen
7 dargestellt, die auf einer gemeinsamen Druckplatte 23 festgelegt sind. Die beiden
Verbindungselemente 7 sind dabei parallel ausgerichtet und beabstandet zueinander
nebeneinander auf der Druckplatte 23 angeordnet. Die Länge eines einzelnen Verbindungselements
7 kann beispielsweise 3 bis 4 Zentimeter betragen, der Abstand zwischen den nebeneinander
angeordneten Verbindungselementen 7 kann beispielsweise zwischen 3 und 6 Zentimeter
betragen. Eine Grundfläche der Druckplatte 23 kann zwischen 5 und 20 Quadratzentimeter
betragen. Sowohl die jeweiligen Abmessungen der Verbindungselemente 7 als auch die
Abmessungen der Druckplatte 23 und des Abstands zwischen den Verbindungselementen
7 kann beispielsweise in Abhängigkeit von der Größe der einzelnen Bodenbelagselemente
1, 2 auch kleiner oder aber größer als die vorangehend genannten Größenangaben sein.
[0051] Jedes der beiden näherungsweise knochenförmig ausgebildeten und ähnlich zu den in
den Figuren 2 bis 5 sowie 10 bis 12 dargestellten Verbindungselemente 7 weist an den
gegenüberliegenden Enden in den Verankerungsabschnitten 11 jeweils zwei federnd mit
dem Verbindungsabschnitt 12 verbundene Eingriffselemente 13 auf. Die federnden Eingriffselemente
13 sind hinsichtlich ihrer Formgebung derart ausgestaltet, dass die damit verbundenen
Bodenbelagselemente 1, 2 in allen drei Raumrichtungen durch die federnden Eingriffselemente
13 in eine angestrebte Position innerhalb des Verbunds aus Bodenbelagselementen 1,
2 gedrückt bzw. gezogen werden.
[0052] In Figur 9 ist exemplarisch ein Ausschnitt aus einem Bodenbelag mit mehreren Bodenbelagselementen
1, 2 dargestellt. Die Bodenbelagselemente 1, 2 sind jeweils quaderförmige Parkettelemente
mit gradlinig verlaufenden Seitenflächen an den kürzeren Querseiten 31 und an den
längeren Längsseiten 32. Zur Verdeutlichung einer vorteilhaften Anordnung von mehreren
Verbindungseinrichtungen 30, die zur Verbindung der einzelnen Bodenbelagselemente
1, 2 untereinander verwendet werden, sind die bei einer in Figur 17 gezeigten Draufsicht
auf eine Oberseite der Bodenbelagselemente 1, 2 an deren Unterseite angeordneten und
deshalb verdeckten Verbindungseinrichtungen 30 mit den jeweils zwei Verbindungselementen
7 gestrichelt angedeutet.
[0053] Jedes Bodenbelagselement 1, 2 mit einer rechteckigen Grundfläche weist an den Längsseiten
32 jeweils im Bereich der Querseite 31 eine Ausnehmung 9 auf. Der Abstand der Ausnehmung
9 von der Querseite 31 entspricht etwa dem halben Abstand von zwei Verbindungselementen
7 einer Verbindungseinrichtung 30. Zudem sind entlang der Längsseiten 32 der Bodenbelagselemente
1, 2 weitere Ausnehmungen 9 in der Mitte zwischen den beiden einander gegenüberliegenden
Querseiten 31 ausgebildet. Mit derartigen Bodenbelagselementen 1, 2 bzw. mit einer
derartigen Anordnung der einzelnen Ausnehmungen 9 in den Bodenbelagselementen 1, 2
können entlang der fluchtend zueinander verlaufenden Längsseiten 32 von zwei mit ihren
Querseiten 31 aneinanderstoßende Bodenbelagselemente 1, 2 mit Verbindungseinrichtungen
30 miteinander so verbunden werden, dass die Druckplatte 23 einer Verbindungseinrichtung
30 sich über beide Querseiten 31 hinweg erstreckt und jeweils eines der beiden nebeneinander
auf der Druckplatte 23 angeordneten Verbindungselemente 7 von der Längsseite 32 aus
in die Ausnehmung 9 des zugeordneten Bodenbelagselements 1, 2 eingreift. Auf diese
Weise sind drei Bodenbelagselemente 1, 2 über eine einzige Verbindungseinrichtung
30 miteinander verbunden. Durch die Federwirkung der federnden Eingriffselemente 7,
die in der jeweilige Ausnehmung 9 festgelegt werden, können die Bodenbelagselemente
1, 2 sowohl bezüglich der aneinander angrenzenden Längsseiten 32 als auch bezüglich
der aneinander angrenzenden Querseiten 31 zusammengezogen werden und dadurch deren
Positionen innerhalb des Verbunds vorteilhaft vorgegeben werden.
1. Bodenbelag mit mindestens zwei ebenflächigen Bodenbelagselementen (1, 2), die jeweils
eine Nutzoberfläche (5) aufweisen und mit einer der Nutzoberfläche (5) gegenüberliegenden
Auflagefläche (4) auf einem Untergrund (3) verlegt werden können, und mit mindestens
einem Verbindungselement (7), mit welchem die zwei aneinander angrenzend verlegten
Bodenbelagselemente (1, 2) miteinander verbunden sind, wobei jedes Bodenbelagselement
(1, 2) in der Auflagefläche (4) mindestens eine Ausnehmung (8, 9, 17) aufweist, welche
sich ausgehend von einer die Nutzoberfläche (5) mit der Auflagefläche (4) verbindenden
Seitenfläche (6) des Bodenbelagselements (1, 2) von der Seitenfläche (6) weg erstreckt,
wobei die mindestens eine Ausnehmung (8, 9, 17) in dem Bodenbelagselement (1, 2) jeweils
einen Verankerungsbereich (19) und einen den Verankerungsbereich (19) mit der Seitenfläche
(6) verbindenden Verbindungsbereich (18) aufweist und wobei der Verankerungsbereich
(19) eine sich relativ zu dem Verbindungsbereich (18) seitlich darüber hinaus erstreckende
Hinterschneidungsfläche (21) aufweist, dass bei den zwei aneinander angrenzend verlegten
Bodenbelagselementen (1, 2) jeweils mindestens eine Ausnehmung (8, 9, 17) des ersten
Bodenbelagselements (1) mit dem Verbindungsbereich (18) fluchtend zu dem Verbindungsbereich
(18) einer zugeordneten Ausnehmung (8, 9, 17) des zweiten Bodenbelagselements (2)
angeordnet ist, und dass das mindestens eine Verbindungselement (7) von der jeweiligen
Auflagefläche (4) des ersten und zweiten Bodenbelagselements (1, 2) aus in den zwei
fluchtend zueinander angeordneten Ausnehmungen (8, 9, 17) des ersten und zweiten Bodenbelagselements
(1, 2) angeordnet ist, wobei das Verbindungselement (7) an zwei gegenüberliegenden
Endbereichen (10) jeweils einen Verankerungsabschnitt (11) aufweist und die beiden
Verankerungsabschnitte (11) mit einem Verbindungsabschnitt (12) miteinander verbunden
sind, und wobei jeder Verankerungsabschnitt (11) des Verbindungselements (7) in dem
zugeordneten Verankerungsbereich (19) der Ausnehmung (8, 9, 17) des ersten und zweiten
Bodenbelagselements (1, 2) an der betreffenden Hinterschneidungsfläche (21) formschlüssig
festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Auflagefläche (4) der Bodenbelagselemente (1, 2) zugewandten Unterseite
(14) des Verbindungselements (7) eine seitlich über die Unterseite (14) des Verbindungselements
(7) vorspringende Druckplatte (23) angeordnet ist.
2. Bodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Bodenbelagselement (1, 2) entlang der Seitenkanten hinterschneidungsfrei ausgebildete
Seitenflächen (6) aufweist.
3. Bodenbelag nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7) vollständig innerhalb der beiden einander zugeordneten
Ausnehmungen (8, 9, 17) des ersten und zweiten Bodenbelagselements (1, 2) angeordnet
ist.
4. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verankerungsabschnitt (11) eines Verbindungselements (7) mindestens ein Eingriffselement
(13) aufweist, welches in Richtung der Nutzoberfläche (5) und/oder parallel zu der
Seitenfläche (6) seitlich über den Verbindungsabschnitt (11) vorspringend ausgebildet
ist.
5. Bodenbelag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verankerungsabschnitt (11) eines Verbindungselements (7) mindestens zwei federnd
an dem Verbindungsabschnitt (12) festgelegte Eingriffselemente (13) aufweist, die
klemmend in dem Verankerungsbereich (19) der zugeordneten Ausnehmung (8, 9, 17) festgelegt
sind.
6. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verankerungsabschnitt (11) eines Verbindungselements (7) eine parallel zu der
Aufstandsfläche (4) ausgerichtete Querschnittsfläche mit einer näherungsweise kreisförmigen
Außenkontur aufweist, und dass jeder Verankerungsbereich (19) einer Ausnehmung (8,
9, 17) in dem Bodenbelagselement (1, 2) eine daran angepasste Formgebung aufweist.
7. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Auflagefläche (4) der Bodenbelagselemente (1, 2) abgewandte Oberseite (15)
des Verbindungselements (7) eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist.
8. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Aufstandsfläche (4) ausgebildete Öffnungsfläche der Ausnehmung (7) in
dem Bodenbelagselement (1, 2) kleiner als eine parallel zu der Aufstandsfläche (4)
ausgerichtete Querschnittsfläche der Ausnehmung (7) in einem Abstand zu der Aufstandsfläche
(4) ist.
9. Bodenbelag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Auflagefläche (4) der Bodenbelagselemente (1, 2) zugewandte Unterseite (14)
des Verbindungselements (7) eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist.
10. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7) einstückig ausgebildet ist.
11. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Auflagefläche (4) der Bodenbelagselemente (1, 2) zugewandten Unterseite
(14) des Verbindungselements (7) und/oder an einer dort angeordneten und seitlich
über die Unterseite (14) des Verbindungselements (7) vorspringenden Druckplatte (23)
und/oder an der Auflagefläche (4) der Bodenbelagselemente (1, 2) flächige Dämpfungselemente
(27) aus einem elastisch verformbaren Material festgelegt sind.
12. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Bodenbelagselemente (1, 2) jeweils mit einer Verbindungseinrichtung
() miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung () zwei parallel ausgerichtete
und beabstandet nebeneinander angeordnete Verbindungselemente (7) aufweist, die auf
einer gemeinsamen Druckplatte (23) festgelegt sind.
13. Bodenbelag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bodenbelagselemente (1, 2) mit zwei gegenüberliegenden Längsseiten und mit
zwei gegenüberliegenden kürzeren Querseiten mindestens zwei Ausnehmungen (8, 9, 17)
an jeder Längsseite aufweisen, wobei jeweils eine Ausnehmung (8, 9, 17) benachbart
zu einer der beiden Querseiten so angeordnet ist, dass zwei entlang ihrer Längsseiten
fluchtend und jeweils mit einer Querseite aneinander angrenzend angeordnete Bodenbelagselemente
(1, 2) mit den zwei Verbindungselementen (7) einer Verbindungseinrichtung () miteinander
verbunden werden können.
14. Bodenbelag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbelagselemente (1, 2) Parkettelemente sind.
1. Floor covering with at least two planar-surface floor covering elements (1, 2), which
in each case comprise a usable surface (5) and which can be laid on a sub-floor (3)
with a support surface (4) opposite the usable surface (5), and with at least one
connecting element (7), by means of which the two floor covering elements (1, 2) adjacent
to one another are connected to one another, wherein each floor covering element (1,
2), in the support surface (4), comprises at least one recess (8, 9, 17) which, starting
from a side surface (6) of the floor covering element (1, 2) connecting the usable
surface (5) to the support surface (4) extends away from the side surface (6), wherein
the at least one recess (8, 9, 17) in the floor covering element (1, 2) in each case
comprises an anchoring region (19) and a connecting region (18) connecting the anchoring
region (19) with the side surface (6) and wherein the anchoring region (19) comprises
an undercut surface (21) extending laterally beyond the connecting region (18), in
that in the two floor covering elements (1, 2) laid adjacent to one another, at least
one recess (8, 9, 17) of the first floor covering element (1) with the connecting
region (18) is arranged in alignment with the connecting region (18) of an associated
recess (8, 9, 17) of the second floor covering element (2), and that the at least
one connecting element (7), starting from the respective support surface (4) of the
first and second floor covering elements (1, 2), is arranged in the two recesses (8,
9, 17) of the first and second floor covering elements (1, 2) arranged in alignment,
wherein the connecting element (7) in each case comprises an anchoring portion (11)
on two opposite end regions (10) and the two anchoring portions (11) are connected
to one another by means of a connecting portion (12), and wherein each anchoring portion
(11) of the connecting element (7) is form-fittingly secured on the respective undercut
surface (21)in the associated anchoring region (19) of the recess (8, 9, 17) of the
first and second floor covering elements (1, 2), characterized in that a pressure plate (23) laterally projecting beyond the bottom side (14) of the connecting
element (7) is arranged on an bottom side (14) of the connecting element (7) facing
the support surface (4) of the floor covering elements (1, 2).
2. Floor covering according to claim 1, characterized in that each floor covering element (1, 2) comprises side surfaces (6) formed without undercuts
along the side edges.
3. Floor covering according to claim 1 or claim 2, characterized in that the connecting element (7) is arranged completely within the two recesses (8, 9,
17) of the first and second floor covering elements (1, 2) associated with one another.
4. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that each anchoring portion (11) of a connecting element (7) comprises at least one engaging
element (13), which is formed to project laterally beyond the connecting potion (11)
in the direction of the usable surface (5) and/or parallel to the side surface (6).
5. Floor covering according to claim 4, characterized in that each anchoring portion (11) of a connecting element (7) comprises at least two engaging
elements (13) secured to the connecting portion (12) in a resilient manner, which
are clampingly secured in the anchoring region (19) of the associated recess (8, 9,
17).
6. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that each anchoring portion (11) of a connecting element (7) has a cross-sectional area
which is oriented parallel to the contact surface (4) and which has an approximately
circular outer contour, and in that each anchoring region (19) of a recess (8, 9, 17) in the floor covering element (1,
2) has a shape adapted thereto.
7. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that a top side (15) of the connecting element (7) facing away from the support surface
(4) of the floor covering elements (1, 2) comprises a convexly curved surface.
8. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that an opening area of the recess (7) formed in the contact surface (4) in the floor
covering element (1, 2) is smaller than a cross-sectional area of the recess (7) oriented
in parallel to the contact surface (4) at a distance to the contact surface (4).
9. Floor covering according to claim 8, characterized in that a lower side (14) of the connecting element (7) facing the contact surface (4) of
the floor covering elements (1, 2) has a convexly-curved surface.
10. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting element (7) is formed in one piece.
11. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that planar damping elements (27) made of an elastically-deformable material are secured
on an bottom side (14) of the connecting element (7) facing the contact surface (4)
of the floor covering elements (1, 2) and/or on a pressure plate (23) arranged there
and laterally projecting beyond the bottom side (14) of the connecting element (7)
and/or on the contact surface (4) of the floor covering elements (1, 2).
12. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that the at least two floor covering elements (1, 2) are each connected to one another
with a connecting means (), wherein the connecting means () comprises two connecting
elements (7) oriented in parallel and arranged at a distance next to one another,
which are secured on a common pressure plate (23).
13. Floor covering according to claim 12, characterized in that multiple floor covering elements (1, 2) having two opposite longitudinal sides and
two opposite, shorter transverse sides, comprise at least two recesses (8, 9, 17)
on each longitudinal side, wherein in each case one recess (8, 9, 17) adjacent to
one of the two transverse sides is arranged in such a way, that two floor covering
elements (1, 2) arranged in alignment along their longitudinal sides and in each case
arranged with a transverse side adjacent to one another can be connected to one another
with the two connecting elements (7) of a connecting means ().
14. Floor covering according to one of the preceding claims, characterized in that the floor covering elements (1, 2) are parquet elements.
1. Revêtement de sol comportant au moins deux éléments de revêtement de sol (1, 2) à
surface plane, qui présentent respectivement une surface d'utilisation (5) et qui
peuvent être posés sur un support (3) avec une surface d'appui (4) opposée à la surface
d'utilisation (5), et comportant au moins un élément de raccordement (7), avec lequel
les deux éléments de revêtement de sol (1, 2) posés adjacents l'un à l'autre sont
raccordés l'un à l'autre, chaque élément de revêtement de sol (1, 2) présentant, dans
la surface d'appui (4), au moins un évidement (8, 9, 17), qui s'étend, à partir d'une
surface latérale (6) de l'élément de revêtement de sol (1, 2) raccordant la surface
d'utilisation (5) à la surface d'appui (4), depuis ladite surface latérale (6), l'au
moins un évidement (8, 9, 17) dans l'élément de revêtement de sol (1, 2) présentant
respectivement une zone d'ancrage (19) et une zone de raccordement (18) raccordant
la zone d'ancrage (19) à la surface latérale (6) et la zone d'ancrage (19) présentant
une surface de contre-dépouille (21) s'étendant par rapport à la zone de raccordement
(18) latéralement sur celle-ci, en ce que, pour les deux éléments de revêtement de
sol (1, 2) posés adjacents l'un à l'autre, au moins un évidement (8, 9, 17) du premier
élément de revêtement de sol (1) est respectivement disposé avec la zone de raccordement
(18) en alignement avec la zone de raccordement (18) d'un évidement (8, 9, 17) associé
du second élément de revêtement de sol (2), et en ce que l'au moins un élément de
raccordement (7) est disposé, à partir de la surface d'appui (4) respective du premier
et du second élément de revêtement de sol (1, 2), dans les deux évidements (8, 9,
17) disposés en alignement l'un avec l'autre du premier et du second élément de revêtement
de sol (1, 2), l'élément de raccordement (7) présentant, sur deux zones d'extrémité
(10) opposées respectivement une partie d'ancrage (11) et les deux parties d'ancrage
(11) étant raccordées l'une à l'autre avec une partie de raccordement (12), et chaque
partie d'ancrage (11) de l'élément de raccordement (7) étant fixée par complémentarité
de forme dans la zone d'ancrage (19) associée de l'évidement (8, 9, 17) du premier
et du second élément de revêtement de sol (1, 2) sur la surface de contre-dépouille
(21) concernée, caractérisé en ce que, sur une face inférieure (14) de l'élément de raccordement (7) orientée vers la surface
d'appui (4) des éléments de revêtement de sol (1, 2), est disposée une plaque de pression
(23) faisant saillie latéralement sur la face inférieure (14) de l'élément de raccordement
(7).
2. Revêtement de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque élément de revêtement de sol (1, 2) présente, le long des bords latéraux,
des surfaces latérales (6) réalisées sans contre-dépouille.
3. Revêtement de sol selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de raccordement (7) est disposé entièrement à l'intérieur des deux évidements
(8, 9, 17) associés l'un à l'autre du premier et du second élément de revêtement de
sol (1, 2).
4. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque partie d'ancrage (11) d'un élément de raccordement (7) présente au moins un
élément d'engagement (13), qui est réalisé en saillie latéralement sur la partie de
raccordement (11) en direction de la surface d'utilisation (5) et/ou parallèlement
à la surface latérale (6).
5. Revêtement de sol selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque partie d'ancrage (11) d'un élément de raccordement (7) présente au moins deux
éléments d'engagement (13) fixés de manière élastique sur la partie de raccordement
(12), lesquels sont fixés par serrage dans la zone d'ancrage (19) de l'évidement (8,
9, 17) associé.
6. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque partie d'ancrage (11) d'un élément de raccordement (7) présente une surface
de section transversale orientée parallèlement à la surface de contact au sol (4)
et dotée d'un contour extérieur approximativement circulaire, et en ce que chaque zone d'ancrage (19) d'un évidement (8, 9, 17) dans l'élément de revêtement
de sol (1, 2) présente une forme adaptée à celui-ci .
7. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une face supérieure (15) de l'élément de raccordement (7) orientée dans la direction
opposée à la surface d'appui (4) des éléments de revêtement de sol (1, 2) présente
une surface bombée convexe.
8. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une surface d'ouverture de l'évidement (7) dans l'élément de revêtement de sol (1,
2) réalisée dans la surface de contact au sol (4) est plus petite qu'une surface de
section transversale orientée parallèlement à la surface de contact au sol (4) de
l'évidement (7) à une distance de la surface de contact au sol (4).
9. Revêtement de sol selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une face inférieure (14) de l'élément de raccordement (7) orientée vers la surface
d'appui (4) des éléments de revêtement de sol (1, 2) présente une surface bombée convexe.
10. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de raccordement (7) est réalisé d'un seul tenant.
11. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments d'amortissement (27) plans en un matériau élastiquement déformable sont
fixés sur une face inférieure (14) de l'élément de raccordement (7) orientée vers
la surface d'appui (4) des éléments de revêtement de sol (1, 2) et/ou sur une plaque
de pression (23) disposée sur celle-ci et faisant saillie latéralement sur la face
inférieure (14) de l'élément de raccordement (7) et/ou sur la surface d'appui (4)
des éléments de revêtement de sol (1, 2).
12. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les au moins deux éléments de revêtement de sol (1, 2) sont raccordés l'un à l'autre
respectivement au moyen d'un dispositif de raccordement (), le dispositif de raccordement
() présentant deux éléments de raccordement (7) orientés en parallèle et disposés
l'un à côté de l'autre de manière espacée, lesquels sont fixés sur une plaque de pression
(23) commune.
13. Revêtement de sol selon la revendication 12, caractérisé en ce que plusieurs éléments de revêtement de sol (1, 2) avec deux côtés longitudinaux opposés
et deux côtés transversaux opposés plus courts présentent au moins deux évidements
(8, 9, 17) sur chaque côté longitudinal, un évidement (8, 9, 17) étant respectivement
disposés avoisinant un des deux côtés transversaux de telle sorte que deux éléments
de revêtement de sol (1, 2) disposés en alignement le long de leurs côtés longitudinaux
et respectivement adjacents l'un à l'autre avec un côté transversal peuvent être raccordés
l'un à l'autre au moyen des deux éléments de raccordement (7) d'un dispositif de raccordement
().
14. Revêtement de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de revêtement de sol (1, 2) sont des éléments de parquet.